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    <title>museum-digital:blog</title>
    <subtitle>Ein Blog über museum-digital und die breitere Digitalisierung im Museumsbereich.</subtitle>
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    <updated>2026-09-14T00:00:00+00:00</updated>
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        <title>musdb reimagined - Aktueller Stand und Zeitplan</title>
        <published>2026-09-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2026-09-14T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2026/09/14/musdb-re-imagined-aktueller-stand-und-zeitplan/">&lt;p&gt;Im &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/2026/05/05/musdb-reimagined-a-preview/&quot;&gt;Mai 2026&lt;/a&gt; haben wir eine umfangreiche Überarbeitung des musdb-Benutzerinterfaces angekündigt. Nun nimmt sie zunehmend Gestalt an, und wir können einen konkreten Zeitplan verkünden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;umfang-und-grunde-der-uberarbeitung&quot;&gt;&lt;strong&gt;Umfang und Gründe der Überarbeitung&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;musdb als Tool existiert fast seit dem allgemeinen Start von museum-digital 2009 oder 2010. Damals war es als Eingabetool für die Erfassung von publizierbaren Objektdaten gedacht. Seitdem haben sich die Ziele und der Einsatzbereich von musdb deutlich erweitert: Aus einem reinen Erfassungstool für die Publikation wurde ein vollumfänglichen Sammlungs- und Museumsmanagementsystem. Die grundlegende Architektur der Benutzeroberfläche blieb bei all dem fast konstant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele neue Features wurden in diesem Rahmen hinzugefügt, aber meist so, dass sie abseitig genug positioniert waren, um bestehendende User nicht zu verwirren und etablierte Workflows nicht zu brechen. Das hieß auch, dass musdb zwar an sich gut, aber die Benutzeroberfläche über Jahre ohne klaren, langfristigen Plan ein systematisches ausarbeiten stabiler, universeller Bausteine wuchs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch im weiteren Kontext hat sich seit 2009 viel getan. Web-Entwicklung hat sich gewandelt. Wir müssen uns nicht mehr um den Internet Explorer sorgen, die Browser-Kompatibilität ist viel besser und Web-Anwendungen können heute viel interaktiver sein. Um den vollen Nutzen dieser Fortschritte in der Entwicklung von musdb genießen zu können, ist eine grundlegende Änderung seiner Architektur notwendig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da die Architektur sich wandelt – weg von einer traditionellen Website mit vielen selbstständigen Unterseiten hin zu einer &lt;em&gt;Single Page Application&lt;/em&gt; – ist der Rewrite tatsächlich genau das: Statt dass Seiten auf dem Server generiert und nur im Browser angezeigt werden, wird musdb’s Benutzeroberfläche vollständig im Browser generiert, und nur die jeweils relevanten Daten werden über die entsprechenden gut dokumentierten APIs abgerufen. Alleine eine im alten Design gegebene Funktionalität zu bewahren heißt damit schon, dass sie (oder zumindest ihre Präsentation) neu implementiert werden muss. Damit ist das Update auch die perfekte Gelegenheit, das Benutzerinterface zu streamlinen und zuvor ungenutzte oder übersehene Funktionalitäten genauer zu überdenken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn mit der kommenden Version auf technischer Ebene - zumindest bezüglich der Benutzeroberfläche - alles neu wird, heißt das nicht zwangsläufig, dass sich auf konzeptioneller Ebene allzu viel ändern muss. Die kommende Version von musdb wird das gleiche Grundgerüst von Seiten aufweisen – Listen, Bearbeitungsseiten und Seiten zum Hinzufügen neuer Einträge –, es bietet das gleiche Konzept von reiterbasierten Bearbeitungsseiten und behält – mit wenigen Ausnahmen – die gleichen Datenfelder und deren Reihenfolge bei.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;eine-kleine-vorschau&quot;&gt;Eine kleine Vorschau&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wo vieles gleich bleibt, kann es nicht schaden, einen kleinen Blick in die Dinge zu werfen, die sich ändern werden. Im Folgenden gibt es einige solcher Vorschauen mit kleinen Screencasts. Die meisten davon konzentrieren sich auf Übersicht- und Listen-Seiten, die bereits für die Veröffentlichung bereit sind.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;navigation&quot;&gt;Navigation&lt;/h3&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-video&quot;&gt;&lt;video controls=&quot;&quot; src=&quot;./musdb-navigation-customization-deu.mp4&quot;&gt;&lt;/video&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Einzelne Menüpunkte lassen sich jetzt direkt aus der Navigation heraus in den Schnellzugriff schalten oder wieder entfernen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;h3 id=&quot;neue-filteroptionen&quot;&gt;Neue Filteroptionen&lt;/h3&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-video&quot;&gt;&lt;video controls=&quot;&quot; src=&quot;./musdb-search-filter-deu.mp4.crf28.mp4&quot;&gt;&lt;/video&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Ein kurzer Screencast aus der kommenden Version von musdb. So wie bereits im alten Design von musdb begonnen erhalten nun auch viele Eintragsarten neben den Objekten viele neue Filterfunktionalitäten.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;h3 id=&quot;drei-anzeigemodi-fur-ubersichten&quot;&gt;Drei Anzeigemodi für Übersichten&lt;/h3&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-video&quot;&gt;&lt;video controls=&quot;&quot; src=&quot;./musdb-search-toggle-display-deu.mp4.crf28.mp4&quot;&gt;&lt;/video&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Alle Übersichtsseiten werden einer uniformen Anzeigelogik folgen. Übersichten können als Grid, als Liste oder als Tabelle dargestellt werden.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;h3 id=&quot;die-infrastruktur-fur-stapelverarbeitung-bei-allen-ubersichtsseiten&quot;&gt;Die Infrastruktur für Stapelverarbeitung bei allen Übersichtsseiten&lt;/h3&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-video&quot;&gt;&lt;video controls=&quot;&quot; src=&quot;./musdb-search-batch-edit-deu.mp4.crf28.mp4&quot;&gt;&lt;/video&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Alle Übersichtsseiten sind jetzt mit der Infrastruktur für das Auswählen und Stapelverarbeiten von Einträgen ausgerüstet. So lassen sich beispielsweise schon jetzt stapelweise Objektgruppen und Sammlungen veröffentlichen oder verstecken. Andere Übersichtsseiten haben bisher keine an die Auswahl gebundenen Stapelverarbeitungsfunktionen - durch die gemeinsame Infrastruktur ist das bedarfsgerechte Implementieren solcher nun allerdings sehr einfach.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;h3 id=&quot;interaktive-ubersichten&quot;&gt;Interaktive Übersichten&lt;/h3&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-video&quot;&gt;&lt;video controls=&quot;&quot; src=&quot;./musdb-publish-from-list-deu.mp4&quot;&gt;&lt;/video&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Hier wird gezeigt, dass alle Übersichtsseiten zu publizierbaren Arten von Datensätzen (Sammlungen, Objekte, Objektgruppen, Ausstellungen, Veranstaltungen / Termine) an einem uniformen Platz eine Anzeige des Publikationsstatus jedes gelisteten Eintrags haben. Durch einen Klick auf den Publikationsstatus können die Einträge direkt aus der Liste heraus versteckt bzw. publiziert werden.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;h2 id=&quot;und-wann-kommt-den-nun-das-update&quot;&gt;Und wann kommt den nun das Update?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Derzeit schreitet die Entwicklung reibungslos voran, und die nötigen Bausteine für fast alle Funktionalitäten stehen. Je nachdem, welche Features man nutzt, kann das neue UI das Alte bereits für die meisten gängigen Use Cases ersetzen. Damit alle weitverbreiteten Anwendungsfälle vollumfänglich abgedeckt sind muss jedoch zumindest die Objekt-Bearbeitungsseite vollständig fertig sein. Das sollte dann spätestens ab Ende&lt;br /&gt;
September der Fall sein. Im Folgenden stehen Vorträge und eine Phase an, in der beide Versionen nebeneinander genutzt werden können, um einen reibungslosen Übergang der alten zur neuen Benutzeroberfläche zu gewährleisten.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-table&quot;&gt;&lt;table class=&quot;has-fixed-layout&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;14.09.2026&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Blog-Post&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;28.09.2026 - 04.10.2026&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Auf dem Dashboard von musdb wird ein Overlay erscheinen, dass auf die neue Benutzeroberfläche hinweist. Es verlinkt die neue Version als Alternative.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;30.10.2026&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Vortrag zur neuen Benutzeroberfläche bei der museum-digital-Usertagung. Die neue Oberfläche wird bis dahin vollständig sein.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;01.11.2026&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Der Login-Workflow wird dahingehend abgeändert, dass er primär zur neuen Benutzeroberfläche weiterleitet. Dort erscheint nun ein Overlay, das auf die Änderung hinweist und für einige Zeit den Weg in die alte Benutzeroberfläche weist. &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;02.11.2026 (1 PM)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Einführungsveranstaltung (Deutsch)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;06.11.2026 (1 PM)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Einführungsveranstaltung (Englisch)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;16.11.2026 (10 AM)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Einführungsveranstaltung (Deutsch)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;22.11.2026&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Der Dialog auf dem Dashboard wird gemeinsam mit der alten Benutzeroberfläche entfernt.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <title>Folien: Die KI beschreibt mein Objekt? – Anwendungsszenarien und Ausblicke für die Museumsdokumentation in Zeiten von KI</title>
        <published>2026-03-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2026-03-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2026/03/17/folien-die-ki-beschreibt-mein-objekt-anwendungsszenarien-und-ausblicke-fuer-die-museumsdokumentation-in-zeiten-von-ki/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2026/03/17/folien-die-ki-beschreibt-mein-objekt-anwendungsszenarien-und-ausblicke-fuer-die-museumsdokumentation-in-zeiten-von-ki/</id>
        
        <summary type="html">Mittlerweile ist der gleichnamige Vortrag aus dem Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW am 16.02.2026 lange vergangen. Dafür gibt es die Folien, die vielleicht einige nach wie vor interessieren könnten.</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2026/03/17/folien-die-ki-beschreibt-mein-objekt-anwendungsszenarien-und-ausblicke-fuer-die-museumsdokumentation-in-zeiten-von-ki/">&lt;p&gt;Mittlerweile ist der gleichnamige Vortrag aus dem Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW am 16.02.2026 lange vergangen. Dafür gibt es die Folien, die vielleicht einige nach wie vor interessieren könnten.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;abstract&quot;&gt;Abstract&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Spätestens mit dem Aufkommen und der Popularisierung von KI-Chatbots wie ChatGPT hat die Diskussion um die Möglichkeiten des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz auch die Museumsdokumentation erreicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Vortrag wird auf Basis eines generalisierten Lifecycles von Erschließungsdaten zu Museumsobjekten erst ein kurzer Überblick über bisherige Einsatzszenarien von KI mit dem Versuch einer Klassifikation präsentiert. Im Folgenden werden zwei im Rahmen der Initiative&lt;br /&gt;
museum-digital entwickelte Einsatzszenarien im Detail beleuchtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;museum-digital (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.org/&quot;&gt;https://www.museum-digital.org/&lt;/a&gt;) wurde 2009 in Bitterfeld von Museen gegründet, um gemeinsam die Bestände der Museen im Netz zu präsentieren. Ausgehend von der Publikation erweiterten sich die Aktivitäten und Softwarelösungen bald in andere, verwandte digitale Arbeitsfelder von Museen, besonders das Sammlungsmanagement und die Erstellung digitaler Ausstellungen. Heute arbeiten ca. 1700 Museen primär aus Deutschland, Ungarn und der Ukraine mit museum-digital, von denen bisher 1231 Objekte über die Plattformen veröffentlicht haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die beiden Werkzeuge im Fokus des Vortrages sind Versuche, die Erschließungsarbeit der Museen weiter zu vereinfachen. Einerseits werden hierzu etwa bei Gemälden, Graphiken und Fotographien abgebildete Elemente automatisch erkannt und zur Verschlagwortung auf Basis des entsprechenden kontrollierten Vokabulars von museum-digital vorgeschlagen. Zentrale Fragen waren bei der Implementation einerseits die Anbindung bisher nicht auf die Arbeit mit Normdaten und kontrollierten Vokabularen ausgericheter Modelle an ein kontrolliertes Vokabular und die Frage, wie eine Klassifikation im Rahmen einer finanziell und in Bezug auf die zur Verfügung stehenden (Server-)Hardware stark eingeschränkten Community-Initiative umgesetzt werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das zweite hervorgehobene Werkzeug synthetisiert auf Basis bestehender, strukturierter Objektmetadaten Prosa-Objektbeschreibungen, die sowohl im Sinne der Barrierefreiheit als auch für die Auffindbarkeit der Objekte (besonders durch Suchmaschinen) bei museum-digital für die Publikation von Objekten verpflichtend vorausgesetzt werden. Hierzu werden die strukturierten Objektdaten auf Anfrage der Nutzenden in eine Prompt-Vorlage eingefügt. Auf Basis der Objektart werden ausgewählte, vorher als gut bewertete Beispielobjektbeschreibungen möglichst ähnlicher Objekte mitgegeben (Few-Shotting). Um Nutzende zu einer tatsächlichen kritischen Auseinandersetzung der generierten Texte zu bewegen, werden je drei, von verschiedenen Large Language Models generierte, Vorschläge generiert und angezeigt. Ist einer ausgewählt, werden Nutzende aufgefordert, den Text zu redigieren. Das Tool entstand experimentell im Rahmen einer Kooperation des Freien Hochstifts, des Zuse-Instituts Berlin, digiS‘ und von museum-digital. In diesem Kontext wurde für das Werkzeug ein engmaschiges Logging der generierten Daten und der Nutzerinteraktion implementiert, das tiefere Auswertungen zulässt – etwa, inwiefern die Texte tatsächlich redigiert wurden, und ob bestimmte Modelle, Textlängen, etc. von den Nutzenden präferiert wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Vortrag schließt mit einem Ausblick auf die weiteren Potentiale und die durch die durch dank KI veränderte Umgebung aufgekommenen neuen Herausforderungen in der (digitalen) Erschließung und Publikation von Museumsbeständen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;folien&quot;&gt;Folien&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Als &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://files.museum-digital.org/de/Praesentationen/2026-02-16_Die-KI-beschreibt-mein-Objekt_BBAW_JRE.odp&quot;&gt;ODP-Datei&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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&lt;/div&gt;
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        <title>Gemeinfreie Nachschlagewerke verfügbarer machen: resources.museum-digital.org</title>
        <published>2026-03-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2026-03-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <summary type="html">Ein kleines Nebenprojekt soll gemeinfreie Nachschlagewerke einfacher verfügbar machen.</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2026/03/17/gemeinfreie-nachschlagewerke-verfuegbarer-machen-resources-museum-digital-org/">&lt;p&gt;Über die letzten Jahrzehnte wurden abertausende gemeinfreie Werke von Bibliotheken und Initiativen wie dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://archive.org/&quot;&gt;Internet Archive&lt;/a&gt; und Google Books gescannt und im Netz verfügbar gemacht. Das ist an sich eine Arbeit von unschätzbarem Gewinn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Etwas geschmälert wird der Nutzen leider dann doch oft durch die schlechte tatsächliche Zugänglichkeit der Inhalte. Selbst wenn die Quellen frei erreichbar sind, bedeutet die oft schlechte Texterkennung, dass sie nicht systematisch durchsuchbar sind. Im kleinen ist das verkraftbar: Suche ich in von - je band - immerhin meist drei parallel verfügbaren Ausgaben von Naglers Künstlerlexikon nach einem Eintrag, ist die Chance hoch, dass ich ihn nur beim manuellen Durchblättern finde. Durch den alphabetischen Aufbau ist das leicht getan.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich aber die Quelle noch nicht kenne, bzw. nicht weiß, ob ich bei Nagler, oder z.B. in einem Lexikon speziell nur für Kupferstecher suchen soll, dann summiert sich die Arbeit. Abhilfe schüfe eine bessere OCR und eine Aufbereitung in einer für Suchmaschinen gut lesbaren Form. Und was können Suchmaschinen besser lesen als Webseiten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://resources.museum-digital.org/&quot;&gt;resources.museum-digital.org&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;motivation-vokabulararbeit&quot;&gt;Motivation: Vokabulararbeit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein zentraler Bestandteil der Arbeit im Hintergrund von museum-digital ist die Vokabulararbeit. Die eindeutige Bestimmung, in-Beziehung-Setzung und Anreicherung von Begriffen zu Akteuren, Orten, Schlagworten / Konzepten und Zeiten. Entsprechend oft wünscht man sich - besonders für weniger bekannte Entitäten - Nachschlagewerke. Und umso hilfreicher sind einfach und bedenkenlos zugängliche und nachnutzbare, gemeinfreie Nachschlagewerke. Diese haben in ihrer Masse zudem oft den Vorteil, das aus heutiger Sicht weniger Relevante Einträge aufgeführt werden, die zur Zeit der Veröffentlichung noch als der Nennung wert eingeschätzt wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu kommt, dass gerade in der Vokabulararbeit oft nur wenig Kontext vorhanden ist. Die beste Kenntnis oder zumindest den besten Zugang zu den Objekten haben schließlich die Museen und nicht entfernt und meist ehrenamtlich arbeitende Vokabular-Redakteure. Umso nützlicher wäre es, Inhalte aus historischen Nachschlagewerken in der Breite durchsuchen zu können, ohne schon vorher wissen zu müssen, welches Nachschlagewerk man nun heranziehen muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist also in unserem unbedingten Interesse, mehr der eigentlich schon verfügbaren Quellen in der Breite schnell durchsuchen zu können. Am besten einfach mit Google (oder der Suchmaschine der Wahl). Dabei ist die Menge der besser verfügbaren Nachschlagewerke im Zweifelsfall wichtiger als 100%-ige Korrektheit - diese lässt sich, sobald man einen passenden Eintrag gefunden hat immer noch durch das zurateziehen der Scans herstellen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;resources-museum-digital-org&quot;&gt;resources.museum-digital.org&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Als kleines Nebenprojekt im museum-digital-Kosmos soll &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://resources.museum-digital.org/&quot;&gt;resources.museum-digital.org&lt;/a&gt; nun also dazu dienen, historische Nachschlagewerke durch eine neu durchgeführte Texterkennung mit der heute verfügbaren Technik und eine Präsentation nach Web-Logik verfügbarer zu machen. Den Aufschlag machen dabei die 22 Bände vom schon erwähnten &lt;em&gt;Neuen Allgemeinen Künstlerlexikon&lt;/em&gt; von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Kaspar_Nagler&quot;&gt;Georg Kaspar Nagler&lt;/a&gt;. Die Grundlage bildeten dabei die im Internet Archive durch verschiedene Bibliotheken verfügbar gemachten und auf der Seite verlinkten Scans der Bände.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig dabei war von Anfang an, dass eine rein automatische Bearbeitung gut genuge Ergebnisse für eine Präsentation bieten sollte, und das die Präsentation der fast zwangsläufig imperfekten, automatisch generierten Daten einerseits an sich schon gewinnbringend und andererseits manuell verbesserbar sein sollte. Dazu war und bleibt es wichtig, die rein maschinell erstellten Transkriptionen als eben solche zu Kennzeichnen.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;ansatz-hin-zur-neuerlich-durchgefuhrten-texterkennung&quot;&gt;Ansatz: Hin zur neuerlich durchgeführten Texterkennung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Um halbwegs leserliche und verwertbare Textvorlagen für die Erstellung der Seite zu bekommen, versuchten wir zuerst, mit der bestehenden OCR zu arbeiten. Diese war im Falle Naglers oft gut genug, um die grobe Struktur des Werkes abzubilden, beinhaltete aber soviele Fehler, dass schon eine regelbasierte Aufspaltung der Einträge (eigentlich im konkreten Fall recht leicht, da fast jeder Eintrag mit “&amp;lt;Nachname&amp;gt;, &amp;lt;Vorname&amp;gt;,” anfängt) deutlich unzuverlässig wurde. Der Versuch eine LLM-basierten Korrektur der OCR half etwas, aber nicht in einem zufriedenstellenden Maße.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;vorgehen-neue-ocr&quot;&gt;Vorgehen: Neue OCR&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Stattdessen sollte es also eine gänzlich neue OCR sein. Glücklicherweise bieten die Uploads im Internet Archive neben den PDFs wenig komprimierte &lt;code&gt;.jp2&lt;/code&gt;-Versionen der einzelnen Seiten eines Buches zum Download an, die eine fast ideale Basis für das weitere Vorgehen boten. Für eine bessere Interoperabilät mit verschiedenen Programmen wandelten wir diese ohne weitere Kompression in &lt;code&gt;.png&lt;/code&gt;-Dateien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grob sollten die einzelnen Scans nun mit &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://github.com/tesseract-ocr&quot;&gt;Tesseract&lt;/a&gt; transkribiert und in der Folge mit dem multimodalen LLM Qwen3-VL, später Qwen3.5, gegengeprüft werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist - zumindest in interessierten Kreisen - fast schon eine Binsenweisheit, dass Tesseract mit entsprechend vorbereiteten Bilddateien deutlich besser umgehen kann als mit anderen. Idealerweise sollten Scans mindestens 600 DPI haben (bzw. eine entsprechende Pixelzahl bieten - im Schlimmstfall kann selbst ein naives Hochskalieren der Bilder zu besseren Ergebnissen führen) und Schwarzweiß oder in Graustufen gehalten sein. Entsprechend werden die Scans in einer Arbeitskopie den Vorgaben angepasst und dann mit Tesseract OCR-ed.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im nächsten Arbeitsschritt werden einzelnen Scan-Seiten gemeinsam mit den Ergebnissen von Tesseract als Vorlage an das KI-Modell übergeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtige Erkenntnisse dabei gibt es zweierlei: Besonders bei unsauber gescannten Seiten bietet Qwen3.5 oft bessere Ergebnisse als ein nicht nachtrainiertes Tesseract. Es passiert allerdings relativ häufig, dass ganze Seitenbereiche (z.B. Absätze) einfach “übersehen” werden. Das lässt sich durch die Mitgabe auch einer mit Schreib- oder Lesefehlern gespickten Vorlage umgehen. Zweitens erziehlt Qwen3.5 bessere Ergebnisse mit den nicht nachbearbeiteten Bilddateien (mehrfarbig, nicht verstärkter Kontrast / wenig Tonwertkorrektur, etc.) als mit den für Tesseract optimierten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Arbeitsschritt kam es hin- und wieder zu deutlichen Zeitüberschreibungen. Wo ein üblicher Scan vielleicht 5 Sekunden brauchte, brauchten einzelne mehrere Stunden. Hintergrund waren besonders unsaubere Scans (bzw. Nachbearbeitungen beim ursprünglichen Ansatz, Qwen3.5 mit den nachbearbeiteten Scans arbeiten zu lassen): Hier ergab die OCR mit Tesseract schon nur ein Durcheinander, und auch mit Qwen3.5 konnten keine Ergebnisse erzielt werden. Abhilfe schaffte das Einführen eines Timeouts. Nach zwei Minuten wird die Abfrage abgebrochen und Qwen3.5 um eine selbstständige OCR der Seite angefragt. Ergibt auch das keine Ergebnisse, wird die Seite übergangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die so erstellte, maschinell nachgeprüfte OCR der Einzelseiten wird nun mit einem Script in eine &lt;code&gt;JSON&lt;/code&gt;-Datei zusammengefasst und in die einzelnen Einträge aufgespalten. Die Erkennung von einzelnen Einträgen ist dabei kontextabhängig. Im Falle von Nagler war der Beginn der Einträge durch die Nennung der Namen verhältnismäßig einfach durchführbar.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;mehr-sinn-erkennen&quot;&gt;Mehr Sinn erkennen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Eine gute Webseite präsentiert nicht nur Daten, sondern verlinkt diese intern wie extern. Je mehr Sinn also (automatisch) aus den einzelnen Einträgen gezogen werden kann, desto besser lassen sich die Einträge präsentieren - und später suchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Statt also die einzelnen Einträge einfach so im Web wiederzugeben, werden sie erst einmal einer &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Named-entity_recognition&quot;&gt;Named Entity Recognition&lt;/a&gt; mit &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://github.com/fastino-ai/GLiNER2&quot;&gt;GLiNER2&lt;/a&gt; unterzogen, um im Eintrag genannte Personen, Orte, Zeiten, Berufe und Kunstrichtungen zu erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um falsch erkannte oder nach Ansicht von museum-digital kategorisch falsch zugeordnete Entitätsnamen (z.B. die Person “Prinzessin”) zu filtern, werden die so erkannten Begriffe mit der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://openrefine.org/docs/technical-reference/reconciliation-api&quot;&gt;Reconciliation API&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/2024/07/03/reconciliation-apis-arrive-to-museum-digital/&quot;&gt;von md:term&lt;/a&gt; abgeglichen. In der Folge werden nur solche Begriffe als verknüpfte Entitäten weiterverwertet, die bei museum-digital schon bekannt sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuletzt werden zumindest in Naglers Fall auch die Titel der Einträge reconciled. In diesem Fall gegen Wikidata, da dieses einerseits mehr der Namen kennen dürfte, und die verfügbaren Reconciliation APIs andererseits weniger kritisch mit der Verfügbarkeit oder Abwesenheit von Lebensdaten umgehen. Sollte Wikidata einen Treffer abwerfen, wird über die entsprechende &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://term.museum-digital.de/beacon/persinst/gnd&quot;&gt;BEACON&lt;/a&gt;-Datei nach demselben Eintrag in museum-digital gesucht.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;verfugbar-machen&quot;&gt;Verfügbar machen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die so gewonnenen Daten werden in den letzten Arbeitsschritten in einfach menschlich bearbeitbare Markdown-Dateien überführt, aus denen schlussendlich mithilfe des Seiten-Generators &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.getzola.org/&quot;&gt;Zola&lt;/a&gt; eine Webseite generiert wird. Die verschiedenen Zwischenschritte, die Scripte zur Named Entity Recognition und Reconciliation, sowie die Markdowndateien finden sich zur freien Nachnutzung und für Korrekturen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://codeberg.org/museum-digital/resources.museum-digital.org&quot;&gt;auf Codeberg&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Suche hat &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://codeberg.org/museum-digital/resources.museum-digital.org&quot;&gt;resources.museum-digital.org&lt;/a&gt; selbst nicht. Gerade in Anbetracht der Schwierigkeiten, die wir in den letzten Monaten mit Serverauslastung und Resourcenverbrauch hatten, soll die Seite im laufenden Betrieb keine erhöhten zusätzlichen Kosten oder Aufwände benötigen - und ohne Suchfunktion können wir sie trotz ihrer Größe sehr einfach und quasi ohne Wartungsaufwand als statische Seite hosten. Andererseits ist das Ziel ja gerade eine Verbesserung der Auffindbarkeit durch Suchmaschinen, wofür es eine Suche als Bestandteil der Webseite selbst fast nicht mehr bräuchte.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;fazit&quot;&gt;Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn das Ausprobieren verschiedener Ansätze einige Zeit gebraucht hat, haben wir jetzt einen Workflow, um historische Nachschlagewerke fast ohne menschlichen Aufwand deutlich besser durchsuchbar verfügbar machen können. Alle eingesetzten KI-Tools laufen lokal, verursachen also außer dem Strom keine weiteren Kosten. Die Ergebnisse können sich - gemessen an Aufwand und Erwartung - sehen lassen. Zum Start macht die Seite 33000 Einträge aus Naglers Künstlerlexikon besser verfügbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Nachschlagen - und das Lob für das Scannen! - der tatsächlichen Quellen bleibt dabei unerlässlich. Ensprechend verlinkt jede Unterseite von resources.museum-digital.org die je relevante Quelle (d.h. auch den konkreten Scan) prominent.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2026/03/17/gemeinfreie-nachschlagewerke-verfuegbarer-machen-resources-museum-digital-org/./Screenshot_resources-museum-digital.org_-1024x640.webp&quot; alt=&quot;Screenshot eines Eintrags aus resources.museum-digital.org.&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Screenshot des Eintrags zu Johann Baptist Cacchi in resources.museum-digital.org.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;danksagung&quot;&gt;Danksagung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Danke an &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://orcid.org/0009-0008-4184-5217&quot;&gt;Felix Schenke&lt;/a&gt;, dessen Berichte über seine eigenen Arbeiten an der OCR von Handschriften viele Ansätze aufzeigten, die im Rahmen der Arbeit an resources.museum-digital.org hilfreich waren.&lt;/p&gt;
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        <title>Versuch einer Blaupause zur strategischen Digitalisierung in und von Museen</title>
        <published>2026-03-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2026-03-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <summary type="html">Diskussionen zu Digitalstrategien gibt es seit Jahren. Wir sollten den Begriff umdrehen und fragen: Was macht strategische Digitalisierung aus? Und welche Methoden, Ziele, Infrastrukturen und Rahmenbedingungen braucht das? Ein Debattenbeitrag.</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2026/03/17/versuch-einer-blaupause-zur-strategischen-digitalisierung-in-und-von-museen/">&lt;p&gt;Dieser Blog war einmal als Austauschforum gedacht, nicht als Verlautbarungsplattform. Und das sollte er im Idealfall wieder werden. Hier also ein kleiner Debattenbeitrag als Crosspost aus meinem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.jrenslin.de/post/strategische-digitalisierung-im-museum/&quot;&gt;persönlichen Blog&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;h2 id=&quot;einleitung&quot;&gt;Einleitung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Diskussionen über die Digitalisierung in Museen werden in Deutschland seit Jahrzehnten geführt. Der Aufbau von Datenbanken zur Bestandserschließung geht in vielen Häusern mindestens bis in die 1990er Jahre zurück. Die Nutzung digitaler Mittel für die Öffentlichkeits- und Vermittlungsarbeit in Museen ist seit spätestens Mitte der 2000er Jahre nicht mehr zu vermeiden. Und mit der Verbreitung des World Wide Web wurde klar, dass Interoperabilität und Verknüpfbarkeit in Zukunft relevante Themen sein würden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die personelle Infrastruktur der Museen und in breiteren, museumsübergreifenden Infrastrukturen und Institutionen (Museumsverbände, den Landesstellen für Museen, etc.) wurde dementsprechend in den letzten Jahren zunehmend angepasst. Gerade größere Einrichtungen haben heute Social Media Manager, verschiedene Rollen für die digitale Sammlungsarbeit, etc. In Einklang damit gab es seit ca. 2015 den Druck, digitale Strategien in den Museen zu entwickeln. Diese Entwicklungen sind an sich sinnvoll und richtig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie bleibt nichtsdestotrotz unvollständig. Einerseits ist die Museumslandschaft extrem divers, und besonders viele kleinere Einrichtungen haben bis heute keine dezidierte Digitalstrategie. Andererseits greift das Digitale auf alle Lebensbereiche über: Kann es eine Digitalstrategie geben, die nicht eine allgemeine Museumsstrategie darstellt? Und, sollte das im Konkreten für korrekt befunden werden: Wie sorgt man dafür, dass die Strategie auch tatsächlich auf der operativen Ebene verfolgt und umgesetzt wird?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Welchen Nutzen haben die vielen einzelnen Strategien, wenn es keine stringente, übergreifende Strategie gibt? Auf welchem Grund sollen die digitalen Bemühungen gedeihen, wenn es kein passendes Ökotop gibt? Real gibt es auch heute schon eine Fülle von Angeboten für die digitale Arbeit von und in Museen - Hardware, Infrastrukturen, Austauschforen, Hilfsangebote. Diese strategisch zu sortieren, ein gemeinsames Ziel zu formulieren und Reibungsverluste zu reduzieren, das sollte gerade heute, in Zeiten knapper Kassen, im allgemeinen Interesse sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Folgenden wird versucht, einen Entwurf für eine derartige Zielvorstellung anhand eines “digitalen Idealmuseums” zu skizzieren, wichtige Hürden und Vorschläge für den Umgang und die Überwindung dieser zu benennen. Die hier formulierten Überlegungen stützen sich auf die langjährige praktische Erfahrungen von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.org/&quot;&gt;&lt;em&gt;museum-digital&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; als offener, kooperativ entwickelter Infrastruktur für die Erschließung, Verwaltung und Publikation von Museumsdaten.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-digitale-idealmuseum&quot;&gt;Das Digitale Idealmuseum&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der zentrale Wissensspeicher des digitalen Idealmuseums ist seine Museumsdatenbank. In dieser werden die Objekte sowie alle standardisierbaren und planbaren Vorgänge im Museum abgebildet und verzeichnet. Hier wird für jedes Objekt und jeden Vorgang eine eindeutige Kennung generiert, mit der diese in allen Tätigkeitsbereichen des Museums klar und eindeutig referenziert werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu den vom Museumsteam sauber erfassten Objekt- und Sammlungsdaten gesellen sich automatisch erfasste und in die Datenbank übermittelte Daten von Klimasensoren und aus dem mit QR-Codes kostengünstig umgesetzten Standort-Tracking. Besucherzahlen werden von den in den Ausstellungsräumen eingebauten Lichtschranken automatisch in die Datenbank übermittelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Display im Foyer des Museums präsentiert ein Dashboard, in dem Besuchern die Aktivitäten des Museums transparent dargestellt werden. Besucher erhalten einen Überblick über den Fortschritt der Erschließungsarbeit, kommende Veranstaltungen und Ausstellungen werden angekündigt, es gibt eine Liste der neuesten Veröffentlichungen der Mitarbeiter des Museums. Eine Anzeige informiert über die Verfügbarkeit von Plätzen im Museumscafé und von Toiletten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die so präsentierten Daten werden direkt aus der Museumsdatenbank bezogen. Ebenso können vollautomatisch Listen und Berichte für Fördermittelgeber, Beirat und Trägerinstitutionen erstellt werden. Mitarbeitende des Museums sehen für sie relevante Aufgaben und Termine aus der Museumsdatenbank automatisch im Kalender auf ihren Endgeräten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leihverkehre und Ausstellungen sind in der Datenbank erfasst. Vordrucke für z.B. Leihverträge und eine Übersicht über alle im Rahmen des jeweiligen Vorgangs erstellten Dokumente - gekennzeichnet mit der durch die Datenbank generierten ID - können in dieser generiert und eingesehen werden. Über offene Standards wie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://cidoc.mini.icom.museum/working-groups/documentation-standards/eodem-home/&quot;&gt;EODEM&lt;/a&gt; können die Objektdaten verliehener Objekte automatisch, schnell und verlustfrei an Leihnehmer übermittelt und in deren Datenbanken übertragen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zusammenarbeit mit externen Kuratierenden, Ausstellungsplanern und Gestaltern wird durch eine feingliedrige Rechteverwaltung und eingeschränkten Zugriff auf die Datenbank vereinfacht. Mit einem Nutzerkonto mit rein lesendem Zugriff erhalten sie Einsicht in die Sammlung und können allgemeine wie ausstellungsspezifische Texte und Objektbeschriftungen direkt aus der Datenbank beziehen - oder diese direkt in der Datenbank kollaborativ mit den Mitarbeitenden des Hauses erstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Öffentlichkeitsarbeit des Hauses ist die Museumsdatenbank, nebst einem ggfs. vorhandenen und eng mit ihr verzahntem Digital Asset Management-System, ebenfalls eine zentrale Quelle. Beispielobjekte und Bilder für Social Media-Posts und Newsletter sowie Übersichten über die Arbeit des Hauses finden sich zuallererst in der Datenbank. Gleichzeitig übernimmt eine standardkonforme Speicherung und Publikation einige Aufgaben vollständig: Die Listung von Veranstaltungen und Ausstellungen bei Google geschieht etwa vollautomatisch mithilfe eingebetteter JSON-LD-Metadaten bei der Publikation auf der eigenen Webseite.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Publikation der Sammlungsdaten erfolgt vollständig automatisiert. Mit einem einfachen Freigabefeld entscheiden Mitarbeitende, ob ein Datensatz beim einmal täglich automatisch angestoßenen Abgleich der Daten veröffentlicht werden soll oder nicht. Ziel des Abgleichs ist eine einzige primäre Publikationsplattform, etwa die Webseite des Museums. Durch saubere Datenerfassung, die Verwendung von Normdaten und eine eng abgestimmte Synchronisations-Routine kann der Abgleich der Daten ohne weitere menschliche Intervention geschehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die primäre Publikationsplattform dient nicht nur der direkten Ansprache der Öffentlichkeit, sondern auch als Ausgangspunkt für die Weitergabe an fachspezifische Portale wie das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.graphikportal.org/&quot;&gt;Graphikportal&lt;/a&gt; oder spartenübergreifende wie die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.jrenslin.de/post/strategische-digitalisierung-im-museum/www.deutsche-digitale-bibliothek.de&quot;&gt;Deutsche Digitale Bibliothek&lt;/a&gt; und &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.europeana.eu/&quot;&gt;Europeana&lt;/a&gt;. Offene Schnittstellen wie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.openarchives.org/pmh/&quot;&gt;OAI-PMH&lt;/a&gt; und die Verwendung offener, weit verbreiteter Austauschstandards wie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.jrenslin.de/post/strategische-digitalisierung-im-museum/www.lido-schema.org&quot;&gt;LIDO&lt;/a&gt; ermöglichen eine regelmäßige, vollautomatische Übernahme und Aktualisierung der Daten durch die Portale, ohne zusätzlichen Aufwand für das Personal des Museums.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Publikation unter offenen Lizenzen und das Angebot offener Schnittstellen erlauben eine reibungslose und vielfältige Nachnutzung durch Forschung, Bildung, Kulturvermittlung und die Kreativindustrie. So können neue und vom Museum selbst möglicherweise unvorhergesehene Potentiale geschöpft werden, die dem Museum Reichweite und neue Erkenntnisse bieten können.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Das digitale Idealmuseum existiert in der beschriebenen Form wahrscheinlich noch nirgends. Und das, obwohl die meisten beschriebenen Konzepte und Methoden Jahre und Jahrzehnte alt und in anderen Bereichen wohl etabliert sind. Eine derartige, stringend um einen zentralen Wissensspeicher aufgebaute Struktur wäre beliebig erweiterbar und schon eine partielle Nachbildung der oben beschriebenen Struktur könnte deutliche Arbeitserleichterungen, eine bessere Nachvollziehbarkeit und Krisenfestigkeit für Museen bedeuten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Folgenden werden die grundlegenden organisatorischen Anforderungen für die Etablierung vergleichbarer Strukturen beschrieben. Eine sicher unvollständige Auflistung der realen Hindernisse zur Schaffung einer solchen leitet im Anschluss zum abschließenden Entwurf einer Strategie für eine weitere Verbreitung und Schaffung effizienterer, digitaler Strukturen - im einzelnen Museum wie darüber hinaus - über.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;anforderungen&quot;&gt;Anforderungen&lt;/h2&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Der zentrale Wissensspeicher des digitalen Idealmuseums ist seine Museumsdatenbank.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der hier gewählte Begriff der &lt;em&gt;Museumsdatenbank&lt;/em&gt; ist gezielt überspitzt. Der in der Wahl des Begriffs formulierte Anspruch, eine zentrale Zusammenführung des Wissens und der Aktivitäten eines Museums zu erreichen, ist aber essentiell. Nur so lässt sich eine wirklich eindeutige und stabile Referenzierbarkeit schaffen. Nur so können skalierbar, abteilungsübergreifend und nachhaltig Übersichten erstellt werden. Und nur so lässt sich zumindest ein Mindestmaß an grundsätzlicher Strukturgleichheit der Daten sicherstellen, das zukünftige Automatisierungen deutlich vereinfacht. Grundsätzlich gilt, dass eine möglichst weitgehende Einschränkung der Zahl verschiedener Anwendungen in einem Museum (wie auch sonst) sowohl für eine einfachere Administration der Systeme als auch für eine bessere Zugänglichkeit für die oft nicht technisch ausgerichteten Mitarbeitenden sorgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine einzige, zentrale und gemeinsame Datenbank bedeutet, dass alle Mitarbeiter in irgendeiner Form mit demselben System arbeiten. Es bedeutet das oft geforderte &lt;em&gt;Aufbrechen von Informations-Silos&lt;/em&gt; und eine zunehmende Transparenz des Arbeitens zwischen den Mitarbeitenden. Auf institutioneller Ebene ist dies lohnend und viel besprochen. Auf persönlicher ist dafür gerade in großen und größeren Museen ein grundlegendes Umdenken nötig. Befürchtungen, dass zunehmende Informationen über den eigenen Zuständigkeitsbereich zu einem verstärkten, uninformierten Hinterfragen der eigenen Entscheidungen führen, können und müssen mit besserer Kommunikation und Vertrauen zwischen Mitarbeitenden und Abteilungen beantwortet werden. Eine effektive Digitalisierung kann nur mit den Mitarbeitenden des Museums und nicht gegen diese geschehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits gibt es getrennte Systeme, bei denen eine Trennung tatsächlich sinnvoll sein kann. Eine enge Integration von Personaldaten, Lohnabrechnungen und Sammlungsdaten ist rechtlich sicherlich problematisch, praktisch nicht von Vorteil und schon an sich dystopisch. Die Verwaltung und Bearbeitung von beliebigen Dokumenten etwa zu einer Ausstellung wird von den jeweils darauf spezialisierten Anwendungen - Dateimanagern und Office-Anwendungen - besser und effektiver erledigt, als das mit einer Museumsdatenbank möglich wäre. Eine Anbindung dieser Dokumente an die Datenbank ist aber gerade im Fall von Ausstellungen naheliegend. Welche Arbeitsbereiche es in einem gegebenen Museum gibt und welche tatsächlich logisch grundlegend abgetrennt arbeiten sollen, sollte frühestmöglich besprochen und festgelegt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu guter Letzt ist ein Datenbankdesign nötig, das eine Integration der vielen verschiedenen Funktionalitäten ermöglicht. Dies bedeutet einerseits - auf Ebene der konkreten Datenbank - das grundlegende Felder für die verschiedenen Entitäten und Prozesse definiert werden müssen. Andererseits erfordert das Ziel der Integration, dass die Datenbanksoftware entweder eine API liefert, Exporte idealerweise in nicht museumsspezifischen Formaten ermöglicht oder die Daten zumindest in einer niedrigschwellig zu nutzenden Form abspeichert.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Zu den sauber erfassten Sammlungsdaten […]&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Vollständigkeit und Einheitlichkeit von Sammlungsdaten ist nicht zuletzt durch die in vielen Museen mittlerweile entscheidende Rolle von Digitalisierungsprojekten für die Erschließungsarbeit durchwachsen. Mit der Festlegung allgemeiner, museumsweiter “Hausregeln” sowie ggfs. projekt- oder (teil-)sammlungsspezifischer Regeln für die Erschließung lassen sich trotz der Diversität der erfassten Daten grundlegende Erwartungsmaßstäbe definieren, auf deren Basis in der Folge gut weitergearbeitet und automatisiert werden kann. Um allerdings überhaupt sinnvolle und langfristig gültige Regeln zu definieren, braucht es in den Museen ein gutes Verständnis der Relevanz und Logik von Inventarisierung und Erschließung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine besondere Schwierigkeit, sowohl bezüglich der Sauberkeit als auch der Einheitlichkeit der Daten, ergibt sich oft durch projektspezifische Anforderungen an die Erfassung. Die Versuchung, eigene, projektspezifische Datenbanken (oder Excel-Tabellen) zu schaffen, ist groß. Um die vollen Vorzüge der Digitalisierung im Museum zu gewährleisten, sollten solche museumsinternen Sonderwege unbedingt vermieden werden. Eine später immer wieder notwendige Migration der projektspezifischen Daten in die zentrale Datenbank ist teuer und kompliziert.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Durch eine eng abgestimmte Synchronisations-Routine, saubere Datenerfassung und die Verwendung von Normdaten kann der Abgleich der Daten ohne weitere menschliche Intervention geschehen.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Eine vollständig automatisierte Weitergabe von Daten aus einem in ein anderes System besteht grundsätzlich aus drei Aspekten. Zuerst müssen die relevanten Daten vom Ursprungssystem ausgespielt werden, dann müssen sie zum gegebenen Zielsystem gelangen, und schließlich müssen sie dort eingelesen werden können. Sowohl das Ursprungssystem als auch das Zielsystem müssen dazu entsprechende Schnittstellen bieten. Dies betrifft die Anbindung externer Datenbanken&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#ftn1&quot;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; an die zentrale Museumsdatenbank ebenso wie den Abgleich von Daten aus der Datenbank des Hauses mit z.B. dem museumseigenen Online-Katalog oder zwischen jenem und museumsübergreifenden Portalen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der mittig liegende Arbeitsschritt des Transportes und ggfs. der Transformation der Daten um sie ins Zielsystem zu integrieren kann dabei - wie im Fall des automatischen Bezugs von Normdaten z.B. aus der GND meist der Fall - direkt im Ursprungs- oder Zielsystems integriert sein. Durch die Vielzahl der zur Verfügung stehenden Systeme ist die Notwendigkeit der Schaffung einer museumsspezifischen Integration oft gegeben und verständlich. Bisher sind es oft Mitarbeiter des Museums, die die Integration händisch durchführen, etwa indem sie Exporte auslösen, Tabellenspalten umbenennen oder Exportdaten vor einer Weitergabe anreichern. Gerade Formatanpassungen und Anreicherungen müssen so bei jeder Aktualisierung der Daten von neuem durchgeführt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um einen regelmäßigen, automatischen Abgleich zu ermöglichen, muss dieser Arbeitsschritt entweder automatisiert oder in Ex- oder Import (d.h. in Ursprungs- oder Zielsystem) integriert werden. Eine nachhaltige und für Museen langfristig realistisch wartbare &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wiktionary.org/wiki/Integration&quot;&gt;Integration&lt;/a&gt; verlangt stabile Schnittstellen, da jede Anpassung der Schnittstellen auch eine Anpassung der damit interagierenden Komponenten bedeuten kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da bei jeder Anpassung der Ex- oder Importschnittstellen eine Anpassung museumsspezifischer &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wiktionary.org/wiki/Integration&quot;&gt; / Anbindungen&lt;/a&gt; notwendig sein kann, verlangt e&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bereitstellung von Schnittstellen, die händische Formatanpassungen überflüssig machen, ist in vielen Fällen sinnvoller bei der Ursprungs- oder Zielsoftware angesiedelt als in einem nicht vollständig automatisierten Zwischenschritt. Ist die Bereitstellung eines Export- oder Importformats Teil eines der Systeme, so kann eine entsprechende Entwicklung vielen Museen zu gute kommen. Dies setzt allerdings eine museumsübergreifende Einheitlichkeit der Formate - zumindest innerhalb eines Programms - voraus, die nicht jede übliche Sammlungsmanagement-Lösung bietet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade die Weitergabe an nicht museumsspezifisch angepasste Anwendungen und Portale profitiert massiv von eindeutigen, institutions-übergreifend gültigen Referenzierungen von zentralen Begriffen wie etwa Ortsangaben. Diese lassen sich durch die Verwendung übergreifender Terminologien und Normdatenkataloge herstellen. Die Anreicherung von z.B. Ortsangaben mit Normdaten geschieht nicht zuletzt durch die bessere Verfügbarkeit entsprechender Software &lt;em&gt;(wie z.B. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://openrefine.org/&quot;&gt;OpenRefine&lt;/a&gt;)&lt;/em&gt; derzeit zunehmend manuell im Zwischenschritt. So sehr dies einen Gewinn gegenüber der vollständigen Abwesenheit von Normdatenbezügen darstellen mag, so sehr stellt es bei einer irgendwann nötigen Aktualisierung der Daten Schwierigkeiten dar. Und umso mehr verunmöglicht es eine wirkliche Automatisierung des Datenaustausches.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um eine Automatisierbarkeit herzustellen, sollten Anreicherungen entweder direkt im Ursprungssystem oder automatisch beim Import ins Zielsystem geschehen. Der Nutzen einer Anreicherung im Ursprungssystem ist offensichtlich - ist eine Anreicherung im Ursprungssystem schwieriger als eine Anreicherung in einem Zwischenschritt des Datentransfers, sollte primär auf eine Verbesserung des offenbar verbesserungswürdigen Ursprungssystems hingewirkt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits erlauben es die in vielen Museen verfügbaren Mitarbeiterzahlen oft nicht, eine Anreicherung aller Sammlungsdaten des Hauses in einem realistischen Zeitraum umzusetzen, ohne die Arbeit der Institution zu lähmen. Dies macht einen pragmatischen Umgang mit imperfekten Daten an möglichst zentraler Stelle (und das heißt meist im Zielsystem) sinnvoll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst ohne zugehörige ID ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Zeichenkette “Berlin” - in einem deutschen Museum, das deutschsprachig formulierte Daten in ein primär deutschsprachiges Portal importieren möchte - die deutsche Hauptstadt bezeichnet extrem hoch. Eine Zuordnung kann hier automatisch auf Basis des Namens geschehen, ohne dass es eine substanzielle Gefahr einer Verfälschung der Daten gäbe. Wäre das Museum in Ohio, oder wäre die Zeichenkette “Frankfurt” gäbe es eine deutlich größere Gefahr der Verfälschung. Ein pragmatischer Umgang heißt also einerseits, eindeutige Begriffe zu akzeptieren und wo möglich automatisch passend zuzuordnen. Andererseits heißt es auch, negativ abzuwägen, wo dies angemessen ist. Solche Abwägungen sind aber bei zentralen Portalen mit entsprechender Expertise und Infrastruktur deutlich sinnvoller anzusiedeln als bei jedem einzelnen Museum. Auch, weil manche Abwägungen so nur einmal, statt tausende Male und für jedes Museum neu gemacht werden müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der generelle Ansatz pragmatischer Abwägungen und einer möglichst starken Automatisierung des Zielsystems ist hier primär am Beispiel des Datenaustauschs mit Portalen beschrieben, gilt aber ebenso für alle anderen Systeme. Und sei es zwischen dem Klimasensoren aus Ursprungssystem und der museumseigenen Datenbank als Ziel.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;realitaten-und-die-diversitat-der-hindernisse&quot;&gt;Realitäten und die Diversität der Hindernisse&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Alleine in Deutschland gibt es nach &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://ahnp.ub.uni-heidelberg.de/journals/ifmzm/issue/archive&quot;&gt;Zählung des Instituts für Museumsforschung&lt;/a&gt; circa 7000 Museen. Von kommunal getragenen Museen zu Privatmuseen, von Kunstmuseen zu Naturkundemuseen, von kleinen Heimatmuseen zu Landes- und Bundesmuseen mit hunderten Mitarbeitern und mehreren Standorten versteckt sich in dieser Zahl eine enorme Spannbreite von verschiedenen Erfahrungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch die Diversität der Museen, sind notwendigerweise auch die konkret denkbaren Ziele der Digitalisierung in einem konkreten Museum, die Ausgangsbedingungen und Hindernisse divers und schwer zu verallgemeinern. Manche Probleme betreffen alle Arten von Museen, sind aber nicht notwendigerweise in jedem Museum kritisch.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;kenntnisse&quot;&gt;Kenntnisse&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Um von einer groben Gesamtstrategie in konkretere strategische und taktische Erwägungen überleiten zu können, sind eine gute Kenntnis der Ausgangssituation, von Best Practices und die Entwicklung konkreter Ziele und Zwischenziele entscheidend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade im Fall der Sammlungen können die meisten Museen aber selbst grundlegende, naheliegend erscheinende Fragen nicht exakt beantworten. Besonders die Gesamtzahl der von einem Museum gesammelten Objekte - so nützlich sie für die Festlegung von Kennzahlen und Meilensteinen wäre - können die wenigsten exakt beziffern. Über die Jahrzehnte wurden Konvolute entgegengenommen und angekauft und nicht aufgeschlüsselt und einzeln inventarisiert, ein konkretes Sammlungskonzept wurde erst spät oder nie festgelegt und verbindlich niedergeschrieben, die Entscheidung zum Umgang mit Konvolutobjekten (ist eine Zeichenmappe mit 12 lose eingelegten Blättern ein Objekt, ein Objekt mit 12 Unterobjekten, oder 13 Objekte?) hing jahrzehntelang von einzelnen, wechselnden Mitarbeitern ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um also eine Gesamtzahl auch nur schätzen zu können, bedarf es erst einmal Festlegungen zur praktischen Definition des Objekt- und Sammlungsbegriffs innerhalb des Museums. Um zu ermitteln, wie weit die (digitale oder analoge) Inventarisierung der Sammlung fortgeschritten ist, braucht es eine Bestimmung dessen, was als inventarisiert gilt. Es braucht Grundkenntnisse der Inventarisierung und des Sammlungsmanagements. Gerade in Westdeutschland, wo die Museologie als eigenes Studienfach eine eher geringere Bedeutung hat, aber auch allgemein durch Personalfluktuation und die oft große Zahl von fachfremden ehrenamtlich Mitarbeitenden in Museen, gilt es diese regelmäßig zu vermitteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mithilfe von Gesamtzahlen lassen sich &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Performance_indicator&quot;&gt;KPI&lt;/a&gt;s leichter bestimmen, Meilensteine definieren, und ein leichter Fortschritt projezieren. Es ist also nützlich, Gesamtzahlen auch nur Schätzungsweise festzulegen, auch wenn der schätzungsweise Charakter der Zahlen dabei niemals unerwähnt bleiben sollte. Damit solche Schätzungen einen Nutzen entfalten können, müssen sie aber klar und für die gesamte Institution einsehbar und verbindlich festgelegt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem fehlender Inventarisierungskenntnisse betrifft primär kleinere Museen. In größeren, oft direkt forschungsorienterten Institutionen gibt es ein artverwandtes Dilemma: Durch die konkreten Anforderungen von Materialgattungen und Projekten ist es hier oft naheliegend, material-, sammlungs- oder projektspezifische Datenbanken oder Datenschemata zu erstellen und Parallelstrukturen zu entwickeln. Aus reiner Forschungsperspektive ergibt dies oft Sinn - aus Perspektive der nachhaltigen Arbeit in der gesamten Institution verhindert es Transparenz und die Hebung positiver Synergieeffekte. Umso wichtiger sind hier also frühe und verbindliche Absprachen zwischen den Abteilungen oder zwischen Fachabteilung und Mitarbeitenden im Projekt. So können pragmatische Entscheidungen ohne folgende Animositäten getroffen werden, die ihrerseits der Bildung von Synergieeffekten entgegenstehen würden. Auch wenn Pragmatismus oft ein kleines Abweichen von fachlich korrekten Termini benötigt: Gibt es etwa wirklich einen Unterschied zwischen einer Signatur und einer Inventarnummer oder bezeichnen beide Begriffe - in verschiedenen Disziplinen - doch dasselbe?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade in kleineren und mittleren Museen ergeben sich weitere Probleme aus der je nach konkreter Person oft stark divergierenden Kenntnis von Erschließungssystemen, starker Personalfluktuation, und der Seltenheit einer schriftlichen Dokumentation der eigenen Arbeitsweise. Statt die Digitalisierung strategisch zu gestalten preschen einzelne motivierte Mitarbeitende voran, etablieren in sich sinnvolle, aber wenig dokumentierte projekt- oder personenspezifische Datenbanken. Durch die fehlende Dokumentation und Einbindung in ein übergeordnetes, geplantes Gesamtsystem müssen diese Datenbanken später entweder mühsam und kostspielig migriert oder verworfen werden. Dies gilt umso mehr, wenn die ursprünglichen Ersteller des Systems nicht mehr zur Verfügung stehen und - so die Stellen überhaupt nachbesetzt werden - ihre Nachfolger ein anderes Aufgabenprofil und andere Kenntnissen und Motivationen haben.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;show-don-t-tell-sichtbarkeit-der-vorteile-eines-strukturierten-arbeitens&quot;&gt;Show, don’t tell - Sichtbarkeit der Vorteile eines strukturierten Arbeitens&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Digitalisierung kann ohne die Unterstützung derer, die sie primär betrifft, nicht erfolgreich und nachhaltig geschehen. Dies gilt umso mehr für eine strukturierte, nachhaltige Digitalisierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Menschen von den Potentialen der Digitalisierung zu überzeugen gelingt am leichtesten, wenn diese einerseits intuitiv, nachvollziehbar und einfach umzusetzen, und Vorzüge andererseits direkt spürbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine einfache, strukturierte und nachhaltige Datenerfassung zu ermöglichen ist eine Aufgabe für Softwareanbieter wie Institutionen. Etablierte Designpatterns wie Drag- and Drop, sinnvolle Vorschläge, oder die Möglichkeit, Eingaben zu wiederholen, können direkt als Teil der Datenbank implementiert werden und die Arbeit deutlich erleichtern. Hemmnisse wie eine fehlende Netzwerkanbindung in denkmalgeschützten Depoträumen liegen in der Verantwortung der Museen selbst oder ihrer Träger. Sie zu beseitigen ist essentiell und fast immer kostentragend - die durch die Beseitigung derartiger Hemmnisse entfallenden Reibungsverluste (auch bezüglich der Arbeitszeiten) wiegen Investitionen in Netzwerkinfrastruktur fast immer schnell wieder auf - und Betriebsklima und Akzeptanz von Digitalisierungsmaßnahmen gewinnen deutlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einige Vorzüge der strukturierten und allgemeinverbindlichen Datenerfassung sind ihr inhärent und sofort spürbar. Der Gewinn, wenn über verschiedene Sammlungen hinweg gesucht werden kann, ist merklich und braucht keiner weiteren Erklärung. Wenn in einer Datenbank nach verschiedenen Datenfeldern gefiltert oder sortiert werden kann, ist der Vorteil gegenüber einem analogen Zettelkasten offensichtlich. Die Möglichkeit zur ortsungebundenen Arbeit mit webbasierten Systemen ist sofort einleuchtend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber auch diese Vorteile relativieren sich über die Zeit und zeigen nur einen kleinen Teil der Potentiale auf. Umso wichtiger ist es, frühzeitig auch unerwartete Synergieeffekte zu zeigen. Immer sichtbare Visualisierungen, automatisch erzeugte Berichte, oder frühzeitig implementierte Integrationen und Automatisierungen können hier von großer Hilfe sein. Ob dies direkt als Teil der Benutzeroberfläche eines zentralen Datenbanksystems im Museum umgesetzt werden kann, liegt nicht zuletzt wieder daran, wie sehr die Datenbank an das Museum oder Teilbereiche angepasst ist. Je weiter verbreitet eine Konfiguration oder eine Datenbank, desto leichter lassen sich allgemeingültige Lösungen schaffen und desto kostengünstiger sind sie.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;arbeitskraft&quot;&gt;Arbeitskraft&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das größte und offensichtlichste Hemmnis der Digitalisierung im Museum, das alle Museen betrifft, ist die Verfügbarkeit von Arbeitskraft. Dies betrifft sowohl die inhaltliche Arbeit mit Objekten, Planung von Ausstellung, etc., als auch technische Unterstützung etwa zur Implementation von Integrationen und Automatisierungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass eine Person nicht hunderttausende Objekte innerhalb eines Jahres bis in ihre Tiefe ergründen und digital erschließen kann, ist offensichtlich. Ein realistischer Umgang mit Erwartungen und ein abgestimmtes Planen von Projekten zur Schaffung von Synergieeffekten (etwa die Beantragung von Projektmitteln zur Erschließung einer Teilsammlung in den Jahren vor der dazu geplanten Ausstellung) sind naheliegend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Technische Lösungen können die Arbeit deutlich effizienter und nachhaltiger machen. Bestimmte Teilaspekte der Arbeit bleiben zwangsläufig aufwändig, insbesondere Rechercheaufgaben in historischen Quellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andere Aufgaben lassen sich mit technischer Hilfe und der vorausschauenden Entwicklung von Strategien und Infrastrukturen vollständig automatisieren. Gerade Aufgaben der Datenübertragung und Integration von Systemen sind meist wie oben beschrieben inhärent automatisierbar und können den Mitarbeitenden im Museum so nachhaltig abgenommen werden - solange Datenformate und Schemata stabil gehalten und Prozesse möglichst reibungslos gestaltet sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kapazität zur Entwicklung von derartigen Integrationen unterscheidet sich zunehmend zwischen größeren bis großen und kleinen Museen. In Ersteren wurden seit 2015 zunehmend spezifisch für die Digitalisierung Stellen und so oft auch direkt Kapazitäten für die Programmierung von Integrationen geschaffen. Neben der Integration und Automatisierung erfordern die spezifischen Anforderungen größerer Museen - Koordination zwischen Abteilungen, Vermittlung und Mediation, Schaffung von Akzeptanz gegenüber allgemeinerer Transparenz - von den für Digitalthemen eingestellten Mitarbeitenden aber oft quasi die Aufgaben von Change Managern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kleinere Museen haben oft geringere Anforderungen und vor allem einfachere Strukturen - die Einbindung und Anzeige der Tageskarte des Museumscafés macht wenig Sinn, wenn es schlicht kein Museumscafé gibt. Bisher verschließen sich selbst leicht umzusetzende Automatisierungen vielen kleineren Museen, weil es keine passenden Ansprechpartner im oder für die Museen gibt. Für die Beauftragung kommerzieller Anbieter fehlen die Mittel, und der Aufbau entsprechender Stellenkontingente und Kapazitäten sind illusorisch. Ob Automatisierungen, die nicht Teil des bestehenden Datenbanksystems sind, geschaffen werden können, hängt allzu oft davon ab, ob sich willige und fähige Freiwillige finden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;conclusio-ein-entwurf&quot;&gt;Conclusio: Ein Entwurf&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wie können Museen also, gerade in Zeiten allgemeiner Verunsicherung und wirtschaftlicher Schwierigkeiten, die Vorzüge der Digitalisierung in volleren Zügen genießen, ihr strategisch begegnen, und dabei unterstützt werden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuerst ist ein grundlegendes Bedenken und gemeinsames Erörtern der Rolle der Digitalisierung in den Museen nötig, mit allen potentiell betroffenen Mitarbeitenden - und das sind im Zweifelsfall schlicht alle. Ein frühes Sammeln der Befürchtungen und - wichtig - der Erwartungen und Hoffnungen macht es möglich, diese offen mit unterstützenden Institutionen und Dienstleistern zu besprechen und Lösungen und Umsetzungen früh zu planen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Moderation eines solchen Prozesses erfordert selbst ein gutes Verständnis von digitaler Museumsarbeit. Gibt es in einem gegebenen Museum niemanden, der &lt;em&gt;Museum&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Digitales&lt;/em&gt; zusammenbringen und den Prozess moderieren kann, so gibt es auch heute schon Angebote der Museumsverbände und vergleichbarer staatlicher Stellen, ihn zu begleiten. Die Bündelung von Expertise in übergreifenden Strukturen macht gerade für kleinere Museen viel Sinn; noch hinken die Kapazitäten den Bedarfen aber oft hinterher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Konkretisierung und Verbindlichmachung von gemeinsam getroffenen Grundannahmen und Zielvorstellungen sowie eine regelmäßige Reflektion und eine Offenheit zur Anpassung dieser, falls sie sich als unrealistisch herausstellen, ist wichtig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Knapp 75 Jahre nach der Entwicklung der ersten Computer, über 30 Jahre nach dem Beginn des World Wide Web und ca. 20 Jahre nach dem Durchbruch von Smartphones steht so gut wie kein Museum dabei wirklich am Anfang. Zur Kommunikation wird gechattet, Mail ist verbreitet, Sammlungsdaten sind fast überall in irgendeiner Form digital erfasst (ob in einer sich regelmäßig wandelnden Excel-Tabelle oder in einer strukturierten Datenbank; oder in 15 verschiedenen). Die Ausgangssituationen sind dadurch nur diverser geworden, und die Diskussion muss sich vor allem um die Digitalisierung als strukturierten und strukturierenden Prozess und Gelegenheit zur Besserung der Arbeitssituation und Effektivität drehen. Dies erfordert umso mehr Expertise und im Fall von externen Unterstützenden Zeit und Fähigkeit, die Ausgangssituationen angemessen und in die Tiefe zu ergründen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist eine Strategie mit konkreten Zielvorstellungen gefasst, gilt es diese Umzusetzen und dabei auch im Konkreten den gemeinsam festgelegten Vorgehensweisen zu folgen. Verbindlichkeit einzufordern und besprochenes Umzusetzen statt langfristig teurere, aber im konkreten scheinbar naheliegende Sonderwege zu gehen, ist ein Problem das mit der (inhaltlichen wie personellen und räumlichen) Größe eines Museums wächst. Ein Konzept oder eine Zuständigkeit für das Change Management existiert in größeren Häusern oft sinnvollerweise schon. Kapazitäten für die Entwicklung der fast notwendigerweise museumsspezifischen Integrationen bestehen zunehmend, und das Schreiben des oft sehr übersichtlichen Codes von Integrationen lässt sich heute mit KI-Unterstützung weiter vereinfachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In kleineren Museen ist der Aufbau eigener Kapazitäten zur Erstellung von Integrationen und Automatisierungen meist unrealistisch, während die Beschäftigung von kommerziellen Dienstleistern die Budgets gerade ehrenamtlich geführter Museen schnell übersteigt. Hier würde eine Bündelung und der Aufbau von geteilten Kapazitäten Sinn machen. Schon eine Person, die organisatorisch bei einem der Museumsverbände (oder vergleichbarer Institutionen von übergreifender Zuständigkeit) angesiedelt wäre, und jeweils für einige Tage in die Museen reist, um neben der Beratung konkrete Automatisierungen und Integrationen zu schaffen, könnte vielen Museen kostengünstig und effektiv helfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonders in kleineren Museen bleibt das Onboarding neuer Mitarbeiter eine Herausforderung, der durch eine enger integrierte Arbeit der Beschäftigen mit denselben Systemen einerseits und einer verschriftlichen Strategie und der Dokumentation von Arbeitsschritten begegnet werden kann. Auch hier können die Museumsverbände als zentrale Stelle, die die Bedeutung und Logik der Maßnahmen erläutert und konkrete Vor-Ort-Beratung bietet, helfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine vollständige Automatisierung erfordert dabei aber einerseits die nötigen Grundlagen, die früh genug geplant sein sollten (etwa die Anbindung an Normdaten), und eine ausreichende Kontrolle über die eigenen Anwendungen und Systeme. Bietet die eigene Sammlungsdatenbank etwa schlicht keine dokumentierte offizielle Schnittstelle, so ist das Schaffen einer solchen unter Umständen mit enormen zusätzlichen Aufwänden und absehbarer Instabilität verbunden. Damit Integrationen und Automatisierungen nicht regelmäßig angepasst werden müssen, braucht es eine Stabilität der konfigurierten Datenbankschemata. All diese Aspekte, können, früh bedacht, in der Auswahl und Konzeption von Hard- und Software helfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Komponenten entziehen sich zwangsläufig der Kontrolle einer gegebenen Institution - besonders museumsübergreifende Lösungen und Portale. Bei der Fortentwicklung dieser wäre es wichtig, die Reibungslosigkeit von Integrations- und Importprozessen in den Vordergrund zu stellen, ohne die angestrebte Qualität und Interoperabilität aufzugeben. Dies bedeutet einerseits eine stete Verbesserung der zentralisierten Dienste, die Schaffung naheliegender Autokorrekturlösungen bei Importen, und andererseits einen Willen, Prozesse und Strukturen zu vereinfachen. Korrektur- und Überprüfungsphasen in der Weitergabe zu Portalen machen etwa bei einem ersten Import unbedingt Sinn, sind aber bei Updates strukturell gleich gebliebener Daten eine unnötige Verkomplizierung des Prozesses, die einer vollständigen Automatisierung der Datenweitergabe im Weg steht.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2026/03/17/versuch-einer-blaupause-zur-strategischen-digitalisierung-in-und-von-museen/./idealmuseum-1024x724.png&quot; alt=&quot;Schaubild: Technische Infrastruktur des &amp;quot;digitalen Idealmuseums&amp;quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Exemplarische Skizze einer strukturierten Digitalinfrastruktur im Museum&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;anhange&quot;&gt;Anhänge&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;1-roadmap&quot;&gt;1: Roadmap&lt;/h3&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Bestandsaufnahme der im Haus bestehenden Kapazitäten und etwaige Einholung externer Beratung und Unterstützung
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Falls nötig: Frühe Schulung bezüglich der Grundsätze eines effektiven Sammlungsmanagements&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bestandsaufnahme der im Haus vorhandenen technischen Systeme und Aufgaben; erster Entwurf einer Übersicht, bei welchen eine Anbindung an einen zentralen Wissensspeicher sinnvoll sein kann&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Besprechung in zunehmend größer werdenden Gruppen bis zu einer Vollversammlung der Mitarbeitenden, Ermittlung von Bedarfen, Befürchtungen und Wünschen. Verbindliche Festlegung von Zielen auf taktischer und strategischer Ebene.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Anschaffung, Konfiguration der nötigen Hard- und Software&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Schaffung von nachhaltiger Akzeptanz
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Automatisierung und Integration von Systemen auf technischer und prozedualer Ebene&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kontinuierliche Ermittlung und Beseitigung von Hemmnissen&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Effektiveres Arbeiten &amp;amp; regelmäßiges Feedback&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;h3 id=&quot;2-museum-digital&quot;&gt;2. museum-digital&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;museum-digital ist eine Initiative, die 2009 mit dem Ziel gegründet wurde, Museen zu ermöglichen, ihre Objekte kostenfrei und einfach gemeinsam zu publizieren. Bald zeigte sich, dass viele der teilnehmenden Museen keine dezidierte Sammlungsmanagement-Lösung hatten und die damals noch primär auf die Publikation ausgerichtete Eingabeoberfläche &lt;em&gt;musdb&lt;/em&gt; als Ersatz für ein solches nutzten. Entsprechend wurde es - weiterhin eng mit der Publikation verzahnt - zu einem vollwertigen Sammlungsmanagement-Tool erweitert. Spätere Angebote beinhalten Tools zur Erstellung digitaler Ausstellungen, Qualitätsschätzung, und mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kombination eines immer hohen Stellenwertes der Publikation und Interoperabilität einerseits, und des Anspruchs möglichst kosteneffektiv zu arbeiten andererseits, erforderte frühe entsprechende Weichenstellungen. So benutzen alle Museen, die mit museum-digital arbeiten, eine gemeinsame Datenstruktur, eine zwar anpassbare, aber grundlegend einheitliche Benutzeroberfläche, und ein gemeinsames Set von kontrollierten, mit Normdateien verknüpften Vokabularen, die zentral für alle Museen gemeinsam angereichert und verbessert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erkenntnis, dass die Kernkompetenz von Museen in der Bewahrung, Beforschung und Vermittlung ihrer Sammlungen und nicht die Kenntnis technischer Details (z.B. von Austauschformaten) ist, führte zu einer frühen Betonung reibungsloser Prozesse: Die oben beschriebenen Automatisierungen zur Erkennung und automatisierten Bereiningung von Importdaten sind schon heute bei museum-digital weitgehend umgesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Museen können museum-digital nutzen, um ihre Bestände zu publizieren, zu verwalten, oder um beides zu tun. Ist letzteres der Fall, ergibt sich ein deutlich vereinfachtes Bild: Klimasensoren, Lichtschranken, etc. können direkt mit museum-digital verknüpft werden, die Publikation ist - solange die vom Gesamtsystem vorausgesetzten Qualitätsmaßstäbe eingehalten werden - immer nur einen Klick entfernt, und ein maschinenlesbarer Zugriff sowohl auf einzelne Datensätze wie für den massenweisen Abruf zum Zwecke der Synchronisation - etwa durch die Deutsche Digitale Bibliothek - sind über einfach zugängliche, gut dokumentierte und offene Schnittstellen möglich. Durch die museumsübergreifend einheitlichen Datenstrukturen und Schnittstellen lassen sich für ein Museum geschaffene Anbindungen zudem auch einfach von anderen Museen nachnutzen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2026/03/17/versuch-einer-blaupause-zur-strategischen-digitalisierung-in-und-von-museen/./idealmuseum-museum-digital-1024x724.png&quot; alt=&quot;Schaubild: Technische Infrastruktur eines Beispielmuseums mit museum-digital&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Exemplarische Skizze einer strukturierten Digitalinfrastruktur im Museum; vereinfacht mit museum-digital&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;3-die-deutsche-digitale-bibliothek&quot;&gt;3. Die Deutsche Digitale Bibliothek&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) hat sich seit ihrer Gründung zum zentralen Abschluss im Lebenszyklus von Daten aus der Bestandserschließung in deutschen Kulturerbeeinrichtungen entwickelt. Aus Perspektive der Museen bietet sie einerseits den Anschluss an weitere Kulturerbesparten - Bibliotheken und Archive - und andererseits an die Europeana als gesamteuropäische Plattform.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dadurch, dass sie ein gesamtdeutsches Vorhaben ist, und dass viele Förderprogramme für Digitalisierung eine Datenlieferung an die DDB voraussetzen, bildet die Datenlieferung an die DDB eine vereinende Aufgabe - und damit einen (wenn auch kleinen) Identifikationspunkt - für alle, die mit der Digitalisierung in Museen in Deutschland befasst sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon unabhängig von ihrer konkreten Arbeit ist die Deutsche Digitale Bibliothek damit ein wichtiges strukturierendes Element im übergreifenden Ökosystem der Museumsdigitalisierung. Ihre Existenz bietet einen Fokuspunkt, an dem sich digitale Strategien ausrichten können.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;danke&quot;&gt;Danke&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Mein ausdrüklicher Dank gilt den verschiedenen Kollegen, besonders aus den Museumsverbänden, die verschiedene Entwürfe des vorliegenden Papiers gegengelesen und hilfreiche Anmerkungen beigesteuert haben.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;Im Museum, wie übergreifend etwa die Gemeinsame Normdatei [GND], den Art and Architecture Thesaurus [AAT] oder geonames. ↩︎&lt;/p&gt;
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        <title>Aktualisierung der Nutzungsbedingungen von musdb &amp; museum-digital in Deutschland</title>
        <published>2026-01-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2026-01-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2026/01/12/aktualisierung-der-nutzungsbedingungen-von-musdb-museum-digital-in-deutschland/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2026/01/12/aktualisierung-der-nutzungsbedingungen-von-musdb-museum-digital-in-deutschland/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2026/01/12/aktualisierung-der-nutzungsbedingungen-von-musdb-museum-digital-in-deutschland/">&lt;p&gt;Auf der letzten Usertagung des museum-digital e.V. war eine anstehende Aktualisierung der Nutzungsbedingungen von musdb und museum-digital für teilnehmende Institutionen und ihre Mitarbeitenden in Deutschland angekündigt worden. Nachdem sich diese durch die technischen Schwierigkeiten des letzten Monats verzögert haben, sollen die neuen Nutzungsbedingungen nun zum Mittwoch, den 14. Januar, eingeführt werden. Bestehende Nutzer werden sie beim Login sehen und aufgefordert, sie nach einer gründlichen Lektüre zu akzeptieren (bzw. ihr Konto zu löschen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hintergrund der geänderten Nutzungsbedingungen ist primär der Übergang der Trägerschaft der deutschen Instanzen zum &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://verein.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital Deutschland e.V&lt;/a&gt;. In diesem Rahmen haben wir mit anwaltlicher Hilfe daran gearbeitet, die Nutzungsbedingungen rechtssicherer und ausführlicher zu gestalten.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen der Aktualisierung der Nutzungsbedingungen sind ebenfalls einige technische Neuerungen hinzugekommen - es muss schließlich auch bei jedem Nutzer festgehalten werden, wer wann welchen Nutzungsbedingungen zugestimmt hat. Eine Liste der Nutzungsbedingungen, zu denen man zugestimmt hat, lässt sich nun entsprechend auf der Seite “Kontoeinstellungen” in musdb einsehen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Die aktualisierten Nutzungsbedingungen können jederzeit &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/misc/nutzungsbedingungen-musdb-deutschland.html&quot;&gt;im Handbuch&lt;/a&gt; eingesehen werden.&lt;/p&gt;
&lt;div
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    &gt;
      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;AI Use&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Post image AI-generated using Z-Image)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div
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      info
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2026/01/12/aktualisierung-der-nutzungsbedingungen-von-musdb-museum-digital-in-deutschland/20260112_Nutzungsbedingungen_AI-Img.webp</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Stand der Entwicklung, November 2025</title>
        <published>2025-12-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-12-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2025/12/03/stand-der-entwicklung-november-2025/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/12/03/stand-der-entwicklung-november-2025/">&lt;h2 id=&quot;frontend&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend/&quot;&gt;Frontend&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Verknüpfte Objekte auf Quellen-Seiten sind jetzt sortiert nach Position in Quelle
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Damit ergibt sich quasi automatisch ein Register für die Quelle&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ziel-URL bei Nutzung des unspezifischen Suchschlitzes für Objekte auf neues Format umgezogen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.openarchives.org/pmh/&quot;&gt;OAI-PMH&lt;/a&gt;-Schnittstelle
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Standartisierter Zugang für Aggregatoren, um Daten vieler Objekte abzurufen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bisher unterstützte Objekt-Metadatenformate:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;LIDO&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;OAI-DC (Pflicht)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Siehe auch: &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/2025/11/24/making-interoperability-easy/&quot;&gt;Blogpost dazu auf Englisch&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;PDFs werden außerhalb der Standardsprache einer Instanz nur noch bei niedriger Ressourcen-Auslastung generiert
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Der Großteil der “Benutzer” von museum-digital sind derzeit tatsächlich offensichtliche KI-Crawler. Blocken ist schwer bis unmöglich, und ihnen Inhalte zu liefern auch im Sinne der freien Verfügbarmachung von Kulturdaten. Andererseits konkurrieren sie auf dem Server mit realen Menschen. Gerade das Generieren von PDFs ist rechenintensiv und ein Abschalten der Funktion bei hoher Auslastung des Servers bringt relativ wenige negative Konsequenzen (dieselben Daten finden sich auch auf Objektseiten). Dadurch, dass die Sprache beim Blocken der Funktionalität berücksichtigt wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächliche Nutzer in Mitleidenschaft gezogen werden, weiter beschräkt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sammlungsspezifische ISIL-IDs werden jetzt auch in der LIDO-Schnittstelle berücksichtigt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Alternative Nummern eines Objektes werden jetzt auf Objektseiten dargestellt
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Ist in den Einstellungen für das Museum das Schema / die Art der weiteren Nummer hinterlegt, kann eine Erklärung dazu in einem Tooltip abgerufen werden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;musdb&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Objektsuche
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Type-Ahead-Suche für Sprache (des Inhalts eines Objektes)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Suche nach Bearbeitungsstatus von Objekten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Stapelverarbeitung von Bearbeitungsstatus (offen, gesperrt, archiviert, etc.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Parameter des Volltext-Such-Indexes angepasst, um Kofferworte besser zu unterstützen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;importer&quot;&gt;Importer&lt;/h3&gt;
&lt;h4 id=&quot;kern&quot;&gt;Kern&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Dry-Run-Modus hat neue Funktion, alle bisher nicht gemappten Werte zu sammeln und gemeinsam anzuzeigen
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Damit können sie in der Folge einfacher und stapelweise über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://concordance.museum-digital.org/&quot;&gt;concordance.museum-digital.org&lt;/a&gt; gemappt werden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unterstützung für Import alternativer Nummern von Objekten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unterstützung für Import der Hierarchie von Räumen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4 id=&quot;parser&quot;&gt;Parser&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;code&gt;AdlibXml&lt;/code&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Alternative Nummern werden jetzt ins entsprechende Feld importiert&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;code&gt;CsvXml&lt;/code&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Alternative Nummern werden jetzt ins entsprechende Feld importiert&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;code&gt;CsvLocations&lt;/code&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Neuer CSV-basierter Parser zum Import von Ortshierarchien&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;code&gt;ImageByInvno&lt;/code&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Neue Einstellung: Append Chars (zum Hinzufügen regulärer Suffixe von Inventarnummern)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;div
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      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;AI Use&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;Post image generated using AI.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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    &gt;
      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Stand der Entwicklung, August 2025</title>
        <published>2025-11-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-11-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2025/11/25/stand-der-entwicklung-august-2025/"/>
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        <summary type="html">Ein Überblick neuer Features und Anpassungen der Technik hinter museum-digital.</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/11/25/stand-der-entwicklung-august-2025/">&lt;p&gt;Nachdem die Posts zu den monatlich neuen Entwicklungen um museum-digital in letzter Zeit ausgeblieben sind, soll die Serie nun fortgeführt werden. Hier also der erste von drei Beiträgen zu den letzten Monaten.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;entwicklung&quot;&gt;Entwicklung&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;musdb&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Tool zur KI-gestützten Erkennung von Bildinhalten (Schlagworte -&amp;gt; Abgebildetes)
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Muss explizit für eine Sammlung aktiviert werden, über einen neuen Schalter in der Seitenspalte der Sammlungs-Bearbeitungs-Seite&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nutzbar als Auswahlliste im Verschlagwortungs-Overlay auf der Objekt-Bearbeitungs-Seite&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Siehe auch den &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/08/27/automatische-erkennung-von-abgebildeten-elementen/&quot;&gt;Blog-Beitrag&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Inhalte im Feld “Ausgabe” bei Literatur können jetzt bis 50 Zeichen lang sein&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hochgeladene PDFs können jetzt bis 40 MB groß sein&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Neue Kommandozeilen-Option, um alle Rechte eines Accounts auf den rollenbasierten Standard zurückzusetzen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Neuer Ereignistyp: “Verändert”&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;nodac&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/nodac/&quot;&gt;nodac&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;KI-generierte Vorschläge für Definition und übersetzte Namen bei Schlagworten
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Sichtbar rechts in der Seitenspalte (großer Bildschirm)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Besonders auch genutzt und hilfreich, um Duplikate zu finden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/11/25/stand-der-entwicklung-august-2025/./20251125_screenshot-nodac-ai-sidebar.png-1-1024x576.webp&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;vortrage&quot;&gt;Vorträge&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Posterpräsentation auf der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.nfdi.de/cordi-2025/&quot;&gt;CoRDI 2025&lt;/a&gt; (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20250612013921/https://www.nfdi.de/cordi-2025/&quot;&gt;Archivversion&lt;/a&gt;) in Aachen, 27.8,2025: “To Educate or to Enforce - The Case for Underhanded Methods to Improve Research Data”
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://files.museum-digital.org/en/Posters/2025-08-26_To-Educate-or-to-Enforce_CoRDI2025-Aachen_JRE.pdf&quot;&gt;PDF&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.jrenslin.de/abstracts/cordi-2025-caseforunderhandedmethodsimproveresearchdata/&quot;&gt;Abstract&lt;/a&gt; / &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://zenodo.org/records/16736291&quot;&gt;Zenodo&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
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      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;AI Use&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;Post image generated using AI.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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    &gt;
      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Stand der Entwicklung, Oktober 2025</title>
        <published>2025-11-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-11-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2025/11/25/stand-der-entwicklung-oktober-2025/</id>
        
        <summary type="html">Ein Überblick über neue Entwicklungen bei museum-digital im Oktober 2025.</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/11/25/stand-der-entwicklung-oktober-2025/">&lt;h2 id=&quot;entwicklung&quot;&gt;Entwicklung&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;frontend&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend/&quot;&gt;Frontend&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Anzeige der Transkriptionen auf Objektseite grundsätzlich überarbeitet
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Titel wird ausgegeben
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Falls nicht vorhanden werden weiterhin Art (Original vs. Übersetzung) als Ersatz für den Titel genutzt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Transkriptionen sind sortiert nach Titel&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kachel-Darstellung deutlich verbessert
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Probleme mit horizontalem Scrolling sind gelöst&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei nur einer Transkription ist diese auf gesamter Breite dargestellt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei mehr als 2 Transkriptionen sind die jeweiligen Inhalte by default eingeklappt, lassen sich aufklappen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Stapelweises Abfragen von Objektmetadaten über die API
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Bisher verfügbare Formate: JSON, LIDO&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/swagger/#/object/jsonExportObjects&quot;&gt;API-Dokumentation&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Siehe auch: &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/2025/11/24/making-interoperability-easy/&quot;&gt;Blog-Post dazu auf Englisch&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Punkte in Gleitkommazahlen bei Maßangaben auf Objektseite sind bei Anzeige in Deutsch durch Komma ersetzt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sammlungsspezifische ISIL-Nummern werden in LIDO-API genutzt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;musdb&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Titel / Name von Transkriptionen kann nun erfasst werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ISIL-Nummern pro Sammlung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Setzen von Objektart über Verbesserungsvorschläge setzt den Bezug jetzt korrekt als Objektart&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zusätzliche Formen von Objekten in der Liste verfügbar
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Z.B.: Rund, rechteckig&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Suche nach Objektgruppen ohne/mit übergeordneten Objektgruppen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;vortrage-etc&quot;&gt;Vorträge etc.&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;08.10.2025: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.jrenslin.de/talks/interoperabilitaet-schaffen-geschichten-aus-1001-importen-herbsttagung/&quot;&gt;Vortrag&lt;/a&gt; auf der Herbsttagung der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbundes: “Interoperabilität schaffen - Geschichten aus 1001 Importen”
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://files.museum-digital.org/de/Praesentationen/2025-10-08_1001-Importe_Herbsttagung-FG-Doku_JRE.pdf&quot;&gt;PDF&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://files.museum-digital.org/de/Praesentationen/2025-10-08_1001-Importe_Herbsttagung-FG-Doku_JRE.odp&quot;&gt;ODP&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;14.10.2025: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.jrenslin.de/talks/civers-2025/&quot;&gt;Vortrag&lt;/a&gt; auf einer Tagung des Projektes &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.dainst.org/forschung/projekte/citation-of-versioned-web-pages-by-pid-civers/5926&quot;&gt;CiVers (Citation of Versioned Web Pages by PID)&lt;/a&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://files.museum-digital.org/de/Praesentationen/2025-10-14_museum-digital_Civers_JRE.pdf&quot;&gt;PDF&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://files.museum-digital.org/de/Praesentationen/2025-10-14_museum-digital_Civers_JRE.odp&quot;&gt;ODP&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;17.10.2025: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://verein.museum-digital.de/museum-digital-usertagung-2025/&quot;&gt;museum-digital Usertagung 2025&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;AI Use&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
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&lt;/div&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Stand der Entwicklung, September 2025</title>
        <published>2025-11-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-11-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2025/11/25/stand-der-entwicklung-september-2025/"/>
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        <summary type="html">Aktuelle technische Entwicklungen im September 2025.</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/11/25/stand-der-entwicklung-september-2025/">&lt;h2 id=&quot;entwicklung&quot;&gt;Entwicklung&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;frontend&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend/&quot;&gt;Frontend&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Objekte, die mit einer Quelle verlinkt sind (als Referenz auf die Quelle oder in der Quelle referenziert), werden jetzt auf der Seite der Quelle gelistet
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Beispiel: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://hessen.museum-digital.de/source/1950&quot;&gt;Quelle: “Novalis Schriften. Die Werke Friedrich von Hardenbergs. Historisch-kritische Ausgabe. Erster Band: Das dichterische Werk. 3. Auflage”&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Anzeige von Notizen, Status &amp;amp; Typ für Transkription ist jetzt auf der Objektseite implementiert&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Neue Typen zur Klassifikation von Beziehung von Objekt zu Schlagwort
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Taxon&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Thema&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erwähntes (Analog zu “abgebildetes”)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Dependencies
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;OpenLayers auf Version 10.6 geupdatet&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/11/25/stand-der-entwicklung-september-2025/./20251125_referenced-sources_de.png-1024x576.webp&quot; alt=&quot;Screenshot: Referenzierte Objekte auf Quellen-Seite&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Auf Quellen-Seiten werden jetzt alle Objekte aufgelistet, die in der Quelle referenziert werden oder sich selbst auf die Quelle beziehen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;musdb&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Verhinderung von Umbenennen von Vokabulareinträgen zu geblacklisteten Begriffen
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Zuvor konnte man “Unbekannt” anlegen, wenn man einen neuen Begriff angelegt und den neuen Begriff in der Folge zu “Unbekannt” umbenennt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Seitenspalte / Filter für Suche nach Objektgruppen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Neue Typen zur Klassifikation von Beziehung von Objekt zu Schlagwort
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Taxon&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Thema&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erwähntes&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Neue APIs: Alle mit Objekten des Museums verlinkten Vokabulareinträge&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Dependencies
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;OpenLayers auf Version 10.6 geupdatet&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;importer&quot;&gt;Importer&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Kern
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Deakzessionen importieren ist jetzt implementiert&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Empfänger eines Deakzessions-Vorgangs kann jetzt als Bezug zum Adressbuch gesetzt werden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Parser
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;CSVXML: Deakzessionen importieren ist jetzt möglich&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ImageByInvno: Option für Zuordnung alle Buchstaben vor einer gegebenen Komibination zu ignorieren&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;csvxml&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://csvxml.imports.museum-digital.org/&quot;&gt;CSVXML&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Neue Felder: tag_related_identifier_type, tag_related_identifier&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;vortrage-etc&quot;&gt;Vorträge etc.&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.jrenslin.de/talks/von-museum-digital-zum-eigenen-online-katalog-ag-digitalisierung-mv-rlp/&quot;&gt;Vortrag&lt;/a&gt; “Von museum-digital zum eigenen Online-Katalog” bei der AG Digitalisierung des Museumsverbands Rheinland-Pfalz
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Folien als &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://files.museum-digital.org/de/Praesentationen/2025-09-10_Von-museum-digital-zum-eigenen-Online-Katalog_JRE.pdf&quot;&gt;PDF&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Folien als &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://files.museum-digital.org/de/Praesentationen/2025-09-10_Von-museum-digital-zum-eigenen-Online-Katalog_JRE.odp&quot;&gt;ODP&lt;/a&gt; zur Nachnutzung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <title>Automatische Erkennung von abgebildeten Elementen</title>
        <published>2025-08-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-08-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/08/27/automatische-erkennung-von-abgebildeten-elementen/">&lt;p&gt;Im Januar 2021 haben wir im Rahmen von museum-digital unser &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/03/inventarisierungsdaten-vom-sofa-aus-verbessern-verbesserungsvorschlaege-und-bilderkennung/&quot;&gt;erstes KI-gestütztes Feature&lt;/a&gt; veröffentlicht. Entweder über eine eigene Seite oder eingebettet in den Objekt-Upload-Workflow wurden Bilder klassifiziert und in Tags für Schlagworte umgewandelt. Seit ca. einem Jahr toure ich durch die Lande, und erkläre, warum dieser Anlauf falsch lag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einem neuen KI-Feature zur Bildklassifikation, das ab Donnerstag Nacht bereit stehen wird, versuchen wir aus unseren Fehlern zu lernen. Bevor dieses vorgestellt wird aber seien die damaligen Fehler besprochen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;bildklassifikation-versuch-1&quot;&gt;Bildklassifikation, Versuch 1&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Im ursprünglichen Anlauf zur Bildklassifikation wurden alle Abbildungen zu allen Objekten entweder beim Upload oder über eine gezielt dazu eingerichtete Seite klassifiziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Abbildungen wurden dabei an ein KI-Modell übergeben, und seine (englischen) Ausgaben mit dem Schlagwort-Katalog von museum-digital abgeglichen. Die gefundenen Schlagworte wurden dann als Schlagwort-Vorschläge angeboten.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;ki-braucht-passende-hardware&quot;&gt;KI braucht passende Hardware&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;KI-Tools arbeiten am besten auf Grafikkarten. Das, was ein herkömmlicher Webserver nicht hat, ist eine Grafikkarte. Also entschieden wir uns für den offensichtlich klugen Weg: Mithilfe von Tensorflow.js wurden die Berechnungen auf die Geräte der gerade eingebenenden User ausgelagert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gut: Die Berechnungen liefen nicht mehr auf der ungeeigneten Server-Hardware. Schlecht: Wer einen durchschnittlichen PC in einem kommunalen Museum kennt, sollte wissen, dass er vielleicht eine Grafikkarte haben mag - aber dann höchstwahrscheinlich auch nur eine Office-Grafikkarte aus dem untersten Preissegment. Und vor allem 2021 waren die meisten Laptops nicht besser für KI-Anwendungen geeignet, als die Server-Hardware von museum-digital. Ergo: Die Berechnungen zur Bildklassifikation dauerte lange(!).&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;workflows&quot;&gt;Workflows&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Schlimmer noch: Die Berechnungen zur Bildklassifikation waren &lt;em&gt;blockierend&lt;/em&gt;. D.h., dass man in dem Browserfenster, in dem die Berechnungen ausgeführt wurden, nicht weiter arbeiten konnte. Dadurch, dass die Bildklassifikation in den Objekt-Ersterfassungs-Workflow eingebaut war, verlangsamte sie diesen deutlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Reflexion lässt sich feststellen, dass, solange keine wirklich gute Hardware zur Verfügung steht, KI-Anwendungen zu Anfang oder zu Ende des Erschließungsprozesses und von diesem getrennt / im Hintergrund eingesetzt werden sollten. Zu Anfang der Erschließung, wenn nur die Inventarnummer und hoffentlich ein Bild vorliegen, kann z.B. Bilderkennung nützlich sein, um Eingabehilfen und Vorschläge zu generieren. Die erratische Natur von KI - meistens richtig, mal falsch, und bei jedem Durchlauf unterschiedlich - spielt somit keine Rolle, weil es sich nur um später von Menschen nachbearbeitete, akzeptierte oder abgelehnte Vorschläge handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu Ende des Erschließungsprozesses kann KI sinnvoll eingesetzt werden, um einerseits auf Basis der vorliegenden Daten zusätzliche Datenfelder zu befüllen (&lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/19/ki-objektbeschreibungen/&quot;&gt;KI-generierte Objektbeschreibungen&lt;/a&gt; mit Zwischenspeicherung) oder zusätzliche Funktionen, die naturgemäß schwammigen Kategorien folgen anzubieten (&lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/2025/03/06/sort-by-beauty/&quot;&gt;Sortierung nach Ästhetik von Thumbnails&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Einsatz von KI-Tools in Echtzeit, wie er im ursprünglichen Bildklassifikations-Tool erwartet wurde, kann mit entsprechend guter Hardware sinnvoll sein. Die im Juni vorgestellte, in Zusammenarbeit mit dem Zuse-Institut und digiS testweise bereitgestellte, Erstellung von Objektbeschreibung auf Basis bestehender Metadaten ist ein gutes Beispiel. Im Zuse-Institut kommt hierzu eine Nvidia GH-200 zum Einsatz. Der Preis der Hardware alleine übersteigt das Jahresbudget vieler Museen.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;die-wahl-des-modells-sei-weise-getroffen&quot;&gt;Die Wahl des Modells sei weise getroffen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Weil eben die Hardware unzureichend war und wir eine Bildklassifikation in Echtzeit ermöglichen wollten, waren wir bei der ursprünglichen Bildklassifikation auf kleine, sehr effiziente Modelle angewiesen. Nach einigem Suchen endeten wir bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://en.m.wikipedia.org/wiki/MobileNet&quot;&gt;MobileNet&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;MobileNet kommt zwar prinzipiell aus dem richtigen Bereich (Objekterkennung), hat aber offensichtlich sehr anders gelagerte Trainingsdaten. Straßenschilder und Tiere werden auch bei der vorliegenden, mittlerweile veralteren Version recht stabil erkannt. Anderes eher nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass ein Modell mit einen der Verschlagwortung im Museumsbereich näheren ursprünglichen Einsatzgebiet bessere Ergebnisse geben sollte, bedarf eigentlich keiner größeren Erläuterung.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;fur-welche-objekte-eignet-sich-bildklassifikation&quot;&gt;Für welche Objekte eignet sich Bildklassifikation?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die ursprüngliche Bilderkennung hat also technische und organisatorische Probleme. Aber sie hat inhaltliche: Bilderkennung erkennt eben Bilder. Objekte sind Objekte. Eine annähernd deckungsgleiche Übereinstimmung zwischen Bild und Objekt kann vorliegen, muss aber nicht. Meist lässt sich das an Objektarten festmachen: Beschreibt man den Scan einer frühen Fotografie oder eines Ölgemäldes, beschreibt man gleichzeitig das Objekt. Beschreibt man das Foto eines Schranks, hat man wahrscheinlich deutlich weniger über das Objekt selbst und dafür mehr über die Umstände des Fotografierens gesagt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch eine relativ naive, nicht spezifisch auf Objektabbildungen nachtrainierte Bilderkennung kann im Museumsbereich also sinnvoll sein, ihr Nutzen ist aber Kontextabhängig.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;der-zweite-anlauf-bilderkennung-fur-abgebildete-elemente&quot;&gt;Der zweite Anlauf: Bilderkennung für abgebildete Elemente&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ab Donnerstag wird nun eine neue Funktion zur automatisierten Bilderkennung zur Verfügung stehen, die vor dem Hintergrund der Fehler des ersten Anlaufs spezifischer agiert und (hoffentlich) sinnvoller in bestehende Workflows integrierbar ist. Ziel ist die Erkennung von Bildinhalten spezifisch für solche Objekte, bei denen Bild und Objekt annähernd deckungsgleich sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da dies eben nicht alle Objekte sind, muss das Feature spezifisch aktiviert werden. Dies ist über eine neue Einstellung auf Ebene von Sammlungen möglich.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/08/27/automatische-erkennung-von-abgebildeten-elementen/./20250827_Screenshot-musdb-Sammlung-Ikonographie-1024x576.png&quot; alt=&quot;Screenshot der Sammlungs-Bearbeitungsseite in musdb. In der Linken Seitenspalte gibt es eine neue Option &amp;quot;Ikonographische Bilderkennung aktivieren&amp;quot;.&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;In der linken Seitenspalte gibt es eine neue Option “Ikonographische Bilderkennung aktivieren”.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird ein neuer Objektdatensatz erstellt, der einer Sammlung mit aktivierter Bilderkennung zugeordnet ist, und zu dem ein Bild vorliegt, so wird dieses später automatisiert mit Vorschlägen aus der Bilderkennung angereichert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hierzu wird die reguläre Suchfunktion genutzt, um relevante Objekte und ihre primären Abbildungen zu identifizieren. Diese werden auf lokale Entwicklungs-Maschinen (PC mit Grafikkarte - aber aktuellen, besseren Consumer-Modellen) heruntergeladen und dort ausgewertet. Die so generierten Schlagworte werden auf den Schlagwort-Katalog gemappt und zurück zum Server geschickt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist das einmal geschehen, erscheinen sie als Liste von Checkboxen in der rechten Seitenspalte des Schlagwort-Overlays.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/08/27/automatische-erkennung-von-abgebildeten-elementen/./20250827_Screenshot-musdb-Objekt-Verschlagwortung-AI-1024x576.png&quot; alt=&quot;Screenshot des Verschlawortungs-Overlays der Objekt-Bearbeitungsseite in musdb. Rechts sind Vorschläge für wahrscheinlich Abgebildetes zu finden, die über die Checkboxen akzeptiert oder abgelehnt werden können.&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Über die Seitenspalte können die Vorschläge akzeptiert oder abgelehnt werden. Akzeptierte Vorschläge werden direkt korrekt als abgebildete Schlagworte verknüpft.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;auswahl-des-modells&quot;&gt;Auswahl des Modells&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Dadurch, dass homogenere und stärkere Hardware zur Verfügung steht, können auch größere Modelle eingesetzt werden. Für das neue Feature kommt dabei Joycaption zum Einsatz. Dieses stammt aus dem Umfeld der Open-Source-Bildgenerierung und wurde gezielt für das Beschreiben von Bildern erstellt. Es unterstützt dabei sowohl Prosa- als auch schlagwortartige Beschreibungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein wichtiger Vorteil des Modells ist, dass es unzensiert ist, während kommerzielle Modelle bei möglicherweise problematischen Inhalten zunehmend eingeschränkt sind. So werden zuverlässig auch z.B. Aktzeichnungen erkannt und beschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;schlagworte&quot;&gt;Schlagworte&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Joycaption verschlagwortet teils spezifischer als wir das im Rahmen von museum-digital getan hätten. “Schwarzes T-Shirt” wäre etwa bisher nicht als Schlagwort zugelassen gewesen, ist aber im Sinne der Beschreibung visueller Elemente sinnvoll zuzulassen. “Schwarzes T-Shirt mit einem Ärmel” wäre allerdings sehr spezifisch. Um die Ausgaben des Modells mit dem Schlagwortkatalog zusammenzubringen haben wir also für ca. 20000 Objekte Beschriftungen erstellt und die daraus resultierenden ca. 6000 Schlagworte auf die bestehenden Vokabulare gemappt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo es bisher keine Entsprechung gab (und der Begriff nicht grundsätzlich unerwünscht ist [“Ohne Menschen”]), wurde ein neues Schlagwort angelegt. Gerade bei Begriffen wie dem “schwarzen T-Shirt” sind die Begriffe denkbar einfach zu definieren: Ein T-Shirt, das Schwarz gefärbt ist. Entsprechend wurden die so neu eingerichteten Schlagworte automatisiert mit durch das LLM Gemma3 generierte Beschreibungen und deutsche Übersetzungen angereichert, die derzeit gesichtet und bereinigt werden. In diesem Arbeitsschritt werden auch überspezifische Begriffe wie “Schwarzes T-Shirt mit einem Ärmel” mit unspezifischeren Begriffen (“schwarzes T-Shirt”) zusammengeführt, sodass diese unspezifischeren Begriffe stabiler erkannt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;workflows-1&quot;&gt;Workflows&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Durch die nachgelagerte Arbeitsweise - erst Bildupload, dann warten, dann Verschlagwortung- macht der Einsatz der neuen Funktion besonders Sinn, wenn man institutionell einen arbeitsteiligen Workflow hat. Werden Objekte in einem Arbeitsgang von Inventarnummer bis Publikation erfasst, bietet das Tool wahrscheinlich wenig Mehrwert.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;api-wer-kann-berechnen&quot;&gt;API: Wer kann berechnen?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Alle für die Bildklassifikation genutzten Abfragen auf dem Server sind, ebenso wie die Schnittstelle zum Eintragen der Ergebnisse der Klassifikation, auch über die API von musdb verfügbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Derzeit werden die API-Abfragen über die administrative Kommandozeile durchgeführt - eine Übersetzung hin zu einer Durchführung mithilfe der Webschnittstelle wäre aber ein leichtes und ist in der bestehenden Implementation schon mitgedacht. Hiermit könnten einzelne Museen die Berechnungen spezifisch für ihre eigenen Objekte durchführen und zeitlich unabhängiger agieren. Bei Interesse: Einfach schreiben. Der Aufwand hielte sich wie gesagt in Grenzen.&lt;/p&gt;
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    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2025/08/27/automatische-erkennung-von-abgebildeten-elementen/20250827_Screenshot-musdb-Objekt-Verschlagwortung-AI.png</url></post-thumbnail>
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Stand der Entwicklung, Juni &amp; Juli 2025</title>
        <published>2025-08-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-08-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2025/08/21/stand-der-entwicklung-juni-juli-2025/"/>
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        <summary type="html">Aktuelle Entwicklungen im Juni und Juli 2025.</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/08/21/stand-der-entwicklung-juni-juli-2025/">&lt;p&gt;Juni und besonders Juli waren mal wieder langsam wirkende Monate in der Entwicklung von museum-digital.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die allgemeine Entwicklung dieses Jahr deutet auf weniger kleinere Entwicklungen in den Kernbereichen, aber dafür größeren / aufwendigeren einzelnen neuen Features. Siehe etwa die &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/13/versionierung-transfer-zwischen-datenfeldern/&quot;&gt;Versionierung&lt;/a&gt; in musdb aus dem Januar, das Tool zur &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/03/08/das-importieren-automatisieren/&quot;&gt;Import-Automatisierung&lt;/a&gt; im März (andere nennen es Hotfolder), die &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/2025/03/06/sort-by-beauty/&quot;&gt;Sortierung nach ästhetischem Score&lt;/a&gt; im öffentlichen Bereich, ebenfalls im März, oder die Funktion zur &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/19/ki-objektbeschreibungen/&quot;&gt;KI-gestützten Generierung von Objektbeschreibungen&lt;/a&gt; im Juni. Diese Tendenz setzt sich erst einmal fort.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;juli&quot;&gt;Juli&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;frontend&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend/&quot;&gt;Frontend&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/07/13/hindi-2/&quot;&gt;Übersetzung nach Hindi&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/07/02/%E0%B0%A4%E0%B1%86%E0%B0%B2%E0%B1%81%E0%B0%97%E0%B1%81/&quot;&gt;Telugu&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Untergruppierung von Schlagworten, falls mehr als 10 gesetzt sind&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Beziehung in zwischen einem Objekt und seinen Schlagworten kann in musdb klassifiziert und spezifiziert werden. Mögliche Beziehungs-Typen sind etwa “Objektart”, “Material”, “Technik”, und “Abgebildetes”. Gerade bei “Abgebildetes” kann, bei entsprechenden Objekten und entsprechend ausführlicher Erfassung, eine hohe Menge von Schlagworten verknüpft werden. Um die Übersichtlichkeit zu wahren, werden die Schlagworte auf einer Objektseite nach ihrem Beziehungs-Typ gruppiert, sobald mehr als zehn Schlagworte mit dem Objekt verknüpft sind.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;musdb&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;h4 id=&quot;neue-features&quot;&gt;Neue Features&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Export-Option für LIDO, wie es vom &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://ccc.deutsche-digitale-bibliothek.de/&quot;&gt;Koloniale Kontexte-Portal der Deutschen Digitalen Bibliothek&lt;/a&gt; erwartet wird&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4 id=&quot;verbesserungen-anderungen&quot;&gt;Verbesserungen &amp;amp; Änderungen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Mindestlänge für Volltextsuch-Begriffe sind jetzt in der Benutzeroberfläche (Suche verfeinern) sichtbar&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Volltext-Suchbegriffe in musdb müssen, damit der Suchserver nicht überlastet wird, mindestens zwei Zeichen lang sein. Bisher wurden Suchparameter mit kürzeren “Suchbegriffen” schlicht ignoriert. Seit Juni ist ein Abschicken einer entsprechenden Abfrage über die erweiterte Suche nicht mehr möglich - dass zwei Zeichen das Mindestmaß sind, wird schon im Suchdialog kommuniziert.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Rezeptionsgeschichte: Angaben für Position in Quelle können jetzt bis 40 Zeichen lang sein&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Transkriptionen
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;können jetzt 4000000 Zeichen lang sein&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Neue Felder: Notiz, Status, Zielsetzung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4 id=&quot;bugfixes&quot;&gt;Bugfixes&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Fehler beim Stapelweisen verstecken von Feldern vom Reiter Zusatz korrigiert&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;juni&quot;&gt;Juni&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;frontend-1&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend/&quot;&gt;Frontend&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Performance-Verbesserungen
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Objekt-Suche kann ohne Verbindung zu Such-Server arbeiten (falls keine Volltextsuche durchgeführt werden soll)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Suche nach Zeit und Zeit vor/nach ignoriert Zeit vor/nach, falls Zeitbegriff spezifischer ist&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verbesserungen beim Löschen von PDF-Dateien&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Übersetzung: &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/23/tamil/&quot;&gt;Tamil&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;musdb-1&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;h4 id=&quot;neue-features-1&quot;&gt;Neue Features&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Empfänger für Deakzession kann aus dem Adressbuch heraus verknüpft werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/19/ki-objektbeschreibungen/&quot;&gt;KI-generierte Objektbeschreibungen auf Basis anderweitiger Metadaten&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4 id=&quot;verbesserungen&quot;&gt;Verbesserungen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Objekt-Suche kann ohne Verbindung zu Such-Server arbeiten (falls keine Volltextsuche durchgeführt werden soll)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;importer&quot;&gt;Importer&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;CSVXML-Parser ergänzt um
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;neue Ereignistypen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Markierungen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Automatisch generierte Objektgruppe für alle Objekte aus einem Import: Beschreibung kann festgelegt werden (per Settings)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;nodac&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/nodac/&quot;&gt;nodac&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Auswählbare (Navigations-)Sprachen sind jetzt auf die, in denen tatsächlich eine Übersetzung vorliegt, beschränkt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;div
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    &gt;
      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;AI Use&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;Post image generated using AI.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div
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    &gt;
      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Hindi</title>
        <published>2025-07-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-07-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/07/13/hindi-2/">&lt;p&gt;Nach &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/03/25/kannada-2/&quot;&gt;Kannada&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/23/tamil/&quot;&gt;Tamil&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/07/02/%E0%B0%A4%E0%B1%86%E0%B0%B2%E0%B1%81%E0%B0%97%E0%B1%81/&quot;&gt;Telugu&lt;/a&gt; können die öffentlichen Portale von museum-digital nun auch in Hindi durchsucht und genutzt werden. Wie immer: Vielen Dank an alle Beteiligten!&lt;/p&gt;
&lt;div
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    &gt;
      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;Image credits&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Devanagari_letters.svg&quot;&gt;“Devanagari_letters.svg”&lt;/a&gt; is licensed under &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International&lt;/a&gt;, by बडा काजी, and retrieved via &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Devanagari_letters.svg&quot;&gt;Wikipedia Commons&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div
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    &gt;
      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0&quot;&gt;Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International license.&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>తెలుగు</title>
        <published>2025-07-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-07-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2025/07/02/తెలుగు/</id>
        
        <summary type="html">Die öffentlichen Portale von museum-digital sind jetzt in Telugu durchsuchbar.
</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/07/02/తెలుగు/">&lt;p&gt;Nachdem wir letzte Woche die frohe Kunde der Übersetzung der öffentlichen Portale von museum-digital in &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/23/tamil/&quot;&gt;Tamil&lt;/a&gt; verbreiten konnten, kommt diese Woche die Übersetzung in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Telugu&quot;&gt;Telugu&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie immer: Vielen Dank, an alle, die das ermöglicht haben!&lt;/p&gt;
&lt;div
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      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;Image credits&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Telugu_consonants.svg&quot;&gt;“Telugu consonants.svg”&lt;/a&gt; von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Psi%C4%A5edelisto&quot;&gt;Psiĥedelisto&lt;/a&gt;, lizensiert unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en&quot;&gt;CC BY-SA 4.0&lt;/a&gt;, via Wikimedia Commons&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div
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    &gt;
      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0&quot;&gt;Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International license.&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Tamil</title>
        <published>2025-06-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-06-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/23/tamil/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/23/tamil/">&lt;p&gt;Ab heute sind die öffentliche Portale von museum-digital in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Tamil&quot;&gt;Tamil&lt;/a&gt; verfügbar. Danke an alle, die das möglich gemacht haben!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie immer gilt, dass somit Nutzer, die Tamil als ihre Browser-Sprache eingestellt haben, automatisch Navigation und mehrsprachige Elemente in Tamil sehen. Alle Anderen, die eine gegebene Seite in Tamil benutzen möchten, können ihre Sprache über den Sprach-Wechler ganz oben rechts umstellen.&lt;/p&gt;
&lt;div
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      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;Image Credits&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;“Tamil Community - Worldwide.PNG” von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Coppercholride&quot;&gt;Coppercholride&lt;/a&gt;, via &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tamil_Community_-_Worldwide.PNG&quot;&gt;Wikimedia Commons&lt;/a&gt;, lizensiert unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en&quot;&gt;Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en&quot;&gt;Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>KI &amp; Objektbeschreibungen</title>
        <published>2025-06-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-06-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/19/ki-objektbeschreibungen/">&lt;p&gt;Objektbeschreibungen sind ein großer Gewinn bei der Publikation von Objektdaten. Während Schlagworte, Ortsbezüge und Ereignisse einen detaillierten und uniformen Blick auf die Daten liefern, erlauben Objektbeschreibungen im Idealfall nuanciertere Beschreibungen von Details. Und vor allem bieten sie als Prosatexte eine oft einfacher verständliche, weniger “datenförmige” Sicht auf die Objekte, die sowohl im Sinne der Barrierefreiheit als auch für Suchmaschinen nützlich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Praxis ist es vor allem letzterer Punkt, weshalb Objektbeschreibungen bei museum-digital verpflichtend anzugeben sind. Aber oft zeigt sich, dass die tatsächlich erfassten Beschreibungen hinter den “strukturiert” erfassten Metadaten zurückbleiben oder beide ausbaufähig sind. Dies ist oft eine Frage der Objektgattung und des fachlichen Hintergrunds. Gerade z.B. bei Druckgrafiken findet man oft eine grandiose Verschlagwortung mit minimalen Prosa-Beschreibungen. Andererseits leidet jeder mal unter einer Schreibblockade, und der ganze Museumsbereich unter einem Mangel von Arbeitskraft und Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind aber die sonstigen Objektdaten gut, und fehlt die Beschreibung - wie eben oft bei Grafiken - dann sollte sich doch eigentlich eine brauchbare mithilfe moderner KI formulieren lassen. “Sprache” steckt ja wortwörtlich schon im Namen “Large &lt;em&gt;Language&lt;/em&gt; Model”. Und ist das Erstellen von Prosa-Beschreibungen einfacher, sollte doch eigentlich mehr Zeit und Motivation übrig sein, um die Verschlagwortung zu verbessern.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ki-generierte-beschreibungstexte&quot;&gt;KI-generierte Beschreibungstexte&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Mit diesen Gedanken startet heute ein Versuch und damit eine neue Funktion in musdb: Klickt man beim Bearbeiten eines Objektes in das Feld “Objektbeschreibung”, erscheint ein neu Marker “Automatisch formulieren”. Mit einem Klick darauf öffnet sich ein Overlay, in dem nach einer Wartezeit drei Vorschläge für Objektbeschreibungen angeboten werden, generiert auf Basis der bestehenden Objektmetadaten und mithilfe dreier verschiedener Sprachmodelle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einem ersten Klick auf einen der Vorschläge wird dieser in Gänze sichtbar. Mit einem zweiten Klick öffnet sich der Text in einer Bearbeitungsansicht. Ist er fertig bearbeitet, kann er mit einem Klick in die Datenbank übernommen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um überhaupt Vorschläge generieren zu können muss der Datensatz angelegt sein und mindestens ein Ereignis und ein Schlagwort haben, wobei die Ergebnisse mit mehr und besseren Metadaten entsprechend besser und zuverlässiger werden. Aufgrund der Abfragemethode sollte man zudem darauf achten, die Objektart als Schlagwort zu erfassen und entsprechend auszuzeichnen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;gedanken&quot;&gt;Gedanken&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;drei-vorschlage&quot;&gt;Drei Vorschläge&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Eine gewichtige Befürchtung am Anfang der Überlegungen war, dass die Möglichkeit, Objektbeschreibungen maschinell generieren zu lassen mittelfristig zu Nachlässigkeit und dem Akzeptieren falsch generierter Beschreibungen führen könnte. Dabei ist KI zwangsläufig - bauartbedingt - unzuverlässig, und ihre Ergebnisse sollten immer (!) noch einmal gegengeprüft werden, bevor man sie veröffentlicht.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/19/ki-objektbeschreibungen/./5_96_Objektbeschreibungen-Vorschlaege-Trigger-1024x507.webp&quot; alt=&quot;Trigger für Vorschläge&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/19/ki-objektbeschreibungen/./5_97_Objektbeschreibungen-Vorschlaege-Wartezeit.webp&quot; alt=&quot;Während die Objektbeschreibungen generiert werden, erscheint ein Lade-Kreis.&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/19/ki-objektbeschreibungen/./5_98_Objektbeschreibungen-Vorschlaege-generieren.webp&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Vorschau der Vorschläge. Per Klicken lässt sich der Passendste auswählen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um dieser Befürchtung zu begegnen, werden nun eben drei alternative Vorschläge generiert. Um den passendsten zu finden, muss man erst einmal lesen. Das heißt, man muss sich mit den Vorschlägen auseinandersetzen, sodass eine Korrektur eventuell falscher oder verkürzter Stellen deutlich näher liegt.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/19/ki-objektbeschreibungen/./5_99_Objektbeschreibungen-Vorschlaege-cachen-1024x323.webp&quot; alt=&quot;Über die Objektübersicht lassen sich die Vorschläge stapelweise vorbereiten.&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-generieren-dauert-lange&quot;&gt;Das Generieren dauert lange!&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Gerade, wenn man viele Objekte eingibt, dauert das Generieren der Vorschläge derzeit noch zu lange. Im Schnitt braucht die Generierung zwischen 10 und 11 Sekunden. Was bei einem Objekt akzeptabel sein mag, wird bei 50 eine echte Arbeitserschwernis. Andererseits sind die derzeit ausgewählten Modelle (Gemma 2, Gemma 3, Phi4) ein guter Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und guten Vorschlägen. Kleinere, schnellere Modelle haben bei unsern Versuchen keine vergleichbar guten Resultate erzielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um das Tool trotzdem auch bei vielen Objekten effektiv nutzen zu können, kann man die Vorschläge “vorgenerieren”. Dazu geht man in die Objektübersicht, klickt auf eine Objekt-Kachel, hält die Maustaste gedrückt und zieht den Mauszeiger zur Seite. Damit öffnet sich die &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/19/objekte-auswaehlen-schnelle-stapelverarbeitung/&quot;&gt;Stapelverarbeitung per Auswahl&lt;/a&gt;. Hier gibt es nun eine neue Funktion, eben um Vorschläge zu generieren und zwischenzuspeichern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein guter Workflow wäre also etwa, die Objekte des Tages erst einmal in ihren Metadaten gut zu erfassen, und dann in der Mittagspause die Vorschläge generieren zu lassen. Nach der Mittagspause können diese dann abgearbeitet werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kooperation-hardware-auswertung&quot;&gt;Kooperation: Hardware &amp;amp; Auswertung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wie eingangs erwähnt handelt sich beim neuen Tool erst einmal um einen Versuch, der in Kooperation von digiS, dem Zuse-Institut Berlin und museum-digital entsteht. Durch diese Kooperation können die Beschreibungen auf der Hardware vertrauenswürdiger Partner (nicht OpenAI, sondern dem Zuse-Institut!) generiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um die Potentiale und Nutzung des Einsatzes von KI in der Museumsdokumentation - und spezifisch des vorliegenden Tools - besser zu verstehen und das Tool weiterzuentwickeln, werden die Anfragen, die Vorschläge und die final abgeschickten Objektbeschreibungen gesammelt und in den nächsten Monaten systematisch ausgewertet (dabei werden Benutzerkennungen pseudonymisiert). Wir berichten!&lt;/p&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;AI Use&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;Post image generated using AI.&lt;/p&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Stand der Entwicklung, März 2025 &amp; April 2025</title>
        <published>2025-06-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-06-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/08/stand-der-entwicklung-maerz-2025-april-2025/"/>
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        <summary type="html">Übersicht über neue Entwicklungen bei museum-digital im März und April 2025.</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/08/stand-der-entwicklung-maerz-2025-april-2025/">&lt;h2 id=&quot;frontend&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend/&quot;&gt;Frontend&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Übersetzung: &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/03/25/kannada-2/&quot;&gt;Kannada&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Im Menü für Zitiervorschläge bei Objekten können Museen jetzt ihre eigenen Zitierhinweise anzeigen lassen&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das ist relevant, wenn es objektartenspezifische Zitierweisen gibt, und das Objekt (im Gegensatz zum Datensatz) zitiert werden soll&lt;/em&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Oder-Suchen können innerhalb eines Suchbegriffs geklammert durchgeführt werden, etwa: &lt;code&gt;place:61~1&lt;/code&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Bisher nur mithilfe der Abfragesprache nutzbar
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;d.h. es gibt bisher keine Umsetzung im “Erweiterte Suche”-Menü&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Über die Abfragesprache ist es auch über die API benutzbar&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Funktioniert nicht bei Zeiten und ganzen Ereignissen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;musdb&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Einstellungen für das Museum
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Verstecken von Freitextfelder, wo inhaltlich gleiche kontrollierte Felder verfügbar sind
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Beispielsweise der Eingang eines Objektes kann über Freitextfelder oder über die Verknüpfung mit einem Erwerbungsvorgang verzeichnet werden. Mit der neuen Funktion können die Freitextfelder versteckt werden, sodass gesichert ist, dass im Museum einheitlich erfasst wird.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Institutionsspezifische Zitierhinweise können für die Ausgabe eingestellt werden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/03/30/volltextsuche-oder-buchstaben-suche-nach-inventarnummern-in-musdb/&quot;&gt;Buchstabensuche nach Inventarnummer jetzt wieder möglich&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei eingeschränkten Ereignissen (z.B. Ereignis ohne Ort) gab es verschiedenen Umgang bei Import, CSVXML und Eingabe, das wurde bereinigt / angeglichen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Refactoring in administrativer Kommandozeile&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Insbesondere mit vielen Überarbeitungen in Autokorrekturtools&lt;br /&gt;
Folge: Schnellexporte werden jetzt automatisch täglich generiert&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Getrenne Maßangaben neu positioniert auf Reiter: Zusatz&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Weblinks für Objektgruppen können jetzt erfasst werden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;importer&quot;&gt;Importer&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Eigene neue Art von Grund-Aufgaben: Harvester
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Erste Nutzung: OAI-Harvester für LIDO&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Externe Abbildungen (“Resourcen”), die nicht JPG sind können importiert werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lido-Parser deutlich erweitert, kann mehrsprachige Objektinformationen importieren
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Lido Terminology wird benutzt um mehrere Maßangaben zu importieren&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;AI Use&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
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        <title>Stand der Entwicklung, Mai 2025</title>
        <published>2025-06-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-06-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/08/stand-der-entwicklung-mai-2025/"/>
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        <summary type="html">Übersicht über neue Entwicklungen bei museum-digital im Mai 2025.</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/06/08/stand-der-entwicklung-mai-2025/">&lt;h2 id=&quot;frontend&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend/&quot;&gt;Frontend&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;neue-features&quot;&gt;Neue Features&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Tabs sind jetzt aktiviert, wenn das md-Frontend als &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Progressive_Webanwendung&quot;&gt;PWA&lt;/a&gt; installiert ist (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://developer.chrome.com/docs/capabilities/tabbed-application-mode&quot;&gt;Siehe&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;verbesserungen&quot;&gt;Verbesserungen&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Doppelte &lt;code&gt;alpha / omega&lt;/code&gt; -Suchen (Aktivität vor / nach) werden entfernt&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bei einer Suche nach “Objekte nach 1900, die auch nach 2000 sind” ist eine der Angaben doppelt. Die letztere Bedingung kann und sollte ignoriert werden, weil das Jahr 2000 immer nach dem Jahr 1900 ist.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Durch die Timeline konzentrieren sich Web-Crawler gerne auf Suchen, und besonders alpha/omega-Suchen. Das Problem kann hiermit eingeschränkt werden.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Links, die auf der Timeline nicht auf konkrete Objekte verweisen, sind jetzt mit &lt;code&gt;rel=nofollow&lt;/code&gt; markiert&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bots werden angewiesen, sie zu ignorieren.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;musdb&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;neue-features-1&quot;&gt;Neue Features&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Tabs sind jetzt aktiviert, wenn musdb als &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Progressive_Webanwendung&quot;&gt;PWA&lt;/a&gt; installiert ist (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://developer.chrome.com/docs/capabilities/tabbed-application-mode&quot;&gt;Siehe&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Neue Suchoption für Objekte: “Kann publiziert werden”&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Sucht nach Objekten, die bisher nicht veröffentlicht sind, aber eine ausreichende Beschreibung und mindestens eine Abbildung haben.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Stapelweises eintragen von Maßangaben&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Verfügbar über “Treffer zuordnen”&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Institutionsweite Einstellung: Benutzerdefinierte Objekt-Bearbeitungsmaske kann für alle Nutzende aus einem Museum verpflichtend machen&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Deaktiviert die reguläre Objekt-Bearbeitungsmaske für alle dem Museum zugeordneten User.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ausstellungen können jetzt über die API gesucht werden&lt;br /&gt;
API-Route: &lt;em&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/musdb/API/index.html#/exhibition/exhibitionList&quot;&gt;/exhibition/list&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/User_agent&quot;&gt;User-Agent&lt;/a&gt; (Browser-Kennung) wird beim Seitenaufruf auf Änderung gecheckt. Automatischer Logout bei Änderung.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hilft etwas gegen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://owasp.org/www-community/attacks/Session_hijacking_attack&quot;&gt;Session-Hijacking&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;verbesserungen-1&quot;&gt;Verbesserungen&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Panorama für Tour von Ausstellung / Institution wird jetzt auf 2400 px Höhe statt 1400 px heruntergerechnet&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;APIs zur Suche nach Einträgen in den kontrollierten Vokabularen sind jetzt über den zentralen API-Endpunkt verfügbar&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Siehe z.B.&lt;/em&gt; &lt;code&gt;&amp;lt;a href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/musdb/API/index.html#/actor/actorSearchLinkedToObjects&quot;&amp;gt;/actor/search_linked_to_objects/{term}&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;/code&gt; &lt;em&gt;,&lt;/em&gt; &lt;code&gt;&amp;lt;a href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/musdb/API/index.html#/actor/actorSearch&quot;&amp;gt;/actor/search/{term}&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;/code&gt; &lt;em&gt;etc.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;bugfixes&quot;&gt;Bugfixes&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Fix: “Visiting scientists” konnten Reiter “Verbleib” nicht öffnen (verlangte Berechtigung für museumsweite Rechte)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fix: Benutzerdefinierter Vorgabewert für Beschreibung bei neuen Objekten wurde beim Anlegen neuer Objekte ignoriert&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fix: Thumbnails wurden als doppelte Bilder für Ausstellungen angezeigt (Reiter “Bilder”)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fix: “Voranstellen” übertrug Werte des vorherigen Objektes neben dem eingegeben Wert beim “Globalen Ändern”&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;importer&quot;&gt;Importer&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;neue-features-2&quot;&gt;Neue Features&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Neuer Parser für CSV-Exporte / Importe aus &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.robotron-daphne.de/&quot;&gt;Robotron Daphne&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;verbesserungen-2&quot;&gt;Verbesserungen&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;CSVXML-Parser
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Neue Literatur-Felder (ISSN, Herausgeber, etc.) sind jetzt abgedeckt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wikidata-Referenzen für Tags werden jetzt importiert&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Länge für einzelne Schlagworte wird zentral auf 95 Buchstaben reduziert&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4 id=&quot;bugfixes-1&quot;&gt;Bugfixes&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Einige neuere Felder aus dem Reiter Objektverwaltung waren korrekt geparst, aber bisher nicht in die Datenbank übertragen worden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;nodac&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/nodac/&quot;&gt;nodac&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;h4 id=&quot;neue-features-3&quot;&gt;Neue Features&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Tabs sind jetzt aktiviert, wenn das md-Frontend als &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Progressive_Webanwendung&quot;&gt;PWA&lt;/a&gt; installiert ist (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://developer.chrome.com/docs/capabilities/tabbed-application-mode&quot;&gt;Siehe&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;csvxml&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://csvxml.imports.museum-digital.org/&quot;&gt;CSVXML&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;verbesserungen-3&quot;&gt;Verbesserungen&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Neue Literatur-Felder eingefügt: Typ, Herausgeber, Ausgabe, ISSN&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <title>Volltextsuche oder Buchstaben-Suche nach Inventarnummern in musdb?</title>
        <published>2025-03-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-03-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/03/30/volltextsuche-oder-buchstaben-suche-nach-inventarnummern-in-musdb/">&lt;p&gt;Sucht man nach “rennen”, möchte man Einträge (Objektbeschreibungen, Blog-Posts, etc.) finden, die Begriffe wie “gerannt” oder “[ich] renne” enthalten. Sucht man nach einer Inventarnummer “*1”, möchte man alle Inventarnummern erhalten, die exakt auf die Zahl 1 enden. Im ersten Fall geht es um eine Volltextsuche, idealerweise unter Berücksichtigung von Flexionen, Kofferworten, etc. Die exakten Buchstaben sind untergeordnet - “renne” beinhaltet nicht “rennen, und ist trotzdem ein guter Treffer. In Beispiel der Inventarnummer geht es tatsächlich nur um die Buchstaben. Das Einbringen eines Verständnisses von Flexionen wäre hier fehl am Platz. Abstrakt ausgedrückt: Objektbeschreibungen sind Zeichenkombinationen und Text - und besonders als Text interessant. Inventarnummern sind Zeichenketten, und als solche interessant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um das Jahr 2021 haben wir in musdb und dem Frontend von museum-digital die Objekt-Suchfunktion grundlegend neu implementiert, um eine erweiterte Suche über (fast) alle relevanten Felder hinweg, die beliebig kombinierbar ist und z.B. auch ODER- oder NICHT-Suchen erlaubt, zu ermöglichen. Möglich wurde das durch den Einsatz eines dedizierten Suchservers (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://manticoresearch.com/&quot;&gt;Manticore&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während eine traditionelle relationale Datenbank (hier MySQL) darauf ausgerichtet ist, sehr effektiv erwartbare Abfragen, für die vorher ein Index angelegt wurde, zu beantworten, erlaubt der Suchserver eine bessere Performanz beim freien Kombinieren. Dazu bietet er erweiterte Features vor allem im Bereich der Volltextsuche (etwa eine Berücksichtigung von Flexionen). Andererseits ist er gezielt &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; auf Buchstaben-Suchen ausgerichtet. Ein allgemein unbedingt gewünschter Nebeneffekt der Nutzung von Manticore war also, das alle Suchen in Freitextfeldern zu Volltextsuchen wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Probleme macht das aber eben bei Feldern, die eigentlich keine herkömmlichen “Text”-Felder sind, sondern nach einer (institutions-spezifisch) formalisierten Regel ausgefüllte Buchstabenkombinationen abbilden. Konkret: Standortangaben und Inventarnummern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Falle der Standorte bietet das seitdem eingeführte Modul zur Raumverwaltung eine ohnehin bessere Alternative zu den herkömmlichen Freitextfeldern für Objekt-Standorte. Verknüpft man ein Objekt mit einem “Raum”, lassen sich hierarchische Suchen durchführen, Sensordaten mit den Objektdaten zusammenführen, man erhält ein detailliertes Log der Standortverschiebungen - und man hat durch die kontrollierte Liste von Räumen eine Sicherheit, dass nicht durch Tippfehler falsche Zuordnungen geschehen. Ein Migrationstool ist über das Dashboard in musdb verfügbar. Es spricht also eigentlich nichts mehr für die alternative Benutzung der herkömmlichen Standortfehler. Auch wenn dort eine Buchstabensuche Sinn machen würde, ist diese bei den eigentlich eh mittlerweile obsolet gewordenen Feldern somit leicht umgehbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Fall der Inventarnummern gibt es andererseits keinen solchen Ausweg: Eine Buchstabensuche wird unbedingt benötigt, und fehlte bis zu diesem Wochenende.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-grundlagen-legen-von-mysql-zu-manticore-und-ein-wenig-zuruck&quot;&gt;Die Grundlagen legen: Von MySQL zu Manticore und (ein wenig) zurück&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Einsatz von Manticore war die Basis für die Implementation der neuen, verbesserten Suchfunktion. Mit der Zunahme von Abfragen zeigte sich allerdings ein weiterer Vorteil von MySQL: Seine bessere Stabilität. Solange Abfragen im Kernbereich von MySQL liegen (Suchen über Indexe), ist MySQL stabiler und annähernd ähnlich performant wie Manticore. Als es zeitweise zu Stabilitätsproblemen kam wurden die Suchfunktionen erweitert, um je nach Anwendungsfall mit beiden - MySQL und Manticore - als Backend arbeiten zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das war relativ leicht möglich, weil alle Suchabfragen von Manticore beantwortet werden konnten, während MySQL viele, aber nicht alle beantworten kann. Die grobe Logik ist also wie folgt: Wird eine Suchabfragen an den Server gestellt, wird jeder Parameter eingeordnet und in eine Abfragekomponente für Manticore und - soweit möglich - für MySQL übersetzt. Können alle Abfrageparameter mit MySQL beantwortet werden, wird die Frage direkt an die Datenbank gestellt. Andernfalls kommt Manticore zum Einsatz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Praxis:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Lautet die Abfrage: Objekte zum Schlagwort “Helm” mit Bezug zum Ort “Berlin”, dann kann die Abfrage sowohl von MySQL als auch von Manticore beantwortet werden. MySQL wird bevorzugt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lautet die Abfrage: Objektdatensätze, die irgendwo den Text “Helme” erwähnen, mit Bezug zu “Berlin”, dann kann MySQL die Abfrage nicht bedienen. Also kommt Manticore zum Einsatz.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;So blieben alle Abfrageparameter miteinander kombinierbar, während dem Kontext entsprechend das effektivere Backend gewählt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;entgegen-der-logik-oder-umgang-mit-unvollkommenheit&quot;&gt;Entgegen der Logik &lt;em&gt;oder&lt;/em&gt; Umgang mit Unvollkommenheit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aufgrund ihrer Bedeutung für die Arbeit in vielen Museen haben wir nun Buchstabensuchen nach Inventarnummern wieder implementiert.&lt;/strong&gt; Aber Buchstabensuchen nach Inventarnummern brechen die bestehende Logik und Kombinierbarbeit:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Lautet die Abfrage: Objekte zum Schlagwort “Helm”, deren Inventarnummer auf “1” endet, dann kann die Abfrage nur von MySQL beantwortet werden. MySQL wird genutzt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lautet die Abfrage: Objektdatensätze, die irgendwo den Text “Helme” erwähnen, und deren Inventarnummer auf “1” endet, dann nur Manticore die Volltextsuche nach “Helme” sauber und in der erwarteten Form (als Volltextsuche) beantworten, während nur MySQL die Buchstabensuche nach der Inventarnummer durchführen kann. Die Suche kann logisch nicht (sauber) durchgeführt werden.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;So gut es ist, dass die wichtige Suchoption bei Inventarnummern zurück ist, musste also ein Umgang mit dieser jetzt unvollständigen Kombinierbarkeit gefunden werden. Vorstellbar wären zwei Optionen gewesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die naheliegendere Form wäre es gewesen, alle Erweiterung einer Bestehenden Suche nach Inventarnummern um Volltextsuchen zu verbieten. In diesem Fall hätten die Benutzer möglichst schlicht nie zum problematischen Ausnahmefall gelangen können. Andererseits hätten die plötzlich fehlenden oder ausgegrauten Erweiterungsoptionen zu Verwirrung geführt. Schlimmer: Im eh schon sehr dichten Such-Interface von musdb fehlt ein geeigneter Platz, um zu dokumentieren, warum die Erweiterung in diesem spezifischen Fall auf einmal unmöglich ist. Die Verwirrung hätte also auch nicht sinnvoll aufgelöst werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entsprechend kommt nun die Alternative zum Einsatz: Kombinieren User die Suche nach Inventarnummern mit einer Volltextsuche, dann wird aus der Buchstabensuche nach der Inventarnummer eine Volltextsuche und es erscheint eine Warnung - auf jeder Seite der Paginierung - dass die gerade durchgeführte kombinierte Suche nicht die erwarteten Ergebnisse liefern wird und vermieden werden sollte. Das mag unsauber wirken, ist aber transparent, und ermöglicht den Suchenden die Möglichkeit, alternative Zugänge zu finden. Naheliegend wäre etwa, die Ergebnisse der Buchstabensuche nach Inventarnummer in eine Merkliste zu überführen und dann in dieser Merkliste weiterzusuchen.&lt;/p&gt;
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        <title>Kannada</title>
        <published>2025-03-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-03-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/03/25/kannada-2/">&lt;p&gt;Es wird viel über die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/FAIR_data&quot;&gt;FAIR&lt;/a&gt;-Prinzipien gesprochen - die Veröffentlichung von Daten in auffindbarer und barrierefreier Form. Logischerweise sollten die Daten, um auffindbar und zugänglich zu sein, zumindest in der Sprache der Nutzer beschrieben sein, auch wenn sie selbst nicht übersetzt sind. Und das bedeutet, dass, bevor Objektinformationen mehrsprachig werden, Plattformen (mehr) mehrsprachig werden sollten - und dabei vor allem auch Sprachen berücksichtigen sollten, die vielleicht nicht in der ersten Reihe der Sprachen stehen, die vom nächstbesten Large Language Model für die Übersetzung abgedeckt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von daher ein großer Schritt zur besseren Auffindbarkeit und Zugänglichkeit von museum-digital: Das Frontend ist jetzt auch in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kannada&quot;&gt;Kannada&lt;/a&gt; verfügbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benutzer, deren Browser auf Kannada als Hauptsprache eingestellt sind, sehen nun automatisch die Kannada-Übersetzung der Website-Navigation usw. Andere können die Navigation in Kannada über die Sprachauswahl oben rechts auswählen.&lt;/p&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
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&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Stand der Entwicklung, Februar 2025</title>
        <published>2025-03-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-03-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2025/03/25/stand-der-entwicklung-februar-2025/"/>
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        <summary type="html">Der Februar 2025 war in der Entwicklung von museum-digital ein eher ruhiger Monat. Während unter der Haube nicht wenig geschah, sind direkt ersichtliche Änderungen vor allem Bugfixes. </summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/03/25/stand-der-entwicklung-februar-2025/">&lt;p&gt;Der Februar 2025 war in der Entwicklung von museum-digital ein eher ruhiger Monat. Während unter der Haube nicht wenig geschah, sind direkt ersichtliche Änderungen vor allem Bugfixes. Hier, wie immer, in Listenform:&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;frontend&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend/&quot;&gt;Frontend&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Bugfix&lt;/strong&gt;: Detaillierte Beschreibung fehlte bisher in der Objekt-API, auch wenn sie auf “öffentlich” gestellt war&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/03/25/kannada-2/&quot;&gt;Übersetzung: Kannada&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;musdb&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Bugfix&lt;/strong&gt;: Fehler bei Einrichtung von 2-Faktor Authentifizierung (per TOTP) gelöst&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Bugfix&lt;/strong&gt;: Symbole für Bild-Dreh-Richtung waren vertauscht&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Feature&lt;/strong&gt;: Wird das Generieren des PDF-Katalogs über die Seitenspalte einer Objektgruppen-Seite aufgerufen, wird die Reihenfolge der Objekte innerhalb der Objektgruppe zur Sortierung genutzt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;importer&quot;&gt;Importer&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Bisher wurde kein Standardname für Ressourcen vergeben, jetzt wird - wie in musdb - der Objektname genommen, falls kein spezifischer Name für eine Ressource (Video, Audio-Datei, extern gehostete Bilder) angegeben wurde&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der CSVXML-Parser kann jetzt mit mehreren Objekten pro Import XML-Datei umgehen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;autouploader&quot;&gt;Autouploader&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Komplett neues Tool&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Man stellt Ordner ein, das Tool prüft, ob er Inhalte hat. Ist das der Fall, so werden die Inhalte zum Import hochgeladen und eine passende Import-Settings-Datei wird automatisch generiert. Siehe “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/import/importe-selbst-durchfuehren.html&quot;&gt;Importe selbst durchführen&lt;/a&gt;”.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zweck: Automatisierter Upload für Museen, die häufiger dieselbe Art von Import durchführen. Fall: Museum hat Adlib, will immer wieder updaten. Zweiter Fall: Museum hat Reproanlage und immer wieder viele Bilder, die es uploaden will statt von Hand heraufladen. Voraussetzung dafür: Eindeutiges Dateibenennungs-Schema.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nicht interessant für Importe über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://csvxml.imports.museum-digital.org/&quot;&gt;CSVXML&lt;/a&gt; oder Datenmigration, wo eh entweder viele manuelle Anpassungen geschehen oder der Import nur einmal geschieht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Siehe &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/03/08/das-importieren-automatisieren/&quot;&gt;den eigenen Blogpost&lt;/a&gt; dazu.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Code des Tools ist unter GPL v3 lizensiert &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://gitea.armuli.eu/museum-digital/museum-digital-webdav-uploader&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; verfügbar.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Das Importieren automatisieren</title>
        <published>2025-03-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-03-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/03/08/das-importieren-automatisieren/">&lt;p&gt;Viele Museen importieren ihre Daten zu &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.org/&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;. Wie auch die allgemeine Benutzung von museum-digital gibt es dabei eine Reihe von Gründen und Motivationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Museen, die bisher ein anderes Tool zum Sammlungsmanagement genutzt haben migrieren ihre Daten einmal mit Hilfe des Importtools - oft mit dem generischen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://csvxml.imports.museum-digital.org/&quot;&gt;CSVXML-Import&lt;/a&gt; - um dann in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt; weiterzuarbeiten. Museen, die ein anderes Sammlungsmanagement-System haben und damit zufrieden sind nutzen museum-digital rein zur Publikation und fallen dabei in zwei bis drei Kategorien. Die wahrscheinlich größte Gruppe sind dabei Museen, die zum Abschluss eines Digitalisierungsprojektes die im Rahmen des Projektes digitalisierten Bestände importieren und dann gesammelt publizieren. Andere, oft eher größere Institutionen wie das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://bawue.museum-digital.de/institution/1&quot;&gt;Landesmuseum Württemberg&lt;/a&gt; oder die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://hessen.museum-digital.de/institution/35&quot;&gt;Staatlichen Schlösser und Gärten Hessens&lt;/a&gt; importieren und veröffentlichen regelmäßiger um die neuesten gut erfassten Objekte auch unabhängig von Projektkontexten schnell publiziert zu sehen. Dazu kommen Institutionen wie die in den &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.ikmk.net/home?lang=de&quot;&gt;Interaktiven Katalogen des Münzkabinetts&lt;/a&gt; arbeitenden Münzsammlungen, die eine eigene primäre Publikationsplattform betreiben und für einen regelmäßigen Datenabgleich daraus importieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu guter Letzt gibt es Häuser, die zwar direkt in musdb erfassen, aber schlicht zu viele Bild-Digitalisate erstellen, als das ein manueller Upload Sinn machen würde - etwa das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://hessen.museum-digital.de/institution/1&quot;&gt;Freie Deutsche Hochstift in Frankfurt&lt;/a&gt; mit seiner &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://hessen.museum-digital.de/collection/5&quot;&gt;Handschriftensammlung&lt;/a&gt;. Hier werden die Bilder entsprechend ihrer Dateinamen zu den bestenfalls schon bestehenden Objektdatensätzen importiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für alle, die regelmäßig und immer wieder mit denselben Methoden bzw. im selben Format importieren, macht es Sinn zu lernen, &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/04/importe-kann-man-jetzt-selbst-machen/&quot;&gt;wie man Importe selbst durchführt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;importe-selbst-durchfuhren&quot;&gt;Importe selbst durchführen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für das eigenständige Importieren von Objektdaten zu museum-digital steht eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/WebDAV&quot;&gt;WebDAV&lt;/a&gt;-Schnittstelle zur Verfügung. Grob funktioniert der Upload dann wie mit einem Netzwerklaufwerk (bzw. ist genau das) - man verbindet sich und bekommt Zugriff auf einen Ordner.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem befinden sich zwei leere Unterordner, einer für Metadaten und einer für Mediendateien. Nun können die Objektdaten hochgeladen werden. Zuletzt muss man dem Server mitteilen, dass der Upload bereit steht und welche Einstellungen für den Import genutzt werden sollen. Das passiert über eine Konfigurationsdatei. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/import/index.html&quot;&gt;Mehr dazu im Handbuch&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einerseits ermöglicht das Prozedere Usern einen - einmal probiert - halbwegs einfachen und stabilen Import. Andererseits ist es bei häufigen und regelmäßigen Importen doch weiter mit manueller Arbeit verbunden. Man muss sich eben erstmal verbinden, Uploads auswählen und hochladen, und die Konfiguration erstellen (oder kopieren). Bei großen Datenmengen kann die notwendigerweise chronologische Abfolge der Arbeitsschritte zudem aller Vereinfachung zum Trotz einen nicht zu verachtenden Zeitaufwand bedeuten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In anderen Worten: Da ist Raum für weitere Automatisierung.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;automatisieren&quot;&gt;Automatisieren&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Gesagt, getan. Mit einem neuen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://gitea.armuli.eu/museum-digital/museum-digital-webdav-uploader&quot;&gt;Upload-Tool&lt;/a&gt; (erst einmal unkreativ museum-digital:uploader genannt) lässt sich der Upload einfacher gestalten und/oder weiter automatisieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Tool basiert auf der Annahme, dass man als Museum nur eine Art von Import regelmäßig durchführen möchte - die Einstellungen für den Import also stabil bleiben. Entsprechend beginnt die Nutzung des Tools mit der Konfiguration.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier wird neben der ID der Institution, der Mailadresse der importierenden User und dem Importformat auch nach einem Ordner für die Uploads gefragt. Dieser wird in der Folge regelmäßig überprüft. Befinden sich darin Metadaten-Dateien (XML, JSON, CSV) und/oder Mediendateien, so wird ein Import initiiert. Dazu werden die Dateien hochgeladen und die Importkonfiguration auf Basis der Anfangs einmal eingegebenen Einstellungen generiert. Zuletzt werden die Dateien aus dem Ordner gelöscht. Dabei werden sowohl auf lokaler Seite als auch auf dem Server Checks durchgeführt, damit der Upload nicht durchgeführt werden kann, wenn die Ordner gerade noch befüllt werden (etwa lokal erst vor 20 Sekunden ein neu hereinkopiertes Bild vorliegt oder auf dem Server noch ein vorheriger Upload geplant ist).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit sich das Tool möglichst flexibel genutzt werden kann, kann es sowohl über Kommandozeilen-Parameter als auch über ein browserbasiertes Interface genutzt werden. Ersteres könnte etwa bei Nutzung eines externen, regelmäßigen Aufrufs genutzt werden. Das Browser-Interface andererseits kommt sowohl mit einer Möglichkeit zum manuellen Anwerfen des Uploads als auch mit einem eingebauten Scheduler, der die Prüfung des Ordners und das etwaige Uploaden alle drei Stunden automatisch durchführt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Somit ist mit dem Tool der einzige verbleibende Schritt zum vollständig automatisierten Datenabgleich. Für die Häuser, die über einem festgelegten Schema Bild-Digitalisate importieren um sich den manuellen Upload zu sparen heißt das ein einfaches Kopieren der Dateien in den Ordner. Ggfs. schwieriger wird es für die, die häufiger aus einem hausinternen Sammlungsmanagement-System (CMS) importieren. Wie leicht - und ob - sich daraus automatisiert Exporte erstellen lassen, hängt vom jeweiligen CMS und seinen Schnittstellen ab. Es wäre interessant, hier mehr über die Möglichkeiten der einzelnen CMS zu erfahren.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;code-signing-windows-leiden&quot;&gt;Code-Signing, Windows, Leiden&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Schon beim ersten Ideensammeln zum Uploader standen ein paar Grundanforderungen fest.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Der Uploader muss auf einem lokalen Rechner genutzt werden können.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Er muss unabhängig von der Wahl des Betriebssystems eingesetzt werden können. Während der überwiegende Teil der Museen Windows nutzt, sind MacOS-Systeme doch immer wieder anzutreffen. Und die Entwicklung geschieht primär unter Linux.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Alle nötigen Ressourcen für das Programm müssen entweder im Programm enthalten oder über das Netz nachgeladen werden. Die Bedingungen in vielen Museen sind nicht so, dass man sich auf Ordnerstrukturen verlassen könnte, oder als das das zusätzliche Installieren eines Interpreters nicht eine große zusätzliche Hürde darstellen würde.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Programm muss stabil sein. Im Idealfall sollte es einmal eingerichtet quasi unsichtbar im Hintergrund arbeiten.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Für die Wahl der Programmiersprache heißt das, dass es eine kompilierte Sprache brauchte, deren Compiler Cross-Compilation (also das Kompilieren von Programmen für ein Betriebssystem unter einem Anderen) unterstützt. Die Wahl fiel auf &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://go.dev/&quot;&gt;Go&lt;/a&gt;. Die Implementation gestaltete sich damit sehr angenehm, sodass die erste volle Release-Version jetzt zum Download zur Verfügung steht. Die Anwendung ist nach &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.gnu.org/licenses/gpl-3.0.de.html&quot;&gt;GPL 3&lt;/a&gt; lizensiert, kann also frei weiterentwickelt werden (solange man die eigenen Anpassungen auch wieder teilt).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter anderem durch die Wahl der Programmiersprache tauchen aber an anderen Stellen Schwierigkeiten auf. Unter Linux läuft das Programm flüssig - unter Windows blockiert der Windows Defender SmartScreen die Benutzung. Und so eröffnet sich eine ganz neue Problemklasse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Abwehr von Malware blockiert der SmartScreen Anwendungen, die a) verdächtig aussehen, b) nicht von einer vertrauenswürdigen Stelle signiert sind und/oder c) noch keine breite Verwendung haben. Wie genau die verschiedenen Aspekte zusammenspielen ist nicht öffentlich bekannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da das Programm neu ist, ist klar, dass es noch keine breite Benutzerbasis hat. Und mit seiner Zielgruppe und seinem Zweck wird es die wohl auch nie bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass Go-Programme von Microsoft als “verdächtig” eingeschätzt werden ist ein so bekanntes Problem, dass es dazu einen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://go.dev/doc/faq#virus&quot;&gt;eigenen Eintrag im FAQ der Programmiersprache&lt;/a&gt; gibt. Auch daran scheint sich wenig ändern zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bleibt ein Zertifikat: Die zum Signieren von Programmen für Windows nötigen Zertifikate werden in einer Struktur ausgegeben, die sehr an die Vergabe von TLS-Zertifikaten vor 20 Jahren erinnert (und tatsächlich sind dabei dieselben Firmen vertreten). Man beantragt ein Zertifikat und wird kurz überprüft - je nach Art des Zertifikats muss man eine Kopie eines Ausweisdokuments einsenden oder Nachweisen, dass man eine seit mehreren Jahren registrierte Firma/Organisation ist. Dazu muss man - wieder unterschiedlich je nach Anbieter und Zertifikatstyp - einige hundert Dollar zahlen (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.reddit.com/r/electronjs/comments/140vmz1/where_to_get_ov_code_signing_certificates_now/&quot;&gt;z.B. hier&lt;/a&gt;). Dazu bieten alle außer dem “größten” Zertifikatstyp (EV) keine Garantie, dass die Warnungen damit vermieden werden können. Schon vor dem Hintergrund jedes einzelnen dieser Aspekte ist das Signieren der Anwendung keine Option. Falls jedoch jemand ein Zertifikat hat und zur Verfügung stellen möchte, wären wir darüber froh.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen Ausweg - oder zumindest einen Schritt dahin - könnte es doch geben. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.microsoft.com/en-us/wdsi/filesubmission&quot;&gt;Microsoft bietet einen Service&lt;/a&gt; an, bei dem man sein Binary hochladen und sich über fälschliche Kategorisierungen beschweren kann. Um diesen zu nutzen braucht man einerseits ein Benutzerkonto (warum ist nicht ersichtlich, aber immerhin ist die Hürde gering), andererseits die Fehlermeldungen / Warnungen, über die man sich beschweren möchte. Und das heißt dann doch wieder, dass man einen Windows-Rechner braucht, um die richtigen Fehlercodes zu ermitteln. Cross-Compilation funktioniert heute also technisch eigentlich problemlos - eine cross-compilation tatsächlich nutzbarer und verteilbarer Programme bleibt schwierig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So oder so führt wohl mittelfristig kein Weg an einer Meldung bei Microsoft vorbei. Ob das ausreicht, damit das Programm ohne Warnungen genutzt werden kann, bleibt unklar. Auch dazu hält sich Microsoft bedeckt, und es gibt verschiedene Erfahrungsberichte. Aber immerhin scheint es die wahrscheinlich zu erhöhen, dass es (zumindest innerhalb eines Releases) problemlos genutzt werden kann.&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Stand der Entwicklung: Dezember 2024 und Januar 2025</title>
        <published>2025-02-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-02-14T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/02/14/stand-der-entwicklung-dezember-2024-und-januar-2025/">&lt;p&gt;In Anbetracht mangelnder Zeit, hier einmal wieder ein kurz gehaltenes Change Log für Dezember 2024 und Januar 2025.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;dezember-2024&quot;&gt;Dezember 2024&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;frontend&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend/&quot;&gt;Frontend&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Datumsangaben in Transkriptionen (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Text_Encoding_Initiative&quot;&gt;TEI&lt;/a&gt;) werden geparst, unabhängig davon, ob &lt;code&gt;when=&quot;&quot;&lt;/code&gt; oder &lt;code&gt;when=&#39;&#39;&lt;/code&gt; genutzt wurde&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Notizen zu Markierungen werden jetzt auf Objektseiten dargestellt&lt;br /&gt;
Das fehlte bisher und ist jetzt über ein Tooltip umgesetzt, das beim Überfahren der Markierung erscheint - analog zur Anzeige von Ereignis-Anmerkungen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;musdb&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Namen und Beschreibungen von Ausstellungen und Objektgruppen können jetzt übersetzt werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/13/versionierung-transfer-zwischen-datenfeldern/&quot;&gt;Versionierung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Log von “aktuellen Aufenthalten” eines Objektes kann als CSV-Datei exportiert werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hochgeladene Objekt-Abbildungen können nun stapelweise versteckt oder veröffentlicht werden (Umsetzung analog zu dem hier beschriebenen, nur eben im Bilder-Menü)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/musdb/API/index.html&quot;&gt;API&lt;/a&gt; erweitert
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;(Neue Funktionen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Objekt-Maße übertragen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bilder und Resourcen zu einem Objekt auflisten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bild-Metadaten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Objektbilder veröffentlichen / verstecken&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;januar-2025&quot;&gt;Januar 2025&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;frontend-1&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend/&quot;&gt;Frontend&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Sortierung nach “Ästhetik” der Objekt-Thumbnails&lt;/em&gt; (Dazu folgt noch ein eigener Blog-Post)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;musdb-1&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Angleichung der maximalen Feldlänge für Notiz zu Öffnungszeiten ist jetzt konsistent durchgesetzt (UI vs. DB)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Problem beim Wechseln zwischen Institutionen bei Konsistenzchecks behoben&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Literatur kann jetzt nach Herausgeber durchsucht werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/13/versionierung-transfer-zwischen-datenfeldern/&quot;&gt;Stapelweises umschreiben aus einem Freitextfeld in ein anderes&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;importer&quot;&gt;Importer&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Kern
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Automatische Transformation von Lebensdaten bei Akteuren
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Todesjahr “01.01.2012” wird jetzt “2012”, statt wie bisher 01.01&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;“?” und “(?)” werden vom Anfang und Ende von importierten Schlagworten entfernt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verschiedene Arten von Klammern in Schlagwortnamen werden zu regulären Klammern umgewandelt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Parser
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Striktere interne Umsetzung von Settings, alle Importe können jetzt das start_at-Setting umsetzen
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Das ist vor allem für das wiederholte Durchführen von Importen, die wegen neuen, bisher noch nicht abgedeckten Elementen abbrechen, und sonstiges Debugging, wichtig.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Neue Parser:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Metadata_Object_Description_Schema&quot;&gt;MODS&lt;/a&gt; (v.a. Bibliotheksdaten)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Parser für Exporte aus Faust für das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/87&quot;&gt;Händel-Haus&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Parser für XML-Dumps aus MuseumPlus Classic (MsSQL &amp;gt; XML-Export pro Tabelle &amp;gt; Import)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bugfixes
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Feld “Verwender” in Primus-Parser war auf Herstellungsereignisse gemappt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Material / Technik werden im Parser für BeeCollect-Exporte für die Industriemuseen Sachsen jetzt korrekt importiert&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;“Frontend”
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;CLI hat jetzt auch Optionen für das Abschalten des Imports einzelner Bereiche&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hilfe-Text für Kommandozeilen-Tool&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;nodac&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/nodac/&quot;&gt;nodac&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Aufspaltung von Schlagworten erkennt jetzt auch Schlagworte, die in Orte, Zeiten, etc. aufgespalten werden sollten
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Bsp.: “Helm; Berlin” &amp;gt; Schlagwort “Helm” + Ort “Berlin”&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei Suche nach Schlagworten mit zweideutigen Namen werden jetzt sowohl Schlagworte als auch allgemein zweideutige Begriffe berücksichtigt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zeiten können jetzt direkt von der Zeit-Bearbeitungsseite aus mit anderen zusammengeführt werden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
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        <title>750000!</title>
        <published>2025-02-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-02-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/02/13/750000/">&lt;p&gt;Mit leichter Verspätung hier eine frohe Nachricht: Seit vorgestern, 11.2.2025, sind mehr als 750.000 Objekte über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:deutschland&lt;/a&gt; publiziert!&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Ein kleines Tool zur Konkordanzprüfung bei Importen</title>
        <published>2025-01-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-01-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/23/ein-kleines-tool-zur-konkordanzpruefung-bei-importen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/23/ein-kleines-tool-zur-konkordanzpruefung-bei-importen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/23/ein-kleines-tool-zur-konkordanzpruefung-bei-importen/">&lt;p&gt;Wenn man einen Import in museum-digital durchführt – insbesondere bei der Migration von Inventarisierungsdaten – besteht die Möglichkeit, dass Fehler aufgrund nicht übereinstimmender Einträge auftreten. Das Importtool stellt fest, dass versucht wurde, einen bisher noch unbekannten Wert in ein kontrolliertes Feld in Musdb zu importieren. Häufig treten Probleme etwa bei Akteursrollen und Eingangstypen auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel: Die bisherige Datenbank eines Museums verwendete Akteurrollen statt einer Ereignisstruktur um auszudrücken wer ein Objekt erstellt hat. Das Museum hat entsprechend eingetragen, dass ein gegebenes Objekt Objekt einen verknüpften Akteur X hat, der als „Haupthersteller“ mit dem Objekt verknüpft ist, und eine verknüpfte Zeit Y, die als „Herstellungszeit“ gekennzeichnet ist. Beim Import werden diese Rollen („Haupthersteller“ und „Herstellungszeit“) dann in die Ereignistypen von museuem-digital übersetzt, um ein Ereignis zu bilden: Das Objekt wurde von Akteur X zum Zeitpunkt Y hergestellt. Dies funktioniert, weil die Begriffe „Haupthersteller“ und „Herstellungszeit“ dem Ereignistyp “Herstellung” zugeordnet sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn einem Begriff noch kein entsprechender Wert einer kontrollierten Liste in museum-digital zugeordnet ist, bricht der Importer den Import beim ersten Auftauchen des Begriffs in einem der kontrollierten Felder schlicht ab. Einerseits ist das gut, um unnötigen Ressourcenaufwand für einen Import der ohnehin nicht abgeschlossen werden kann, zu sparen. Andererseits ist es mühsam. Noch nicht zugeordnete Einträge erkennt man so immer nur einzeln.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ein-kleines-neues-tool&quot;&gt;Ein kleines neues Tool&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein kleines neues Tool, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://concordance.museum-digital.org/&quot;&gt;concordance.museum-digital.org&lt;/a&gt;, macht den Vorgang etwas weniger mühsam. Benutzer können alle Importdaten eines bestimmten Felds (z. B. der Schauspielerrollen) zeilenweise hochladen und prüfen, ob sie bereits in den Konkordanzlisten zugeordnet wurden oder nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für bisher nicht zugeordnete Einträge besteht nun die Möglichkeit, diese über die Oberfläche des Werkzeugs einem der bei museum-digital erlaubten Feldinhalte zuzuordnen und schlussendlich die Codezeilen zu generieren, die für eine Aufnahme in die Konkordanzlisten nötig sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während das einfache Überprüfen und Erweitern der relevanten &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://gitea.armuli.eu/museum-digital/MDImporterConcordanceLists&quot;&gt;Open-Source-Listen&lt;/a&gt; auch für nicht technisch versierte Nutzer trivial sein sollte, ist dieser Weg sicherlich bequemer. Wichtig ist auch, dass der Import nicht mehr mehrmals ausgeführt werden muss, bis keine Fehler mehr auftreten, die durch nicht übereinstimmende Einträge verursacht werden. Und, nun ja, es ist sicherlich auch bequemer, Werte in normaler menschlicher Sprache abzugleichen, als die internen IDs der Zielwerte zur Bestimmung von Entsprechungen zu nutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Code des Konkordanz-Prüfers kann, MIT-lizensiert, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://gitea.armuli.eu/museum-digital/concordance-checker&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; gefunden werden.&lt;/p&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/2025/01/23/a-concordance-checker-for-preparing-imports-to-museum-digital/20250123_Concordance_checker_en.avif</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Stand der Entwicklung, November 2024: &quot;Echte&quot; getrennte Maßangaben und eine bessere Erkennung von Schlagworten, Orten, etc.</title>
        <published>2025-01-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-01-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/13/stand-der-entwicklung-november-2024-echte-getrennte-massangaben/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/13/stand-der-entwicklung-november-2024-echte-getrennte-massangaben/</id>
        
        <summary type="html">Eine kurze Übersicht, über das, was sich im November 2024 bei museum-digital auf technischer Seite getan hat.</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/13/stand-der-entwicklung-november-2024-echte-getrennte-massangaben/">&lt;h2 id=&quot;musdb&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Grundlegende Reimplementation der Erfassung von getrennten Maßangaben (Reiter “Zusatz”)
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Die Auswahl der Messgrößen (Breite, Länge, etc.) ist jetzt über eine kontrollierte Liste umgesetzt, die leicht erweitert werden kann. Auch abgestufte / spezifizierte Messgrößen können festgehalten werden (z.B. “Breite des Sockels”).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Neu sind die Möglichkeit, die Exaktheit einer Messung und Notizen zu dieser Festzuhalten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Auswahl der “Räume” beim Festhalten eines aktuellen Aufenthalts eines Objektes ist jetzt alphabetisch sortiert&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Eindeutige Identifikatoren für Beziehungen zwischen Schlagwort und Objekt werden erkannt und automatisch ausgewertet (“Apfel (Motiv)” –&amp;gt; “Apfel” + “Abgebildetes”)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Äquivalenz von Abgebildetes mit Dargestellter Person oder Dargestellter Ort ist jetzt in Autokorrekturen abgebildet (Berlin (Motiv) –&amp;gt; 1. Schlagwort wird zu Berlin + Abgebildetes –&amp;gt; 2. Berlin ist Ort –&amp;gt; Ereignis: Wurde abgebildet, wer: Berlin)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/13/stand-der-entwicklung-november-2024-echte-getrennte-massangaben/./20250113_Separated_Measurements_reimplemented_de-1024x150.jpg&quot; alt=&quot;Screenshot: Reimplementierte “Getrennte Maßangaben”&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Screenshot der neuen Implementation der Sektion “getrennte Maßangaben” auf dem Reiter “Zusatz” von Objekt-Bearbeitungsseiten. Getrennte Maßangaben werden jetzt als wiederholbare Gruppe von Feldern angezeigt, bei denen eine Zeile eine Messung abbildet. Eine neue Messung kann über das “Plus”-Symbol (+) unten rechts hinzugefügt werden.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;frontend&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend/&quot;&gt;Frontend&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Neue Implementation von getrennten Maßangaben ist auch hier umgesetzt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;import&quot;&gt;Import&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Import von getrennten Maßangaben nutzt neu Implentation der getrennten Maßangaben (siehe musdb)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Eindeutige Identifikatoren für Beziehungen zwischen Schlagwort und Objekt werden erkannt und automatisch ausgewertet (Schlagwort: “Apfel (Motiv)” wird automatisch korrigiert zu Schlagwort: “Apfel” + Bezug zwischen Objekt und Schlagwort: “Abgebildetes”)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Äquivalenz von Abgebildetes mit Dargestellter Person oder Dargestellter Ort ist jetzt in Autokorrekturen abgebildet (“Berlin (Motiv)” –&amp;gt; 1. Schlagwort wird zu Berlin + Abgebildetes –&amp;gt; 2. Berlin ist Ort –&amp;gt; Ereignis: Wurde abgebildet (Ort), was: Berlin)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verknüpfung von Objekt zu Objekt war bisher über Weblink, jetzt wird über den extra für Objekt-Objekt-Bezüge vorgesehenen Datentyp verknüpft (d.h.: Verknüpfte Objekte werden beim Veröffentlichen erst angezeigt, wenn beide Objekt-Datensätze sichtbar sind)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;nodac&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/nodac/&quot;&gt;nodac&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Beim Zusammenführen von zwei Vokabulareinträgen werden jetzt auch Ausstellungen, Sammlungen etc. in den verknüpften Instanzen berücksichtigt und umgeschrieben
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Bisher wurde schon auf deren Existenz geachtet. Ein Umschreiben war dabei jedoch nicht implementiert, sodass das Zusammenführen nicht vollständig durchgeführt werden konnte und weiterhin beide Einträge im Vokabular verblieben.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ist ein Begriff als “Immer ein Schlagwort” markiert, so erscheint der Schalter “Diesen Eintrag ins Akteursvokabular transferieren” nicht mehr&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wenn zwischen Vokabularen verschoben wird, dann werden die Beziehungs- und Ereignistypen (Abgebildetes / Dargestellte Person / Dargestellter Ort) berücksichtigt und entsprechend umgeschrieben
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Ist bei einem Objekt etwa notiert, dass dieses das Schlagwort “Berlin” darstellt, wird beim Übertragen des Schlagworts “Berlin” in das Ortsvokabular aus dem Schlagwortbezug ein Bezug auf den “Abgebildeten Ort” “Berlin”.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Funktion “Begriff aufspalten” (Orte und Schlagworte) schlägt Ziele der Aufspaltung auf Basis der permanenten Umschreibungen vor
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Ist also etwa notiert, dass “Cöln” immer in “Köln” umgeschrieben werden soll, so erkennt das System automatisch, dass der Begriff “Cöln &amp;amp; Berlin” aufgespalten werden kann - in “Köln” und “Berlin”.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kontextmenu in Übersichten (Rechtsklick auf einen Eintrag in der Tabelle) bietet direkten Zugriff auf verschiedene Funktionen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
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        <title>Versionierung &amp; Transfer zwischen Datenfeldern</title>
        <published>2025-01-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2025-01-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/13/versionierung-transfer-zwischen-datenfeldern/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/13/versionierung-transfer-zwischen-datenfeldern/</id>
        
        <summary type="html">Das neue Jahr 2025 kommt mit zwei lange erwarteten neuen Features in musdb: Der detaillierten Versionierung von Objektdaten und einer Option zum stapelweisen Transferieren von Objektdaten aus einem Freitextfeld ins andere.
</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/13/versionierung-transfer-zwischen-datenfeldern/">&lt;p&gt;Das neue Jahr 2025 kommt mit zwei lange erwarteten neuen Features in musdb: Der detaillierten Versionierung von Objektdaten und einer Option zum stapelweisen Transferieren von Objektdaten aus einem Freitextfeld ins andere.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;versionierung&quot;&gt;Versionierung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein zentrales und lange schmerzlich vermisstes Feature in musdb war bis vor wenigen Tagen eine detaillierte Versionsgeschichte der Datensätze, um beispielsweise nach fälschlichen Stapelverarbeitungen oder Flüchigkeitsfehlern beim Löschen von Feldinhalten diese nachvollziehen und wiederherstellen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine solche Ansicht aller Arbeitsstände eines Objektdatensatzes seit Beginn der Aufzeichnung (Mai 2024) kann jetzt über den Reiter “Datensatz” beim Ansehen und Bearbeiten eines Objektes in musdb abgerufen werden. Hier erscheint gleich oben ein neuer Button “Versionierung öffnen”.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/13/versionierung-transfer-zwischen-datenfeldern/./20250113_musdb_versioning_1-1024x699.jpg&quot; alt=&quot;Weg zur Versionsgeschichte über den Reiter &amp;quot;Datensatz&amp;quot; beim Objekt.&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Die detaillierte Versionsgeschichte lässt sich über einen neuen Button ganz oben im Reiter “Datensatz” beim Bearbeiten eines Objektes öffnen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einem Klick darauf öffnet sich ein Overlay, in dem die verschiedenen Arbeitsstände tabellarisch aufgelistet werden. Die verschiedenen Aspekte des Objektdatensatzes sind dabei in verschiedene Reiter und damit verschiedene Tabellen gegliedert, z.B. für die Basisangaben, Verwaltungsangaben, Verknüpfungen zu Sammlungen, Schlagworten, etc.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/13/versionierung-transfer-zwischen-datenfeldern/./20250113_musdb_versioning_2-1024x995.jpg&quot; alt=&quot;Tabellenansicht der Versionierung in musdb.&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Die Versionsgeschichte eines Objektes wird in einer Tabellenansicht im Overlay dargeboten. Bei einer Version im Vergleich zur vorherigen geänderte Werte sind gestrichelt umrahmt. Leere Zellen sind seitlich gestrichelt. Bei dem im Screenshot Dargestellten ist ganz oben die aktuellste Version zu sehen (leere Zelle beim Ende). Zwischen Zeile 2 und 3 wurde am 13.1.2025 um 8:04 Morgens das Wort &quot;Portrait&quot; dem Objektnamen hinzugefügt.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;h2 id=&quot;feldweise-transferieren&quot;&gt;“Feldweise transferieren”&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein zweites oft gewünschtes Feature - besonders nach dem Importieren - ist das stapelweise Transferieren von Inhalten aus einem Datenfeld von Objekten in ein anderes. Sollen z.B. die bisher im nicht veröffentlichbaren Feld “Objektgeschichte” geführten Informationen in Zukunft im Feld “Detaillierte Beschreibung” geführt und darüber veröffentlicht werden, so kann der Übertrag aus dem einen in das andere Feld jetzt mit ein paar Mausklicks auch für hunderte Objekte durchgeführt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie alle anderen Optionen des “Globalen Änderns” bezieht sich das Feldweise transferieren von Feldinhalten dabei immer auf die Treffermenge einer Objektsuche. Die Funktion ist über die Seitenspalte der Objektübersicht verfügbar, sobald ein Suchkriterium eingestellt ist.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/13/versionierung-transfer-zwischen-datenfeldern/./20250113_musdb_transfer_1-1017x1024.jpg&quot; alt=&quot;Weg zum Feldweisen transferieren von Feldinhalten über die Objektsuche.&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Ist ein Suchfilter für Objekte gesetzt, erscheinen rechts unten in der Seitenspalte verschiedene Optionen zum Export und zur Stapelverarbeitung. Neu dazugekommen ist die Option “Feldweise transferieren” ganz unten in der Liste.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2025/01/13/versionierung-transfer-zwischen-datenfeldern/./20250113_musdb_transfer_2-1020x1024.jpg&quot; alt=&quot;Overlay zum &amp;quot;Feldweisen Transferieren&amp;quot;.&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Screenshot der neuen Option zum stapelweisen Transferieren von Objektdaten aus einem Freitextfeld zu einem anderen. Neben den Freitextfeldern zum Objekt können die beiden “Sonderquellen” “getrennte Maßangaben” und “getrennte Angaben: Material und Technik” ausgwählt werden, wie hier im Screenshot. Bei Feldweisen Transferieren kann in der Folge der Text im Zielfeld durch den Text aus dem Quell-Feld überschrieben werden, oder letzterer vor oder nach dem bisherigen Feldinhalt eingefügt werden.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die neue Funktion zum “Feldweisen transferieren” ist auch über die API von musdb über den neuen Endpunkt &lt;code&gt;object/transfer_by_search/{mode}&lt;/code&gt; verfügbar.&lt;/p&gt;
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&lt;/div&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>3D-Digitalisate in md auch für kleine Museen - Ein Erfahrungsbericht</title>
        <published>2024-11-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-11-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Marleen Schindler</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/19/3d-digitalisate-in-md-auch-fuer-kleine-museen-ein-erfahrungsbericht/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/19/3d-digitalisate-in-md-auch-fuer-kleine-museen-ein-erfahrungsbericht/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/19/3d-digitalisate-in-md-auch-fuer-kleine-museen-ein-erfahrungsbericht/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Marleen Schindler, wissenschaftliche Mitarbeiterin am &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.serbski-institut.de/&quot;&gt;Sorbischen Institut Bautzen&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-video&quot;&gt;&lt;video controls=&quot;&quot; src=&quot;./nandu.mp4&quot;&gt;&lt;/video&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Wenn Exponate aus kleinen Heimatstuben oder umfangreichen städtischen Sammlungen unabhängig von Zeit und Ort von Interessierten bequem von zu Hause gefunden und interaktiv von allen Seiten betrachtet werden können, ist das sicher ein großer Mehrwert für eine nutzerfreundliche Museumslandschaft. Möglich wird das beispielsweise durch 3D-Digitalisierung und Veröffentlichung von Objekten über museum-digital. Doch 3D-Projekte schrecken ab, benötigen sie doch oft Zeit und Ressourcen, die in den meisten Museen nicht fest eingeplant sind. Besonders finanzielle Fragen stehen den ersten Schritten auf dem Weg zu 3D-digitalisierten Objekten oft im Wege. Müssen Sie aber nicht!&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;niedrigschwellige-3d-losungen&quot;&gt;&lt;strong&gt;Niedrigschwellige 3D-Lösungen&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Inzwischen gibt es gute Lösungen, um mit wenig finanziellem Aufwand 3D-Modelle von Objekten zu erstellen und sie zu veröffentlichen. Ein möglicher Weg soll hier knapp skizziert werden und dabei aufzeigen, dass 3D Technik durch museum-digital niedrigschwellig zugängig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen eines Drittmittelprojektes zur &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.serbski-institut.de/projekte-kulturwissenschaften/fotografische-erfassung-und-digitalisierung-der-sammlung-von-lotar-balke/&quot;&gt;fotografischen Erfassung der Sammlung von Lotar Balke&lt;/a&gt; stand das Sorbische Institut Bautzen vor einem ähnlichen Problem. Etwa 2000 Sorbische Ostereier sollten fotografiert und mit Hilfe von museum-digital Schritt für Schritt dokumentiert werden (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/objects?s=collection:3380&quot;&gt;Ostereiersammlung&lt;/a&gt;, in Bearbeitung). Die so geschaffenen Metadaten sollen zukünftig in das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.serbski-institut.de/wp-content/uploads/2021/11/2023-01-18_RSK-Konzept.pdf&quot;&gt;Sorbische Kulturregister&lt;/a&gt; fließen. Die Anschaffung teurer 3D-Technik war im Projekt jedoch nicht vorgesehen. Trotzdem hielten wir es in Hinblick auf die Entwicklungen im Bereich 3D-Digitalisierung für sinnvoll, zumindest einige dreidimensionale Digitalisate anzufertigen und Workflows zu erproben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/19/3d-digitalisate-in-md-auch-fuer-kleine-museen-ein-erfahrungsbericht/./Bild_01-1024x477.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;teure-technik-woher-nehmen-wenn-nicht-stehlen&quot;&gt;Teure Technik – woher nehmen, wenn nicht stehlen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Markt für 3D-Technik ist in den letzten Jahren stark gewachsen und die verschiedenen angebotenen Geräte reichen über kostengünstige 360 Grad Kameras für Social Media-Anwendungen bis hin zu professionellen Großgeräten für mehrere zehntausend Euro. Die Mitarbeitenden musealer Sammlungen sehen sich damit einem unübersichtlichen Angebot verschiedener Ansätze zur dreidimensionalen Abbildung der physischen Welt gegenüber. Um sich intensiv in die dahinterstehende Technik einzuarbeiten und informierte Entscheidungen zu den eigenen Bedarfen zu fassen, reicht oft die Zeit nicht aus. Trotzdem werden die Anforderungen an die Digitalisierungsvorhaben von Museen und Archiven immer höher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Umso erfreulicher ist es, dass in urbanen Räumen nach und nach Orte entstehen, die den Zugang zu moderner Technik vereinfachen. Diese Orte laufen oft unter englischen Namen, die auf den Mitmach-Charakter verweisen. So gibt es in Dresden einen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slub-dresden.de/mitmachen/slub-makerspace&quot;&gt;Makerspace&lt;/a&gt;, in Cottbus das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.b-tu.de/colab/&quot;&gt;CreativeOpenLab (COLab),&lt;/a&gt; in Bautzen den Coworking- und Makerspace Tagwerk. Ihr Ziel ist es, Menschen kostenlos oder für wenig Geld zu ermöglichen, Projekte selbst umzusetzen, für die andernfalls teure Geräte angeschafft werden müssten. Von den Trägerinstitutionen wird ein gemeinsam genutzter Maschinenpark aufgebaut. Das fördert Nachhaltigkeit und Skillsharing im Gegensatz zu individuell angeschaffter Technik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Makerspace der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slub-dresden.de/&quot;&gt;SLUB Dresden&lt;/a&gt; gibt es mehrere &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slub-dresden.de/mitmachen/slub-makerspace/geraetebuchung/3d-objektscanner-artec-eva&quot;&gt;3D-Scanner&lt;/a&gt;, die nach einer digitalen Arbeitsschutzschulung und einer technischen Einweisung vor Ort von den Nutzer:innen der SLUB kostenlos verwendet werden können. Die technische Einweisung vermittelt wichtige Grundkenntnisse zum Thema 3D-Scan und bietet die Möglichkeit, unter Anleitung eigene Objekte zu scannen und am Computer nachzubearbeiten. Für unsere Ostereier wurde uns der 3D-Scanner Artec Spider empfohlen. Dabei handelt es sich um ein handgehaltenes Gerät, das besonders für kleine Objekte geeignet ist und Details sehr gut abbilden kann. In vier Sitzungen konnten ohne weitere Vorkenntnisse 16 3D-Scans von Sorbischen Ostereiern unterschiedlicher Größe angefertigt werden. Dabei wurde der Scanner zusammen mit dem zugehörigen Drehteller genutzt. Das Ei wurde mit einem Ständer mittig auf dem Teller platziert. Beim Start des Scans beginnt dieser Teller automatisch, sich zu drehen und der Scanner muss nur noch gleichmäßig von oben nach unten bewegt werden. Am Computer kann in Echtzeit nachverfolgt werden, welche Bereiche gerade erfasst werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um ein vollständiges Modell zu erhalten, ist es je nach Objekttyp bei dieser Scanmethode notwendig, mindestens zwei Aufnahmen zu machen und das Objekt zwischendurch auf die zuvor nicht sichtbare Seite zu drehen. So können die zwei Aufnahmen am Computer zu einem kompletten Modell zusammengefügt werden. Die Nachbearbeitung am Computer ist damit unbedingt notwendig und ist im Vergleich zum Scan, der nur etwa fünf Minuten benötigt, relativ zeitaufwändig. Für die Ostereiermodelle wurde eine halbe bis etwa eine Stunde Zeit für die Nachbearbeitung pro Ei benötigt. Danach kann das Modell im benötigten Format exportiert und gespeichert werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;verarbeitung-von-3d-daten&quot;&gt;Verarbeitung von 3D-Daten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wer noch nie zuvor mit 3D-Dateien gearbeitet hat, steht an dieser Stelle vor einer herausforderungsvollen Frage: welches Dateiformat brauche ich überhaupt? Für den Upload bei museum-digital wird ein .zip-Archiv verwendet. Darunter versteht man ein komprimiertes Dateiformat, in dem mehrere Dateien (wie mit einem Reißverschluss, engl. „zipper“) zusammengefasst werden können. Darin muss mindestens eine obj. Datei enthalten sein. Das „Object“-Format ist derzeit eines der Standard-Formate für 3D-Modelle. Meist werden darin nur die 3D Informationen gespeichert, nicht aber die Oberflächenfarbe des Objektes, die sogenannte Textur. Texturen werden dann separat in Form eines Bildes im .jpeg-Format abgespeichert. Um 3D-Datei und Textur zusammenzubringen bedarf es des Mappings, also einem Vorgang, der das zweidimensionale Bild über das dreidimensionale Objekt legt. Man kann sich das vorstellen, als würde man einen Teig in Frischhaltefolie einpacken. Dazu werden allerdings zusätzliche Informationen benötigt, die separat in einer .mtl-Datei (material template library) gespeichert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit die Verarbeitung funktioniert, sind in den Dateien Bezüge zueinander eingeschrieben. Verändert man nachträglich die Dateinamen, ist es wichtig, auch die Bezüge in den Dateien zu ändern. Andernfalls laufen die Befehle ins Leere und man wundert sich, warum man auf einen schwarzen Bildschirm schaut, anstatt das 3D-Modell zu sehen. Das Ändern der Bezüge lässt sich einfach im Texteditor erledigen. Sowohl die .mtl- als auch die .obj-Datei lassen sich damit öffnen. Angezeigt werden dann plain text Informationen, die zwar wenig verständlich, aber menschenlesbar sind. Meist gleich zu Beginn werden die Bezugsdateien ausgezeichnet, deren Namen man einfach ändern kann. Wenn alle Bezüge stimmen, kann das .zip-Archiv erstellt werden. Unter Windows funktioniert das einfach per Rechtsklick und „komprimieren in…“. Das Archiv bekommt automatisch den Namen der ersten ausgewählten Datei und sollte unbedingt mit dem Namen der .obj-Datei übereinstimmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/19/3d-digitalisate-in-md-auch-fuer-kleine-museen-ein-erfahrungsbericht/./Bild_02-846x1024.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;veroffentlichung-mit-museum-digital&quot;&gt;Veröffentlichung mit museum-digital&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für die Veröffentlichung über museum-digital wird das Objekt wie gewohnt angelegt und mit Basisdaten versehen. Anschließend wird im Reiter „Ansicht“ die Schaltfläche „3D-Objekt“ ausgewählt. Eine Eingabemaske öffnet sich und man erhält die Möglichkeit, eine Datei vom lokalen Speicher auszuwählen. Hierfür sollte das zip-Archiv verwendet werden. Je nach Hardware und Internetverbindung kann es einen Moment dauern, bis der Upload und die Verarbeitung fertiggestellt sind. In jedwedem Fall zeigt sich, wenn man alles richtig gemacht hat, das fertige 3D-Modell vor schwarzem Grund. Es kann in alle Richtungen gedreht und vergrößert werden. So werden es auch die Nutzerinnen und Nutzer von museum-digital sehen. Am linken Seitenrand können außerdem Informationen zum Rechtestatus des Modells eingestellt werden. Ratsam ist auch die Wahl eines geeigneten Vorschaubildes. Der Upload funktioniert ähnlich wie bei herkömmlichen Fotos. Eine einfache Lösung für ein ansprechendes Vorschaubild könnte zum Beispiel ein Screenshot des 3D-Modells im Viewer von museum-digital sein. Fotos des Objektes sind nur dann als Vorschaubild zu empfehlen, wenn sie nicht ohnehin als Ansichten zusätzlich zum Modell zur Verfügung stehen. Ist das hingegen der Fall, kann man das 3D-Modell in der Vorschauansicht nicht deutlich genug von den anderen Fotos unterscheiden, denn es wird dort gemeinsam mit den Fotos angezeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/19/3d-digitalisate-in-md-auch-fuer-kleine-museen-ein-erfahrungsbericht/./Bild_03-1024x735.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;last-but-not-least-vernetzen&quot;&gt;Last but not least: Vernetzen!&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn das fertige 3D Modell veröffentlicht ist, darf man gern ein bisschen stolz sein – und es unbedingt auch zeigen! Der 3D-Viewer, den museum-digital kostenfrei und niedrigschwellig zur Verfügung stellt, ist ein großer Gewinn, wenn es darum geht, museale Sammlungen digital verfügbar zu machen. Ermutigen Sie gern auch andere Institutionen, die Technik auszuprobieren und geben Sie Ihre Erfahrungen weiter. Natürlich bleiben auch Probleme bei der Erprobung neuer Workflows nicht aus. Bei Fragen oder technischen Herausforderungen steht Ihnen das Team von museum-digital gern unterstützend zur Seite. Auch die Vernetzung mit anderen Institutionen, die bereits 3D-Modelle veröffentlicht haben, kann helfen, Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen. Damit die Angebote genutzt werden, können Sie Ihre Besucherinnen und Besucher auf Ihre digitalen Angebote aufmerksam machen und zum Stöbern auf Ihren Plattformen einladen.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/19/3d-digitalisate-in-md-auch-fuer-kleine-museen-ein-erfahrungsbericht/Bild_00.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Stand der Entwicklung Oktober 2024: Suche nach derzeit ausgestellten Objekten, Verknüpfung von Räumen und Erwerbungen zu Literatur</title>
        <published>2024-11-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-11-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/05/stand-der-entwicklung-oktober-2024-suche-nach-derzeit-ausgestellten-objekten-verknuepfung-von-raeumen-und-erwerbungen-zu-literatur/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/05/stand-der-entwicklung-oktober-2024-suche-nach-derzeit-ausgestellten-objekten-verknuepfung-von-raeumen-und-erwerbungen-zu-literatur/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/05/stand-der-entwicklung-oktober-2024-suche-nach-derzeit-ausgestellten-objekten-verknuepfung-von-raeumen-und-erwerbungen-zu-literatur/">&lt;p&gt;Nachdem es in diesem Jahr hier im Blog sehr ruhig bezüglich der technischen Entwicklung von museum-digital war, versuchen wir ab jetzt die eh für die monatlich durchgeführten “Regionaladministratoren”-Runden erstellten Zusammenfassungen zu neuen Entwicklungen - durch Screenshots angereichert - hier zu veröffentlichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese sind in Form von Auflistungen gehalten, und so soll es nun auch hier sein.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;h2 id=&quot;frontend&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend/&quot;&gt;Frontend&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;features-verbesserungen&quot;&gt;Features &amp;amp; Verbesserungen&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Einige Verbesserungen bei Hintergrundscripten, v.a. besseres Handling von Timeouts beim Errechnen der “Ähnlichen Objekte” in sehr großen Instanzen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Beitragende, verknüpfte Orte und Zeiten zu einer Objektgruppe werden jetzt alphabetisch nach Namen sortiert aufgelistet&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tabellenköpfe für Ereignis-Komponenten (wer, wann, wo) werden im A4-PDF nur noch angezeigt, wenn auch Inhalt für die Zeile vorhanden ist&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Neue Suchoption für Objektsuchen: “Ist derzeit ausgestellt”&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Links zum Themator nutzen jetzt das neue URL-Schema des Themators&lt;br /&gt;
(&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/690&quot;&gt;https://themator.museum-digital.de/t/690&lt;/a&gt; statt &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=690&amp;amp;tid=690&quot;&gt;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=690&amp;amp;tid=690&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/05/stand-der-entwicklung-oktober-2024-suche-nach-derzeit-ausgestellten-objekten-verknuepfung-von-raeumen-und-erwerbungen-zu-literatur/./frontend_Suche_verfeinern.png.avif&quot; alt=&quot;Screenshot aus dem Frontend von museum-digital.&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Die neue Filteroption “Derzeit ausgestellt” im Overlay für die erweiterte Suche nach Objekten im Frontend von museum-digital.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/05/stand-der-entwicklung-oktober-2024-suche-nach-derzeit-ausgestellten-objekten-verknuepfung-von-raeumen-und-erwerbungen-zu-literatur/./frontend_MItwirkende_sortiert.png.avif&quot; alt=&quot;Screenshot aus dem Frontend von museum-digital.&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Die Mitwirkenden einer Objektgruppe werden jetzt alphabetisch nach Namen sortiert angezeigt.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;bugfixes&quot;&gt;Bugfixes&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Fehler beim Suchen nach kontrollierten Listen-Begriffen, die mehrere Leerzeichen beinhalteten, über das “Suche verfeinern”-Overlay (Suche nach Lizenz “Public Domain Mark”)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Exaktheits-Einstellung im “Suche verfeinern”-Overlay wurde nicht übertragen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einfache Einbettung eines Objektes (analog z.B. zu Youtube-Videos; erreichbar über das “Zitieren”-Menü einer Objektseite) hatte diverse Fehler / funktioniert jetzt wieder&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;musdb&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;features-verbesserungen-1&quot;&gt;Features &amp;amp; Verbesserungen&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;In der API-Dokumentation von musdb gibt es jetzt einen Hinweis, dass auch das Frontend eine API hat
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Frontend-API
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Für die Nutzung der API des Frontends muss man sich nicht authentifizieren&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die API des Frontends ist tendenziell schneller und einfacher zu nutzen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ist nur lesend&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;musdb-API
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Kann mehr: Kann auch nicht öffentliche Bestände und Felder / Datentypen sehen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ist sehr viel feingliedriger (mehr Aufrufe für dieselben Daten, dafür bekommt man ggfs. genau die Daten, nach denen man sucht, statt gleich das ganze Objekt)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kann schreiben&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vorschlagslisten bei Suche nach Vokabularbegriffen in der Seitenspalte der Objekt-Suchseite überarbeitet
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Tooltips erscheinen beim Überfahren&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Implementation in Vanilla JS, ausbauen von jQuery&lt;br /&gt;
(das bedeutet eine deutlich bessere Performance der Suchergebnisliste im Listenformat, weil jQuery nicht mehr geladen werden muss)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/05/stand-der-entwicklung-oktober-2024-suche-nach-derzeit-ausgestellten-objekten-verknuepfung-von-raeumen-und-erwerbungen-zu-literatur/./musdb_Tooltip_in_Auswahlliste.png-416x1024.avif&quot; alt=&quot;Screenshot aus musdb.&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Die Vorschlagslisten für Orte, Zeiten, Personen und Schlagworte in der Schnellsuche der Objekt-Suchmaske wurden “unter der Haube” grundsätzlich überarbeitet. Sichtbarer Gewinn ist vor allem, dass jetzt Erläuterungen direkt beim Überfahren der Begriffe aus der Liste erscheinen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Benutzerseite / Login
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Log der Logins jetzt auch mit IP und User-Agents&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Login per im Browser persistierten Login (“Remember me”) wird geloggt und angezeigt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Alle per Cookie dauerhaft eingeloggten Browser werden nach Passwortwechsel zu einem neuen Login gezwungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Neue Option, um alle gemerkten Logins auf anderen Geräten zu invalidieren (Browser muss neu eingeloggt werden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/05/stand-der-entwicklung-oktober-2024-suche-nach-derzeit-ausgestellten-objekten-verknuepfung-von-raeumen-und-erwerbungen-zu-literatur/./musdb_Login_log.png-1024x694.avif&quot; alt=&quot;Screenshot aus musdb.&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Über das “Login log” in den Kontoeinstellungen lässt sich nachvollziehen, wann und in welchem Zusammenhang auf das eigene Benutzerkonto in musdb zugegriffen wurde. So lassen sich etwa Übernahmen des Kontos durch Dritte erkennen. Neu angezeigt werden die beim Login verwendete IP-Adresse, der User-Agent (Kennung des Browsers) sowie, ob der Browser über ein dauerhaftes Login-Cookie automatisch eingeloggt wurde (“Remember me”).&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/05/stand-der-entwicklung-oktober-2024-suche-nach-derzeit-ausgestellten-objekten-verknuepfung-von-raeumen-und-erwerbungen-zu-literatur/./musdb_User_Erinnerte_Logins_loeschen.png.avif&quot; alt=&quot;Screenshot aus musdb.&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Ein neuer Button in der Toolbar der Kontoeinstellungen in musdb erlaubt das ausloggen aller dauerhaft eingeloggten Browser / Geräte aus dem eigenen Konto.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Objekt
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Mehr Restriktionen für Publikation von Objektdatensätzen.&lt;br /&gt;
Es kann nicht mehr veröffentlicht werden, wenn:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;… der Objektname der Objektbeschreibung gleicht&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;… die Beschreibung die Zeichenkette “lorem ipsum” beinhaltet&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Beim Depublizieren / Verstecken von Objektdatensätzen werden die mit dem Bild verknüpften Abbildungen umbenannt (und so Links zu den Bildern invalidiert). Beim erneuten Publizieren wird das rückgängig gemacht, sodass die Links wieder funktionieren.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Räume werden jetzt beim Verknüpfen als eigentlicher Standort alphabetisch aufgelistet&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Literatur
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Erwerbungen können jetzt mit Literatur verknüpft werden
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Darüber z.B. auch Vorbesitzer etc.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Räume (eigentlicher Standort) können mit Literatur verknüpft werden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/05/stand-der-entwicklung-oktober-2024-suche-nach-derzeit-ausgestellten-objekten-verknuepfung-von-raeumen-und-erwerbungen-zu-literatur/./musdb_Reiter_Verwaltung.png-1024x504.avif&quot; alt=&quot;Screenshot aus musdb.&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Über den neuen Reiter “Verwaltung” auf der Literatur-Bearbeitungsseite lassen sich Standort und Zugangszusammenhang des Literatureintrags verknüpfen. Dies kann nützlich sein, falls das Literaturmodul auch zum Verwalten der Museumsbibliothek verwendet wird.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;bugfixes-1&quot;&gt;Bugfixes&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Overlay zur Einstellung von Suchen nach Objekten: Mehrwortige Suchbegriffe wurden in mehrere Suchen umgewandelt, statt als Kette von Worten gesucht zu werden (“roter Helm” &amp;gt; “roter” UND “Helm” statt “roter Helm”)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fehler beim Suchen nach kontrollierten Listen-Begriffen, die mehrere Leerzeichen beinhalteten, über das “Suche verfeinern”-Overlay (Suche nach Lizenz “Public Domain Mark”)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;importer&quot;&gt;Importer&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Verknüpfung zwischen Literatur und Räumen (eigentlicher Standort) sowie Erwerbungen ist im Kern implementiert&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ImageByInvno-Parser (Zuordnung von Abbildungen zu Objekten per im Dateinamen enthaltenen Inventarnummern) kann jetzt auch PDFs importieren&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;files-museum-digital-org&quot;&gt;files.museum-digital.org&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Kleines Script hinzugefügt, um PDF-Metadaten auf Basis einer kleinen XML-Datei zu setzen. Siehe z.B.: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://files.museum-digital.org/de/Praesentationen/2024-10-18_md-deutschland-eV-stellt-sich-vor_Usertreffen_MA.xml&quot;&gt;https://files.museum-digital.org/de/Praesentationen/2024-10-18_md-deutschland-eV-stellt-sich-vor_Usertreffen_MA.xml&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div
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&lt;/div&gt;
&lt;div
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  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/2024/11/06/state-of-development-october-2024-searching-objects-currently-on-exhibition-linking-location-and-acquisition-of-literature/banner.png.avif</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Einladung zur museum-digital Usertagung 2024</title>
        <published>2024-09-09T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-09-09T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/09/09/einladung-zur-museum-digital-usertagung-2024/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/09/09/einladung-zur-museum-digital-usertagung-2024/">&lt;p&gt;Der museum-digital Deutschland e.V. veranstaltet am 18. Oktober 2024 zum zweiten Mal eine bundesweite museum-digital Usertagung. Sie richtet sich an alle Nutzer:innen von museum-digital. Aber auch Interessierte, die bisher noch nicht mit museum-digital arbeiten sind herzlich eingeladen. Es wird Informationen zu den Neuerungen bei museum-digital geben sowie Projektberichte von aktiven Usern. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet online statt. Im Anschluss findet die Mitgliederversammlung für die Mitglieder des Vereins statt. Die Usertagung bietet eine Plattform, bei der Museen ihre Arbeit mit museum-digital vorstellen und sich austauschen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anmeldung&lt;/strong&gt; Bitte melden Sie sich an unter: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://verein.museum-digital.de/anmeldung/&quot;&gt;https://verein.museum-digital.de/anmeldung/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;programm&quot;&gt;&lt;strong&gt;Programm&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;9.30 Begrüßung &amp;amp; Einführung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Verein museum-digital stellt sich vor&lt;/em&gt; Miriam Anders, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museumsverband-rlp.de/&quot;&gt;Museumsverband Rheinland-Pfalz&lt;/a&gt; &amp;amp; Arne Lindemann, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/&quot;&gt;Museumsverband Brandenburg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;9.45 Nutzungsmöglichkeiten von museum-digital&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Von Ahnenforschung bis Zeitungsartikel: Museum-digital als Ausgangspunkt für Kooperationen und Recherchen, ein Überblick&lt;/em&gt; Anne-Katrin Koch, Museumsverband Rheinland-Pfalz &amp;amp; Sarah Wassermann, Museumsverband Brandenburg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;VORLÄUFIGER TITEL: Der Einsatz von museum-digital im FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum&lt;/em&gt; Jana König &amp;amp; Teresa Schenk*,* &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.fhxb-museum.de/&quot;&gt;FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;10.30 Das neue museum-digital Frontend und Ausblick&lt;/strong&gt; &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.jrenslin.de/&quot;&gt;Joshua R. Enslin&lt;/a&gt;, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://freies-deutsches-hochstift.de/&quot;&gt;Freies Deutsches Hochstift&lt;/a&gt;, Hessen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;11.00 Pause&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;11.15 Projektvorstellungen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Neue Biographien auf dem Berlin-Brandenburgischen Künstlerlexikon&lt;/em&gt; &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.irisberndt.de/&quot;&gt;Iris Berndt&lt;/a&gt;, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.kl-bb.de/&quot;&gt;Berlin-Brandenburgisches Künstlerlexikon&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Brandenburg-sammelt: eine regionale Sammlungsseite mit Hilfe der museum-digital-Schnittstelle – die Umsetzung&lt;/em&gt; Sarah Wassermann, Museumsverband Brandenburg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;3D-Modelle als Medienobjekte in museum-digital einbinden&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Marleen Schindler, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.serbski-institut.de/&quot;&gt;Sorbisches Institut / Museum Sorbische Webstube Drebkau&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;12.00 Möglichkeiten der Datenmigration&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Voraussetzungen für den Datentransfer von Primus zu museum-digital&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Susanne Opfermann, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.landesstelle.de/&quot;&gt;Landesstelle für Museen Baden-Württemberg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;VORLÄUFIGER TITEL: museum-digital als Onlinekatalog&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Noreen Klingspor, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.landesmuseum-stuttgart.de/&quot;&gt;Landesmuseum Württemberg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Datenmigration zu museum-digital im Alliiertenmuseum. Ein Erfahrungsbericht&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Florian Pauls, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.alliiertenmuseum.de/&quot;&gt;Alliiertenmuseum Berlin&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;13.00 Verabschiedung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Wer benutzt eigentlich musdb? Und wofür genau?</title>
        <published>2024-06-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-06-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/16/wer-benutzt-eigentlich-musdb-und-wofuer-genau/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/16/wer-benutzt-eigentlich-musdb-und-wofuer-genau/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/16/wer-benutzt-eigentlich-musdb-und-wofuer-genau/">&lt;p&gt;In seiner zuletzt ausgewerteten und veröffentlichten Umfrage fragte das Institut für Museumsforschung (Berlin) Museen in Deutschland, ob sie kontrollierte Vokabulare und Normdaten verwenden. 416 der 3059 Museen, die den Zusatzfragebogen mit dieser Frage beantwortet haben, gaben an, dass sie Normdaten verwenden. Die Umfrage wurde 2021 durchgeführt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 1. Januar 2021 waren in Deutschland 866 Museen und ähnliche Einrichtungen bei museum-digital registriert. 688 davon waren öffentlich gelistet, das heißt, sie hatten mindestens einen Objekteintrag erfasst und veröffentlicht. Die Erfassung von Objektmetadaten in musdb ist ohne die Verwendung von kontrollierten Vokabularen (die wiederum mit den großen Normdatenkatalogen wie der Gemeinsamen Normdatei, den Library of Congress Subject Headings oder Geonames verknüpft sind) kaum möglich. Das heißt, dass im Jahr 2021 mit großer Sicherheit 688 Museen in Deutschland Normdaten nutzten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Etwas stimmt sichtbar nicht mit unseren Zahlen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben Fragen auf einer hauptsächlich statistisch und politisch interessanten globalen/nationalen Ebene tauchen regelmäßig Fragen zu den teilnehmenden Institutionen in eher praxisrelevanten Situationen auf. Museen, die musdb als Sammlungsmanagementlösung in Betracht ziehen, fragen, wie viele andere Museen musdb für das Sammlungsmanagement nutzen. Da es sich sowohl um ein Sammlungsmanagementsystem als auch um das Tor zur Veröffentlichung von Museumsdaten über museum-digital handelt, können wir diese Frage auf Basis der verfügbaren Daten nicht sicher beantworten. Es bleiben nur die bekannteren Fallbeispiele.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Deutschland genießt museum-digital den Ruf, besonders von kleineren Museen genutzt zu werden. Die Museumslandschaft kennend, kann man grob sagen, dass dies in Bezug auf das Sammlungsmanagement eher zutrifft, weniger in Bezug auf die Veröffentlichung von Sammlungsdaten. Für eine genauere Einschätzung fehlen jedoch quantitative Daten.&lt;br /&gt;
Angesichts des Ansatzes einer zentralen Vokabularverwaltung mit zentral festgelegten Bezeichnungen für Akteure, Orte, Zeiten und Tags liegt die Vermutung nahe, dass kunsthistorische Museen museum-digital seltener nutzen als andere Museumstypen. Das können wir zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigen noch dementieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bessere Daten wären sehr wertvoll, um gleichgesinnte Museen zu vernetzen und ein besseres Verständnis dafür zu erlangen, wer museum-digital und/oder musdb tatsächlich nutzt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei museum-digital kennen wir zwar Details über die teilnehmenden Museen, aber es fehlt der Überblick. Und Details können eine übergreifende Perspektive verdecken. Wenn ein Museum nur seine numismatische Sammlung über museum-digital veröffentlicht hat, aber tatsächlich alle Arten von Objekten sammelt, wäre es eindeutig falsch, anhand der veröffentlichten Objekte auf eine numismatische Sammlung zu schließen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Übergreifende statistisch interessante Informationen über Institutionen lassen sich daher nicht sicher aus den veröffentlichten Sammlungen ableiten. Es handelt sich um Informationen, die die Mitarbeiter dieser Einrichtungen selbst am besten kennen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;eine-kleine-umfrage&quot;&gt;Eine Kleine Umfrage&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Vor diesem Hintergrund ist es an der Zeit, dass wir versuchen, etwas mehr über die Einrichtungen zu erfahren, die die musdb nutzen. Und das geht natürlich am besten, wenn man die Leute selbst fragt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ab heute werden die Benutzer, die sich bei der musdb anmelden, gebeten, eine kurze Umfrage mit sechs Fragen auszufüllen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Bitte wählen Sie die Art ihrer Institution.&lt;/em&gt; (Museum, Archiv, …)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Ist Ihre Institution ein öffentlich oder privat getragen?&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Für was Benutzen Sie museum-digital?&lt;/em&gt; (Sammlungsmanagement, Publikation, beides)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Wie viele Objekte befinden sich schätzungsweise in der Sammlung des Museums?&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Wie groß ist Ihre Ausstellungsfläche (Quadratmeter)?&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Bitte wählen Sie die Hauptsammlungsgebiete des Museums.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Der Dialog mit der Aufforderung, diese Umfrage auszufüllen, erscheint nur beim Einloggen, bis die Umfrage für das Museum ausgefüllt ist.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wofur-werden-die-daten-verwendet&quot;&gt;Wofür werden die Daten verwendet?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Daten werden zunächst nur für die Beantwortung der oben genannten Fragen genutzt. Die Kenntnis des Verwendungszwecks der musdb und der thematischen Schwerpunkte eines Museums eröffnet aber auch neue Möglichkeiten, die musdb insbesondere für neue Nutzer einfacher zu gestalten. Diese Information kann z.B. genutzt werden, um für neue Benutzer Voreinstellungen zu setzen, die auf den beabsichtigten Anwendungsfall der musdb zugeschnitten sind, anstatt nur einen einzigen, allgemeinen Satz von Voreinstellungen für eine bestimmte Funktionalität anzubieten.&lt;/p&gt;
&lt;div
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&gt;
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    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Portal schafft neue Zugänge zu Objekten aus museum-digital</title>
        <published>2024-06-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-06-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>swassermann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/">&lt;p&gt;Seit 2012 arbeitet der Museumsverband Brandenburg (MVB) eng mit museum-digital als Objekteingabe- und Veröffentlichungstool für Museen zusammen. In zahlreichen Digitalisierungsprojekten haben wir auf der Grundlage von md zusammen mit den Brandenburger Museen Objekte digitalisiert und veröffentlicht. Mittlerweile sind 133 Museen und über 28.800 Objekte auf &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/&quot;&gt;https://brandenburg.museum-digital.de/&lt;/a&gt; einsehbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine im Jahr 2022 vom MVB in Kooperation mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) durchgeführte Evaluation zeigte jedoch, dass die Digitalisate auf md bisher nur begrenzt landesrelevante Themen abbilden. Im Gesamtblick scheint die digitale Präsentation des brandenburgischen Kulturerbes noch zu sehr ein Flickenteppich der relevanten Fragen und Schwerpunkte der Landesgeschichte und Gegenwart. Es bestand der Wunsch nach der Möglichkeit, anhand einzelner Objekte und Sammlungen überblickshaft Themen herauszustellen und sichtbar zu machen. Auch die Möglichkeit einer niedrigschwelligen, partizipativen Erkundung der Sammlungen wollten wir erproben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So entstand die Idee eines separaten Portals, in dem diese Möglichkeiten gegeben sind, aber auf die Daten aus museum-digital zurückgegriffen wird. Hierfür bietet md eine Datenschnittstelle (API) an, damit Museen ihre Bestände auf einer eigenen Webpräsenz mit eigener Gestaltung präsentieren können. Mit Hilfe einer Förderung des MWFK und in Zusammenarbeit mit einer Webagentur konnten wir im letzten Jahr die Plattform &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.brandenburg-sammelt.de&quot;&gt;www.brandenburg-sammelt.de&lt;/a&gt; aufbauen, die seit dem 15. April online ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/./Screenshot-1.jpg&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-umsetzung&quot;&gt;Die Umsetzung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Seite bietet verschiedene Zugänge: Die „Heroes“ sind besonders interessante oder kuriose Objekte, die hervorgehoben werden. Ganz wie bei der TV-Show „Dings vom Dach“ können sie näher erkundet und ihre Funktionen erraten werden. Die „Highlight-Sammlungen“ präsentieren stetig wechselnde Beispiele besonderer Sammlungen aus den Museen. Im „Entdecker-Modul“ laden Begriffswolken und Einstiegsfragen zum Erkunden der Sammlungen ein. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass sich auch zum Lieblingsgetränk „Cola“ Objekte finden lassen? Und wer wusste, dass es so viele tolle Fotografie-Sammlungen in Brandenburg gibt? So werden assoziative Einstiege ermöglicht und die Nutzer*innen zum Erkunden der Sammlungen angeregt. Darüber hinaus kann man auf einer separaten Seite spezifische Themen erkunden, wie „Spiele und Spielzeug im Wandel der Zeit“ oder „Bräuche in Brandenburg“. Darüber hinaus gibt es auch eine allgemeine Suche, in der über Volltext- oder Schlagwortsuche Objekte aus den Sammlungen gefunden werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begleitend zur Umsetzung haben wir einen User-Test mit Freiwilligen durchgeführt, um Feedback zur Nutzbarkeit zu erhalten. Die Erkenntnisse fließen in den weiteren Ausbau der Plattform dieses Jahr ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/./Screenshot-2.jpg&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-portal-als-arbeitstool&quot;&gt;Das Portal als Arbeitstool&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Neben der gezielten Aufbereitung der Inhalte ist es ein weiteres Ziel der Plattform, die Museen zur Verbesserung ihrer Metadaten (z.B. ansprechende Abbildungen, interessante Objektbeschreibungen und gute Verknüpfung zu Ereignissen und Schlagworten) zu motivieren. Es ist ein Schlagwort-Marathon geplant, in dem zusammen mit den Museen die Verschlagwortung zu bestimmten Themengebieten verbessert wird. Das schafft zugleich Aufmerksamkeit und Bewusstsein bei den Museen für das Thema allgemein und soll langfristig zu einer besseren Datenqualität führen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zudem sollen inhaltliche Fehlstellen aufgezeigt und gezielt angegangen, sowie Kooperationsprojekte gefördert werden. In den vergangenen Jahren wurden hier sehr gute Erfahrungen mit regionalen Verbundprojekten gemacht. Über die Plattform brandenburg-sammelt.de können solche Verbundthemen nun noch besser präsentiert werden. So wird die Seite in diesem Jahr noch um ein Regionen-Modul ergänzt, in dem die Inhalte bestimmter Themen auf einer Karte strukturiert dargestellt werden können. Hiermit soll die Vernetzung der Museen und die Möglichkeit der Präsentation regionaler Verbünde ausgebaut werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/./VerwandteObjekte.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;mitmachen-und-unterstutzen&quot;&gt;Mitmachen und Unterstützen!&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Plattform versteht sich als ein gemeinschaftliches Projekt der Museen in Brandenburg, in dem die Ideen und Themenvorschläge aller Beteiligten gefragt sind. Nur wenn brandenburg-sammelt.de in der Bevölkerung bekannt ist, kann diese die Plattform auch aktiv nutzen. Auch hier sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Teilen Sie die Informationen und den Link zu brandenburg-sammelt.de daher gerne und geben Sie uns Feedback. Wir entwickeln die Seite dieses Jahr weiter und freuen uns über Ihre Rückmeldungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/./Logo-Land-Brandenburg-MWFK_farbig.jpg&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/Startseite_-Brandenburg-sammelt-1.png</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Erfahrungen aus Baden-Württemberg mit dem Datentransfer von Primus zu museum-digital</title>
        <published>2024-05-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-05-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Christoph Pitzen</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/05/31/erfahrungen-aus-baden-wuerttemberg-mit-dem-datentransfer-von-primus-zu-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2024/05/31/erfahrungen-aus-baden-wuerttemberg-mit-dem-datentransfer-von-primus-zu-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/05/31/erfahrungen-aus-baden-wuerttemberg-mit-dem-datentransfer-von-primus-zu-museum-digital/">&lt;p&gt;In Baden-Württemberg nutzen zahlreiche Museen die von der Landesstelle für Museen herausgegebene Inventarisierungssoftware Primus. Nach Ablauf dieses Jahres wird das Tool allerdings nicht mehr von der Landesstelle unterstützt. Entsprechend viele Museen folgen daher unserer Empfehlung und streben den Transfer ihrer Inventardaten nach museum-digital an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Transfer läuft als Serviceleistung über das Team der Landesstelle für Museen, wodurch hier mittlerweile einige Erfahrungen dazu vorliegen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu betonen ist, dass der technische Aufwand für den Datenupload zu museum-digital äußerst gering ist. Dank eines speziell für Primus programmierten Parsers können wir selbstständig alle notwendigen Dateien auf einen Server laden. Das klappt so einfach und zuverlässig, dass das Technik-Team von museum-digital in diesen Prozess überhaupt nicht involviert ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die eigentliche Herausforderung für die Landesstelle - und natürlich für die Museen selbst - besteht vielmehr in der nachträglichen Qualifizierung der Quelldaten. Denn die Datensätze in Primus sind und waren immer frei editierbar. Hier gab es nie eine Kontrolle des verwendeten Vokabulars oder eine Anbindung an Normdaten. Entsprechend heterogen erweisen sich heute die Datenbestände in Primus, die noch vor einem Upload mit den Anforderungen von museum-digital in Einklang zu bringen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter anderem dieser Umstand hat die Landesstelle dazu veranlasst, in diesem Jahr für die nichtstaatlichen Museen im Land das Sonderförderprogramm “Sammlungsqualifizierung 2024” in Höhe von 300.000 EUR aufzulegen. Anmeldungen für dieses Programm sind mittlerweile leider nicht mehr möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Näheres zum Thema findet sich auf der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.landesstelle.de/service/inventarisierung/voraussetzungen-in-primus-fuer-den-datentransfer-zu-museum-digital-md/#c434&quot;&gt;Homepage&lt;/a&gt; der Landesstelle für Museen Baden-Württemberg.&lt;/p&gt;
</content>

        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital: owl: Body Mass Index ist das 7.800 Objekt online</title>
        <published>2024-04-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-04-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Manfred Hartmann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/04/19/museum-digital-westfalen-body-mass-index-ist-das-7-800-objekt-online/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/04/19/museum-digital-westfalen-body-mass-index-ist-das-7-800-objekt-online/">&lt;p&gt;Eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://owl.museum-digital.de/object/14126&quot;&gt;Messscheibe zur Bestimmung des Body Mass Index&lt;/a&gt;, unentbehrliches Hilfsmittel zur Gewichtseinordnung und Objekt im Krankenhausmuseum Bielefeld ist das 7.800 online gestellte Exponat in museum-digital: owl. Es geht also voran. Immer mehr öffentliche Museen und Sammlungen arbeiten daran mit, ihre Objektinformationen kostenlos weltweit zu teilen und sichtbar zu machen. 30 Museen Ostwestfalen-Lippe (OWL) sind es jetzt schon, die mitmachen. Wer Interesse hat, wende sich bitte an die Lokaladministration im LWL-Museumsamt für Westfalen: Manfred Hartmann, E-Mail &lt;a href=&quot;mailto:manfred.hartmann@lwl.org&quot;&gt;manfred.hartmann@lwl.org&lt;/a&gt;, Tel, 0251-591-3296.&lt;/p&gt;
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        <title>museum-digital: westfalen:  Kleinbildkamera ist das 29.000 Objekt online</title>
        <published>2024-04-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-04-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Manfred Hartmann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/04/19/museum-digital-westfalen-kleinbildkamera-ist-das-29-000-objekt-online/">&lt;p&gt;Eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://westfalen.museum-digital.de/object/35881&quot;&gt;Minolta Hi-MATIC F&lt;/a&gt; aus dem Haus der Kamener Stadtgeschichte ist das 29.000 online gestellte Objekt in museum-digital westfalen. Es geht also voran. Immer mehr öffentliche Museen und Sammlungen arbeiten mit, ihre Objektinformationen kostenlos weltweit zu teilen und sichtbar zu machen. 73 Museen in Westfalen (ohne OWL) sind es jetzt schon, die mitmachen. Wer Interesse hat, wende sich bitte an die Lokaladministration im LWL-Museumsamt für Westfalen: Manfred Hartmann; E-Mail &lt;a href=&quot;mailto:manfred.hartmann@lwl.org&quot;&gt;manfred.hartmann@lwl.org&lt;/a&gt;, Tel, 0251-591-3296.&lt;/p&gt;
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        <title>Sammlungscoaching im Heimatmuseum Radeburg</title>
        <published>2024-04-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-04-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>jjahn</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/04/03/sammlungscoaching-im-heimatmuseum-radeburg/">&lt;h2 id=&quot;kurzbericht-zum-sammlungscoaching-der-sachsischen-landesstelle-fur-museumswesen-am-heimatmuseum-radeburg&quot;&gt;Kurzbericht zum Sammlungscoaching der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen am Heimatmuseum Radeburg&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Heimatmuseum Radeburg ist ein kulturgeschichtliches Museum, das in der Stadt Radeburg und der Region verankert ist und zudem als Gedenkort des in Radeburg geborenen Malers und Grafikers Heinrich Zille ein über die unmittelbare Region hinauswirkendes Alleinstellungsmerkmal innehat. Die kulturhistorische Sammlung des Museums umfasst über 5500 Objekte, darunter Möbel des 19. Jahrhunderts, historische Waffen, Uniformen und Zeugnisse des Schützenwesens, Gegenstände zur Geschichte hiesiger Vereine, Objekte zum Haushalt und Handwerk der Radeburger Bürgerschaft, historische Ansichten der Stadt und eine umfangreiche Zinnsammlung. Hinzu kommen bronzezeitliche Funde zur Lausitzer Kultur sowie zahlreiche Objekte zum Maler und Grafiker Heinrich Zille.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die um 1900 begonnene Sammlungsarbeit des Hauses erfolgte seit den 1950er und verstärkt ab den 1970er Jahren mit Inventarbüchern und Karteikarten. Dabei kam es teilweise zur Mehrfachvergabe von Inventarnummern oder zur Inventarisierung einzelner Objekte unter verschiedenen Inventarnummern in verschiedenen Inventarbüchern. Die Sammlungsgliederung orientierte sich dabei an der hauseigenen Sammlungsstruktur ohne gängige Gliederungssysteme, wie etwa das System nach Knorr, zu berücksichtigen. Im Jahr 2022 begann das Heimatmuseum museum-digital zu nutzen und einzelne Objekte darüber zu publizieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Zeitraum vom Juni bis Dezember 2023 wurden wir vom Projektteam der Landesstelle im Rahmen eines Sammlungscoachings unterstützt. Dabei besuchte das Team das Museum regelmäßig und führte mehrere Vor-Ort-Termine durch. Nach einer Analyse der vorhandenen Sammlungsdokumentation und Sichtung des Bestandes wurde eine Festlegung auf eine neue Sammlungsgliederung auf Grundlage der Hessischen Systematik getroffen. Das Projektteam arbeitete die neue Gliederung in Kooperation mit uns aus und nahm Anpassungen an den Bestand und die Sammlungsstruktur vor Ort vor. Die Gliederungsstruktur wurde von ihnen gleichzeitig auf museum-digital angelegt, so dass sie uns für die weitergehende Nutzung der Plattform direkt zur Verfügung steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen des Sammlungscoachings wurde auch mit der Fotografie von Objekten, zunächst in der Dauerausstellung, begonnen. Die Bilddateien wurden im Nachgang durch das Team professionell bearbeitet und uns für die weitere Nutzung zur Verfügung gestellt. Einzelne Objekte hat das Projektteam zudem auch auf museum-digital angelegt, womit die Anzahl der publizierten Objekte des Hauses substantiell gestiegen ist. Während des gesamten Zeitraums war es möglich, das Team bei seiner Arbeit zu begleiten und so zahlreiche Tipps und Hinweise zu bekommen, gerade auch im Hinblick auf die Objektfotografie oder die Nutzung geeigneter Bildbearbeitungsprogramme war das sehr wertvoll. Aber auch bei Fragen im Umgang mit museum-digital oder der Handhabung von Objektbeschriftungen wurde Unterstützung geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Abschluss des Coachings erhielten wir noch umfangreiches Material, digital und analog, das die Sammlungsgliederung, eine Dokumentationsrichtlinie, ein neues Handout zum Workflow Inventarisierung und eine an das Museum angepasste Schreibanweisung für die Objekterfassung in museum-digital umfasste. Außerdem wurden uns alle bearbeiteten Objektfotos und ein Kit zur Objektbeschriftung übergeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch die Arbeit des Projektteams Digitales Sammlungsmanagement verfügt das Heimatmuseum Radeburg nun über eine völlig erneuerte, an modernen Anforderungen an die Museumsarbeit ausgerichtete Sammlungsgliederung. Damit wurde ein Grundstock angelegt, der uns die weitere Sammlungsarbeit deutlich erleichtert und einen stark verbesserten Workflow bietet. Außerdem ist so der Umgang mit museum-digital und die Erstellung ansprechender Objektfotografien deutlich erleichtert worden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir können uns bei allen Mitgliedern des Teams für die professionelle und gleichzeitig angenehme und freundliche Arbeit in unserem Haus nur bedanken und empfehlen sie sehr gern weiter!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Radeburg, 01.03.2024 Robert Rösler Projektmanager Museum Radeburg   &lt;em&gt;Im Rahmen des Sammlungscoachings fotografierte Objekte des Heimatmuseums Radeburg sind auf Museum-Digital &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://sachsen.museum-digital.de/objects?instnr=149&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; einsehbar.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
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        <title>Server-Fehler am 6.3.2024</title>
        <published>2024-03-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-03-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/03/06/server-fehler-am-6-3-2024/">&lt;p&gt;Am 6.3.2024 zwischen 9:54 und 10:34 war museum-digitals zentraler Server aufgrund eines Fehlers bei den Switches im Rechenzentrum unseres Hosters, Hetzner, nicht zu erreichen. Details zum Vorfall können bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://status.hetzner.com/incident/f9758dfb-0bc2-440e-8743-0c322194b682&quot;&gt;Hetzner&lt;/a&gt; nachvollzogen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um 10:34 war der Fehler durch die Techniker im Rechenzentrum erkannt und behoben. Folgefehler bei anderen Systemen von museum-digital aufgrund der Unerreichbarkeit traten nicht auf, sodass jetzt alle Systeme wieder voll funktional und erreichbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während die Netzwerktechnik beim Hosting-Provider außerhalb unseres Einflussbereiches steht, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die aus vergleichbaren Fehlern entstehenden Probleme zu reduzieren, etwa durch das redundante Vorhalten von Servern um im Notfall auf ein Hosting anderswo wechseln zu können, oder zumindest die Nutzung eines vorgeschalteten Cache-Servers, mit dem häufiger abgerufene, öffentliche Seiten weiterhin erreichbar blieben. Wir werden diese genauer evaluieren um in Zukunft vergleichbaren Problemen schneller begegnen und die daraus erwachsenden Schäden eingrenzen zu können.&lt;/p&gt;
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        <title>Re-Design des Frontends - Version 2024</title>
        <published>2024-01-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-01-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/01/08/re-design-des-frontends-version-2024/">&lt;p&gt;In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch verteilen wir ein großes Re-Design des Frontends. Mehr zu den Hintergründen zu lesen und Screenshots zu sehen gibt es &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/2024/01/08/a-re-designed-frontend-version-2024/&quot;&gt;hier im Blog auf English&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <title>museum-digital:qa für XML-Konvertierungen</title>
        <published>2024-01-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-01-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/01/07/museum-digitalqa-fuer-xml-konvertierungen/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/01/07/museum-digitalqa-fuer-xml-konvertierungen/">&lt;p&gt;Vor einigen Monaten habe ich &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://quality.museum-digital.org/&quot;&gt;museum-digital:qa&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/10/12/datenqualitaets-checks-wie-in-musdb-jetzt-fuer-alle/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; und anderswo als ein Tool vorgestellt, das zentrale Funktionalitäten des Importtools von Museum-Digital nutzt und umfunktioniert, um von beliebigen Benutzern hochgeladene Daten auszuwerten und dem Uploader die auch musdb vorhandenen Qualitätsprüfungen zur Verfügung zu stellen - ganz unabhängig vom genutzten Sammlungsverwaltungssystem. Das wirkliche Potenzial des Tools zeigt sich hingegen erst, wenn man nur den ersten Teil dieser Aussage für sich genommen betrachtet: museum-digital:qa kann Daten aus jedem Format auswerten, das auch für den Import in Museum-Digital verwendet werden kann, um &lt;em&gt;etwas&lt;/em&gt; mit den Daten zu machen. Qualitätsprüfungen sind in diesem Sinne nur eine Einsatzmöglichkeit von museum-digital:qa.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ausgehend von diesem Hintergrund gibt es nun einen zweiten Anwendungsfall für museum-digital:qa: Es kann nun als Werkzeug zum Konvertieren eingesetzt werden. Wie gewohnt können die meisten für den Import in museum-digital unterstützten Formate zum Hochladen von Daten verwendet werden – z.B. eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://csvxml.imports.museum-digital.org/&quot;&gt;einfache CSV-Struktur&lt;/a&gt;, die wir regelmäßig zum Importieren von Daten verwenden, die zuvor in Tabellenkalkulationsprogrammen gehalten waren – die dann in diejenigen XML-Formate konvertiert werden, in die Benutzer ihre Objektdaten in musdb exportieren können (wobei wiederum Code aus musdb nachgenutzt wird).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Derzeit werden das Konvertieren nach LIDO (beide Versionen 1.0 und 1.1) und &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://icom-documentation.mini.icom.museum/working-groups/documentation-standards/eodem-home/&quot;&gt;EODEM&lt;/a&gt; unterstützt. Vor allem Letzteres könnte interessant sein: EODEM ist eine kürzlich veröffentlichte Erweiterung von LIDO, die einen deutlich vereinfachten Datenaustausch zwischen verschiedenen Institutionen im Rahmen von Leihverkehren ermöglichen soll. Das ausleihende Museum exportiert die Daten der für den Leihverkehr relevanten Objekte aus seinem Sammlungsverwaltungssystem in EODEM; das leihende Museum importiert es dann und hat sofort alle relevanten Informationen in seinem jeweiligen Sammlungsmanagementsystem - ohne dass die Daten, wie bisher oft üblich, von Hand abgeschrieben werden müssen. Der Nutzen von EODEM in der Praxis hängt jedoch davon ab, inwieweit es von den verschiedenen Sammlungsverwaltungssystemen unterstützt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inden es eine Möglichkeit zur Konversion aus vielen Formaten hin zu EODEM bietet kann museum-digital:qa also hoffentlich dazu beitragen, die Vorteile von EODEM auch solchen Museen zugänglich zu machen, deren Sammlungsmanagementsoftware den Export in den Standard noch nicht unterstützt.&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <title>Hilfe zur Selbsthilfe: Sammlungscoachings in Sachsen</title>
        <published>2024-01-04T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-01-04T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>jjahn</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/01/04/sammlungscoachings-hilfe-zur-selbsthilfe/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/01/04/sammlungscoachings-hilfe-zur-selbsthilfe/">&lt;p&gt;Neben den Ausstellungen haben auch die Depots vieler Museen ihren ganz eigenen Charme. Hier lagern oft weitere wichtige Objekten, die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Dauerausstellung gezeigt werden. Einer der Gründe kann die fehlende Dokumentation der vorhandenen Objekte sein. Ein vollständiger Überblick über die hauseigene Sammlung wäre in Bezug auf eben jene Objekte zweifelsohne wünschenswert, jedoch ist die lückenlose Dokumentation der oftmals großen Menge an Objekten eine wahre Herkulesaufgabe. Ihre Bewältigung wird oftmals zusätzlich durch Umbrüche in der Arbeitsweise erschwert. Teilweise lösen Generationen von Museumsmitarbeitern mit unterschiedlichen Herangehensweisen und Prioritäten einander ab. Auch Arbeitsmittel wandeln sich und so ersetzt die digitale Dokumentation immer weiter die analoge. Gerade kleinen Museen mit begrenzten Ressourcen erscheint es in solchen Fällen schwierig wieder zu einem guten und einheitlichen Standard aufzuschließen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch diese Herausforderung müssen sie nicht allein bewältigen: Um Sachsens nichtstaatliche Museen bei der Sammlungsdokumentation – insbesondere im Bereich der Digitalisierung – zu unterstützen, wurde 2019 das Projektteam Digitales Sammlungsmanagement an der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen in Leben gerufen. Ziel des Projektteams ist es, Museen bei der Erschließung, Verwaltung und Öffnung Ihrer Sammlung zu beraten und zu unterstützen. Um dies zu erreichen wurden und werden Handreichungen zu verschiedenen museumsfachlichen Themengebieten erstellt und Fortbildungen durchgeführt. Sowohl vor Ort als auch Online werden die Museen in Theorie und Praxis unterstützt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine besondere Form dieser Unterstützung bietet dabei das Sammlungscoaching. Diese Initiative bietet den Museen seit 2022 eine umfangreiche Möglichkeit zur Evaluation und gegebenenfalls Verbesserung Ihrer Sammlungsdokumentation. Dabei handelt es sich um ein langfristiges Beratungs- und Unterstützungsangebot, bei dem gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Museen die Grundlagen einer professionellen Sammlungsverwaltung – vom Objekteingang bis zur Onlinepublikation – geschaffen wird. Das Erstellen einer Sammlungsgliederung, einer Sammlungsbeschreibung sowie einer Schreibanweisung für die verwendete Datenbank sind ebenso Bestandteil des Coachings wie das Anfertigen von hochwertigen Objektfotografien und die Onlinepublikation ausgewählter Bestände. Im Jahr 2023 konnte das Sammlungscoaching an sieben Museen erfolgreich umgesetzt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projektteam Digitales Sammlungsmanagement möchte diese Plattform nutzen, um über Ergebnisse der Sammlungscoachings zu informieren und in unregelmäßigen Abständen über häufige Probleme der Dokumentationsarbeit und möglichen Lösungsansätzen zu berichten, die uns in unserer täglichen Arbeit begegnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle weiteren Informationen und Kontaktangaben zum Projektteam Digitales Sammlungsmanagement der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen finden Sie unter: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museumswesen.skd.museum/ueber-uns/projekte/projekt-digitales-sammlungsmanagement/&quot;&gt;https://museumswesen.skd.museum/ueber-uns/projekte/projekt-digitales-sammlungsmanagement/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Digitalisierung im Wettermuseum Lindenberg - Bestandserhaltung und Vermittlung</title>
        <published>2023-11-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-11-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>ralf-kraak</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Ralf Kraak&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-wettermuseum-in-lindenberg-mark&quot;&gt;&lt;strong&gt;Das Wettermuseum in Lindenberg (Mark)&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr 1905 wurde in Lindenberg (Mark) das Aeronautische Observatorium eröffnet. Damit nahm die Geschichte der Erforschung der freien Atmosphäre, der Aerologie, einen bedeutenden Aufschwung. Das Observatorium erlangte schnell weltweite Bedeutung. Viele grundlegende aerologische Entdeckungen und Entwicklungen gingen von hieraus um die Welt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Observatorium besteht noch bis heute. Es ist eines von nur zwei meteorologischen Forschungs-Observatorien in Deutschland. Der Trägerverein des Wettermuseums wurde 2006 gegründet, ein Jahr nach dem initialen Aufruf auf der 100-Jahr-Feier des Observatoriums. Schwerpunkte der Sammlungen sind historische Instrumente, Dokumente von historischen meteorologischen Ereignissen und meteorologische Fachliteratur, darunter viele Werke vergangener Jahrhunderte sowie Veröffentlichungen zur Geschichte der Meteorologie.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;digitalisierung-von-museumsgut&quot;&gt;&lt;strong&gt;Digitalisierung von Museumsgut&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Um möglichst vieles von dem zu zeigen, was sonst im Depot oder Archiv verborgen bleibt, haben wir uns entschlossen, museum-digital zu nutzen. Seit 2019 nutzt das Wettermuseum museum-digital, um Teile seiner Sammlung zu erfassen und online zu veröffentlichen. Highlights der Sammlung, die auf museum-digital eingesehen werden können sind beispielsweise:&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-group&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-group&quot;&gt;[Spendenmarken](https://brandenburg.museum-digital.de/objects?&amp;sv=luftfahrerdank) der 1913 gegründeten Luftfahrerdank GmbH. Sie dienten dazu, Geld für die Unterstützung Hinterbliebener von verunglückten Luftfahrern zu sammeln.
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/collection/208&quot;&gt;Eine Sammlung historischer Großdrachen&lt;/a&gt;, die in der Meteorologie von 1895 bis 1945 im Einsatz waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Originale historische &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/collection/3349&quot;&gt;Fotos aus den Photogrammetrischen Wolkenvermessungen&lt;/a&gt; von 1896/97.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/./1_ehrungsmarke-fuer-reinhard-suering-79906-922958-777x1024.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Ehrungsmarke für Reinhard Suering, Wettermuseum / CC BY-NC-SA&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/./1_26111549029-683x1024.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Lindenberger Normaldrachen, Wettermuseum/Juliane Werner CC BY-NC-SA&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/./1_cirro-stratus-cumulus-nr-972_a-46369-1024x835.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Cirro-Stratus, Cumulus, Nr. 972, Wettermuseum/FH Potsdam Digitalisierungslabor CC BY-NC-SA&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben den Online-Sammlungen nutzen wir die Möglichkeit der Themen bzw. Online-Ausstellungen, um gezielt Themen aufzuarbeiten und auch einem digitalen Publikum verfügbar zu machen. So kann man in der Online-Ausstellung &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?&amp;amp;tid=2209&quot;&gt;„AEROARCTIC“&lt;/a&gt; zum Beispiel mehr über die Geschichte der Arktisfahrt des LZ 127 „Graf Zeppelin“ im Jahr 1931 und die Vorbereitungen dazu erfahren.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-erforschung-des-luftmeeres&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die Erforschung des Luftmeeres&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ganz aktuell ist das Themenportal &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?tid=2650&quot;&gt;„Die Erforschung des Luftmeeres“&lt;/a&gt; mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur entstanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Themenportal stellt das Wettermuseum Telegramm- und Briefdokumente einer historischen Akte vor. Ergänzend werden historische Fotos und andere Abbildungen zur Veranschaulichung genutzt. Die Akte wurde im Meteorologisch-Magnetischen Observatorium in Potsdam angelegt und umfasst den Zeitraum von 1893 bis 1904. Sie befindet sich heute im Archiv des Wettermuseums. Die Dokumente befanden sich in einem fragilen und kritischen Zustand. So ging es im Rahmen des geförderten Projektes darum, durch Digitalisierung die Inhalte langfristig zu sichern sowie für Forschung und Vermittlung zugängig zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/./1_registrierballonaufstieg-am-windenhaus-in-lindenberg-79908-302889-747x1024.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;Registrierballonaufstieg am Windenhaus in Lindenberg; Wettermuseum / CC BY-NC-SA&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/./1_ballonmeteorograph-79907-443589-1014x1024.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;Registrierballon-Meteorograph im Weidenkörbchen; Wettermuseum / CC BY-NC-SA&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Mit der Online-Ausstellung soll das öffentliche Interesse an dieser einmaligen Entwicklungsphase in der Geschichte der Luftfahrt geweckt werden. Denn Brandenburg und Berlin waren damals bedeutende Akteure sowohl in der weltweiten Entwicklung der Luftfahrt, als auch in der Etablierung der Aerologie als neuer Forschungszweig in der Meteorologie. Bei den Dokumenten handelt es sich vor allem um Abstimmungen zu international koordinierten Ballonaufstiegen. Zwischen 1900 und 1904 sind insgesamt 46 solcher Aufstiege in der Akte dokumentiert, die zum Teil monatlich stattfanden. Mit diesen koordinierten Simultan-Aufstiegen versuchten die Aerologie-Pioniere, die Zustände und Vorgänge in der freien Atmosphäre über größeren Teilen der Nordhalbkugel gleichzeitig in Erfahrung zu bringen. Es wurde versucht, nach dem Muster des Netzes von meteorologischen Boden-Beobachtungsstationen, in der Höhe ein ähnliches Netz zu erstellen. Man hoffte, ein zusammenhängendes Bild von den Prozessen in der erdweiten Atmosphäre zu erhalten, um daraus Gesetzmäßigkeiten abzuleiten, die auch Voraussagen möglich machen würden.&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/1_aufstieg-eines-drachenballons-in-tegel-80388-204153-1-scaled.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Eine Million Objekte mit museum-digital veröffentlicht</title>
        <published>2023-11-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-11-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/19/eine-million-objekte-mit-museum-digital-veroeffentlicht/">&lt;p&gt;Seit gestern sind mehr als eine million Objekte von Museen weltweit über museum-digital veröffentlicht. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle diese Objekte können gemeinsam über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://global.museum-digital.org/&quot;&gt;museum-digital:global&lt;/a&gt; abgerufen und durchsucht werden.&lt;/p&gt;
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    </entry>
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        <title>Datenqualitäts-Checks wie in musdb: Jetzt für alle</title>
        <published>2023-10-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-10-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2023/10/12/datenqualitaets-checks-wie-in-musdb-jetzt-fuer-alle/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/10/12/datenqualitaets-checks-wie-in-musdb-jetzt-fuer-alle/">&lt;p&gt;Auf der gestrigen Herbsttagung der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbunds wurde ein neuer Webservice aus dem Umkreis museum-digital vorgestellt: &lt;a href=&quot;museum-digital:qa&quot;&gt;museum-digital:qa&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;museum-digital:qa nutzt diejenigen Funktionen des Import-Tools von museum-digital nach, die für das Auslesen der verschiedenen importierbaren Formate verantwortlich sind. So können Objektdaten aus einer Vielzahl von Formaten ausgelesen werden - sowohl offenen Standards wie LIDO als auch den softwarespezifischen Exportformaten einer Reihe von Sammlungsmanagementlösungen. Die so eingelesenen Objektdaten werden in der Folge auf ihre Qualität geprüft - mit den aus musdb bekannten Datenqualitätschecks zur Ermittlung der Vollständigkeit und Plausibilität der gelieferten Objektdaten. So werden diese Checks aus musdb auch für solche Museen zugänglich, die nicht selbst mit musdb oder museum-digital allgemein arbeiten. Über eine offene Schnittstelle können die Checks zudem in beliebige Software-Lösungen integriert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gleichzeitig bietet das Tool eine leicht zu erweiternde Plattform, mit der weitere Checks, die (bisher?) noch nicht in musdb selbst angeboten werden, integriert werden können. Im Rahmen der Herbsttagung konnte so ein Check zur Prüfung der Vollständigkeit gemäß den Maßgaben der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://minimaldatensatz.de/&quot;&gt;AG Minimaldatensatz&lt;/a&gt; integriert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während Teile des Import-Tools nachgenutzt werden, geschieht kein tatsächlicher Import. Andererseits bedeutet die Nachnutzung, dass die Liste der unterstützten Formate suksessive wachsen wird, immer wenn Importe aus bisher noch nicht abgedeckten Formaten in museum-digital stattfinden. Ein zusätzlicher Vorteil ist der so absehbar sehr geringe Wartungsaufwand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S.: Im Zuge der Arbeit an museum-digital:qa konnte auch ein lange geforderter Check in musdb integriert werden: Die Prüfung der Plausibilität von Lizenzangaben für Abbildungen auf Basis der Schaffenden bzw. der Herstellung des Objektes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.P.S. (23.10.2023): Mittlerweile sind die Folien des Vortrags, in dem museum-digital:qa auf der Herbsttagung vorgestellt wurde: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://files.museum-digital.org/de/Praesentationen/2023-10-10_museum-digital-quality-Datenqualitaet_Herbsttagung-FG-Doku_JRE.pdf&quot;&gt;https://files.museum-digital.org/de/Praesentationen/2023-10-10_museum-digital-quality-Datenqualitaet_Herbsttagung-FG-Doku_JRE.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>EODEM Version 1.0 veröffentlicht</title>
        <published>2023-09-04T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-09-04T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2023/09/04/eodem-version-1-0-veroeffentlicht/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/09/04/eodem-version-1-0-veroeffentlicht/">&lt;p&gt;Die jahrelangen Arbeiten am EODEM-Standard haben Früchte getragen: Seit dem 1.9.2023 ist die erste stabile Version, Version 1.0. von EODEM offiziell released. EODEM ist als LIDO-Profil implementiert und erleichert Museen den Austausch von Objektdaten untereinander - besonders im Kontext von Leihverkehren. Herzlichen Glückwunsch!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;museum-digital:&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt; unterstützt EODEM seit &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/02/15/eodem-objektdaten-bei-leihverkehren-effizienter-austauschen/&quot;&gt;Februar&lt;/a&gt;, aber es wird umso nützlicher, je mehr andere Sammlungsmanagementsysteme den Standard unterstüzen. Passend zum Release der Version 1.0 unterstützt jetzt auch museumPlus EODEM, sodass Objektdaten einfach mit Partnerinstitutionen, die museumPlus nutzen, ausgetauscht werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr zu EODEM kann man auf der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://cidoc.mini.icom.museum/working-groups/documentation-standards/eodem-home/&quot;&gt;Seite des Projektes&lt;/a&gt; lesen.&lt;/p&gt;
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        <title>Erste museum-digital User-Tagung des museum-digital Deutschland e.V.</title>
        <published>2023-09-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-09-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2023/09/01/erste-museum-digital-user-tagung-des-museum-digital-deutschland-e-v/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/09/01/erste-museum-digital-user-tagung-des-museum-digital-deutschland-e-v/">&lt;p&gt;Im Oktober 2021 wurde der museum-digital Deutschland e.V. gegründet. Dieser veranstaltet am 17.10.2023 seine erste Tagung mit anschließendem Mitgliedertreffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier die Ankündigung der Veranstaltung von Seiten des Vereins:&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Der museum-digital Deutschland e.V. veranstaltet die erste landesweite museum-digital Usertagung. Sie richtet sich an alle museum-digital User. Aber auch Interessierte, die bisher noch nicht mit museum-digital arbeiten sind herzlich eingeladen. Es wird Informationen zum aktuellen Stand von museum-digital geben sowie Projektberichte von aktiven Usern. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet online statt. Im Anschluss wird es eine Mitgliederversammlung für die Mitglieder des Vereins geben. Die Usertagung soll in Zukunft regelmäßig eine Plattform bieten, bei der Nutzerinnen und Nutzer Projekte vorstellen und sich austauschen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anmeldung&lt;/strong&gt; Bitte melden Sie sich an unter: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://verein.museum-digital.de/anmeldung/&quot;&gt;https://verein.museum-digital.de/anmeldung/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;programm&quot;&gt;&lt;strong&gt;Programm&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Moderation: Andrej Quade, Museumsverband Mecklenburg-Vorpommern&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;9.30 Begrüßung &amp;amp; Einführung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wo kommen wir her, wo wollen wir hin? Eine kurze Geschichte zu museum-digital und die Gründung des Vereins&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Miriam Anders, Museumsverband Rheinland-Pfalz &amp;amp; Dr. Arne Lindemann, Museumsverband Brandenburg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;10.00 Aktuelles &amp;amp; Wissenswertes&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;museum-digital in Zahlen &amp;amp; Fakten&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Anne-Katrin Koch, Museumsverband Rheinland-Pfalz und Dr. Sarah Wassermann, Museumsverband Brandenburg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wie kann ich museum-digital für statistische Auswertungen nutzen?&lt;/em&gt; Dr. Stefan Rohde-Enslin, Institut für Museumsforschung, Berlin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;„Fürst Pückler richtet sich ein“- md:story als Ausgangspunkt für eine gelungene Kooperation zwischen Uni und Museum&lt;/em&gt; Dr. Simone Neuhäuser, Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz, Prof. Dr. Nadja Horsch, Fachbereich Kunstgeschichte, Universität Leipzig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;11.00 Pause&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;11.15 Projektbeispiele &amp;amp; Anwendungsmöglichkeiten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Eine Erlebnis App für das Schloss Wernigerode. Vorstellung einer Web-App basierend auf TYPO3, die dynamisch Objekte aus museum-digital in Raumzeichnungen erlebbar macht&lt;/em&gt; Christoph Wetzel/Daniel Frey, Schloss Wernigerode, Sachsen-Anhalt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Übersetzung von museum-digital ins Französische anhand der Oberrheinsammlung&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Herr Dr. Ludgar Tekampe, Historisches Museum Speyer, Rheinland-Pfalz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Portal für das museale Kulturerbe in Brandenburg über die museum-digital API&lt;/em&gt; Dr. Sarah Wassermann, Museumsverband Brandenburg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;12.00 Neuerungen &amp;amp; Visionen&lt;/strong&gt; Joshua R. Enslin, Freies Deutsches Hochstift, Hessen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;12.30 Fragen &amp;amp; Austausch&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;13.00 Verabschiedung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Mehr unter: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://verein.museum-digital.de/event/erste-museum-digital-user-tagung/&quot;&gt;https://verein.museum-digital.de/event/erste-museum-digital-user-tagung/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>API-Dokumentation für md:term und die &quot;Ausgabe&quot; von museum-digital</title>
        <published>2023-08-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-08-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2023/08/17/api-dokumentation-fuer-mdterm-und-die-ausgabe-von-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2023/08/17/api-dokumentation-fuer-mdterm-und-die-ausgabe-von-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/08/17/api-dokumentation-fuer-mdterm-und-die-ausgabe-von-museum-digital/">&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/term/&quot;&gt;md:term&lt;/a&gt; wurde um seine Schnittstellen gebaut. Die “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend/&quot;&gt;Ausgabe&lt;/a&gt;” von museum-digital unterstützt eine vollwertige API, über die alles, was auch über die HTML-Ansicht abrufbar ist, maschinenlesbar abgerufen werden kann, seit knapp 2016. Zu einer vollständigen und vor allem systematischen Dokumentation der API hatten wir es aber bis jetzt nicht geschafft. Seit heute ist das anders: Nun stehen für beide Programme OpenAPI-Definitionen zur Verfügung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gemeinsam mit diesen kommt auch eine neue Such-Schnittstelle für md:term (siehe Dokumentation).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation kann hier abgerufen werden:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://term.museum-digital.de/swagger/&quot;&gt;md:term&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://global.museum-digital.org/swagger/&quot;&gt;frontend&lt;/a&gt; (via the global portal)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Tech-Insides: Hinter den Kulissen einer AR-Anwendung</title>
        <published>2023-07-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-07-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Catherine Heyart</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Julien Letellier</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Katrina Rizakova</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Elisabeth Thielen</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2023/07/31/tech-insides-hinter-den-kulissen-einer-ar-anwendung/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2023/07/31/tech-insides-hinter-den-kulissen-einer-ar-anwendung/</id>
        
        <summary type="html"> Für die Sonderausstellung “Bühnenwelten. Eine immersive Ausstellung zu Bühnenmodellen” des Kleist-Museums in Frankfurt (Oder) sollte ein augmentierter Katalog sowie eine Begleitanwendung zur Nutzung direkt in der Ausstellung entwickelt werden. Hier soll der Prozess der Anwendungsentwicklung geschildert werden.</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/07/31/tech-insides-hinter-den-kulissen-einer-ar-anwendung/">&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;*Ein Beitrag von Catherine Heyart, Julien Letellier, Katrina Rizakova und Elisabeth Thielen*
&lt;p&gt;Die Forschungsgruppe INKA der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin arbeitet seit 1999 am Schnittpunkt zwischen Informatik und Kultur. INKA steht für Informations- und Kommunikationsanwendungen. Seit über 20 Jahren arbeitet die Gruppe in verschiedenen Drittmittelpro- jekten und mit unterschiedlichen Kooperationspartnern, wie Museen, Konzerthäusern und anderen Kultureinrichtungen. Der Fokus liegt auf dem Schaffen von innovativen Zugängen zu Kultur und kulturellen Inhalten unter der Verwendung moderner Technologien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispielsweise entstand 2019 in Kooperation mit dem Museumsverband Brandenburg anlässlich der Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung eine augmentierte Broschüre sowie augmentierte Postkarten, die 3D-Scans von Objekten verschiedener Brandenburger Museen zeigen. Daran anschließend sollte für die Sonderausstellung “Bühnenwelten. Eine immersive Ausstellung zu Bühnenmodellen” des Kleist-Museums in Frankfurt (Oder) (Februar - August 2022) ein augmentierter Katalog sowie eine Begleitanwendung zur Nutzung direkt in der Ausstellung entwickelt werden. Grundlage der Anwendung waren die im Kleist-Museum vorhandenen Bühnenmodelle. Hier soll der Prozess der Anwendungsentwicklung geschildert werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;eingesetzte-technologien&quot;&gt;Eingesetzte Technologien&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zunächst musste über den Grad der Immersion entschieden werden: Sollen Nutzer:innen noch ihre direkte Umgebung sehen können (&lt;strong&gt;Augmented Reality - AR&lt;/strong&gt;) oder nicht (&lt;strong&gt;Virtual Reality - VR&lt;/strong&gt;)? Während man mit VR in eine andere Welt eintaucht, kann man bei AR noch zusätzlich die Realität und die analogen Bühnenmodelle erleben, während auf dem Bildschirm zusätzliche Inhalte angeboten werden. Wir entschieden uns für eine Augmented-Reality-Anwendung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Verwendung von Augmented Reality auf Mobilgeräten gibt es die Unterscheidung zwischen &lt;strong&gt;nativer App&lt;/strong&gt;, die aus einem entsprechenden Store heruntergeladen und installiert werden muss, und &lt;strong&gt;webbasiertes AR&lt;/strong&gt;, bei dem lediglich eine Website aufgerufen und dieser Zugriff auf die Smartphonekamera gewährt werden muss. Vorteile der nativen Anwendung ist, dass diese ohne Datenverbindung genutzt werden kann. Dagegen kann eine Web-AR-Anwendung ohne Installation einer App verwendet werden, benötigt dafür aber eine Internetverbindung. Da es für die Kataloganwendung und die Museumsanwendung unterschiedliche Anforderungen gab, wurden verschiedene Technologien genutzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Museumsanwendung wurde eine native Anwendung gewählt. Um Probleme mit zu alten oder unterschiedlichen Smartphone- und Betriebssystemversionen zu verhindern und auch die Nutzeroberfläche auf eine bestimmte Bildschirmgröße ausrichten zu können, wurden im Museum Geräte mit der Anwendung für die Besucher:innen zur Verfügung gestellt. Nutzer:innen können so alle dasselbe erleben, ohne vorher eine Anwendung über ihre mobilen Daten herunterladen zu müssen. Es kann zudem auf eine regelmäßige Ladung der Geräte geachtet werden und Nutzer:innen müssen nicht fürchten, durch die Kamera-intensive AR-Anwendung den Akku ihres eigenen Smartphones zu entleeren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Kataloganwendung wurde hingegen eine webbasierte Anwendung gewählt. Diese kann unabhängig von der Ausstellung verwendet werden. Im Katalog soll ein Einblick in die Bühnenmodelle nicht nur in Form von Text und Bild, sondern auch via Augmented Reality möglich sein. Beim Scannen der einzelnen Seiten sollen in AR korrespondierende Bühnenmodelle in 3D zu sehen sein. Die Anwendung soll schnell angewandt werden können, ohne einen aufwändigen Download vorab. Die Anwendung wurde so konzipiert, dass möglichst wenig mobile Daten verbraucht werden. So wurden auf den Seiten des Katalogs eher Modelle mit reduzierter Polygonanzahl verwendet.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;vom-analogen-buhnenmodell-zur-digitalen-erweiterung&quot;&gt;Vom analogen Bühnenmodell zur digitalen Erweiterung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nun wurden von einigen Bühnenmodellen 3D-Modelle erstellt. Diese dienen dazu, Aspekte darzustellen, welche die Besucher:innen sonst nicht zu sehen bekommen würden. In einigen Fällen, wie z.B. im Kata- log, entsteht aus einem 2D-Bild mittels AR ein 3D-Modell, welches von unterschiedlichen Winkeln betrachtet werden kann. In der Ausstellung gibt es wiederum animierte 3D-Modelle, welche den Besucher:innen vorführen, wie sich die Bühnenmodelle während einer Vorführung verändern würden. Zur Umsetzung wurden die Techniken &lt;strong&gt;Box-Modellierung&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Photogrammetrie&lt;/strong&gt; genutzt.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image aligncenter size-full is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/07/31/tech-insides-hinter-den-kulissen-einer-ar-anwendung/./TechInsides_Bild4.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; title=&quot;1. Meshes 2. Faces 3. Edges 4. Vertices&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Box-Modellierung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Box-Modellierung eignet sich am besten für statische Objekte, wie zum Beispiel Architektur und Möbel. Mithilfe einer Software, in der einfache geometrische Grundformen platziert werden, erstellt man ein Modell. Die Geometrie eines solchen Objekts in einer 3D-Software wird Mesh genannt und ist unterteilt in einzelne Polygone (Vielecke), die wiederum aus Kanten und schließlich Punkten bestehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anhand eines Referenzbildes werden diese Polygone und deren Punkte mit unterschiedlichen digitalen Werkzeugen verändert – verformt, unterteilt oder verschoben –, bis schließlich die gewünschte Geometrie entsteht. Dieses Verfahren schafft viel Freiheit für Aussehen und Aufbau der Modelle. Sie können komplexe oder einfache Geometrien haben. In unserem Fall sind es bevorzugt kleine Datenmengen und unabhängige Teile, um diese später einzeln animieren zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Nachteil dieses Verfahrens ist der hohe Aufwand, da jedes Detail per Hand gebaut werden und auf viele Details geachtet werden muss, um fotorealistisch zu wirken. Während der Phase der Geometrieerstellung sind die Objekte noch farblos und werden anschließend texturiert - sie bekommen Farbe und Struktur. Hierzu werden unterschiedliche Bilder gesammelt und so Texturen erstellt. Sollen die Objekte animiert werden, müssen die zu animierenden Teile Frame für Frame – einzelne Bilder aus einer Animationssequenz – manipuliert werden. Spielt man diese Manipulationen später nacheinander ab, so entsteht eine flüssige Animation.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image aligncenter size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/07/31/tech-insides-hinter-den-kulissen-einer-ar-anwendung/./TechInsides_Bild3.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Photogrammetrie | Berechnung anhand von 1529 Fotos&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Photogrammetrie werden erst aus unterschiedlichen Winkeln ganz viele Fotos des Bühnenmodells gemacht, welche anschließend mittels einer photogrammetrischen Software zu einem 3D-Modell zusammengefasst werden. In diesem Prozess werden die Geometrie (d.h. die Form) und die Textur (d.h. die Farbe und Muster) gleichzeitig erstellt. Das Vorgehen mit Photogrammetrie hat den Vorteil, dass sehr detaillierte und realitätsgetreue Modelle entstehen. Diese Art von Modellen eignet sich deswegen gut dazu, ein Gefühl von Immersion zu vermitteln. Photogrammetrisch erstellte Modelle haben jedoch den Nachteil, dass es sich um eine einzige zusammenhängende Geometrie handelt und sie sich somit nicht gut dazu eignen, animiert zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ausblick&quot;&gt;Ausblick&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Aktuell ist für die Entwicklung der beschriebenen Anwendungen noch sehr viel technisches Know-How erforderlich. In den letzten Jahren hat es allerdings vermehrt Bestrebungen gegeben, diesen Prozess zu vereinfachen und auch Nutzer:innen ohne Programmierkenntnisse über ein Autorensystem zugänglich zu machen. Der Prozess ist vergleichbar mit der Erstellung einer einfachen persönlichen Website: Vor 20 Jahren war dies noch ein komplizierter Prozess, heutzutage kann jede:r mithilfe von Autorensystemen eigene Websites erstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verschiedene Prototypen solcher Autorensysteme wurden im Rahmen zahlreicher Forschungsprojekte der HTW Berlin bereits entwickelt und kontinuierlich erweitert. Die Augmentierungen im Katalog des Kleist-Museums können bereits durch Anwender:innen ohne Programmierkenntnisse zusammengestellt und getestet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders sieht es jedoch bei der hier beschriebenen Ausstellungsanwendung aus. Diese bietet viele Interaktionen und Animationen, die sich bisher nur schwer ohne Programmierkenntnisse verwirklichen lassen. Eine wichtige Forschungsaufgabe besteht daher weiterhin in der Konzipierung von modernen Benutzungsschnittstellen und Werkzeugen für unterschiedliche Anwender:innen.&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2023/07/31/tech-insides-hinter-den-kulissen-einer-ar-anwendung/TechInsides_Bild1.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Vereinfachter Workflow für die Arbeit mit Leihobjekten mit EODEM</title>
        <published>2023-06-04T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-06-04T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2023/06/04/vereinfachter-workflow-fuer-die-arbeit-mit-leihobjekten-mit-eodem/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/06/04/vereinfachter-workflow-fuer-die-arbeit-mit-leihobjekten-mit-eodem/">&lt;p&gt;Seit einigen Monaten unterstützt musdb den EODEM-Standard zum Austausch von Objektinformationen im Rahmen von Leihverkehren. Die grundlegenden Entwicklungen dafür wurden bereits ausführlich in einem &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/2023/02/15/eodem-efficiently-exchange-object-information-during-loans/&quot;&gt;vorherigen Blogbeitrag&lt;/a&gt; behandelt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der EODEM-Standard ein erhebliches Potenzial birgt, Kollegen, die sich mit Leihverkehren im Museum auseinandersetzen, viel Zeit und Arbeit zu ersparen, indem er eine nahtlose Interoperabilität von Objektinformationen zwischen verschiedenen Sammlungsverwaltungssystemen ermöglicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Erfolg und die weitere Verbreitung von EODEM hängen aber weiter von zwei kritischen Faktoren ab. Einerseits müssen Entwickler und Softwareanbieter EODEM-Import- und Exporttools in ihren Sammlungsverwaltungssystemen implementieren. Andererseits müssen die entsprechenden Funktionen zugänglich und einfach zu genug zu verwenden sein, dass sie auch tatsächlich genutzt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;musdb deckt die erste Bedingung wie gesagt bereits seit einigen Monaten ab. Die Zugänglichkeit aber war sicher – insbesondere für kleinere Museen mit weniger technisch versiertem Personal – noch ausbaufähig. Im letzten Monat haben wir daran gearbeitet, sie zu verbessern. Mittlerweile ist es möglich EODEM-Daten sowohl zu exportieren als auch zu importieren, ohne dass es spezielle Software abseits des Dateimanagers und eines Browser bräuchte. verwendet werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;eodem-daten-exportieren&quot;&gt;EODEM-Daten exportieren&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Export von EODEM-Daten (v.a. bei ausgehenden Leihverkehren) ist im oben verlinkten Beitrag ausführlich beschrieben und war schon damals recht leicht zu benutzen. Sind die Objekte in musdb mit dem gegebenen Leihverkehr verknüpft, erscheint in der Seitenspalte links auf der Seite des Leihverkehrs ein Export-Button spezifisch für den Export der Objektdaten in EODEM.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/06/04/vereinfachter-workflow-fuer-die-arbeit-mit-leihobjekten-mit-eodem/./musdb-loans-export-eodem.png-1-1024x514.webp&quot; alt=&quot;Screenshot der “Leihverkehr bearbeiten”-Seite. Ein EODEM-Export ist direkt über die Seitenspalte erreichbar.&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Der einfachste Weg Leihobjekt-Informationen in EODEM zu exportieren ist, zur Seite eines Leihverkehrs zu navigieren. Hier kann man die Daten links in der Seitenspalte über “Objekte (EODEM)” exportieren.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;einfach-importieren&quot;&gt;Einfach importieren?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Importtool von Museum-Digital bietet eine große Auswahl an auswählbaren „Parsern“ (im Wesentlichen Formaten der zu importierenden Daten) und Einstellungen für viele davon. Es mag zum Importieren von fünf Objekten ohne verknüpfte Bilddateien oder von 50000 Objekten mit extern gespeicherten Bilddateien, die während des Imports heruntergeladen werden müssen, verwendet werden. Während der Import im ersten Fall in wenigen Sekunden abgeschlossen ist, kann letzterer abhängig von der Geschwindigkeit des externen Bild-Servers Stunden dauern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um Zeitüberschreitungen zu vermeiden und Benutzern die volle Flexibilität des Importers zu bieten - und dazu eine einfache Automatisierung zu ermöglichen -, funktioniert der Upload-Workflow bei Importen über das WebDAV-Protokoll. Hiermit wird der Import in einer Klartext-Konfigurationsdatei konfiguriert und die Importdaten können in entsprechende Ordner für Metadaten und Mediendateien hochgeladen werden. Abschließend prüft ein Skript alle vier Stunden, ob im jeweiligen Verzeichnis für ein Museum Importdaten vorhanden sind und importiert diese im Hintergrund. Dieser Prozess funktioniert hervorragend für große Importe und Migrationen. Für kleinere Importe ist er aber doch alles andere als zugänglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da EODEM-Importe einem vordefinierten Standard folgen und einen klar umrissenen Anwendungsfall haben, konnten wir ein direktes Upload-Formular für EODEM-Importdaten direkt in der Seitenspalte der Bearbeitungsseite von Leihverkehren einbauen. Hier findet sich jetzt eine neue Upload-Box „EODEM-Daten importieren“. Klickt man darauf öffnet sich ein Overlay, mit dem die EODEM-XML-Dateien hochgeladen werden können. Anschließend werden die XML-Dateien in das übliche Importverzeichnis des Museums hochgeladen und die Konfiguration automatisch mit den gängigen Einstellungen für EODEM-Importe geschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/06/04/vereinfachter-workflow-fuer-die-arbeit-mit-leihobjekten-mit-eodem/./20230511_Screenshot-EODEM-Import-Upload_DE-1024x527.webp&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Links in der Seitenspalte der Leihverkehrs-Bearbeitungsseite findet sich ein neuer Menüpunkt. Über dieses Feld lassen sich EODEM-Daten direkt über die Web-Oberfläche importieren.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Upload-Feld in der Seitenleiste ist nun aktualisiert und zeigt eine Meldung mit Einzelheiten zum verbleibenden Arbeitsablauf an: Man muss nur noch warten, bis die Importdaten verarbeitet wurden. Nach Abschluss des Imports erhält man eine E-Mail an die für das eigene musdb-Konto angegebene E-Mail-Adresse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man nun sich die importierten Objektdaten ansieht, erkennt man schnell die Auswirkungen einer kleinen neuen Funktion. Der Importer bestimmt automatisch anhand der Inventarnummer, ob er Objekte aktualisieren oder neue hinzufügen soll. Wenn zwei Museen das gleiche Inventarnummernschema verwenden, könnte es damit dazu kommen, dass die Leihobjektinformationen die Daten eines anderen Objekts im Museum überschreiben. Um solche Fälle – so selten sie auch sein mögen – zu verhindern, wird der Inventarnummer des Leihobjekts automatisch die ID der Leihgabe vorangestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;EODEM-Importe können somit jetzt direkt über die Weboberfläche und mit minimaler Gefahr von Datenverlusten durch fälschliches Updaten durchgeführt werden. Die einzige Einschränkung besteht darin, dass auf diese Weise durchgeführte EODEM-Importe den Import von Objekt-Abbildungen nicht unterstützen, da hierfür eine zusätzliche Einstellung erforderlich gewesen wäre, um festzustellen, ob die Bilder zusammen mit den Importmetadaten gesendet wurden oder sich auf einem über das Internet zugänglichen Verzeichnis befinden Server - oder ob sie schlicht fehlen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ein-blick-in-die-zukunft&quot;&gt;Ein Blick in die Zukunft&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;musdb deckt nun beides ab – EODEM-Importe und -Exporte sind nicht nur mehr implementiert und nutzbar, sondern sie sind mittlerweile hoffentlich auch sehr einfach zu nutzen. Die EODEM-Arbeitsgruppe steht weiterhin kurz vor der Veröffentlichung des endgültigen Standards und weitere Implementierungen sind für die kommenden Versionen einiger weiterer Sammlungsmanagementsysteme angekündigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist wahrscheinlich, dass das Testen des EODEM-Imports mit realen Daten aus anderen Systemen aller Standardisierung zum Trotz noch einige weitere Anpassungen erfordern wird. Wir freuen uns auf solche Fälle und auf mehr Nutzer des EODEM-Standards, sowohl im Hinblick auf die Anbieter, die ihn unterstützen, als auch auf die tatsächlichen Museen, die davon profitieren können.&lt;/p&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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&lt;/div&gt;
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        <title>nodac auf YouTube vorgestellt</title>
        <published>2023-04-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-04-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2023/04/01/nodac-auf-youtube-vorgestellt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2023/04/01/nodac-auf-youtube-vorgestellt/</id>
        
        <summary type="html">Wir veröffentlichen eine Reihe von fünf Screencasts, die die Arbeit mit nodac vorstellen. nodac ist museum-digitals Tool für die Bearbeitung von kontrollierten Vokabularen.</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/04/01/nodac-auf-youtube-vorgestellt/">&lt;p&gt;Eine der größten Stärken von museum-digital ist es, dass die kontrollierten Vokabulare von allen vertretenen Museen zusammen benutzt (und erweitert) werden. So können diese zentral angereichert und z.B. auf Dubletten geprüft werden. Das spart an vielen Punkten doppelte Arbeit, führt zu einer verbesserten Interoperabilität und erlaubt ein allgemein höheres Niveau an Anreicherung als wenn ein Museum die Arbeit allein machte. Dazu ermöglicht es auch kleinen Museen die Verknüpfung ihrer Objekte mit Normdateien ohne sich in der wenigen verfügbaren Zeit mit den dahinterliegenden Konzepten beschäftigen zu müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch die Zentralisierung wird die Terminologie-Arbeit aber eben auch ein versteckt. Hin und wieder berichten wir in Vorträgen oder hier im Blog aus der Vokabular-Arbeit oder nodac, dem Tool, mit dem die “Normdatenredaktion” die Vokabulare kontrolliert. Neben einigen Vortragsfolien im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://files.museum-digital.org/&quot;&gt;Dokumentenarchiv&lt;/a&gt; und einer &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/nodac/&quot;&gt;Seite auf der allgemeinen Vorstellungsseite&lt;/a&gt; ist es aber recht schwer, weitere Informationen zur Arbeit der Normdatenredaktion und zu nodac zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, wird in den nächsten Tagen auf dem frisch eröffneten &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/@museum-digital/&quot;&gt;Youtube-Channel&lt;/a&gt; eine kleine Reihe von fünf Screencasts veröffentlicht, die nodac vorstellen. Der Fokus liegt dabei klar auf nodac als Werkzeug. Weil nodac aber auf Basis der Bedarfe der Normdatenredaktion entsteht, wird diese zwangsläufig auch ein wenig vorgestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Videos erscheinen ab heute (1.4.2023) mit einem Abstand von zwei Tagen. Wer also alle fünf in einem Rutsch gucken möchte, muss sich damit noch bis zum 9. gedulden. An alle anderen, wie man so sagt: Like and subscribe.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;https://www.youtube.com/playlist?list=PLlwIIHnjvD4fRhTJR-5xLe-NG-C_rVEhA &lt;/div&gt;&lt;/figure&gt;
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        <title>Detailverbesserungen bei der Objektsuche in musdb</title>
        <published>2023-03-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-03-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2023/03/21/detailverbesserungen-bei-der-objektsuche-in-musdb/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2023/03/21/detailverbesserungen-bei-der-objektsuche-in-musdb/</id>
        
        <summary type="html">Verbesserungen des User-Interfaces der Objektsuche in musdb weisen auf die verfügbaren Suchoptionen und weiterführende Werkzeuge hin.</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/03/21/detailverbesserungen-bei-der-objektsuche-in-musdb/">&lt;p&gt;In der vergangenen Woche gab es ein sehr produktives Treffen zur Objektsuche in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt; mit Kollegen aus Ungarn. Besonders ging es um die Verbesserungen des User Interfaces. Nach dem Sprechen kommt bekanntlich das Machen, und so folgten bald die entsprechenden technischen Anpassungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn es sich um Detailverbesserungen handelt, ist sind die Funktionen der Objekt-Übersichtsseite jetzt merklich einfacher zu nutzen und in ihrer Intention klarer erkennbar. Zusätzlich konnten wir für viele Museen ein lange vermisstes Feature einführen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;deutlichere-beschriftungen&quot;&gt;Deutlichere Beschriftungen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die sichtbarste Änderung ist sicherlich die deutlich sichtbarere Beschriftung der Buttons der Suchseite. Bisher waren viele dieser Buttons nur über das HTML-Title-Attribut beschriftet. Damit erschienen beschreibende Tooltips, wenn man länger mit dem Mauszeiger über einem Element verweilte. Real führen Title-Attribute leider aber bei den meisten Nutzern schlicht dazu, dass die Beschriftungen übersehen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stattdessen erscheinen jetzt deutlich sichtbarere Tooltips, die auf die über die jeweiligen Elemente erreichbaren Funktionen hinweisen. Diese selbst implementierten Tooltips ermöglichen auch eine Differenzierung zwischen Überschrift und weiteren Ausführungen, sodass - wo sinnvoll - weitergehende Anleitungen eingefügt werden können.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/03/21/detailverbesserungen-bei-der-objektsuche-in-musdb/./Objektsuche-Tooltip-1024x672.webp&quot; alt=&quot;Screenshot zeigt neue Tooltips in der Objektsuche in musdb&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Fährt man in musdb über einen Button auf der Seite für die Objektsuche, erscheint sofort ein Tooltip mit einer Beschriftung der Funktion und ggfs. weiteren Tipps.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu den standardisierten Title-Attributen sind selbst implementierte Tooltips leider nicht von sich aus Barrierefrei. Das Script zur Anzeige der Tooltips setzt stattdessen das alternative und gezielt auf die Barrierefreiheit ausgerichtete &lt;code&gt;aria-label&lt;/code&gt;-Attribut, sodass die Feldbeschriftung auch für Screenreader und andere Hilfsmittel lesbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;schnelle-sucheinstiege-sind-nur-einstiege&quot;&gt;Schnelle Sucheinstiege sind nur Einstiege&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Früher war die Einstellung von Parametern für die Objektsuche in musdb primär über die Seitenspalte der Seite durchführbar. Darüber ließen und lassen sich die wichtigsten Attribute eines Objektes durchsuchen: Sammlung, ggfs. Objektgruppen und Ausstellungen, und die Bezüge zu Personen, Orten, Zeiten und Schlagworten. Mit der &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/17/eine-komplettueberarbeitung-der-objektsuche-in-musdb-und-der-ausgabe-von-museum-digital-und-ein-neuen-handbuch/&quot;&gt;grundlegenden Überarbeitung der Suchfunktion&lt;/a&gt; Anfang 2022 kam eine neue Leiste zur Seite hinzu, über die deutlich detaillierter - und in hunderten weiteren Feldern - gesucht werden kann (“Suche verfeinern”).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der vormals präferierte Bereich für die Einstellung von Suchparametern wurde damit zu einer Liste von Schnelleinstiegen. Da er aber nach wie vor prominent ist, ist es fast zu erwarten, dass die deutlich mächtigere Suchleiste darüber hin und wieder übersehen wird. Und das gerade weil man mit den Schnell-Einstiegen in der Seitenspalte schon sehr weit kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um neben den neuen Tooltips noch einmal darauf hinzuweisen, dass man auch die Suchleiste benutzen kann, und das diese die “primäre” Suchfunktion darstellt, gibt es jetzt Überschriften in der Seitenspalte. Der Bereich für die Schnelleinstiege ist angemessen mit “Schnelle Sucheinstiege” betitelt, während auch der Bereich für Exporte und Stapelverarbeitung eine Überschrift bekommen hat.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/03/21/detailverbesserungen-bei-der-objektsuche-in-musdb/./Objektsuche-Ueberschrift-1024x552.webp&quot; alt=&quot;Screenshot, fokussiert auf Überschrift &amp;quot;Schnelle Sucheinstiege&amp;quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Die Überschrift “Schnelle Sucheinstiege” ordnet die Suchfunktionen der Seitenspalte ein.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;neue-such-und-sortieroption&quot;&gt;Neue Such- und Sortieroption&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Inventarnummern stellen immer wieder ein logisches Problem dar. Denn Inventarnummern sind genau genommen im Regelfall keine Nummern. Eine Inventarnummer wie “Hs-16231” beinhaltet eine Nummer (“16231”), aber eben auch noch einen nicht numerischen Präfix (“Hs-”). Damit lässt sich Hs-16231 in einer Datenbank nicht in einem Zahlenfeld speichern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was nach einem technischen Detail klingt hat reale Auswirkungen. Möchte man etwa eine Suchabfrage nach allen Inventarnummern zwischen “Hs-16200” und der “Hs-16300” definieren, so ist das mit Text-Feldern nicht (oder nicht zuverlässig) möglich. Genauso wird bei Zahlenfeldern “Hs-2” hinter und nicht vor “Hs-16231” sortiert. Um diese Such- und Sortieroptionen anbieten zu können braucht es Zahlenfelder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bestärkt durch das Gespräch mit den ungarischen Kollegen haben wir beschlossen, eine Konversion der Inventarnummern zu Zahlen zu implementieren, sodass die oben beschriebenen Such- und Sortieroptionen durchführbar werden. Dazu werden aus der Inventarnummer einfach alle nicht-numerischen Zeichen entfernt und die so ermittelte Zahl in ein zusätzliches Zahlenfeld im Suchindex gespeichert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dadurch ist die Funktion nur für Museen sinnvoll nutzbar, die in ihrem Inventarnummern-Schema nur &lt;em&gt;eine&lt;/em&gt; Zahl benutzen. “Hs-16231” würde “16231”. Richtig so. Aber “Hs-12-16231” würde “1216231”, was natürlich nicht sinnvoll ist. Da die meisten Museen aber nur eine Zahl in ihren Inventarnummern haben, wird eine eigentlich sinnvolle Funktion so für eine Mehrzahl der Museen verfügbar. Die, die mehrere Zahlen-Abschnitte in ihren Inventarnummern haben, müssen sich im Gegenzug bewusst sein, dass die Benutzung der Funktion bei ihnen zu unerwarteten Such-Resultaten führen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die neue Such- und Sortieroption ist in den jeweiligen Auswahlfeldern als zusätzlicher Punkt “Inventarnummer (nur Zahlen)” gelistet. Die herkömmliche Suche nach der Inventarnummer funktioniert also weiterhin.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/03/21/detailverbesserungen-bei-der-objektsuche-in-musdb/./Objektsuche-Invno-Zahl-1024x552.webp&quot; alt=&quot;Screenshot: &amp;quot;Inventarnummer (Nur Zahlen)&amp;quot; als neue Such- und Sortieroption für Objekte in musdb&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Zusätzlich zu den bestehenden Optionen Objekte nach ihren Inventarnummern zu durchsuchen und zu sortieren, besteht jetzt die Möglichkeit, sie nach dem Zahlenwert ihrer Inventarnummern zu suchen und zu sortieren.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;apropos-neue-screencasts-zu-musdb-auf-youtube&quot;&gt;Apropos: Neue Screencasts zu musdb auf Youtube&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die oben beschriebenen Verbesserungen der Suchfunktion gaben auch einen guten Anlass, um eine alte Serie neu zu beleben. 2018 hatte ich eine Reihe von Anleitungen zur Benutzung von musdb als Screencasts auf Youtube veröffentlicht. Neue Screencasts sind in Arbeit und werden über einen frisch eingerichteten &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/@museum-digital&quot;&gt;Youtube-Kanal für museum-digital&lt;/a&gt; veröffentlicht. Den Einstieg macht eine Besprechung der Objektsuche in musdb. In den kommenden Wochen folgen Screencasts zur&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/musdb/Objektsuche/Batch/index.html&quot;&gt; Stapelverarbeitung&lt;/a&gt;, zum &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/musdb/Objektsuche/Export.html&quot;&gt;Export von Objektinformationen&lt;/a&gt; und zur &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/musdb/Objektsuche/Merkliste.html&quot;&gt;Merkliste&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <title>Ein Kalender heißt feste Termine</title>
        <published>2023-03-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-03-14T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/03/14/ein-kalender-heisst-feste-termine/">&lt;p&gt;Im letzten Jahr haben wir eine Online-Reihe von monatlichen Benutzer-Treffen zur Vorstellung neuer Entwicklungen bei museum-digital und zur Diskussion von Fragen aus der Benutzer- und Interessiertenschaft ins Leben gerufen. Wie die Dinge so laufen, blieben wir für einige Monate beim festen Termin - jeden ersten Dienstag von 17 bis 19 Uhr - und dann irgendwann nicht mehr. Natürlich sind Terminkalender der Teilnehmer ein wichtiger Aspekt, aber nicht zu vernachlässigen war dabei das schlichte Fehlen einer vorher festgelegten URL für das kommende Treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über das Wochenende haben wir ein neues Feature auf der Projektseite, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.org&quot;&gt;www.museum-digital.org&lt;/a&gt;, hinzugefügt: einen Kalender für Schulungen, Treffen, etc. Die hier aufgelisteten Termine werden wiederum aus verschiedenen vorhandenen Kalendern, die bereits online erreichbar sind, zu Listen der nächsten kommenden Termine zusammengesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während die wichtigste Quelle dafür bisher der vom &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://verein.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital e.V.&lt;/a&gt; gepflegte &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://verein.museum-digital.de/events/&quot;&gt;Schulungskalender&lt;/a&gt; ist, haben wir auch einen geteilten, aber bisher unveröffentlichten Kalender für englischsprachigen Termine wie die monatlichen Benutzertreffen eingebunden. Damit ist es nun möglich, die Benutzertreffen Monate im voraus zu planen und Zeit und Ort (bzw. URL) festzulegen, ohne jedes Mal einen neuen Blogpost zur Ankündigung schreiben zu müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und natürlich ist der Druck öffentlich angekündigte Termine einzuhalten deutlich größer. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir die monatlichen Benutzertreffen an jedem ersten Dienstag im Monat (17 bis 19 Uhr) in diesem Jahr auch langfristig an ihrem angestammten Termin durchhalten können. Also, einfach auf &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.org&quot;&gt;www.museum-digital.org&lt;/a&gt; vorbeischauen und nach dem nächsten “Monthly user meet-up” suchen. Dort ist der Link zum Treffen schon festgelegt.&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <title>Aktualisierte Fassung der DFG-Praxisregeln zur Digitalisierung</title>
        <published>2023-02-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-02-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/02/27/aktualisierte-fassung-der-dfg-praxisregeln-zur-digitalisierung/">&lt;p&gt;In der letzten Woche wurde eine aktualisierte Fassung der DFG-Praxisregeln zur Digitalisierung veröffentlicht. Die Praxisregeln werden in vielen Förderlinien für Digitalisierungsprojekte als Maßstab für die im Projekt geplanten Maßnahmen verwendet und dürften deshalb für viele Museen von Interesse sein.&lt;/p&gt;
&lt;object data=&quot;./DFG_Praxisregeln_Digitalisierung_Aktualisierte_Fassung2022.pdf&quot; type=&quot;application/pdf&quot; width=&quot;100%&quot; height=&quot;500px&quot;&gt;
    &lt;p&gt;Unable to display PDF file. &lt;a href=&quot;./DFG_Praxisregeln_Digitalisierung_Aktualisierte_Fassung2022.pdf&quot;&gt;Download&lt;/a&gt; instead.&lt;/p&gt;
&lt;/object&gt;
&lt;p&gt;Die Praxisregeln sind unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International&lt;/a&gt; lizensiert und finden sich unter https://zenodo.org/record/7435724. Siehe: Altenhöner, Reinhard, Berger, Andreas, Bracht, Christian, Klimpel, Paul, Meyer, Sebastian, Neuburger, Andreas, Stäcker, Thomas, &amp;amp; Stein, Regine. (2023). DFG-Praxisregeln “Digitalisierung”. Aktualisierte Fassung 2022. Zenodo. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://doi.org/10.5281/zenodo.7435724&quot;&gt;https://doi.org/10.5281/zenodo.7435724&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>EODEM - Objektdaten bei Leihverkehren effizienter austauschen</title>
        <published>2023-02-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-02-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2023/02/15/eodem-objektdaten-bei-leihverkehren-effizienter-austauschen/</id>
        
        <summary type="html">EODEM ist ein neuer Standard für den Austausch von Objektinformationen bei Leihverkehren. musdb unterstützt ihn nun.</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/02/15/eodem-objektdaten-bei-leihverkehren-effizienter-austauschen/">&lt;p&gt;Es ist eine immer wiederkehrende Situation. Ein Museum leiht Objekte an ein anderes. Zusammen mit den Objekten wird eine Liste versendet, in der die wichtigsten Informationen zum Objekt und seiner Konservierung - von der Inventarnummer und dem Titel bis hin zur minimalen und maximalen zulässigen Temperatur - in einer Excel-Liste. Das empfangende Museum gibt die Daten nun händisch in die eigene Sammlungsdatenbank ein, um auch die geliehenen Objekte verwalten zu können. Das händische Kopieren aber kostet viel Zeit und lässt viel Raum für (Tipp-)Fehler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits handelt es sich um eine klar definitierte Aufgabe, die immer wieder dem selben Muster folgend erledigt wird. Das heißt: Es ist eine fast ideale Aufgabe um automatisiert zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten Jahren hat sich eine Arbeitsgruppe im Rahmen von CIDOC zusammengefunden, um die Grundlagen genau für eine solche Automatisierung des Austauschs von Objektinformationen im Zusammenhang von Leihverkehren zu legen. Da offensichtlich nicht alle Museen dieselbe Sammlungsdatenbank benutzen, hieß dies zu aller erst einen offenen Standard - quasi eine gemeinsame Sprache, die den verschiedenen Programmen beigebracht werden kann - zu definieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der so entwickelte Standard - &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://cidoc.mini.icom.museum/working-groups/documentation-standards/eodem-home/&quot;&gt;EODEM&lt;/a&gt;, kurz für &lt;em&gt;Exhibition Object Digital Exchange Model&lt;/em&gt; - ist mittlerweile weit genug gereift, dass er einer öffentlichen Betaphase verfügbar gemacht wurde. Wir haben erst sehr spät damit angefangen, uns ernsthaft damit zu befassen, aber es war merklich an der Zeit, einen Versuch zu unternehmen, Import- und Exportwerkzeuge für EODEM im musdb zu implementieren. Schon im &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/2023/01/02/new-features-at-museum-digital-november-2022/&quot;&gt;November&lt;/a&gt; hatten wir ein entsprechendes Import-Feature veröffentlicht. Im Januar konnte der EODEM-Export gerade noch mit dem großen Update und Re-Design des Monats in musdb untergebracht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Folgenden soll es zuerst darum gehen, wie man Objektinformationen in EODEM in musdb importieren und exportieren kann. Final folgen einige Anmerkungen zum allgemeinen Nutzen von EODEM zum jetzigen Zeitpunkt und in der näheren Zukunft.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wie-kann-ich-eodem-in-musdb-benutzen&quot;&gt;Wie kann ich EODEM in musdb benutzen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wie Leihverkehre eingehend und ausgehend sein können, so gibt es auch zwei übliche Anwendungsfälle für EODEM-kodierte Objektinformationen. Das empfangende Museum kann durch den Import von EODEM-Daten viel Zeit sparen und Fehler umgehen, während die Kollegen im ausleihenden Museum den Leihnehmern niedrigschwellig viel helfen können, indem sie die Daten in EODEM exportieren.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;eodem-importieren&quot;&gt;EODEM importieren&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/import/importe-selbst-durchfuehren.html&quot;&gt;Handbuch&lt;/a&gt; findet sich eine ausführliche Beschreibung des Importprozesses in musdb. Kurz zusammengefasst: Zuerst wird ein Passwort generiert, mit dem man mithilfe eines WebDAV-Clients Zugang zu einem Import-Ordner bei museum-digital erhalten kann. Dieser Ordner hat zwei Unterordner, in die man die Metadaten und (falls vorhanden) die zu importierenden Mediendateien hochladen kann. Dazu finden sich im Ordner eine Anleitung und eine Konfigurationsdatei, die man dem vorliegenden Import entsprechend anpassen kann. Benennt man die Konfigurationsdatei nun in &lt;code&gt;import_config.txt&lt;/code&gt; um, dient dies dem Server als Indikator, dass ein Import durchzuführen ist. Der Server prüft die Import-Ordner regelmäßig (derzeit alle vier Stunden) auf das Vorhandensein von Importdaten und importiert, falls Importdateien (besonders die Konfigurationsdatei) gefunden werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;EODEM wurde als “Application Profile” von LIDO 1.1 entwickelt, das heißt, das EODEM auf dem etablierten LIDO-Standard für den Austausch von Objektinformationen aufbaut und diesen um die für Leihverkehre relevanten Datenfelder erweitert. So ließ sich der EODEM-Import unkompliziert als Erweiterung in den bestehenden LIDO-Import integrieren. Möchte man also einen EODEM-Import durchführen, muss in der Konfigurationsdatei “Lido” als “parser” eingestellt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je nach dem, wie die Inventarnummern innerhalb eines Museums geformt werden, kann der Import von Objektdaten aus fremden Häusern zu einem Problem führen. Das Import-Tool bei museum-digital vergleicht die Inventarnummer der Objekte mit denen der schon erfassten Objekte. Gibt es bereits ein Objekt mit einer gegebenen Inventarnummer, wird dies als Zeichen genutzt, um den bestehenden Datensatz zu aktualisieren statt einen neuen Datensatz anzulegen. So wird normalerweise zwischen neuen Objekten und Updates unterschieden. Wird aber dieselbe Inventarnummer in beiden Häusern verwendet (offensichtlich für verschiedene Objekte), so würde der Server dies folgerichtig als Aufforderung zum Updaten sehen - und den eigenen Objektdatensatz mit den Daten des Leihobjektes überschreiben. Um diesem Problem zu begegnen bietet der LIDO-Parser jetzt eine zusätzliche Einstellung: &lt;code&gt;prefix_inventory_numbers&lt;/code&gt; . Wird hier ein Wert (Beispielsweise die Referenznummer des Leihverkehrs, oder ein Kürzel des Namens des ausleihenden Museums) eingetragen, so wird dieser den in den Importdaten angegebenen Inventarnummern vorangestellt. Damit ist eine Kollision quasi ausgeschlossen und der Import auch fremder Objekte sollte problemlos durchgeführt werden können.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;eodem-daten-exportieren&quot;&gt;EODEM-Daten exportieren&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Objektdaten können in musdb genauso wie in alle anderen unterstützten XML-Exportformate exportiert werden. So erscheint EODEM jetzt primär als zusätzliches Exportformat im Formular für Exporteinstellungen (weiter unten lassen sich hier z.B. auch einzelne Felder abwählen, die regulär bei EODEM-Exporten mit exportiert würden, aber im gegebenen Fall nicht exportiert werden sollen). Ist der Export den eigenen Wünschen entsprechend eingestellt, wird mit dem Klick auf den Abschicken-Button eine ZIP-Datei bereitgestellt, in der sich die Objektinformationen in EODEM finden. Dieses ZIP kann man nun dem empfangenden Museum schicken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um den Prozess weiter zu vereinfachen gibt es zusätzlich auf der Bearbeitungsseite für Leihverkehre einen neuen Button “Objekte (EODEM)” in der Rubrik “Exporte” in der Seitenspalte. Durch einen Klick darauf wird man gleich zum entsprechend vorkonfigurierten Exportdialog für das Exportieren aller Objekte aus dem gegebenen Leihverkehr geleitet.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/02/15/eodem-objektdaten-bei-leihverkehren-effizienter-austauschen/./musdb-loans-export-eodem.png-1-1024x514.webp&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Der einfachste Weg Leihobjekt-Informationen in EODEM zu exportieren ist, zur Seite eines Leihverkehrs zu navigieren. Hier kann man die Daten links in der Seitenspalte über “Objekte (EODEM)” exportieren.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;in-musdb-and-daruber-hinaus&quot;&gt;In musdb and darüber hinaus&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wie schon gesagt haben wir uns erst sehr spät mit EODEM beschäftigt. Der Standard ist schon seit einigen Jahren in der Entwicklung, während wir erst gegen Ende 2022 ernsthaft begonnen haben, uns damit auseinanderzusetzen. (Der Arbeitsgruppe gebührt aller Dank für die Entwicklung von EODEM und das Erkennen der damit einhergehenden Potentiale!)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits ist musdb tatsächlich das erste System zum Sammlungsmanagement, das Import- und Exportfunktionen für EODEM-Daten ausliefert. Damit ist der Datenaustausch vorerst schon einmal für den Fall von Leihverkehren zwischen zwei Museen, die beide musdb als Werkzeug für die Inventarisierung und das Sammlungsmanagement verwenden, einsetzbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allgemein ist die Benutzung eines Standards ist aber nur so sinnvoll, wie er weit verbreitet ist. Die Website der Arbeitsgruppe bietet eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://cidoc.mini.icom.museum/working-groups/documentation-standards/eodem-home/eodem-who-is-implementing-eodem/&quot;&gt;Liste der Softwarelösungen&lt;/a&gt;, in denen Import- und / oder Exportfunktionen für EODEM geplant sind. Viele der großen Namen sind darauf zu finden und haben sich aktiv in die Entwicklung des Standards eingebracht, sodass eine baldige Implementation in einigen der weiter verbreiteten Programmen absehbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits gibt es natürlich noch viele andere Programme für das Sammlungsmanagement, die sich bisher nicht auf der Liste finden. Die Implementation an sich ist definitiv nicht schwer, wenn bereits ein LIDO-Import oder Export unterstützt wird und je mehr sich der Standard verbreitet, desto sinnvoller wird seine Benutzung. Es ist daher zu hoffen, dass bald noch deutlich mehr Implementationen folgen, und wir alle die Interoperabilität zwischen Sammlungsdatenbanken stärken und Zeit sparen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Beitragsbild:&lt;/em&gt; “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/object/263518&quot;&gt;Relief zweier sich die Hände reichenden Männer, Seebronn (?)&lt;/a&gt;“, CC BY-SA @ &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/institution/193&quot;&gt;Landesmuseum Württemberg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <title>Über Tausend Museen bei museum-digital</title>
        <published>2023-02-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-02-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/02/12/ueber-tausend-museen-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Letzte Woche hat museum-digital einen wichtigen Meilenstein genommen - und es ist erst jetzt wirklich aufgefallen. Mittlerweile haben mehr als 1000 internationale Museen jeweils mindestens ein Objekt bei museum-digital veröffentlicht. Ihre Sammlungen können unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://global.museum-digital.org/&quot;&gt;global.museum-digital.org&lt;/a&gt; gemeinsam durchsucht werden.&lt;/p&gt;
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        <title>Das 100. Museum in sachsen.museum-digital</title>
        <published>2023-01-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-01-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>jjahn</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/01/16/das-100-museum-in-sachsen-museum-digital/">&lt;p&gt;Die Entwicklung Weißwassers ist aufs Engste mit der Glasindustrie verwoben. Als 1866/67 die Bahnstrecke Berlin-Görlitz eröffnet wurde, war der kleine Flecken in der Standesherrschaft Muskau plötzlich mit dem ganzen Land verbunden. Da zudem in der nahen Umgebung Ton, Quarzsand, Holz und Kohle - die natürlichen Ressourcen für die Glasproduktion - zur Verfügung standen, begann man die Herstellung in Weißwasser anzusiedeln. Binnen einer Generation entstanden elf Glashütten und fünf Glasraffinerien. Um 1900 waren etwa 75 % der Einwohner in der Glasindustrie beschäftigt. Aus dem ehemaligen Dorf wurde binnen kurzer Zeit das europäische Zentrum der Glasherstellung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute produziert lediglich noch ein Unternehmen Glas. Der Großteil der Hütten schloss in der Nachwendezeit. So entstand der Wunsch, das Wissen über die Glasherstellung zu bewahren und die Geschichte der Weißwasseraner Glasproduktion zu dokumentieren. Durch das Engagement des 1993 gegründeten Fördervereins konnte eine umfangreiche Sammlung an Gläsern, Dokumenten und Werkzeugen zusammengestellt werden und 1996 das „Glasmuseum Weißwasser“ in der früheren Villa der Unternehmerfamilie Gelsdorf eröffnet werden.&lt;br /&gt;
Zu sehen ist hier Lausitzer Glas des 19. und 20. Jahrhunderts mit einem Sammlungsschwerpunkt zu Prof. Wilhelm Wagenfeld (1900-1990) und den Designern der „Werkstatt für Glasgestaltung“, eine Sammlung von Diartet- und Arsallgläsern, sowie Glas für Wissenschaft und Technik. Ergänzt wird die Schau durch historische Werkplätze und Werkzeuge zu Glasherstellung, Glasverarbeitung und Glasveredelung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Abteilung des Glasmuseums Weißwasser widmet sich den sogenannten „Arsall“-Gläsern. Diese haben in einem speziellen Verfahren ein mehrfarbiges Dekor erhalten. Solche Gläser wurden ab 1918 in den Vereinigten Lausitzer Glaswerken Weißwasser (VLG) hergestellt, die die Warenbezeichnung „Arsall“ als geschütztes Warenzeichen eintragen ließen. „Arsall“ setzt sich aus den Wörtern Ars (lat. Kunst) und allemande (franz. deutsch) zusammen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hergestellt wurden diese Gläser aus einem meist mehrfach farbig überfangenen Glas, bei dem das gewünschte Motiv durch Säure herausgeätzt wird. Der Glaskörper wurde mit zwei dünneren Schichten farbigen Glases überzogen, auf die dann mit dem Pinsel das Motiv mittels eines säurefesten Lacks manuell aufgetragen wurde. Die bemalten Gläser kamen dann für 1 bis 2 Stunden in ein Ätzbad aus einer Kombination von Fluss- und Schwefelsäure, wobei die unbemalten Flächen teilweise abgeätzt wurden. Anschließend entfernte man den Lack im heißen Wasserbad und die gewollten Motive traten hervor. Dieser Vorgang wurde je nach gewünschtem Motiv und angestrebter Farbnuance wiederholt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Herstellungstechnik, wie auch in der Wahl der Motive, lehnten sich die Arsall-Gläser an die Arbeiten des französischen Glasdesigners Émile Gallés (1846-1904) an. Dieser entwickelte in der Hochzeit des Jugendstils die beschriebene Technik. Mit den zugewanderten Glaskünstlern Nicolas Rigot und seinen drei Schwägern hielt diese Technik 1918 auch in Weißwasser Einzug. Rigot stammte aus Elsass-Lothringen und wurde dort mit der Technik vertraut. Unter seiner Leitung entstand in der VLG eine eigene Abteilung für Arsall-Gläser. Hier produzierte man in erster Linie Vasen, aber auch Lampen und Kelchgläser. Wie bei den Gläsern Émile Gallés diente die heimische Flora als wichtigste Dekorvorlage; gelegentlich wurden auch heimische Landschaftsmotive verwendet.&lt;br /&gt;
Mit der Weltwirtschaftskrise in den 1920er Jahren und dem Geschmackswandel - der Jugendstil wurde von neuen Gestaltungsideen wie dem Deutschen Werkbund abgelöst -, ging die Nachfrage nach Arsall-Gläsern zurück. 1929 stellten die Vereinigten Lausitzer Glaswerke deren Produktion ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2018 begann die digitale Inventarisierung des Sammlungsbestands am Glasmuseum. Die Arsall-Gläser waren das erste Konvolut das, mit der Unterstützung zweier Studentinnen der HTWK Leipzig, in die Datenbank Faust eingepflegt wurde.&lt;br /&gt;
Es lag nahe die Teilnahme an museum-digital mit diesem Teil der Sammlung zu beginnen.&lt;/p&gt;
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        <title>Kommendes größeres Update in musdb</title>
        <published>2023-01-04T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-01-04T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/01/04/kommendes-groesseres-update-in-musdb/">&lt;p&gt;Am 11.1. wird musdb nach langer Zeit einmal wieder ein wirklich großes Update mit vielen neuen Funktionen und einem kleineren Re-Design erhalten. Eine Übersicht der bisher implementierten neuen Features lässt sich &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/2023/01/04/upcoming-major-update-to-musdb/&quot;&gt;im Blog auf Englisch&lt;/a&gt; nachlesen.&lt;/p&gt;
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        <title>Service Announcement: Bildserver heute zeitweise nicht verfügbar</title>
        <published>2023-01-04T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-01-04T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/01/04/service-announcement-bildserver-heute-zeitweise-nicht-verfuegbar/">&lt;p&gt;Der Server, über den Mediendateien in den öffentlichen Ausspielungen von museum-digital ausgeliefert werden, hat heute ein kritisches BIOS-Update bekommen und ist wegen des dadurch notwendigen Neustarts (heute 14:30) temporär nicht verfügbar. Links auf die Domain asset.museum-digital.org können damit derzeit nicht korrekt aufgelöst werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Konkrete Probleme in den öffentlichen Ausspielungen sollte es so jedoch nicht geben. Wir konnten rechtzeitig auf die Benutzung einer Rückfallebene umstellen.&lt;/p&gt;
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        <title>musdb und Frontend in Französisch und Russisch übersetzt</title>
        <published>2022-11-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-11-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/11/08/musdb-und-frontend-in-franzoesisch-und-russisch-uebersetzt/">&lt;p&gt;Im letzten Monat konnten wir die lange erwarteten französischen und russischen Übersetzungen für &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt; und die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend/&quot;&gt;Ausgabe&lt;/a&gt; von museum-digital freischalten. Und auch eine ukrainische Übersetzung ist derzeit in Arbeit. Vielen Dank an die Kollegen aus &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/institution/14&quot;&gt;Speyer&lt;/a&gt; und &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://berlin.museum-digital.de/institution/34&quot;&gt;Berlin-Karlshorst&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;
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        <title>Wartungstag im ZIB 2022</title>
        <published>2022-08-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-08-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/08/31/wartungstag-im-zib-2022/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/08/31/wartungstag-im-zib-2022/">&lt;p&gt;Vom 29.8.2022 bis 30.8.2022 fand der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.digis-berlin.de/wartungstag-am-zuse-institut-am-30-08/&quot;&gt;Wartungstag des Zuse-Instituts Berlin&lt;/a&gt;, wo der Server von museum-digital gehostet wird, statt. Das bedeutet, dass dieser Server abgeschaltet war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Jahr waren wir auf den Wartungstag gut vorbereitet und museum-digital funktionierte trotz des temporär fehlenden Servers fast problemfrei weiter. Konkrete Probleme sind dabei nur durch einige fehlerhafte, zwischengespeicherte Links auf den Startseiten (die sich in fehlenden Bildern ausdrückten) einiger Instanzen entstanden. Da der Server auch unsere Brücke ins Backup-System von digiS, dem Landeszentrum für Digitalisierung in Berlin, ist, fehlten zudem für einen Tag die Backups in dieses (die Tages-Backups für den gestrigen Tag werden allerdings heute automatisch synchronisiert werden; mehr zum Backup und zur Infrastruktur findet sich &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/about/infrastructure/&quot;&gt;auf museum-digital.org&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
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        <title>&quot;Strict Modes&quot;</title>
        <published>2022-08-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-08-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/08/26/strict-modes-2/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/08/26/strict-modes-2/">&lt;p&gt;In meinem Inventarisierungsprogramm möchte ich abfragen können, welche Objekte an einem gegebenen Tag ins Museum gekommen sind. Oder in einem Monat. Klar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In musdb war bisher nur die Erste der Fragen beantwortbar, wenn auch nicht perfekt. Die zweite Frage ließ sich bisher schlicht nicht beantworten, weil Datumsangaben (Eingangsdatum, Datum der Ermittlung des Versicherungswertes, etc.) als Freitextfelder gefasst sind. Dasselbe Problem trifft (getrennte) Maßangaben und Werte (z.B. den Versicherungswert).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einerseits erlaubt dies die Angabe von anders nicht erfassbaren Angaben wie “ca. 2020” als Datumsangabe und erleichert so Importe wesentlich. Andererseits besteht mit der Speicherung in Freitextfeldern die Möglichkeit für verschiedene Mitarbeiter einer Institution, die Daten in verschiedenen, miteinander inkompatiblen Arten einzugeben – und die eigentlich notwendigen Suchoptionen “größer als” und “kleiner als” sind eben nicht möglich.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;eine-konservative-losung&quot;&gt;Eine konservative Lösung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In einer idealen Welt würden wir die Felder also schlicht in der Datenbank in Datums- bzw. Zahlenfelder konvertieren und die entsprechenden Feld-Typen im HTML der Bearbeitungsseite aktivieren (so würden moderne Browser z.B. für Datumsfelder eine Datumsauswahl anzeigen). Aber in einer idealen Welt würde eben auch niemand Werte wie “ca. 2020” als Zeitangabe eintragen, und Importdaten wären schon perfekt formuliert. Die Welt ist nicht perfekt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb muss museum-digital beides können: Einerseits sollte eine Option bestehen, die Konsistenz der Daten sicherzustellen und “größer- und kleiner-Suchen” zu ermöglichen und andererseits sollten auch inkonsistente Werte eingetragen oder importiert werden können (in dem Fall eben auch zu Lasten der Suchbarkeit. Mit zwei neuen Features kann musdb nun beide Anforderungen abdecken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um die Suchbarkeit der Einträge zu ermöglichen, haben wir zuerst zusätzliche Felder im Suchindex für bereinigte Datums- und Zahlenangaben für die entsprechenden Werte angelegt. Um diese Felder mit validen und konsistenten Werten zu befüllen, versuchen wir, vorhandene Werte so weit wie möglich zu übersetzen. Wo das nicht möglich ist, sind die Objekte über die neuen größer-/kleiner-Suchen nicht suchbar (über die bestehende Volltextsuche aber natürlich weiterhin).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die zweite neue Funktion sind Einstellungen auf der Museumsebene: Strict Modes. Sind diese aktiviert, werden die Felder für Datumsangaben und Zahlenwerte für Browser als solche gekennzeichnet, sodass nur valide und damit suchbare Werte eingetragen werden können. Allerdings werden schon vorhandene, aber “falsche” Daten damit nicht mehr angezeigt und beim nächsten Abspeichern gelöscht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Strict Modes sollten also erst einmal unbedingt nur von Museen, die gerade erst mit der Inventarisierung mit musdb anfangen aktiviert werden. Mittelfristig planen wir Scripte bereitzustellen, die eine Bereinigung und Migration der Daten hin zu einer Benutzung der Strict Modes ohne Datenverluste erleichtern.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;updateprobleme&quot;&gt;Updateprobleme&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Update, um die beiden neuen Features bereitzustellen, haben wir heute (25.8.2022) morgen verteilt. Weil beim Update wie oben besprochen neue Felder im Suchindex angefügt wurden, mussten die Suchindexe von Grund auf neu generiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei kam es leider in einigen Instanzen zu einem Fehler: Unlogische Datumsangaben wie “08.13.2022” wurden von unserem automatischen Bereinigungsscript als vermeintlich valide Datumsangaben akzeptiert, aber von der Such-Datenbank nicht. Durch die so entstandenen falschen Angaben wurde in den betroffenen Instanzen von musdb die Generierung der Suchindexe unterbrochen, und es konnten eben nur die Objekte, die vor dem fehlerhaften Eintrag eingegeben worden waren, gesucht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Fehler konnte bis ca. 12 Uhr behoben werden, sodass die Suchindexe nun wieder problemlos generiert und aktualisiert werden können, und wir haben die Suchindexe der betroffenen Instanzen in der Folge neu generiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da der fehlerhafte Teil der Bereinigungsfunktion ebenfalls für die automatische Bereinigung des Zeit-Vokabulars benutzt wird, gibt es auch dort jetzt eine stärkere Absicherung gegen solche unlogische Datumsangaben.&lt;/p&gt;
&lt;div
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  style=&quot;--admonition-bg: var(--admonition-tip);&quot;
&gt;
  &lt;div class=&quot;flex items-center rounded-t-lg bg-(--admonition-bg) p-1&quot;&gt;
    &lt;div
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    &gt;
      tip
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;tip&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Monthly museum-digital user meetup (August 2022) / New features</title>
        <published>2022-08-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-08-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/2022/08/16/monthly-museum-digital-user-meetup-august-2022-new-features/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/2022/08/16/monthly-museum-digital-user-meetup-august-2022-new-features/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/2022/08/16/monthly-museum-digital-user-meetup-august-2022-new-features/">&lt;p&gt;On Tuesday last week we had our first international user meetup. As proposed, we mainly discussed recent updates and new features before opening up the general discussion. In the process, we also wrote a list of the new features introduced with short notes on each. You can find it below.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The next monthly meetup is scheduled for Tuesday, September 6th 2022, 5 p.m. (this post will be updated with a link to the meeting about a week before the meeting, as we are currently trying to organize a meeting room at Zoom or a similar service).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update&lt;/strong&gt;: The meeting will take place at https://meet.jit.si/museum-digital-meetup-202209&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;recent-updates-and-new-features&quot;&gt;Recent Updates and New Features&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;musdb&quot;&gt;musdb&lt;/h3&gt;
&lt;h4 id=&quot;xml-export&quot;&gt;XML Export&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Creating new export formats for XML exports (beyond the main export formats md:xml and LIDO 1.0) is now possible using XSL files stored in a new git sub-repository. This git sub-repository is open source. As registration on our main Gitea instance is however restricted, please send a mail before contributing.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In line with this, we have also improved the representation of uncertainty in our default LIDO 1.0 exports. As version 1.1 of the LIDO standard has been recently released, we have also begun working on a LIDO 1.1 export.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Note: The pre-generated exports available through the “quick export” option are and will still only generated for LIDO 1.0 and md:xml.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&quot;required-coordinates-when-adding-new-museums&quot;&gt;Required coordinates when adding new museums&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;This update is only relevant to regional administrators. Coordinates of the institution are now required for adding new institutions.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&quot;qr-codes&quot;&gt;QR Codes&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;QR codes can now also be exported in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Scalable_Vector_Graphics&quot;&gt;SVG&lt;/a&gt; and &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Encapsulated_PostScript&quot;&gt;EPS&lt;/a&gt;, the two primary vector graphics format for use on the web and professional print layouting.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Another important improvement on QR codes is a new page that simply lists all QR codes leading to the object editing pages of a given search result in musdb. This page offers the option to manually set the size of the QR codes, so that suitable QR codes for internal collection and location management can be printed in bulk in a less paper-consuming way.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&quot;calendar&quot;&gt;Calendar&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;A calendar view for all the events in the museum (events, start and end of an exhibition, start and end of loans) is now available. It can be reached by hovering the mouse over the puzzle symbol in the navigation. On the calendar page, single calendars can be selected or deselected and one subscribed to using one’s external calendar programm (e.g. Outlook, Thunderbird, or a mobile phone’s calendar).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The calendar, and especially the possibility to subscribe to the calendars, is also a first step towards enabling users to set reminders on object pages as this makes much more sense if the reminders can be integrated with one’s regular calendar application.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The calendar view is built using &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://ui.toast.com/tui-calendar&quot;&gt;TUI calendar&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&quot;institution-wide-settings-and-adding-objects&quot;&gt;Institution-wide Settings and Adding Objects&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;The page for institution-wide settings has been re-designed to make it easier navigatable. The table of contents is now always visible, and the section “links to the institution elsewhere on the web” has been moved to the institution page.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;There however are also some new options on the page. On the one hand, users can now enable or disable the image categorization when uploading images directly when adding new objects (the image recognition is render blocking and often hurts performance more than it actually benefits the inventorization). On the other, it is now possible to add additional fields to be directly accessible upon adding new objects and to make these required. It thus, for example, becomes possible to require a location to be provided before it can be recorded in the system altogether.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&quot;watch-list&quot;&gt;Watch list&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;The watch list feature has been completely re-implemented. The watch list is now generated completely in the browser using easily cache-able data retrieved from APIs. This, first of all, makes the watch list much faster to load and much less of a burden on the server side.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;But the new watch list also comes with some new features:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Users can now have multiple watch lists on the server&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Users can share their currently active watch list with other users of the same museum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;It is now possible to search objects by a watch list (or transfer the watch list into a search result). Thus, all batch editing and export functions available for object search results are now also available for watch lists. Obviously, this also allows for the watch list’s objects to be filtered by their place, collection, etc.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Objects can now be added to the watch list in bulk.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4 id=&quot;object-search&quot;&gt;Object search&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;The map view of object search results now updates the URL with positions and zoom factor when one browses the map. One can thus share a link to the exact same position one is currently viewing to one’s colleagues.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&quot;api&quot;&gt;API&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;The API can now be used to delete objects.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&quot;design&quot;&gt;Design&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Error messages are now visible for four seconds as opposed to the regular 2.4 seconds other feedback messages on inputs are visible.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;frontend&quot;&gt;Frontend&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Similar to the referencable maps of object search results in musdb, “objects on a map” maps in the frontend &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/2022/07/22/referencable-maps-in-the-frontend-and-in-musdb/&quot;&gt;are now also referencable&lt;/a&gt;. We have also added a legend of event types on the same map.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;museum-digital-org&quot;&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://museum-digital.org&quot;&gt;museum-digital.org&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://museum-digital.org&quot;&gt;museum-digital.org&lt;/a&gt;, the general website introducing museum-digital, has been reworked on a new technical basis. It is now statically generated once a day, reducing server costs and increasing performance. There are also many new texts, some new features (such as FAQs) and banner pictures that make the page more attractive.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The contents of the page are licensed under CC BY 4.0 International and can be edited on GitHub (See the repositories for the &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://github.com/museum-digital/museum-digital.org-en&quot;&gt;English version&lt;/a&gt; of the site and the &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://github.com/museum-digital/museum-digital.org-de&quot;&gt;German version&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;importer&quot;&gt;Importer&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;The parser for importing images by their file names now offers a setting option to mark a certain part of a file name as an indicator to import the given image file as a hidden / non-public image.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div
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&gt;
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    &lt;div
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    &gt;
      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;Post banner image credits&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.jpl.nasa.gov/galleries/visions-of-the-future&quot;&gt;Courtesy NASA/JPL-Caltech&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div
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      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/2022/08/16/monthly-museum-digital-user-meetup-august-2022-new-features/55-cancri-e_cut.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Referenzierbare Karten in der Ausgabe und in musdb</title>
        <published>2022-07-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-07-22T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/22/referenzierbare-karten-in-der-ausgabe-und-in-musdb/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/22/referenzierbare-karten-in-der-ausgabe-und-in-musdb/">&lt;p&gt;Die Weiterentwicklung von museum-digital wird sich absehbar erst einmal auf die internen Funktionen konzentrieren - aber auch in der Ausgabe tut sich langsam etwas. Deshalb sei heute eine sehr kurze Meldung erlaubt: Genaue Positionen auf den Kartenansichten für Objektsuchen in der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend/&quot;&gt;Ausgabe&lt;/a&gt; und in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb/&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt; lassen sich jetzt direkt referenzieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dafür wird die URL, sobald an eine neue Position auf der Karte navigiert oder gezoomt wird, angepasst. Die so in der URL vermerkte Position kann durch einfaches Kopieren mit anderen geteilt werden, sodass Gesprächspartner beim Klick auf den Link wieder dieselbe Position sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu konnten wir endlich einen lang und von vielen Seiten ausgedrückten Wunsch umsetzten: Es gibt jetzt eine Legende für die vielen verschiedenen Arten von Ereignistypen auf der “Objekte auf Karte”-Seite in der Ausgabe. Diese Legende ist über einen Klick auf das neu dazugekommene Fragezeichen-Symbol oben rechts auf der Karte erreichbar.&lt;/p&gt;
&lt;div
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/2022/07/22/referencable-maps-in-the-frontend-and-in-musdb/Screenshot_Karten_Legende_DE.png</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Gemeinsam auf dem Weg in die digitale Welt - Ein Verbundprojekt der Museen im Landkreis Potsdam-Mittelmark</title>
        <published>2022-07-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-07-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Doris Patzer</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Doris Patzer (Lkr. Potsdam-Mittelmark) und Arne Lindemann (Museumsverband Brandenburg)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Museumslandschaft des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20201202072310/https://www.potsdam-mittelmark.de/nc/de/freizeit-tourismus/reisefuehrer/museen/&quot;&gt;Landkreises Potsdam-Mittelmark&lt;/a&gt; ist im brandenburgischen Vergleich eine besondere. Mit 43 Museen hat sie zum einen die höchste Dichte an Museen. Dabei handelt es sich zu knapp zwei Dritteln um vereinsgetragene Einrichtungen. Zum anderen sind die Museen sehr jung, meist aus ehrenamtlichem Engagement in den 1990er Jahren gegründet, und sie widmen sich weniger der breiten Lokalgeschichte, sondern sammeln oft zu Spezialthemen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Profilschärfung auf Landkreisebene&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr 2020 haben sich 23 dieser Museen für ein Digitalisierungsprojekt zusammengetan. Initiator war der Landkreis, der schon seit vielen Jahren die Vernetzung der Museen in Potsdam-Mittelmark fördert und konzeptionelle Impulse setzt. Grundlage dafür ist die im Jahr 2011 entwickelte Museumskonzeption, die der Landkreis in Kooperation mit dem Museumsverband Brandenburg verfasste. Die Konzeption zielt darauf, auf Basis der Sammlungsbestände der Museen, übergreifende Schwerpunktthemen herauszuarbeiten, um das museale Profil der Museumslandschaft zu schärfen und Potenziale für eine abgestimmte Weiterentwicklung der Sammlungen zu schaffen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./Jerusalemraum_blau-1024x681.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./3-Reckahn_-_Herrenhaus_08.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./Spargelmuseum2_2018-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./Loewig-Haus-3_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;1) Bischofresidenz Burg Ziesar; 2) Rochow-Museum Reckahn; 3) Spargelmuseum Beelitz; 4) Roger-Loewig-Haus Bad Belzig (© Alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Dafür wurden die vielfältigen Spezialthemen der Museen zu den Schwerpunkten: „Kreativität in der Region“, „Zuhause und unterwegs“, „Grenzüberschreitungen und Mobilität“, „Obst- und Gemüsegarten vor den Toren der Großstadt“ und „Landmarken“ gebündelt. Mit der Digitalisierung von Teilbeständen aus den Museen sollte nun diese Museumskonzeption fortgeschrieben werden. Finanziert wurde das Projekt über die Digitalisierungsförderung des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/&quot;&gt;Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur&lt;/a&gt;. Antragsteller und Koordinator des Projekts war der Landkreis, der bei der Durchführung vom Museumsverband Unterstützung erhielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vom Auftaktworkshop in die Praxis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt startete mit einem ganztägigen Workshop, auf dem diskutiert wurde, ob die 2011 benannten Schwerpunktthemen weiterhin Gültigkeit besitzen bzw. welche Themen hinzugekommen sind oder an Relevanz verloren haben. Dann ging es darum, dazu aussagekräftige Objekte aus der eigenen Sammlung zu identifizieren. Dies war ein nicht immer leichtes Unterfangen, galt es doch, Allgemeines auf Konkretes herunterzubrechen. Letztendlich benannte jedes Museum fünf bis zehn Objekte, die es zu digitalisieren und für die Veröffentlichung vorzubereiten galt. Ein Kurzseminar führte im Rahmen des Auftaktworkshops in die Grundlagen der Objektfotografie ein. Ein kleiner Schreibworkshop beschäftigte sich mit der Frage, wie ein griffiger Objekttext für das Internet aussieht.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./1656059291728-1024x768.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Auftaktworkschop zum Projekt im Februar 2020 in Werder (Havel), CC0&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darüber hinaus erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/&quot;&gt;Museumsportal museum-digital.de&lt;/a&gt;, in das die Objektbilder- und Daten eingepflegt werden sollten. Hier ging es darum, welche Metadaten und Bildformate für die Objektpräsentation erforderlich sind. Bei der praktischen Umsetzung, die ungefähr ein halbes Jahr in Anspruch nahm, unterstützten Expertinnen und Experten die Museen: bei der Objektfotografie die Fotografin Kerstin Weßlau (Langerwisch) und der Fotograf Wolfgang Lorenz (Lehnin) sowie bei der Erstellung der Objektdaten und -texte die Digitalisierungsfachfrau Anja Schnapka (Potsdam). Letztendlich wurden knapp 200 Objekte digitalisiert und in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; erfasst.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./Oelgemaelde-blick-auf-baumgartenbruecke-von-hannah-schreiber-de-grahl-45741-1024x842.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Ölgemälde “Blick auf Baumgartenbrücke” von Hannah Schreiber-de Grahl, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62571&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Museum der Havelländischen Malerkolonie / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./anker-fuer-vakuum-strangpresse-44783-1024x950.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Anker für Vakuum-Strangpresse, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=60914&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Ziegeleimuseum Glindow / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./tafelgemaelde-zur-gruendung-des-klosters-lehnin-44875-1024x653.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Tafelgemälde zur Gründung des Klosters Lehnin (Siboldlegende), &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=61194&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin Museum im Zisterzienserkloster Lehnin / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./pferdemoorschuh-44023-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Pferdemoorschuh, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=59145&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Heimatstube und Kulturscheune Kähnsdorf / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./ruebenpresse-44026-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Zuckerrübenpresse, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=59148&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Heimatstube und Kulturscheune Kähnsdorf / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./berlinfahrkoffer-von-emilie-schultze-44801-1024x682.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Berlinfahrkoffer von “Emilie Schultze”, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=60954&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Stadtmuseum Werder (Havel) +++IN PLANUNG+++ / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./stacheldraht-vom-grenzgebiet-mit-papierblume-45854-1024x819.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Stacheldraht vom Grenzgebiet mit Papierblume, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62756&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Museumsprojekt Kleinmachnow / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./schmetterlingskasten-eines-potsdamer-lehrers-45226-1024x758.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Schmetterlingskasten, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=61780&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Schulmuseum Reckahn / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./schuhmacherwerkzeug-im-regal-44236-800x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Schumacherwerkzeug, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=59668&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Heimatmuseum der Stadt Ziesar / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./flach-halbwebstuhl-19-jahrhundert-45749-898x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Flach-Halbwebstuhl, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62584&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Handweberei „Henni Jaensch-Zeymer“ / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./einsteins-sommerhaus-45452-1024x668.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Zeichnung Einsteins Sommerhaus, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62064&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Initiativkreis Albert-Einstein-Haus Caputh e.V. im Bürgerhaus Caputh / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./portraetbild-christian-morgenstern-44905-767x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Portraitbild Christian Morgensternvon Anna Gestrich, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=61258&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Christian Morgenstern Literaturmuseum / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./kugelwaschmaschine-45665-682x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Kugelwaschmaschine Scando, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62502&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Heimatmuseum Stadt Teltow / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./gemaelde-maerkische-landschaft-44864-1024x816.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Gemälde Märkische Landschaften von Roger Loewig, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=61149&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Wolfgang Woizick / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gemeinsame&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Online-Ausstellung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Abschluss des Projekts bildete die digitale Ausstellung „&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?&amp;amp;tid=1024&quot;&gt;Posthorn, Pinsel, Prinzenapfel – Museen im Landkreis Potsdam-Mittelmark&lt;/a&gt;“. Die mit dem Ausstellungsmodul von museum-digital erstellte Schau führt die digitalisierten Objekte unter den vorher miteinander diskutierten Schwerpunktthemen zusammen. Auf diese Weise ist eine pointierte Gesamtschau zur Geschichte des Landkreises entstanden, die die Vielfalt der Museen abbildet aber auch gleichzeitig den einzelnen Museen Raum gibt, sich selbst zu präsentieren. Positiver und gewollter Nebeneffekt ist, dass durch die gemeinsame Präsentation die Sichtbarkeit der Museen im Internet gefördert wird. Die Ausstellung kann zukünftig mit neuen Themen und Objekten erweitert werden. Sie ist damit ein stets aktuelles Abbild der lebendigen Museumslandschaft Potsdam-Mittelmark.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Archivalien zur Industriegeschichte digitalisieren und sichtbar machen</title>
        <published>2022-06-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-06-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag des Museumsverbands des Landes Brandenburg e. V.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Land Brandenburg ist ein Land der Industriekultur. Zahlreiche Technik- und Industriemuseen, aber auch Stadt- und Regionalmuseen, erzählen in ihren Ausstellungen und museumspädagogischen Angeboten über die industrielle Entwicklung des Landes seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Neben eindrucksvollen Denkmälern und Objekten, bewahren die Museen oft umfangreiche archivalische Bestände der brandenburgischen Industriegeschichte. Hierzu gehören Dokumente, Briefwechsel, Fotos, Konstruktionspläne, Brigadetagebücher, Filme, Töne usw..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr als 6500 digitalisierte Archivalien&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine erste zusammenfassende &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/fileadmin/Publikationen/Schriftgut_Technik_2012_End.pdf&quot;&gt;&lt;strong&gt;Übersicht zu den Beständen von 20 Museen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; gab der Museumsverband im Jahr 2012 heraus. Diese Übersicht bot einen ersten Einblick in die Vielfalt und den Umfang der Überlieferung, zeigte aber auch, dass die archivgerechte Ordnung und Strukturierung der Bestände, ihre sachgerechte Lagerung sowie ihre Erfassung noch in den Anfängen steckte. In den folgenden Jahren bemühten sich die Museen punktuell um eine Verbesserung der Lage. Damit die Archivalien aber langfristig erhalten, sichtbar und nutzbar sind, fehlt nach wie vor in vielen Museen die archivgerechte Ordnung, Strukturierung und digitale Erfassung der Bestände sowie eine flächendeckende Übersicht darüber, zu welchen Industriezweigen und Betrieben eine Überlieferung in den Museen vorhanden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das im Jahr 2021 vom Museumsverband Brandenburg durchgeführte Verbund-Digitalisierungs-Projekt „Industriearchive digitalisieren und sichtbar machen“ hat hierfür nun eine nachhaltige Basis geschaffen. An dem Projekt beteiligten sich 21 Museen. Es wurden über 6500 Archivalien digitalisiert sowie neue Features für die Erfassung, Präsentation und Datenweitergabe von Archivalien in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt; entwickelt und implementiert sowie eine Visualisierung der Archivalien mit dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://vikusviewer.fh-potsdam.de/&quot;&gt;Vikus-Viewer der FH-Potsdam&lt;/a&gt; veröffentlicht. Darüber hinaus fand für die Projektteilnehmer*innen ein Workshop zum Umgang mit Archivalien statt. Das Projekt wurde in enger Kooperation mit dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://bb-wa.de/&quot;&gt;Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv&lt;/a&gt; und der Landesfachstelle für &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.fh-potsdam.de/hochschule-karriere/organisation/assoziierte-einrichtungen/landesfachstelle-archive-und-oeffentliche-bibliotheken-brandenburg&quot;&gt;Archive und Öffentliche Bibliotheken Brandenburg&lt;/a&gt; durchgeführt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Digitalisierung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die archivalische Überlieferung zur brandenburgischen Industriegeschichte in den Museen ist sehr heterogen. Dies bezieht sich sowohl auf den Umfang als auch auf die Bestandsart, die von großformatige Plänen und Karten über Flyer und Kataloge, gebundenes Schriftgut wie Musterbücher, Betriebschroniken oder Brigadetagebücher, Fotografien, Betriebszeitschriften bis hin zu Videos und Tönen reicht. Ziel des Projekts war es, möglichst jede Bestandsart exemplarisch zu digitalisieren, was auch gelungen ist. Ein Schwerpunkt stellten dabei Karten und Pläne dar, die wegen ihrer meist großen Formate Museen bei der Digitalisierung vor Probleme stellen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./0029-1024x741.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Technische Zeichnung, Stahlgittermast (Mast 17) auf dem Funkerberg Königs Wusterhausen, Sende und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen, CC BY-NC&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./lfc0007-1024x737.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./pwb0003-1024x649.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;1) Technische Zeichnung, Rückspiegel eines Motorollers, VEB Industriewerke Ludwigsfelde, Museum für Stadt und Techik Ludwigsfelde, CC BY-NC-SA; 2) Bauplan, Zweiflammrohrkessel, VEB Brauerei und Hefefabrik Pritzwalk, Museumsfabrik Pritzwalk, CC BY-NC&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Die Digitalisierung wurde in der Regel über externe Fachfirmen organisiert. Zwei Museen realisierten die Digitalisierung hausintern. Bei der Patentpapierfabrik Hohenofen lagen bereits Digitalisate von teilweise stark beschädigten Plänen vor, deren Lesbarkeit durch die Schäden (dunkle Auflagerungen, Falzmarken, Deformationen und Verfärbungen) stark beeinträchtigt war. Exemplarisch wurde hier erprobt, wie solche Pläne digital wieder aufbereitet werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neue Funktionen in museum-digital&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Plattform &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt; hat sich inzwischen als der zentrale Präsentationsort von Kulturgut brandenburgischer Museen entwickelt. Immer mehr Museen entschließen sich außerdem dazu, museum-digital auch als Inventarisierungssoftware zu nutzen. Der Fokus der Plattform auf museale Objektbestände machte bisher die Erfassung und Präsentation archivalischer Bestände schwierig, vor allem wenn es um die Gliederung von Beständen (Tektonik), das Erfassen zusammenhängender Konvolute oder die Präsentation mehrseitigen Schriftguts ging. Im Zuge des Projekts konnte museum-digital in diese Richtung weiter ertüchtigt werden. Zum einen ist es nun mit der Hierarchisierung von Sammlungen möglich Tektoniken abzubilden. Eine neue Funktion ermöglicht das Verschlagworten von Sammlungen, womit eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://ex.musdig.org/industriearchive-brandenburg&quot;&gt;museumsübergreifende Auflistung von Archivbeständen in einer Art Findbuch&lt;/a&gt; möglich ist.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./Screenshot-2022-06-23-at-14-42-29-Objekte-Raster-Seite-1-museum-digital-brandenburg-1024x461.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;“Findbuch” zur Industriegeschichte Brandenburgs auf museum-digital&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum anderen wurde mit &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/16/iiif-und-museum-digital/&quot;&gt;Mirador ein IIIF-Viewer implementiert&lt;/a&gt;, der das „Durchblättern“ &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=92951&quot;&gt;mehrseitiger Dokumente&lt;/a&gt; wie z. B. Betriebszeitungen, Musterbücher, gebundene Betriebschroniken oder anderes mehrseitiges Schriftgut am Bildschirm wesentlich komfortabler macht.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./Screenshot-2022-06-23-at-15-21-38-Betriebschronik-des-VEB-Plastverarbeitungswerk-Staaken-1962-1987-Museum-und-Galerie-Falkensee-Ressource-museum-digital-brandenburg-1024x473.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Mirador-Viewer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit zukünftig Daten an das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.archivportal-d.de/&quot;&gt;Archivportal-D&lt;/a&gt; weitergegeben werden können, können Daten aus museum-digital nun im passenden Format ausgegeben werde. Eine EAD-Schnittstelle folgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Visualisierung mit dem Vikus Viewer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Präsentation archivalischer Bestände erscheint auf Grund des meist unspektakulären Erscheinungsbilds der Archivalien wenig attraktiv. Mit dem vom UCLAB der FH-Potsdam entwickelten &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://vikusviewer.fh-potsdam.de/&quot;&gt;Vikus Viewer&lt;/a&gt; existiert seit 2018 eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://github.com/cpietsch/vikus-viewer&quot;&gt;Open Source-Lösung&lt;/a&gt;, die hier Abhilfe schafft. Ein Teil der im Projekt digitalisierten Bestände (550 Digitalisate) wurde mit dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://industriearchive.museen-brandenburg.de&quot;&gt;Vikus Viewer visualisiert&lt;/a&gt;. Die chronologisch geordneten Archivalien lassen sich hier intuitiv nach Schlagworten (Orten, Industriezweigen, Bestandsart) filtern und das alles in sehr ansprechender Art und Weise.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./Screenshot-2022-06-23-at-15-25-33-museumsverband-1024x576.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./Screenshot-2022-06-23-at-15-26-05-museumsverband-1-1024x576.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./Screenshot-2022-06-23-at-15-26-22-museumsverband-1-1024x576.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ausblick&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Verbund-Digitalisierungsprojekte des Museumsverbands sollen Grundlagen für eine eigenständige Bestandsdigitalisierung in den Museen schaffen. Ein wesentliches Element des Industriearchive-Projekts war neben der exemplarischen Digitalisierung der Teilbestände die Erstellung der Gutachten zur Bestandsentwicklung, aus denen bereits erste neue Förderprojekte hervorgegangen sind. Die digitalisierten Bestände sind bei museum-digital erfasst und speisen bereits das digitale „Findbuch“ zur Industriegeschichte Brandenburgs auf museum-digital. Die Museen sind eingeladen, weitere zu diesem Thema gehörende Bestände zu digitalisieren und das Findbuch sukzessive zu erweitern. Auch der Vikus Viewer ist nicht als abgeschlossenes Projekt gedacht. Weitere Bestände können hier mit Unterstützung des Museumsverbands hochgeladen werden mit dem Ziel, einen repräsentativen Querschnitt über die Archivbestände zur Industriegeschichte in brandenburgischen Museen zu zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Objekte über die API von musdb verwalten</title>
        <published>2022-06-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-06-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/20/objekte-ueber-die-api-von-musdb-verwalten/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/20/objekte-ueber-die-api-von-musdb-verwalten/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/20/objekte-ueber-die-api-von-musdb-verwalten/">&lt;p&gt;Die öffentliche Programmierschnittstelle der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend&quot;&gt;Ausgabe&lt;/a&gt; von museum-digital ist seit langem im Einsatz um beispielsweise Objekte direkt aus museum-digital auf den Webseiten der entsprechenden Museen auszuspielen. Die API ist stabil und etabliert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb&quot;&gt;musdb, unserem Inventarisierungs- und Verwaltungstool,&lt;/a&gt; war und ist die Situation schwieriger. Einerseits ist musdb bezüglich seines Funktionsumfangs schlicht ungleich größer. Andererseits verunmöglichen die Reiter-basierte Struktur der Benutzeroberfläche und die bisher an vielen Stellen leider noch zu enge Kopplung zwischen Benutzeroberfläche und zugrundeliegender Abfragelogik ein API-Design wie in der Ausgabe, wo sich die API durch das einfache Anfügen von &amp;amp;output=json (bzw. ?output=json) aufrufen lässt. An vielen Stellen lässt sich zwar genau das tun, aber die Ergebnisse sind zwangsläufig unvollständig und von der Benutzeroberfläche gefärbt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits ist eine API gerade für musdb interessant. Wenn Museen ihr lokales Inventarisierungsprogramm der Wahl verwenden könnten, und die Updates sofort auch in musdb und den öffentlichen Seiten gespiegelt würden, wäre das ein großer Fortschritt. Bisher bräuchte es dafür die &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/04/importe-kann-man-jetzt-selbst-machen/&quot;&gt;Importfunktion&lt;/a&gt;, dass heißt, dass selbst bei einer vollen Automatisierung des Synchronisationsablaufs immer eine Verzögerung im Updatefluss bliebe.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ein-anfang-objekte-per-api-updaten&quot;&gt;Ein Anfang: Objekte per API updaten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein erster Schritt in Richtung einer dedizierten API für musdb, die unabhängig von der Benutzeroberfläche benutzt werden kann, ist nun getan. Zumindest Objektinformationen sind nun über eine gezielt dafür eingerichtete API auslesbar und bearbeitbar. Weitere Funktionen kommen sobald ein Bedarf besteht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wenn man einmal damit anfängt, macht man es natürlich am besten gleich sauber. Mit der neuen API wurde ein Umformulieren und Neusortieren von vielen grundlegenden Funktionen auf technischer Ebene notwendig, die uns eine gute Gelegenheit gegebenen hat, gleich automatische Tests für alle in der API benutzten Funktionen zu schreiben. Ihre jetzt bestehenden Funktionen bleiben also sicher stabil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits lag es nahe, die API beim Bauen gleich mithilfe eines Standards wie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.openapis.org/&quot;&gt;OpenAPI&lt;/a&gt; maschinenlesbar zu beschreiben. Gesagt, getan. Eine in JSON gefasste OpenAPI-Beschreibung der API von musdb findet sich in jeder regionalen Instanz unter /musdb/api, also etwa unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://hessen.museum-digital.de/musdb/api&quot;&gt;https://hessen.museum-digital.de/musdb/api&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Verwendung von OpenAPI eröffnen sich auch all die Tools, die allgemein für mit OpenAPI beschriebene Schnittstellen existieren. Eine vollständige menschenlesbare API-Dokumentation findet sich nun also im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/musdb/API/index.html&quot;&gt;Handbuch&lt;/a&gt; (weil die API immer an die jeweilige regionale Instanz gebunden ist, funktioniert die Ausprobieren-Funktion im Handbuch nicht; eine gleich geformte API-Übersicht mit funktionierender Ausprobieren-Funktion ist in musdb in der Navigation verlinkt).&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;nachste-schritte&quot;&gt;Nächste Schritte&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn sich jetzt alle Objektinformationen über die Schnittstelle bearbeiten lassen, ist die neue API von musdb noch sehr unvollständig. Ein nächster Schritt wird also definitiv die Erweiterung der API mindestens um die direkt anliegenden Funktionalitäten sein - z.B. das Auflisten der verfügbaren Sammlungen, sodass man überhaupt erst einmal die IDs zum Verlinken von Sammlungen ermitteln kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der anderen Seite ist die API-Dokumentation mit OpenAPI ein großer Fortschritt auch gegenüber der Dokumentation der API der Ausgabe. Es bleibt zu hoffen, dass wir bald dazu kommen, auch für die API der Ausgabe eine OpenAPI-Beschreibung bereitzustellen. Geplant ist es auf jeden Fall.&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <title>files.museum-digital.org: Dokumenten-Archiv zu museum-digital</title>
        <published>2022-06-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-06-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/files-museum-digital-org-archiv-von-praesentationen-und-dokumenten-zu-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/files-museum-digital-org-archiv-von-praesentationen-und-dokumenten-zu-museum-digital/">&lt;p&gt;Über die Jahre wurden Präsentationen über museum-digital gehalten, Artikel und Anleitungen geschrieben. Damit all die so entstandenen Dokumente nicht ungenutzt auf den Festplatten derer, die sie erstellt haben, bleiben, sondern mindestens für das Nachvollziehen der Entwicklung von museum-digital zur Verfügung stehen, haben wir unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://files.museum-digital.org/&quot;&gt;files.museum-digital.org&lt;/a&gt; ein Archiv eingerichtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den Anfang finden sich hier einige Präsentationen und die derzeit bei museum-digital genutzten Logos. Im Rahmen der Publikation im Archiv wurden viele der Präsentationen um eine explizite Lizensierung nach CC BY 4.0 erweitert.&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Objektfotografie (Folge 4) - Reproduktion von Gemälden, Zeichnungen, Fotografien usw.</title>
        <published>2022-06-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-06-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In unserem vierten Filmmodul erklären wir, wie Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Drucke und Fotografien reproduziert werden können. Das Aufnahmewerkzeug ist eine digitale Kamera mit Standard- oder moderaten Teleobjektiv, das möglichst auch eine Makrofunktion hat. Eine Festbrennweite ist dabei immer einem Zoom vorzuziehen. Wichtig ist, dass das Objektiv wenig bis gar nicht verzeichnet, also gerade Linien auch am Rand der Aufnahme gerade und nicht kissen- oder tonnenförmig wiedergegeben werden. Fotografiert wird mit Blende 8 bis 11, damit alles bis in die Ecken scharf gezeichnet wird. Weiteres Zubehör: Staffelei, Reprosäule oder Aufhängung an einer Wand, Wasserwaage, Drahtauslöser,&lt;br /&gt;
Papierunterlage, 2 Stative, 2 Blitz- oder Dauerlichtlampen, Belichtungsmesser, Farbkarte.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;https://youtu.be/qA0354jtvdo &lt;/div&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Positionierung des Bildes:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das Gemälde muss parallel zur Kamera an die Wand gehängt oder auf eine Staffelei gestellt werden, deren Stehwinkel auf 90° gestellt werden kann. (Alternativ kann ein kleines Gemälde auch auf den Fuß einer Reprosäule gelegt werden. Dazu später mehr.) Dabei muss darauf geachtet werden, dass links und rechts ausreichend Platz für die Beleuchtung vorhanden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Die Beleuchtung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Es können Blitz- oder Fotolampen verwendet werden. Vor- und Nachteile: Blitzlicht ist in der Regel ein »sauberes« Licht, genauso Halogenlicht, das korrekte Farben erzeugt. Billige LED Lampen sind nicht zu empfehlen, da sie Farben falsch wiedergeben könnten. Bei der Verwendung von Fotolampen ist ein stabiles Stativ wichtig, damit die Reproduktionen bei längeren Belichtungen scharf werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lichtwinkel 45°: Wir bauen zunächst zwei Blitzköpfe mit Reflektoren (oder Fotolampen) auf, die genau im 45° Winkel zu dem Gemälde stehen müssen. Wichtig ist dabei, dass sie genügend Abstand vom Bild haben, damit das Bild gleichmäßig beleuchtet wird. Es sollten mindestens 150 - 200 cm Abstand sein. Der 45° Winkel entsteht, wenn von der Bildmitte z.B. 200 cm je nach rechts und nach links gemessen wird und dann im 90° Winkel der gleiche Abstand nach vorne. Dort werden die Lampen dann idealerweise aufgestellt.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/./Screenshot-2022-06-02-at-15-48-36-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lampenhöhe auf Bildmitte: Dann messen wir die (vertikale) Höhe der Bildmitte vom Boden aus, bringen unsere Lampen auf die gleiche Höhe und stellen sie horizontal ins Wasser (mit Hilfe einer Wasserwaage oder nach Augenmaß). Idealerweise ist die Mitte des Leuchtmittels oder der Blitzröhre dann genau auf Höhe der Bildmitte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontrolle: Die richtige Postion der Beleuchtung kann von der Mitte des zu reproduzierenden Bildes aus&lt;br /&gt;
kontrolliert werden, indem wir von dort aus je zu einer Lampe schauen. Das Leuchmittel/die Blitzröhre sollte sich idealerweise in der Mitte des Reflektors befinden. Minimale Abweichungen sind nicht schlimm, aber je genauer alles eingestellt ist, desto gleichmäßiger ist die Beleuchtung des Gemäldes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Belichtungsmessung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Steht das Licht in der korrekten Höhe mit dem richtigen Abstand und Winkel, messen wir an allen vier&lt;br /&gt;
Ecken des Bildes mit einem Blitzbelichtungsmesser, ob das Bild tatsächlich gleichmäßig beleuchtet wird.&lt;br /&gt;
Das Licht sollte überall gleich stark sein (Abweichungen von einer 1/10 Blende sind ok). Der Blitz wird dabei so eingestellt, dass wir in der Basis ISO (in der Regel 100 ISO) mit Blende 8 - 11 fotografieren können. Bei Dauerlicht (Fotolampen) wird die Belichtungszeit so gewählt, dass wir in der Basis ISO auf einen Blendenwert zwischen Blende 8 und 11 kommen. Sind die Fotolampen identisch (gleiche Wattzahl) oder die beiden identischen Blitzlampen ggf. auf die gleiche Lichtstärke eingestellt, kann auf eine Belichtungsmessung verzichtet werden. Die ideale Belichtung können wir dann dem Histogramm entnehmen. (Filmtutorial #2)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;4. Kamera aufbauen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Kamera wird auf einem Stativ befestigt und parallel und zentral zum Bild gestellt. Dabei hilft meist ein Zollstock oder eine Linie im Bodenbelag sowie die eingebaute Wasserwaage in der Kamera. Wir bringen die Kamera also parallel (zum Gemälde), mittig und möglichst formatfüllend in Position. Die vorher gemessene Mitte des Gemäldes befindet sich auf gleicher Höhe wie das Objektiv der Kamera. Alle Linien vom Rand des Gemäldes verlaufen parallel zum Sucherbild der Kamera. Manchmal befinden sich Gemälde auch in verzogenen Rahmen, dann muss dies vermittelt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;5. Fotografieren:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
(a) Neben das Bild legen wir eine Farbkarte oder/und Graukarte. Noch besser ist es, diese ganz mittig auf&lt;br /&gt;
dem Bild zu positionieren, um den Weißableich zu ermitteln. (Dazu später mehr.) Nachdem alles eingestellt ist, lösen wir die Kamera auf den gemessenen Einstellungen aus und fotografieren dabei möglichst im RAW Modus, da nur hier der Weißabgleich am Computer eingestellt werden kann. Bei Kunstlicht ist es unbedingt nötig den Selbstauslöser oder einen Fernauslöser zu verwenden, da das Bild nicht verwackeln darf.&lt;br /&gt;
(b) Wir belichten zur Sicherheit auch eine halbe oder drittel Blende über und unter dem gemessenen Wert.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/./Screenshot-2022-06-02-at-15-54-35-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;6. Die Farbkarte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Hier abgebildet ist eine standardisierte Farbkarte, die wir bei der Reproduktion mitfotografiert haben, um&lt;br /&gt;
eine Referenz für die richtigen Farben und die richtige Helligkeit zu bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Helligkeit: Wir können anhand der Karte feststellen, ob unsere Reproduktion richtig belichtet wurde.&lt;br /&gt;
Dazu wählen wir von unseren drei Belichtungen die aus, die der Helligkeit der Karte am ehesten entspricht. Am besten ist dies auf der Farbkarte am rechten unteren Schwarzton und dem dunklen Braunton daneben zu erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weißabgleich: Wir sehen unten links unsere Reproduktion mit dem automatischen Weißabgleich der Kamera. Das Bild hat einen Cyan Stich. Wenn wir nun wie empfohlen im RAW Modus fotografiert haben, können wir im RAW Entwickler (Photoshop, Lightroom etc.) mit der Pipette im Entwicklungs- oder Grundeinstellungsmodul einen benutzerdefinierten Weißabgleich durchführen. Dafür gehen wir mit der Pipette auf das weisse Feld der Farbkarte und erhalten so einen neutralen Weißabgleich. Das rechte Bild ist jetzt farbneutraler, der Cyanstich ist verschwunden. Es gibt auch spezielle Graukarten, die nur für den Weißabgleich verwendet werden können und noch genauer sind.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/./Lenin.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Abbildung: Günther Brendel, Lenin, 1968/70 (Öl auf Hartfaser) Maße: 84.0 x 59.0 cm&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sehen hier, wie sich die Werte von Temperatur und Tonung des RAW Bildes zwischen dem automatischen und dem manuellen Weißabgleich verändert haben. Für einen noch präziseren Weißabgleich sollte die Farbkarte mittig über das Gemälde gehalten werden. Der dort ermittelte Weißabgleich wird dann auf die nachfolgenden Aufnahme übertragen. Er besteht aus den oben angezeigten Werten aus Temperatur und Tonung, kann kopiert oder auch manuell übertragen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;7. Das Kameraprofil&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Jede Kamera hat hinterlegte Farbprofile, die u.a. die Sättigung und den Kontrast des Bildes beeinflussen.&lt;br /&gt;
Wir empfehlen, möglichst immer das herstellereigene Standard Profil auszuwählen. In der Regel kann das auch noch nach der Aufnahme im Entwicklungsmodul eingestellt werden. Die Profile von Adobe sind bezüglich der Farbtreue den Profilen von Nikon, Fuji und Canon unterlegen. Empfehlenswert sind folgende herstellerabhängige Einstellungen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Nikon Kamera Standard&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fuji PROVIA/Standard&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Canon Camera Standard&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Reproduktion von Aquarellen/ Zeichnungen und Drucken/Fotografien mit einer Reprosäule&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Positionierung des Bildes:&lt;br /&gt;
Alles was sich auf losen Blättern befindet muss zum Reproduzieren liegen. Um diese »Flachware« zu reproduzieren, eignet sich eine Reprosäule. Die Reprosäule sollte zu beiden Seiten genug Platz für die Beleuchtung haben. Wir legen das Bild auf das Grundbrett der Reprosäule, das wir zuvor mit einem neutralen Karton abdecken können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Die Beleuchtung:&lt;br /&gt;
Auch hier sollte das Bild mit Licht aus einem Winkel von 45° beleuchtet werden. Die Lampen werden in einem Abstand von z.B. je 150cm von der Bildmitte gemessen links und rechts der Reprosäule aufgestellt. Dann bringen wir die Lampen auf eine Höhe von 150 cm und schwenken sie im 45° Winkel Richtung Bild. Dazu kann eine Wasserwaage mit 45° Anzeige verwendet werden oder alles auf Sicht eingestellt werden. Siehe auch Kontrolle auf Seite 2.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Belichtungsmessung: (siehe Seite 2)&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/./Screenshot-2022-06-03-at-12-31-30-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4. Kamera aufbauen:&lt;br /&gt;
Die Kamera wird an der Reprosäule so angebracht, dass sie genau im Wasser steht. Dafür halten wir eine&lt;br /&gt;
Wasserwaage über den gesamten Filterring des Objektivs und messen einmal von links nach rechts in der&lt;br /&gt;
Achse des Lichts und dann von vorne nach hinten. Zur Kontrolle sollte auch das Grundbrett der Reprosäule mitgemessen werden. Steht die Reprosäule auf einer schiefen Fläche und die Wasserblase der Waage ist nicht ganz mittig in der Libelle, muss die Kamera daran angepasst werden. Dabei helfen meist die Markierungen der Libelle. Die Kamera wird außerdem so eingestellt, dass die Reproduktion wieder möglichst formatfüllend aufgenommen werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;5. Fotografieren: (siehe Seite 2)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;6. Die Farbkarte (siehe Seite 2-3 und unten)&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/./Screenshot-2022-06-03-at-12-33-12-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/lenin2.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Importe kann man jetzt selbst machen</title>
        <published>2022-06-04T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-06-04T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/04/importe-kann-man-jetzt-selbst-machen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/04/importe-kann-man-jetzt-selbst-machen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/04/importe-kann-man-jetzt-selbst-machen/">&lt;p&gt;Bis letzten Monat war der Ablauf eines Importes bei museum-digital immer dadurch beschränkt, dass ein Mitglied des Technik-Teams involviert sein musste. Das war schon alleine deshalb der Fall, weil es bis dahin keine Option für User gab, die zu importierenden Daten auf den Server zu laden. Nach vielen Jahren konnten wir die Import-Funktion jetzt endlich auch für das eigenständige Durchführen von Importen durch Benutzer, die einen Zugang zu musdb haben, öffnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die wichtigste Bedingung dafür war wie schon beschrieben, dass eine Möglichkeit geschaffen werden musste, die Importdaten überhaupt hochzuladen. Dies kann über eine neu eingerichtete &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/WebDAV&quot;&gt;WebDAV&lt;/a&gt;-Schnittstelle getan werden. WebDAV ist ein Protokoll, das grob analog zu FTP benutzt werden kann, und zum Beispiel auch für die Synchronisierung zwischen einem Rechner und einem Cloudspeicher wie Google Drive oder Nextcloud zum Einsatz kommt. Es hat den Vorteil, dass es auf HTTP (also das Standard-Protokoll, über das Webseiten aufgerufen werden) aufsetzt, und so auch in größeren Institutionen oder in solchen, deren IT von der jeweiligen Kommune gemanaged wird, nicht von Firewalls blockiert werden sollte. Zusätzlich gibt es selbst im Windows Explorer die Möglichkeit, sich mit WebDAV-Netzwerklaufwerken zu verbinden (siehe z.B. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.moyens.net/windows/so-ordnen-sie-ein-webdav-laufwerk-in-windows-zu/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; für eine Anleitung). Ein Upload sollte also protokollbedingt kein Problem darstellen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wie-importieren&quot;&gt;Wie importieren?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zugangsdaten zur WebDAV-Schnittstelle kann man in musdb bei den Einstellungen für das eigene Benutzerkonto erhalten (oben in der Navigation auf den eigenen Namen klicken, dann im Menü auf “Kontoeinstellungen”). Unterhalb der grundlegenden Tabelle für Logindaten findet sich hier ein neuer Reiter “WebDAV”. Öffnet man diesen “Reiter” erhält man eine kurze Erläuterung auf Englisch und einen Button “Generate WebDAV password”. Klickt man diesen, werden die Zugangsdaten mit einem automatisch generierten Password angezeigt. Das Password sollte gut gespeichert werden, weil es auf dem Server nur in gehashter - also gezielt nicht zurückberechenbarer - Form vorliegt.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/04/importe-kann-man-jetzt-selbst-machen/./2022-06-03_Screenshot_WebDAV_Access-1024x856.png&quot; alt=&quot;Dialog mit Logindaten zur WebDAV-Schnittstelle.&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Wenn man den Button “Generate WebDAV password” gedrückt hat, öffnet sich ein Dialog mit den Logindaten zur WebDAV-Schnittstelle.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit diesen Logindaten kann man sich über einen WebDAV-Client einloggen. Möchte man nur Ausprobieren, wie das Ganze funktioniert, bietet sich hier der jeweilige Dateimanager (also z.B. der Windows Explorer) an. Möchte man öfter selbst importieren, lohnt sich spezialisiertere Software wie z.B. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://winscp.net/eng/docs/lang:de&quot;&gt;WinSCP&lt;/a&gt;. Je nach Software muss die Angabe des Protokolls von &lt;code&gt;davs://&lt;/code&gt; zu &lt;code&gt;https://&lt;/code&gt; geändert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig ist dabei anzumerken, dass die generierten Zugangsdaten immer nur Zugang zur Schnittstelle für die eigene “Heimat-Institution” geben. Für die meisten Benutzer ist das unproblematisch, aber für Benutzer, die Zugriff auf die Daten mehrerer Museen haben, bedeutet das, dass sie nur für das Haus, dem ihr Benutzerkonto primär zugeordnet ist, Importe durchführen können.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;angekommen-auf-dem-netzwerklaufwerk-importdaten-hochladen&quot;&gt;Angekommen auf dem Netzwerklaufwerk: Importdaten hochladen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Hat man sich mit einem WebDAV-Client und mit den eben bezogenen Logindaten zum Server verbunden, sieht man zwei Dateien und zwei Ordner.&lt;/p&gt;
&lt;pre class=&quot;giallo&quot; style=&quot;color-scheme: light dark; color: light-dark(#000000, #E6EDF3); background-color: light-dark(#FFFFFF, #0D1117);&quot; &gt;&lt;code data-lang=&quot;plain&quot;&gt;&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;├── import_config.sample.txt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;├── IMPORT_IMG&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;├── IMPORT_XML&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;└── README.md&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Der Zweck der Datei &lt;strong&gt;&lt;code&gt;README.md&lt;/code&gt;&lt;/strong&gt; sollte offensichtlich sein. Hier werden noch einmal die Ordnerstruktur und die folgenden Schritte beschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;importdaten-hochladen&quot;&gt;Importdaten hochladen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Ordner &lt;strong&gt;&lt;code&gt;IMPORT_IMG&lt;/code&gt;&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;&lt;code&gt;IMPORT_XML&lt;/code&gt;&lt;/strong&gt; sind die Ordner, in die die zu importierenden Daten hochgeladen werden können. Das geschieht, wie schon von der Ordnerstruktur angedeutet, getrennt nach Dateitypen, wobei die Metadaten in den Ordner &lt;code&gt;IMPORT_XML&lt;/code&gt; geladen werden, und Mediendateien in den Ordner &lt;code&gt;IMPORT_IMG &lt;/code&gt;hochgeladen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Datei ist zweierlei zu beachten: Einerseits sollte man sich von den Benennungen nicht verwirren lassen. Der Ordner &lt;code&gt;IMPORT_XML&lt;/code&gt; ist für alle Metadaten-Dateien gut, sie müssen nicht unbedingt im XML-Format vorliegen. Andererseits sollten in diesen Ordnern keine weiteren Unterordner erstellt werden. Fast alle Import-Scripte (“Parser”) verlangen, dass die Daten direkt in den jeweiligen Ordnern liegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die zu importierenden Daten werden nun also in die beiden Ordner hochgeladen.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;den-import-konfigurieren&quot;&gt;Den Import konfigurieren&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Im letzten Schritt muss dem Server mitgeteilt werden, was für eine Art von Daten dort importiert werden soll. Und, dass der Import überhaupt stattfinden soll. Das geschieht mit der Datei &lt;strong&gt;&lt;code&gt;import_config.sample.txt&lt;/code&gt;&lt;/strong&gt;. Öffnet man diese Datei in einem Texteditor (z.B. Notepad++ oder dem Windows Editor - auf keinen Fall MS Word), sieht man verschiedene Optionen, den Import einzustellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verpflichtend sind dabei die Angabe einer Mailadresse, an die Nachrichten über den Fortschritt des Imports gesendet werden sollen (Achtung: Die Mailadresse muss einem Benutzerkonto in musdb, das mindestens die Benutzerrolle “Museumsdirektor” hat, zugeordnet sein), und die Angabe des “Parsers”, kurz gesagt, des nötigen Import-Formats.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Liste der Import-Formate mit ihren Benennungen findet sich am Ende der Datei. So möglich, stehen hier auch die möglichen parser-spezifischen Einstellungen aufgelistet. So lässt sich etwa für den Parser “&lt;code&gt;ImagesByInvno&quot;&lt;/code&gt;, also dem Importieren von Bildern nach einer im Dateinamen angegebenen Inventarnummer, einstellen, wie lang die Inventarnummer sein soll, oder ob die Inventarnummer über die ersten 10 (11, 12, 13, …) Buchstaben ermittelt werden soll, oder über ein Trennzeichen (überblicherweise ein Unterstrich) ermittelt werden soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere allgemeine Einstellungen sind optional. So kann eingestellt werden, ob die Objekte gleich nach dem Import veröffentlicht werden sollen, oder ob sie alle in eine spezifische Sammlung importiert werden sollen. In der Datei finden sich zu jedem dieser Punkte relativ ausführliche Erläuterungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist die Import-Konfiguration soweit abgeschlossen, kann die Datei in &lt;strong&gt;&lt;code&gt;import_config.txt&lt;/code&gt;&lt;/strong&gt; umbennant werden. Das vorhandensein einer Datei mit diesem Namen auf der obersten Ebene des WebDAV-Laufwerks ist das Zeichen an den Server, dass importiert werden soll.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;der-import-findet-statt&quot;&gt;Der Import findet statt&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Für das automatische Importieren prüft der Server alle vier Stunden, ob sich passende Importdateien in den WebDAV-Verzeichnissen befinden (also, Daten hochgeladen wurden, und eine Datei import_config.txt vorhanden ist). Ist das der Fall, läuft der Import ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sobald es einen Fehler gibt wird der Import abgebrochen und eine Fehlermail an die in der Konfigurationsdatei angegebene Mailadresse und das Entwicklerteam gesendet. Fehler können z.B. bei einer bisher unbekannte Lizenzangabe vorliegen, aber auch schlicht unlogisch formulierte Daten betreffen. Bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/import/liste-der-importformate.html&quot;&gt;Parsern mit Vollständigkeitsprüfung&lt;/a&gt; kann der Fehler auftreten, dass ein bestimmtes Datum bisher nicht vom Parser abgedeckt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Fehlerfall werden die Importdaten dann in einem Ordner &lt;code&gt;IMPORTS_FAILED&lt;/code&gt; verschoben. Sobald der Parser oder die Daten angepasst wurden, damit der Fehler nicht mehr auftritt, können sie von dort wieder an die richtige Stelle für ausstehende Importe (also die Ordner &lt;code&gt;IMPORT_XML&lt;/code&gt; und &lt;code&gt;IMPORT_IMG&lt;/code&gt;) verschoben werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Läuft der Import andererseits fehlerfrei durch, wird eine Benachrichtigungsmail an die oben angegebene Adresse gesendet.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;notige-anpassungen-fur-die-ermoglichung-von-benutzergesteuerten-importen&quot;&gt;Nötige Anpassungen für die Ermöglichung von benutzergesteuerten Importen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Damit all das möglich wurde, mussten wir den Importer großflächig anpassen. Gerade für die Konfigurierbarkeit von parserspezifischen Werten brauchte es auf Seiten der Parser eine grundlegend andere Architektur.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Importer besteht grundlegend aus vier Arten von Scripten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Eine Repräsentation der grundlegenden importierbaren Datentypen (Objekte, Ereignisse, Bilder, Sammlungen) in Code&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Scripte, die das Schreiben von Daten in die Datenbank übernehmen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Parsern, die den Ablauf eines Imports für die verschiedenen Arten von Importdaten und die Zuordnungen von Werten aus den Importdateien zu den bei museum-digital bestehenden Datentypen herstellen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Frontend-Scripten, die z.B. das Kommandozeilen-Interface bereitstellen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Von diesen waren bisher nur die Datentypen und Schreib-Scripte mit einem objektorientierten Ansatz geschrieben. Für die neue Möglichkeit selbst zu importieren, wurden auch die Parser und die Frontend-Scripte angepasst, sodass das ganze Importtool jetzt mithilfe eines objektorientierten Ansatzes geschrieben ist. Das hat u.a. auch den Vorteil, dass für alle vorhandenen Parser automatische Tests eingerichtet werden konnten, sodass z.B. Fehler, die durch Updates der Programmiersprache oder Änderungen an anderen Stellen entstehen, frühzeitig auffallen und gelöst werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Anspruch automatisierte Tests für alle Aspekte des Importers zu haben führt allerdings auch dazu, dass nicht mehr alle bisher vorhandenen Parser verfügbar sind. Beim Überführen der Parser in die neue Architektur wurden solche Parser übergangen, die mit größerer Wahrscheinlichkeit nicht wieder gebraucht werden (z.B. der Parser für Museo, das alte Inventarisierungssystem der Museen der Lausitz, das seit längerem nicht mehr gepflegt wird und nicht mehr im Einsatz ist).&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;und-fur-wen-ist-das-sinnvoll&quot;&gt;Und für wen ist das sinnvoll?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wer kann also von der Möglichkeit, Daten selbst zu importieren, profitieren? Einerseits sind das Museen, die mit einem anderen Programm inventarisieren, aber ihre Daten mit museum-digital veröffentlichen und deren Daten schon einmal erfolgreich importiert wurden. In diesen Fällen ist davon auszugehen, dass das bestehende Importformat sich nicht weiter geändert hat und ein passender Parser bereitsteht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits können Museen profitieren, die sehr viele Abbildungen für ihre Objekte haben, und bei denen der Upload mit dem regulären Bild-Uploadtool zuviel Zeit kosten würde. Im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://hessen.museum-digital.de/institution/1&quot;&gt;Freien Deutschen Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum&lt;/a&gt; wird die Funktion etwa schon fleißig genutzt, um gescannte Handschriften zu den Metadaten-Datensätzen in musdb hochzuladen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Museen, die das erste Mal importieren wollen, oder für solche, die Daten importieren möchten, für die es bisher noch keinen Parser gibt, macht der eigenständige Import andererseits keinen Sinn. In diesen Fällen weiterhin heißt es wie so oft: Einfach eine Mail schreiben, eine Lösung wird sich finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S.: Auch im Handbuch findet sich eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/import/importe-selbst-durchfuehren.html&quot;&gt;jeweils aktuelle Beschreibung des Import-Prozesses&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Der romantische Blick auf die Mühle. Digitalsierung eines Objektkonvoluts einer mühlenbegeisterten Sammlerin.</title>
        <published>2022-06-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-06-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Alexandra Majorov</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/"/>
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&lt;p&gt;Die zum UNESCO-Weltkulturerbe der Parks und Schlösser gehörende &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.historische-muehle-potsdam.de/&quot;&gt;Historische Mühle von Sanssouci&lt;/a&gt; betreibt die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.historische-muehle-potsdam.de/&quot;&gt;Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V.&lt;/a&gt; im Auftrag der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.spsg.de/startseite/&quot;&gt;Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG)&lt;/a&gt;. Aufgabe des Vereins ist es, historische Mühlen als technisches Kulturgut zu erhalten sowie Mühleneigentümer fachlich zu vertreten und zu beraten. Hierzu gehört die Weitergabe von handwerklichem Wissen und Fertigkeiten im Umgang mit historischen Mühlen unterschiedlicher Nutzungsarten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben den technischen Gegenständen besitzt die Mühlenvereinigung seit Sommer 2020 ein Konvolut an kulturhistorischen Gegenständen, die zum größten Teil aus dem Besitz einer mühlenbegeisterten Berlinerin stammen. Die verschiedenen Objekte bilden die Mühle jenseits ihrer Funktion als Maschine und der damit verbundenen harten Arbeit ab. Die Mühle wird als Landschaftselement mit einem verklärten Blick gesehen. Das idyllische Bild eines ländlichen Lebens entsteht und spiegelt die Faszination von Mühlen wider.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./a_Fotos-1_Durchbruchschale-mit-Historischer-Muehle-1024x660.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./a_Fotos-2_Becher-mit-Fotografie-der-Historischen-Muehle-von-Max-Baur-964x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./a_Fotos-3_Eckige-Sammeltasse-mit-Historischer-Muehle-1024x743.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;1) Durchbruchschale mit Historischer Mühle, 2) Becher mit Fotografie der Historischen Mühle von Max Baur, 3) Eckige Sammeltasse mit Historischer Mühle&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Als die Historische Mühle im Herbst 2020 coronabedingt geschlossen werden musste, startete das Digitalisierungsprojekt zu den romantischen Mühlenobjekten. Die neuen Gegenstände wurden fotografiert und in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/collection/3386&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt; eingepflegt, um auch bei geschlossenem Museum einen Einblick in die komplette „Romantik-Sammlung“ zu geben. Eine Auswahl des Konvoluts wird seit der Wiedereröffnung im Frühjahr 2021 in der kulturgeschichtlichen Abteilung des Mühlenmuseums ausgestellt. Zusätzlich können Besucher:innen die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?tid=1847&quot;&gt;Online-Ausstellung „Romantischer Blick auf die Mühlen“&lt;/a&gt; und die Sammlung über einen QR-Code bei museum-digital einsehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten der Objekte entstammen einer touristischen Massenproduktion, die an die Vorstellung aus der Zeit der Romantik anknüpft. Die handwerkliche Mühle in ländlicher Idylle ist das Thema, das Klischees bedient und sowohl in der bildenden Kunst als auch in der Musik und der Literatur seit dem 19. Jahrhundert mit der Mühle in Verbindung gebracht wird. Die Mühle wird nicht als Maschine gezeigt und ist ohne einen Ortsbezug.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./b_Fotos-1_Galeriewindmuehle-in-sommerlicher-Landschaft-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./b_Fotos-2_Magnet-mit-Segelwindmuehle-Menorca-1024x818.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./b_Fotos-3_Kokerwindmuehle-mit-gelben-Fluegeln-732x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;1) Galeriewindmühle in sommerlicher Landschaft, 2) Magnet mit Segelwindmühle Menorca, 3) Kokerwindmühle mit gelben Flügeln&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Als Archetypus erscheinen Holländer- und Bockwindmühlen. Gelegentlich sind es Galerieholländermühlen, bei denen für die Bedienung des Sterzes bzw. zum Erreichen der Mühlenflügel eine Galerie dient.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bockwindmühle ist entwicklungsgeschichtlich der älteste Mühlentyp im europäischen Raum. Hier sitzt der gesamte Mühlenkörper auf dem Bock und wird mit Hilfe des Sterzes komplett um die eigene Achse in den Wind gedreht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die abgebildete Segelwindmühlen aus dem Mittelmeerraum bilden eine eigene Kategorie der Souvenirs, die die Sehnsucht nach der Ferne und dem Süden darstellte. Sie sind in Griechenland, Spanien, Portugal und Nordafrika verbreitet, wo der konstanten Küstenwinde kein Drehen der Flügel nötig ist.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./c_Fotos-1_Bockwindmuehle-Viktoria-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./c_Fotos-2_Segelwindmuehle-mit-Mann-und-Esel-1018x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./c_Fotos-3_Eckiger-Aschenbecher-mit-Galeriehollaendermuehle-in-Aurich-1024x1007.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;1) *Bockwindmühle „Viktoria“, 2) Segelwindmühle mit Mann und Esel. 3) Eckiger Aschenbecher mit Galerieholländermühle in Aurich*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Auffällig sind die Farben des Mühlensouvenirs, die häufig in blau und weiß gehalten sind. Das sogenannte „Delfter Blau“ wird seit dem 17. Jahrhundert in der Stadt Delft (Provinz Südholland zwischen Den Haag und Rotterdam) hergestellt. Es handelt sich um Töpferware, die eine günstigere Version des echten chinesischen Porzellans darstellen sollte. Delfter Ware wird aus Ton gefertigt, der nach dem Brennen mit einer Zinnglasur überzogen wird. Obwohl es kein echtes Porzellan ist, erlangte Delfter Ware unnachahmliche Beliebtheit. Zwischen 1600 und 1800 war Delft einer der wichtigsten Steingut-Produzenten in Europa – die Delfter Ware war beliebt und wurde von reichen Familien auf der ganzen Welt gesammelt.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./d_Fotos-1_Hollaendermuehle-mit-drehbaren-Fluegeln-768x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./d_Fotos-2_Kerzenstaender-mit-Hollaendermuehle-768x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./d_Fotos-3_Vase-mit-drei-Paar-Darstellungen-von-Muehlen-768x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*1) Holländermühle mit drehbaren Flügeln, 2) Kerzenständer mit Holländermühle, 3) Vase mit drei Paar-Darstellungen von Mühlen*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Es ist davon auszugehen, dass die Bedeutung der Flügelstellung im Mühlensouvenir wohl hinter das ästhetische Erscheinungsbild tritt. Nach alter Tradition der Mühlensprache kann der Müller durch Stellung der Flügel im ruhenden Zustand verschiedene Aussagen treffen, auch wenn die einzelnen Signalvereinbarungen je nach Ort stark voneinander abweichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die in den Objekten überwiegende Schere im Andreaskreuz entspricht der Aussage: „Die Mühle ist nicht betriebsbereit.“ Diese Flügelstellung ohne Segel hatte bei einem heraufziehenden Gewitter den praktischen Zweck, die Gefahr von Blitzeinschlägen zu minimieren. Die senkrechte Stellung bedeutet bei Flügeln ohne Segeln eine lange Arbeitspause oder das Ende der Tagesarbeit. Waren die Segel in der senkrechten Stellung mit Tuch bespannt, signalisierte der Müller fehlendes Mahlgut; ein möglicher Kunde konnte sofort bedient werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./e_Fotos-1_Muehle-mit-Kirche-und-Segelschiffen-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./e_Fotos-2_Galeriewindmuehle-in-idyllischer-Bauernszene-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./e_Fotos-3_Dueppeler-Galeriemuehle-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*1) Mühle mit Kirche und Segelschiffen, 2) Galeriewindmühle in idyllischer Bauernszene, 3) Düppeler Galeriemühle*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Mit dieser Trivialisierung und Reduzierung des Mühlenhandwerks reihen sich die Sammlungsobjekte in die Kategorie des Souvenirs ein. Der Begriff – aus dem Französischen ‚se souvenir‘: „sich erinnern“ – bürgerte sich erst im 19. Jahrhundert als Synonym für Reiseandenken ein. Ihren Ursprung haben die Reisemitbringsel bei den Pilgern und Kaufleuten im Mittelalter, als Reisen viele Gefahren in sich barg. Sie brachten Steine, Wässerchen oder Öle von heiligen Orten mit sich. Wer es sich leisten konnte, kaufte kostbare Reliquien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kunstgegenstände und Bücher brachten die europäischen Adligen von ihren Bildungsreisen seit dem 16. Jahrhundert für ihre Sammlungen mit. Erst der technische Fortschritt ermöglichte die Entwicklung des internationalen Tourismus: Der Grundstein für die Reiseleidenschaft der Gesellschaft wurde mit der Eisenbahn, später dann mit dem Auto und dem Flugzeug gelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das hatte Auswirkung auf die Reiseandenken. Sie wurden zur Massenware, bei der die Preise und somit der Materialwert der Erinnerungsstücke sanken. Die stilisierten Andenken reduzieren den Ort auf das vermeintlich Charakteristische. Die Auswahl an Souvenirobjekten erweiterte sich hingegen: Dosen, Becher, Schlüsselanhänger, Wandteller, Bekleidung, Regenschirme, Figuren und vieles mehr können Reisende heutzutage als Erinnerungsstück erwerben.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./f_Fotos-2_Porzellan-Klompen-mit-Historischer-Muehle-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./f_Fotos-3_Flaschenoeffner-Dueppeler-Galeriewindmuehle-683x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./f_Fotos-4_Anhaenger-der-Windmuehle-Solvang-544x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*1) Porzellan-Klompen mit Historischer Mühle, 2) Flaschenöffner Düppeler Galeriewindmühle, 3) Anhänger der Windmühle Solvang*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Und obwohl die meisten Objekte wie Gebrauchsgegenstände daherkommen, werden die wenigsten von ihnen wirklich genutzt. So findet sich die Mühle als romantisiertes Objekt auf Tellern, Tassen oder gar Topflappen wieder. Die Mühlensouvenirs stellen sich im kulturhistorischen Kontext auf besondere Weise in die Reihe der Reiseandenken: Sie verkörpern zum einen das Vergessen der eigentlichen Aufgabe einer Mühle als Produktions- und Arbeitsstätte für das tägliche Brot. Zum anderen wird sie aus einer „einfachen Mühle“ in die Sphäre der Kultur gehoben, indem sie auf idyllisch-nostalgische Weise für den Tourismus freigegeben wird.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./g_Fotos-1_Topflappen-mit-zwei-Hollaendermuehlen-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./g_Fotos-2_Mehltuete-Maerkische-Mehle-mit-Historischer-Muehle-735x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./g_Fotos-3_Streichholzschachtel-mit-Historischer-Muehle-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*1) Topflappen mit zwei Holländermühlen, 2) Mehltüte „Märkische Mehle“ mit Historischer Mühle, 3) Streichholzschachtel mit Historischer Mühle*, illustriert von Heike Isenmann (Mal- und Zeichenschule Kunstgriff.23)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Alle Abbildungen: Historische Mühle von Sanssouci, Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. / Majorov, Alexandra [CC BY-NC-SA]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Künstlerinnen in Berlin und Brandenburg - Start eines digitalen Lexikons</title>
        <published>2022-05-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-05-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Iris Berndt</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/05/10/kuenstlerinnen-in-berlin-und-brandenburg-start-eines-digitalen-lexikons/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/05/10/kuenstlerinnen-in-berlin-und-brandenburg-start-eines-digitalen-lexikons/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/05/10/kuenstlerinnen-in-berlin-und-brandenburg-start-eines-digitalen-lexikons/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Dr. Iris Berndt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2021 wurde der Grundstein für ein &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.kl-bb.de/&quot;&gt;Berlin-Brandenburgischen Künstlerlexikons&lt;/a&gt; (erst einmal bis Geburtsjahr 1875) gelegt. Es ging bei diesem ersten Schritt auf dem Weg zu einem Lexikon erst einmal um die Biographien von 75 künstlerisch tätigen Frauen. Sie sind jetzt recherchierbar, und zwar nicht nur nach Namen, sondern auch nach Orten, Gattungen, Zeiten – die Vielfalt dürfte überraschen. Neben bekannten Frauen aus den Künstlerfamilien Chodowiecki, Lisiewski oder Tassaert, Dora Hitz, Gertrud Körner, Käthe Kollwitz oder Sabine Lepsius, sind auch bisher nirgendwo sonst nachweisbare Künstlerinnen zahlreich dabei – es ist also eine Entdeckungsreise. Neben dieser Personensuche gibt es auch die Inspirationssuche, die zum Stöbern einlädt: Wo kamen die Künstlerinnen her? Wie verteilen sie sich über die letzten drei Jahrhunderte? Wie ist der Forschungsstand zu ihnen? Die älteste Künstlerin ist übrigens Anna Maria Werner (1683-1753), zu den jüngsten gehören die Schwestern Betty (1868-1941) und Sophie Wolff (1871-1944).&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/05/10/kuenstlerinnen-in-berlin-und-brandenburg-start-eines-digitalen-lexikons/./BBKL1-1024x667.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Lexikon ist aus der Struktur der bekannten Museumsplattform museum-digital.de entwickelt und der technische Aufwand hielt sich dabei in Grenzen – das nennen wir nachhaltig.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begleitet und ansprechend gestaltet hat das Joshua Enslin, der Programmierer von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt;. Nebenbei sind übrigens etliche Verbesserungen bei der museum-digital-de-Suche und für die Eingabe biographischer Angaben in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt; passiert. Mit der Software &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;, die heute schon fast 800 Museen in Deutschland verwenden, können Museen nicht nur ihre Objekte publizieren, sondern auch ihre Erkenntnisse zu den Objektverfertigern in eine Struktur eingeben, in der diese leicht und öffentlich zu finden und rasch nachzulesen sind.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/05/10/kuenstlerinnen-in-berlin-und-brandenburg-start-eines-digitalen-lexikons/./BBKL3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wir haben auch 400 bisher weitgehend unpublizierte Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und sogar Porzellanmalerei von künstlerisch tätigen Frauen publiziert. Diese erscheinen jetzt auch gleich wie Illustrationen zum Lexikoneintrag der betreffenden Person – das bringt Anschaulichkeit.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dabei 2021 waren neun brandenburgische Museen und Sammlungen (Brandenburg/Havel, Cottbus, Ferch, Frankfurt/Oder, Jüterbog, Lübben, Prenzlau, Senftenberg) und das Stadtmuseum Berlin. Aus Jüterbog ist beispielsweise die Malerin Paula Kleinecke, aus Brandenburg (Havel) Gertrud Körner und Gertrud Schaper-Schendel, aus Cottbus und Senftenberg Elisabeth Wolf, aus Lübben Marie Elisabeth Moritz, aus Potsdam und Ferch Hannah Schreiber de Grahl dabei. Daneben hat auch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten selbst Objekte ediert, deren Urheberinnen nun Bestandteil des Lexikons sind. Feinste Blumenmalereien von Dilettantinnen etwa, Porträts, Landschaften, Arabeskenmalerei … Erwähnt sei auch aus dem Stadtmuseum Berlin ein Skizzenbuch, in welchem Marie Ulrike Hainchelin und ihr Verlobter und Lehrer, der genialische Friedrich Gilly, sich um 1800 ihre Neckereien zeichneten.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/05/10/kuenstlerinnen-in-berlin-und-brandenburg-start-eines-digitalen-lexikons/./BBKL2-1024x259.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Themenportal &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?&amp;amp;tid=1291&quot;&gt;“Künstlerinnen in Berlin und Brandenburg”&lt;/a&gt; fasst die edierten Objekte zum Thema zusammen und lädt zum Stöbern ein.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schnell wird auch klar, dass nicht alle Frauen es wie Käthe Kollwitz oder Anna Dorothea Therbusch schafften, von ihrer Kunst zu leben. So kann auch nach Nebenerwerb oder Dilettantinnen recherchiert werden, dabei ist zu staunen über die mitunter herausragende Qualität und Vielfalt dieser Kunst von Frauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dr. Peter Bahl und Dr. Iris Berndt verantworten das Vorhaben inhaltlich. Brandenburgische Historische Kommission und Stadtmuseum Berlin warben hierfür Digitalisierungsmittel der beiden Bundesländer Brandenburg und Berlin ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Autoren freuen sich auf Nachrichten und Hinweise. Jetzt überlegen sie, wie es weitergehen könnte und hoffen davon bald wieder zu berichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt: &lt;a href=&quot;mailto:mail@irisberndt.de&quot;&gt;mail@irisberndt.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2022/05/10/kuenstlerinnen-in-berlin-und-brandenburg-start-eines-digitalen-lexikons/VII59-793x_3_Start-1-scaled.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Objektfotografie (Folge 3) – Material, Form und Oberfläche</title>
        <published>2022-04-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-04-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In unserem dritten Filmmodul veranschaulichen wir das Zusammenspiel von Material, Form und Oberfläche eines zu fotografierenden Museumsobjektes und dem verwendeten Licht. In unserem Video verwenden wir drei verschiedenen Lichtsituationen mit unterschiedlichen Objekten.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;https://youtu.be/8_zjp9XbBQk &lt;/div&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Direktes Licht von der Seite:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-media-text__media&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/./Aufbau1-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text__content&quot;&gt;Wir sehen hier den schematischen Aufbau von oben. Die Lichtquelle steht rechts oder links seitlich des Objektes. Das Objekt wird von der Seite direkt angestrahlt. Der Diffusor streut das Licht.
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Charakteristika von direktem seitlichem Licht sind hohe Kontraste und relativ scharfe Schatten. In unserem  
Fall wurde das Licht durch einen Diffusor, welcher sich vor der Blitzröhre befindet, weicher gemacht. Dies  
kann ein dünner weißer Stoff vor der Lampe sein, ebensogut aber auch Architektenpapier. Je größer die  
Lichtquelle ist, desto geringer ist der Kontrast und desto weicher wird das Licht. Das einzelne Licht erzeugt  
nur einen Schatten, welcher durch Aufheller, die die Lichtquelle reflektieren, abgemildert werden kann. Eine zweite Lampe als Aufheller würde einen zweiten Schatten erzeugen. Dieser kann, muss aber nicht störend sein.
&lt;p&gt;Das direkte Licht von der Seite ist für viele verschiedene Objekte und Materialien geeignet: Holz, Ton, Stoffe, bunte Objekte (da die Farben durch den hohen Kontrast verstärkt werden). Gebogene Formen werden besonders betont, da Schatten die Objekte räumlicher wirken lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Indirektes Licht von oben:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-media-text__media&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/./Aufbau2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text__content&quot;&gt;Wir sehen hier den schematischen Aufbau aus der Richtung der Kamera. Die Lichtquelle strahlt an die Wand oder Decke und wird dort reflektiert. Das Objekt wird indirekt beleuchtet.
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Charakteristika von indirektem Licht sind niedrigere Kontraste, weiche Schatten und diffuses Licht. Je größer der Raum ist, desto diffuser wird das Licht, es verliert aber dadurch auch drastisch an Leistung. Das Licht erzeugt dann kaum Schatten, besonders bei kleinen Objekten ist dies deutlich zu sehen.
&lt;p&gt;Indirektes Licht ist für viele verschiedene Objekte und Materialien geeignet: Holz, Ton, Stoffe. Durch die Weichheit kann es aber auch bald flach und langweilig werden. Reliefs werden schlechter erkennbar, Farben können matt und stumpf wirken. Für reflektierende Oberflächen kann indirektes Licht die Lösung sein. Manchmal spiegelt sich dann aber der gesamte Raum in der Oberfläche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Direktes Licht von oben bzw. hinten:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-media-text__media&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/./Aufbau3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text__content&quot;&gt;Wir sehen hier den schematischen Aufbau von der Seite. Die Lichtquelle sitzt hinter dem Objekt und strahlt von oben und hinten auf das Objekt.
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Charakteristika des Lichtes von oben bzw. hinten sind eine schöne Stimmung aber auch hoher Kontrast. Die Vorderseite kann leicht zu dunkel werden, Glas wirkt aber schön klar. Der Umriss des Gegenstandes wird stark betont, die Struktur der Oberfläche weniger.
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Material:&lt;/strong&gt; Glänzende Materialien wie Glas oder Metall sind schwieriger zu beleuchten als stumpfe&lt;br /&gt;
Materialien wie Holz oder Ton. Meist spiegelt sich dann etwas in der Oberfläche, dies wiederum lenkt vom&lt;br /&gt;
eigentlichen Objekt ab. Farbiges Material sollte so beleuchtet werden, dass die Farben richtig zur Geltung&lt;br /&gt;
kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Form:&lt;/strong&gt; Insbesondere bei Geschirr oder Alltagsgegenständen kann die Form wichtig sein, da sie die&lt;br /&gt;
Besonderheit des Objektes unterstreicht. Die Form kann durch das Licht, aber auch durch einen&lt;br /&gt;
entsprechenden Hintergrund betont werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Oberfläche:&lt;/strong&gt; Es gibt glatte Oberflächen, aber auch runde oder reliefartige, die besonders betont werden&lt;br /&gt;
sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Praxisbeispiele finden Sie im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/fileadmin/Handreichungen/Script_Tutorial_Folge3_Oberflaechen.pdf&quot;&gt;erweiterten Skript&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/Film_3.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Kurznachrichten: Handbuch bei GitHub, Seitenspezifische Hilfelinks in musdb und das neue Feld &quot;Danksagung&quot;</title>
        <published>2022-04-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-04-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/19/kurznachrichten-handbuch-bei-github-seitenspezifische-hilfelinks-in-musdb-und-das-neue-feld-danksagung/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/19/kurznachrichten-handbuch-bei-github-seitenspezifische-hilfelinks-in-musdb-und-das-neue-feld-danksagung/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/19/kurznachrichten-handbuch-bei-github-seitenspezifische-hilfelinks-in-musdb-und-das-neue-feld-danksagung/">&lt;p&gt;Das Handbuch von museum-digital hat eine Schwäche: Es ist - gemessen, an all den Funktionen die besonders musdb mittlerweile bietet - leider noch immer relativ leer. In der Hoffnung, dass sich das bald ändert und damit sich das bald ändert, gibt es ein paar kleine aber wichtige Änderungen im Handbuch.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-handbuch-bei-github&quot;&gt;Das Handbuch bei GitHub&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Handbuch können Andere besser schreiben, als wir vom Kernteam von museum-digital. Ein gutes Handbuch für Benutzer kommt schließlich am Besten von anderen Benutzern. Deshalb ist das (deutschsprachige) Handbuch ab jetzt &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://github.com/museum-digital/handbook-de/&quot;&gt;allgemein über GitHub bearbeitbar&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Umstellung der technischen Basis des Handbuchs auf mdbook Anfang des Jahres liegen alle Texte als &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Markdown&quot;&gt;Markdown&lt;/a&gt;-Dateien - also quasi als nur leicht formatierte Textdateien - vor, die problemlos mit einem Versionskontrollsystem verwaltet und verteilt bearbeitet werden können. Da GitHub mittlerweile wahrscheinlich die zentrale Stelle für die kollaborative Arbeit an vergleichbaren, versionierten Inhalten (von Handbüchern bis zum Hauptzweck, Programmen) ist, und die Meisten, die sich mit Versionierung auseinandergesetzt haben, wahrscheinlich schon ein GitHub-Konto haben, ist das Handbuch nun also zentral dort zu finden und wird dort gemeinsam mit allen, die mitmachen wollen, weitergeschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf jeder Seite des Handbuchs findet sich nun oben rechts ein Link zur äquivalenten Seite zur Bearbeitung, falls es Anmerkungen oder Ergänzungen gibt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;seitenspezifische-hilfelinks-in-musdb&quot;&gt;Seitenspezifische Hilfelinks in musdb&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In der Navigation von musdb gibt es seit langer Zeit Links zum einigen Seiten des Handbuch. Bisher waren die hier verlinkten Seiten aber immer dieselben - egal, von welcher Seite aus man den Menüpunkt aufgeklappt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ab dieser Woche werden hier - soweit in der jeweiligen Sprache der Benutzer vorhanden - jeweils Links zu den passenden Seiten aus dem Handbuch zu finden sein. So finden sich die Antworten auf die Fragen, die während der Arbeit aufkommen, schneller - und musdb profitiert direkt von einem sich füllenden Handbuch.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/19/kurznachrichten-handbuch-bei-github-seitenspezifische-hilfelinks-in-musdb-und-das-neue-feld-danksagung/./Screenshot-Seitenspezifische-Handbuch.png-1024x1015.webp&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Auf der Objekt-Übersichtsseite werden jetzt die passenden Seiten im Handbuch - z.B. zur Suchfunktion, zur Stapelverarbeitung, und zur Merkliste - angezeigt.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-neue-feld-danksagung&quot;&gt;Das neue Feld “Danksagung”&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zu guter Letzt soll hier noch eine Neuerung Erwähnung finden, die ausnahmsweise nichts mit dem Handbuch zu tun hat: Auf dem Reiter “Zusatz” kann jetzt im neuen Feld “Danksagung” der Dank an Mitwirkende und Fördermittelgeber ausgedrückt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonders wichtig ist das Feld für die gerade laufenden Projekte im Rahmen der Förderlinie Neustart Kultur. Damit die Angabe des Fördergebers nach den Vorgaben der Deutschen Digitalen Bibliothek im richtigen Feld weitergegeben werden kann (in unserem Fall &lt;code&gt;lido:creditLine&lt;/code&gt;), muss die Angabe der Förderer in das Feld Danksagung eingetragen werden. Damit das, wo nicht eh schon geschehen, einfach umgesetzt werden kann, ist das Feld für die Stapelverarbeitung mit der Funktion “Globales Ändern” freigeschaltet.&lt;/p&gt;
&lt;div
  class=&quot;my-4 flex flex-col rounded-lg bg-(--admonition-bg)&quot;
  style=&quot;--admonition-bg: var(--admonition-info);&quot;
&gt;
  &lt;div class=&quot;flex items-center rounded-t-lg bg-(--admonition-bg) p-1&quot;&gt;
    &lt;div
      class=&quot;mx-2 h-4 w-4 text-[0px] [background:var(--url)_center_center_no-repeat] dark:invert&quot;
      style=&quot;--url: url(icons/info.svg);&quot;
    &gt;
      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Was tun mit Bildern? Anschauen!</title>
        <published>2022-04-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-04-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/15/was-tun-mit-bildern-anschauen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/15/was-tun-mit-bildern-anschauen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/15/was-tun-mit-bildern-anschauen/">&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt; ist eine mittlerweile eine volle Inventarisierungs-Software. Dass es aber ursprünglich einmal primär als Eingabeoberfläche zur Veröffentlichung von Museumsdaten entwickelt wurde, ist noch hin und wieder sichtbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manchmal hilft es, eine Funktion anzuschauen, und die Intention dahinter noch einmal genau zu hinterfragen. Und so haben wir es bei den Seiten für einzelne Objektabbildungen in musdb getan.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ursprünglich waren sie fast exklusiv mit dem Ziel entwickelt worden, die passenden Metadaten für eine Abbildung (also eine das Objekt zeigende Bild-, Video-, Audio- oder PDF-Datei; oder eine 3D-Repräsentation des Objektes) einzutragen. Entsprechend fanden sich eine kleine Voransicht zur Abbildung in einer Seitenspalte und zentral - und zentral auf der Seite Eingabefelder für das Bearbeiten der Metadaten der Abbildung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über die Jahre hatte sich der Fokus aber schon sichtbar gewandelt. Für intern gespeicherte Bilder waren Optionen, die Bilder zu drehen, mithilfe der IIIF-API für das Downloaden von Ausschnitten zurechtzuschneiden, und eine Informationssektion zu Bildgröße und primärer Farbe dazugekommen. Und nicht zuletzt wurden die (internen) Abbildungen mit einer eigenen Übersichtsseite durchsuchbar gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Statt also nur Metadaten zu bearbeiten, ging es also schon mehr und mehr darum, etwas über die Objektabbildung zu lernen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/15/was-tun-mit-bildern-anschauen/./20220415-Screenshot-Bild-bearbeiten-alt.png-1024x863.webp&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die alte Objektabbildungs-Seite: Zentral sind die Metadaten, rechts eine kleine Seitenspalte mit Voransicht&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das waren wichtige Schritte, aber gerade für Häuser, die mit musdb inventarisieren, ohne die Objekte gleich auch zu veröffentlichen, fehlte der eigentlich Naheliegendste: Natürlich will man die Objekte im Inventarisierungssystem auch richtig anschauen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor diesem Hintergrund haben wir die Seiten für Objektabbildungen neu gestaltet. Der zentrale Teil der Seite ist jetzt wo immer möglich eine Ansicht der jeweiligen Mediendatei, mit den entsprechenden, üblichen Zusatzfunktionen (z.B. ein Zoom bei Bildern). Die Metadaten können in der Seitenspalte bearbeitet werden, und die Optionen zum Bearbeiten, Herunterladen, etc. sind in einer mittigen Spalte zusammen gruppiert.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/15/was-tun-mit-bildern-anschauen/./20220415-Screenshot-Bild-bearbeiten-neu.png-1024x866.webp&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die neue Abbildungsseite für intern gespeicherte Bilder: Links in der Seitenspalte können die Metadaten bearbeitet werden. Mittig finden sich die Bearbeitungsoptionen. Der Hauptteil der Seite (rechts) wird jetzt von der Abbildung selbst eingenommen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So kann man die eigenen Objektabbildungen nun auch direkt in musdb gut anschauen. Für die Inventarisierung lange überfällig, hilft das aber natürlich auch den Institutionen mit Fokus auf die Veröffentlichung: Ohne eine Abbildung genau anschauen zu können, ist es schwer, sie gut zu beschreiben.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/15/was-tun-mit-bildern-anschauen/./20220415-Screenshot-Bild-bearbeiten-3D.png-1024x834.webp&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Vorschau eines 3D-Digitalisats in der Abbildungsbearbeitungsseite. Wie in der Ausgabe ist das 3D-Objekt zoombar, kippbar, etc.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div
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  &lt;div class=&quot;flex items-center rounded-t-lg bg-(--admonition-bg) p-1&quot;&gt;
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    &gt;
      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/15/was-tun-mit-bildern-anschauen/Screenshot-from-2022-06-05-03-05-21.png</url></post-thumbnail>
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Museen digital und Open Access. Gedanken zu Open Access und Kulturdaten.</title>
        <published>2022-04-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-04-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Ben Kaden</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/11/museen-digital-und-open-access-gedanken-zu-open-access-und-kulturdaten/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/11/museen-digital-und-open-access-gedanken-zu-open-access-und-kulturdaten/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/11/museen-digital-und-open-access-gedanken-zu-open-access-und-kulturdaten/">&lt;p&gt;Ein Beitrag von Ben Kaden, Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access des Landes Brandenburg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg betrachtet Open Access bisher weitgehend aus der Perspektive des wissenschaftlichen Publizierens. Das ist angesichts ihrer Ausrichtung nachvollziehbar, nach der sie den durchaus erheblichen Vernetzungs- und Beratungsbedarf in den Hochschulen des Landes auffängt. Denkt man Open Access aber in einem größeren Zusammenhang, sieht man unmittelbar die Potentiale, die über das klassische wissenschaftliche Publizieren hinausreichen. Offene Objektdaten werden, in die passende Form gebracht, bekanntlich schnell offene Forschungsmaterialien. Akademische Forschung, aber auch Bürger*innenwissenschaft, profitieren enorm von einem reichhaltigen und nachnutzbaren Angebot an digitalen Kulturdaten. Da überrascht es wenig, dass sich Museen zunehmend an dieser Stelle einbringen. Oder zumindest einbringen wollen. Sie digitalisieren Bestände und versuchen Zielgruppen über digitale Browserpräsentationen zu erreichen. Vermehrt findet man interaktive Angebote. Partizipation und Interaktivität sind die Schlagwörter der Stunde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nachnutzbarkeit und kulturelles Erbe&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für uns als Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg ist diese Entwicklung naturgemäß besonders dann relevant, wenn es um die digitale Nachnutzbarkeit in Forschungszusammenhängen geht. Die Voraussetzungen sind hier wie generell bei Open Access die Sichtbarkeit, die Verfügbarkeit und eine über Lizenzen abgesicherte Verwendbarkeit. Klingt einfach, ist in der Umsetzung und im Detail allerdings komplex. Für uns kommt hinzu, dass wir die Arbeitspraxis und Rahmenbedingungen der Museen im Land Brandenburg, die wir durchaus zu unserem erweiterten Kreis der Stakeholder*innen zählen, bisher wenig kennen. Wenn wir also wie am vergangenen Montag, den 6.12.2021, einer Veranstaltung des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museen-brandenburg.de/&quot;&gt;Museumsverbands des Landes Brandenburg e.V.&lt;/a&gt; mit der Themenstellung “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museen-brandenburg.de/fortbildung/online-kurse/#OpenGLAM&quot;&gt;Open Access – Offenheit im Umgang mit dem digitalisierten kulturellen Erbe&lt;/a&gt;” besuchten, dann auch, um selbst etwas zu lernen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Definitionen und Perspektiven&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eingeladen wurden wir allerdings, um Input zu geben und um darzulegen, wo wir generell Schnittstellen zwischen Museen, digitalisierten Museumsbeständen und Open Access sehen. Aus unserer Sicht gibt es eine ganze Reihe dieser Schnittpunkte, auch auf ganz elementarer Ebene. Genaugenommen erscheinen Museen nämlich in den meisten Fällen bereits aus ihrer institutionellen Logik heraus für Offenheit prädestiniert. Sie sind generell Zugangs-, Präsentations- und Vermittlungsinstitutionen. Sie adressieren eine weit gefasste Öffentlichkeit und stehen im Prinzip allen Interessierten voraussetzungsfrei zur Verfügung. Sie werden in vielen Fällen von öffentlichen Trägern unterstützt oder sogar komplett abgesichert. Oder, wie es die noch gültige Definition für “Museum” des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://icom.museum/en/&quot;&gt;international council of museums &lt;/a&gt;(ICOM) formuliert:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;“Museums are democratising, inclusive and polyphonic spaces for critical dialogue about the pasts and the futures. Acknowledging and addressing the conflicts and challenges of the present, they hold artefacts and specimens in trust for society, safeguard diverse memories for future generations and guarantee equal rights and equal access to heritage for all people.&lt;br /&gt;
Museums are not for profit. They are participatory and transparent, and work in active partnership with and for diverse communities to collect, preserve, research, interpret, exhibit, and enhance understandings of the world, aiming to contribute to human dignity and social justice, global equality and planetary wellbeing.”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;cite&gt;ICOM: &lt;em&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://icom.museum/en/news/icom-announces-the-alternative-museum-definition-that-will-be-subject-to-a-vote/&quot;&gt;ICOM announces the alternative museum definition that will be subject to a vote&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. In: icom.museum. 25.07.2019&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Unübersehbar ist die grundlegend politischere Positionierung sowie eine Betonung von Inklusivität und, buchstäblich, Vielstimmigkeit. Weitere Aspekte neben dem Charakter der Gemeinnützigkeit sind Teilhabe und Transparenz und die verstärkte Betonung einer aktiven Auseinandersetzung mit Materialien, Objekten und ihren Bedeutungen. Der Aspekt der Freude lässt sich möglicherweise als unter “Planetary wellbeing” eingeschlossen vermuten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anwendungsfälle&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Museum versuchen, diesen Ansprüchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Rechnung zu tragen. Besonders ausgeprägt scheint die Öffnung zur digitalen Aktivierung und Einbeziehung der Besucher*innen. Ein Beispiel aus Brandenburg ist die digitale Plattform des Museums “Utopie und Alltag”, das bereits aufgrund seiner Lokalisierung zwischen zwei Standorten, nämlich Beeskow und Eisenhüttenstadt, Lösungen für dynamische Sammlungspräsentationen finden muss. Da liegt ein Schritt ins Digitale nur nah. Entsprechend findet man eine Plattform namens “Museum Utopie und Alltag digital” und darauf die programmatische Selbstbeschreibung:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;““Mit der Digitalisierung unserer Sammlung geben wir allen Interessierten die Möglichkeit, selbst Geschichte und Erinnerungen an andere zu vermitteln. Wir wünschen uns einen regen Austausch, auch untereinander, über das Gestern, aber auch über das Heute und Morgen. Anhand dieser Erinnerungs-Impulse möchten wir nicht nur die gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Geschichte und Gegenwart aktivieren””&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;cite&gt;Museum Utopie und Alltag: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.utopieundalltag.de/digital/&quot;&gt;www.utopieundalltag.de/digital&lt;/a&gt; . o.J.&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;In diesem Fall bleibt Open Access noch auf einen Aspekt, nämlich die aktive Teilhabe der Besucher*innen bezogen, die auf Objektebene eigene Geschichten beisteuern können. Offenheit betrifft hier also den offenen, objektbezogenen Diskurs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine andere, erweiterte Perspektive auf die Chancen von Openness im Museumskontext boten Juliane Stiller und Violeta Trkulja in ihrer Präsentation “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.slideshare.net/stillinsky/open-access-in-museen-vorteile-der-offenheit-und-wie-museen-mehr-offenheit-wagen-knnen&quot;&gt;Open Access in Museen. Vorteile der Offenheit und wie Museen mehr Offenheit wagen können&lt;/a&gt;“.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-rich is-provider-slideshare wp-block-embed-slideshare&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;https://www.slideshare.net/stillinsky/open-access-in-museen-vorteile-der-offenheit-und-wie-museen-mehr-offenheit-wagen-knnen &lt;/div&gt;&lt;figcaption&gt;**[Open Access in Museen. Vorteile der Offenheit und wie Museen mehr Offenheit wagen können](https://www.slideshare.net/stillinsky/open-access-in-museen-vorteile-der-offenheit-und-wie-museen-mehr-offenheit-wagen-knnen)** from **[Juliane Stiller](https://www.slideshare.net/stillinsky)**&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Ihr Anwendungsfall war das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Rijksmuseum_Amsterdam&quot;&gt;Rijksmuseum in Amsterdam&lt;/a&gt;, das mit seinem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.rijksmuseum.nl/en/rijksstudio&quot;&gt;Rijksstudio&lt;/a&gt; und seiner ausnehmend progressiven Rechtepolitik maximale Teilhabemöglichkeiten für seine zugegeben gemeinfreien und damit rechtlich unproblematischeren Bestände bietet. Die den Vortrag prägende Heraushebung von Aspekten wie Markenstärkung und Kosteneinsparungen sind möglicherweise nicht der &lt;em&gt;Unique Selling Point&lt;/em&gt; für Open Access, der in der Open-Access-Community zuerst verfängt. Aber dies sind am Ende auch Effekte, die unter Umständen für Museen und ihre Träger eine Rolle spielen. Aus Sicht der Informationsethik und der ICOM-Definitionen wiegt vermutlich schwerer, dass die Öffnung der digitalen Bestandsobjekte für Nachnutzungen tatsächlich zu vielgestaltigen Verarbeitungen in Bildung, Forschung und kreativ-künstlerischer Auseinandersetzung führt. Entsprechend können wir zum Beispiel diesen wunderbaren Fantasievogel, der eigentlich eine Schnupftabakdose ist, aus der Sammlung des Hauses hier ohne Probleme als Illustration verwenden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://web.archive.org/web/20211214090735/https://open-access-brandenburg.de/wp-content/uploads/2021/12/Snuifdoos_in_de_vorm_van_een_vogel_ge_illeerd_met_veelkleurige_bloemen_en_met_een_tak_op_het_deksel..jpeg-650x650.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Snuifdoos in de vorm van een vogel, geëmailleerd met veelkleurige bloemen en met een tak op het deksel.. Rijksmuseum Amsterdam. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://hdl.handle.net/10934/RM0001.COLLECT.50415&quot;&gt;http://hdl.handle.net/10934/RM0001.COLLECT.50415&lt;/a&gt; . Lizenz: CC0 1.0&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Herausforderungen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun mag das Rijksmuseum ein Musterbeispiel und Leitstern für die offene Bereitstellung von Sammlungsdigitalisaten sein. Für die meisten Museen wird dieser Weg aber nicht direkt gangbar sein. Allein schon die Ressourcenlage spricht dagegen. Dazu addiert sich, dass Digitalisierung mit dem Zweck einer Nachnutzung nichts ist, was nebenbei realisiert werden kann. Auch in den größten Häusern sind Digitalisierungsprojekte in der Regel Sondervorhaben, oft mit Drittmittelbezuschussung. Kleinere Häuser brauchen andere Lösungen. In vielen Fällen brauchen sie zunächst einmal sogar noch etwas anderes: Beratung und Kompetenzaufbau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie komplex die Sachverhalte für eine Open-Access-taugliche Aufbereitung von Sammlungsgut sind, zeigte der dritte Vortrag der Veranstaltung. Marco Klindt vom &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.digis-berlin.de/&quot;&gt;Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin – digiS&lt;/a&gt; begann seine Präsentation zu den Lizenzierungs-Varianten von Creative Commons mit dem Disclaimer, dass er natürlich keinerlei rechtsverbindliche Hinweise geben kann, sondern das Thema der offener Lizenzen nur aus einer informativ-individuellen Interpretation präsentieren wird. Klingt bekannt? Jede*r, die/der sich zum Thema äußert, sichert sich so ab. Und zwar aus gutem Grund.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darin zeigt sich zugleich bereits ein Grunddilemma der Sammlungsdigitalisierung. Das Urheberrechtsgesetz wurde einst für rein analoge Medienwelten geschaffen. Nachbesserung zu digitalen Aspekten waren häufig tatsächlich nur das: Nachträge. Die rechtliche Unsicherheit ist überall groß, denn die Passung zwischen digitaler Medienpraxis und rechtsverbindlichen Regelungen ist nach wie vor nicht besonders gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Creative Commons&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/&quot;&gt;Creative Commons&lt;/a&gt; hier für einen gewissen Ausgleich sorgen, machen sie unser Leben nur ein Stück weit leichter. Sie sind nämlich auch nur teilweise einfach und unproblematisch anwendbar. In gewisser Weise lassen sie sich als Absichtserklärungen dahingehend verstehen, dass sie es Rechteinhaber*innen ermöglichen, zwei Dinge formalisiert auszudrücken: Erstens, dass selbige es wünschenswert oder zumindest akzeptabel finden, wenn die von ihnen veröffentlichen Inhalte nachgenutzt werden. Und zweitens, dass sie bestimmte Nutzungsformen bevorzugen und andere möglichst ausschließen wollen. Daher gibt es auch die Variationsbreite der &lt;em&gt;ND&lt;/em&gt; (keine Bearbeitung), &lt;em&gt;NC&lt;/em&gt; (keine kommerzielle Nutzung) und &lt;em&gt;SA&lt;/em&gt; (Weitergabe unter gleichen Bedingungen). Alle drei sind miteinander und der Angabe &lt;em&gt;BY&lt;/em&gt;, die eine Urheber*innennennung einfordert, kombinierbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da im Zweifel eine Rechtsdurchsetzung bei eventuellen Verstößen aufwendig oder sogar unmöglich sein wird, raten Expert*innen in der Regel direkt von Kombinationsspielen ab. Wo Inhalte nicht gemeinfrei sind und daher nicht einfach mit einer &lt;em&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://irights.info/artikel/was-ist-cc0/28750&quot;&gt;CC0&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; gekennzeichnet werden können, wird &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;CC-BY &lt;/a&gt;empfohlen. In der Laienübersetzung bedeutet das: &lt;em&gt;Verwende meinen Inhalte wie du magst, aber schreibe bitte dazu, dass es mein Inhalt ist, den du verwendest&lt;/em&gt;. Möglich ist das den Museen jedoch nur, wenn sie entweder selbst Inhaber*innen der entsprechenden Rechte sind. Oder, wenn sie mit den jeweiligen Rechtinhaber*innen eine entsprechende Vereinbarung getroffen haben. Beides ist aufwendig und oft de facto unmöglich umzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus diesem Grund werden wir vermutlich auch zukünftig sehen, dass große Teile der digitalisierten Bestände nicht unter einer freien Lizenz bereitgestellt werden. Umso wichtiger, dies vielleicht als Ergebnis der Diskussion zum Vortrag, ist, dass Museen freie Lizenzen dort verwenden, wo sie es können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Brandenburgs Museen und die Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Urheberrecht als Herausforderung für Open Access und Open Science begegnet uns auch regelmäßig im Dialog mit den Bibliotheken. Creative Commons ist auch in vielen wissenschaftlichen Zusammenhängen nicht unbedingt die optimale Lösung. Aber, das muss man auch einräumen, es ist aktuell die beste Lösung, die wir haben. Diese Botschaft vermitteln wir regelmäßig im Austausch mit Bibliotheken und natürlich auch sehr gern im Dialog mit Museen. Angesichts unserer aktuellen Schwerpunktsetzung mit Zuschnitt auf die Hochschulen im Land zählen die Zweitgenannten momentan nur zu unseren mittelbaren Zielgruppen, auch wenn der Bedarf, wie sich zeigt, ebenfalls groß ist. Bei der strategischen Weiterentwicklung der Vernetzungs- und Kompetenzstelle sollte daher die Perspektive &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Culture&quot;&gt;Open Culture&lt;/a&gt; bzw. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Open_GLAM&quot;&gt;Open GLAM&lt;/a&gt; insgesamt möglichst berücksichtigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Kulturwandel zu mehr Offenheit ist notwendig integrativ und zwar nicht nur auf der Nutzungsebene selbst. Hinter den Portalen zur Objektpräsentation verbirgt sich bekanntlich all das, was aus medialer Sicht die Essenz digitaler Darstellung, Kommunikation und auch Forschung darstellt.: die Kompatibilität auf der Ebene der Metadaten und Formate, also im datentechnischen Bereich. Nur wenn Objektauszeichnungen standardisiert sind, kann das Potential von &lt;em&gt;Linked-Data&lt;/em&gt;-Strukturen, semantischen Netzen und integrativen Retrievalsysteme für digitale Objekte überhaupt genutzt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um die digitale Schnupftabakdosensammlung eines Museums oder wissenschaftliche Aufsätze handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Open Access wird in Brandenburg gemacht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo also derartige übergreifende Fragestellungen des Open Access Museen und Wissenschaft gleichermaßen betreffen, werden wir als Vernetzungs- und Kompetenzstelle bereits jetzt eine integrativ bereitstehen. Open Access Brandenburg heißt, den in der Open-Access-Strategie des Landes beschriebenen Kulturwandel so zu gestalten, dass Brandenburg als Open-Access-Land optimal aufgestellt ist. Uns geht es dabei darum, dass alle Stakeholder*innen, uns eingeschlossen, wechselseitig voneinander lernen und Open Access gemeinsam gestalten und entwickeln. Die Open-Access-Strategie ist da sehr eindeutig: Open Access ist die Zukunft. Und wir wissen: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/service/pressemitteilungen/ansicht/~30-04-2021-professorenernennung&quot;&gt;Zukunft wird in Brandenburg gemacht&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie zur Strategieentwicklung zu Open Access in Brandenburg mit uns in Kontakt treten wollen, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://open-access-brandenburg.de/kontakt/&quot;&gt;freuen wir uns sehr über Ihre Nachricht&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Beitrag ist am 10.12.2021 im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://open-access-brandenburg.de/news/&quot;&gt;News-Blog&lt;/a&gt; der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://open-access-brandenburg.de/&quot;&gt;Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access des Landes Brandenburg&lt;/a&gt; erschienen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt;. Er wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>„Von Revoluzzern &amp; Freiheitskämpfern – drei Tage im Mai und was darauf folgte...“</title>
        <published>2022-04-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-04-06T00:00:00+00:00</updated>


        
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          <name>kluber</name>
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        <summary type="html">&lt;!-- wp:paragraph --&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen einer Förderung durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz war es dem Stadtmuseum Bad Dürkheim in Zusammenarbeit mit der Museumsgesellschaft möglich einen bedeutenden Bestand seiner Sammlung „Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz“&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;umfassend aufzuarbeiten und in Museum Digital zu veröffentlichen. Die Sammlung stellt eine wertvolle Quelle für die Ereignisse rund um das Hambacher Fest dar.&lt;/p&gt;
&lt;!-- /wp:paragraph --&gt;

&lt;!-- wp:paragraph --&gt;
&lt;p&gt;Eingebettet in die historischen Ereignisse der Eroberung der Pfalz durch französische Revolutionstruppen 1792, der zeitweisen Zugehörigkeit zu Frankreich und der folgenden Eingliederung in das Königreich Bayern werden im Stadtmuseum Bad Dürkheim die Vorgänge in Dürkheim rund um das Hambacher Fest bis zur Revolution 1848/49 als Schwerpunkt in der Dauerausstellung präsentiert. Zentrales Exponat ist die Dürkheimer Winzerfahne, mit der Bad Dürkheim über eines der symbolträchtigsten Zeugnisse zum Hambacher Fest verfügt.&lt;/p&gt;
&lt;!-- /wp:paragraph --&gt;

&lt;!-- wp:paragraph --&gt;
&lt;p&gt;Anlässlich des 200. Jubiläums des Hambacher Festes im Jahr 2032 plant die Stadt eine Sonderausstellung zum Hambacher Fest und den Ereignissen in Dürkheim. Die Objekte der Sammlung „Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz“ sollen in einem Begleitkatalog zur Ausstellung publiziert werden. Die digitale Inventarisierung der Objekte diente hierfür als bedeutende Vorarbeit.&lt;/p&gt;
&lt;!-- /wp:paragraph --&gt;</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/06/von-revoluzzern-und-freiheitskaempfern/">&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:26px&quot;&gt;&lt;/div&gt;Pilotprojekt Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz: Digitalisierung der „Sammlung Biedermeier“  
&amp;gt;&amp;gt; Stadtmuseum Bad Dürkheim &amp;lt;&amp;lt;
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&lt;p&gt;Im Rahmen einer Förderung durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz war es dem Stadtmuseum Bad Dürkheim in Zusammenarbeit mit der Museumsgesellschaft möglich, einen bedeutenden Bestand seiner Sammlung „Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz“ umfassend aufzuarbeiten und in Museum Digital zu veröffentlichen. Die Sammlung stellt eine wertvolle Quelle für die Ereignisse rund um das Hambacher Fest dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eingebettet in die historischen Ereignisse der Eroberung der Pfalz durch französische Revolutionstruppen 1792, der zeitweisen Zugehörigkeit zu Frankreich und der folgenden Eingliederung in das Königreich Bayern werden im Stadtmuseum Bad Dürkheim die Vorgänge in Dürkheim rund um das Hambacher Fest bis zur Revolution 1848/49 als Schwerpunkt in der Dauerausstellung präsentiert. Zentrales Exponat ist die „Dürkheimer Winzerfahne“, mit der Bad Dürkheim über eines der symbolträchtigsten Zeugnisse zum Hambacher Fest verfügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anlässlich des 200. Jubiläums des Hambacher Festes im Jahr 2032 plant die Stadt eine Sonderausstellung zum Hambacher Fest und den Ereignissen in Dürkheim. Die Objekte der Sammlung „Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz“ sollen in einem Begleitkatalog zur Ausstellung publiziert werden. Die digitale Inventarisierung der Objekte diente hierfür als bedeutende Vorarbeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten Jahren wurden angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen immer wieder Parallelen zum Biedermeier gezogen. Verschärft durch die Pandemie, fand der während des ersten Lockdowns 2020 entstandene Begriff des „Corona-Biedermeier“ (so Stephan Grünewald in einem Zeit-Interview vom 15. August 2020) regen Widerhall. Die Auseinandersetzung mit diesem Abschnitt der deutschen Geschichte ist insofern höchst aktuell.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Gefördert wurde das Projekt als Pilotprojekt Digitalisierung aus der Förderung für nichtstaatliche Museen der Landesregierung Rheinland-Pfalz.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-group&quot;&gt;---
&lt;/div&gt;### ZUM STADTMUSEUM BAD DÜRKHEIM &amp;amp; SEINER SAMMLUNG
&lt;p&gt;Als Kantonsvorort war Dürkheim zentraler historischer Schauplatz während der Ereignisse rund um das Hambacher Fest. Angefacht von der wirtschaftlichen Not der 1820er Jahre regte sich zunehmend Protest in der Bevölkerung gegenüber den bayerischen Behörden, deren verfehlte Zollpolitik unter anderem die Weinbauern zur Klage veranlasste, dass man zwar nichts zum Essen im Haus habe, dafür aber die Fässer im Keller voll Wein seien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Dürkheimer Unternehmer und Weingutsbesitzer Johannes Fitz (1796–1868) fand man einen wortstarken Fürsprecher. Fitz, Mitglied des „Deutschen Preß- und Vaterlandsvereins“, hatte im Stadtrat als Adjunkt bereits konkrete Hilfen für die Ärmsten durchgesetzt. Als Mitorganisator des Hambacher Fests führte er den Zug der Dürkheimer Winzer aufs Hambacher Schloss an, wo Fitz in seiner Rede um Unterstützung der polnischen Flüchtlinge nach dem niedergeschlagenen Aufstand gegen den russische Zaren 1831 warb.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-medium is-style-default&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/06/von-revoluzzern-und-freiheitskaempfern/./hambachfahne-fahne-die-weinbauern-muessen-trauren-1832-39266-3_web-300x293.jpg&quot; alt=&quot;Hambach-Fahne; schwarze Fahne mit der Aufschrift: &amp;quot;Die Weinbauren müssen trauren&amp;quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full is-style-default&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/06/von-revoluzzern-und-freiheitskaempfern/./hambacher-tuch_web.jpg&quot; alt=&quot;Hambacher Taschentuch mit den Protagonisten der Bewegung am 27.05.1832&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Abb. 2&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;: &lt;em&gt;Hambach-Fahne; schwarze Fahne mit der Aufschrift: “Die Weinbauren müssen trauren”. Aus mehrlagigem Stoff genäht; ehemals an einem Holzstab mit Reißzwecken befestigt; der Schaft des Holzstabes ist schwarz bemalt, die Spitze gedrechselt; an der Spitze ist eine schwarze gedrehte Kordel befestigt&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Abb. 3&lt;/strong&gt;: Hambacher Taschentuch mit den Protagonisten der Bewegung am 27.05.1832. In der Mitte eine Kopie des bekannten Stiches mit der Darstellung des Zuges auf das Hambacher Schloß. Kreisförmig darum angeordnet 16 benannte Männerporträts. In den Ecken die Personifikationen von Gerechtigkeit (u. re.) - Weisheit (o. re.) – Tapferkeit (o. li.) - Besonnenheit (u. li.). Dargestellt sind bekannte Liberale der damaligen Zeit. Nicht alle von ihnen hatten am Hambacher Fest teilgenommen. Das Taschentuch ist in mehreren Exemplaren überliefert, eines davon heute im Hambacher Schloß.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Sammlung, auf die das Stadtmuseum zurückgreifen kann, geht zurück auf das Jahr 1872, dem Gründungsjahr des „Alterthumsvereins für den Kanton Dürkheim“, des ältesten Vereins dieser Art in der Pfalz. Die Bestände befinden sich größtenteils im Eigentum der Museumsgesellschaft Bad Dürkheim und setzen sich neben Ankäufen und Dauerleihgaben vor allem aus Schenkungen örtlicher Familien zusammen. Der Schwerpunkt liegt auf Exponaten zur Stadtgeschichte. Mit ihren rund 25.000 Objekten aus den Bereichen Archäologie, Bildende Kunst, Kunsthandwerk und Alltagskultur sowie Archivalien zur Stadt-, Wirtschafts- und Regionalgeschichte ist die Sammlung nach der des Historischen Museums der Pfalz Speyer eine der größten in der Pfalz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angesichts der Relevanz der Sammlung ist die Erstellung eines umfassenden Bestandskatalogs ein dringendes Desiderat. Voraussetzung ist die detaillierte Erfassung und Aufbereitung der Objekte nach wissenschaftlichen Kriterien. Bei der digitalen Inventarisierung stützt sich das Museum überwiegend auf ehrenamtliche Kräfte der Museumsgesellschaft sowie auf freiberufliche Mitarbeiter:innen. Inzwischen sind über das Datenbanksystem „museum-digital“ etwa 75 % der Bestände erfasst, insgesamt also 18.929 Objekte, davon sind wiederum 4.253 mit ausführlicher Beschreibung online zugänglich [Stand 03/2021].&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Sammlungsbereich „Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz“ umfasst zahlreiche Zeugnisse aus der Zeit rund um das Hambacher Fest: Flugblätter, Tageszeitungen sowie Souvenirs und Symbole des politischen Protests, darunter auch ein „Hambacher Tuch“ und die „Dürkheimer Winzerfahne“. Die Originaldokumente und -objekte stellen eine wertvolle Quelle für die Ereignisse rund um das Hambacher Fest dar und zeichnen auch die darauffolgenden Ereignisse bis zur Revolution 1848/49 nach.&lt;/p&gt;
&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:20px&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/06/von-revoluzzern-und-freiheitskaempfern/./Herunterladen.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/06/von-revoluzzern-und-freiheitskaempfern/./poesiealbum_siebenpfeiffer.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/06/von-revoluzzern-und-freiheitskaempfern/./blatt-eines-poesiealbums-um-1830-blatt-47-81517-1024x863.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Abb. 4-6&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;: Blätter aus einem Poesiealbum in Form einer buchförmigen Schatulle, um 1830: Die Schatulle enthält 52 lose Poesiebuchblätter, die von 1831 bis 1839 datiert werden können. Bei den Ortsangaben der Unterzeichnenden handelt es sich um umliegende Städte und Dörfer und um Bad Dürkheim selbst. Von links nach rechts: 1. Blatt 3: Rechts oben ist ein flötespielender Hirte mit Schafen und Hütehund dargestellt. Die Szene wird von zwei Laubbäumen eingerahmt. | 2. Blatt: „Wirth und Sieben Pfeifer lebe hoch“, 1 Seite; Neustadt, um 1832 | 3. Blatt 46: In die Mitte des beschrifteten Blattes ist ein abgeschnittenes Stück Stoffband in den Farben Schwarz - Gold - Rot geklebt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;h3 id=&quot;zum-inventarisierungsprojekt-sammlung-biedermeier&quot;&gt;ZUM INVENTARISIERUNGSPROJEKT: SAMMLUNG BIEDERMEIER&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Im Förderzeitraum 2021 konnte ein zusammenhängendes Konvolut aus 79 relevanten Sammlungsstücken aus dem Sammlungsbereich „Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz“ aufgearbeitet und in Museum Digital vorgelegt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einer Fördersumme über 10.000 Euro wurden die zu Verfügung stehenden Mittel für die Bestandsaufnahme ergänzt und zusätzlich zu einer hauptamtlichen und einem ehrenamtlichen Mitarbeitenden vier freiberufliche Kräfte (1 Historiker:in, 2 Archäolog:innen, 1 Stadtführer:in) mit der Aufarbeitung des speziellen, historisch fest umrissenen Themenbereiches betraut. In diesem Rahmen wurde außerdem die Inventarisierung von Neuerwerbungen und die Aufarbeitung der Altinventarisierung nach den Maßstäben von „museum-digital“ einheitlich organisiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den chronologischen Rahmen der inventarisierten Sammlung bildet die Zeit zwischen 1815 und 1848, deren politische, ökonomische und gesellschaftliche Veränderungen den Deutschen Bund und besonders die Pfalz nachhaltig geprägt haben. Die nach dem Wiener Kongress vorangetriebene politische Restauration brachte mit dem Biedermeier eine bürgerliche Strömung hervor, die durch den Rückzug ins Private und eine Hinwendung zu Kunst und Kultur charakterisiert war. Zugleich formierte sich eine liberale Opposition, die nach nationaler Einheit und Demokratie strebte und in der Rückschau die Epoche unter dem Begriff Vormärz definierte. Inmitten dieses Spannungsfeldes steht das Hambacher Fest von 1832 als herausragendes Ereignis deutscher Demokratiegeschichte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Museum besitzt einen breit gefächerten Fundus an Gegenständen mit Bezug zum Hambacher Fest bzw. dem beschriebenen Zeitraum. Sie stehen beispielhaft für die Sachkultur des aufstrebenden deutschen Bildungsbürgertums, dessen Selbstverständnis sich in der Bildenden Kunst, der Wohnkultur und der Mode niederschlug, oder sind Sinnbilder für die oppositionelle Gedankenwelt ihrer Zeit. Einige Stücke sind von nationaler Relevanz. Die im Rahmen des Projekts zu erfassenden Bestände umfassten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;62 Objekte und Dokumente aus dem Umfeld des Hambacher Fests, darunter die sogenannte Winzerfahne, die neben der schwarz-rot-goldenen Fahne mit der Aufschrift „Deutschlands Wiedergeburt“ beim Festzug mitgeführt wurde und literarischen Niederschlag in zeitgenössischen Beschreibungen fand, daneben Flugblätter, Tageszeitungen sowie Souvenirs und andere Zeichen des politischen Protests, z.B. ein sogenanntes „Hambacher Tuch“.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;12 Porträts, darunter Werke der beiden Maler Jakob Wilhelm und Carl Roux, die Bad Dürkheimer Persönlichkeiten zeigen, so den Ungsteiner Pfarrer Georg Philipp Friedrich Leopold und seine Familie, die enge Beziehungen zur Familie des Gelehrten, Dichters und Übersetzers Johann Heinrich Voß unterhielt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kleidungsstücke aus bisher nicht eingehend gesichteten Bestände an Textilien. Dabei handelt es sich vorwiegend um Frauenmode aus dem Besitz wohlhabender Dürkheimer Familien, die ab dem frühen 19. Jahrhundert von den neuen wirtschaftlichen Möglichkeiten profitierten und besonders im Weinbau erfolgreich waren.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mobiliar, Inventar wie z.B. Gläser und sonstige Gegenstände.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-group&quot;&gt;&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:28px&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full is-style-default&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/06/von-revoluzzern-und-freiheitskaempfern/./hampelmann-reichsverweser-ferdinand-18481849-40174.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large is-style-default&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/06/von-revoluzzern-und-freiheitskaempfern/./freischaerlerkappe_klein_web-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Abb. 7&lt;/strong&gt;: Hampelmann; „Reichsverweser Ferdinand“; Karikatur des Reichsverwesers Erzherzog Johann von Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Abb. 8&lt;/strong&gt;: Freischärlerkappe aus schwarzem Leder; mit Leder überzogenem Schild; rote Kordel am unteren Ende; mit schwarz-rot-goldener Kokarde; Schweißband aus braunem Leder; Innenfutter aus blauer Seide; 1849&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erfassung der Objekte erfolgte vor Ort sowohl in den Depoträumen der Museumsgesellschaft als auch in den Depoträumen des Stadtmuseums. Alle Objekte wurden hochauflösend fotografiert oder eingescannt. Im Rahmen des Projekts erfolgte außerdem eine vollständige Transkription der Flugblätter und Druckschriften mittels OCR-Systems (automatisierte Texterkennung) für Frakturschrift. Dies hat den Vorteil, dass die eingescannten Schriftdokumente über die Volltextsuche von museum-digital auch inhaltlich recherchierbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Aufarbeitung erfüllen alle Objekte den Qualitätsindex von museum-digital (d. h. „der Balken ist grün“). Sie sind durchweg mit Ereignissen, Schlagwörtern und weiterführenden Links versehen, so dass sich die Objekte auch einem Publikumskreis erschließen, der nicht mit der Materie vertraut ist. Zusammengehörige Objekte wie z. B. Schriftreihen wurden miteinander verlinkt. Dies erleichtert die Navigation zwischen den Objekten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der Erstellung eines Bestandskatalogs „Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz“, der online abrufbar sein wird und Eingang findet in eine Publikation zum Thema „Bad Dürkheim und das Hambacher Fest 1832“, werden die generierten Daten per LIDO-Austauschformat an die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) weitergegeben und voraussichtlich im ersten Halbjahr 2022 veröffentlicht. Geplant ist außerdem eine entsprechende virtuelle Ausstellung mit dem Themator, in die das digitalisierte Sammlungskonvolut eingebunden sein wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/collection/719&quot;&gt;Sammlung in Museum Digital einsehen&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://e1.pcloud.link/publink/show?code=XZ5ASFZgeuufl8D6gpSHScrnNsjxkonRPB7&quot;&gt;PDF-Katalog „Sammlung Biedermeier“&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;rechte&quot;&gt;RECHTE&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Abb. 1&lt;/strong&gt;: Erhard Joseph Brenzinger, Public Domain, via &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zug-zum-hambacher-schloss_1-1200x825.jpg&quot;&gt;Wikimedia Commons&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Abb. 2&lt;/strong&gt;: Stadtmuseum Bad Dürkheim, Museumsgesellschaft Bad Dürkheim e.V. / Stork, Karl&lt;/em&gt; [&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/&quot;&gt;CC BY-NC-SA&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Abb. 3&lt;/strong&gt;: Stadtmuseum Bad Dürkheim im Kulturzentrum Haus Catoir / Gisela Michel&lt;/em&gt; [&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/&quot;&gt;CC BY-NC-SA&lt;/a&gt;&lt;em&gt;]&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Abb. 4&lt;/strong&gt;: Museumsgesellschaft Bad Dürkheim e. V. / Hans-Günter Förster&lt;/em&gt; [&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/&quot;&gt;CC BY-NC-SA&lt;/a&gt;]&lt;em&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/object/81520&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/singleimage?&amp;amp;imagenr=138850&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://asset.museum-digital.org/rlp/images/102/81520-19320057050/stammbuch_um_1830_blatt_5/stammbuch-um-1830-blatt-50-81520.jpg&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Abb. 5&lt;/strong&gt;: Museumsgesellschaft Bad Dürkheim e. V. / Hans-Günter Förster&lt;/em&gt; [&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/&quot;&gt;CC BY-NC-SA&lt;/a&gt;] &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Abb. 6&lt;/strong&gt;: Stadtmuseum Bad Dürkheim im Kulturzentrum Haus Catoir / Gisela Michel&lt;/em&gt; [&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/&quot;&gt;CC BY-NC-SA&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Abb. 7:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Stadtmuseum Bad Dürkheim, Museumsgesellschaft Bad Dürkheim e.V. / Stork, Karl&lt;/em&gt;&lt;/em&gt; [&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/&quot;&gt;CC BY-NC-SA&lt;/a&gt;] &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Abb. 8:&lt;/strong&gt; Stadtmuseum Bad Dürkheim, Museumsgesellschaft Bad Dürkheim e.V. / Stork, Karl&lt;/em&gt; [&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/&quot;&gt;CC BY-NC-SA&lt;/a&gt;]&lt;/p&gt;
&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:55px&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large is-resized is-style-default&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/06/von-revoluzzern-und-freiheitskaempfern/./RP_mehrfarbig_MFFKI-1024x534.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
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        <title>Standorte und mehr - Objektdaten per QR-Code updaten</title>
        <published>2022-04-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-04-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/03/standorte-und-mehr-objektdaten-per-qr-code-updaten/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/03/standorte-und-mehr-objektdaten-per-qr-code-updaten/">&lt;p&gt;Ein klassischer Anwendungsfall von Inventarisierungssystemen im Museum ist die Depotverwaltung. In welchem Depot liegt das Objekt; in welchem Raum; in welchem Regal?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber das händische Updaten der Datensätze im Inventarisierungssystem, jedes Mal wenn ein Objekt aus dem Depot genommen wird, ist müßig. Deshalb sind die Standortdaten der Objekte oft nicht vollständig oder nicht aktuell. Um dieses Problem zu lösen haben einige Museen Anbindungen zwischen ihrem Inventarisierungssystem und dem Depot über QR-Codes oder Barcodes geschaffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel: Am Eingang eines Depots steht ein Barcode-Reader, mit dem ein Barcode an einem eingehenden Objekt gescannt wird. Weil der Barcode stationär ist, ist bekannt, um welches Depot es sich handelt - und das Objekt wurde ja gescannt. Mit den beiden Datenpunkten kann nun der Datensatz des Objektes im Inventarisierungssystem im Hintergrund und ohne weitere Aktionen eines Menschen aktualisiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;standorte-per-qr-code-eintragen-in-musdb&quot;&gt;Standorte per QR-Code eintragen, in musdb&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Um eine ähnliche Arbeitsweise direkt mit Bordmitteln von musdb zu ermöglichen, haben wir den Umgang mit QR-Codes neu ausgearbeitet und erweitert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufgrund der Logik von musdb muss die Perspektive allerdings “umgedreht” werden. Im obigen Beispiel wird vom Depot aus gedacht: Zuerst greift man zum Barcode-Scanner (“welches Depot?”); dann scannt man das Objekt (“welches Objekt?”). Weil es in musdb bisher keinen eigenen Datentyp für Räume, Regale, etc. gibt, und der Blickwinkel generell vor allem vom Objekt als kleinerer Einheit her getan wird, war unser Ziel-Szenario leicht anders gelagert. Zuerst muss das Objekt identifiziert werden, dann das Depot.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es könnte also in etwa wie folgt aussehen: Ein Benutzer ist auf dem Handy in musdb eingeloggt und scannt den QR-Code einer Seite in musdb, der an einem Objekt angebracht ist. Damit ist geklärt, welches Objekt bewegt wird. Als nächstes wird ein QR-Code an der Depot-Tür, dem Regal, etc. eingescannt, der angibt, wohin das Objekt bewegt wird. Sind beide Datenpunkte bekannt, kann die Aktualisierung vom Handy automatisch vorgenommen werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;umsetzung&quot;&gt;Umsetzung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bisher erschien auf in der Toolbar der Objekt-Bearbeitungsseite ein Link, um einen QR-Code zur öffentlichen Ausspielung der Objektdaten zu generieren, wenn das Objekt veröffentlicht. Jetzt erscheinen hier zwei Optionen: Eine Option zum Generieren eines QR-Codes für die Beabeitungsseite in musdb und, wie gehabt, ein QR-Code zum Generieren eines Links zur öffentlichen Seite, der nur erscheint, wenn das Objekt auch veröffentlicht ist. Um beide auch später sicher Unterscheiden zu können, ist das Logo von musdb in den QR-Code, der für die Bearbeitungsseite generiert werden kann, eingebettet.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/03/standorte-und-mehr-objektdaten-per-qr-code-updaten/./20220401_Toolbar_Generiere_QR_Code-1024x576.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Über die Toolbar am linken Bildschirmrand der Objektseite können QR-Codes für das Objekt generiert werden. Das hier gezeigte Objekt ist öffentlich, weshalb sowohl ein QR-Code für die öffentliche als auch ein QR-Code für die Bearbeitungsseite in musdb generiert werden können.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem QR-Code für die Objekt-Bearbeitungsseite in musdb lässt sich die eingangs skizzierte Frage “was wird bewegt” klären. Um die zweite Frage “wohin wird das Objekt bewegt” zu klären, kann man nun in das Feld “Standort (Aktuell)” (auf dem Reiter “Verbleib”) klicken und dort einen passenden Wert (etwa: “Depot 3; Regal 5”) eintragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solange das Eingabefeld aktiv ist, erscheint am unteren rechten Bildschirmrand eine schwarze Überblendung, die Informationen über die Zeichenzahl der bisherigen Eingabe und die maximal erlaubte Zeichenzahl im Feld gibt. Unterhalb dieser Informationen finden sich mehrere Optionspunkte als Icons, etwa zum Öffnen der Textbaustein-Auswahl. Neu implementiert ist hier eine Option, die sich hinter einem QR-Code-Symbol versteckt. Klickt man auf das Symbol, erhält man einen QR-Code, der zum Aktualisieren eines gerade aufgerufenen Objekteintrages mit den eingegebenen Werten benutzt werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/03/standorte-und-mehr-objektdaten-per-qr-code-updaten/./20220401_Toolbar_Update_QR_Updaten-1024x576.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Ist das Feld aktiviert, und steht der richtige Wert darin, können über die schwarze Box unten rechts QR-Codes zum eintragen desselben Wertes in dasselbe Feld eingetragen werden.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig: Der QR-Code kann nur mit dem neu in musdb eingebauten QR-Code-Reader sinnvoll benutzt werden. Einerseits, weil er statt einer Adresse eine Anweisung (“Update”, “Feld: Standort (Aktuell)”, “Wert: Depot 3; Regal 5”) kodiert. Andererseits, weil die Anweisung ohne den dazugehörigen Kontext (“welches Objekt”) nutzlos ist. Auch gut zu wissen: Mit derselben Logik lassen sich natürlich nicht nur Standorte aktualisieren - man könnte theoretisch auch eine Objektbeschreibung per QR-Code eintragen. Deshalb lassen sich die Update-QR-Codes für alle Freitextfelder auf der Objekt-Bearbeitungsseite erstellen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/03/standorte-und-mehr-objektdaten-per-qr-code-updaten/./20220401_Toolbar_QR_Code_Scannen-1024x576.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Über die Toolbar am linken Bildschirmrand der Objektseite in musdb lässt sich ein QR-Code-Reader öffnen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ausgestattet mit beiden QR-Codes - einer am Regal, einer am Objekt - lässt sich also jetzt das oben skizzierte Szenario nachspielen. Man navigiert mit dem Handy auf eine beliebige Objektseite in musdb und scannt mit dem eingebauten QR-Code-Reader den QR-Code am Objekt. Damit erreicht man die Seite des gerade bewegten Objektes. Hier öffnet man wieder den eingebauten QR-Code-Reader, und scannt den QR-Code am Regal. Beim Objekt wird nun automatisch das Regal als Standort eingetragen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-video&quot;&gt;&lt;video controls=&quot;&quot; loop=&quot;&quot; src=&quot;./Update_using_QR_Codes_DE_1600.mp4&quot;&gt;&lt;/video&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;h2 id=&quot;danksagung&quot;&gt;Danksagung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der in musdb eingebaute QR-Code-Reader basiert auf der JavaScript-Bibliothek &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://github.com/nimiq/qr-scanner&quot;&gt;nimiq/qr-scanner&lt;/a&gt;. Vielen Dank!&lt;/p&gt;
&lt;div
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>IIIF und museum-digital</title>
        <published>2022-03-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-03-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/16/iiif-und-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/16/iiif-und-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/16/iiif-und-museum-digital/">&lt;p&gt;Viele haben es schon gesehen, und das Feedback war durchweg positiv: Für viele Objekte konnten wir im letzten Monat eine neue Abbildungs-Betrachtungs-Seite bauen, die z.B. einen wesentlich besseren Zoom als bisher bietet. Möglich wird das mit Mirador - dem verwendeten Image Viewer - und unserer IIIF-Schnittstelle.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/16/iiif-und-museum-digital/./IIIF-Mirador-Collection-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;Screenshot aus Mirador&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die Gemäldesammlung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten als &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/apis/iiif-presentation/collection/c217&quot;&gt;IIIF Collection&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das museum-digital überhaupt eine IIIF-Schnittstelle hat, und jetzt auch tatsächlich einen IIIF-Viewer einsetzt, ist berichtenswert, aber schnell erzählt. Besonders, weil beides gut dokumentiert und weit verbreitet ist. Hier also stattdessen die Webseiten von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://iiif.io/&quot;&gt;IIIF&lt;/a&gt; und &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://projectmirador.org/&quot;&gt;Mirador&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer genau hinsieht, wird aber sehen, dass die IIIF-basierte Bildansicht bei weitem nicht bei allen Objekten zur Verfügung steht.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;einschrankungen-der-iiif-umsetzung-bei-museum-digital&quot;&gt;Einschränkungen der IIIF-Umsetzung bei museum-digital&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;IIIF bietet ein standardisiertes Format, um von einem Server über eine passend formulierte URL Bild-Metadaten, aber auch passend zugeschnittene oder vor-bearbeitete Bilddateien abzufragen. Diese Bildbearbeitung macht Sinn, um auch auf schlechter ausgestatteten Endgeräten arbeiten zu können und eine gut referenzierbare URLs zu erstellen, sie führt aber auch zu dem Problem, dass der IIIF-Server idealerweise alle Bilder hochaufgelöst vorhalten sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei museum-digital können Museen Bilddateien hochladen - aber gerade größere Häuser betreiben ihre eigenen Bildserver und verlinken die dort gehosteten Bilddateien nur. In diesen Fällen liegen bei museum-digital nur Voransichten, sodass wir keine adäquate Bildbearbeitung auf Serverseite vornehmen können Entsprechend bieten wir für Objekte, die extern gehostete Abbildungen haben, keine IIIF-Manifeste an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dadurch, dass unsere IIIF-Implementation nur IIIF in der Version 2.1 unterstützt, das (noch) nicht mit PDFs, Videos, Audio-Dateien und 3D-Digitalisaten umgehen kann, die man aber auch bei museum-digital als Objekt-Abbildungen verknüpfen kann, sind Objekte, die z.B. eine Video-Abbildung haben, ebenfalls ohne IIIF-Manifest.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;iiif-collections&quot;&gt;IIIF Collections&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein besonders schönes Feature von IIIF sind IIIF Collections, mit denen viele einzelne Objekte / Manifeste zusammengruppiert werden können. Um die Mindestanforderungen für eine IIIF-Schnittstelle umzusetzen, waren IIIF Collections schon seit zwei Jahren implementiert - nur eben ohne die Auflistung der zur Collection gehörenden Objekte / Manifeste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit heute sind diese Auflistungen sowohl für Sammlungen als auch Objektgruppen, die beide als IIIF Collections erreichbar sind, möglich. Aufgelistet werden, wie oben beschrieben, aber eben nur Objekte, die ausschlieslich bei museum-digital gehostete Bilder als Abbildungen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erreichbar sind die Repräsentationen von IIIF Collections wie immer bei IIIF über die passenden URLs:&lt;/p&gt;
&lt;pre class=&quot;giallo&quot; style=&quot;color-scheme: light dark; color: light-dark(#000000, #E6EDF3); background-color: light-dark(#FFFFFF, #0D1117);&quot; &gt;&lt;code data-lang=&quot;plain&quot;&gt;&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;https://brandenburg.museum-digital.de/apis/iiif-presentation/collection/c217&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Diese URL beschreibt die Gemäldesammlung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Spannend ist dabei der letzte Abschnitt der URL: c217. Dadurch, dass die IIIF Collection-API bei museum-digital mit Institutionen, Sammlungen und Objektgruppen gleich drei verschiedene Arten von Einordnungen abdeckt, wird als erstes Zeichen des den jeweiligen Eintrag repräsentierenden URL-Abschnitts der Typ angegeben. Danach folgt die API. “c217” bedeutet also, dass es sich um die Sammlung mit der ID 217 geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit “i” als Kürzel werden “Institutionen” bezeichnet, mit “s” Objektgruppen bzw. Serien. Ein Beispiel einer Objektgruppe als IIIF Collection wäre also etwa:&lt;/p&gt;
&lt;pre class=&quot;giallo&quot; style=&quot;color-scheme: light dark; color: light-dark(#000000, #E6EDF3); background-color: light-dark(#FFFFFF, #0D1117);&quot; &gt;&lt;code data-lang=&quot;plain&quot;&gt;&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;https://hessen.museum-digital.de/apis/iiif-presentation/collection/s20&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;div
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  &lt;div class=&quot;flex items-center rounded-t-lg bg-(--admonition-bg) p-1&quot;&gt;
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    &gt;
      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Gebärdensprache Videos – kurz erklärt</title>
        <published>2022-03-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-03-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/08/gebaerdensprache-videos-kurz-erklaert/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/08/gebaerdensprache-videos-kurz-erklaert/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/08/gebaerdensprache-videos-kurz-erklaert/">&lt;p&gt;In Deutschland leben ca. 80 000 gehörlose und ca. 16 Millionen schwerhörige Menschen. Davon haben 140.000 einen Behinderungsgrad von mindestens 70% und sind auf Gebärdensprach-Dolmetscherinnen oder Dolmetscher angewiesen. Webseiteninhalte mit Gebärdensprache adressieren gehörlose Nutzerinnen und Nutzer persönlich und gewähren ihnen barrierefreien Zugang. Der Museumsverband des Landes Brandenburg e. V. hat daher für seine Website die Informationen zum Verband und dessen Aktivitäten in Gebärdensprache übersetzen lassen und die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/gebaerdensprache/&quot;&gt;Videos online gestellt&lt;/a&gt;. Letztendlich kommt der Museumsverband damit auch den geltenden rechtlichen Vorgaben nach. Nach der BITV 2.0 § 4 sind Gebärdensprachevideos seit dem 22. März 2012 für neue Webseiten von öffentlichen Stellen verpflichtend, für bestehende Webseiten galt der 22. März 2014 als Stichtag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was ist Gebärdensprache?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gebärdensprache wird ausschließlich mit den Händen gesprochen. In der Kommunikation sind aber auch die Oberkörperhaltung, die Blickrichtung, Mundbewegung und die Mimik äußerst wichtig. Bei der Deutschen Gebärdensprache (DGS) handelt es sich um eine Sprache (seit dem 01. Mai 2002 auch Amtssprache) mit eigenständigem Vokabular und Grammatik. Gehörlose Menschen ziehen die DGS einem schriftlichen Text vor. Die Gebärdensprache ist für sie die Muttersprache, dagegen sind Schrift- und Lautsprache Fremdsprachen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/08/gebaerdensprache-videos-kurz-erklaert/./Screenshot-2022-03-08-at-09-56-51-Gebaerdensprache.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie entsteht ein Gebärdensprachevideo?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Planung und Erstellung von Videos in Gebärdensprache sind einige wichtige Punkte zu beachten. In vielen Sprachen gibt es Dialekte, so auch in der Gebärdensprache. Für einen Videodreh ist es essentiell, dass staatlich geprüfte taube Dolmetscherinnen oder Dolmetscher (native signers) Ihre Texte übersetzen. Damit können Sie sicher sein, dass die offiziellen Gebärden verwendet werden und die Ausdrucksweise natürlich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gebärdensprachevideo sollte insgesamt nicht zu lang sein. Vier Filmminuten entsprechen ungefähr 250 Wörtern. Sie können für die Texterarbeitung auch einen Dienstleister beauftragen. Die Übersetzung Ihres Textes wird dann mit einem Dolmetscher aufgenommen. Das Erstellen von Videos in Gebärdensprache ist sehr aufwendig und verlangt eine gute Technik. Es ist sehr ratsam, einen professionellen Anbieter damit zu beauftragen. Auf der Webseite von „BIK für Alle“ (BIK - barrierefrei informieren und kommunizieren) finden Sie eine Liste mit Anbietern: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://bik-fuer-alle.de/anbieter-von-gebaerdensprachvideos.html&quot;&gt;https://bik-fuer-alle.de/anbieter-von-gebaerdensprachvideos.html&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Aufnahme stehen der Dolmetscherin oder der Dolmetscher vor einem Greenscreen. Sie tragen dabei dunkle und einfarbige Kleidung. Nach der Aufnahme wird das Video von hörenden Gebärdendolmetscherinnen oder -dolmetschern noch einmal geprüft. In der Nachbearbeitung wird der Hintergrund eingesetzt. Dieser sollte neutral sein, damit nichts von den Gebärden ablenkt. Wenn erwünscht, können auch Untertitel und ein Logo eingefügt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abschließend können Sie das Video in Ihre Webseite in angemessener Größe einbinden. Für Gebärdensprache gibt es ein eigenes Symbol, für das es verschiedene Ikons zur gemeinfreien Nutzung gibt. Das Ikon sollte auf der Startseite gut erkennbar sein. Unter diesem Ikon werden auf einer Seite Ihrer Webseite alle Videos in Gebärdensprache zusammengefasst. Stellen Sie Ihre Videos zusätzlich als Download bereit. Unter dem Link müssen die Dateigröße sowie die Abspieldauer angegeben werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/08/gebaerdensprache-videos-kurz-erklaert/Screenshot-2022-03-08-at-10-05-48-Gebaerdensprache.png</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Ein neues Design für md:term</title>
        <published>2022-02-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-02-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/02/02/ein-neues-design-fuer-mdterm/">&lt;p&gt;Mit dem Wochenende haben wir seit langer Zeit das erste größere Update für &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://term.museum-digital.de/&quot;&gt;md:term&lt;/a&gt;, den Vokabularbrowser von museum-digital, veröffentlicht. Es ist nun komplett neu designed, noch ein gutes Stück performanter, und bietet eine neu hinzugekommene Download-Funktion.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuerst aber ein Schritt zurück: Das Ziel von md:term ist, einen zentralen öffentlich referenzierbaren Ort für die kontrollierten Vokabulare von museum-digital zu bieten, und sie einerseits über eine gut erreichbare Schnittstelle leicht nachnutzbar und anderseits leicht durchsuchbar zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wunsch nach einer Download-Funktion kam im Sinne der Nachnutzbarkeit auf: Für manche Zwecke ist es sinnvoller, gleich das ganze Vokabular in einem Rutsch herunterzuladen und auszuwerten, als die vorhandenen Einträge jeweils einzeln abzurufen. Deshalb bieten z.B. auch die Wikipedia und Wikidata alle Ihre Inhalte gebündelt zum Download an. Mit der neuen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://term.museum-digital.de/downloads&quot;&gt;Download-Funktion&lt;/a&gt; lassen sich ebenso die zentralen Vokabulare (für Orte, Personen, Zeiten und Schlagworte) von museum-digital als ZIP herunterladen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Re-Design wurde so sowohl technisch als auch im Bezug auf das Design nötig. Auf technischer Seite musste der Code wesentlich modularer aufgebaut werden, damit wir dieselben Funktionen zum Aufbau der menschenlesbaren Seite wie für die Erstellung der ZIP-Dateien benutzen konnten. Das der Code so wesentlich leichter wartbar und erweiterbar wird, ist ein glücklicher Nebeneffekt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die menschenlesbare Anzeige bedurfte vor allem wegen der Seitenspalte einer Überarbeitung. Wo jetzt eine neue Download-Sektion verlinkt werden sollte, war nach dem vorhandenen Design schlicht kein sauber nutzbarer Platz. Eine nicht allzu große Änderung hätte vielleicht genügt, aber um ein allgemein besser mit der regulären “Ausgabe” von museum-digital harmonierendes Design zu finden, war es leichter, das Design noch einmal grundlegend neu zu implementieren. So zeigt sich md:term jetzt vor allem in Grautönen, und nutzt mit Source Sans Pro dieselbe Schriftart wie die anderen öffentlichen Seiten von museum-digital.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Seitenspalte ist jetzt in mehrere klar voneinander abgetrennte Unterbereiche unterteilt, mit einer eigenen Sektion für Links und den Wechsel der benutzten Sprache. Neu ist eine bei Orten, Schlagworten und Zeiten auf großen Bildschirmen dazugekommene zweite Seitenspalte, in der man direkt zu den übergeordneten und untergeordneten Begriffe navigieren kann. Bisher war diese Hierarchie recht weit unten auf den Seiten zu finden, sodass md:term jetzt sicher noch auch noch ein kleines Stück schneller navigierbar ist.&lt;/p&gt;
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      info
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  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Objektfotografie (Folge 1) - &quot;Von grob bis fein&quot;</title>
        <published>2022-01-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-01-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Objektfotografie ist ein zentraler Bestandteil der Sammlungsdokumentation in einem Museum. Das Video-Tutorial „Objektfotografie - von grob bis fein“ zeigt, was bei Aufnahmen von Museumsobjekten zu beachten ist und wie mit einfachen Mitteln gute Objektfotos gemacht werden können. Im einführenden Basismodul „Objektfotografie - von grob bis fein“ fotografieren wir ein typisches Museumsobjekt mit verschiedenen Kameras und Lichtquellen, geben dazu&lt;br /&gt;
einfache Ratschläge und vergleichen die Resultate.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/fileadmin/Handreichungen/Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein.pdf&quot;&gt;Das Skript zum Downloaden.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=WF9iUvk--zU &lt;/div&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Hintergund&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor wir verschiedene Kameras und Lichtquellen ausprobieren, bauen wir uns eine Hohlkehle aus einem großen, weißen Fotokarton. Die Hohlkehle, ein zwischen Untergrund und Wand gespannter Bogen aus Karton, erlaubt einen Gegenstand aufzustellen, ohne dass im Hintergrund störende Elemente zu erkennen sind. Das Objekt steht somit alleine für sich. Es kann auch ein grauer Karton verwendet werden, was bei hellen Objekten (Porzellan und Glas)&lt;br /&gt;
von Vorteil sein kann, damit sich diese Gegenstände visuell besser vom Hintergrund trennen. Farbige Hintergründe sind nur sinnvoll, wenn sie für einen konkreten Anlass ausdrücklich gewünscht sind. Grau und Weiss sind zeitlos und machen die Aufnahmen langlebiger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Objekt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Museumsgegenstand ist eine Lötlampe aus dem Depot des Museums im Mönchenkloster, die in der Nachwendezeit auf der örtlichen Müllkippe gefunden wurde. Über die Objektgeschichte ist daher wenig bekannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Smartphone mit Tageslicht: (Video 2:17 min)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Smartphone hat im Alltag oft die Fotokamera abgelöst und weshalb es in unserem Tutorial mitaufgenommen haben. Wir positionieren unseren Aufbau am Fenster, so dass seitlich Tageslicht auf das Objekt fällt. Damit der Gegenstand auf seiner Schattenseite nicht zu dunkel wird, hellen wir diese mit einem Aufheller auf. Das kann ein Stück Styropor sein und wie hier im Film ein Schuhkarton, dessen eine Seite mit Aluminiumfolie und dessen andere Seite mit weißem Papier beklebt ist. Probieren Sie aus, welche Seite passender aufhellt. Das Praktische an einer Schuhschachtel ist: Sie steht auch von alleine.&lt;br /&gt;
Die Auflösung des Bildes ist noch etwas rauh und pixelig, siehe Vergrößerung unten rechts. Der Hintergrund ist vorne und rechts zu hell (papierweiß), was bei der Verwendung als Druckvorlage nicht ideal ist. Entweder wird der Bildrand rundum papierweiß (Freisteller) oder hat rundum einen Bildton. Der Hintergrund ist warmtonig verfärbt, nicht neutral weiß/grau. Das bedeutet, dass auch das Objekt nicht farbgetreu dargestellt wird.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/./Screenshot-2022-01-31-at-10-34-06-Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein-pdf.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;© kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Smartphone mit Schreibtischlampe: (Video 5:10 min)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Schreibtischlampe ist unsere erste „künstliche“ Lichtquelle. Um das Licht der Lampe etwas weicher zu machen, kleben wir vor die Lampe einen Bogen Butterbrotpapier. Direktes Licht würde zu einem zu stark konturierten Schatten führen, der die Form des Objektes überlagert. Damit der Schatten zur Seite fällt, beleuchten wir von der Seite und hellen die Schattenseite des Objektes mit einem Aufheller auf. Licht von vorne führt immer zu unpassenden Schatten. Die Auflösung entspricht der Tageslichtaufnahme. Der Hintergrund ist farblich etwas neutraler, damit auch das Objekt. Es ist insgesamt etwas dunkler wiedergegeben. Der Aufheller vermag die Schattenseite nur minimal aufzuhellen. Dieses Smartphone hat nur ein Objektiv mit einer Brennweite, die leicht weitwinkelig ist. Die Darstellung ist dadurch etwas verzerrt. Besser wäre die Verwendung einer leichten Telebrennweite.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/./Screenshot-2022-01-31-at-10-42-45-Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein-pdf.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;© kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Bridgekamera mit Schreibtischlampe: (Video 7:43 min)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die hier verwendete Kamera haben wir uns vor Ort im Museum im Mönchenkloster geliehen. Es ist eine Kamera im APS-C Format, mit einem Sensor, der wesentlich größer ist, als der Sensor eines Smartphones. Je größer der Sensor, desto besser ist in der Regel auch die Bildqualität. Wir beleuchten nach wie vor mit der Schreibtischlampe mit Butterbrotpapier, hellen das Bild aber auf der Schattenseite nicht auf. Der weiße Hintergrund verleitet den Belichtungsmesser der Kamera dazu, mehr Helligkeit zu messen, als tatsächlich vorhanden ist. Deshalb stellen wir an der Kamera die Belichtungskorrektur auf +1 und verwenden die Belichtungsautomatik, die alle anderen Einstellungen übernimmt, damit das Objekt nicht zu dunkel wiedergeben wird, Fotografiert wird mit einem Zoomobjektiv bei einer Brennweiteneinstellung im leichten Telebereich (55mm).&lt;br /&gt;
Die Auflösung des Bildes ist wesentlich besser als beim Smartphone, hier dennoch etwas pixelig, da die&lt;br /&gt;
Empfindlichkeit der Kamera (ISO) noch sehr hoch ist. Hätten wir ein Stativ verwendet und die Empfindlichkeit auf 100 (ISO) gestellt, wäre die Auflösung feiner. Durch die Verwendung des moderaten Telebereichs der Kamera, wird das Objekt nicht mehr verzerrt dargestellt.&lt;br /&gt;
Bei APS-C Kameras liegt ein moderates Tele bei 35-55 mm, bei Vollformatkameras bei 50 - 90 mm. Generell eignen sich besonders Makroobjektive als Festbrennweiten für die Objektfotografie, da sie immer im leichten Telebereich liegen, auch Nahaufnahmen ermöglichen und verzerrungsfrei berechnet sind, was insbesondere bei Reproduktionen eine große Rolle spielt. Ein Blatt Papier soll schließlich nicht rundlich wie ein Kissen aussehen, sondern gerade Kanten haben.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/./Screenshot-2022-01-31-at-10-36-02-Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein-pdf-1.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;© kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;4. Bridgekamera mit indirektem Handblitz (Video 9:38 min)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir verwenden nun einen Handblitz, mit dem wir indirekt gegen die Decke blitzen. Die ganze Decke dient damit als Lichtquelle und ermöglicht eine weiche Ausleuchtung des Bildes, ähnlich einer Softbox. In der Praxis arbeiten wir häufig selber auf diese Weise, nur dass wir mit einem stärkeren Studioblitz an die Decke blitzen. Ist die Decke dunkel oder zu hoch, kann auch gegen eine seitliche Wand, ein Stück Styropor/hellen Karton oder durch ein durchsichtiges helles Material (weißer Stoff oder Tyvek) geblitzt werden.&lt;br /&gt;
Es gibt in der Regel nicht den einen gültigen Weg zur idealen Beleuchtung, sondern viele Möglichkeiten. Als erfahrene Museumsfotografen werden auch wir immer vor neue Herausforderungen gestellt, da die Varianten an Museumsobjekten schier unendlich sind und wir immer wieder neue Wege suchen, ein Objekt passend zu beleuchten. Deshalb ist das Improvisieren und Ausprobieren beim Setzen des Lichtes immer eine gute Idee.&lt;br /&gt;
Die Auflösung hat sich weiter verbessert, da die Kamera eine weniger pixelige, rauschärmere Empfindlichkeit verwendet hat. Das relativ dunkle, metallene Objekt ist gut beleuchet. Der Weißabgleich bzw. der Farbstich auf dem Hintergrund ist neutraler geworden, wenn auch noch nicht perfekt.&lt;br /&gt;
Alle Abbildungen in diesem Script sind unbearbeitete JPEGs, wie sie jedes Smartphone, aber auch jede Kamera herstellt. Auf eine weitere Bildbearbeitung haben wir hier noch verzichtet. Der weiße Hintergrund hat meist einen leichten Farbstich, der je nach Monitor etwas anders ausschauen kann. Wie diese Farbstiche zu vermeiden sind, zeigen wir im nächsten Tutorial.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/./Screenshot-2022-01-31-at-10-38-57-Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein-pdf-1.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;© kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;5. Vollformatkamera mit professionellen Einstellungen: (Video 11.45 min)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Aufnahme haben wir mit unserer Vollformatkamera mit einem 60mm Makroobjektiv gemacht. Die Empfindlichkeit der Kamera haben wir manuell auf den Basiswert von 100 (ISO) gestellt. Die Blende des Objektivs auf 11, die Verschlußzeit auf eine 1/125 Sekunde. (Das sind unsere manuellen Grundeinstellungen.) Das Blitzlicht kommt von oben durch eine Softbox. (Wir hätten auch einfach gegen die Decke blitzen können.) Die richtige Lichtmenge wird am Blitz nach Kontrolle der ersten Aufnahme am Kameradisplay eingestellt. Damit der zylindrische Körper nicht nur Licht von oben abbekommt, haben wir ihn von vorne aufgehellt, in dem wir ein Styropor nur ganz leicht angewinkelt zwischen das Objekt und die Kamera gehalten haben.&lt;br /&gt;
Die Auflösung des Bildes ist noch etwas höher geworden. Vor allem erscheint die Materialität der Lötlampe jetzt dank der ausreichenden Beleuchtung in vollem Glanz. Das Metallische der Oberfäche kommt erstmals richtig zur Geltung. Objekt und Hintergrund sind in einem wesentlich kühleren Bildton dargestellt, wenn auch noch nicht gänzlich neutral.&lt;br /&gt;
Hätten wir unseren Studioblitz schon bei der Aufnahme mit der Kamera mit APS-C Sensor (Bridgekamera) verwendet und statt der Belichtungsautomatik eine manuelle Einstellung vorgenommen, hätten wir ein annähernd ähnlich gutes Foto machen können.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/./Screenshot-2022-01-31-at-10-47-59-Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein-pdf.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;© kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Resümee&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Aufnahmen mit dem älteren Smartphone sind nur für kleine Abbildungen und wirklich nur im Notfall für den Druck geeignet. Ein moderneres Smartphone mit Teleobjektiv wäre mit Sicherheit geeigneter, da vor allem das Weitwinkelobjektiv für Objektfotos nicht geeignet ist, da es zu verzerrenden Aufnahmen führt. Allerdings läßt sich ein Smartphone nicht mit einem externen Blitz verwenden. Moderne Smartphones hübschen zudem Farben künstlich auf.&lt;br /&gt;
Die Bridgekamera/APS-C Kamera führt wie die Vollformatkamera zu wesentlich besseren Ergebnissen, vor allem wenn ausreichend Licht vorhanden ist. Ein gut eingesetzter Blitz führt zusammen mit einer geeigneten Brennweite bei Verwendung beider Kamerasysteme immer zu brauchbaren Ergebnissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Glossar&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Brennweite&lt;/em&gt; = der Abstand der optischen Mitte des Objektives zum Bildsensor. Je länger der Abstand, desto länger ist die Brennweite. Je länger die Brennweite, desto näher können wir Objekte abbilden. Ferngläser haben immer lange Brennweiten. Je kürzer die Brennweite, desto Weitwinkeliger ist sie, ähnlich einer Panoramaaufnahme, bei der möglichst alles vor der Kamera befindliche abgebildet werden kann. Deshalb eignet sich ein Weitwinkelobjektiv gut für Landschaftsaufnahmen und ein Teleobjektiv für Objekte, die wir nah abbilden wollen. Eine normale Brennweite entspricht dem Blick durch unsere Augen. Wie stark die Tele oder Weitwinkelwirkung eines Objektives ist, hängt auch von der Größe des Bildsensors ab. Deshalb ist die Normalbrennweite im Vollformat 50mm, im APS-C Format 35mm und bei Micro 4/3 25mm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bridgekamera&lt;/em&gt; = Wir verwenden den Begriff hier, um eine Kamera zu bezeichnen, die zwischen einer Kompaktkamera (Knipse) und einer professionellen Spiegelreflexkamera steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;APS-C Format&lt;/em&gt; = ein Bildsensor im Format von 25,1 mm × 16,7 mm&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Vollformat (Abk.: FF bzw FX Format)&lt;/em&gt; = ein Bildsensor im Format 24 mm × 36 mm&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bildsensor&lt;/em&gt; = lichtempfindliche Fläche auf die das Kameraobjektiv nach dem optischen Prinzip (Camera Ob-&lt;br /&gt;
scura) ein Bild wirft. Der Sensor wandelt das einfallende Licht in elektrische Signale um, aus der der Bildpro-&lt;br /&gt;
zessor ein digitales Foto generiert, das gespeichert werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Empfindlichkeit (ISO)&lt;/em&gt; = Der Basiswert liegt in der Regel bei 100 und ist als Einstellung immer zu bevorzugen,&lt;br /&gt;
da das Bild feiner und rauscharm wiedergegeben wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Softbox&lt;/em&gt; = Eine faltbare Lichtwanne, die ursprünglich punktförmiges (hartes) Licht auf eine größere Fläche&lt;br /&gt;
verteilt und damit weicher macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Objektfotografie (Folge 2) - Fototechnik</title>
        <published>2022-01-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-01-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-2-fototechnik/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-2-fototechnik/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-2-fototechnik/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In unserem zweiten Filmmodul erklären wir die technischen Grundlagen des Fotografierens. Es handelt sich dabei auf Seiten der Kamera um die Blende, die Belichtungszeit, die Empfindlichkeit (ISO), den Weißabgleich, und die verschiedenen Brennweiten der Objektive, sowie die Größe der Sensoren. Weiterhin behandeln wir die Blitzsynchronisierung und die Belichtungsmessung bei Verwendung verschiedener Bildhintergründe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/fileadmin/Handreichungen/Script_Tutorial_Folge2_Fototechnik.pdf&quot;&gt;Das Skript zum Download.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;https://youtu.be/cvT9UA_um8Y &lt;/div&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die richtige Belichtung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die richtige Belichtungszeit eines Fotos kann durch drei Dinge beeinflusst werden: die Blende, die Belichtungszeit und die Empfindlichkeit (ISO).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Die Blende&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Blende ist die Öffnung im Objektiv, die aus Lamellen gebildet wird und bestimmt, wieviel Licht zum Sensor durchgelassen wird. Sie wird in der Regel am Blendenring des Objektivs oder elektrisch über ein Rädchen an der Kamera eingestellt. Typische Blendenwerte sind 2.8, 4.0, 5.6, 8, 11, 16, 22. Bei Blende 2.8 ist das Loch im Objektiv ganz groß, es trifft viel Licht auf den Sensor, das Bild wird dadurch heller. Bei Blende 22 ist das Loch ganz klein und wenig Licht trifft auf den Sensor, das Bild wird dunkler. Die verschiedenen Blenden beeinflussen die Schärfentiefe des Fotos. Bei offener Blende (2.0, 2.8) stellt ein Objektiv nur eine Ebene im Bild scharf, bei geschlossener Blende (11, 16) wird ein tieferer Bereich scharf gestellt. In der Regel ist es sinnvoll das Objektiv zwei bis dreimal abzublenden, z.B. auf Blende 5, 6 oder 8, da Objektive dann bis in die Ecken des Bildes am schärfsten sind. Gleichzeitig erhöht sich auch die Schärfentiefe, also der Schärfebereich von der Kamera hin zu entfernteren Bildbereichen.&lt;br /&gt;
In der Objektfotografie wollen wir in der Regel das Objekt vollständig scharf abbilden. Deshalb verwenden wir meist Blende 11, manchmal auch Blende 13 oder 16. Jedes Objektiv erlaubt auch Zwischenschritte bei der Blendeneinstellung.&lt;br /&gt;
WARNUNG: In der Regel führt bei Objektiven die Einstellung von kleineren Blendenöffnungen ab Blende 16&lt;br /&gt;
zu Qualitätsverlusten, da die Lichtstrahlen zu stark umgelenkt werden. Dies wird auch als Diffraktion oder&lt;br /&gt;
Beugung bezeichnet. Deshalb bleiben wir in der Regel zwischen Blende 11 und 16.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-2-fototechnik/./Screenshot-2022-01-31-at-11-10-28-Script_Tutorial_Folge2_Fototechnik-pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Bei geschlossener Blende (hier Blende 11) werden beide Kugeln scharf. © kienzle I oberhammer &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Die Belichtungszeit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Belichtungszeit sollte erst nach Einstellung der Blende gewählt werden, da wir in der Objekt- und in der Architekturfotografie über die Blendeneinstellung die Bildgestaltung beeinflussen (Schärfentiefe). Über die Belichtungszeit bestimmen wir dann die richtige Menge des Lichtes, die auf den Sensor trifft. Je länger die Belichtungszeit, desto mehr Licht trifft auf den Sensor und desto heller wird das Bild. Damit können wir bei Aufnahmen mit großen Blenden (große Zahlen wie 11, 16, 22) bei denen weniger Licht durch das Objektiv auf den Sensor fällt, zu dunkle Aufnahmen ausgleichen, indem wir eine längere Belichtungszeit wählen. Bei der Objektfotografie sollte möglichst immer mit Stativ oder Blitz fotografiert werden. Die Fotografie mit Stativ verhindert verwackelte Aufnahmen bei längeren Verschlusszeiten wie eine 1/60sek, 1/30sek, 1/15sek, 1/8tsek, 1/4sek, 1/2 sek, 1 Sekunde, 2 Sekunden, 4 Sekunden. Wird ein Blitz verwendet, wird die richtige Belichtung über die Blitzstärke eingestellt, indem die Helligkeit des Blitzes geregelt wird. Die Belichtungszeit lässt sich beim Blitz nicht steuern. In der Regel blitzt er mit einer 1/250stel Sekunde und kürzer. Deshalb wird an der Kamera eine Belichtungszeit von nur 1/125stel Sekunde eingestellt. Ein externer Blitz, dessen Verwendung wir dringend empfehlen, wird entweder über ein Kabel oder einen Transmitter mit der Kamera synchronisiert. Wir raten zu einem Transmitter, da Kabel mechanischer Abnutzung unterliegen. Tritt dennoch der Fall ein, dass weder Blitz noch ein Stativ zur Verfügung stehen, sollte als Belichtungszeit aus der Hand mindestens eine 1/125stel Sekunde gewählt werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-2-fototechnik/./Screenshot-2022-01-31-at-11-11-26-Script_Tutorial_Folge2_Fototechnik-pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Hier beträgt die Belichtungszeit 1/4 Sekunde und die Aufnahme ist aus der Hand fotografiert. Das Bild ist verwackelt. © kienzle I oberhammer &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Die Empfindlichkeit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Empfindlichkeit (ISO) wird die Lichtempfindlichkeit des Sensors eingestellt. Je höher sie eingestellt ist, desto mehr Licht kann der Sensor einfangen. Solange wir mit Stativ oder/und Blitz oder bei genügend Helligkeit fotografieren, empfiehlt es sich immer bei der niedrigsten Empfindlichkeit (Grundempfindlichkeit) zu bleiben. Das ist in der Regel 100 ISO, kann aber auch abhängig von der Kamera 50 ISO oder 200 ISO sein.&lt;br /&gt;
Die Fotos werden bei niedriger Empfindlichkeit feiner und rauschärmer dargestellt. Nur wenn nicht genügend Licht und kein Stativ vorhanden sind und auch die Blende des Objektivs nicht weiter geöffnet werden kann, sollte ein höherer ISO Wert eingestellt werden. Denn erst dann ist es möglich, eine entsprechend kurze Belichtungszeit einzustellen und ein Verwackeln des Bilds zu verhindern. Wird die Empfindlichkeit zu hoch eingestellt, beginnt das Bild zu rauschen. Abhängig von der Kamera können auch noch Werte von 400 bis 800 ISO ohne große Qualitätseinbußen verwendet werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-2-fototechnik/./Screenshot-2022-01-31-at-11-13-46-Script_Tutorial_Folge2_Fototechnik-pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Belichtungszeit/ISO: 25000, das Bild rauscht. © kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie prüfe ich die richtige Belichtung des Fotos?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1Wir haben nun mit der Blende, der Belichtungszeit, der Blitzstärke und der Empfindlichkeit (ISO) die Werkzeuge zur richtigen Belichtung kennengelernt. Nur wie wissen wir, wann wir ein Bild richtig belichtet haben? In der Objekt- und Architekturfotografie raten wir von automatischen Belichtungsprogrammen und Auto-ISO ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Der Belichtungsmesser&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In jeder Digitalkamera gibt es einen eingebauten Belichtungsmesser. Das ist meist eine Skala von Minus bis Plus. In der Mitte wird die richtige Belichtung angezeigt. Die Kamera misst immer das Licht, das vom Objekt reflektiert wird. Diese Messung ist nicht immer ganz genau, da der Belichtungsmesser helle und dunkle Objekte immer mittelhell oder mittelgrau belichten will. Ein Objekt vor einem weissen Hintergrund würde dadurch immer zu dunkel belichtet. Deshalb verlassen wir uns bei der Belichtung besser auf die richtige Interpretation des Histograms.&lt;br /&gt;
Bei Blitzaufnahmen kann nur ein externer Belichtungsmesser verwendet werden, mit dem wir die Messung zur Lichtquelle hin vornehmen. Wir messen das ankommende Licht des Blitzes (Lichtmessung) und bekommen so stets einen neutralen Belichtungswert. In der Regel wird dabei der Belichtungsmesser mit einer aufgesetzten Kalotte (einer weissen Halbkugel) parallel zur Kamera gerichtet. In der Praxis verwenden wir den externen Belichtungsmesser nur, um zu überprüfen, ob unsere Blitze ein Bild gleichmäßig ausleuchten, was bei Reproduktionen wichtig ist. (siehe Tutorial 4 – Die Reprofotografie)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Das Histogram&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Digitaltechnik macht es uns möglich, Bilder gleich nach der Aufnahme zu beurteilen und die Belichtung gegebenenfalls anzupassen, indem das Histogram des Fotos beurteilt wird. Das Histogramm (rechte Spalte) kann bei vielen Kameras zusätzlich zum gemachten Foto in der Wiedergabe (linke Spalte), mit angezeigt werden. In der Regel können wir die Helligkeit natürlich auch am wiedergegeben Bild auf dem Kameramonitor beurteilen. Das Histogramm hilft zusätzlich bei der Beurteilung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Und noch zu beachten…&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Der Weißabgleich&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stimmt die Belichtung und ist das Bild wie gewünscht scharf, könnten wir eigentlich zufrieden sein. Allerdings haben wir eine wichtige Einstellung die ganze Zeit außen vor gelassen, den Weißabgleich. Dabei errechnet die Kamera einen möglichst neutralen Farbwert, so wie das Gehirn dies auch für das von uns Gesehene macht. Er ist normalerweise bei der Kamera auf Automatik eingestellt, was eine gute Voraussetzung für die spätere Bearbeitung ist. Dennoch ist er selten 100% richtig. Wie der Weißabgleich ideal nach der Aufnahme eingestellt werden kann, werden wir im Tutorial 5 zeigen, in dem es um die digitale Bildbearbeitung nach der Aufnahme geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Die Brennweite / Das Objektiv&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir als Fotografenteam ein Objekt fotografieren, verwenden wir in 99% aller Fälle ein älteres Makroobjektiv mit einer Brennweite von 60mm. Dies entspricht einem ganz leichten Teleobjektiv bzw. auch einer sogenannten Normalbrennweite, die bei Vollformat 50mm entspricht. Dies entspricht grob dem Blickwinkel unserer Augen. Es gibt auch 90mm oder 100mm Makroobjektive, die wir aber ungern nutzen, weil sie zu teleartig sind und den Nachteil haben, dadurch weniger Schärfentiefe zu haben. Das ist letztlich auch Geschmacksache.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Makroobjektive haben nicht nur den Vorteil, dass sie uns Nahaufnahmen machen lassen, sie verzerren auch&lt;br /&gt;
nicht die Ränder eines Bildes. Das bedeutet Gegenstände und Reproduktionen werden so wiedergegeben,&lt;br /&gt;
wie sie sind. Gerade Linien bleiben gerade.&lt;br /&gt;
Je nach verwendetem Bildsensor wie Vollformat, APS-C, Micro 4/3 ändern sich die Zahlenangaben der Brennweiten. Gilt im Vollformat 50mm als Normalobjektiv, so ist dies bei APS-C ein 35mm Objektiv und bei Micro 4/3 25mm. Vollformat bedeutet, der Sensor hat eine Größe von 24 x 36mm, APS-C Sensoren sind nur halb so groß, also 25.1×16.7 mm und Micro 4/3 hat Sensoren der Größe 18 mm × 13.5 mm. Je größer der Sensor, desto besser ist die Bildqualität. Für eine Vertiefung des Themas „Welche Kamera mit welchem Sensor ist für mich die beste?“ empfehlen wir den Besuch im Fachhandel.&lt;br /&gt;
Bei Architekturaufnahmen von Museumsräumen empfiehlt sich ein Weitwinkelobjektiv zu verwenden, das eine Brennweite von mindesten 24mm bei Vollformat hat. Oder mindestens 16mm bei APS-C und 12mm bei Micro 4/3&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Eine Komplettüberarbeitung der Objektsuche in musdb und der Ausgabe von museum-digital - und ein neues Handbuch</title>
        <published>2022-01-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-01-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/17/eine-komplettueberarbeitung-der-objektsuche-in-musdb-und-der-ausgabe-von-museum-digital-und-ein-neuen-handbuch/">&lt;p&gt;In den letzten Wochen hat sich technisch wieder viel bei museum-digital bewegt - bisher unsichtbar, weil es sich um die größte Überarbeitung einer schon vorher vorhandenen Funktion in musdb seit langen handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine neue Suchfunktion in musdb bietet endlich die Möglichkeit, nach Ereignissen zu suchen (nicht nur ihren Bestandteilen), negative Suchen durchzuführen (z.B. “Objekte, die nicht aus Hamburg kommen”), “oder”-Suchen zu machen, und - mir persönlich seit langem ein Anliegen - Objekte mit Maßangaben größer oder kleiner als ein gegebener Wert zu suchen. Damit spiegelt die Objekt-Suchfunktion in musdb die Logik der hier noch nicht besprochenen, aber schon länger verfügbaren neuen Suchfunktion der Ausgabe von museum-digital.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil es sich aber um so eine einschneidende Überarbeitung handelt, war es umso dringlicher, die entsprechende Seite im Handbuch zu überarbeiten. Einmal dabei, haben wir die Gelegenheit genutzt, das Handbuch technisch auf ganz neue Beine zu stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/musdb/Objektsuche/Filtern.html&quot;&gt;Die Handbuchseite zur neuen Suchfunktion in musdb kann hier gefunden werden.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;neues-handbuch&quot;&gt;Neues Handbuch&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Warum also ein neues Handbuch? Der grundlegendste Grund ist die zugrundeliegende Software: Das alte Handbuch basierte auf einer selbst geschriebenen Software, die einerseits dem Anspruch eines Handbuchs nicht in allen Belangen entsprach, und andererseits in Ermangelung von Zeit schlicht nicht oft genug upgedatet wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das neue Handbuch wird mit der Software &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://github.com/rust-lang/mdBook&quot;&gt;mdbook&lt;/a&gt; generiert, die etwa auch für die Benutzer-Dokumentation der Programmiersprache Rust zum Einsatz kommt. Damit kommen nützliche, vorher nicht vorhandene Features wie etwa eine Druckfunktion für das gesamte Handbuch und eine besser navigierbare Navigation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Bearbeitung des Handbuchs bedeutet der Wechsel der Software, dass das Handbuch jetzt in simplen Plain-Text-Dateien geschieht, statt wie bisher direkt auf dem Server mit einem Login und eigenen Editor. Dadurch, dass diese Plain-Text-Dateien auch auf dem lokalen Rechner bearbeitet werden, kann in Zukunft theoretisch jeder zum Handbuch beitragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die neue Software hilft aber natürlich noch nicht, das bisher sehr unvollständige Handbuch auch tatsächlich zu schreiben, auch wenn die Arbeit jetzt auch mehr Schultern verteilt werden kann.&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/object/200225&quot;&gt;&lt;em&gt;Zuccarelli, Francesco: Cicero entdeckt das Grabmal des Archimede&lt;/em&gt; / CC BY-NC-SA @ Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg &amp;amp; Murza, Gerhard (1994)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Zweites Treffen der AG Digitalisierung Sachsen</title>
        <published>2021-11-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-11-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>jjahn</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/29/zweites-treffen-der-ag-digitalisierung-sachsen/">&lt;p&gt;Nach erfolgreicher Termin- und Themenabfrage freuen wir uns, als Termin für das zweite Treffen der AG Digitalisierung Sachsen den 20. Januar 2022, 14.00 bis 16.00 Uhr anzukündigen. Dieses Treffen wird unter dem Thema „Planung von digitalen Erschließungsprojekten“ stehen. Wenn Sie in Ihrem Museum ein solches Projekt erfolgreich Planen und durchführen konnten und gern darüber berichten würden, melden Sie sich gern bis 17.12.2021 bei Stefan Zunkel (&lt;a href=&quot;mailto:Stefan.Zunkel@skd.museum&quot;&gt;Stefan.Zunkel@skd.museum&lt;/a&gt;). Eine kleine Übersicht der geplanten Themenblöcke sowie die Zugangsdaten werden im neuen Jahr verschickt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für alle, die sich noch in diesem Jahr zu der erneuten Schließung der Museen und den wiederbelebten oder neuen digitalen Formaten austauschen oder aber neue Anregungen finden wollen, möchten wir eine kleine Austauschrunde am 07.12.2021 ab 14.00 Uhr anbieten. Es soll ein loses ungezwungenes Zusammenkommen sein, bei dem Teilnehmende sich über Möglichkeiten und Herausforderungen während der erneuten Schließung der Museen besprechen können. Vielleicht auch nur, um zu sehen, dass Sie mit Ihren Aufgaben und neuen Herausforderungen nicht allein sind. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen,sich am 07.12.2021 dieser Runde anzuschließen.&lt;/p&gt;
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        <title>Sachsen hat eine AG Digitalisierung</title>
        <published>2021-11-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-11-22T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>jjahn</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/22/informationsveranstaltung-zur-objektpublikation-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek-ddb/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/22/informationsveranstaltung-zur-objektpublikation-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek-ddb/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/22/informationsveranstaltung-zur-objektpublikation-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek-ddb/">&lt;h2 id=&quot;ag-digitalisierung-sachsen-wurde-gegrundet&quot;&gt;AG Digitalisierung Sachsen wurde gegründet&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Am 7. Oktober 2021 fand das vom Projektteam Digitales Sammlungsmanagement der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen initiierte Gründungstreffen der AG Digitalisierung Sachsen statt. Im Zentrum der neuen Arbeitsgemeinschaft sollen der gemeinsame Erfahrungsaustausch und die Vernetzung der Museen zu digitalen Themen stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Interesse an der Auftaktveranstaltung war groß – der Einladung waren mehr als 40 Kolleg*innen aus 35 kleinen und größeren Museen gefolgt, die sich virtuell über Struktur, Erwartungen und Ziele der entstehenden Arbeitsgruppe austauschten. Im gemeinsamen Gespräch entstand eine Liste mit zahlreichen Themen zur Digitalisierung, welche in den nachfolgenden Treffen der AG gemeinsam von den Teilnehmenden diskutiert werden können. In der Gründungsphase übernimmt die Planung und Koordinierung dieser Treffen vorerst das Projektteam Digitales Sammlungsmanagement der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbstverständlich steht allen interessierten Museumskolleg*innen die Teilnahme an der AG weiterhin offen. Wenn Sie in den Mitgliedsverteiler aufgenommen werden möchten, melden Sie sich gern bei Stefan Zunkel unter: stefan.zunkel@skd.museum.&lt;/p&gt;
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        <title>Brandenburgische Museen in der Deutschen Digitalen Bibliothek</title>
        <published>2021-11-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-11-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/18/brandenburgische-museen-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/18/brandenburgische-museen-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/18/brandenburgische-museen-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek/">&lt;div class=&quot;wp-block-columns&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-column&quot; style=&quot;flex-basis:66.66%&quot;&gt; Die [Deutsche Digitale Bibliothek (DDB)](https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/) ist ein Internet-Portal, in dem Kultur- und Wissenseinrichtungen – Archive, Bibliotheken, Museen, Denkmalpflege- und Forschungsinstitutionen – ihre Bestände online sichtbar und recherchierbar machen können. Gibt eine Nutzerin oder ein Nutzer in den Suchschlitz der DDB beispielsweise das Wort &quot;[Brandenburg](https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/searchresults?isThumbnailFiltered=true&amp;query=Brandenburg)&quot; ein, so werden über 100 000 Objekte angezeigt, die mit diesem Schlagwort verbunden sind. Das sind Digitalisate von Fotografien, Akten, Büchern, Urkunden, Briefen, Gemälden, Grafiken, Münzen und Medaillen. Insgesamt präsentieren momentan deutschlandweit 619 Institutionen über 13 Millionen Objekte in der DDB – darunter sind auch 233 Museen. Die Zahl der brandenburgischen Museen, die sich mit Daten an der DDB beteiligen, ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Waren es zunächst nur die &quot;großen&quot; Einrichtungen, wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten oder das Potsdam Museum, tragen heute 16 Museen aus Brandenburg mehr als 2400 Objekte zum digitalen Wissensnetzwerk bei.
&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-column&quot; style=&quot;flex-basis:33.33%&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/18/brandenburgische-museen-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek/./Blog2-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Registrierte Museen in der DDB (Kartenausschnitt), &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/about-us/institutions#map&quot;&gt;Link&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;**Vom Aryballos bis zum Zeltnagel**
&lt;p&gt;Die thematische Vielfalt der gezeigten Objekte ist beeindruckend. Sie reicht von einem altgriechischen Salbgefäß, einem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/H34IKRYECPIMMX4QASTPHGBRF73TGFCZ?isThumbnailFiltered=true&amp;amp;query=aryballos+p%C3%BCckler&amp;amp;rows=20&amp;amp;offset=0&amp;amp;viewType=list&amp;amp;firstHit=H34IKRYECPIMMX4QASTPHGBRF73TGFCZ&amp;amp;lastHit=lasthit&amp;amp;hitNumber=1&quot;&gt;Aryballos&lt;/a&gt;, aus der Sammlung des Fürsten Pückler (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/organization/5TFUZAZJ5ILBY4MFKYQMYNELKVIRTT3E&quot;&gt;Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz&lt;/a&gt;) bis zu den &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/J5E2YALCDNSEHUCR4KQTKXOZYJJK7WYN?isThumbnailFiltered=true&amp;amp;query=zeltn%C3%A4gel&amp;amp;rows=20&amp;amp;offset=0&amp;amp;viewType=list&amp;amp;firstHit=J5E2YALCDNSEHUCR4KQTKXOZYJJK7WYN&amp;amp;lastHit=lasthit&amp;amp;hitNumber=1&quot;&gt;Zeltnägeln&lt;/a&gt; der letzten Grönlandexpedition von Alfred Wegener (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/organization/I36XE6KCECO5GTDIEP2NPWAJSTP7JP7V&quot;&gt;Alfred Wegener Museum Zechlinerhütte&lt;/a&gt;). Zu den Objektbildern stellen die Museen zahlreiche Informationen, sogenannte Metadaten, zur Verfügung. Dazu gehören neben der Inventarnummer, den Maßen und dem Material, aus dem das Objekt besteht, auch eine Objektbeschreibung, Literaturverweise und natürlich diverse Angaben zur Objektgeschichte. Diese werden hier als Ereignisse bezeichnet. Ein auf ein Objekt bezogenes Ereignis, z. B. seine Herstellung, kann mit bis zu drei Aussagen verbunden werden: “wann”, “wo” und “von wem” wurde das Objekt hergestellt. Diese Ereignisse ermöglichen es, alle Datensätze in der DDB miteinander zu verknüpfen. So lassen sich z. B. alle Objekte herausfiltern, die, wie der Aryballos, in Korinth oder im 7. Jahrhundert vor Christus hergestellt, oder von der Person Fürst Pückler gesammelt wurden. Auf diese Weise entsteht ein gigantisches, immer weiter wachsendes Wissensnetzwerk, zu dem nun auch immer mehr brandenburgische Museen beitragen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/18/brandenburgische-museen-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek/./Blog1-1024x510.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;museum-digital und die DDB&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der DDB existiert mit &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt; ein zweites großes Internet-Portal in Deutschland, in dem Museen digitale Objektbilder und -informationen präsentieren können. Bei museum-digital veröffentlichen, Stand heute, 751 Museen über eine halbe Million Objekte. Was unterscheidet die beiden Portale eigentlich voneinander und reicht es nicht vielleicht, bei einem der beiden präsent zu sein? Der erste große Unterschied ist, dass die DDB im Grunde “nur” Daten von verschiedenen Kulturerbe- und Forschungsinstitutionen einsammelt, die bereits permanent im Internet verfügbar sind. Diese bereits verfügbaren Daten werden in die DDB eingespeist, wobei jeder Datensatz einen Link zu dem ursprünglichen Datensatz des Datengebers enthält. Museum-digital ist solch ein Datengeber. Hier können Museen über einen personalisierten Zugang eigenständig ihre Daten und Bilder einpflegen und bearbeiten und, wenn sie es möchten, über einen Export an die DDB weitergeben. Dieses eigenständige Pflegen der eigenen Daten ist bei der DDB nicht möglich. Museum-digital ist eine vollwertige Inventarisierungssoftware und Präsentationsplattform in einem - und ein Tor für Museen in die DDB. Dies bedeutet auch, dass die Präsenz in beiden Portalen keine doppelte Datenpflege bedeutet. Man legt seine Daten bei museum-digital an oder importiert sie dort und gibt sie dann an die DDB weiter. Ändern sich Daten bei museum-digital, ist ein neuer Export nötig, mit dem die alten Daten in der DDB überschrieben werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mitmachen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist es nun nötig, mit den gleichen Daten zweimal im Internet präsent zu sein? Es schadet auf jeden Fall nicht! Beide Netzwerke profitieren davon, dass viele Institutionen mit vielen Daten mitmachen. Sie unterstützen sich damit gegenseitig dabei, im Internet sichtbarer zu werden. Wer bei der DDB mitmachen möchte, erhält unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://pro.deutsche-digitale-bibliothek.de/&quot;&gt;https://pro.deutsche-digitale-bibliothek.de/&lt;/a&gt; erste Informationen. Ansprechpartner für Museen ist die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://pro.deutsche-digitale-bibliothek.de/daten-liefern/fachstellen/fachstelle-museum&quot;&gt;Fachstelle Museen&lt;/a&gt; der DDB.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/18/brandenburgische-museen-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek/DDB.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Inventarisierungsdaten vom Sofa aus Verbessern: Verbesserungsvorschläge und Bilderkennung</title>
        <published>2021-11-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-11-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/03/inventarisierungsdaten-vom-sofa-aus-verbessern-verbesserungsvorschlaege-und-bilderkennung/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/03/inventarisierungsdaten-vom-sofa-aus-verbessern-verbesserungsvorschlaege-und-bilderkennung/">&lt;p&gt;Eine der großen Stärken von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb&quot;&gt;musdb, dem Eingabe- und Inventarisierungstool&lt;/a&gt; von museum-digital, ist seit langer Zeit seine Fähigkeit, auf Inkonsistenzen und unvollständige Eingaben hinzuweisen. Mit dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://files.museum-digital.org/en/Papers/Rohde-Enslin2015.pdf&quot;&gt;“PuQi” (Publikations-Qualitäts-Index)&lt;/a&gt; wird darauf hingewiesen, wo Datensätze vervollständigt werden können, wo ein Beschreibungstext für die Publikation zu lang oder zu kurz ist etc. Der “Plausi” weist auf potenziell unlogische Bezüge hin: Wurde ein Gemälde von Caspar David Friedrich (geboren 1774) gemalt, kann es nicht vor 1774 versendet worden sein. Beide Tools machen die Qualität der Datensätze - ein Stück weit - quantifizierbar und suchbar. Aber sie sind passiv - sie helfen Probleme zu identifizieren, die dann behoben werden können, aber sie helfen nicht bei der konkreten Lösung der Probleme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschläge machte musdb andererseits bisher vor allem auf Basis der zuletzt getätigten Eingaben: Soll etwa ein Objekt etwa verschlagwortet werden, werden in einer Seitenspalte die zuletzt benutzten Schlagworte angezeigt. Die Annahme, dass üblicherweise ähnliche Objekte nacheinander eingegeben werden, ist zwar naheliegend und meist richtig, aber es gibt viele weitere gute Optionen, um automatisch Vorschläge anzubieten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Entwicklungen der letzten beiden Monate sind wir in der Entwicklung einen großen paradigmatischen Schritt gegangen: Das System erkennt - bei einer gegebenen Liste von Fällen - behebbare Unvollständigkeiten, und schlägt zusammen mit der Nachricht direkt eine Lösung vor.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;verbesserungsvorschlage&quot;&gt;Verbesserungsvorschläge&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Verbesserungsvorschläge für Objekte sind auf zweierlei Wegen erreichbar: Gibt es einen Vorschlag zu einem Objekt, das man gerade bearbeitet, erscheint der Hinweis darauf aber natürlich auch direkt beim Objekt (direkt neben der Überschrift). Spannender ist aber die allgemeine Liste für die schnelle Abarbeitung der Vorschläge, die jetzt über die Navigation in musdb erreicht werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/03/inventarisierungsdaten-vom-sofa-aus-verbessern-verbesserungsvorschlaege-und-bilderkennung/./Verbesserungsvorschlaege-navigation-1024x494.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Oben rechts in der Navigation, mit dem Überfahren des Puzzlestück-Symbols, lässt sich die Liste der Verbesserungsvorschläge finden&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die so erreichte Liste ist optimiert, um ein Abarbeiten der Vorschläge so niedrigschwellig wie möglich zu ermöglichen: Jeder Vorschlag bildet eine Zeile und kann akzeptiert (und ausgeführt) oder verworfen werden. Um zu akzeptieren oder zu verwerfen, kann man entweder wie gehabt die entsprechenden Buttons klicken oder man wischt den Eintrag - grob analog zu z.B. Tinder - nach links (verwerfen) oder rechts (akzeptieren). Ist kein Touchscreen in Reichweite kann der oberste Eintrag der Liste über die Tasten “-” und “+” verworfen bzw. akzeptiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/03/inventarisierungsdaten-vom-sofa-aus-verbessern-verbesserungsvorschlaege-und-bilderkennung/./verbesserung.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Der Vorschlag wurde akzeptiert&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;und-was-schlagt-musdb-da-vor&quot;&gt;Und was schlägt musdb da vor?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Verbesserungsvorschläge die so angeboten werden sollen müssen natürlich mindestens fast sicher sein, daher deckt die Funktion bisher nur eine kleine Anzahl an Fällen ab:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Objektart als Schlagwort&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das Feld für Objektarten ist bei museum-digital nicht kontrolliert, einerseits weil die Kategorisierung über Schlagworte breitere Suchmöglichkeiten bietet, andererseits weil viele Objekte bei museum-digital über Importe erfasst werden und etwaigen Vorgaben sicher widersprechen würden. Beim Neu-Eingeben ist die Benutzung von erkennbaren Objektarten aus der Schlagwortliste aber unbedingt sinnvoll - und genauso das Verschlagworten des Objektes mit seiner Objektart. Ist ein Objekt z.B. ein Stein, schlägt musdb vor, auch das Schlagwort “Stein” mit dem Objekt zu verknüpfen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Dargestellte Person in Selbstportraits&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ein immer wieder auftretendes Problem, ist das die auf einem Gemälde oder einer Fotografie abgebildete Person nicht gesondert als “Dargestellte Person” erfasst wird. Dabei sind gerade diese Daten besonders interessant für interessante Weiterentwicklungen (von Visualisierungen bis zur automatierten Bilderkennung)!&lt;br /&gt;
Ein Sonderfall, in dem die Person implizit bekannt ist, sind Selbstportraits. Ist das Objekt ein Selbstporträt, und ist ein Maler oder Fotograf bekannt, schlägt musdb vor, dieselbe Person auch als dargestellte Person zu verknüpfen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Fehlende Sprach-Angaben bei Schriftwerken&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ein recht neues Eingabefeld bei museum-digital, aber ein umso gebräuchlicheres im Umgang mit Texten ist die Sprache: “Ist der vorliegende Text in Deutsch oder Russisch verfasst?” Die Erfassung der Sprache macht bei allen Text-Objekten unbedingt Sinn, ist aber natürlich bei anderen Objekttypen kontraproduktiv. Eine Steinaxt hat - natürlich - keine Sprache.&lt;br /&gt;
Deshalb prüft musdb erst, ob ein Objekt verfasst wurde (also ein Ereignis “verfasst” verknüpft ist). Ist das der Fall, wird es sich wohl um ein Objekt mit Text handeln - und musdb kann die Sprache, in der der oder die Eingebende das Programm benutzt, als Sprache des Textes vorschlagen. Achtung: Dieser Vorschlagstyp ist der uneindeutigste der bisher vorhandenen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Präzisierung von Ereignisangaben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Viele vorhandene Ereignisangaben lassen sich naheliegend auf Basis der Objektart spezifizieren: Wurde ein Gemälde “hergestellt”, oder wurde es nicht eher “gemalt”? Wurde ein Foto “hergestellt”? Wahrscheinlich wurde es eher “aufgenommen”.&lt;br /&gt;
Ist ein solcher Fall identifizierbar, schlägt musdb vor, die Angabe zu spezifizieren.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;vorgeschlagene-ereignistypen-nach-objektart&quot;&gt;Vorgeschlagene Ereignistypen nach Objektart&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Mit verschiedenen Arten von Objekten passieren verschiedene Ereignisse. Gemälde werden gemalt, haben aber bestimmt nicht gelebt. Amoniten haben gelebt und wurden (wenn sie heute im Museum sind) zu irgendeinem Zeitpunkt gefunden, wurden aber bestimmt nicht verfasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn das Feld “Objektart” bei museum-digital nicht kontrolliert wird, können wir doch mit vielen der gebenen Objektarten umgehen, indem wir die Hierarchie des Schlagwortkatalogs zu Hilfe nehmen. Ist als Objektart “Carte-de-Visite” angegeben, kann derselbe Begriff (auf Basis des gleichen Namens) im Schlagwortkatalog von museum-digital gefunden werden. Das Schlagwort “Carte-de-Visite” ist dem Begriff “Fotografie (Lichtbild)” untergeordnet - und so lässt sich aus den Daten schließen, dass es sich beim Objekt um eine Fotografie handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil Fotografien nun eben vor allem “Aufgenommen” werden, für sie “Vorlagen erstellt” werden, und sie oft Orte oder Personen abbilden, lässt sich dieses Wissen nutzen, um die naheliegenden Ereignistypen ganz oben in der Liste der Ereignistypen (beim Anlgen eines neuen Ereignisses) vorzuschlagen. So sind sie leichter erreichbar und können hoffentlich zu einer schnelleren - aber genauso richtigen - Erfassung beitragen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/03/inventarisierungsdaten-vom-sofa-aus-verbessern-verbesserungsvorschlaege-und-bilderkennung/./Ereignistyp-Vorschlaege-1024x576.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Über der Liste erscheinen passende Ereignistypen zum Objekt. Hier “Aufgenommen”, “Vorlagenerstellung”, und “Wurde abgebildet (Akteur)” für eine Fotografie.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;bilderkennung&quot;&gt;Bilderkennung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nachdem die logischen Schlüsse, die sich aus dem Zusammenspiel von kontrollierten Vokabularen und Objektdaten schließen lassen nun wesentlich weitergehend auch in (Verbesserungs-)Vorschlägen niederschlagen, stellt sich die Frage, was der nächste Schritt für bessere Vorschläge an mehr Stellen ist. Naheliegend, weil zunehmend gut erforscht und zunehmend auch im alltäglichen Einsatz ist dabei Bilderkennung (bzw. Bild-Klassifikation). Und auch im Museumssektor ist sie hin und wieder pressewirksam für die Verschlagwortung von Bildern und Objekten eingesetzt worden. Warum dann also nicht bei museum-digital?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um automatische Bilderkennung sinnvoll einsetzen zu können, müssen allerdings zuerst einmal Bilder vorhanden sein, die dann im Folgenden klassifiziert werden können. Deshalb ermöglicht die Objekt-Eingabeseite jetzt direkt das Hochladen von Bildern zum Objekt.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/03/inventarisierungsdaten-vom-sofa-aus-verbessern-verbesserungsvorschlaege-und-bilderkennung/./202111-Objekteingabe-1024x576.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Unten auf der Objekt-Eingabeseite lassen sich jetzt optional direkt Objektabbildungen (als JPEG-Dateien) hochladen. Der normale Weg bleibt jedoch die traditionelle, nachgelagerte Upload- und Verknüpfungsfunktion für Objektabbildungen, wo auch PDFs, Videos, und externe Mediendateien hinzugefügt werden können.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird an dieser Stelle ein Objektbild angefügt, wird gleich ein Versuch Schlagworte vorzuschlagen, unternommen. Bisher sind die Resultate meist noch nicht gut. Aber so steht zumindest einmal die richtige Architektur, um Bilder, künstliche Intelligenz und ihr Zusammenwirken bei Erleichterung der Inventarisierung wesentlich mehr (oder überhaupt erst einmal) einzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bisher werden zur Bild-Klassifikation generische Modelle für browserbasierte Bilderkennung verwendet (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://github.com/tensorflow/tfjs-models&quot;&gt;mobilenet und coco-ssd&lt;/a&gt;). Alleine ein spezifisches Weiter-Training der Modelle auf Basis der bei museum-digital vorhandenen Daten sollte schon wesentliche Fortschritte mit sich bringen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/03/inventarisierungsdaten-vom-sofa-aus-verbessern-verbesserungsvorschlaege-und-bilderkennung/./202111-Objekteingabe-Tagvorschlaege-1024x361.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Ist eine Objektabbildung auf der Objekt-Eingabeseite zum Hochladen vorgemerkt, werden darauf basierende Schlagwortvorschläge unten rechts angeboten. Dass es sich bei einem Porträt um eine “Person” handeln könnte, wird schon einmal richtig erkannt. “Husarenaffe” und “Schutzumschlag” sind aber definitiv falsch.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div
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&gt;
  &lt;div class=&quot;flex items-center rounded-t-lg bg-(--admonition-bg) p-1&quot;&gt;
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      info
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>AG Digitalisierung Sachsen</title>
        <published>2021-09-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-09-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>jjahn</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2021/09/15/ag-digitalisierung-sachsen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2021/09/15/ag-digitalisierung-sachsen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2021/09/15/ag-digitalisierung-sachsen/">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gründung AG Digitalisierung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projektteam Digitales Sammlungsmanagement der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen (SLfM) initiiert eine „AG Digitalisierung Sachsen“. Geplant ist, dass sich die Arbeitsgruppe regelmäßig zu Themen der Digitalisierung im Museum trifft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die AG kann ein Weg sein, den Austausch über prägnante Themen innerhalb der digitalen Sammlungsdokumentation in Sachsens Museen zu stärken und gemeinsam Fragen des digitalen Inventarisierens und Publizierens mit verschiedenen Datenbanken, von Online-Sammlungen und Online-Ausstellungen zu diskutieren. Zur Teilnahme eingeladen sind Kolleginnen und Kollegen in Sachsen, die sich bereits mit der Digitalisierung in der Museumsarbeit beschäftigen oder diesen Bereich angehen bzw. stärker ausbauen wollen und die sich dazu austauschen und vernetzen möchten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das 1. Treffen der AG Digitalisierung Sachsen findet am 7. Oktober 2021 von 16.00 bis 18.00 Uhr statt.&lt;/strong&gt; An diesem Tag wird es darum gehen, das Interesse für eine solche Arbeitsgemeinschaft auszuloten und mögliche Aufgabenfelder und Wünsche zu besprechen. Außerdem werden einige Ergebnisse von Förderprojekten aus dem Bereich Digitalisierung vorgestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Museumsmitarbeiter*innen in Sachsen sind herzlich eingeladen, sich mit uns über die Gründung einer AG Digitalisierung auszutauschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Online-Anmeldung zum Treffen ist bis zum &lt;strong&gt;4. Oktober 2021&lt;/strong&gt; möglich unter: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://mitdenken.sachsen.de/1026296&quot;&gt;https://mitdenken.sachsen.de/1026296&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <title>Ein neues Dashboard für musdb</title>
        <published>2021-06-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-06-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2021/06/13/ein-neues-dashboard-fuer-musdb/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2021/06/13/ein-neues-dashboard-fuer-musdb/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2021/06/13/ein-neues-dashboard-fuer-musdb/">&lt;p&gt;In musdb haben wir seit langer Zeit ein Dashboard als Startseite, das Benutzern einerseits einen Überblick über die Inhalte der Datenbank verschaffen, und andererseits Zugang zu Zusatzfunktionen (etwa einer Validitätsprüfung für Links) gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele dieser Funktionen mussten aber zuerst einmal freigeschaltet werden und wurden daher von vielen nicht gefunden (geschweige denn eingesetzt). Schlimmer noch, verursachte die monolithische Struktur der Seite eine langsame Ladezeit - ausgerechnet auf der Startseite. Um diese Probleme zu lösen, haben wir an einem neuen Dashboard gearbeitet. Durch eine schlankere Architektur lädt das neue Dashboard wesentlich schneller - und ein paar neue Funktionen sind durch die Überarbeitung auch dazugekommen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/06/13/ein-neues-dashboard-fuer-musdb/./Screenshot-from-2021-06-13-22-45-18-1024x576.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Das neue Dashboard von musdb - Reiter “Kontrollierte Vokabulare”&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-neue-dashboard&quot;&gt;Das neue Dashboard&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die erste und offensichtlichste Neuerung des neuen Dashboards ist, dass links eine immer sichtbare Seitenspalte zu sehen ist, die Zugang zu allen verfügbaren Funktionen des Dashboards bietet. Über die Seitenspalte können die folgenden Unterseiten angewählt werden:&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;start&quot;&gt;Start&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Auf der Startseite finden sich die grundlegendsten Funktionen des alten Dashboards. Ganz oben findet sich eine Übersicht der verfügbaren Datenbankinhalte, darunter Benachrichtigung der Administratoren und eigene Notizen. Abgeschließend gibt es Links zu anderen Seiten des Museums (Einstellbar auf der Seite “Einstellungen für das Museum”).&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;datenbankinhalte-des-hauses&quot;&gt;Datenbankinhalte des Hauses&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Auf dieser Seite wird die Entwicklung der Datenerfassung innerhalb des Museums visualisiert. Mehrere Werte (etwa die Anzahl der erfassten Objekte und der veröffentlichten Objekte) können miteinander verglichen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit die Visualisierung auch auf älteren Rechnern noch lädt, werden maximal Daten der letzten drei Jahre (also derzeit ab 1.1.2019) angezeigt.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;kontrollierte-vokabulare&quot;&gt;Kontrollierte Vokabulare&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Unterseite “Kontrollierte Vokabulare” bietet einen Überblick über den Anreicherungsstand der kontrollierten Vokabulare von museum-digital - sowohl allgemein als auch fokussiert auf das eigene Museum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier finden sich Zahlen und Visualisierung zur Anzahl der überhaupt erfassten Akteure, Schlagworte, Zeiten und Orte; wieviele von diesen im eigenen Haus verknüpft sind; und wieviele bereits angereichert (also z.B. mit der GND verknüpft oder übersetzt) sind.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;fragen-an-daten&quot;&gt;Fragen an Daten&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Unterseite “Fragen an Daten” bietet Auswertungen von vorformulierte Abfragen, um die eigene (erfasste) Sammlung besser überblicken zu können. Bisher gestellte Fragen sind das Verhältnis von Akteuren verschiedener Geschlechter zu den erfassten Objekten, die Entfernung von mit Objekten verknüpften Orten zum Museum, und wieviele Beziehungen von Objekten zu Orten/Akteuren/Zeiten als unsicher markiert sind.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;online-benutzung-auf-museumsebene&quot;&gt;Online-Benutzung (auf Museumsebene)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Diese Unterseite bietet einen Überblick über die Entwicklung der Sichtbarkeit der Sammlung im Netz. Neben der simplen Aufstellung, wie viele Besucher die Daten des Hauses im letzten Monat aufgerufen haben, werden hier die Browsersprache der Benutzer und die Tageszeit, zu der die Seiten aufgerufen wurden, gezeigt (für diese Abfragen gilt immer nur der jeweils gestrige Tag).&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;besucherstatistik&quot;&gt;Besucherstatistik&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Mit der Besucherstatistik kann eine grundlegende Zählung der Besucher im Haus nach Ticket-Typen durchgeführt werden. Auf der Dashboard-Seite für die Besucherstatistik werden die so erfassten Daten übers Tag, Woche, Monat und Jahr dargestellt.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;letzte-eigene-anderungen&quot;&gt;Letzte eigene Änderungen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Auf dieser Unterseite werden die letzten Bearbeitungen, die man selbst vorgenommen hat, aufgelistet. Bei Bearbeitungen von Objekten sind diese verlinkt, um ein schnelles Weitermachen an der Stelle, an der man vorher aufgehört hat, zu erleichtern.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;offentliche-datenbankinhalte-gesamte-instanz&quot;&gt;(Öffentliche) Datenbankinhalte: Gesamte Instanz&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Diese Unterseite visualisiert die öffentlichen Datenbankinhalte der gesamten Instanz von museum-digital (also z.B. museum-digital:sachsen-anhalt oder museum-digital:hessen) analog zur Unterseite für die Entwicklung der Datenbankinhalte des eigenen Hauses.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;online-benutzung&quot;&gt;Online-Benutzung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Hier kann die Sichtbarkeit von museum-digital insgesamt nachvollzogen werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;werkzeuge&quot;&gt;Werkzeuge&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Unterseite “Werkzeuge” bietet einen Zugriff auf die schon vom alten Dashboard bekannten Funktionen zum Erstellen von QR-Codes, die Überprüfung von Links (bzw. die Korrektur für “tote” Links) und die Moderation von Kommentaren.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;mehr-frage-an&quot;&gt;Mehr / Frage an&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Auf dieser Unterseite gibt es weitere Infos zu den Ansprechpartnern für die gesamte Instanz von museum-digital und weiterführende Links zu anderen Diensten von museum-digital (z.B. dem Handbuch oder md:term).&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;fazit&quot;&gt;Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn mit dem neuen Dashboard ein Verlust von Konfigurierbarkeit einhergeht, überwiegen die verbesserte Performance und die neuen Features sicher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Möglich geworden ist beides erst durch einen Wechsel von Chartist zum wesentlich einfacher zu benutzenden chart.js für das Erstellen von Visualisierungen. Vielen Dank, chart.js!&lt;/p&gt;
&lt;div
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Datenqualität bei der Erfassung von Personen</title>
        <published>2021-05-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-05-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2021/05/05/datenqualitaet-bei-der-erfassung-von-personen/">&lt;p&gt;Um die Vorzüge von Datenbanksystemen voll ausnutzen zu können, braucht es klar referenzierbare Einträge. Ein Fantasie-Beispiel: Ein Objekt wurde 1620 hergestellt von Max Mustermann, ein anderes hergestellt von Max Mustermann im Jahr 1950. Sicherlich wird das nicht derselbe Max Mustermann gewesen sein. Um zwischen den beiden Personen unterscheiden zu können, werden diese in einer Datenbank als eigener, selbstständiger Datensatz erfasst, der wiederum mit anderen Datentypen oder externen Datenbanken verknüpft werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einerseits ermöglicht das eben die Unterscheidung zwischen verschiedenen, zuerst einmal ähnlich aussehenden Einträgen, und macht wirklich saubere verknüpfen und suchen nach z.B. Personen erst möglich. Andererseits bedeutet es eine Mehrarbeit und manchmal einen Perspektivwechsel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;museum-digital vereinfacht die Verknüpfung mit Personen durch die Benutzung eines von allen Teilnehmenden gemeinsam genutzten Vokabulars für Personen. Ist eine Personen schon aus einem anderen Museum bekannt, muss sie im eigenen Haus nicht neu erfasst werden. Im Idealfall ist der Eintrag auch schon mit z.B. der Wikipedia oder der Gemeinsamen Normdatei verknüpft. Damit die gemeinsame Benutzung der Personenliste aber funktioniert, braucht es eine minimale Datenqualität: Personen müssen mit Lebensdaten und einer Beschreibung von mindestens zehn Buchstaben erfasst werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit erzwingt das System zumindest bei der Ersteingabe von Personeneinträgen eine Recherche, die andernorts gerne vergessen wird - auch wenn sie dort ebenso sinnvoll wäre, gegeben, dass die Daten irgendwann in einen weiteren Kontext gesetzt werden sollen. Arbeit macht es natürlich trotzdem.&lt;br /&gt;
Unvollständig sind die automatischen Qualitätsprüfungen naturgemäß ebenfalls. Die Überprüfung, ob eine Beschreibung von 10 Buchstaben vorhanden ist, ist einfach - aber eine Überprüfung, ob es sich bei der Beschreibung um einen Blindtext handelt ist schwer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um also allen die Arbeit zu vereinfachen, den direkt eingebenden genauso wie der “Normdatenredaktion”, haben wir in den letzten Wochen Schritte unternommen, um die Eingabe von Personeneinträgen einfacher zu machen, und gleichzeitig das Erreichen einer höheren Datenqualität zu erleichtern.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;schnelleres-erscheinen-der-personenliste&quot;&gt;Schnelleres erscheinen der Personenliste&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Möchte man in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt; eine Person mit einem Objekt verknüpfen, wird einem zuerst eine durchsuchbare Liste der verfügbaren, dem eingegebenen Namensbestandteil entsprechenden Personeneinträge angezeigt. Leider war die Generierung der Liste lange Zeit eine der langsameren Funktionen im System. Je langsamer die Liste erscheint, desto attraktiver ist natürlich das Anlegen eines neuen Eintrags für eigentlich schon erfasste Personen, auch wenn so für die Redaktion Mehrarbeit entsteht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einem Neuschreiben der Listengenerierung konnten wir die Anzahl der benötigten Datenbankabfragen wesentlich generieren und die Generierungszeit der Liste von über 100 Millisekunden auf knapp vier Millisekunden reduzieren (den Benchmarks nach).&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/05/05/datenqualitaet-bei-der-erfassung-von-personen/./Screenshot-Personenliste-mit-Ergebnissen-1024x700.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Ist die gesuchte Person schon erfasst, kann sie einfach aus der Liste ausgewählt werden. So wird eine doppelte Anreicherung vermieden, und die Verknüpfung und Suche von Objekten aus mehreren Museen über einen gemeinsamen Personeintrag möglich.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;besseres-erkennung-von-vornamen-und-nachnamen&quot;&gt;Besseres Erkennung von Vornamen und Nachnamen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ist eine zu verknüpfende Person nicht aufgelistet, kann man Sie mit dem Drücken der Return-Taste neu einfügen und wird zuerst gefragt, ob es sich um eine Person, eine Institution, oder eine Sagengestalt handelt. Handelt es sich um eine Person, wird der angegebene Name in Vorname und Nachname aufgespalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bisher wurde der eingegebene Name nach einer einfach Logik aufgespalten: Das letzte “Wort” des Namens (die letzte durch ein Leerzeichen abgetrennte Zeichenkette) wurde zum Nachnamen erklärt, der Rest zum Vornamen. “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Luz_Magsaysay&quot;&gt;Luz Magsaysay&lt;/a&gt;” wäre also zu “&lt;em&gt;Vorname: Luz&lt;/em&gt;”, “&lt;em&gt;Nachname: Magsaysay&lt;/em&gt;” übersetzt. Hätte ein Benutzer versucht, “Magsaysay, Luz” einzugeben, wäre dies vom System als “&lt;em&gt;Vorname: Magsaysay,&lt;/em&gt;”, “&lt;em&gt;Nachname: Luz&lt;/em&gt;” interpretiert worden. Ein ähnliches Problem stellt sich bei anderen Sprachen: In Ungarisch werden Namen Prinzipiell in der Reihenfolge &amp;lt;Nachname&amp;gt; &amp;lt;Vorname&amp;gt; genannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit dieser Woche geschieht die Aufspaltung von Personennamen mit einer ausgeklügelteren Logik. Zuerst wird geprüft, ob der Benutzer eine Sprache wie z.B. Ungarisch benutzt, in der der Nachname zuerst genannt wird. In diesem Fall wird das erste “Wort” des eingegebenen Namens als Nachname verstanden, der Rest als Vornamen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benutzt der Benutzer musdb beispielsweise in Deutsch, wird überprüft, ob das erste “Wort” mit einem Komma beendet wird. Ist dem der Fall wird das erste “Wort” als Nachname interpretiert (nach Entfernen des Kommas), der Rest als Vorname.&lt;br /&gt;
Wird das Programm in Deutsch verwendet, und findet sich kein Komma am Ende des ersten “Wortes” gilt weiterhin die herkömmliche Logik: Das letzte “Wort” wird als Nachname genutzt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;beschreibung-wikipedia-link&quot;&gt;Beschreibung? Wikipedia-Link!&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Viele Personen sind bereits in anderen Repositorien erfasst - besonders Wikidata und den verschiedenen Sprachversionen der Wikipedia. Eine Funktion zum automatischen Laden von Informationen zum gebenen Eintrag aus Wikidata heraus gab es seit langem im Bearbeitungstool für die Vokabulare von museum-digital, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/term_nodac&quot;&gt;nodac&lt;/a&gt;. Seit einigen Wochen können Eingebende in musdb diese Funktion selbst nutzen: Es gibt einen neuen Eingabeschlitz “Wikipedia-URL” auf der Personen-Eingabeseite.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/05/05/datenqualitaet-bei-der-erfassung-von-personen/./Screenshot-Personenseite-Wikipedia-URL-1024x573.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Auf der Seite zur Erfassung von Personen gibt es einen neuen Eingabeschlitz ganz unten: “Wikipedia-URL”.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist dieser mit einer URL einer passenden Wikipedia oder Wikidata-Seite ausgefüllt, muss keine Personenbeschreibung mehr eingegeben werden. Stattdessen wird im Hintergrund die Wikidata-ID der Person aus der verlinkten Seite ausgelesen. Auf Basis dieser ID kann der neu angelegte Datensatz dann gleich tiefergehend angereichert werden: Lebensdaten und Verknüpfungen zu anderen Normdaten-Repositorien werden von Wikidata übernommen, und die Kurzbeschreibungstexte in den vorhandenen Übersetzungen aus den verlinkten Wikipedia-Instanzen kopiert.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/05/05/datenqualitaet-bei-der-erfassung-von-personen/./Screenshot-Person-automatisch-angereichert-1024x433.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Ohne, dass die Lebensdaten in musdb eingegeben werden mussten, konnte der Personeneintrag auf Basis von Wikipedia und Wikidata angereichert werden.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine kleine Hilfe beim finden der passenden URLs können vielleicht neue Links in der Toolbar geben: Mit diesen kann eine schnelle Suche in Wikidata und &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://viaf.org/&quot;&gt;VIAF&lt;/a&gt; (und, falls der User das Programm in Deutsch benutzt, der deutschen Wikipedia und der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://gnd.network/Webs/gnd/DE/Home/home_node.html&quot;&gt;GND&lt;/a&gt;), vorgenommen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt hoffen wir, dass sich so die Qualität der Daten schon bei der Eingabe verbessern lässt, und der Eingabeprozess trotzdem schneller und komfortabler wird.&lt;/p&gt;
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        <title>Barrierefreiheit bei museum-digital</title>
        <published>2021-04-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-04-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2021/04/23/barrierefreiheit-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2021/04/23/barrierefreiheit-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Immer wieder stellt sich bei museum-digital - wie überall im Netz - die Frage der Barrierefreiheit. Als häufig öffentlich getragene Einrichtungen sollten sich Museen natürlich besonders um Fragen der Barrierefreiheit kümmern, und so haben auch wir bei museum-digital viel über das Thema nachgedacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Beitrag sollen die wichtigsten Design-Prinzipien und Methoden, die wir zur Sicherstellung einer zumindest ausreichenden Barrierefreiheit zusammengefasst werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;prinzipien&quot;&gt;Prinzipien&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine wichtige Erkenntnis in unserer Befassung mit Barrierefreiheit war, dass eine gute Website, die nur aus HTML-Code besteht, quasi schon barrierefrei ist. Ein recht gutes Maß an Barrierefreiheit ist der Standard, und die Stärkung der Barrierefreiheit ist damit häufig nicht eine Verbesserung im eigentlichen Sinne, sondern nur die Unterlassung der Reduktion von Barrierefreiheit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daraus ergibt sich das erste und wichtigste Prinzip: Während besonders moderne Seiten mit Schnittstellen kommunizieren, um die graphische Oberfläche dann aus den einzelnen Daten im Browser zu generieren, werden alle essentiellen Daten einer Seite bei museum-digital in klassischem HTML ausgeliefert. Das bedeutet, dass man theoretisch auch ohne besondere Kenntnisse den ausgelieferten Seitenquelltext lesen könnte, und stellt sicher, dass die Seiten leicht automatisch verarbeitet werden können (sei das durch Screen Reader oder durch Google). Der Wechsel hin zu Schnittstellen, deren Rückgaben im Browser verarbeitet werden, ist aber alles andere als sinnlos: Für besonders komplexe Seiten oder weiterführende Informationen, die nicht bei jedem Seitenaufruf geladen werden müssen, ist es eine sinnvolle Maßnahme.&lt;br /&gt;
Das heißt für museum-digital: Essentielle Informationen einer Seite werden direkt über das HTML der Seite ausgeliefert, zusätzliche Auswertungen und Analyse-Tools können nachgeladen werden. So soll sichergestellt werden, dass alle Besucher die Inhalte der Seite möglichst einfach erreichen - Auswertungen und automatisch generierte Informationen sind nicht derart essentiell und haben entsprechend keine derart hohe Anforderung an die Barrierefreiheit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Exemplarisch lässt sich das am Beispiel der Objektseite zeigen, etwa “hier”: Die Seite besteht grob aus 5 Seitenabschnitten.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Navigation&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Seitentitel&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bild&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Metadaten (Beschreibung, Ereignisse, Verknüpfungen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Weiterführende Optionen der Seite&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ähnliche Objekte&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/04/23/barrierefreiheit-bei-museum-digital/./20210423-museum-digital-Objektseite-Seitenabschnitte-729x1024.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle anklickbaren Links in der Navigation werden über das HTML der Seite ausgeliefert (und sind damit eben einfach erreichbar), während die Menüs zum Wechseln der Sprache und zum Suchen von Museen und Sammlungen nachgeladen werden. Die Links zur Museumsübersicht, zur Sammlungsübersicht, etc. sind essentiell, die Suche nach einzelnen Museen kann man auch von der Übersichtsseite für Museen aus durchführen, wo sie zu den essentiellen Bereichen der Seite gehört.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Seitentitel und das Bild sind essentielle, inhaltliche Informationen der Objektseite und werden deshalb über das Seiten-HTML ausgeliefert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bereich für Details zum Objekt (Beschreibung, Ereignisse, etc.) ist ebenso essentieller Inhalt und wird deshalb fast vollständig über das HTML der Seite ausgeliefert. Die einzige Ausnahme stellen hier die Tooltips dar, die beim Überfahren eines Schlagworts oder eines Ortseintrags mit der Maus erscheinen. Die Informationen innerhalb des Tooltips beziehen sich nicht spezifisch auf das Objekt, sondern auf das gerade überfahrene Schlagwort oder den gerade überfahrenen Ort - und sie sind über die jeweilige &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://hessen.museum-digital.de/index.php?t=tag&amp;amp;id=13625&quot;&gt;Schlagwortseite&lt;/a&gt; erreichbar. Weil sie a) nur auf Aufforderung erscheinen und b) keine ausschließlich auf dieser Seite verfügbaren Informationen zeigen, können die Tooltips nachgeladen werden, auch wenn das bedeutet, dass sie für Screen Reader nur schwer erreichbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Bereich der weiterführenden Optionen der Seite hängt die Art der Auslieferung hauptsächlich von der technischen Implementation ab. Der Link zur PDF-Ausgabe etwa ist ein simpler Link und wird bei jedem Seitenaufruf benötigt (ist immer sichtbar). Die Anzeige für die Entfernung des Users zum Museum, in dem sich das Objekt befindet, benötigt moderne Browser-Schnittstellen und kann daher auch nachgeladen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu guter Letzt: Die ähnlichen Objekte. Die in diesem Abschnitt präsentierten Daten sind kein essentieller Aspekt des Objektes, sondern werden durch eine automatische Auswertung der Metadaten generiert. Dazu kommt, dass die Seite auch ohne diesen Seitenabschnitt problemlos benutzbar wäre und die Generierung des Abschnitts bis vor kurzem recht Rechenintensiv war. Aus all diesen Gründen wird dieser Seitenbereich nachgeladen und ist nicht direkt über das HTML der Seite lesbar.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;kontrastreiche-farbwahl-und-logische-anordnung-der-elemente&quot;&gt;Kontrastreiche Farbwahl und logische Anordnung der Elemente&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Eine Ebene weniger technikfokussiert ist ein oft genannter und leicht zu verwirklichender Aspekt der Barrierefreiheit die Benutzung eines kontrastreichen Farbschemas. Beim Neudesign der Ausgabe war dahingehend die Barrierefreiheit ein wichtiger Grund für die Auswahl eines Designs mit fast ausschließlich schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ähnlich verhält es sich mit der Anordnung der Elemente. Durch eine hoffentlich sinnvolle Reihenfolge der Informationen und die oben erläuterte Benutzung von klassischeren Web-Technologien bleibt die Seite durch die Benutzung der “Tab”-Taste navigierbar. Ist ein Link durch das Anwählen mit der Tab-Taste fokussiert, wird dies visuell hervorgehoben (siehe auch: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.w3.org/WAI/test-evaluate/preliminary/#interaction&quot;&gt;“Easy Checks – A First Review of Web Accessibility”&lt;/a&gt; beim W3C).&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;api&quot;&gt;API&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Im weitesten Sinne heißt Barrierefreiheit auch die Ermöglichung einer maschinellen Auswertung der Seiteninhalte, für die die offene Programmierschnittstelle von museum-digital nicht unerwähnt bleiben sollte. Alle Seiten, die tatsächliche Inhalte präsentieren (Objekte, Sammlungen, Museen, Ausstellungen, etc.), sind neben der menschenlesbaren Ausgabe auch in einer JSON-Variante erreichbar. Die JSON-Ausgabe kann durch das Anfügen des URL-Parameters “&amp;amp;output=json” erreicht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls also ein Feature fehlt oder nicht den Wünschen oder Nöten eines gegebenen Benutzers entspricht, wäre es damit technisch auch möglich, dass sich die Benutzer eine eigene Ausgabeoberfläche für museum-digital bauen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;features&quot;&gt;Features&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Einige Features von museum-digital lassen sich allgemein in den Bereich Barrierefreiheit einordnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/13/statistiken-und-ein-verbesserter-dark-mode/&quot;&gt;Dark-Mode&lt;/a&gt; lässt sich die Seite angenehmer in abgedunkelten Räumen benutzen. Der Dark Mode kann in der Ausgabe über die Navigation aktiviert werden, in musdb wird die systemweite Einstellung benutzt. Für Firefox-User unter Linux wie mich lässt sich der Dark-Mode durch das setzen von “ui.systemUsesDarkTheme” = “1” in about:config aktivieren.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;landmarks&quot;&gt;Landmarks&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Über die Benutzung von semantischem HTML in Kombination mit für die einfachere Navigierbarkeit und Auslesbarkeit ausgelegten HTML-Attributen (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/Accessibility/ARIA&quot;&gt;Accessible Rich Internet Applications&lt;/a&gt;) lässt sich das Springen innerhalb der Seite vereinfachen. Dies kann man etwa mit dem Browser Plugin “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://matatk.agrip.org.uk/landmarks/&quot;&gt;Landmarks&lt;/a&gt;” ausprobieren.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;tastensteuerung-und-sprachsteuerung&quot;&gt;Tastensteuerung und Sprachsteuerung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;museum-digital verfügt über eine dezidierte Tastensteuerung, über die man noch einmal schneller als mit Tabs oder der Maus bestimmte Seiten erreichen kann. Einige grundlegende Tastenkombinationen etwa zum Suchen nach Museen, Sammlungen, oder Objekten können &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/03/museum-digital-und-die-tastatur/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; gefunden werden.&lt;br /&gt;
Viele weitere Tastenkombinationen sind - inspiriert vom Text-Editor Emacs - erreichbar, wenn man STRG+e drückt. Am unteren Bildschirmrand öffnet sich eine Eingabezeile, mit der man den passenden Befehl auswählen kann. Alternativ kann man die Liste mit STRG+r “aufklappen”, um eine leichter überschaubare Liste der verfügbaren Kommandos zu bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kontrolle-ist-besser&quot;&gt;Kontrolle ist besser&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Gute Prinzipien bilden eine Basis, um weniger falsch und mehr richtig zu machen. Unvollständigkeiten, etwa beim setzen von passenden Landmarks, passieren aber immer wieder. Deshalb überprüfen wir neu angelegte Seiten mit den Browser-Plugins &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://developers.google.com/web/tools/lighthouse&quot;&gt;Lighthouse&lt;/a&gt; - einem generell sehr hilfreichen Tool zur Optimierung von Webseiten auch abseits der Barrierefreiheit - und &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://wave.webaim.org/&quot;&gt;WAVE&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bild: Chrome mit Lighthouse&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/04/23/barrierefreiheit-bei-museum-digital/./Screenshot-from-2021-04-23-13-20-31-1024x683.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Eine Objektseite bei museum-digital:hessen wird mit Lighthouse überprüft. Rechts ist die Auswertung sichtbar.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Von … Bis …</title>
        <published>2021-04-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-04-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Mariam Bachich</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2021/04/07/von-bis/">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zarkashat Turathia&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ausstellung des partizipativen Forschungsprojekts zu den syrischen Sammlungen des Ethnologischen Museums im Forschungscampus Dahlem&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Zarkashat&lt;/em&gt; ist ein arabisches Wort, das „unterschiedliche Dekorationen“ bedeutet*.* Die Dekorationen können materieller und immaterieller Natur sein. &lt;em&gt;Turathia&lt;/em&gt; ein Adjektiv, das sich vom arabischen Wort/Nomen turath (“Kulturerbe”) ableitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Zarkashat Turathia&lt;/em&gt; deutet also auf unterschiedliche Dekorationen von Kulturerbe hin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Thema „von … bis &lt;em&gt;…&lt;/em&gt;“ ist immer präsent und bezeichnet die Prozesse und Transformationen, denen eine Person ausgesetzt ist. Durch die Person schreiben sich diese auch in die materiellen und/ oder immateriellen Kulturgüter ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bewegungen, Transformationen und auch Stabilität, ..etc. manifestieren sich in der Bewegung von einem Punkt zum anderen - bezogen sowohl auf Zeit, Ort oder Ideen. In diesem Sinne vermittelt die Ausstellung mehrere Themen unter dem Thema „von… bis…“, die in der Beziehung zwischen Menschen und Kulturerbe eine Rolle spielen. Die Idee von Mobilität aus unterschiedlichen Gesichtspunkten und die Verbindung von individuellen Geschichten der Projektbeteiligten mit Sammlungsobjekten bildet die Grundlage für &lt;em&gt;Zarkashat Turathia&lt;/em&gt; (Kulturerbe „Dekorationen“). Auf dynamische und aktive Weise sind die Individuen mit dem materiellen und /oder immateriellen Kulturerbe verknüpft. &lt;em&gt;Zarkashat Turathia&lt;/em&gt; bezeichnet nicht nur auf Kulturerbe im Sinne von wertvollen Schätzen, die individuelle bzw. kollektive Bedeutung steht im Zentrum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von … Bis … bezeichnet keine bestimmte Zeit oder keinen bestimmten Ort. Die Ausstellung erzählt vielmehr von dynamischen Prozessen, von Kontinuitäten und Brüchen. Und in jedem „Bis …“ ist ein neues „Von …“ enthalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ort&lt;/strong&gt;: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/museum-europaeischer-kulturen/home/&quot;&gt;Museum Europäischer Kulturen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Datum&lt;/strong&gt;: 2 Juni– 5 September 2021&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Förderung&lt;/strong&gt;: Museum &amp;amp; Location&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/04/07/von-bis/./Von...-Bis..-300x168.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das partizipatives Syrien Forschungsprojekt:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/ar/2020/05/25/%D9%87%D9%84-%D9%8A%D9%85%D9%83%D9%86-%D9%84%D9%84%D9%82%D8%B7%D8%B9-%D8%A7%D9%84%D8%AA%D8%B1%D8%A7%D8%AB%D9%8A%D8%A9-%D8%A7%D9%86-%D8%AA%D9%85%D8%AB%D9%84-%D8%A7%D9%84%D9%88%D8%B7%D9%86%D8%9F/&quot;&gt;–&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Digitalisierungsprojekt des Historischen Museums der Pfalz, Speyer</title>
        <published>2021-02-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-02-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>kluber</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/27/digitalisierungsprojekt-des-historischen-museums-der-pfalz-speyer/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;In einem langfristigen Projekt werden Gemälde und Zeichnungen aus den Sammlungen des Historischen Museums der Pfalz in Speyer von Künstlern der Region mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz digitalisiert und der Öffentlichkeit über „museum-digital“ zur Verfügung gestellt. Worin liegt die Bedeutung dieser Maßnahme?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;von Wolfgang Leitmeyer, Abteilungsleiter Sammlunge&lt;/em&gt;n&lt;/p&gt;
&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:24px&quot;&gt;&lt;/div&gt;**Von der Relevanz alter Zeichnungen**
--------------------------------------
&lt;p&gt;27. Februar 2021. Die Pandemie ruft zum Jahresbeginn recht unerwartete Effekte hervor. Geschäfte, Restaurants, Museen, Ämter, Fitnessinstitute und viele andere Orte des öffentlichen Lebens bleiben geschlossen. Zugleich steigt der Absatz von Outdoor-Produkten im Internet… zum Beispiel von Wanderschuhen. Offenbar finden viele Menschen zurück zu den primären Fortbewegungsformen in der Natur. Was bleibt Ihnen auch übrig, die Museen haben schließlich noch immer geschlossen. Während der ersten Sonnentage haben die Seen, Flüsse, Wälder hohe Besuchsfrequenzen. In der Pfalz sind es die Burgen, der Pfälzerwald, die Weinanbaugebiete und die Rheinpromenaden, die zu Besuchen motivieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor fast genau 200 Jahren, im Mai 1821, wanderte auch der Künstler Friedrich Christian Reinermann von Burg zu Burg in der Pfalz. Er hatte allerdings keine Wahl. Die Überwindung auch großer Strecken zu Fuß war die geläufige Form der Fortbewegung für die ärmeren Schichten der Bevölkerung. Heinrich Jakob Fried, Jakob Wilhelm Roux, aber auch Peter Gayer, der erste Archivar der Pfalz – sie alle reisten in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts zu Fuß und hinterließen Zeichnungen von Orten, die viele von uns in den letzten Tagen vielleicht gerade besucht haben.&lt;/p&gt;
&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:20px&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;aligncenter size-large is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/27/digitalisierungsprojekt-des-historischen-museums-der-pfalz-speyer/./210227_7_BS_0002Elmstein-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;&lt;em&gt;[1] Burg und Ort Elmstein (Verbandsgemeinde Lambrecht) im Landkreis Bad Dürkheim&lt;/em&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;In den letzten 200 Jahren veränderte sich das Gesicht der Städte und Landschaften mehr als jemals zuvor. Fried, Roux, Reinermann und Gayer würden staunen, wenn sie ihre alten Wege nochmals gehen dürften. Umgekehrt fehlt uns heute ein genaues Bild der Welt, bevor es Joseph Nicéphore Niépce 1826 gelang, das allererste Foto aufzunehmen. Wir sind auf die Darstellungen von Künstlern angewiesen, um einen Zugang zu der Welt unserer Ururgroßmütter und Ururgroßväter zu finden. Wenn Sie sich fragen: „Wie hat sich der Ort, wo heute mein Haus steht, wo sich heute unser Marktplatz und vieles andere befindet, in den letzten 200 Jahren verändert?“, so kann Ihnen vielleicht der Blick in eine Datenbank wie „museum-digital“ weiterhelfen. Je mehr bildliche Zeugnisse verfügbar sind, desto mehr Nahrung wird Ihre Phantasie finden und vielleicht auch Ihre Neugierde.
&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:25px&quot;&gt;&lt;/div&gt;**Beispiel Speyer**
-------------------
&lt;p&gt;Die Beseitigung der Stadtbefestigung und vieler Ruinen zu Beginn des 19. Jahrhunderts war das Ergebnis eines langen und schmerzhaften Prozesses seit dem großen Stadtbrand von 1689. Die Maßnahmen veränderten das Gesicht der Stadt dauerhaft. Heute sind die Zeichnungen von Peter Gayer (1793–1836) häufig die einzig verfügbaren Quellen zu vielen architektonischen Zeugnissen der Stadt sowie der pfälzischen Geschichte. Darin liegt die Relevanz seiner Veduten für die Stadt, aber auch für die Region.&lt;/p&gt;
&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:20px&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-1 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/27/digitalisierungsprojekt-des-historischen-museums-der-pfalz-speyer/./1_BS_0027Kloster_zum_Heiligen_Grab_zu_Speyer-2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*\[2\] Die Klosterkirche des Klosters „Zum Heiligen Grab“ in Speyer*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:25px&quot;&gt;&lt;/div&gt;**Peter Gayer und die Zeugen der Vergangenheit**
------------------------------------------------
&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:20px&quot;&gt;&lt;/div&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;tadv-color&quot; style=&quot;color:#000000&quot;&gt;„Die alten Ruinen haben schon viel zu lange die Zugänge zu dieser Stadt verunstaltet und könnten wegen Steinschlags gefährlich werden. Das Terrain innerhalb dieser Gemäuer ist Lagerstätte für alles, was man sich vorstellen kann, das die Augen beleidigt und mit seinem Geruch die Passanten belästigt. Es erscheint mir, dass der Wert dieser Steine nicht nur für den Abriss, sondern auch für den Wiederaufbau von Häusern ausreicht.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;cite&gt;&lt;span class=&quot;tadv-color&quot; style=&quot;color:#000000&quot;&gt;Quelle: „Verschönerung der Straßen der Stadt durch Entfernen der alten Gemäuer“, Archiv der Stadt Speyer Bestand 2 Nr. 163&lt;/span&gt;&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:20px&quot;&gt;&lt;/div&gt;In Speyer begann um 1800 eine Zeitenwende: Die Stadt war nun eine Grenzstadt der Französischen Republik, das Arrondissement Spire gehörte zum neuen Département Mont-Tonnère. Die vorangestellten Zeilen des Unterpräfekten Edmond Marie Amable Verny stammen aus einem Memorandum an Georg Friedrich Hetzel vom 26. Juli 1809. Er offenbarte dem neuen Bürgermeister darin seine Gedanken zur Verschönerung der Stadt.
&lt;p&gt;Verny kannte natürlich das Geheimnis der lästigen Gemäuer in Speyer, an welchen sein ästhetisches Empfinden Anstoß nahm: Am Pfingstdienstag, den 31. Mai 1689, abends um 18 Uhr, hatten die verbliebenen Einwohner der Freien Reichsstadt Speyer eine Apokalypse erlebt. Was der Dreißigjährige Krieg nicht vermocht hatte, geschah nun innerhalb von drei Tagen. Am 2. Juni lagen drei Stifte, fünf Klöster, acht Pfarrkirchen, 13 Kapellen, 14 Zunftstuben, 29 städtische Gebäude, 788 Bürgerhäuser sowie fast das gesamte Langhaus des Domes in Schutt und Asche – die Politik der verbrannten Erde hatte eine praktische Anwendung gefunden. Der Anspruch König Ludwigs XIV. auf linksrheinische Reichsterritorien provozierte einen Konflikt, der sich letztlich an den Streitigkeiten um das Erbe des Kurfürsten Karls II. von der Pfalz entzündete. Als Reaktion auf die vorrückenden Kräfte der Großen Wiener Allianz verwüsteten französische Truppen systematisch die Pfalz und angrenzende Gebiete. Zahlreiche Dörfer, Burgen, Festungen, Kirchen, aber auch ganze Städte wie Speyer, Worms, Mannheim und Heidelberg wurden zerstört.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wiederaufbau Speyers vollzog sich schleppend, zumal die Stadt auf französischen Befehl bis zum Friedensschluss von Rijswijk im Jahr 1697 nicht bewohnt werden durfte. Noch siebzig Jahre später war ein Drittel der Stadt zerstört. Steinerne Relikte zeugten von der großen Vergangenheit Speyers, das auch wirtschaftlich am Boden lag. Immerhin erhoben sich im Jahr 1772 wieder 767 Wohngebäude, 32 kleine Häuschen und 124 Hütten, die Arme in den Ruinenstätten errichtet hatten.&lt;/p&gt;
&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:20px&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;aligncenter size-large is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/27/digitalisierungsprojekt-des-historischen-museums-der-pfalz-speyer/./210227_4_BS_0029Peterskirche_zu_Speyer.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;&lt;em&gt;[3] St. Peter in Speyer&lt;/em&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;Der Anblick antiker Ruinen hatte schon mehr als zwei Jahrhunderte zuvor in Italien Humanisten und Künstler fasziniert. Auch in Speyer empfand man angesichts der zerfallenden Gemäuer zuweilen Begeisterung. Meistens waren es durchreisende Künstler und Literaten, die ihrer Freude an den Zeugnissen der Vergangenheit Ausdruck verliehen. In den „Briefen eines reisenden Franzosen über Deutschland“ rühmte Kaspar Risbeck 1783 die außerordentlich schönen Ruinen und die malerische Wirkung der zerstörten Stadt. Als Sophie de La Roche mit ihrer Familie 1780 nach Speyer zog, begeisterte sie ihren empfindsamen literarischen Zirkel für die Stadt. Es entstand der Plan, eine Mappe mit Kupferstichen und einigen Texten herauszugeben – eine Aufgabe, die der Landschaftsmaler und Zeichner Jean Francois Gout übernahm. Weitere Künstler wie Franz Stöber und Johannes Ruland folgen seinem Beispiel.
&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:20px&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;aligncenter size-large is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/27/digitalisierungsprojekt-des-historischen-museums-der-pfalz-speyer/./3_BS_0433Speyer_Retscherruine_und_Margaretenkapelle-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;&lt;em&gt;[4] Retscherruine und Margarethenkapelle in Speyer&lt;/em&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;Mit dem Ende der französischen Zeit kam ab 1816 die bayerische Administration nach Speyer und mit ihr der Beamte Peter Gayer. Er trat seinen Dienst als zweiter Registrator bei der bayerischen Regierung des Rheinkreises an, seine Aufgabe war die Verwaltung des Schriftguts. Schriftzeugnisse zu bewahren und ihre Auffindbarkeit zu gewährleisten, gehörte zu seinen Kernaufgaben. Diese verantwortungsvolle Tätigkeit qualifizierte ihn bereits im Jahr 1820 zur Übernahme der Leitung des neu entstandenen Kreisarchivs. Das Interesse an der Geschichte lag durchaus im Trend der Zeit. Nachdem Freiherr vom Stein 1819 den ersten Historischen Verein ins Leben gerufen hatte, war es König Ludwig I. von Bayern selbst, der die Spitzen des Staates und der Gesellschaft 1827 zur aktiven Beschäftigung mit der Kultur der Vergangenheit aufrief. Selbstredend war Gayer zwei Mal, 1827 und 1834, Gründungsmitglied des Historischen Vereins der Pfalz. Die Rückbesinnung der Bürger, die sich seit vielen Jahren mit der Beseitigung von Ruinen beschäftigt hatten, auf die große Vergangenheit der Reichs- und Kaiserstadt lag auf der Hand. Die Städte als Spiegelbild bürgerlichen Selbstbewusstseins begannen sich im Verlauf des 19. Jahrhunderts weit mehr zu verändern, als je zuvor. Man benötigte Platz für eine schnell zunehmende Einwohnerschaft, für Manufakturen, später für Fabriken, für Straßen, für eine verbesserte Infrastruktur und für Mobilität. Die Stadtbewohner kultivierten durchaus ein gewisses Interesse an der Vergangenheit, entledigten sich zugleich aber auch der alten Zeugnisse, wenn sie ihren Interessen entgegenstanden, ohne darin einen Konflikt zu sehen. Ein Beispiel dafür mag der Abriss der Ruine von St. Nikolaus nördlich des Domes im Jahr 1825 sein, an deren Stelle im folgenden Jahr die Antikenhalle erbaut wurde, deren einziger Zweck in der Erhaltung und Pflege von Zeugnissen der Vergangenheit – in diesem Fall von römischen Bodenfunden – bestand.
&lt;p&gt;Möglicherweise war der Archivar Gayer nicht erfreut von den radikalen Veränderungen, die sich ringsum in Speyer vollzogen. Immerhin wurden zwischen 1819 und 1826 große Teile der Stadtbefestigung, die Ruinen vieler Kirchen, Klöster und Profanbauten beseitigt. So machte er es sich zur Aufgabe, das verschwindende architektonische Kulturgut der Pfalz in zahlreichen Veduten-Zeichnungen, ganz im Sinne der romantischen Kunst seiner Zeit, zu dokumentieren. Seine favorisierte Technik war die Bleistiftskizze, vor allem aber die Federzeichnung, die er mit Pinsel und Sepia – dem transparenten Farbstoff aus dem Sekret der Tintenfische – übermalte. Gayer interessierte sich nicht nur für Speyerer „Gemäuer“, sondern bereiste auch viele Orte der Region. Systematisch trug er präzise Ansichten von Burgen- und Kirchenruinen der Pfalz zusammen.&lt;/p&gt;
&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:20px&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;aligncenter size-large is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/27/digitalisierungsprojekt-des-historischen-museums-der-pfalz-speyer/./210227_8_BS_0032Amanduskirche_zu_Worms-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;&lt;em&gt;[6] St. Amandus Worms&lt;/em&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-2 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/27/digitalisierungsprojekt-des-historischen-museums-der-pfalz-speyer/./210227_5_BS_0023Burgruine-Scharfeneck.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/27/digitalisierungsprojekt-des-historischen-museums-der-pfalz-speyer/./210227_6_BS_0011Burgruine_Graevenstein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*\[7\] Die Burgruine Neuscharfeneck bei Ramberg, \[8\] Die Burgruine Grävenstein bei Merzalben*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:20px&quot;&gt;&lt;/div&gt;Die figürliche Staffage, die auf kaum einem seiner Werke fehlen durfte, zeigt dabei häufig Menschen aus ärmeren Bevölkerungsschichten. Landarbeiter, Wäscherinnen, Handwerker und viele andere Gestalten bilden ein belebendes Element seiner Darstellungen. Nur wenige Jahre vor der Erfindung der Fotografie wurde er zum aufmerksamen Beobachter und Dokumentar zahlreicher Architekturzeugnissen der Pfalz, die nach und nach verschwanden oder baulich verändert wurden. Eines der Ziele seines kurzen Lebens hat Gayer – er verstarb im Alter von nur 43 Jahren in Speyer – sicherlich erreicht: Seine Zeichnungen bewahren viele architektonische Zeugnisse der pfälzischen Geschichte für die Nachwelt.
&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:10px&quot;&gt;&lt;/div&gt;---
&lt;div aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;wp-block-spacer&quot; style=&quot;height:10px&quot;&gt;&lt;/div&gt;### **Sepiazeichnungen von Peter Gayer im Bestand des Historischen Museums der Pfalz (Auswahl)**
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Burg und Ort Elmstein (Verbandsgemeinde Lambrecht) im Landkreis Bad Dürkheim&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Klosterkirche des Klosters „Zum Heiligen Grab“ in Speyer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;St. Peter in Speyer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Retscherruine und Margarethenkapelle in Speyer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Ruinen von Nikolauskapelle und Domstaffelturm in Speyer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;St. Amandus in Worms&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Burgruine Neuscharfeneck bei Ramberg&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Burgruine Grävenstein bei Merzalben&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Fotografen: Peter Haag-Kirchner und die Ehrenamtsgruppe des Historischen Museums der Pfalz.&lt;/em&gt; &lt;em&gt;Rechtestatus: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/&quot;&gt;CC-BY-NC-ND&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/27/digitalisierungsprojekt-des-historischen-museums-der-pfalz-speyer/210227_1_BS_0027Kloster_zum_Heiligen_Grab_zu_Speyer-1.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Zwischen Tradition und Moderne. Die Digitalisierung  des Nachlasses Reinhold Mohr (1882-1978) - Stadtarchitekt von Potsdam.</title>
        <published>2021-02-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-02-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/11/zwischen-tradition-und-moderne-die-digitalisierung-des-nachlasses-reinhold-mohr-1882-1978-stadtarchitekt-von-potsdam/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/11/zwischen-tradition-und-moderne-die-digitalisierung-des-nachlasses-reinhold-mohr-1882-1978-stadtarchitekt-von-potsdam/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/11/zwischen-tradition-und-moderne-die-digitalisierung-des-nachlasses-reinhold-mohr-1882-1978-stadtarchitekt-von-potsdam/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag des Potsdam Museums - Forum für Kunst und Geschichte&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein wesentlicher, für die Öffentlichkeit nicht sichtbarer Teil der Museumsarbeit findet hinter verschlossenen Türen statt: so sind wissenschaftliche Mitarbeiter des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.potsdam-museum.de/&quot;&gt;Potsdam Museums - Forum für Kunst und Geschichte&lt;/a&gt; mit Digitalisierungsprojekten sowie mit der Sammlungspflege und -erweiterung betraut, um vergangene sowie aktuelle Entwicklungen in der Potsdamer Kultur und Gesellschaft aufzubereiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Spiegel der Tätigkeit Reinhold Mohrs&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bereits 1965 gelangte ein mehr als 1000 Einzelblätter sowie zahlreiche Fotodokumente umfassendes Konvolut des langjährigen Potsdamer Stadtarchitekten Reinhold Mohr (1882-1978) an das damalige Bezirksheimatmuseum Potsdam, heutiges Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte. Der Bestand umfasst vor allem Entwürfe und Architekturzeichnungen zu Potsdamer Gebäuden und spiegelt die Tätigkeit Reinhold Mohrs für die Stadt über den langen Zeitraum von 1911 bis 1954 wider.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/11/zwischen-tradition-und-moderne-die-digitalisierung-des-nachlasses-reinhold-mohr-1882-1978-stadtarchitekt-von-potsdam/./erweiterung-des-staedtischen-krankenhauses-36212-1-1024x594.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/11/zwischen-tradition-und-moderne-die-digitalisierung-des-nachlasses-reinhold-mohr-1882-1978-stadtarchitekt-von-potsdam/./vogelperspektive-der-gaststaette-seekrug-47487-1024x499.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/11/zwischen-tradition-und-moderne-die-digitalisierung-des-nachlasses-reinhold-mohr-1882-1978-stadtarchitekt-von-potsdam/./entwurf-fuer-ein-theater-am-kanal-47633-1024x513.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/11/zwischen-tradition-und-moderne-die-digitalisierung-des-nachlasses-reinhold-mohr-1882-1978-stadtarchitekt-von-potsdam/./rathaus-erweiterung-potsdam-vorentwurf-36259-1024x558.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;(1) Erweiterung des Städtischen Krankenhauses (2) Vogelperspektive der Gaststätte Seekrug (3) Entwurf für ein Theater am Kanal (4) Vorentwurf Rathauserweiterung Potsdam (alle Bilder Herkunft/Rechte: Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte / Reinhold Mohr \[[CC BY-NC-SA](https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/)\])&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Dank einer Förderung durch das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/&quot;&gt;Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg&lt;/a&gt; (MWFK) in den Jahren 2019 und 2020 konnte der komplette Bestand an Architekturzeichnungen und Plänen aus dem Nachlass von Reinhold Mohr (1882-1978) im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20201101033041/https://www.fh-potsdam.de/studieren/fachbereiche/studium-informationswissenschaften/forschung-und-entwicklung/digitalisierungslabor/&quot;&gt;Digitalisierungslabor der FH Potsdam&lt;/a&gt; digitalisiert werden. Nun konnte das Potsdam Museum dieses Projekt erfolgreich mit der Freischaltung von weiteren 50 ausgewählten und wissenschaftlich bearbeiteten Objekten unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=10&amp;amp;gesusa=308&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt; abschließen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Architekt zwischen Expressionismus und Moderne&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der am 9. Juli 1882 in Stuttgart geborene Reinhold Mohr absolvierte nach der Schulzeit und einer Lehrlingszeit im Stadtbauamt Vaihingen bei Stuttgart eine Steinmetzlehre. Im Anschluss studierte er zunächst an der TH Stuttgart Architektur, anschließend an der Kunstgewerbeschule. Nach Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros in Trier und Leipzig trat Mohr am 1. Juli 1911 in Potsdam eine Architektenstelle im Städtischen Hochbauamt an. Zu seinem Aufgabenfeld gehörten Bauberatung, Entwurf und Bauleitung städtischer Bau- und Unterhaltungsarbeiten sowie städtebauliche und gestalterische Fragen. Grundlage für viele Bauvorhaben und wichtige stadtplanerische Leistung war die Aufstellung des Generalbebauungsplanes für Potsdam.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/11/zwischen-tradition-und-moderne-die-digitalisierung-des-nachlasses-reinhold-mohr-1882-1978-stadtarchitekt-von-potsdam/./reinhold-mohr-vor-dem-suedgiebel-des-seekrugs-47499-983x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/11/zwischen-tradition-und-moderne-die-digitalisierung-des-nachlasses-reinhold-mohr-1882-1978-stadtarchitekt-von-potsdam/./030954085cf4ee4022b0c-1024x833.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;(1) Reinhold Mohr vor dem Südgiebel des Seekrugs, 1937 (2) Das Kollegium des Stadtbauamtes Potsdam im Palasthotel, 1930 \[alle Bilder Herkunft/Rechte: Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte / Städtische Lichtbildstelle Potsdam (CC BY-NC-SA)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Von 1918–1932 begleitete er die Umsetzung seiner Entwürfe für die bedeutendsten öffentlichen Bauvorhaben der Stadt, u. a. für den Umbau des Alten Rathauses, das neue Hauptgebäude des Städtischen Krankenhauses, für die Stadiontribüne, das Regattahaus und den Musikpavillon im Luftschiffhafen. Auch am Depot der Stadtreinigung und Müllabfuhr wirkte er maßgeblich mit. Die Holzhaussiedlung An der Vorderkappe und die Siedlung an der Drewitzer Straße repräsentieren wichtige Wohnungsbauten. Unter den Entwürfen, die Mohr als Privatarchitekt ausführte, ragt die Turnhalle für den Bankier Herbert Gutmann heraus. Mohr ist der wichtigste Potsdamer Architekt der Zwischenkriegszeit. Mit seinem besonderen Engagement für die farbige Gestaltung des Stadtbildes und öffentlicher Innenräume pendelte er zwischen Expressionismus und Moderne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Gemeinsam malen: Die Künstler Hans Zank und Willi Gericke - Ein Projekt zur digitalen Erschließung der »Zank-Gericke-Sammlung« von Ulrich Zimmer (Nachlass)</title>
        <published>2021-01-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-01-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Museum und Galerie Falkensee</name>
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&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zwei bedeutende Maler&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Künstlerpaar Hans Zank (1889-1967) und Willi Gericke (1895-1970) lebte in Spandau und Falkensee. Beide lernten sich während des Kunststudiums in Berlin kennen und blieben zeitlebens zusammen. Sie malten und signierten gemeinsam viele ihrer zahlreichen Bilder. Darunter finden sich Landschaften und Portraits, Akte und immer wieder Stadtansichten.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Zank_Gericke_0466-1-870x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Zank_Gericke_0268-1-839x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Zank_Gericke_0874-2-760x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*\[1\] Hans Zank und Willi Gericke, Am Wehr, Pinselzeichnung, undatiert (Sammlung Zimmer), (Museum und Galerie Falkensee / Lorenz Kienzle/Ronka Oberhammer (CC BY-NC-SA)). \[2\] Hans Zank, Potsdam, Alte Fahrt mit Kuppel der Nicolaikirche und Turm des Alten Rathauses, Öl auf Leinwand, undatiert (Sammlung Zimmer), (Herkunft/Rechte: Museum und Galerie Falkensee / Lorenz Kienzle/Ronka Oberhammer (CC BY-NC-SA)). \[3\] Hans Zank und Willi Gericke, Sitzendes Mädchen, Bleistiftzeichnung, 1940er Jahre (Sammlung Zimmer), (Herkunft/Rechte: Museum und Galerie Falkensee / Lorenz Kienzle/Ronka Oberhammer (CC BY-NC-SA)).*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Ihre Werke waren zunächst von einem expressiven und kubistischen Stil geprägt. Später wandten sie sich dem Impressionismus zu und malten nach 1945 auch im Stil des sozialistischen Realismus. Bis zum Kriegsende lebten Hans Zank und Willi Gericke in Berlin-Spandau. Im Juli 1945 begann die Falkenseer Zeit. Hier bezogen sie eine Villa am Falkenhagener See und richteten ihr Atelier ein. Im Garten und am nahe gelegenen See fanden sie viele Motive für ihre Bilder.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;aligncenter size-large is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Zank-Gericke-06-museumdigital-752x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Gemeinsam malen: Willi Gericke (vorn) am Malkasten und Hans Zank an der Staffelei (Foto: Archiv, Museum Falkensee).&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Zank-Gericke-07-museumdigital.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Zank_Gericke_0140.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt; *\[1\] Stolze Bootsbesitzer: Julius Siegmann, Inhaber der »Adler-Apotheke« in Berlin-Spandau stiftete ein Wohnboot. Willi Gericke und Hans Zank (von links) befuhren damit Havel und Spree. So konnten sie hautnah die Brechungen des Lichts und die atmosphärischen Wirkungen in der Natur studieren. Viele ihrer Bilder zeugen von dieser erlebten Freiheit und Frische in der Natur (Herkunft/Rechte: Museum und Galerie Falkensee \[CC BY-NC-SA\]). \[2\] Hans Zank und Willi Gericke, Drei Pappeln am Ufer der Havel in Ketzin, Öl auf Leinwand, undatiert (Sammlung Zimmer), (Herkunft/Rechte: Museum und Galerie Falkensee / Lorenz Kienzle/Ronka Oberhammer (CC BY-NC-SA))* &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;1967 starb Hans Zank und 1970 Willi Gericke. Ihre Ruhestätte befindet sich auf dem städtischen Friedhof an der Kremmener Straße in Falkensee. Für den Grabstein wählte Willi Gericke eine Lithografie-Platte aus Solnhofener Kalkstein aus. Das Grab wird von der Stadt Falkensee in Erinnerung an diese beiden bedeutenden Maler gepflegt. Seit 1993 befindet sich die Hans Zank und Willi Gericke Sammlung des Museums der Stadt Falkensee im Aufbau.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Hans-Zank-Foto-Nachlass-Sammlung-Zimmer-museumdigital-809x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Willi-Gericke-Foto-Nachlass-Sammlung-Zimmer-museumdigital-822x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;\[1\] Hans Zank, um 1920, Herkunft/Rechte: Museum und Galerie Falkensee (CC BY-NC-SA) \[2\] Willi Gericke, um 1920, Herkunft/Rechte: Museum und Galerie Falkensee (CC BY-NC-SA)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die »Zank-Gericke-Sammlung« von Ulrich Zimmer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den 1980er Jahren begann sich der in Berlin-Spandau lebende Ulrich Zimmer für die Werke von Hans Zank und Willi Gericke zu interessieren. Seine Forschungen führten ihn 1989/90 Jahren nach Falkensee und später, 1993, auch in das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-galerie-falkensee.de/&quot;&gt;Heimatmuseum Falkensee&lt;/a&gt;, dessen Förderverein er im gleichen Jahr beitrat. Der künstlerisch und historisch interessierte Ulrich Zimmer übergab 2005 dem Museum erstmals Arbeiten der beiden Künstler und blieb dem Museum bis zu seinem Tod im Jahr 2018 zugewandt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In seinem Testament verfügte er, dass seine »Zank-Gericke-Sammlung« künftig in Museen bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. So gelangten 2018/2019 die Berliner Motive seiner Sammlung in das Stadtgeschichtliche Museum Spandau und 38 Arbeiten in das Falkenseer Museum, die die nähere und weitere Umgebung Berlins abbilden. Bei der Übergabe der »Sammlung Ulrich Zimmer« standen dem Falkenseer Museum Bernd Ilsemann und die Familie von Frank Zimmer unterstützend zur Seite. Hierfür danken wir sehr herzlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Zank-Gericke-Archiv&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch hinterließ Ulrich Zimmer dem Museum 10.000 Euro für den Aufbau eines Zank-Gericke-Archivs, dessen Einrichtung bereits erfolgte. Mit der Veröffentlichung der künstlerischen Werke auf der Museumsplattform museum-digital ist das Archiv nun im Sinne von Ulrich Zimmer dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bedeutung der beiden Künstler, die Vermittlung und Publikation ihres Werkes lag Ulrich Zimmer immer am Herzen. Seine aus Privatbesitz übergebene und für Falkensee bestimmte Sammlung umfasst inzwischen einen Bestand von 100 künstlerischen Arbeiten. Zu dem Archiv zählen heute, neben den Arbeiten aus der Sammlung Ulrich Zimmer, auch Werke, die in der Vergangenheit erworben werden konnten. So befinden sich aktuell im Sammlungsbestand des Museums 122 digitalisierte Werke der beiden Künstler.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;aligncenter size-large is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Zank_Gericke_0325R-1024x925.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;&lt;em&gt;Hans Zank und Willi Gericke, An der Ostsee am Morgen, Öl auf Leinwand, undatiert (Sammlung Museum) (Herkunft/Rechte: Museum und Galerie Falkensee / Lorenz Kienzle/Ronka Oberhammer (CC BY-NC-SA))&lt;/em&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;**Erste Recherchen zur Geschichte der »Zank-Gericke-Sammlung« von Ulrich Zimmer**
&lt;p&gt;Ulrich Zimmer erwarb einen Teil seiner »Zank-Gericke-Sammlung« von der „Galerie Sabatier“ aus Verden an der Aller. Das Auktionshaus hatte in den 1980er Jahren zahlreiche Arbeiten des Künstlerpaares aus Falkensee über den Staatlichen Kunsthandel der DDR angekauft. Für die erworbenen Arbeiten ließ die „Galerie Sabatier“ durch Heinrich Wolter ein Werkeverzeichnis anfertigen, das später immer wieder erweitert und aktualisiert wurde (Wolter, Heinrich (1987): Hans Zank und Willi Gericke - Zwei bedeutsame Berliner Maler in einer bewegten Zeit der Welt- und Kunstgeschichte, Verlag: Galerie Pro Art; Auflage: 1 (1987).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ulrich Zimmer selbst korrigierte und ergänzte das Werkeverzeichnis um genaue Ortsangaben und dokumentierte diese durch zahlreiche beigegebene Fotografien. Eine wichtige Arbeit, denn Hans Zank und Willi Gericke vergaben nur selten eigene Titel, auch datierten sie die Bilder kaum. Das ergänzte Werkeverzeichnis von H. Wolter ist nicht publiziert und wird u.a. im Archiv des Falkenseer Museums bewahrt. Es bildete eine wichtige Grundlage bei der inhaltlichen Erschließung der künstlerischen Werke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erste Präsentation im Museum 2019 und digitale Erschließung 2020&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Nachgang zur Ausstellung »Hans Zank und Willi Gericke – Malerei« – Präsentation der Sammlung Ulrich Zimmer« vom 6. Juli bis 13. Oktober 2019 im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-galerie-falkensee.de/&quot;&gt;Museum und Galerie Falkensee&lt;/a&gt;, können wir heute den Sammlungsbestand des Museums mit Werken der beiden Künstler in digitaler Form auf der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=7&amp;amp;gesusa=3365&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Plattform museum-digital&lt;/a&gt; präsentieren. Im Frühjahr 2020 bewilligte das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/&quot;&gt;Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg&lt;/a&gt; (MWFK) die dafür erforderlichen Mittel, wofür wir herzlich danken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der Erfassung und inhaltlichen Erschließung der Sammlung, die durch Gabriele Helbig, Heide Reuter und Bert Krüger erfolgte, waren Ronka Oberhammer und Lorenz Kienzle intensiv mit der fotografischen Dokumentation der zahlreichen Zeichnungen, Grafiken und Ölgemälde befasst. Das Ergebnis ihrer Arbeit sind Fotoaufnahmen, die die Kunstwerke in ihrer originalen Farbgebung und Materialität erlebbar machen.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Museum_Falkensee_Maerz_2020_klein-768x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./museum-falkensee-doku-01-1-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*Unter erschwerten Bedingungen: die fotografische Dokumentation der »Zank-Gericke-Sammlung«. (Herkunft/Rechte: Museum und Galerie Falkensee / Lorenz Kienzle/Ronka Oberhammer (CC BY-NC-SA)).*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/Zank_Gericke_0140.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>PuQi - Verführung zu Qualität</title>
        <published>2021-01-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-01-22T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/22/ein-publikations-qualitaets-index-fuer-museumsobjektinformationen/">&lt;p&gt;Qualität * Rahmen * Publikation * Ermittlung * Visualisierung * Wirkung * Würdigung&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;qualitat&quot;&gt;Qualität&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;„Nachdem fast alle Kulturepochen einzelne Ansätze dazu gesehen haben, kann man es als eine Grundrichtung der modernen Wissenschaft bezeichnen, … dass sie die den Dingen anhängenden Qualitäten als quantitative, also relative Bestimmungen auszudrücken sucht …“&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#ftn1&quot;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was Georg Simmel bereits um 1900 für die – damals – moderne Wissenschaft postulierte ist heute allgemein: Vergleichendes Messen ist übliche Grundlage für Bewertungen und Entscheidungen des Alltags (nicht nur von Wissenschaftlern).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Auffassung von Qualität als Bestimmtheit einer Sache&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#ftn2&quot;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;, ist dabei nicht vollkommen ungebräuchlich geworden. Es lässt sich noch erahnen, was Johann Nepomuk Visino ausdrücken wollte, als er, Feldkaplan in der Armee Ottos I. von Griechenland, den Blutacker in Jerusalem um 1840 beschrieb: „… Man findet hier viele Scherben zerbrochenen Töpfergeschirres, die wohl einem hohen Alterthume angehören mögen, und von vorzüglicher Qualität sind.“&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#ftn3&quot;&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Alltag hat sich ein Verständnis von „Qualität“ durchgesetzt, das sich etwa in der DIN-Norm 55350 findet. Demnach ist Qualität „die Beschaffenheit einer Einheit bezüglich ihrer Eignung, festgelegte und vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen.“&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#ftn4&quot;&gt;4&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der PublikationsQualitätsindex (PuQi) für Museumsobjektinformationen, der hier vorgestellt wird ist ein einfaches Messverfahren ganz in diesem zweiten - reduzierten - Sinne, er kann (und will) Qualität nicht allumfänglich ermitteln, sondern nur versuchen „relative Bestimmung auszudrücken“. Welche Museumsobjektinformation ist in Hinsicht auf Online-Publikation&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#ftn5&quot;&gt;5&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; höher zu bewerten als andere? Wie jedes Messverfahren ist auch der PuQi in seinem praktischen Einsatz gebunden an Rahmenbedingungen. Das zugrundeliegende Verfahren dagegen ist verallgemeinerbar. Doch der PuQi ist mehr als nur ein Messverfahren, er ist zugleich ein Ratgeber zur Qualitätssteigerung – der seit einigen Jahren im Einsatz ist und dessen Wirken deshalb beschrieben werden kann. Das folgende schildert also die Rahmenbedingungen, das Messverfahren des PuQi sowie die entfaltete Wirkung. Anlass für die Schilderung ist die Hoffnung auf eine Diskussion der angewandten Kriterien, auf adaptierte Implementationen und generell auf eine Hebung der Qualität von Museumsobjektinformationen im Internet.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;rahmen&quot;&gt;Rahmen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der PuQi ist integrativer Teil der Softwaresuite „museum-digital“. Die dahinter stehende Initiative aus Museen, Museumsverbänden und -ämtern beschreibt museum-digital als „ein Vorhaben, in welchem versucht wird, Wege zu finden und Werkzeuge zu entwickeln, mit denen die Online-Publikation von Objekt-Informationen für alle Museen leicht möglich wird. Es wird ein System entwickelt, … das von allen Museen genutzt werden kann, egal auf welche Weise sie im Museum selbst die Informationen zu ihren Objekten verwalten. … Die Informationen zu Museumsobjekten werden bei museum-digital angereichert und in eine Form gebracht, die eine Einbindung in Portale (europeana, Deutsche Digitale Bibliothek (DDB), …) ermöglicht - sofern es vom betreffenden Museum gewünscht wird.“&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#ftn6&quot;&gt;6&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/22/ein-publikations-qualitaets-index-fuer-museumsobjektinformationen/./puqiimg01-1024x665.jpg&quot; alt=&quot;Screenshot: PuQI&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(de.about.museum-digital.org, 12.11.2020)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Software-Entwicklung geschieht bei museum-digital auf Anregung und unter Einbezug der beteiligten Museen. Bisweilen entstehen jedoch auch bei den Software-Entwicklern Ideen, die umgesetzt, geprüft und akzeptiert oder verworfen werden – der PuQi gehört in diese Kategorie. Doch der Reihe nach:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Museum-digital wurde im Februar 2009 von der AG Digitalisierung des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt ins Leben gerufen. Ursprünglich war es das einzige Ziel Museumsobjektinformationen auf einfachste Weise ins Netz zu bringen. Sehr schnell aber wurde dieses Ziel erweitert um „effektiv“ ins Netz zu bringen, worunter vor allem die Auffindbarkeit, das Ranking in den Katalogen der Suchmaschinen, verstanden wurde – mit wenig Aufwand von Vielen gefunden werden. Es mussten Trefferseiten konzipiert werden, auf deren Gestaltung die beteiligten Museen großen Einfluss nahmen und nehmen. Die Trefferseiten und die Plattform museum-digital wurden seitdem mehrfach überarbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Häufiger Gegenstand der Diskussion war und ist die Entwicklung von Suchalgorithmen auf den Seiten von museum-digital selbst. Ebenfalls wurde von Anfang an über die Weitergabe an Fachportale einerseits und allgemeine Portale wie die europeana oder die DDB diskutiert. Schließlich war den beteiligten Museen schon mit dem Veröffentlichen der ersten Objekte auf der museum-digital Plattform ersichtlich, dass die Datenanreicherung einen hohen Stellenwert hat, weshalb im Hintergrund eine Normdatenredaktion aktiv ist und Anreicherungen wie auch Übersetzungen kontrollierter Begriffe leistet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil sich zeigte, dass viele Museen keine Inventarisierungssoftware besaßen (oder diese nicht nutzen) wurde schon gegen Ende 2009 begonnen museum-digital zu einer von Museen bestimmten Inventarisierungssoftware weiterzuentwickeln. Im Laufe der letzten Jahre wuchs die Zahl der beteiligten Museen ständig an und es kamen stetig neue Features hinzu. Einen Sprung machte die Software-Entwicklung 2014 als durchgehende Mehrsprachigkeit zum Leitprinzip erhoben wurde. Aktuell wird die Software von ca. 970 Einrichtungen genutzt, die ca. 1,5 Millionen Objektdatensätze damit verwalten von denen ca. 730.000 publiziert sind.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#ftn7&quot;&gt;7&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu den Grundsätzen von museum-digital gehört es, dass Verfügungsgewalt über Objektinformationen stets bei den Einrichtungen selbst liegt. Es sind die Museen, die bei jedem Objektdatensatz entscheiden, ob sie diesen der Allgemeinheit, ausschließlich Fachwissenschaftlern oder keinem Außenstehenden zugänglich machen.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#ftn8&quot;&gt;8&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; Es zeigte sich von Anfang an, dass die Maßstäbe für diese Entscheidung sehr unterschiedlich gesetzt wurden. Einigen war es daran gelegen möglichst schnell möglichst viele Objekte ins Netz zu stellen, anderen dagegen ging es darum ausschließlich möglichst korrekte und gründlich recherchierte Information zu veröffentlichen. Dies war der Ausgangspunkt für die Entwicklung des PuQi.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;publikation&quot;&gt;Publikation&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Um den Bezugsrahmen zu bestimmen (Simmels „relative Bestimmungen“) wurde als erstes „Publikation“ hinterfragt. Der gerade geschilderte Rahmen zeigt, dass verschiedene Arten von Publikationsmöglichkeiten und -absichten genutzt und angestrebt werden. Fünf Hauptadressaten und -kanäle für publizierte Objektinformationen wurden identifiziert: Jedermann und Fachwissenschaftler im allgemeinen Internet, Nutzer der Plattform museum-digital, Social Media Nutzer, Fachwissenschaftler in Fachportalen und allgemeine Portale. Die anzulegenden Maßstäbe wären jeweils verschieden, etwa die Auffindbarkeit im Netz, die Vernetzung mit anderen Objekten, die Reichweite, die Wissenschaftlichkeit, die Importierbarkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daraus ergibt sich folgende Tabelle:&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-table&quot;&gt;&lt;table&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;*Ziel der Publikation*&lt;/td&gt;&lt;td&gt;*Mögliche Maßstäbe*&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Allgemeines Internet&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Auffindbarkeit (Optimierung für Suchmaschinenalgorithmen) Multilingualität (allgemein)  
Zufriedenheit der Nutzer&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Plattform Museum-digital&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Verknüpfung mit anderen Objekten der Plattform Anreicherung mit Normdaten (allgemein) Multilingualität (allgemein)  
Zufriedenheit der Nutzer&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Social Media Kanäle&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Reichweite Automatische Weitergabe  
Verlinkungsmöglichkeiten&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Fachportale&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ausreichender Gehalt  
Wissenschaftliche Fundiertheit Anreicherung mit Normdaten (entsprechend dem Portal) Multilingualität (je nach Portal)  
Aufsplitterung nach vielen verschiedenen Feldern Weitergabe in Standardformat Lido&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Allgemeine Portale&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Anreicherung mit Normdaten (entsprechend dem Portal) Multilingualität (je nach Portal) Aufsplitterung nach verschiedenen Feldern Weitergabe in Standardformat Lido&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Die Aufschlüsselung zeigt, dass es nahe liegt für jeden dieser Kanäle oder Adressaten der Publikation einen gesonderten Index anzulegen – was sich gut im Internet finden lässt, das lässt sich (in der gleichen Form) möglicherweise nicht gut an Portale weitergeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie zeigt auch, dass die möglichen Maßstäbe über die Publikationskanäle hinweg ähnlich sind, sich zum Teil wechselseitig bedingen, aber für jeden Kanal von verschiedener Relevanz sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Zufriedenheit der Nutzer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Auffindbarkeit (für Suchmaschinenroboter und menschliches Suchverhalten)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Inhaltsreichtum und Korrektheit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nachnutzbarkeit durch Portale (über Einhaltung von Standards und Anreicherung)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Der Übersichtlichkeit und Verständlichkeit wegen wurde beschlossen auf eine feine Granularität, die einen Index für jeden Kanal ermittelte, zu verzichten und nur einen einzigen Index zu bilden, der die einzelnen Maßstäbe in angemessener Gewichtung - unter Einbezug aller Kanäle - berücksichtigt. Da die Social Media Kanäle automatisch bedient werden und von den Museen über ihre Eingaben kaum beeinflusst werden können wurden sie außen vorgelassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit war der PuQi grob umrissen: Ein Index für jedes Objekt, der einzelne Maßstäbe in angemessener Gewichtung berücksichtigt – ein Index, der den Eingebenden bei der Entscheidungsfindung (veröffentlichen oder nicht) hilft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Maßstäbe, auch das zeigt die obige Tabelle, waren relativ vage und zum Teil schwer in Messwerte umzusetzen. Manche, wie etwa „Auffindbarkeit“ ließen sich vor einer tatsächlichen Veröffentlichung nur grob antizipieren und wieder andere, wie z.B. „Zufriedenheit der Nutzer“ waren sehr subjektiv und situationsbedingt, doch auch hier ließ sich grob antizipieren. Ob z.B. ein „ausreichender Gehalt“ für die Veröffentlichung in einem Fachportal gegeben ist, das hängt in hohem Maße von den Anforderungen des Fachportals und letztlich auch vom Kenntnisstand zum jeweiligen Objekt ab. Die Frage lautete deshalb: Was konnte überhaupt gemessen werden um festzustellen in welchem Maße ein bestimmter Maßstab erfüllt war oder nicht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allen vorhandenen Angaben zu Museumsobjekten lagen verschiedene Absichten zugrunde. Es war klar, dass Angaben, die ausschließlich die Inventarisierung von Museumsobjekten betreffen, selbst aber niemals veröffentlicht werden, unberücksichtigt bleiben müssen. Ebenso sollten Qualitätsvorgaben, die vom Rahmen bestimmt werden unberücksichtigt bleiben. Ein Beispiel sind „Objekttitel“. Das Vorhandensein dieses Merkmals brauchte nicht berücksichtigt zu werden, denn die Software verlangt hier zwingend eine Eingabe um Speichern zu ermöglichen. Eine andere solche Vorgabe der Software ist etwa eine Mindestanzahl von 25 Zeichen in der Objektbeschreibung – ohne, oder mit zu kurzer Objektbeschreibung – lassen sich Objektdatensätze nicht speichern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Suche nach messbaren Größen war dennoch nicht ohne Erfolg. In manchen Fällen war das Vorhandensein feststellbar, in anderen die Häufigkeit, in wieder anderen die Vollständigkeit oder der Umfang. Es wäre also möglich ein Merkmal (etwa: Objektmaße) nach einem angepassten Bewertungsschema (etwa: Vorhandensein) zu beurteilen. Sodann dieses Urteil in Zahlen zu übersetzen (etwa: Vorhanden =0) und in der Wahl der Zahlenwerte die Gewichtung zu berücksichtigen (etwa: Fehlende Maßangaben (1) beeinträchtigen die Möglichkeiten der Nutzer die Umfänglichkeit des beschriebenen Objektes zu ermessen, (2) sind für Auffindbarkeit im Internet weniger wichtig, (3) haben keinen Einfluss auf die Verknüpfung mit anderen Objekten auf der Plattform von museum-digital, (4) werden von Fachportalen und allgemeinen Portalen nicht vorausgesetzt, … Abwägung: Eintrag für den Index -5 für Fehlen, 0 für Vorhandensein).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbstverständlich lässt sich auf diese Weise nicht ermitteln ob die eingetragenen Werte korrekt und verständlich sind! Ebenso selbstverständlich ist der Einfluss den ein Merkmal auf den Gesamtindex nimmt eine Größe, die sich nicht absolut, sondern aus der relativen Gewichtung der einzelnen Merkmale zueinander als antizipierte Relevanz für alle beabsichtigten Kanäle der Publikation ergibt. Die Gewichtung einzelner Merkmale selbst wurde in vielen Gesprächen mit Nutzern und Kollegen erarbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das gewählte Verfahren ist einfach: Merkmal festlegen, dessen Erfüllungsgrad bestimmen, dem Merkmal eine Relevanz zuweisen, hieraus eine Maßzahl ableiten, diese Maßzahlen addieren und so einen Indexwert erhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das gesamte Verfahren basiert ausschließlich auf mess- und zählbaren Größen – Korrektheit, Vollständigkeit, Verständlichkeit müssen unberücksichtigt bleiben. Es kann deshalb kein Wert ermittelt werden, der als Mindestmaß gesetzt werden könnte und erlaubte softwaretechnisch eine Veröffentlichung zu verhindern, sollte er nicht erreicht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch: Bei der Ermittlung des PuQi werden für verschiedene Merkmale die Erfüllungsgrade ermittelt. Hieraus lassen sich Hinweise ableiten, die den Eingebenden sagen, wo Verbesserungen hinsichtlich der PublikationsQualität möglich erscheinen. Für jedes Objekt wird bei museum-digital ein PuQi-Wert ermittelt, der nach jeder Änderung des Datensatzes neu berechnet wird. Die Wirkung jeder Änderung wird durch den PuQi sofort visualisiert. Dies beeinflusst das Eingabeverhalten und hierin liegt die Wirkung des PuQi selbst. Dazu später mehr. Zunächst soll die Ermittlung des PuQi für die einzelnen Merkmale aufgezeigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ermittlung&quot;&gt;Ermittlung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Als einführendes Beispiel sei die Ermittlung eines Qualitätsfaktors für das Merkmal „Objekttitel“ beschrieben:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einem Objekttitel ist, wie bereits gezeigt, dessen Vorhandensein nicht relevant - Objekte ohne Titel lassen sich in museum-digital nicht speichern. Was sich in diesem Beispiel messen lässt, das ist die Anzahl von Worten im Objekttitel (die meisten Museumsobjekte haben keine festgelegten Titel, weshalb die Titel von den Museen selbst vergeben werden).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liegt diese Anzahl über einem festgesetzten Wert (aktuell: 10 Worte), dann ist davon auszugehen, dass hier möglicherweise versucht wurde eine Objektbeschreibung als Titel umzusetzen. Die Übersichtlichkeit der Darstellung im Internet leidet - der Nutzer kann sich an den Titel des Objektes nicht sehr gut erinnern. Hierfür wurde ein Bewertungsfaktor von (aktuell) -5 festgesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besteht hingegen der Objekttitel aus einem einzigen Begriff (z.B. „Buch“) so erscheint er ohne rechte Aussagekraft für den Nutzer, weshalb er mit einem Bewertungsfaktor von (aktuell) -3 bedacht wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade bei Objekttiteln, die als einzelner Begriff eingetragen werden, aber auch darüber hinaus, kann es zu häufigem Gebrauch der gleichen Objekttitel für viele Objekte kommen. Dies senkt die Übersichtlichkeit der Darstellung - nicht unbedingt auf einer Einzelobjektseite - wohl aber auf Trefferseiten, auf denen dann viele Objekte den gleichen Namen tragen. Auch hier kann sich der Nutzer später weniger gut an ein ganz bestimmtes Objekt auf dieser Übersichtsseite erinnern. Die Duplizität von Objekttiteln wird (aktuell) mit einem Bewertungsfaktor von -5 quittiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erwartet werden also 2-9 Worte als Objekttitel, die bestenfalls nicht zugleich für andere Objekte gebraucht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um im Folgenden eine übersichtliche Darstellung geben zu können lässt sich das Gesagte in ein Schema einpassen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Objekttitel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: 2-9 Worte als Zielvorgabe, keine Mehrfachverwendung&lt;br /&gt;
Erläuterung: (gerade geschildert)&lt;br /&gt;
Messung: Wortanzahl, Duplizität&lt;br /&gt;
Bewertung: Zu wenige Worte =&amp;gt; -3, Zu viele Worte =&amp;gt; -5, Duplizität liegt vor =&amp;gt; -5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Objektart&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: 1-2 Worte als Zielvorgabe&lt;br /&gt;
Erläuterung: Das Fehlen von Angaben zur Objektart kann nur direkt nach einem Import vorliegen, bei Eingaben ist das Speichern eines Datensatzes ohne Angabe der Objektart unmöglich. Objektart (objectType) wird vom Lido-Datenaustauschformat als Pflichtfeld definiert.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#ftn9&quot;&gt;9&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; Wer seine Objekt-Informationen an Portale wie die Deutsche Digitale Bibliothek geben möchte, der muss die Informationen in Lido exportieren. Ist das Feld Objektart nicht ausgefüllt, so ist eine Weitergabe (und damit eine erweiterte Publikation) nicht möglich. Es sollte ein allgemeiner Begriff verwendet werden, der die Art zu der das Objekt gehört kennzeichnet. Werden sehr viele Worte eingegeben ist es wahrscheinlich, dass es sich nicht um eine grobe Einordnung handelt, die an dieser Stelle aber sinnvoll ist, weil sie es so den Portalen ermöglicht sogenannte Facetten für dieses Feld zu bilden. Die Worthäufigkeit findet an dieser Stelle aktuell nicht Eingang in den PuQi führt jedoch zu einem Hinweis.&lt;br /&gt;
Messung: Vorhandensein, Worthäufigkeit&lt;br /&gt;
Bewertung: Feld ist leer =&amp;gt; -20, Worthäufigkeit ist größer 2 =&amp;gt; Hinweis in PopUp (s.u.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Objektbeschreibung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: 901-1750 Zeichen, keine Doppelungen&lt;br /&gt;
Erläuterung: Nutzerbefragungen haben gezeigt, dass ein zu sehr kurzer Text häufig viele Fragen offenlässt und ein sehr langer Text ebenfalls schlecht bewertet wird. Aus diesen Befragungen hat sich eine Gruppierung nach Anzahl von Zeichen ergeben, die eine Bewertung nach 6 Güteklassen erlaubt. Gerade die Objektbeschreibungen sind für die Indizierung durch Suchmaschinen-Roboter sehr wichtig, es ist deshalb wichtig eine ausreichende Textmenge zu speichern. Als Optimum wurde eine Textmenge gewählt, die bei weit verbreiteten Einstellungen für Desktop-Computer etwas weniger als einen Bildschirm füllt. Bei gleicher Objektbeschreibung für mehrere Objekte führt dies bei Suchmaschinen zu einem niedrigeren Rang.&lt;br /&gt;
Messung: Zeichenanzahl, Duplizität&lt;br /&gt;
Bewertung:&lt;br /&gt;
Text ist zu kurz (1-50 Zeichen) =&amp;gt; -10,&lt;br /&gt;
Text ist kurz (51-250 Zeichen) =&amp;gt; -5,&lt;br /&gt;
Text hat befriedigende Länge (251-900 Zeichen) =&amp;gt; +3,&lt;br /&gt;
Text hat sehr gute Länge (901-1750) =&amp;gt; +6,&lt;br /&gt;
Text ist eher zu lang (1721-5000) =&amp;gt; 0,&lt;br /&gt;
Text ist zu lang (mehr als 5000 Zeichen) =&amp;gt; -6;&lt;br /&gt;
Duplizität liegt vor =&amp;gt; -25&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Material/Technik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es gibt eine Angabe&lt;br /&gt;
Erläuterung: Die Objekte und mit ihnen ihre Materialien und die zu ihrer Herstellung verwendeten Techniken sind zu verschieden komplex um einen bestimmten allgemeinen Textumfang als Optimum zu definieren. Dennoch: Eine Angabe zu Material und Technik ist wünschenswert und dient dem Nutzer zum Verständnis des Objektes.&lt;br /&gt;
Messung: Vorhandensein&lt;br /&gt;
Bewertung: Keine Angabe vorhanden =&amp;gt; -5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Maßangaben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es gibt eine Angabe&lt;br /&gt;
Erläuterung: Bei je nach Anzeigegerät und –modus verschiedenen Skalierungen ist schwer aus dem Betrachten der Abbildungen von Objekten auf die Größe der Objekte zu schließen. Dies macht Maßangaben wichtig für den Nutzer, der nur mit Ihnen die Umfänglichkeit des jeweiligen Objektes ermessen kann. Eine optimale Textmenge zu definieren ist unmöglich, weil die Objektmaße sehr verschieden komplex beschrieben werden müssen oder können.&lt;br /&gt;
Messung: Vorhandensein&lt;br /&gt;
Bewertung: Keine Angabe vorhanden =&amp;gt; -5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Sammlungszuordnung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es gibt mindestens eine Sammlungszuordnung&lt;br /&gt;
Erläuterung: Es ist einerseits gut, wenn die Nutzer eine Struktur innerhalb des Objektbestandes des Museums erkennen können – anderseits ist es wichtig Verlinkungen zu in Beziehung stehenden Objekten anbieten zu können, was den Nutzer zu Kontextinformationen führen kann, ihn aber vor allem leicht zu anderen Objekten des Museums dirigiert. Objekte können – bei museum-digital jedenfalls – zu mehreren Sammlungen gehören. Dies wird (aktuell) nicht berücksichtigt (einerseits ergeben mehr Sammlungszuordnungen auch mehr Verlinkungen, andererseits senkt dies die Übersichtlichkeit der Darstellung).&lt;br /&gt;
Messung: Vorhandensein&lt;br /&gt;
Bewertung: Keine Sammlungszuordnung vorhanden =&amp;gt; -10&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Objektgruppenzuordnung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es gibt mindestens eine Objektgruppenzuordnung&lt;br /&gt;
Erläuterung: Objektgruppen sind bei museum-digital beliebige Gruppierungen von Objekten. Eine Objektgruppe hat stets einen eigenen Titel und eine eigene Beschreibung. Über Objektgruppen (die wie hausinterne-Schlagworte-samt-Beschreibung wirken) ist es effektiv möglich die Nutzer zu inhaltlich in Beziehung stehenden Objekten zu leiten und sie so auf den Seiten der Objekte des Museums zu halten.&lt;br /&gt;
Messung: Anzahl&lt;br /&gt;
Bewertung: Für jede Objektgruppenzuordnung =&amp;gt; +4&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Schlagworte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: 3-9 Schlagworte&lt;br /&gt;
Erläuterung: Schlagworte führen zur gezielten Bildung von Übersichtsseiten und lenken zu anderen Objekten des Museums, aber auch zu denen anderer Museen, die in einem inhaltlichen Zusammenhang stehen. Schlagworte verleiten deshalb die Nutzer auf dem jeweiligen Portal zu verweilen und möglicherweise für sie Relevantes zu entdecken. Für die Suchmaschinenroboter und damit das Ranking in den Trefferseiten der Suchmaschinen sind Schlagworte gleichfalls wichtig. Wenige Schlagworte erzeugen wenige Übersichtsseiten. Zu viele Schlagworte lassen die Darstellung unübersichtlich werden. Letztlich kann eine Gruppe gut gewählter – und nicht zu zahlreicher - Schlagworte wie eine zweite Objektbeschreibung wirken.&lt;br /&gt;
Messung: Vorhandensein, Anzahl&lt;br /&gt;
Bewertung:&lt;br /&gt;
Kein Schlagwort vorhanden =&amp;gt; -15,&lt;br /&gt;
Ein Schlagwort vorhanden =&amp;gt; -10;&lt;br /&gt;
Zwei Schlagworte vorhanden =&amp;gt; -5,&lt;br /&gt;
Drei bis neun Schlagworte: für jedes Schlagwort =&amp;gt; +3,&lt;br /&gt;
Mehr als neun Schlagworte: für jedes Schlagwort =&amp;gt; -3&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Ereignisse&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es gibt wenigstens ein Ereignis pro Objekt&lt;br /&gt;
Erläuterung: museum-digital basiert auf Lido, welches objektbezogene Ereignisse in den Vordergrund stellt. Solche Ereignisse bestimmen das Was-Wer-Wann-Wo eines Objektes, also z.B. seine Herstellung, seine Nutzung etc. Ereignisse bieten vielfache Bezüge und Einsprungstellen aus dem Netz wie auch vielfache Verlinkungen zu anderen Objekten innerhalb der jeweiligen Plattform. Die einzelnen Elemente dieser Ereignisse werden von der Normdatenredaktion angereichert und stehen in dieser Form den Suchmaschinenrobotern zur Verfügung, wie auch die Normdatenbezüge in externe Vokabulare (gnd, AAT, geonames, …) und die Mehrsprachigkeit der Begriffsbeschreibungen den Export und die effektive Veröffentlichung auf Portalen (sofern diese solche Features unterstützen) wesentlich steigert. Die Anreicherung der einzelnen Elemente ist nicht abhängig von den Eingaben der Museen, sondern von der Normdatenredaktion, deshalb wird die Reichhaltigkeit derselben nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
Messung: Vorhandensein, Anzahl&lt;br /&gt;
Bewertung:&lt;br /&gt;
Kein Ereignis angelegt =&amp;gt; -15,&lt;br /&gt;
Für jedes erfasste Ereignis =&amp;gt; 5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Doppelte Entitätenbezüge&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es gibt keine doppelten Bezüge zu Orten, Zeiten, Akteuren&lt;br /&gt;
Erläuterung: Es kann vorkommen, dass – über ein Ereignis - angegeben ist, das Objekt sei in einem bestimmten Ort hergestellt worden und das gleichzeitig der Ort über einen allgemeinen Bezug (analog zu Schlagwort) mit dem Objekt verknüpft ist. Dies führt zu redundanten Angaben in der Darstellung. Als schlechtes Verhalten (senkt die Übersichtlichkeit für die Nutzer) wird es (aktuell) mit Abzügen bedacht.&lt;br /&gt;
Messung: Anzahl&lt;br /&gt;
Bewertung: Für jeden doppelten Entitätenbezug =&amp;gt; -50&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Literaturangaben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es gibt mindestens eine Literaturangabe&lt;br /&gt;
Erläuterung: Literaturangaben (hier nur Angaben zu Literatur in analoger Form) reichern die Information für den Nutzer an. Die Umfänglichkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht berücksichtigt werden, da die Handhabung von Literatureinträgen in Museen jeweils sehr verschieden ist.&lt;br /&gt;
Messung: Anzahl&lt;br /&gt;
Bewertung: Für jeden Literatureintrag =&amp;gt; 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Externe Verlinkungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es gibt mindesten einen Hyperlink&lt;br /&gt;
Erläuterung: Externe Verlinkungen (einschließlich über das Internet erreichbarer Literatur) sind als Kontexthinweise im Interesse der Nutzer. Sie führen die Nutzer auf externe Seiten. Es ist zudem schwierig ihre Aktualität fortwährend zu überprüfen.&lt;br /&gt;
Messung: Anzahl&lt;br /&gt;
Bewertung: Für jede externe Verlinkung =&amp;gt; 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Zusatzdokumente&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es gibt ein Hintergrunddokument zum Objekt&lt;br /&gt;
Erläuterung: Bei museum-digital können die Museen zu jedem Objekt passende Einzeldokumente heraufladen und diese mit den Objekten veröffentlichen. Die Objektdarstellung kann dadurch reicher werden.&lt;br /&gt;
Messung: Anzahl&lt;br /&gt;
Bewertung: Für jedes Zusatzdokument =&amp;gt; 1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Objekt-Objekt-Verweise&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es gibt einen Verweis auf ein anderes Objekt des Museums&lt;br /&gt;
Erläuterung: Objekt-Objekt-Verweise erscheinen als Verlinkungen, welche den Nutzer gezielt bei den Objekten des Museums halten und so die In-Kontext-Setzung des jeweiligen Objektes steigern.&lt;br /&gt;
Messung: Anzahl&lt;br /&gt;
Bewertung: Für jeden Objekt-Objekt-Verweis =&amp;gt; 3&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Ausstellungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Das Objekt ist als Teil einer Ausstellung bei museum-digital erfasst.&lt;br /&gt;
Erläuterung: Ist eine Ausstellung und die entsprechende Teilhabe des Objektes bei museum-digital erfasst, so führt ein Klick auf die entsprechende Stelle entweder von der Ausstellung zum Objekt oder umgekehrt und auf diese Weise zum Verweilen auf der Plattform und dem „Entdecken“ weiterer Objekte (derselben Ausstellung). Die jeweiligen Ausstellungsbeschreibungen bieten zumeist Kontext-Informationen zum Ausgangsobjekt.&lt;br /&gt;
Messung: Anzahl&lt;br /&gt;
Bewertung: Für jeden Ausstellungs-Verweis =&amp;gt; 4&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Übersetzung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Für jedes Objekt liegt wenigstens eine Übersetzung in eine Fremdsprache vor&lt;br /&gt;
Erläuterung: Durch die Arbeit der Normdatenredaktion werden Orts, Akteurs und Zeitbegriffe ebenso übersetzt wie Schlagworte. Das Ausgabemodul von museum-digital ist mehrsprachig mit automatischer Sprachwahl beim Aufruf der Seite. Sind auch die Objektangaben übersetzt, so lassen sich Objektseiten die vollständig in einer anderen Sprache oder Schrift gehalten sind erzeugen. Suchmaschinen können die Inhalte auch in anderen Sprachen anbieten.&lt;br /&gt;
Messung: Anzahl von Übersetzungen&lt;br /&gt;
Bewertung: Für jede Übersetzung =&amp;gt; 10&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Transkription&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Definiertes Optimum: Es gibt eine Transkription&lt;br /&gt;
Erläuterung: Transkriptionen lassen sich nicht zu jedem Objekt anbringen sie sind jedoch eine Art - dort, wo es passt - in übersichtlich strukturierter Form Text in fremden Schriften oder als Abschrift in maschinenlesbarer Form anzubieten. Dies können die Suchmaschinenroboter verarbeiten. Nutzer können Transkriptionen per „Copy and Paste“ oder im TEI-Format weiterverwenden. Fachportale können häufig mit Transkriptionen umgehen, allgemeine Portale dagegen selten.&lt;br /&gt;
Messung: Anzahl der Transkriptionen&lt;br /&gt;
Bewertung: Für jede Transkription =&amp;gt; 10&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Ist Referenz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es ist ein Werk verzeichnet auf welches das Objekt Bezug nimmt (etwa: Illustration zu Goethes Faust)&lt;br /&gt;
Erläuterung: Referenzen, d.h. Bezugnahmen durch das Objekt verweisen auf Kontexte und bieten so im Umkehrschluss jenen, die sich vor allem für die Kontexte interessieren eine Einsprungmarke auf die Plattform (im Beispiel: Jemand sucht in allgemeiner Suchmaschine zum Thema „Goethes Faust“). Referenzen bieten den Suchmaschinen (und damit den Nutzern) hervorragende Möglichkeiten der Kontextualisierung.&lt;br /&gt;
Messung: Anzahl von Referenznahmen&lt;br /&gt;
Bewertung: Für jede Referenz =&amp;gt; 5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Rezeption&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es gibt eine Rezeptionsangabe (etwa: Veröffentlicht in …, Besprochen in …)&lt;br /&gt;
Erläuterung: Angaben von Rezeptionen sind oft schon vorhanden und in der Sektion Literatur bedacht. Die Möglichkeit Rezeptionen separat und ausführlich zu erfassen wurde erst viel später geschaffen. Auch Rezeptionsangaben verbessern die In-Kontext-Setzung durch die Nutzer. Weil es potentiell unendliche viele Rezeptionen (z.B. zu einem Objekt wie der Nofretete) geben kann, muss hier die Bewertung einer einzelnen Rezeptionsangabe niedrig gehalten werden.&lt;br /&gt;
Messung: Anzahl der Rezeptionsangaben&lt;br /&gt;
Bewertung: Für jede Rezeptionsangabe =&amp;gt; 1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Beschriftung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es gibt einen Eintrag zu einer Beschriftung des Objektes.&lt;br /&gt;
Erläuterung: An dieser Stelle werden – gesammelt in einem Feld - Texte erfasst, die auf dem Objekt angebracht sind. Diese Angaben dienen dem Nutzer zum weiteren Verständnis des Objektes.&lt;br /&gt;
Messung: Vorhandensein&lt;br /&gt;
Bewertung: Für eine Beschriftungsangabe =&amp;gt; 3&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Markierungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es gibt zu einem Objekt die Angabe einer Markierung (Künstlersignatur etc.)&lt;br /&gt;
Erläuterung: Angaben zur Markierung ergänzen die Angaben zu „Beschriftung“ durch die genaue Angabe wo sich was in welcher Sprache angebracht findet. Sie dienen der weiteren Kontextualisierung der Objekte. Markierungen wurden erst später eingeführt, bis dahin wurden in oberflächlicherer Weise die Angaben (d.h. die Inhalte der Markierung) als Beschriftungen erfasst.&lt;br /&gt;
Messung: Anzahl von Angaben zur Markierung&lt;br /&gt;
Bewertung: Für jede erfasste Markierungsangabe =&amp;gt; 3&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Vergleichsobjekte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es gibt einen Hinweis auf Vergleichsobjekte (z.B. in anderen Museen)&lt;br /&gt;
Erläuterung: Ist ein Vergleichsobjekt – bestenfalls samt Verweis und URL – angegeben, so erlaubt diese Angabe dem Nutzer das Navigieren zu anderen Objekt (normalerweise in einem anderen Museum) und zu den dort zu findenden Kontextangaben und Beschreibungen. Angaben zu Vergleichsobjekten bereichern das Nutzererlebnis und die Vernetzung von Wissen. Für die Erfassung steht nur ein Feld mit unbegrenzter Länge zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Messung: Vorhandensein&lt;br /&gt;
Bewertung: Für eine Angabe von Vergleichsobjekt(en) =&amp;gt; 3&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Detaillierte Objektbeschreibung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es gibt eine detaillierte Objektbeschreibung&lt;br /&gt;
Erläuterung: Eine die allgemeine Beschreibung eines Objektes ergänzende detaillierte Objektbeschreibung kann in einem separaten Feld erfasst werden. Diese zweite Objektbeschreibung kann privat oder öffentlich sein, sie kann bei museum-digital und/oder im Export weitergegeben werden. Eine solche Objektbeschreibung vergrößert, wenn sie öffentlich ist, den Informationsgehalt der Seite zum jeweiligen Objekt, sie bietet darüber hinaus die Möglichkeit eine besondere Zielgruppe in angepasstem Sprachgebrauch und Diktion zu erreichen.&lt;br /&gt;
Messung: Vorhandensein&lt;br /&gt;
Bewertung: Für eine detaillierter Objektbeschreibung =&amp;gt; 5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Abbildungsanzahl&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Es gibt mehr als eine Abbildung oder Ressource zum Objekt&lt;br /&gt;
Erläuterung: Um veröffentlicht werden zu können muss jedem Objekt bei museum-digital wenigstens eine Abbildung oder digitale Ressource (Audio, Video, Text oder 3D) zugeordnet werden. Weitere zugeordnete Ressourcen erzeugen einen umfassenderen Eindruck vom Objekt. Für die Bewertung nicht-öffentlicher Objekte wird das Vorhandensein geprüft.&lt;br /&gt;
Messung: Anzahl, Vorhandensein&lt;br /&gt;
Bewertung:&lt;br /&gt;
Für jede zugeordnete Ressource =&amp;gt; 3,&lt;br /&gt;
Für das Fehlen jeglicher Ressource =&amp;gt; -5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Abbildungsgröße&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Abbildungen in bildschirmfüllender Größe oder größer&lt;br /&gt;
Erläuterung: Im Laufe der Zeit hat sich die Mindestgröße für heraufzuladende oder einbindbare Abbildungen bei museum-digital stets nach oben verschoben. Dies entspricht den Erwartungen der Nutzer. Die Museen waren zunächst sehr zögerlich größere Abbildungen ins Netz zu stellen. Wenige Museen waren hingegen von Anfang an bereit große Abbildungen zu veröffentlichen. Es ist eine Abwägungssache: Manche Objekte, wie beispielsweise historische Landkarten, verlangen zur vollständigen Erkennbarkeit nach großer Abbildung. Andererseits bedeuten sehr große Abbildungen auch ein erhöhtes Datentransfervolumen, nicht jeder, der mit einem Smartphone bei mittelmäßiger Verbindung eine Objektabbildung aufruft möchte warten bis 50 oder mehr Megabyte heruntergeladen sind.&lt;br /&gt;
Messung: Pixelanzahl kurze Seite&lt;br /&gt;
Bewertung:&lt;br /&gt;
Kurze Seite weniger als 600 Pixel =&amp;gt; -5,&lt;br /&gt;
Kurze Seite 600-800 Pixel =&amp;gt; -2,&lt;br /&gt;
Kurze Seite größer als 1280 Pixel =&amp;gt; +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Ressourcen und Rechte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Offene Lizenzen und Angaben der Rechteinhaberschaft&lt;br /&gt;
Erläuterung: Der Rechtestatus einer Abbildung entscheidet über die Nachnutzbarbeit durch die Nutzer. Eine möglichst geringe Einschränkung ist angestrebt, dennoch gibt es viele Museen, die an dieser Stelle zurückhaltend sind und die Abbildungen als etwas betrachten, über das Sie selbst die Kontrolle behalten möchten. Die Weiternutzungsmöglichkeiten sind in Gruppen zusammengefasst:&lt;br /&gt;
(1) Weitgehend offene Lizenzen (CC0, Public Domain Mark, Orphan Work),&lt;br /&gt;
(2) offene Lizenz mit Namensnennung (CC BY) und&lt;br /&gt;
(3) weitgehend restriktive Lizenzen (RR-F, RR-P, RR-R)&lt;br /&gt;
Messung: Vorhandensein, Offenheit&lt;br /&gt;
Bewertung:&lt;br /&gt;
Für das Fehlen von Rechteangaben zu mindestens einer Ressource: -15&lt;br /&gt;
Für jede Ressource mit offener Lizenz =&amp;gt; 2 pro Ressource,&lt;br /&gt;
Für jede Ressource mit offene Lizenz mit Namensnennung =&amp;gt; 1,&lt;br /&gt;
Für jede Ressource mit restriktiver Lizenz =&amp;gt; -1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bewertungsbeispiel: Gibt es etwa für das Vorhandensein einer einzelnen Ressource (Merkmal: Abbildungsanzahl) 3 Punkte, so reduziert sich dieser Wert um einen Punkt, wenn eine restriktive Lizenz gewählt wurde. Der Eintrag der Ressource zum PuQi des Objektes beträgt +2 Punkte. Fehlen in diesem Beispiel Lizenzangaben und Nennung der Inhaberschaft zur Ressource so werden generell 15 Punkte abgezogen und es ergibt sich eine Kennzahl von -12 Punkte (+3 für Ressource vorhanden, -15 für das Fehlen von Rechteangaben).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird eine zweite Ressource in gleicher Weise diesem Objekt zugeordnet, so ergibt sich 2 x 3 = 6 Punkte für das Vorhandensein, 2 x -1 Punkte = -2 Punkte für die restriktive Lizenz, also eine Kennzahl von 6 – 2 = +4 Punkte. Wenn in diesem Beispiel Lizenz- und Inhaberangaben auch nur für eine Abbildung fehlen, so werden -15 Punkte angerechnet, was die +6 Punkte für das Vorhandensein der beiden Abbildungen nicht auszugleichen vermag. Insgesamt ergibt sich in diesem Fall eine Kennzahl von -9 Punkten als Eintrag der Ressourcen zum PuQi des Objektes. Erst mit dem Vorhandensein von 5 Ressourcen (5 x 3 Punkte = 15 Punkte) ist es theoretisch möglich das Fehlen von Lizenz- und Inhaberangaben auszugleichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Fehlen von Rechteangaben wird aber, wie bereits angedeutet im Normalfall vom System unterbunden, in jedem Fall wird vor einer Veröffentlichung jedes Objektes geprüft und diese bei fehlenden Rechteangaben verhindert. Ebenso ist eine Veröffentlichung beim Fehlen jeglicher Ressourcen nicht möglich. Beide Fälle, das Fehlen jeglicher Ressourcen oder das Fehlen von Rechteangaben sind nur im internen Bereich von museum-digital relevant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Merkmal: &lt;strong&gt;Metadaten und Rechte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Optimum: Offene Lizenzen und Angaben der Rechteinhaberschaft&lt;br /&gt;
Erläuterung: Analog zur Betrachtung bei Ressourcen gilt auch hier, dass der Rechtestatus der Metadaten über die Nachnutzbarbeit derselben entscheidet. Eine möglichst geringe Einschränkung ist angestrebt. Museum-digital erlaubt eine Veröffentlichung der Objektangaben ohne explizite Angabe von Metadatenrechten – in diesem Falle gilt die Lizenz CC BY-NC-SA und die jeweilige objektbesitzende Institution als Inhaber. Wie bei „Ressourcen und Rechte“ werden auch hier die Weiternutzungsmöglichkeiten in Gruppen zusammengefasst:&lt;br /&gt;
(1) Weitgehend offene Lizenzen (CC0, Public Domain Mark, Orphan Work),&lt;br /&gt;
(2) offene Lizenz mit Namensnennung (CC BY) und&lt;br /&gt;
(3) weitgehend restriktive Lizenzen (RR-F, RR-P, RR-R)&lt;br /&gt;
Messung: Vorhandensein, Offenheit&lt;br /&gt;
Bewertung:&lt;br /&gt;
Für das Fehlen von Angaben zur Metadatenlizenz = -15,&lt;br /&gt;
Für eine offene Metadatenlizenz =&amp;gt; 2,&lt;br /&gt;
Für eine offene Lizenz mit Namensnennung =&amp;gt; 1,&lt;br /&gt;
Für eine restriktive Lizenz =&amp;gt; -1&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;abwagung&quot;&gt;Abwägung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Jene Merkmale, die bei museum-digital als so grundlegend definiert wurden, dass es unmöglich ist, einen Datensatz zu speichern, wenn sie nicht angegeben werden, sind in die Berechnung des PuQi kaum einbezogen. Es ist beispielsweise unmöglich einen Objektdatensatz ohne Angabe einer Inventarnummer zu speichern, ein – durch einen Import möglicher - leerer Eintrag für Objektart muss vor dem Speichern ausgefüllt werden, ebenso muss eine Mindesttextlänge von 25 Zeichen für die Objektbeschreibung gewahrt sein, um den Datensatz speichern zu können, wie auch das Feld Objekttitel zwingend ausgefüllt werden muss. Diese vier grundlegenden Merkmale korrespondieren im Wesentlichen zu den Pflichtfeldern des Lido-Austauschformats zur Weitergabe an Portale.&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#ftn10&quot;&gt;10&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; Ein Mindestmaß an Publikationsqualität, wozu ja auch die Weitergabe an Portale zur Re-Publikation gerechnet werden muss, ist auf diese Weise schon von der Software vorgegeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einige Merkmale sind spezifisch für museum-digital, weil entsprechende Felder vorhanden sind, etwa die Merkmale „Transkription“, „Ist Rezeption“, „Markierung“ oder „Übersetzung“. Weil diese Merkmale aber durchaus die prinzipiellen Möglichkeiten effektiven Publizierens mitbestimmen werden sie hier einbezogen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn die Relevanz einzelner Merkmale von den Möglichkeiten der jeweiligen Software abhängig ist, so zielt der PuQi – in der Form, wie er hier umgesetzt ist – doch auf eine Abwägung allgemeinerer Art. Für die nicht mehrsprachige Deutsche Digitale Bibliothek etwa bedeutet es keinen Gewinn, wenn eine Objektbeschreibung übersetzt ist, für ein mehrsprachig arbeitendes Portal hingegen kann es von Bedeutung sein – für die Suchmaschinen-Optimierung ist es in jedem Fall ein bedeutendes Merkmal. Der PuQi hat nicht das Ziel die Effizienz einer Veröffentlichung bei museum-digital allein zu bewerten. Im Fokus steht vielmehr eine allgemeinere Effizienz, die auch die Suchmaschinen-Optimierung, die Weitergabe an Portale und die Zufriedenheit der Nutzer und deren Möglichkeiten eigener In-Kontext-Setzungen berücksichtigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was der PuQi mit dem hier gewählten Verfahren nicht berücksichtigt, das ist die Tatsache, dass sich bestimmte Arten von Objekten per se besser für eine Publikation im Netz gut eignen, andere Arten weniger gut. Handelt es sich bei einem Objekt etwa um den Fußknochen eines Dinosauriers, so fällt es schwer mit Einträgen zu „Transkription“ zu Punkten – anders bei einem Papyrus oder Ostrakon. Handelt es sich um ein gut erschlossenes Fotoalbum, so liegt unter Umständen viel Information zu mehreren Herstellungsereignissen (der einzelnen Fotografien) vor – anders bei einem bronzezeitlichen Spinnwirtel. An dieser Stelle muss weitergedacht werden …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedes neu von der Software ermöglichte Merkmal muss überprüft werden, ob – und wie - es in den PuQi einbezogen werden soll. Bewertung und Gewichtung der Merkmale müssen von Zeit zu Zeit überprüft werden, etwa wenn es neue Kanäle gibt, oder bestimmte Kanäle häufiger bedient werden sollen als andere. Was sich aber gleichbleibt und was verallgemeinerbar ist, sich also auch in andere Software implementieren ließe, das ist das Verfahren des Bestimmens-Bewertens-Gewichtens selbst (auch wenn dort möglicherweise andere Kriterien mit anderen Bewertungen und Gewichtungen zum Zuge kommen).&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;visualisierung&quot;&gt;Visualisierung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der PuQi liefert auf die geschilderte Weise eine Punktezahl. Aus der abstrakten Zahl allein lässt sich wenig ableiten. Diese Zahl lässt sich aber in Relation zu einem (hypothetischen) Optimum setzen. Dieses hypothetische Gesamt-Optimum ergibt sich aus der Addition aller Punktzahlen für die Erfüllung des Optimums eines jeden Merkmals. Der PuQi Wert eines einzelnen Objektdatensatzes kann dann mehr oder weniger weit unter- oder oberhalb des Gesamt-Optimums liegen. Durch die Visualisierung der jeweiligen Distanz wird der PuQi für den Eingebenden oder Bearbeitenden nutzbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei museum-digital ist dies in folgender Weise umgesetzt: In großer Nähe zum Schalter für das Veröffentlichen (oder Verstecken) von Objekten erscheint in der Objekt-Bearbeitungsansicht stets ein farblich kodierter Balken von verschiedener Länge und Farbe. Ist der PuQi-Wert niedrig, so ist der Balken kurz und rot, ist der PuQi-Wert höher, so erscheint der Balken in einer mittleren Länge und blauen Färbung, ist hingegen der PuQi-Wert hoch, so bekommt der Balken eine große Breite bei grüner Farbgebung. Während die Balkenlänge den tatsächlichen Abstand zum Optimum berücksichtigt und sich mit jeder Änderung am Datensatz verlängert oder verkürzt, verändert sich die Farbkodierung in Blöcken:&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image alignleft size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/22/ein-publikations-qualitaets-index-fuer-museumsobjektinformationen/./puqiimg02.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;0-50% des Optimums: rot,&lt;br /&gt;
51-80% des Optimums: blau,&lt;br /&gt;
Mehr als 80% des Optimums: grün.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Position des PuQi wurde mit Bedacht gewählt. Wer ein Objekt freischalten will, und seinen Blick auf den entsprechenden Schalter richtet, wird dabei auch den PuQi-Balken sehen. Die Farbkodierung soll einerseits ein schnelles Erkennen ermöglichen, andererseits aber einer Gewöhnung entgegenwirken. Der Balken soll „ins Auge springen“ ohne Aufdringlich zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fährt der Museumsmitarbeiter mit dem Mauszeiger über den PuQi-Balken – was fast unweigerlich passiert, wenn sich der Mauszeiger in Richtung „Freischalten“ bewegt - so öffnet sich ein Pop-Up-Fenster in der Bildschirmmitte. Dieses Fenster enthält konkrete Hinweise in drei Rubriken:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;„Allgemeines …“ (Rubrikentitel in blauer Farbe)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„Könnte eventuell verbessert werden …“ (Rubrikentitel in roter Schrift)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„Gut so …“ (Rubrikentitel in grüner Schrift)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Schon die Formulierungen der Rubrikentitel zeigen, dass hier eine Diktion gewählt wurde, die alle harsche Kritik vermeidet. In seinen Meldungen setzt der PuQi auf Anregung und Inspiration statt auf Beschimpfung und Verteufelung – dennoch gibt es ab und an auch Ausrufezeichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die einzelnen Meldungen können, das wurde oben schon erwähnt, gegeben werden, weil zu jedem Merkmal der Grad der Entsprechung ermittelt wird - es ist deshalb möglich für jedes einzelne der zum PuQi beitragenden Merkmale eine Aussage zu treffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In die Rubrik „Allgemeines …“ fallen Merkmale, wenn ihr Grad der Entsprechung weder als wirklich gut noch als wirklich hinderlich für eine erfolgreiche Publikation eingeordnet wird. Hier finden sich zum Beispiel Aussagen wie „2645 Zeichen in der Objektbeschreibung. Das ist eher zu lang“ - der PuQi kann auch als Zeichenzähler dienen. Ein anderer möglicher Eintrag: „3 Begriffe im Feld ‚Objektart‘ – ist das wirklich so gemeint? (Ideal: Ein Begriff)“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In die Rubrik „Gut so …“ fallen Merkmale bei denen das definierte Optimum erreicht oder übertroffen wurde. Eine Beispielaussage lautet: „3 Schlagworte/Bezüge eingegeben (Ideal: 3-9)“. Der PuQi legt mit dieser Formulierung nahe, dass man hier leicht etwas verbessern könnte. Bisweilen erfolgt aber auch einfach ein Lob: „1399 Zeichen in der Objektbeschreibung. Das ist sehr gut!“ Andere Beispiele aus der Rubrik, lauten „Dem Objekt wurde mindestens ein Ereignis zugeordnet“, „Dem Objekt wurde Literatur zugeordnet“ oder „Dem Objekt wurden mehrere Bilder zugeordnet“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Rubrik „Könnte eventuell verbessert werden …“ werden Merkmale genannt, die tatsächlich geändert werden sollten, etwa „Objektname besteht aus mehr als 10 Worten. Objektbeschreibung hat eigenes Feld!“ – das ist schon sehr deutlich. Ein anderes Beispiel: „136 Zeichen in der Objektbeschreibung. Das ist recht kurz!“, ein weiteres: „Es wurde nur ein Schlagwort/Bezug eingegeben (Ideal: 3-9)“ und ein abschließendes: „Feld ‚Maße‘ ist leer. Besser, wenn ein Hinweis dort steht“.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/22/ein-publikations-qualitaets-index-fuer-museumsobjektinformationen/./pupi4-1024x515.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;(Der PuQi in seinem Habitat - Beispiel)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Beispiele mögen die Diktion der Meldungen des PuQi veranschaulichen, die dem Charakter eines Hinweis- und Ratschlaggebers entspricht: Ein freundlicher Helfer und Anreger. (Tatsächlich wurde schon bei der Erstellung des PuQi darauf geachtet, dass bei üblichem Eingabeverhalten sehr leicht ein Eintrag in der Rubrik „Gut so …“ erscheint.)&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wirkung&quot;&gt;Wirkung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der PuQi ist für den Eingebenden (oder Bearbeiter) eines Objektdatensatzes keine bloße Zahl, er ist ein farbiger Balken in einem Rahmen und zugleich ein PopUp-Fenster mit Hinweisen an die sich niemand halten muss, aber kann. Er gibt mehr Lob als Kritik. Erst in einer solchen Form konnte er seine Wirkung entfalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als, vor nunmehr etlichen Jahren, die Entwickler der AG Digitalisierung im Museumsverband Sachsen-Anhalt – dem „Brain-Trust“ hinter museum-digital – zuerst die Idee einer Qualitätsbewertung in Hinsicht auf Publikation vorschlugen, überwog die Skepsis. Es herrschte Unbehagen darüber vor, dass Andere den Finger heben und Kritik an den Eingaben der Kollegen äußern könnten. Nichtsdestotrotz ließ man die Entwickler zunächst gewähren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Vergleiche zwischen den PuQi-Werten der Objekte eines Museums oder auch denen der Objekte mehrerer Museen geschehen ausschließlich über die Gesamtpunktzahl, den PuQi-Index selbst. Vergleiche auf Merkmalsebene finden nicht statt. An dieser Stelle wurde der Skepsis Rechnung getragen. Die anfängliche Skepsis hat auch bei der Wahl der Diktion eine große Rolle gespielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bereits das erste Modell des PuQi, das in seiner Granularität noch wesentlich eingeschränkter war, wurde dann aber von den Kollegen der AG Digitalisierung akzeptiert. Man konnte, aber man musste sich ja nicht daran halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es zeigte sich jedoch schon nach kurzer Zeit, dass die Kollegen der AG ebenso wie sehr viele andere Nutzer von museum-digital bei Neueingaben versuchten den PuQi-Balken stets in den grünen Bereich und bestenfalls auf volle Länge zu bringen. Einige KollegInnen begannen gar damit ihre früheren Objekteingaben mit dem PuQi zu überprüfen und entlang seiner Ratschläge zu verbessern - dies hat die Entwickler veranlasst zu ermöglichen, dass jedes Museum sich seine Objekte in der Sortierung nach PuQi-Werten aufruft. Jetzt ist es möglich die Objekte mit den geringsten PuQi-Werten leicht zu ermitteln und die Einträge zu verbessern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wunsch, stets einen grünen Balken und ausschließlich Hinweise in der Rubrik „Gut so …“ zu erhalten, war bei einigen KollegInnen so groß, dass Sie versuchten „zu tricksen“ indem sie beispielsweise Herstellungsorte, die schon durch ein Herstellungsereignis mit dem Objekt verknüpft waren, erneut über einen allgemeinen Ortsbezug (wie Schlagwort) verknüpften. Um solchen „Tricks“ vorzubeugen wurden entsprechende „Strafpunkte“ eingeführt (s.o.). Nach kurzer Zeit waren solche Versuche nicht mehr festzustellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Neueingaben der Kollegen orientierten sich zunehmend am PuQi und wurden damit inhalts- und facettenreicher. Was ursprünglich nicht intendiert war, von den KollegInnen aber schnell erkannt wurde: Der PuQi lässt sich auch als Pfad oder Wegleiter einsetzen. Zuerst werden die nötigen Pflichtfelder (ohne die ein Speichern ja nicht möglich ist) ausgefüllt, dann wird der PuQi geprüft um zu sehen, was noch fehlt. Die Hinweise werden dann der Reihe nach abgearbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Verfahren hat sich als effektiv erwiesen. Es wird jetzt auch in Schulungen zum Umgang mit der Software empfohlen und erleichtert neu hinzukommenden Kollegen einerseits den Umgang mit der Software und andererseits das Erstellen publikationswürdiger Datensätze.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wurdigung&quot;&gt;Würdigung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auf der Startseite von www.museum-digital.de werden aktuell Voransichten zu 40 Objekten angezeigt. Dies ist die „Hall-of-fame“ der PuQi-Einträge. Etliche Museen sind sichtlich bemüht durch hohe PuQi-Werte mit ihren Objekten dort zu erscheinen und die erste Position einzunehmen. Der PuQi ist für viele der Nutzer von museum-digital zu einem festen Teil ihres Eingebens und Bearbeitens geworden. Die Qualität der Einträge ist – über alle Einträge hinweg gesehen - wesentlich gestiegen und seit der Einführung des PuQi gleichbleibend hoch. Es gibt mehr Literatureinträge, mehr Text in den Objektbeschreibungen, mehr Querverweise zu anderen Objekten, mehr Abbildungen pro Objekt – um nur ein paar Beispiele zu nennen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders, als zum Beispiel bei der europeana, wo ein „Tier“-System für Abbildungen und Metadaten eingeführt wurde, mit dem vor allem die Nachnutzbarkeit durch die Kreativwirtschaft beurteilt wird, ist der PuQi ein Versuch gleich mehrere Publikationskanäle und Publikationsabsichten zu berücksichtigen. Er ist zudem viel granularer als das System der europeana, was ihm erlaubt konkrete Hinweise zu geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der PuQi liefert einen Zahlenwert, der nur bedingt absolute Aussagen über die tatsächliche Qualität in Hinsicht auf die Publikation von Museumsobjektinformationen erlaubt. Vieles ist Annahme oder lässt sich ohnehin nur grob erahnen, Nutzerzufriedenheit zum Beispiel - kein absoluter Wert zwar aber doch transparent in seiner Ermittlung. Der Index basiert auf Quantifizierungen der Nähe zu einem definierten Optimum eines Merkmals. Dieses Optimum ist zumeist über Befragung und Betrachtung definiert worden. Bei neuen Entwicklungen werden die Optima und die Merkmale angepasst um die Gewichtungen im Lot zu halten. Der Indexwert kommt als „harte“ Zahl daher, beruht aber auf vielen „weichen“ Faktoren. Qualität ist letztlich immer eine „relative Bestimmung“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der PuQi zeigt, dass sich Quantität und Qualität ergänzen können. Er ist ein Beispiel dafür, wie mit quantitativen Methoden Qualität erzeugt werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;ftn1&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;1&lt;/sup&gt;
&lt;p&gt;Simmel, Georg: Philosophie des Geldes. Leipzig, 1900, S. 60. In: Deutsches Textarchiv &amp;lt;http://www.deutschestextarchiv.de/simmel_geld_1900/84&amp;gt;, abgerufen am 08.11.2020.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;ftn2&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;2&lt;/sup&gt;
&lt;p&gt;„Das Seyn wird sich darin in den drey Bestimmungen setzen 1) als Bestimmtheit, als solche; Qualität; 2) als aufgehobene Bestimmtheit; Größe, Quantität; 3) als qualitativ bestimmte Quantität; Maaß“, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, “Wissenschaft der Logik“, 1812, Seite 19&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;ftn3&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;3&lt;/sup&gt;
&lt;p&gt;Johann Nepomuk Visino. Meine Wanderung nach Palästina. In Briefen an einen Geistlichen der Diozese Passau, Passau 1840, S. 392&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;ftn4&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;4&lt;/sup&gt;
&lt;p&gt;Sinngemäß und kürzer in der aktuellen Version als DIN EN ISO 9000:2015 „Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt“ (zitiert nach https://diq-zert.de/zertifizierungsstelle/qualitaet/was-ist-qualitaet/, 08.11.2020), die Norm DIN 55350 wird zur Zeit überarbeitet, vgl. Meldung der Deutschen Gesellschaft für Qualität vom 17. August 2020 „Aktualisierter Normentwurf E DIN 55350 erschienen“ (https://www.dgq.de/aktuelles/news/aktualisierter-normentwurf-e-din-55350-erschienen/, 08.11.2020)&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;ftn5&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;5&lt;/sup&gt;
&lt;p&gt;Hier, wie im Folgenden ist ausschließlich die Publikation im Internet gemeint. Eine allumfassende Publikationsqualität, die auch analoge Medien einbezieht, zu ermitteln war nicht Absicht bei der Erstellung des PuQi.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;ftn6&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;6&lt;/sup&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de/&quot;&gt;https://www.museum-digital.de/&lt;/a&gt;, 08.11.2020&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;ftn7&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;7&lt;/sup&gt;
&lt;p&gt;Jeweils aktuelle Zahlen zu den bei museum-digital publizierten Museen, Sammlungen und Objekte unter https://global.museum-digital.org/&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;ftn8&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;8&lt;/sup&gt;
&lt;p&gt;Museum-digital ermöglicht einen vom jeweiligen Museum kontrollierten Zugang für „Visiting Scientist“. Auch dies ist genau genommen eine Möglichkeit der – sehr gezielten – Publikation im Internet. Diese Möglichkeit wurde in der Entwicklung des PuQi nicht gesondert berücksichtigt.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;ftn9&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;9&lt;/sup&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.lido-schema.org/schema/v1.0/lido-v1.0-specification.pdf&quot;&gt;http://www.lido-schema.org/schema/v1.0/lido-v1.0-specification.pdf&lt;/a&gt; (12.11.2020)&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;footnote-definition&quot; id=&quot;ftn10&quot;&gt;&lt;sup class=&quot;footnote-definition-label&quot;&gt;10&lt;/sup&gt;
&lt;p&gt;Objektbeschreibungen sind in der Definition des Lido-Austauschformates (s.o.) keine Pflichtangaben.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/22/ein-publikations-qualitaets-index-fuer-museumsobjektinformationen/IMG_4223.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Bilder aus 500 Orten der DDR - Digitalisierung der Fotosammlung Günter Scheike</title>
        <published>2020-11-09T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-11-09T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Rainer Reinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Dr. Rainer Reinecke für den Heimatverein „Alter Krug“ Zossen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Frühjahr 2019 nahm im Vorstand des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://heimatverein-zossen.de/&quot;&gt;Heimatvereins „Alter Krug“ e.V.&lt;/a&gt; in Zossen ein für den Verein ambitioniertes Digitalisierungsprojekt Formen an. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=listen&amp;amp;persinst_id=124787&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Günter Scheike&lt;/a&gt;, der Vater der Vereinsvorsitzenden Karola Andrae, arbeitete in Zossen über viele Jahre als Berufsfotograf. Zusammen mit seiner Frau Ilse betrieb Scheike das Fotogeschäft “Fotofreund Scheike”. Die Scheikes hinterließen einen Bestand von 5000 Negativen mit Ortsansichten aus gut 500 Orten der DDR. Im Zuge eines Förderprojekts wurde dieser Bestand mit Mitteln des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/&quot;&gt;Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur&lt;/a&gt; im Jahr 2020 digitalisiert und auf der Museumsplattform &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=117&amp;amp;gesusa=3304&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; veröffentlicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aus der Not eine Tugend gemacht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Fotobetrieb „Fotofreund Scheike“ in Zossen verzeichnete 1961, dank eines öffentlichen Auftrages zur Herstellung von Fotokopien aus Mikroverfilmungen des deutschen Patentamtes, sehr gute Umsätze. Mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 wurde plötzlich alles anders. Der Auftraggeber saß in Westberlin, damit war der Großauftrag geplatzt. Eine neue Einnahmequelle musste her. In den folgenden zehn Jahren reiste Günter Scheike durch die DDR und fotografierte in Ortschaften, neben den die Orte prägenden Kirchen, Burgen und Schlössern, vor allem Straßen und Plätze außerhalb der gängigen Postkartenmotive. Viele colorierte und gerahmte Bilder wurden in die BRD verschickt. Sie erinnerten ehemalige DDR-Bürger an Orte, in denen sie zuvor gelebt hatten, in denen Hochzeiten gefeiert wurden, in denen jemand aus der Verwandtschaft konfirmiert wurde oder die Kommunion empfangen hatte. Großen Absatz fanden die Bilder auch an Standorten sowjetischer Garnisonen als Andenken für Soldaten und Offiziere. Verkauft wurden die Fotos zumeist über den Dorfkonsum oder andere Geschäfte in den einzelnen Orten. Dank der Nachfrage beschäftigte „Fotofreund Scheike“ zeitweilig bis zu sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./2020-10-30_Negativkisten_02b.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./2020-10-30_Negativkisten_03b.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;Notizen und Negativkisten aus dem Nachlass Scheike&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Recherchen zu über 500 Orten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Oktober 2020 präsentierten wir unser Digitalisierungsprojekt vor geladenen Gästen im Rathaus Zossen. Wir hatten urprünglich geplant, 500 bis 1000 Fotos mit entsprechenden Metadaten auf museum-digital:Brandenburg zu veröffentlichen. Dank der Mitarbeit einer geförderten Honorarkraft konnten wir bis heute &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=117&amp;amp;gesusa=3304&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;1638 Fotos von 216 Orten&lt;/a&gt; einstellen. Die Arbeit geht weiter, bis wir alle 501 Orte dargestellt haben. Auf den Behältnissen der Negative war lediglich der Ort vermerkt. Zu allen markanten Bauwerken, Kirchen, Burgen, Herrenhäusern und Schlössern musste nachrecherchiert werden. Konnte das Internet keine Auskunft geben, nahmen wir Kontakt zu den örtlichen Heimat- und Geschichtsvereinen, Ortsbürgermeistern und Museen auf.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./Wiesenburg-080_019.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./Wusterhausen-095_11.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./Zossen-050_03.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;Von links: Schloss Wiesenburg, Wusterhausen/Dosse, Zossen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Und wie geht´s weiter?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere beiden Museen, das Museum „Alter Krug“ und das Schulmuseum, verfügen über zahlreiche Schätze. So bewahrt das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=117&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Museum „Alter Krug“&lt;/a&gt; eine Sammlung von historischen Dokumenten, Urkunden und Siegelbriefen vor allem aus dem 17. bis 19. Jh.. Natürlich haben diese einen Bezug zu Zossen, sind aber durchaus überregional von Bedeutung. Ein Themenportal ähnlich dem Portal “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=711&quot;&gt;Brandenburger Fotografinnen und Fotografen&lt;/a&gt;”, könnte auch für Dokumente und Briefe entstehen. Sie würden Geschichtskenntnisse untermauern. Zeitlich und räumlich geordnet, könnten sie für Geschichtsstudenten ebenso interessant sein, wie als Anschauungsmaterial im Geschichtsunterricht.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./ehrenbuergerurkunde-fuer-stadtaeltesten-und-kalkbrennereibesitzer-franz-oertel-zossen-3985-1-785x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./erlass-koenig-friedrich-43271-1-645x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./werbeprospekt-muehlenmeister-otto-zossen-39850-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;Von links: Ehrenbürgerurkunde, Erlass von Friderich König von Preußen, Werbeblatt&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Jüdische Geschichte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Mitglied unseres Partnervereins Bildung und Aufklärung Zossen e.V. hat intensiv zum jüdischen Leben vor und während der NS-Zeit geforscht. Dokumente, Zeitbelege, Protokolle von Zeitzeugenbefragungen: all das ist vorhanden und in Ausstellungen und Vorträgen zum Teil vorgestellt worden. Wie erfahren aber andere, die nicht im Umkreis von Zossen wohnen und vielleicht sogar zur selben Thematik in ihrer Region geforscht haben, davon?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Stadtchronik&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zossen hat für die Zeit vor 1945 kein Stadtarchiv, ob abgebrannt oder bewusst vernichtet, ließ sich bisher nicht aufklären. Der Heimatverein ist aber im Besitz eines der wenigen Exemplare der vom Stadtschreiber Louis Günther verfassten Stadtchronik, die bis 1938 reicht. Selbst in Zossen kennen nur wenige diese Chronik. Sie ist jedoch auch überregional von Bedeutung, denn durch die wechselnden Machtverhältnisse ist die Geschichte Zossens eng mit der Geschichte Preußens, Sachsens und Sachsen-Anhalts verknüpft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schulgeschichte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kolleginnen und Kollegen des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=118&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Schulmuseums&lt;/a&gt;, fast ausschließlich ehemalige Lehrerinnen und Lehrer, haben Gegenstände, Fotos, Lehrbücher bis ins 18. Jahrhundert hinein zusammengetragen. Sie haben auch zur Geschichte des Schulwesens eigene Forschungen betrieben. Einige Ergebnisse wurden in Ausstellungen präsentiert oder auch im Heimatkalender des Teltow-Fläming publiziert. Wenn diese auch im Internet veröffentlicht werden würden, hätten andere Schulforscher die Chance ihre eigenen Ergebnisse zu vergleichen, Analogien oder auch gravierende Unterschiede herauszuarbeiten.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./mustersticktuch-38125-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./poesiealbum-des-schuelers-lautensack-38187-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./schulmappe-fuer-maedchen-38225-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;Von links: Mustersticktuch, Titelseite eines Poesiealbums, Schulmappe&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Last but not least&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu guter Letzt sei noch der Nachlass unseres weit über Zossen bekannten Heimatforschers Klaus Voeckler erwähnt, welchen der Heimatverein erworben hat. Dieser Nachlass umfasst mehr als 200 prall gefüllte Ordner, viele Originaldokumente und handschriftlich verfasste Aufzeichnungen. Dies erst einmal alles zu sichten und zu katalogisieren wird eine Mammutaufgabe sein. Spannend und interessant für eine breite Öffentlichkeit wird dieser Nachlass erst dann, wenn er auch zugänglich ist. Wenn er digitalisiert wird und im Internet veröffentlicht werden würde. Vielen Dokumenten und Aufzeichnungen bekommt es bestimmt nicht gut, wenn sie durch viele Hände gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollen solche Projekte nicht nur Vision bleiben, braucht es Zeit, Geld und Personal. Ressourcen, die bei unserem Verein, wie bei vielen kleinen Vereinen und Museen, leider kaum vorhanden sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/2020-10-28_Titelfoto-Artikel-Blog.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>&quot;Schlauere&quot; Eingabe von Vokabularbezügen</title>
        <published>2020-09-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-09-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/21/schlauere-eingabe-von-vokabularbezuegen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/21/schlauere-eingabe-von-vokabularbezuegen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/21/schlauere-eingabe-von-vokabularbezuegen/">&lt;p&gt;Bei vielen Importen von Daten, sind wir mit Orten wie “Berlin ?” und Zeiten wie “ca. 1328” konfrontiert. Das Import-Tool von museum-digital kann schon seit längerer Zeit mit solchen Angaben umgehen: “Berlin ?” heißt, nach Lesart von museum-digital: “Berlin”, aber die Ortsangabe im Ereignis ist ungewiss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ähnlich verhält es sich bei Zeiten, die sehr verschieden Eingegeben werden können. Die übliche “Basis”-Schreibweise für Zeiten in der Datenbanktabelle für Zeiten ist das deutsche TT.MM.JJJJ, aber häufig werden Zeiten wie “15. Januar 1920” eingegeben oder importiert. In vielen Fällen lassen sich diese automatisch in die normalisierte Form umwandeln - was wir im Vokabularkontroll-Tool (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/term_nodac&quot;&gt;nodac&lt;/a&gt;) schon länger tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beide Funktionalitäten, das automatische Erkennen von Ungewissheit aus dem Import-Tool und das Normalisieren von Zeit-Angaben aus nodac, haben wir im Zuge einiger sehr großer Importe (dazu später vielleicht mehr) überarbeitet und in ein eigenes Modul verschoben, sodass wir sie auch ins eigentliche Eingabetool &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt; einbauen konnten.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;erkennen-von-ungewissheit-und-zeiten-in-musdb&quot;&gt;Erkennen von Ungewissheit und Zeiten in musdb&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;musdb kann also jetzt Ungewissheit auf Basis von Listen von bekannten Indikatoren erkennen. Bei Zeiten sind das beispielsweise “um “, “wohl um “, “circa “, “ca. “ oder “ca “ am Beginn des eingegebenen Zeitnamens und “(?)” oder “?” am Ende der Eingabe. Wird einer dieser Indikatoren erkannt, wird er aus dem Zeitnamen gelöscht und die Angabe als unsicher gespeichert. Analog funktioniert es bei Akteurs- und Ortsangaben.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/21/schlauere-eingabe-von-vokabularbezuegen/./Screenshot-Ungewisse-Orte-1.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Eingabe einer Ortsangabe mit Indikator für Unsicherheit.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/21/schlauere-eingabe-von-vokabularbezuegen/./Screenshot-Ungewisse-Orte-2.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Ist einer der Indikatoren für Unsicherheit Teil der Ortsangabe, werden Orte als ungewiss erkannt.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonders bei Zeiten ist, dass diese, so erkennbar, auch automatisch normalisiert werden können. Deutsche und ungarische Zeitgaben von einzelnen Tagen (15. Januar 1920) oder Monaten (Januar 1920) können so ausgelesen werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/21/schlauere-eingabe-von-vokabularbezuegen/./Screenshot-Ungewisse-Zeiten1.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Eingabe einer ungewissen Zeit in normalisierbarer Form.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/21/schlauere-eingabe-von-vokabularbezuegen/./Screenshot-Ungewisse-Zeiten2.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Screenshot: Zeiten werden normalisiert und als ungewiss erkannt, wo nötig und möglich.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einher mit der Normalisierung geht in vielen Fällen auch eine automatische Übersetzung. Dies ist besonders wichtig für Zeit-Angaben vor 1000 n. Chr., bei denen wo möglich eine automatische Angabe dazu gemacht wird, ob die Zeit vor oder nach Christus ist. Bisher ist dies für Zeitspannen implementiert. “312 - 315” wird automatisch zu “312-315 n. Chr” in Deutsch umgewandelt und in “312-315 CE” auf English und “西暦312年から315年” in Japanisch übersetzt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;leichteres-massen-veroffentlichen-und-verstecken-von-objekten&quot;&gt;Leichteres Massen-Veröffentlichen und Verstecken von Objekten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine kleine Erweiterung an anderer Stelle, ist, dass die &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/19/objekte-auswaehlen-schnelle-stapelverarbeitung/&quot;&gt;Objektauswahl&lt;/a&gt; jetzt zur Veröffentlichung oder zum Verstecken von Objekten genutzt werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/21/schlauere-eingabe-von-vokabularbezuegen/./Screenshot-Stapelveroeffentlichung-1024x631.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Veröffentlichen und verstecken über die Objektauswahl. Die Schalter für das Verstecken sind oben rechts rot eingerahmt.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Mehr Stabilität und einige neue Features</title>
        <published>2020-09-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-09-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/15/mehr-stabilitaet-und-einige-neue-features/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/15/mehr-stabilitaet-und-einige-neue-features/">&lt;p&gt;In den letzten Monaten waren wir bei der technischen Weiterentwicklung von museum-digital nicht untätig. Vor allem haben wir “unter der Haube” viele kleine Details verbessert und den Code aller Tools von md nachvollziehbarer und für Programmierer wie Rechner eindeutiger gemacht. Während die meisten dieser Änderungen rein technischer Natur sind und hoffentlich nicht auffallen, dürfte die Geschwindigkeit der (Objekt-)Suche vor allem im Eingabebereich von größeren regionalen Instanzen doch auch spürbar verbessert sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber auch ein paar sichtbarere, neue Features sind dazugekommen: Eigene veröffentlichbare Bereiche zur Erfassung von Markierungen (Stempel, Wasserzeichen, etc.), der Publikationsgeschichte des Objektes, und ob das Objekt selbst eine Referenz auf ein anderes Werk ist. Da das Feld für die Objektart bei museum-digital ein Freitextfeld ist, aber eine Kontrolle des Feldinhaltes oft naheliegend erscheint, gibt es bei diesem Feld jetzt eine Ausfüllhilfe. Als wahrscheinlich wichtigste Neuerung gibt es ab jetzt 10 neue Ereignistypen und die Möglichkeit - den Notwendigkeiten der (Provenienz-)Forschung gemäß - Quellenangaben für Ereignisse einzutragen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;markierungen&quot;&gt;Markierungen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Besonders für Kollegen aus der Kunstgeschichte sind nachträglich am Objekt angebrachte Markierungen - Stempel, Wasserzeichen, Signaturen, Gravuren, etc. - wichtig. Bisher konnten diese nur relativ unspezifisch im Feld “Beschriftung / Inschrift” verzeichnet werden. Um eine eindeutigere und uniformere Erschließung von Markierungen aller Art zu ermöglichen, haben wir einen neuen Eingabe- und Ausgabebereich für Markierungen eingeführt. Der Begriff “Markierungen” ist hierbei Möglichst allgemein gewählt, da das Feld auch für andere Arten von Museen, die mit Logos o.ä. arbeiten, interessant sein könnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In musdb, dem Eingabe- und Inventarisierungstool von museum-digital, lässt sich der neue Bereich für die Erfassung von Markierungen ganz unten auf dem Reiter “Zusatz” der Einzelobjekt-Seite finden. Ist noch keine Markierung verzeichnet, findet sich hier eine Akkordion-Leiste “Eine neue Markierung erfassen”. Diese lässt sich mit einem Klick öffnen, sodass die Eingabefelder für neue Markierungen sichtbar werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/15/mehr-stabilitaet-und-einige-neue-features/./Screenshot-Marking-Ausgefuellt.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Eine ausgefüllte “Markierung”: Carl Morgensterns Signatur unten rechts auf einem Gemälde.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Möchte man nun eine Markierung eintragen, müssen zuerst einmal Art und Position aus den dafür vorgesehenen Listen ausgewählt werden. Danach lassen sich neben Maßangaben und dem Text der Markierung auch deren Erschaffer und etwaige in der Markierung vermerkte Daten erfassen. Letztere kommen aus den dafür vorgesehenen Vokabularen. Um also etwa eine Person einzutragen, klickt man ins Feld “Erschaffer” und beginnt den Namen zu tippen. Ist die gemeinte Person schon bekannt, erscheint ihr Name in einer Auswahlliste und kann durch einen Klick eingetragen werden. Ist die Person nicht bekannt, kann Sie über einen Klick auf das “+”-Symbol vor dem Eingabeschlitz eingetragen werden. Vorsicht: Für die Eingabe neuer Personen oder Zeiten an dieser Stelle öffnet sich ein neuer Tab, sie geschieht also getrennt von den vorherigen Eingaben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist eine Markierung so eingegeben, ist sie auch öffentlich sichtbar (eine Möglichkeit Markierungen zu verstecken ist angedacht, aber noch nicht implementiert).&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/15/mehr-stabilitaet-und-einige-neue-features/./Screenshot-Markings-Frontend-1024x576.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Markierungen in der Ausgabe von museum-digital (Oben links).&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;referenzen-und-rezeption&quot;&gt;Referenzen und Rezeption&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Reiter “Rezeption” ist ein ganz neuer Reiter hinzugekommen, der die spezifische Beziehung von Objekten zu Publikationen abbildet. Während die “einfachen” Literaturangaben das Objekt unspezifisch mit Literatur zum Objekt, zum Kontext des Objektes, etc. verknüpfen, kann die Beziehung des Objektes zu Literaturquellen hier eindeutiger erfasst werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Graphisch und von der Benutzung her gesehen, grob wie der neue Bereich für Markierungen gestaltet, bildet der Bereich “Rezeption” die Veröffentlichungsgeschichte eines Objektes ab. Ist das Objekt etwa eine Fotographie oder ein Gemälde, die oder das in einem Ausstellungskatalog abgedruckt wurde, kann dies hier verzeichnet werden. Gleiches gilt für ein Fahrzeug, das in einem Magazin besprochen wurde, zumindest falls exakt das im Museum vorhandene Fahrzeug besprochen wurde (etwa bei Sonderanfertigungen). Das Gegenstück bildet der “Referenz”-Bereich, in dem vermerkt werden kann, wenn das Objekt selbst eine Referenz auf eine Publikation bildet. Ein offensichtliches Beispiel sind Illustrationen von oder zu Texten.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/15/mehr-stabilitaet-und-einige-neue-features/./Screenshot-Reception-Reference-DE-1024x595.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Reiter für Rezeption und Referenzen auf der Objekt-Bearbeitungsseite in musdb.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig zu beachten ist hierbei der Unterschied zwischen Literaturangaben im Literaturmodul und den hier genutzten “Quellen”. Das Literaturmodul ist auch für die Hausbibliothek vorgesehen ist, mit entsprechenden Datenfeldern wie “Signatur”, und entsprechend werden Einträge im Literaturmodul für jedes Museum einzeln gespeichert. Einerseits ermöglicht das eine breitere Eingabe von Daten, andererseits steht es einer uniformen und gemeinsamen Nutzung von Eingaben durch viele Museen entgegen. Deshalb wird hier das neue, zentral kontrollierte “Quellen”-Vokabular verwendet, das wesentlich stärker auf einheitliche Verknüpfungen ausgelegt ist und über das Vokabularkontroll-Tool zentral gesteuert wird.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/15/mehr-stabilitaet-und-einige-neue-features/./Screenshot-Reference-Frontend-DE-1024x630.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Das Objekt selbst referenziert eine Textstelle. Hier: Goethes Werther.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ausfullhilfe-fur-objektart&quot;&gt;Ausfüllhilfe für Objektart&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine sehr kleine, aber vielleicht doch hilfreiche Verbesserung, ist die neue Ausfüllhilfe für die Angabe zur Objektart bei neu eingegebenen Objekten. Das Feld für Objektart ist bei museum-digital ein Freitextfeld, dessen Funktion weitestgehend durch Schlagworte erfüllt wird. Da es jedoch in vielen Museen gewünscht wird, nur eine kontrollierte Anzahl von Angaben zur Objektart zuzulassen, erscheinen jetzt Vorschläge für eine möglichen Eingabe, wenn man die Objektart eintippt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Vorschläge kommen aus dem zentralen Schlagwort-Vokabular, und lassen sich durch anklicken in das Feld eintragen. Wurde ein Schlagwort aus der Liste gewählt, wird das Objekt automatisch auch mit dem entsprechenden Schlagwort verknüpft.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;json-ld-fur-einzelbildseite&quot;&gt;JSON-LD für Einzelbildseite&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Seit letzter Woche finden sich auf den Seiten einer einzelnen Objektabbildung JSON-LD-Metadaten für die Bestimmung von Bildlizenzen und Rechten. Während sich für die Museen nichts ändert, kann Google so besser mit den Bildern umgehen und kennzeichnet Sie als z.B. “Lizensierbar”.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/15/mehr-stabilitaet-und-einige-neue-features/./Screenshot-Google-Licensable-Images-1024x576.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Google erkennt Lizenzangaben zu Bilddateien jetzt besser.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ereignisse-neue-ereignistypen-und-quellenangaben-fur-ereignisse&quot;&gt;Ereignisse: Neue Ereignistypen und Quellenangaben für Ereignisse&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die wahrscheinlich wichtigste - weil alltäglich sichtbare - Neuerung sind die neu angelegten Ereignistypen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Zusammengefügt (für die finale Zusammenstellung eines Objektes, das aus mehreren Teilen besteht)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Versteigert&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Gekauft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Besessen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verkauft&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Restauriert&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Beschädigt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zerstört&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verschollen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Herausgegeben (für Bücher und andere Publikationen, die einen Herausgeber haben)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die meisten dieser neuen Ereignistypen beschäftigen sich mit Informationen, die für die Veröffentlichung und Nachvollziehbar-machung von Provenienzen wichtig sind. Hiermit geht museum-digital einen großen paradigmatischen Schritt, weil Provenienzinformationen bis jetzt bewusst nur in Freitextfeldern veröffentlichbar waren. Museen, die die neuen Ereignistypen verwenden wollen, sollten unbedingt (!) prüfen, ob sie die Informationen veröffentlichen dürfen und durch die Veröffentlichung keine Persönlichkeitsrechte Dritter verletzen - das ist wichtiger denn je, wenn Provenienzen leichter durchsuchbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn die Ereignisse bei museum-digital aber schon einmal für Provenienzangaben fit gemacht werden, dann können wir auch einen Schritt weiter gehen und die für die Provenienzforschung fehlende Information - Quellen - erfassbar machen (Vergleich: “Leitfaden zur Standardisierung von Provenienzangaben” des Arbeitskreis Provenienzforschung e.V.). Basierend auf demselben Quellen-Modul, das für den Reiter zu Referenz- und Rezeption gebraucht wird, lassen sich ab jetzt auch Quellen für Ereignisse eingeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um das zu tun, muss erst einmal ein Benutzer mit dem Level “Museumsdirektor” die Eingabe von Quellenverweisen für Ereignisse für das ganze Museum freischalten.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/15/mehr-stabilitaet-und-einige-neue-features/./Screenshot-Event-Sources-aktivieren.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die Möglichkeit, Quellenverweise für Ereignisse einzutragen, kann in den Einstellungen fürs Museum aktiviert werden.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies kann auf der Seite “Einstellungen für das Museum” im Eingabebereich getan werden. Ist die Eingabe von Quellenangaben für Ereignisse einmal aktiviert, erscheint bei allen Mitarbeitern des Museums ein neuer Bereich unten auf den Bearbeitungsseiten für Ereignisse (erreichbar, indem man bei einem einmal angelegten Ereignis auf den Namen des Ereignistyps klickt). Auch hier findet sich wieder ein Akkordion, das aufgeklappt werden kann, um neue Quellenangaben zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Ausgabe von museum-digital spiegelt sich die Möglichkeit, Quellenangaben zu machen zuallererst in einer Neugestaltung der Anzeige von Ereignis-Anmerkungen wieder. Ereignisanmerkungen erschienen jetzt gemeinsam mit etwaigen Quellenangaben in einem Tooltip, der durch überfahren eines “i”-Symboles hinter dem Ereignistyp auf einer gegebenen Objektseite zu finden ist.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/15/mehr-stabilitaet-und-einige-neue-features/./Screenshot-Sources-Event-Notes-1024x370.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Quellenangaben und Anmerkungen zu Ereignissen werden jetzt in einem Tooltip angezeigt.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Beitragsbild: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/object/11898&quot;&gt;Caravaggio: “Der ungläubige Thomas” (CC BY-NC-SA @ Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg / Murza, Gerhard)&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/15/mehr-stabilitaet-und-einige-neue-features/caravaggio-michelangelo-merisi-da-der-unglaeubige-thomas-um-1601-gk-i-5438-11898-scaled.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>101 x Müllrose - Digitalisierung und Online-Präsentation des Fotonachlasses &quot;Ursula Raschke&quot;</title>
        <published>2020-09-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-09-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Lorenz Kienzle</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Lorenz Kienzle für das Heimatmuseum Müllrose&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2014 entdeckte die Müllroser Museumsleiterin Romy Werner bei einer Inventur im Depot des Heimatmuseums Müllrose einen Karton mit Briefumschlägen sowie eine Plastiktüte vom Roten Kreuz mit drei Mappen. Der Inhalt der Briefumschläge waren Negative im Format 6x6 cm und Fotoschachteln mit 9x12 cm Negativen. In den Mappen befanden sich Fotoabzüge. Auf einem beigelegten Zettel stand „Fotografin Ursula Raschke“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Nachlass wächst und wird digitalisiert&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein dazu passender Eintrag im Eingangsbuch des Museums fehlte. Ihr Erbe und Neffe, Dr. Hartmut Felgendreher aus Booßen bei Frankfurt (Oder), konnte nach einiger Recherche ermittelt werden. Er hatte das Archiv 1996, kurz nach dem Tod der 1919 in Kliestow geborenen Fotografin, dem Museum übergeben. 2018 kam es zur Unterzeichnung eines Überlassungsvertrages. Bei dieser Gelegenheit übergab er dem Museum ein weiteres Konvolut an Negativen. Das Museum hat somit 16.800 Einzelnegative sowie 600 Positive aus dem Nachlass Ursula Raschkes in seinem Besitz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ursprüngliche Negativbestand konnte mit Förderung vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg 2017 komplett von mir digitalisiert werden, auch die neu hinzugekommenen Negative sind inzwischen digitalisiert. Dabei wurden die sich lose in Briefumschlägen befindenden Negative in archivgerechte Negativhüllen überführt und können sich nun nicht mehr gegenseitig verkratzen. Die eher sporadische Beschriftung der rund 2300 Briefumschläge wurde in eine Exceldatei übertragen und kann somit den Digitalisaten zugeordnet werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-3 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/./Blumenmaedchen_1968-1024x1009.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/./Schornsteinfeger_Koehler-1968-1022x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/./Micha_Nobst_1981-1-1024x1009.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;von links: Blumenmädchen, 1968; Schornsteinfeger Köhler, 1968; Micha Nobst mit der Zeitschrift Sibylle, 1981&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Müllrose in den 1960er und 70er Jahren&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der ersten Sichtung der Negative 2014 war klar, dass hier ein Schatz zu heben ist. Ursula Raschke hat mehr als nur das Gewerbe einer ortsansässigen Porträtfotografin betrieben. Die Fotografien dokumentieren das Leben in Müllrose in den 60er und 70er Jahren in sehr sorgfältig inszenierten Porträts, die mitunter in stundenlangen Porträtsitzungen entstanden, wie uns die Beteiligten berichteten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele dieser Arbeiten hat sie aus eigenem Antrieb gemacht. Menschen auch spontan auf der Straße angesprochen und ihnen die Fotos anschließend geschenkt. Sehr interessant ist auch eine Serie von Aufnahmen von Konsum-Märkten in Müllrose aus dem Jahr 1966. Im gleichen Jahr wurden einige dieser Geschäfte geschlossen und dafür ein großer „Neuer-Konsum“ geöffnet. Dieser Wandel in der Müllroser Geschäftswelt wurde von ihr genau dokumentiert und führt zu ganz neuen Fragestellungen für das Museum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ausstellung mit Hindernissen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von Anfang an bewegte uns die Frage, ob und wie ihre Arbeiten in einer Ausstellung gezeigt werden können. Als Hürde standen immer die Persönlichkeitsrechte der Porträtierten im Raum, die einer Veröffentlichung zustimmen müssen. Eine erste Veröffentlichung 2019 im Projekt Brandenburger Fotografinnen und Fotografen beschränkte sich deshalb auf Aufnahmen ohne Menschen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-2 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/./Hochzeit_Wischke_1969-2-1024x1009.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/./Konsum-Schrape_1966-1-1024x1022.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;von links: Hochzeit mit Unterbrechung, 1969; Belegschaft Konsum Schrape, 1966&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Aus Anlass des 100. Geburtstages von Ursula Raschke am 23.08.2019 wurde ich von Romy Werner 2018 gefragt, ob ich nicht eine Ausstellung kuratieren und vergrößern wolle, damit sie dann analog im Museum gezeigt werden könne. Geplante Baumaßnahmen im Museum stellten die Realisierung der Ausstellung in Frage. Auch 2020 konnte die Ausstellung wegen der inzwischen verschobenen Baumaßnahmen und wegen der Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht im Museum stattfinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Im Stadtraum und Online präsent&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Kulturamt des Landkreises Oder-Spree schlug daher die Verwendung der schon beantragten Mittel für eine virtuelle Ausstellung vor. Parallel dazu kam aus der Stadt Müllrose die Idee, Bilder auch im Stadtraum zu zeigen. Im April 2020 entschlossen wir uns, die Pläne umzusetzen und das dreiköpfige Ausstellungsteam, Romy Werner, Lutz Boltz und ich, begann mit der Arbeit.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-2 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/./Raschke-1024x589.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/./Foto_Omar_Akahare_1-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;von links: Online-Ausstellung; Ausstellung im Stadtraum&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Mit über 100 Personen sprachen wir, um Informationen über die uns meist unbekannten Abgebildeten zu erhalten und dann, um die Genehmigung zur Abbildung von den Porträtierten oder ihren Erben zu bekommen. Da in Müllrose jeder jeden kennt, konnten wir fast alle Personen ermitteln und fast alle haben der Veröffentlichung auch zugestimmt. Bei diesen Gesprächen haben wir viel über Müllroser Familienverhältnisse erfahren, aber auch Ursula Raschke in den Erzählungen über sie besser kennengelernt. Wichtige biografische Fakten aus ihrem Leben blieben hingegen weiter im Dunklen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So ist die virtuelle Ausstellung “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/scrolltopic.php?m_tid=913&amp;amp;tid=913&quot;&gt;101 x Müllrose (1963 - 1984) Aus dem Archiv der Fotografin Ursula Raschke&lt;/a&gt;”, erstellt mit dem Ausstellungsmodul von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; “&lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/&quot;&gt;md/story&lt;/a&gt;”, mit 101 Fotos und die begehbare Ausstellung mit 32 Fotos für das Museum ein gelungner Abschluss der Digitalisierungsmaßnahmen, aber auch Auftakt und Anlass, vertieft stadtgeschichtliche und biografische Forschungen aufzunehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/Archiv_U.Raschke_70_2020.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Spielzeuge des VEB Mechanische Spielwaren -  ein Digitalisierungsprojekt des Stadtmuseums Brandenburg an der Havel</title>
        <published>2020-08-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-08-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Anja Grothe</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Heike Köhler</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/">&lt;p&gt;Ein &lt;em&gt;Beitrag von Anja Grothe und Heike Köhler&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bereits seit 1957 sammelt das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://stadtmuseum.stadt-brandenburg.de/&quot;&gt;Stadtmuseum Brandenburg an der Havel&lt;/a&gt; in einem eigenständigen Sammlungsbereich Spielzeug. Bis heute liegt der Fokus auf den Produkten der heimischen Spielzeugindustrie, die von 1881 bis 1991 ein bedeutender Wirtschaftszweit in der Havelstadt war. Waren die Zentren der Spielzeugproduktion traditionell rund um Nürnberg und im Erzgebirge angesiedelt, gehörte Brandenburg zu nördlichsten Städten in Deutschland mit einer florierenden Spielzeugindustrie. Inzwischen umfasst die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=1&amp;amp;gesusa=310&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Sammlung des Stadtmuseums&lt;/a&gt; annähernd 6000 Objekte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Grundstock der Sammlung bilden die seit 1957 direkt aus der Produktion des „VEB Mechanische Spielwaren Brandenburg (Havel)“ übergebenen Artikel mit ihren Varianten und Weiterentwicklungen, ergänzt durch Stücke aus Privathand. Nach der Schließung des Werkes 1991 wurden auch Maschinen, Ausstattungsgegenstände und Fotos und Schriftgut übernommen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Sammlung dürfte eine der größten und bedeutendsten zu DDR-Spielwaren im Land Brandenburg, aber auch darüber hinaus sein, da hier beinahe das komplette Produktionssortiment des Werkes erfasst ist.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-3 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/./raketentraeger-lkw-ms-25-mit-rakete-36788-2-1-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/./motorroller-fahrerin-36483-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/./pickvogel-36780-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;&lt;sub&gt;Links: Nach den Sternen konnten Kinder mit dem Raketenträger und aufliegender Rakete 1974 greifen. - Mitte: Die Motorrollerfahrerin ist eines der ältesten Objekte des Digitalisierungsprojektes: 1956 angefertigt, kam sie fabrikneu in die Sammlung des Stadtmuseums. - Rechts: Pickvogel aus Blech&lt;/sub&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;h5 id=&quot;zukunftsstrategie-digitales-brandenburg&quot;&gt;Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Das Digitalisierungsprojekt gehört zur „&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190805095738/https://digitalesbb.de/wp-content/uploads/2018/12/181211-Strategiepapier.pdf&quot;&gt;Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg&lt;/a&gt;” der Landesregierung Brandenburgs von 2018, welches vom Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg aufgelegt wurde. Es bot die Möglichkeit, die notwendige professionelle Erfassung durch Digitalfotos, die wissenschaftliche Beschreibung und im Anschluss die Zugänglichmachung des besonderen Bestandes auf der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/&quot;&gt;Plattform museum-digital.de&lt;/a&gt; durchzuführen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bestand an MSB-Spielzeugobjekten war natürlich auch vorher erfasst, jedoch nur den Grunddaten und über einfache Arbeitsfotos. Dennoch stellte dies eine gute Basis für das Digitalisierungsprojekt dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Publikationsfähige Digitalisate in Form professioneller Fotos und Texte konnten mit Mitteln der Stadt Brandenburg und durch die Projektförderung des Landes erstellt werden. Die interne Museumsdatenbank First Rumos wurde ergänzt und vervollständigt, diese Daten für museum-digital.de aufbereitet und online gestellt Die abschließende Bereitstellung der Daten für die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/&quot;&gt;Deutsche Digitale Bibliothek (DBB)&lt;/a&gt; steht nun noch aus.&lt;/p&gt;
&lt;h5 id=&quot;vom-rennauto-bis-zum-bagger&quot;&gt;Vom Rennauto bis zum Bagger&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr 2019 wurden in einem ersten Schritt &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=listen&amp;amp;gesusa=310&amp;amp;instnr=1&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;125 Spielzeuge&lt;/a&gt; samt ihrer Varianten erfasst, die aus dem Produktionszeitraum von 1948 (mit dem Beginn der Ära der Volkseigenen Betriebe) bis ca. 1972, als es zur Kombinatsbildung auch in der Spielzeugindustrie kam, stammen. In diesem Zeitraum entstanden Aktionsfiguren (Tiere, Personen) aus Blech mit mechanischem Antrieb, Straßenbahnen, Feuerwehren, Personenkraftwagen, Weltraumartikel, Flugzeuge, Liefer- und Transportfahrzeuge, Gnom-Autos, Raupenschlepper, Tankwagen und Rennautos, aber auch einige Artikel aus Holz. Die meist farbenfrohen Spielwaren verfügen über einen mechanischen Antrieb.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den jüngeren Abschnitt ab 1972 bis zum Ende des Betriebes (inkl. der Brandenburger Spielwaren GmbH) Ende 1991 ist der zweite Fördermittelantrag beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg für das Jahr 2020 derzeit in Arbeit. In dieser zweiten Phase sollen rund 125 mechanisch und elektromechanisch betriebenen Fahrzeuge wie Rennautos, Tankwagen, Jeeps, Hobby-Fahrzeuge, Buggys, Trucks, Kranautos, Bagger und einige Spielwaren, die keine Fahrzeuge sind, erfasst werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-3 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/./panzer-t-34-36713-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/./passagierflugzeug-il-14-36585-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/./selbstfahrer-bonzo-36486-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;Links: Panzer T 34 mit elektromechanischem Antrieb. - Mitte: Passagierflugzeug IL-14 Serienausführung. - Rechts: Selbstfahrer &quot;Bonzo&quot;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;h5 id=&quot;nachhaltigkeit-von-sammlungsarbeit-fordern&quot;&gt;Nachhaltigkeit von Sammlungsarbeit fördern&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt fördert die Nachhaltigkeit von Sammlungsarbeit und macht durch die digitale Erschließung der Objekte auch die restliche Sammlung gewissermaßen sichtbar. Somit kann der gesamte Bestand für wissenschaftliche Recherchen und für regional- und überregional geschichtlich interessierte Nutzer in den Fokus des Interesses gerückt werden, denn es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass mittlerweile ein großes Interesse an Spielzeug aus der DDR-Produktion besteht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem können die Daten auch für zukünftige Dauer- und Sonderausstellungen genutzt werden, beispielsweise in einer MuseumsApp, die als vertiefende Ebene den Besuchern im Museum zur Verfügung gestellt werden kann. Texte und Bilder können für barrierefreie Angebote im Museum genutzt werden (Vorlesefunktion, Vergrößerung auf einem Pad, fremdsprachige Angebote).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Nutzung der Objekte ist unter der Creative Commons Lizenz CC BY-SA erlaubt, für eine kommerzielle Nutzung ist weiterhin die Rücksprache mit dem Stadtmuseum notwendig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/startseite/&quot;&gt;Brandenburgischen Museumsverband&lt;/a&gt; und der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.fh-potsdam.de/brandenburg-digital/&quot;&gt;Koordinierungsstelle Brandenburg-digital&lt;/a&gt;, die beratend uns zur Seite standen, umgesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/raketentraeger-lkw-ms-25-mit-rakete-36788-2.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Mehrsprachige Zeitbegriffe</title>
        <published>2020-06-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-06-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/06/10/mehrsprachige-zeitbegriffe/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/06/10/mehrsprachige-zeitbegriffe/">&lt;p&gt;Im letzten Jahr haben wir die Möglichkeit zur &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/12/12/schlagworte-verfeinern-und-mehrsprachig-eingeben/&quot;&gt;Übersetzung von Orten, Akteuren und Schlagworten in den kontrollierten Vokabularen&lt;/a&gt; von museum-digital eingeführt. Dies war die Grundlage für das Zusammenführen der deutschsprachigen und der ungarischen Vokabulare, die bis dahin getrennt erfasst wurden, in eine Datenbank - und schlussendlich für die Einrichtung der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://global.museum-digital.org/&quot;&gt;“globalen” Instanz von museum-digital&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bisher nicht übersetzbar waren Zeitbegriffe, sodass deutsche und ungarische Zeitbegriffe, die z.B. denselben den selben Tag abbilden, bisher als zwei verschiedene Zeiten geführt werden mussten. Auch für “normale” Benutzer wirkt sich das dadurch aus, dass ungarische Zeitbegriffe in den Auswahllisten in der deutschsprachigen Eingabe in musdb und in der Auswahlliste für Zeiten in der erweiterten Suche der Ausgabe erscheinen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um an dieser Stelle Abhilfe zu schaffen, haben wir jetzt die Möglichkeit eingerichtet, auch Zeitbegriffe zu übersetzen und - so vorhanden - übersetzt anzuzeigen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/06/10/mehrsprachige-zeitbegriffe/./Screenshot-Zeitbegriffe-uebersetzen-nodac-1024x576.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die Bearbeitungsseite für Zeitbegriffe (hier “Vor 1721”) in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/term_nodac&quot;&gt;nodac&lt;/a&gt; wurde um einen Bereich zur Übersetzung erweitert.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beitragsbild: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://bawue.museum-digital.de/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=57263&quot;&gt;“Wanduhr (Kake Tokei), Japan, 19. Jahrhundert”, CC BY-SA @ Deutsches Uhrenmuseum / Deutsches Uhrenmuseum&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>OpenSearch: museum-digital direkt aus der Browser-Leiste durchsuchen</title>
        <published>2020-06-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-06-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/06/05/opensearch-museum-digital-direkt-aus-der-browser-leiste-durchsuchen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/06/05/opensearch-museum-digital-direkt-aus-der-browser-leiste-durchsuchen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/06/05/opensearch-museum-digital-direkt-aus-der-browser-leiste-durchsuchen/">&lt;p&gt;OpenSearch ist ein offener Standard zur Beschreibung von Suchfunktionen auf Webseiten. Unterstützt eine Webseite OpenSearch, dann erkennen Browser das und bieten an, dass die Webseite als zusätzliche Suchmaschine installiert werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonders schön dabei ist, dass OpenSearch sich in nur wenigen Zeilen Code implementieren lässt. Dazu mehr weiter unten im Text. Zuerst die gute Nachricht: Die Ausgabe von museum-digital und musdb unterstützen OpenSearch jetzt für ihre jeweiligen Objekt-Suchfunktionen. Beide lassen sich jetzt also direkt aus der Browser-Such-Leiste heraus durchsuchen, genauso wie es Standardmäßig für Google und Wikipedia möglich ist.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/06/05/opensearch-museum-digital-direkt-aus-der-browser-leiste-durchsuchen/./OpenSearch-md-Frontend-1024x558.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Oben rechts erscheint ein grünes “+”-Symbol neben der Lupe der Browser-Suchfunktion.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/06/05/opensearch-museum-digital-direkt-aus-der-browser-leiste-durchsuchen/./OpenSearch-md-Frontend-Focus.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Damit lässt sich die jeweilige Instanz von museum-digital als zusätzliche Suchmaschine im Browser installieren.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Weil musdb keine “einfache” Suche nach einen unqualifizierten, nicht näher beschriebenen Suchbegriff unterstützt, wird dort die Volltextsuche verwendet.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;opensearch-implementieren&quot;&gt;OpenSearch implementieren&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für die Implementation von OpenSearch braucht es nur zwei Bausteine. Einerseits eine einfache XML-Datei, die Informationen zur zu beschreibenden Suchfunktion in kurzer und knapper Form erhält. Hier wird etwa die Suche der weltweiten Instanz von museum-digital beschrieben:&lt;/p&gt;
&lt;pre class=&quot;giallo&quot; style=&quot;color-scheme: light dark; color: light-dark(#000000, #E6EDF3); background-color: light-dark(#FFFFFF, #0D1117);&quot; &gt;&lt;code data-lang=&quot;plain&quot;&gt;&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;&amp;lt;?xml version=&amp;quot;1.0&amp;quot; encoding=&amp;quot;UTF-8&amp;quot;?&amp;gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;&amp;lt;OpenSearchDescription xmlns=&amp;quot;http://a9.com/-/spec/opensearch/1.1/&amp;quot;&amp;gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;  &amp;lt;ShortName&amp;gt;md:global&amp;lt;/ShortName&amp;gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;  &amp;lt;Description&amp;gt;Search museum-digital: global&amp;lt;/Description&amp;gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;  &amp;lt;Tags&amp;gt;museums collections objects exhibitions&amp;lt;/Tags&amp;gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;  &amp;lt;Url type=&amp;quot;application/rss+xml&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;       template=&amp;quot;https://global.museum-digital.org/search.php?navlang=en&amp;amp;sv={searchTerms}&amp;amp;output=rss&amp;quot;/&amp;gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;  &amp;lt;Url type=&amp;quot;text/html&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;       template=&amp;quot;https://global.museum-digital.org/search.php?navlang=en&amp;amp;sv={searchTerms}&amp;quot;/&amp;gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;  &amp;lt;LongName&amp;gt;museum-digital&amp;lt;/LongName&amp;gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;  &amp;lt;Image height=&amp;quot;64&amp;quot; width=&amp;quot;64&amp;quot; type=&amp;quot;image/jpeg&amp;quot;&amp;gt;https://global.museum-digital.org/db_images_gestaltung/mdlogo-64px.png&amp;lt;/Image&amp;gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;  &amp;lt;Image height=&amp;quot;16&amp;quot; width=&amp;quot;16&amp;quot; type=&amp;quot;image/vnd.microsoft.icon&amp;quot;&amp;gt;https://global.museum-digital.org/favicon.ico&amp;lt;/Image&amp;gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;  &amp;lt;Query role=&amp;quot;example&amp;quot; searchTerms=&amp;quot;Tag&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;  &amp;lt;Developer&amp;gt;museum-digital&amp;lt;/Developer&amp;gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
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&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;&amp;lt;/OpenSearchDescription&amp;gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Die wirklich interessanten Felder beschränken sich auf &lt;code&gt;ShortName&lt;/code&gt;, &lt;code&gt;Url&lt;/code&gt;, und &lt;code&gt;Image&lt;/code&gt;, die jeweils für die entsprechende Instanz angepasst werden mussten. Ein Problem stellt dabei die Vorgabe dar, dass der &lt;code&gt;ShortName&lt;/code&gt; nicht länger als 16 Buchstaben sein darf, sodass wir für den Anfang auf ein fest im Code stehendes “md” statt “museum-digital” zurückfallen mussten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist die XML-Beschreibung der Suchfunktion einmal fertig geschrieben und aus dem Netz erreichbar, müssen nur noch alle Seiten auf die Suchfunktion verweisen. Ist, wie bei museum-digital, die Erstellung der Seiten-Metadaten für verschiedene Seiten in einer Funktion zusammengefasst, lässt sich das mit dem Einfügen einer einzigen Zeile erreichen:&lt;/p&gt;
&lt;pre class=&quot;giallo&quot; style=&quot;color-scheme: light dark; color: light-dark(#000000, #E6EDF3); background-color: light-dark(#FFFFFF, #0D1117);&quot; &gt;&lt;code data-lang=&quot;plain&quot;&gt;&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;&amp;lt;link rel=&amp;quot;search&amp;quot; type=&amp;quot;application/opensearchdescription+xml&amp;quot; href=&amp;quot;https://global.museum-digital.org/opensearch/objects.xml&amp;quot; title=&amp;quot;md:global&amp;quot; /&amp;gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Zu beachten ist dabei, dass das &lt;code&gt;title&lt;/code&gt;-Attribut denselben Wert haben muss, wie der vorhin im XML eingetragene &lt;code&gt;ShortName&lt;/code&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;links&quot;&gt;Links&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://github.com/dewitt/opensearch&quot;&gt;OpenSearch-Spezifikation&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/OpenSearch&quot;&gt;OpenSearch bei Mozilla MDN&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;div
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    &gt;
      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/06/05/opensearch-museum-digital-direkt-aus-der-browser-leiste-durchsuchen/Opernglas-mit-schwarz-weißem-Perlmutter.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>&#39;Can Heritage Objekts Represent a Home?&#39; Ein partizipatives Forschungsprojekt der &#39;Syrien&#39;-Sammlung im Ethnologischen Museum - Berlin.</title>
        <published>2020-05-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-05-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Mariam Bachich</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/05/25/can-heritage-objects-represent-a-home-ein-partizipatives-forschung-projekt-der-syrien-sammlung/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/05/25/can-heritage-objects-represent-a-home-ein-partizipatives-forschung-projekt-der-syrien-sammlung/">&lt;p&gt;Das Projekt ‚Can Heritage Objects Represent a Home?‘ (September 2017 bis August 2020) ist eine Erweiterung des partizipativen Projekts ‚Geteiltes Wissen‘ zur Amazoniensammlung im Ethnologischen Museum Berlin. Es beschäftigt sich mit Sammlungen aus Syrien und wird wie das Amazonienprojekt von der VolkswagenStiftung gefördert.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-syrien-sammlung-im-ethnologischen-museum-berlin&quot;&gt;Die Syrien-Sammlung im Ethnologischen Museum - Berlin&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Sammlung Nordafrika, West- und Zentralasien im Ethnologischen Museum besitzt ca. 220 (ethnographische) Objekte, die mit der Herkunftsangabe ‚Syrien‘ versehen sind. Diese Objekte wurden in unterschiedlichen Regionen des heutigen Syriens und Levante gesammelt und lassen sich größtenteils auf das 19. und 20. Jahrhundert datieren. Ca. 2/3 der Sammlung stammt von bekannten Persönlichkeiten, die als Politiker, Orientalisten und Archäologen gleichermaßen tätig waren, wie z.B. Emil Riebeck, Johann Gottfried Wetzstein, Max von Oppenheim oder Heinrich Petermann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben den materiellen Objekten befinden sich in der Sammlung des Ethnologischen Museums ca. 650 Fotos: davon ca.190 historische Fotos von Hermann Burchardt (den Großteil der Fotos hat er 1895 im Hauran angefertigt), sowie ca. 320 Dias von Einar von Schuler (1930-90), der als Professor für Altorientalistik die Ausgrabung in Tell Habuba Alkebera –Syrien leitete.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Abteilung „Medien, Berliner Phonogramm-Archiv, Musikethnologie, Visuelle Anthropologie“ verfügt über eine reiche Sammlung immateriellen Kulturerbes, die auch ‚Syrien‘ betrifft. Es handelt sich sowohl um Audio- als auch um audiovisuelle Aufnahmen auf sehr unterschiedlichen Trägermedien. Neuere musikethnologische Feldaufnahmen verschiedener Sammler entstanden zwischen 1959 und 1998 mit einem Schwerpunkt in den 1970er Jahren und stammen großteils aus dem heutigen Syrien.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-projekt&quot;&gt;Das Projekt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt verfolgt das Ziel, die Sammlungen – hauptsächlich- unter Syrer*innen – bekannt zu machen, und nach partizipativen Prinzipien zu erforschen, indem ein Bezug zwischen den Menschen und dem materiellen und nicht-materiellen Erbe hergestellt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Syrer*innen engagieren sich im Projekt als aktive Partner*innen. Dabei verfolgt das Projekt eine doppelte Strategie. Zum einen wurde ein Komitee gegründet, das sich vor Ort in Berlin, Deutschland, mit der Sammlung und anderen museumsbezogenen Themen beschäftigt, neben veröffentlichen Veranstaltungen. Zum anderen werden die Objekte der Sammlung über eine Onlineplattform veröffentlicht und alle Interessierten sind eingeladen, sich in die Beschreibung und Erforschung einzubringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So strebt das Projekt einen doppelten Nutzen an: Die Syrer*innen lernen einen Teil ihres kulturellen Erbes kennen und werden basierend auf den Forschungen zu neuen kreativen Strategien und Projekten ermutigt, vor allem im Exil. Das Wissen der Syrer*innen bereichert auch die Sammlung und im Idealfall entstehen neue und potentiell nachhaltige Beziehungen zwischen dem Museum und den syrischen Partner*innen im Projekt.&lt;br /&gt;
Geplant ist außerdem, die Ergebnisse des Projekts in einer Ausstellung zu präsentieren.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;einladung&quot;&gt;Einladung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Objekte auf der Plattform anzusehen und uns gerne Meinungen, Geschichten, Informationen, Kritik, usw. mitzuteilen.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;hinweise-zur-provenienz-und-klassifikation&quot;&gt;Hinweise zur Provenienz und Klassifikation:&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Syrien wird in Anführungszeichnen geschrieben, damit sind sowohl das heutige Syrien, als auch die historische Region Levante gemeint.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Objekte der Sammlung sind auf der Plattform so beschrieben wie sie im Museum registriert sind, im Regelfall mit ein paar Basisinformationen. Alle Interessierten sollen sich frei fühlen, die Objekte so zu beschreiben, wie es ihnen selbst richtig erscheint.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei vielen Objekten war es schwierig, genaue Provenienzen zu finden bzw. zu definieren was “Objekte aus Syrien“ eigentlich sind. Da Provenienzfoschung im engeren Sinne im Projekt keine Priorität hatte, haben wir entscheiden, hier Objekte zu zeigen, die in den Akten des Museums mit ‚Herkunft Syrien‘ verzeichnet sind, oder aus ‚Syrien‘ sein könnten. Wo immer die Provenienz verzeichnet ist, wird sie wie in den Akten benannt. Dies gilt auch für unklare Provenienzen. Wichtig für das Projekt ist die Interaktion und der Austausch zwischen Personen und Objekten; Dabei hängt es von den Beteiligten ab, ob Ästhetik, Kritik, persönliche Erinnerung oder andere Themen im Zentrum stehen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;links&quot;&gt;Links&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Die Sammlung bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://smb.museum-digital.de/index.php?t=listen&amp;amp;instnr=11&amp;amp;gesusa=59&amp;amp;navlang=de&quot;&gt;museum-digital:smb&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=891&amp;amp;tid=891&quot;&gt;Projekt im “Themator”&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anerkennung:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bedanke mich recht herzlich bei:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Frau Dr. Ingred Schindlbeck und Frau Dr. Andrea Scholz für ihr Bemühen um die Verwirklichung des Projekts sowie für ihre unbegrenzte Unterstützung und Betreuung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Team des Projekts:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Mitglieder des Komitees, die ihre Zeit und ihr Engagement dem Projekt freiwillig gewidmet haben. Sie haben das Projekt bereichert und daraus etwas Besonderes gemacht:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Frau Dr. Swiess Al-Battman&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Frau Raja Banout&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Frau Jehan Daoud&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Frau Tamara Duedari&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Frau Dima Nassar&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Herr Salah Hebbo&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Herr Dr. Yasser Al-Hamwi,: Vertreter von Homs League Abroad e. V.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Herr Humam Al-Salim: Vertreter von Syria Art&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Herr Yeser Al-Amin: Vertreter von Union der Syrischen Studenten und Akademiker e.V. (USSA)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Herr Dr. Ahmad Al-Rawi : Vertreter von Syrian International Geography Network&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Recherche der Musiksammlung:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Herr Daisam Jalo&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dokumentarfilm:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Herr Anis Hamdoun&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ich bedanke mich noch recht herzlich bei allen, die ihre Unterstützung sowie ihre Beteiligung und Interesse am Projekt und dessen Aktivitäten gezeigt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Projekt&lt;/strong&gt;: Can Heritage Objects Represent a Home?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Projekt Leiterin&lt;/strong&gt;: Mariam Bachich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dauer&lt;/strong&gt;: August. 2017- Januar 2021&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ort&lt;/strong&gt;: Ethnologisches Museum – Berlin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Förderung&lt;/strong&gt;: Volkswagen Stiftung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Ausstellung des Projekts:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>Überarbeitete Login-Seite in musdb</title>
        <published>2020-04-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-04-22T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/22/ueberarbeitete-login-seite-in-musdb/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/22/ueberarbeitete-login-seite-in-musdb/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/22/ueberarbeitete-login-seite-in-musdb/">&lt;p&gt;Über das Wochenende haben wir die Login-Seite von musdb überarbeitet. Neben der offensichtlichen Login-Funktion bietet die überarbeitete Seite - zumindest auf großen Bildschirmen - eine Übersicht von neuen Blogbeiträgen und Statistiken von öffentlichen Datenbankinhalten. Die einzelnen Teile der überarbeiteten Login-Seite werden im folgenden anhand von Screenshots kurz erläutert.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/22/ueberarbeitete-login-seite-in-musdb/./Screenshot-Login-Page-Full-1024x506.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die überarbeitete Login-Seite von musdb in Gänze. &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;seitenbestandteile&quot;&gt;Seitenbestandteile&lt;/h2&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/22/ueberarbeitete-login-seite-in-musdb/./Screenshot-Login-Area.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Oben links:&lt;br /&gt;
Bildschirmausschnitt zeigt den Login-Bereich auf der Login-Seite von musdb.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/22/ueberarbeitete-login-seite-in-musdb/./Screenshot-Login-Page-Footer.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Unten links:&lt;br /&gt;
Bildschirmausschnitt, zeigt die Fußzeile / Links auf der Login-Seite von musdb. Die Fußzeile verlinkt relevante andere Seiten von museum-digital, etwa das Handbuch.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/22/ueberarbeitete-login-seite-in-musdb/./Screenshot-Login-Page-News.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Oben rechts:&lt;br /&gt;
Sofern neue, für die jeweilige Instanz von museum-digital oder die Benutzung von musdb relevante, Blogeinträge vorhanden sind, werden diese oben rechts auf der Login-Seite eingeblendet.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/22/ueberarbeitete-login-seite-in-musdb/./Screenshot-Login-Page-DB-Stats.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Unten rechts:&lt;br /&gt;
Bildschirmausschnitt, zeigt den Bereich für Statistiken auf der Login-Seite von musdb.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;auf-kleinen-bildschirmen&quot;&gt;Auf kleinen Bildschirmen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Um ein schnelles Laden auch bei eingeschränktem Datenvolumen oder langsamen Verbindungen auf Handys nicht zu erschweren, werden Hintergrundbild und zusätzliche Informationen nur geladen, wenn ein ausreichend großer Bildschirm zur Verfügung steht.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/22/ueberarbeitete-login-seite-in-musdb/./Screenshot-Login-Page-Phone.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die Login-Seite auf Handy-Bildschirmen. Zusätzliche Informationen wie das Hintergrundbild werden nicht geladen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div
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      info
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Abbildungen in musdb durchsuchen</title>
        <published>2020-04-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-04-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/21/abbildungen-in-musdb-durchsuchen/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/21/abbildungen-in-musdb-durchsuchen/">&lt;p&gt;Über das Osterwochenende haben wir die Funktionen zur Verwaltung von Abbildungen in musdb wesentlich erweitert und verbessert. Eine Seite dazu ist im Handbuch bereits geschrieben, daher sei hier &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/musdb/Objekte/Abbildungen.html&quot;&gt;darauf verwiesen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update (12.10.2020)&lt;/strong&gt;: Link aktualisiert.&lt;/p&gt;
&lt;div
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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&lt;/div&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Technikkulturelles Erbe digital - Die Sammlung des Mühlenfotografen Bernd Maywald</title>
        <published>2020-04-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-04-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Torsten Rüdinger</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Torsten Rüdinger, Leiter der Historischen Mühle Sanssouci, Potsdam.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der DDR engagierten sich ab den 1970er Jahren Menschen für den Erhalt und die Erforschung von historischen Wind-, Wasser- und Motormühlen. Zu ihnen gehörte &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=782&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Bernd Maywald&lt;/a&gt;, der Anfang der 1980er Jahre das “Mühlenaktiv” beim Kulturbund der DDR mitbegründete und einige Jahre leitete. In weit über 20jähriger Arbeit erstellte Maywald dokumentarische Fotoaufnahmen von Mühlen in der DDR. Teile seiner Sammlung befinden sich heute im Bestand der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.historische-muehle-potsdam.de/&quot;&gt;Historischen Mühle von Sanssouci&lt;/a&gt;: über 1.500 gerahmte und ungerahmte Diapositive der Größe 6 x 6 und s/w – Handabzüge aus den 1970er und 1980er Jahren zu Mühlen in der DDR, ein Diabestand, der auf erste deutsch-deutsche Kontakte zwischen Mühlenfreunden vor 1989/90 zurück geht sowie bisher noch unerschlossenes Schriftgut aus Maywalds leitender und koordinierender Arbeit beim Mühlenaktivs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zeitgeschichte der DDR&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;alignright size-medium is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./MAY-swp-166-217x300.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;&lt;em&gt;Demontage der Bockmühle in Potsdam Drewitz (ohne Datum)&lt;/em&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;Die Fotografien dokumentieren Zeitgeschichte der DDR. Sie zeigen oftmals Mühlen, die vor Jahrzehnten als Ort handwerklicher Tätigkeit aufgegeben wurden und verfielen, aber mittels örtlichen bürgerschaftlichen Engagements unter meist sehr widrigen Rahmenbedingungen erhalten werden konnten. Dies spiegelt sich in vielen Aufnahmen wider, die damit unikalen Charakter besitzen. Die Sammlung enthält aber auch zahlreiche Beispiele handwerklichen Arbeitens in kleinen, noch produzierenden Mühlen, in denen heute längst kein Getreide mehr verarbeitet wird.
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Digitale Erschließung der Sammlung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen von zwei Projekten in den Jahren 2018 und 2019 erfolgte die Erschließung und insbesondere Digitalisierung der Teilbestände von gerahmten und ungerahmten 6x6 Diapositiven. Den Auftakt gab hier das Verbundprojekt &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=711&quot;&gt;Brandenburger Fotografinnen und Fotografen&lt;/a&gt; des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de&quot;&gt;Museumsverbandes Brandenburg&lt;/a&gt;. Das Ziel der Projekte war die Veröffentlichung der Digitalisate auf der Museumsplattform &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; und in der Deutschen Digitalen Bibliothek. Derzeit umfasst der in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=56&amp;amp;gesusa=264&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;museum-digital veröffentlichte Bestand&lt;/a&gt; 110 Mühlenorte mit 530 Einzelabbildungen. In einem weiteren Projekt wird derzeit der Teilbestand von s/w-Handabzügen erschlossen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Überregionale Forschungsarbeit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Digitalisierung der s/w-Fotos und Dias wird und wurde von Recherchearbeiten begleitet - beim Fotografen selber, in den Aufzeichnungen seiner Sammlung (Schriftgut) und im Mühlenstandortarchiv der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.muehlen-in-brandenburg.de/&quot;&gt;Mühlenvereinigung&lt;/a&gt;. Da es sich bei den Bildwerken um Aufnahmen aus allen heutigen ostdeutschen Bundesländern handelt, ist für Recherchearbeiten die Kooperation mit anderen Landesmühlenverbänden bzw. Mühlenakteuren notwendig. Ziel für die s/w-Fotografie ist es, veröffentlichungsfähige Datensätze mit einem beschreibenden Text in museum-digital zu erstellen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-4 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./MAY-swp-024-229x300.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./MAY-swp-071-192x300.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./MAY-swp-129-a-1-220x300.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./MAY-swp-059-ab-197x300.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*von links: 1) Bockmühle Bad Lauchstädt (SAN) aufgenommen im Oktober 1976; 2) Wassermühle Bib*e*rau (TH) aufgenommen im September 1977; 3) Sackanhänger für Roggenmehl aus dem Galerieholländer in Dabel (MVP) vermutlich aus den 1980er Jahren; 4) Bockmühle Bamme (BRA) am 01.02.1982*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Perspektiven&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Digitalisierung und digitale Präsentation der Sammlung „Mühlenfotografie Bernd Maywald“ soll in den nächsten Jahren kontinuierlich fortgeführt werden. Geplant ist u.a. ein Themenportal „Mühlen“ auf museum-digital, das auch mit flankierenden Sekundärinformationen wie Archivalien bestückt ist und das auch mit weiteren mühlenrelevanten Beständen erweitert wird - z. B. mit der „&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://berlin.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;gesusa=50&quot;&gt;Sammlung Historisches Archiv Teil A. Wetzig, Eisengießerei und Maschinenfabrik für Mühlenbau&lt;/a&gt;“ des Deutschen Technikmuseums. Im Historischen Archiv des Deutschen Technikmuseums befindet sich außerdem ein bisher unerschlossener Bestand aus der Sammlung Maywald, der perspektivisch in einem Verbundprojekt mit der Mühlenvereinigung Brandenburg aufgearbeitet werden soll.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-4 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./121559425be9a36ea6153.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./bockwindmuehle-zierau-37077.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./galeriehollaenderwindmuehle-ursula-in-barlt-36132-3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./saalower-paltrockwindmuehle-37182-11.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*von links: 1) Anbringen der Flügel, Montagearbeiten an der Hausrute Bockwindmühle Wilhelmsaue (Letschin, LK Märkisch-Oderland, Brandenburg); 2) Bockwindmühle Zierau in der Altmark wurde im Jahre 1755 erbaut und nach dem Verfall 1974-1976 umfassend restauriert.; 3) Windmühle &quot;Ursula&quot; in Barlt (LK Dithmarschen, Schleswig-Holstein) wurde 1875 als zweistöckige Galerieholländerwindmühle errichtet; 4) Saalower Paltrockwindmühle vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts in Schöneberg (heute Berlin) als Bockwindmühle erbaut. Im Jahr 1888 nach Mariendorf verlegt, wanderte die Mühle 1903 weiter nach Saalow.*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe „Brandenburgische Museen digital“ und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/bockwindmuehle-zierau-37077_2.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Online-Ausstellungen erstellen mit md/story</title>
        <published>2020-04-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-04-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/">&lt;p&gt;Digitale Ausstellungen haben in Zeiten der COVID-19-Pandemie Konjunktur. Aber auch sonst sind sie ein immer häufiger genutztes Mittel von Museen, die ihre Objekte virtuell in Szene setzen wollen. Eine einfache Möglichkeit, Ausstellungen für das Internet zu kuratieren, bietet das neue, kostenlose Ausstellungsmodul &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt;. Das Modul fußt auf dem bereits etablierten Themenportal-Baukasten der Museumsplattform &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;, mit dem bereits eine Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=themen&quot;&gt;Informationsportale zu historischen Themen&lt;/a&gt; entstanden sind. Das Modul &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt; ist dafür optimiert, Ausstellungen nach dem Konzept des Scrollytellings zu erstellen. Das heißt, Nutzer*innen können sich in im Browser von oben nach unten durch eine Ausstellung scrollen. Entwickelt wurde das Modul in einem Projekt, an dem sich der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/startseite/&quot;&gt;Museumsverband Brandenburg&lt;/a&gt;, acht brandenburgische Museen sowie museum-digital beteiligten. Sichtbares Ergebnis dieser Kooperation ist die mit &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt; erstellte Ausstellung &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/scrolltopic.php?m_tid=829&amp;amp;tid=829&quot;&gt;„Kanope, Krokodil und Konigsstuhl. Globale Geschichten in brandenburgischen Museen“&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-group&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-group__inner-container&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-2 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/./Titel-1024x482.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/./Liebenb-1024x491.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;  
**Abwechslungsreiche Stories kreieren**
&lt;p&gt;Das Format des Scrollytellings ist gut dazu geeignet, in einer digitalen Ausstellung eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen, dabei fesselnde Spannungsbögen zu kreieren und damit bei den Besucher*innen Interesse für das Museum und seine Themen zu wecken – mit &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt; übrigens mehrsprachig! Damit die Erzählung der Ausstellung abwechslungsreich gestaltet werden kann, lassen sich bei &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt; eine Reihe verschiedener Visualisierungsmittel einbinden: natürlich digitale Objektbilder und Texte, aber auch Videos, Töne sowie horizontal drehbare - oder 3D-Ansichten von Objekten. Die Möglichkeit, Kapitel anzulegen, gibt einer Ausstellung eine Struktur, die auch über die seitlich eingeblendete Menüleiste visualisiert wird. Hiermit können die Nutzer*innen sich schnell und punktgenau durch die Ausstellung bewegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Karten, Zeitleisten und Co.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;alignleft size-large is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/./Karte-1024x523.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;Eine Besonderheit von *md/story* ist die direkte Verbindung mit Funktionselementen von museum-digital. So lassen sich z.B. Karten mit Objektverteilungen oder Reiserouten von Personen sowie Zeitleisten zu ausgewählten Objekten in die Ausstellungen einbinden. Diese werden zunächst auf museum-digital angelegt und dann mit der Ausstellung verknüpft. Ein Beispiel hierfür ist [die Karte](https://themator.museum-digital.de/ausgabe/scrolltopic.php?m_tid=829&amp;tid=829#topic832) in der Ausstellung „Kanope, Krokodil und Königsstuhl“, die die Route der Orientreise des Fürsten Herrmann zu Pückler-Muskau nachvollzieht. Die auf der Karte markierten Aufenthaltsorte Pücklers sind zum Teil mit Objekten verbunden, die er an diesen Orten erwarb.
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eintauchen in die Objektgeschichte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der Präsentation von Objektbildern in der Ausstellung, lassen sich auch „Objektleisten“ in die Ausstellung integrieren, über die man vertiefend zur Objektanzeige von museum-digital gelangt. Ein Beispiel finden Sie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/scrolltopic.php?m_tid=829&amp;amp;tid=829#topic843&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Mit einem Klick auf ein Objekt, stehen den Nutzer*innen dann viele weitere Informationen zum Exponat, mehrere Objektansichten sowie eine Lupe zur Betrachtung von Bilddetails zur Verfügung. Neu bei museum-digital ist die Funktion, Erklärtexte in die Objektbilder zu integrieren. Man markiert hierfür beim Erstellen der Ausstellung ein Teil des Objektbildes mit einem Rahmen und versieht diesen mit einem kurzen Text. Im Browser wird dieser Text angezeigt, wenn man mit dem Mauszeiger über den Rahmen fährt oder bei einem Touchscreen diesen antippt. Diese Funktion lässt sich ebenso über &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt; einbinden, wie das Beispiel &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/scrolltopic.php?m_tid=829&amp;amp;tid=829#topic836&quot;&gt;des Alexanderschlachtmosaiks&lt;/a&gt; in unserer Ausstellung zeigt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;aligncenter size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/./Liebenb2-1024x517.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;  
**Mit dem Eingabetool alles in der eigenen Hand**
&lt;p&gt;Der Aufbau der Ausstellungen erfolgt über das Eingabetool von &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt;. Den Zugang zum Eingabebereich erhält ein Museum über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/contact&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;. Die Funktionen der verschiedenen Baukastenelemente des Tools sind selbsterklärend und machen das Kreieren einer Ausstellung einfach. Bei der Feinabstimmung in der Gestaltung steht der Support von museum-digital zur Verfügung. Für brandenburgische Museen ist hier die Geschäftsstelle des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/kontakt/&quot;&gt;Museumsverbands Brandenburg&lt;/a&gt; Ansprechpartner. Anwender mit Grundkenntnissen in HTML oder CSS können aber auch selbst Hand anlegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe „Brandenburgische Museen digital“ und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/gehaeuse-einer-groSsen-fechterschnecke-33442.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>FAQ des Museumsverbandes RLP zu Museen und Coronavirus</title>
        <published>2020-03-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-03-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/30/faq-des-museumsverbandes-rlp-zu-museen-und-coronavirus/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/30/faq-des-museumsverbandes-rlp-zu-museen-und-coronavirus/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/30/faq-des-museumsverbandes-rlp-zu-museen-und-coronavirus/">&lt;p&gt;Der Museumsverband Rheinland-Pfalz hat einen kurzen und sicherlich nicht nur für rheinland-pfälzische Museen hilfreichen FAQ für den Umgang mit Coronavirus und Kontaktverbot veröffentlicht, der nach und nach vervollständigt wird. Finden lässt sich der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museumsverband-rlp.de/aktuelles/artikel/faq-coronavirus&quot;&gt;FAQ auf der Webseite des Museumsverbandes&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nachtrag (31.03.2020)&lt;/strong&gt;: Auch einige andere Museumsverbände und ihre Äquivalente veröffentlichen Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus und seinen Auswirkungen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Die Landesstelle für Museumsbetreuung (Baden-Württemberg) informiert über finanzielle Soforthilfen für Museen in Baden-Württemberg&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museumsverband-hessen.de/de/aktuelles/themen-und-meldungen/2020/corona-sonderinformationen-des-hessischen-museumsverbandes&quot;&gt;Der hessische Museumsverband sammelt hier Links, besonders für Hessen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;div
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  style=&quot;--admonition-bg: var(--admonition-info);&quot;
&gt;
  &lt;div class=&quot;flex items-center rounded-t-lg bg-(--admonition-bg) p-1&quot;&gt;
    &lt;div
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    &gt;
      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>TELTOUR - digitaler Stadtspaziergang durch Teltow</title>
        <published>2020-03-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-03-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Heimatvereins Teltow e.V.</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/29/teltour-digitaler-stadtspaziergang-durch-teltow/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/29/teltour-digitaler-stadtspaziergang-durch-teltow/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/29/teltour-digitaler-stadtspaziergang-durch-teltow/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag des Heimatvereins Teltow e.V.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ende März 2020 ging der digitale Stadtspaziergang durch das südwestlich an Berlin grenzende Teltow an den Start. An zunächst 14 Stationen werden Hintergrundinformationen zur wechselvollen Geschichte der Stadt und ihren Menschen präsentiert. Durch Scannen eines QR-Codes an den Stationen oder der Installation einer App lässt sich die interaktive Erlebnistour „Historischer Stadtspaziergang Teltow“ auf dem Smartphone laden. Viele historische Bilder sowie Informationen in Text und Ton laden in vier Sprachen dazu ein, die Geschichte der Stadt zu entdecken: vom Ruhlsdorfer Platz durch die Altstadt bis zum Friedhof am Weinbergsweg und zurück am Teltowkanal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erlebbares Wissen für alle Generationen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Stadtspaziergang wartet zudem mit interessanten Anekdoten des Vereinsmitglieds Hermann Lamprecht auf, die auch für einheimische Teltower neu sein dürften. Durch die Entwicklung der interaktiven, handybasierten Erlebnistour wird das vom Heimatverein Teltow zusammengetragene Wissen jederzeit für alle Menschen und Generationen erlebbar. Die digital-begleitete Tour bereitet Besucherinnen und Besuchern Fakten und Zusammenhänge zur Historie des Ortes so auf, dass Einzel- oder Gruppen-Erkundungen möglich sind. Verschiedene weitere Stadtspaziergänge mit unterschiedlichen Themen sind geplant. Die TELTOUR ist auch am Desktop abrufbar unter: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://teltour.heimatverein-teltow.de/teltour/teltour-nr-1/&quot;&gt;https://teltour.heimatverein-teltow.de/teltour/teltour-nr-1/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/29/teltour-digitaler-stadtspaziergang-durch-teltow/marktplatz1.jpg.pagespeed.ce_.OIa_BjzErV.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Digitale Angebote in Zeiten der Pandemie</title>
        <published>2020-03-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-03-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/27/digitale-angebote-in-der-pandemie/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/27/digitale-angebote-in-der-pandemie/">&lt;p&gt;Digitale Angebote von Kultureinrichtungen sind in Zeiten von COVID-19 und geschlossenen Museen sehr gefragt. Im Folgenden möchten wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten vorstellen, wie Museen Ihre digitalen Angebote gemeinsam präsentieren können. Die Bündelung ermöglicht eine größere Reichweite und eine bessere Auffindbarkeit für jeden Einzelnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Übersicht auf der Website des Museumsverbands Brandenburg&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Museumsverband Brandenburg sammelt auf seiner Homepage die digitalen Angebote brandenburgischer Museen im Internet: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museen-brandenburg.de/museen/digitale-angebote/&quot;&gt;https://museen-brandenburg.de/museen/digitale-angebote/&lt;/a&gt; Aufgeführt sind Online-Ausstellungen, virtuelle Rundgänge durch Museen, digitale Stadtrundgänge, Videos, Sounds und Aktionen in den sozialen Netzwerken. Eingestellt sind bereits knapp 40 Angebote und die Anzahl soll weiter wachsen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Plattform kultur-bb.digital&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg hat zusammen mit der DigitalAgentur Brandenburg eine Präsentations-Plattform für digitale Angebote brandenburgischer Kultureinrichtungen im Internet gestartet. “Die Plattform &lt;em&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://kulturbb.de/&quot;&gt;kultur-bb.digital&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;  schafft ein Schaufenster der Brandenburger Kulturszene in Zeiten der Covid-19-Pandemie für alle Akteure im Bereich Kunst und Kultur im Land Brandenburg. Schnell, niedrigschwellig und im Betrieb günstig können digitale Formate präsentiert und ausprobiert werden”, heißt es Seitens der Entwickler. Automatisch gesammelt werden hier alle Videos, Streams, Podcasts, Audiofiles, Tweets und Nachrichten, die mit dem Hashtag #KulturBB markiert sind. Alle Kreativen sind aufgerufen #KulturBB zu benutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Digitaler Internationaler Museumstag&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Internationale Museumstag am 17. Mai 2020 soll verstärkt im Internet gefeiert werden. Der Deutsche Museumsbund hat auf seiner &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museumstag.de/&quot;&gt;Programm-Website&lt;/a&gt; zum Museumstag die neue Aktions-Kategorie “Digital” eingerichtet. Über den Zugang zur Aktions-Datenbank &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museumstag.de/cms-museum/&quot;&gt;https://museumstag.de/cms-museum/&lt;/a&gt; können registrierte Museen ihre digitalen Angebote eintragen: z.B. bestehende oder geplante Online-Ausstellungen, digitale Ausstellungrundgänge, Videos, Töne oder den Zugang zur Onlinepräsentation von Museumsobjekten bspw. bei museum-digital.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;#Hashtags&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Posten Sie Ihre digitalen Angebote in den sozialen Medien! Der richtige Hashtag hilft hier bei der Auffindbarkeit. Neben #KulturBB oder #Museenentdecken für den Museumstag, gibt es eine Reihe weiterer aktueller Hashtags:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;#culturedoesntstop&lt;br /&gt;
#CalmDownArt&lt;br /&gt;
#DigitalMuseum&lt;br /&gt;
#DigAMus&lt;br /&gt;
#digkv#MuseumFromHome&lt;br /&gt;
#MuseumMomentofZen#ClosedButOpen&lt;br /&gt;
#MuseumsAndChill&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museumstag.de/-museenentdecken/&quot;&gt;https://museumstag.de/-museenentdecken/&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Rückgaben des Resolvers anpassen</title>
        <published>2020-03-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-03-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/12/rueckgaben-des-resolvers-anpassen/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/12/rueckgaben-des-resolvers-anpassen/">&lt;p&gt;Im letzten Monat haben wir bei museum-digital den (auf technischer Seite) wahrscheinlich größten Schritt der letzten Jahre gemacht: Wir haben die ungarische Instanz in viele Teil-Instanzen aufgespalten und unsere kontrollierten Vokabulare in eine Datenbank zusammengeführt. Damit konnten wir eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://global.museum-digital.org&quot;&gt;globale Instanz&lt;/a&gt; einrichten, die zumindest im Bezug auf Suchfunktionen und Verschlagwortung vollständig mehrsprachig funktionieren kann. Einen Blogeintrag bleiben wir leider erst einmal schuldig, aber auch abseits dessen entwickelt sich museum-digital fort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit es nicht untergeht, sollen hier zwei neue, zusätzliche Optionen zur Benutzung des Resolvers besprochen werden. Beide sind aber auch beim Aufrufen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://global.museum-digital.org/resolver/&quot;&gt;des Resolvers ohne weitere Parameter&lt;/a&gt; dokumentiert.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;einfache-beacon-konkordanz-listen&quot;&gt;“Einfache” Beacon-(Konkordanz-)Listen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine traditionelle Beacon-Datei besteht neben ihrem “Kopf” aus einer Liste, grob gemäß CSV, in auf der einen Seite eines Trennzeichens jeweils eine ID aus einem Repositorium aufgelistet wird, und auf der anderen Seite des Trennzeichens die ID derselben Entität in einem anderen Repositorium. Mittlerweile ist eine alternative Form dazugekommen, in der nur noch die IDs verfügbarer Einträge aus dem “Quell-Repositorium” (etwa die GND) aufgelistet werden, und in der der “Kopf” der Datei Auskunft über eine URL gibt, die auf den richtigen Eintrag im lokalen Repositorium (hier eine Instanz von museum-digital), der über die ID im Quell-Repositorium aufgerufen werden kann, verweist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine solche Liste kann nun über das Anfügen des &lt;code&gt;GET&lt;/code&gt;-Parameters “&lt;code&gt;beaconHideLocal&lt;/code&gt;” eingetragen werden. &lt;code&gt;https://global.museum-digital.org/resolver/actor/gnd&lt;/code&gt; gibt eine Liste aller Akteure, die sowohl in der Gemeinsamen Normdatei (GND) als auch bei museum-digital erfasst sind, mit beiden IDs zurück. &lt;code&gt;https://global.museum-digital.org/resolver/actor/gnd?beaconHideLocal=1&lt;/code&gt; gibt im Gegensatz dazu eine “einfache” Beacon-Datei zurück, die alle GND-IDs auflistet, die Entsprechungen in museum-digital haben.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;no-referral-text-statt-weiterleitungen&quot;&gt;“No-Referral”: Text statt Weiterleitungen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein weiterer kleiner Zusatz ist das Hinzufügen einer Option, um Suchen nach einer ID direkt die URL, auf die weitergeleitet werden würde als Text zu bekommen. Je nach benutzter Programmiersprache kann so das automatische Arbeiten mit dem Resolver wesentlich erleichtert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel: Ruft man &lt;code&gt;https://global.museum-digital.org/resolver/place/geonames/2950159&lt;/code&gt; auf, wird man auf des Ortes weitergeleitet, der bei Geonames die ID &lt;code&gt;2950159&lt;/code&gt; trägt (das ist Berlin). Diese Weiterleitung geschieht über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/HTTP/Headers&quot;&gt;HTTP-Header&lt;/a&gt;. Möchte man aber eigentlich nur die URL, auf die man weitergeleitet würde, erfahren, kann man jetzt &lt;code&gt;https://global.museum-digital.org/resolver/place/geonames/2950159?noReferral=1&lt;/code&gt; aufrufen und erhält nur diese als Text.&lt;/p&gt;
&lt;div
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      info
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Textbausteine in musdb verwenden</title>
        <published>2020-02-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-02-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/16/textbausteine-in-musdb-verwenden/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/16/textbausteine-in-musdb-verwenden/">&lt;p&gt;museum-digital hat viele eher versteckte Funktionen, die gezielt nicht übermäßig sichtbar sind, um den Fokus der Bearbeitenden nicht allzu sehr von der tatsächlichen Bearbeitung weg zu lenken. Eine davon ist die Textbaustein-Funktion in musdb, unserem Eingabe- und Inventarisierungs-Tool. Bisher war diese nur in einer Präsentation von 2018 beschrieben - deshalb dieser Blogpost.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Textbausteine in musdb werden auf Feld-Ebene festgelegt. Bevor die Textbaustein-Funktion benutzt werden kann, muss also erst einmal festgestellt werden, für welches Feld sie einzusetzen ist. Dafür reicht ein Klick in das gewünschte Feld - dieser führt gleichzeitig zum erscheinen eines Indikators am unteren rechten Bildschirmrand.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/16/textbausteine-in-musdb-verwenden/./Screenshot-DE_Field-Indicator-1024x489.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Der Feld-Indikator öffnet sich am unteren rechten Bildschirmrand, sobald ein Eingabefeld aktiv ist (etwa nach einem Klick ins Feld).&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Indikator liefert einerseits Auskunft über Basisinformationen zum Feld und zur bisherigen Eingabe (Pflichtfeld oder nicht; Verhältnis von bisherigen Eingaben zur maximal erlaubten Anzahl von Buchstaben im Feld). Andererseits befinden sich ganz unten im Indikator Buttons für zusätzliche, Feld-spezifische Funktionen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/16/textbausteine-in-musdb-verwenden/./Screenshot-Feldindikator-1024x705.jpg&quot; alt=&quot;Sceenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Großansicht des Feld-Indikators. Am unteren Rand befinden sich weiß hinterlegte Buttons. Das “Wiederholen”-Symbol (ganz links) führt zur Textbaustein-Funktion.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Klick auf das Wiederholen-Symbol (im Screenshot ganz links) öffnet eine Seitenspalte für die Textbausteine. Alternativ kann man, wenn ein Feld angewählt ist, die Tastenkombination &lt;code&gt;STRG+r&lt;/code&gt; verwenden, um die Textbaustein-Seitenspalte zu öffnen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/16/textbausteine-in-musdb-verwenden/./Screenshot-DE_Textblock-Sidebar-1024x828.jpg&quot; alt=&quot;Sceenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die Textbaustein-Seitenspalte listet die verfügbaren Textbausteine auf. Am unteren Ende der Seitenspalte findet sich ein Eingabefeld um neue Textbausteine anzulegen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die nun am rechten Bildschirmrand erscheinende Seitenspalte besteht einerseits aus einer Liste der schon eingefügten Textbausteine, andererseits aus einem Eingabefeld um neue Textbausteine anzulegen. Mit einem Klick auf einen Textbaustein aus der Liste oder das Drücken der entsprechenden Nummer auf der Tastatur (während die Seitenspalte geöffnet ist) lässt sich ein Textbaustein in das vorher angesteuerte Eingabefeld kopieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Neu-Anlegen von Textbausteinen ist zu beachten, dass pro Feld nur 9 Textbausteine gespeichert werden können. Diese Beschränkung fungiert gleichzeitig als Lösch- und Sortierfunktion: Wird ein neuer, zehnter Textbaustein angelegt, wird der älteste Vorhandene gelöscht und die Nummerierung entsprechend angepasst.&lt;/p&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Alle Auswählen in der Objektauswahl in musdb</title>
        <published>2020-02-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-02-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/12/alle-auswaehlen-in-der-objektauswahl-in-musdb/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/12/alle-auswaehlen-in-der-objektauswahl-in-musdb/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/12/alle-auswaehlen-in-der-objektauswahl-in-musdb/">&lt;p&gt;Seit dem Wochenende haben wir bei museum-digital ein großes und lange angedachtes Projekt erledigt. Dazu später mehr. Unabhängig davon haben wir die “&lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/19/objekte-auswaehlen-schnelle-stapelverarbeitung/&quot;&gt;Objekte auswählen&lt;/a&gt;”-Funktion in musdb ein kleines bisschen verbessert. Über die Tastenkombination &lt;code&gt;&amp;lt;STRG+a&amp;gt;&lt;/code&gt; lassen sich jetzt alle auf einer Übersichtsseite angezeigten Objekte auswählen. Um diese Tastenkombination nutzen zu können, muss man allerdings zuerst in den “Objekte auswählen”-Modus, indem man lange auf ein Objekt klickt.&lt;/p&gt;
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        <title>Türkçe</title>
        <published>2020-02-04T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-02-04T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/04/tuerkce/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/04/tuerkce/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/04/tuerkce/">&lt;p&gt;Die Ausgabe von museum-digital ist jetzt fast vollständig auf Türkisch übersetzt! Da die &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/09/22/mehr-mehrsprachigkeit/&quot;&gt;Mehrsprachigkeit von Schlagworten und Akteuren, Orten und Zeiten&lt;/a&gt; Übersetzungen in der Navigationssprache des Benutzers anzeigt, sind so jetzt auch die Schlagworte etc. erstmals auf Türkisch ausspielbar.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/04/tuerkce/./Screenshot-Suche-Turkish-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Ein Screenshot der Ausgabeseite von museum-digital in Türkisch. Zu sehen ist die Seite für die erweiterte Suche.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beitragsbild: “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/object/675936&quot;&gt;Erwachendes Mädchen&lt;/a&gt;” von Eva Gonzalès, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/singleimage.php?imagenr=357247&quot;&gt;Kunsthalle Bremen - Der Kunstverein in Bremen (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>&quot;Nicht mehr als 20&quot;: Maximale Anzahl von Bildern beim Upload</title>
        <published>2020-02-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-02-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/03/nicht-mehr-als-20-maximale-anzahl-von-bildern-beim-upload/">&lt;p&gt;Ein Feuerzeug ist ein Objekt. Mit einem oder vielleicht zwei Abbildungen. Ein Buch ist ein Objekt. Mit gegebenenfalls hunderten Abbildungen - einer pro Seite.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um die Bearbeitung in letzterem Fall zu vereinfachen, bietet musdb die Möglichkeit mehrere Abbildungen gleichzeitig heraufzuladen. Beschränkt wird diese allerdings durch die maximale Größe von Dateiuploads und die maximale Anzahl von Dateien, die auf einen Schlag heraufgeladen werden können. Letzteres führte in letzter Zeit immer wieder zu Problemen, weshalb wir jetzt eine Warnung eingebaut haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig für das Verständnis ist hierbei, dass die meisten Tools von museum-digital in PHP implementiert sind. PHP hat (leider) die Tendenz, mit nicht korrekten Eingaben fehlerhaft weiterzulaufen, statt schlicht abzubrechen und eine Fehlerlösung zu erzwingen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im konkreten Fall von zu vielen gleichzeitig hochgeladenen Dateien trifft das besonders zu: Auch wenn 30 Bilddateien zum Upload ausgewählt sind, kommen überhaupt nur 20 (unsere derzeitige Servereinstellung für die maximale Anzahl von Dateien bei einem Uploadvorgang) bis zum Script, das den Upload entgegen nimmt, an. So wurden die 20 Bilder hochgeladen, die beim Script ankamen. Alle anderen nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das führt zu Verwirrung und vielleicht sogar fehlenden Daten. Damit das nicht passiert, haben wir eine Warnung eingebaut, die User davon abhält mehr als 20 Dateien gleichzeitig heraufzuladen.&lt;/p&gt;
&lt;div
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  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>&quot;Treffer auflisten&quot;-Funktion verbessert</title>
        <published>2020-02-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-02-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/03/treffer-auflisten-funktion-verbessert/">&lt;p&gt;Auf Anregung der Kollegen aus Brandenburg haben wir einige Beschränkungen der “Treffer auflisten”-Funktion in musdb, die auch für den Excel-Export verantwortlich ist, ausgebaut - wo man einmal dabei ist - die Performance wesentlich verbessert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neu ist vor allem ein Button, um alle verfügbaren Spalten direkt in einem Spreadsheet zu exportieren. Dieser findet sich oben rechts neben dem Link zum bisherigen Spreadsheet-Export-Knopf zum Exportieren der gerade ausgewählten Spalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Implementieren dieses Buttons fiel auf, dass bisher überhaupt nur 26 Spalten exportiert werden konnten (A-Z). Dieser Fehler wurde behoben. Ein zweites Problem stellte die Performance der Seite dar: Sie war im Rahmen der großen Überarbeitung von 2018 nicht verbessert worden, und so brach der Export bei größeren Filtermengen bald ab. Durch eine Optimierung vor allem der Datenbankabfragen ließ sich aber auch dieses Problem lösen. Quasi als Beifang haben wir dabei die Sortierung nach Akteuren und Orten korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine kleine Verbesserung der Benutzeroberfläche ist, dass die Schalter für die Auswahl der angezeigten Spalten jetzt als Tabellenköpfe formatiert sind und beim Scrollen mit der Tabelle mitfahren. Tabellen mit mehr als 10 Spalten sind nicht mehr an die Bildschirmbreite als Maximalbreite gebunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu guter Letzt haben wir die Schlagworte in der “Treffer auflisten”-Funkion zugänglich gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/03/treffer-auflisten-funktion-verbessert/./Listendruck-Improved-2020_3-2-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Oben, als zweites von rechts befindet sich der “Alle Spalten exportieren”-Button.&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Überarbeiteter Blog</title>
        <published>2020-02-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-02-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/03/ueberarbeiteter-blog/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/03/ueberarbeiteter-blog/">&lt;p&gt;Während das Jahr 2018 bei museum-digital auf technischer Seite von großen, sichtbaren Verbesserungen gekennzeichnet war, war das Jahr 2019 von kleinen, wenig sichtbaren Veränderungen gekennzeichnet. Damit einher ging leider auch, dass viele kleine Veränderungen nicht ausreichend kommuniziert wurden - sowohl innerhalb Deutschlands, als auch mit den Benutzern in Ungarn und anderswo.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Statt darauf zu warten, dass sich genug Änderungen ansammeln, die dann zusammengefasst per Mail besprochen werden können, werden wir also in Zukunft versuchen, kurze Blogposts zu jeder merklichen Veränderung zu schreiben. Diese sollen auch ins Englische übersetzt, oder zumindest auf Englisch zusammengefasst werden, sodass Kollegen, die des Deutschen nicht mächtig sind, ebenfalls informiert sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da Wordpress eine komfortablere Eingabeoberfläche - gerade auch fürs mobile Bloggen - und bessere Möglichkeiten für mehrsprachige Einträge bietet, als unser altes Blogsystem (Serendipity) das tat, haben wir uns entschieden umzuziehen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;umzugsprobleme&quot;&gt;Umzugsprobleme&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für die Migration von Serendipity zu Wordpress gibt es ein Import-Tool, dass auch nach 7 Jahren weiterhin relativ gut funktioniert: &lt;strong&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://github.com/ShakataGaNai/s9y-to-wp&quot;&gt;s9y-to-wp&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Perfekt war die automatische Migration aber leider nicht. User-Konten und damit die Information über die Autoren der alten Beiträge wurden leider nicht oder nicht korrekt übertragen. Manche Beiträge sind deshalb leider noch falsch attribuiert.&lt;/p&gt;
&lt;div
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Mehrsprachigkeit in md:term</title>
        <published>2020-02-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-02-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/02/mehrsprachigkeit-in-mdterm/">&lt;p&gt;Seit dem letzten Wochenende ist das letzte öffentliche Tool von museum-digital endlich auch vollständig mehrsprachig: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/term_nodac&quot;&gt;md:term&lt;/a&gt;. md:term ist die zentrale öffentliche Ausgabe für unsere kontrollierten Vokabulare für Akteure, Orte, Schlagworte, und Zeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig dabei ist die Programmierschnittstelle von md:term, die etwa in der &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/09/die-graphennavigation-netzwerke-und-verbindungen-in-museum-digital-erkennen/&quot;&gt;“Graphennavigation”&lt;/a&gt; zum Einsatz kommt, und auch für externe Programmierer offen steht. Weil wir hier - wie auch sonst - im Sinne einer größeren Offenheit keine Authentifizierung für die Benutzung der API verlangen, gibt es leider keine vollständige Liste der Projekte, die md:term benutzen. Deshalb richtet sich dieser Blogeintrag vor allem an eben jene Benutzer der API.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie wird die Mehrsprachigkeit der Einträge implementiert und wie zeigt sie sich in md:term?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben die Mehrsprachigkeit als tatsächliche Übersetzungsfunktion implementiert, in dem Sinne, dass es eine Basis-Tabelle - in der Ausgangssprache, also Deutsch oder Ungarisch - und eine Übersetzungstabelle mit Übersetzungen in knapp 25 Sprachen, die aus &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.wikidata.org/&quot;&gt;Wikidata&lt;/a&gt; ausgelesen werden (soweit möglich). Ist eine Übersetzung in der vom User angeforderten Sprache vorhanden, wird der gegebene Eintrag beim Ausgeben durch den Eintrag aus der Übersetzungstabelle ersetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch in den API-Ausgaben werden die Werte so ersetzt. Beim Aufrufen der API ist es deshalb ratsam, die Sprache explizit anzugeben.&lt;/p&gt;
&lt;div
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      info
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/02/02/mehrsprachigkeit-in-mdterm/Screenshot-md-term-Multilinguality-2020-02.png</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Über</title>
        <published>2020-01-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-01-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/about/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/about/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/about/">&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; wurde Anfang 2009 in Bitterfeld als Initiative von Museen gegründet, die ihren Weg ins Netz gemeinsam bestreiten wollen. Ausgehend von der Publikation von Objektinformationen, ist das Projekt seitdem in Größe und Breite gewachsen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt;, unsere Eingabeoberfläche, ist zu einem eigenständigen Inventarisierungs- und Sammlungsmanagementprogramm gewachsen. Um Objekte verknüpfbar zu machen, verfügt museum-digital über eine eigene &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/about/terminology&quot;&gt;Datenbank von kontrollierten Vokabularen&lt;/a&gt;, die von den teilnehmenden Museen gemeinsam erstellt und kuratiert wird. Um einzelne Objekte auch in größere Kontexte einzubetten und entsprechend präsentierbar zu machen, haben wir den “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/themator&quot;&gt;Themator&lt;/a&gt;” entwickelt. In der “Ausgabe” von museum-digital wiederum sind heute nicht mehr nur Museen, Sammlungen, und Objekte zu finden, sondern auch Ausstellungen, Veranstaltungen, Objektgruppen, etc. Gleichzeitig ist die Zahl der Museen bei museum-digital auf über 600, besonders in Deutschland und Ungarn, gewachsen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotz allem bleibt gleich:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Entwicklungen geschehen auf Basis des Feedbacks der Museen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;museum-digital soll offen für alle Museen sein, d.h. die Benutzung soll möglich sein unabhängig von Größe, finanzieller Ausstattung, und technischem Vorwissen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;der-blog&quot;&gt;Der Blog&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Dieser Blog steht allen bei museum-digital teilnehmenden Museen offen. Hinzu kommen Beiträge des Entwicklerteams. Der Blog befasst sich zentral mit der Entwicklung (sowohl inhaltlich als auch technisch) von museum-digital. Beiträge zur Digitalisierung in Museen im allgemeinen sind jedoch immer willkommen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;geschichte-des-blogs&quot;&gt;Geschichte des Blogs&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der museum-digital-Blog existiert seit 2009. Die ersten 10 Jahre bis 2019 arbeitete er auf Basis der Software &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://docs.s9y.org/&quot;&gt;Serendipity&lt;/a&gt;, dann bis Oktober 2026 auf Basis von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://wordpress.org/&quot;&gt;Wordpress&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit Oktober 2026 ist dieser Blog eine statisch generierte Seite auf Basis von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.getzola.org/&quot;&gt;Zola&lt;/a&gt; und dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://github.com/salif/linkita&quot;&gt;Linkita&lt;/a&gt;-Theme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Einsatz kommen die folgenden Schriftarten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://fonts.google.com/specimen/Source+Serif+4&quot;&gt;Source Serif 4 (Text von Blog-Einträgen)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://fonts.google.com/specimen/Host+Grotesk&quot;&gt;Host Grotesk (alles Weitere)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
</content>

        
        
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        <title>Datenschutzerklärung</title>
        <published>2020-01-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-01-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/datenschutzerklaerung/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/datenschutzerklaerung/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/datenschutzerklaerung/">&lt;h3 id=&quot;erklarung-zum-schutz-personenbezogener-daten&quot;&gt;Erklärung zum Schutz personenbezogener Daten&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Gemäß der Datenschutzgrundverordnung sind wir verpflichtet den Webseitenbesucher zu Beginn des Nutzungsvorgangs über Art, Umfang und Zweck der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten zu unterrichten. In dieser Datenschutzerklärung erfahren Sie, welche Daten von uns erfasst werden, zu welchen Zwecken wir die Daten erfassen und was mit den erfassten Daten passiert. Da dies wichtig ist, sollten Sie sich die Zeit nehmen, diese Datenschutzerklärung sorgfältig zu lesen.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;zweck-der-erhebung-verarbeitung-oder-nutzung-ihrer-daten&quot;&gt;Zweck der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung Ihrer Daten&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ihre Daten benötigen wir:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Zur Optimierung unseres Angebots.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Für die Speicherung der Sprache in welcher wir ihnen die Inhalte anbieten.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Wir erheben Ihre Daten nur soweit dies notwendig ist. Ihre übersandten Daten werden nicht an Markt- oder Meinungsforschung weiter gegeben.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;Alle personenbezogenen Daten, die von Ihnen an uns übermittelt wurden, werden nur für den Zweck verwendet, für die Sie uns die Daten zur Verfügung gestellt haben. Entfällt dieser Zweck so werden die Daten gelöscht. Sie können unsere Webseite besuchen, ohne dass wir persönliche Daten erheben. Ihre persönlichen Daten benötigen wir allerdings dann wenn Sie mit uns in Kontakt treten möchten z.B. durch eine Anfrage. Dies begründet dann auch die Rechtsgrundlage zur Datennutzung damit wir unseren Rechten und Pflichten aus der Geschäftsverbindung mit Ihnen nachkommen können, gemäß § 28 Abs.1 BDSG.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre personenbezogenen Daten welche uns über unsere Webseite übersandt werden erheben, verarbeiten oder nutzen wir nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Ihre Einwilligung erfolgt auf freier Entscheidung und ohne Zwang und ist jederzeit widerrufbar.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;erfassung-von-allgemeinen-daten-und-informationen&quot;&gt;Erfassung von allgemeinen Daten und Informationen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Server von museum-digital erfasst bei jedem Aufruf eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen in den Logfiles. Erfasst werden&lt;/p&gt;
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&lt;/ol&gt;
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&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Die gewählte Sprachevariante der Webseite&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
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        <title>Impressum</title>
        <published>2020-01-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-01-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/impressum/">&lt;h3 id=&quot;verantwortlichkeit&quot;&gt;Verantwortlichkeit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Im Blog von museum-digital können prinzipiell alle Museen, die bei museum-digital mitmachen, veröffentlichen. Wenden Sie sich daher bei Nachfragen zu konkreten Beiträgen - soweit möglich - an die jeweiligen Autoren und Museen. Im Zweifelsfalle verantwortlich ist:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Inhaber und Kontaktdaten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stefan Rohde-Enslin&lt;br /&gt;
Lepsiusstr. 83&lt;br /&gt;
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        <title>Automatisch generierte Exporte teilen und veröffentlichen</title>
        <published>2020-01-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-01-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/19/automatisch-generierte-exporte-teilen-und-veroeffentlichen/">&lt;p&gt;museum-digital ist für viele Museen ein Weg die eigenen Objekte in Portale wie die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/&quot;&gt;Deutsche Digitale Bibliothek&lt;/a&gt; und die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.europeana.eu/de&quot;&gt;Europeana&lt;/a&gt; zu bringen. Bisher bedeutete dies in der Praxis das händische Erstellen eines Exports, der bei jeder Aktualisierung der Daten im Zielportal per Mail verschickt werden musste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn es in musdb einen für die Datenweitergabe vorformulierten Export gibt, der nur ein paar Klicks benötigt, ist so bei jeder Aktualisierung der Daten im Zielportal eine gezielte Aktion des Museums nötig. Mit der Möglichkeit zum Teilen von täglich generierten Exporten kann das Aktualisieren der Daten in Portalen in Zukunft vereinfacht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um die neue Funktion zu nutzen, muss ein Benutzer mit der Benutzerrolle Museumsdirektor sie auf der Seite “Einstellung für das Museum” in musdb aktivieren (Schalter: “Weitergabe von XML-Dumps / automatischen Exporten”). Das Auswahlmenü verfügt über drei Einträge:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;“Nein”&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;“Per Link”&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;“Öffentlich”&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wird der Wert auf “per Link” oder “öffentlich” geändert, wird ein Link zum Teilen der vorgenerierten Exporte generiert, der direkt unter dem Schalter angezeigt wird. Bei jeder Änderung der “Weitergabe”-Einstellung wird der Link neu generiert - und damit alte, schon geteilte Links unbrauchbar. Deshalb sollte man den Status zwischen “Per Link” und “Öffentlich” nicht zu häufig und nur nach vorsichtigem Abwägen ändern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem so generierten Link lässt sich eine Seite mit täglich generierten Export-Dateien (bisher LIDO-Exporte für alle öffentlichen Objekte) in der Ausgabe von museum-digital öffnen. Steht der Weitergabe-Wert auf “Öffentlich”, ist diese Seite auch auf der Institutions-Seite des Museums öffentlich verlinkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Beschränkung existiert bei dieser Funktion allerdings: Die teilbaren Exporte werden bisher immer mit der Voreinstellung für LIDO-Exporte erstellt.&lt;/p&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Objekte auswählen / schnelle Stapelverarbeitung</title>
        <published>2020-01-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-01-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/19/objekte-auswaehlen-schnelle-stapelverarbeitung/">&lt;p&gt;Und da saß einer an seinem Handy und wählte Fotos zum Versenden aus. In etwa so beginnt die Geschichte der neuen Funktion zur Auswahl und darauf basierenden Stapelbearbeitung in musdb. Wenn man auf dem Handy Stapelweise versenden kann, warum soll man dann nicht mit einer äquivalenten Design-Logik seine Objekte stapelweise verschlagworten können?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis zur letzten Woche bot musdb nur eine direkt filterbasierte Stapelverarbeitung. In Kürze: Nach dem Formulieren einer Suchanfrage kann man für alle gefundenen Objekte Aktionen (Zuordnen zu Objektgruppen, veröffentlichen und mehr) durchführen. Weil auf diese Art und Weise tausende Objekte mit einem Knopfdruck bearbeitet werden können und Fehler schnell tagelange Korrekturen nach sich ziehen, ist diese Funktion nur für Benutzer mit der Benutzerrolle “Museumsdirektor” verfügbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Auswahl-Funktion bietet jetzt eine weniger radikale Option zur Stapelverarbeitung und steht damit allen Benutzern mit Bearbeitungsrechten zur Verfügung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um die Auswahlfunktion zu nutzen muss man als eingeloggter Benutzer von musdb zuerst einmal zur Objektübersichtsseite im Bilderwand-Modus gehen. Eine etwaige Suche kann dabei gestellt sein, muss aber nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vordergründig ist alles wie gehabt. Durch einen Klick auf eine Objektabbildung oder Kachel lässt sich die Objektseite öffnen. Aber mit einem langen Klick mit leichter Mausbewegung (als zöge man das Objekt) lässt sich der Auswahlmodus öffnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist der Auswahlmodus einmal aktiviert, lassen sich weitere Objekte durch Klicks auf die entsprechende Abbildung oder Kachel markieren. Ausgewählte Objekte sind dabei durch ein farbig ausgefülltes Rechteck oben rechts erkennbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Aktivieren des Auswahlmodus ist während dessen auch eine gelb gefärbte Menüleiste am oberen Fensterrand aufgetaucht. Über die hier angebotenen Menüpunkte lassen sich die ausgewählten Objekte zu Objektgruppen, Sammlungen und Ausstellungen zuordnen oder verschlagworten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind die gewünschten Objekte einmal ausgewählt, lässt sich durch einen Klick auf “Schlagwort” ein Dialog öffnen. Mit dem in Dialog erschienenen Suchschlitz kann nun ein Schlagwort zur Verknüpfung suchen. Ein Klick auf den entsprechenden Listeneintrag verknüpft die ausgewählten Objekte mit dem Schlagwort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind die Objekte erfolgreich verschlagwortet, bleibt der Auswahlmodus aktiviert, sodass die ausgewählten Objekte weiter verschlagwortet oder zugeornet werden können. Durch die Escape-Taste oder einen Klick auf das X am oberen rechten Fensterrand lässt sich der Auswahlmodus wieder verlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.S.: Weil es eh geplant war und den Auswahlmodus mit mehr Objekten in der Liste effektiver wird, haben wir die maximale Anzahl von Objekten, die in der Objektliste im Bilderwand-Modus angezeigt werden können, auf 200 erhöht (bisher: 120).&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-video&quot;&gt;&lt;video controls=&quot;&quot; loop=&quot;&quot; src=&quot;./musdb-Objekte-Auswahlmodus.webm&quot;&gt;&lt;/video&gt;&lt;/figure&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Statistiken und ein verbesserter Dark Mode</title>
        <published>2020-01-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-01-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/13/statistiken-und-ein-verbesserter-dark-mode/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/13/statistiken-und-ein-verbesserter-dark-mode/">&lt;p&gt;An dieser Stelle sollte eigentlich zum ersten Mal Blogpost in Form eines Jahresrückblicks auf das Jahr 2019 und eines Ausblicks auf das kommende Jahr 2020 stehen. Aber wie das bei ehrenamtlichen Projekten so ist, gab es dann doch wichtigeres zu tun (unter anderem die Entwicklung eines Funktion, die den Rückblick erst in Gänze möglich macht). Und so wurde aus dem Blogpost, Arbeitstitel “Auf in die goldenen Zwanziger” erst einmal nichts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Jahresrückblick hätte auch die erstmalige Besprechung vieler Features gehört, die wir im letzten Jahr eingeführt aber leider nie öffentlich bekanntgemacht hatten. Auch, weil die allermeisten dieser Features eher neue Zugaben sind, die bestehende Arbeitsabläufe nicht verändern. Wie schon gesagt, wurde aus dem Jahresrückblick nichts, weil wir neue Features entwickelt haben. Um den “Berg” der unbesprochenen Features nicht noch weiter anwachsen zu lassen, sollen hier schon einmal die bisherigen Neuentwicklungen des neuen Jahres 2020 besprochen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Konkret lassen sich die neuen Features in drei Bereiche unterteilen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Neue Statistikfunktionen in Ausgabe und musdb&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verbesserter und erweiterter Dark Mode&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sortiermöglichkeit in den Ausstellungs- und Veranstaltungslisten in musdb&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/13/statistiken-und-ein-verbesserter-dark-mode/./Screenshot-Dark-Mode-Blog-1001x1024.jpg&quot; alt=&quot;Dark Mode im Blog von museum-digital&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Der Dark Mode im Blog von museum-digital.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;neue-statistikfunktionen-in-ausgabe-und-musdb&quot;&gt;Neue Statistikfunktionen in Ausgabe und musdb&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;instanzweite-statistik-datenbankinhalte&quot;&gt;Instanzweite Statistik (Datenbankinhalte)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das Feature, das einen “vollen” Jahresrückblick ermöglichen sollte, ist ein statistischer Überblick über die (öffentlichen) Inhalte einer gegebenen Datenbank - mit der Möglichkeit die Entwicklung der Datenbank nachzuvollziehen. Während wir auf dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/dashboard&quot;&gt;Dashboard von museum-digital.org&lt;/a&gt; schon eine Übersichtsfunktion hatten, die Auskunft über die jeweils aktuellen Inhalte von museum-digital gab, fehlte bislang die Möglichkeit eine einzelne Instanz - wie etwa museum-digital:brandenburg - isoliert zu betrachten. Auch war es bislang nicht möglich, die Entwicklung über die Zeit zu vergleichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit November haben wir deshalb am Speichern des jeweils täglich aktuellen Zwischenstandes und der Darstellung als Teil jeder einzelnen Instanz von museum-digital gearbeitet. Das Ergebnis kann &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/index.php?t=statistics&quot;&gt;hier am Beispiel der deutschlandweiten Instanz&lt;/a&gt; gesehen werden (in jeder Instanz ist die Statistik unten in der Fußzeile verlinkt).&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/13/statistiken-und-ein-verbesserter-dark-mode/./Screenshot-Instanzweite-Statistik1-1024x788.jpg&quot; alt=&quot;Instanzweite Statistik&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die Inhalts-Statistik-Seite zeigt die verschiedenen Typen von Datensätzen als Kreis mit ihrer derzeitigen Anzahl und der Entwicklung.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf den ersten Blick besteht die instanzweite Statistikseite aus einer Reihe von Kreisen. Jeder Kreis behandelt eine bestimmte Art von Datensätzen (Museen, Sammlungen, Objekte, …) und gibt auf den ersten Blick Auskunft über die derzeitige Anzahl von öffentlichen Datensätzen dieses Types in der Datenbank der vorliegenden Instanz. Sollte sich die Zahl im letzten verglichenen Zeitinterval geändert haben, erscheint ein grüner oder roter Balken, der Auskunft über Zuwachs (grün) und Schrumpfen (rot) gibt.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/13/statistiken-und-ein-verbesserter-dark-mode/./Screenshot-Instanzweite-Statistik2-1024x785.jpg&quot; alt=&quot;Instanzweite Statistik: Tabellen nach Wert&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Durch einen Klick auf einen der Kreise / Datensatztypen erreicht man eine tabellarische Auflistung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch einen Klick auf einen gegebenen Kreis erhält man eine tabellarische Auflistung der Datenbankinhalte zu gegebenen Zeitpunkten und ihrer Entwicklung. Standardmäßig sind die hier gewählten Zeitpunkte immer der Erste eines Monats im laufenden Jahr und der Erste Januar eines jeden Jahres seit Beginn der Zählung für die Zeit davor. Um eine einheitlichere Übersicht zu gewinnen, können die Vergleichsintervalle aber ganz unten auf der Seite auf Jährlich (immer der Erste jedes Jahres) oder Monatlich (der Erste jedes Monats) umgeschaltet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für tiefergehende Analysen können die vollen Statistiken (ab November 2019 täglich erhoben) im CSV-Format heruntergeladen werden und dann in LibreOffice Calc, Excel, oder ähnlichen Programmen weiterverarbeitet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil wir die für diese Funktion zugrundeliegenden Daten erst seit November erheben, sind die Daten für die vorherigen Zeiten retrospektiv erstellte Schätzungen und sollten deshalb nur als beschränkt Aussagekräftig betrachtet werden. Zum Abschätzen einer Tendenz dient es aber allemal.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;online-besucherstatistik-fur-ein-museum&quot;&gt;(Online-)Besucherstatistik für ein Museum&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ein häufiger geäußerter Wunsch aus den Museen war ein Überblick über die Anzahl der Benutzer, die die Inhalte eines gegebenen Museums betrachten. Auch diesen Wunsch konnten wir Ende des letzten Jahres zumindest bedingt endlich erfüllen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grundsätzlich werden für die Funktion die Anzahl der Benutzer pro Museum und pro Objektseite gespeichert. Die Logik dahinter ist die folgende: Ruft ein Benutzer eine Objektseite auf, wird zuallererst auf Basis des user-agents (ein von Browser übermittelter Wert, der angibt ob der Benutzer etwa Firefox oder Chrome benutzt) geprüft, ob es sich um einen Bot handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kommt der Seitenaufruf nicht von einem klar als solchem zu erkennenden Bot, wird die IP-Adresse des Benutzers gekürzt und auf Basis dieser gekürzten IP ein Hash-Wert erstellt. Dieser wird zusammen mit der ID der Objektseite und der auf die Stunde gerundeten Zeit in die Datenbank geschrieben, solange dieselbe Kombination von Werten noch nicht vorhanden ist. Weitere Daten des Benutzers werden nicht gespeichert oder zur Analyse herangezogen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf diese Weise funktioniert die Zählung eher wie bei Besucherzählern auf Webseiten der 2000er-Jahre (“diese Seite haben 000530 Besucher aufgerufen”) als bei wie vollwertige Analytics-Tools. Alle Berechnungen erfolgen rein Serverseitig auf Basis eh beim Seitenaufruf mitbegebener Daten und wir unternehmen keine Versuche, Benutzer etwa durch Cookies bei wechselnden IP-Adressen weiter als denselben Benutzer zu identifizieren. Einerseits ist eine solche Zählung natürlich wesentlich leichter zu implementieren, andererseits arbeitet sie aber auch wesentlich (daten-)sparsamer als heutige Analyse-Tools.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dadurch, dass die Zählung keinen Client-seitig ausgeführten Code verlangt, werden tendenziell zuviele Besucher gezählt (Google Analytics würde etwa Besucher, die einen rein textbasierten Browser benutzen, nicht zählen). Andererseits führen die Zählung auf Basis von (pseudonymisierten) Adressräumen anstatt von vollen IP-Adressen und das relativ lange Interval zu einer eher geringeren Zählung von einigartigen Benutzern. Wir hoffen, dass sich dies in etwa ausgleicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um die Online-Besucher-Statistik nun verwenden zu können, muss ein Museum diese zuerst einmal freischalten. Dies bedeutet zwangsläufig auch eine Veröffentlichung. Diese Verknüpfung von Veröffentlichung und Benutzung erwächst aus der dezentralen Struktur von museum-digital: Die Besucherstatistik wird immer für ein Museum in einer Instanz angelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn das Museum etwa auch in der deutschlandweiten Instanz vertreten ist, dann existieren zwei voneinander getrennte Zählungen für dasselbe Museum. Damit das Museum auch die Zahlen aus der deutschlandweiten Instanz sehen kann (wo es keine Anmelde-Option gibt), müssen diese auch nicht eingeloggten Benutzern zugänglich gemacht werden - und das heißt eben allen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/13/statistiken-und-ein-verbesserter-dark-mode/./Screenshot-frontend-Besucherstatistik1-1024x730.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Rechts in der Seitenspalte findet sich (so sie aktiviert ist) der Link zur Besucherstatistik.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Statistik-Seite selbst besteht aus drei Bereichen. Der erste Bereich ist eine tabellarische Übersicht. Im zweiten Bereich wird die Entwicklung des letzten Monats in einem Diagramm angezeigt. Der dritte Bereich listet die beliebtesten Objekte auf (insgesamt, in diesem Monat, und am jeweiligen Tag).&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/13/statistiken-und-ein-verbesserter-dark-mode/./Screenshot-frontend-Besucherstatistik2-1024x731.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die neue Seite für die (Online-)Besucherstatistik zeigt oben eine tabellarische Zusammenfassung.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/13/statistiken-und-ein-verbesserter-dark-mode/./Screenshot-frontend-Besucherstatistik3-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die neue Seite für die (Online-)Besucherstatistik zeigt im zweiten Abschnitt ein Diagramm der Besucherentwicklung in diesem Monat und darunter Listen der am häufigsten aufgerufenen Objektseiten.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;verbesserter-und-erweiterter-dark-mode&quot;&gt;Verbesserter und erweiterter Dark Mode&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine Verbesserung auf ganz anderer Seite ist Verbesserung des Dark Modes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einerseits bezieht sich dies auf die Ausgabe von museum-digital, wo wir schon im Laufe des vergangenen Jahres einen Dark Mode implementiert hatten, der aber vom Benutzer aktiv angeschaltet werden musste. Jetzt wird - gegeben, dass ein aktueller Browser verwendet wird - geprüft, ob der Dark Mode systemweit aktiviert ist, und falls dem so ist, der Dark Mode auch für die Seite automatisch aktiviert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits haben wir auch die meisten anderen Tools von museum-digital mit einem Dark Mode ausgestattet. Das relevanteste dieser Tools ist mit Sicherheit musdb, das hauptsächliche Eingabetool von museum-digital. Aber auch eher interne Tools wie unser Übersetzungstool verfügen jetzt über einen Dark Mode.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle gemein haben sie, dass sie im Gegensatz zum Dark Mode der Ausgabe direkt über die systemweite Einstellung aktiviert oder deaktiviert werden. Es gibt also anders als in der Ausgabe keinen eigenen Button, um den Dark Mode zu aktivieren oder zu deaktivieren.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/13/statistiken-und-ein-verbesserter-dark-mode/./Screenshot-Dark-Mode-Startpage.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Auch die Projektseite von museum-digital hat jetzt einen Dark Mode.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/13/statistiken-und-ein-verbesserter-dark-mode/./Screenshot-Dark-Mode-Obj-Editing.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Der Dark Mode von musdb auf einer Objekt(-bearbeitungs)-Seite.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/13/statistiken-und-ein-verbesserter-dark-mode/./Screenshot-Dark-Mode-musdb-Overview.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die Objektübersicht in musdb bei aktivierten Dark Mode.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;h2 id=&quot;sortiermoglichkeit-in-den-ausstellungs-und-veranstaltungslisten-in-musdb&quot;&gt;Sortiermöglichkeit in den Ausstellungs- und Veranstaltungslisten in musdb&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine letzte kleine Verbesserung ist, dass die Listen von Ausstellungen und Veranstaltungen in musdb jetzt sortierbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Einrichtung der Veranstaltungs- und Ausstellungsbereiche war es uns ein besonderes Anliegen, auch ein öffentliches Archiv der vergangenen Veranstaltungen und Ausstellungen eines Museums zu ermöglichen, weil diese Information häufig - auch im Netz - schnell wieder gelöscht werden. Für die Öffentlichkeitsarbeit und Werbung sind vergangene Ausstellungen eben nicht wichtig oder werden sogar als kontraproduktiv gesehen (auch wenn das bei richtiger Auszeichnung nicht umbedingt wirklich so sein muss). Für die Forschung sind aber gerade auch die vergangenen Ausstellungen interessant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist man einmal an die vermeintliche Uninteressant-heit von vergangenen Veranstaltungen und Ausstellungen gewöhnt, dann ist es naheliegend, diese auch bei museum-digital zu löschen. Das gilt natürlich erst recht, wenn die vergangenen Einträge das Auffinden der Aktuellen erschweren. Deshalb sind Funktionen zur “Findbarmachung” von Einträgen an dieser Stelle besonders wichtig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt haben wir diese Funktion nachgerüstet. Durch einen Klick auf einen Titel aus dem Tabellenkopf wird nach dem gegebenen Wert sortiert. Danke an die Kollegen vom Kreismuseum Bitterfeld, die auf diese Verbesserung hingewirkt haben.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/01/13/statistiken-und-ein-verbesserter-dark-mode/./Screenshot-musdb-Sortierung-Ausstellungen-Veranstaltungen-1-1024x1022.jpg&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Durch einen Klick auf einen Titel im Tabellenkopf kann die Liste jetzt sortiert werden. Hier wurde die Liste nach dem Veranstaltungstitel absteigend sortiert.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Schlagworte verfeinern und Mehrsprachig eingeben</title>
        <published>2019-12-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-12-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/12/12/schlagworte-verfeinern-und-mehrsprachig-eingeben/">&lt;p&gt;Zur Verbesserung der Verschlagwortung bei museum-digital haben wir in den letzten Monaten zwei neue Funktionen in musdb, dem Eingabetool von museum-digital, eingeführt. Einerseits ist dies eine Funktion zur Verfeinerung von Schlagworten anhand der vom Normdaten-Team erstellten Hierarchien. Andererseits die Möglichkeit, Verknüpfungen mit Akteuren, Orten, Schlagworten auch in anderen Sprachen einzugeben.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;schlagworte-verfeinern&quot;&gt;Schlagworte verfeinern&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Viele Objekte sind nicht so genau verschlagwortet, wie es möglich wäre. Ein Portrait ist ein Portrait. Und häufig fällt einem beim Eingeben schlicht nichts genaueres ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Handelt es sich um ein Portrait einer Frau, wäre der Begriff “Damenportrait” allerdings spezifischer. Eine spezifische Verschlagwortung würde suchen nach diesem konkreten Begriff ermöglichen, aber durch die im Hintergrund angereichterten Hierarchien würde das Objekt bei Suchen nach “Portrait” weiterhin gefunden. Kurz zusammengefasst: Eine so genaue Verschlagwortung wie möglich ist in eigentlich jedem Fall gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wurde ein Objekt einmal als Portrait verschlagwortet, war das Spezifizieren des Begriffs bisher leider etwas mühsam. Man musste zuerst das genauere Schlagwort anhängen, und dann das ungenauere entfernen. Um die Spezifizierung zu vereinfachen, kann man jetzt in der Eingabeoberfläche mit einem Rechtsklick auf ein verknüpftes Schlagwort eine Seitenspalte öffnen. In dieser sind alle dem Schlagwort direkt untergeordneten Begriffe zu finden. Durch einen Klick auf einen Eintrag aus dieser Liste wird das ungenaue durch das genauere Schlagwort ersetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der Vereinfachung der Verschlagwortung bietet die Funktion so auch vielleicht eine Inspiration, falls man gerade nicht im eigenen Fachgebiet arbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/12/12/schlagworte-verfeinern-und-mehrsprachig-eingeben/./Screenshot-Schlagworte-verfeinern.png-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;Seitenspalte: Schlagworte verfeinern&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Durch einen Rechtsklick auf ein Schlagwort in musdb öffnet sich eine Seitenspalte zum Verfeinern des Begriffs.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielen Dank an die Kollegen aus Ungarn, die uns auf dem Benutzertreffen in Budapest Anfang November zu dieser Funktion inspiriert haben.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;orte-akteure-und-schlagworte-mehrsprachig-eingeben&quot;&gt;Orte, Akteure und Schlagworte mehrsprachig eingeben&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Eine weitere Verbesserung der Verschlagwortungsfunktionen ist die Möglichkeit, Orte, Akteure und Schlagworte in anderen Sprachen einzugeben. Wenn im Museum jemand arbeitet, der oder die nicht muttersprachlich Deutsch spricht, ist es hilfreich, auch “Cologne” statt “Köln” eingeben zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb beachtet musdb bei der Verschlagwortung jetzt auch die allgemeine Umgebungssprache des Benutzers. Ist diese auf Englisch eingestellt, erkennt das System beim Eingeben von “Cologne”, dass Köln gemeint ist, und bietet auch “Cologne” in Auswahllisten für Orte an. Die deutsch-sprachigen Kollegen sehen dann “Köln” verlinkt, weil im Hintergrund gespeichert ist, dass beides Namen für dieselbe Stadt in Englisch bzw. Deutsch sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So wird auch Kollegen, die wenig oder gar kein Deutsch sprechen, die Möglichkeit gegeben, die Objektdaten weiter anzureichern.&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Inhalte aus museum-digital über externe Repositorien finden</title>
        <published>2019-12-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-12-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/12/11/inhalte-aus-museum-digital-ueber-externe-repositorien-finden/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/12/11/inhalte-aus-museum-digital-ueber-externe-repositorien-finden/">&lt;p&gt;Heute gibt es im Blog einmal wieder eine rein technische Neuerung zu berichten. Mit dem seit heute öffentlich verfügbaren Resolver können Inhalte einer Instanz von museum-digital leichter mit anderen Repositorien integriert und verknüpft werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;getting-started&quot;&gt;Getting Started&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Zum Benutzen der neuen Funktion muss an die URL der Startseite nur “/resolver” angehängt werden. Der Einfachheit halber folgen Beispiele aus der deutschlandweiten Instanz von museum-digital. Hier kann der Resolver also unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/resolver/&quot;&gt;https://nat.museum-digital.de/resolver/&lt;/a&gt; aufgerufen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter dieser URL findet sich eine kurze Anleitung für die Benutzung.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;listen-der-verknupften-repositorien-aufrufen&quot;&gt;Listen der verknüpften Repositorien aufrufen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;An die gebene Basis-URL kann nun der gewünschte Daten-Typ angehängt werden. Verfügbar sind derzeit Institutionen (institution), Objekte (object), Akteure (actor), Orte (place) und Schlagworte (tag). Durch Anhängen des entsprechenden Typs kann eine Liste von passenden, verlinkten Repositorien aufgerufen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Orte sind derzeit etwa Verknüpfungen zu und über die folgenden Repositorien verfügbar:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;geonames&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;gnd&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;nomisma&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;pleiades&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Website&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;wikidata&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Diese Liste kann unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/resolver/place&quot;&gt;https://nat.museum-digital.de/resolver/place&lt;/a&gt; gefunden werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;beacon-datei-konkordanzliste-generieren&quot;&gt;Beacon-Datei / Konkordanzliste generieren&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Durch ein weiteres Anhängen des Names eines gegebenen Quell-Repositoriums aus dieser Liste kann nun eine Konkordanzliste zwischen den Einträgen bei museum-digital und den Einträgen aus der Quelle aufgerufen werden (Beispiel: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/resolver/place/gnd&quot;&gt;https://nat.museum-digital.de/resolver/place/gnd&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Konkordanzliste wird in Form einer Beacon-Datei generiert. Mehr zum Beacon-Format kann etwa &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:BEACON&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; gefunden werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;link-resolving&quot;&gt;Link Resolving&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die eigentliche Hauptfunktion des Resolvers (wie der Name schon sagt) besteht in der Vereinfachung des Verlinkens von Inhalten aus museum-digital über IDs aus externen Repositorien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hängt man also z.B. an die eben genannte URL eine GND-ID eines Ortes an, wird zur entsprechenden Ortsseite weitergeleitet. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://d-nb.info/gnd/4078337-6&quot;&gt;4078337-6&lt;/a&gt; entspricht in der GND Tokyo, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/resolver/place/gnd/4078337-6&quot;&gt;https://nat.museum-digital.de/resolver/place/gnd/4078337-6&lt;/a&gt; führt also zur &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/index.php?t=oak&amp;amp;ort_id=1660&quot;&gt;Ortsseite von Tokio&lt;/a&gt; in der deutschlandweiten Instanz von museum-digital.&lt;/p&gt;
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  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>AR-App und Animationsfilm im Kloster Chorin</title>
        <published>2019-12-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-12-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Franziska Siedler</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/12/05/ar-app-und-animationsfilm-im-kloster-chorin/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/12/05/ar-app-und-animationsfilm-im-kloster-chorin/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Dr. Franziska Siedler, Leiterin Eigenbetrieb Kloster Chorin&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von 2015 bis 2019 hatte die Gemeinde Chorin, die die Klosteranlage seit 2012 im Auftrag des Landes Brandenburg betreibt, die Möglichkeit, eine Dauerausstellung einzurichten. Die Realisierung erfolgte durch die Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Landes Brandenburg sowie mit freundlicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, der Sparkasse Barnim, des Landkreises Barnim und der Gemeinde Chorin. Seit 2015 wurde die Dauerausstellung im Kloster Chorin geplant und in zeitlich aufeinander folgenden Abschnitten eröffnet. Den Anfang bildeten im Jahre 2017 die Abschnitte „Klosterbau und Klosterwirtschaft“ sowie „Karl Friedrich Schinkel in Chorin“. 2018 folgte die Sonderausstellung „Sprechende Steine - Inschriften in Backstein“. Die zweite Phase der Errichtung der Dauerausstellung hatte eine zeitgemäße Vermittlung mit Unterstützung modernster digitaler Technologien zum Ziel. Ohne in den Bau einzugreifen, sollten die 2017 eröffneten Abschnitte im Cellarium mit dem Bauwerk in Verbindung gebracht werden und den mittelalterlichen Bauzustand sowie die Funktion z.T. heute nicht mehr erhaltener Gebäude erläutern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;App „Kloster Chorin 3D- Zur Zeit der Zisterzienser“&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/12/05/ar-app-und-animationsfilm-im-kloster-chorin/./Karte.jpg&quot; alt=&quot;(c) Kloster Chorin&quot; title=&quot;(c) Kloster Chorin&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Kloster Chorin 3D – Zur Zeit der Zisterzienser“ verknüpft die klassische Ausstellung zu „Klosterbau und Klosterwirtschaft“ im Cellarium mit einer virtuellen Rekonstruktion der Gebäudeteile in der Klosteranlage – auch mit solchen, die nicht mehr erhalten sind. Archäologische Untersuchungen, gestützt von bauhistorischen Erkenntnissen, ermöglichten die Programmierung dieses Erlebnisses mit Tiefenwirkung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen der Erstellung der App für das Kloster Chorin war die Zusammenarbeit der verschiedenen Parteien mitverantwortlich für die einheitliche Präsentation der vielseitigen Medien, aber auch den reibungslosen Ablauf. Die Beuth Hochschule hat 3D Scans der Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Die Erstellung der 3D-Konstruktionen erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Beuth Hochschule Berlin, der Firma Reunien Media und der Archäologin Blandine Wittkopp. Um die Modellierung eines Objektes beginnen zu können wurde ausführlich Referenzmaterial gesammelt, gesichtet und in der Visualisierung eingebunden. Gleichzeitig wurde bei Objekten, die heute nicht mehr vorhanden sind, die Archäologie und die Bauforschung konsultiert. Informationen bezüglich des Seitenschiffes konnten dann genutzt werden, um Objekte zu rekonstruieren, die nicht mehr real messbar waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die App „Kloster Chorin 3D - Zur Zeit der Zisterzienser“ ist ein digitaler Begleiter, um das mittelalterliche Kloster mit interaktiven 360°-VR-Eindrücken zu entdecken. Die App bietet einen virtuellen Rundgang mit ausgewählten Standorten durch die Klosteranlag&lt;strong&gt;e: W&lt;/strong&gt;irtschaftshof, Refektorium, Nördlicher Kreuzgang, Kapitelsaal, Kreuzgang Osten, Konversenkirche und Mönchskirche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Nutzung durch den Gast wird zielgerichtet angeboten. Der Gast im Kloster Chorin erhält auf der Homepage und beim Eintritt in der Klosteranlage die Information, dass er die App kostenfrei im Appstore herunterladen kann. In der Klosteranlage sind 7 Punkte mit dem Hinweis „Kloster Chorin – 3D“ auf dem Boden angebracht. Der Gast öffnet die App und die Grundrisskarte der Anlage. Wenn er seinen Standort anhand der entsprechenden Ziffer gefunden hat, muss er das Mobiltelefon entsprechend ausrichten. Zwei tropfenartige Punkte verbinden sich auf dem Display und am Standort erscheint digital die Rekonstruktion des Bauwerks. Diese Ansicht kann nun vom Standpunkt aus in 360° angesehen werden und zeigt u.a. die Ausmahlung der Räume, die Ausstattung der Kirche, des südlichen Flügels und des nördlichen Kreuzganges.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Animationsfilm&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Dauerausstellung des Kloster Chorins produzierten Jan Gabbert und Ellen Stein von der Firma buchstabenschubser GbR aus Potsdam den Animationsfilm »Der geistliche Alltag im Kloster Chorin«. Es ist ein 17 min. Erklärfilm über das religiöse Leben der Zisterzienser in Brandenburg des 13. und 14. Jahrhunderts sowie über die damit unabdingbar verknüpften Orte im Kloster. Im Film ist zu erfahren, welche Rituale in den einzelnen Räumen im Kloster stattfanden. Nachbildungen der mittelalterlichen Objekte (Tabula, Glocke und Triangel) und Kleidungsstücke nach historischen Vorbildern vervollständigen das Bild des religiösen Alltags. &lt;strong&gt;Kirche, Kapitelsaal, Refektorium und Kreuzgang.&lt;/strong&gt; Diese vier Orte kann der Besucher in Chorin in situ erleben. Gleichzeitig sind diese vier ausgewählten Schauplätze zentral für den geistlichen und ritualisierten Alltag des Klosterlebens der Zisterzienser. Jeder Ort wird, exemplarisch, mit einer eigenständigen filmischen Erzählung, vermittelt. Die Ergebnisse der digitalen 3D-Rekonstruktionen flossen auch in den Film ein, so dass die Hintergründe im Film und der 3D-Rekonstruktionen aufeinander abgestimmt sind. Der Film basiert auf den wissenschaftlichen Ergebnissen des langjährigen Restaurators Dr. Jan Raue, des Bauforschers Dirk Schumann und der Archäologin Blandine Wittkopp.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/12/05/ar-app-und-animationsfilm-im-kloster-chorin/./AnimFilm-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Animationsfilm »Der geistliche Alltag im Kloster Chorin«, Fußwaschung im Kreuzgang. Hier liegt der Schwerpunkt auf der genauen Wiedergabe rekonstruierter Klosterräume. Wandfarbe und Lichteinfall entsprechen der wissenschaftlichen Rekonstruktion durch Restauratoren und Bauforscher. © Kloster Chorin.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Geschichte auf einer neuen Ebene erleben&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Nutzung modernster Technik und neuer Medien bietet eine große Chance für das verstärkte Erleben von Geschichte. Im Prinzip haben wir heute die Möglichkeit, eine neue Vermittlungsebene in bestimmte Bereiche zu legen, die einen früheren Zustand der Bauwerke repräsentiert. Geschichte wird dadurch greifbarer und das Verständnis vom Leben vor der eigenen Zeit wird geprägt. Dies stellt eine große Anziehung für Touristen, Kinder und andere Wissbegierige dar. Anhand der Visualisierung der heute fehlenden Klostergebäude in Chorin kann man sich gut vorstellen, dass dieses Potenzial in der Zukunft immer häufiger realisiert wird. Der Erfolg der Chorin-App, so wie von der erfolgreichen Ausstellung, bezeugt das klassische Ausstellungsformen und digitale Medien einander gut ergänzen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die App und der Animationsfilm ergänzen die Dauerausstellung seit Mai 2019. Wir haben verstärkt Anfragen nach Führungen und Besichtigungen der Dauerausstellung. Die digitalen Angebote werden von Gästen aller Altersstufen wahrgenommen. Wir nutzen die Angebote mit kleineren Gruppen und Schulklassen. Vor allem der Film, der auch über einen englischen Untertitel verfügt, begeistert sowohl Kinder, als auch Erwachsene. Von der App sind vor allem Individualbesucher begeistert. Oft vermuten Sie beim Eintritt in die Anlage ein solches Angebot nicht. Die Nutzung der digitalen Angebote verlängert den Aufenthalt der Gäste um ca. 45 min. pro Besuch. Das bewirkt natürlich, dass der Besuch lange und positiv in Erinnerung bleibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/12/05/ar-app-und-animationsfilm-im-kloster-chorin/./App2.jpg&quot; alt=&quot;Führung mit dem I-Pad. Eine 3. Klasse im Kloster Chorin. (c) Kloster Chorin&quot; title=&quot;Führung mit dem I-Pad. Eine 3. Klasse im Kloster Chorin. (c) Kloster Chorin&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Einsatz digitaler Angebote sind die wissenschaftliche Basis und die Abstimmung verschiedener Angebote maßgeblich. Es dürfen sich keine Widersprüche ergeben. Auf die inhaltliche Übereinstimmung zwischen neuen und klassischen Vermittlungsmethoden wurde in Chorin großer Wert gelegt. Auch der Gast, der sich bewusst nur für eine Vermittlungsform entscheidet, sollte alle wichtigen Informationen erhalten. Mit der Bereitstellung neuer Medien sollte auch darauf geachtet werden, keine Besuchergruppen auszuschließen. Neue Medien ersetzen klassische Ausstellungen oder Führungen nicht, machen sie aber interessanter und ermöglichen, komplexe Inhalte, anschaulicher zu vermitteln. Im Kloster Chorin, ermöglicht die App „Kloster Chorin – 3D“, Archäologie und Bauforschung ohne Vitrinen und Schautafeln direkt im historischen Bauwerk zu vermitteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Was heißt nochmal &quot;Kopf&quot; auf Litauisch?</title>
        <published>2019-11-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-11-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>mstoelzer</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/11/06/was-heisst-nochmal-kopf-auf-litauisch/">&lt;p&gt;Seit 2008 bietet die europäische digitale Plattform Europeana Zugang zu mehr als 50 Millionen Objekten aus europäischen Archiven, Bibliotheken und Museen. Mehr als 3.000 europäische Institutionen tragen dazu bei, dass diese virtuelle Bibliothek das reiche kulturelle Erbe Europas abbilden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Europeana sammelt Kontextinformationen (Metadaten) sowie eine kleine Abbildung und belässt die eigentlichen Objektdatensätze in den jeweiligen Ursprungsinstitutionen. Die vorhandenen Metadaten können von den Benutzer*innen durchsucht und (kosten-) frei genutzt werden. Über einen Link gelangt man zur Ursprungsinstitution mit dem originären Datensatz und hat so die Möglichkeit, weiterführende Informationen zu erhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was nach dem digitalen Elysium klingt, birgt jedoch einige Tücken: die in Europeana enthaltenen Objektinformationen entstammen den unterschiedlichsten Kulturinstitutionen – deren Standards werden einerseits von der Einrichtungsart vorgegeben (Bibliothek, Archiv, Museum etc.), andererseits von fachspezifischen Bedürfnissen bestimmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fällt es nun bereits auf nationaler Ebene schwer, Vereinheitlichungen zu schaffen, potenziert sich die Problematik auf internationaler Ebene. Sichtbar wird dies für die Nutzer*innen in der Suche: man muss schon sehr genau wissen, wonach man sucht und in welchem Land sich das Gesuchte befindet, um den Suchbegriff in der entsprechenden Sprache einzugeben, um dann tatsächlich fündig zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Glücklicherweise ist Europeana kein statisches Konstrukt sondern ein dynamisches, das stets verbessert werden soll. Priorität haben dabei folgende Punkte:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;“Make it easy and rewarding for Cultural Heritage Institutions to share high-quality content” (es Kulturerbe-Institutionen leicht und lohnend machen, qualitativ hochwertige Inhalte zu teilen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;“Scale with partners to reach our target markets and audiences” (mit den Partnern wachsen, um die Zielmärkte und Zielgruppen zu erreichen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;“Engage people on our websites and via participatory campaigns” (Einbinden von Menschen auf unseren Websites sowie über partizipative Kampagnen)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Eine Form von Beteiligung ist die Projektarbeit und hier setzt nun auch Europeana Archaeology an.&lt;br /&gt;
In dem CEF-geförderten EU-Projekt (Connecting Europe Facility of the European Union) haben sich 16 Institutionen aus ganz Europa zusammengetan, um von Februar 2019 bis Juli 2020 die Qualität der bereits bestehenden archäologischen Sammlungen von Objekten zu erhöhen und weitere hinzuzufügen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Qualitativ verbessern heißt beispielsweise, einen höheren Standard im &lt;em&gt;Europeana Publishing Framework&lt;/em&gt; zu erlangen, also z.B. höher aufgelöste Abbildungen bereitzustellen und die Rechte zur Nutzung anzupassen. Auch die Metadaten werden im Rahmen des Projektes verbessert. Alle Objekte werden mit einem bedeutungsvollen Titel und einer Beschreibung versehen und kontextualisiert; von allen Textelementen wird weiterhin die entsprechende Sprache identifiziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Hauptbestandteil der qualitativen Verbesserung der Metadaten ist die Verschlagwortung: Es werden Schlagworte für den Gegenstand/ das Thema vergeben, geographische Ortsnamen, für Zeiten/Epochen und Akteure. Dafür werden multilinguale und Linked Data Vokabulare genutzt, vorrangig der Art &amp;amp; Architecture Thesaurus des Getty Research Institutes und GeoNames.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So soll am Ende der/die Nutzer*in bei der Suche nach z.B. „Topf“ nicht mehr ausschließlich Objekte aus deutschen Kultureinrichtungen angezeigt bekommen, sondern durch die Verknüpfung mit Linked Data auch solche aus anderen europäischen Institutionen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis es soweit ist, fließt noch viel Wasser die Spree hinunter und einige technische Hürden sind zu nehmen. Eine große Schwierigkeit ist der Ort dieser Anreicherung der Metadaten. In den meisten hausinternen Datenbanken der Konsortiumspartner ist eine Eingabe von Schlagworten und deren Verknüpfung mit LOD nicht möglich, sodass eine Alternative geschaffen werden muss. Hier setzt ein Tool an, das im Rahmen des Projektes entwickelt wird. Diese Software soll es den Partnern ermöglichen, in den exportierten Datensätzen Schlagworte anzufügen und sie mit Linked Data Vokabularen zu verknüpfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz gibt es jedoch eine zweite Variante: museum-digital.&lt;br /&gt;
Alle Objekte, die bereits auf &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.smb-digital.de&quot;&gt;www.smb-digital.de&lt;/a&gt; gezeigt werden, können auch auf &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de&quot;&gt;www.museum-digital.de&lt;/a&gt; eingesehen werden – insofern eine Objektbeschreibung und eine Abbildung verfügbar sind. Im Eingabetool von museum-digital können Schlagworte, Akteure, Ortsnamen etc. erfasst und mit LOD verknüpft werden – die so angereicherten Datensätze werden anschließend an Europeana geliefert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt lohnt sich für uns also gleich doppelt: nicht nur wird die Sichtbarkeit der Museen auf europäischer Ebene erhöht, auch museum-digital wird damit „reicher“ – und alle Nutzer*innen profitieren gleichermaßen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Einschränkung muss dennoch vorgenommen werden: im Rahmen des Projektes Europeana Archaeology werden von Seiten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ausschließlich Objekte aus dem Ägyptischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin angereichert, die bereits in Europeana enthalten sind und eine größere Anzahl an Objekten der Papyrussammlung, die noch nicht auf Europeana zu finden sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie sehen die Verbesserungen denn real aus und wie funktioniert das Tool zur Verschlagwortung? Über die Fortschritte im Projekt wird an dieser Stelle regelmäßig berichtet – stay tuned!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Europeana Archaeology&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Koordination: Vilnius University&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Partner:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2Culture Associates Ltd&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alma Mater Studiorum - Università di Bologna&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ATHENA R.C. – Athina - Erevnitiko Kentro Kainotomias Stis Technologies Tis Pliroforias Ton Epikoinonion Kai Tis Gnosis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Data Archiving and Networked Services&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Georg August Universitaet Göttingen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Institutul Na?ional al Patrimoniului&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Istituto Centrale per il Catalogo Unico delle biblioteche italiane e per le informazioni bibliografiche&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Koninklijke Musea voor Kunst en Geschiedenis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lunida Ltd&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Musée d’Archéologie nationale Domaine national de Saint-Germain-en-Laye&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Muzej za umjetnost i obrt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stiftung Preußischer Kulturbesitz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Technologiko Panepistimio Kyprou&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The Hunt Museum&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Universidad de Jaén&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Associates:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;CARARE&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;MUSEU&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Projektwebsite: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://europeanaarchaeology.carare.eu/&quot;&gt;europeanaarchaeology.carare.eu&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Finanziell gefördert durch die Fazilität „Connecting Europe” (CEF)&lt;/p&gt;
</content>

        
        
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        <title>Vom Museum in die Stadt – die »Web-App« des Stadtmuseums Cottbus</title>
        <published>2019-10-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-10-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stadtmuseum Cottbus</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/25/vom-museum-in-die-stadt-die-web-app-des-stadtmuseums-cottbus/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag des Stadtmuseums Cottbus&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den vergangenen Jahren entstanden in der täglichen Arbeit des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.stadtmuseum-cottbus.de/&quot;&gt;Stadtmuseums Cottbus&lt;/a&gt; eine Reihe thematisch ganz unterschiedlicher Stadtführungen. In der ständigen Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Geschichten der Stadt kommen auch ständig neue Ideen für historische Stadtspaziergänge in Cottbus hinzu. Diese Touren lagern inzwischen als Stapel in der »Schublade«. Im Kollegium diskutiert, wurde mit Blick auf diese Sammlung nun die Idee zum Projekt: Eine Plattform zur Teilhabe für Museumsbesucherinnen und -besucher, für an Geschichte der Stadt Cottbus Interessierte, sollte entstehen. Mit der Konzeption und inhaltlichen Ausgestaltung sowie redaktionellen Betreuung wurden Tim Köhler (Leiter des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.stadtmuseum-cottbus.de/ostsee.html&quot;&gt;Projektes »Sportlich auf dem Weg zum Cottbuser Ostsee«&lt;/a&gt;) und ein Cottbuser Unternehmen für die Realisierung des technisch-informatischen Parts betraut.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-plattform-als-app-sollte-folgendes-leisten-bzw-beinhalten&quot;&gt;Die Plattform als App sollte folgendes leisten bzw. beinhalten:&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Individuelle Stadterkundungen ohne Anleitung und Führung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Themenwahl und -zuschnitt für die Touren richten sich an Einwohner der Stadt und Touristen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Als „Pilot“ für die App wird eine Sport-Tour aus einem laufenden Projekt heraus finanziert und umgesetzt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Technische Voraussetzung für den Nutzer ist ein Smartphone und seine permanente Internetanbindung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unabhängigkeit von »App-Stores«,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;daher die Entscheidung für eine sog. Web-App Um Hindernisse, wie den Download in einem »App-Store« zu umgehen, regte Tim Köhler die Entwicklung einer »Web-App« an. Dabei handelt es sich um eine App, welche wie eine »normale« Web-Site über den Internetbrowser aufgerufen wird und so auf jedem Endgerät funktioniert. Download, Installation, Anmeldung und so weiter sind somit nicht notwendig. Es gilt das Motto: »Anklicken und los geht’s!« und für den Anbieter (Museum) entfällt der im Verhältnis zur »nativen»« App unverhältnismäßige finanzielle Aufwand in der Anschaffung und Pflege, der in etwas 1:3 oder sogar mehr beträgt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;sportlich-auf-dem-weg-zum-cottbuser-ostsee-die-erste-tour-ist-online&quot;&gt;»Sportlich auf dem Weg zum Cottbuser Ostsee« – die erste Tour ist online&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Im ersten Schritt entstand eine »Web-App«, welche vorerst eine Tour bietet. Sie umfasst elf Stationen, die sich Cottbus als Sportstadt widmen. An jeder Station der circa 30 Kilometer langen Route kommen verschiedene Protagonisten zu Wort. Die zeitlichen Dimensionen reichen dabei von der Vergangenheit bis in die Zukunft. An jeder Station folgen einer kurzen textlichen Vorstellung des jeweiligen Ortes bis zu sechs Audiosequenzen der Protagonisten – zwischen einer und drei Minuten lang, basierend auf Interviews. Fotografien ergänzen die Informationen und Geschichten zu den Stationen. Auch Videosequenzen können noch hinzugefügt werden. So erzählen beispielsweise an der Station am Cottbuser Sportzentrum ganz subjektiv ein ehemaliger Eishockey-Spieler, ein Radrenntrainer und der Geschäftsführer des Stadtsportbundes als Funktionär von der Geschichte, Gegenwart und möglichen Zukunft des Sportzentrums samt Olympiastützpunkt und Sportschule. Das ist mal mehr Anekdote, auch Testimonial oder Expertenmeinung. Die Abbildung verschiedener Perspektiven zu den Stationen betont das partizipative Anliegen hinter Projekt und Tour. So spricht ein Ortschronist anders über den zukünftigen »Cottbuser Ostsee« als die Ortsvorsteherin oder der Trainer der Sportmannschaft der Freiwilligen Feuerwehr. Die Vielfalt in der Auswahl der Protagonisten rund um das Thema Sport markiert die spezifische Qualität dieser ersten »Web-App-Führung«. Dafür sprechen 80 Minuten Audio in 45 Interviewausschnitten mit 30 Protagonisten. Der Cottbuser Sport und auch die Entwicklung des zurzeit in Flutung befindlichen »Cottbuser Ostsees« werden von vielen Personen begleitet und diese machen wir »sichtbar«, indem wir ihre Stimmen vereinen und zugänglich machen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wie-geht-s-weiter&quot;&gt;Wie geht‘s weiter?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine »Baustelle« im Projekt »Web-App« ist die momentan ausschließliche Nutzbarkeit durch mobile Endgeräte. Eine Version für den Heimcomputer (Desktop) ist zwar vorgesehen, konnte bisher aber noch nicht umgesetzt werden. Die Erweiterung ist im kommenden Jahr geplant. Insbesondere steht nun die Erweiterung der App mit einem breiteren Angebot an Media-Touren an. Die Basis dafür entwickelten die Kolleginnen und Kollegen von Stadtmuseum und Stadtarchiv zum Teil schon vor Jahren. Das »Storytelling« muss jedoch noch an das neue Format angepasst und das Ganze produziert und integriert werden. Solche Touren könnten inhaltlich u.a. die Stadt zur Zeit des Mittelalters oder der Industrialisierung in den Blick nehmen. Oder es könnte um Geschichte und Gegenwart des jüdischen Cottbus sowie naturkundliche oder kunstbezogene Pfade durch die Stadt gehen. Diese Media-Touren, Audio-Führungen, Stadtspaziergänge können dann auf der Startseite nach Wunsch ausgewählt und nachgegangen bzw. abgefahren werden. Neben dem interviewbasierten Format sollen weitere Formate entstehen. Besondere Herausforderungen stellen sich hier in einer verstärkten Aktivierung der Nutzerinnen und Nutzer. Eine größere Einbindung durch zum Beispiel stärkere Interaktivität kann vielleicht weitere Nutzergruppen erreichen. Hierbei können möglichweise Aufgaben vor Ort gelöst oder Fragen beantwortet werden – Stadtrallye, Rätsel, Quiz etc. Diese Touren wollen wir jedoch nicht nur in eigener Regie entwickeln. Auch außenstehende Personen oder Personengruppen können die »Web-App« durch ihre Zuarbeit aufwerten, indem sie sie selbst ausgestalten. So haben beispielsweise Vorsteher eingemeindeter Ortschaften bereits Interesse an eigenen Touren durch eben ihre Stadtteile bekundet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/25/vom-museum-in-die-stadt-die-web-app-des-stadtmuseums-cottbus/./IMG_5680.jpg&quot; alt=&quot;© Stadtmuseum Cottbus&quot; title=&quot;© Stadtmuseum Cottbus&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;© Stadtmuseum Cottbus&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ein-werkzeug-fur-die-museumspadagogik&quot;&gt;Ein Werkzeug für die Museumspädagogik&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die »Web-App« ist besonders für die museumspädagogische Arbeit von großem Interesse. Einerseits ermöglicht sie es Gruppen den Stadtraum durch Angebote des Stadtmuseums kennen zu lernen. Das Museum kann so seine Präsenz bei Einheimischen und Touristen verstärken, vielleicht auch das Interesse an einem Besuch der Ausstellungen des Stadtmuseums, soweit der Plan. Auch Lehrerinnen und Lehrer sollen von diesem neuen »Werkzeug« Gebrauch machen. Museale Arbeit und Themen gelangen somit verstärkt in den schulischen Alltag. Die Entwicklung und Produktion solcher Touren kann auch Zentrum museumspädagogischer Angebote selbst sein. Seit einigen Jahren schon entstehen durch die Arbeit von Schulklassen und Gruppen weiterer Bildungseinrichtungen (zum Beispiel in universitären Kursen) Touren durch die Stadt. Diese gestalten sie z.B. in Projektwochen. Die Ergebnisse solcher Projekte könnten auch über die »Web-App« veröffentlicht werden. In ersten Gesprächen zeigten Lehrerinnen und Lehrern ihr Interesse für diesen neunen Ansatz in der Arbeit mit Schulklassen. Demnächst präsentieren wir unsere Ideen und Vorschläge in einer vom Schulamt angebotenen Fortbildung.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;resumee&quot;&gt;Resümee&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine App stand schon seit Jahren auf unserer »Wunschliste«. Durch die Projektförderung im Fonds für Stadtmuseen der Kulturstiftung Bundes und mit der zusätzlichen Arbeitskraft und den Erfahrungen des Projektleiters konnten wir eine Basis-Version der App realisieren. Zukünftig wird die Arbeit mit und in der App ein zentrales Angebot der Wissensaufbereitung und -vermittlung am Stadtmuseum Cottbus sein. Nach unserem Verständnis endet unser Tun nicht an der Tür des Museums, sondern »strahlt« in die den Stadtraum und die Region hinaus bzw. holt genau diese wiederum in unser Haus. So kann unsere Arbeit auch Personen erreichen, die nicht gleich an unser Museum denken, wenn sie sich für Cottbus interessieren. Klicken Sie sich doch mal rein! Link zur Web-App: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.stadtmuseum-cottbus.de/web-app.html&quot;&gt;www.stadtmuseum-cottbus.de/web-app.html&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/25/vom-museum-in-die-stadt-die-web-app-des-stadtmuseums-cottbus/Unbenannt_13.08.11.png</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Soziale Netzwerke – Eine Chance für brandenburgische Museen!?</title>
        <published>2019-10-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-10-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/02/soziale-netzwerke-eine-chance-fuer-brandenburgische-museen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/02/soziale-netzwerke-eine-chance-fuer-brandenburgische-museen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/02/soziale-netzwerke-eine-chance-fuer-brandenburgische-museen/">&lt;p&gt;Am 2. September 2019 traf sich zum zweiten Mal die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;AG Brandenburgische Museen digital&lt;/a&gt;. Gastgeber für die 35 Teilnehmer*innen des Treffens war das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://okmhb.de/&quot;&gt;Ofen- und Keramikmuseum Velten&lt;/a&gt;, das mit seiner museumspädagogischen Werkstatt den perfekte Rahmen für die lebendigen Diskussionen des Tages bot. Nachdem am Vormittag die Möglichkeiten der Förderung von Digitalisierungsprojekten im Fokus standen, gehörte der Nachmittag ganz der Frage: Welche Möglichkeiten und Chancen bieten soziale Netzwerke den brandenburgischen Museen?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;soziale-netzwerke-nicht-erstes-mittel-der-wahl&quot;&gt;Soziale Netzwerke nicht erstes Mittel der Wahl&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/02/soziale-netzwerke-eine-chance-fuer-brandenburgische-museen/./Statistik.png&quot; alt=&quot;Statistik&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor es mit einigen Bespielen ins Detail ging, führten Zahlen des Museumsverbands Brandenburg in das Thema ein. Die Daten speisten sich aus einer allgemeinen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20201030214607/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/statistische-erhebung-201718/&quot;&gt;statistischen Erhebung zur Lage der Museen&lt;/a&gt; aus dem Jahr 2017 sowie aktuellen Recherchen. Demnach liegt der Anteil der brandenburgischen Museen, die soziale Netzwerke für ihre Arbeit nutzen, bei rund einem Fünftel – konkret sind es 70 Museen. Im Ranking der regelmäßigen Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit rangieren die Sozialen Medien deutlich abgeschlagen hinter der Produktion von Flyern, Broschüren und Plakaten oder der konventionellen Pressearbeit. Fast jedes Museum bestückt seine eigene Internetseite oder die seines Trägers mit seinen Angeboten und Veranstaltungen. Newsletter haben Seltenheitswert.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;facebook-wie-zu-erwarten-in-front&quot;&gt;Facebook wie zu erwarten in Front&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das beliebteste Netzwerk bei den brandenburgischen Museen ist mit Abstand Facebook. 64 Museen tummeln sich hier mehr oder weniger aktiv. Die Followerzahlen bewegen sich von über 10.000 beim Platzhirsch &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;zur Facebook-Seite des Museums&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/museumbarberini/&quot;&gt;Museum Barberini&lt;/a&gt; bis zu wenigen Dutzend. In der Breite sind 500 bis 1500 Follower die Regel. Neben der aktiven und regelmäßigen Arbeit begünstigen die Lage eines Museums aber auch seine Themen die Reichweite. Museen in Städten mit vergleichsweise hohen Einwohnerzahlen scheinen es leichter zu haben eine Community aufzubauen, als Museen in den ländlichen Regionen. Auffällig ist dabei, dass dennoch viele vereinsgetragene, also vor allem ehrenamtlich betriebene Museen, auf Facebook setzen. Diese Museen machen den Großteil der brandenburgischen Museumslandschaft im ländlichen Raum aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/02/soziale-netzwerke-eine-chance-fuer-brandenburgische-museen/./Torte.JPG&quot; alt=&quot;Torte&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;sparten-wecken-interesse&quot;&gt;Sparten wecken Interesse&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Weiterhin scheinen es Spartenmuseen (Kunst, Archäologie, Technik- und Industriegeschichte, Zeitgeschichte/Gedenkstätten) leichter zu haben, Menschen in den sozialen Netzwerken für sich zu begeistern. Mehrspartenmuseen, also die klassischen Regionalmuseen, kommen meist nur auf eine kleine Community. Aber auch hier kann die aktive Bespielung Sozialer Medien Erfolge und Aufmerksamkeit für das Museum bedeuten, vor allem im engeren lokalen Umfeld. Auf dem AG Treffen zeigte Corinna Junker, Leiterin vom Museum Schloss Lübben, beispielhaft, wie ihr Museum über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/Museum.Luebben/&quot;&gt;Facebook&lt;/a&gt; (und auch Istagram und Twitter) für seine Veranstaltungen und Aktivitäten in der lokalen Öffentlichkeit, gegenüber anderen Playern im Kulturbereich (regionaler Tourismus) und Entscheidungsträgern der kommunalen Verwaltung (Bürgermeister, Kulturamtsleiter usw.) erfolgreich Sichtbarkeit generiert. Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.industriemuseum-brandenburg.de/&quot;&gt;Industriemuseum Brandenburg&lt;/a&gt;, so sein Leiter Marius Krohn, setzt neben stetiger Aktivität im eigenen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/Industriemuseum.Brandenburg/&quot;&gt;Facebook-Account&lt;/a&gt; auf das Posten von Inhalten in thematisch passenden Facebook-Gruppen. Hier ist die Resonanz auf Posts meistens deutlich höher.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;veranstaltungswerbung-und-einblicke-in-den-museumsalltag&quot;&gt;Veranstaltungswerbung und Einblicke in den Museumsalltag&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Museen die aktiv bei Facebook unterwegs sind, haben sich früher oder später auch einen Instagram-Account zugelegt. In Brandenburg sind es 23 Museen. Andere Netzwerke spielen kaum eine Rolle. Ebenso gibt es keine Blogs. Acht Museen stellen eher unregelmäßig Videos bei Youtube ein, wobei beispielsweise das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://spielzeugmuseum-havelland.byseum.de/&quot;&gt;Spielzeugmuseum Kleßen im Havelland&lt;/a&gt; mit &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/channel/UClLrJyG2XnQZmp0NdIuWY0g&quot;&gt;Filmen zu seinen Eisbahnplatten&lt;/a&gt; Clickzahlen im mittleren vierstelligen Bereich generiert. Auf dem AG-Treffen stellten Tim Köhler und Robert Büschel vom &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.stadtmuseum-cottbus.de/&quot;&gt;Stadtmuseum Cottbus&lt;/a&gt; ihren &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/channel/UCT0MbQcrdfgf1D4Es55xNRg&quot;&gt;Vlog „Montags im Museum“&lt;/a&gt; vor, der in inzwischen 12 Folgen launig über die Arbeit im Museum berichtet - ohne das dafür &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/27/montags-im-museum-der-video-blog-des-stadtmuseums-cottbus/&quot;&gt;übermäßig Aufwand betrieben&lt;/a&gt; wird. Im Ganzen betrachtet werden die sozialen Netzwerke in den brandenburgischen Museen vor allem als Werbeplattform für Veranstaltungen oder für „Einblicke in den Museumsalltag“ genutzt. Formate, die versuchen eine Kommunikation mit oder eine aktive Teilhabe der Community anzuregen, haben noch Seltenheitswert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/02/soziale-netzwerke-eine-chance-fuer-brandenburgische-museen/./montags.JPG&quot; alt=&quot;Montags&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;der-mut-anzufangen&quot;&gt;Der Mut anzufangen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In den Diskussionen während des Treffens wurde deutlich, dass vor allem der Faktor Personal und damit einhergehend die fehlende Zeit eine wirkungsvollere Arbeit mit den Sozialen Medien verhindert. Im Schnitt decken in einem brandenburgischen Museum drei Personen den gesamten Museumsbetrieb von der Leitung und Verwaltung, über die Ausstellungs-, Vermittlungs- und Sammlungsarbeit bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit ab. Da fällt es oft schwer, die Arbeit mit den Sozialen Medien strategisch aufzubauen. Der Mut einfach einmal anzufangen ist vielerorts vorhanden, das ist grundsätzlich positiv. Aber die Fallstricke im Modus des Ausprobierens sind vielfältig und damit die Ernüchterung manchmal groß. Grundsätzlich existieren strategische Überlegungen zum Einsatz und zu den Zielen der Arbeit mit Sozialen Medien, das gilt vor allem für die Öffentlichkeitsarbeit. Überlegungen dazu, wie Formate auf diesem Feld z.B. in die Vermittlungs- und/oder Sammlungsarbeit des Museums integriert werden können, stecken noch in den Anfängen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;positives-fazit&quot;&gt;Positives Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Dennoch fällt das Fazit positiv aus. Die Stimmung war deutlich pro Nutzung sozialer Netzwerke in der Museumsarbeit. Angedacht ist ein „Stammtisch Soziale Medien“, in dem Museumsmitarbeiter*innen sich in kleiner Runde regelmäßig treffen und Erfahrungen austauschen. Um weiter auf dem Stand der aktuellen Diskussion zu sein, ist &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://wakelet.com/wake/208d206e-ee60-47dd-8e6b-d8d6743f8b9d&quot;&gt;eine kleine Linkliste&lt;/a&gt; entstanden, die stetig aktualisiert wird. Gewünscht wurde darüber hinaus eine stärkere Zusammenarbeit der Museen in den sozialen Netzwerken, vielleicht fängt es zukünftig ganz profan mit einem gemeinsamen Hashtag an. Wir werden sehen und hier berichten …. PS. Auf dem Treffen stellten Robert Büschel und Tim Köhler aus dem Stadtmuseum Cottbus auch die neue &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.stadtmuseum-cottbus.de/ostsee.html&quot;&gt;Web-App zur „Sportstadt Cottbus“&lt;/a&gt; des Museums vor. Hierzu bald mehr in unserem Blog!&lt;/p&gt;
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        <title>Mehr Mehrsprachigkeit</title>
        <published>2019-09-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-09-22T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/09/22/mehr-mehrsprachigkeit/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/09/22/mehr-mehrsprachigkeit/">&lt;p&gt;Die Navigation der verschiedenen Programme und Seiten von museum-digital ist seit Jahren mehrsprachig. Namen und Beschreibungstexte von Objekten, Sammlungen und Museen lassen sich ebenso seit Jahren mehrsprachig erfassen. Die Mehrsprachigkeit bei museum-digital hatte jedoch lange ein großes Manko: Einträge aus den kontrollierten Vokabularen - also Akteure, Orte, Zeiten und Schlagworte - waren bis jetzt Einsprachig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten Wochen haben wir uns verstärkt der Verbesserung der Mehrsprachigkeit von museum-digital gewidmet. Auch Einträge aus den kontrollierten Vokabularen sind jetzt übersetzbar oder werden zumindest in international verständlicher Form angezeigt. Übersetzungen von Objektinformationen sind leichter einzugeben. Und bald werden auch Themenseiten im “Themator” mehrsprachig.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/09/22/mehr-mehrsprachigkeit/./Screenshot-Frontend-Goethe-Arabisch-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Auch die Kachel für Suchergebnis-Inforrmationen bei Personen ist übersetzbar. Hier ist etwa der arabische Text zu Johann Wolfgang von Goethe zu sehen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;mehrsprachigkeit-von-kontrollierten-vokabularen&quot;&gt;Mehrsprachigkeit von kontrollierten Vokabularen&lt;/h2&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large is-style-default&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/09/22/mehr-mehrsprachigkeit/./Screenshot-nodac-Mehrsprachige-Schlagworte-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Eine Schlagwort-Bearbeitungsseite in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/term_nodac&quot;&gt;nodac&lt;/a&gt;. Im unteren mittigen Bereich finden sich die aus Wikipedia ausgelesenen Übersetzungen des Vokabulareintrags.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit knapp einer Woche können Einträge aus den kontrollierten Vokabularen von museum-digital von der “Normdatenredaktion” übersetzt werden. Übersetzungen können dabei entweder händisch eingegeben werden, oder halb-automatisch aus &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.wikidata.org/&quot;&gt;Wikidata&lt;/a&gt; ausgelesen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist ein Begriff einmal mit Übersetzungen erfasst, können diese Übersetzungen jetzt auch in der Ausgabe angezeigt und genutzt werden. Dies hilft einerseits bei der Anzeige: Ist ein Objekt mit “Helm” verschlagwortet, erschien bisher das deutsche Wort “Helm” im Bereich für Tags, auch wenn der Benutzer English als Sprache gewählt hatte. Jetzt erscheint an der selben Stelle “helmet”. Weil sich die meisten Zeitbegriffe nicht ohne weiteres übersetzen lassen - erst recht nicht automatisiert - werden Zeitbegriffe in Jahreszahlen ausgedrückt, wenn ein Benutzer nicht die Standardsprache der Instanz benutzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genauso wie die Tags, Orte, und Personeneinträge unten auf Objektseiten übersetzt werden, lassen sich auch die &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/29/info-kacheln-auf-such-ergebnisseiten-in-museum-digital/&quot;&gt;Info-Kacheln auf Suchergebnisseiten&lt;/a&gt; übersetzen. Hier erscheinen nun der Sprache des Benutzers entsprechende Titel und Beschreibungen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/09/22/mehr-mehrsprachigkeit/./Screenshot-Frontend-Helmet-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Seit dieser Woche sind auch Suchen in der Sprache des Benutzers möglich. Hier wurde beispielsweise nach “helmet” gesucht.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der Anzeige lassen sich die Übersetzungen aber auch für erweiterte Programmfunktionen benutzen. Bisher ist dies in der Suchfunktion der Fall: Benutzer können nun auch in der von ihnen gewählten (Navigations-)Sprache nach Objekten suchen. Bei englischer Navigationssprache werden also die Englischen und Deutschen übersetzungen überprüft. Um nach Köln zu suchen, kann man nun also auch nach “Cologne” suchen - gegeben, dass man die Seite in Englisch navigiert.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;leichter-ubersetzen-in-musdb&quot;&gt;Leichter Übersetzen in musdb&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Übersetzen ist einfacher, wenn man sieht, was man gerade übersetzt - natürlich. Dieser simplen Erkenntnis haben die Übersetzungsoberflächen für Basisinformationen zu Objekten, Sammlungen und Institutionen in musdb leider bisher keine Rechnung getragen. Übersetzer waren mit einer einfachen Oberfläche bestehend aus “Eingabeschlitzen” konfrontiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um die Übersetzung zu erleichtern haben wir seit letzter Woche den “Inhalte wiederholen”-Button auch in die Übersetzungsoberfläche integriert. Damit lässt sich der “Haupteintrag” (also in deutschsprachigen Instanzen die deutschsprachigen Titel und Beschreibungen) in die jeweiligen Felder der Übersetzungsoberfläche überführen, sodass Übersetzer suksessive übersetzen und die deutschsprachigen Sätze durch die Übersetzung ersetzen können.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/09/22/mehr-mehrsprachigkeit/./Screenshot-musdb-Objekt-uebersetzen-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die Übersetzungsseiten in musdb haben jetzt einen “Wiederholen-Button”, mit dem die entsprechenden Texte aus den Basis-Einträgen in ein Eingabefeld kopiert werden können.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;mehrsprachigkeit-im-themator-mehrsprachigkeit-im-themator&quot;&gt;Mehrsprachigkeit im Themator? Mehrsprachigkeit im Themator!&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Gerade sind wir bei einer großflächigen Überarbeitung des Themators. Diese betrifft besonders die Eingabe, deren Code in die Jahre gekommen war und dringend einer Verbesserung bedurfte. Als kleines Schmankerl kommt auf Wunsch der Kollegen aus Ungarn und dem Ethnologischen Museum in Berlin mit dem nächsten Update des Themators aber auch die Übersetzbarkeit von Einträgen als neues Feature.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles in allem befindet sich museum-digital jetzt auf einem guten Weg komplett mehrsprachig zu werden. Besonders die mehrsprachige Suche ist ein lange gehegter und häufig diskutierter Traum. Alles, was es jetzt noch braucht, sind die mehrsprachigen Inhalte selbst.&lt;/p&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Zwei neue Features und eine neue Sprache</title>
        <published>2019-07-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-07-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/07/12/zwei-neue-features-und-eine-neue-sprache/">&lt;p&gt;Gestern haben wir ein Update der Ausgabe von museum-digital verteilt, mit dem zwei neue Features und eine neue Sprachversion verfügbar werden: Ein Dark-Mode, eine Option zum Verfeinern von Suchanfragen, und Arabisch als Navigationssprache.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ein-dark-mode-fur-die-ausgabe-von-museum-digital&quot;&gt;Ein Dark-Mode für die Ausgabe von museum-digital&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Blaues Licht, besonders auch von Computer-Bildschirmen, führt Berichten zufolge zu Schwierigkeiten beim Einschlafen. Apple und Microsoft haben darauf reagiert, und jeweils einen “Dark-Mode” mit geringerem Kontrast und dunklen Farben in ihren Betriebssystemen implementiert. Eine - erfahrungsgemäß - sicherlich gute Option zur Schonung von Augen und Schlafrythmus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternative, dunkle Farbschemata für Webseiten haben sich allerdings noch nicht weit durchgesetzt. Youtube bietet dieses Feature seit einiger Zeit an, aber fast alle großen Dienste verzichten darauf. Ebenso Museums-seiten und Portale.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Folge: Man sitzt am Abend vor dem Rechner, hat eine dunkle Seite aufgerufen oder arbeitet in einem dunkel gefärbten Programm. Man wechselt das Programm - ab ins Netz - und ruft den Browser der Wahl auf. Und fühlt sich erschlagen vom grellen, weißen Hintergrund der aufgerufenen Seite. Ich persönlich arbeite viel Nachts, und bin diesem Problem bei wahrscheinlich keiner Seite häufiger begegnet als bei der Ausgabe von museum-digital.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/07/12/zwei-neue-features-und-eine-neue-sprache/./Screenshot-Dark-Mode-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Der neue Dark-Mode der Ausgabe von museum-digital. Oben rechts in der Navigation findet sich ein Schalter, um den Dark-Mode aktivieren und deaktivieren zu können.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der neue Dark-Mode von museum-digital schafft Abhilfe. Oben rechts in der Navigation, gleich neben dem Schalter zum Wechseln der Navigationssprache findet sich ein neuer Schalter mit der Option den Dark-Mode zu aktivieren. Mit einem Klick darauf wird der Hintergrund der Seite abgedunkelt und die Schrift weiß. Mit einem weiteren Klick lässt sich der Dark-Mode wieder deaktivieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Farbschema der dunklen Ausgabe ist grob an das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/GTK_(Programmbibliothek)&quot;&gt;GTK&lt;/a&gt;-Theme &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://github.com/horst3180/Arc-theme&quot;&gt;Arc-Dark&lt;/a&gt; angeleht.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;suchanfragen-verfeinern&quot;&gt;Suchanfragen verfeinern&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine erweiterte Suche hat museum-digital seit langem. Neu ist die “Suche verfeinern”-Option.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hatte man eine Suchabfrage getätigt, erschien bisher nur oben der Text “Suche anpassen”, mit dem die Suchabfrage konkretisiert werden konnte. Das ist eine gute Basis, aber &lt;em&gt;es lädt nicht dazu ein&lt;/em&gt;, benutzt zu werden. Dadurch, dass das Anpassen der Suche auch ein Abändern der schon gegebenen Suche anbietet, ist zudem nicht nicht klar, ob es für “eine andere Suche” oder “eine genauere Suche” verwendet werden sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb nun also die neue “Suche verfeinern”-Option. Erreichbar ist sie durch einen Klick auf das “Lupe und +”-Symbol unten rechts in der Optionsleiste auf Suchergebnisseiten (im nächsten Screenshot grau hinterlegt). Als nächster Schritt wird ausgewählt, um was für einen Typ von Eintrag die Suchabfrage erweitert / verfeinert werden soll: Eine Person, ein Ort, eine Institution, usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem der Erweiterungstyp ausgewählt ist, erreicht man eine Liste aller Begriffe des gewählten, um die man die Suche erweitern kann. Hat man also z.B. Person/Institution gewählt, sind hier alle Akteure aufgelistet, mit denen mindestens ein Objekt aus der Treffermenge verknüpft ist. Mit einen Klick auf einen Eintrag aus dieser Liste wird man zurück zur Trefferseite der Suche - jetzt mit der weiter eingegrenzten Treffermenge - zurückgeleitet.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/07/12/zwei-neue-features-und-eine-neue-sprache/./Screenshot-RefineSearch-Link-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Der “Suche verfeinern”-Schalter befindet sich ganz rechts in der Options-Leiste auf Suchergebnis-Seiten.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/07/12/zwei-neue-features-und-eine-neue-sprache/./Screenshot-RefineSearch-Types-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Als erster Schritt zum Verfeinern der Suche muss ausgewählt werden, wonach weitergefiltert werden soll.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/07/12/zwei-neue-features-und-eine-neue-sprache/./Screenshot-RefineSearch-People-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Durch einen Klick auf “Person/Institution” erreicht man eine Liste aller Personen, die mit den gesuchten Objekten verknüpft sind. Mit einem Klick auf einen Eintrag kann die Suchabfrage um den gegeben Akteur erweitert werden.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kleines-designupdate-fur-mobilgerate&quot;&gt;Kleines Designupdate für Mobilgeräte&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für Mobilgeräte bringt das Update eine kleine Designänderung: Statt das der Eingabeschlitz für die Suche eine eigene Zeile unter dem Seitentitel erhält, ist sie jetzt oben direkt neben dem Menü-Symbol zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Überfährt man das Menü-Symbol, sieht man, dass auch der Sprachschalter umgestaltet wurde: Statt, dass nur der Sprachcode der derzeit gebrauchten Navigationssprache angezeigt wird, ist der ausgeschriebene Name der Sprache hinter dem Sprachcode zu lesen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/07/12/zwei-neue-features-und-eine-neue-sprache/./Screenshot-Search-Mobile.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die erweiterte Such-Seite auf museum-digital:nat in der Handyansicht. Oben rechts neben der Navigation findet sich die Objektsuche, statt wie bisher eine eigene Zeile zu belegen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/07/12/zwei-neue-features-und-eine-neue-sprache/./Screenshot-Mobile-Languages.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Der Sprachwechler in der Navigation für die Mobilansicht trägt jetzt den ausgeschriebenen Sprachnamen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-ausgabe-von-museum-digital-in-arabisch&quot;&gt;Die Ausgabe von museum-digital in Arabisch&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zum Schluss noch eine besonders erfreuliche Neuigkeit: Die Ausgabe von museum-digital ist jetzt auch in Arabisch verfügbar. Vielen, vielen dank an die Übersetzerin Mariam Bachich!&lt;/p&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Objektgruppenbilder</title>
        <published>2019-07-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-07-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/07/07/objektgruppenbilder/">&lt;p&gt;Was ist eine Objektgruppe? Objektgruppen können fast alles sein, das mehrere Objekte zusammenfasst: Von Objekten aus einem archäologischen Fund bis zu solchen, die für einen bestimmten Export gebraucht werden. Am intuitivsten ist die Benutzung des Konzepts der Objektgruppe sicherlich dort, wo schon im Museum Objekte zusammengefasst werden. Fotoalben sind ein solches Beispiel, aber auch Altäre, Gemälde- und Skizzenserien. Fälle also, in denen mehrere Objekte ein “Meta-Objekt” ergeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist gerade in diesen Fällen, in denen es Sinn ergibt, die Objekte nicht nur zusammen aufzulisten, sondern auch visuell in einen Kontext zu setzen. Deshalb gibt es seit diesem Wochenende die Möglichkeit, Bilder für Objektgruppen in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt; zu erfassen. Dies geschieht analog zum Hochladen von Bildern für Ausstellungen oder Veranstaltungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist ein Bild hochgeladen, erscheint es rechts des Beschreibungstextes der Objektgruppe auf der Objektgruppen-Seite in der Ausgabe.&lt;/p&gt;
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        <title>Vorgestellte Objekte auf www.museum-digital.de (der deutschen Übersichtsseite)</title>
        <published>2019-07-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-07-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/07/07/vorgestellte-objekte-auf-www-museum-digital-de-der-deutschen-uebersichtsseite/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2019/07/07/vorgestellte-objekte-auf-www-museum-digital-de-der-deutschen-uebersichtsseite/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/07/07/vorgestellte-objekte-auf-www-museum-digital-de-der-deutschen-uebersichtsseite/">&lt;p&gt;Sucht man nach “museum-digital.de”, oder gibt dasselbe in die URL-Leiste im Browser ein, erreicht man die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de/&quot;&gt;deutsche Projekt-Übersichtsseite www.museum-digital.de&lt;/a&gt; (nicht zu verwechseln mit der &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/06/10/museum-digital-org/&quot;&gt;internationalen Projektseite museum-digital.org&lt;/a&gt; oder der ungarischen Projektseite &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://muzeumdigitar.hu/&quot;&gt;muzeumdigitar.hu&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Seite liefert eine Übersicht der verschiedenen regionalen und internationalen Instanzen von museum-digital, und der darauf jeweils vertreten Objekte, Sammlungen und Museen. Dazu kommen Links zu den zusätzlichen Tools (dem Themator und md:term) und Zähler der Museen, Sammlungen, und Objekte, die in der deutschlandweiten Instanz zu finden sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und zu guter letzt finden sich ganz oben auf der Seite eine Auswahl von Objekten. Wir haben den Mechanismus zur Auswahl dieser Objekte in der letzten Woche geändert: Statt der neuesten Objekte, werden die Objekte mit dem höchsten PuQi-Wert angezeigt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;warum-die-logik-andern&quot;&gt;Warum die Logik ändern?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Weil die deutschlandweite Instanz (md:nat) nur einmal am Tag aktualisiert wird, bedeutet ein Errechnen der &lt;em&gt;wirklich neuesten&lt;/em&gt; Objekte in deutschen Instanzen ein Abfragen jeder einzelnen Datenbank. Das heißt, statt eine Datenbank abzufragen wurden 18 abgefragt. Um bis zu 50 Objekte zu finden, wurden 180 (maximal 10 pro Instanz) abgefragt und mussten dann noch einmal neu sortiert und gefiltert werden. Kurz zusammengefasst: Das Auslesen der neuesten Objekte war inhärent ineffektiv und führte zu einer erhöhten Ladezeit und Code-Komplexität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine langsame Ladezeit ist ein Hauptgrund für Besucher Seiten zu verlassen. Komplexer Code bedeutet eine erhöhte Fehler-Anfälligkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine andere Logik war also so oder so vorzuziehen, aber warum der PuQi-Wert? Und was ist das eigentlich?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;der-puqi-wert-als-basis-fur-die-auswahl&quot;&gt;Der PuQi-Wert als Basis für die Auswahl&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&quot;was-ist-der-puqi-wert&quot;&gt;Was ist der PuQi-Wert?&lt;/h3&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/07/07/vorgestellte-objekte-auf-www-museum-digital-de-der-deutschen-uebersichtsseite/./Screenshot-PuQi-in-Musdb-1024x576.png&quot; alt=&quot;PuQI-Overlay in musdb&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Der “Publikationsqualitäts-Index” wird anhand der publizierbaren Angaben zum Objekt errechnet.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;PuQi steht für “&lt;strong&gt;Pu&lt;/strong&gt;blikations&lt;strong&gt;Q&lt;/strong&gt;ualitäts&lt;strong&gt;I&lt;/strong&gt;ndex”. Basierend auf der Anzahl der mit einem gegebenen Objekt verknüpften Abbildungen, Ereignisse, Literatureinträge, usw. wird ein numerischer Wert berechnet, der die geschätze Qualität der Angaben zum Objekt abbildet. Eine genauere, wenn auch leicht veraltete Auflistung der Kriterien &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://journals.uic.edu/ojs/index.php/UC/article/view/6218/5067&quot;&gt;kann im Journal Uncommon Culture nachgelesen werden&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit dieser Wert für die Suche nach Objekten genutzt werden kann, wird er in der Datenbank gespeichert. Diese Datenbankeinträge werden im Rahmen der Synchronisierung mit der deutschlandweiten Datenbank auch dort verzeichnet.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;der-puqi-wert-und-die-startseite&quot;&gt;Der PuQi-Wert und die Startseite&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das heißt, dass wir die Liste der vermutlich qualitätsvollsten Objektbeschreibungen schon in der Datenbank haben. Eine perfekte Grundlage, um eine “Hall of Fame” der am besten erfassten Objekte zu bauen! Genau das haben wir mit der neuen Auswahl getan. Sortiert wird einfach nach dem PuQi-Wert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da die Daten direkt aus der deutschlandweiten Datenbank kommen, ist damit auch die Code-Komplexität und Ladezeit entscheidend reduziert (es braucht kein nachträgliches Filtern mehr, und nur noch eine Datenbankabfrage statt 18).&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;analyse-und-selbstkritik&quot;&gt;Analyse und Selbstkritik&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Natürlich ist der PuQi-Wert nicht perfekt. Durch ein einfaches Zählen der verknüpften Bilder, Ereignisse, etc. kann echte Qualität nicht erkannt werden. Eine gute Objektbeschreibung kann sehr gut sein, es kommt auf den Kontext an. Wenige, aber gute, Objektabbildungen sind besser als viele mittelmäßige. Und er kann nicht erkennen, ob Literatureinträge wirklich mit dem Objekt zu tun haben oder nur entfernt Kontext liefern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits ist ein guter PuQi-Wert bei manchen Objektarten leichter zu erreichen als bei anderen. Ein Buch hat viele Seiten, und damit viele Objektabbildungen. Bei Fotografien machen oft nur zwei Abbildungen Sinn: die Vorder- und die Rückseite. Während Kunstwerke oft gut dokumentiert sind, ist die Dokumentation der Geschichte einer konkreten Gabel oft schwerer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb sind wir froh, dass die jetzt aufgeführten Objekte auch bei genauerem Hinsehen wirklich gut dokumentiert sind und viele verschiedene Objektarten und Museen vertreten sind. “Flachware” hat es beim PuQi sicherlich leichter, einen guten Wert zu erreichen, aber in der “Hall-of-Fame” finden sich auch Statuen und Uhren. Der PuQi ist also doch nicht allzu voreingenommen.&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Den Bildern mehr Liebe</title>
        <published>2019-07-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-07-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/07/03/den-bildern-mehr-liebe/">&lt;p&gt;Seit vielen Jahren schreiben wir in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb&quot;&gt;musdb&lt;/a&gt; IPTC-Metadaten in Objektabbildungen. Damit können Benutzer, die die Bilddateien heruntergeladen haben, auch nach dem Download noch Bildtitel, Beschreibung, und Angaben zur Herkunft auslesen. Auch die “Einzelbildseiten” in der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/frontend&quot;&gt;Ausgabe&lt;/a&gt; lesen diese Metadaten aus, um Hintergrundinformationen zum Bild anzuzeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bisher beschränkten sich die Funktionalitäten rund um die Bilddateien allerdings darauf. Bilddateien wurden nach einer Zufallskombination von Buchstaben benannt; und die Bibliothek, mithilfe derer die IPTC-Daten eingetragen wurden war in die Jahre gekommen. Dass jetzt auch &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://iptc.org/standards/photo-metadata/quick-guide-to-iptc-photo-metadata-and-google-images/&quot;&gt;Google angefangen hat, Bildmetadaten auszulesen&lt;/a&gt; - wenn auch bisher nur, um Lizenzangaben anzuzeigen - hat dann den Ausschlag gegeben: Wir haben die Behandlung von Bilddateien in musdb grundsätzlich überarbeitet und verbessert.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;sprechende-dateinamen&quot;&gt;Sprechende Dateinamen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine leider fast alltägliche Situation: Man erinnert sich an dieses Bild von letzter Woche. Es muss sich noch im wie immer viel zu vollen Ordner Downloads befinden. Es war eine Karte, also wird heruntergescrollt bis zum Buchstaben “K”, aber da ist keine Bild-Datei. Also sortiert man nach Dateinamen, und nach der gefühlt fünfzigsten Bildvorschau findet man sie schließlich: Die Bilddatei mit dem klangvollen Namen 181215495ad736f5566c0.jpg. Oh, hätte man sie nur mal wieder aufgeräumt. Oder die Datei nach dem Herunterladen gleich richtig benannt.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/07/03/den-bildern-mehr-liebe/./Objektseite-Karte-Saxonia-Svperior-1024x576.png&quot; alt=&quot;Objektseite der Karte &amp;quot;Saxonia Svperior&amp;quot; aus dem Kreismuseum Bitterfeld in museum-digital:sachsen-anhalt.&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Objektseite der Karte “Saxonia Svperior” aus dem Kreismuseum Bitterfeld in museum-digital:sachsen-anhalt.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein. Das geht besser. Von Seiten der Webseite, von der man die Datei heruntergeladen hat. Das Objekt zur Bilddatei 181215495ad736f5566c0.jpg ist die “Karte ‘Saxonia Svperior’” aus dem Kreismuseum Bitterfeld. Besser wäre es gewesen, die Datei dem Objektnamen entsprechend zu benennen, sodass man sie auch im unaufgeräumten Downloads-Ordner findet. Auch Suchmaschinen liefert ein “sprechender Dateiname” nebenbei mehr verwertbare Kontextinformationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit diesem Wochenende machen wir es zumindest bei neuen Objektabbildungen besser. Der Objektname wird zur Basis des Dateinamens gemacht. Alle Sonderzeichen werden ersetzt oder entfernt, und Leerzeichen durch einen Bindestrich ersetzt. Bei potentiell doppelten Dateinamen wird “-2” (-3, -4, …) angefügt. Eine Zufallskombination von Buchstaben kommt nur noch zum Einsatz, wenn der Dateiname ansonsten leer wäre (etwa bei rein chinesischen Objektnamen, die nur aus nicht-lateinischen Zeichen bestehen). Würde die Karte also neu hochgeladen, hieße die Bilddatei karte-saxonia-svperior.jpg. Damit bestehende Verlinkungen und Indizierungen nicht gebrochen werden, gilt die “sprechende” Benennung allerdings nur für neue Objektabbildungen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;bildmetadaten-lesen&quot;&gt;Bildmetadaten lesen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Beim Hochladen einer Objektabbildung in musdb müssen die Rechteinformationen noch vor dem tatsächlichen Heraufladen eingetragen werden. Bildtitel und Beschreibung können dann im Nachhinein vervollständigt werden. Standardmäßig entsprach der Bildtitel bisher dem Objektnamen, während die Bildbeschreibung leer war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Arbeitet das Museum nun aber mit einem Digital Asset Management System, einer Bildverwaltungssoftware, oder mit einem externen Fotografen, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Bilddatei schon Informationen zu Rechten, Fotograf, Titel und Beschreibung beinhaltet. Diese noch einmal in musdb einzutragen wäre doppelte Arbeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um diese doppelte Arbeit zu vermeiden, werden die Bildinformationen seit dem letzten Update direkt beim Hochladen ausgelesen. Sind ein Bildtitel und/oder eine Bildbeschreibung vorhanden, werden diese in die Datenbank übernommen. Ist ein Fotograf angegeben, der nicht dem “Standardfotografen” des Museums entspricht, wird auch diese Information in die Datenbank übernommen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;bildmetadaten-schreiben&quot;&gt;Bildmetadaten schreiben&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nach wie vor schreibt musdb Metadaten in die Bilddateien, nur eben jetzt ein bisschen mehr. Neue Datenfelder, die befüllt werden sind die URL unter der das Bild zu finden, die Kontaktdaten des Museums, Schlagworte und abgebildete Personen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/07/03/den-bildern-mehr-liebe/./Kontaktinformationen-auf-Einzelbildseiten-1024x576.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Kontaktinformationen, ausgelesen aus der Bilddatei selbst, können jetzt auf der Bildseite angezeigt werden.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Eintragen der Kontaktdaten des Museums als Ansprechpartner ist ein weiterer Schritt, um die &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/11/kontaktinformationen-sichtbarer-machen/&quot;&gt;Zuständigkeiten für Inhalte bei museum-digital klar zu kommunizieren&lt;/a&gt;. Da die Metadaten von Bilddateien auch auf den Seiten für einzelne Objektansichten angezeigt werden, erscheinen die Kontaktdaten so auch in ausführlicher Form neben der Bildansicht (auch wenn man dafür die Informationsseitenspalte anzeigen lassen und gegebenfalls herunterscrollen muss).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil Objektabbildungen, nun ja, das Objekt abbilden, gehen wir beim Schreiben der Bild-Schlagworte davon aus, dass diese zumindest in den allermeisten Fällen den Schlagworten der Objekte entsprechen. Anders verhält es sich bei den abgebildeten Personen. Damit Rückseiten, etwa von gescannten Fotos, nicht fälschlicherweise als Abbildungen einer Person gekennzeichnet werden, wird nur beim ersten Bild zu einem Objekt eingetragen, wer hier wahrscheinlich abgebildet ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig dabei für Nutzer von musdb ist, dass die Bildmetadaten nicht automatisch mit den Objektdaten synchronisiert werden. D.h., dass die eingetragenen Informationen dem Stand beim Hochladen entsprechen, nicht notwendigerweise dem letzten Stand der Bearbeitung der Objektinformationen. Um die Bildmetadaten auch im Nachhinein einzutragen, kann der dafür vorgesehene Button im Reiter “Resource” benutzt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update:&lt;/strong&gt; Auf Anregung der Kollegen aus Ungarn, wird die Bild-ID nun hinten an Bild-Dateinamen von neuen Objekten angefügt. So können Museen einfach nach ihren Objektabbildungen suchen, während “normale” Benutzer weiterhin einen sprechenden Dateinamen haben.&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <title>museum-digital.org</title>
        <published>2019-06-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-06-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/06/10/museum-digital-org/">&lt;p&gt;Bis zu dieser Woche gab es keine Seite, auf der museum-digital als ganzes vorgestellt wurde. Die deutsche Startseite, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt;, bot eine sehr grobe Einleitung in das, was wir tun und eine Übersicht über die verschiedenen Instanzen. Die Seite war zweisprachig in Deutsch und Englisch verfügbar, aber hätte aufgrund der Code-Struktur nicht ohne weiteres um weitere Sprachen erweitert werden können. Für museum-digital in Ungarn, MúzeumDigitár, gibt es eine eigene Seite, die jedoch auf die Aktivitäten in Ungarn fokussiert ist und entsprechend nur in ungarisch verfügbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da wir schon vor einiger Zeit die Domain “museum-digital.org” gesichert hatten, bot es sich an, diese Lücke mit einer ausführlicheren Projektseite unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/&quot;&gt;museum-digital.org&lt;/a&gt; zu schließen. Seit dieser Woche ist diese Projektseite online und öffentlich verfügbar. Zusätzlich zur Vorstellung des Projektes bietet die Seite ein paar Schmankerl, die sie auch für Leute, die mit dem Projekt gut vertraut sind, interessant machen sollten.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/06/10/museum-digital-org/./mdorg-start-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;Startseite von museum-digital.org mit Karte aller teilnehmenden Museen.&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Startseite von museum-digital.org mit Karte aller teilnehmenden Museen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ein-bisschen-mehr-als-eine-vorstellungsseite&quot;&gt;Ein bisschen mehr als eine Vorstellungsseite&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Hauptzweck von museum-digital.org ist es, die Arbeit bei museum-digital und die Tools, die wir über die Jahre entwickelt haben, vorzustellen. Darüber hinaus dient die Seite aber auch, verschiedene Aspekte und Instanzen von museum-digital zu verbinden.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;integration-mit-dem-blog&quot;&gt;Integration mit dem Blog&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Regelmäßigen Lesern dieses Blogs mag es aufgefallen sein: Wir haben die Kategorien der Blogeinträge in den letzten Monaten vereinheitlicht und einige neue Kategorien (&lt;em&gt;musdb&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Ausgabe&lt;/em&gt;, etc.) eingeführt. Die neuesten Blogeinträge aus der passenden Kategorie können so unter der entsprechenden Seite auf museum-digital.org erscheinen. Gibt es etwa ein neues Feature in musdb, müssen wir dieses nur im Blog besprechen, damit es auch auf der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/software/musdb&quot;&gt;Seite zu musdb auf museum-digital.org&lt;/a&gt; Erwähnung findet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit diese Einträge immer ausreichend aktuell sind, wird der RSS-Feed der gegebenen Kategorie einmal am Tag automatisch ausgelesen.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;dashboard&quot;&gt;Dashboard&lt;/h3&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/06/10/museum-digital-org/./mdorg-dashboard-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Das Dashboard auf museum-digital.org zeigt wichtige Daten zur Entwicklung von museum-digital.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;museum-digital.org bietet ein Dashboard, mit dem eine Übersicht über die Inhalte und den Status der deutschen und ungarischen Instanzen gefunden werden kann. Zahlen und Visualisierungen gibt es etwa zu:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Anzahl der öffentlichen Objekte, Museen, Sammlungen, Literatureinträge, etc.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Besucherentwicklung im letzten Monat&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Angaben zur Qualität der Objekteinträge: Durchschnittlicher &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://files.museum-digital.org/en/Papers/Rohde-Enslin2015.pdf&quot;&gt;PuQi-Score&lt;/a&gt; aller öffentlichen Objekte, und durchschnittliche Länge der Objektbeschreibungen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wie auch die “&lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/09/die-graphennavigation-netzwerke-und-verbindungen-in-museum-digital-erkennen/&quot;&gt;Graphennavigation&lt;/a&gt;” basieren die Visualisierungen im Dashboard auf der JavaScript-Bibliothek &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://visjs.org/&quot;&gt;vis.js&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;gemeinsame-suche&quot;&gt;Gemeinsame Suche&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ein drittes besonderes Feature von museum-digital.org ist die integrierte Suche. Durch einen Klick auf das Lupen-Symbol in der Navigation aktiviert man die Suchfunktion. Im auffahrenden Overlay befinden sich neben dem Suchschlitz und dem (noch leeren) Resultatsbereich zwei Schalter: “museum-digital.org durchsuchen” und “Nach Objekten suchen”. Mit diesen kann der Suchmodus umgeschaltet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während die standardmäßig aktivierte Suche alle Inhalte von museum-digital.org - also v.a. die Beschreibungstexte durchsucht, sendet die Suche beim “Objekte durchsuchen” den Suchbegriff an die deutschlandweite und die ungarische Instanz und zeigt die Suchergebnisse aus beiden Instanzen untereinander im Ergebnisbereich an.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;auf-apis-gebaut&quot;&gt;Auf APIs gebaut&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Abseits der Beschreibungstexte und Bilder, werden die meisten Inhalte von museum-digital.org aus den APIs von unseren verschiedenen Tools und Seiten bezogen.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Die Karte aller teilnehmenden Museen auf der Startseite von museum-digital.org wird aus der JSON-Ausgabe der Institutionskarten der Ausgabe erstellt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Dashboard bezieht seine Daten aus der JSON-Ausgabe der Startseite der deutschen und ungarischen Instanzen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Suchfunktion von museum-digital.org basiert auf der API der Suche in der &lt;em&gt;Ausgabe&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die thematischen Blog-Posts zu den einzelnen Seiten werden aus den entsprechenden RSS-Feeds des Blogs ausgelesen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;mit-der-api-gebaut&quot;&gt;Mit der API gebaut?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Apropos API: Die APIs der &lt;em&gt;Ausgabe&lt;/em&gt; von museum-digital, und auch die von musdb, können nicht nur immer mehr. Sie werden auch immer mehr benutzt. Deshalb bietet museum-digital.org eine eigene Seite, auf der die öffentlichen, auf unseren APIs basierenden Tools vorgestellt und aufgelistet werden. Bisher sind dort zugegebenermaßen nur die von mir persönlich gebauten Tools zu finden, doch diese Liste dürfte bald wesentlich länger werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/06/10/museum-digital-org/./mdorg-api-based-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Liste von externen, auf der API basierenden, Tools.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;konsequente-mehrsprachigkeit&quot;&gt;Konsequente Mehrsprachigkeit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die statischen Texte der meisten Tools von museum-digital sind konsequent mehrsprachig und werden über unser &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/02/museum-digital-uebersetzen/&quot;&gt;Übersetzungs-Tool&lt;/a&gt; kontrolliert. Ausgerechnet im Fall der deutschen Startseite (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt;) und des Handbuchs, also der beiden Seiten, die museum-digital.org wahrscheinlich am nächsten kommen, verhält es sich anders. museum-digital.de hat die Übersetzungen fest in die Seite einprogrammiert, sodass sie nicht ohne weiteres zu ändern sind. Das Handbuch wiederum ist mehrsprachig wie Wikipedia: Artikel können in allen Sprachen verfasst werden (oder auch nicht) und müssen dann im Nachhineineinander verknüpft werden. Das hat dazu geführt, dass die deutschen und ungarischen Handbuchseiten sehr unterschiedlich strukturiert sind (und entsprechend nicht sinnvoll miteinander verlinkt werden konnten) und die englisch-sprachige Version des Handbuchs noch fast leer ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für eine Seite, die zwar mehrsprachig, aber doch einheitlich strukturiert und gestaltet sein sollte, hat es sich also, zumindest für Projekte im Rahmen von museum-digital, als besser erwiesen, die gleiche Vorgehensweise wie bei der Übersetzung der &lt;em&gt;Ausgabe&lt;/em&gt; oder von musdb zu wählen. Die Struktur der verschiedenen Seiten ist fest geschrieben, aber die Texte selbst werden über das Übersetzungstool geschrieben. So müssen die Übersetzer nur die Texte übersetzen, können aber auf die Struktur keinen Einfluss nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bisher ist auch museum-digital.org “nur” auf Deutsch und Englisch verfügbar. Weitere Sprachversionen hinzuzufügen stellt aber zumindest auf technischer Ebene kein Problem mehr dar.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;was-kann-da-noch-kommen&quot;&gt;Was kann da noch kommen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;museum-digital.org, wie wir es jetzt veröffentlichen, hat einige entscheidende Unterschiede zur Projektseite, wie sie am Anfang der Planung konzeptioniert war. Während beispielsweise die integrierte Suchfunktion über die verschiedenen Instanzen als “nice-to-have” maximal angedacht war und jetzt schon bei der Veröffentlichung dabei ist, fehlen noch einige der ursprünglich angedachten Seiten und Inhalte.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Eine Liste vergleichbarer Projekte und anderer relevanten Seiten zum Thema (etwa &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://digitaltmuseum.no/&quot;&gt;digitaltmuseum.no&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Landesmuseumsverbände, die einen großen Beitrag zum Entstehen von museum-digital beigetragen haben und beitragen, sollten vlt. noch klarer gewürdigt werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Im Dashboard steht bisher der 29.02.2009 als Gründungsdatum. Im Laufe des Schreibens haben wir mehrere widersprüchliche Daten gefunden. Allen gemein ist, dass sie im ersten Halbjahr 2009 waren. Der konkrete Tag wäre aber noch in Erfahrung zu bringen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Auf der Seite “Veröffentlichungen” haben wir eine Bibliographie zu museum-digital begonnen. Diese ist leider noch sehr unvollständig.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Anregungen und Hinweise zur Verbesserung von museum-digital.org sind herzlich willkommen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update (10.06.2019): Bilder und einige Ergänzungen im letzten Absatz eingefügt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <title>Themenportal „Brandenburgisches Glas. Produktionsvielfalt vom 16. bis zum 18. Jahrhundert“</title>
        <published>2019-06-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-06-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Susanne Evers</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Uta Kaiser</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Verena Wasmuth</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/06/05/themenportal-brandenburgisches-glas-produktionsvielfalt-vom-16-bis-zum-18-jahrhundert/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/06/05/themenportal-brandenburgisches-glas-produktionsvielfalt-vom-16-bis-zum-18-jahrhundert/">&lt;h2 id=&quot;ein-projekt-der-stiftung-preussische-schlosser-und-garten-berlin-brandenburg-spsg-mit-dem-potsdam-museum-forum-fur-kunst-und-geschichte&quot;&gt;Ein Projekt der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) mit dem Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Susanne Evers, Uta Kaiser und Verena Wasmuth&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ende 2018 stellte die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=536&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg&lt;/a&gt; (SPSG) die ersten Ergebnisse eines Digitalisierungsprojekts zu brandenburgischem Glas in einem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?tid=690&quot;&gt;Themenportal auf www.museum-digital.de&lt;/a&gt; online. Das Projekt entstand als Idee nach der Ausstellung „Gläserne Welten. Potsdamer Glasmacher schneiden Geschichte“ im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=230&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte&lt;/a&gt; im Jahr 2017. Die Ausstellungsmacherinnen stellten damals fest, wie weit verstreut die gläsernen Zeugnisse aus den Anfängen der brandenburgischen Glasherstellung sind, dass viele von ihnen noch nicht publiziert und schwer zugänglich sind.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;glas-erzahlt-kulturgeschichte&quot;&gt;Glas erzählt Kulturgeschichte&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Glas als Träger kulturgeschichtlicher Inhalte ist im öffentlichen Bewusstsein bislang kaum verankert. Durch eine wissenschaftliche Aufbereitung kann Glas jedoch bedeutende Informationen über Hofkultur, Migration von Handwerkern und Künstlern, Technik- sowie Wirtschaftsgeschichte liefern. Die Bestandsaufnahme über viele Sammlungen hinweg ermöglicht es, zeitgenössische Sortimente, prägnante Stilarten und individuelle Handschriften der Manufakturen und Meister zu dokumentieren. Nicht nur Luxusglasprodukte, sondern auch einfaches Gebrauchsglas, Bodenfunde und Glasmacherwerkzeuge sollen in das Themenportal eingepflegt werden. Neben ein oder mehreren Fotografien, die das Objekt in seiner Gänze erfassen, erhält jeder Datensatz einen ausführlichen beschreibenden Text, Literaturangaben und Verschlagwortungen. Auch detaillierte Kenntnisse über die Provenienz von Objekten, Publikationshistoriographie, Zustand, Restaurierungsmaßnahmen etc. lassen sich aufnehmen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wachsende-kooperation&quot;&gt;Wachsende Kooperation&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Partner der Pilotphase waren das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=561&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Glasmuseum Hentrich in Düsseldorf&lt;/a&gt;, die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=559&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Stiftung Stadtmuseum Berlin&lt;/a&gt; und das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=72&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Kunstmuseum Moritzburg in Halle (Saale)&lt;/a&gt;. Über 230 Gläser sind bereits online. In den vergangenen Tagen erhielt die SPSG die erfreuliche Nachricht vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) über die gesicherte Finanzierung zur Erweiterung des Portals aus dem Förderprogramm für die Digitalisierung des kulturellen Erbes. In diesem Jahr werden neben der SPSG selbst acht weitere Museen aus dem Land Brandenburg ihre historischen Glasbestände online für die Öffentlichkeit sichtbar machen: Das Museum Neuruppin, das Museum Viadrina Frankfurt (Oder), das Museum in der Adler-Apotheke Eberwalde, die Städtischen Sammlungen Cottbus, das Museum Fürstenwalde, das Dominikanerkloster Prenzlau, das Museum für Stadtgeschichte Templin sowie die Glashütte Baruth.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;impulse-fur-die-forschung&quot;&gt;Impulse für die Forschung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Datensätze zu den Glasobjekten werden sowohl auf den Museumsseiten auf www.museum-digital.de publiziert als auch im Themenportal „Brandenburgische Gläser. Produktionsvielfalt vom 16. bis zum und 18. Jahrhundert“. Hier erscheinen sie als Konvolute unter gliedernden Unterthemen, z. B. Deckelgefäße, Walzenkrüge, Fragmente, Rubingläser, Gläser mit Bildnissen, Mythologische Darstellungen, Scherzgefäße u. v. m. Erstmalig rücken damit die unterschiedlichsten Erzeugnisse brandenburgischer Glashütten von ihren heutigen Standorten wieder an einem Platz zusammen. Das Themenportal kann durch die Neudokumentation einen gültigen Querschnitt aller überlieferten brandenburgischen Glasprodukte der Epoche leisten und viele neue Impulse für die Forschung geben. &lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/06/05/themenportal-brandenburgisches-glas-produktionsvielfalt-vom-16-bis-zum-18-jahrhundert/./XIII_720_Detail_1.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; title=&quot;Deckelpokal mit dem Porträt König Friedrichs I. und dem Berliner Schloss (Detail), wohl Potsdam, Heinrich Friedrich Halter, um 1704-1710, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Foto: Wolfgang Pfauder&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Auch das geht: Die &quot;Tour&quot;</title>
        <published>2019-05-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-05-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/29/auch-das-geht-die-tour/">&lt;p&gt;Auch wenn museum-digital tatsächlich einen starken Objektfokus hat, impliziert der Name doch das allgemeine Ziel der Digitalisierung des Museums. Geht ein Besucher durch das Museum, so sieht er oder sie jedoch nicht nur die Objekte. Zum Museumsbesuch gehören ebenso die Anordnung der Objekte, die Architektur des Hauses, etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Versuche, den Gang durchs Museum digital zu erfassen und übers Netz abrufbar zu machen sind nicht neu. Leider sind solche digitalen “Touren” oft unabhängig von der restlichen Seite des Museums oder Portals und nicht allzu leicht zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit einiger Zeit können solche Touren auch bei museum-digital erstellt und veröffentlicht werden. Diese Funktionalität ist einerseits auf Institutionsebene verfügbar, wo etwa das Foyer gezeigt werden kann. Andererseits können Ausstellungen einzeln erfasst werden. Dies ist besonders für temporäre Ausstellungen gedacht, die so auch nach ihrem Ende betrachtet werden können. In der Ausgabe sind die Touren dann auf der jeweiligen Ausstellungs- oder Institutionsseite zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;eine-tour-in-musdb-erstellen&quot;&gt;Eine Tour in musdb erstellen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In musdb, dem Haupt-Eingabetool von museum-digital, gibt es einen grafischen Editor für das erstellen vin Touren. Diesen erreicht man, indem man zur Bearbeitungsseite für eine Institution bzw. eine Ausstellung navigiert. Auf der gebenen Seite findet sich ein Button “Tour anlegen” (auf Institutionsseiten ganz unten; bei Ausstellungen rechts in der Seitenspalte). Durch einen Klick auf diesen Button wird eine neue Tour für die gebene Institution oder Ausstellung angelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor der Editor näher besprochen werden kann, müssen erst einmal einige grundlegende Konzepte erläutert werden. Als erstes: die Szene. Szenen sind die der Tour direkt untergeordnete Ebene. Stellt eine Tour also beispielsweise eine Ausstellung dar, entspräche eine Szene einem einzelnen Ausstellungsraum. Eine Szene hat immer einen Namen (etwa “Raum 1: 1920er Jahre”) und eine Bilddatei (also eine fotographische Aufnahme des Raums).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das zweite grundlegende Konzept sind “Hotspots”. Hotspots sind als besonderes Markierte Orte innerhalb einer Szene (eines Raumes). Hotspots sind in zwei verschiedene Typen gruppiert. Einerseits gibt es Hotspots zum wechseln zwischen Szenen - mit einem Hotspot auf die Tür zum nächsten Raum könnte man zum Beispiel zur nächsten Szene/zum nächsten Raum navigieren -, andererseits gibt es Info-Hotspots, mit denen der gegebene Ort im Bild markiert werden und mit einem Info-Tooltip und ggfs. einem Link versehen werden kann. Letztere könnten zum Beispiel eingesetzt werden, um vom Objekt in einem Schaukasten auf die entsprechende Objektseite zu verlinken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat man nun also den “Tour erfassen”-Button gedrückt, wurde automatisch eine neue Tour mit einer ersten Szene erstellt. Im nächsten Schritt muss eine Bilddatei (.jpg oder .png) für die neue Szene heraufgeladen werden. Ist dies getan, öffnet sich der Editor. Links findet sich eine Voransicht der Tour (um das Bild zu sehen muss bisher noch bei jedem Seitenaufruf der “Click to Load Panorama”-Button gedrückt werden), rechts findet sich eine Seitenspalte mit verschiedenen Optionen zur Bearbeitung der Tour.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Seitenspalte findet sich eine Sektion pro angelegter “Szene” (diese sind bei derzeit nicht angewählten Szenen &lt;em&gt;eingeklappt&lt;/em&gt;) und eine für generelle Optionen. In Letzterer finden sich die Optionen “Bild entfernen” - etwa um das heraufgeladene Bild zu ersetzen -, “neue Szene hinzufügen”, “Tour löschen”, und “Zur Ausstellungs/Institutions-Seite zurückkehren”. In der obigen Sektion für die gerade ausgewählte Szene finden sich zwei Unter-Bereiche: Die generellen Szenenoptionen, und die Hotspots für diese Szene.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Bereich für generelle Szenen-Einstellungen kann der Name der Szene eingestellt werden. Mit den Feldern “haov” und “vaov” kann die Krümmung des Szenen-Bildes eingestellt werden. Eigentlich ist die Tour auf volle Panorama-Aufnahmen ausgelegt, aber so können auch kleinere Bildausschnitte verwendet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Hotspot-Bereich sieht man - so vorhanden - eine Liste der schon für die Szene angelegten Hotspots und darunter die Optione, einen Bereich um einen neuen Hotspot anzulegen. Während die unteren Felder (Text, Typ, URL, Zielszene) selbstverständlich sein sollten, bedarf die Positionierung des Hotspots (Pitch, yaw) einer näheren Betrachtung. Links in der Tour-Vorschau findet sich genau in der Mitte des Bildes ein “+”-Symbol. Um einen Hotspot zu positionieren, muss das Bild bewegt werden, bis sich das “+”-Symbol an der für den Hotspot gewünschten Stelle befindet. Danach kann die Positionierung mit einem Klick in die Felder “Pitch” und “yaw” eingetragen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Szenen können wie schon erwähnt im Seitenspalten-Bereich für allgemeine Optionen hinzugefügt und dann über Hotspots verknüpft werden. Beim Anlegen einer neuen Szene ist darauf zu achten, dass man beim ersten annavigieren der Szene das entsprechende Bild für die Szene heraufladen muss.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;danksagung&quot;&gt;Danksagung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für das Navigierbar-machen der Tour verwenden wir die JavaScript-Bibliothek &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://pannellum.org/&quot;&gt;Pannellum&lt;/a&gt;. Vielen Dank!&lt;/p&gt;
&lt;div
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Info-Kacheln auf Such-Ergebnisseiten in museum-digital</title>
        <published>2019-05-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-05-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/29/info-kacheln-auf-such-ergebnisseiten-in-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/29/info-kacheln-auf-such-ergebnisseiten-in-museum-digital/">&lt;p&gt;Sucht man bei Google, Bing, DuckDuckGo nach Berlin, erhält man neben relevanten Webseiten eine Kachel, mit zusammengefassten Informationen zu Berlin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sucht man bei museum-digital nach Berlin, erhält man neben relevanten Webseiten eine Kachel, mit zusammengefassten Informationen zu Berlin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese “Info-Kachel” wurde bisher noch nicht öffentlich vorgestellt. Dies soll mit diesem Beitrag geschehen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-info-kacheln-vorgestellt&quot;&gt;Die Info-Kacheln vorgestellt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit bei museum-digital ist die Bearbeitung von kontrollierten Vokabularen für Personen, Orte, Zeiten und Schlagworte. Bearbeitete Einträge haben einen Beschreibungstext, sind, soweit möglich, mit anderen Vokabularen (z.B. der Gemeinsamen Normdatei) verknüpft. Orte und Schlagworte werden zusätzlich &lt;em&gt;hierarchisiert&lt;/em&gt;, also als Unter- oder Oberbegriffe zu anderen vorhandenen Einträgen markiert. Ortseinträge werden desweiteren mit Geokoordinaten versehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die so gesammelten Daten bilden die Basis für das Generieren der Infokacheln.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/29/info-kacheln-auf-such-ergebnisseiten-in-museum-digital/./Screenshot-Info-Tile-Map-1024x1022.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Der Karten-Reiter bei der Suche nach einem Ortseintrag (hier: Berlin)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese gibt es für Personen, Orte und Schlagworte, da die zusätzlichen Informationen zu Zeit-Einträgen (“19. Jahrhundert”, “1000-1100 n. Chr”) keinen ausreichenden Mehrwert bieten würden. Jede Info-Kachel hat eine Auswahl von Reitern, unter denen die Reiter “Überblick” und “Normdaten” immer vertreten sind. Auf dem Reiter “Überblick” können grundlegende Informationen wie die Kurzbeschreibung zur gegebenen Person oder zum gegebenen Ort oder Schlagwort abgerufen werden. Unter dem Reiter “Normdaten” können die Links zu verknüpften Normdatenkatalogen gefunden werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entsprechend dem Typ des Gesuchten und der vorhandenen Daten können weitere Reiter erscheinen. Die wahrscheinlich am häufigsten auftretenden optionalen Reiter sind “Hierarchie” (bei Orten und Schlagworten) und “Karte” (bei Ortseinträgen). Mit dem Hierarchie-Reiter kann man zu verwandten - unter- oder übergeordneten und synonymen - Begriffen navigieren. Der Kartenreiter zeigt den jeweiligen gesuchten Ort auf einer Karte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein besonderes Schmankerl ist bei einigen Personenseiten zu finden: Der “Genealogie”-Reiter. Mit diesen kann der Stammbaum der gegebenen Person visualisiert werden. Da die Daten dazu erst einmal erfasst sein müssen, ist diese Funktionalität bisher erst bei einigen wenigen Seiten von v.a. mittelalterlichen Adeligen zu finden, beispielsweise bei einer Suche nach &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/index.php?t=listen&amp;amp;persinst_id=6861&amp;amp;oges=550365&quot;&gt;Friedrich I. Barbarossa&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/29/info-kacheln-auf-such-ergebnisseiten-in-museum-digital/./Screenshot-Info-Tile-Genealogy-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die Genealogie-Kachel bei der Suche nach (ausgewählten) Personeneinträgen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/29/info-kacheln-auf-such-ergebnisseiten-in-museum-digital/Screenshot-Info-Tile-Overview.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>300.000 Objekte bei museum-digital</title>
        <published>2019-05-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-05-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/28/300-000-objekte-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/28/300-000-objekte-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;… und wächst! Zwei kleinere Importe haben gestern die Zahl der bei museum-digital:deutschland veröffentlichten Museumsobjekte auf über 300.000 Objekte erhöht. Importiert wurde aus dem Kunstmuseum Stiftung Moritzburg der Kulturstiftung Sachen-Anhalt der &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Dauerleihgabe Bildernachlass Einar Schleef&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;gesusa=51&quot;&gt;Bildernachlass Einar Schleef&lt;/a&gt; und aus dem Industriesalon Schöneweide ein Teil der &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Fotodokumentation des Archivs des Werks für Fernmeldewesen&quot; href=&quot;https://berlin.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=29&amp;amp;gesusa=554&quot;&gt;Fotodokumentation des Archivs des ehemaligen Werks für Fernmeldewesen&lt;/a&gt; in Berlin-Oberschöneweide. Neu hinzugekommen ist das &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Museum für Sepulkralkultur&quot; href=&quot;https://hessen.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=9&quot;&gt;Museum für Sepulkralkultur&lt;/a&gt; in Kassel. Diese Neuzugänge zeigen auf wunderbare Weise die Vielfalt von “Museum”.&lt;/p&gt;
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        <title>Schalter zum Sprach-Wechseln umgestaltet</title>
        <published>2019-05-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-05-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/15/schalter-zum-sprach-wechseln-umgestaltet/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/15/schalter-zum-sprach-wechseln-umgestaltet/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/15/schalter-zum-sprach-wechseln-umgestaltet/">&lt;p&gt;Eine intern öfter gestellte Frage war in der letzten Zeit, ob nicht bestimmte Elemente aus der Navigation einer gegebenen Instanz geschaltet werden könnten. In der brasilianischen Instanz gibt es keinen Themator, in der rheinland-pfälzischen bisher keine Veranstaltungen. Um allzuviele (undokumentierte) Einstellungsvariablen zu vermeiden, haben wir uns meist gegen eine größere Anpassbarkeit der Seitennavigation entschieden. Mit dem heutigen Tag hat sich das geändert: Die Navigationselemente können auf Instanzebene frei angeordnet werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/15/schalter-zum-sprach-wechseln-umgestaltet/./Language-Switch-Button-1024x538.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Oben rechts findet sich der Sprach-Schalter.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Gelegenheit bot es sich an, die Navigation generell zu optimieren. Da sie sich nur äußerst selten ändert, kann sie zwischengespeichert werden. Das, zusammen mit einigen weiteren Optimierungen an der Seite sollte die Ladezeit im Vergleich zu vorher verringern. Ein einziges Element stand dem Zwischenspeichern bisher im Weg: der Schalter zum Wechseln der Navigations-Sprache. Dieser wurde also grundlegend überarbeitet und umgestaltet.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;der-neue-sprachschalter&quot;&gt;Der neue Sprachschalter&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Schalter zum Sprachwechsel findet sich wie gehabt ganz oben rechts in der Seitennavigation. Statt dem ausgeschriebenen Namen der Sprache in einem einzeiligen Auswahlfeld erscheint dort jetzt der ISO 639-1 Sprachcode in einem leicht hervorgehobenen Kreis. Durch einen Klick auf den Sprachcode öffnet sich ein Dialog, mit dem die gewollte Sprache ausgewählt werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/15/schalter-zum-sprach-wechseln-umgestaltet/./Language-Switch-Menu-912x1024.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Der Dialog zur Auswahl der Navigationssprache.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der allgemeinen Designverbesserung sollte diese Änderung auch in verschiedenen Browsern uniform aussehen. Bisher erschien z.B. im Firefox der für Auswahlmenüs typische “Aufklapper”.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;p-s&quot;&gt;P.S.&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Reguläre Benutzer der Seite dürften das alte Design des Sprachschalters noch auf einigen Unterseiten sehen, da die Seiten im Browser zwischengespeichert werden. Um endgültig das neue Design zu sehen, hilft es einmal die Sprache zu einer anderen hin und wieder zu Deutsch zurück zu wechseln (ein Sprachwechsel setzt die von museum-digital angeregten Zwischenspeicher zurück).&lt;/p&gt;
&lt;div
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    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Kontaktinformationen sichtbarer machen</title>
        <published>2019-05-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-05-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/11/kontaktinformationen-sichtbarer-machen/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/11/kontaktinformationen-sichtbarer-machen/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wen frage ich, wenn ich bei weitere Informationen zu einem Objekt auf museum-digital habe? Wenn ich ein Bild verwenden möchte?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Museen haben bei museum-digital die Möglichkeit eine Kontaktadresse einzutragen. Und doch haben bisher viele Benutzer den entsprechenden Link ignoriert. Stattdessen wurde die Kontaktseite aufgerufen und ein Regionaladministrator kontaktiert - oft ohne eine Angabe, um welches Objekt es konkret geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit heute sind einige Änderungen online, mit dem Ziel die Museen und ihre Kontaktinformationen sichtbarer zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;institutionskachel-auf-der-objektseite&quot;&gt;Institutionskachel auf der Objektseite&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auf Objektseiten wird das Museum des Objektes jetzt - zusätzlich zum bisherigen Link - über den Nutzungsinformationen in einer eigenen Kachel prominent angezeigt (siehe Screenshot oben). Falls eingetragen, findet sich in dieser Kachel auch ein Link, mit dem eine Mail mit vorformulierten Betreff ans Museum zu schicken. Durch die klare visuelle Abgrenzung und die Museumsabbildung sind die Kontaktinformationen jetzt hoffentlich leichter zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kontaktinformation-auf-bild-und-veranstaltungsseiten&quot;&gt;Kontaktinformation auf Bild- und Veranstaltungsseiten&lt;/h2&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/11/kontaktinformationen-sichtbarer-machen/./Contact-Image-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Kontaktlink auf einer Bildseite.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf Bild- und Veranstaltungsseiten war die Kontaktadresse bisher noch nicht zu finden. Bei Veranstaltungsseiten ist sie jetzt wie üblich rechts in der Seitenspalte. Auf (Objekt-)Bildseiten findet sie sich in der dazuschaltbaren Informationsseitenspalte.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kontaktinformationen-zu-besuchten-inhalten-auf-der-kontaktseite&quot;&gt;Kontaktinformationen zu besuchten Inhalten auf der Kontaktseite&lt;/h2&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/11/kontaktinformationen-sichtbarer-machen/./Contact-Contact-Page-Hist-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Neben den generellen Kontaktdaten werden auch die Kontaktdaten zu vorherigen Einträgen auf der Kontaktseite angezeigt.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um die Institutionskachel auf einer Objektseite zu finden muss man scrollen. Die Kontaktadressen auf Institutions-, Sammlungs-, und Veranstaltungsseiten sind in der Seitenspalte “versteckt”. Es kann also immer noch sein, dass Benutzer, die eigentlich eine Anfrage zu einem konkreten Inhalt stellen möchten, zur Kontaktseite navigieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass auch diese Benutzer ihre Anfrage direkt der jeweiligen Institution schicken, werden die zuletzt besuchten Seiten mit Kontaktinformationen unter den generellen Kontaktdaten zur Seite aufgelistet.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;ein-kleiner-nebeneffekt-browsing-geschichte&quot;&gt;Ein kleiner Nebeneffekt: Browsing-Geschichte&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Um diese Liste zu generieren müssen die zuletzt aufgerufenen Seiten des Benutzers gespeichert werden. Geloggt werden bei jedem Seitenaufruf: URL, Seitentitel, Vorschaubild (so vorhanden), Kontakt-Link (so vorhanden) und das Datum. Dies geschieht rein im Browser - die Browsing-Geschichte wird nie an den Server gesendet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Browsing-Geschichte bleibt auch nach einem Schließen des Browsers vorhanden. Es verbleiben bis zu 50 Seiten im Speicher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit diesen Daten kann so im Browser eine Geschichts-Navigation exklusiv für die gegebene Instanz von museum-digital erstellt werden. Über die Tastenkombination STRG+e gefolgt von STRG+g kann diese aufgerufen werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/11/kontaktinformationen-sichtbarer-machen/./Browsing_History-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die Geschichts-Navigation.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Die &quot;Graphennavigation&quot;: Netzwerke und Verbindungen in museum-digital erkennen</title>
        <published>2019-05-09T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-05-09T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/09/die-graphennavigation-netzwerke-und-verbindungen-in-museum-digital-erkennen/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/09/die-graphennavigation-netzwerke-und-verbindungen-in-museum-digital-erkennen/">&lt;p&gt;Im letzten Jahr haben wir einige Features in museum-digital eingeführt, die relativ schwer zu finden sind und bisher nie in einem größeren Rahmen besprochen wurden. Die schwere Findbarkeit ist bis zu einem gewissen Grad Absicht: Auch wenn neue Visualisierungen und Zusatzfunktionen sinnvolle Ergänzungen darstellen, geht es bei Objektseiten doch primär um Objekte, bei Institutionsseiten um das jeweilige Museum, etc. Davon sollen zusätzliche Funktionen nicht ablenken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass diese Zusatzfunktionen bisher weder im &lt;a&gt;&lt;/a&gt;Blog noch im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info&quot;&gt;Handbuch&lt;/a&gt; besprochen wurden soll sich nun suksessive Ändern. Als Erstes nun soll es um die “Graphennavigation” gehen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wie-erreiche-ich-die-graphennavigation&quot;&gt;Wie erreiche ich die Graphennavigation?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Graphennavigation kann von den Seiten einer gegebenen Einzelentität (etwa eine Objektseite, eine Museumsseite, eine Sammlungsseite) aus erreicht werden. Auf diesen Seiten findet sich in der jeweiligen Options-Sidebar ein Link zur Graphennavigation. Auf Objektseiten findet sich dieser Link sowohl oben neben dem Titel als auch unten im Optionen-Bereich.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/09/die-graphennavigation-netzwerke-und-verbindungen-in-museum-digital-erkennen/./Graph_Navigation-Link-Object-Page-1024x1020.png&quot; alt=&quot;Weg zur Graphennavigation auf Objektseiten&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Weg zur Graphennavigation auf Objektseiten: Oben rechts neben dem Bread-Crumb findet sich ein Button zum öffnen der Graphennavigation&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/09/die-graphennavigation-netzwerke-und-verbindungen-in-museum-digital-erkennen/./Graph_Navigation-Link-Institution-Page.png1_-1024x675.png&quot; alt=&quot;Weg zur Graphennavigation auf Institutionsseiten&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Auf Institutionsseiten findet sich der Link zur Graphennavigation in der rechten Seitenspalte.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-graphennavigation&quot;&gt;Die Graphennavigation&lt;/h2&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/09/die-graphennavigation-netzwerke-und-verbindungen-in-museum-digital-erkennen/./Graph-Navigation1-1024x502.png&quot; alt=&quot;Die &amp;quot;Graphennavigation&amp;quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die “Graphennavigation”&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Graphennavigation dient einer graphischen Darstellung der Verknüpfungen zwischen den verschiedenen Einträgen und Eintragstypen. Öffnet man etwa auf einer Objektseite die Graphennavigation, erscheinen die mit dem Objekt verknüpften Personen, Schlagworte, Orte, Objektgruppen, etc. als jeweils entsprechend eingefärbte Knotenpunkte. Durch einen Klick auf einen Eintrag, lassen sich die mit diesem verknüpften Daten nachladen. In der Seitenspalte am rechten Bildschirmrand finden sich standardmäßig Details zum derzeit fokussierten Datenpunkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oben in der Seitenspalte gibt es weitere Reiter: “Was”, “Optionen” und “Verstecken”. Unter “Was” erreicht man eine kurze Einführung in die Benutzung der Graphennavigation. Mit “Verstecken” kann die Seitenspalte ein- und ausgeblendet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter “Optionen” gibt es eine Reihe von Schiebern, mit denen die Sichtbarkeit der verschiedenen Eintragstypen an- und ausgeschaltet werden kann. Mit dem Schieber hinter “Objekt” können beispielsweise alle Objekt-Datenpunkte unsichtbar geschaltet werden. Dies ist besonders hilfreich, wenn durch Weiterklicken eine Vielzahl von Einträgen sichtbar gemacht wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter den Schiebern finden sich zwei Buttons. Mit dem Ersten lässt sich die Ansicht auf den gerade ausgewählten Datenpunkt fokussieren - gerade wenn viele Daten dazugeladen wurden kann es ohne diesen Schalter manchmal schwer werden, den gerade Gewählten wiederzufinden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/09/die-graphennavigation-netzwerke-und-verbindungen-in-museum-digital-erkennen/./Graph-Navigation-boxes1-1024x502.png&quot; alt=&quot;Anpassungsmöglichkeiten der &amp;quot;Graphennavigation&amp;quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die “Graphennavigation” lässt sich über die rechte Seitenspalte anpassen. Hier wurden etwa die normalen Kreise zur Symbolisierung der einzelnen Entitäten durch weitergehend beschriftete Boxen ersetzt.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem zweiten Button lassen sich die Datenpunkte als Boxen mit entsprechender Beschriftung statt Kreisen mit dem Typen entsprechenden Beschriftungen anzeigen. Einerseits wird das Netzwerk dabei leichter verständlich - weil aber die vollen Namen gerade bei Objekten oft lang sind kann diese Ansicht schnell unübersichtlich werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Erstellen der Graphennavigation benutzen wir die JavaScript-Bibliothek &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://visjs.org/&quot;&gt;vis.js&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div
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      info
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Neue Fotograf*innen und Rubriken im Themenportal</title>
        <published>2019-05-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-05-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/03/neue-fotografinnen-und-rubriken-im-themenportal/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/03/neue-fotografinnen-und-rubriken-im-themenportal/">&lt;p&gt;Das im Januar 2019 veröffentlichte Themenportal &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=711&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;„Brandenburgische Fotografinnen und Fotografen“&lt;/a&gt; wächst weiter. Mit &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=796&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Ina Muster-Schatzmann&lt;/a&gt;, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=794&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Carl Nürrenbach&lt;/a&gt;, dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=805&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Pfarrer Karl Groß&lt;/a&gt; und &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=806&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Karl Jahn&lt;/a&gt; sind nun vier weitere Fotograf*innen mit Beispielen ihres Wirkens online. Darüber hinaus gibt es zwei neue Rubriken: die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=795&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Fotografie als Kunstform&lt;/a&gt; und die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=804&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Amateurfotografie&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;fotografie-als-kunstform&quot;&gt;Fotografie als Kunstform&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Immer wieder verstecken sich unter den Fotografien der ansonsten für den täglichen Bedarf arbeitenden Fotograf*innen künstlerisch wertvolle Arbeiten. Ein Beispiel hierfür ist Ina Muster Schatzmann, die vor allem das Spiel mit Licht und Schatten meisterlich beherrschte – ob inszeniert mit Konturlicht in der Porträtfotografie oder in ihren stimmungsvollen Nachtbildern der historischen Potsdamer Kulisse. Dabei wirken ihre Bilder in der Regel nicht theatralisch, sondern bewahren Sachlichkeit. Aber auch bei den der Kirchenfotografie von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=677&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Edith Grametke&lt;/a&gt;, den Luftschiffbildern &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=673&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Ernst Eichgrüns&lt;/a&gt; sowie bei den Arbeiten der Fotojournalisten &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=784&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Heinz Krüger&lt;/a&gt; und &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=785&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Gerhard &lt;/a&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=785&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Hillmer&lt;/a&gt; finden sich Aufnahmen mit hoher künstlerischer Qualität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/03/neue-fotografinnen-und-rubriken-im-themenportal/./101421375c851d71c788a.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; title=&quot;Wrack eines amerikanischen Bombers. Foto: Karl Groß / Pfarrhausmuseum Blüthen&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;amateurfotografie&quot;&gt;Amateurfotografie&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Neben den Berufsfotograf*innen gab es viele ambitionierte Fotoamateure*in, die ein tiefergehendes Interesse an Fototechniken und -gerät mitbrachten und auch fotografische Laien, salopp gesagt „Knipser“, die sich nicht mit technischen Details aufhalten wollten. Amateur- oder Laienfotografie gelangten ebenso in Museumssammlungen unter anderem über den engen biografischen Bezug zwischen Fotograf*in und Museum. Zwei Beispiele hierfür sind die Arbeiten von Karl Jahn und Karl Groß. Jahn begründete 1963 das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=59&quot;&gt;Wegemuseum Wusterhausen&lt;/a&gt;, das heute seinen fotografischen Nachlass bewahrt. Im Haus des Pfarrers Karl Groß befindet sich heute das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=73&quot;&gt;Pfarrhausmuseum Blüthen&lt;/a&gt;. Dessen umfangreiche fotografische Sammlung ist geprägt von Motiven der zahlreichen Reisen des Pfarrers durch ganz Europa.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;zuwachs-aus-der-prignitz&quot;&gt;Zuwachs aus der Prignitz&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Teile der fotografischen Nachlässe von Karl Groß und Karl Jahn wurden 2018 im Rahmen eines Projekts des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.prignitzer-museen.de/&quot;&gt;Förderkreises Prignitzer Museen e.V.&lt;/a&gt; digitalisiert. Neben den Museen in Wusterhausen und Blüthen nahmen hier das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg mit Glasnegativen des Fotografen Max Zeisig und das DDR-Geschichts- und Dokumentationszentrum Perleberg mit Fotografien aus dem Bestand der Familie Neumann-Freimark teil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/03/neue-fotografinnen-und-rubriken-im-themenportal/111333355caf422f95bfd.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Neue Liste zur Wahl der Ereignistypen in musdb</title>
        <published>2019-04-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-04-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/04/28/neue-liste-zur-wahl-der-ereignistypen-in-musdb/">&lt;p&gt;Im letzten Jahr haben wir musdb, das Eingabe- und Inventarisierungstool von museum-digital, neu designed, stark erweitert und an vielen Stellen auch neu geschrieben. Eine Stelle, die auch beim Neudesign des letzten Jahres nicht wirklich elegant gelöst wurde, war bis heute die Auswahlliste für Ereignistypen beim Erstellen eines neuen Ereignisses.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/04/28/neue-liste-zur-wahl-der-ereignistypen-in-musdb/./Screenshot-EventType_List_Old.png&quot; alt=&quot;Screenshot der alten Auswahlliste&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;Auswahlliste der Ereignistypen bis 28.04.2019&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Die Schalter, mit denen der jeweilige Ereignistyp ausgewählt werden kann, waren als Buttons formattiert. Damit bei der wachsenden Liste genügend verschiedene Typen auf eine Seite passen, waren die Buttons allerdings schon im Vergleich zu normalen Buttons in der Höhe reduziert. Einerseits konnten wir so erreichen, dass die Auswahlfelder klar als solche markiert und von den Hilfstexten rechts abgehoben waren. Andererseits sah die Liste so weder ansprechend aus, noch ihr Design mit dem des restlichen musdb vollständig konsistent. Heute haben wir dieses Problem durch behoben.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;die-neue-auswahlliste&quot;&gt;Die neue Auswahlliste&lt;/h3&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/04/28/neue-liste-zur-wahl-der-ereignistypen-in-musdb/./Screenshot-EventType_List_New.png&quot; alt=&quot;Screenshot der neuen Auswahlliste&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;
Auswahlliste der Ereignistypen ab 28.04.2019
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;In der überarbeiteten Auswahlliste gibt es zuerst einmal eine Eingabe, mit dem die Liste für ein schnelleres Auswählen gefiltert werden kann. Darunter finden sich die schon bekannten Auswahlmöglichkeiten als Tabelle formatiert. Die Auswahlfelder sind statt als Buttons als linksstehende Tabellenköpfe formatiert. Durch die Hintergrundfarbe, die wir auch sonst für Buttons- und Aktionsfarben verwenden, sind die Auswahlfelder als solche markiert. Andererseits ist die Liste eine ganz neue Kategorie im Design, sodass sich das Problem der gebrochenen Konsistenz nicht stellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zusätzlich zur Umformatierung zur eindeutigen Tabelle erscheinen jetzt die Ereignistyp-Symbole, die bisher schon in (Ereignis-)Zeitleisten in der Ausgabe verwendet werden, vor dem Namen des Ereignistyps. Für drei kürzlich eingefügte Ereignistypen gibt es deshalb seit heute auch entsprechende Symbole: “bemalt” (&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/04/28/neue-liste-zur-wahl-der-ereignistypen-in-musdb/./Event-37_times.svg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;), “illustriert” (&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/04/28/neue-liste-zur-wahl-der-ereignistypen-in-musdb/./Event-38_times.svg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;), und “wurde abgebildet (Ort)” (&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/04/28/neue-liste-zur-wahl-der-ereignistypen-in-musdb/./Event-36_times.svg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;).&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <title>&quot;Montags im Museum&quot;. Der Video-Blog des Stadtmuseums Cottbus</title>
        <published>2019-03-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-03-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Robert Büschel</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Tim Köhler</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/27/montags-im-museum-der-video-blog-des-stadtmuseums-cottbus/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Robert Büschel und Tim Köhler (Stadtmuseum Cottbus)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;»Ach, Sie arbeiten auch montags? Ich dachte, da haben sie zu.«&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wie oft wohl bekommen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Museen das zu hören? Diese Frage nahmen wir vom &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Homepage Stadtmuseum Cottbus&quot; href=&quot;https://www.stadtmuseum-cottbus.de/&quot;&gt;Stadtmuseum Cottbus&lt;/a&gt; zum Anlass und starteten unseren eigenen Video-Blog (kurz: Vlog) &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;hier gehts zum Vlog des Stadtmuseums&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/channel/UCT0MbQcrdfgf1D4Es55xNRg&quot;&gt;»montags im museum« auf &lt;/a&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Youtube Blog&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/channel/UCT0MbQcrdfgf1D4Es55xNRg&quot;&gt;Youtube&lt;/a&gt;. In unregelmäßigen Abständen machen wir hier mit Kurzclips auf die sichtbare und vor allen Dingen unsichtbare Arbeit im Museum aufmerksam. Die selbst gedrehten Filme (5-15 Minuten) porträtieren auf unterhaltsam lockere Art uns und unsere Arbeit am Stadtmuseum, stellen aktuelle Ausstellungen vor oder setzen einzelne Objekte und Objektgeschichten in Szene. Den Impuls für den Vlog gab Tim Köhler, z.Z. als externer Kurator des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projektes »Sportlich auf dem Weg zum Cottbuser Ostsee« am Hause tätig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/27/montags-im-museum-der-video-blog-des-stadtmuseums-cottbus/./Bild2.JPG&quot; alt=&quot;“Der Instagramauftritt des Stadtmuseums Cottbus”&quot; title=&quot;Der Instagramauftritt des Stadtmuseums Cottbus&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;einblicke-in-die-dingliche-welt-des-museums&quot;&gt;Einblicke in die dingliche Welt des Museums&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Anmutung nach als lockerer und kurzweiliger Plausch inszeniert, verfolgen wir mit dem Vlog mehrere Zielsetzungen. Zum einen sollen in erster Linie dem Alter und der Mediennutzung nach jüngere und vielleicht auch museumsfernere Zielgruppen angesprochen werden. Als regionales Museum mit stadthistorischem Schwerpunkt verfolgen wir seit einiger Zeit eine neue Digitalstrategie, welche sich mit &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;zur Facebook-Seite des Stadtmuseums&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/stadtmuseum.cottbus/&quot;&gt;Facebook&lt;/a&gt; und &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;das Stadtmuseum bei Instagram&quot; href=&quot;https://www.instagram.com/stadtmuseumcottbus/?hl=de&quot;&gt;Instagram&lt;/a&gt; auf die Sozialen Netzwerke und die Museumshomepage stützt. Mit einem Cottbus-bezogenen Wissensspeicher, Bilderrätseln, »Objekten der Woche« u.v.m. wollen wir uns als Akteur rund um die Geschichte der Stadt und damit verbundene Identitätsfragen positionieren. Dabei bieten wir nicht nur Einblicke in die dingliche Welt des Museums, sondern auch historische Fakten und Geschichte(n) unserer Stadt und stellen sie zur Diskussion. So waren erste Themen des Vlogs u.a. die baubezogene Kunst im Stadtraum oder Objekte einer Sonderausstellung.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;sichtbarmachen-der-musealen-arbeit&quot;&gt;Sichtbarmachen der musealen Arbeit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein anderes Ziel ist die Erhöhung der Transparenz musealer Arbeit und damit das Sichtbarmachen des zumeist Unsichtbaren. Die umfangreichen Anstrengungen des Ausstellungsaufbaus, das Sammeln und Bewahren der Objekte u.s.w. Die Auswahl der Themen ist prinzipiell offen, dem Charakter nach vielfältig, am potentiellen Interesse Außenstehender orientiert. Womit wir den Großteil unserer Arbeitszeit verbringen, wird außerhalb der Depot- oder Vorbereitungsräume kaum wahrgenommen. Aus diesem Grund richten wir den Blick in unserem Vlog vor allem auch auf die Arbeit hinter den Ausstellungen – eben weniger auf das Produkt, sondern vielmehr den begleitenden Prozess.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;erste-schritte&quot;&gt;Erste Schritte&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Durchaus lustbetont und experimentierfreudig gingen wir eher aus dem Bauch heraus die Themen für die ersten Clips an. Aus der täglichen Arbeit heraus lagen sie de facto auf dem Tisch. Doch im Haus fehlte es an Videotechnik und Schnittsoftware. Dementsprechend begannen wir zu nutzen, was privat vorhanden ist und von uns beherrscht werden kann. So greifen wir auf eine private digitale Spiegelreflexkamera sowie auf Open-Source-Software des heimischen Computers zurück. Es ist sicherlich nicht der Idealzustand, aber es galt und gilt einen Anfang zu machen. Mit der Idee im Gepäck, mit Kamera und Baulampen gingen wir in unsere Sonderausstellung »[…] das ist der Krieg, alles Teufelswerk.«, sprachen vor laufender Kamera über das Sammeln und die gezeigten Objekte und versuchten dabei noch sympathisch rüberzukommen. Da der zeitliche Aufwand – auch in der Postproduktion – nicht zu groß werden soll, erhalten wir bspw. kleine Versprecher in unseren Filmen. Einerseits hat es für uns etwas mit dem bereits angesprochenen Plausch- und Entertainment-Charakter des Vlogs zu tun. Andererseits sind wir Laien auf diesem Gebiet und das darf man unserer Meinung nach auch wahrnehmen oder ganz im Gegenteil, nur so werden wir vielleicht auch als authentisch und glaubwürdig wahrgenommen. Dennoch entwickeln wir uns von Clip zu Clip weiter, u.a. sind die Baulampen durch Fototageslichtlampen ersetzt worden, wir haben begonnen Gäste einzuladen, experimentieren auch mit den Längen der Clips, den Drehorten oder auch der Moderation.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;vielfalt-der-orte-und-themen&quot;&gt;Vielfalt der Orte und Themen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Abhängig vom jeweiligen Thema ist die Wahl des Drehorts. Hier bieten sich uns eine Vielzahl an Möglichkeiten im und außerhalb des Museums. Klassischerweise denken wir zuerst an die Ausstellungsräume. Doch wo lassen sich Themen der Sammlung und Bewahrung besser besprechen als in den Depoträumen, zumal die auch für den Besucher während eines Museumsbesuches in der Regel nicht zugänglich sind? Auch das Büro, Archiv, die Teeküche können als Drehorte bspw. für die Konzipierung der neuen Sonderausstellung dienen. Die Vielfältigkeit der Arbeit ermöglicht die Vielfalt der Drehorte. Selbiges gilt für die Gesprächsgäste. Die kurzweilige Diskussion mit einer Kuratorin bietet andere Einblicke als das Gespräch mit dem Museumspädagogen. Unter Beachtung von sämtlichen Datenschutz- und Bildrechtsfragen können so spannende Einblicke mit verschiedenen Akteuren entstehen – ein mannigfaltiges Porträt des Hauses, das vom Moment der Veröffentlichung an viral durchs Internet »geistert« und dort fortwährend und zählbar wahrgenommen wird.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;nicht-auf-die-schnelle&quot;&gt;Nicht auf die Schnelle&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Rechnet man die Arbeitszeit am Clip hoch, wird aus einem fünfminütigen Film ein Vormittag Produktionszeit. Für den Dreh (inkl. Auf- und Abbau) gilt es rund eine Stunde zu veranschlagen. Vorbereitende Absprachen sowie die Produktion mit Schnitt und Ausspiel schlagen noch einmal mit circa zwei bis drei Stunden zu Buche. Der Computer arbeitet jedoch weitaus länger, zum Beispiel beim Hochladen des Films auf Youtube. Der Aufwand für die Produktion ist eine nicht zu unterschätzende Größe mit Blick auf die Ressourcen – Personal, Zeit und Technikeinsatz. Hier schließt sich die Abwägung von Einsatz und Ergebnis an. Es gilt also die Frage nach der Sinnhaftigkeit zu klären.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;und-das-resumee&quot;&gt;Und das Resümee?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Positive Auswirkungen auf die Besucherstatistik sind wie für jedwede Öffentlichkeitsarbeit ein erstrebenswertes, aber eben auch sehr langfristiges Ziel. Kurzfristig hilft es vielleicht die Vlog-Besucher wie Veranstaltungsgäste zu bewerten – durchaus flüchtig, kommen sie aber vermutlich wieder! Ein anzustrebender Imagegewinn für das Haus als Ganzes lässt sich natürlich kaum quantifizieren. Dennoch ist es für uns eine wichtige Motivation. Die ersten vier Clips haben sich bisher jeweils durchschnittlich hundert Plattform-Besucher angesehen. Ob auch nur einer von ihnen im Stadtmuseum Cottbus als zahlender Besucher war oder sein wird, wissen wir nicht. Jedoch können wir davon ausgehen, dass sich diese Personen ein paar Minuten mit der Geschichte der Stadt Cottbus, dem Stadtmuseum und der musealen Arbeit im allgemeinen auseinandergesetzt hat. Das ist – wie wir finden – durchaus ein Erfolg.&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt »montags im museum« probieren wir schlichtweg für uns etwas Neues aus. Natürlich ist es nur einer von mehreren Kanälen im Medienpool, der bespielt werden kann und dann auch muss, denn das Publikum »will bei Laune gehalten werden«. Jedes Museum muss für sich festlegen, welche Kanäle es bedienen kann und welche nicht. Nur wenige Museen im Land Brandenburg haben eine eigene Abteilung Öffentlichkeitsarbeit – wir beispielsweise haben keine. Doch mit dem Credo »Wenn es nicht klappt, dann lassen wir es wieder!« hatten wir uns vor circa drei Monaten für den Start des eigenen Youtube-Kanals mit selbstproduzierten Vlog-Clips entschieden und haben dafür durchweg positives Feedback bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;so-bleibt-uns-zum-schluss-nur-noch-zu-sagen-klappe-action-wir-bleiben-dran&quot;&gt;So bleibt uns zum Schluss nur noch zu sagen: »Klappe &amp;amp; Action!« Wir bleiben dran.&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/channel/UCT0MbQcrdfgf1D4Es55xNRg&quot;&gt;Hier geht es zum Vlog.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Neues Thema bei museum-digital: Die Pfalz im Ersten Weltkrieg</title>
        <published>2019-03-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-03-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/26/neues-thema-bei-museum-digital-die-pfalz-im-ersten-weltkrieg/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/26/neues-thema-bei-museum-digital-die-pfalz-im-ersten-weltkrieg/">&lt;p&gt;Auch wenn das Kriegsende mehr als 100 Jahre zurück liegt, der erste Weltkrieg und seine Folgen sollen nicht vergessen werden. Das Historische Museum der Pfalz in Speyer hat deshalb eine kleine virtuelle Ausstellung zusammengestellt, die unter dem Titel “Die Pfalz im Ersten Weltkrieg” ein Schlaglicht auf die Auswirkungen des Krieges auch Abseits der Frontverläufe wirft.&lt;/p&gt;
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        <title>museum-digital übersetzen</title>
        <published>2019-03-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-03-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/02/museum-digital-uebersetzen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/02/museum-digital-uebersetzen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/02/museum-digital-uebersetzen/">&lt;p&gt;In nächster Zeit wird die Ausgabe von museum-digital vorraussichtlich in einige zusätzliche Sprachen übersetzt. Aus diesem Anlass möchte ich hier den Prozess des Übersetzens von museum-digital vorstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Übersetzungen müssen derzeit an mehreren Stellen geschehen. Für alle Textstücke, die im serverseitig ablaufenden Code verwendet werden, haben wir ein eigenes Übersetzungstool. Zusätzlich gibt es (weniger) Übersetzungsvariablen, die in JavaScript-Dateien verwendet werden, die im Browser des Seitenbenutzers ausgeführt werden. Diese müssen noch direkt im JSON-Format bearbeitet werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-ubersetzungstool&quot;&gt;Das Übersetzungstool&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zum Beginn des Übersetzens erhält jeder Übersetzer einen Account in unserem Übersetzungstool. Mit diesem Account sind dem Nutzer zwei Sprachen zugeordnet: Einerseits die Ausgangssprache, aus der heraus übersetzt wird, und andererseits die Zielsprache, in die Übersetzt wird.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/02/museum-digital-uebersetzen/./Screenshot-Translations-Table-1024x470.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Tabelle, in der die Übersetzungen bei museum-digital stattfinden.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Einloggen erreicht man zuerst eine Übersicht der übersetzbaren Dateien, in Kacheln gruppiert nach ihrem Anwendungsfeld (“Backend”, “Frontend”). Jede Kachel enthält eine Liste von Dateinamen. Durch einen Klick auf einen dieser erhält man die Möglichkeit, die jeweilige Datei in einer Tabelle zu bearbeiten. Die Dateien sind dabei grob ihrem Anwendungszweck nach benannt: home.json im Bereich “Frontend” enthält Variablen, die auf der Startseite der Ausgabe von museum-digital verwendet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Tabellen in denen nun eine Datei übersetzt wird sind immer gleich aufgebaut. In der linken Spalte steht der Name der jeweiligen Übersetzungsvariable. In der Mittigen steht der Inhalt der Variable in der Ausgangssprache. Rechts befindet sich ein Textfeld, in das die Übersetzung eingetragen werden kann. Direkt unter der Tabelle befindet sich ein “Save”-Button, mit dem die Übersetzungen dann auch final eingetragen sind.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;meine-ubersetzungen-sind-nicht-gleich-sichtbar&quot;&gt;Meine Übersetzungen sind nicht gleich sichtbar?&lt;/h3&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/02/museum-digital-uebersetzen/./Screenshot-Translations-Approve-1024x461.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Screenshot des “Freischalt-Bereichs” für Administratoren im Übersetzungstool von museum-digital. Im unteren Bereich findet sich der Überblick über den Status der Übersetzungen, erstellt mithilfe von git.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Übersetzungen, die so gemacht wurden, sind nicht sofort sichtbar. Weil die Übersetzungsdateien auch HTML-Markup enthalten können, das falsch geschrieben die Darstellung der Seite stören könnte, haben wir eine Überprüfungsphase zwischengeschaltet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind einige Dateien übersetzt, gibt der oder die Übersetzende einem Administrator bescheid. Dieser kann die neuen Übersetzungen dann in einem gesonderten Administrationsbereich freischalten. Technisch gesehen bedeutet das, dass die .json-Dateien in .php-Dateien überführt werden, die dann direkt durch das Programm aufgeführt werden können. Um einen Überblick über die Änderungen zu erhalten, werden diese dem Administrator im “Freischalt-Bereich” angezeigt.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;weitere-ubersetzungen&quot;&gt;Weitere Übersetzungen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Nach der Übersetzung mit unserem Übersetzungstool verbleiben einige Textstücke, die in browserseitig ausgeführtem Code verwendet werden. In diesem verwenden wir eine andere Struktur für das Laden der Übersetzungen: Statt immer nur die Sprache zu laden, die gerade benötigt wird, werden immer alle verfügbaren Sprachvarianten geladen. Statt in eigenen Dateien befinden sich die Übersetzungen in demselben Script, wie der Code, der sie verwendet. Deshalb können diese Textstücke bisher noch nicht mit dem Übersetzungstool übersetzt werden. Stattdessen müssen diese direkt im Code übersetzt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit dies geschehen kann, sendet ein Administrator den Übersetzenden die jeweiligen Code-Schnipsel per Mail zu, in die die Übersetzung eingetragen werden muss. Nachdem diese zurückgeschickt und in den Code eingefügt wurden, ist die Übersetzung beendet.&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Neu dabei: Kunsthandwerk aus Ruanda im Landesmuseum Koblenz</title>
        <published>2019-03-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-03-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/02/neu-dabei-kunsthandwerk-aus-ruanda-im-landesmuseum-koblenz/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/02/neu-dabei-kunsthandwerk-aus-ruanda-im-landesmuseum-koblenz/">&lt;p&gt;Jetzt importiert bei museum-digital:rheinland-pfalz: Mehr als 250 kunsthandwerkliche Objekte aus Ruanda. In der zugehörigen Sammlungsbeschreibung heißt es: “Für die Ausstellung „Frauen – Flechten – Formen. Kunsthandwerk aus Ruanda“, die von Juni bis November 2017 im Landesmuseum Koblenz gezeigt wurde, wurde ein eigener Sammlungsbestand angelegt. Die Objekte wurden teils im November 2016 in Ruanda gekauft, teils vor Ort bestellt und bis Februar 2017 fertiggestellt. Einige ältere Objekte wurden auch vom Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz / Ruanda gestiftet. …”. Mehr zur Sammlung findet sich &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=11&amp;amp;gesusa=550&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/02/neu-dabei-kunsthandwerk-aus-ruanda-im-landesmuseum-koblenz/landesmuseum_koblenz_ruanda.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>md:term</title>
        <published>2019-02-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-02-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/02/28/mdterm/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2019/02/28/mdterm/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/02/28/mdterm/">&lt;p&gt;Dies ist ein alter Beitrag zu md:term aus meinem persönlichen Blog, der bisher hier nicht auffindbar war. Da mich in letzter Zeit häufiger Fragen zum maschinellen Auslesen der kontrollierten Vokabulare von museum-digital erreichen, veröffentliche ich ihn hier noch einmal. Auch wenn der Beitrag, ursprünglich geschrieben im Januar 2017, schon älter ist, sollte md:term doch im Blog von museum-digital vorgestellt sein.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Seit letzter Woche ist die neue API für die kontrollierten Vokabulare bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museum-digital.de&quot;&gt;Museum-Digital&lt;/a&gt; online: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://term.museum-digital.de/&quot;&gt;md:term&lt;/a&gt;. Zusätzlich zur eigentlichen Schnittstelle bietet md:term einen Vokabularbrowser, mit dem Benutzer (ob Programmierer oder nicht) durch die Vokabulare navigieren können.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kontrollierte-vokabulare-bei-museum-digital&quot;&gt;Kontrollierte Vokabulare bei Museum-Digital&lt;/h2&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/02/28/mdterm/./screenshot-md-nat-helm-1024x508.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Eine Suche nach dem Begriff Helm. Links sind Angaben zum Begriff zu finden.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontrollierte Vokabulare kommen bei Museum-Digital sowohl bei der Suche als auch bei der Bereitstellung von Kontextdaten zu Museumsobjekten zur Anwendung. Wer z.B. in der deutschlandweiten version von Museum-Digital nach Helm sucht, wird in der Seitenspalte links eine Liste mit unterbegriffen und verwandten Begriffen von Helm finden, die aus den internen kontrollierten Vokabularen gespeist wird. Ist nun ein Objekt ausgewählt, finden sich hinter den Namen von verknüpften Personen und Orten Schalter mit dem Buchstaben i. Klickt der Benutzer auf einen dieser Schalter, werden (so vorhanden) Daten aus den kontrollierten Vokabularen von Museum-Digital angezeigt - Beschreibungen, alternative Namen, Links zu z.B. Wikipedia - oder anhand dieser Daten aus anderen Quellen hinzugeladen - z.B. Karten im Fall eines verknüpften Ortes, auf denen der Ort mithilfe von bei Museum-Digital gespeicherter Koordinaten lokalisiert wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontrollierte Vokabulare sind also ein wichtiges, wenn auch relativ leicht zu übersehendes Element von Museum-Digital. Entsprechend wird viel Arbeit in die Moderation der Vokabulare gesteckt.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/02/28/mdterm/./md-nat-friedrich-IV-1024x507.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Informationen zu Friedrich IV. von Braunschweig-Lüneburg (1574-1648) werden, so angefordert, zur Objektseite Medaille von Johann Blum auf Herzog Friedrich von Braunschweig-Lüneburg und die Verhandlungen zum Westfälischen Frieden, 1646 hinzugeladen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während jeder Eingebende neue Begriffe hinzufügen kann, werden diese von einer ausgewählten Gruppe von Leuten moderiert, angereichert oder ggfs. mit existierenden Begriffseinträgen zusammengeführt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittlerweile sind alleine in den deutschsprachigen kontrollierten Vokabularen - unterteilt in Personen, Orte, Zeiten und Schlagworte - über 55000 moderierte Begriffe vorhanden, die sicherlich nicht nur für die Verwendung bei Museum-Digital nützlich sein können. Das Schreiben einer öffentlichen und generell nutzbaren Schnittstelle ist eine logische Konsequenz hiervon.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;md-term&quot;&gt;md:term&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Daten aus den kontrollierten Vokabularen sind bei md:term in bisher drei Formaten abrufbar: Einer im Webbrowser betrachtbaren und navigierbaren HTML-Version, in JSON und SKOS, die als leicht maschinenlesbare Formate die Benutzung durch externe Programierer erleichtern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein wichtiger Teil von md:term ist hierbei die Umbenennung von Variablen. Während museum-digital ursprünglich in Deutschland entstanden ist und in der Datenbank entsprechend deutsche Namen verwendet werden, wird es mittlerweile beispielsweise auch in Ungarn eingesetzt. Damit die Benutzung der kontrollierten Vokabulare auch durch nicht deutschsprachige Programmierer möglich ist, werden die Variablennamen mit englischen Entsprechungen überschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ebenfalls auf internationale Benutzbarkeit ausgerichtet, bietet die HTML-Version deutsche und englische Übersetzungen von feststehenden (also nicht nur zu einem einzelnen Datensatz gehörenden) Texten, z.B. Überschriften und der Navigation. Dies kann in Zukunft leicht um zusätzliche Sprachen erweitert werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;daten-von-md-term-abfragen&quot;&gt;Daten von md:term abfragen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Zur Abfrage von md:term in JSON und SKOS muss die ID eines Eintrags in der entsprechenden Datenbank bekannt sein. Ist dies der Fall, wird eine Abfrage in der URL nach dem Format https://term.museum-digital.de/Name der Vokabularversion (z.B. md-de)/Typ des Eintrages/ID/format durchgeführt. Zum Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;pre class=&quot;giallo&quot; style=&quot;color-scheme: light dark; color: light-dark(#000000, #E6EDF3); background-color: light-dark(#FFFFFF, #0D1117);&quot; &gt;&lt;code data-lang=&quot;plain&quot;&gt;&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;$ curl https://term.museum-digital.de/md-de/place/13384/json&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;{&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;    &amp;quot;id&amp;quot;: &amp;quot;13384&amp;quot;,&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;name&amp;quot;: &amp;quot;Abtstra\u00dfe (Brandenburg an der Havel)&amp;quot;,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;    &amp;quot;class&amp;quot;: &amp;quot;Stra\u00dfe&amp;quot;,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;    &amp;quot;tgn&amp;quot;: &amp;quot;&amp;quot;,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;    &amp;quot;geonames&amp;quot;: &amp;quot;&amp;quot;,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;    &amp;quot;latitude&amp;quot;: &amp;quot;52.406989561274&amp;quot;,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;    &amp;quot;longitude&amp;quot;: &amp;quot;12.564392566637&amp;quot;,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;    &amp;quot;zoom&amp;quot;: &amp;quot;16&amp;quot;,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;    &amp;quot;note&amp;quot;: &amp;quot;Stra\u00dfe in Brandenburg an der Havel&amp;quot;,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;    &amp;quot;synonyms&amp;quot;: [],&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;    &amp;quot;references&amp;quot;: [],&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;    &amp;quot;broader&amp;quot;: {&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;        &amp;quot;&amp;quot;: [{&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;            &amp;quot;name&amp;quot;: &amp;quot;Brandenburg an der Havel&amp;quot;,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;            &amp;quot;broader_id&amp;quot;: &amp;quot;246&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;        }]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;    },&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;    &amp;quot;narrower&amp;quot;: []&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span class=&quot;giallo-l&quot;&gt;&lt;span&gt;}&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Aus den Abfrageergebnissen kann man IDs für weitere Abfragen finden, der Ort im Beispiel, die Abtstraße (Brandenburg an der Havel) mit der ID 13384 ist Brandenburg an der Havel mit der ID 246 untergeordnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Suchfunktion ist bisher nur in der HTML-Ausgabe vorhanden. Gibt es ein im Namen perfekt übereinstimmendes Suchergebnis oder nur ein einziges bei einer loseren Entsprechung, wird direkt auf den entsprechenden Eintrag umgeleitet. Gibt es zwei oder mehr, so werden dem Benutzer die möglichen Suchergebnisse mit Titel und, so vorhanden, Beschreibung aufgelistet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist man so zum gewünschten Eintrag gelangt, ist über der Ausspielung der Daten ein Feld mit der Abfrage-URL und - direkt darunter - Links zum Eintrag in alternativen Formaten zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/02/28/mdterm/./md-term-abtstr-1024x493.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Screenshot aus md:term. Zeigt eine Ortsansicht.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.jrenslin.de/post/40&quot;&gt;Originalbeitrag: https://www.jrenslin.de/post/40&lt;/a&gt;]&lt;/p&gt;
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Museum digital: Hochauflösend statt Karteikasten</title>
        <published>2019-02-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-02-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/02/26/museum-digital-hochaufloesend-statt-karteikasten/">&lt;p&gt;Auf WDR 5 Quarks ist ein spannender Beitrag über museum-digital zu hören: &lt;s&gt;Museum digital: Hochauflösend statt Karteikasten&lt;/s&gt; (&lt;em&gt;Link zur WDR-Audiothek nicht mehr verfügbar&lt;/em&gt;). Es geht um die Chancen und Herausforderungen der digitalen Inventarisierung und der Präsentation der Digitalisate im Internet. Mit dabei ist auch das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=10&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte&lt;/a&gt;. Im Interview berichten die Kolleginnen und Kollegen aus Potsdam von ihrer “digitalen Arbeit” mit den Beständen. Absolut hörenswert!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Museum-Digital bei WDR 5 Quarks</title>
        <published>2019-02-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-02-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/02/20/museum-digital-bei-wdr-5-quarks/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/02/20/museum-digital-bei-wdr-5-quarks/">&lt;p&gt;Gestern war museum-digital Thema eines Beitrags bei WDR 5 Quarks (Sektion: Hintergrund). Der Beitrag kann in der Mediathek des WDR angehört werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Update (Mai 2022)&lt;/em&gt;: Link entfernt, weil der Beitrag leider depubliziert wurde.&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Brandenburger Fotografinnen und Fotografen</title>
        <published>2019-01-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-01-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/01/26/brandenburger-fotografinnen-und-fotografen/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/01/26/brandenburger-fotografinnen-und-fotografen/">&lt;p&gt;Es gibt ein neues Themenportal bei museum-digital: &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Zum Thema: Brandenburger Fotografinnen und Fotografen&quot; href=&quot;https://short.museum-digital.de/Brandenburger_Fotogeschichte&quot;&gt;Brandenburger Fotografinnen und Fotografen&lt;/a&gt;. Das Themenportal greift verschiedene Aspekte der Geschichte der Fotografie in Brandenburg auf und illustriert diese anhand von Fotografien aus mehreren brandenburger Museen. Das Themenportal ist Ergebnis eines unter Federführung des Museumsverbandes Brandenburg e.V. durchgeführten und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg geförderten Projektes. Es ist auf Zuwachs ausgelegt, denn diese Geschichte hat sehr viele Facetten.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
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        <title>AG Brandenburgische Museen digital</title>
        <published>2018-12-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2018-12-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2018/12/17/ag-brandenburgische-museen-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2018/12/17/ag-brandenburgische-museen-digital/">&lt;p&gt;Was bedeutet Digitalisierung für das Tagesgeschäft eines Museums? Wie kann eine digitale Strategie aussehen? Welche Maßnahmen sind sinnvoll, was ist „Hype“? Wie können Museen in diesem Bereich zusammenarbeiten und sich gegenseitig stärken? Um den Austausch der brandenburgischen Museen zu diesen und andere Fragen rund um die Digitalisierung zu intensivieren, initiiert der Museumsverband des Landes Brandenburg e.V eine “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;AG Brandenburgische Museen digital&lt;/a&gt;”. Geplant ist, dass sich die AG zweimal im Jahr trifft. Ein stetiger Informationsaustausch wird über einen E-Mailverteiler und den Blog von museum-digital etabliert. Zur Teilnahme eingeladen sind alle brandenburgischen Museen, die sich bereits aktiv mit der Digitalisierung in der Museumsarbeit beschäftigen oder aber auch diesen Bereich zukünftig angehen bzw. stärker ausbauen wollen. Das Auftakttreffen der AG findet am 14. Februar 2019 in Berlin statt. Mehr Informationen finden Sie unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Neues Thema bei museum-digital: Brandenburgisches Glas</title>
        <published>2018-12-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2018-12-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2018/12/17/neues-thema-bei-museum-digital-brandenburgisches-glas/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2018/12/17/neues-thema-bei-museum-digital-brandenburgisches-glas/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2018/12/17/neues-thema-bei-museum-digital-brandenburgisches-glas/">&lt;p&gt;Es gibt ein neues Thema bei museum-digital. Unter Federführung von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=67&quot;&gt;Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG)&lt;/a&gt; und &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=10&quot;&gt;Potsdam-Museum&lt;/a&gt; wurde in den letzten Wochen das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?tid=690&quot;&gt;Thema “Brandenburgisches Glas”&lt;/a&gt; erstellt. Die hier gezeigten Objekte kommen aus verschiedenen Museen aus mehreren Instanzen von museum-digital.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2018/12/17/neues-thema-bei-museum-digital-brandenburgisches-glas/./Friedrich-Pokal_400.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auszug aus der Pressemitteilung der SPSG vom 17.12.2018:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“&lt;strong&gt;Worum geht es?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Seit Gründung der ersten Glashütte in Brandenburg im Jahre 1575 haben die brandenburgischen Kurfürsten und die ersten preußischen Könige die Glasherstellung und die Glasveredelung im Lande gefördert. Als der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm (1620-1688) im Jahr 1678 Johann Kunckel (1630-1703) nach Potsdam berief, leitete er damit eine nachhaltig wirkende Blütezeit der lokalen Glasproduktion ein. Das dem kostbaren Bergkristall in Klarheit und Härte annähernd ebenbürtige Kunkelsche Kristallglas ermöglichte in seiner Materialbeschaffenheit einen ausdrucksvollen Hoch- und Tiefschnitt. Dickwandige Becher und Pokale mit kräftigen Balustern, Spitzblatt- und Kugelfriesen, meisterhaft veredelt mit Wappen, Bildnissen, Devisen oder mythologischen Themen, wurden typisch für die Potsdamer Glashütte. Mit der Neuerfindung des Goldrubinglases war Potsdam um ein Alleinstellungsmerkmal reicher. Noch bis ins späte 18. Jahrhundert produzierte die 1736 nach Zechlin verlegte Hütte prunkvolles Hohlglas in hoher Qualität. Neben den Luxusprodukten der Hofglashütten entstand auch einfaches Gebrauchs- und Verpackungsglas in großem Umfang in brandenburgischen Manufakturen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ziel des Forschungsprojektes&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Brandenburgische Gläser gelangten im Laufe der Jahrhunderte in zahlreiche öffentliche und private Sammlungen. Die meisten von ihnen sind derzeit nur eingeschränkt oder gar nicht zugänglich. Ziel des Forschungsprojektes ist es, alle bekannten und unbekannten Produkte brandenburgischer Glashütten bis zum 18. Jahrhundert zu klassifizieren und digital an einem Ort sichtbar zu machen. Dieser Ort ist das Themenportal „Brandenburgisches Glas“ auf der Plattform „museum digital“, das nun mit zunächst ca. 220 Objekten online gegangen ist (https://direct.museum-digital.de/Brandenburgisches_Glas). Im Portal werden die wenigen Kenntnisse über das international namhafte Kulturerbe brandenburgisches Glas gesammelt und erweitert. Zudem werden einfache Gebrauchsgläser, Flaschen und Bodenfunde eingepflegt. Die Bestandsaufnahme über viele Sammlungen hinweg ermöglicht es, zeitgenössische Sortimente, prägnante Stilarten und individuelle Handschriften der Manufakturen und Meister zu dokumentieren. Alle Objektinformationen werden von der renommierten Glasexpertin Verena Wasmuth geprüft, gegebenenfalls korrigiert oder erweitert und erst dann in Absprache mit dem jeweiligen Eigentümer online gestellt. Jedes Glas erhält einen ausführlichen beschreibenden Text, der es klassifiziert und kontextualisiert. Da ein Großteil der Gläser bisher unpubliziert ist, erhält die Forschung starke neue Impulse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Namhafte Partner&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Vielzahl der namhaften Partner spiegelt das enorme Interesse an diesem Projekt. Dank gilt den Partnern der Pilotphase, dem Glasmuseum Hentrich in Düsseldorf, der Stiftung Stadtmuseum Berlin sowie dem Kunstmuseum Moritzburg in Halle (Saale). Alle drei Häuser übermittelten unkompliziert und bereitwillig Texte, Daten und fotografische Aufnahmen. Dank ihrer Initiative können der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit mehr als 200, zum größten Teil unpublizierte Gläser dauerhaft zur Verfügung gestellt werden. Für die Beratung im Vorfeld danken wir der Zeitschrift „der glasfreund“ und Privatsammlern.“&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Staatliche Museen zu Berlin bei museum-digital</title>
        <published>2018-11-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2018-11-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2018/11/29/staatliche-museen-zu-berlin-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2018/11/29/staatliche-museen-zu-berlin-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Seit letztem Wochenende sind die Staatlichen Museen zu Berlin &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://smb.museum-digital.de/&quot;&gt;bei museum-digital vertreten&lt;/a&gt;, mit mehr als 150.000 Objekten. Herzlich Willkommen !!&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Logos, Logos, Logos</title>
        <published>2018-10-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2018-10-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2018/10/26/logos-logos-logos/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2018/10/26/logos-logos-logos/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2018/10/26/logos-logos-logos/">&lt;p&gt;Anfang dieser Woche haben wir, wie einige Leser schon gesehen haben könnten, die Logos der internationalen Instanzen von museum-digital und das Logo, das im Handbuch angezeigt wird, angepasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Grund dafür ist simpel. Bisher gab es ein “Grund-logo”, das auf allen Instanzen benutzt wurde. Die einzigen Ausnahmen stellten das “bunte” Logo der deutschlandweiten Instanz und das Logo der Ungarischen dar. Regional strukturiert wie die Instanzen waren somit auch die Logos, was dazu führte, dass es kein Logo für museum-digital als übergreifendes Projekt gab (bisher hatten wir für diesen Zweck immer das Logo für die deutschlandweite Instanz benutzt, aber auch das ist ja eine starke regionale Eingrenzung). Das Logo für museum-digital findet zunächst seinen Platz im Handbuch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als zweiter Schritt wurde ein eigenes Logo für die internationalen Instanzen (abseits der Ungarischen) hinzugefügt. So wie die regionalen Instanzen in Deutschland dasselbe Logo mit verschiedenen Farben haben, haben auch die internationalen Instanzen ein in ihrer jeweiligen Farbe gefärbtes Logo. Das Logo ist nur leicht von dem bisherigen abgewandelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Logos können als Vektorgrafiken (unter CC-BY lizensiert) &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/misc/Logos.html&quot;&gt;im Handbuch&lt;/a&gt; heruntergeladen werden.&lt;/p&gt;
&lt;div
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  &lt;div class=&quot;flex items-center rounded-t-lg bg-(--admonition-bg) p-1&quot;&gt;
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    &gt;
      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>museum-digital: westfalen präsentiert 5000 Objekte aus 40 Museen</title>
        <published>2018-08-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2018-08-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2018/08/03/museum-digital-westfalen-praesentiert-5000-objekte-aus-40-museen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2018/08/03/museum-digital-westfalen-praesentiert-5000-objekte-aus-40-museen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2018/08/03/museum-digital-westfalen-praesentiert-5000-objekte-aus-40-museen/">&lt;p&gt;Ein Weihrauchschiffchen aus den Museen Burg Altena ist das 5000te Objekt, das museum-digital: westfalen heute präsentiert. 40 Museen zeigen inzwischen eine Auswahl Ihrer Bestände unter: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://westfalen.museum-digital.de/&quot;&gt;https://westfalen.museum-digital.de/&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Sichtbarmachung bisweilen unbekannter, verborgener und vielfach in ihrer Bedeutung unterschätzter Kulturgüter geschieht nicht um ihrer selbst willen; eine attraktive Gestaltung des Portals mit ansprechendem Design weckt das Interesse von fachlich Interessierten und Touristen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Museumsobjekte institutionenübergreifend zu finden ist ein wichtiger Beitrag zur kulturellen Bildung.&lt;br /&gt;
Die Vereinigung Westfälischer Museen fördert das Objektportal aktiv.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>md:cms - Erste Schritte</title>
        <published>2018-07-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2018-07-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2018/07/15/mdcms-erste-schritte/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2018/07/15/mdcms-erste-schritte/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2018/07/15/mdcms-erste-schritte/">&lt;p&gt;Bei museum-digital haben wir viel Kraft und Zeit in die API gesteckt - aber auch nach mehr als einem Jahr fehlen Beispiele von Programmen, die die API benutzen. Das mag daran liegen, dass die API lange Zeit nicht vollständig öffentlich dokumentiert war, oder daran, dass sich die Uhren im Museumsbereich generell etwas langsamer drehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits gibt es unter den Museen bei museum-digital (und anderswo) immernoch relativ viele, die keine eigene Website haben. Damit fällt zumindest für diese Institutionen der offensichtlichste Anwendungszweck schon von vorne weg aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf Basis der API könnten Museen Voransichten ihrer Objekte auf ihrer Webseite einbinden - sei es thematisch zu einem Beitrag passend oder als “Objekt des Monats” o.ä. auf der Startseite. Sie könnten sich einen Veranstaltungs- oder Ausstellungskalender anzeigen lassen, mit den Ausstellungen und Veranstaltungen die bei museum-digital eingetragen sind. Oder sie könnten eine Suche nach Objekten aus ihren Sammlungen auf ihrer eigenen Webseite bereitstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um ein Beispiel für eine Anwendung der API zu liefern und gleichzeitig vielleicht (d.h. hoffentlich) den kleinen Museen, die noch keine eigene Webseite haben, zu helfen habe ich mich im Laufe des Monats daran gesetzt ein kleines Content Management System zu bauen, das Museen ermöglichen soll, möglichst einfach eine simple Webseite zu bauen, in die nach Bedarf und auf eine einfach Benutzbare Art und Weise Inhalte aus museum-digital einfließen gelassen werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei museum-digital haben wir viel Kraft und Zeit in die API gesteckt - aber auch nach mehr als einem Jahr fehlen Beispiele von Programmen, die die API benutzen. Das mag daran liegen, dass die API lange Zeit nicht vollständig öffentlich dokumentiert war, oder daran, dass sich die Uhren im Museumsbereich generell etwas langsamer drehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits gibt es unter den Museen bei museum-digital (und anderswo) immernoch relativ viele, die keine eigene Website haben. Damit fällt zumindest für diese Institutionen der offensichtlichste Anwendungszweck schon von vorne weg aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf Basis der API könnten Museen Voransichten ihrer Objekte auf ihrer Webseite einbinden - sei es thematisch zu einem Beitrag passend oder als “Objekt des Monats” o.ä. auf der Startseite. Sie könnten sich einen Veranstaltungs- oder Ausstellungskalender anzeigen lassen, mit den Ausstellungen und Veranstaltungen die bei museum-digital eingetragen sind. Oder sie könnten eine Suche nach Objekten aus ihren Sammlungen auf ihrer eigenen Webseite bereitstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um ein Beispiel für eine Anwendung der API zu liefern und gleichzeitig vielleicht (d.h. hoffentlich) den kleinen Museen, die noch keine eigene Webseite haben, zu helfen habe ich mich im Laufe des Monats daran gesetzt ein kleines Content Management System zu bauen, das Museen ermöglichen soll, möglichst einfach eine simple Webseite zu bauen, in die nach Bedarf und auf eine einfach Benutzbare Art und Weise Inhalte aus museum-digital einfließen gelassen werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bisher ist der Code nur für die bei museum-digital teilnehmenden Museen zugänglich oder auf Anfrage zu erhalten, aber es ist geplant das CMS mittelfristig Open Source zu stellen. Bis es soweit ist, hoffe ich eine Hand voll Museen finden zu können, die das CMS ausprobieren und Feedback liefern können.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ziele&quot;&gt;Ziele&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Um die beiden Hauptziele bei der Erstellung des CMS, eine einfache Benutzbarkeit und eine ausreichende Integration mit der API von museum-digital, zu erfüllen, muss das System einige Bedingungen erfüllen.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Einfache Installierbarkeit
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Installation per Kopieren von Dateien oder automatisierbar&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wenige Abhängigkeiten (e.g. ohne, dass ein gesondertes Datenbanksystem benötigt wird)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Flexbilität
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Das System muss mit verschiedenen Instanzen von museum-digital umgehen können&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Themes: Das Design sollte einfach anpassbar und austauschbar sein&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einfache Bearbeitung
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;WYSIWYG-Editor&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einfache Integration mit museum-digital&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;installation&quot;&gt;Installation&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bei Seitenaufrufen werden wichtige Ordner und Dateien, soweit möglich, angelegt, wenn Sie noch nicht installieren. Auch data ist ein solcher Ordner: er existiert nicht, wird aber ggfs. beim ersten Seitenaufruf automatisch angelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um das CMS auf einem Server zu installieren, muss man die zip-Datei mit dem Code entpacken und die Inhalte auf den Server, auf dem es später laufen soll, heraufladen. Um in den Bearbeitungsbereich zu gelangen muss nun noch die Datei users.json.sample aus dem Unterordner appFiles in einen neuen Unterordner data kopiert werden und in users.json umbenannt werden. Damit ist der Standardbenutzer installiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Systemanforderungen sind relativ gering. Das CMS ist in PHP 7 geschrieben, dass auf den meisten Servern eh schon installiert ist. Weil einige Features von PHP 7 verwendet werden, die in PHP 5.X noch nicht verfügbar sind, sollte aber darauf geachtet werden, dass für den gegebenen Webspace / vHost etc. tatsächlich PHP 7 aktiviert ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ansonsten wird ein SSL-Zertifikat benötigt, damit die Kommunikation mit dem Server besonders im Eingabebereich verschlüsselt ablaufen kann (einfach ausgedrückt: die Seite muss unter einer mit URL https:// abrufbar sein). Ist keine verschlüsselte Verbindung möglich, lässt das System keine Benutzer in den Eingabebereich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um Seiten zu bearbeiten empfielt es sich auch, einen halbwegs aktuellen Browser zu benutzen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;seiten-bearbeiten&quot;&gt;Seiten bearbeiten&lt;/h2&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2018/07/15/mdcms-erste-schritte/./mdcms-eingabebereich-start.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Startseite des Eingabebereichs&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Einloggen im Eingabe-Bereich erscheint ein Willkommensbildschirm, mit einem kurzen Willkommenstext. Dieser Willkommenstext kann von Benutzern mit Adminrechten bearbeitet werden und bietet etwa die Möglichkeit, Regeln für das Schreiben von Beiträgen an einer für Bearbeitende oft gesehenen Stelle zu vermerken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Links findet sich die Navigation mit Links zu den Bearbeitungsseiten für Seiten und fest stehende Seitenelemente. Klickt man auf “Seiten” erscheint eine Übersicht aller verfügbaren Seiten; mit einem Klick auf das + daneben werden neue Seiten angelegt.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;einzelne-seiten&quot;&gt;Einzelne Seiten&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Für einzelne Beiträge oder können jeweils ein Titel, der Seiteninhalt, die Position in der Seitenhierarchie / Navigation und der Status als Entwurf oder öffentlicher Artikel angegeben werden. Die Bearbeitung von Seiteninhalten erfolgt mithilfe des WYSIWYG-Editors TinyMCE. So können Inhalte formatiert und z.B. Bilder auch ohne HTML-Kenntnisse eingefügt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Des weiteren können verschiedene Typen von Inhalten aus museum-digital über Platzhalter in den Text eingefügt werden. Um die Platzhalter zu generieren, findet sich am unteren Ende der rechten Seitenspalte ein Generator: Erst wird der Typ der Einbettung ausgewählt, dann zusätzliche URL-Parameter für die Auswahl eingegeben, dann kann mit einem Klick auf Generieren der Platzhalter generiert und in den Text kopiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel: Um das Objekt &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=46083&quot;&gt;Holzstelzsandalen, Syrien, Türkei&lt;/a&gt; als Vorschau-Kachel einzubetten, müsste man zuerst den Einbettungstyp Einzelobjekt (Kachel) auswählen. Danach muss man auf die URL der Objektseite bei museum-digital achten: https://st.museum-digital.de/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=46083. Nach “index.php” folgen die URL-Parameter. t=objekt bedeutet, dass es sich hierbei um eine Objektseite handelt - das ist durch den Einbettungstyp schon implizit bekannt und deshalb weniger interessant. oges=4608 ist an dieser Stelle der entscheidende Parameter: Er besagt, dass das Objekt mit der internen Nummer 4608 gemeint ist. Entsprechend kann oges=4608 nun in den Schlitz für zusätzliche Parameter eingefügt werden. Mit einem Klick auf Generieren wird der Platzhalter ([singleObjectTile]{oges=46083}) generiert. Dieser kann durch kopieren frei im Text platziert werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;feste-seitenelemente&quot;&gt;Feste Seitenelemente&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Auf eine ähnliche Art und Weise können auch feste Seitenelemente bearbeitet werden: Banner, Seitenspalte und Fußzeile. Ebenso wie bei den Hauptseiteninhalten kommt hier TinyMCE zum Einsatz, um die jeweiligen Elemente zu bearbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es fehlen jedoch die Schalter für die Hierarchie und den Veröffentlichungsstatus. Um ein Seitenelement nicht anzuzeigen, kann das entsprechende Eingabefeld einfach leer gelassen werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;integration-mit-museum-digital&quot;&gt;Integration mit museum-digital&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Integration mit museum-digital beschränkt sich nicht auf die genannten Einbettungen in normale Seiten. Zusätzlich zu diesen gibt es für die verschiedenen Arten von Einträgen bei museum-digital jeweils Spiegelseiten, mit den Detailinformationen aus museum-digital aber abgespeckter Funktionalität (es fehlen etwa die Social Media-Buttons und die Zitierfunktion). Wird das CMS von nur einer Institution benutzt, kann dies in den Seiteneinstellungen vermerkt werden, damit nicht auch die Inhalte anderer Institutionen verfügbar gemacht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Suchfunktion des CMS bietet außerdem neben einer Volltextsuche in den Seiten selbst eine Suche in den Objekten des Museums (oder der Museen, auch mehrere sind möglich). Dies ist möglich durch ein Abfragen der Such-API von museum-digital.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um die vielen Inhalte, die von museum-digital hinzugeladen werden, nicht bei jedem Aufruf der Seite neu abrufen zu müssen, besteht die Möglichkeit diese zwischenzuspeichern. Um den Server von museum-digital nicht übermäßig zu belasten und gleichzeitig die Ladezeit der eigenen Seite wesentlich zu verringern, lohnt es sich dieses Feature in den Seiteneinstellungen zu aktivieren.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;hilfetexte&quot;&gt;Hilfetexte&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Um dem Ziel einer möglichst einfachen und klaren Benutzbarkeit weiter näher zu kommen, gibt es hinter jedem Eingabefeld mit Ausnahme von Seitentiteln und Hauptinhalten ein Feld mit Hilfeinformationen. Dieses ist durch ein grau bzw. blau hinterlegtes Fragezeichen erkennbar. Beim überfahren mit der Maus wird der Hilfetext sichtbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ebenso gibt auf jeder Seite des Eingabebereichs Schalter für Hilfetexte, die die ganze Seite betreffen. Diese finden sich immer oben ganz rechts auf der Seite.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;sicherheit&quot;&gt;Sicherheit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Gerade im technischen Bereich haben Museen oft nur wenige oder keine eigenen Kräfte, die sich z.B. um das Aufsetzen einer Webseite kümmern können. Umso mehr sollte ein CMS für Museumswebseiten Sicherheitsfeatures von Haus aus anbieten - und by default aktiviert haben. Gleichzeitig sollten diese möglichst wenig beim Bearbeiten der Seite ins Gewicht fallen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Derzeit sorgen vor allem zwei Maßnahmen für eine erhöhte Sicherheit: Einerseits der Zwang zu HTTPS, das mittlerweile eigentlich ein Muss für Webseitenbetreiber ist, und andererseits die Implementation von &lt;em&gt;Content Security Policies&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;CSPs sind eine Maßnahme gegen Cross-Site-Scripting-Angriffe, also das Ausführen von externem Code auf der eigenen Seite, mit dem Daten von der eigenen Seite (z.B. Passwörter) an den Angreifer übertragen werden können. CSPs schützen dagegen, indem verschiedene Datenquellen und Typen von Datenquellen gezielt freigeschaltet werden müssen. Die Webseitenadministratoren können so etwa dem Browser des Benutzers mitteilen, dass Videos nur von der eigenen Seite oder https://youtube.com geladen werden können sollen, Bilder aber nur von der eigenen Seite.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr Informationen dazu finden sich in den Hilfetexten hinter den entsprechenden Eingabefeldern in den Seiteneinstellungen. Um zu den Seiteneinstellungen zu gelangen, muss man als Administrator eingeloggt sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil CSPs bisher nur von relativ wenigen Seitenadministratoren implementiert werden, unterstützt das CMS sie von Haus aus. Falls der Administrator sie aber schon auf Server-Ebene umgesetzt hat, ist das dem Setzen durch das CMS vorzuziehen, deshalb ist dieses Feature abschaltbar.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ein-erster-schritt&quot;&gt;Ein erster Schritt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Grundfunktionen zum Erstellen einer Museumsseite sind mit dem CMS auf seinem jetzigen Stand weitgehend abgedeckt. Dies gilt besonders für Museen, die museum-digital mit allen seinen Publikationsfunktionen benutzen und z.B. auch Ausstellungen und Veranstaltungen dort eintragen. Gleichzeitig fallen mir selbst schon bei kurzem Nachdenken einige Features ein, die wahrscheinlich relativ bald benötigt werden könnten. Dazu zählen etwa die Möglichkeit Seiten auch auf gleicher Ebene zu sortieren (also ihre Reihenfolge festzulegen) oder eine Blogfunktion.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Bestehende ist aber meiner Einschätzung nach schon ein erster stabiler Schritt. Ich würde mich über Tester, Anwender und Feedback freuen.&lt;/p&gt;
&lt;div
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    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Treffen der AG Digitalisierung MV Sachsen-Anhalt in Wolmirstedt</title>
        <published>2018-06-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2018-06-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2018/06/02/treffen-der-ag-digitalisierung-mv-sachsen-anhalt-in-wolmirstedt/">&lt;p&gt;Am 28.05. tagte im Museum Wolmirstedt die AG Digitalisierung im Museumsverband Sachsen-Anhalt. Neben den vielen Neuerungen, die museum-digital in der letzten Zeit erfahren hat, war der Einsatz eines internen Museums-Wiki zur Erfassung und Verwaltung von Informationen zentraler Punkt der Tagesordnung.&lt;br /&gt;
Über die ganztägige Veranstaltung ist ein kleiner Artikel inder Volksstimme erschienen (&lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Artikel in der Volksstimme vom 30.05.2018&quot; href=&quot;https://www.volksstimme.de/lokal/wolmirstedt/ein-digitaler-katalog-furs-museum-1953256&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Mehr als nur ein neues Gewand für museum-digital</title>
        <published>2018-05-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2018-05-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2018/05/20/mehr-als-nur-ein-neues-gewand-fuer-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2018/05/20/mehr-als-nur-ein-neues-gewand-fuer-museum-digital/">&lt;p&gt;Viele kleine Verbesserungen und die Suche nach einem geeigneten Platz für die Datenschutzerklärung haben uns erwogen das Design von museum-digital grundsätzlich zu überarbeiten. Das Layout wurde weiter an verschiedene Geräte und Bildschirme angepasst. Am auffälligsten ist vielleicht, dass die Startseite jeder Version - die stets recht leer war - nun von einem großen Bild eingenommen wird (keine Angst, es geht darunter weiter). Die großen Objektabbildungen rotieren und beim nächsten Aufruf kann eine andere erscheinen. Überarbeitet wurden insbesondere die Anzeigeseiten für einzelne Objekte, wo sich jetzt Zitierlinks finden und klarer erkennbar wird, wie die angebotenen Informationen verwendet werden können. Eine Überarbeitung hat auch die “Gezielte Suche” erfahren, es gibt jetzt wesentlich mehr Felder, in denen gezielt gesucht werden kann. Neu gestaltet wurden auch die Seiten zu Museen und Sammlungen … Schauen Sie selbst!&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2018/05/20/mehr-als-nur-ein-neues-gewand-fuer-museum-digital/md_nat_800.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>4000 Objekte in museum-digital:westfalen</title>
        <published>2018-02-09T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2018-02-09T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Manfred Hartmann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2018/02/09/4000-objekte-in-museum-digital-westfalen/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2018/02/09/4000-objekte-in-museum-digital-westfalen/">&lt;p&gt;Münster (8.2.2018). Zu Beginn der närrischen Festzeit haben auch wir ein freudiges Ereignis mitzuteilen: museum-digital: westfalen hat sein 4000stes Objekt online gestellt: eine Kranenkanne des Städtischen Hellweg-Museums in Geseke. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://westfalen.museum-digital.de/object/4889&quot;&gt;https://www.museum-digital.de/westfalen/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=4889&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Geseke wird derzeit der Gesamtbestand dokumentiert und parallel dazu ausgewählte Objekte im Internet publiziert. Das Museum befindet sich in einem großen Fachwerkhaus an der Nordseite des durch Geseke führenden Westfälischen Hellwegs, der eine bedeutende Handelsstraße war. Das Haus wurde 1664 von Friedrich Dickmann, einem Weinhändler aus Soest errichtet. Dank und Grüße gehen an Alexander Arens, der das Städtische Hellweg-Museum betreut und dokumentiert, sowie an Marion Kaiser, die fleißig online stellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Manfred Hartmann, LWL-Museumsamt für Westfalen)&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2018/02/09/4000-objekte-in-museum-digital-westfalen/mus_digi_west_4000.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Für die Ohren! AEG-Produktsammlung des Deutschen Technikmuseums bei museum-digital</title>
        <published>2018-01-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2018-01-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2018/01/08/fuer-die-ohren-aeg-produktsammlung-des-deutschen-technikmuseums-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2018/01/08/fuer-die-ohren-aeg-produktsammlung-des-deutschen-technikmuseums-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Das Deutsche Technikmuseum in Berlin hat jetzt einen ersten Teil seiner AEG-Produktsammlung bei museum-digital zugänglich gemacht. Es handelt sich um ca. 900 Geräte der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Museum ist auch im Besitz des Firmenarchivs der AEG. Aus diesem Archiv werden die entsprechenden Beschreibungen und Werbematerialien zu den einzelnen Geräten ebenfalls bei museum-digital veröffentlicht und über die Seiten zu den Geräten zugänglich gemacht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist dann nicht nur möglich ein “Operette 50”-Radio von Telefunken zu finden, sondern auch die passende Bedienungsanleitung und die seinerzeit verwendeten Werbematerialien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es lohnt sich ab und zu hineinzuschauen. Bisher sind erst 19 Archivalien zu den Geräten erfasst, aber das sollen schnell mehr werden.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2018/01/08/fuer-die-ohren-aeg-produktsammlung-des-deutschen-technikmuseums-bei-museum-digital/bajazzo.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Mehr als 100.000 Objekte bei museum-digital</title>
        <published>2017-12-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2017-12-14T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/14/mehr-als-100-000-objekte-bei-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/14/mehr-als-100-000-objekte-bei-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/14/mehr-als-100-000-objekte-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Mehr als 100.000 Objekte sind nunmehr bei museum-digital zu finden. Das war ein langer Weg: Von einem langsamen Start in 2009 bis zu immer schnellerer Zunahme in den letzten zwei Jahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der letzte größere Neuzugang war die Fotosammlung Jürgen Henschel des Friedrichhain-Kreuzberg-Museums in der Vieles aus der jüngeren Geschichte (West-) Berlins (1960er-1980er Jahre) mit der Kamera eines politisch engagierten Fotografen dokumentiert ist.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Neu bei museum-digital: GRASSI Museum für Angewandte Kunst</title>
        <published>2017-12-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2017-12-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/11/neu-bei-museum-digital-grassi-museum-fuer-angewandte-kunst/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/11/neu-bei-museum-digital-grassi-museum-fuer-angewandte-kunst/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/11/neu-bei-museum-digital-grassi-museum-fuer-angewandte-kunst/">&lt;p&gt;Mit zunächst 115 Objekten aus der Sammlung “Asiatische Kunst” beteiligt sich nun auch das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://sachsen.museum-digital.de/institution/69&quot;&gt;GRASSI Museum für Angewandte Kunst in Leipzig&lt;/a&gt; an &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://sachsen.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:sachsen&lt;/a&gt;. Unter den Preziosen aus allen Teilen Asiens sind viele bedeutende Exponate für die kunsthistorische Forschung zu finden. Die Veröffentlichung weiterer Sammlungsbereiche ist geplant, allerdings nimmt die Rechteklärung bei moderner Kunst recht viel Zeit in Anspruch.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/11/neu-bei-museum-digital-grassi-museum-fuer-angewandte-kunst/tara.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Neu bei museum-digital: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten</title>
        <published>2017-12-09T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2017-12-09T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/09/neu-bei-museum-digital-stiftung-preussische-schloesser-und-gaerten/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/09/neu-bei-museum-digital-stiftung-preussische-schloesser-und-gaerten/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/09/neu-bei-museum-digital-stiftung-preussische-schloesser-und-gaerten/">&lt;p&gt;Neu bei &lt;a href=&quot;museum-digital:brandenburg&quot;&gt;museum-digital:brandenburg&lt;/a&gt; ist die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/object/7360&quot;&gt;Stiftung Preußische Schlösser&lt;/a&gt; und Gärten, die zunächst mit etwas mehr als 100 Objekten aus dreien ihrer Sammlungen vertreten ist (Varia, Beleuchtungskörper und Gemäldesammlung). Es sollen bald mehr werden … Herzlich willkommen.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital und die Tastatur</title>
        <published>2017-12-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2017-12-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/03/museum-digital-und-die-tastatur/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/03/museum-digital-und-die-tastatur/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/03/museum-digital-und-die-tastatur/">&lt;p&gt;Eine kurze, aber erfreuliche Nachricht: Wir haben begonnen, an der Navigierbarkeit von museum-digital rein mit der Tastatur zu arbeiten. Auch wenn dies eher ein kleines Liebhaberprojekt sein mag, dürfte es gerade für die, die häufig mit museum-digital arbeiten eine willkommene Erleichterung sein.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;tastenkombinationen&quot;&gt;Tastenkombinationen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Drückt man F1 während man auf einer der Instanzen von museum-digital surft, erscheint folgende Übersicht:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;kbd&gt;Left / Right&lt;/kbd&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Previous / next image (only on image pages)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;kbd&gt;CTRL+Left / CTRL+Right&lt;/kbd&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Previous / Next page (available on all paginated or ordered pages)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;kbd&gt;CTRL+I&lt;/kbd&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Open image viewer (on object page)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;kbd&gt;CTRL+Y&lt;/kbd&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Focus search for objects&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;kbd&gt;CTRL+E / CTRL+R&lt;/kbd&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Toggle overlay for searching for museums / collections&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;kbd&gt;CTRL+0&lt;/kbd&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Return to home page&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;kbd&gt;CTRL+1 - CTRL+9&lt;/kbd&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Open the first, second … entry in list (museum overview, collection overview)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;kbd&gt;F1&lt;/kbd&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Show this help overlay&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der Hilfetext ist bisher in Englisch und wird in nächster Zeit wahrscheinlich noch nicht übersetzt werden, aber die kurzen Erläuterungen sollten trotzdem verständlich sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit den Cursortasten kann zwischen Bildansichten navigiert werden. Mit Cursortasten und gedrückter Steuerungstaste navigiert man generell zur nächten oder vorherigen Seite bei geordneten Seiten. Dazu gehören Suchergebnisse, aber auch die Museums- und Sammlungsübersichten. Auf Such- und Übersichtsseiten kann des weiteren mit der Steuerungstaste und den Zahlen 1-9 zum entsprechenden Eintrag der Liste navigiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die andere Kategorie der bisher eingebauten Tastenkombinationen stellen solche dar, mit denen man einen schnellen Zugriff auf Suchfunktionen hat. Mit STRG+Y wird der Suchschlitz für Objekte, oben auf der Seite, fokussiert. Mit STRG+E und STRG+R haben Benutzer einen Schnellzugriff auf die Suche nach Museen bzw. Sammlungen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;warum-die-steuerungstaste&quot;&gt;Warum die Steuerungstaste&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wichtig beim Setzen der Tastenbelegungen war uns, dass möglichst wenige der Tasten unerwartet gedrückt werden und das unbedarfte Benutzer nicht überrascht werden. Deshalb sind außer für den speziellen Fall von Abbildungsseiten - dort sollte eine Navigierbarkeit per Cursortasten intuitiv verstehbar sein - und F1, das so oder so nicht häufig aus Versehen gedrückt wird, alle Tastaturbelegungen mit der Steuerungstaste verbunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zusätzlich waren wir bemüht, im Browser gesetzte Tastenkombinationen nicht zu überschreiben. Daher kommt die etwas unintuitive Belegung von STRG+Y mit dem Fokussieren der Suche.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ein-erster-schritt&quot;&gt;Ein erster Schritt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das alles kann nur als erster Schritt bezeichnet werden. Aber nun, da der Code für spezifische Tastenbelegungen einmal da ist, ist es relativ leicht, neue hinzuzufügen. Also: Falls es Vorschläge für weitere, sinnvolle Ergänzungen gibt, sind Mails immer willkommen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das gilt bedingt auch für die Eingabeseite von museum-digital. Hier ist bisher nur das Navigieren zwischen den Bearbeitungsseiten für Objekte per STRG+Links und STRG+Rechts möglich. Mehr folgt bei Bedarf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuerst erschienen auf &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.jrenslin.de/post/50&quot;&gt;jrenslin.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div
  class=&quot;my-4 flex flex-col rounded-lg bg-(--admonition-bg)&quot;
  style=&quot;--admonition-bg: var(--admonition-info);&quot;
&gt;
  &lt;div class=&quot;flex items-center rounded-t-lg bg-(--admonition-bg) p-1&quot;&gt;
    &lt;div
      class=&quot;mx-2 h-4 w-4 text-[0px] [background:var(--url)_center_center_no-repeat] dark:invert&quot;
      style=&quot;--url: url(icons/info.svg);&quot;
    &gt;
      info
    &lt;/div&gt;
    &lt;span&gt;&lt;strong&gt;License&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
  &lt;/div&gt;
  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/03/museum-digital-und-die-tastatur/MD-Keybindings-Help-2017.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>500 Museen bei museum-digital:deutschland</title>
        <published>2017-07-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2017-07-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2017/07/21/500-museen-bei-museum-digitaldeutschland/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2017/07/21/500-museen-bei-museum-digitaldeutschland/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2017/07/21/500-museen-bei-museum-digitaldeutschland/">&lt;p&gt;Nun ist es entschieden … Das 500ste Museum, das sich an &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:deutschland&lt;/a&gt; beteiligt, ist das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://berlin.museum-digital.de/institution/19&quot;&gt;AlliiertenMuseum Berlin&lt;/a&gt;. Zunächst wurde - passend zum Erreichen dieser feiernswerten Marke - ein Bierkrug eingestellt.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Mehr als 90.000 Objekte bei museum-digital</title>
        <published>2017-07-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2017-07-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2017/07/07/mehr-als-90-000-objekte-bei-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2017/07/07/mehr-als-90-000-objekte-bei-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2017/07/07/mehr-als-90-000-objekte-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Die Anzahl der über museum-digital:deutschland erreichbar gemachten Museumsobjekte ist in den letzten Wochen stark gestiegen und auf mehr als 90.000 angewachsen. Dazu beigetragen haben insbesondere museum-digital:westfalen, wo die 3000-Objekte-Marke überschritten wurde und mehrere Importe, unter anderem aus dem Melanchton-Haus in Bretten und von der Gustav Mesmer Stiftung in Kirchentellinsfurt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die Zahl der beteiligten deutschen Museen ist gewachsen und auf 499 angestiegen. Wer wohl das 500ste Museum sein wird?&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>&quot;Handwerk in Brandenburg&quot; - Neues Thema bei museum-digital</title>
        <published>2016-12-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-12-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/12/12/handwerk-in-brandenburg-neues-thema-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Fünfzehn Museen aus Brandenburg haben in Zusammenarbeit mit dem Museumsverband des Landes ein &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=567&amp;amp;tid=567&quot;&gt;kleines Themenportal&lt;/a&gt; bei museum-digital erstellt. Thema ist die Geschichte des Handwerks in Brandenburg. Es ist eine sehr facettenreiche Sammlung von Aspekten dessen, was Handwerk ausmacht geworden: Von einzelnen Produkten über Produktionsmethoden und Werkzeuge zu Selbstverständnis, Zunftwesen und Rolle in der Gesellschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Thema ist offen angelegt, es wird nach und nach erweitert. Dies ist das erste Themenportal, das mit der kürzlich überarbeiteten Themen-Software von museum-digital erstellt wurde. Weitere Themen werden folgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Präsentation finden Sie&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=567&amp;amp;tid=567&quot;&gt; hier&lt;/a&gt; (als Einzelpräsentation) oder &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/567/567&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; (eingebunden in die deutschlandweite Version von museum-digital) oder &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/567/567&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; (eingebunden in museum-digital:brandenburg).&lt;/p&gt;
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        <title>Landhaus-Pläne und Mann mit Hut</title>
        <published>2016-11-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-11-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/11/05/landhaus-plaene-und-mann-mit-hut/">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Werkswohnhaus der Mansfeld AG in Burgörner&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass die Pläne des ehemaligen Bergbau-Konzerns Mansfeld auch Bauten aus unserer nächsten Umgebung zeigen, haben wir geahnt. Nun haben wir tatsächlich mehrere Bauzeichnungen gefunden, die Planungen aus unserer Nachbarschaft zeigen und von denen wir Euch ein Gebäude etwas näher vorstellen wollen. Wenn wir einen Blick aus unserem Bürofenster im Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss werfen, fällt er zunächst auf den Schlosspark. Heute weitgehend verborgen hinter Bäumen, befinden sich mehrere Wohnhäuser, von denen wir jetzt wissen, dass diese in den 1920er Jahren von der Mansfeld-AG für ihre Mitarbeiter errichtet wurden. Die idyllisch gelegenen Wohnhäuser im Park wurden für leitende Beamte und Geschäftsführer des Werks erbaut. Einige Pläne zeigen ein herausstechendes Wohnbauprojekt: Es handelt sich um Bauzeichnungen für das Haus von Otto Busse. Busse war von 1910 bis 1927 Direktor des Mansfelder Kupfer- und Messingwerkes (MKM) in Hettstedt, das unweit des Schlossparks gelegen ist und das bis heute produziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2016/11/05/landhaus-plaene-und-mann-mit-hut/./20161103_145805.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Portrait des Werksdirektors Otto Busse, Abb. aus: Das Mansfeld Kupfer- und Messingwerk Hettstedt als Jubilar. Zur 25. Wiederkehr seiner Betriebseröffnung 1909-1934. Leipzig o. J. [1934]., Abb. S. 31.&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Pläne für das „Landhaus Dr. Busse“ von 1923/24 zeigen das Gebäude bis ins kleinste Detail: unter anderem sind Fensterläden, Kandelaber, auch Rankgitter und Sitzbänke dargestellt. Ebenso findet sich auf einem der Pläne eine Staffagefigur: An der Eingangstür ist ein Mann in Mantel und mit Hut dargestellt, der im Begriff ist, die Tür zu öffnen. Er stellt nicht etwa den Hausherren Busse dar, sondern die eingefügte Figur erleichtert es dem Betrachter, die Dimensionen des Hauses zu erfassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2016/11/05/landhaus-plaene-und-mann-mit-hut/./000482_Burgrner_busse_bearb_..jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;F. R. 1923, Bauplan für den Neubau eines Werkswohnhauses im Schlosspark Burgörner, Ansicht gegen Norden, Haus Direktor Busse. Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss, Inv.-Nr. 000482.&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2016/11/05/landhaus-plaene-und-mann-mit-hut/./000482_Burgrner_busse_bearb_.1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;F. R. 1923, Ausschnitt aus dem Bauplan für den Neubau eines Werkswohnhauses im Schlosspark Burgörner, Ansicht gegen Norden, Haus Direktor Busse. Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss, Inv.-Nr. 000482.&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An den Grundrissen und dem Raumprogramm lässt sich ablesen, dass es sich hier um ein Haus für ein Mitglied der gehobenen bürgerlichen Gesellschaft handelt, ein Wohngebäude, das nicht nur funktional, sondern auch repräsentativ geplant wurde: Im Erdgeschoss befinden sich die Räume des Hausherren, die zugleich für den Empfang von Gästen ausgelegt sind: Erker, Kleiderablage und große Diele mit Kamin; das Herrenzimmer, das Wohnzimmer, der Wintergarten sowie in funktionaler Reihenfolge die Küche, ein Anrichtezimmer mit Geschirr- und Wärmeschrank sowie das Esszimmer. Im Obergeschoss sind die Schlafräume, die Räume der Hausdame, ein Gästezimmer sowie die Plättstube und im Dachgeschoss – wie zu erwarten – das Zimmer des Dienstmädchens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2016/11/05/landhaus-plaene-und-mann-mit-hut/./000489_Grundriss.JPG&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;F. R. 1923, Bauplan für den Neubau eines Werkswohnhauses im Schlosspark Burgörner, Erdgeschoss-Grundriss, Haus Direktor Busse. Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss, Inv.-Nr. 000489.&quot; /&gt;Das Haus Busse ist ein für die damalige Zeit, in der sich etwa das Bauhaus in Weimar auf den Weg zur modernen Architektur macht,&lt;a name=&quot;_GoBack&quot;&gt;&lt;/a&gt; kein demonstrativ avantgardistisches Gebäude. Seine Architektursprache ist vielmehr dem konservativen Reform- oder Heimatstil zuzurechnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2016/11/05/landhaus-plaene-und-mann-mit-hut/./000483_Burgrner_busse__Sdseite_GEsamtansicht.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;F. R. 1923, Neubau eines Werkswohnhauses im Schlosspark Burgörner. Gartenansicht Südseite, Haus Direktor Busse. Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss, Inv.-Nr. 000483.&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute ist das Landhaus Busse Gästehaus der noch immer bestehenden Mansfelder Kupfer und Messing GmbH Hettstedt, kurz MKM, die auch der Markenrechtsnachfolger des 1995 aufgelösten Mansfeld-Konzerns ist, und Teil des Werksgeländes. Seit seiner Errichtung wurde das Gebäude mehrfach umgebaut und erweitert. Viele weitere Pläne von Wohnhäusern in Burgörner und Hettstedt die einst im Besitz des Mansfeld-Konzerns waren, vom Unternehmen ge- oder verkauft, erbaut oder umgebaut wurden, befinden sich im Rissarchiv des Mansfeld-Museums. Sie dokumentieren die prägende Bedeutung des Werks für die bauliche Entwicklung der Orte – auch der Wohngebiete. Anfang des kommenden Jahres werdet Ihr einige davon auf museum-digital ansehen können.&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2016/11/05/landhaus-plaene-und-mann-mit-hut/000482_Burgrner_busse_bearb_Ausschnitt_Mann_mit_Hut.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Neu bei museum-digital: Stadthistorisches Museum Mainz</title>
        <published>2016-11-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-11-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/11/02/neu-bei-museum-digital-stadthistorisches-museum-mainz/">&lt;p&gt;Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/institution/72&quot;&gt;Stadthistorische Museum Mainz&lt;/a&gt; hat sein erstes Objekt bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:rheinland-pfalz&lt;/a&gt; veröffentlicht. Es handelt sich um einen Weinfilter wie er zu Beginn des 20. Jahrhunderts in vielen Kleinbetrieben Rheinhessen zum Einsatz kam.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2016/11/02/neu-bei-museum-digital-stadthistorisches-museum-mainz/weinfilter.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Nutzertreffen von museum-digital:ungarn in Budapest</title>
        <published>2016-10-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-10-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/10/20/nutzertreffen-von-museum-digitalungarn-in-budapest/">&lt;p&gt;Am 20.10. fand in Budapest das erste nationale Nutzertreffen von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://hu.museum-digital.org&quot;&gt;MuzeumDigitár&lt;/a&gt; (der Name der ungarischen Version von museum-digital) statt. Mit mehr als 50 Teilnehmenden waren das Treffen und die Begleit-Workshops sehr gut besucht. Aktuell sind es 68 Museen, die sich in Ungarn an museum-digital beteiligen. Sie haben schon fast 70.000 Objekte veröffentlicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben allgemeinen Beiträgen gab es vor allem viele Hinweise zum Einsatz von “Ereignissen” und auf die Möglichkeiten, die museum-digital bietet, qualitätvolle Einträge zu erstellen. Ein Basis-Workshop (für Neueinsteiger) und ein Foto-Workshop (aus der Praxis für die Praxis) rundeten die gelungene Veranstaltung ab.&lt;/p&gt;
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        <title>Schloss Wernigerode bei museum-digital</title>
        <published>2016-10-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-10-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/10/15/schloss-wernigerode-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Mehr als 3000 Objekte aus dem Bestand von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/128&quot;&gt;Schloss Wernigerode&lt;/a&gt; sind jetzt über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; verfügbar. Die Objekte reichen von Gemälden über Bücher und Möbel bis zu Eisenkunstguss-Werken.&lt;/p&gt;
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        <title>Tausende große Pläne</title>
        <published>2016-09-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-09-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/09/02/tausende-grosse-plaene/">&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2016/09/02/tausende-grosse-plaene/./DSC_0284.JPG&quot; alt=&quot;Team&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;
Digitalisierungs- team: Jenny Rempel, Sabine Breer und Bärbel Haft
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;… und Karten gibt es im Mansfeld-Museum. 40.000 sind es schätzungsweise, und oft sind sie von großem Format. Es sind vor allem historische Karten, technische Pläne und Architekturzeichnungen aus dem Bestand der Mansfeld-AG, die seit 2014 digital erfasst werden. Davon ist momentan eine Auswahl von 250 Plänen auf museum-digital veröffentlicht. Nun läuft die dritte und letzte Förderperiode des Landes Sachsen-Anhalt, der Stiftung der Sparkasse Mansfeld-Südharz und der Stadt Hettstedt, die das Digitalisierungsprojekt finanziell ermöglicht haben. Erstmals gibt es ein kleines Team von Mitarbeitern, die die Projektleiterin Sabine Breer unterstützen: Bärbel Haft, Juliane Bischoff und Jenny Rempel konnten für die Arbeit im Archiv, der Erfassung der Objekte sowie für die Fotografie und die Bildbearbeitung gewonnen werden. Unser gemeinsames Ziel ist es, dieses Jahr den 1000. Plan zu digitalisieren. Wir sind zuversichtlich! Bevor die Pläne Anfang 2017 bei museum-digital hochgeladen werden, gibt es hier im Blog immer mal wieder kleine Nachrichten zu überraschenden Funden, die sich während der Digitalisierung ergeben.&lt;/p&gt;
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        <title>Neues Thema bei museum-digital</title>
        <published>2016-06-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-06-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/06/17/neues-thema-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Anlässlich seines 225. Geburtstages 2016 ehrte die Lutherstadt Eisleben ihren Ehrenbürger Carl Friedrich Ludwig Plümicke (1791 – 1866). Neben zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen wurde in der „Alten Bergschule“ im ehemaligen St. Katharinenstift eine neue Dauerausstellung eröffnet. Sie würdigt umfassend das Leben des Bergschullehrers, Stollenfaktors, Regionalhistorikers und Liedschöpfers Carl Friedrich Ludwig Plümicke, der nicht nur das duale Lehrsystem an den preußischen Bergschulen schuf, sondern durch seine Sammelleidenschaft die Grundlagen für die Bestände der Eisleber Museen und Archive legte. Sie finden sich heute z. B. in der Ausstellung in Luthers Geburtshaus „Von daher bin ich - Martin Luther in Eisleben“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Begleitmaterial dazu wurde jetzt bei museum-digital: sachsen-anhalt ein Themenportal „Carl Friedrich Ludwig Plümicke (1791 – 1866)“ und im Kontext dazu weitere Objekte präsentiert, um die vielfältigen Verknüpfungen auch des Mansfelder Bergbaus zu belegen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/536/536&quot;&gt;(hier)&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <title>Neu bei museum-digital: 200 Werke von Hans Rothe aus dem Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg</title>
        <published>2016-04-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-04-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2016/04/30/neu-bei-museum-digital-200-werke-von-hans-rothe-aus-dem-kulturhistorischen-museum-schloss-merseburg/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/04/30/neu-bei-museum-digital-200-werke-von-hans-rothe-aus-dem-kulturhistorischen-museum-schloss-merseburg/">&lt;p&gt;Das Kulturhistorische Museum Schloss Merseburg hat jetzt bei museum-digital mehr als 200 Grafiken und Gemälde des Künstlers Hans Rothe veröffentlicht. Hans Rothe, Jahrgang 1929, ist Maler, Grafiker, Keramiker und Restaurator mit solider Ausbildung an der Kunsthochschule Giebichenstein. Mehr über Hans Rothe findet sich &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.mz-web.de/merseburg/kuenstler-hans-rothe-aus-burgliebenau-sinnliches-in-kraeftigen-farben-3327822&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Zu den Grafiken und Gemälden gelangen Sie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/objects?persinst_id=5139&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
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        <title>Pläne und mehr: Deutsches Technikmuseum Berlin bei museum-digital</title>
        <published>2016-02-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-02-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2016/02/05/plaene-und-mehr-deutsches-technikmuseum-berlin-bei-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2016/02/05/plaene-und-mehr-deutsches-technikmuseum-berlin-bei-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/02/05/plaene-und-mehr-deutsches-technikmuseum-berlin-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Das Deutsche Technikmuseum Berlin hat jetzt einen Teil seines, mehr als 1,2 Regalkilometer umfassenden, Archivs über museum-digital zugänglich gemacht. Es handelt sich dabei um mehr als 1.200 Konstruktionspläne für Mühlen allerlei Art der früheren Firma &lt;strong&gt;A. Wetzig, Eisengiesserei und Maschinenfabrik für Mühlenbau&lt;/strong&gt; in Wittenberg. Diese Firma hatte zu Anfang des 20. Jahrhunderts einen großen Kundenkreis im ganzen damaligen Deutschen Reich und darüber hinaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zugleich hat das Museum damit begonnen einen Teil seiner Museumsobjekte online zu stellen. Am deutlichsten vertreten ist dabei aktuell die Sammlung Schienenverkehr.&lt;/p&gt;
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        <title>&quot;Brandenburg im Bild&quot; - Neues Themenportal bei museum-digital</title>
        <published>2016-01-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-01-22T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2016/01/22/brandenburg-im-bild-neues-themenportal-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/01/22/brandenburg-im-bild-neues-themenportal-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Unter dem Titel “Brandenburg im Bild - Historische Stadtansichten aus dem Land Brandenburg” wurde jetzt ein kleines Themenportal bei museum-digital erstellt. Die digitalisierten Ansichten stammen aus dem Potsdam-Museum, dem Stadtmuseum Brandenburg a.d. Havel und dem Museum Eberswalde. In der Einleitung heißt es: “Ziel des Themenportals ist es, umfangreiche Vedutensammlungen im Land Brandenburg öffentlich zugänglich zu machen, das Interesse an ihnen zu wecken bzw. das nachweislich vorhandene Engagement zu stärken.” Das Themenportal erreichen sie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/497/497&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; oder &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/497/497&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
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        <title>Potsdam-Museum bindet seine Objekte aus museum-digital in eigene Seite ein</title>
        <published>2015-12-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-12-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/12/10/potsdam-museum-bindet-seine-objekte-aus-museum-digital-in-eigene-seite-ein/">&lt;p&gt;Ein weiteres Museum läßt jetzt die eigenen Objekte aus museum-digital in seine Internetseite einfließen: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.potsdam-museum.de/digitaler-katalog&quot;&gt;Das Potsdam-Museum - Forum für Kunst und Geschichte&lt;/a&gt;. Die sehr leicht zu bewerkstelligende Einbindung geschieht ähnlich wie beim &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.landesmuseum-stuttgart.de/sammlungen/digitaler-katalog/&quot;&gt;Landesmuseum-Württemberg&lt;/a&gt; über eine “Bilderwand” als Startseite. Von hier sind die Objekte des Museums erreichbar. Oberhalb der “Bilderwand” finden sich ein Schalter zur Sammlungsübersicht und ein Suchschlitz als weitere Einstiege.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
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        <title>Heimat im Krieg 1914-1918 : Spurensuche in Sachsen-Anhalt</title>
        <published>2015-12-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-12-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/12/01/heimat-im-krieg-1914-1918-spurensuche-in-sachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Museen in Sachsen-Anhalt haben eine Wanderausstellung konzipiert, die in vielen Städten des Bundeslandes zu sehen war und sein wird. Als Begleitmaterial hierzu wurde jetzt ein “Thema” mit dem Titel der Ausstellung: “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/87/87&quot;&gt;Heimat im Krieg&lt;/a&gt;” bei museum-digital eingerichtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Vorwort heißt es, dass zum Thema “Erster Weltkrieg” zwar viel publiziert worden sei … “Auffällig ist jedoch, dass kaum regionale Aspekte für die damalige preußische Provinz und das Herzogtum Anhalt untersucht und betrachtet werden. Dem Bemühen, dieses Defizit auszugleichen, entsprang die Idee, eine Wanderausstellung in Sachsen-Anhalt zum Thema „Heimat im Krieg 1914 - 1918“ vorzubereiten. Dem Projekt schlossen sich nicht nur zahlreiche Museen in unserem Bundesland an, auch das Institut für Geschichte der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg konnte als Partner gewonnen werden und Studierende begaben sich auf Spurensuche.”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bei museum-digital jetzt verfügbare Thema wird sich an die Wanderausstellung anlehnen, darüber hinaus aber weitere Objekte zum Kontext präsentieren.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
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        <title>Höchste Zeit!</title>
        <published>2015-11-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-11-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/11/19/hoechste-zeit/">&lt;p&gt;Bereits seit Sommer 2014 werden im Hettstedter Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss wertvolle Pläne und Karten – das so genannte Rissarchiv – digitalisiert. Es ist also höchste Zeit, um auch hier bei museum-digital vom Digitalisierungsprojekt zu berichten!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im bisher größtenteils ungesichteten Bestand von 45.000 Rissen werden immer wieder überraschende Funde gemacht. Hier im Blog bietet sich die Möglichkeit, schon vor der Veröffentlichung auf museum-digital von den großen und kleinen Fundstücken zu berichten.&lt;/p&gt;
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        <title>Wiederentdeckt!</title>
        <published>2015-11-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-11-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/11/19/wiederentdeckt/">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zeichnungen aus der Bergschule Eisleben zeugen von den Umbrüchen im Zeitalter der beginnenden Industrialisierung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier im Hettstedter Mansfeld-Museum digitalisieren wir gerade unseren Bestand an Bergbauplänen, die im bergmännischen Sprachgebrauch auch Risse geannt werden. Immer wieder gibt es überraschende Funde während unseres Digitalisierungsprojektes. Das kommt daher, dass ein Großteil des Rissarchivs bisher nicht erfasst und auch nicht gesichtet wurde. Das Projekt trägt also gleichzeitig zur Erschließung eines Sammlungsbestandes bei, und dank museum-digital können unsere jüngsten Funde auch zeitnah der Öffentlichkeit vorgestellt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Rissarchiv selbst zeugt von den baulichen Aufgaben des auch überregional bedeutenden Montanbetriebes Mansfeld über und unter Tage. Es bildet zugleich die technischen Leistungen der Ingenieure ab: Viele der Pläne zeigen die hochinnovative Technik, die im Bergbau früh eingesetzt wurde, wie zum Beispiel Dampfmaschinen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonders augenfällig wird dies bei den gerade wiederentdeckten Bergschüler-Zeichnungen. Die 1798 gegründete Bergschule Eisleben gehört zu den ältesten Ausbildungsstätten für den Bergbau weltweit. Dort wurden vor allem ausgewählte und verdiente Bergleute des Mansfeldkonzerns für höhere Dienste unter anderem in den Fächern Mathematik, Markscheiden und Zeichnen ausgebildet. Ein Teil dieser Zeichnungen, die die Bergleute in ihrem Unterricht anfertigten, hat sich im Mansfeld-Museum erhalten. Die farbigen Zeichnungen – auf denen sich hin und wieder Anmerkungen der Lehrer finden – bilden beispielsweise Pferdegöpel bis hin zu Dampf- und Bohrmaschinen ab und spiegeln gleichzeitig wieder, wie groß die technischen Umbrüche in der Zeit der beginnenden Industrialisierung waren. Sie sind damit nicht nur Teil der Wirtschaftsgeschichte der Region, sondern darüber hinaus ein beutendes Zeugnis der Industriekultur überhaupt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die äußerst sehenswerten Zeichnungen der Eislebener Bergschüler werden in Kürze auf museum-digital eingestellt. Als kleinen Vorgeschmack gibt es aber hier schon mal einige Bilder zu sehen! Es handelt sich um Details von einer Eisen-Bohrmaschine, einer Pumpe und einer Fördermaschine.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2015/11/19/wiederentdeckt/./plan3.jpg&quot; alt=&quot;Plan&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2015/11/19/wiederentdeckt/./plan1.jpg&quot; alt=&quot;Plan&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2015/11/19/wiederentdeckt/./Bergbauplan3_DSC_0172.JPG&quot; alt=&quot;Plan&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2015/11/19/wiederentdeckt/Bergbauplan3_DSC_0172.JPG</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>3000 Objekte aus Weißenfels</title>
        <published>2015-10-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-10-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/10/19/3000-objekte-aus-weissenfels/">&lt;p&gt;Das Museum in Weißenfels (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/79&quot;&gt;Schloss Neu-Augustusburg&lt;/a&gt;) hat sein 3.000stes Objekt online gestellt. Es handelt sich um einen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/object/85196&quot;&gt;Herren-Mokassin “Olympia”&lt;/a&gt;, hergestellt vom VEB Banner des Friedens im Jahre 1965. Weißenfels war ein Zentrum der Schuhproduktion in der DDR.&lt;/p&gt;
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        <title>Museum für Lackkunst bei museum-digital</title>
        <published>2015-10-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-10-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/10/19/museum-fuer-lackkunst-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Auch das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://westfalen.museum-digital.de/institution/34&quot;&gt;Museum für Lackkunst in Münster&lt;/a&gt; ist jetzt bei museum-digital vertreten. Zunächst wurden einige “Schätze” aus der Sammlung “Chinesische Lackkunst” eingestellt, darunter ein Weingefäß (zun) aus der Zeit der Streitenden Reiche (475-221 v. Chr.).&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>Museum Ehingen (Donau) bei museum-digital</title>
        <published>2015-10-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-10-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/10/13/museum-ehingen-donau-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/10/13/museum-ehingen-donau-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Ab jetzt bei museum-digital vertreten ist das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/object/85160&quot;&gt;Museum in Ehingen (Donau)&lt;/a&gt;. Zunächst wurden Objekte der Sammlung “Zeugnisse der Volksfrömmigkeit” eingestellt, darunter sogenannte Andachtsbildchen aus verschiedenen Zeiten, zurück bis um 1700.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>Landesmuseum Mainz bei museum-digital</title>
        <published>2015-10-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-10-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/10/07/landesmuseum-mainz-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/10/07/landesmuseum-mainz-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Es gibt einen Neuzugang bei museum-digital zu verzeichnen: Circa &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/objects?instnr=94&quot;&gt;300 vornehmlich kunsthandwerkliche Objekte aus vielen Jahrhunderten&lt;/a&gt;, darunter auch etliche Jugendstil-Preziosen.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital in neuem Gewand</title>
        <published>2015-10-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-10-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/10/01/museum-digital-in-neuem-gewand/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/10/01/museum-digital-in-neuem-gewand/">&lt;p&gt;Teile von museum-digital wurden gründlich umgestaltet: Die Startseite und die zentrale Datenbank. Neben längst fälligen “optischen” Verbesserungen (größere Schrift vor allem) wurden einige Texte an die aktuelle Situation angepasst - mit den Jahren ändert sich ja doch so manches. Insbesondere aber wurden Startseite und zentrale Datenbank “responsive” gestaltet, d.h. sind jetzt ebenso auf Smartphones und Tabletts gut lesbar, wie auch auf Laptops und Tischrechnern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2015/10/01/museum-digital-in-neuem-gewand/./md_objects.jpg&quot; alt=&quot;Objekt-Übersicht&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Falamos Português - Bahasa Indonesia</title>
        <published>2015-09-24T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-09-24T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/09/24/falamos-portugues-bahasa-indonesia/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/09/24/falamos-portugues-bahasa-indonesia/">&lt;p&gt;Die brasilianischen Kollegen haben jetzt museum-digital vollständig ins Portugiesische übersetzt. Sowohl die öffentliche Anzeige als auch das Modul für die Erfassung und Bearbeitung von Informationen sind jetzt um eine Sprachversion reicher. Webseitenbesucher mit Browser-Einstellung “Portugiesisch” bekommen automatisch alle Seiten von museum-digital auf Portugiesisch zu sehen - alle anderen können jeweils oben rechts den Sprachwahlschalter anklicken. Übersetzt angezeigt werden natürlich nur Begriffe, die sagen, worum es geht. Informationen wie Bezeichnungen von Objekten oder Beschreibungen von Objekten werden nur dann übersetzt angezeigt, wenn Sie tatsächlich auch in Portugiesisch vorliegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vollständig überarbeitet wurde auch die indonesische Version von museum-digital. Die öffentlichen Anzeigeseiten wurden neu übersetzt und es wurde nun erstmals auch das Modul für die Erfassung und Bearbeitung von Einträgen in allen Teilen ins Indonesische übersetzt.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>25.000 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2015-09-09T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-09-09T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/09/09/25-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/09/09/25-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Manche Dinge geschehen einfach zu schnell … Mehrere Museen haben bei museum-digital:sachsen-anhalt parallel Objekte freigeschaltet und plötzlich waren es mehr als 25.000! Schwer zu sagen, welches das 25.000ste Objekt war und aus welchem Museum es kam. Es war ein langer Weg bis hierher und natürlich sind dies nur die ersten 25.000 Objekte aus Museen in Sachsen-Anhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für museum-digital ist so eine runde Zahl selbstverständlich ein Grund zu feiern - auch wenn die Zahl veröffentlichter Objekte nur ein eher unwichtiger Indikator für den Erfolg ist. Wichtiger ist es, dass die Objekte in einer Weise aufbereitet und veröffentlicht wurden, die sie im Netz leicht findbar macht und den Suchenden Antworten und den Hinweis auf die Museen gibt. Objekte auf diese Weise zu veröffentlichen braucht seine Zeit.&lt;/p&gt;
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        <title>Neu bei museum-digital: Zeitungen aus bewegten Tagen (FHXB)</title>
        <published>2015-09-04T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-09-04T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/09/04/neu-bei-museum-digital-zeitungen-aus-bewegten-tagen-fhxb/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/09/04/neu-bei-museum-digital-zeitungen-aus-bewegten-tagen-fhxb/">&lt;p&gt;Neu aufgenommen bei museum-digital wurden fast 400 Ausgaben von Stadtteilzeitungen aus bewegten Tagen in Berlin. Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.fhxb-museum.de/&quot;&gt;FHXB (Friedrichshain-Kreuzberg Museum)&lt;/a&gt; in Berlin hat die Zeitungen aus seinem Archiv in einem Projekt (DARCHIM) digitalisiert und in mühevoller Kleinarbeit die Veröffentlichungsrechte geprüft. Die Zeitungen aus den 70er und 80er Jahren stammen aus der Szene in Berlin-Kreuzberg. Sie sind ein wichtiger Zugang zu diesem Teil der Geschichte Kreuzbergs und Berlins. Das Museum hat die Zeitungen im PDF-Format auf einem eigenen Server gespeichert. Abgerufen werden können sie über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://berlin.museum-digital.de/collection/56&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;. Von hier aus sollen sie auch in der europeana und der ddb veröffentlicht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Friedrichhain-Kreuzberg Museum hat im gleichen Projekt noch weitere Zeugnisse aus dieser Zeit digitalisiert, auch diese sollen über museum-digital veröffentlicht werden. Spanndend, was kommen wird.&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2015/09/04/neu-bei-museum-digital-zeitungen-aus-bewegten-tagen-fhxb/200w_26163724769.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Importe aus Jever</title>
        <published>2015-07-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-07-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/07/20/importe-aus-jever/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/07/20/importe-aus-jever/">&lt;p&gt;Auch wenn in diesem Blog lange nichts geschrieben wurde hat sich das Projekt “Einfache-Online-Stellung von Museumsobjekten” (museum-digital) weiterentwickelt. Seit dem letzten Blog-Eintrag wurde zum Beispiel das 55.555ste Objekt bei museum-digital.de veröffentlich, was ja eigentlich eine kleine Meldung wert gewesen wäre … Ab jetzt soll wieder häufiger berichtet werden, was sich bei museum-digital im besonderen und bei der (Museums-)Objektpublikation im allgemeinen tut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz aktuell wurden zwei Importe vom Schloßmuseum in Jever bei museum-digital integriert, Grafiken und Zinngegenstände, jeweils ca. 200 Objekte.&lt;/p&gt;
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        <title>Thema: Populare Schriftzeugnisse aus Brandenburg</title>
        <published>2015-04-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-04-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/04/20/thema-populare-schriftzeugnisse-aus-brandenburg/">&lt;p&gt;Bei museum-digital wurde ein neues “Thema” erstellt: “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/488/488&quot;&gt;Populare Schriftzeugnisse aus Brandenburg&lt;/a&gt;”. Es handelt sich dabei um Dokumente oft privater oder persönlicher Art, die nichtsdestotrotz (oder gerade deshalb, weil sie persönlich sind?) tiefere Einblicke in vergangene Zeiten gestatten. Zu den Objekten, die mit dem neuen Thema zugänglich werden, gehören zum Beispiel ein &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/object/3302&quot;&gt;Kochbuch aus der Mitte des 18. Jahrhunderts&lt;/a&gt;, das Tagebuch eines Einwohners aus Havelberg, der die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/39984&quot;&gt;Geschehnisse im örtlichen Kriegsgefangenenlager&lt;/a&gt; im ersten Weltkrieg schildert oder das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/object/3167&quot;&gt;Wanderbuch eines Tuchmachergesellen&lt;/a&gt; aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Sach- und Erfolgsbericht für 2014</title>
        <published>2015-04-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-04-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/04/10/edim-sach-und-erfolgsbericht-fuer-2014/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/04/10/edim-sach-und-erfolgsbericht-fuer-2014/">&lt;p&gt;Für alle Interessierten &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2015/04/10/edim-sach-und-erfolgsbericht-fuer-2014/./Sachbericht-EDiM-Maerz2015.pdf&quot;&gt;hier der Sach-, Erfolgs- und Abschlussbericht für das Jahr 2014.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Amateurfilme aus DDR-Zeiten bei museum-digital:brandenburg</title>
        <published>2015-03-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-03-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/15/amateurfilme-aus-ddr-zeiten-bei-museum-digitalbrandenburg/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/15/amateurfilme-aus-ddr-zeiten-bei-museum-digitalbrandenburg/">&lt;p&gt;Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/institution/226&quot;&gt;Filmmuseum Potsdam&lt;/a&gt; hat jetzt eine kleine Reihe von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.de/nat/index.php?t=listen&amp;amp;type=4&amp;amp;instnr=226&amp;amp;&amp;amp;gesusa=2092&quot;&gt;Amateurfilmen aus DDR-Zeiten&lt;/a&gt; bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:brandenburg&lt;/a&gt; veröffentlicht. Die meisten der Filme stammen vom Amateurfilmzirkel Perleberg. Ein ganz eigener Blick auf diesen Teil deutscher Geschichte.&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/15/amateurfilme-aus-ddr-zeiten-bei-museum-digitalbrandenburg/nordtrasse.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>EDiM - Rückblick auf drei Jahre Digitalisierung im Kunstmuseum Moritzburg</title>
        <published>2015-03-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-03-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/12/edim-rueckblick-auf-drei-jahre-digitalisierung-im-kunstmuseum-moritzburg/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/12/edim-rueckblick-auf-drei-jahre-digitalisierung-im-kunstmuseum-moritzburg/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/12/edim-rueckblick-auf-drei-jahre-digitalisierung-im-kunstmuseum-moritzburg/">&lt;p&gt;Anlässlich eines Fragebogens, den das Kultusministerium von Sachsen-Anhalt 2014 an Museen des Landes ausgegeben hat, um den Stand der Digitalisierung zu ermitteln, haben wir uns einmal systematisch Gedanken gemacht, was eigentlich tatsächlich zu einer erfolgreichen Digitalisierung im Museum dazugehört. Dieser Blog ist gemeint als kleine Zusammenfassung und als Rückblick auf den zurückgelegten Weg. Sicherlich ist er geprägt von der Art des Museums: Das Kunstmuseum Moritzburg in Halle (Saale) ist ein Haus mit einem Schwerpunkt auf der Kunst des 19. bis 20. Jahrhunderts, mit sechs großen Sammlungsbereichen: Gemälde, Grafik, Plastik, Kunsthandwerk &amp;amp; Design, Photographie sowie das sachsen-anhaltinische Landesmünzkabinett (Münzen. Medaillen, Papiergeld).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben einer gewissen technischen Grundausstattung wie Kameras, Stativen, Scannern, Datenbanken und Ähnlichem benötigt man Personal mit zum Teil umfangreiche Kenntnissen aus recht unterschiedlichen Bereichen. Soweit ich weiß kann man diesen Bereich nicht studieren, sondern muss ihn sich derzeit noch selbst erarbeiten (auch wenn das Studium der Museologie sicherlich in diese Richtung geht, aber aus unserer Sicht nicht alles umfasst). Für gewöhnlich erarbeitet sich ein Wissenschaftler neue Wissensbereiche, ob es sich dabei um wissenschaftliche Themen handelt oder darum, wie ich eine professionelle Foto-Reproanlage benutze und diese bis hin zu den verwendeten Dateiformaten und Langzeitarchivierungsstrategien und einer Sicherung und Nachhaltigkeit des Arbeitsergebnisses durchdenke. Ein Wissenschaftler kennt sich darüber hinaus mit den wissenschaftlichen Informationen in der Datenbank aus. Zusätzlich braucht man jemanden, der sich in der professionellen Verwaltung und Verzeichnung einer Sammlung auskennt: Arbeitsabläufe, konservatorische Rahmenbedingungen, Lagerung, Sicherheit etc. bilden sich auch in der Datenbank ab. Für das Grundverständnis einer Datenbank und deren Bedürfnisse braucht es das technische Wissen bzw. ein entsprechendes Verständnis. Für die Erstellung von guten Abbildungen benötigt man Wissen über die konservatorischen Rahmenbedingungen für das fotografierte bzw. reproduzierte Material, damit es bei dieser Gelegenheit nicht beschädigt wird. Außerdem muss man die Digitalfotografie (immerhin ein voller Ausbildungsberuf bzw. ein Studium) und bei dieser insbesondere die Farbtreue (Colormanagement) beherrschen - eine Grundbedingung in einem Kunstmuseum. Dazu kommt die Kenntnis dessen, was mit der Onlinepublikation der Daten im Internet verbunden ist:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die Referenzierung auf Normdaten und anderen Internetquellen, die in der Ausgangsdatenbank mitgedacht werden sollten (GND, VIAF, Wikipedia, spezielle oder allgemeine Thesauri zu unterschiedlichen Themen: ULAN, Geonames, TGN, AAT u. a.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kenntnis und Beherrschen von LIDO, das ebenfalls günstigstenfalls in der hauseigenen Datenbank mitgedacht und einbezogen sein sollte&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eingehende Kenntnisse der rechtlichen Rahmenbedingungen sowohl intern als auch für die Onlinepublikation, insbesondere des Urheberrechts.
Grundbedingung und Basis einer effektiven Digitalisierung ist eine gut funktionierende und zu den Anforderungen der Digitalisierung passende IT-Struktur und IT-Betreuung im eigenen Haus.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Eine Datenbank ist etwas grundsätzlich anderes als eine Karteikarte, sie kann viel mehr, eröffnet eine neue Welt von Möglichkeiten. Wenn man sich eine Datenbank kauft, muss einem bewusst sein, dass man sich ein (meist) sehr leistungsfähiges Instrument anschafft, das man beherrschen muss, damit man es für sich nutzen und punktgenau einsetzen kann. Man muss es zunächst verstehen, seine Wirkungsmöglichkeiten, seine Defizite. Dann sollte man sich überlegen, wo die bisher erhobenen Informationen hinkommen sollen, damit sie später für die zu erwartenden Arbeitsabläufe an der richtigen Stelle stehen und voll nutzbar sind. Damit sind Abläufe innerhalb des Hauses im Blick, die mit den Kollegen abgesprochen und auf Tauglichkeit erprobt werden müssen. Eine Erfahrung aus anderen Häusern ist (die Moritzburg ist noch nicht so weit), dass sich sogar durch das Vorhandensein der Datenbank Arbeitsabläufe ändern, sogar effektiver und zeitsparender werden können, wenn man denn willens und in der Lage ist, diese auszuprobieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Übertragung von analog vorliegenden Informationen in die Datenbank wäre man schlecht beraten, wenn man einfach nur den bisherigen Erfassungsstand abschreibt. Es wäre ein ungewöhnlich gut geführtes Museum, dessen Erfassungsunterlagen immer auf dem neuesten, besten Stand sind und alle Angaben immer fehlerfrei sind. Die Realität dürfte in den meisten Häusern eine andere sein. Aus diesem Grund sollte man nicht nur die z. B. für die Online-Publikation zusätzlichen Informationen mit in die Datenbank aufnehmen, sondern auch die Ressourcen im Internet zur Erweiterung und Verbesserung der Informationsgrundlage zu den eigenen Werken nutzen bzw. auch - wenn nötig - die Bibliothek konsultieren. Klar: Befinden sich die analogen Erfassungsunterlagen in schlechtem Zustand und ist infolgedessen der Nachrecherchebedarf groß, können eine geringere Anzahl von Datensätzen erarbeitet werden als wenn auf guten Unterlagen aufgebaut werden kann. Gute Unterlagen können von geringer qualifiziertem Personal übertragen werden. Je mehr Informationen fehlen oder überarbeitet werden müssen, desto höher muss der Bildungsgrad des Personals sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Personal, insbesondere gutes Personal, ist sowieso Dreh- und Angelpunkt von allem: Wofür der eine zwei Monate benötigt, daran arbeitet ein anderer ein ganzes Jahr. Da die Digitalisierung eine Langzeitaufgabe ist, ist neben der ebenfalls sehr wichtigen Qualität der Arbeit auch die Arbeitsgeschwindigkeit des Personals extrem wichtig. Es lässt sich leicht ausrechnen, wohin man mit der Person, die innerhalb von zwei Monaten ein Werk bearbeiten kann, innerhalb von 10 Jahren kommt, und wohin mit der anderen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es mag einige überraschen, aber aus unserer Sicht ist der Arbeitsbereich der Digitalisierung ein neuer innerhalb des Museums, der - wenn man ihn professionell und kompetent betreibt und nicht nur Dinge irgendwo in eine Datenbank hineinschreibt, mit seiner Gemengelage aus Kompetenzen durchaus anspruchsvoll ist. In dieser Aussage liegen verschiedene Problemlagen versteckt, die die Kollegen in den Häusern sicherlich wiedererkennen werden, wenn sie hier kurz angerissen werden. Ältere Kollegen sind oft schwer für die Digitalisierung zu erwärmen. Der strukturierende Aufwand vor Beginn der eigentlichen Digitalisierung bzw. die Folgen, die die Einführung einer Datenbank hat, werden unterschätzt. Es kann kein oder zu wenig Personal eingestellt werden für diese zusätzliche Aufgabe. Das Personal hat nicht die notwendigen Kenntnisse. Es fehlt die Langfristigkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eines scheint aber sicher: Die Zukunft ist digital und deswegen ist ein Museum gut beraten, sich früher oder später auf den Weg zu machen und seine eigene Strategie dieser Gewissheit gegenüber zu entwickeln. Was auch klar ist: Es führen mehrere Wege zum Ziel und in jedem Haus gibt es unterschiedliche Bedürfnisse, Wünsche, Anforderungen. Deswegen gibt es kein für alle geltendes Rezept für die Digitalisierung und jedes Haus muss seinen Weg selbst suchen.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Datenmigration 1</title>
        <published>2015-03-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-03-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/11/edim-datenmigration-1/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/11/edim-datenmigration-1/">&lt;p&gt;In fünf Abschnitten berichten wir jetzt von unseren Erfahrungen rund um die Datenmigration in der Stiftung Moritzburg - ein etwas kniffliges Thema, weil dabei nicht alles zu 100% gut gelaufen ist. Umso mehr lohnt sich ein genauer Blick auf die neuralgischen Punkte und ein Erfahrungsbericht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Bericht ist “gut abgehangen”: So können wir nicht nur mitteilen, was wir gemacht haben, sondern auch, ob es sich als hilfreich erwiesen hat. Ein weiterer Grund, warum wir nicht aus der Arbeit heraus oder direkt im Anschluss berichtet haben, ist, dass wir uns das Ergebnis zum Teil anders vorgestellt hatten und daher nicht rundum mit unserem Software-Partner zufrieden waren. Es spielte aber auch eine Rolle, dass wir unerfahren waren: Klar, wir haben uns eine Software gekauft, weil wir keine hatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ganze Prozess begann vor knapp drei Jahren mit der Auswahl und der Veranschlagung der für die Migration vorgesehenen Dateien/Datenbanken. Auswahlkkriterium Nr. 1 war inhaltlicher Gehalt und Nr. 2 die Anzahl der Datensätze in einer Datei.&lt;br /&gt;
Hat die Datei nur 4-5 Spalten, also Kategorien wie Inventarnummer, was ist es, wie heißt es, Maße und Künstler, ist das inhaltliche Gewicht vermutlich zu gering, um einen hochbezahlten Spezialisten daran zu setzen und eine Migration durchführen zu lassen. Wäre eine solche Datei allerdings viele tausend Datensätze stark, wäre dies schon wieder anders zu bewerten. Die bereits vorhandenen Informationen könnten eine Basis für eine Vertiefung sein.&lt;br /&gt;
Ein Mitarbeiter einer Software-Firma hat mir den Tipp gegeben, dass eine Datei ab 1.000 Datensätzen erst die Kosten lohnt. An diesem Rat haben wir uns orientiert. Im Nachhinein ist diese Information allerdings mit einem “aber” zu versehen, denn muss man hinterher das Migrationsergebnis noch aufwändig bereinigen, lohnt sich vermutlich eine Neueingabe bzw. das copy &amp;amp; paste-Verfahren mehr. Man muss die Kosten für die Migration gegen die Kosten für das Personal abwägen. Wir haben bei der Bereinigung unserer Datensätze tatsächlich die Erfahrung gemacht, dass eine Bereinigung fast die Zeit einer Neueingabe in Anspruch nehmen &lt;em&gt;kann&lt;/em&gt;. Dabei handelte es sich immerhin um eine “umfangreiche”, 70 Spalten starke Datei. Auf die genauen Gründe dafür komme ich anlässlich der Datenbereinigung, also einige Blogs später zurück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Stiftung Moritzburg hat insgesamt sechs Dateien migrieren lassen:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;eine Access-Datenbank zu rund 30.000 Geldscheinen (ohne Bilder)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine Access-Datenbank zu 1.665 Münzen (ohne Bilder)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine FileMaker-Datei zu 21.760 Photographien (ohne Bilder)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine Excel-Datei mit rund 4.000 Adressen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine Excel-Liste zu 1.350 Plakaten (ohne Bilder)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine Datenbank mit 14.400 Datensätzen querbeet durch alle Sammlungen und Abteilungen der Moritzburg, mit je einem JPG-Bild.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;gesamt rund 73.000&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Daten sind nicht etwa durch die Wissenschaftler der Abteilungen erstellt worden, sondern in zwei Fällen (Nr. 1 und 3) durch ehrenamtliche Spezialisten, denen hier und überhaupt für ihr Engagement nicht genug zu danken ist! Eine Datei ist durch eine museologisch ausgebildete Fach-Praktikantin erstellt worden (Nr. 5) und eine im Rahmen einer über mehrere Jahre laufenden AB-Maßnahme, während der vorhandene Erfassungen transkribiert und anlässlich von Buchprojekten entstandene Ektas von Objekten als TIFF gescannt wurden (Nr. 6).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kosten für eine Migration richten sich grundsätzlich nach der Anzahl der Spalten (nach rechts), während die Anzahl der Datensätze (nach unten) keine Rolle spielt. Unsere Dateien lagen in der Jahreswende 2011/2012 zwischen 410,- plus MWSt. (Excel-Adress- und Plakatdatei = ein halber Arbeitstag eines Software-Mitarbeiters zu 820,-) und 1.640,- plus MWSt. für die Migration der unter 6. genannten 70 Spalten umfassenden Datenbank. Es ist naheliegend, dass einfache und gängige Dateiformate wie Excel und Access weniger kosten als beispielsweise Daten, die aus einem proprietären System herausgeholt werden müssen.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Datenmigration 2</title>
        <published>2015-03-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-03-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/11/edim-datenmigration-2/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/11/edim-datenmigration-2/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/11/edim-datenmigration-2/">&lt;p&gt;Keine Datenmigration ist gleich und jeder Prozess und jede Institution hat andere Rahmenbedingungen. Ich kann im Folgenden nur beschreiben, wie der Ablauf bei uns war und welche Vor- oder Nachteile sich dabei ergeben haben. Insgesamt hat es sich zum Beispiel als vorteilhaft erwiesen, dass es im Interesse des Ergebnisses für diesen ganzen Prozess einen Verantwortlichen gab, der oder die alle Fäden in der Hand hält. Und dieser zukünftige Datenbankadministrator sollte die Dateien und die Inhalte genau kennen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Teil des Migrationsprozesses war eine so genannte “Detailspezifikation”, d. h. eine Besprechung der zu migrierenden Dateien mit einem Mitarbeiter der Firma Zetcom über drei Tage hier vor Ort in Halle. Datei für Datei und Spalte für Spalte ist besprochen worden, in welches Feld der neuen Datenbank die Inhalte wandern sollen. Dazu ist ein Dokument erstellt worden, das die Besprechungsergebnisse festhält: Es handelt sich um eine Excel-Liste, in der im Kern schlicht eine Spalte aus der Ausgangsdatei einer Spalte in der Zieldatenbank zugeordnet ist. Jeder, der eine Migration anstrebt, kann sich das zukünftige Ergebnis sehr gut selbst vor Augen führen, wenn er sich die Inhalte der Ausgangsspalte (vollständig bis ganz nach unten!) ansieht und in der zukünftigen vorstellt. Jegliche in der Ausgangsdatei strukturell falsch abgelegte Information wird in der Zieldankenbank in der falschen Spalte erscheinen und wird entweder vorher oder hinterher bereinigt werden müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun geht es in die Details: In unserem Fall hatten wir es mit der Firma Zetcom und ihrem Produkt “MuseumPlus” mit einem Zusatzbereich (=Ausstellungsmanagement) zu tun. Firmenpraxis ist, dass die Datenbank vor dem Ankauf nur auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers vor Ort installiert wird. Andere Software-Anbieter stellen eine kostenlos und einfach herunterzuladende Demo-Datenbank zur Verfügung, damit der Käufer Tests und alle denkbaren Arten von Eingaben bzw. Suchabfragen tätigen kann, um die Datenbank zuvor eingehend kennen zu lernen. Auf eine vorherige Installation des Programms und auf umfangreiche Tests im Vorfeld haben wir verzichtet, weil wir überraschend und vorfristig - dankenswerterweise! - bereits Ende 2010 Geld zur Verfügung gestellt bekamen, das innerhalb von 4-5 Wochen, bis Ende des Jahres, ausgegeben werden musste. Insgesamt hatten wir aber auch das Vertrauen, dass dieses Programm, das bei anderen Einrichtungen zufriedenstellend läuft und Spectrum-zertifiziert ist, alle Funktionen aufweist, die die Moritzburg braucht. Offiziell lautet die Begründung dafür, dass die Datenbank “ungern” zu Testzwecken beim Interessenten installiert wird, dass möglicherweise bei der Benutzung des Programms ein falscher Einruck von seiner Leistungsfähigkeit etc. entsteht, weil sich der User mit Datenbank nicht ausreichend auskennt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem wir den Ankauf in Eile verwaltungsmäßig über die Bühne gebracht hatten und der Installation der Datenbank bei uns freudig entgegen sahen, erhielten wir die Auskunft, dass diese erst &lt;em&gt;nach&lt;/em&gt; der Datenmigration zu uns kommen würde, weil die Migration beim Anbieter vor Ort in Berlin stattfindet. Daraufhin haben wir uns (im Januar) nach dem grundsätzlichen Ablauf der nächsten Monate erkundigt und erhielten von Zetcom einen Zeitplan, der die Monate März bis Mai 2012 von der Detailspezifikation über die Migration bis zur Schulung umfasste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erfahrungen hat gezeigt, dass wir uns diesen Zeitplan nicht hätten “diktieren” lassen dürfen. Aber wer hätte gedacht, dass das Programm nicht stabil laufen würde und auch das Migrationsergebnis Wünsche offen ließ?&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Datenmigration 3</title>
        <published>2015-03-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-03-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/11/edim-datenmigration-3/">&lt;p&gt;Bei dem Zusammentreffen mit den Mitarbeitern der Firma Zetcom Mitte März, mit denen die zu migrierenden Daten besprochen wurden (Detailspezifikation), stellten sich einige Dinge als nachteilig heraus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Eine der zu migrierenden Dateien lag in einem derart veralteten Zustand vor (Access 2000), dass es im Haus nur noch einen einzigen Computer gab, auf dem man die Daten aufrufen konnte. Wir haben darauf spekuliert, dass es reichen würde, wenn zum Migrationsgespräch der Leiter dieser betreffenden Sammlung, der die Inhalte der Datenbank überschauen sollte, hinzukommt und den Mitarbeitern von Zetcom die entsprechenden Auskünfte persönlich erteilt. Dies hat sich als zutreffend herausgestellt. Im Prinzip ist diese Vorgehensweise allerdings nicht zu empfehlen, denn man sollte sich jede Spalte vor der Migration genau von oben bis unten ansehen, auch wenn es sich wie in diesem Fall um 30.000 Datensätze handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Die Software, mit der wir zur Detailspezifikation die zu migrierende Datei ansehen wollten (FileMaker), war nur mit zwei Lizenzen im Haus vorhanden und nur in einer anderen Liegenschaft ca. 500m Luftlinie entfernt an zwei Computern anderer Kollegen verfügbar. Die Verantwortliche für den Migrationsprozess kannte sich nicht (wie auch kein anderer im Haus, sogar die User) mit der Benutzung, Administration und den Details dieses Programms aus. So war es schwierig bis fast unmöglich, vorher Änderungen an den Daten vorzunehmen, ohne eine gewisse Einführung in das Programm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Da das Software-Unternehmen, dass eine der zu migrierenden Datenbanken seinerzeit programmiert hat (Nr. 6), insolvent geworden ist, lag zum Zeitpunkt der Migration nur noch ein Datenbank-Dump (eine Kopie der Datenbank) bzw. ein Export in Excel vor, so dass die Datenstruktur live in der Datenbank nicht mehr nachvollzogen werden konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Projektleiterin als Verantwortliche für den Migrationsprozess war es neben diesen technischen Problemen weder auf die Schnelle noch von Wissen her möglich, die Datenqualität im Detail zu beurteilen oder sogar inhaltlich zu verbessern. Dennoch kann man auf eine “strukturelle” “technische” Richtigkeit achten: Es kam bei den Gesprächen über die Details des Migrationsprozesses heraus, dass für eine gute Qualität des Endergebnisses wichtig ist, dass entweder jede Information in einem extra-Feld vorliegt, so dass sie bequem an die richtige Stelle gelenkt werden kann, oder die Angaben mit einer maschinellen, nämlich 100%igen Präzision immer identisch eingetragen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu ein paar Beispiele: Wir hatten ein Feld mit Maßen, dass nach der Struktur der vorherigen Datenbank völlig richtig mit den Maßen von Höhe, Breite und Tiefe mit drei Werten, getrennt durch “x”, befüllt war (also z. B.: 35x34x56 oder 35cm x 34cm x 56cm). Nun sah die neue Datenbank die Trennung der drei Werte in eigene Felder für Höhe, Breite und Tiefe vor. Nur wenn in &lt;em&gt;allen&lt;/em&gt;, aber wirklich &lt;em&gt;allen&lt;/em&gt; Feldern (in diesem Fall z. B. 14.400 Mal) die Einträge immer gleich sind, einschließlich der verwendeten Leerzeichen zwischen den “x”, &lt;em&gt;können&lt;/em&gt; diese Daten maschinell getrennt werden. Sollte mal ein Tippfehler vorkommen, passiert an dieser Stelle bei der Übernahme ein Fehler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erfahrung lehrt, dass von Menschen erzeugte Daten ebenso wie solche von Museumsobjekten sich dieser 100%-Regel entziehen. So muss man neben schlichten Fehlern z. B. mit Zusätzen zu den Maßen im Sinne eines Kommentars rechnen (z. B. “mit Sockel 15 cm”) und anderen Ausnahmen, für die dann eine eigene Spalte einzurichten wäre. Kennt man die Regeln für die Übernahme genau (und von Firma zu Firma dürften dort Unterschiede sein), kann man vor der Migration seinen Datenbestand nach diesen Kriterien optimieren, ohne in die Inhalte gehen zu müssen. Inhaltliche Fehler bleiben natürlich bestehen und werden auch durch eine neue Datenbank nicht besser. Dort wirken die Fehler nur noch deplazierter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Häufig dürfte es sich bei einer Migration um ein Überspielen einer einfachen Datenstruktur in eine komplexere handeln. Es bietet sich an, &lt;em&gt;sich vor&lt;/em&gt; der Migration den Aufwand der Bereinigung &lt;em&gt;vorher&lt;/em&gt; bzw. &lt;em&gt;hinterher&lt;/em&gt; sehr klar und deutlich vor Augen zu führen. Bei uns war es leider so, dass wir zwar &lt;em&gt;vor&lt;/em&gt; der Detailspezifikation Zeit gehabt hätten, diese Bereinigungen durchzuführen, aber nicht abschätzen konnten, dass dies nötig sein würde. Und &lt;em&gt;nach&lt;/em&gt; der Detailspezifikation war der Zeitplan so eng, dass wir nur noch Details ändern konnten, bevor wir die Dateien endgültig abgeben mussten. Wären wir uns der Konsequenzen für die anschließende Bereinigung, die übrigens derzeit immer noch nicht abgeschlossen ist!, bewusst gewesen, hätten wir natürlich den Zeitplan in Frage gestellt. Es kam uns sogar so vor, als hätte uns die Firma gern vorher über den aus unserer Sicht für erfahrene Datenmigrierer absehbaren Bereinigungsaufwand aufmerksam machen können. Dieser Eindruck kam zustande, weil die Firma zur kostenmäßigen Veranschlagung der Datenmigration gesagt hatte, sie würde die Daten “analysieren”. Bei uns entstand - etwas naiv im Nachhinein - der Eindruck, als würde sich die Firma der Daten in irgendeiner Hinsicht “annehmen”, uns Unerfahrene beraten und die Daten auf der Basis ihrer umfangreichen Migrationserfahrung mit technischen Mitteln womöglich noch “verbessern”, indem die Firma Probleme erkennt und technisch löst oder uns eben auf sie hinweist. Dies war ein folgenschwerer Irrtum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber dennoch bleibt im Nachhinein der Wunsch, vorher auf den abzusehende Bereinigungsaufwand hingewiesen worden zu sein. Wir hatten zum Bereinigen mehr die Inhalte im Blick. Heute wissen wir, dass sogar eine Migration von einer hochkomplexen Software in eine andere zu z. T. erheblichem Bereinigungsaufwand führt, allein deswegen, weil beide Programme ihre Inhalte technisch oder strukturell auf eine andere Weise ablegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein anderes Beispiel veranschaulicht ein ähnliches Problem: In der FileMaker-Datei zu 21.700 Photographien hat der Eingebende über 20 Jahre für jedes Foto neu den Autor (den Fotografennamen) angelegt und hingeschrieben. In neueren Systemen wie auch im MuseumPlus ist dieses Problem heute überwiegend so gelöst, dass nur noch &lt;em&gt;einmal&lt;/em&gt; ein Künstlername geschrieben wird und dieser dann, wenn man ihn braucht, mit dem entsprechenden Objektdatensatz nur noch verknüpft wird und entsprechend tausende Male zweitverwendet werden kann. Beim Schreiben dieser Namen hat der Eingebene (natürlich!) Fehler gemacht: Mal war das Komma zwischen Namen und Vornamen ein Punkt oder ein Semikolon geworden, mal fehlten Buchstaben etc. Weil die Namensspalte vorher nicht bereinigt war, hat jede andere Schreibweise des Namens, auch wenn es sich nur um ein Komma handelte, einen neuen Künstlerdatensatz verursacht, so dass bis zu fünf Namensvarianten und damit Datensätze pro Person existierten. Bei knapp 10.000 Künstlern wächst sich die Bereinigung allein dieser Spalte zu einer Monate umfassenden Tätigkeit aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein klarer Nachteil war, dass die Datenbank hier nicht vor Ort installiert war, so dass die Möglichkeiten, sich als Laie das Migrationsergebnis Spalte für Spalte vor Augen zu führen, so gut wie unmöglich war.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Datenmigration 4</title>
        <published>2015-03-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-03-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/11/edim-datenmigration-4/">&lt;p&gt;Unmittelbar vor der Schulung Mitte Mai 2012 wurde die Datenbank hier vor Ort installiert, zusammen mit den hinein migrierten Daten. Es stellte sich bereits bei der Schulung heraus, dass die Datenbank Fehlfunktionen zeigte, die auch die beiden Zetcom-Mitarbeiter, die bei der Schulung anwesend waren, mit Fragezeichen im Gesicht zurückließ. Sie versicherten jedoch, dass sie sich nach den Gründen für diese Phänomene erkundigen würden und stellten Antworten in Aussicht. Doch auch die Datenmigration der Künstlernamen war nicht so gelungen wie gewünscht. Dieser Punkt war erst Mitte Juli abgeschlossen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um es kurz zu machen: Im September 2012 trafen wir uns mit den beiden Geschäftsführern der Firma Zetcom zu einem Krisengespräch, bei dem wir den Rücktritt vom Ankauf von MuseumPlus in Aussicht stellten, wenn nicht die Datenbank in absehbarer Zeit stabil und ohne Fehlfunktionen (wie z. B. das selbsttätige Beenden von Arbeitssitzungen) läuft. Erst bei diesem Termin erhielten wir die definitive Auskunft, dass scheinbar die Datenbank-Software Oracle, auf der MuseumPlus bei uns installiert war, für diese Fehlfunktionen verantwortlich sei. Bereits zuvor hatten wir diese Auskunft, formuliert als Vermutungen, erhalten. Immer jedoch ließ uns die Firma Zetcom wissen, dass es sich allein um unser Problem handeln würde, denn &lt;em&gt;ihre&lt;/em&gt; Software liefe einwandfrei. Wenn sie bei &lt;em&gt;uns&lt;/em&gt; nicht liefe, sei etwas in der IT-Struktur bei &lt;em&gt;uns&lt;/em&gt; nicht richtig. Tatsächlich scheint MuseumPlus nur dann fehlerfrei auf Oracle zu laufen, wenn sich jemand im Haus befindet, der dieses Programm sehr gut kennt, alle neuen Systemversionen sofort einspielt und es bis in Details hinein (z. B. Konfiguration von Spracheinstellungen etc.) beherrscht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Anforderung war bei uns im Haus nicht gegeben. Wir war es dazu gekommen? Bis heute steht auf der Homepage von Zetcom zu den Systemanforderungen, dass MuseumPlus für Standardumgebungen entweder auf einem MS SQL-Server oder auf Oracle läuft. Da unser IT-Experte im Haus bei anderen Anwendungen gute Erfahrungen mit Oracle gemacht hat, bevorzugte er dieses Programm und wir kaufen es an, obwohl es teurer als ein MS SQL-Server war. Wir bekamen zu keinem Zeitpunkt eine Warnung oder auch nur ein Hinweis, dass mit Oracle ggf. Schwierigkeiten zu erwarten seien oder größere Anstrengungen zu einbem fehlerfreien Betrieb zu machen seien. Und gingen aufgrund unserer hauseigenen Erfahrungen davon aus, dass es sich um ein Abstimmungsproblem zwischen Oracle und MuseumPlus handelt, bei dem nach unserer Auffassung MuseumPlus mindestens zur Hälfte mitverantwortlich wäre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir erhielten bei dem oben genannten Krisengespräch von Zetcom daraufhin das Angebot, für die Hälfte der normalerweise in Rechnung gestellten Kosten von dem Oracle-Server auf einen MS SQL-Server umzuziehen. Dieses wurde bis Mitte Oktober 2012 realisiert. Danach kamen keine Fehlfunktionen mehr vor und die Datenbank läuft seitdem stabil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Unsicherheit, ob Arbeiten in der Datenbank ordnungsgemäß gespeichert und am nächsten Tag wieder aufzurufen waren, führte dazu, dass wir bis Oktober 2012 außer Suchabfragen keine Eingaben oder Datenbereinigungen vornahmen, also mit der Datenbank nicht aktiv arbeiteten. Da auch bei der Datenmigration Zweifel an der Qualität des Ergebnisses aufgetaucht waren, wollten wir auch an diesem ggf. zu reklamierenden Ergebnis bis zur Beantwortung dieser Frage keine Veränderungen vornehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese ganzen Verzögerungen waren natürlich an sich ärgerlich. Wir hatten immerhin Personal für Datenbankarbeiten eingeplant, das woanders eingesetzt werden musste. Nicht zuletzt hatten wir einen Dreijahresplan erstellt mit einer nicht unerheblichen Anzahl an Datensätzen und einem durchgerechneten Arbeitsprogramm. So war klar, dass sich dies in den beiden folgenden Jahren “drängen” würde. Dazu später mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Nachhinein lässt sich sagen, dass es günstiger gewesen wäre, nach Ende der Datenmigration und Installation der Software im Haus deren einwandfreie Funktionsweise zunächst zu prüfen. Und auch die Datenbereinigung hätte erst abgenommen werden müssen.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Datenmigration 5</title>
        <published>2015-03-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-03-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/11/edim-datenmigration-5/">&lt;p&gt;Seit den ersten Erfahrungen mit der Datenmigration zu Beginn des Projektes gab es weitere. Aus ihnen ziehe ich für mich als Projektleiterin das generelle Fazit, dass Datenmigrationen am besten zu vermeiden sind: Sie kosten, sie müssen bis ins Einzelne vorbereitet werden, sie müssen begleitet werden - also ein enger Kontakt zu den Technikern gehalten werden, die die Migration umsetzen, weil es erfahrungsgemäßig dort eine Bereitschaft gibt, bei auftretenden Problemen diese selbst im eigenen Sinne, also möglichst einfach und daher nicht im Sinne eines qualitativ guten Ergebnisses für den Kunden zu lösen -, sie haben fast immer irgendeinen Bereinigungsaufwand zur Folge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus diesem Grund und weil plötzlich die Preise für Migrationen bei unserem Software-Anbieter extrem angestiegen sind, haben wir zuletzt eine “Migration per Hand” beauftragt: Wir haben mit der Hälfte der durch den Software-Anbieter verabschlagten Summe jemanden bezahlt, der die Daten passgenau, ohne Ärger und anschließenden Bereinigungsaufwand, per copy &amp;amp; paste von einer Datenbank in die andere umsetzt - ein sehr schnelles und zufriedenstellendes Ergebnis. Jeder, der eine Migration plant und finanziell das meiste herausholen möchte, sollte genau durchkalkulieren, was auf ihr zukommt. Sonst ergeht es ihm möglicherweise wie uns zu Beginn des Projektes. Ein möglicher Weg könnte sein, die Dauer einer Bereinigung oder des copy &amp;amp; paste-Verfahrens über ein paar Stunden auszuprobieren und anschließend hochzurechnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Handelt es sich um große Mengen Daten, die womöglich auch noch von ausgezeichneter Qualität sind (und damit “Wert” haben), sieht es natürlich anders aus. Es könnte sein, dass sich dann zum Beispiel solche Lösungen empfehlen wie die Daten aus der Datenbank auszugeben (zum Beispiel in Tabellenform) und diese dann zu bearbeiten (zum Beispiel nicht passende Inhalte in eine neu angelegte Spalte direkt daneben umzusetzen oder über Sammelveränderungen Einträge zu vereinheitlichen). Einzelne Arbeiten können aufgrund der Struktur der Zieldatenbank möglicherweise besser in dieser bewältigt werden. Übersteigt die Anzahl der Datensätze eine kritische Menge, ist tatsächlich die Migration nicht zu vermeiden. Zu den Kosten der Migration müssen als natürliche Folge dieses Vorgangs dann auch immer die Kosten für Personal, das eine Bereinigung vornimmt, mitkalkuliert werden. Wo die kritische Menge anfängt, muss jeder für sich selbst ermitteln. Nach meiner Erfahrung liegt sie aber deutlich höher als 1.000 Datensätze.&lt;/p&gt;
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        <title>2000 Objekte bei museum-digital:westfalen</title>
        <published>2015-03-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-03-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/08/2000-objekte-bei-museum-digitalwestfalen/">&lt;p&gt;Langsam aber stetig wächst museum-digital:westfalen. Jetzt wurde das 2.000ste Objekt veröffentlicht. Eine Plakette zur 1.300 Jahr-Feier der Stadt Soest aus dem Hellweg-Museum in Unna.&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/08/2000-objekte-bei-museum-digitalwestfalen/soest1300.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>museum-digital wird mehrsprachig</title>
        <published>2015-02-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-02-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/02/25/museum-digital-wird-mehrsprachig/">&lt;p&gt;In fast allen Versionen von museum-digital ist es jetzt möglich eine von mehreren Sprachvarianten auszuwählen. Die Sprachumstellungen betreffen die Erläuterungs- und Erklärungstexte - die inhaltlichen Angaben, Beschreibungen von Objekten zum Beispiel, werden nicht übersetzt. Die jetzt vorhanden Übersetzungen in Englisch, Italienisch, Ungarisch, Polnisch und Bahasa Indonesia haben Freunde von museum-digital, zumeist MuttersprachlerInnen erstellt. Danke dafür.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Sprachwahlschalter ist immer in der oberen Navigationsleiste rechts zu finden. Weitere Übersetzungen sind geplant.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - ein Fund zum Teilen</title>
        <published>2014-10-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-10-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/10/21/edim-ein-fund-zum-teilen/">&lt;p&gt;Reisen bildet, so auch hier: Der Besuch der Herbsttagung der Fachgruppe Dokumentation des Dt. Museumsbundes hat wieder viele Kontakte gebracht, aber auch Flyermaterial in unseren hungrigen Rachen gespült.&lt;br /&gt;
Das aus unserer Sicht interessanteste Heftchen ist die “Handreichung - Rechliche Rahmenbedingungen für Digitalisierungsprojekte von Gedächtnisinstitutionen” von John H. Weitzmann und Paul Klimpel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://irights.info/wp-content/uploads/2014/10/Handreichung_Digitalisierung_Recht_Gedaechtnisinstitutionen.pdf&quot;&gt;http://irights.info/wp-content/uploads/2014/10/Handreichung_Digitalisierung_Recht_Gedaechtnisinstitutionen.pdf &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>44.444 Objekte bei museum-digital</title>
        <published>2014-08-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-08-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2014/08/06/44-444-objekte-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/08/06/44-444-objekte-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Mal wieder eine “runde” Zahl zu vermelden … Gestern wurde das 44.444 ste Objekt bei museum-digital veröffentlicht. Es handelt sich um ein “Bruchstück einer Heiligenfigur” aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/collection/2024&quot;&gt;Sammlung “Kloster Seehausen”&lt;/a&gt; des Museums im Dominikanerkloster Prenzlau. In den letzten Tagen sind etliche kleinere und größere Sammlungen hinzugekommen, beispielsweise eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/collection/2023&quot;&gt;Fotodokumentation zur Geschichte des Klosters in Heiligengrabe&lt;/a&gt;, eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/collection/2020&quot;&gt;Sammlung von Plakaten zur Reihe “Hausmusik bei Kleist”&lt;/a&gt; des Kleist-Museums in Frankfurt/Oder, die Sammlung von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/collection/2021&quot;&gt;Holzbildtafeln des “Vorschuss-Vereins”&lt;/a&gt; des Museums Eberswalde sowie etliche Objekte aus dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/institution/81&quot;&gt;Blüchermuseum in Kaub&lt;/a&gt; (die erst nach und nach veröffentlicht werden).&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Bildrechte: eine gute Nachricht!</title>
        <published>2014-07-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-07-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2014/07/11/edim-bildrechte-eine-gute-nachricht/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/07/11/edim-bildrechte-eine-gute-nachricht/">&lt;p&gt;Für ein Museum wie das Kunstmuseum Moritzburg in Halle (Saale) mit Werken überwiegend aus dem 19. und 20. Jahrhundert ist bei der Onlinepublikation das gegenwärtig geltende Urheberrecht eine spürbare Hürde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ein kurzer Überblick über die Bedingungen in diesem Bereich, selbstverständlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder juristisches Niveau: Damit ein Museum Werke kostenfrei online publizieren kann, muss der Künstler 70 Jahre verstorben sein. Erst dann werden die Werke nach dem deutschen Urheberrechtsgesetz “gemeinfrei”, d. h. die Urheberrechte, die der Künstler an seinem Werk hatte, sind abgelaufen. Zuvor hat er ein Anrecht auf eine finanzielle Kompensation, es sei denn, dass er oder seine Erben ausdrücklich und am besten schriftlich auf sie verzichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben dem Werk-Urheberrecht sind darüber hinaus die Urheberrechte des Fotografen bei der Online-Publikation zu berücksichtigen: In seinem Arbeitsvertrag oder auch Werkvertrag müssen die Nutzungsrechte des Museums an den Fotos so klar benannt sein, dass das Museum diese Abbildungen ohne weitere Kosten publizieren darf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Kunstmuseum Moritzburg möchte natürlich eine profilbestimmende Auswahl seiner Werke online zeigen, d. h. vor allem Werke der Klassischen Moderne. Nur rund ein Drittel der Künstler (geschätzt) aus dieser Zeit sind bereits 70 Jahre verstorben!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch in einem anderen Projekt der Moritzburg, bei dem moderne Kunstmedaillen aus der Zeit zwischen 1870 bis zur Gegenwart erfasst und online publiziert werden, war der Wunsch nach einer Publikationserlaubnis durch die Künstler, die zum Teil von der VG Bild-Kunst (Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst) vertreten werden, groß. Viele dieser Künstler leben noch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um zumindest ein Stück weit aus diesem Dilemma herauszukommen, war schon lange angedacht, einige derjenigen Künstler, die noch leben und deren Adresse wir kennen, anzuschreiben und höflich und nett um Erlaubnis zu einer kostenfreien Publikation zu bitten. Vorbild für diese Vorgehensweise war das Berliner Münzkabinett, dass schon öfter diesen Weg erfolgreich gegangen ist, und tatsächlich in seiner Online-Datenbank IKMK (Interaktiver Katalog des Münzkabinetts der Berliner Museen) viele Werke noch lebender bzw. noch nicht 70 Jahre verstorbener Künstler zeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das dabei verwendete Abfrage-&lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/07/11/edim-bildrechte-eine-gute-nachricht/./SMB-Abfrage-Erlaubnis.pdf&quot;&gt;Formular&lt;/a&gt; hat das Kunstmuseum Moritzburg für seine eigenen Zwecke angepasst. Zunächst haben wir die Künstler, die &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; von der VG Bild-Kunst vertreten werden, &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/07/11/edim-bildrechte-eine-gute-nachricht/./SMB-Serienbrief-Kenom.pdf&quot;&gt;angeschrieben&lt;/a&gt;. Erfragt wurde zur Sicherheit, ob der Künstler von der VG Bild-Kunst vertreten wird oder nicht. Immerhin kann es sein, dass der Künstler erst kürzlich Mitglied geworden ist oder dass - dies ist tatsächlich gleich mehrfach vorgekommen - die online stehende Datenbank der Künstler, die von der VG Bild-Kunst vertreten werden (siehe Homepage der VG Bild-Kunst), nicht ganz korrekt bzw. aktuell ist. Anschließend haben wir abgefragt, ob die Moritzburg kostenfrei die Werke der Künstler sowohl in gedruckten Publikationen als auch im Internet publizieren darf. Nach drei Wochen haben ungefähr die Hälfte der rund 70 Künstler geantwortet und alle positiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir hatten zufällig auch einige Künstler, die von der VG Bild-Kunst vertreten werden, in unserer Adressliste: Mit ihrer Unterschrift hatten wir plötzlich die Erlaubnis von Künstlern, die von der VG Bild-Kunst vertreten werden, ihre Werke online zu publizieren. Was war passiert? Wir hatten zunächst keine Antwort darauf.&lt;br /&gt;
Wir dachten, dass dies gerade &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; ginge: Denn die Aufgabe der VG Bild-Kunst ist, die Urheberrechte der bei ihnen gemeldeten Künstler zu vertreten bzw. die Tatiemen aus den Nutzungsrechte an ihren Werken einzuziehen und an ihre Mitglieder auszuschütten. Die Zustimmung der Künstler schien dem zu widersprechen.&lt;br /&gt;
Ermutigt durch einen hilfreichen Kontakt aus dem Ulmer Museum riefen wir direkt bei der VG Bild-Kunst an und erhielten die ermutigende und wirklich gute Nachricht, dass auch diejenigen Künstler, die ihre Online-Publikationsrechte über die VG Bild-Kunst vertreten lassen, mit einer recht formlosen Email oder auch einem etwas aufwändigeren Formular wie dem unsrigen auf die Gebühren für die Online-Publikation ihrer Werken verzichten können. Nur auf die Tatiemen aus der Publikation in gedruckten Werken dürfen sie nicht verzichten. Aus diesem Grund ist in unserem Formular dieser Passus gelb markiert: Sollten Sie Lust haben, unser Formular für ähnliche Abfragen in Ihrem Haus zu verwenden, müssten Sie das Formular für Künstler, die von der VG Bild-Kunst vertreten werden, an dieser Stelle ändern. Natürlich muss die VG Bild-Kunst von Ihrer Absprache mit den Künstlern erfahren: Leiten Sie die Mails einfach an die VG Bild-Kunst weiter oder senden Sie ihr die Kopien Ihrer Formulare.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein erstmal nicht lösbares “Problem” ist, die Erben verstorbener Künstler zu ermitteln - ob nun von der VG Bild-Kunst vertreten oder nicht. Dafür müsste ein erheblicher Rechercheaufwand geleistet werden. Diesen Weg werden wir - zumindest im Augenblick - nicht gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ingesamt scheint mir, dass die Abfragemöglichkeit nach den Online-Publikationsrechten bei den noch lebenden Künstlern eine gute Lösung für Museen mit viel moderner Kunst ist und eine sehr gute Nachricht zum Wochenende! Ich wünsche viel Erfolg!&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>EDiM - ein kleiner Schritt vorwärts bei den Bildrechten</title>
        <published>2014-05-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-05-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/27/edim-ein-kleiner-schritt-vorwaerts-bei-den-bildrechten/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/27/edim-ein-kleiner-schritt-vorwaerts-bei-den-bildrechten/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/27/edim-ein-kleiner-schritt-vorwaerts-bei-den-bildrechten/">&lt;p&gt;Im Rahmen der Frühjahrstagung des Deutschen Museumsbunds Anfang Mai 2014 haben die VG Bild-Kunst und der Deutsche Museumsbund einen neuen Rahmenvertrag unterzeichnet, der Verbesserungen für diejenigen Museen bringen soll, die mit der VG Bild-Kunst Verträge abschließen müssen, um Abbildungen von Werken publizieren zu können, deren Schöpfer von der VG Bild-Kunst vertreten werden.&lt;br /&gt;
Details dazu unter:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.bildkunst.de/vg-bild-kunst/news/detailansicht/article/neue-vertragskonditionen-fuer-museen.html&quot;&gt;http://www.bildkunst.de/vg-bild-kunst/news/detailansicht/article/neue-vertragskonditionen-fuer-museen.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsbund.de/de/das_museum/themen/bildrechte/&quot;&gt;http://www.museumsbund.de/de/das_museum/themen/bildrechte/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rahmenvertrag:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.bildkunst.de/fileadmin/User_upload/bilder/newsletter_2014/Museumsvertrag_Dt_Museumsbund.pdf&quot;&gt;http://www.bildkunst.de/fileadmin/User_upload/bilder/newsletter_2014/Museumsvertrag_Dt_Museumsbund.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch nicht abgedeckt werden konnte der für das Kunstmuseum Moritzburg und das Projekt “moderne_digital” wichtige Bereich der Online-Datenbanken. Die VG Bild-Kunst und der Deutsche Museumsbund waren sich über den diesbezüglichen Handlungsbedarf einig und vereinbarten weitere Gespräche. Man darf gespannt sein.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Glasplattendigitalisierung IV</title>
        <published>2014-05-09T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-05-09T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/">&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/./SMB-Scanner_mit_Maske_und_Brste_resized.jpg&quot; alt=&quot;Masken&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;
Moosgummi-Abstandshalter auf Scanner mittig: ausgeschnittenes Sichtfenster oberhalb: schmaler Kalibrierungsstreifen
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/./SMB-Detail_Masken.jpg&quot; alt=&quot;Masken&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;
Detail: Abstandshalterung
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Ab Anfang März 2014 haben wir mit der Digitalisierung von Glasplattennegativen begonnen. Wie schon in den Blogbeiträgen I bis III erwähnt, nutzen wir den Flachbettscanner Epson Perfection V750 pro (ca. 750 € Neupreis) in Verbindung mit der Software LSI Silverfast Studio 8 (ca. 300€ Neupreis) und Adobe Photoshop Elements 10 (nicht mehr erhältlich, Neupreis für Version 12 ca. 80€).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben uns entschlossen, die Glasplatten nicht direkt auf das Scannerglas aufzulegen. Ansonsten würde Glas auf Glas liegen und so bestünde die Gefahr, dass die Glasplatte des Scanners oder die Glasnegative selbst zerkratzen. Zwei direkt und plan aufeinanderliegende Flächen sind zudem schwierig voneinander zu trennen – in diesem Fall also: das Glasnegativ nach dem Scanvorgang wieder von dem Scannerglas aufzunehmen. Aus diesem Grund haben wir einen Abstandshalter gebastelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während bei Foto Marburg Halterungen aus Hartplastik verwendet werden, entschlossen wir uns, unsere Halterungen aus einfachem Moosgummi zu basteln. Für die Materialwahl sprach der geringe finanzielle Aufwand, aber auch der Umstand, dass Glasplatten unterschiedlichster Größen zur Digitalisierung anstehen und dabei nahezu für jede Größe eine eigene Halterung entworfen werden muss. Das Moosgummi ist in verschiedenen Materialstärken kostengünstig verfügbar und lässt sich mit einem scharfen Cuttermesser relativ einfach und schnell zurechtschneiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jede Abstandshalterung besteht zunächst aus einer Maske, die nahezu die gesamte Scanfläche abdeckt. In diese Maske wird ein Sichtfenster in Größe der zu scannenden Vorlage geschnitten. Außerdem muss die Maske oberhalb einen schmalen freien Streifen aussparen. Wird dieser Streifen nicht freigelassen, wird folgend schlichtweg eine durchgehend schwarze Fläche gescannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Zuschneiden des Moosgummi-Abstandshalters müssen alle Kanten möglichst gerade und rechtwinklig ausgeschnitten werden (Für nähere Erläuterungen zur Ausrichtung der Scans vgl. Blogbeitrag „EDiM - Funktionsweise und Workflow an der Reproanlage“ insbesondere Abschnitt „Warum ist uns die Rechtwinkligkeit so wichtig?“).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim bequemen und geraden Auflegen der Glasnegative helfen zwei erhöhte Kanten. Diese Kanten haben wir ebenfalls aus Moosgummi ausgeschnitten und mit einem lösemittelfreien Bastelkleber auf Wasserbasis angebracht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahl der Moosgummi-Materialstärke von 2 mm liegt in der Spezifik des Scanners begründet. Andere Scanner mögen eventuell eine andere Materialstärke erfordern. Der hier zum Einsatz kommende Scanner Epson Perfection V750 pro verfügt während des Durchlichtbetriebs im Wesentlichen nur über zwei verschiedene Scanmodi. In der Software Silverfast lauten die Bezeichnungen dieser Modi „Durchlicht“ und „Durchlicht groß“. Wird der Modus „Durchlicht groß“ gewählt, kann der Scanner Durchlichtvorlagen auf der nahezu A4-großen Scanfläche komplett erfassen. Der Fokuspunkt liegt innerhalb dieses Modus direkt über dem Glas. Vorlagen müssten also – um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen – direkt auf das Scannerglas aufgelegt werden, was in unserem speziellen (Glasnegativ-)Fall bereits nicht möglich ist. Ein weiterer Nachteil dieses Scanmodus scheint darin zu bestehen, dass die seitlichen Bereiche der Scanfläche nicht direkt über einen Sensor, sondern nur über Spiegel erfasst werden. In den Randbereichen wird also weniger präzise abgebildet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird der Modus „Durchlicht“ gewählt, verfügt der Scanner zunächst über einen deutlich verkleinerten Scanbereich. Es wird nur noch ein schmaler Streifen mittig der Gesamtfläche abgebildet. Hierbei handelt es sich um den Bereich, der tatsächlich direkt von dem Sensor – ohne Spiegel – erfasst werden kann. Außerdem liegt der Fokuspunkt nicht direkt über dem Scannerglas, sondern leicht erhöht, da dieser Modus speziell zur Verwendung mit den mitgelieferten Epson-Filmhaltern (nur für Kleinbild oder Mittelformat) gedacht ist, welche die Vorlage ebenfalls leicht erhöht positionieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Dokumentation des Scanners sind die hier beschriebenen Eigenarten des Geräts leider nicht sehr ausführlich behandelt. Die angeführten Werte resultieren aus einem Telefonat mit der Firma Laser Soft Imaging, können aber sinngemäß auch in deren Web-Forum nachgelesen werden: http://forum.silverfast.com/v750-negtiv-dunkles-vorschubild-t6578.html&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die gestellten Anforderungen sind die Moosgummi-Abstandshalter durchaus geeignet. Dennoch gibt es einige Nachteile: Selbst mit einem sehr scharfen Cuttermesser und schnellen, kräftigen Schnitten lässt sich keine absolute Präzision erreichen. Durch die Flexibilität des Materials gibt dieses stellenweise nach oder verzieht sich beim Beschneiden. Das Ergebnis sind Schnittkanten, die leicht ausfransen können oder keine hundertprozentige Geradlinigkeit erreichen. Zudem kann bei Dauernutzung eines Moosgummi-Abstandshalters dieser am Ende des Arbeitstages – durch die Wärmeentwicklung des Scanners – leicht verzogen sein. Das ‚Offenlassen’ der Abdeckung zwischen den Scanvorgängen kann dem jedoch ausreichend vorbeugen. Aufgrund der insgesamt einfachen und unkomplizierten Handhabung ist das Moosgummi trotz der genannten Nachteile generell zu empfehlen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kalibrierung-des-scanners&quot;&gt;Kalibrierung des Scanners&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Vor dem Scannen sollte der Scanner kalibriert werden. Dieses kann über ein Durchlicht IT-8-Target (ca. 60€) erfolgen. Zum Kalibrieren wird das Target einfach auf der Scannerfläche positioniert und in der Silverfast Software der Button mit der Beschriftung „IT-8“ gewählt, worauf die automatische Kalibrierung erfolgt. Nach Abschluss des Vorgangs muss lediglich der Dialog geschlossen und der Speicherort für das Profil bestätigt werden.&lt;br /&gt;
Die Kalibrierungs-Automatik der Software funktioniert erstaunlich gut und erkennt sogar schief aufliegende Targets präzise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir scannen unsere Glasplatten als TIFF mit 1800 dpi und 48 Bit Farbtiefe. Dies führt zu einer durchschnittlichen Dateigröße von ungefähr 500Mb pro Scan.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/./SMB-MOSPhFi00951_master.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;
Negativ mit farbiger Retusche (Finsler)
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;h2 id=&quot;warum-werden-schwarz-weiss-negative-in-farbe-gescannt&quot;&gt;Warum werden Schwarz-Weiß Negative in Farbe gescannt?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Was bei der dpi-Einstellung noch nachvollziehbar scheint, nämlich möglichst hohe Auflösung für möglichst hohe Detailwiedergabe, sorgt bei der Farbtiefe eventuell für Verwirrung. Warum sollten Schwarz-Weiß Negative, welche bloß Schwarz-Weiß Abzüge vorbringen sollen, plötzlich farbig gescannt werden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Digitalisierung der Glasplattennegative stellt für uns zunächst eine Bestandssicherung und gleichzeitige Dokumentation des aktuellen Zustands dar. Auch wenn die Negative stets für die Herstellung von Schwarz-Weiß Abzügen gedacht waren, existieren die Glasplatten ‚in der Wirklichkeit’ in Farbe. Lagerungsspuren, generelle Materialalterung, aber auch Feuchtigkeitsschäden, Bakterien, beginnende Zersetzung oder andere Spuren haben teilweise zu beachtlichen Verfärbungen geführt. Außerdem soll das Digitalisat möglichst einem digitalen Faksimile entsprechen. Häufig wurden und werden auf den Negativen Retuschen vorgenommen. Diese wurden meist durch das Aufbringen von sogenannten Abschwächern oder Verstärkern durchgeführt. Gerade letztere hinterlassen eine rötliche Verfärbung auf den behandelten Flächen. Ein Schwarz-weiß Scan würde diese durch den Fotografen vorgenommene Bearbeitung nicht mehr erkennbar machen. Der farbige Scan gewährleistet hingegen, dass das Digitalisat sämtliche Informationen – auch die farbigen – bereithält, die auch in der Vorlage selbst enthalten sind. Die 48 Bit stellen für uns einen Kompromiss aus möglichst hoher Farbtiefe und Dateigröße dar. Zwar hält die Software die Möglichkeit bereit, Dateien mit 68 Bit Farbtiefe zu erzeugen, jedoch wird die Datei durch diese Einstellung auch unangemessen groß.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;bildoptimierungen&quot;&gt;Bildoptimierungen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn die Software einige Möglichkeiten bereithält, das Scanergebnis zu optimieren, werden im Arbeitsablauf sämtliche dieser Verbesserungen ausgeschaltet. Da es uns um ein digitales Faksimile der Vorlage geht, wären Funktionen wie „Automatische Filmkornglättung“ oder „Automatische Kontrastoptimierung“ dem anvisierten Ziel eher abträglich, da das Ergebnis keine exakte Kopie mehr darstellen würde. Insgesamt bleiben also sämtliche Optimierungsfunktionen deaktiviert. Auch am Tonwertumfang nehmen wir keine Veränderungen oder Anpassungen vor.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/./SMB-MOSPhFi00066_vs_resized1000_beschn.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;Digitalisat eines Abzugs von Finsler&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/./SMB-MOSPhFi00961_abzug_resized.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;Digitalisiertes Negativ zum obigen Abzug, nur invertiert&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/./SMB-MOSPhFi00961_abzug_bearbeitet.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;Digitalisiertes Negativ zum obigen Abzug, invertiert und leicht nachbearbeitet&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;h2 id=&quot;arbeitsablauf-scannen-und-ablegen&quot;&gt;Arbeitsablauf: Scannen und Ablegen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bevor wir mit dem Scannen beginnen, reinigen wir das Glasnegativ. Wir säubern allerdings nur auf der Glasseite mit einem feinen Marderhaarpinsel. Mit diesem können Staub und andere Verschmutzungen gut entfernt werden. Für gröbere Verschmutzungen eignet sich ein feines Mikrofasertuch, durch welches auch leichter (!) Druck ausgeübt werden kann. Die Schichtseite lassen wir gänzlich unbehandelt, da zu schnell irreversible Schäden entstehen könnten und wir keine ausgebildeten Foto-Restauratoren sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Auflegen des Glasnegativs auf die Moosgummi-Abstandshalterung starten wir den Vorschauscan. In dem sich öffnenden Fenster wird dann mittels beweglicher Begrenzungsrahmen der tatsächlich zu scannende Bildausschnitt festgelegt. Diesen wählen wir so, dass das Motiv nicht durch die Begrenzungsrahmen angeschnitten wird, dass aber auch nicht zu große Bereiche der Abstandshalterung mitgescannt werden. Anschließend kann der eigentliche Scanvorgang ausgelöst werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die dabei erzeugte Datei legen wir danach unter der entsprechenden Inventarnummer mit dem Namenszusatz „_master“ ab. Diese Master-Datei wird nicht weiter bearbeitet oder beschnitten. Von ihr wird allerdings eine Kopie erzeugt und diese mit dem Programm Adobe Photoshop Elements 10 bearbeitet. Innerhalb des Programms beschneiden wir den Bildausschnitt dann weiter, so dass nur noch das Motiv – ohne Abstandshalterung – zu erkennen ist. Anschließend wird das Bild in Graustufen konvertiert, horizontal gespiegelt und die Farben umgekehrt – also ein digitaler Abzug erzeugt. Die durch die Bearbeitung entstehende Datei wird dann unter der jeweiligen Inventarnummer mit dem Namenszusatz „_abzug“ in dem gleichen Ordner wie die Master-Datei als TIFF abgespeichert. Natürlich wird der auf diese Art entstandene Abzug nicht dem entsprechen, was dem damaligen Urheber vorschwebte. Allerdings stellt dieser digitale Abzug auch nur einen zusätzlichen ‚Service’ für potentielle Betrachter dar und soll nur eine grobe Vorstellung des letztendlichen Motivs liefern, da es für viele Betrachter schwierig ist, Negative zu interpretieren. Der Hauptaufgabe, dem Digitalisieren und Faksimilieren des Glasnegativs, ist bereits durch die Master-Datei nachgekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dadurch, dass dem Fotografen beim Belichten und Vergrößern mehrere Möglichkeiten offenstehen, weiteren Einfluss auf das Motiv und den letztendlichen Abzug zu nehmen, stellt unsere Methode, das bloße Invertieren des Negativs, nicht unbedingt das Ergebnis dar, welches sich auch der Fotograf vorstellte. Schließlich stellt auch das Papier, auf welches das Foto ausbelichtet wurde, einen weiteren Einflussfaktor dar. Allerdings kann das Motiv mittels digitaler Bildbearbeitung weiter angeglichen werden. Einerseits bedeutet eine solche Nachbearbeitung jedoch einen erhöhten Zeitaufwand und andererseits stellt sich diese dort als besonders schwierig dar, wo kein Künstlerabzug, sondern nur das Negativ vorhanden ist. Hier gibt es keine Möglichkeiten, den digitalen Abzug mit dem Künstlerabzug abzugleichen. Stattdessen bedeutet hier jedes Erzeugen eines Abzugs gleichzeitig auch Interpretation des Motivs. Der Bildbearbeiter muss sich stets fragen, wie hell oder dunkel der Abzug ausfallen oder welche Tonwerte das Motiv aufweisen sollte. Links ist erkennbar, wie weit fotografischer Abzug und der – mit unserer Methode erstellte – digitale Abzug auseinanderliegen können und wie der digitale Abzug dem fotografischen Abzug mit etwas Zeitaufwand angeglichen werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei den beschriebenen Einstellungen kommen wir auf eine Scanzeit, die pro Scanvorgang bei circa acht Minuten liegt. Hinzu kommen noch der Vorschau-Scan, das ordnungsgemäße Ablegen der Datei, das Erstellen des Abzugs sowie ein eventuelles Umpacken des Glasnegativs und die Beschriftung der Neuverpackung, so dass bis zu 15 Minuten für den gesamten Vorgang veranschlagt werden können (ohne digitale Nachbearbeitung).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der aus den Einstellungen resultierenden Dateigröße um 500 MB bewegen sich die Bilddateien in dem Bereich, der auch durch die Reproanlage erzeugt wird. Zur Moosgummi-Abstandshalterung lässt sich sagen, dass die Maske an jeder Seite circa 2mm des aufgelegten Negativs verdeckt. Bei vielen Glasplatten ist dies unproblematisch, jedoch gibt es auch Glasplatten, bei denen das Motiv bis an den Rand reicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein letzter Kritikpunkt betrifft die Software Adobe Photoshop Elements 10. Leider kann das Bildbearbeitungsprogramm nicht mit höheren Farbtiefen umgehen und unterstützt zudem Farbmanagement nicht im vollen Umfang. Für eine tiefgreifende Bearbeitung der Digitalisate ist es daher nicht geeignet. Die Dateien müssten zuvor in eine geringere Farbtiefe umgewandelt werden, wodurch Informationen verloren gingen. Scheinbar muss an dieser Stelle doch auf die aktuelle CS Variante des Bildbearbeitungsprogramms zurückgegriffen werden. Dieses unterstützt sämtliche angesprochenen Funktionen, ist jedoch auch mit erheblich höheren Kosten verbunden.&lt;/p&gt;
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        <title>Pressemitteilung aus dem Kultusministerium Sachsen-Anhalts</title>
        <published>2014-04-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-04-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2014/04/16/pressemitteilung-aus-dem-kultusministerium-sachsen-anhalts/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2014/04/16/pressemitteilung-aus-dem-kultusministerium-sachsen-anhalts/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/04/16/pressemitteilung-aus-dem-kultusministerium-sachsen-anhalts/">&lt;p&gt;Zum fünfjährigen Bestehen von museum-digital hat das Kultusministerium Sachsen-Anhalt eine gemeinsame Pressemitteilung mit dem Museumsverband des Landes veröffentlicht. Von etlichen Print- und Online-Medien wurde diese Mitteilung in leicht variierenden Formen veröffentlicht. Den Text der Mitteilung finden sie &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Pressemitteilung des MK Sachsen-Anhalt Nr. 065/2014&quot; href=&quot;http://www.presse.sachsen-anhalt.de/index.php?cmd=get&amp;amp;id=865148&amp;amp;identifier=29cebc8c9e49bd6c1e0630d465f6aa58&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Die Veröffentlichung wird wahrgenommen. Das zeigt sich deutlich an der hohen Zahl der Besucher von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de&quot;&gt;www.museum-digital.de&lt;/a&gt; in den letzten Stunden.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>1000 Objekte aus Wolmirstedt</title>
        <published>2014-04-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-04-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2014/04/11/1000-objekte-aus-wolmirstedt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2014/04/11/1000-objekte-aus-wolmirstedt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/04/11/1000-objekte-aus-wolmirstedt/">&lt;p&gt;Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/68&quot;&gt;Museum Wolmirstedt&lt;/a&gt; hat jetzt das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/20060&quot;&gt;1.000ste&lt;/a&gt; Objekt bei museum-digital freigeschaltet und so der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Da ist eine Gratulation unbedingt angebracht - denn das Museum macht es sich nicht leicht und prüft, recherchiert, aktualisiert, überarbeitet die Informationen zu jedem einzelnen Objekt vor der Freischaltung mit der gebotenen Gründlichkeit und Akribie. Herzlichen Glückwunsch also an das Museum.&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>EDiM - Glasplattendigitalisierung Antistaub-Tipp</title>
        <published>2014-02-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-02-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/28/edim-glasplattendigitalisierung-antistaub-tipp/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/28/edim-glasplattendigitalisierung-antistaub-tipp/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/28/edim-glasplattendigitalisierung-antistaub-tipp/">&lt;p&gt;Wer Glasplatten in großer Zahl digitalisieren möchte, kann ein Hilfsmittel gut gebrauchen: Ein Gerät, dass Staub und Fussel von den Oberflächen nimmt. Je kleiner die Vorlage (z. B. Kleinbilddia) desto mehr sieht man auch die mitgescannten Fussel. Und die automatische Fusselentfernung der Software sollte man nicht verwenden, wenn man auf Abbildungsqualität Wert legt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein praktisches Hilfsmittel bei der Glasplattendigitalisiererei ist ein Gerät von der Firma Kinetronics. Siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.kinetronics.de/seiten/d_frame.html.&quot;&gt;http://www.kinetronics.de/seiten/d_frame.html.&lt;/a&gt; Ein Praxistest und Empfehlung von Foto Marburg siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.fotomarburg.de/bestaende/digitalisierung.&quot;&gt;http://www.fotomarburg.de/bestaende/digitalisierung.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - ein Bergfest</title>
        <published>2014-02-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-02-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/27/edim-ein-bergfest/">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/27/edim-ein-bergfest/./SMB-Kuenstlermodul1.jpg&quot; alt=&quot;SMB-Kuenstlermodul1&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/27/edim-ein-bergfest/./SMB-Kuenstlermodul2.jpg&quot; alt=&quot;SMB-Kuenstlermodul2&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir möchten Sie an unserer Feier teilhaben lassen, denn ein wichtiges Etappenziel wurde erreicht: Das Künstlermodul, über dessen chaotischen Zustand nach der Datenmigration ein bald erscheinender Blog Auskunft geben wird, ist jetzt nach längeren Anstrengungen bereinigt! Ein dreimaliges “Hoch” auf alle, die daran mitgewirkt haben!&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Glasplattendigitalisierung III</title>
        <published>2014-02-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-02-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/27/edim-glasplattendigitalisierung-iii/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/27/edim-glasplattendigitalisierung-iii/">&lt;p&gt;Am letzten Dienstag waren wir bei Foto Marburg zu Besuch, um uns ein Glasplattendigitalisierungsprojekt aus der Nähe anzusehen (“Fotografische Negative. Infrastruktur zur Erschließung und Digitalisierung historischer Fotografien in kunsthistorischen Bildarchiven”, Laufzeit seit 2012, siehe http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/203631055).&lt;br /&gt;
Wir wollten unsere vorhandenen Kenntnisse überprüfen und Details erfragen. Vollgestopft mit Wissen und Tipps, also satt und glücklich sind wir wiedergekommen. Die Fotografen Thomas Scheidt und Horst Fenchel haben uns viel mehr ihrer Zeit gewidmet als wir erwartet haben. Jetzt haben wir das Gefühl, dass wir auch als Laien die Glasplattendigitalisierung in Angriff nehmen können, ohne durch Unwissenheit oder Ungeschicklichkeit an den kostbaren Originalen etwas kaputt zu machen. Wir müssen zwar noch eine Menge vorbereiten und auch lernen, aber das Prinzip haben wir verstanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst durften wir das Depot besichtigen: Rund 2 Mio. Fotos stehen dort Reihe an Reihe, 1,8 km Regalmeter, gleichmäßig klimatisiert auf 18°. Wie der Fotorestaurator Horst Fenchel sagte, ist die Klimatisierung - und dabei zunächst gar nicht so sehr die tiefe, sondern die gleichbleibende Temperatur - der erste wichtige Schritt, die Lebensdauer der Fotos erheblich zu verlängern. Depotfragen sind auch für die Digitalisierung relevant: Digitalisierung heißt auch immer, sich Gedanken zu machen über den Ort, woher man die Objekte holt, ihre Lagerungsbedingungen und ihr langfristige Erhaltung. Denn einer der wichtigen Vorteile der Digitalisierung ist, dass das Objekt bis auf wenige Ausnahmen anschließend im Schrank verbleibt, auch wenn man sich sonst intensiv mit ihm beschäftigt, da hochauflösende Abbildungen bei vielen Objekten fast alle Fragen an das Original beantworten. Die Digitalisierung sollte auch immer ein Anlass sein, die Lagerungsbedingungen im Depot zu überprüfen und auf den neuesten Stand zu bringen. Wir haben im Rahmen des Projektes festgestellt, dass die professionelle Archivierung von Fotos jede Menge Geld kostet, wenn man es “richtig” und nach den gegenwärtigen, durch die Restaurierungswissenschaften ermittelten Standards tun will. Nicht nur die Klimatisierung, die bald, nach dem Umzug des Depots für unsere Photographische Sammlung, realisiert werden soll, sondern auch die richtige Verpackung jedes Fotos erfordern große Geldmengen für Material, ganz zu schweigen vom Personal, das das Material verarbeitet und die Objekte professionell verzeichnet. Wir geben die von uns digitalisierten Fotos nur gut verpackt in das Depot zurück, so dass die Lagerungsbedingungen in der Photographischen Sammlung weiter verbessert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend haben wir eine Reproanlage von Foto Marburg besichtigt, mit der die Glasplatten digitalisiert werden. Weil wir die eigentliche Digitalisierung auf einem Flachbettscanner vornehmen werden und Foto Marburg eine Phase One 60-Megapixel-Kamera verwendet, sind die Bedingungen nicht ganz vergleichbar. Aber Thomas Scheidt, der Leiter der Fotowerkstatt, hat sich und uns das Vergnügen gemacht, zunächst ein Glasnegativ mit der Kamera zu fotografieren und anschließend mit einem Epson V750 zu scannen. Bei der Gelegenheit konnten wir die Arbeitsschritte beim Scannen und bei der anschließenden Bildbearbeitung live miterleben und einem Experten über die Schulter schauen. Die Qualitätsunterschiede waren erstaunlicherweise gering, so dass wir den Eindruck gewannen, dass unsere Technik – wenn auch nicht finanziell und technisch „high end“ –akzeptable Ergebnisse liefern wird. Unser Ziel ist das „digitale Faksimile“: Technisch sind die digitalen Reproduktionsverfahren derzeit in der Lage, alle Bildinformationen der Vorlage zu kopieren und damit das Original tatsächlich zu 100% wiederzugeben (ohne es zu sein!). Dies war lange Zeit nicht der Fall: Die digitale Auflösung hinkte über viele Jahre der analogen Realität hinterher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit unserem Scanner haben wir eine ältere Version der Scansoftware SilverFast mitgeliefert bekommen. Wir werden sie für rund € 150,- von Version 6 auf 8 „upgraden“, mit unseren mittlerweile erworbenen IT-8-Targets (€ 180,-) eine Kalibrierung des Scanners vornehmen und die Glasplatten farbig, als “Glaspositiv“ scannen. Damit erhalten wir auch die sich oft farbig niederschlagenden Informationen zu Schadensbildern der Glasplatten wie Aussilberungen oder Retuschen. Von diesem farbigen Scan werden wir ein Graustufen-Bild erzeugen, in Photoshop das Negativ zum Positiv umwandeln und eine gewisse Bildbearbeitung zur Optimierung der Darstellung vornehmen. Unser Master wäre aber das Farb-TIFF des Glasnegativs, während das bearbeitete Bild in die Datenbank verknüpft wird und nur die Information liefert, welches Motiv sich auf dem Negativ befindet. Sofern sich in der Sammlung Hans Finsler zeitgenössische (Vintage-Print) oder nachträgliche Abzüge (Estate-Print) von diesem Negativ befinden, können wir in der Datenbank diese Datensätze miteinander verknüpfen und als zusammengehörig kenntlich machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grundbedingung für eine anständige Bildbearbeitung ist ein guter Bildschirm. Wenn man ein Bild in Farben und Tonwerten bearbeitet, muss man sicher sein können, dass das, was man auf dem Bildschirm sieht und bearbeitet auch dem entspricht, was tatsächlich an Farbinformationen in der Datei abgelegt ist. Dies scheint eine selbstverständliche Forderung, doch viele günstige Bildschirme können dies nicht bzw. die Preisspanne bei den Bildschirmen, die es besser können, liegt zwischen € 500,- und 5.000,- (und mehr, wenn man will). Zwar haben wir vor zwei Jahren ein recht gutes Modell erworben (HP LP2475w), aber es erfüllt sicherlich keine Ansprüche eines professionellen Grafik-Büros. Auch haben wir unter den Mitarbeitern des Projektes nicht wirklich jemanden, der solide Bildbearbeitungskenntnisse hat. So beschränken wir uns auf das Scannen des Masters in optimaler Qualität und erstellen als Service für die Datenbank-Benutzer ein kleineres „Ansichtsbild“, also keinen professionell bearbeiteten digitalen Abzug, der z. B. gedruckt werden könnte, sondern nur ein „Motiv-Wiedererkennungsbild“. Wie auch bei unseren Scans von Grafiken und historischen Fotografien beschränken wir uns auf den ersten Arbeitsschritt der Bilderstellung und überlassen die Weiterverarbeitung der Bilddateien für bestimmte Zwecke anderen, die mehr davon verstehen. Das Master stellt so etwas wie eine Sicherungskopie des Objektes zu seinem gegenwärtigen Zustand dar. Fotografische Materialien reagieren über Jahre und Jahrzehnte weiter – wenn auch langsam, aber stetig. Sollten etwa Glasplatten beim Umzug zerbrechen oder andere Schäden erleiden, haben wir mit unserem Master die Bildinformation gesichert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Foto Marburg hat uns Materialien zum Projekt zur Verfügung gestellt, die aber von uns nicht publiziert werden können (Teile des Antrags, den Workflow und den „Leitfaden zum Erkennen von Schäden und Retuschen an Negativen“). Aber eine Basis für jeden Antrag bei der DFG im Bereich der Digitalisierung sind die „Praxisregeln zur Digitalisierung“ der DFG (siehe http://www.dfg.de/formulare/12_151/12_151_de.pdf), die sich jeder ansehen sollte, der die gegenwärtig üblichen technischen Parameter im Detail kennen lernen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine kleine Änderungen gegenüber dem Tipp der Deutschen Fotothek haben wir noch: Foto Marburg hat sich für ihre Standardformate eigene Scan-Halterungen gebaut, so dass die Glasplatten nicht mit der Schichtseite auf dem Scannerglas liegen. Dieser Lösung für 150.000 Glasplatten kann man eine andere, selbstgebastelte entgegensetzen: Moosgummi 1-2 mm dick: Diese Idee werden wir ausprobieren.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Glasplattendigitalisierung II</title>
        <published>2014-02-24T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-02-24T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/24/edim-glasplattendigitalisierung-ii/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/24/edim-glasplattendigitalisierung-ii/">&lt;p&gt;Nach einem ersten Blog zur Glasplattendigitalisierung mit einem Flachbettscanner folgt die Fortsetzung: Nach der Beschaffung eines geeigneten Geräts (Epson V750) stand als nächstes die Frage nach dem Wie im Raum: &lt;span&gt;&lt;span&gt;-&lt;span style=&quot;font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Welche konservatorischen Rücksichten habe ich zu nehmen, dass die Glasplatten nicht zerbrechen, zerkratzen, beim Scannen zu warm werden oder durch die Lichtimission Schaden nehmen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;-&lt;span style=&quot;font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Mit welchen Schadensbildern an den Glasplatten habe ich zu rechnen und welche Gegen- oder Schutzmaßnahmen muss ich gegebenenfalls ergreifen? Geeignetes Einpackpapier, das das derzeitige holz- und säurehaltige ersetzen soll, hatten wir bereits in der Vergangenheit recherchiert und angekauft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;-&lt;span style=&quot;font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Mit welcher Software scanne ich: Sind die Programme alle gleich bzw. gleich gut? Kann ich das mitgelieferte Software-Paket verwenden oder muss ich weitere Software ankaufen? Wie unterstützt die Software den Workflow?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;-&lt;span style=&quot;font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Muss ich meinen Scanner wie die Kamera und die Bildschirme kalibrieren? Welche Software ist dafür die richtige?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der letzten Frage anfangend haben wir über das Internet (“Glasplattendigitalisierung”) und anschließend bei dem entsprechend Verantwortlichen bei der Deutschen Fotothek A. Rous die ersten Rechercheergebnisse erzielt: Glasplattennegative, wie wir sie überwiegend haben, scannt “man” derzeit nicht mit Colormanagement, sondern “nur” hochauflösend in Graustufen. Ein farbiger Scan eines Schwarz-Weiß-Negativs würde zu einer Verdreifachung der Datenmenge führen, aber meist nur weitere Informationen liefern, wenn die Glasplatte durch entsprechende Schadensbilder farblich verändert ist. SilverFast ist die derzeit führende und beste Software zum Scannen in diesem Bereich (dies heißt nicht, dass nicht auch andere Programme gute Ergebnisse liefern können).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Glasplatten werden vor dem Scannen auf der Glasseite mit einem weichen, sauberen, leicht feuchten Tuch gereinigt. Auf der Schichtseite sollte höchstens ein antistatischer Pinsel zum Einsatz kommen. Sowohl das Handling als auch die Erfahrung im Umgang erfordern jemanden, der weiß, was er tut. Am besten sollte dies ein Fotorestaurator sein, sonst ein mit Glasplatten erfahrener Fotograf oder eine restauratorisch geschulte Person. Laien können großen Schaden anrichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil unser Scanner über keine verstellbare Schärfentiefe verfügt, müssen die Platten mit der Schichtseite auf das Scannerglas gelegt werden. Dabei besteht nicht nur die Gefahr, dass die Verunreinigungen der Schichtseite diese zerkratzen, sondern Schmutz auf dem Scannerglas die Schichtseite beschädigt. Doch auch das Scannerglas kann durch die scharfen Kanten des Glases zerkratzt werden. In einem solchen Fall bleibt nur das Ersetzen der Scheibe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl der Scanner eine viel höhere dpi-Zahl für die Auflösung anbietet, sollten man nicht mehr als 2.-3.000 dpi auswählen, weil die optische Qualität nicht mehr besser wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit die Recherchen und somit die Theorie. Wir werden als Laien das Scannen der Glasplatten an einem nicht so wertvollen Bestand an Glasplatten ausprobieren und üben. Ziel ist das digitale Faksimilieren der rund 800 Glasplattennegative, die im Rahmen des Projektes aus dem Hans-Finsler-Nachlass zu bearbeiten sind. Für Morgen ist der Besuch bei Foto Marburg geplant, wo derzeit ein DFG-Projekt zur Glasplattendigitalisierung läuft (“Fotografische Negative. Infrastruktur zur Erschließung und Digitalisierung historischer Fotografien in kunsthistorischen Bildarchiven”). Da sie allerdings die Reproduktion der Glasplatten mit einer hochauflösenden Kamera realisieren, sind die Grundbedingungen nicht gänzlich vergleichbar. Freundlicherweise gewährt uns Foto Marburg einen Einblick in ihre Werkstatt und schenken uns ihre Zeit. Ich werde auch diese Erfahrungen anschließend mit ihnen teilen. &lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.scandig.eu/Grundlagen.html&quot;&gt;http://www.scandig.eu/Grundlagen.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.filmscanner.info/KnowHow.html&quot;&gt;https://www.filmscanner.info/KnowHow.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Seume und mehr: Planer-Sammlung (Lützen) online verfügbar</title>
        <published>2014-01-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-01-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2014/01/03/seume-und-mehr-planer-sammlung-luetzen-online-verfuegbar/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2014/01/03/seume-und-mehr-planer-sammlung-luetzen-online-verfuegbar/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/01/03/seume-und-mehr-planer-sammlung-luetzen-online-verfuegbar/">&lt;p&gt;Die Digitalisierung und Online-Stellung der mehr als 1.100 Objekte umfassenden “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/682&quot;&gt;Sammlung Oskar Planer&lt;/a&gt;” des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/89&quot;&gt;Museums im Schloss Lützen&lt;/a&gt; ist vorerst abgeschlossen. Die jetzt über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; zugängliche Sammlung umfaßt viel Schriftmaterial zum 30jährigen Krieg (das mehr im Sinne einer Katalogisierung erfasst wurde), vor allem aber sind in ihr auch &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.de/san/index.php?sv=Manuskript&amp;amp;suinin=89&amp;amp;suinsa=682&amp;amp;done=yes&quot;&gt;Manuskripte von Johann Gottfried Seume (1763-1810)&lt;/a&gt; enthalten. Diese Handschriften, darunter ein eigenhändig verfasster Lebenslauf und viel &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.de/san/index.php?t=listen&amp;amp;type=2&amp;amp;style=grid&amp;amp;gestag=148&amp;amp;suinin=89&amp;amp;suinsa=682&amp;amp;startwert=0&quot;&gt;Korrespondenz &lt;/a&gt;Seumes mit Göschen in Leipzig (und mit anderen Zeitgenossen) wurden vollständig digitalisiert und stehen jetzt für Recherchen zur Verfügung. Darüberhinaus sind mit der Digitalisierung der Sammlung jetzt viele weitere Briefe und Schriftstücke von Literaten und Majestäten verfügbar - das älteste von 1577. Schauen sie selbst … (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.de/san/index.php?sv=brief&amp;amp;suinin=89&amp;amp;suinsa=682&amp;amp;done=yes&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
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        <title>Digitaler Katalog des Frankfurter Goethe-Hauses mit museum-digital veröffentlicht</title>
        <published>2014-01-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-01-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2014/01/02/digitaler-katalog-des-frankfurter-goethe-hauses-mit-museum-digital-veroeffentlicht/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2014/01/02/digitaler-katalog-des-frankfurter-goethe-hauses-mit-museum-digital-veroeffentlicht/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/01/02/digitaler-katalog-des-frankfurter-goethe-hauses-mit-museum-digital-veroeffentlicht/">&lt;p&gt;Das &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Geht zur Webseite des Frankfurter Goethe-Hauses&quot; href=&quot;https://frankfurter-goethe-haus.de/&quot;&gt;Frankfurter Goethe-Haus • Freies Deutsches Hochstift&lt;/a&gt; hat seinen Digitalen Katalog unter &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Geht zum digitalen Katalog des Frankfurter Goethe-Hauses (museum-digital:goethehaus)&quot; href=&quot;https://goethehaus.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:goethehaus&lt;/a&gt; veröffentlicht. Im einleitenden Text heißt es: “Unsere Datenbank enthält derzeit fast 4.000 Graphiken, Zeichnungen und Aquarelle aus dem Sammlungsbereich Goethe-Illustration. Der Sammlungsbestand an Illustrationen wurde vollständig digital erfasst. Unter den online zugänglichen Objekten sind so bedeutende Arbeiten wie die Serie von 143 Federzeichnungen von Max Beckmann zu Faust II oder das erstmals veröffentlichte Konvolut von Entwurfszeichnungen von Max Slevogt ebenfalls zu Faust II. Das erklärte Ziel des Goethe-Hauses ist die digitale Verfügbarmachung sämtlicher Sammlungsbestände.” Leider können aus rechtlichen Gründen einige Objekte nicht mit einer Abbildung im Internet präsentiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Online-Stellung erfolgen jetzt die Einbindung des Kataloges in die Webseite des Frankfurter Goethe-Hauses sowie die Publikation der Informationen in der Deutschen Digitalen Bibliothek und der europeana. Die Objekte sind auch in der deutschlandweiten Version von museum-digital verfügbar.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - 1. Fotoaktion</title>
        <published>2013-12-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-12-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/12/20/edim-1-fotoaktion/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/12/20/edim-1-fotoaktion/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/12/20/edim-1-fotoaktion/">&lt;p&gt;In den letzten vier Wochen hatten wir für den Sammlungsbereich Plastik zwei Fotografen im Haus. Sie haben insgesamt 87 Skulpturen aus dem Projektzeitraum 1900-1937 fotografiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Verständnis kurz vorweg: Dreidimensionale Objekte wie Kunsthandwerk oder Skulpturen können nicht durch einen fotografischen Laien angefertigt werden. Sofern man mehr als ein Arbeitsfoto anstrebt, das nur ein “Wiedererkennungsfoto” für das Objekt ist, benötigt man nicht nur umfangreiches und professionelles Equipment zur differenzierten Ausleuchtung, sondern auch “einen Blick”. Wir können als Laien mit unserer Reproanlage “Flachware” wie Fotos und Grafik scannen. Die Parameter für eine immer gleich ausgeleuchtete Fläche sind im Prinzip immer gleich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders bei räumlichen Dingen, zumal bei Figuren, die eine körperliche Präsenz und oft eine 360°-Allansichtigkeit mitbringen: Die Kamera funktioniert fundamental anders als das menschliche Auge, so dass eine erhebliche “Übersetzungsleistung” des Fotografen erforderlich ist, um das Ding so ähnlich abzubilden, wie es der Mensch sieht, der vor ihm steht. Hinzu kommt, dass das Ding ein Kunstwerk ist, also eine bis mehrere beabsichtigte Aussagen in sich trägt, von der zumindest eine getroffen werden sollte. Dazu war während des Fotografierens eine enge Abstimmung zwischen Fotograf und Wissenschaftler wichtig, bzw. wird zum Schluss von mehreren Ansichten, die die Fotografen gemacht haben, zusammen mit dem Wissenschaftler eine Hauptansicht ausgewählt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ziel ist es, für jedes Objekt des Projektzeitraums mindestens eine treffende Abbildung zu haben, die sowohl für die Objektdatenbank als auch für die Onlinepublikation, für einen (hoffentlich zukünftigen) Bestandskatalog, für Ausstellungskataloge, Poster, Plakate, Postkarten usw. geeignet ist. Sofern möglich sollte eigentlich &lt;em&gt;jeder&lt;/em&gt; Zweck mit diesem Foto bedient werden können. Dieser Wunsch wird in jedem Fall bei den Grafiken und Photographien durch die Reproanlage erfüllt. Noch stärker als beim Kunsthandwerk ist jedoch bei der Skulpturfotografie “der (künstlerisch interpretierende) Blick” immer ein subjektiver. Das heißt, jeder Wissenschaftler würde im Zweifelsfall aus seiner Kenntnis und Auffassung der Figur “das Treffende” anders definieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von “dem Treffenden” unabhängig wären bei einer Plastik natürlich Zweit- bis Fünftaufnahmen wünschenswert und zusätzlich Details, Signaturen und Oberflächen interessant. Zu dieser Dokumentationstiefe gelangen wir zunächst jedoch nicht. Wir sind aber sehr froh, dass wir aus Projektmitteln zumindest diese Fotoaktion möglich machen konnten, um eine aktuelle Farbaufnahme dieses kleinen Teils der Sammlung zu erhalten.&lt;br /&gt;
Nicht unwichtig ist natürlich die Auflösung der Kamera: Je höher die Auflösung, desto mehr Details kann man über den Zoom aus der Abbildung herausziehen. Bei dieser ersten Fotoaktion haben wir nicht diese Komplikation zusätzlich herbeiführen wollen. Doch ist schon jetzt klar, dass die Gemälde-Fotografie im nächsten Jahr mit einer digitalen Mittelformatkamera, die notfalls von den Fotografen bei einem professionellen Verleih geliehen werden muss, erfolgen soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessant sind vielleicht einige Randaspekte dieser Fotoaktion:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Große Bedeutung kommt der Auswahl eines geeigneten Fotografen zu. Wir haben nicht die Leistung an eine größere Zahl an Fotografen ausgeschrieben und den günstigsten Anbieter ausgewählt. Weil es sich um eine künstlerische Leistung handelt, haben wir uns an Fotografen gewandt, die entsprechende Aufträge bereits erfolgreich bewältigt haben oder eine Mappe vorweisen konnten, aus der hervorgeht, dass sie mit den auftauchenden Schwierigkeiten umgehen können. Bei diesem Auftrag waren sicherlich die fast schwarzen, hochglänzenden Bronzen der größte Schwierigkeitsfaktor: Die Fotografie bildet beleuchtete Oberflächen zwischen Schwarz und Weiß ab. Bei schwarzen hochglänzenden Bronzen liegt fast kein Grau- bzw. Farbbereich zwischen der schwarzen Oberfläche und den überstrahlten Glanzpunkten. Es war die größte Herausforderung für die Fotografen, “das Treffende” mit so viel wie möglich an Binnenzeichnung zu verbinden. Als ein großer Pluspunkt stellte sich heraus, dass einer der Fotografen nicht nur selbst Bildhauer ist, sondern auch Erfahrungen mit dem Material Bronze hat. So konnte er in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlerin auf Stellen an den Figuren hinweisen, die vor dem Fotografieren retuschiert werden mussten, während er andere als materialimmanent, also als zugehörige Oberflächeneigenschaften erkannte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Die Preise für die Fotos staffelten sich nach der Größe der Objekte: bis 60 cm € 65,-, bis 120 cm € 80,-, bis 180 € 95,- und Sonderformat € 120,- plus 7% MWSt. Dazu muss man jedoch sagen, dass nicht unbedingt eine kleinere Skulptur einfacher zu fotografieren ist, als eine große.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Die Juristin des Hauses hat anlässlich unserer Fotoaktion den Standardvertrag für Fotoarbeiten nochmals überarbeitet und daraus ist eine vielleicht für andere Institutionen interessante Vorlage bzw. ein Vergleichsbeispiel entstanden. Dies Datei möchten wir &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2013/12/20/edim-1-fotoaktion/./SMB-Produktionsvertrag-Fotografie.pdf&quot;&gt;hiermit&lt;/a&gt; zur Verfügung stellen. Ein weiterer Vertrag zum Vergleich findet sich im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsbund.de/fileadmin/geschaefts/dokumente/Leitfaeden_und_anderes/LeitfadenDokumentation.pdf&quot;&gt;Leitfaden für die Dokumentation von Museumsobjekten von 2011, S. 31f.&lt;/a&gt;. Auf ein vielleicht nicht unwichtiges versicherungsrechtliches Detail würden wir gern noch hinweisen: Ein vom Museum authorisierter Mitarbeiter sollte die Kunst anliefern, hochheben und ggf. auch für den Fotografen drehen. Nach unserem Vertrag ist der Fotograf nicht gegen das Fallenlassen von Kunst versichert, sofern er nicht selbst diese Versicherung z. B. in Form einer Berufshaftpflicht mitbringt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Für das Fotografieren hat es sich als notwendig erwiesen, dass zwei einfache kanten- und schnörkellose Sockel angefertigt werden mussten (MDF, 100 x 30 x 30 cm und 60 x 50 x 50 cm, Farblack nach RAL Code S2000-N mit wasserverdünnbarem, seidenmatten Basislack). Durch Querlegen dieser Sockel und untergelegte andere Podeste konnten wir alle Objekte bis auf die lebens- und überlebensgroßen Stücke, die auf eine einfache 3 x 4 m Platte in demselben Farbton gestellt wurden, durchfotografiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Bei der größeren Anzahl von zu fotografierenden Werken hat es sich als günstig herausgestellt, zunächst alle Werke nebeneinander zu versammeln und gemeinsam mit dem Fotografen alle Aspekte des Vorgehens, der Arbeitsabfolge und der Qualitätskontrolle zu besprechen. Dabei lernen alle Beteiligten die jeweilen Erwartungen und Ansprüche kennen und können sich aufeinander einstellen. Sofern möglich, sollte eine solche Zusammenkunft einige Zeit vor dem Fototermin stattfinden, damit noch Zubehör besorgt werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Beiden Fotografen haben wir die Verwendung des Colorchecker Passports von x-Rite vorgeschrieben. Mit diesem Colorchecker, einer Software mit Farbchart (€ 60-80), kann man unkompliziert das digitale Colormanagement in den RAW-Workflow bzw. die TIFF-Ausgabe einbinden. Ziel war, von den Fotografen eine mit ICC-Profil versehene Bilddatei zu erhalten, in der folglich für alle anschließenden Arbeitsschritte und Nutzungen - von der Bildschirmwiedergabe über die Gestaltung beim Grafiker und den Druck in der Druckerei - die Basis für eine originalgetreue Farbwiedergabe des Objektes gelegt ist. Wir haben im Vertrag neben dem TIFF um die Abgabe der RAW-Datei, die als proprietäres Format nicht langzeitarchivierbar ist, gebeten, weil wir uns die Option auf die Nachbearbeitung des weitaus vielfältiger nachzubearbeitenden Rohformats der Bilddatei offen lassen wollten. Sobald das Rohformat veraltet ist, steht als dauerhaft archivierbares Format nur noch das profilierte TIFF zur Verfügung.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Der aristokratische Blick</title>
        <published>2013-12-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-12-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/12/20/edim-der-aristokratische-blick/">&lt;p&gt;Hier ist ein Blick in die Nordbox zu sehen, umfunktioniert zum Fotoatelier: Vor der Linse steht Karl Müllers Relief “Aristokraten” von 1930: Anlässlich dieses Fotos war es nötig, das mittlerweile oxidierte Silber der Augen wieder sichtbar zu machen. Dies gelang in echtem Teamwork: durch die Spende von Zigarettenasche des Direktors der Moritzburg und des Verwaltungsleiters von Dome und Schlösser, gut gemischt mit dem Speichel der zuständigen Wissenschaftlerin. Wie man gut erkennen kann, strahlen seitdem diese Augen wieder, auch auf die Entfernung: Etwas kalt und unnahbar.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Tagung verpasst?</title>
        <published>2013-12-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-12-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/12/16/edim-tagung-verpasst/">&lt;p&gt;Für alle, die wie ich die spannende Tagung “Zugang gestalten! - Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe” verpasst haben, ist es nun möglich, Fotos, Videos und den Medienspiegel von der Tagung einzusehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Siehe http://www.zugang-gestalten.de/dokumentation-2013/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich zähle dies zu den “Segnungen” der Digitalisierung. Es ist natürlich nicht dasselbe wie dort gewesen zu sein.&lt;/p&gt;
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        <title>30.000 Objekte bei museum-digital</title>
        <published>2013-10-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-10-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/10/08/30-000-objekte-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Das 30.000ste Objekt wurde bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; veröffentlicht. Es kommt aus &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://bawue.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:baden-württemberg&lt;/a&gt;, genauer aus dem Museum “ErfinderZeiten. Auto- und Uhrenmuseum Schramberg” und es handelt sich um ein Fuldamobil, Baujahr 1956, zu dem die Werbung verkündete: “Der schönste Kleinwagen mit den Unterhaltskosten eines Motorrades”.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - noch eine Tagung</title>
        <published>2013-09-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-09-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/09/27/edim-noch-eine-tagung/">&lt;p&gt;Eine weitere interessante Tagung ist die Eva-Tagung in Berlin, 6. bis 8. November 2013. Siehe http://www.eva-berlin.de/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Tagung ist leider nicht kostenfrei, hat aber moderate Preise. Nach eigenen Aussagen werden “ambitionierte Digitalisierungsprojekte mit Bezug zum kulturellen Erbe, netzbasierte Forschungs- und Vermittlungskooperationen sowie informationstechnische Serviceangebote für Museen, Biliotheken und Archive” vorgestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Tagungsprogramm des letzten Jahres, bei dem 3-D-Features mit Mittelpunkt standen, und nach dem Studium des diesjährigen, bei dem die audiovisuelle Kommunikation Schwerpunkt ist, kann ich das “Ambitionierte” und “Anvancierte” der Tagung nur bestätigen. Für jemanden wie mich, die mit elementaren Schwierigkeiten zu kämpfen hat, wie die Mitarbeiter des Hauses zur Arbeit in der Objektverwaltungssoftware zu motivieren, sind die Themen dieser Tagung goldene Streifen am Horizont: ebenso faszinierend wie fern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber: Um die Orientierung nicht zu verlieren, braucht der Mensch nicht dann und wann einen Blick zum Horizont?&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Tagungsankündigung</title>
        <published>2013-09-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-09-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/09/27/edim-tagungsankuendigung/">&lt;p&gt;Wie alle Jahre findet auch in diesem Oktober wieder die große Herbst-Tagung der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbunds in Berlin statt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, denn diese Tagung macht die Mitarbeiter aus den Bereichen Dokumentation und Digitalisierung bekannt mit den neuesten Ideen, Trends und Wissenswertem aus der deutschen und europäischen community. Nicht zu unterschätzen sind die wichtigen Pausen und Abendveranstaltungen, bei denen brennende Fragen und Ungereimtheiten aus dem Alltag geklärt und Meinungen zu Verfahrensweisen ausgetauscht werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vom 14.-16. Oktober 2013, Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin, Takustr.7, 14195 Berlin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zugang zu allen Informationen diese wichtige Tagung betreffend finden Sie unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsbund.de/de/fachgruppen_arbeitskreise/dokumentation_fg/&quot;&gt;http://www.museumsbund.de/de/fachgruppen_arbeitskreise/dokumentation_fg/&lt;/a&gt; und das vorläufige Programm unter http://www.museumsbund.de/fileadmin/fg_doku/termine/2013_Oktober/TOPHerbst2013.pdf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie immer ist die Tagung kostenfrei!&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Farbmanagement in MuseumPlus: Wer weiß was?</title>
        <published>2013-09-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-09-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/09/10/edim-farbmanagement-in-museumplus-wer-weiss-was/">&lt;p&gt;Seit geraumer Zeit kümmern wir uns um etwas, was Zeit kostet, aber keine Datensätze oder andere vorzeigbare Ergebnisse hervorbringt: Wir entdecken Feinheiten unserer Objektverwaltungssoftware MuseumPlus (Firma Zetcom). &lt;em&gt;Eine&lt;/em&gt; Feinheit, die sicherlich auch für andere von Interesse ist, hat das Zeug dazu, ein festes Kriterium bei der Auswahl der Software zu werden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Konkret geht es um die farbtreue Darstellung in der Software. Bekanntlich gehört zu jedem Datensatz ein Foto, das Ähnlichkeiten mit dem Original haben soll. Ausgangspunkt unserer Recherche war die Empfindung, dass viele der historischen Schwarz-Weiß-Fotografien, die wir scannen, in der Datenbank recht dunkel erscheinen. Dies war zwar kosmetisch unschön, aber erst als wir ein neueres Foto scannten, dessen Witz darauf beruht, dass das Gesicht eines Schauspielers im schwarzen Hintergrund verschwindet bzw. daraus hervorkommt, fiel auf, dass man auf diesem Foto in der Datenbank außer dem Schwarz kaum noch etwas erkennen kann. Leider können wir aus urheberrechtlichen Gründen keine Bildbeispiele geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun haben wir uns erkundigt, woran das liegen könnte: Einflussfaktoren sind die Computer (Grafikkarte, Treiber, Betriebssystem, Bildschirm), aber eben auch die Software selbst, die - so denkt man - in der Lage ist, eine profilierte Bilddatei farbrichtig darzustellen, - oder eben nicht. Dafür bekannt, dies zu können, sind nach ersten Rechercheergebnissen eigentlich nur die professionellen Bildbearbeitungsprogramme (Photoshop, Gimp u. a.), weniger Browser oder die übliche Windows Bild- und Fax-Anzeige. Ohne bereits das Ergebnis zu wissen: Sofern Sie einen Ankauf planen, stellen Sie den Anbietern die Frage nach dem Farbmanagement in der Software: Hat sie eine solche oder nicht? Sie sollte eine haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Uns würde interessieren: Wer hat mit seiner Objektverwaltungssoftware ähnliche Erfahrungen gemacht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gibt es sogar jemanden unter den Lesern, der oder die MuseumPlus von Zetcom hat und Auskunft geben kann?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinweise zur Lösung dieser Frage würden uns bei unseren Recherchen sehr willkommen sein! Bitte melden unter eva Punkt Heinecke at kunstmuseum minus moritzburg Punkt de oder 0345 - 212 59-74.&lt;/p&gt;
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        <title>Auftakt-Workshop zu neuem Digtialisierungsprojekt in Brandenburg</title>
        <published>2013-09-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-09-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/09/03/auftakt-workshop-zu-neuem-digtialisierungsprojekt-in-brandenburg/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/09/03/auftakt-workshop-zu-neuem-digtialisierungsprojekt-in-brandenburg/">&lt;p&gt;Gestern startet der Museumsverband Brandenburg ein neues Digitalisierunsprojekt mit einem museum-digital-Workshop an der BTU-Cottbus. Ziel des Projekts ist es, ein Online-Themenportal „Brandenburg-Sachsen“ zu initiieren, das 2014 mit der Eröffnung der ersten brandenburgischen Landesausstellung in Doberlug “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://gesellschaft-kultur-geschichte.de/haus-der-brandenburgisch-preussischen-geschichte/&quot;&gt;Preussen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft&lt;/a&gt;” online gehen soll. Museen, vor allem in Südbrandenburg, präsentieren in diesem Themenportal Objekte, die Geschichten zu den Beziehungen zwischen beiden Ländern erzählen. An dem Workshop nahmen Mitarbeiter aus sechs südbrandenburgischen Museen teil: das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/institution/276&quot;&gt;Stadtmuseum Cottbus&lt;/a&gt;, die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/institution/274&quot;&gt;Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz&lt;/a&gt;, das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/24&quot;&gt;Kreismuseum Bad Liebenwerda&lt;/a&gt;, das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/20&quot;&gt;Eisenhütten- und Fischereimuseum Peitz&lt;/a&gt;, das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/26&quot;&gt;Technische Denkmal Brikettfabrik “Louise”&lt;/a&gt; und das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/19&quot;&gt;Niederlausitz-Museum Luckau&lt;/a&gt;. Der Kreis, der am Projekt teilnehmenden Museen, wird in den nächsten Wochen weiter wachsen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Workshop in Cottbus begann mit einer Einführung in die Objektfotografie. Erste publikationsreife Digitalbilder der mitgebrachten Objekte entstanden. Danach vertieften sich die Teilnehmer unter Anleitung von Stefan Rohde-Enslin in die Eingabemasken von museum-digital. Erste Sammlungen wurden angelegt und es sind auch schon die ersten Objekteinträge zu verzeichnen. Bis zur Eröffnung der Landesausstellung ist noch viel zu tun. In den nächsten Wochen soll die Struktur des Themenportals entstehen. An den teilnehmenden Museen müssen Objekte ausgewählt, fotografiert und beschrieben werden. Wir sind uns sicher, dass das fertige Themenportal, mit seinem Blick auf die Sammlungen und Objekte aus den Museen der Region, die erste brandenburgische Landesausstellung bereichern wird. Wir werden an dieser Stelle fortlaufend über das Projekt berichten.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Neue Perspektiven</title>
        <published>2013-07-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-07-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/07/18/edim-neue-perspektiven/">&lt;p&gt;Da die Stiftung Moritzburg seit dem 1. Januar 2013 Teil der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt geworden ist, gibt es neue Perspektiven für die Digitalisierung in der Moritzburg. Da sind plötzlich 17 weitere Liegenschaften (nicht alle mit Sammlungen), Kollegen, die Ähnliches tun, und neue Bedürfnisse zu berücksichtigen. Zum Beispiel entsteht die Frage, warum in einer einzigen Einrichtung zwei Objektverwaltungsprogramme weiterhin existieren sollen. Dome &amp;amp; Schlösser hat seit einigen Jahren Adlib von der Firma Adlib Information Systems, während sich die Moritzburg im letzten Jahr MuseumPlus von der Firma Zetcom zugelegt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die berechtigte Frage besteht, ob sich Mitarbeiter, die in unterschiedlichen Liegenschaften arbeiten, in zwei Systeme einarbeiten und beide beherrschen müssen. Ein wesentlicher Vorteil einer insgesamt größeren Institution ist schließlich für die kleineren Einrichtungen, von einer größeren Flexibilität unter anderem beim Personal profitieren zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Beantwortung der Frage, welche Software für die Zwecke der Moritzburg, aber auch der Gesamt-Stiftung geeigneter ist, werden wir über Start gehen und beide Programme und ihre Passgenauigkeit für die Institutionen nochmals miteinander vergleichen. Es wird interessant sein, jetzt mit einem höheren Wissensstand und nach den Erfahrungen mit den Firmen dieselben Fragen noch einmal zu stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es steht noch nicht fest, dass dabei tatsächlich eine Entscheidung Entweder-Oder herauskommt. Vielleicht stellt sich heraus, dass die Moritzburg mit MuseumPlus gut versorgt ist, während Adlib das bessere Produkt für die anderen Einrichtungen ist. Ein nicht zu unterschätzender Faktor an Zeit und Geld ist schließlich die Datenmigration von einem System in das andere. Die Sache selbst kostet nicht nur Geld, sondern erfordert IMMER eine anschließende Bereinigung der Daten, die nach einer systemimmanenten Struktur in dem einen Programm erzeugt und nun für das andere System passend gemacht werden müssen. Dies ist etwas, was wir derzeit sehr hart lernen: Wir haben von einem Datenbestand von rund 22.000 Datensätzen nach sechs Monaten erst wenige Buchstaben bereinigt (A, C, D, E, X, Y, Z, Ausstellungsmodul). 16.000 Datensätze müssen noch einzeln “in die Hand” genommen werden. Im Augenblick kann ich nur davon abraten, ein solche Unternehmen zu wagen. Zumindest haben wir aktuell 72.600 Datensätze in der Datenbank, die dann nochmal, vielleicht nicht weitgehend, aber immerhin, bereinigt werden müssten. Jemand, der mit Datenmigrationen mehr Erfahrung hat als ich, hat einmal gesagt, dass jede Migration auch zwangläufig einen Datenverlust mit sich bringen: Diesen kann man zwar durch gute Vorbereitung versuchen zu minimieren, aber ganz umgehen kann man dieses Problem wohl nicht. Deswegen bin ich gespannt, was bei dieser Frage herauskommt. Bericht folgt.&lt;/p&gt;
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        <title>2 mal 2000 ... Museum Weißenfels veröffentlicht 2000stes Objekt</title>
        <published>2013-07-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-07-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/07/02/2-mal-2000-museum-weissenfels-veroeffentlicht-2000stes-objekt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/07/02/2-mal-2000-museum-weissenfels-veroeffentlicht-2000stes-objekt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/07/02/2-mal-2000-museum-weissenfels-veroeffentlicht-2000stes-objekt/">&lt;p&gt;Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/79&quot;&gt;Museum Weißenfels - Schloss Neu Augustusburg&lt;/a&gt; hat sein 2.025stes Objekt bei museum-digital veröffentlicht. Es ist damit das Museum mit den meisten Objektveröffentlichungen und hat die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/17&quot;&gt;Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt&lt;/a&gt; (aktuell 2.024 Objekte), in dieser Rolle abgelöst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2.000 Objekte, das mag dem einen oder anderen als eine Kleinigkeit erscheinen, bedeutet aber eine gehörige Menge Arbeit, wenn man die Beschreibungen und Fotos erst machen muss! Und das neben der sonstigen Arbeit … Hut ab, also … und: Weiter so!&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Steuerungskorrektur II</title>
        <published>2013-06-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-06-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/06/26/edim-steuerungskorrektur-ii/">&lt;p&gt;Die Ursachen für unser “Durcheinander” sind vielschichtig und sollen hier etwas aufgeblättert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie schon mal erwähnt und zusätzlich eine Binsenweisheit, macht jeder Fehler beim Arbeiten. In der Digitalisierung (wie beim Rechnen) scheint dies aber strukturell nicht “erlaubt” zu sein, weil dann das Ergebnis nicht stimmt. Gerade bei komplexen, aufeinander aufbauenden Berechnungen (wie z. B. für eine Brücke) ist jedem einsichtig, dass alle Berechnungen stimmen müssen, sonst stürzt sie ein. Weniger dramatisch, aber im Prinzip gleich wie bei uns.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der schwerwiegendste Fehler ist, wenn die Inventarnummern falsch sind, denn Bilddatei, Datensatz und Objekt sind allein über diese Nummer miteinander verbunden. Ist die Nummer an irgendeiner Stelle falsch, lassen sich diese drei Dinge nur mit viel Glück, Wissen oder viel Zeitaufwand wieder miteinander verbinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Qualität der Arbeit hängt an der Qualität der Mitarbeiter, die das Verabredete umsetzen sollen. Sie müssen zunächst einmal ganz einfach das Vermögen haben, die Komplexität der Arbeit zu verstehen und ohne Abstriche ihr zu entsprechen. Vermögen? Was ich meine ist im Kern: Was tue ich, wenn ich merke, ich war eben unkonzentriert und es könnte gut sein, dass ich gerade Fehler gemacht habe? Sage ich “Stopp” und gehe die letzte Arbeit noch mal durch? Oder hoffe auf das Beste? Wie reagiere ich in solchen “Stresssituationen”? Stelle ich mich oder weiche ich aus. Für ein Arbeitsgebiet wie die Digitalisierung braucht es auch ohne einstürzende Brücken der ersten Typ Mitarbeiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei dieser Sache handelt es sich um einen seltsamen, fast privaten Punkt in jedem Menschen, einen Ort der Selbstbefragung und ein Ort, an dem sich die Menschen (und dann auch deren Arbeit) unterscheiden: Es stellt sich heraus, etwas ist nicht so einfach zu machen wie man dachte. Nehme ich eine Abkürzung? Tue ich so, als hätte ich das Problem gar nicht gemerkt? Oder weiß ich und akzeptiere, dass ich Fehler mache und plane dies gleich mit ein, z. B. indem ich regelmäßige Kontrollen durchführe, Gegenproben mache, Pausen einplane, Abwechslung suche oder Ähnliches? Und ganz wichtig: Wie bewusst bin ich mir in diesem Augenblick meiner Reaktion angesichts einer zunächst einmal frustrierenden Erkenntnis? Welche innere Spannkraft habe ich, noch die Wahl zu haben?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich leite zum ersten Mal Mitarbeiter an und hatte als Vergleichbasis daher nur mich oder Leute meiner Bekanntschaft. Ich bin es geradezu gewohnt, in Spannungsfeldern zu arbeiten und meinen Weg beizubehalten. Wie sehr gewohnt wurde mir erst jetzt klar, als ich feststellte, dass es für andere nicht so ist bzw. ein hoher Anspruch.&lt;br /&gt;
Worauf ich hinaus will, ist einfach: “Die Digitalisierung” ist eine recht komplexe Tätigkeit mit einer Schnittmenge aus mehreren Wissensbereichen. Man kann sie (noch) nicht studieren. Sie hat etwas mit Museologie zu tun, doch braucht man auch differenzierte Kenntnisse aus dem Bereich der Digitalfotografie (insbesondere Colormanagement). IT-Kenntnisse sind wichtig, das Fachwissen zur jeweiligen Wissenschaft nicht zu vergessen. Sogar da, wo es “händisch” zugeht, sind komplexe Ablagen, Handgriffe oder Routinen auszuführen. Einfache Arbeiten des immer Gleichen gibt es (zumindest bei uns) nicht. Immer gibt es eine Varianz in der Tätigkeit, immer einen Grund, die Konzentration zu halten, obwohl keine ausgesprochenen Intelligenzleistungen verlangt werden. Eine lange Liste ähnlicher Nummern auf Fehler durchzusehen, braucht eine erhebliche Konzentration! Und immer müssen alle Arbeitsschritte passgenau ineinander greifen, d. h. für die richtige Ausführung von Arbeitsschritt 25.-35. muss ich sowohl die davor als auch die danach kennen, ständig im Bewusstsein haben und beim Tun gegebenenfalls berücksichtigen (können).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insofern benötigt die Digitalisierung qualifiziertes Personal - wie mir dankenswerter Weise die Kollegen auf der letzten Tagung Sammlungsmanagement in Hamburg (10.-11.6.) noch mal ganz klar vor Augen geführt haben. Vom Arbeitsamt vermittelte Ungelernte einzusetzen, von ihnen innere Klarheit, Konzentration und Bewusstheit zu verlangen, ist kein Ausweg aus der Situation, dass die Museen von ihren Trägern oft genug kein Geld für die neue Aufgabe der Digitalisierung bekommen. Die Fehler hinterher auszubügeln, beständig die Arbeit noch mal zu kontrollieren bringt für keinen Punkte. Besser sind studentische Mitarbeiter, die allerdings etwas kosten, vielleicht auch längerfristige Praktikanten aus dem Bereich der Museologie oder Kunstgeschichte. Und die Mitarbeiter aus dem eigenen Haus. Dazu komme ich im dritten Teil.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Steuerungskorrektur III</title>
        <published>2013-06-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-06-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/06/26/edim-steuerungskorrektur-iii/">&lt;p&gt;Seit eineinhalb Jahren läuft das Projekt, wir haben Halbzeit: Dies ist Anlass, zurückzublicken und nach vorn. Wir haben die Erfahrung, wie es bisher gelaufen ist, und daraus können und sollten wir ableiten, wie es die restliche Zeit laufen sollte. Vor dem Hintergrund des in den beiden letzten Beiträgen Dargelegten, haben wir uns leider von einem Mitarbeiter trennen müssen. Und wir müssen uns eingestehen, dass die Arbeit nicht so schnell fortschreitet, wie geplant. Es hat keinen Sinn, schnell zu sein, aber kein belastbares Ergebnis dabei zu erzeugen. Und wir haben bemerkt, dass unsere Kräfte geringer sind als gedacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deswegen müssen wir uns als Mitarbeiter des Digitalisierungsprojekts auch aus Bereichen wieder zurückziehen, die wir als Dienstleistung für die sehr beschäftigten Mitarbeiter des Hauses übernommen hatten: Wir haben im Bereich der Sammlung Photographie Fotos mit Inventarnummern beschriftet, Material zum konservatorisch angemessenen Verpacken besorgt, das Einpacken und die Beschriftung der Verpackung übernommen, wir haben im Grafischen Kabinett selbst die Blätter aus den Schränken herausgesucht und zur Reproanlage transportiert und wieder zurück usw. usw. usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von einer weiteren „Ressource“ im Haus war noch sehr wenig die Rede, obwohl ihr eigentlich die Hauptlast der Arbeit im Projekt zufällt: die wissenschaftlichen Mitarbeiter. Hier gilt es noch Bewusstsein zu schaffen. Wir haben versucht, in den letzten Wochen sowohl bei diesen selbst als auch bei den Vorgesetzten darauf hin zu arbeiten, dass die Kustoden die im Projekt verabredete Arbeitsleistung endlich anfangen. Seit die Datenbank läuft (seit Mitte Oktober 2012) stehen die Mitarbeiter in der Pflicht, die Datenerfassung in ihren Sammlungsbereichen umzusetzen. Für die Vorplanungen hatten sie seit Projektbeginn (Februar 2012) ausreichend Zeit. Vor Weihnachten haben wir angefangen zu drängen. Ende Februar 2013 kam auf unsere Initiative in der ersten Sammlung ein erstes Treffen für einen Datenfeldkatalog (siehe Blog „Datenbank die Erste“ vom 15. März 2013) zustande. Seitdem ist wenig geschehen. Wer in eineinhalb Jahren noch 2.-3.000 Datensätze zu schaffen hat, ist nicht zu beneiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Krisensitzung hat stattgefunden, es wurden Termine und längere Arbeitsphasen in der Datenbank für jeden Mitarbeiter benannt, die Priorität des Projektes nochmals in Erinnerung gebracht. Es war die Intervention von oben notwendig, um dies zu erreichen.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Steuerungskorrektur I</title>
        <published>2013-06-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-06-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/06/21/edim-steuerungskorrektur-i/">&lt;p&gt;Trotz guter Vorsätze war doch wieder ein längeres Schweigen: Hinter den Kulissen hat es aber kräftig rumort. In dem vorherigen Beitrag war von einer Steuerungskorrektur die Rede: Wir sind hoffentlich über den Berg, denn das Problem war größer als gedacht. Es hat ein wenig gedauert, ehe klar wurde, welcher Weg zukunftsträchtig ist.&lt;br /&gt;
Schlichte Neugier, wie weit wir bei der Datenbereinigung sind, hatte dazu geführt, dass grundlegende Daten zusammengetragen werden mussten. Wieviele Datensätze hatten wir, wie viele haben wir jetzt? Wieviele davon sind neu angelegt, wieviele davon alt (also noch zu bereinigen). Aus der Differenz sollte sich die Zahl der schon Bereinigten ergeben. Es stellte sich aber heraus, dass schon die grundlegenden Zahlen irgendwie fehlerhaft waren. Als dann die Anzahl der bisher erstellten Bilddateien mit denen der Datensätze in der Datenbank nicht übereinstimmt, offenbarte sich ein größeres Problem, als zuvor angenommen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es schien die Notbremse angemessen: Jegliche Art von Datensatzerzeugung bzw. das Scannen neuer Objekte wurde eingestellt und alle Kräfte darauf geworfen, das bisher Erarbeitete zu sichten und zu überprüfen (obwohl dies in verschiedenen kleineren Wellen immer mal wieder der Fall gewesen war). Wir haben bisher drei größere Konvolute gescannt: 940 Fotos von Hans Finsler (1891-1972), 250 von Heinrich Koch (1896–1934) und 140 von Gerda Leo (1909-1993). Also nehmen wir uns jedes einzelne Foto noch mal vor (holen sie also wieder aus dem Depot zurück in unser Digitalisierungslabor) und vergleichen hinten auf dem Objekt die Inventarnummer mit der Bilddateinummer, die der Inventarnummer entsprechen soll, und mit der Inventarnummer in der Datenbank. Bei dieser Gelegenheit packen wir die Fotos gleich in professionelles Fotoarchivierungspapier ein, erzeugen von den hochauflösenden Bilddateien kleine JPG für die Datenbank und nehmen eine neue, bessere Bilddateibenennung vor. Wenn dies beendet sein wird, können wir abends ins Bett steigen mit dem Gefühl, alle Schmuddelecken ausgeputzt und einen Zustand der „Reinheit“ erreicht zu haben. Die dann in der Datenbank vorhandenen Infos sind belastbar und einen gute Grundlage für das Weiterarbeiten: Ein toller Erfolg!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wie war es dazu gekommen? Fortsetzung folgt.&lt;/p&gt;
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        <title>15.000 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2013-06-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-06-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/06/06/15-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Das 15.000ste Objekt wurde bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; erfasst. Es stammt aus dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/19&quot;&gt;Kulturhistorischen Museum in Merseburg&lt;/a&gt; und ist eine historische Aufnahme aus der Zeit um 1916. Zu sehen sind französische und russische Kriegsgefangene, die ein Denkmal für ihre im Gefangenenlager verstorbenen Kameraden errichten. Die Aufnahme stammt aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/658&quot;&gt;Fotosammlung des Museums&lt;/a&gt;, genauer, aus dem Nachlass des Merseburger Fotografenmeisters Herrfurth. Bei museum-digital wurde sie über einen kleinen “Massenimport” mit 384 weiteren Aufnahmen aus diesem Nachlass integriert, die allesamt wertvolle Dokumente zur Geschichte Merseburgs sind.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Revision I</title>
        <published>2013-05-24T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-05-24T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/05/24/edim-revision-i/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/05/24/edim-revision-i/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/05/24/edim-revision-i/">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2013/05/24/edim-revision-i/./MOSPh01737_45.jpg&quot; alt=&quot;Ausschnitt&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ein stark gezoomter (200%) Ausschnitt aus einem Foto von Gerda Leo “Straße mit Wagen vor unserem Fenster” von 1928. Es ist ein Luftballon am Bande zu sehen, umgeben von dunklem Grau. Pferdewagen und vorüberfahrende Straßenbahn nebst Passanten sind abgeschnitten.&lt;br /&gt;
Jedes historische Foto hat Kratzer und Macken. Ein Teil der in diesem Ausschnitt sichtbaren Unregelmäßigkeiten sind aber “hausgemacht”: Was man hier sieht, ist der mitgescannte Staub: ganz klein und fast unscheinbar, aber doch störend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben unser Möglichstes getan: Wir haben uns eine antistatische, extrem weiche Marderhaarbürste besorgt, geeignet für Fotografien. Wir putzen (eigentlich, denn es kommt durchaus vor, dass dieser Arbeitsschritt mal vergessen wird) vor jedem Scan das Foto sorgfältig ab. Aber dennoch: Wischt man das Foto ab, bleiben mit dem bloßen Auge sichtbare Körnchen und Fussel zurück. Wischt man nochmal, sieht es schon besser aus, doch legt man zum Schutz wieder ein Seiden- und Silversafe-Papier drüber, geht man mehrfach an diesem Foto vorüber, legt es erst an den Computer zur Eingabe der Maßangaben in die Datenbank, macht dann Mittag und legt es anschließend unter die Reproanlage, findet sich auf dem Foto bald wieder neuer (oder alter?) Staub.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was tun? Ich glaube, man kann es nur versuchen, so wenig Staub wie möglich im Raum zu haben. Der meiste Staub soll übrigens aus dem Reiben der Kleider aneinander stammen. In unserem historischen Gemäuer einer fünfhundertjährigen Burg rieselt es auch ein wenig von der Wand. Aber natürlich müssen alle mit dran denken, dass unmittelbar sorgfältig VOR dem Scannen das Abbürsten stattfindet. Ansonsten lässt sich das kaum etwas besser machen.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Revision II: der menschliche Faktor</title>
        <published>2013-05-24T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-05-24T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/05/24/edim-revision-ii-der-menschliche-faktor/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/05/24/edim-revision-ii-der-menschliche-faktor/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/05/24/edim-revision-ii-der-menschliche-faktor/">&lt;p&gt;Wie in dem vorherigen Beitrag schon anklang, machen wir derzeit (mal wieder) eine Revision des bisher Geleisteten. Damit verbunden ist eine Steuerungskorrektur für das gesamte Projekt. Es hat sich etwas überraschend gezeigt, dass das bisher Geleistete nicht so gut war, wie wir dachten. Da und dort Fehler in den Bilddateibezeichnungen, bei den Inventarnummern, fehlende Zusammenhänge von beiden untereinander, Staub auf den Oberflächen, ein liegengelassenes, “durchgerutschtes” Foto, eines, das auf dem falschen Stapel abgelegt wurde …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die erste Groß-Erfahrung ist, dass es nicht reicht, wenn wir gut arbeiten und sowohl beim Tun als auch direkt im Anschluss unsere Arbeit überprüfen. Die subjektive Wahrnehmung nach Beendigung der Arbeit ist das Gefühl, es überwiegend richtig gemacht zu haben. Sicherlich: Jeder macht Fehler und so werden auch bei dieser Arbeit welche entstanden sein. Aber das Grundgefühl ist doch, dass das meiste gut gelaufen ist. “Gut” scheint bei der Digitalisierung aber “nicht gut genug” zu sein. Denn zu einem guten oder sehr guten Ergebnis sind eine ganze Reihe, wenn nicht sogar eine Vielzahl von kleinen, manchmal unscheinbaren Arbeitsschritten und Handgriffen (wie zum Beipiel das Abbürsten der Fotos vor dem Scannen) nötig. Wird beim Scannen vergessen, ein kleines Häkchen wegzunehmen, wird die Bilddatei nur geschärft und nicht in ihrer Roh-Version gespeichert. Das Foto geht zurück ins Depot und bei der Menge an zu bearbeitendem Material und der zu leistenden Aufgaben ist es undenkbar, für diese “Fehlerchen” nochmal über Start zu gehen. Dennoch ist der Sinn der Bilderzeugung nicht erreicht, denn für jedes Objekt soll eine für jeden Zweck benutzbare hochauflösende Rohdatei im richtigen Format usw. existieren (kein schon irgendwie vorbearbeitetes Produkt).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es scheint so zu sein, dass wir für ein gutes Ergebnis bei den unterschiedlichen Arbeitsschritten und zu jedem Zeitpunkt zu 100% richtig arbeiten müssen. Das ist unrealistisch und daher auch ein wenig “unmenschlich”. Aber ein als normal anzusehende Fehlerquotient von 3 bis 5 auf hundert bei der einen Tätigkeit (abbürsten) und ein Fehlerquotient von 3 bis 5 auf hundert beim Häkchen-Setzen und ein Fehlerquotient von 3 bis 5 auf hundert beim Ablegen auf den falschen Stapel (ich möchte nicht langweilen mit einer Aufzählung der einzelnen Arbeitsschritte bei der Digitalisierung eines einzelnen Objektes, aber vielleicht könnte dies Thema eines einzelnen Blogs sein?), aber es sind aus dem Bauch geschätzt sicherlich ein- bis zweihundert Arbeitsschritte, bei denen etwas falsch laufen kann. Bei der Online-Publikation kommen noch ein paar -zig dazu. Ein perfektes, d. h. zu 100% richtiges Ergebnis, scheint unrealistisch. Eine fehlerfreie Bilddatei, ein richtig bezeichneter Datensatz (sein wissenschaftlicher Inhalt liegt nicht im Bereich unseres Projektes), ein richtig hergestellter Bezug zwischen dem Inhalt der Schübe mit den Fotografien (der Realität) und der Datenbank (pro Objekt ein Text-Datensatz und zwei Bilder (Vor- und Rückseite)) ist demnach eine glückliche Leistung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es scheint eine Eigenschaft der Digitalisierungsarbeit zu sein, dass sie so einfach und händisch aussieht, aber doch ein hohes Maß an Konzentration und Perfektion erfordert. Es ist auch schwierig zu sagen, wie es besser laufen kann. Mehr Kontrolle? Zum Beispiel durch Unbeteiligte, die einen frischen Blick auf die Sache haben? Kontrollläufe sind aber schon erfolgt, eine nochmalige Kontrolle (die absolut nötig ist) erfordert Zeit, Kapazitäten und damit Geld. Oder liegt das Heil in der Auswahl extrem penibler Mitarbeiter? Oder gibt es unverzeihliche (Inventarnummern) und verzeihliche Fehler? Oder müssen bei allen wichtigen Arbeitsschritten immer zwei Mitarbeiter “draufgucken”?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Fazit im Augenblick ist auf jeden Fall: Wir müssen alle enger zusammenrücken und mehr Kontrolle muss her. Vielleicht ist dem einen oder anderen aufgefallen, dass auf dieser Plattform in der letzten Zeit weniger Beiträge gekommen sind: Es waren zu viele Anforderungen, die seit der Aktivierung der Datenbank anzugehen waren: Die kunsthistorisch richtige Verschlagwortung (siehe die angekündigte Tagung, von der ich hier schon länger berichten wollte), die Datenfeldkataloge für sechs Sammlungsbereiche der Moritzburg, das Beherrschen der Datenbank selbst, Anleiten der Mitarbeiter, die Arbeiten rund um die Datenbereinigung, die Auseinandersetzungen mit der Datenbank-Firma über wunderliche Verhaltensweisen der Datenbank und verschwundene Verknüpfungen zwischen Objekt und Künstler-Datensatz, Weiterführen des museum-digital-Themenportals “moderne_digital” und Publizieren auf museum-digital, Aufbau einer einheitlichen Standortverzeichnung für das Haus in der Datenbank, die Problematik der Sonderzeichen in der Datenbank, Mitarbeiterschulung in der Datenbank, Weiterbildung, Ankäufe im Rahmen des Projekts …Für kunsthistorische Arbeit ist dabei derzeit überhaupt keine Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darüber ist das Bloggen, das Erzählen von dem, was wir machen und wie wir es machen, etwas kurz gekommen. Versprochen aber ist, dass es noch berichtet wird!&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Datenbank die Vierte</title>
        <published>2013-04-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-04-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/04/26/edim-datenbank-die-vierte/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/04/26/edim-datenbank-die-vierte/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/04/26/edim-datenbank-die-vierte/">&lt;p&gt;Die von uns geplanten Datenfeldkataloge (siehe die letzten beiden Beiträg) sind zugegebener Maßen ein harter Brocken zum Einstieg in eine Datenbank, deren Ankunft und Funktionieren zwar angekündigt und zum Teil - zumindest im Prinzip - auch herbeigewünscht wurde. Nun aber steht die Beschäftigung und das Arbeiten darin bevor, aber keiner der Verantwortlichen stürzt sich darauf. Dies ist wohlgemerkt keine Kritik an den Kollegen, sondern eine Zustandsbeschreibung. Im Vergleich zu dem, was wir aus anderen Häusern gehört haben, sind die Mitarbeiter hier im Haus zumindest aufgeschlossen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit Mitte des letzten Jahres, spätestens seit vor Weihnachten 2012 haben wir die Notwendigkeit eines solchen Katalogs und dieses Vorgehen erklärt und erbeten, doch geschehen ist bis heute recht wenig. Dies liegt natürlich auch an der intensiven Einbindung der Betreffenden in arbeitsintensive Projekte, selbstverständlich. Manche Mitarbeiter versehen zwei bis drei (hochkarätige) Jobs und müssen sich zusätzliche Zeit (und Ruhe) für eine Beschäftigung mit der Datenbank aus den Rippen schneiden. Aber es muss sein: Irgendwann muss einmal der Punkt kommen, dass dieser Stier bei den Hörnern gepackt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben in der Vorbereitung dieses Projekts von Kollegen gehört, dass die Einführung einer Datenbank in das Haus zwei bis drei Jahre gedauert hat und dieser Zeitraum einzuplanen ist. Wir konnten uns bisher nicht erklären, was daran so lange dauern kann. Mittlerweile denke ich, dass dieser Zeitraum realistisch ist. Grob überschlagen sind die Phasen bei uns:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;im Herbst 2011 Vorstellung der Datenbanken durch die Anbieter&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;im November/Dezember 2011 Entscheidung innerhalb des Hauses für ein Produkt, Ankaufsformalitäten mit Veranschlagung der zu migrierenden Daten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;im März/April 2012 sogenannte “Detailspezifikation”: Drei Tage lang Besprechen der zu migrierenden Daten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;im Mai 2012 erste Schulung der Mitarbeiter in der Datenbank&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei uns: Wegen fehlerhafter Datenmigration und Problemen der Datenbank auf der Serversoftware stagnierte der Fortschritt von Mai bis Mitte Oktober. (Information für alle, die Ähnliches wie wir planen: MuseumPlus läuft NICHT ohne größere Anstrengungen auf oracle! Uns hätte dieses Wissen sehr viel Ärger erspart.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ab Oktober 2012 erste Arbeiten in der Datenbank und parallel Vorbereitung zur Publikation von 320 neuen Datensätzen zur Klassischen Moderne auf museum-digital und im Themenportal moderne_digital auf museum-digital (Dezember 2012)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Anfang 2013: Beginn der Datenbereinigungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Februar 2013: Beginn der Arbeiten in der Datenbank in der Sammlung Photographie (neue Datensätze)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ende April 2013: Erkenntnis, dass die Datenbereinigung des zugegebener Maßen mit rund 70.000 Datensätzen recht umfangreichen Bestandes länger dauern wird, als gedacht.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;(Falls sich jemand fragt, warum wir so lange für mache Sachen gebraucht haben: Die Datenbank ist nur ein Teil unserer Arbeit.)&lt;/p&gt;
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        <title>Lukas Podolski bei museum-digital (sein Trikot jedenfalls)</title>
        <published>2013-04-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-04-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/04/17/lukas-podolski-bei-museum-digital-sein-trikot-jedenfalls/">&lt;p&gt;Seit heute ist auch Lukas Podolski bei museum-digital vertreten. Natürlich nur indirekt. Podolski, der als Arbeitsmigrant derzeit bei Arsenal in London Fußball spielt, trug das jetzt vom Deutschen Sport- und Olympiamuseum in Köln bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rheinland.museum-digital.de/institution/8&quot;&gt;museum-digital:rheinland&lt;/a&gt; eingestellte &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rheinland.museum-digital.de/object/214&quot;&gt;Trikot&lt;/a&gt; in der Saison 2012/2013. Podolski war von Köln nach London gegangen. Mit dem 1. FC Köln hatte er vor ziemlich genau zwei Jahren, am 16. April 2011, gegen den Vfb Stuttgart gespielt. An diesem Spiel nahm, auf Stuttgarter Seite, Serdar Tasci teil. Auch Serdar Tasci, Sohn und Enkel von Arbeitsemigranten, hatte sein bei diesem Spiel getragenes &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://bawue.museum-digital.de/object/663&quot;&gt;Trikot&lt;/a&gt; einem Museum gegeben, dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://bawue.museum-digital.de/object/663&quot;&gt;Stadtmuseum Stuttgart&lt;/a&gt;, welches es bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://bawue.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:baden-württemberg&lt;/a&gt; eingestellt hat - als ein Zeichen dafür, dass Stuttgart seine Heimat sei. Fußball scheint viel mit Migration zu tun zu haben. Bei museum-digital (nationale Version: www.museum-digital.de) kommen beide Trikots mit weiteren zusammen, deren Hintergrund ebenfalls sehr interessant ist (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.de/nat/index.php?t=listen&amp;amp;type=2&amp;amp;gestag=8983&quot;&gt;hier klicken&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Museen und ihre Objekte sind äußerst vielfältig. Es sind oft die Geschichten hinter den Objekten die deren Bedeutung ausmachen! Spannend bleibt, wann weitere Trikots bei museum-digital eingestellt werden - und welche Geschichten hinter diesen stehen.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Datenbank die Dritte</title>
        <published>2013-04-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-04-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/04/12/edim-datenbank-die-dritte/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/04/12/edim-datenbank-die-dritte/">&lt;p&gt;Hier eine erste Statusmeldung zur Datenbereinigung, die seit einiger Zeit läuft: Wir haben uns zunächst den 21.444 Datensätzen des Fotokino-Bestands aus dem Bereich der Sammlung Photographie zugewandt (davon publiziert siehe http://www.museum-digital.de/san/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=17&amp;amp;gesusa=586): Ohne dass der Datenfeldkatalog für diese Sammlung vorher fertig geworden wäre (siehe die letzten beiden Blogs), haben wir die Bereinigung begonnen. Wir dachten, dass die hier zu putzenden Dinge klar und eindeutig sind und durch einen Datenfeldkatalog nicht verändert würden, was sich im Wesentlichen auch bestätigt hat. Punktuell kann es natürlich sein, dass die Datensätze nochmal angefasst werden müssen. Aber sonst hätten wir auf dieses Dokument warten müssen und würden immer noch hier sitzen …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die allererste Großerfahrung war: Der kleinere Teil der Fotografen, die sich im Künstlermodul tummeln, haben biographische Daten, geschweige, dass sie in den entsprechenden Spezialfotolexika verzeichnet sind. D. h. Tippfehler, die beim Schreiben der Namen passiert sind, Namensvarianten (Künstlernamen etc.) oder Zweit- und Drittvornamen bzw. deren Abkürzung sind schwer zu verifizieren und zu einem validen Künstlerdatensatz zu fusionieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die nächste, einige innere Spannkraft erfordernde Erfahrung war, dass unsere Software MuseumPlus keine Toleranz gegenüber Ziffernvarianten kennt. Das heißt ss oder ß sind für die Datenbank völlig verschiedene Zeichen und genauso gilt dies für ausländische Sonderzeichen (wir sind verwöhnt von google). Möglicherweise kann man es ihr beibringen, aber wir müssen noch herausfinden wie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ganze Problem lautet folgendermaßen (und ich erlaube mir mal, dieses hier in aller Vollständigkeit auszubreiten, weil hieran exemplarisch deutlich wird, mit welchen “komplexen” Details wir derzeit kämpfen):&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Fotokinoverlag, der in Halle und Leipzig von 1957 bis 1992 bestand, publizierte in seinen Zeitschriften überwiegend Abzüge von Fotografen aus der DDR und aus Osteuropa. Dabei handelt es sich zum größeren Teil um noch lebende Personen (darunter auch sehr viele Amateure), deren Werk oft (noch) nicht zu einer systematischen Würdigung gefunden hat, bzw. deren Biografie schwer zu ermitteln ist. Und “Osteuropa” heißt dabei: Es sind über 1700 Fotografen aus Polen, Weißrussland, Russland, Ungarn, aus der Ukraine, Tschechien, der Slowakei, aus Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Bulgarien sowie aus (Ex-)Jugoslawien. Dies ist natürlich extrem spannend, bringt aber die Schwierigkeit mit sich, dass Sonderzeichen aus mutmaßlich 20 (zwanzig) Sprachen in den Namen vorkommen. Die richtige Schreibweise (mit allen Sonderzeichen) bzw. die Toleranz der Datenbank gegenüber den Sonderzeichen, die automatisch in deutsche Buchstaben übersetzt werden müssen (z. B. c mit einem ungedrehten Dach zu c), ist von fundamentaler Bedeutung, weil die Suche in der Datenbank zum ganz überwiegenden Teil (ich schätze zu 90%) über die Namen läuft. (Übrigens hat die Blogsoftware mein erstes c mit einem umgedrehten Dach, das ich aus unserer Datenbank herauskopiert habe, in ein ? umgewandelt. Das aus der Zeichentabelle meines Computers (Start &amp;gt; Programme &amp;gt; Zubehör &amp;gt; Systemprogramm &amp;gt; Zeichentabelle) genommene Zeichen blieb zwar nach dem Speichern erhalten, hat aber den Logout nicht überstanden. So helfe ich mir mit “c mit einem umgedrehten Dach”:)))&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich sind wir nicht die Ersten, die dieses Problem entdecken. Menschen, die aus anderen Ländern nach Deutschland eingewandert sind, mussten schon immer die Buchstaben ihres Namen “transliterieren” (Substantiv = “Transliteration”), d. h. es gibt Tabellen, in denen steht, aus welchem (ausländischen) Zeichen welches deutsche wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für dieses Verfahren benötigten wir aber eine verlässliche Grundlage. Die Daten sind über 20 Jahre und damit zu einem großen Teil noch in den Anfangsjahren des Computers erzeugt worden. Sonderzeichen einzufügen war zum Teil nicht möglich (seit wann gibt es die Zeichentabelle in Computern?), zum Teil lagen aber auch die Grundlagen dafür nicht vor, weil die Namen auch auf der analogen Vorlage nicht immer richtig oder mit den Sonderzeichen geschrieben waren …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angenommen die Grundlage stimmt: Die deutsche und englische Transliteration der Namen unterscheidet sind, weil sie sich natürlich an der möglichst ähnlichen Aussprache des Wortes in der Zielsprache orientiert (bzw. sch ist im Englischen sh). Nun hat sich in den letzten Jahren eingebürgert, die Namen englisch zu transliterieren, was bei der insgesamt von der englischen Sprache dominierten Welt und beim ebenfalls überwiegend englischsprachigen Internet natürlich die zukunftsweisendere Form ist. So haben wir aus Herrn Nikolai Akimow die Variante “Akimov” gemacht und selbiges im dafür vorgesehen Wiederholfeld in MuseumPlus eingetragen. Als wir allerdings das Finden dieser Namensvarianten ausprobieren wollten, stellten wir fest, dass man größere Verrenkungen machen muss, um in der Suche diese Variante angezeigt zu bekommen. Jedenfalls ermöglicht die Datenbak NICHT, dass in Wiederholfeldern abgelegte Namensvarianten (z. B. auch Künstlernamen, Mädchennamen etc.) bei der Künstlernamenssuche mit angezeigt werden. Diese muss man über die Erweiterte Suche ansteuern und zwar so kompliziert, dass man schon wissen muss, dass dort etwas eingetragen ist, um es anschließend zu suchen …&lt;br /&gt;
Um die fehlenden Lexika auszugleichen (aber wahrscheinlich auch sonst) und sich anderweitig zu helfen, hat sich gezeigt, dass Literatur, in der die Fotos publiziert worden sind, unbedingt hinzugezogen werden muss, weil oft Wissen zur richtigen Einschätzung von Zusammenhängen, die sich in den Datensätzen niederschlagen und bereinigt werden müssen, notwendig ist. Dafür ist der Zugriff auf eine Bibliothek nötig, aus der sich jeder die Titel holen kann, die er oder sie gerade braucht. Um kompetent agieren zu können, müsste eigentlich die Gelegenheit gegeben sein, sich bis zu einem gewissen Grad einlesen zu können. Erst dann wird es möglich, in der Datenbank Zusammenhänge anzulegen und Unvollständiges oder Fehler, die keine Tippfehler sind, zu bemerken. Insofern ist Datenbankarbeit keine Praktikantenarbeit. Dafür sind die Spezialdatenbanken heutzutage zu komplex und ausdifferenziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl wir das Gefühl haben, nur das Notwendigste zu bereinigen, ist die Zahl an Dingen, die noch zu tun bleibt überwältigend. Dazu muss ich hinzufügen, dass man sich in der Datenbank kaputt arbeiten kann, ohne nennenswert voran zu kommen: Wenn man jedes Feld so gut wie möglich ausfüllen will, stirbt man über der Erledigung der Aufgabe. Das ist also nicht unser Ziel und auch nicht unser Problem. Aber das Einfüllen der migrierten Informationen in die richtigen Felder in MuseumPlus und in der richtigen Reihenfolge kommt einem teilweisen Neuschreiben der Informationen nahe. Wir werden über kurz oder lang nicht darüber herum kommen, genau auszuwerten, welche Dinge wegfallen müssen. Denn natürlich ist es so, dass der eine oder andere schneller bzw. langsamer arbeitet. Aber bei der jetzigen Geschwindigkeit sind wir nicht in drei oder vier Monaten mit allem fertig, wie dies geplant war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Schluss noch einige konstruktive Infos:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Bereinigung der Künstlernamen arbeiten wir viel mit der “Gemeinsamen Normdatei” (GND), die von der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) online bereitgestellt und gepflegt wird, aber erst vom Bibliothekszentrum Konstanz (BSZ) als OGND online durchsuchbar gemacht wird. Dorthin wenden wir uns mit der Frage, ob die entsprechenden Namen einen Normdatensatz und -nummer (und ggf. weitere Information) haben. Die dort gewählte Ansetzung der Namen ist für uns verbindlich. Die ausländischen Namen suchen wir unter viaf.org (Virtual International Authority File), der internatationalen Normdatei für Personennamen und anderes, wobei sich dort das Problem ergibt, dass zum Beispiel bei ungarischen Namen ungarische Informationen stehen, die gelesen und verstanden werden wollen. Doch wer versteht alle diese Sprachen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach suchen wir in Wikipedia (auch die entsprechenden landessprachlichen Seiten) und nehmen sofern weiterführend die Informationen zu dem jeweiligen Künstler unter Angabe des Datums in die Datenbank auf (nicht den gesamten Eintrag).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jüngst haben wir für jüngere Fotografen das fotografenwiki.org gefunden. Dort waren genauere Infos als auf Wikipedia vorhanden. Anschließend hilft die blanke Suche des in Anführungszeichen geschriebenen Names in google oft weiter. Sofern sich sonst im Netz Informationen zu dieser Person finden, werden sie so gefunden. Anschließend haben wir die Fotografendatenbanken auf fotoerbe-sachsen-de und die der Deutschen Fotothek befragt. Außerdem können die online stehende Allgemeine Deutsche Biografie (ADB) und Neue Deutsche Biografie (NDB) hilfreich sein. Diese Liste ist sicherlich nicht vollständig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die OGND nutzen wir mittlerweile auch für die korrekte und vollständige Schreibung und Verzeichnung der Ausstellungen in der Datenbank: Durch die Datenmigration sind zum Teil bis zu zehn Ausstellungen in ein einziges Feld gewandert. Diese müssen fein aufgedröselt und fehlende Infos recherchiert werden. Die ebenfalls dort bereitgestellten Geografica, Institutionen und Schlagworte werden wir uns nach und nach erobern: Fortsetzung folgt.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Tagung &quot;Berliner Gespräche zur Digitalen Kunstgeschichte&quot; am 8. Mai 2013</title>
        <published>2013-04-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-04-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/04/10/edim-tagung-berliner-gespraeche-zur-digitalen-kunstgeschichte-am-8-mai-2013/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/04/10/edim-tagung-berliner-gespraeche-zur-digitalen-kunstgeschichte-am-8-mai-2013/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/04/10/edim-tagung-berliner-gespraeche-zur-digitalen-kunstgeschichte-am-8-mai-2013/">&lt;p&gt;Wie es der Zufall will, fiel mir durch eine Kollegin hier in der Moritzburg eine Tagungsankündigung in die Hände, die ich hiermit weiter geben möchte: Am 8.5.2013 findet in Berlin in der Humboldt-Universität eine Tagung statt zum Thema “Klassifikationen und Vokabulare” in der digitalen Kunstgeschichte (siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.kunstgeschichte.hu-berlin.de/2013/03/berliner-gespraeche-zur-digitalen-kunstgeschichte-ii/&quot;&gt;http://www.kunstgeschichte.hu-berlin.de/2013/03/berliner-gespraeche-zur-digitalen-kunstgeschichte-ii/&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn zufällig beschäftigt uns momentan die Frage, wie wir abteilungs- und damit gattungsübergreifend für die Datenbank der Moritzburg eine inhaltliche Verschlagwortung hinbekommen, die (anders als iconclass) sowohl schnell zu bedienen als auch genau genug ist, um relevante Ergebnisse zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leider überschneidet sich dieser Termin mit der Frühjahrstagung der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbunds in München (siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsbund.de/de/fachgruppen_arbeitskreise/dokumentation_fg/terminordner/2013_fachtagung/%29.&quot;&gt;http://www.museumsbund.de/de/fachgruppen_arbeitskreise/dokumentation_fg/terminordner/2013_fachtagung/.&lt;/a&gt; Das Überblicksprogramm unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsbund.de/fileadmin/geschaefts/termine/eigene/2013_DMB_Jahrestagung/DMB_Bro_JT_2013_web.pdf&quot;&gt;http://www.museumsbund.de/fileadmin/geschaefts/termine/eigene/2013_DMB_Jahrestagung/DMB_Bro_JT_2013_web.pdf&lt;/a&gt;) Aber noch ist kein detailliertes Programm für München erschienen, so dass ich hoffe, die richtige Entscheidung zu treffen.&lt;/p&gt;
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        <title>museum-digital im Rheinland präsentiert</title>
        <published>2013-03-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-03-22T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/22/museum-digital-im-rheinland-praesentiert/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/22/museum-digital-im-rheinland-praesentiert/">&lt;iframe allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;470px&quot; marginheight=&quot;0&quot; marginwidth=&quot;0&quot; scrolling=&quot;no&quot; src=&quot;http://de.slideshare.net/39539/slideshelf&quot; width=&quot;615px&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/39539/museumdigital-gemeinsam-stark-im-internet&quot;&gt;museum-digital: Gemeinsam stark im Internet&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; from &lt;strong&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/39539&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter dem Titel “Fäden in der Hand - Knoten im Netz” wurde museum-digital auf einer Veranstaltung des Verbandes Rheinischer Museen und des Landschaftsverbandes Rheinland vorgestellt. Die Veranstaltung in Bergisch Gladbach stand unter dem Thema “Digital Inventarisieren und online publizieren”. Der Beitrag über museum-digital zeigt einige Erfahrungen auf, die seit Bestehen des Vorhabens gesammelt wurden.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Datenbank die Zweite</title>
        <published>2013-03-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-03-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/19/edim-datenbank-die-zweite/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/19/edim-datenbank-die-zweite/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/19/edim-datenbank-die-zweite/">&lt;p&gt;Gestern haben der Kustos der Sammlung Photographie der Stiftung Moritzburg, eine Praktikantin und ich die Berlinische Galerie und das Bauhaus-Archiv in Berlin aufgesucht, um uns über die Arbeitsweise der Kollegen in den jeweiligen MuseumPlus-Datenbanken der fotografischen Sammlungen zu informieren. Ein herzlicher Dank nochmals von dieser Stelle an die beiden, die uns ihre Zeit geschenkt haben, um uns ihre Erfahrungen und Kompetenz weiterzugeben!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hintergrund unserer Reise war die Verbesserung und Überprüfung unseres Datenfeldkatalogs für die Photographische Sammlung hier in der Moritzburg. Wie schon im letzten Blog erläutert, wollen wir mit dieser dreispaltigen Liste erreichen, dass eine verbindliche Grundlage für alle Eingaben in der Photographischen Sammlung entsteht,- auch über Jahre und wechselndes Personal hinweg, über alle Wissensabstufungen der Eingebenden hinweg und von Anfang an möglichst tragfähig für alle hier vorkommenden Fälle. Meine bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die Realität immer komplexer ist als die Theorie, sprich: die Varianten bei den einzugebenden Objekten dürften sich als vielfältiger herausstellen, als unser Datenkatalog jetzt am Anfang sein kann). Dennoch wollen wir es versuchen, diesen Katalog so vollständig wie möglich gleich am Anfang hinzubekommen, damit möglichst später wenig Nacharbeiten nötig werden. Die eine oder andere Zeile kann später noch dazu kommen, aber keine grundsätzliche Umstrukturierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Besuch in den beiden anderen Häusern hat allerhand Interessantes ergeben: So arbeitet die Berlinische Galerie immer noch mit ihren Karteikarten (und legt die Datenbankausdrucke dazu). Außerdem führt sie parallel zu ihrer Datenbank herkömmliche Stichwort-, Orts- und Personenkarteien (aus Papier)! Das, was wir jetzt mit der inhaltlichen Verschlagwortung der Sammlungen in der Datenbank erreichen wollen, existerte dort bereits vor Einführung der Datenbank und wird weitergeführt, weil es so gut funktioniert!&lt;br /&gt;
Auch war es vielleicht für unseren nicht besonders computer- und datenbankaffinen Kustos gut zu sehen, dass wichtige Entscheidungen, die ich für die Einführung der Datenbank getroffen habe, von seiner Kollegin für sehr gut gehalten wurden. Dazu gehört z. B., vor dem Beginn der Eingaben eine solche Eingabeverabredung wie den Datenfeldkatalog zu erstellen. Dieser macht nämlich durchaus sehr viel Mühe und fordert von jemandem, der ungeübt in der Datenbankbenutzung ist (klar, die Datenbank wird ja gerade erst eingeführt), dass er sagen soll, wie seine Daten strukturiert sein sollen, und fordert theoretisch von ihm, alle damit verbundenen Funktionen, wie z. B. die aus der Datenbank generierte Objektbeschriftung in der Ausstellung, zu überblicken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich helfe ich, wo ich kann, aber die Datenfeldkataloge sind wissenschaftlich eine Spezialistentätigkeit: Eigentlich müssten sich mehrere Fotografie-Kustoden zusammentun und einen solchen Katalog, beispielgeben für andere Häuser, die ihn (ggf. modifiziert) nachnutzen können, erarbeiten. In diesem Sinne ist auch die derzeit laufende Ausschreibung der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.dfg.de/foerderung/programme/infrastruktur/lis/&quot;&gt;DFG&lt;/a&gt; zur Standardisierung von Erfassungen objektbezogener Sammlungen zu verstehen. Leider fehlt mir das Spezialwissen zur Fotografie, um unserem Kustos eine gute Sparringpartnerin zu sein. Ich hatte bisher nie das Vergnügen, mich wissenschaftlich in der Fotografie zu tummeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Eingabemasken der beiden anderen Einrichtungen sind nicht extrem, aber doch etwas anders strukturiert als bei uns. Mein Eindruck war, dass unsere Eingabemaske kürzer und komprimierter ist. Es war interessant darauf hingewiesen zu werden, dass bei neu angekauften Objekten gleich die Ankaufs- und Versicherungswerte für die Verwaltung eingetragen werden müssen bzw. die Präsentationsbedingungen (Lux-Zahlen und relative Feuchte) für die Abwicklung der Leihverträge. Anders herum hat es uns gefreut, zu sehen, dass wir in unserem Datenbestand bereits drin haben, dass die den Abzug machenden Fotografen (Printer) unter Beteiligte namentlich genannt werden. (Manchmal hat sich von einem Fotografen nur das Negativ erhalten, das nur “zum Sprechen” gebracht werden kann, wenn ein möglich kongenial veranlagter Fotograf den Abzug macht. Dieser Abzug ist zwar in Wert geringer als ein vom Fotografen selbst gemachter (vintage print), ist aber unter Umständen die einzige Möglichkeit, wie man Werk und Bildinformation rekonstruieren kann.) Und für den Augenblick erscheint mir unser Datenfeldkatalog eine gute Grundlage für den Beginn der Eingaben zu sein. Seine Feuerprobe erhält er bei den nun beginnenden Arbeiten.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Datenbank die Erste</title>
        <published>2013-03-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-03-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/15/edim-datenbank-die-erste/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/15/edim-datenbank-die-erste/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/15/edim-datenbank-die-erste/">&lt;p&gt;Seit einigen Wochen arbeiten wir in und mit der Datenbank: Ein Arbeitsgebiet, bei dem mehr oder weniger “plötzlich” “ein ganz neues Fass” aufgeht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht nicht nur um die Beherrschung der Datenbank selbst und ihre Funktionen, sondern gleichzeitig auch um die Inhalte in voller Breite: Die Moritzburg verfügt über sechs Sammlungsgebiete, die in Gattungen, nicht nach Zeitepochen aufgeteilt sind (Gemälde, Grafik, Plastik, Fotografie, Kunsthandwerk, Münze &amp;amp; Medaillen, jeweils durch alle Epochen). Und so hat jede Sammlung und damit jeder “Spezialwissensbereich” einen eigenen Datenfeldkatalog.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ein Datenfeldkatalog ist? So nennen wir nach Viktor Pröstler (Datenfeldkatalog zur Grundinventarisation, 1993) die Listen bzw. Tabellen, in die links in der ersten Spalte die Bezeichnungen der Datenfelder in der Datenbank kommen. In der Mitte der Tabelle steht das, was in das jeweilige Feld einzutragen ist. In eine dritte Spalte schreiben wir gleich eine Schreibanleitung für das jeweilige Feld ein, die die Inhalte (auch für Laien) erklärt und klare Schreibregeln für dieses Feld definiert. Nur um einen Eindruck von diesem Dokument zu vermitteln, hänge ich &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/15/edim-datenbank-die-erste/./Datenfeldkatalog_Photographie2013-03-15.pdf&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; den Anfang unseres (unfertigen!) Datenfeldkatalogs für die Sammlung Photographie an. Sind die Datenfeldkataloge aus den einzelnen Sammlungen so weit, werden wir sie hier natürlich vollständig publizieren!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum so ein Aufwand? Warum so kompliziert? Man stelle sich vor, die Datenbank ist da, alle freuen sich und fangen an, darin zu arbeiten wie sie denken, dass es richtig ist. Ein Kustos denkt, durch die Datenmigration steht in dem Feld “Objektbezeichnung” schon “Photographie”. Dies führt er fort und trägt gewissenhaft bei allen Datensätzen, die er in den kommenden Jahren schafft, “Photographie” ein. Natürlich befinden sich in der Sammlung Photographie zum allergrößten Teil Photographien, so dass diese Eingabe fast sinnlos ist, weil für dieses Feld eine weit genauere Bezeichnung möglich und nötig ist: Niemand würde im Bereich der Sammlung Photographie nach einer “Photographie” suchen. Daher braucht es diese Eingabe nicht.&lt;br /&gt;
Ein anderes Beispiel: Im Bereich des Landesmünzkabinetts unterscheiden sich nicht nur die Objektbezeichnungen der “Großgruppen” Münze, Medaille und Papiergeld voneinander, sondern zum Beispiel auch im Bereich der Medaillen diejenigen, die aufgrund eines bestimmten Anlasses wie Geburten, Thronbesteigungen, Todesfälle etc. gemacht worden sind. Trenne ich die Eingabe dieser Großgruppen voneinander und trenne dann nochmals die Untergruppen voneinander in einem extra Feld, kann ich später auch zielgerichtet danach suchen. Ich kann mir mit wenigen Klicks alle Medaillen, die anlässlich einer Geburt gemacht sind, aufrufen.&lt;br /&gt;
Bei dem, was ich in die Datenbank eingebe, muss ich mich also immer fragen, was ich hinterher suchen werde, oder besser gesagt, was ich später (wieder-)finden möchte. Beim Eingeben geht’s um das Wiederfinden: Bevor ich eingebe, muss ich eine Vorstellung davon haben, welche Suchanfragen für meinen Sammlungsbestand jetzt und zukünftig in Frage kommen, ich muss ein Netz spannen aus strukturierten Eingaben, damit ich das Material nach unterschiedlichen Kriterien wieder aus der Datenbank ausgeworfen bekomme. Und ich muss mich mit meinen Kollegen im Haus verabreden, die Eingaben so vorzunehmen, dass ich in dem Sammlungsbereich eines anderen Kustos auch in gleicher Art suchen kann. Ein Beispiel: Sofern ich und meine Kollegen beide nach einer vereinbarten Art und Weise Schlagwörter vergeben habe, kann ich sammlungsübergreifend nach Landschaften der 1970-er Jahre suchen und bekomme aussagekräftige Trefferergebnisse. Dann macht eine Datenbank Spaß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und weil in jedem Paradies eine Schlange sitzt, gibt es mich: Als Datenbankadministratorin wache ich wie ein Zerberus über die strukturierte Eingabe in den Sammlungen und erarbeite derzeit zusammen mit den Kustoden eben jene Datenfeldkataloge, nach denen dann die Eingabe stattfinden kann. Positiver Nebeneffekt dieser Dokumente ist, dass auch geringer ausgebildete Menschen als die Spezialwissenschaftler zumindest teilweise nach den Schreibanleitungen Eingaben vornehmen können, - vorausgesetzt, dass hinterher nochmal “drübergeschaut” wird. Datenbankarbeit ist keine Praktikantenarbeit!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Arbeit an sinnvollen Datenfeldkatalogen ist eine hoch spezialisierte Tätigkeit. Denn der, der sie macht, muss alle einzelnen wissenschaftlichen und museumsintern objektverwaltungsmäßig relevanten Punkte zusammentragen und hier unterbringen. Nacharbeiten sind absolut zu vermeiden, weil niemand Lust und Zeit hat, nach zum Beispiel 8.000 eingegebenen Datensätzen allen “nochmal schnell” z. B. Schlagwörter zu verpassen. Ohne Schlagwörter sind die Objekte aber fast nur nach Künstlern (wenn man den Namen noch erinnert) und Inventarnummern zu suchen: Man muss also schon wissen, was in der Datenbank drin ist, um zu Treffern zu kommen. Und wer hat schon den Überblick über 40.000 grafische Blätter oder 75.000 Photographien? Und es ist nicht jeder seit 25 oder 30 Jahren Kustos, hat die meisten seiner Schäfchen schon persönlich gesehen und Bilder im Kopf. Auch die anderen sollen mit dem Datenbestand sinnvoll und effektiv arbeiten können: Forscher, Studierende, Laien etc., die anfragen und aus ihrem eigenen Wissenskontext möglicherweise nach abgelegenen Spezialdetails fragen.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Über 2000 Objekte der Stiftung Moritzburg auf museum-digital</title>
        <published>2013-03-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-03-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/08/edim-ueber-2000-objekte-der-stiftung-moritzburg-auf-museum-digital/">&lt;p&gt;Als kleines Geschenk zum Wochenende stellen wir unser zweitausendstes Objekt online.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es erfüllt uns schon ein wenig mit Stolz, das erste Museum deutschlandweit zu sein, dass in museum-digital über zweitausend Museumsobjekte präsentieren kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier sehen sie unsere Zweitausend, die “Dame beim Sonnen” von Hans Finsler. Siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/17441&quot;&gt;http://www.museum-digital.de/san/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=17441&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/08/edim-ueber-2000-objekte-der-stiftung-moritzburg-auf-museum-digital/./MOSPhFi00235a_internet.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hans Finsler “Dame beim Sonnen” 1929&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Glasplattendigitalisierung I</title>
        <published>2013-01-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-01-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/25/edim-glasplattendigitalisierung-i/">&lt;p&gt;Alle Jahre wieder kommt es vor Weihnachten dazu, dass plötzlich Gelder zur Verfügung stehen, die vorher unerreichbar schienen. So auch dieses Jahr: Wir hatten uns zwar darauf vorbereitet, doch wurden wir überrascht, weil es nicht für „Archivierungsmaterial“, sondern für „Geräte“ ausgegeben werden musste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eilens machten wir uns auf die Suche, bei der jetzt kommenden Text-Digitalisierung (= Eingaben in die Datenbank im Unterschied zur Bild-Digitalisierung an unserer Repro-Anlage) zweckmäßige Geräte zusammen zu tragen. Neben einigen Kleinigkeiten wir z. B. digitale Messschieber für die Durchmesserbestimmung bei Münzen und Medaillen oder gute Lupen für die Verfahrensbestimmung in der Fotografie oder Grafik gelang uns auf die Schnelle auch ein Ankauf eines A4-Scanners, der offenbar seit vielen Jahren unter anderem für die Glasplattendigitalisierung sehr erfolgreich eingesetzt wird. Dieses Gerät (Epson V750) konnten wir nur in dieser kurzen Zeit ankaufen, weil wir auf die Erfahrungen in anderen Einrichtungen zurückgreifen konnten. Ein Hoch also auf diese Kollegen (SPSG und Landesmuseum Hannover), die uns das, was wir normalerweise selbst hätten herausfinden müssen, auf dem Silbertablett serviert haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn auch wenn der Laie vielleicht denkt, dass Scannen ganz einfach ist, handelt es sich beim Scannen von historischen Glasplatten um ein diffiziles Geschäft, bei dem nicht nur konservatorischen Überlegungen zum Anfassen (Spezialhandschuhe), ihrer Reinigung, Schutz vor Verkratzen beim Auflegen auf die Glasplatte des Scanners, Grenzwerte für die Erwärmung durch den Scanner, Schutz vor zu viel Licht zu berücksichtigen sind. Der Scanner muss eine solche Auflösung (auch für sehr kleine Formate) mitbringen, dass er in der Lage ist, ein vollständiges Abbild der Glasplatte zu liefern, denn normalerweise haben so große analoge Vorlagen immer noch mehr Bildinformationen als digitale Abbilder. Welche Rolle die Anforderungen an „die Dichte“ eines Scanners in diesem Zusammenhang spielt, muss ich noch herausfinden. Der Scanner muss die Leistung haben, die der Hersteller verspricht (nicht immer gegeben!) und die Software muss so praktisch, einfach und effektiv strukturiert sein, dass sie Qualität und einen Massendurchsatz unterstützt. Und schließlich muss für die Dateiablage gesorgt sein. Diese Scans erzeugen einige zig-MB-Dateien, die in unterschiedlichen Formaten und Auflösungen vorgehalten und gesichert werden müssen. Anschließend müssen sie in professionelles Verpackungsmaterial umgelagert werden, denn in den letzten 10-20 Jahren haben sich die Erkenntnisse zur konservatorisch richtigen Lagerung der Kunstgegenstände, die bares Geld an Restaurierung spart, in neuen und besseren Produkten niedergeschlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch den Erfahrungstransfer durch die Kollegen war gewährleistet, dass die notwendigen technischen Eckparameter (Auflösungen, Farbtiefe, Formate, Dichte) bereits - durch Erfahrung bewiesen und geläutert - durch unser Gerät erfüllt sind. Auch der Workflow, der durch die mitgelieferte Software unterstützt (und nicht behindert) werden muss, hatte sich bei diesen Institutionen bewährt. Zusätzlich haben wir noch einen Tipp für einen Anbieter erhalten, bei dem wir das Gerät knapp 300 Euro günstiger als sonst kaufen konnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun müssen wir „nur noch“ das handling der Glasplatten lernen: Das sichere Greifen der Glasplatten mit speziellen, dafür vorgesehenen Handschuhen, das Reinigen vor dem Scannen, das anschließende Verpacken in angemessenes Archivspezialpapier.&lt;br /&gt;
Ich schlage vor: Wenn wir unsere Erfahrungen in diesem Bereich gemacht haben, werden wir hier in diesem Forum dazu detailliert berichten.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Nutzungsrechte des Finsler-Nachlasses</title>
        <published>2013-01-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-01-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/25/edim-nutzungsrechte-des-finsler-nachlasses/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/25/edim-nutzungsrechte-des-finsler-nachlasses/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/25/edim-nutzungsrechte-des-finsler-nachlasses/">&lt;p&gt;Vielleicht hat sich jemand gewundert, dass wir in unserem Themenportal “moderne_digital” (siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/227/227&quot;&gt;https://themator.museum-digital.de/t/227/227&lt;/a&gt;) Fotografien von Hans Finsler, einem prominenten Vertreter des Neuen Sehens in der Fotografiegeschichte, gestorben 1972, zeigen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Tochter Hans Finslers, Regula Lips-Finsler, hat in den 1970-er Jahren bereits einen sehr weitsichtigen Passus in den Schenkungsvertrag aufgenommen, der es der Moritzburg erlaubt, für alle eigenen (Werbe-, Publikations- etc.) Zwecke, ohne nachzufragen oder bezahlen zu müssen, die Fotos zu nutzen. Sie übertrug “die ausschließlichen Nutzungsbefugnisse an den Leistungsschutzrechten” der Fotografien an die neue Eigentümerin Moritzburg, “auch das Recht der Vergabe von Nutzungsbefugnissen an Dritte” mit einem ausdrücklichen “Verzicht auf Vergütungsansprüche” durch die Erbin. Damit ist heute die Moritzburg in den Stand gesetzt, die Fotos von Finsler im Internet zu zeigen - eine Nutzung, die damals noch niemand bedenken konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute stellen die gegenwärtigen Urheberrechtsregelungen für Kulturerbe-Institutionen wie Museen, Archive und Bibliotheken, die Material aus dem 20. und 21. Jahrhundert verwahren und online stellen wollen, eine Fessel dar. Sie können es nicht präsentieren, ohne die Angst, wegen Urheberrechtsverstößen verklagt zu werden oder zu bezahlen. Gerade letzteres ist bei oftmals sinkenden Zuwendungen der Träger unmöglich. Da erst 70 Jahre nach dem Ableben des Künstlers das Urheberrecht, also das Recht auf eine finanzielle Vergütung bei Abbildung des Objekts, erlischt und eine bildliche Wiedergabe “gemeinfrei” wird (vorbehaltlich der Fotografen-Rechte natürlich), wird es in unserem Portal außer Finsler nichts von einem Künstler zu sehen geben, der nach 1942 gestorben ist - ein merkwürdiges Auswahlkriterium für ein Portal zur Klassischen Moderne, aber nicht zu umgehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hätte sich die Moritzburg bei allen Erwerbungen von Künstler, die noch leben oder noch nicht 70 Jahre verstorben sind, die für die eigenen Zwecke bestimmten Nutzungsrechte an ihrer Abbildung vertraglich übertragen lassen, könnten wir deren Werke online publizieren: neben der Verwaltung, Sicherung etc. eine nicht unerhebliche Arbeit, die die Museen zur Bekanntmachung der Kunst und Künstler leisten!&lt;/p&gt;
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        <title>Vorstellung des Portals der Vereinigung Westfälischer Museen</title>
        <published>2013-01-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-01-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/23/vorstellung-des-portals-der-vereinigung-westfaelischer-museen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/23/vorstellung-des-portals-der-vereinigung-westfaelischer-museen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/23/vorstellung-des-portals-der-vereinigung-westfaelischer-museen/">&lt;p&gt;Die Vereinigung Westfälischer Museen e.V. hat heute im Archäologischen Museum der Universität Münster eine neue Internet-Objektdatenbank vorgestellt, ein „Objektportal“ auf museum-digital als online gestellte Datenbank, die den westfälischen Museen eine Plattform bietet, ihre Schätze online zu präsentieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Museen arbeiten mit originalen, nicht mit virtuellen Objekten. Sie nutzen das Internet bisher als Medium für die Bewerbung von Ausstellungen und Aktivitäten. Als Medium für die Publikation von Objekten und ganzen Sammlungen dagegen wird es in Westfalen noch kaum genutzt. Archive und Bibliotheken haben ihre Bestände vielfach schon online erschlossen – Museen sind noch längst nicht so weit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Vorsitzende der Vereinigung westfälischer Museen, Dr. Eckhard Trox (Lüdenscheid), hat nun in Münster ein „Objektportal“ vorgestellt, eine online gestellte Datenbank, die den westfälischen Museen eine Plattform bietet, ihre Schätze &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://westfalen.museum-digital.de/&quot;&gt;online&lt;/a&gt; zu präsentieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Website ist ein niedrigschwelliges, für die Museen kostengünstiges Angebot zur Präsentation von Objekten. Es ist an die übergreifenden europäischen Objektportale (EUROPEANA) angeschlossen, die die eingestellten Objekte – vom Rubens-Gemälde aus dem Siegerlandmuseum bis zur Münze aus dem Heimatmuseum Marsberg – überall verfügbar machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit 2010 arbeitete ein Arbeitskreis unter Leitung von Manfred Hartmann (LWL-Museumsamt) an dem Projekt; und im Herbst letzten Jahres konnte Guido Nockemann (Marsberg), der ein solches Portal mit „museum-digital“ schon in Ostwestfalen realisiert hat, für den Ausbau gewonnen werden. Die Zahl der beteiligten Museen hat sich von 10 auf knapp 30 verdreifacht. Entscheidend dabei war, Mitarbeiter in den Museen zu schulen und in die Lage zu versetzen, selbständig weitere Exponate ins Netz einzustellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit ist zumindest ein Anfang gemacht! Bis alle (geschätzt) 10-20 Millionen Objekte der 160 Mitgliedsmuseen der westfälischen Museumsvereinigung – also die mobilen Kulturgüter in Öffentlichem Besitz in Westfalen ! – dort recherchierbar sein werden, wird es lange, vielleicht Jahrzehnte brauchen. „Die Museen allein“ – so der Vorsitzende Eckhard Trox – „können das nicht stemmen. Hier sind die Museumsträger gefragt, das Projekt zu priorisieren und Mittel bereitzustellen! Und das Land und der Bund, die die Digitalisierung der Bibliotheken und Archive schon mit erheblichen Sondermitteln gefördert haben. Anders als Bücher und Aktentitel sind Museumsobjekte viel aufwändiger, da man immer ein Bild braucht“.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/23/vorstellung-des-portals-der-vereinigung-westfaelischer-museen/./v-r-Trox-Hartmann-Nockemann0210.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Foto: Startschuss für www.museum-digital.de/westfalen im Archäologischen Museum der Universität Münster: v.r. Dr. Eckhard Trox (VWM-Vorsitzender) – Manfred Hartmann (VWMArbeitskreis Sammlungen und Internet) – Guido Nockemann (Spezialist für museum-digital)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Katalog zur Ausstellung &quot;Anton Graff - Meisterporträts der Aufklärung&quot; online</title>
        <published>2013-01-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-01-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/19/katalog-zur-ausstellung-anton-graff-meisterportraets-der-aufklaerung-online/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/19/katalog-zur-ausstellung-anton-graff-meisterportraets-der-aufklaerung-online/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/19/katalog-zur-ausstellung-anton-graff-meisterportraets-der-aufklaerung-online/">&lt;p&gt;Das Gleimhaus in Halberstadt zeigt vom 19.01.2013 bis zum 07.04.2013 die Ausstellung “Anton Graff (1736-1813). Meisterporträts der Aufklärung - Original, Kopie, Druck”. Die Wirkung der Porträts Graffs steht im Zentrum dieser Ausstellung, sie wurden vielfach kopiert und gedruckt. Die Ausstellung soll die Erinnerung an den Meister der Bildniskunst zu Zeiten der Aufklärung in seinem 200sten Todesjahr wach rufen. Im Themenmodul von museum-digital wurde ein digitaler Katalog zu dieser Ausstellung erstellt, er ist sowohl &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/225/225&quot;&gt;über die Hauptseite von museum-digital erreichbar&lt;/a&gt;, als auch über den &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/225/225&quot;&gt;Menupunkt “Themen” bei museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>25.000 Objekte in museum-digital erfaßt!</title>
        <published>2013-01-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-01-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/08/25-000-objekte-in-museum-digital-erfasst/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/08/25-000-objekte-in-museum-digital-erfasst/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/08/25-000-objekte-in-museum-digital-erfasst/">&lt;p&gt;Heute wurde das 25.000ste Objekt in museum-digital erfaßt! Es ist diese trapezförmige Automobil-Laterne aus der Hamaland-Museum in Borken. Das Hamaland-Museum gehört zur Vereinigung der Westfälischen Museen.&lt;u&gt;&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/08/25-000-objekte-in-museum-digital-erfasst/./200w_08075746937.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Die trapezförmige &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://westfalen.museum-digital.de/object/1653&quot;&gt;Automobil-Laterne&lt;/a&gt; stammt aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie verfügt über einen Freibrenner mit Porzellan-Fischschwanz. Das Antriebsrad mit Rautenkranz ragt vorn rechts aus der Laterne heraus. Auf der Rückseite ist eine schellenförmige Anschraubvorrichtung. Aufgrund des roten Glases kann davon ausgegangen werden, dass es sich um eine Rücklaterne eines Automobils handelt. Sie gehört zur Sammlung “Dr. Werner Touche”, die sich aus ca. 3500 Objekten zusammensetzt, darunter Öl- und Petroleumlampen, Zubehör und Literatur.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>Neu bei museum-digital: Das Hamaland-Museum - Kreismuseum Borken</title>
        <published>2013-01-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-01-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/08/neu-bei-museum-digital-das-hamaland-museum-kreismuseum-borken/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/08/neu-bei-museum-digital-das-hamaland-museum-kreismuseum-borken/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/08/neu-bei-museum-digital-das-hamaland-museum-kreismuseum-borken/">&lt;p&gt;Ein weitere Neuzugang im Portal der Vereinigung der Westfälischen Museen: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://westfalen.museum-digital.de/institution/14&quot;&gt;Das Hamaland-Museum - Kreismuseum Borken&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Hamaland-Museum als Kreismuseum des Kreises Borken ist mit über 1000m² Ausstellungsfläche das größte kulturgeschichtliche Museum im Westmünsterland. Träger des Museums sind der Kreis Borken und die Stadt Vreden. Der Name leitet sich her vom Volksstamm der Chamaven, der in dieser Region lebte.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/08/neu-bei-museum-digital-das-hamaland-museum-kreismuseum-borken/./200w_08075746937.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Unter den Objekten bei museum-digital ist auch &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://westfalen.museum-digital.de/object/1653&quot;&gt;diese trapezförmige Automobil-Laterne&lt;/a&gt;.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>Neu bei museum-digital: Das LWL-Museum für Archäologie in Herne</title>
        <published>2013-01-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-01-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/08/neu-bei-museum-digital-das-lwl-museum-fuer-archaeologie-in-herne/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/08/neu-bei-museum-digital-das-lwl-museum-fuer-archaeologie-in-herne/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/08/neu-bei-museum-digital-das-lwl-museum-fuer-archaeologie-in-herne/">&lt;p&gt;Und ein weitere Neuzugang im Portal der Vereinigung der Westfälischen Museen: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://westfalen.museum-digital.de/institution/23&quot;&gt;Das LWL-Museum für Archäologie in Herne&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das LWL-Museum für Archäologie in Herne ist das zentrale Schaufenster der Archäologie in Westfalen. Mit seiner einzigartigen Konzeption und Gestaltung gehört das Landesmuseum zu den modernsten Museen in Europa. Es lädt seine Besucherinnen und Besucher in die faszinierende Welt der Archäologie ein.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;
&lt;p&gt;[&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/08/neu-bei-museum-digital-das-lwl-museum-fuer-archaeologie-in-herne/./200w_19115933755.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Das erste Objekt bei museum-digital war dieser &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://westfalen.museum-digital.de/object/1553&quot;&gt;goldene Noppenring&lt;/a&gt;.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Normdaten: &quot;Grobsystematik&quot; online verwendbar</title>
        <published>2013-01-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-01-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/03/normdaten-grobsystematik-online-verwendbar/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/03/normdaten-grobsystematik-online-verwendbar/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/03/normdaten-grobsystematik-online-verwendbar/">&lt;p&gt;Nach der sog. “Möbeltypologie” und dem “Thesaurus zu Ackerbaugeräten …” ist jetzt auch die sog. “Grobsystematik” bei museum-digital online für jeden nutzbar gemacht worden. Wie die anderen Vokabulare kann auch diese über die rechte Spalte der Startseite von museum-digital.de aufgerufen werden (oder: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://term.museum-digital.de/grobsystematik/tag/65&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). … Die “Grobsystematik” mit dem Untertitel ““EDV-gestützte Bestandserschließung in kleinen und mittleren Museen” teilt auf oberster Ebene die ca. 9000 enthaltenen Begriffe (Konzepte) in 62 separate Sachgruppen (Themen) - eine etwas andere Navigation war daher nötig.&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/03/normdaten-grobsystematik-online-verwendbar/grob120b.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Library of Congress Subject Headings: 2.500 Begriffe &quot;gemappt&quot;</title>
        <published>2012-12-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-12-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/31/library-of-congress-subject-headings-2-500-begriffe-gemappt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/31/library-of-congress-subject-headings-2-500-begriffe-gemappt/">&lt;p&gt;Die Suche nach Entsprechungen von Einträgen im Schlagwort-Katalog von museum-digital mit Einträgen in den Library of Congress Subject Headings wurde in den letzten Tagen fortgesetzt. Mittlerweile sind für 2.500 der ca.8.000 Schlagworte solche Entsprechungen ermittelt und gespeichert worden. Es zeigt sich, dass es für viele Begriffe (Konzepte) keine direkte Entsprechung gibt. Nicht nur die Worte selbst sind in einer anderen Sprache (und in einem anderen Schlagwort-Katalog) anders - sondern auch oft auch das, was die Worte bezeichnen sollen. Es lohnt sich aber nur Begriffe als “gleich” oder “sehr ähnlich” zu speichern, wenn die Übereinstimmung dessen, was damit gemeint ist, wirklich groß ist. Bei der aktuellen Suche nach Entsprechungen wurden alle nicht wenigstens “sehr ähnlichen” Begriffe (Konzepte) ignoriert und alle gefundenen Entsprechungen wurden als “closeMatch” gespeichert - es soll ja niemand in die Irre geführt werden. Nach der Anstrengung der letzten Wochen wird bei museum-digital jetzt die Suche nach Library of Congress Subject Heading-Entsprechungen in das reguläre Verfahren der Schlagwort-Anreicherung übernommen. Bei museum-digital werden die Konkordanzen genutzt um die entsprechenden Seiten im google-Index passend zu plazieren. Mittelfristig wird es auch möglich sein den Suchschlitz mit fremd-sprachigen Begriffen zu verwenden. Vor allem aber sind die Konkordanzen in den Export-Dateien enthalten, die sich jedes beteiligte Museum von seinen Objekten erstellen und an Portale - eben auch an mehrsprachige - weitergeben kann.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Normdaten: Ackerbaugeräte ...-Systematik online verwendbar</title>
        <published>2012-12-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-12-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/29/normdaten-ackerbaugeraete-systematik-online-verwendbar/">&lt;p&gt;Nachdem erst kürzlich die sog. “Möbeltypologie” bei museum-digital online für jeden navigierbar gemacht wurde ist jetzt eine weitere Systematik verfügbar geworden: Der “Thesaurus zu Ackerbaugerät, Feldbestellung - Landwirtschaftliche Transport- und Nutzfahrzeuge - Werkzeuge (Holzbearbeitung)” kann ab sofort über die rechte Spalte der Startseite von museum-digital.de aufgerufen werden (oder: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.de/thesauri/ackerbau/start.php?aktuell=9&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). … Es gibt schon ziemlich viele verschiedene Arten von Pflügen … - nur die verschiedenen Typen von Hobeln sind (jedenfalls in diesem Vokabular) noch zahlreicher. Nach und nach werden sich die einzelnen Einträge automatisch mit Abbildungen und Verweisen zu Objekten bei museum-digital anreichern, sobald entsprechende Objekte verfügbar werden.&lt;/p&gt;
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        <title>1000 Objekte bei museum-digital:westfalen</title>
        <published>2012-12-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-12-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/27/1000-objekte-bei-museum-digitalwestfalen/">&lt;p&gt;Das 1.000ste Objekt wurde gerade bei museum-digital:westfalen heraufgeladen. Eine Fotografie aus dem Hellweg-Museum in Unna, die in eine andere Zeit entführt - als Straßenbahnen noch Schaffner und Schaffnerinnen hatten. Auch, dass die beiden Abgebildeten vor einem Straßenbahnwagon für Raucher posieren - gibt zu denken. So manches ändert sich! 1.000 Objekte sind eine wirklich runde Zahl und ein guter Start für die weitere Arbeit im nächsten Jahr.&lt;/p&gt;
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        <title>Normdaten bei museum-digital</title>
        <published>2012-12-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-12-22T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/22/normdaten-bei-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/22/normdaten-bei-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/22/normdaten-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Der neuer Menupunkt “&lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Geht zur Seite &quot;Vokabulare&quot;&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.de/index.php?t=vokabulare&quot;&gt;Vokabulare&lt;/a&gt;” erläutert, wie bei museum-digital mit Normdaten umgegangen wird. Insbesondere in Zeiten von “Linked Data” und “Sematic Web” ist es wichtig die vorhandenen Objektinformationen mit Begriffen aus kontrollierten und allgemein zugänglichen Vokabularien zu verknüpfen und diese Verknüpfungen bei der Weitergabe der Informationen an Portale (Fachportale, europeana, ddb, …) zu berücksichtigen. Viele in Museen verwendete Vokabularien stehen jedoch noch nicht in geeigneter Form zur Verfügung! Für die Verwendung innerhalb von museum-digital (Inventarisierung und Suchfunktion) - und zugleich als allgemein nutzbare Referenz im Web - werden, wo nötig, solche Vokabularien jetzt bei museum-digital in leicht referenzierbarer Form publiziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Anfang macht die, wenig umfangreiche, sogenannte “Möbeltypologie” (ursprünglich herausgegeben vom Westfälischen Museumsamt und der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen Bayerns). Ausgangspunkt ist die überarbeitete Fassung, die bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsvokabular.de&quot;&gt;www.museumsvokabular.de&lt;/a&gt; als PDF und als zusammengefasste XML-Datei verfügbar ist (unter Creative Commons-Lizenz). Museum-Digital ergänzt dieses Angebot durch eine navigierbare HTML-Darstellung in der jeder Begriff (Konzept) eine eigene offene URL erhält (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.de/thesauri/moebel/1&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Die über eine Schnittstelle (API) zur Verfügung gestellte und auf den Seiten jeweils abrufbare SKOS-Datei ermöglicht die leichte Einbindung der Möbeltypologie in “Semantic Web”-Projekte - und eben auch in museum-digital selbst. Die Begriffe (Konzepte) der Möbeltypologie sind bereits weitgehend mit den passenden Konzepten bei museum-digital verlinkt (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.de/thesauri/moebel/1/md&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Library of Congress Subject Headings - 1000 sind &quot;gemappt&quot;</title>
        <published>2012-12-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-12-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/17/library-of-congress-subject-headings-1000-sind-gemappt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/17/library-of-congress-subject-headings-1000-sind-gemappt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/17/library-of-congress-subject-headings-1000-sind-gemappt/">&lt;p&gt;Das “mapping” der Schlagworte von museum-digital schreitet voran. Jetzt sind schon für 1.000 Schlagworte aus museum-digital die Entsprechungen im Schlagwortkatalog der Library of Congress gefunden worden. Es zeigt sich, dass es für viele Begriffe der deutschen Sprache keine wirkliche 1:1 Entsprechung im (us-amerikanischen) Englisch gibt und dass es oft überhaupt nicht einfach ist den wirklich passenden unter den Begriffen des fremdsprachigen Kataloges zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon wenn sich zwei Personen auf Deutsch unterhalten kommt es häufig zu Mißverständnissen, weil Begriffe verschieden verstanden werden - im mehrsprachigen Kontext ist die Gefahr von Fehlinterpretationen um einiges größer! Soweit die bisherigen Erfahrungen …&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>EDiM - Feininger</title>
        <published>2012-12-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-12-14T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/14/edim-feininger/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/14/edim-feininger/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/14/edim-feininger/">&lt;p&gt;Wir freuen uns über einen neuen Schwung für unsere Reproanlage: Gerade hatten wir uns in Finsler eingesehen und erkannten auf den ersten Blick seine fotografischen Tricks, da kommt Feininger ins Haus: Die Feininger-Galerie in Quedlinburg braucht für einen Katalog, der Mitte nächsten Jahres für eine neue Sonderausstellung fertig sein soll, druckfähige Abbildungen. So breitete sich heute Morgen eine andächtige Stille im Reproraum aus, als wir die Blätter mit der geboteten Vorsicht nach Formaten sotierten. Darunter waren auch zwei Drucke der “Kathedrale”.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich Feininger in der Moritzburg anschauen will, kann dieses bis Mitte Januar 2013 höchstpersönlich tun (danach gibt es eine kurze Schließzeit bis zum 9. Februar 2013) oder hier sich ein Eindruck über unsere Website verschaffen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://stiftung-moritzburg.de/rundgang/lyonel-feininger-empore/&quot;&gt;http://stiftung-moritzburg.de/rundgang/lyonel-feininger-empore/&lt;/a&gt;. Darüber hinaus werden in Quedlinburg, in der Lyonel-Feininger-Galerie, gerade die Meisterwerke der Sammlung Dr. Hermann Klumpp gezeigt, siehe http://www.feininger-galerie.de/content/blogcategory/1/5/lang,de/. Wegen der Urheberrechte (Feininger starb erst 1956) dürfen wir nicht hier oder im Themenportal, sondern nur auf unserer Homepage Abbildungen von Feiningers Werk zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht haben Sie es schon gesehen: Das Themenportal wächst. Es gibt neue Datensätze zu Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) und Ernst Barlach (1870-1938). Noch vor Weihnachten kommt mehr hinzu.&lt;/p&gt;
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        <title>Library of Congress Subject Headings - die ersten 500 sind &quot;gemappt&quot;</title>
        <published>2012-12-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-12-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/10/library-of-congress-subject-headings-die-ersten-500-sind-gemappt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/10/library-of-congress-subject-headings-die-ersten-500-sind-gemappt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/10/library-of-congress-subject-headings-die-ersten-500-sind-gemappt/">&lt;p&gt;Bei museum-digital wird zur Zeit an der Anreicherung kontrollierter Begriffe gearbeitet. Personen-, Zeit- und Ortsangaben werden mit sogenannten Normdaten verknüpft - ebenso die knapp 8000 Schlagworte. Die Schlagworte werden nach und nach mit der Gemeinsamen Normdatei der Bibliotheken (GND) und anderen Fachspezifischen Normvokabularen (wie z.B. mindat.org) verknüpft und zudem mit einer Erklärung und - wo möglich - mit einem Link zum passenden Wikipedia-Eintrag versehen. Zudem werden die Begriffe in eine streng polyhierarchische Ordnung gebracht und nach den üblichen Thesaurusregeln miteinander in Beziehung gesetzt. Sie stehen überdies jederzeit im SKOS- und JSON-Format zur Verfügung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Verknüpfung mit Normvokabular macht natürlich auch beim Überspringen von Sprachgrenzen sehr viel Sinn. Die ersten 500 Begriffe aus dem museum-digital-Schlagwortkatalog wurden jetzt mit den entsprechenden Begriffen aus den “Library of Congress Subject Headings” und dem “Thesaurus of Graphic Materials” - den weltweit wohl bedeutendsten Begriffsverzeichnissen - verknüpft. Damit werden Objektinformationen, welche Museen aus museum-digital heraus an Portale geben um vieles wertvoller - vorausgesetzt, die Portale können mit diesen “Linked Data” etwas anfangen&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>EDiM - Nikolausi</title>
        <published>2012-12-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-12-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/06/edim-nikolausi/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/06/edim-nikolausi/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/06/edim-nikolausi/">&lt;p&gt;Wir freuen uns, mitzuteilen, dass ab sofort unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/227/227&quot;&gt;http://www.museum-digital.de/themator/ausgabe/showthema.php?m_tid=227&amp;amp;tid=227&amp;amp;ver=nat&lt;/a&gt; unser Themenportal zur Klassischen Moderne in der Moritzburg online geschaltet ist! Insgesamt 320 neue Datensätze zu Werken von Paul Klee, El Lissitzky, Georg Schrimpf, Franz Marc, Otto Mueller, Ernst Ludwig Kirchner, Wilhelm Lehmbruck, Ernst Barlach und Hans Finsler erwarten die Neugierigen, die zum Nikolaus gerne Neues entdecken wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist nur der erste Anfang zu einem Online-Auftritt, der noch mindestens über zwei Jahre beständig weiter wachsen wird. Schauen Sie immer mal wieder herein!&lt;/p&gt;
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        <title>Neue Präsentation zu museum-digital verfügbar</title>
        <published>2012-12-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-12-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/05/neue-praesentation-zu-museum-digital-verfuegbar/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/05/neue-praesentation-zu-museum-digital-verfuegbar/">&lt;iframe frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;356&quot; marginheight=&quot;0&quot; marginwidth=&quot;0&quot; scrolling=&quot;no&quot; src=&quot;http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/15499313&quot; style=&quot;border-style: solid; border-color: #cccccc; -moz-border-top-colors: none; -moz-border-right-colors: none; -moz-border-bottom-colors: none; -moz-border-left-colors: none; border-width: 1px 1px 0px; margin-bottom: 5px;&quot; width=&quot;427&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;museum-digital: Gemeinsam stark im Internet&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/39539/museumdigital-gemeinsam-stark-im-internet&quot;&gt;museum-digital: Gemeinsam stark im Internet&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;  from &lt;strong&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/39539&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade wurde eine neue Präsentation über museum-digital auf SlideShare verfügbar gemacht. Die Präsentation unter dem Titel “museum-digital, Gemeinsam stark im Internet” wurde von Susanne Kopp-Sievers, Arne Lindemann und Diana Stört erstellt und auf einem Workshop der Konferenz nationaler Kultureinrichtungen (KNK) in Halle (Saale) am 30.11.2012 vorgeführt. Angesprochen werden darin alle Aspekte der Nutzung und Wirkung von museum-digital.&lt;/p&gt;
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        <title>Neu bei museum-digital: Stadtmuseum Karlsruhe</title>
        <published>2012-12-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-12-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/03/neu-bei-museum-digital-stadtmuseum-karlsruhe/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/03/neu-bei-museum-digital-stadtmuseum-karlsruhe/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/03/neu-bei-museum-digital-stadtmuseum-karlsruhe/">&lt;p&gt;Seit heute ist auch das Stadtmuseum Karlsruhe bei museum-digital:baden-württemberg vertreten. Herzlich willkommen.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Neues Themenportal: &quot;Frieden in Gold, Silber und Kupfer&quot;</title>
        <published>2012-11-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/29/neues-themenportal-frieden-in-gold-silber-und-kupfer/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/29/neues-themenportal-frieden-in-gold-silber-und-kupfer/">&lt;p&gt;Das Landesmuseum Württemberg hat ein Themenportal zu &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/106/106&quot;&gt;“Frieden in Gold, Silber und Kupfer&lt;/a&gt;“ in museum-digital erstellt. Es handelt sich um eine virtuelle Ausstellung des Münzkabinetts im Landesmuseum Württemberg zu Friedensdarstellungen auf Münzen und Medaillen. Das Themenportal ist als digitale Ergänzung einer relalen Ausstellung gedacht, die vom 1.12.2012 bis zum 7.4.2013 in der Staatsgalerie Stuttgart unter dem Titel “Friedensbilder in Europa 1450-1815. Kunst der Diplomatie - Diplomatie der Kunst” stattfindet. Das Themenportal ist, wie bei museum-digital üblich, erreichbar sowohl über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/106/106&quot;&gt;museum-digital:baden-württemberg&lt;/a&gt; als auch über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/106/106&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; direkt. Es ist zudem - und das ist neu - eingebunden in den Internetauftritt des Landesmuseums.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Update Mai 2022: Link entfernt, weil nach Umbau der Webseite nicht mehr gültig.&lt;/p&gt;
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        <title>... und wächst</title>
        <published>2012-11-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/29/und-waechst/">&lt;p&gt;Neu bei museum-digital:baden-württemberg ist das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/institution/265&quot;&gt;Markgräfler Museum Müllheim im Blankenhorn-Palais&lt;/a&gt;. Es ist das 250ste Museum das Objektinformationen bei museum-digital veröffentlicht. Herzlich willkommen.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Mutec-Messe</title>
        <published>2012-11-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/28/edim-mutec-messe/">&lt;p&gt;In der letzten Woche Donnerstag und Freitag 22.-24.11.2012 war die MUTEC-Messe in Leipzig (“Internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik). Sie ist nicht groß, hat aber unser Interesse stillen können, ob es notwendig ist, neben der Objektverwaltungssoftware (in unserem Fall MuseumPlus) eine mit dieser verknüpfte Bildverwaltungssoftware zu haben. Das Ergebnis ist ein klares Jein: Es wäre sicherlich schön, so etwas zu haben. Es ist aber (aus unserer Sicht zumindest im Augenblick) nicht nötig. Vielleicht später mal, wenn die Bilddateien zu überübsichtlichen Konglomeraten angewachsen sind. Aber im Augenblick sind wir erst dabei, einen (hoffentlich gut strukturierten) Bilderserver aufzubauen, auf dem man alles wiederfinden soll, was wichtig ist. Gut zu wissen ist allerdings, dass es eine scheinbar maßgeschneiderte Lösung für unser Produkt bereits gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig waren auch die kleinen Gespräche am Rande mit Ausstellern, die gerade freie Zeit hatten: Wir haben wieder Neues über Wikipedia erfahren und über die neuesten Entwicklungen beim Colormanagement, die auf der letzten Photokina, die wir nicht besucht haben, vorgestellt wurden. Und wir haben einen ehemaligen Kollegen getroffen, dem wir gleich mit der Auskunft, dass wir in der nächsten Woche unser Themenportal “moderne_digital” auf &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de&quot;&gt;www.museum-digital.de&lt;/a&gt; freischalten und zwar zunächst mit vielen Fotos von Hans Finsler (Fotograf des Neuen Sehens), glücklich machen konnten. Er suchte speziell eine Abbildung der Kröllwitzer Brücke (Halle) im Bau, die für die derzeitigen Konservierungsarbeiten an den Skulpturen hilfreich sein könnte. Also: Es lebe die Digitalisierung!&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Vernetzung des digitalen Kulturerbes online</title>
        <published>2012-11-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/28/edim-vernetzung-des-digitalen-kulturerbes-online/">&lt;p&gt;Vielleicht ist es für manchen eine Kleinigkeit, aber uns hat es gefreut: Wie wir schon mal erwähnt haben, arbeiten wir derzeit an einer Beta-Version (warum nicht auch wir? heute ist die Beta-Version der Deutschen Digitalen Bibliothek online gegangen) eines Themenportals zu unserem Projektzeitraum, der Klassischen Moderne mit dem Namen “moderne_digital” auf &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de&quot;&gt;www.museum-digital.de&lt;/a&gt; (ab Mitte nächster Woche). Diejenigen Bild- und Text-Digitalisate, die publikationsfähig sind, stellen wir zur allgemeinen Benutzung und Freude online. Da wir von Werken Hans Finslers (1891-1972), Fotograf und führender Vertreter des Neuen Sehens in der Fotografie seiner Zeit, derzeit die meisten Scans erstellt haben, wird der erste Schwung überwiegend ihm gewidmet sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der Suche nach Publikationen, in denen Finsler-Fotos auftauchen und um noch mehr Informationen zu dem Dargestellten und dem Kontext der Entstehung zu bekommen, fanden wir eine digitale Ressource, d. h. eine digitalisierte Publikation, die die Unibibliothek Weimar dankenswerterweise online gestellt hat:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Wilhelm Lotz: Licht und Beleuchtung. Berlin 1928.&quot; href=&quot;http://goobipr2.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3279470&quot;&gt;Wilhelm Lotz: Licht und Beleuchtung. Berlin 1928&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dort findet sich auch Finslers berühmte Osram-Glühbirne: Sehr praktisch, wenn die Dinge nur einen Klick weit entfernt sind. Manchmal gibt es allerdings auch den Fall, dass die Ressourcen gerade nicht abklickbar sind, so wie gerade eben, beim Test. Nun ja.&lt;br /&gt;
(Sollte der Link nicht funktionieren, bitte über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.zvdd.de/startseite/&quot;&gt;www.zvdd.de&lt;/a&gt; (Zentrales Verzeichnis digitalisierter Drucke) gehen und “Lotz” und “Licht” eingeben.)&lt;/p&gt;
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        <title>museum-digital &quot;spricht&quot; Faust</title>
        <published>2012-11-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/26/museum-digital-spricht-faust/">&lt;p&gt;Nach einer Erweiterung der Importfunktionalitäten ist es nun möglich Daten aus der Software “Faust” per Knopfdruck bei museum-digital einzulesen. Entwickelt wurde die Erweiterung mit Objekten aus dem TECHNOSEUM - Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://bawue.museum-digital.de/objects?instnr=18&quot;&gt;Ergebnis hier&lt;/a&gt;). Damit ist die Zahl der Museums-Inventarisierungs-Programme, welche für museum-digital direkt zu importieren sind, weiter gewachsen. Bisher war es schon möglich Objektdaten aus adlib, museumplus und primus ohne Aufwand zu importieren. Die Import-Routine wurde zudem weiter vereinfacht damit jede Form von XML und CSV-Dateien importiert werden kann - was (weil nicht standardisiert) mit einem geringen Mehraufwand machbar ist.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Handreichungen zur Erfassung von Photographie</title>
        <published>2012-11-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/21/edim-handreichungen-zur-erfassung-von-photographie/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/21/edim-handreichungen-zur-erfassung-von-photographie/">&lt;p&gt;Hiermit möchten wir einen Tipp weitergeben, den wir von Frau Dr. Ziegner vom Bauhaus erhalten habe. Es handelt sich um die Internetseite &lt;s&gt;fotoerbe-sachsen.de&lt;/s&gt;, die Tipps und Handreichungen bzw. Thesauri für die Erfassung von Photographie in Archiven und Museen bereithält. Weil sich die Seite selbst erläutert, sparen wir uns dies hier. Nur soviel: Die Seite wächst noch, also immer mal wieder vorbei schauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Uns scheint, dass sie aber bei unserem “Problem”, Best-Practice-Beispiele oder Anleitungen für die professionelle Verzeichnung von künstlerischen Photos im Museumsbestand zu geben, sie zu inventarisieren und die Sammlung mit Normdateien und Thesauri zu erschließen, nur beim ersten Schritt weiterhilft. Die Handreichungen sind zum Teil an Stellen summarisch, an denen wir gern mehr wüssten. Wahrscheinlich müssen wir einfach noch den Literaturhinweisen nachgehen. Doch Claudia Zenker-Oertel spricht in ihrer Transferarbeit von 2005 &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/media.php/120/45304/transf_zenker_oertel.pdf&quot;&gt;(http://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/media.php/120/45304/transf_zenker_oertel.pdf&lt;/a&gt;) davon, dass die Richtlinien für die Verzeichnung von Photos in Archiven immer noch im Fluss seien. Unser Eindruck nach Lektüre dieser Arbeit ist, dass es einen Unterschied macht, ob wir Photos mit historisch-dokumentarischem Inhalt (wie bei ihr) vor uns haben oder solche, die in erster Linie zu künstlerischen Zwecken (wie bei uns) gesammelt wurden. Wo finden wir jemanden, der uns an dieser Stelle weiterhelfen kann? Nach der Berlinischen Galerie werden wir es als nächstes im Museum für Fotografie in Berlin versuchen. Die haben auch MuseumPlus, das kann nicht schaden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ergebnisse demnächst hier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update 10.02.2023&lt;/strong&gt;: Toten Link entfernt.&lt;/p&gt;
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    </entry>
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        <title>EDiM - Tipp zum Wochenanfang</title>
        <published>2012-11-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/19/edim-tipp-zum-wochenanfang/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/19/edim-tipp-zum-wochenanfang/">&lt;p&gt;Für alle, die etwas Ähnliches planen wir wir, ein Digitalisierungsprojekt aufbauen oder sich nur mit dem Gedanken tragen, sollten das Buch “Bildarchiv digital” von Kathryn Pfenninger (2001) studieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am letzten Wochenende, als ich den größten Teil davon durchgelesen habe, musste ich mir mehrfach an den Kopf greifen, weil ich dachte: “Wäre es doch schön gewesen, dies alles &lt;em&gt;vorher&lt;/em&gt; oder zumindest gleich zu Anfang gelesen zu haben!”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Basierend auf der Praxiserfahrung eines Digitalisierungsprojekts am Schweizerischen Sozialarchiv in Zürich stellt die Autorin in genau richtiger Knappheit bzw. Ausführlichkeit alle Punkte dar, die auch mir bei der Planung und bei der praktischen Umsetzung begegnet sind. Kurz zusammengefasst sind dies auf der einen Seite die Möglichkeiten und Erfordernisse der technischen Seite und die Notwendigkeiten bei einer inhaltlichen Erschließung des Materials. Dabei bezieht sie die personellen und finanziellen Voraussetzungen ebenfalls ein und gibt damit eine exzellente Handreichung, die auch heute nicht veraltet ist, weil sich vielleicht die Leistungsfähigkeit der Computer und die Ansprüche an Auflösungen geändert haben, aber die Grundprinzipien von optimaler Projektsteuerung und Wirtschaftlichkeitsüberlegungen nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus meiner Sicht: Spitze!&lt;/p&gt;
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        <title>Neu bei museum-digital:  Das Heimatmuseum Stadt Marsberg</title>
        <published>2012-11-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/18/neu-bei-museum-digital-das-heimatmuseum-stadt-marsberg/">&lt;p&gt;Als 22. Museum im Portal der Vereinigung Westfälischer Museen ist nun auch das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://westfalen.museum-digital.de/institution/22&quot;&gt;Heimatmuseum der Stadt Marsberg&lt;/a&gt; bei museum digital vertreten. Die ersten Objekte sind bereits online, aber es ist ncoh viel zu tun. Das Museum zeigt Objekte zur Erdgeschichte und Landschaftsformung, sowie die Vor- und Frühgeschichte des Marsberger Raumes, zur Stadtentwicklung Nieder- und Obermarsbergs, die Werke aus den Bildhauerwerkstätten Papen und Larenz, sakrale Gegenstände und Gewänder sowie Gebrauchsgegenstände aus der Wohn- und Arbeitswelt.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/18/neu-bei-museum-digital-das-heimatmuseum-stadt-marsberg/./200w_17210024269.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Das erste digitalisierte Objekte ist ein Helm, ein sogenannter Morion, eine Kopfbedeckung für Fuss-Soldaten.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Nachschub!</title>
        <published>2012-11-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/16/edim-nachschub/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/16/edim-nachschub/">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/16/edim-nachschub/./Heinrich_Koch_Kamel_ohne_Jahr.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor einem Monat stand es in der Mitteldeutschen Zeitung und jetzt ist sie bei uns angekommen: die Dauerleihgabe Heinrich Koch (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1349164450154&quot;&gt;http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1349164450154&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rund 230 Fotografien aus dem Nachlass des Fotografen Heinrich Koch (1896-1934), Schüler und Nachfolger von Hans Finsler als Leiter der Fotoklasse der Burg Giebichenstein, werden demnächst erst im Original und dann auch auf museum-digital zu sehen sein. Ab Ende November wird ein Teil seiner Fotografien auf der Empore über der Moderne I gezeigt. Der andere Teil wird seit heute durch uns digitalisiert und anschließend in unser Themenportal “moderne_digital” (Start 6. Dezember 2012) eingestellt. Nach Abschluss der Ausstellung im Museum werden wir uns auch den zweiten Teil der Fotos vornehmen und anschließend auf museum-digital sichtbar machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dieser Dauerleihgabe wird der Bestand an Koch-Fotografien der Stiftung Moritzburg wesentlich ergänzt. Die Berliner Galerie Kicken, in der sich dieser Teil des Nachlasses von Koch befand, bemühte sich darum, dass die Arkudes Foundation in Köln den Bestand ankaufte und der Stiftung Moritzburg als Dauerleihgabe zur Verfügung stellte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der in Uherské Hradište (Ungarisch Hradisch) geborene Koch kam als Schüler bzw. als Partner Finslers Ende 1929 bzw. Anfang 1930 vom Bauhaus an die Burg Giebichenstein. Seine Aufnahmen zeigen einerseits einen engen Bezug zu den Arbeiten Finslers, andererseits setzte er eigene Bildvorstellungen um. Ende des Wintersemesters 1931/32 übernahm Koch die Fotoklasse. Er hatte die Leitung jedoch nur ein Jahr inne, da die Fotoklasse 1933 durch die Nationalsozialisten geschlossen wurde und allen Mitarbeiter, die vom Bauhaus kamen, gekündigt wurde. Im Mai 1933 siedelte er nach Prag über und fand dort im Februar 1934 eine feste Anstellung als Fotograf am Prager Nationalmuseum. Wenig später, am 1. März 1934, verunglückte er bei einem Verkehrsunfall tödlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da sich Koch nur wenige Jahre der Fotografie widmete, konnte er weder quantitativ noch qualitativ ein umfangreiches Lebenswerk schaffen. Dennoch zeigen seine Arbeiten ein breites Spektrum an Bildgestaltungen, die dem Neuen Sehen und damit einer der Tendenzen der zeitgenössischen Fotografie zuzuordnen sind.&lt;/p&gt;
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        <title>Neu bei museum-digital: Museum Abtei Liesborn des Kreises Warendorf</title>
        <published>2012-11-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/16/neu-bei-museum-digital-museum-abtei-liesborn-des-kreises-warendorf/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/16/neu-bei-museum-digital-museum-abtei-liesborn-des-kreises-warendorf/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/16/neu-bei-museum-digital-museum-abtei-liesborn-des-kreises-warendorf/">&lt;p&gt;Noch ein Neuzugang im Portal der Vereinigung der Westfälischen Museen. Das&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://westfalen.museum-digital.de/institution/19&quot;&gt; Museum Abtei Liesborn des Kreises Warendorf&lt;/a&gt; ist in der barocken Abtresidenz der ehemaligen Benediktinerabtei in Liesborn untergebracht. Die umfangreiche Sammlung des Museums umfasst viele Bereiche der Kunst und Kulturgeschichte der Region, wie die Kunst des Mittelalters und der Renaissance, eine umfangreichen Sammlung niederländischer Gemälde des 17. Jahrhunderts, Gemälde, Plastiken und Druckgrafiken des 19. und 20. Jahrhunderts und der Gegenwart aus der Region, Möbel und dekorative Kunst vom Mittelalter bis heute, eine Textilsammlung mit Spruchtüchern des späten 19. und des frühen 20. Jahrhunderts und eine einmalige und umfangreiche Kruzifixsammlung.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/16/neu-bei-museum-digital-museum-abtei-liesborn-des-kreises-warendorf/./200w_08100659530.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Das erste Objekt, das erfast wurde, ist ein &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://westfalen.museum-digital.de/institution/19&quot;&gt;Türflügel der ehem. Abteikirche Liesborn&lt;/a&gt;.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Neu bei museum-digital: Westpreußisches Landesmuseum</title>
        <published>2012-11-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/15/neu-bei-museum-digital-westpreussisches-landesmuseum/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/15/neu-bei-museum-digital-westpreussisches-landesmuseum/">&lt;p&gt;Heute wurde auch das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://westfalen.museum-digital.de/institution/21&quot;&gt;Westpreußische Landesmuseum&lt;/a&gt; in museum digital eingeführt, womit das Portal der Vereinigung Westfälischer Museen auf 21 Institutionen angewachsen ist. Das Westpreußische Landesmuseum stellt die zentrale Einrichtung in der Bundesrepublik Deutschland für die Sammlung, Bewahrung, Erforschung, Präsentation und Vermittlung der Kultur und Geschichte von Westpreußen und das heute Teil der Republik Polen ist.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/15/neu-bei-museum-digital-westpreussisches-landesmuseum/./200w_15191408659.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Eines der ersten Objekte ist ein &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://westfalen.museum-digital.de/institution/21&quot;&gt;Modell einer Kanone aus Bernstein des Bernsteindrehers und Danziger Meisters Michael Schödelook&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>Neu bei museum-digital: Medizin- und Apothekenmuseum Rhede</title>
        <published>2012-11-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-14T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/14/neu-bei-museum-digital-medizin-und-apothekenmuseum-rhede/">&lt;p&gt;Das 1993 eröffnete &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://westfalen.museum-digital.de/institution/20&quot;&gt;Medizin- und Apothekenmuseum Rhede&lt;/a&gt; ist nun auch im Portal der Vereinigung der Westfälischen Museen vertreten. Das Museum präsentiert die vielfältige Aspekte des ländlichen Gesundheitswesens im Westmünsterland und Oost-Achterhoek ab ca. 1750.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/14/neu-bei-museum-digital-medizin-und-apothekenmuseum-rhede/./200w_09153632175.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das erste Objekt des Museums zeigt ein Gärungs-Saccharometer nach Th. Lohnstein zur Harnzuckerbestimmung&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
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        <title>Neu bei museum-digital: Museen der Stadt Lüdenscheid</title>
        <published>2012-11-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-14T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/14/neu-bei-museum-digital-museen-der-stadt-luedenscheid/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/14/neu-bei-museum-digital-museen-der-stadt-luedenscheid/">&lt;p&gt;Auch die Museen der Stadt Lüdenscheid sind nun im Portal der Vereinigung Westfälischer Museen vertreten. Unter dem Dach der Museen der Stadt Lüdenscheid sind das Geschichtsmuseum und die Städtische Galerie vereint. Die ständige Ausstellung des Geschichtsmuseums präsentiert die kulturelle und industrielle Entwicklung der Stadt Lüdenscheid und der Region. Die Sammlung der Städtischen Galerie zeigt unterschiedliche Aspekte der Kunst des 20. Jahrhunderts.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/14/neu-bei-museum-digital-museen-der-stadt-luedenscheid/./06092705699.jpg&quot; alt=&quot;Foto&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;Das erste digitalisierte Objekt ist der [Motor des &quot;Tempelhofer Luftschiffes&quot;](https://westfalen.museum-digital.de/institution/18)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>EDiM - Vorbereitungen für das Themenportal &quot;moderne_digital&quot;</title>
        <published>2012-11-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/13/edim-vorbereitungen-fuer-das-themenportal-moderne_digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/13/edim-vorbereitungen-fuer-das-themenportal-moderne_digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/13/edim-vorbereitungen-fuer-das-themenportal-moderne_digital/">&lt;p&gt;Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Start unseres Themenportals “moderne_digital” auf &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de&quot;&gt;www.museum-digital.de&lt;/a&gt; auf vollen Touren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wollen nach den drei Themen “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/13&quot;&gt;Archäologie der anhaltischen Fürsten&lt;/a&gt;”, “Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert” und “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/70&quot;&gt;Friedrich, unser Held&lt;/a&gt;” das vierte Thema auf museum-digital werden (hoffentlich kommt uns niemand zuvor!).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Beitrag zum Nikolaus-Tag werden ein paar hundert Datensätze zum Fotografen Hans Finsler (1891-1972) sein sowie zahlreiche neue Blätter aus dem Grafischen Kabinett. Darunter sind Werke von Franz Marc (1880-1916), Paul Klee (1879-1940) und El Lissitzky (1890-1941), die bisher noch nie online zu sehen waren. Einige von ihnen können erst jetzt gezeigt werden, weil sie vor kurzer Zeit “gemeinfrei” geworden sind, d. h. volle 70 Jahre nach dem Tod der Künstler verstrichen und die Urheberrechte abgelaufen sind. Alle Interessierten sind aufgerufen zu stöbern und ihre favorites zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Themenauftritt “moderne_digital” zum Bestand der Klassischen Moderne zwischen 1900 und 1937 in der Stiftung Moritzburg wird über die Projektdauer beständig wachsen und ausgebaut. Starten werden wir klein: Aus über 900 Scans von Finslers halleschem Werk (von ungefähr 1750 Finsler-Photographien, die innerhalb des Projektes digitalisiert werden) sind bisher schon 140 zugeschnitten, auf Internet-Größe (1000 Pixel Kantenlänge) skaliert und mit einem Datensatz versehen. Weil viele Motive in mehrfacher Ausführung vorliegen, wird die Zahl der publizierten Datensätze nie denen der Scans bzw. real existierenden Objekte entsprechen. Einige Motive sind bis zu zehn Mal vertreten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier im Bild sehen Sie die emsige Tätigkeit der Eingebenden: Unser neues MuseumPlus ist im Hintergrund geöffnet, die Eingabemaske von museum-digital links, der Dateibrowser und vorne die Bildbearbeitungssoftware gimp, in dem der Zuschnitt der Bilder und die Skalierung vorgenommen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leider stellte sich bei diesen Arbeiten und beim Erzeugen von hochauflösenden JPG, die in die Datenbank sollen, heraus, dass das Zuschneiden und Skalieren der Bilder mit einem Verlust des Erstellungsdatums innerhalb der XMP-Metadaten des Bildes verbunden ist. Ein Nachteil unserer eigentlich antiken, weil zu 100 Prozent analogen Kamera mit digitalem Rückteil ist nämlich, dass keine Exif-Daten also Kamera-Daten in die Bilder geschrieben werden. In den Exif-Daten stehen auch viele uninteressante Daten (z. B. mit welcher Blende fotografiert wurde), aber es stehen auch die Copyright- und Fotografen-Angaben bzw. das Datum der Aufnahme drin. Insofern über das Datum der Zustand eines Objektes zu einem bestimmten Zeitpunkt dokumentiert wird, ist es von größerer Bedeutung als nur von beiläufigem Interesse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun wird uns nichts anderes übrig bleiben, als das Aufnahmedatum in die Datenbank einzutragen: Eigentlich Arbeit, die einem heutzutage die moderne Technik abnimmt. Und wieder mal ein Beispiel dafür, dass man gar nicht so komplex planen und mitdenken kann, dass nicht doch an irgend einer Stelle etwas nicht so funktioniert, wie es wünschenswert wäre. Sollte ich eine Einschätzung abgeben, wieviel man bei einer Planung “vorausdenken” kann und wieviel nicht, würde ich von einem 80/20-Wert ausgehen.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.orgde/2012/11/13/edim-vorbereitungen-fuer-das-themenportal-moderne_digital/SMB_Blog12.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Artikel über Digitalisierung in der Lippischen Landeszeitung</title>
        <published>2012-11-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/08/artikel-ueber-digitalisierung-in-der-lippischen-landeszeitung/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/08/artikel-ueber-digitalisierung-in-der-lippischen-landeszeitung/">&lt;p&gt;Unter dem Titel “Landesmuseum ist stolz auf Digitalisierung” berichtete gestern die Lippische Landeszeitung in einem kurzen Artikel über die Digitalisierung und online-Publikation der archäologischen Sammlung des Lippischen Landesmuseums in Detmold. Den Artikel gibt es &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.lz.de/home/nachrichten_aus_lippe/kreis_lippe/kreis_lippe/7232438_Landesmuseum_ist_stolz_auf_Digitalisierung.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>EDiM - Die &quot;Entnahme&quot; der zu digitalisierenden Grafik aus den Depotschränken</title>
        <published>2012-11-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/02/edim-die-entnahme-der-zu-digitalisierenden-grafik-aus-den-depotschraenken/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/02/edim-die-entnahme-der-zu-digitalisierenden-grafik-aus-den-depotschraenken/">&lt;p&gt;Der Vorgang der “Entnahme” der zu digitalisierenden Grafiken wirkt auf den ersten Blick recht banal, in der Praxis jedoch stellt sich diese Angelegenheit komplexer dar.&lt;br /&gt;
Da wir im Rahmen unseres Projektes Digitalisate/ Scans von Kunstwerken der Moderne anfertigen, erscheint es sinnvoll die Grafiken künstlerbezogen herauszusuchen. Bei der praktischen Arbeit stellt sich diese Herangehensweise allerdings als ungünstig heraus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Grafischen Depot der Stiftung Moritzburg sind die Grafiken weitestgehend nach Passepartout-Standardgrößen abgelegt. D.h. in Schrank Nr. x befinden sich beispielsweise die DIN A4-formatigen und im Schrank xy die DIN A3-formatigen Blätter. Nehmen wir als Beispiel den Künstler Karl Schmidt-Rottluff, so sind allein schon diese ca. 40 Werke in 9 verschiedenen Schränken des Grafischen Kabinetts deponiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um effektiver zu arbeiten und ein häufiges Berühren/ Bewegen der Grafiken zu vermeiden, ist es sinnvoll, bei der Entnahme schrankweise vorzugehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die den Grafikschränken zugehörigen Werklisten werden mit der vorbereiteten Künstlerliste abgeglichen, um dann die Grafiken „Personen-unsystematisch“ zu entnehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So wird Fach für Fach und Schrank für Schrank durchgegangen und die entnommenen Grafiken standortbezogen in Transportkisten sortiert. Dieses Vorgehen erleichtert nach Beenden des Digitalisierens das Rücksortieren erheblich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Entnahme der Grafiken werden die entsprechenden Karteikarten hinzugeordnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die auf der Kartei befindlichen Daten können nun mit der Originalgrafik abgeglichen und gegebenenfalls berichtigt oder ergänzt werden (Maße, Bezeichnungen, Signaturen u.a.).&lt;br /&gt;
Zu guter letzt werden die entnommenen Werke in einer Excel-Liste vermerkt, in spezielle Transportschachteln verpackt und in das “Digitalisierungslabor” zum Scannen gebracht.&lt;br /&gt;
Bei dem gesamten Vorgang der Digitalisierung ist der tabellarische Vermerk der Ein- und Ausgänge im Grafik-Depot von enormer Bedeutung, da nur so der Überblick über den Bestand und den Digitalisierungszustand der Werke (entnommen, gescannt, zurücksortiert oder in Restaurierung) gewährleistet werden kann.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Neu bei museum-digital: Siegerlandmuseum</title>
        <published>2012-10-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-10-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/31/neu-bei-museum-digital-siegerlandmuseum/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/31/neu-bei-museum-digital-siegerlandmuseum/">&lt;p&gt;Als 239stes Museum ist jetzt auch das Siegerlandmuseum aus Siegen bei museum-digital vertreten. Herzlich willkommen! Das erste veröffentlichte Objekt ist ein Selbstbildnis des Peter Paul Rubens aus der Zeit um 1625.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>EDiM – Recherchen für die Vorbereitung der Datenbank</title>
        <published>2012-10-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-10-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/30/edim-recherchen-fuer-die-vorbereitung-der-datenbank/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/30/edim-recherchen-fuer-die-vorbereitung-der-datenbank/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/30/edim-recherchen-fuer-die-vorbereitung-der-datenbank/">&lt;p&gt;Wie gehen wir vor? Welche Materialien benutzen wir?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Einfallstor in die Welt der Dokumentation ist der 2011 vom Deutschen Museumsbund herausgegebene “Leitfaden für die Dokumentation von Museumsobjekten” (siehe http://www.museumsbund.de/fileadmin/geschaefts/dokumente/Leitfaeden_und_anderes/LeitfadenDokumentation.pdf). Dieses kurze, aber gewichtige Werk bietet auf seinen 50 Seiten eine Ein- und Hinführung zum Thema. Das Beste daran sind aber die Literaturangaben und die Linkliste. Diese arbeiten wir Punkt für Punkt ab. Zum Teil gibt es die Literatur im Netz, zum Teil in Halle, zum Teil müssen wir Fernleihen machen.&lt;br /&gt;
Hier einige Links zu nützlicher Literatur, die wir online gefunden haben:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Viktor Pröstler: Datenfeldkatalog zur Grundinventarisation. Ein Bericht der “Arbeitsgruppe Dokumentation” des Deutschen Museumsbundes, Karlsruhe 1993. (48 S.)&lt;br /&gt;
http://www.museumsbund.de/fileadmin/fg_doku/publikationen/Datenfeldkatalog.pdf&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Friedrich Waidacher, Museologische Grundlagen der Objektdokumentation, Berlin 1999 (24 S.).&lt;br /&gt;
http://www.smb.museum/ifm/dokumente/mitteilungen/MIT015.pdf&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hans-H. Clemens, Christof Wolters, Sammeln, Erforschen, Bewahren und Vermitteln. Das Sammlungsmanagement auf dem Weg vom Papier zum Computer, Berlin 1996 (75 S.).&lt;br /&gt;
http://www.smb.museum/ifm/dokumente/mitteilungen/MIT006.pdf&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Auf der Museumsvokabular-Seite &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsvokabular.de&quot;&gt;(www.museumsvokabular.de)&lt;/a&gt; haben wir auch schon nützliche Infos für Wortlisten sammeln können: In der “Hessischen Systematik” haben wir zum Beispiel Material für Gattungsbeschreibungen von Gemälden und Grafiken gefunden (Stilleben, Landschaft, Portrait, historisches Ereignisse …). Auch für die Kategorie “Material/Technik” sind wir fündig geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also: Es geht voran.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings langsam, weil vorher bzw. parallel noch verschiedene andere Dinge vorankommen müssen: Ende des Monats findet in der Moritzburg eine auf die KNK- und KGO-Institutionen beschränkter Workshop zur Digitalisierung statt, der vorbereitet werden will. Die Mapping-Verhandlungen und die Überprüfung der Funktionsweise der Datenbank müssen beendet werden (Ein retrospektiver, vermutlich wieder längerer Bericht über dieses Thema folgt noch. Weil es dabei auch unerfreuliche Ereignisse gab, würde ich gerne erst darüber berichten, wenn das Thema abgeschlossen ist.) Die Ordnung in den Depots muss daraufhin überprüft werden, ob eine Standortverzeichnung, wie sie die Datenbank vorsieht, möglich ist. Zuvor müssen zum Teil passende Schränke und Regale angekauft werden, wofür erst Mittel gefunden werden müssen usw. Und nicht zuletzt möchten wir endlich eine kleine Pressemeldung zum Projekt und zu unserem Thema auf museum-digital vorbereiten: Es soll im Themenportal von museum-digital über die Jahre hinweg wachsend über “moderne_digital” in der Moritzburg berichtet werden. Dort sollen einige der gescannten und aufbereiteten Datensätze mit einer thematischen Aufbereitung der Inhalte verbunden werden. Wie dies genau aussehen soll, erarbeiten wir noch.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>LIDO I</title>
        <published>2012-10-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-10-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/27/lido-i/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/27/lido-i/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/27/lido-i/">&lt;p&gt;Eine kleine technische Weiterentwicklung macht es möglich: Ab sofort kann jedes Museum bei museum-digital seine Objektinformationen jederzeit im internationalen LIDO-Standard-Austauschformat exportieren. Dies ermöglicht die direkte Teilnahme an Portalen und Portalprojekten aller Art. Auf der anderen Seite wurde der automatische Import von Objektinformationen wesentlich verbessert. Es ist also möglich,&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die im Museum vorhandenen Informationen automatisch in museum-digital hinein zu importieren,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sie dort automatisch anreichern zu lassen (mit z.B. Geo-Koordinaten für Orte und Personen-Nummern in der GND (früher PND)),&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Informationen - wenn nötig - publikationsgerecht zu überarbeiten und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sie schließlich an Portale weiterzugeben.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Natürlich kann jedes Museum auch weiterhin die bei museum-digital gespeicherten Objektinformationen in die eigene Webseite einbinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(LIDO steht für “Lightweight Information Describing Objects”, mehr dazu (in Englisch) unter &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Seite von ICOM zum Lido-Schema&quot; href=&quot;http://www.lido-schema.org&quot;&gt;www.lido-schema.org&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital wirkt!</title>
        <published>2012-10-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-10-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/27/museum-digital-wirkt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/27/museum-digital-wirkt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/27/museum-digital-wirkt/">&lt;p&gt;Aus dem Naturhistorische Museum in Mainz kam folgende Mitteilung …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Liebe Kollegen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;es gibt mal wieder ein paar Projekte, die auch durch museum-digital vorangebracht wurden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Frenz, Lothar (2012): Lonesome George oder Das Verschwinden der Arten. 346 S., Rowohlt. Berlin Das momentan “vielgelobte” Buch enthält auch einen Beitrag über den Pyrenäen-Steinbock und die Quaggas. Lothar Frenz konnte für seine Recherchen u.a. auf museum-digital zugreifen und auf diesem Weg auch Kontakt zu uns aufnehmen. Auf S. 62 des Buchs ist auch ein Bild unseres Pyrenäen-Steinbockks zu sehen. Ohne museum-digital hätten wir von unserem Bock vermutlich bis zum heutigen Tag keine Bilder. Was ich bezogen auf unsere Quaggas von Herrn Frenz lernen konnte: Die DNA-Sequenzen von unseren Quaggas Anfang der 1980er Jahre inspirierten Michael Crichton zu seinem Film Jurassic Park. Dann wird es ganz international: Woutersen, Kees (2012): El Bucardo de los Pirineos. 207 S., Huesca. In diesem Buch wird das Aussterben des Pyrenäen-Steinbocks geschildert. Auf den Seiten 32-38 finden sich viele Informationen, die auch in museum-digital enthalten sind, darüber hinaus auch viel Bildmaterial.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mal sehen was als nächstes kommt. …“&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM – Import-Export-Fragen</title>
        <published>2012-10-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-10-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/26/edim-import-export-fragen/">&lt;p&gt;Man wächst ja an seinen Aufgaben.&lt;br /&gt;
Aber ich hätte die jetzt anstehende Vorbereitung der Datenbank für die allgemeine Benutzung (also die Überprüfung der Funktionsweise der Datenbank, die umfangreiche Datenbereinigung, die Recherche von Normdateien, Wortlisten und Thesauri für alle sechs Sammlungsbereiche, die Anlage derselben in der Datenbank, die Schulung der Mitarbeiter) für völlig ausreichend für die nächsten Monate erachtet. Diese Arbeiten sind schließlich für alle im Projekt neu und müssen neben den anderen täglichen Aufgaben erst recherchiert, verarbeitet und dann umgesetzt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch es geht auch anspruchsvoller: Ulf Dräger, Kustos für das Münzkabinett, hat zusammen mit fünf Einrichtungen, die Numismatika verwalten, einen DFG-Antrag genehmigt bekommen (Glückwunsch!): Fünf Partner erfassen in ihrem jeweiligen Spezialgebiet (antike, mittelalterliche und neuzeitliche Münzen und Medaillen bzw. Geldscheine) Einzelobjekte bzw. Typen und stellen sie online. Die Nutzer aus dem deutschen Sprachgebiet können sich dann diese musterhaft erfassten Datensätze einfach herunterladen, wenn sie feststellen, dass sie ein solches Objekt in der Sammlung haben. Dieses Verfahren ist deswegen so nutzbringend für alle, weil es im Bereich der Numismatik nur verhältnismäßig wenige Einrichtungen gibt, die diese Spezialkompetenz vorhalten. So ist Ulf Dräger beispielsweise für ganz Sachsen-Anhalt der zentrale Ansprechpartner. Über die Bilder (Vorder- und Rückseite) und die Beschreibung können die Nutzer die naturgemäß in größerer Auflage hergestellten Münzen, Medaillen und Geldscheine identifizieren und in ihre Erfassung übernehmen bzw. an den Stellen abwandeln, wo ihr Objekt differiert (z. B. Seriennummern).&lt;br /&gt;
Auf diese Weise entsteht online ein virtuelles Münzkabinett, das auch in Zukunft weiter wachsen kann. Eine “Zweit-” und “Drittverwertung” der Informationen in den jeweiligen regionalen Portalen, denen die Institutionen angehören bzw. in der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB, ab November 2012) oder der europeana steht natürlich nichts im Wege.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was heißt KENOM?&lt;br /&gt;
“Kooperative Erschließung und Nutzung der Objektdaten von Museen - Ein Online-System zur nachhaltigen Digitalisierung von Münzen, Medaillen und Papiergeld”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer macht mit?&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Georg-August-Universität Göttingen, Archäologisches Institut und Sammlung der Gipsabgüsse, Dr. Daniel Graepler&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek, Dr. Jens Ahlers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Münzkabinett, Dr. Reiner Cunz&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Mario Schlapke&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Stiftung Moritzburg - Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, Münzkabinett, Ulf Dräger&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verbundzentrale des GBV (VZG), Frank Dührkohp&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Links zum Projekt:&lt;br /&gt;
DFG:http://gepris.dfg.de/gepris/OCTOPUS/;jsessionid=3E5F9557EBC7DF61D720D20D28386D56?module=gepris&amp;amp;task=showDetail&amp;amp;context=projekt&amp;amp;id=203817485&lt;br /&gt;
GBV: http://www.gbv.de/Verbundzentrale/04Projekte/kenom-kooperative-erschliessung-und-nutzung-der-objektdaten-von-muenzsammlungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt stellt an uns besondere Ansprüche, weil alle Partner zentral in einer anderen, browserbasierten Software arbeiten werden. Die redaktionelle Überarbeitung und die Neuerfassungen der eigenen Bestände im Rahmen dieses Projektes müssen also am Projektende zurückfließen in unsere eigene heimische Objektverwaltungssoftware. Dass dies ohne Datenverlust und aufwändige Nacharbeiten reibungslos funktioniert, muss jetzt, zu Beginn des Projektes geplant und durchdacht werden. Der Ex- bzw. Import muss – so mein gegenwärtiges Verständnis davon – LIDO-konform sein. Und LIDO - so die Erkenntnis aus dem Workshop neulich - ist nicht trivial.&lt;br /&gt;
Außerdem kommt hier ein Aspekt ins Spiel, den wir bei unserem Software-Ankauf nicht in dem Maß in Erwägung gezogen haben, wie dies zukünftig wohl Praxis werden wird und berücksichtigt werden sollte: Der Im- und Export von Daten aus und in die Objektverwaltungssoftware, der für viele Zwecke, nicht nur für DFG-Projekte sinnvoll ist. Wir haben uns mit MuseumPlus ein Produkt ausgesucht, das sowohl für den Import als auch für den Export eine Extra-Software und eine gewissermaßen “händische” Anpassung braucht. Diese muss nun bei der Firma Zetcom beauftragt werden, weil wir dies nicht selbst machen können. Die Vernetzung der Institutionen untereinander, der Export in Portale, der Import von Objektinformationen z. B. anlässlich von Ausstellungen dürfte zukünftig die Im- und Export-Funktion einer Software stärker in den Blickpunkt rücken.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM – Grenzen der Reproanlage</title>
        <published>2012-10-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-10-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/19/edim-grenzen-der-reproanlage/">&lt;p&gt;Von Anfang an wussten wir, dass wir Gemälde nicht mit der Reproanlage aufnehmen können: Zu wenig ist die Beleuchtung flexibel einzustellen, um die in alle Richtungen reflektierenden Oberflächen der ölhaltigen und gefirnisten Oberflächen ohne Reflexe, also ohne „verbrannte“, inhaltsleere Stellen, aufzunehmen. Die Gemäldefotografie ist eine langwierige, Platz, Equipment und Erfahrung erfordernde Angelegenheit, die wir professionellen Fotografen überlassen wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um Arbeitsfotos geringerer Qualität herzustellen, haben wir es trotzdem versucht. Nach einer langen Reihe von Versuchen gelang es uns dann. Dazu stellten wir die Beleuchtung so ein, dass die Scheinwerfer nur noch indirekt den Reprotisch beleuchteten. Dazu mussten wir bei jeder Änderung der Scheinwerfereinstellung einen neuen Ausleuchtungsscan erstellen. Hier sind die Grenzen der Reproanlage erreicht: Irgendwann kann die Software die fehlende Beleuchtung nicht mehr ausgleichen bzw. „wegrechnen“ und kein reines Weiß mehr darstellen, sondern nur noch Grau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unerwartet trat dieses Problem ein zweites Mal auf: Unsere derzeitige Hauptaufgabe ist die (Bild-) Digitalisierung des Nachlasses von Hans Finsler, des bedeutenden Fotografen des Neuen Sehens und des ersten Leiters der Fotografie-Klasse an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle 1927-1932. Die Reflexionen traten nicht – wie man denken könnte – bei hochglänzendem, sondern bei seidenmattem Fotopapier aus den 1920er/1930er Jahren auf. Diese Fotografien wirken auf den ersten Blick matt, in den dunklen Bildbereichen bläulich bis silbern glänzend. Dies liegt am Aussilbern der alten Fotografien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um diese in alle Richtungen reflektierenden Fotografien dann doch befriedigend aufnehmen zu können, griffen wir auf einen gänzlich anderen „Trick“ als bei den Gemälden zurück. Um die Reflexionen zu reduzieren, verringerten wir die Beleuchtung, diesmal jedoch auf eine andere Weise. Wir beleuchteten die Fotografie nur von einer Seite, womit die Reflexionen nur noch gering einseitig bis überhaupt nicht mehr auftraten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Scan zeigt, dass nur noch eine schwache Reflexion in der rechten oberen Ecke übrig geblieben ist.&lt;br /&gt;
(Werkgruppe Norddeutscher Lloyd, die „Bremen“, Juli 1929)&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Tagungsimpressionen</title>
        <published>2012-10-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-10-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/19/edim-tagungsimpressionen/">&lt;p&gt;Eigentlich hätte ich vor Beginn der Tagung noch mal schnell informieren sollen: In der letzten Woche hat über drei Tage die alljährliche Tagung der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbunds in Berlin stattgefunden. Es ist neben der eintägigen Frühjahrstagung die eine, wichtigste und größte Tagung für alle, die in Deutschland in der Dokumentation arbeiten (http://www.museumsbund.de/de/fachgruppen_arbeitskreise/dokumentation_fg/). Und weil die Dokumentation heutzutage datenbankgestützt ist, bietet sie Infos rund um die Digitalisierung in den unterschiedlichen Sparten der Museen oder verwandter Einrichtungen, den neusten Stand bei laufenden Projekten wie der europeana, wichtige Neuigkeiten (diesmal über Wikipedia, den AAT, das Lowcost 3D), Arbeitsgruppen zu Themen von besonderem Interesse und und und. Das Programm und etwas später auch die PowerPointPDF der Vorträge sind online abzurufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich versuche, diese Tagung regelmäßig zu besuchen, weil ich finde, dass ich sonst etwas verpasse, da die Digitalisierung äußerst facettenreich ist und sich dieser Bereich ständig und mit großer Dynamik weiter entwickelt. Ich bedaure es immer noch, nicht bei der letzten Frühjahrstagung dabei gewesen zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Programm war dieses Mal wieder reichhaltig und vielseitig, ungeheuer lohnend für mich, nicht nur allgemein, sondern ganz konkret zum Beispiel als Vorbereitung für die jetzt anstehenden Arbeiten an unserer Datenbank, die nun, nachdem sie auf einen anderen Server umgezogen ist, hoffentlich stabil und fehlerfrei läuft. Es ist mir klar geworden, dass und wie extrem wichtig es ist, die Eingabe in die Datenbank zu standardisieren (und zu reglementieren): Sofort bei der jetzt beginnenden Datenbereinigung müssen Wortlisten, Thesauri und Normdaten eingefügt und verwendet werden. Diese Aufgabe, die Detailrecherchen dazu und die Durchführung werden mich sicherlich die nächsten Monate intensiv beschäftigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch der anschließende eintägige LIDO-Workshop hat mich darin bestärkt, dass ein erfolgreicher LIDO-Export auf einer wohl geordneten Datenbank beruht (www.lido-schema.org). Die Verwendung von Normdateien und Thesauri in der Datenbank ermöglicht zusätzlich die automatisierte Anreicherung der Daten bei der Übergabe an Online-Portale.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inwiefern die strenge Reglementierung bei der Eingabe in die Datenbank realistisch ist, kann ich im Augenblick noch nicht abschätzen. Jedenfalls würde dies mit sich bringen, dass jeder Eingebene im Haus zuerst umfangreich geschult wird, anschließend das Eingebene überprüft und ggf. korrigiert wird und ständig eine Qualitätskontrolle stattfinden muss. Die normierte Eingabe wird sicherlich auch länger dauern: Es ist die Frage, ob sich die Arbeit mit normiertem Vokabular bewähren wird. Sinnvoll und wünschenswert ist es jedenfalls.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wegen der Kontakte und des Erfahrungsaustauschs mit anderen hat sich die Tagung wieder gelohnt. Wenn alles gut läuft, kommt eine MuseumPlus-Usergroop zustande!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht noch kurz ein paar Infos und Termine für den Kalender in diesem und im nächsten Jahr:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vom 7.-9.11.2012 findet in Berlin die EVA-Tagung 2012 statt: http://www.eva-berlin.de/ Hier geht es zum einen um 3D, Portale und Möglichkeiten, Kultur online zu präsentieren.&lt;br /&gt;
Letzteres leitete auch die Tagung „Zugang gestalten“ im Jüdischen Museum Berlin, 22.-23.10.2012, http://www.zugang-gestalten.de/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die nächste Tagung der Fachgruppe Dokumentation wird am 8. Mai 2012 in München stattfinden.&lt;br /&gt;
Vom 23.-24. Mai 2013 ist die MAI-Tagung in der Bundeskunsthalle Bonn angenehme Pflicht.&lt;br /&gt;
Im Juni 2012 wird eine Tagung der AG Sammlungsmanagement stattfinden.&lt;br /&gt;
Und die nächste Herbsttagung der FG Dokumentation ereignet sich wieder am 14.-16. Oktober 2013.&lt;br /&gt;
Für alle, die per Mailingliste auf dem Laufenden bleiben wollen, eignet sich die museums-themen-Liste der HTW Berlin, https://lists.htw-berlin.de/mailman/listinfo/museums-themen&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Funktionsweise und Workflow an der Reproanlage</title>
        <published>2012-10-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-10-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_01.jpg&quot; alt=&quot;Bild 1&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Arbeitstag an unserer Reproanlage beginnt mit dem Einschalten der Scheinwerfer: Sie brauchen ca. 15 min., bis sie ihre volle Leistung erreicht haben und man anfangen kann zu arbeiten. Diese Zeit nutzen wir für Sortierarbeiten, Kaffee kochen, Wasser des Entfeuchters herunterbringen oder Ordner und Dateien vom Vortag überprüfen.&lt;br /&gt;
Mit der Aktualisierung des Datums, das neben dem Copyrightvermerk der Institution in die Metadaten jedes Bildes geschrieben wird, fängt die Arbeit am Computer und in der Scansoftware an. Wir hätten gern noch mehr Metadaten geschrieben, aber die Inventarnummer im Dateinamen, das Datum und der Copyrighthinweis genügen, weil die restlichen Informationen in der Objektverwaltungssoftware (MuseumPlus von der Firma Zetcom) enthalten sind und auf diese Weise mit den Bildern verknüpft sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_02.jpg&quot; alt=&quot;Bild 2&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach erfolgt jeden Tag neu die Ausleuchtungskorrektur: Die Anlage ist ein in sich geschlossenes System. Die Scansoftware gleicht mit der so genannten Ausleuchtungskorrektur einerseits die in geringfügigem Maß sich verändernde Lichtstärke der Scheinwerfer, die altern, aus. Vor allem aber gleicht sie in einem Rechenprozess die ungleichmäßig auf den Reprotisch fallende Lichtmenge aus. Die Scheinwerfer, die beide auf die Mitte des Tisches gerichtet sind, addieren in der Mitte ihr Licht, das zu den Rändern abfällt. Ein Objekt würde also in der Mitte stärker beleuchtet als weiter außen, und dies wäre auf der Aufnahme auch so zu sehen. Außerdem wirft die Kamera, wenn sie tief steht, einen gewissen Schatten. Diese Ungleichmäßigkeiten gleicht die Ausleuchtungskorrektur innerhalb der Scansoftware aus. (Dauer der Ausleuchtungskorrektur als Rechenprozess mit Abspeichern und Verknüpfen: 5 min.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_03.jpg&quot; alt=&quot;Bild 3&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entweder täglich oder aber mindestens einmal in der Woche wird anschließend ein aktuelles ICC-Profil erstellt: Ein Colorchecker (hier x-Rite Digital Colorchecker SG) wird gescannt, anschließend in eine Profilierungssoftware geladen (hier i1Match). Einfach gesprochen: Der Colorchecker “sagt” der Software, wie sie fest definierte Farben innerhalb eines fest definierten Farbraums zu interpretieren hat. Damit wird eine (möglichst große) Farbtreue zum Original und eine geräteunabhängige Interpretation der Farben über alle Arbeitsprozesse hinweg bis zur Ausgabe im Druck oder am Bildschirm sichergestellt. (Dauer: ca. 5 min.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_04.jpg&quot; alt=&quot;Bild 4&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach kann es losgehen: Wir arbeiten meistens zu zweit. Einer sitzt an der Scansoftware, der andere “legt auf” und erledigt nebenher mehrere Aufgaben wie z. B. die Rückseiten der Fotos auf einem Flachbett-Scanner aufnehmen, Datensätze in unserer Objektverwaltungssoftware MuseumPlus anlegen und Objektmaße in die Datenbank eintragen, einfache Datenbereinigungsarbeiten usw., je nachdem wie viel Zeit bleibt und was ansteht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Objekt, z. B. ein grafisches Blatt oder eine Photographie, wird auf den Reprotisch aufgelegt. Hier ergibt sich eine Schwierigkeit, die recht viel Zeit in Anspruch nimmt: Das 100%ige Geradelegen des Objektes unter der Kamera. Zwar haben wir uns Schachbrettlinien gezogen und Papierwinkel zum Anlegen der Kanten gemacht. Aber manchmal sind Drucke oder Photographien schief auf das Blatt aufgebracht oder die Photographien haben einen unregelmäßigen Rand, weil sie zum Beispiel mit der Schere von Hand ausgeschnitten sind. Es gibt zum Teil auch bei den Kanten der Darstellung auf dem Blatt keine Rechtwinkligkeit in sich, an der man sich beim gerade Darunterlegen orientieren könnte! Dies macht das eine oder andere Geraderücken notwendig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum ist uns die Rechtwinkligkeit so wichtig?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir erzeugen mit der Scannerkamera recht hochwertige Bilddaten: Bei vollem Bildausschnitt erzeugt die Kamera Dateien mit 8.000 x 13.000 Pixeln und 595 MB bei 48 Bit Farbtiefe RGB. Sie liefert eine maximale Auflösung von 104 Megapixeln im Vergleich zur (Ende 2011) größten Vollformatkamera von Nikon, die D3X, die “nur” 24,5 Megapixel bringt. Auf unserem Grundbrett im Format A0 (84 x 118 cm) kann sie eine Fläche von fast A0 abbilden (72 x 118 cm). Sie hat also ein etwas in die Länge gezogenes Format. Sie liefert bis zu einem Format zwischen A1 und A0 noch 300dpi. Die Qualität der hier erzeugten Daten wird voraussichtlich noch die nächsten Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte ausreichen. Beim Geraderichten in einer Bildbearbeitungssoftware würden wir das korrekte Umrechnen aller Bildpunkte der Software überlassen. Versuche haben gezeigt, dass der Qualitätsverlust dabei mit bloßem Auge sichtbar ist. Dieser Umstand hat dazu geführt, dass wir nicht das Blatt gerade richten, sondern aus der freien Hand und mit geübtem Auge das auf dem Blatt befindliche Motiv – sofern möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je besser derjenige, der das Blatt auflegt, ein Gefühl für die Rechtwinkligkeit entwickelt, desto weniger halbminütige Prescans benötigen wir, um gerade zu richten. Das Objekt ist schneller “im Kasten” und aus dem Licht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus Zeitgründen wird die ungeschärfte Aufnahme des Objektes (ca. 550MB in TIFF), auch “Master” genannt, zunächst auf der lokalen Festplatte des Computers gespeichert. Am Ende des Arbeitstages wird die gesamte Tagesausbeute auf dem Server gespeichert und in der Nacht zur Sicherheit auf einem weiteren Server gespiegelt. Wegen der großen Datenmengen hat sich eine sehr schnelle Netzwerkverbindung als vorteilhaft erwiesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_05.jpg&quot; alt=&quot;Bild 5&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Master kommt in einen Ordner mit der Inventarnummer und wird ebenfalls mit der Inventarnummer und dem Zusatz “a” für die Vorderseite dort gespeichert. Damit bei eventuellem Fehler in der Dateibezeichnung das Objekt weiterhin zugeordnet werden kann, ist die Inventarnummer neben dem Objekt mitgescannt. Zur Größenbestimmung ist außerdem ein Maßstab und zur Überprüfung von Farbfehlern eine Graukarte mit in das Bild gelegt. Diese “Nebeninformationen” liegen überwiegend im Unschärfebereich des Objektivs (ca. 2 cm) und nehmen dem Objekt daher nur wenig Auflösung weg. Weil das TIFF-Format sehr gut langzeitarchivierbar ist, werden alle Dateien, die auf lange Sicht erhalten werden sollen, im unkomprimierten TIFF-Format abgelegt. In einer Datenbank kann aber meistens nur ein JPG verwendet bzw. angezeigt werden, so dass entsprechende Derivate erzeugt werden müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_06.jpg&quot; alt=&quot;Bild 6&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Abspeichern des Masters: Die Scansoftware erlaubt, von demselben Scan eine weitere, beliebig geschärfte Variante abzuspeichern, die wir in denselben Ordner ablegen und als Ausgangsdatei für die hochaufgelöste JPG-Datei und die internet-optimierte JPG-Version (längste Seite 1.000 Pixel) verwenden. Diese beiden Dateien werden über einen Batch-Prozess erzeugt, indem man – sehr einfach – die zu skalierende Datei auf einem entsprechenden Icon ablegt. Dieses Hilfsmittel hat uns der IT-Experte der Moritzburg hergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend wird die Rückseite gescannt und in demselben Ordner unter dem Zusatz “b” abgespeichert: bei grafischen Blättern und Fotos mit Formaten über A4 von der Scan-Kamera, bei kleineren Fotoformaten von einem normalen A4-Flachbett-Scanner. Mit der Vorder- und Rückseite liegen dem Bearbeiter und Datenbank-Nutzern alle Bild-Informationen zum Objekt vor, so dass es nur noch zu Ausstellungen oder anderen seltenen Gelegenheiten hervorgeholt werden muss. Dies schont das Original erheblich und erleichtert gleichzeitig die Verfügbarkeit des Objektes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dem Objektordner können weitere Dateien abgelegt werden, z. B. die Scans der Karteikarten, die so zur Einführung der Datenbank archiviert werden, oder alte Aufnahmen des Objekts mit Vorzuständen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir schaffen zu zweit an der Reproanlage einen Durchsatz von 30-50 Objekten in sechs Stunden (Vorder- und Rückseite). Dieser Wert ist abhängig davon, wie oft die Kamerahöhe verändert werden muss (incl. Ausleuchtungskorrektur 6 Min.), wie oft die Arbeitsabläufe, in die wir uns erst einarbeiten müssen, zum Beispiel bei Formatänderungen, angepasst werden müssen oder wie oft Räum- und Sortierarbeiten dazwischen geschoben werden müssen. Eine gute Ordnung und Organisation erweist sich als ganz besonders hilfreich und Zeit sparend! Auch allein kann man an der Anlage arbeiten: Man schafft 5-7 Objekte pro Stunde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Einstellung der Schärfe verwenden wir eine handelsübliche DIN A3-“Testkarte für Kameras und Objektive”, mit 400 dpi gedruckt. Sie enthält mehrere Siemenssterne, mit denen man auch unter anderem vor Inbetriebnahme der Anlage die Schärfe und Verzerrung des Objektivs über die ganze Aufnahmefläche überprüfen kann. Den Umschärferand des Objektivs haben wir mit Millimeterpapier, das wir gescannt haben, herausbekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_07.jpg&quot; alt=&quot;Bild 7&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hilfsmittel rund um die Reproanlage sind zum einen Handschuhe, die die Blätter vor Fingerabdrücken und Schmutz (Fett und Handschweiß) schützen (2x die Woche wechseln). Die Inventarnummer-Beschriftung auf der Rückseite erfordert einen weichen Bleistift (5B). Der Pinsel dient zum Abbürsten der Fotooberfläche, damit nicht der Staub mitgescannt wird. In der Mitte sind die praktischen “Greifer” zu sehen: kleine Kartonstücke aus Archivpapier:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_08.jpg&quot; alt=&quot;Bild 8&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier sieht man den Einsatz der aus festem Papier oder Karton hergestellten “Greifer”, mit denen man in Handschuhen die Blätter ohne Knicke oder Biegen von einer glatten Oberfläche hochheben kann. Grafiken brauchen zum Abdecken und Einschlagen Seidenpapier, während Photographien spezielles Foto-Archivierungspapier (z. B. Silversafe oder Monosafe) benötigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_09.jpg&quot; alt=&quot;Bild 9&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Originale liegen bei uns auch in der Nähe der Reproanlage vor Licht geschützt und sind jederzeit abgedeckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_10.jpg&quot; alt=&quot;Bild 10&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den Transport und die angemessene Verpackung haben wir Verpackungsmaterialien, Transportkisten und -mappen gekauft. Auspolstern kann man mit Luftpolsterfolie. Anlässlich der Digitalisierung sollten die Objekte nach dem gegenwärtigen Stand der Restaurierungswissenschaft verpackt werden, so dass sie anschließend so gut geschützt wie möglich im Depot lagern. Die Gelegenheit ist dazu so günstig wie kaum sonst: Die Objekte werden in großer Zahl herausgesucht, zur Digitalisierung transportiert, in die Datenbank eingegeben, die Maße eingetragen oder überprüft: Bei dieser Gelegenheit sollten die gegenwärtig zur Archivierung verwendeten Materialien überprüft, ersetzt und neu beschriftet werden. Leider haben die Mittel im Projekt nicht gereicht, dies in dem Maß vorzunehmen, wie es wünschenswert gewesen wäre. Wichtig sind auch großflächige Tische als Ordnungs- und Rangieroberflächen sowie viel Ablageflächen für Kisten und Mappen. Hier im Bild sehen Sie ein fahrbares Regal, einen Transportwagen, den einer unser Mitarbeiter dankenswerter Weise günstig bei ebay gefunden hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben für den Digitalisierungsraum einen Klimaschreiber aus dem Bestand der Moritzburg bekommen, damit die Temperatur oder die Luftfeuchtigkeit überprüft werden kann. Seitdem mit Beginn des Sommers die Luftfeuchtigkeit zu hoch wurde, regeln zwei Entfeuchter sie auf ca. 55 % herunter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oberste Priorität bei allen Handlungen der Digitalisierung ist der Schutz der Kunstwerke, z. B. vor zu viel Licht, mechanischen Schäden, aber auch vor umstürzenden Trinkflaschen oder Kaffeebechern!&lt;/p&gt;
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        <title>Inventarisierung und Digitalisierung in Osterwieck</title>
        <published>2012-09-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-09-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/09/27/inventarisierung-und-digitalisierung-in-osterwieck-2/">&lt;p&gt;Es geht voran: In unserer letzten Wortmeldung berichteten wir von unserem Vorhaben, für die Inventarisierung und Digitalisierung museum-digital nutzbar zu machen. Seither sind knapp zwei Monate vergangen und so einiges ist passiert: Die Entscheidung ist also gefallen – was nun? Bevor wir mit dem Projekt starten konnten, bedurfte es einiger Vorarbeiten: sei es die Einrichtung eines Arbeitsplatzes mit Internetzugang (wir arbeiten unsere Objekte gleich online ein) inklusive weiterer Arbeitsflächen oder die Anschaffung einer Fotostation mit genügend Licht (daran arbeiten wir noch immer– wir brauchen noch einen Strahler zum Ausleuchten der Objekte). Allein mit den technischen Voraussetzungen war es noch nicht getan. Im Vorfeld musste ein Inventarisierungskonzept – und -system her. Hierfür konnten nach Sichtung der Bestände in einem weiteren Schritt Bestandsgruppen erstellt werden, um letztlich daraus die Prioritätenliste zu erhalten, welche nun als „Fahrplan“ für das gesamte Projekt dient. Wir entschieden uns zunächst jene Stücke zu digitalisieren, die zuvor in der Dauerausstellung zur Ur- und Frühgeschichte präsentiert worden sind. Hierfür gibt es mehrere Gründe: Zum einen sind dies die einzigen Objekte in unserem Haus, die über eine Inventarnummer verfügen (hier haben wir das Knorr‘sche System beibehalten und auf andere Bestandsgruppen übertragen) und zum anderen waren die Funde bisher noch nicht entsprechend gelagert. Die ehemalige Dauerausstellung wurde erst im Mai aufgelöst. Doch bevor die Objekte ihren neuen Standort beziehen, sollten sie digitalisiert werden und falls nötig Restaurierungsmaßnahmen unterzogen werden. Zur Arbeit mit museum-digital: Im Prinzip bietet museum-digital alles was wir brauchen. Die Vorgehensweise ist sicher jedem Nutzer bekannt, wobei sich unsere, bis auf die Objektbeschreibungen, nicht wesentlich unterscheidet. Diese beziehen sich lediglich auf das Objekt selbst – auf ausführliche kulturhistorische Einordung und Erläuterungen wird bisher bewusst verzichtet. Besonders die &lt;strong&gt;Schlagwort&lt;/strong&gt;eingabe finden wir äußerst sinnvoll. Dient sie zum einen zur Verbesserung der Auffindbarkeit der Objekte im Netz, erleichtert sie auch nach Inventarisierung/Digitalisierung den Arbeitsprozess. Sind die &lt;strong&gt;Basis&lt;/strong&gt;informationen eingegeben, nutzen wir noch die Reiter &lt;strong&gt;Verwaltung&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Vermerk&lt;/strong&gt;. Diese Angaben erscheinen nicht im Ausgabemodul, da es sich vorrangig um hausinterne Informationen handelt. In einem nächsten Schritt laden wir dann unsere Objektbilder hoch. Hierzu eine Anmerkung: Zwar kann man mehrere Fotographien hochladen und auswählen - diese sind auch im Ausgabemodul sichtbar - doch in den PDF-Versionen erscheint stets nur eines und zwar das zuerst hochgeladene (das Problem haben wir bereits auf der letzten Sitzung der AG Digitalisierung angesprochen). Wie bereits erwähnt, nutzen wir hier in unserem Museum das Ordnungssystem nach Knorr. Besonders praktisch ist für uns daher die Funktion &lt;strong&gt;Erzeuge PDF (Knorr-Format)&lt;/strong&gt;. Die Basisinformationen werden nun auf eine klassische Knorr-Karteikarte übertragen und diese wird als PDF gespeichert. Sind diese dann ausgedruckt, so haben wir unsere Daten mehrfach gesichert (Papierform, digital auf der Festplatte und online). Der aktuelle Stand: Bisher haben wir über 100 Objekte digitalisiert, während die Vorbereitungen für die zweite Bestandsgruppe im vollen Gange sind. Ist die Digitalisierung der ur- und frühgeschichtlichen Objekte abgeschlossen, widmen wir uns der Standgeschichte. Hier zuerst den Fachwerkteilen in und an unserem Haus. Unser erstes Fazit: Gerade für kleinere Häuser, wie wir es sind, bietet sich diese Vorgehensweise wirklich an. Wir sparen Zeit und Geld. Zeit: da wir a) drei Arbeitsschritte miteinander kombinieren und b) uns nur mit museum-digital vertraut machen mussten. Geld: da wir auf eine externe Inventarisierung – und Digitalisierungssoftware verzichten, fallen dafür folglich auch keine Kosten an. Etwaigen Kompatibilitätsproblemen sind wir auf diese Weise ebenso aus dem Weg gegangen. Nachteile gibt es nicht wirklich. Funktioniert mal etwas nicht, stehen uns die Mitglieder der AG Digitalisierung mit Rat und Tat zur Seite (Hierfür vielen lieben Dank!). Demnächst wieder mehr von uns. Für Tipps und Tricks, aber auch Fragen bin ich offen. Wer mich kontaktieren möchte, erreicht mich unter: alexandra@suedekum.eu.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM  – Ankauf der Reproanlage</title>
        <published>2012-09-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-09-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/09/18/edim-ankauf-der-reproanlage/">&lt;p&gt;Nach einer längeren Pause jetzt endlich die Fortsetzung zum Ankauf unserer Reproanlage: Ich war völlig absorbiert von unseren Problemen bei der derzeit laufenden Einführung der Software MuseumPlus in unserem Haus: Ich nehme es schon mal vorweg: Wir hatten einigen Ärger, sowohl technischer Natur als auch bei der Datenmigration. Aber davon berichte ich später. Zunächst geht es um den Ankauf eine Profi-Reproanlage, in einer scheinbar lange vergangenen Zeit, vor Weihnachten 2011:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie schon zuvor erwähnt, war der Ankauf der Reproanlage für mich das Anspruchvollste bisher, weil es bei kaum Vorkenntnissen innerhalb eines Monats zu leisten war. Für die veranschlagten € 25.000 lagen wir, wie sich herausstellte, am unteren Rand dessen, was es auf dem Markt an professioneller Bilderstellungstechnik gibt. Die “Mittelklasse” nehmen die Mittelformat- bzw. die Scanner-Kameras ein, während High-End-Technik etwa aus der Schmiede der Firma Cruse GmbH im sechsstelligen Bereich liegt. Neben der Anbieter- und Modellrecherche bei den Einzelkomponenten Kamera, Stativ, Lampen, Computerausstattung (Soft- und Hardware) sowie Überlegungen zum Workflow, zu konservatorischen Rücksichten und zum notwendigen Zubehör stellte sich das so genannte Colormanagement als knifflig heraus. Kurz umrissen bedeutet dies, wie schaffe ich es, bei der Abbildung Farbtreue zum Original bzw. zur Vorlage und damit einen hohen Farbwidergabeindex zu erzielen. Denn mit der derzeit auf dem Markt befindlichen Technik ist eine hundertprozentige Farbkonsistenz nicht möglich!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt unterschiedliche Mittel und Wege, wie man es “so gut wie möglich” machen kann, kürzere und längere, teurere und günstigere. In dieser “Gemengelage” von Möglichkeiten kommt hinzu, dass sich für die Auswahl des besten Weges Erfahrung als unverzichtbar herausstellte. Aus diesem Grund zogen wir mit Herrn Dr. Stefan Rohde-Enslin (Institut für Museumsforschung SMPK Berlin) und Claus Cordes, Fotografenmeister am Herzog Anton Ulrich Museum in Braunschweig (u. a. Virtuelles Kupferstichkabinett), Experten hinzu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade hatten wir uns eine Anlage zusammengestellt und unter Rückgriff auf die gesammelten Kompetenzen im Haus einen Weg gefunden, da erhielten wir ein unwiderstehliches Angebot für eine “Rundum-Sorglos-Anlage” mit Scanner-Kamera für (nicht ganz) denselben Preis, aber mit vervielfachter Auflösung (statt 24 Megapixeln 104 MP). Sie bot eine bedeutend höhere Qualität und die Aussicht darauf, dass die Bilddateien sehr langfristig (mindestens 15-30 Jahre) ausreichend bleiben und nicht durch den technischen Fortschritt überholt werden. Durch sie wird es möglich sein, die ca. 40.000 Grafiken und 75.000 Photographien zu digitalisieren und nicht anschließend wieder von vorne anzufangen, weil der Stand der Technik dies erfordert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Firma Anagramm (jetzt Rencay) bot uns die komplette Anlage inkl. aller Komponenten, Software und eines integrierten Colormanagements an. Einzig das Fehlen eines Raums mit erschütterungsfreiem Steinfußboden drohte die Sache zum Scheitern zu bringen. Doch nun haben wir einen kleinen Raum innerhalb der Ausstellung (um die Ecke von Marie Henneberg von Gustav Klimt, gleich am Anfang des Rundgangs), wodurch wir problemlos immer wieder öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen zur Digitalisierung durchführen können – wie schon anlässlich des diesjährigen Internationalen Museumstages am 20. Mai 2012.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schlag auf Schlag ging es weiter: Zum 1. Februar 2012 fingen zwei Mitarbeiter im Rahmen des vom Europäischen Sozialfonds geförderten Modellprojektes zur “Bürgerarbeit” im Sachgebiet “Digitalisierung” an. Die erste Aufgabe war das Verstehen und Bedienen der Reproanlage, die am 21. Februar 2012 aufgebaut wurde und nach einer Schulung in Betrieb ging. Dazu beim nächsten Mal mehr…&lt;/p&gt;
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        <title>Einführungsveranstaltung zum Eingabe-/Bearbeitungswerkzeug von museum-digital in Oranienburg</title>
        <published>2012-09-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-09-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/09/13/einfuehrungsveranstaltung-zum-eingabe-bearbeitungswerkzeug-von-museum-digital-in-oranienburg/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/09/13/einfuehrungsveranstaltung-zum-eingabe-bearbeitungswerkzeug-von-museum-digital-in-oranienburg/">&lt;p&gt;Am 10.09. fand in Oranienburg, organisiert vom Museumsverband Brandenburg, eine Einführung in das Eingabe- und Bearbeitungswerkzeug von museum-digital statt. Vertreter von 17 Museen waren anwesend. Bisher waren die meisten der bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:brandenburg&lt;/a&gt; sichtbaren Objektinformationen aus den Datenbanken der Museen importiert und von einem Redakteur leicht überarbeitet worden. Nach der Einführung in das Bearbeitungswerkzeug können die Museen selbst neue Objekte hinzufügen und vorhandene Informationen ergänzen. Die bisher gewonnenen Erfahrungen führten allen Teilnehmern deutlich vor Augen, dass das Inventarisieren im Museum etwas grundlegend anderes ist als das Veröffentlichen von Objektinformationen.&lt;/p&gt;
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        <title>Neu bei museum-digital: Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte</title>
        <published>2012-07-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-07-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/26/neu-bei-museum-digital-potsdam-museum-forum-fuer-kunst-und-geschichte/">&lt;p&gt;Auch das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/10&quot;&gt;Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte&lt;/a&gt; ist jetzt bei museum-digital:brandenburg vertreten. Zunächst werden 33 Objekte aus zwei Sammlungen präsentiert, der “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/collection/22&quot;&gt;Fotosammlung Schramm&lt;/a&gt;” und der “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/collection/21&quot;&gt;Galerie Sozialistische Kunst&lt;/a&gt;”.&lt;/p&gt;
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        <title>Neu bei museum-digital: Stadtmuseum Esslingen</title>
        <published>2012-07-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-07-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/23/neu-bei-museum-digital-stadtmuseum-esslingen/">&lt;p&gt;Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://bawue.museum-digital.de/institution/11&quot;&gt;Stadtmuseum im Gelben Haus&lt;/a&gt; Esslingen ist jetzt auch bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://bawue.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:baden-württemberg&lt;/a&gt; vertreten. Zunächst wurden drei Objekte aus der Ständigen Ausstellung zur Stadtgeschichte veröffentlicht, darunter ein Glasfenster aus dem beginnenden 14. Jahrhundert.&lt;/p&gt;
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        <title>Neu bei museum-digital: Museum Eberswalde</title>
        <published>2012-07-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-07-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/19/neu-bei-museum-digital-museum-eberswalde/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/19/neu-bei-museum-digital-museum-eberswalde/">&lt;p&gt;Seit heute ist auch das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/11&quot;&gt;Museum Eberswalde bei museum-digital:brandenburg&lt;/a&gt; vertreten. Zunächst werden Objekte aus der Sammlung “Goldschatz von Eberswalde” präsentiert. Dieser 1913 geborgene bronzezeitliche Schatz ist im Museum leider nur als Kopie vorhanden. Das originale Gold befindet sich als Kriegsbeute im Puschkin Museum.&lt;/p&gt;
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        <title>Inventarisierung und Digitalisierung in Osterwieck</title>
        <published>2012-07-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-07-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/13/inventarisierung-und-digitalisierung-in-osterwieck/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/13/inventarisierung-und-digitalisierung-in-osterwieck/">&lt;p&gt;Nun ist es soweit: nun startet unser großes Projekt „Inventarisierung und Digitalisierung“ des musealen Bestandes des Heimatmuseums Osterwieck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Osterwieck tut sich was: seit 1990 wird deutlich mehr in den Kulturerhalt und Tourismus investiert. Der historische Stadtkern ist denkmalgeschützt und zeichnet sich zum einen durch sein mittelalterliches Straßennetz und vor allem durch die, in fünf verschiedene Epochen zu datierende, Fachwerkhäuser aus. Im historischen Rathaus am Markt 1 sind wir zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Sammlung unseres Hauses geht auf das Engagement des Heimatdichters Fritz Gille und des Lehrers Paul Eisert zurück. Der Kern des musealen Bestandes bildet aber die einst private Sammlung des Kantor Johannes Mäntz aus der benachbarten Ortschaft Deersheim. 1939 konnte seine Sammlung in unseren Bestand aufgenommen werden. Das war ein besonderer Glücksfall für unser Haus. Mätz hat eine Vielzahl verschiedener Artefakte sorgfältig aufgenommen und mit Angaben zum jeweiligen Fundort versehen. Leider sind diese Angaben im Laufe der Jahrzehnte abhanden gekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun ja, nun zu unserem eigentlichen Vorhaben. Da in den letzten Jahrzehnten die museale Basisarbeit zu kurz kam stehen wir nun einem Berg an Arbeit gegenüber, der schleunigst abgearbeitet werden muss.&lt;br /&gt;
Das Museumsteam bekommt hierbei nun Unterstützung. Bereits während meines Studiums der Prähistorischen Archäologie und Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg war in den letzten Jahren immer wieder ehrenamtlich hier im Haus tätig. Nun, ein Jahr nach meinem Abschluss, wurde mir für einige Monate eine geförderte Anstellung ermöglicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Anfang stand die Frage nach dem Inventarisierungsprogramm – eine kostenpflichtige Software kam nicht in Frage. Nehme ich die Basisversion von Adlib oder lieber PRIMUS 2.0? Die Entscheidung ist gefallen: ich wollte mit PRIMUS arbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch es kam nun alles anders: In den letzten Tagen habe ich mir erst einmal einen Überblick über den derzeitigen Stand der Dokumentation bzw. der Inventarisierung verschaffen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Letztlich habe ich keine Wahl – ich fange bei Null an. Jetzt muss ein neues Inventarisierungskonzept her. Aber damit ist es noch nicht getan. Wo lagere ich was am günstigsten? Wie kann ich meine Zeit hier am effektivsten Nutzen? Und: wo fange ich an? Das sind die Fragen die sich mir gerade stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun auf die Effizienzsfrage fand ich während der letzten Sitzung der AG Digitalisierung - diesmal in der Moritzburg in Halle - schnell eine Antwort. Ich verbinde beide Schritte und inventarisiere mit museum-digital! Meine Erfahrungen damit gibt’s jetzt immer hier zu lesen. Für Tipps und Tricks, aber auch Fragen bin ich offen. Wer mich kontaktieren möchte erreicht mich unter &lt;a href=&quot;mailto:alexandra@suedekum.eu&quot;&gt;alexandra@suedekum.eu&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Na dann: auf geht’s …&lt;/p&gt;
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        <title>1000 Objekte bei museum-digital:ostwestfalen-lippe</title>
        <published>2012-07-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-07-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/12/1000-objekte-bei-museum-digitalostwestfalen-lippe/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/12/1000-objekte-bei-museum-digitalostwestfalen-lippe/">&lt;p&gt;Museen sind vielfältig, was sie sammeln ist noch viel vielfältiger! Auch der Büstenhalter vom Anfang der 1950er Jahre, der als 1000stes Objekt bei museum-digital:ostwestfalen-lippe veröffentlicht wurde ist ein Stück Kulturgeschichte! Das Objekt stammt aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://owl.museum-digital.de/collection/3&quot;&gt;Kostüm- und Trachtenabteilung&lt;/a&gt; des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://owl.museum-digital.de/institution/1&quot;&gt;Lippischen Landesmuseums&lt;/a&gt; in Detmold.&lt;/p&gt;
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        <title>11111 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2012-07-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-07-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/12/11111-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/12/11111-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Eine historische Architekturfotografie ist &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/14776&quot;&gt;das 11.111ste Objekt&lt;/a&gt; bei museum-digital. Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/81&quot;&gt;Museum Schloss Moritzburg in Zeitz&lt;/a&gt; hat mittlerweile fast 100 historische Aufnahmen, in denen die Stadt, Gebäude oder Gebäudeteile im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts lebendig werden, bei museum-digital veröffentlicht (Eine Übersicht findet sich &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/582&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Darunter eben auch jene Aufnahme, welche den Nicolaiplatz und insbesondere ein aufwändiges Portal zu erkennen sind.&lt;/p&gt;
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        <title>Neu bei museum-digital: Binnenschifffahrsmuseum Oderberg</title>
        <published>2012-07-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-07-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/11/neu-bei-museum-digital-binnenschifffahrsmuseum-oderberg/">&lt;p&gt;Neu hinzugekommen zu museum-digital:brandenburg - und gleich mit zwei Sammlungen präsent - ist das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/4&quot;&gt;Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg&lt;/a&gt;. Die zunächst eingestellten Objekte umfassen einerseits Konstruktionspläne für Schiffe, andererseits Ortsansichten von Oderberg auf Postkarten. Nachdem in den letzten Wochen das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/1&quot;&gt;Stadtmuseum Brandenburg (Havel)&lt;/a&gt; mit einer herausragenden &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/collection/6&quot;&gt;Sammlung von Blechspielzeug&lt;/a&gt; und einer &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/collection/3&quot;&gt;Sammlung von Gemälden Karl Hagemeisters&lt;/a&gt; und erst kürzlich das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/8&quot;&gt;Filmmuseum Potsdam&lt;/a&gt;, das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/3&quot;&gt;Dominikanerkloster Prenzlau&lt;/a&gt;, das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/6&quot;&gt;Museum Viadrina&lt;/a&gt; und das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/2&quot;&gt;Kleist-Museum&lt;/a&gt; (beide aus Frankfurt / Oder) Objekte auf diesem Weg veröffentlicht haben, nimmt &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institutions&quot;&gt;museum-digital:brandenburg&lt;/a&gt; Fahrt auf.&lt;/p&gt;
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        <title>20.000 Objekte bei museum-digital</title>
        <published>2012-07-09T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-07-09T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/09/20-000-objekte-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/09/20-000-objekte-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Bevor es schon nicht mehr wahr ist (aktuell sind es schon 20.108): Die Gesamtzahl der über museum-digital verfügbar gemachten Objekte hat die 20.000 Objekte-Marke überschritten. Das 20.000ste Objekt kam vom neu hinzugekommenen Schwäbischen Schnapsmuseum in Bönnigheim (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://bawue.museum-digital.de/institution/6&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Es handelt sich um eine Schwarzbrenneinrichtung aus der Zeit um 1945. Mit einfachsten Mitteln wurde das “wertvolle Nass” erzeugt. Objekte wie dieses werfen einen recht deutlichen Blick auf frühere Zeiten. Ob man allerdings mit einem “Nass” aus einer solchen Anlage auf die 20.000 anstoßen sollte … - vielleicht besser nicht.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Software</title>
        <published>2012-06-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-06-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/29/edim-software/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/29/edim-software/">&lt;p&gt;Zurück zur Anschaffung der Objektverwaltungssoftware und der Reproanlage: Innerhalb des Hauses galt es, schnellstmöglich die Entscheidung für ein Produkt herbeizuführen: Als ich im Sommer 2011 die Software- und Datenbank-Angelegenheit von zwei Mitarbeitern übernahm, war noch keine konkrete Präferenz vorhanden außer einer häufigeren Erwähnung von Adlib (von Adlib Information Systems) und MuseumPlus (von der Firma Zetcom). Die Kustoden der Moritzburg hatten sich seit 2002 durch Fortbildungen und im Kontakt mit Kollegen mit der Frage einer für ihre Bedürfnisse passenden Software auseinandergesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem beide Firmen zu einer Vorstellung ihres Produkts in die Moritzburg gekommen waren, kam eine klare Präferenz für MuseumPlus zum Vorschein. Dies ging vermutlich auf das ästhetisch ansprechende Äußere der Software-Oberfläche zurück und die übersichtlich angeordneten Informationen auf dem Bildschirm: In der oberen Hälfte links stehen die Stammdaten zum Objekt, rechts oben gibt es ein kleines Wiedererkennungsbild und unten quer über die untere Hälfte des Bildschirms mit einem System von Reitern Vertiefungsinformationen zum Objekt. Außerdem sind über verschiedene Buttons weitere Informationen, so genannte Module (zum Beispiel zur Literatur, zu Archivalien, zum Künstler oder sonst am Werk Beteiligten, zu weiteren Abbildungen, zur Restaurierung etc.) aufzurufen. Vom Datensatz und damit vom Objekt aus sind alle mit ihm verbundenen Funktionen und Informationen direkt erreichbar und dies scheinbar in einer bildhaften Klarheit. Mal sehen, ob sich dies bei der Arbeit mit der Datenbank bestätigt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Letztendlich war der Gedanke ausschlaggebend, dass sich sowohl die zum Teil etwas älteren und wenig technik-affinen Mitarbeiter als auch neu einzuarbeitende temporäre Kräfte leichter und damit schneller in MuseumPlus zurecht fänden. Dies war aber kein Votum gegen das Konkurrenzprodukt oder auch andere Anbieter. Gleich zu Beginn war mir klar, dass es sich für die Moritzburg nicht lohnen würde, einen Softwarevergleich mit fast wissenschaftlicher Präzision und entsprechendem Aufwand vorzunehmen wie es für Verbünde wie zum Beispiel D:Kult im Düsseldorf nötig war oder wie es der Landschaftsverband Rheinland 1998 gemacht hat: http://www.museumsdokumentation.lvr.de/reload.asp?U=http://www.museumsdokumentation.lvr.de/. Auch reichte für die Moritzburg die Expertise von Herr Dr. Rohde-Enslin vom Institut für Museumsforschung aus, dass beide Produkte für uns in Frage kämen und akzeptabel wären. Die geringen Preisunterschiede beider Produkte wurden als vernachlässigungswürdig erachtet gegenüber den Kosten, die z. B. das Personal für das Befüllen der Datenbank verursacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies waren natürlich nicht die einzigen Überlegungen und Kriterien für die Software-Auswahl. Sie alle vollständig aufzuzählen, denke ich, ist auch hier nicht am Platz. Aber die Wichtigsten sollten doch erwähnt werden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Die Datenbank sollte die Arbeit nach dem Spectrum-Standard des Collections Trusts (GB) ermöglichen. Gegenwärtig gibt es nur drei deutschsprachige Programme, die dies ermöglichen, unter anderem Adlib und MuseumPlus. Dies schränkte unsere Wahl ein und bestätigte die Vorauswahl. Siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.collectionslink.org.uk/spectrum-standard&quot;&gt;http://www.collectionslink.org.uk/spectrum-standard&lt;/a&gt;und auf Deutsch in der vorfinalen Version der Spectrum-Standard auf deutsch unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.ag-sammlungsmanagement.de/&quot;&gt;http://www.ag-sammlungsmanagement.de/&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Es sollte keine Software eines örtlichen Software-Anbieters, also kein proprietäre Produkt sein. In dieser Hinsicht lagen genügend Erfahrungen von anderen und bei der Moritzburg selbst vor, die gegen etwas „Selbstgebasteltes“ sprachen. Es sollte also ein kommerzielles, gut eingeführtes und gut laufendes Produkt sein, bei dem die Hoffnung besteht, dass es auch weiterhin gut läuft und dass man, wenn die Firma eingehen sollte, viele Kollegen im selben Boot hat, mit denen man gemeinsam eine Lösung des Problems suchen kann. Andere in Erwägung gezogene Produkte wie GOS oder auch Hida 4 von Startext schieden aufgrund unterschiedlicher Faktoren an irgendeiner Stelle des Rennens aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. MuseumPlus bietet die Möglichkeit, zentral die Adressen der Institution und auch ihre Ausstellungen zu verwalten. Für das gemeinsame Arbeiten in der Moritzburg verspricht diese Funktion eine wesentliche Unterstützung der Kommunikation innerhalb des Hauses. Ein Archiv sollte nach Auskunft von Herrn Kanter von Zetcom ebenfalls in MuseumPlus zu verzeichnen sein, wenn auch nicht nach den vollen Regeln der Kunst dieses Faches, aber zumindest in ausreichender, pragmatischer Weise. Daneben hatten wir uns vorher einen Fragenkatalog und eine Anforderungsliste für die speziellen Bedürfnisse der Moritzburg gemacht, die wir zuerst in einem schriftlichen Fragebogen („Checkliste für den Softwarevergleich“, erarbeitet von der AG Softwarevergleich der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbundes vom 28. Juli 1997, siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsbund.de/fileadmin/fg_doku/publikationen/softwarevergleich_Teil_5.pdf&quot;&gt;http://www.museumsbund.de/fileadmin/fg_doku/publikationen/softwarevergleich_Teil_5.pdf&lt;/a&gt;) abgeklopft hatten und später bei den Präsentationsveranstaltungen der beiden Software-Anbieter systematisch abgefragt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4. Während der Recherche von ca. einem halben Jahr war es wichtig, von Kollegen zu hören, wie sie mit ihren Datenbanken und dem Support der Anbieter zufrieden waren. Dabei stellte sich ein gewisser Grundtenor heraus, den ich aus meiner bisherigen Erfahrung bestätigen kann. Weil dieses Hörensagen aber in unzulässiger Weise zufällig und auch persönlich gefärbt ist, möchte ich diesen Eindruck hier nicht formulieren. Aber ich kann nur raten, sich auf der Suche nach einer richtigen Software für das eigene Haus möglichst umfangreich bei Kollegen die Datenbanken anzusehen und auf ihre Kriterien zur Beurteilung zu hören. Erfahrungsberichte in schriftlicher Form finden sich in der Zeitschrift „museum aktuell“ vom Mai 2008 und online („Anwender-Erfahrungsberichte zu Inventarisierungsprogrammen. Ein Download-Zusatzservice der Zeitschrift „museum aktuell“, Ausgabe und Stand Mai 2008, Update August 2008. Siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-aktuell.de/download/d_36.pdf&quot;&gt;http://www.museum-aktuell.de/download/d_36.pdf&lt;/a&gt;). &lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An dieser Stelle soll nicht verschwiegen werden, dass das von uns ausgewählte Produkt (MuseumPlus von Zetcom) auch aus unserer Sicht Nachteile hat. So bekommt man keine Demoversion der Software zur Verfügung gestellt, so dass man nicht die Eingabe eines oder mehrerer auch schwieriger Objekte ausprobieren kann und sich die Funktionsweise des Programms mit allen Menüpunkten ansehen kann. Ein dickes Minus. Man muss den Versicherungen des Anbieters glauben, was prinzipiell natürlich in Frage zu stellen ist. Niemand würde ein Auto kaufen, das er nicht zuvor probegefahren ist. Man kauft die Katze im Sack, und man begibt sich in die Hand des Anbieters: Was ist, wenn es heißt, „Ja, dies und das kann die Software“, aber sich herausstellt, dass es ein „Ja, aber …“ ist?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das nächste Mal berichte ich endlich vom Ankauf der Reproanlage. Schauen Sie also mal wieder rein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt: &lt;a href=&quot;mailto:eva.heinecke(at)kunstmuseum-moritzburg.de&quot;&gt;eva.heinecke(at)kunstmuseum-moritzburg.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>&quot;Überraschung fürs Harzmuseum&quot; - Geschenk aus Kanada</title>
        <published>2012-06-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-06-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/28/ueberraschung-fuers-harzmuseum-geschenk-aus-kanada/">&lt;p&gt;Auf der Webseite der Stadt Wernigerode ist folgendes zu lesen: “Ein Brief vom Zollamt Aschersleben sorgte unlängst im Harzmuseum für Aufregung. Denn dort lag ein an das Museum adressiertes Päckchen mit unbekanntem Inhalt. Man möge sich doch bitte kümmern, der Absender stamme aus Kanada … Gesagt, getan – eine Fahrt nach Aschersleben war schnell organisiert. Die Überraschung war groß, als aus dem unscheinbaren Päckchen ein Ölgemälde von Wilhelm Pramme zum Vorschein kam. „Frühling in Hasserode“ heißt es. Ein netter Begleitbrief des privat geschickten Päckchens von Familie Vincentz aus Toronto war auch noch zu finden. Darin war zu lesen, dass dieses Bild im Nachlass der Eltern, selbst gebürtige Harzer, gefunden worden war und mit Hilfe des Internets (vermutlich über die Seite www.museum-digital.de) herausgefunden wurde, dass das Harzmuseum der beste Ort für dieses Gemälde sei. Aus diesem Grund schenke man dem Museum dieses Bild. Auf diesem Wege bedankt sich das Harzmuseum sehr herzlich bei der Familie Vincentz aus Toronto, Kanada für dieses großzügige Geschenk.” (Zur Webseite der Stadt Wernigerode geht es: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.wernigerode.de/de/kultur-freizeit/ueberraschung-fuers-harzmuseum-20029316.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Das Harzmuseum ist schon lange bei museum-digital und hat dort mittlerweile viele Bilder von Wilhelm Pramme veröffentlicht (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.de/nat/index.php?t=listen&amp;amp;type=6&amp;amp;persinst=85&amp;amp;style=grid&amp;amp;oges=18365&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) - ein Aufwand, der sich lohnt, wie dieses Beispiel zeigt.&lt;/p&gt;
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        <title>Deutsches Schuhmuseum Hauenstein: Objekte mit museum-digital auf Museumswebseite</title>
        <published>2012-06-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-06-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/26/deutsches-schuhmuseum-hauenstein-objekte-mit-museum-digital-auf-museumswebseite/">&lt;p&gt;Auch in die Webseite des Deutschen Schuhmuseums in Hauenstein (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-hauenstein.de/schuh_museum/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) ist nunmehr museum-digital:rheinland-pfalz eingebunden. In der Navigation der Seite findet sich ein Punkt “Digitales Museum” über den man direkt die Objekte des Museums erreichen kann (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-hauenstein.de/schuh_museum/Digitales%20Museum/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Im erscheinen Fenster wird auch eine “Sammlungsübersicht” zugänglich. Hierüber kann man unter anderem zur Sammlung chinesischer “Gin Lien-Schuhe” gelangen.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Lauft, lauft!</title>
        <published>2012-06-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-06-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/26/edim-lauft-lauft/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/26/edim-lauft-lauft/">&lt;p&gt;Wie ging es weiter? Auf jeden Fall spannend. Und sportlich. Gerade zurückgekehrt aus einem kleinen Urlaub erfuhr ich von der Förderzusage für Sachkosten, die für das erste Projektjahr beantragt waren: Wir hatten je € 25.000 für die Anschaffung der Objektverwaltungssoftware (ohne Datenmigration und Schulungen) und eine professionelle Reproanlage vorgesehen. Beides war noch im selben Jahr zu realisieren, besser gesagt zwischen dem 22.11.2011 und Weihnachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An dieser Stelle muss ich meine Vorkenntnisse für die Digitalisierung darlegen: Außer einer Neugier für alles Neue und damit auch einer Aufgeschlossenheit für technische Fragen, allerdings ohne ausgeprägte Talente in dieser Richtung, brachte ich nur die Sicherheit mit, alles, was ich wissen will oder muss, recherchieren zu können. Das hatte ich beim Konzipieren und Schreiben meiner Dissertation gelernt. Vorwiegend geht es dabei um die Sicherheit, zu wissen, wann ich ausreichend über ein Themengebiet informiert bin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin promovierte Kunsthistorikerin mit zwei Jahren Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit und habe mich schon häufiger – weil es dazu gehörte – im Job und für meine Dissertation in abgelegene Themen eingearbeitet. Darunter war zum Beispiel, mich in den Wissensstand zur Ägyptologie um 1850 oder auch in die Interpretation der nordischen Sagas und der beiden Edda-Bücher auf dem Stand von 1850 einzuarbeiten. Ich war mir sicher, ob Dinosaurierspuren oder Digitalisierung: Das ist lernbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings hatte ich mir vorgestellt, ausreichend Zeit für die Vorbereitung und Recherche zu haben. Nicht nur vier Wochen Zeit für das Sammeln von Informationen, Auswertung und Ankauf. Und das alles mit der Aussicht darauf, Irrtümer und Fehlkäufe hinterher per Blog publizieren zu dürfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier betritt ein weiterer Akteur die Bühne: der IT-Spezialist der Moritzburg. Ohne ihn hätte zumindest beim Ankauf der Reproanlage alles nicht in so kurzer Zeit so gut geklappt. Denn ich selbst hatte sowohl von professioneller Digitalfotografie, insbesondere dem zentralen Punkt des so genannten Colormanagements, als auch von der handwerklichen Arbeit an einer Reproanlage noch von dazugehöriger Hard- und Software anfangs keine nennenswerte Vorstellung. Denn hier ging es um hochauflösende Profitechnik und natürlich die Anforderung, für hochwertige Kunstwerke wie Kandinsky- und Klee-Aquarelle maximale Farbtreue in der Abbildungsqualität zu bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was denken Sie? Werden wir es schaffen, rechtzeitig alles zu besorgen? Es kam schließlich anders, als wir dachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Übrigens: Falls mich jemand kontaktieren möchte oder eine Nachfrage hat: eva.heinecke(at)kunstmuseum-moritzburg.de&lt;/p&gt;
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        <title>Stiftung Moritzburg Halle: Objekte auf Webseite über museum-digital</title>
        <published>2012-06-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-06-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/25/stiftung-moritzburg-halle-objekte-auf-webseite-ueber-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/25/stiftung-moritzburg-halle-objekte-auf-webseite-ueber-museum-digital/">&lt;p&gt;Die Webseite der Stiftung Moritzburg Halle - Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://stiftung-moritzburg.de/museum-digital/&quot;&gt;(hier&lt;/a&gt;) hat einen neuen Menupunkt: “museum-digital”. Hier werden die - im Augenblick ungefähr 1600 - vom Museum bei museum-digital:sachsen-anhalt eingestellten Objekte auf der Museumsseite direkt erreichbar. Die Stiftung Moritzburg zeigt viel Kunst, darunter Werke der Künstlervereinigung “Die Brücke”. Das Museum beherbert aber auch das “Landesmünzkabinett” weshalb ebenfalls viele Münzen, Medaillen und viel “Notgeld” zu sehen sind.&lt;/p&gt;
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        <title>Museum Pankow - Neue Ausstellung mit museum-digital verknüpft</title>
        <published>2012-06-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-06-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/18/museum-pankow-neue-ausstellung-mit-museum-digital-verknuepft/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/18/museum-pankow-neue-ausstellung-mit-museum-digital-verknuepft/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/18/museum-pankow-neue-ausstellung-mit-museum-digital-verknuepft/">&lt;p&gt;Gestern wurde im Museum Pankow eine neue Sonderausstellung eröffnet. Die Ausstellung trägt den Titel “Dinge des Lebens - Objekte aus den Sammlungen Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee”, sie läuft bis zum 7. April 2013. Gezeigt werden Dinge, die schlaglichtartig die Geschichte des heutigen Großbezirks und seiner Teile beleuchten. Das Museum Pankow hat museum-digital in die Konzeption und Gestaltung der Ausstellung eingebunden. Bereits das Plakat zur Ausstellung enthält einen QR-Code, welcher auf die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://berlin.museum-digital.de/institution/5&quot;&gt;Seiten des Museums bei museum-digital:berlin&lt;/a&gt; führt. Etliche der ausgestellten Objekte sind mit einem ebensolchen Code versehen - wer mit einem Smartphone durch die Ausstellung geht, kann sich auf diese Weise direkt die entsprechenden Objektinformationen von museum-digital:berlin holen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Beschriftungen der einzelnen ausgestellten Objekte bestehen - auch aus Platzgründen - ausschließlich aus einer Nummer. Auf vier Terminals läuft eine Offline-Version von museum-digital - reduziert auf das Museum Pankow und die ausgestellten Objekte. Wählt ein Besucher hier die entsprechende Nummer so erhält er die zum jeweiligen Objekt erfassten zum Teil sehr ausführlichen Hintergrundinformationen und Querverweise auf andere Objekte. Die Informationen sind jeweils identisch mit jenen der Online-Version. Eine Vor- oder Nachbereitung des Ausstellungsbesuches ist auf diese Weise leicht möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es wurde sehr darauf geachtet, ein leicht zu bedienendes und zu verstehendes Objekt-Informationssystem zu entwickeln. Das scheint geklappt zu haben - die Besucher der Ausstellungseröffnung jedenfalls sind sofort und ohne weitere Erläuterungen damit zurecht gekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch ein Wort zu den QR-Codes: Es hat sich gezeigt, dass die Lesbarkeit der QR-Codes vor allem von den Lichtverhältnissen und der Abbildungsgröße des Codes abhängt. Bei schlechten Lichtverhältnissen sollten die Codes größer sein. Dies führt an einigen Stellen dazu, dass die Codes größer sein müssten als die Objekte! Weil aber die Objekte und nicht die Codes im Zentrum der Ausstellung stehen wurde in diesen Fällen auf das Anbringen der Codes verzichtet.&lt;/p&gt;
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        <title>Militärhistorisches Museum der Bundeswehr (Gatow) : museum-digital in Museumsseite eingebunden</title>
        <published>2012-05-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-05-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/05/25/militaerhistorisches-museum-der-bundeswehr-gatow-museum-digital-in-museumsseite-eingebunden/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/05/25/militaerhistorisches-museum-der-bundeswehr-gatow-museum-digital-in-museumsseite-eingebunden/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/05/25/militaerhistorisches-museum-der-bundeswehr-gatow-museum-digital-in-museumsseite-eingebunden/">&lt;p&gt;Auch das Militärhistorische Museum der Bundeswehr - Flugplatz Berlin-Gatow nutzt jetzt die Möglichkeit eigene bei museum-digital eingestellte Objekte automatisch auf der Museumsseite auszuspielen. In die Seite, in den Bereich “Sammlungen”, fließen Informationen zu einzelnen Sammlungsbereichen und den dazugehörigen Objekten direkt aus museum-digital:berlin ein (hier).&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>EDiM - Stiftung Moritzburg beginnt mit dem &quot;Erfahrungstransfer Digitalisierung im Museum (EDiM)&quot;</title>
        <published>2012-05-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-05-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/05/16/edim-stiftung-moritzburg-beginnt-mit-dem-erfahrungstransfer-digitalisierung-im-museum-edim/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/05/16/edim-stiftung-moritzburg-beginnt-mit-dem-erfahrungstransfer-digitalisierung-im-museum-edim/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/05/16/edim-stiftung-moritzburg-beginnt-mit-dem-erfahrungstransfer-digitalisierung-im-museum-edim/">&lt;p&gt;Digitalisierung ist in aller Munde. Haben Sie sich schon immer gefragt, wie die Digitalisierung im Museum eigentlich vor sich geht? Oder wie andere Häuser es tun? Die Stiftung Moritzburg - &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.stiftung-moritzburg.de/&quot;&gt;www.stiftung-moritzburg.de&lt;/a&gt; - wird in den nächsten 2,5 Jahren ihr Digitalisierungsprojekt veröffentlichen, per Text, Foto oder - da und dort - auch per Video. So können Sie nachvollziehen, welche Wege wir gehen und warum. Vielleicht werden Sie uns Fehler machen sehen, vielleicht Anregungen für sich entdecken? Sinn und Zweck dieses vom Land Sachsen-Anhalt geförderten Projektes ist, einmal die Digitalisierung in einem Museum vom Anfang bis zum Ende transparent werden zu lassen: Welche Kenntnisse benötige ich, wenn ich die Digitalisierung in meinem Haus beginnen will, welche Kompetenzen habe ich, welche muss ich noch erwerben, welche technische Ausstattung brauche ich, wieviel und was für Personal schafft ungefähr welche Menge Arbeit in welcher Zeit?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch in diesem Jahr soll die “Deutsche Digitale Bibliothek” starten, ein Portal, auf dem zukünftig 30.000 Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen Deutschlands weltweit und rund um die Uhr ihre Bestände präsentieren sollen. Mit der DDB wie auch mit der Europeana &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.europeana.eu/de&quot;&gt;(www.europeana.eu)&lt;/a&gt;soll ein Menschheitstraum in Erfüllung gehen: Kultur und Wissen komfortabel suchbar und sinnvoll miteinander verknüpft zur Verfügung zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beginnen wir mit der Veröffentlichung des Projektantrags an das Landesverwaltungsamt. Er entstand in fliegender Eile innerhalb von drei Monaten: Obwohl sich die Stiftung Moritzburg seit 2002 um die digitale Erfassung ihrer Kunstwerke bemüht und seitdem in unterschiedlichen Datenbanken bereits ca. 60.000 Datensätze erzeugt hat, ergab eine Prüfung, dass nicht in allen Sammlungsbereichen der Moritzburg ein ausreichender Bestandsnachweis gegeben war und dass eine Vereinheitlichung des Zugriffs auf die Objekte unumgänglich ist. Seit langem war der Ankauf einer professionellen Objektverwaltungssoftware geplant, in die alle vorhandenen Datensätze eingespielt werden sollten und in die - nach und nach - die (analoge) Inventarisierung auf Karteikarten in digitale Form übertragen werden sollte. Die Erfahrung des langsamen Fortschritts beim Übertragen der Karteikarten in Datenbanken (es waren lediglich ein paar Tausend pro Jahr durch zwei AGH-Arbeitskräfte) und die völlige Auslastung der wissenschaftlichen Mitarbeiter durch Ausstellungsvorbereitungen und das Tagesgeschäft ergaben, dass nur durch weiteres Personal und zusätzliche Fördermittel die Digitalisierung in der Moritzburg in überschaubarem Zeitrahmen realisierbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch die Unterstützung des Museumsverbands Sachsen-Anhalt konnte das Projekt &lt;strong&gt;E&lt;/strong&gt;rfahrungstransfer &lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;igitalisierung &lt;strong&gt;i&lt;/strong&gt;m &lt;strong&gt;M&lt;/strong&gt;useum (kurz: EDiM) entwickelt werden: Die Moritzburg digitalisiert ihre Objekte zur Klassischen Moderne und stellt ihre dabei gewonnenen Erfahrungen allen interessierten Museen zur Verfügung. Diese können die Moritzburg als Ansprechpartner bei Fragen zur Planung ihrer eigene Projekte nutzen und die Erfahrungen für die eigenen Ziele nutzen. Ausdrücklich vereinbart ist, Hemmnisse und Irrtümer nicht zu beschönigen oder zu verbergen, weil nur vollständige Transparenz und Offenheit einen wirklichen Nutzen bringt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit für das erste Mal. Den Projektantrag finden Sie &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/05/16/edim-stiftung-moritzburg-beginnt-mit-dem-erfahrungstransfer-digitalisierung-im-museum-edim/./ProjektantragEDiM_2012-09-30.pdf&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2012/05/16/edim-stiftung-moritzburg-beginnt-mit-dem-erfahrungstransfer-digitalisierung-im-museum-edim/Foto.JPG</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Landesmuseum Württemberg mit &quot;Digitalem Katalog&quot; aus museum-digital</title>
        <published>2012-04-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-04-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/04/25/landesmuseum-wuerttemberg-mit-digitalem-katalog-aus-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/04/25/landesmuseum-wuerttemberg-mit-digitalem-katalog-aus-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/04/25/landesmuseum-wuerttemberg-mit-digitalem-katalog-aus-museum-digital/">&lt;p&gt;Das Landesmuseum Württemberg hat seine Internetseite neu gestaltet. Unter den neu hinzugekommenen Rubriken findet sich der “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.landesmuseum-stuttgart.de/sammlungen/digitaler-katalog/&quot;&gt;Digitale Katalog&lt;/a&gt;” (Unterpunkt von “Sammlungen”). An dieser Stelle erscheint eine “Wand” aus Objektansichten die einen ersten Überblick geben soll. Die einzelnen Bilder sind anklickbar und führen zu weiteren Informationen über die entsprechenden Objekte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Unterpunkte des Digitalen Katalogs sind aktuell “Alle Objekte” - mit Funktionen zur Suche und zum Blättern sowie die Rubrik “Legendäre Meisterwerke” eingerichtet. Die “Meisterwerke”-Rubrik korrespondiert zur kommenden Ausstellung des Landesmuseums im Alten Schloss in Stuttgart. Die Angaben zu den Objekten und die Übersichten des “Digitalen Katalogs” werden direkt aus museum-digital:baden-württemberg eingebunden.&lt;/p&gt;
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        <title>Auch Fahrzeugmuseum Glöthe zeigt jetzt Objekte aus museum-digital auf eigener Seite</title>
        <published>2012-04-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-04-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/04/13/auch-fahrzeugmuseum-gloethe-zeigt-jetzt-objekte-aus-museum-digital-auf-eigener-seite/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/04/13/auch-fahrzeugmuseum-gloethe-zeigt-jetzt-objekte-aus-museum-digital-auf-eigener-seite/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/04/13/auch-fahrzeugmuseum-gloethe-zeigt-jetzt-objekte-aus-museum-digital-auf-eigener-seite/">&lt;p&gt;Auch auf der Internet-Seite des Fahrzeugmuseums in Glöthe (Sachsen-Anhalt) sind jetzt die Objekte des Museums direkt aus museum-digital abrufbar gemacht. Es bleibt ja jedem Museum überlassen, wie und wo es die Darstellung seiner Objekte einbindet. Beim Fahrzeugmuseum hat man sich entschieden in die bereits bestehende Rubrik “Bilder” einen neuen Punkt zu integrieren: “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/objects?instnr=71&amp;amp;suinin=71&quot;&gt;Sammlung auf museum-digital&lt;/a&gt;”. Die Möglichkeiten für Museen die eigenen Objekte aus museum-digital in die eigene Seite einzubinden wurden weiter verfeinert. Auf den Museumsseiten kann jetzt nicht mehr nur ein Suchschlitz erscheinen sondern daneben auch ein Schalter “Sammlungsübersicht”. Über diesen Schalter sind auch die Sammlungsbeschreibungen aus museum-digital in die Webseite des jeweiligen Museums integrierbar.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Schloss Wernigerode, Objekte aus museum-digital auf Museumsseite</title>
        <published>2012-04-04T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-04-04T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/04/04/schloss-wernigerode-objekte-aus-museum-digital-auf-museumsseite/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/04/04/schloss-wernigerode-objekte-aus-museum-digital-auf-museumsseite/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/04/04/schloss-wernigerode-objekte-aus-museum-digital-auf-museumsseite/">&lt;p&gt;Jetzt nutzt auch das Museum Schloss Wernigerode die Möglichkeit seine eigenen Objekte, die bei museum-digital veröffentlicht sind, automatisch auf der hauseigenen Internetseite zu zeigen. Seit wenigen Tagen ist unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.schloss-wernigerode.de/&quot;&gt;www.schloss-wernigerode.de&lt;/a&gt; in der linken Spalte (Sektion: “Schloß”) der Menupunkt “Sammlungen” zu finden. Klickt man hierauf, so erscheinen die Objekte aus museum-digital (Direktlink). Die hier gewählte Einbindung über “iframe” ist besonders leicht zu realisieren.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Fernsehbericht über museum-digital</title>
        <published>2012-03-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-03-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/03/29/fernsehbericht-ueber-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/03/29/fernsehbericht-ueber-museum-digital/">&lt;p&gt;Der Mitteldeutsche Rundfunk ist auf museum-digital aufmerksam geworden und hat einen Fernsehbericht dazu gesendet. In dem kurzen Feature wird insbesondere geschildert, wie durch die Veröffentlichung von Objektinformationen Museen besser miteinander kooperieren können. Das am 27.03. gesendete Feature ist z.Zt. in der Mediathek der ARD erreichbar (früher unter http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9955426 ; heute offensichtlich depubliziert).&lt;/p&gt;
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        <title>3.333 Objekte bei museum-digital:rheinland-pfalz</title>
        <published>2012-03-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-03-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/03/12/3-333-objekte-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/03/12/3-333-objekte-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/03/12/3-333-objekte-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Aus der Pressemitteilung des Museumsverbandes Rheinland-Pfalz: Ludwigshafen, den 12.03.2012:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aller Guten Dinge sind Drei! Wie gut sich das Projekt „museum-digital:Rheinland-Pfalz“ mittlerweile entwickelt hat, erkennt man daran, dass vor kurzem das 3.333. Objekt online gestellt wurde – Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Es handelt sich um ein historisches Foto aus den Anfangstagen der Air Base Ramstein. Anders als heute markierten 1952 lediglich ein Hinweisschild und ein Wachposten - ausgestattet mit Pistole und Schlagstock - den Eingang zum Gelände des amerikanischen Militärflughafens, Ramstein Air Base.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Fotografie ist ein Objekt aus der Sammlung des „Dokumentations- und Ausstellungszentrums zur Geschichte der US-Amerikaner in Rheinland-Pfalz“, kurz „docu center ramstein“. Es widmet sich der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Vermittlung dieser Geschichte. Erst kürzlich suchte das docu center unter dem Motto „Mein Ami“ über eine Medienaktion weitere Objekte, Fotos und die passenden Geschichten dazu. Weitere Informationen sind unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.dc-ramstein.de/&quot;&gt;https://www.dc-ramstein.de/&lt;/a&gt; zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie in Ramstein befinden sich zahlreiche Objekte in den Depots der Museen, die BesucherInnen in Ausstellungen und Veranstaltungen nicht zugänglich sind. Aktuell sind unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de&quot;&gt;www.museum-digital.de/rlp&lt;/a&gt;Informationen zu über 3.000 Objekten aus rund 50 rheinland-pfälzischen Museen in Text und Bild abrufbar. Besucher der Website sind eingeladen, die eingestellten Informationen zu ergänzen. …“&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Startschuss für Museales Kulturerbe Baden-Württemberg</title>
        <published>2012-03-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-03-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/03/10/startschuss-fuer-museales-kulturerbe-baden-wuerttemberg/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/03/10/startschuss-fuer-museales-kulturerbe-baden-wuerttemberg/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/03/10/startschuss-fuer-museales-kulturerbe-baden-wuerttemberg/">&lt;p&gt;Auf der Frühjahrstagung des Museumsverbandes Baden-Württemberg wurde heute der Startschuss für das Vorhaben “Museales Kulturerbe Baden-Württemberg” gegeben. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen Museen Hilfestellung bekommen ihre Objekte bei museum-digital:baden-württemberg zu veröffentlichen. Aus den eingestellten Objekten soll dann eine Auswahl von besonders bedeutenden Stücken auf einer eigenen Plattform zusammengetragen werden. Zu einem jährlich wechselnden Thema sollen die Museen Objekte beitragen.&lt;/p&gt;
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        <title>Objektangaben aus &quot;Primus&quot; können jetzt direkt importiert werden</title>
        <published>2012-03-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-03-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/03/06/objektangaben-aus-primus-koennen-jetzt-direkt-importiert-werden/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/03/06/objektangaben-aus-primus-koennen-jetzt-direkt-importiert-werden/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/03/06/objektangaben-aus-primus-koennen-jetzt-direkt-importiert-werden/">&lt;p&gt;Die Import-Möglichkeiten bei museum-digital wurden weiter verbessert. Bisher war es möglich Informationen zu Museumsobjekten aus Excel-Tabellen und aus den Inventarisierungs-Programmen “Adlib”, “MuseumPlus” und “Faust” zu importiert. Jetzt ist auch der Import direkt aus der neuen Version des Programmes “Primus” möglich.&lt;/p&gt;
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        <title>&quot;Moderne Keramik des 20. Jahrhunderts&quot; bei museum-digital:rheinland-pfalz</title>
        <published>2012-02-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-02-22T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/22/moderne-keramik-des-20-jahrhunderts-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/22/moderne-keramik-des-20-jahrhunderts-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/22/moderne-keramik-des-20-jahrhunderts-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Das Museum “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/institution/48&quot;&gt;Moderne Keramik des 20. Jahrhunderts&lt;/a&gt;” ist jetzt bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:rheinland-pfalz&lt;/a&gt; online. Erste Objekte aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/collection/226&quot;&gt;Sammlung Hinder/Reimers - Deutsche und internationale Keramik von 1950-1990&lt;/a&gt; wurden veröffentlicht. Werke vieler namhafter - vornehmlich deutscher - Keramiker des vergangenen Jahrhunderts befinden sich in dieser Sammlung. Zunächst sind 15 Objekte online erreichbar, weitere werden folgen.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Kreismuseum Bitterfeld: Objekte aus museum-digital auf eigener Seite</title>
        <published>2012-02-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-02-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/17/kreismuseum-bitterfeld-objekte-aus-museum-digital-auf-eigener-seite/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/17/kreismuseum-bitterfeld-objekte-aus-museum-digital-auf-eigener-seite/">&lt;p&gt;Ein weiteres Museum nutzt seit kurzem die Möglichkeit seine bei museum-digital publizierten Objektinformationen in den eigenen Internetauftritt zu integrieren. Das Kreismuseum Bitterfeld hat seine Internetpräsenz neu gestaltet (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.kreismuseum-bitterfeld.de/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) und einen Menupunkt “Objekte” eingeführt. Die hierdurch aufgerufenen Seiten entstehen automatisch bei museum-digital. Durch Klick auf “Home” in der Kopfzeile kommt man jederzeit zurück zu den anderen Seiten des Kreismuseums. Die neuesten Einträge des Museums sind historische Gesangbücher aus dem 18. Jahrhundert. Einmal bei museum-digital:sachsen-anhalt eingetragen sind sie sofort dort und auf den Seiten des Kreismuseums zugänglich. Einfacher geht es nicht.&lt;/p&gt;
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        <title>Ortsgeschichtliche Sammlung Walkenried bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2012-02-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-02-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/16/ortsgeschichtliche-sammlung-walkenried-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Neu hinzugekommen zu &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; ist die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/129&quot;&gt;Ortsgeschichtliche Sammlung Walkenried&lt;/a&gt;. Die ersten beiden Objekte sind bereits veröffentlicht. Die Industriegeschichte des Ortes (v.a. Gipsproduktion) ist &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/565&quot;&gt;Schwerpunkt der Sammlung&lt;/a&gt;. Herzlich willkommen.&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>10.000 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2012-02-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-02-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/11/10-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/11/10-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Das 10.000ste Objekt, welches über museum-digital:sachsen-anhalt im Internet zugänglich gemacht wurde ist &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/14197&quot;&gt;ein Schuh&lt;/a&gt;. Nicht besonders gut erhalten, dafür aber ein sorgfältig hergestelltes Stück aus einer längst vergangenen Zeit. Bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde aufwändig produziert. Silberfäden und Seidendamast schmücken diesen Schuh, der Teil der großen Sammlung historischen Schuhwerks im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/79&quot;&gt;Museum Schloß Neu-Augustusburg in Weißenfels&lt;/a&gt; ist. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/5728&quot;&gt;Ein weiteres Paar Schuhe&lt;/a&gt;, die diesem nicht unähnlich sind und die ebenfalls in dieser Sammlung zu finden sind, wurde dereinst von Maria Aurora von Königsmarck getragen, der “berühmtesten Frau zweier Jahrhunderte” (Voltaire) und Mätresse von August dem Starken (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/2260&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
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        <title>DAS-Projekt: 150 Objekte online / Import</title>
        <published>2012-02-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-02-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>gnockemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/08/das-projekt-150-objekte-online-import/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/08/das-projekt-150-objekte-online-import/">&lt;p&gt;Aktuelle Zwischenstand des Projektes: Heute wurde das 150te Objekte online geschaltet. Die Digitalisierung der Funde aus Bad Salzuflen/Kr. Lippe ist noch lange nicht abgeschlossen, es harren noch viele interessante Funde ihrer Bearbeitung. Da hier viele Altgrabungen aus den 1930er Jahren vorliegen geht es etwas langsamer, die Bearbeitung dieser Altakten macht etwas mehr Mühe und die Funde müssen z.T. neu bewertet werden. Innerhalb der letzten 80 Jahre hat sich die archäologische Forschung doch sehr weiter entwickelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Massenimport der Digitalisate funktioniert mittlerweile sehr gut. Durch die vorrangegangenen Erfahrungen und den permanente Austausch mit Herrn Rohde-Enslin vom Institut für Museumsforschung (Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz) konnte ein Stand erreicht werden, bei dem der Import von Digitalisaten über Excel-Listen und dem Upload der dazugehörigen Bilder in ein “elektronisches Postfach” innerhalb weniger Stunden (je nach Auslastung der Beteiligten) möglich ist.&lt;/p&gt;
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        <title>Treffen der AG Digitalisierung des MV Sachsen-Anhalt</title>
        <published>2012-01-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-01-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/01/23/treffen-der-ag-digitalisierung-des-mv-sachsen-anhalt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/01/23/treffen-der-ag-digitalisierung-des-mv-sachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Die AG Digitalisierung des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt traf sich im Spengler-Museum in Sangerhausen, um Erfahrungen auszutauschen und die Entwicklung von museum-digital zu besprechen. Die AG ist die Keimzelle von museum-digital, vor allem hier entstehen Ideen für die stete Verbesserung der Eingabe- und Ausgabemöglichkeiten. Besprochen wurden unter anderem die kürzlich erweiterten Möglichkeiten des Datenimports und -exports. Diese Möglichkeiten erlauben jedem Museum sehr exakt zu bestimmen, welche Informationen zu welchen Objekten in einem Export zusammengefasst werden. Auch für jene Museen, die museum-digital als Inventarisierungssoftware verwenden besteht jetzt jederzeit die Möglichkeit alle (angezeigten und nicht angezeigten) Informationen zu allen Objekten als Sicherungskopie automatisch zugestellt zu bekommen. Raum wurde auch der Besprechung des Themen-Moduls eingeräumt wobei sich zeigte, dass die Idee ergänzende Texte zu einer Ausstellung über dieses Modul zu publizieren sich leicht umsetzen läßt und die Darstellung selbst in der Öffentlichkeit ein durchaus positives Echo findet.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>DAS-Projekt: 100 Objekte Online</title>
        <published>2012-01-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-01-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>gnockemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/01/17/das-projekt-100-objekte-online/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/01/17/das-projekt-100-objekte-online/">&lt;p&gt;Zwischenstand des Projektes: Inzwischen sind 100 Objekte online gestellt, und es werden Täglich mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Objekte der Gemeinde Augustdorf / Kr. Lippe sind vollständig erfaßt und die Digitalisierung der Fundstücke aus der Gemeinde Bad Salzuflen/Kr. Lippe ist im vollen Gange. Die ersten Objekte aus Bad Salzuflen sind ebenfalls schon online.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Begleitpräsentation zu Ausstellung als &quot;Thema&quot; bei museum-digital</title>
        <published>2012-01-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-01-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/01/15/begleitpraesentation-zu-ausstellung-als-thema-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/01/15/begleitpraesentation-zu-ausstellung-als-thema-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;»“Friedrich, unser Held” - Gleim und sein König« heißt die aktuelle Sonderausstellung des Gleimhauses in Halberstadt (15.1.-9.4.2012). Das Museum hat die neue Sektion “Themen” bei museum-digital genutzt, um zu dieser Ausstellung einen kleinen digitalen Katalog zu veröffentlichen. In der Einleitung heißt es “Die Schau trägt zu dem bundesweiten Ausstellungsreigen “Friedrich300” zum 300. Geburtstag des Preußenkönigs die Sicht Gleims als eines Exponenten des preußischen Patriotismus bei und beleuchtet damit zugleich eine wesentliche Facette des Dichtens und der Biografie Gleims. … Die Schau präsentiert neben ausgewählten Leihgaben eine Fülle von Objekten aus den an Fridericiana überaus reichhaltigen Beständen des Gleimhauses, die meisten davon aus den Sammlungen Gleims selbst.“ Selbstverständlich kann die Ausstellung realer Objekte in einem realen Museum durch digitales Begleitmaterial in keiner Weise ersetzt werden. Der digitale Katalog soll vielmehr als Ergänzung die Vor- und Nachbereitung des Ausstellungsbesuches erleichtern. Er soll darüberhinaus Querbezüge zwischen den einzelnen Objekten und Hintergrundinformationen innerhalb und außerhalb der Ausstellung leicht erreichbar machen. Das einfach zu bedienende “Themenmodul” bei museum-digital hat es ermöglicht den digitalen Katalog ohne großen Aufwand innerhalb kurzer Zeit zu realisieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die reale Ausstellung ist im&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.gleimhaus.de/startseite.html&quot;&gt; Gleimhaus&lt;/a&gt; zu sehen, den digitalen Katalog finden Sie&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/70/70&quot;&gt; hier&lt;/a&gt; (oder &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?tid=70&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>Neue Sektion bei museum-digital: Themen</title>
        <published>2012-01-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-01-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/01/12/neue-sektion-bei-museum-digital-themen/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/01/12/neue-sektion-bei-museum-digital-themen/">&lt;p&gt;Bei museum-digital wurde eine neue Sektion eingerichtet: “Themen”. Zwei erste Themen sind bereits online: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/13/13&quot;&gt;“Archäologie der anhaltischen Fürsten”&lt;/a&gt; und “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/52/52&quot;&gt;Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert&lt;/a&gt;”, ein drittes Thema ist in Vorbereitung. Die Idee für diese Sektion stammt aus der Arbeit der AG Digitalisierung im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.mv-sachsen-anhalt.de/&quot;&gt;Museumsverband Sachsen-Anhalt&lt;/a&gt;. Vielfach wird die Bedeutung von Museumsobjekten erst durch eine Kontextualisierung, durch eine Darstellung von Zusammenhängen, sichtbar und verstehbar. Mit dem Bereich “Themen” können die an museum-digital beteiligten Museen jetzt leicht solche Zusammenhänge sichtbar machen. Jedes Museumsobjekt kann selbstverständlich aus unendlich vielen Blickwinkeln betrachtet werden und in unzählbar viele Kontexte eingebunden sein. Entsprechend ist es möglich, fast alles zu einem Thema zu machen. Die bei museum-digital erzeugten Themendarstellungen lassen sich in die verschiedenen Versionen der Software einbinden, sie können aber auch in andere Webseiten eingebunden werden oder als eigene Webseite (Portal) publiziert werden.&lt;/p&gt;
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        <title>3.000 Objekte bei museum-digital:rheinland-pfalz</title>
        <published>2011-12-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-12-22T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/12/22/3-000-objekte-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/12/22/3-000-objekte-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Ein Stuhl aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/objects?gesusa=175&quot;&gt;Sammlung “Bugholzmöbel - Michael Thonet”&lt;/a&gt; des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/objects?gesusa=175&quot;&gt;Museums der Stadt Boppard&lt;/a&gt; ist als 3.000stes Objekt bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:rheinland-pfalz&lt;/a&gt; veröffentlicht worden. Die Sammlung umfasst laut Beschreibung “Bugholzmöbel und -objekte von Michael Thonet, seinen Söhnen und Konkurrenten aus der Zeit bis ca. 1930”.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>DAS-Projekt: Geplante Publikation</title>
        <published>2011-12-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-12-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>gnockemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/12/20/das-projekt-geplante-publikation/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/12/20/das-projekt-geplante-publikation/">&lt;p&gt;Für das nächste Jahr ist die Publikation des Vortrags über das DAS-Projekt auf dem Archäologie-Kongress in Bremen (2011) im Rahmen der AG “Archäologie im Museum” geplannt. Es wird zum einen das DAS-Projekt vorgestellt und zum anderen auf Ausführung, Struktur und Probleme eingegangen. Der Artikel soll im Archäologischen Nachrichtenblatt erscheinen.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital und Händelhaus. Praxisbericht erschienen</title>
        <published>2011-12-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-12-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/12/18/museum-digital-und-haendelhaus-praxisbericht-erschienen/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/12/18/museum-digital-und-haendelhaus-praxisbericht-erschienen/">&lt;p&gt;Die neueste Ausgabe der Fachzeitschrift “Forum Musikbibliothek - Beiträge und Informationen aus der musikbibliothekarischen Praxis” (32. Jahrgang, 2011/3, Seite 240-247) enthält einen Praxisbericht über die Digitalisierung und Veröffentlichung wertvoller Notendrucke der Stiftung Händel-Haus in Halle/Saale. Der Bericht trägt den Titel “Die digitale Sammlung früher Händel-Notendrucke der Stiftung Händel-Haus und ihre Internetpräsentation über die Museumsplattform Museum-digital”. Der Artikel berichtet in Abschnitten über: 1. Die Sammlung, 2. Erstellung der Digitalisate, 3. Technik: Museum-digital, 4. Import nach Museum-digital und Metadaten, 5. Perspektiven und Fazit. Leider ist der Bericht nicht online verfügbar. Die Notendrucke sind auf den Seiten des Händel-Hauses und bei &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Händel-Notendrucke bei museum-digital:sachsen-anhalt&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/207&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; zu finden.&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2011/12/18/museum-digital-und-haendelhaus-praxisbericht-erschienen/kyte120.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>DAS-Projekt: Die ersten Datensätze bei museum-digital</title>
        <published>2011-12-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-12-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>gnockemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/12/13/das-projekt-die-ersten-datensaetze-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/12/13/das-projekt-die-ersten-datensaetze-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Nach einer kleinen Zwangspause ist es nun endlich so weit! Die ersten Datensätze wurden in museum-digital importiert und werden nun nach und nach freigeschaltet. Die erste Charge beinhaltet die Funde aus der Gemeinde Augustdorf / Kreis Lippe. Es sind hauptsächlich Feuersteinartefakte aus dem Mesolithikum, aber auch die Objekte aus einigen eisenzeitlichen Urnengräbern sind darunter sowie zwei bronzezeitliche Bernsteinperlen. Anfang des nächsten Jahres folgen die ersten Objekte aus der Gemeinde Bad Salzuflen.&lt;/p&gt;
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        <title>Das Projekt zur Erfassung und Digitalisierung historischer Bekleidung setzt zum Endspurt an</title>
        <published>2011-11-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-11-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/11/07/das-projekt-zur-erfassung-und-digitalisierung-historischer-bekleidung-setzt-zum-endspurt-an/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/11/07/das-projekt-zur-erfassung-und-digitalisierung-historischer-bekleidung-setzt-zum-endspurt-an/">&lt;p&gt;Im September und Oktober standen mit dem Danneil-Museum in Salzwedel und dem Freilichtmuseum Diesdorf die beiden letzten Stationen des Bekleidungsprojekts auf dem Programm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beide Einrichtungen hatten über längere Zeit eine gemeinsame Leitung, so dass die Sammlungskonzepte miteinander abgestimmt wurden. Dies zeigt sich auch im Bereich der Textilsammlung und entsprechend im Hinblick auf die historische Bekleidung. Entsprechend dem Sammlungskonzept beider Häuser wurden in Salzwedel überwiegend Textilien und Kleidung aus dem städtischen Kontext gesammelt, während das Freilichtmuseum Diesdorf für den ländlichen Bereich „zuständig“ war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dementsprechend finden sich in Salzwedel ähnliche bürgerliche Kleidungstücke wie die Bearbeiterinnen sie schon in den zuvor besuchten Museen kennen gelernt hatten. Der Schwerpunkt liegt wiederum auf der Zeit um 1900, dazu kommen einzelne ältere Stücke. Bemerkenswert ist eine kleine Sammlung von Kopfbedeckungen aus der zweiten Hälfte des 19.&lt;span&gt; &lt;/span&gt;bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts, welche im Rahmen des Projekts zu etwa 90 Prozent bearbeitet werden konnte. Interessant ist außerdem eine Sammlung von Uniformjacken, welche auch einzelne Stücke aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts umfasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bürgerliche Kleidung findet sich zwar auch in Diesdorf, dort liegt der Schwerpunkt aber eindeutig auf der Kleidung der Landbevölkerung einschließlich oder insbesondere der Tracht. Hier ist bemerkenswert, dass nicht nur Trachtbestandteile aus der Altmark sondern darüber hinaus auch aus anderen, meist benachbarten Regionen gesammelt wurden, darunter aus dem Wendland, der Börde, der Gegend um Hamburg und aus dem Raum Braunschweig-Halberstadt. Hierbei handelt es sich vor allem um Hauben und Schultertücher, aber auch Röcke, Schürzen, Mieder sind vertreten. Interessant sind auch einige wenige Stücke aus dem Bereich der Alltagsbekleidung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, welche eindeutig aus der westlichen Altmark stammen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Erfassung der Sammlungen in den Museen steht nun die Überarbeitung der vor Ort erfassten Daten an, um möglichst bald mit der Einstellung der Sammlungen und ausgewählter Stücke im Portal zu beginnen.&lt;/p&gt;
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        <title>1.000ste Sammlung bei museum-digital</title>
        <published>2011-10-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-10-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/10/25/1-000ste-sammlung-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Die bei museum-digital mitwirkenden Museen beschreiben nicht nur ihre Objekte sondern auch ihre (Teil-)Sammlungen. Heute wurde die 1.000ste Sammlung erfasst. Es handelt sich um eine sehr kleine Sammlung von nur wenigen Flugzeugmodellen des Heimatmuseums in Dessau-Alten (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/collection/1041&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Dessau-Alten war ehedem Produktionsstätte für Junkers-Flugzeuge, die Flugzeug-Modelle veranschaulichen nicht nur technische Entwicklungen sondern stehen auch für die Ortsgeschichte.&lt;/p&gt;
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        <title>Schulung in Trier</title>
        <published>2011-10-24T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-10-24T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/10/24/schulung-in-trier/">&lt;p&gt;Heute fand im in Trier eine Einführung in das Arbeiten mit dem Eingabe- und Bearbeitungswerkzeug von museum-digital statt. 15 Mitarbeiter rheinland-pfälzischer Museen nahmen teil. Einige bereits zum zweiten Male, was aber sinnvoll ist, denn das Werkzeug hat sich in der letzten Zeit wesentlich weiter entwickelt. Die Benutzung ist dennoch sehr einfach geblieben, was von den Teilnehmen der Veranstaltung ausdrücklich hervorgehoben wurde.&lt;/p&gt;
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        <title>Zwei Artikel über das Projekt &quot;Historische Kleidung&quot; erschienen</title>
        <published>2011-10-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-10-14T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/10/14/zwei-artikel-ueber-das-projekt-historische-kleidung-erschienen/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/10/14/zwei-artikel-ueber-das-projekt-historische-kleidung-erschienen/">&lt;p&gt;Heute sind über das Projekt “Historische Kleidung der Altmark” gleich zwei Artikel in regionalen Zeitungen veröffentlicht worden, zum einen in der Altmark Zeitung unter dem Titel “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.az-online.de/nachrichten/altmarkkreis-salzwedel/salzwedel/verborgene-schaetze-bald-weltweit-zugaenglich-1446187.html&quot;&gt;Verborgene Schätze bald weltweit zugänglich&lt;/a&gt;” und zum anderen in der Volksstimme unter dem Titel: “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/salzwedel/578418_-170-Jahre-alte-Kleider-gehoeren-zu-Raritaeten.html&quot;&gt;170 Jahre alte Kleider gehören zu Raritäten&lt;/a&gt;”. Beide Artikel berichten von der Arbeit der Projektbearbeiterinnen (Textilrestauratorin Hannelore Hogger und Historikerin Corrie Leitz) im Freilichtmuseum Diesdorf.&lt;/p&gt;
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        <title>DAS-Projekt: Vortrag auf dem 7. Deutschen Archäologiekongress</title>
        <published>2011-10-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-10-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>gnockemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/10/07/das-projekt-vortrag-auf-dem-7-deutschen-archaeologiekongress/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/10/07/das-projekt-vortrag-auf-dem-7-deutschen-archaeologiekongress/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/10/07/das-projekt-vortrag-auf-dem-7-deutschen-archaeologiekongress/">&lt;p&gt;Der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.nwdv.org/pages/archE4ologiekongress-2011.php&quot;&gt;7. Deutschen Archäologiekongress in Bremen&lt;/a&gt; hat sich wirklich gelohnt, es gab viele frischen Informationen und neue Ideen. Außerdem wurde der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.nwzonline.de/Region/Stadt/Bremen/Artikel/2706012/St%EF%BF%BDrker-f%EF%BF%BDr-das-Erbe-k%EF%BF%BDmpfen.html&quot;&gt;Dachverband für Archäologie&lt;/a&gt; gegründet, mit Hermann Parzinger als Vorsitzenden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Vortrag über das DAS-Projekt stieß auf Interesse bei den Kollegen und es wurden in der anschließenden Diskussion interessante Fragen gestellt. Wenn alles klappt wird der Vortrag als Beitrag in nächsten Tagungsband der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.aim-info.de/44.html&quot;&gt;AG Archäologie im Museum&lt;/a&gt; im kommenden Jahr erscheinen.&lt;/p&gt;
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        <title>„Halbzeit“ im Projekt zur Erfassung und Digitalisierung historischer Bekleidung</title>
        <published>2011-09-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-09-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/23/halbzeit-im-projekt-zur-erfassung-und-digitalisierung-historischer-bekleidung/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/23/halbzeit-im-projekt-zur-erfassung-und-digitalisierung-historischer-bekleidung/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/23/halbzeit-im-projekt-zur-erfassung-und-digitalisierung-historischer-bekleidung/">&lt;p&gt;Nach dem erfolgreichen Start im Juli in Genthin haben die Restauratorin Hannelore Hogger und die Historikerin Corrie Leitz im Auftrag des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt inzwischen auch die Bestände der Museen in Tangermünde, Osterburg, Havelberg und Stendal im wahrsten Sinne des Wortes „unter die Lupe“ genommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während der Tangermünder Bestand überschaubar war und im Rahmen der geplanten Woche vollständig gesichtet und größtenteils bearbeitet werden konnte, reichte die wiederum eine Woche, in welcher die Bekleidungsbestände der Museen Osterburg, Havelberg und Stendal zu bearbeiten waren, keinesfalls aus, um überhaupt nur alle Untergruppen der jeweiligen Sammlungen zur historischen Bekleidung in Augenschein zu nehmen oder gar zu bearbeiten. - Letztere drei Museen sind in einer Arbeitsgemeinschaft der Museen des Landkreises Stendal zusammengeschlossen und beteiligten sich daher gemeinsam als eine Station am Projekt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daher entschlossen sich die Bearbeiterinnen, aus diesen Museen vor allem solche Objekte auszuwählen und genauer zu untersuchen, welche jeweils eine in sich relativ geschlossene, zeitlich und inhaltlich eingrenzbare Gruppe bildeten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So verfügt das Kreismuseum Osterburg über einen interessanten Bestand von Kleidung und zugehörigen Accessoires aus der Mitte der 1940er Jahre, d. h. der Endphase des Zweiten Weltkrieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus Havelberg erschien in Korrespondenz zum Genthiner Bestand eine Gruppe von Damenkleidern aus dem ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert interessant, zumal hier erstmals bei den zweiteiligen Kleidern teils auch die zugehörigen Röcke präsent waren, welche sonst fast immer fehlen, da sie oftmals zu anderen Textilien umgearbeitet wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Stendal, wo ein besonders umfangreicher und bereits um die Mitte des 18. Jahrhunderts einsetzender Bestand an historischer Bekleidung vorhanden ist, wurde eine Gruppe von Kleidungsstücken ausgewählt, welche aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt und dem gut situierten Stadtbürgertum und der bäuerlichen Oberschicht zuzuordnen ist. Dazu gehören fein gearbeitete seidene oder baumwollene Herrenwesten, eine Herrenjacke und ein kompletter Anzug (18. Jh.) ebenso wie seidene oder wollene Kleider, Schürzen oder auch ein besonders gut erhaltenes Mieder aus dem 18. Jahrhundert. Demgegenüber konnte der gesamte Bestand aus dem Bereich der Tracht – z. B. mehrere Dutzend Hauben sowie andere interessante Objektgruppen wie etwa zehn Freimaurerschürzen oder ein größerer Bestand an historischer Puppen- oder Modellkleidung in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht gesichtet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Tangermünde waren vor allem drei helle und eine schwarze Herrenwesten aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, sämtlich sehr schön und sorgfältig gearbeitet, bemerkenswert. Daneben sind ein Damenmantel und ein reich verziertes Samt-Cape (beide um 1900) sowie mehrere zeitgleiche Oberteile von Damenkleidern erwähnenswert, allesamt zeitlich passend zu den Stücken aus der Genthiner Sammlung. Ein außergewöhnliches Stück bildet ein vermutlich aus dem 15. Jahrhundert stammender Pluvialebesatz, welcher allerdings stark geschädigt und nicht mehr restaurierungswürdig oder gar ausstellungsfähig ist. Auf seiner Rückseite wurden Fragmente historischer Schriftstücke als Steifung verwendet, bei welchen es sich möglicherweise um liturgische Texte handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bereits in der kommenden Woche steht mit dem Danneil-Museum in Salzwedel die älteste der altmärkischen musealen Sammlungen auf dem Programm, bevor es dann Mitte Oktober zur letzten Station in das Freilichtmuseum Diesdorf geht.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>DAS-Projekt: DAS-Projekt bei Wikipedia verlinkt</title>
        <published>2011-09-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-09-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>gnockemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/21/das-projekt-das-projekt-bei-wikipedia-verlinkt/">&lt;p&gt;Der Bericht zum DAS-Projekt vom Day of Archaeology 2011 ist jetzt auch bei Wikipedia verlinkt !&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sowohl unter den &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Digitalisierung#Literatur&quot;&gt;Literaturangaben&lt;/a&gt; des Artikels “Digitalisierung” also auch unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Arch%C3%A4ologie#Online-Publikationen&quot;&gt;Online-Publikationen&lt;/a&gt; des Artikels “Archäologie” findet man nun einen Link zum Bericht über das Projekt.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>DAS-Projekt: Bericht zum Projekt in AFAKTOR</title>
        <published>2011-09-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-09-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>gnockemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/19/das-projekt-bericht-zum-projekt-in-afaktor/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/19/das-projekt-bericht-zum-projekt-in-afaktor/">&lt;p&gt;Heute habe ich die Belegexemplare zum Bericht über das DAS-Projekt in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift AFAKTOR bekommen. Sehr gelungene Darstellung und viele Bilder. Meinen Dank an die Macher der Zeitschrift!&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Runde Zahlen: 15.000 Objekte bei museum-digital</title>
        <published>2011-09-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-09-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/13/runde-zahlen-15-000-objekte-bei-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/13/runde-zahlen-15-000-objekte-bei-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/13/runde-zahlen-15-000-objekte-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Heute kam das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/objects&quot;&gt;15.000ste Objekt&lt;/a&gt; zu museum-digital ! Eine Runde Zahl. Es handelt sich um eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/object/19973&quot;&gt;Handzeichnung von Elisabeth Concordia Crola&lt;/a&gt; aus dem Jahre 1845. Eingestellt wurde das Objekt als das erste Objekt vom &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/128&quot;&gt;Museum Schloß Wernigerode&lt;/a&gt;. Das Museum ist seit gestern bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; vertreten. Es ist das 80ste Museum aus Sachsen-Anhalt, das sich an museum-digital beteiligt. Herzlich willkommen.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>DAS-Projekt: Stand der Dinge: ...bald kommt die erste Daten-Charge</title>
        <published>2011-09-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-09-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>gnockemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/08/das-projekt-stand-der-dinge-bald-kommt-die-erste-daten-charge/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/08/das-projekt-stand-der-dinge-bald-kommt-die-erste-daten-charge/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/08/das-projekt-stand-der-dinge-bald-kommt-die-erste-daten-charge/">&lt;p&gt;So… wenn alles klappt kann nächste Woche der Export der ersten Daten-Charge der digitalisierten Objekte aus unserer Datenbank stattfinden. Dann noch etwas “Feinschliff” und das erste Datenpaket kann an museum digital geliefert und dort importiert werden. Zu Beginn führe ich das mit einem kleineren Datenpaket durch um den Ablauf weiter zu optimieren. Das ganze Prozedere ist noch neu und ich hoffe das es ohne größere Komplikationen abläuft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Derweil gab es einige Pressemitteilungen zum Projekt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/photo.php?fbid=217597458291524&amp;amp;set=a.199668100084460.67155.199313343453269&amp;amp;type=1&quot;&gt;Webseite von Radio Lippe vom 10.8.2011&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/photo.php?fbid=220041384713798&amp;amp;set=a.199668100084460.67155.199313343453269&amp;amp;type=1&quot;&gt;Lippischen Landeszeitung vom 12.8.2011&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/photo.php?fbid=229991773718759&amp;amp;set=a.199668100084460.67155.199313343453269&amp;amp;type=1&quot;&gt;Detmolder Kurier vom 2.9.2011&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;In der nächsten Ausgabe von AFAKTOR gibt es ebenfalls einen größeren Bericht über das Projekt. Auf Archaeolet, eine Webseite für und über Archäologie die sich hauptsächlich an Studenten richtet, habe ich einen kleinen Beitrag zum Projekt gepostet, der im Endeffekt die deutsche Version meines Beitrags für den “Day Of Archaeology 2011” darstellt. Auf Archaeolet plane ich demnächst auch einen Beitrag zur posten, der sich mehr mit der technischen Seite der Digitalisierung von archäologischen Objekten beschäftigt (und dann ist da ja noch der Vortrag in Bremen im Oktober der vorbereitet werden muss).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Updates: Links entfernt, weil Archaeolet und AFAKTOR nicht mehr verfügbar sind&lt;/p&gt;
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        <title>Museum Weißenfels veröffentlicht 1.000stes Objekt bei museum-digital</title>
        <published>2011-08-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-08-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/08/13/museum-weissenfels-veroeffentlicht-1-000stes-objekt-bei-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/08/13/museum-weissenfels-veroeffentlicht-1-000stes-objekt-bei-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/08/13/museum-weissenfels-veroeffentlicht-1-000stes-objekt-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Gestern hat das Museum Weißenfels - Schloss Neu-Augustusburg sein 1.000stes Objekt bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; veröffentlicht. Es handelt sich um ein Paar Designerschuhe (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/11867&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Das Weißenfelser Museum ist die zweite Einrichtung die eine vierstellige Anzahl von Objekten bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; veröffentlicht hat (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/institutions&quot;&gt;Übersicht&lt;/a&gt;). Zum 1.000 Objekte-Ereignis erschien ein treffender Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1310546934729&amp;amp;calledPageId=987490165154&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
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        <title>DAS-Projekt: PRESSEMITTEILUNG - Das digitale Schaufenster</title>
        <published>2011-08-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-08-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>gnockemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/08/11/das-projekt-pressemitteilung-das-digitale-schaufenster/">&lt;p&gt;**PRESSEMITTEILUNG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das digitale Schaufenster**&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lippisches Landesmuseum Detmold digitalisiert seinen Magazinbestand aus der Bodendenkmalpflege&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Detmold, 11. August 2011. Das Magazin des Lippischen Landesmuseums Detmold beherbergt zahlreiche Objekte und archäologische Artefakte von Grabungen oder Einzelfunden im Rahmen der Aktivitäten in der Bodendenkmalpflege. Nur ein kleiner Ausschnitt kann in Form von Ausstellungen und Publikationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Vieles aus der reichhaltigen archäologischen Geschichte der Region Lippe bleibt so dem Museumsbesucher und auch den Fachwissenschaftlern vorenthalten. Aus diesem Grund hat das Museum das Projekt „Digitalisierung der archäologischen Sammlung“ initiiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Das Projekt schafft ein ‚digitales Schaufenster‘, durch das der Magazinbestand im Internet für jedermann frei, transparent und dauerhaft zugänglich gemacht wird“, lobt Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe – Träger des Lippischen Landesmuseums –, das Projekt. „Hierzu werden die Informationen zu den Objekten, wie zum Beispiel seine Herkunft, Datierung, Maße sowie eine oder mehrere Abbildungen in einer Datenbank erfasst und anschließend in das Objekt-Portal museumdigital.de importiert“, ergänzt Dr. Elke Treude, Leiterin der Abteilung Bodendenkmalpflege und stellv. Museumsleiterin, die das Projekt betreut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2011/08/11/das-projekt-pressemitteilung-das-digitale-schaufenster/./LLM_Digitalisg_verkleinert.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bildunterschrift: Sind von der Möglichkeit, ein Objekt wie das „Barntruper Schwert“ weltweit im Internet bekannt machen zu können, begeistert (v.l.): Guido Nockemann vom Lippischen Landesmuseum, Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Dr. A. Heinrike Heil von der Stiftung Standortsicherung und Dr. Elke Treude, stellv. Leiterin des Lippischen Landesmuseums (Foto: Stiftung Standortsicherung).&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Objekt-Portal museum-digital.de macht über seine Online-Datenbank Museumsgut im Internet verfügbar. Seit seinem Start im Jahr 2009 sind dort Objekte aus über 175 Museen und Einrichtungen online. „Hier kann man nach Objekten suchen und Informationen zu ihnen finden“, berichtet Guido Nockemann von der Firma SCRIPTORIUM Münster, der für die Durchführung des Projekts verantwortlich zeichnet. „Durch die Vergabe von Schlagwörtern kann der virtuelle Museumsbesucher nun nach thematisch verwandten Objekten suchen und sich so seine eigenen museumsübergreifenden Themen-Sammlungen anlegen“, erläutert Nockemann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit Juni 2011 läuft das Projekt zur Digitalisierung. Ermöglicht wird es durch die Förderung der Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe. „Hier wird wichtige Grundlagenarbeit geleistet, es ist ein fortschrittlich gedachtes Projekt, das wir gern unterstützen“, so Dr. A. Heinrike Heil, Geschäftsführerin der Stiftung Standortsicherung. Während einer Pilotphase wurden bereits im Vorfeld archäologische Funde aus dem Magazin des Lippischen Landesmuseums bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://owl.museum-digital.de/collection/7&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; eingestellt (http://www.museum-digital.de/owl/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=1&amp;amp;gesusa=7). Später können die Objekte auf europäischer Ebene auch über das Internet-Portal &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.europeana.eu/de&quot;&gt;europeana.eu&lt;/a&gt; (http://www.europeana.eu), recherchiert werden. Die europeana ist ein Zugangspunkt zu den Sammlungen von Bibliotheken, Archiven und Museen in ganz Europa.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Landesverband Lippe – Pressereferat -, Schloßstr. 18, 32657 Lemgo&lt;br /&gt;
Tel.: 05261 / 250238, FAX: 05261 / 250283, E-Mail: info@landesverband-lippe.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;www.landesverband-lippe.de&lt;/p&gt;
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        <title>DAS-Projekt: Zwischenstand</title>
        <published>2011-08-04T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-08-04T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>gnockemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/08/04/das-projekt-zwischenstand/">&lt;p&gt;Zwischenstand: Heute konnte ich die Digitalisierung aller Funde aus der Gemeinde Augustdorf/Kr. Lippe abschließen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Hintergrund: Die archäologische Sammlung ist nach Städten und Gemeinden, aus denen die Funde die ich digitalisiere stammen, unterteilt. Also arbeite ich die Sammlung einfach von A bis Z ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als nächstes kommen die Funde aus den Grabungen, Prospektionen und Notbergungen der Stadt Bad Salzuflen dran. Bei ersten groben Durchsehen vielen mir schon einige schöne Stücke auf. Das wird spannend :-).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Parallel dazu muß ich mich noch auf unsere offizielle Pressekonferenz zum Projekt vorbereiten und auch noch der Vortrag über das Projekt auf dem Archäologiekongress in Bremen. Außerdem werde ich versuchen die Digitalisate aus Augustdorf in den nächsten Wochen aus unsere Datenbank zu exportieren um sie nach museum digital zu importieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Lippisches Landesmuseum ist eine Kultureinrichtung des Landesverband Lippe. Finanziert wird das Projekt durch das Lippische Landesmuseum und durch eine Förderung der Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe.&lt;/p&gt;
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        <title>DAS-Projekt am Lippischen Landesmuseum Detmold gestartet</title>
        <published>2011-08-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-08-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>gnockemann</name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/08/01/das-projekt-am-lippischen-landesmuseum-detmold-gestartet/">&lt;p&gt;Das Projekt „Digitalisierung der archäologischen Sammlung“ (DAS-Projekt) am Lippischen Landesmuseum Detmold ist gestartet! Ziel des Projekts ist die Digitalisierung der archäologischen Sammlungsbestände und des Magazinbestands der Bodendenkmalpflege.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da nur ein Ausschnitt der archäologischen Sammlung, der Einzelfunde und der Artefakte von Grabungen aus Aktivitäten der Kreisarchäologie Lippe durch Ausstellungen oder Publikationen der Öffentlichkeit und auch interessierten Wissenschaftlern zugänglich gemacht werden können, wurde ein Projekt zur Digitalisierung dieser Objekte ins Leben gerufen. Hierdurch wird ein digitales Schaufenster geöffnet, durch das dem virtuellen Besucher ein freier und dauerhafter Zugang zum Magazinbestand gewährt wird. Die Daten der Objekte werden in einer Datenbank erfasst und anschließend in das Objekt-Portal museum-digital.de importiert. Später sollen die Objekte auch auf europäischer Ebene über das Internet-Portal europeana recherchiert werden können. Einige Objekte aus der archäologischen Sammlung wurden in einer Testphase bereits digitalisiert und sind hier bei museum-digital in der Rubrik Ostwestfalen-Lippe (OWL) als Digitalisate der archäologischen Sammlung des Lippischen Landesmuseums zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt läuft seit Juni 2011 und ist bis Mai 2012 finanziert. Betreut wird es von Dr. Elke Treude, Leiterin der Abteilung Bodendenkmalpflege und stellv. Museumsleiterin des Lippischen Landesmuseums. Für die Durchführung ist der Archäologe Guido Nockemann von der Firma SCRIPTORIUM Münster verantwortlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Lippisches Landesmuseum ist eine Kultureinrichtung des Landesverband Lippe. Finanziert wird das Projekt durch das Lippische Landesmuseum und durch eine Förderung der Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe.&lt;/p&gt;
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        <title>DAS - Projekt bei &quot;Day of Archaeology 2011&quot;</title>
        <published>2011-08-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-08-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>gnockemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/08/01/das-projekt-bei-day-of-archaeology-2011/">&lt;p&gt;Für den “Day of Archaeology 2011”, ein Internet-Projekt bei dem über 400 Archäologen aus aller Welt einen kurzen Bericht über ihre Arbeit am 29.7.2011 geben, habe ich auch einen kleinen Beitrag geliefert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das DAS-Projekt @ Day of Archaeology 2011&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dort gebe ich einen kleinen Einblick wie so ein Tag für das Projekt abläuft und was ich dabei so alles mache.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Lippisches Landesmuseum ist eine Kultureinrichtung des Landesverband Lippe. Finanziert wird das Projekt durch das Lippische Landesmuseum und durch eine Förderung der Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe.&lt;/p&gt;
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        <title>Erfolgreicher Start des Projekts in Genthin</title>
        <published>2011-08-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-08-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/08/01/erfolgreicher-start-des-projekts-in-genthin/">&lt;p&gt;Am 11. Juli 2011 startete das durch das Land Sachsen-Anhalt geförderte Projekt zur Digitalisierung historischer Bekleidung in einigen Museen der Altmark, des Jerichower Landes und der Prignitz. Für den Projektstart wurde das Kreismuseum Genthin ausgewählt, da hier sowohl eine besonders umfangreiche als auch gut sortierte Textilsammlung vorhanden ist. Im Rahmen dieser Arbeitswoche wurde durch die mit dem Projekt betraute Textilrestauratorin Hannelore Hogger und die Historikerin und langjährige Museumsfachfrau Corrie Leitz - begleitet durch Genthins engagierte Museumsleiterin Antonia Beran - die Sammlung insgesamt gesichtet und mit 111 Objekten etwa ein Fünftel des Bestandes an historischer Kleidung bearbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonderes Augenmerk lag auf historischer Alltagsbekleidung, da diese – bedingt durch die Art ihrer Nutzung vor allem in ärmeren Bevölkerungsschichten (mehrfach genutzt/umgenutzt bis zum Verschleiß) - nur selten in Museen gelangt ist. Entsprechende Stücke aus dem Bereich der Oberbekleidung waren daher auch in Genthin eher die Ausnahme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der zeitliche Schwerpunkt der Genthiner Sammlung liegt auf dem ausgehenden 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Darunter befindet sich ein Teilbestand von Damenoberbekleidung aus dem Zeitraum von 1875 bis in die 1960er Jahre, welcher durch seine Struktur geeignet ist, die Entwicklung der Mode jener Zeit widerzuspiegeln, und daher besondere Erwähnung verdient. Dazu passend sind Kopfbedeckungen, insbesondere Kapotthüte und Damenwintermützen aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert sowie eine Gruppe von Capes und Schultertüchern aus der Zeit um 1900 mit einigen sehr qualitätvollen Stücken vorhanden. Außerdem verfügt die Sammlung über einen umfangreichen Bestand an Unterwäsche (auch für Herren) einschließlich von Strümpfen, welcher jedoch in zahlreichen Museen vorhanden ist und daher nur exemplarisch erfasst wurde. Ebenfalls zugehörig ist eine Sammlung von Damenschuhen der 1920er bis 1960er Jahre, welche wiederum exemplarisch erfasst wurde, da ein Großteil bereits durch die Museumsleiterin in museum-digital publiziert worden ist. Hervorzuheben sind außerdem einige Stücke aus dem Bereich Damen-Badebekleidung der 1920/30er Jahre, welche in den nächsten Wochen im Portal publiziert werden sollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wiederum aus dem Komplex der Damenbekleidung besonders bemerkenswert ist ein relativ umfangreicher Bestand an Trachtteilen des Elb-Havel-Raums, vor allem eine nahezu komplette Frauentracht aus Schönhausen. Als besonders interessant erwies sich aber vor allem eine kleine Gruppe von Hauben, welche offenbar sämtlich aus einer „Werkstatt“ stammten und vermutlich unter dem Einfluss veränderter Bekleidungsgewohnheiten nicht mehr fertig gestellt und getragen worden waren. Anhand eines in eine dieser Hauben als Einlage (Aussteifung) eingeklebten Briefes konnte diese in die Zeit nach 1845 datiert und somit durch diesen originalen Beleg gleichzeitig der Zeitraum eingegrenzt werden, in welchem es in dieser Gegend zur Aufgabe der traditionellen Tracht kam.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Innerhalb der Sammlung historischer Kleidung befinden sich außerdem einige wenige Stücke an Kinderbekleidung aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die 1950er Jahre, erwähnenswert ist darunter ihrer Vollständigkeit wegen eine komplette Säuglingsausstattung aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs im zugehörigen Weidenkoffer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Männerbekleidung sind insbesondere einige Objekte aus dem Bereich Berufsbekleidung aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts interessant. Damit korrespondieren fünf gut erhaltene Charlottenburger (Tücher, in welche wandernde Gesellen ihre Habe schnürten) aus den 1920/30er Jahren, welche zwar nicht zur Bekleidung an sich gehören, aber des inhaltlichen Bezugs wegen exemplarisch erfasst wurden. Aus Zeitgründen nicht mehr bearbeitet werden konnte dagegen eine Reihe von Uniformen (in der Hauptsache militärisch, aber auch Post, Feuerwehr, Bergleute). In die Reihe der im Portal zu publizierenden Objekte wurde stattdessen eine originale Häftlingskleidung aufgenommen. Sie stammt aus dem Nachlass von Wilhelm Seeger, einem Genthiner Kommunisten, welcher in verschiedenen Konzentrationslagern interniert war und am 28. April 1945 von der Roten Armee aus dem Zuchthaus Brandenburg befreit wurde. Einem ähnlichen historischen Kontext zuzuordnen sind fragmentarisch erhaltene Pantoffeln, welcher in neuerer Zeit als Bodenfunde auf dem Gelände des früheren Silva-Werkes Genthin geborgen wurden, einer Munitionsfabrik, in welcher während des Zweiten Weltkriegs auch Kriegsgefangene zum Einsatz kamen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen der Bearbeitung der einzelnen Sammlungsobjekte wurde die Analyse der Materialien und textilen Techniken, welche oftmals bis ins Detail beschrieben wurden, sowie die chronologische und systematische Einordnung durch die Textilrestauratorin Hannelore Hogger vorgenommen. Sie gab - wenn nötig – auch Hinweise zur konservatorisch richtigen Lagerung und Präsentation der verschiedenen Gruppen historischer Bekleidung, wobei dabei natürlich die räumlichen und materiellen/finanziellen Möglichkeiten des Museums einen gewissen Rahmen bilden. Diese Hinweise wurden auch seitens des zuständigen Amtsleiters bei der Kreisverwaltung mit Interesse zur Kenntnis genommen, ebenso wie jene zum Restaurierungsbedarf bzw. zur Restaurierungswürdigkeit einzelner Stücke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die fotografische Dokumentation sowie die Erfassung aller relevanten Objektdaten (zunächst in Form einer Excel-Tabelle) zeichnete die Historikerin Corrie Leitz verantwortlich. Ihr obliegt in den folgenden Wochen auch die noch recht umfangreiche Nachbearbeitung der erhobenen Daten, deren Ergänzung durch die jeweilige Objektgeschichte (Zuarbeit seitens des Museums) und die Publikation im Portal museum-digital. Dazu gehört auch die Durchsicht und Auswahl sowie ggf. Bearbeitung der knapp 1900 in Genthin entstandenen Objektfotos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem werden alle Beteiligten gemeinsam die vorläufige Sammlungsbeschreibung überarbeiten, welche neben allgemeinen Charakteristika auch eine Herausarbeitung von Untergruppen und Herausstellung besonderer Einzelstücke umfassen soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der letzten Augustwoche steht dann bereits die nächste Station – das Museum in Tangermünde - auf dem Programm.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Neuigkeiten aus Genthin</title>
        <published>2011-07-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-07-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/18/neuigkeiten-aus-genthin/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/18/neuigkeiten-aus-genthin/">&lt;p&gt;Über Unterhosen und andere Kleidungsstücke berichtet die Tageszeitung “Volksstimme” in ihrer heutigen Ausgabe vom 18.7.2011 ausführlich in Bild und Text aus dem Kreismuseum Jerichower Land in Genthin zum Projekt Historische Kleidung. Fünf Tage haben dort Hannelore Hogger und Corrie Leitz im Magazin verbracht und insgesamt mehr als 100 Objekte digitalisiert. Neugierige finden den Artikel unter&lt;br /&gt;
(http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/genthin/374858_Sie-glauben-nicht-was-ich-schon-fuer-Unterhosen-in-der-Hand-hatte.html).&lt;/p&gt;
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        <title>museum-digital: Einige Erfahrungen in Artikelform veröffentlicht</title>
        <published>2011-07-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-07-14T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/14/museum-digital-einige-erfahrungen-in-artikelform-veroeffentlicht/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/14/museum-digital-einige-erfahrungen-in-artikelform-veroeffentlicht/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/14/museum-digital-einige-erfahrungen-in-artikelform-veroeffentlicht/">&lt;p&gt;Die neueste Ausgabe des Magazins “Kultur und Management im Dialog” (Nr. 57, Juli 2011) beschäftigt sich mit Digitalisierung in Museen. Sie enthält einen Artikel über die beim Aufbau von museum-digital (insbesondere in Sachsen-Anhalt) gewonnenen Erfahrungen. Der Artikel von Susanne Kopp-Sievers (Geschäftsführerin des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt) und Stefan Rohde-Enslin (Mitarbeiter des Instituts für Museumsforschung, SMB-PK) trägt den Titel: “Digitalisierung von und in Museen - Hinter den Kulissen sieht es anders aus …”. Er findet sich hier (Seite 25-30) und stellt insbesondere heraus, dass in vielen Museen die Digitalisierung vor allem eines ist: Eine zusätzliche Aufgabe für die es oft keine zusätzlichen Ressourcen gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Update 31.05.2022:&lt;/em&gt; Link entfernt, weil nicht mehr verfügbar.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Erstes Treffen der Arbeitsgruppe &quot;Historische Kleidung&quot; am 11.7.2011</title>
        <published>2011-07-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-07-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/13/erstes-treffen-der-arbeitsgruppe-historische-kleidung-am-11-7-2011/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/13/erstes-treffen-der-arbeitsgruppe-historische-kleidung-am-11-7-2011/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/13/erstes-treffen-der-arbeitsgruppe-historische-kleidung-am-11-7-2011/">&lt;p&gt;Am 11.07.2011 traf sich erstmals die Arbeitsgruppe der Museen im Kreismuseum Jerichower Land Genthin, um sich über die gemeinsamen Arbeitschritte in den kommenden Wochen abzustimmen. Gemeinsam mit der Historikerin Corrie Leitz und der Textilrestauratorin Hannelore Hogger einigte sie sich darauf, welche Objekte in diesem Projekt zu historischer Kleidung zählen, um sie in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital/san&lt;/a&gt; zu publizieren. So wird alles an Kleidung erfasst, was Menschen am Körper tragen. Schmuck, Hutnadeln, Schnallen etc. zählen nicht dazu. Bei Uniformen wird „Beikleidung“ wie eine Waffe in Form eines Querverweises erfasst. Bei der Digitalisierung wird keine zeitliche Begrenzung gezogen. Archäologische Grabfunde, frühneuzeitliche Paramente (liturgische Kleidung) zählen ebenso dazu wie das FDJ-Hemd. Ziel ist es, einen repräsentativen Querschnitt der jeweiligen Sammlungen zu zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Häufig befinden sich in den Sammlungen Nachbildungen von Trachten. Diese werden digitalisiert, wenn etwas über den Gebrauch und Anlass der Anfertigung bekannt ist. Eine andere Beurteilung ergibt sich dagegen bei nachgeschneiderten Objekten, die als Requisite für Veranstaltungen und museumspädagogische Angebote dienen. Diese werden nicht publiziert, da sie nicht zum Sammlungsbestand gehören. Die Frage des Umgang mit Kopien von Originalen, die z.B. im Freilichtmuseum Diesdorf zu Dokumentationszwecken angefertigt wurden, weil das Original zunehmend zerfällt, kann dagegen noch nicht abschließend beantwortet werden. Hier soll zunächst die Durchsicht der jeweiligen Bestände abgewartet werden, um anhand weiterer Informationen eine Entscheidung treffen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Publikation in museum-digital/san wird der neueste Forschungsstand zum Objekt dargestellt. So werden z.B. aus Achselklappen korrekt Schulterklappen, aus Leinengewebe ein Baumwollgewebe. Praktischerweise kann sich das Museum die Publikation des Objektes in museum-digital/san auch als Knorr-Karteikarte ausdrucken und sie der vorhandenen Knorr-Dokumentation anfügen. Dies erspart ihm einen zusätzlichen Arbeitsschritt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Beschäftigung mit den Beständen vor Ort geschieht im Zeitraum von Juli bis Oktober. Am 14.10.2011 trifft sich die Arbeitsgruppe im Freilichtmuseum Diesdorf, um sich über die Zwischenergebnisse auszutauschen.&lt;/p&gt;
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        <title>Historische Kleidung aus Altmark, Jerichower Land und Prignitz</title>
        <published>2011-07-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-07-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/05/historische-kleidung-aus-altmark-jerichower-land-und-prignitz/">&lt;p&gt;Zur materiellen Überlieferung gehört auch historische Kleidung, die sich nahezu in jedem Stadt- und Regionalmuseum befindet. Bisher sind diese Bestände aus Sachsen-Anhalt beim Publikum, den Museen untereinander und der Wissenschaft kaum bekannt. Ausgehend von der Frage, wie sich diese Interessen miteinander verbinden lassen, haben die Stadt- und Regionalmuseen im Norden Sachsen-Anhalts (Freilichtmuseum Diesdorf, Kreismuseum Jerichower Land Genthin, Prignitz-Museum Havelberg,Museum Osterburg, Danneil-Museum Salzwedel,Museen der Stadt Tangermünde) beschlossen, ihre Sammlungen in museum-digital/san zu publizieren. Sie werden dabei von der Historikerin Corrie Leitz, der Textilrestauratorin Hannelore Hogger und dem Museumsverband Sachsen-Anhalt unterstützt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch informative Sammlungsbeschreibungen und Publikation von Objekten, die den Charakter der jeweiligen Sammlung prägen, erfahren die Museen, die interessierte Wissenschaft und vor allem das breite Publikum mehr über diese Bestandsgruppe. Darüber hinaus erweitern die Museen ihr Wissen zur Digitalisierung, zur Fotografie komplizierter Objekte und zur Erfassung historischer Kleidung. Zudem wird das Projekt Aufschluss über den Konservierungs- und Restaurierungsbedarf geben. Am 11.7. 2011 trifft sich die Arbeitsgruppe in Genthin, um sich über die Aufgaben aller Beiteiligten bis zum Jahresende zu verständigen. Parallel zur Publikation der Sammlungsbeschreibungen und Objekte in museum-digital/san wird an dieser Stelle über den Arbeitsprozess und die Erfahrungen berichtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt umfasst einen Kostenrahmen von 15.000 € und wird vom Land Sachsen-Anhalt und den Museumsträgern finanziert. Das Projekt endet am 31.12.2011.&lt;/p&gt;
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        <title>museum-digital goes QR</title>
        <published>2011-07-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-07-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/02/museum-digital-goes-qr/">&lt;p&gt;Zu den einzelnen Objektansichten wird ab sofort bei museum-digital der entsprechende QR-Code (die Adresse der jeweiligen Internetseite) angezeigt. Wer auf seinem Handy ein entsprechendes App installiert (falls nicht vorinstalliert: Das gibt es meistens kostenslos, z.B. für Android-Handys den Barcode Scanner von ZXing Team oder Beetagg …), der kann damit den QR-Code vom Bildschirm abfotografieren und die Adresse der jeweiligen Webseite per SMS oder Mail weiterschicken. Gleichzeitig wurde für alle beteiligten Museen die Möglichkeit geschaffen sich zu den eigenen Objekten einen passenden QR-Code (in fast beliebiger Größe) auszudrucken und diesen im Museum neben den Objekten zu plazieren. Museumsbesucher können dann einfach den ausgedruckten Code, wie oben beschrieben, einscannen und sich die Objektinformationen von museum-digital auf das Handy holen. Ob das Angebot genutzt werden wird muss sich natürlich erst zeigen. Es gibt bereits etliche Museen, die QR-Codes in der (hausinternen) Objektpräsentation nutzen. Einen ausführlichen Bericht über Erfahrungen in der Anwendung gibt es vom Powerhouse-Museum in Sydney (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20110604072629/http://www.powerhousemuseum.com/dmsblog/index.php/2009/03/05/qr-codes-in-the-museum-problems-and-opportunities-with-extended-object-labels/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Nur zwei Beispiele für weitere Einsatzmöglichkeiten: Das British Museum setzt die Codes in der Museumspädagogik ein (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.flickr.com/photos/britishmuseum_samsungcentre/sets/72157625798303043/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) und das National Museum of Scotland hat Objekte einer Ausstellung mit vielen weiterführenden Informationen angereichert, die über QR-Codes abrufbar sind (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.nms.ac.uk/our_museums/national_museum/explore_the_galleries/scotland_a_changing_nation/tales_of_a_changing_nation.aspx&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
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        <title>Museum Geburtshaus Anselm Feuerbach bei museum-digital:rheinland-pfalz</title>
        <published>2011-06-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-06-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/06/29/museum-geburtshaus-anselm-feuerbach-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Es gibt einen Neuzugang bei museum-digital:rheinland-pfalz zu verzeichnen. Das Museum Geburtshaus Anselm Feuerbach in Speyer ist seit einigen Tagen aktiv dabei (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/institution/44&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) und hat schon einige Schätze publiziert. Herzlich Willkommen.&lt;/p&gt;
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        <title>museum-digital bei Versammlung der italienischen Universitätsmuseen vorgestellt</title>
        <published>2011-06-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-06-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/06/10/museum-digital-bei-versammlung-der-italienischen-universitaetsmuseen-vorgestellt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/06/10/museum-digital-bei-versammlung-der-italienischen-universitaetsmuseen-vorgestellt/">&lt;p&gt;Im Rahmen einer Versammlung der italienischen Universitätsmuseen in Modena wurde museum-digital vorgestellt. Die Veranstaltung widmete sich vornehmlich dem Spannungsfeld museum und neuere web-basierte Entwicklungen. Die Präsentation von museum-digital war mit dem Aufruf verbunden, doch vielleicht zunächst im eigenen Haus aktiv zu werden und die Digitalisierung in die Hand zu nehmen, statt seine wertvolle Zeit in die Publikation von Events (und des “Museums als event”) zu investieren.&lt;/p&gt;
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        <title>Kleinigkeit ... (Literaturangaben zu Museumsobjekten)</title>
        <published>2011-05-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-05-22T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/05/22/kleinigkeit-literaturangaben-zu-museumsobjekten/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/05/22/kleinigkeit-literaturangaben-zu-museumsobjekten/">&lt;p&gt;Eigentlich eine Kleinigkeit und kaum berichtenswert … aber: Die Literaturangaben zu den einzelnen Museumsobjekten bei museum-digital sind jetzt weitgehend überarbeitet und inhaltlich korrigiert worden. In der Ausgabeansicht erscheinen sie jetzt in alphabethischer Reihenfolge, wie es sich gehört …&lt;/p&gt;
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        <title>Vorstellung von museum-digital auf Konferenz in Rom</title>
        <published>2011-04-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-04-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/04/28/vorstellung-von-museum-digital-auf-konferenz-in-rom/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/04/28/vorstellung-von-museum-digital-auf-konferenz-in-rom/">&lt;p&gt;&lt;object height=&quot;355&quot; id=&quot;__sse7792141&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=mdsa-110127155357-phpapp02&amp;amp;stripped_title=museumdigitalsachsenanhalt-2011&amp;amp;userName=39539&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; height=&quot;355&quot; name=&quot;__sse7792141&quot; src=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=museum-digitalathenarome2011-110501020120-phpapp01&amp;amp;stripped_title=museum-digital-athenarome2011&amp;amp;userName=39539&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;View more &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/&quot;&gt;presentations&lt;/a&gt; from &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/39539&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach mehrjähriger Laufzeit endete das Athena-Projekt, dessen Aufgabe im wesentlichen darin bestand den Weg zur &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.europeana.eu/de&quot;&gt;europeana &lt;/a&gt;für Museen zu ermöglichen und zu vereinfachen. Von Beginn an hat &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; eng mit dem Athena-Projekt kooperiert. Den mehr als 300 Teilnehmern der internationalen Abschlußkonferenz in Rom wurden die bei museum-digital gesammelten Erfahrungen mit der Veröffentlichung von Museums-Objekt-Informationen präsentiert. Wie sich in vielen an die Präsentation anschließenden Diskussionen zeigte lassen sich sehr ähnliche Erfahrungen auch in vielen anderen Ländern machen.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital - Suche in allen beteiligten Museen</title>
        <published>2011-04-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-04-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/04/25/museum-digital-suche-in-allen-beteiligten-museen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/04/25/museum-digital-suche-in-allen-beteiligten-museen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/04/25/museum-digital-suche-in-allen-beteiligten-museen/">&lt;p&gt;Der Wunsch nach einer übergreifenden Suche nach Objekten in allen an museum-digital beteiligten Museen wurde mehrfach geäußert. Es gibt diese Suchmöglichkeit ab sofort!&lt;br /&gt;
Im Wesentlichen bleibt Alles wie es war - die regionalen Datenbanken bleiben der Kern von museum-digital. Aus diesen Datenbanken speist sich jetzt jedoch zusätzlich eine übergeordnete Datenbank, welche die Suche und Anzeige von Objekten aus zunächst 173 Museen ermöglicht. Die “Suche in allen beteiligten Museen” ist erreichbar über die Startseite von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; (Suchschlitz und Link in der rechten Spalte) oder auch direkt über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de&quot;&gt;www.museum-digital.de/nat&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Neuer Import von museum-digital Objekten bei europeana</title>
        <published>2011-04-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-04-22T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/04/22/neuer-import-von-museum-digital-objekten-bei-europeana/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/04/22/neuer-import-von-museum-digital-objekten-bei-europeana/">&lt;p&gt;Jetzt ist ein weiterer Schwung Museumsobjekte aus museum-digital bei europeana angekommen. Mit den nun übernommenen 1.200 zusätzlichen Objekten sind es 5.777 Objekte welche den langen Weg bis zur europeana bewältigt haben (siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://europeana.eu/portal/search.html?query=europeana_collectionName%3A08503%2A&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Seit Februar lagen die Daten zum Abholen bereit, aber die Kapazitäten bei europeana scheinen begrenzt. Wohl auch deshalb sind etliche der frisch importierten Objekte zwar vorhanden, eine Abbildung ist jedoch noch nicht eingefügt.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Digitalierung von Kulturgut im Koalitionsvertrag festgeschrieben (Sachsen-Anhalt)</title>
        <published>2011-04-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-04-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/04/21/digitalierung-von-kulturgut-im-koalitionsvertrag-festgeschrieben-sachsen-anhalt/">&lt;p&gt;In Sachsen-Anhalt haben SPD und CDU im Koalitionsvertrag für die sechste Legislaturperiode des Landtags (2011 bis 2016) auf S. 62 einen gesonderten Abschnitt der Digitalisierung von Kulturgut gewidmet:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Digitalisierung von Kulturgut&lt;br /&gt;
Die Koalitionspartner erachten die Sicherung und Verbreitung des kulturellen Erbes von Museen, Bibliotheken und Archiven im Internet als eine wichtige kulturelle Zukunftsaufgabe. Dabei kommt der Digitalisierung von Kulturgut eine besondere Bedeutung zu. In Sachsen-Anhalt besteht angesichts des reichhaltigen Kulturerbes ein erheblicher Handlungs- und Koordinierungsbedarf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;cite&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.spd-lsa.de/tl_files/newsletter/2011/dokumente/11-04-13_koalitionsvertrag-endgueltig.pdf&quot;&gt;http://www.spd-lsa.de/tl_files/newsletter/2011/dokumente/11-04-13_koalitionsvertrag-endgueltig.pdf&lt;/a&gt;&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Weiter so! Und das die Museen auch einmal zuerst genannt werden …&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Kurzartikel über museum-digital in der c&#39;t (Heft 9/2011)</title>
        <published>2011-04-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-04-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/04/11/kurzartikel-ueber-museum-digital-in-der-ct-heft-9-2011/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/04/11/kurzartikel-ueber-museum-digital-in-der-ct-heft-9-2011/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/04/11/kurzartikel-ueber-museum-digital-in-der-ct-heft-9-2011/">&lt;p&gt;Unter dem Titel “Digitalisierte Museen” ist heute in der Zeitschrift “c’t” (9/2011, S. 194) eine Kurznotiz zu museum-digital erschienen. Es heißt darin: “Besucher von Museen haben oft nur ungefähre Vorstellungen davon, was sie an Exponaten erwartet. Das Projekt Museum Digital macht Ausstellungsstücke einem breiten Publikum bekannt und vor allem recherchierbar.” Die Aufgliederung nach Bundesländern wird als “ein wenig unglücklich” bezeichnet. Dem kann man nur zustimmen, an einer Verbesserung wird gearbeitet!&lt;br /&gt;
(Eine Online-Version des Kurzartikels findet sich &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.heise.de/ct/artikel/Websites-aktuell-1223011.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>7.000stes Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2011-03-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-03-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/31/7-000stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-2/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/31/7-000stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-2/">&lt;p&gt;Erst vor wenigen Tagen fand das 6.666ste Objekt seinen Weg zu museum-digital:sachsen-anhalt. Seit heute sind es mehr als 7.000 Museumsobjekte, die über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;diese Plattform&lt;/a&gt; erreicht werden können.&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Weiteres Museum bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2011-03-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-03-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/31/weiteres-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/31/weiteres-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Seit heute gibt es ein weiteres Museum bei museum-digital: Der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/124&quot;&gt;Museumshof “Ernst Koch”&lt;/a&gt; in Silstedt (Wernigerode) ist das 78. Museum bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt;. Ein erstes Objekt wurde eingefügt, ein regionaltypisches &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/10853&quot;&gt;Werkzeug zur Käseproduktion&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Eine kleine Erfolgsgeschichte, die durch museum-digital vermittelt wurde ...</title>
        <published>2011-03-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-03-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/30/eine-kleine-erfolgsgeschichte-die-durch-museum-digital-vermittelt-wurde/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/30/eine-kleine-erfolgsgeschichte-die-durch-museum-digital-vermittelt-wurde/">&lt;p&gt;Eine Mitteilung aus dem Naturhistorischen Museum in Mainz: “Der slowenische Ornithologe Borut Stumberger erarbeitet einen Beitrag über den durch den Mainzer Ornithologen und Notar Carl Friedrich Bruch beschrieben Krauskopfpelikan. Im Rahmen seiner Internet-Recherchen stößt er unter dem Stichwort “Carl Friedrich Bruch” auf museum-digital Rheinland-Pfalz und nimmt zu uns Kontakt auf. Wir versorgen ihn mit Bildmaterial für seine Publikation und schicken ihm eine soeben erst in Deutschland erschiene Biographie von Carl Friedrich Bruch zu - diese Daten finden Eingang in seine Arbeit (die Abb. 3 seiner Arbeit ist auch als Objekt in museum-digital Rheinland-Pfalz verfügbar). Nur ein Beispiel wie museum-digital die Wissenschaft beförden kann.“&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Artikel und Video über museum-digital in der Mitteldeutschen Zeitung</title>
        <published>2011-03-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-03-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/29/artikel-und-video-ueber-museum-digital-in-der-mitteldeutschen-zeitung/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/29/artikel-und-video-ueber-museum-digital-in-der-mitteldeutschen-zeitung/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/29/artikel-und-video-ueber-museum-digital-in-der-mitteldeutschen-zeitung/">&lt;p&gt;In der letzten Wochenendausgabe der Mitteldeutschen Zeitung und in einer Online-Version vom 27.03. ist ein Artikel unter dem Titel “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1300342773197&amp;amp;calledPageId=987490165154&quot;&gt;museumsportal: Digitale Schätze&lt;/a&gt;” erschienen. Im Artikel und der beigefügten &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.mz-web.de/jsp-include/videos/?bcpid=14193524001&amp;amp;bckey=AQ~~,AAAAAfh0Tfk~,pzCr98R1iZCAIUHoZI9fuhfrvvMzaK1R&amp;amp;bclid=13911924001&amp;amp;bctid=861870682001&quot;&gt;Videosequenz&lt;/a&gt; (leider - wie immer häufiger üblich - mit Werbung am Anfang) berichtet das Kreismuseum Bitterfeld von gewonnenen Erfahrungen mit der Veröffentlichung von Informationen zu seinen Objekten über museum-digital - z.B. davon, dass auf diese Weise viele wertvolle Informationen überhaupt erst ins Museum gelangen. Natürlich, auch das wird thematisiert, macht die Veröffentlichung von Objektinformationen zunächst Arbeit.&lt;/p&gt;
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        <title>Vernetzung: Industrie- und Filmmuseum Wolfen bei schmalfilm-online</title>
        <published>2011-03-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-03-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/19/vernetzung-industrie-und-filmmuseum-wolfen-bei-schmalfilm-online/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/19/vernetzung-industrie-und-filmmuseum-wolfen-bei-schmalfilm-online/">&lt;p&gt;Eine eigene Seite widmet &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.schmalfilm-online.de/news/Filmmuseum+Wolfen+geht+online/532&quot;&gt;schmalfilm-online&lt;/a&gt; dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.ifm-wolfen.de/&quot;&gt;Industrie- und Filmmuseum in Wolfen&lt;/a&gt; und der Online-Publikation seiner Bestände bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/2&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;. Insbesondere werden die Sammlung der Filmkameras (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/237&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) und der Projektoren (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/497&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) erwähnt und verlinkt. Die Leser werden aufgefordert, die jetzt bei museum-digital vorhandenen Informationen zu ergänzen und zu vervollständigen. museum 2.0 ! - Austausch und wechselseitige Bereicherung für das Museum und für seine (potentiellen) Besucher.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>6.666stes Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2011-03-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-03-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/18/6-666-stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/18/6-666-stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/18/6-666-stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Kaum passt man mal nicht auf … Bereits vor drei Tagen wurde bei museum-digital:sachsen-anhalt das 6.666 ste Objekt eingetragen und online zugänglich gemacht. Schlag auf Schlag veröffentlichte das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/93&quot;&gt;Kreismuseum Jerichower Land in Genthin&lt;/a&gt; Informationen über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/objects?&amp;amp;suinin=93&amp;amp;sv=schuh%2A&quot;&gt;“seine” Schuhe&lt;/a&gt;. Wahrscheinlich hat das Modell “Carmen”, hergestellt Ende der sechziger Jahre in der Schuhfabrik “Roter Stern” in Burg (bei Magdeburg), das Rennen gemacht. Ehemalige Arbeiter aus Burger Schuhbetrieben hatten zuvor die Sammlung des Museums begutachtet und Ratschläge gegeben.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>7.000stes Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2011-03-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-03-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/11/7-000stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/11/7-000stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Erst vor wenigen Tagen wurde das 6.666 Museumsobjekt über museum-digital:sachsen-anhalt bekannt gemacht. Seit heute sind es mehr als 7.000 Objekte, die mit Bild und Beschreibung verfügbar sind.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Staatsminister informiert sich in Wernigerode über museum-digital</title>
        <published>2011-03-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-03-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/10/staatsminister-informiert-sich-in-wernigerode-ueber-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/10/staatsminister-informiert-sich-in-wernigerode-ueber-museum-digital/">&lt;p&gt;Bei einem Besuch im Harzmuseum Wernigerode informierte sich der Staatsministers und Chef der Staatskanzlei Sachsen-Anhalts Rainer Robra ausführlich über museum-digital. Die Chancen - aber auch die Probleme - welche digitales Publizieren für Museen bereitet, wurden offen angesprochen. Ein kurzer Bericht zum Besuch am 09.03.2011 findet sich auf der Webseite der Stadt Wernigerode (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.wernigerode.de/de/news-details/staatsminister-rainer-robra-20018494.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Vernetzung: GBIF / museum-digital</title>
        <published>2011-02-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-02-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/02/27/vernetzung-gbif-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/02/27/vernetzung-gbif-museum-digital/">&lt;p&gt;Die Dinge ergänzen sich … Seit einigen Tagen gibt es Links von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.gbif.org/&quot;&gt;GBIF&lt;/a&gt; (Global Biodiversity Information Facility, ein Portal mit mehr als 265 Millionen Datensätzen zur Biodiversität) zu museum-digital. Aus dem Naturhistorischen Museum in Mainz heißt es dazu: “… So führt … ein Link im Datensatz der Wanze &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/object/1019&quot;&gt;Orthotylus jordii&lt;/a&gt; [einzusehen unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://data.gbif.org/occurrences/317901566/&quot;&gt;http://data.gbif.org/occurrences/317901566/&lt;/a&gt;] direkt zur Homepage von Museum Digital Rheinland-Pfalz. Dort können dann die zusätzlichen Informationen eingesehen werden und es ist vor allem ein Bild zum Typusexemplar dieser Wanze hinterlegt. …”&lt;br /&gt;
So dient das Eine dem Anderen: Bei museum-digital wird die Wissenschaft anschaulich und bei GBIF wird so die Wissenschaft um Anschauung bereichert.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Händelhaus veröffentlicht seltene Erstdrucke bei www.museum-digital.de</title>
        <published>2011-02-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-02-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/02/25/haendelhaus-veroeffentlicht-seltene-erstdrucke-bei-www-museum-digital-de/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/02/25/haendelhaus-veroeffentlicht-seltene-erstdrucke-bei-www-museum-digital-de/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/02/25/haendelhaus-veroeffentlicht-seltene-erstdrucke-bei-www-museum-digital-de/">&lt;p&gt;Passend zum 326sten Geburtstag von Georg Friedrich Händel (am 23.02.) hat das Händelhaus in Halle 30 Bände mit seltenen Erstdrucken und zeitgenössischen Arrangements von Opern und Oratorien des Komponisten auf museum-digital:sachsen-anhalt veröffentlicht. Es handelt sich um ca. 3.500 Seiten die in vielen Fällen hier zum ersten Male digital zugänglich werden. Die Sammlung finden Sie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/207&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2011/02/25/haendelhaus-veroeffentlicht-seltene-erstdrucke-bei-www-museum-digital-de/berenice200.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Stadtmuseum Halle (Saale) ist 77. Museum bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2011-02-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-02-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/02/17/stadtmuseum-halle-saale-ist-77-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/02/17/stadtmuseum-halle-saale-ist-77-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Herzlich willkommen dem Stadtmuseum in Halle (Saale) ! Das Stadtmuseum ist seit gestern bei museum-digital vertreten. Es ist das 77. Museum das sich in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/&quot;&gt;Sachsen-Anhalt&lt;/a&gt; beteiligt. Präsentiert werden zunächst einige wertvolle historische Tassen und Gedecke aus der Sammlung &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/499&quot;&gt;Wohnen und Hausrat&lt;/a&gt;. Ein Anfang ist gemacht …&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Präsentation von museum-digital:sachsen-anhalt auf Veranstaltung in Dresden</title>
        <published>2011-01-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-01-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/01/27/praesentation-von-museum-digitalsachsen-anhalt-auf-veranstaltung-in-dresden/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/01/27/praesentation-von-museum-digitalsachsen-anhalt-auf-veranstaltung-in-dresden/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/01/27/praesentation-von-museum-digitalsachsen-anhalt-auf-veranstaltung-in-dresden/">&lt;p&gt;&lt;object height=&quot;355&quot; id=&quot;__sse6724757&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=mdsa-110127155357-phpapp02&amp;amp;stripped_title=museumdigitalsachsenanhalt-2011&amp;amp;userName=39539&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; height=&quot;355&quot; name=&quot;__sse6724757&quot; src=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=mdsa-110127155357-phpapp02&amp;amp;stripped_title=museumdigitalsachsenanhalt-2011&amp;amp;userName=39539&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;View more &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/&quot;&gt;presentations&lt;/a&gt; from &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/39539&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen einer Tagung unter dem Titel “Mit Athena in die europeana” wurde museum-digital:sachsen-anhalt in Dresden vorgestellt. Die Veranstaltung handelte über Sinn und Zweck der Digitalisierung und Online-Stellung von Informationen zu Museumsobjekten. Viele laufende Projekte und Initiativen kamen zu Wort. Sie wurde organisiert von der sächsischen Landesstelle für Museumsbetreuung und dem Landesamt für Archäologie.&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>40 weitere Sammlungen von museum-digital bei michael</title>
        <published>2011-01-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-01-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/01/13/40-weitere-sammlungen-von-museum-digital-bei-michael/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/01/13/40-weitere-sammlungen-von-museum-digital-bei-michael/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/01/13/40-weitere-sammlungen-von-museum-digital-bei-michael/">&lt;p&gt;In &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.michael-portal.de/mpf/pub-mpf/index.html&quot;&gt;“Michael Deutschland” - Portal digitaler Sammlungen&lt;/a&gt; - sind jetzt weitere 40 Sammlungen aus museum-digital (aus Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz) verzeichnet. Über dieses deutschsprachige Verzeichnis werden die Sammlungsinformationen in das mehrsprachige europäische Michael-Portal weitergeleitet.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>&quot;Gruss aus Kaiserslautern&quot; - 2.500 Objekte bei museum-digital:rheinland-pfalz</title>
        <published>2011-01-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-01-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/01/06/gruss-aus-kaiserslautern-2-500-objekte-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/01/06/gruss-aus-kaiserslautern-2-500-objekte-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Ein kleiner Schwung von 200 historischen Ansichtskarten aus dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/institution/25&quot;&gt;Theodor-Zink-Museum&lt;/a&gt; in Kaiserslautern bereichert jetzt &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:rheinland-pfalz&lt;/a&gt;. Eine dieser Karten ist das 2.500ste Objekt in diesem Verzeichnis. Es handelt sich um eine historische Abbildung des Gebäudes der ehemaligen Königlich Bayerischen Bezirkskommandantur in Kaiserslautern, die von Franz Laibls Bahnhofsbuchhandlung 1905 veröffentlicht wurde und mit “Gruss aus Kaiserslautern [Landwehr-Bezirks-Commando]” bedruckt ist.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Runde Summe 2.222 Objekte bei museum-digital:rheinland-pfalz</title>
        <published>2010-12-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-12-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/12/23/runde-summe-2-222-objekte-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/12/23/runde-summe-2-222-objekte-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Und es wächst weiter. Gerade wurde bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:rheinland-pfalz&lt;/a&gt; der 2.222ste Objektsteckbrief veröffentlicht. Beschrieben wird darin eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/object/2391&quot;&gt;Balkenwaage aus dem Jahre 1867&lt;/a&gt;. Der Museumsverband Rheinland-Pfalz hat dazu folgende Presseerklärung verfasst (Auszug):&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“Das Projekt „museum-digital:Rheinland-Pfalz“ ist nun endgültig den Kinderschuhen entwachsen. Vor kurzem wurde das 2.222. Objekt online gestellt – ein großer Erfolg angesichts der Schwierigkeiten, mit denen die Museen bei der Digitalisierung ihrer Objekte zu kämpfen haben.&lt;br /&gt;
Viele Objekte, die in den Depots schlummern, bekommt der Besucher in Ausstellungen und Veranstaltungen nie zu Gesicht. Jetzt sind unter www.museum-digital.de/rlp Informationen zu 2.222 Objekten aus 42 rheinland-pfälzischen Museen in Text und Bild abrufbar. Besucher der Website sind eingeladen, die eingestellten Informationen zu ergänzen. (…)&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass in vielen Museen bei der Digitalisierung der Bestände noch großer Optimierungsbedarf besteht. EDV-gestützte Dokumentation ist noch nicht überall die Regel - die dafür erforderliche technische Ausstattung häufig mangelhaft. Mit der Rechtslage zu Publikationen im Internet sind nicht alle Museen vertraut, und auch die Anforderungen an lesefreundliche Texte im Internet sind in fachwissenschaftlichen Kreisen nicht vorauszusetzen. Zur Seite stehen den Museen die Mitarbeiter des Museumsverbandes Rheinland-Pfalz e.V.. Sie helfen z. B. bei der Eingabe in die Datenbank, verknüpfen Literaturangaben mit dem Karlsruher Virtuellen Katalog der Bibliotheken und bieten nicht zuletzt gezielt begleitende Fortbildungsveranstaltungen an, um die Qualität der Beiträge zu verbessern.”&lt;/p&gt;
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        <title>2000stes Objekt bei museum-digital:rheinland-pfalz</title>
        <published>2010-12-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-12-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/12/19/2000stes-objekt-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/12/19/2000stes-objekt-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:rheinland-pfalz&lt;/a&gt; wurde der 2.000ste Objektsteckbrief veröffentlicht. Bei dem Objekt handelt sich um einen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/object/2276&quot;&gt;Gewichtsstein aus Gusseisen&lt;/a&gt; - dessen Gewicht (lauf Aufschrift) 20 Zollpfund beträgt. Ein Zollpfund, so wurde 1854 festgelegt, betrug exakt 500 Gramm. Das 10 Kilogramm schwere Gewicht findet sich im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/institution/9&quot;&gt;Landschaftsmuseum Westerwald&lt;/a&gt; und wohl noch an weiteren Orten. Solche Gewichte sind ja schon beständig.&lt;/p&gt;
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        <title>Zwei weitere Museen bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-12-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-12-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/12/16/zwei-weitere-museen-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/12/16/zwei-weitere-museen-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Zwei weitere Museen beteiligen sich fortan bei museum-digital:sachsen-anhalt. Es handelt sich um zwei Museen des “Zentralmagazin Nazurwissenschaftlicher Sammlungen” der Martin-Luther-Universität in Halle: Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/121&quot;&gt;Geiseltalmuseum &lt;/a&gt;und das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/122&quot;&gt;Museum für Haustierkunde “Julius Kühn”&lt;/a&gt;. Damit dürfte die Zahl paläontologischer und zoologischer Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt weiter anwachsen. Das Geiseltalmuseum ist bereits das 75ste Museum des Bundeslandes, welches sich beteiligt.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital:berlin online</title>
        <published>2010-12-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-12-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/12/03/museum-digitalberlin-online/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/12/03/museum-digitalberlin-online/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/12/03/museum-digitalberlin-online/">&lt;p&gt;Die museum-digital-Familie hat Zuwachs bekommen. Seit heute ist auch museum-digital:berlin (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://berlin.museum-digital.de&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) online. Die Berliner Regionalmuseen, zusammengeschlossen im Arbeitskreis Berliner Regionalmuseen (ABR) wollen sich und ihre Objekte vorstellen. Etliche der jetzt vorhandenen Informationen zu 529 Objekten aus 7 Museen werden noch ergänzt - aber: Ein Anfang ist gemacht!&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>1000stes Objekt bei museum-digital:rheinland-pfalz</title>
        <published>2010-11-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-11-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/11/01/1000stes-objekt-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/11/01/1000stes-objekt-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/11/01/1000stes-objekt-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:rheinland-pfalz&lt;/a&gt; wurde der 1.000ste Objektsteckbrief veröffentlicht. Das Objekt ist der präparierte Schädel eines Viscacha genannten Nagetiers aus Südamerika, der sich im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/institution/13&quot;&gt;Naturhistorischen Museum Mainz&lt;/a&gt; befindet. Mehr über das Objekt findet sich &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/object/1121&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
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        <title>Neu bei museum-digital:rheinland-pfalz: Museum der Stadt Boppard</title>
        <published>2010-10-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-10-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/29/neu-bei-museum-digitalrheinland-pfalz-museum-der-stadt-boppard/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/29/neu-bei-museum-digitalrheinland-pfalz-museum-der-stadt-boppard/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/29/neu-bei-museum-digitalrheinland-pfalz-museum-der-stadt-boppard/">&lt;p&gt;Ein weiteres Museum beteiligt sich ab jetzt an museum-digital:rheinland-pfalz. Das Museum der Stadt Boppard, zur Zeit leider wegen Bauarbeiten geschlossen, stellte heute seine ersten Objekte - aus der Sammlung “Bugholzmöbel, Michael Thonet” - ein (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/objects?instnr=35&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Präsentation auf Herbsttagung der FG Dokumentation des Deutschen Museumsbundes</title>
        <published>2010-10-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-10-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/13/praesentation-auf-herbsttagung-der-fg-dokumentation-des-deutschen-museumsbundes/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/13/praesentation-auf-herbsttagung-der-fg-dokumentation-des-deutschen-museumsbundes/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/13/praesentation-auf-herbsttagung-der-fg-dokumentation-des-deutschen-museumsbundes/">&lt;p&gt;&lt;object height=&quot;355&quot; id=&quot;__ss_5426456&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=museumdigital20101013-101012151014-phpapp01&amp;amp;stripped_title=museumdigital-ideen-entwickeln-ideen-aufgreifen-den-weg-finden-und-ihn-gehen&amp;amp;userName=39539&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; height=&quot;355&quot; name=&quot;=&amp;quot;__sse5426456&amp;quot;&quot; src=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=museumdigital20101013-101012151014-phpapp01&amp;amp;stripped_title=museumdigital-ideen-entwickeln-ideen-aufgreifen-den-weg-finden-und-ihn-gehen&amp;amp;userName=39539&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen der Herbsttagung der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbundes wurde museum-digital vorgestellt. Der Vortrag stand unter der Überschrift: “Ideen entwickeln, Ideen aufgreifen, den Weg finden - und ihn gehen!” An eine kurze Vorstellung der wesentlichen Merkmale und Absichten von museum-digital schloss sich eine Darstellung des bisher erreichten an. In der Kürze der Zeit konnten nur einige wenige (Weiter-)entwicklungen der letzten Wochen gezeigt und veranschaulicht werden, wie beispielsweise die “Linked Data”-Verwendung von Normdaten der Deutschen Nationalbibliothek, von dbpedia oder von geonames.&lt;/p&gt;
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        <title>Erste Objekte aus museum-digital in der europeana</title>
        <published>2010-10-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-10-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/11/erste-objekte-aus-museum-digital-in-der-europeana/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/11/erste-objekte-aus-museum-digital-in-der-europeana/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/11/erste-objekte-aus-museum-digital-in-der-europeana/">&lt;p&gt;Es hat lange gedauert, aber seit heute sind die ersten Objekte aus museum-digital in der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.europeana.eu/de&quot;&gt;europeana&lt;/a&gt; zu finden. Zunächst fanden 2.230 Objekte aus 23 Museen über das EU-Projekt Athena den Weg an diese Stelle. Die Objekte kommen zumeist aus Museen in Sachsen-Anhalt, aber auch aus dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://europeana.eu/portal/brief-doc.html?query=%22historisches+museum+der+pfalz%2C+speyer%22&amp;amp;tab=&amp;amp;start=109&amp;amp;view=table&quot;&gt;Historische Museum der Pfalz&lt;/a&gt; in Speyer und dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://europeana.eu/portal/brief-doc.html?query=lippisches+landesmuseum&amp;amp;tab=&amp;amp;start=49&amp;amp;view=table&quot;&gt;Lippische Landesmuseum&lt;/a&gt; in Detmold. Durch den mehrsprachigen Zugang der europeana können die Objekte auch außerhalb Deutschlands Beachtung finden. Es war natürlich nicht perfekt, wenn jemand bisher in der europeana nach “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://europeana.eu/portal/brief-doc.html?start=1&amp;amp;view=table&amp;amp;query=Johann+Wilhelm+Ludwig+Gleim&quot;&gt;Johann Wilhelm Ludwig Gleim&lt;/a&gt;” suchte und keines der vielen Dinge aus dem ihm gewidmeten Museum - dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.gleimhaus.de/startseite.html&quot;&gt;Gleimhaus&lt;/a&gt; in Halberstadt - fand. Das ist jetzt anders. Gut ist es ebenfalls, wenn neben der schon vorher vorhandenen Fotografie des Gemäldes “Sägewerk im Harz” von Erich Krüger nun auch das Original (im Harzmuseum Wernigerode) sichtbar wird (Suche nach “erich krüger sägewerk”, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://europeana.eu/portal/brief-doc.html?start=1&amp;amp;view=table&amp;amp;query=erich+kr%C3%BCger+s%C3%A4gewerk&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). … Dies war der erste Datenexport zur europeana der nächste ist schon in Vorbereitung.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Erstes Museum mit 1.000 Objektsteckbriefen bei museum-digital</title>
        <published>2010-10-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-10-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/10/erstes-museum-mit-1-000-objektsteckbriefen-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/10/erstes-museum-mit-1-000-objektsteckbriefen-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.stiftung-moritzburg.de/&quot;&gt;Stiftung Moritzburg - Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt&lt;/a&gt; in Halle (Saale) hat gerade den 1.000sten Objekteintrag bei museum-digital:sachsen-anhalt veröffentlicht. Es handelt sich um ein interessantes Objekt mit der einfachen Bezeichnung: “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/5227&quot;&gt;Ottoschüssel&lt;/a&gt;”. Auf dem Boden der bronzenen Schüssel ist vermutlich ein Brakteat aus dem frühen 12. Jahrhundert eingearbeitet, das wahrscheinlich in Magdeburg hergestellt wurde. Die Schüssel selbst wurde 1913 bei Bauarbeiten in Halle (Saale) gefunden. Wer genau die Schüssel herstellte oder die Ornamentierung bewerkstelligte ist leider unbekannt.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>museum-digital: ... goes facebook and twitter ...</title>
        <published>2010-10-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-10-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/06/museum-digital-goes-facebook-and-twitter/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/06/museum-digital-goes-facebook-and-twitter/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/06/museum-digital-goes-facebook-and-twitter/">&lt;p&gt;Seit kurzem erscheinen die bei museum-digital veröffentlichten Objektinformationen auch bei facebook (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.facebook.com/home.php?id=100001553802602#!/home.php?sk=h&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) und twitter (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://twitter.com/museumdigital&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Erste Gehversuche … Für die Besucher von Seiten einer museum-digital - Version wurde jeweils in der Fußzeile ein “Weitersagen”-Schalter eingebaut. So kann jeder, der möchte, ganz einfach ein Suchergebnis oder Informationen zu einem Objekt twittern oder an seine “Freunde” bei facebook weitergeben.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital: ... ein Stück vollständiger</title>
        <published>2010-09-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-09-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/26/museum-digital-ein-stueck-vollstaendiger/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/26/museum-digital-ein-stueck-vollstaendiger/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/26/museum-digital-ein-stueck-vollstaendiger/">&lt;p&gt;Bei museum-digital stehen (Museums-) Objekte im Vordergrund - in Text und Bild. Für manche Objekte ist es ratsam mehr als nur ein einzelnes Bild zur Verfügung zu stellen (Die Zahl der Fotografien pro Objekt ist bei museum-digital nicht begrenzt). Andere Objekte, insbesondere Briefe, Handschriften, Verträge und gedruckte Sachen lassen sich häufig nur mit mehreren Abbildungen vollständig darstellen. Hier kommt hinzu, dass diese Abbildungen in einer vorgegebenen Reihenfolge stehen (Seite 4 kommt z.B. normalerweise vor Seite 5).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es war und ist kein Problem, sich solche Objekte bei museum-digital in Form von sinnvoll aneinandergereihten Bildern anzeigen zu lassen. Weil dies aber nur eine Reihe von Bildern war, mußte für den Download, beispielsweise eines mehrseiten Briefes, jedes Bild (Seite) einzeln heruntergeladen werden. Seit heute steht eine Download-Möglichkeit per PDF zur Verfügung. Damit lassen sich alle Ansichten zu einem Objekt in einer einzigen Datei speichern. Die erste Seite enthält stets die Objektbezeichnung, den Namen des entsprechenden Museums und den beschreibenden Text zum Objekt. Diese PDF-Dateien werden “on-the-fly” erstellt, weshalb sie immer aktuell sind. Sobald jemand durch Klick auf eines der Fotos in der Objektanzeige (Beispiel: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/2955&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) klickt, gelangt er zu den großen Ansichten (Beispiel: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/singleimage.php?imagenr=4234&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). An dieser Stelle erscheint auch das PDF-Symbol (im Beispiel: oben links). Ein Klick darauf …&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital: Wieder ein Stück flexibler</title>
        <published>2010-09-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-09-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/25/museum-digital-wieder-ein-stueck-flexibler/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/25/museum-digital-wieder-ein-stueck-flexibler/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/25/museum-digital-wieder-ein-stueck-flexibler/">&lt;p&gt;Die bei museum-digital:sachsen-anhalt schon testweise umgesetzte automatische Anpassung der Abbildungsgrößen an die Bildschirmfenstergrößen ist jetzt in allen Ausspielungen von museum-digital verfügbar. Auf diese Weise kann jeder, auch wenn er einen kleinen Bildschirm (oder ein kleines Bildschirmfenster) verwendet, um bei museum-digital zu schmökern, nach einem Klick auf eine Objektansicht (auf der Objektanzeigeseite) ein angepasstes großes Bild des entsprechenden Objektes erhalten. So kann man immer das Objekt als Ganzes sehen, egal wie groß das Bild ist - vorausgesetzt, auf dem Bild ist auch das ganze Objekt zu sehen. Durch Klick auf einen Schalter läßt sich das Bild in größtmöglicher Form und unabhängig von der Bildschirm- (oder Fenster-) größe anzeigen.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Artikel über museum-digital in den scienceblogs zum Historikertag</title>
        <published>2010-09-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-09-22T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/22/artikel-ueber-museum-digital-in-den-scienceblogs-zum-historikertag/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/22/artikel-ueber-museum-digital-in-den-scienceblogs-zum-historikertag/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/22/artikel-ueber-museum-digital-in-den-scienceblogs-zum-historikertag/">&lt;p&gt;Bereits gestern ist ein Gastartikel über museum-digital im Blog zum 48. Deutschen Historikertag der scienceblogs erschienen. Unter dem Titel “Digitalisierte Exponate deutscher Museen im Internet: Das Projekt museum-digital” wird versucht allgemeinverständlich vorzustellen, worum es bei museum-digital eigentlich geht. Wer es lesen mag, der klicke &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.scienceblogs.de/historikertag/2010/09/digitalisierte-exponate-deutscher-museen-im-internet-das-projekt-museumdigital.php&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Schulung zu museum-digital in Blankenburg / Harz</title>
        <published>2010-09-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-09-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/21/schulung-zu-museum-digital-in-blankenburg-harz/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/21/schulung-zu-museum-digital-in-blankenburg-harz/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/21/schulung-zu-museum-digital-in-blankenburg-harz/">&lt;p&gt;Vor allem mit Vertreterinnen der Stiftung Dome und Schlösser Sachsen-Anhalts wurde heute in Blankenburg das Eingabe- und Bearbeitungswerkzeug zu museum-digital einem Praxistest unterworfen. Gleichzeitiger Zugriff über nur eine Leitung ist, so hat sich gezeigt, möglich und behindert die Arbeit nicht wesentlich. Natürlich wurden auch Objekte aus der Stiftung und weiteren Museen, welche die Schulung besuchten eingegeben.&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>5000stes Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-09-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-09-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/20/5000stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/20/5000stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/20/5000stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Die ersten 5.000 Objekte sind online … ! Bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; wurde jetzt das 5.000ste Objekt publiziert. Es handelt sich um ein Aquarell des Brücke-Künstlers Otto Mueller aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/17&quot;&gt;Moritzburg&lt;/a&gt; in Halle (Saale), dem Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt. Das um 1912 entstandene Werk aus der Sammlung Hermann Gerlinger wurde wahrscheinlich als Vorlage für eine Buchillustration erstellt. Mehr steht hier.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Wanzen online ... 900stes Objekt bei museum-digital:rheinland-pfalz</title>
        <published>2010-09-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-09-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/17/wanzen-online-900stes-objekt-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/17/wanzen-online-900stes-objekt-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/17/wanzen-online-900stes-objekt-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:rheinland-pfalz&lt;/a&gt; gehen gerade Wanzen online. Auch das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/object/1012&quot;&gt;900ste Objekt&lt;/a&gt; in diesem Portal ist eine Wanze, genauer: Ein weibliches Paratypus-Exemplar von “Pilophorus benjamin Rieger, 1984” aus dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/institution/13&quot;&gt;Naturhistorischen Museum in Mainz&lt;/a&gt;. “Museum ist Vielfalt” und selbstverständlich gehören in den Reigen der von Museen bewahrten Objekten auch solche für die Forschung wichtige Exemplare. Insbesondere naturhistorische Forschungsmuseen sind deshalb quasi permanent verwanzt. Mehr über das 900ste Objekt erfährt man &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/object/1012&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>200stes Objekt online bei museum-digital:owl</title>
        <published>2010-09-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-09-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/06/200stes-objekt-online-bei-museum-digitalowl/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/06/200stes-objekt-online-bei-museum-digitalowl/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/06/200stes-objekt-online-bei-museum-digitalowl/">&lt;p&gt;Das 200ste Objekt ist bei museum-digital:owl online gegangen. Es handelt sich um eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://owl.museum-digital.de/object/203&quot;&gt;Schildkröt-Puppe “Ruth”&lt;/a&gt; aus dem Jahre 1926 aus dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://owl.museum-digital.de/institution/1&quot;&gt;Lippischen Landesmuseum&lt;/a&gt; in Detmold. Gemeinsam mit “Ruth” sind noch weitere Puppen aus dieser Zeit aus dem gleichen Museum online gegangen (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://owl.museum-digital.de/objects?sv=puppe&amp;amp;suinin=1&amp;amp;done=yes&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital wird &quot;büchertauglich&quot;</title>
        <published>2010-09-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-09-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/01/museum-digital-wird-buechertauglich/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/01/museum-digital-wird-buechertauglich/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/01/museum-digital-wird-buechertauglich/">&lt;p&gt;Schon bisher war es bei museum-digital möglich ein Museumsobjekt durch unendlich viele Abbildungen darzustellen. Was fehlte, war eine übersichtliche Navigation zwischen den einzelnen Ansichten. Ein Hin- und Herklicken zwischen großer Ansicht und Thumbnail-Übersicht auf der Objektanzeigeseite war nötig. Jetzt werden die großformatigen Ansichten gemeinsam mit einer Übersicht aller Ansichten des betreffenden Objektes angezeigt, wie beispielsweise &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/singleimage.php?imagenr=2095&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Wenn zu einem Objekt sehr viele Ansichten vorliegen, dann erscheint eine eigene Navigationsleiste mit Schaltern für “vor” und “zurück” (Beispiel: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/singleimage.php?imagenr=617&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Umfangreiche Dokumente oder ein vollständig eingescanntes Buch (Beispiel: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/521&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) lassen sich damit endlich übersichtlich publizieren.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Besser finden ... &quot;Gezielte Suche&quot; bei museum-digital</title>
        <published>2010-08-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-08-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/08/30/besser-finden-gezielte-suche-bei-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/08/30/besser-finden-gezielte-suche-bei-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/08/30/besser-finden-gezielte-suche-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Ab sofort gibt es neue Möglichkeiten etwas bei museum-digital zu finden. Die Rubrik “Objekte” ist um eine “Gezielte Suche” erweitert worden (Beispiel: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/extended-object-search&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Dort ist es jetzt möglich Objekte nach jenem zu finden, mit dem sie in Beziehung stehen. Das sind z.B. Personen/Institutionen, Orte oder Zeitbegriffe. Beispielsweise lassen sich jetzt, durch Auswahl eines Personennamens, alle Objekte finden, die etwas mit dieser Person, etwa einem Maler, zu tun haben. Die Suche läßt sich durch Auswahl einer einzelnen Objektart (z.B. “Gemälde”) oder durch Eingrenzung der Art der Beziehung zwischen Objekt und Person (z.B. “gemalt”) weiter eingrenzen. Diese Suchmöglichkeiten werden noch weiter ausgebaut werden, so dass Über- und Unterbegriffe berücksichtigt werden können. Aber auch jetzt schon steht damit Allen, die gezielter suchen ein nützliches Werkzeug zur Verfügung.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Vernetzung ... Naturkundemuseum Mainz mit museum-digital bei STERNA</title>
        <published>2010-08-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-08-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/08/25/vernetzung-naturkundemuseum-mainz-mit-museum-digital-bei-sterna/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/08/25/vernetzung-naturkundemuseum-mainz-mit-museum-digital-bei-sterna/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/08/25/vernetzung-naturkundemuseum-mainz-mit-museum-digital-bei-sterna/">&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:rheinland-pfalz&lt;/a&gt; ist jetzt mit dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://science.naturalis.nl/collections/sterna-birdwatchers-portal&quot;&gt;STERNA birdwatcher-Portal&lt;/a&gt; des Museums Naturalis in Leiden verlinkt. Die Daten des STERNA-Portals werden letztlich auch in der Europeana verfügbar gemacht, so dass zumindest die Vogeldaten des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.mainz.de/nhm/&quot;&gt;Naturhistorischen Museums Mainz&lt;/a&gt; auch auf diese Weise über die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.europeana.eu/de&quot;&gt;europeana&lt;/a&gt; zugänglich sein werden. Auf den STERNA-Seiten ist eine Übersetzung der Objekttexte ins Englische zu finden. Eine Liste der Vögel des Naturhistorischen Museums im STERNA-Portal findet man &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://science.naturalis.nl/collections/sterna-birdwatchers-portal/search-results?lang=en&amp;amp;editFacet=-&amp;amp;sort=skos_preflabel+desc&amp;amp;rnax_hasTaxonConcept=&amp;amp;text=&amp;amp;mainSearchFieldType=species&amp;amp;rnax_source=Mainz+Natural+History+Museum&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch Klick auf “go to content” gelangt man zu den Einträgen bei museum-digital, durch Klick auf “about this content” gelangt man zu den Übersetzungen.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>4.500stes Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-07-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-07-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/30/4-500-stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/30/4-500-stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/30/4-500-stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Gerade wurde das 4.500ste Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt veröffentlicht. Es handelt sich um ein Objektiv von Voigtländer, ein &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/4029&quot;&gt;“Euryscop IV. No. 6”&lt;/a&gt;, aus dem Bestand des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.ifm-wolfen.de/index.php?id=110005000534&quot;&gt;Industrie- und Filmmuseums in Wolfen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Nutzung von Linked Data bei museum-digital (III)</title>
        <published>2010-07-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-07-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/27/nutzung-von-linked-data-bei-museum-digital-iii/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/27/nutzung-von-linked-data-bei-museum-digital-iii/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/27/nutzung-von-linked-data-bei-museum-digital-iii/">&lt;p&gt;Eine kleine Erweiterung hat - in allen Versionen von museum-digital - jenes Fenster erfahren, welches zusätzliche Informationen und eine Karte zu Herstellungsorten, Fundorten, … enthält. Dieses Fenster öffnet sich, wenn man hinter der entprechenden Ortsangabe auf das Wort “Info” klickt. Bisher enthielt das Fenster nur eine Karte von OpenStreetMap. Jetzt erscheinen rechts neben dieser Karte einige Angaben zum jeweiligen Ort (Einwohnerzahl, Geokoordinaten, Hierarchie und alternative Ortsnamen - auch in mehreren Sprachen). Ein Beispiel mag eine Stadtansicht von Salzwedel aus dem Johann-Friedrich-Danneil-Museum sein (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/1720&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Klickt man hinter “[Ortsbezug]… Salzwedel” auf das Wort “Info”, so öffent sich das entsprechende Fenster. Die Daten des Webservices von geonames werden gelesen und in neuer Zusammenstellung präsentiert. Der Link zu den Normdaten des TGN wurde ebenfalls in dieses Fenster verlegt. Bisher funktioniert diese Erweiterung nur bei einigen Orten - es werden bald mehr. Dort, wo diese Ergänzung noch nicht eingerichtet ist erscheinen wie bisher “[Karte]”, “[GeoNames]”, “[TGN]” hinter den Ortsnamen. Mit dieser Erweiterung vereinfacht sich die Darstellung und es erscheint nur noch “Info”.&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Rheinisches Landesmuseum Trier bei museum-digital:rheinland-pfalz</title>
        <published>2010-07-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-07-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/23/rheinisches-landesmuseum-trier-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/23/rheinisches-landesmuseum-trier-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/23/rheinisches-landesmuseum-trier-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Seit heute beteiligt sich ein weiteres Museum an museum-digital:rheinland-pfalz. Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/institution/32&quot;&gt;Rheinische Landesmuseum Trier&lt;/a&gt; hat sein erstes Objekt eingegeben, ein &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/object/890&quot;&gt;Fibel&lt;/a&gt; aus der Zeit um 315 n.Chr. Das Rheinische Landesmuseum Trier ist das 32. Museum bei museum-digital:rheinland-pfalz.&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Schulung zu museum-digital in Rheinland-Pfalz (FH Worms)</title>
        <published>2010-07-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-07-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/16/schulung-zu-museum-digital-in-rheinland-pfalz-fh-worms/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/16/schulung-zu-museum-digital-in-rheinland-pfalz-fh-worms/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/16/schulung-zu-museum-digital-in-rheinland-pfalz-fh-worms/">&lt;p&gt;Heute fand im Rechenzentrum der Fachhochschule Worms eine Schulung zur Handhabung des Eingabe- und Bearbeitungswerkzeuges von museum-digital statt. Mit vierundzwanzig Teilnehmern als zwanzig Museen war die Veranstaltung sehr gut besucht. Vertreten waren große und kleine Museen aus allen Regionen von Rheinland-Pfalz. Schon während der Veranstaltung wurden mitgebrachte Objektinformationen eingetragen und veröffentlicht.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Erster Datenexport Richtung europeana</title>
        <published>2010-07-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-07-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/10/erster-datenexport-richtung-europeana/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/10/erster-datenexport-richtung-europeana/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/10/erster-datenexport-richtung-europeana/">&lt;p&gt;Die ersten Objektangaben sind auf dem Weg von museum-digital zur &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.europeana.eu/de&quot;&gt;europeana&lt;/a&gt;. Aus 23 Museen - 21 aus Sachsen-Anhalt und jeweils eines aus Ostwestfalen-Lippe und Rheinland-Pfalz - wurden Informationen zu insgesamt 2.230 Museumsobjekten weitergeleitet. Die von museum-digital im museumdat-Format exportierten Angaben wurden mit Hilfe des Athena-Projektes in das Lido-Format und das ESE-Format überführt. Die einzelnen Datensätze im europeana eigenen ESE-Format warten jetzt auf einem griechischen Server (Athena-Projekt) darauf, von der europeana abgeholt und in deren Datenbasis integriert zu werden. Auch wenn es etwas mühsam ist: Bei museum-digital gilt die Regel, dass jedes einzelne Museum entscheidet, was mit seinen Objektangaben geschieht. Vielen war die Frist für eine Entscheidung zur Weitergabe an die europeana jedoch zu kurz. Oft galt (und gilt) es erst herauszufinden, wer letztlich die Entscheidung zur Weitergabe fällen darf (das Museum oder sein Träger?).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die jetzige Weitergabe an die europeana bezieht sich nur auf die sogenannte “Rhine-Release” mit der die europeana im Herbst 2010 ihren Status als Prototyp aufgeben und in den “operativen Betrieb” gehen möchte. Auch weiterhin werden auf dem nun eröffneten Weg Objektinformationen an die europeana weitergegeben werden können. Eine kurze Schilderung des Weges der Objektinformationen von museum-digital über Athena zur europeana findet sich hier.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Nachtrag: 4.000 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-07-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-07-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/07/nachtrag-4-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/07/nachtrag-4-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/07/nachtrag-4-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Manchmal passt man nicht auf … am 22.06. wurde das 4.000ste Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt erfasst. Wäre eine aktuelle Meldung wert gewesen - kommt dann eben hier als Nachtrag. Es handelt sich um einen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/4029&quot;&gt;Innungspokal der Schlosser von Bernburg&lt;/a&gt; aus dem Jahre 1797 im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumschlossbernburg.de/&quot;&gt;Museum Schloss Bernburg&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Nutzung von Linked Data bei museum-digital (II)</title>
        <published>2010-07-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-07-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/01/nutzung-von-linked-data-bei-museum-digital-ii/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/01/nutzung-von-linked-data-bei-museum-digital-ii/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/01/nutzung-von-linked-data-bei-museum-digital-ii/">&lt;p&gt;Ab sofort erscheinen in den kleinen Fenstern, die sich dann öffnen, wenn man hinter einen Herstellernamen, Nutzernamen, … auf das Wort “Info” klickt, nicht nur die Angaben der gnd, sondern auch die jeweils ersten Absätze der entsprechenden Wikipedia-Artikel in mehreren Sprachen. Für diese Darstellung wird die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.dbpedia.org/about/&quot;&gt;dbpedia &lt;/a&gt;genutzt. Wie bei den Angaben aus der gnd wird auch hier das entsprechende RDF-File ausgelesen und in neuer Zusammenstellung präsentiert. Unter den dort vorhandenen Angaben findet sich oft auch ein Hinweis auf eine Abbildung zur entsprechenden Person bei wikimedia. Ist dies der Fall, so wird diese Abbildung ebenfalls in das Fenster für Personenangaben eingebunden. Als Beispiel mag das Gemälde “Lesende Magdalena” des Anton Graff dienen (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/1131&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Klickt man auf das Wort “Info” hinter dem Malernamen so öffnet sich ein Fenster mit den Angaben der gnd, einem Bild des Malers und Wikipedia-Auszügen in sechs Sprachen. Es zeigt sich, dass diese Auszüge durchaus unterschiedlich sind - nicht nur in der Sprache. Die Nutzung der dbpedia erfolgt vollautomatisch und verlangt keine Eingaben oder Bearbeitungen.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Nutzung von Linked Data bei museum-digital</title>
        <published>2010-06-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-06-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/30/nutzung-von-linked-data-bei-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/30/nutzung-von-linked-data-bei-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/30/nutzung-von-linked-data-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Ab sofort werden in allen Versionen von museum-digital die weiterführenden Angaben zu Herstellern, Nutzern, … direkt aus der GND (PND) der Nationalbibliothek bezogen. Es werden dazu die RDF-Ausspielungen der GND-Datensätze ausgelesen und bei museum-digital in einem eigenen Fenster neu zusammengestellt und ausgespielt. Als Beispiel mag das Gemälde des Michiel van Miereveld geben, welches Luise de Colligny zeigt (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/3122&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Klickt man dort auf “Info” hinter dem Namen des Malers oder der Dargestellten öffnet sich dieses Fenster mit den Angaben der DND. Vorteil dieser Lösung ist, dass sie stets aktuell ist. Korrigiert die Nationalbioliothek ihre Angaben so sind die Korrekturen sofort auch bei museum-digital sichtbar.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Präsentation von museum-digital auf dem VII. Rheinischen Museumstag in Oberhausen</title>
        <published>2010-06-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-06-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/28/praesentation-von-museum-digital-auf-dem-vii-rheinischen-museumstag-in-oberhausen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/28/praesentation-von-museum-digital-auf-dem-vii-rheinischen-museumstag-in-oberhausen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/28/praesentation-von-museum-digital-auf-dem-vii-rheinischen-museumstag-in-oberhausen/">&lt;p&gt;Der siebte Rheinische Museumstag, veranstaltet vom &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museumsverband-rheinland.de/&quot;&gt;Verband Rheinischer Museen e.V.&lt;/a&gt;, fand am 28.06.2010 in Oberhausen statt. Thema der Veranstaltung war die Frage, wie Museen auf Web 2.0 und Soziale Netzwerke reagieren sollten oder könnten. Auch museum-digital, das selbst keine reine Web 2.0 - Anwendung ist (im Sinne von Facebook oder Twitter), wurde vorgestellt. Der Fokus der Präsentation lag, dem Thema der Veranstaltung gemäß, darauf, welche Anknüpfungspunkte für web 2.0 durch etwas wie museum-digital geschaffen werden. Letztlich ist die These der Präsentation, dass - bei allem Hype um Aktualität und Eventpräsentation, für welche web 2.0-Aktivitäten (wieder im Sinne von Facebook und Twitter) gut geeignet sein mögen - eine Präsentation des Aspektes von “Museum”, welche den Kern von Museumsarbeit, die Arbeit mit Objekten in den Mittelpunkt stellt, nicht vergessen werden sollte. Facebook oder Twitter mögen gut geeignet sein, um kurzfristig auf ein Happening aufmerksam zu machen, ein Museum als sammelnde, bewahrende und forschende Einrichtung zu präsentieren, dürfte an diesen Stellen aber nicht leicht sein. Die Präsentation zeigt, welche Reichweiten mit einem Projekt wie museum-digital möglich sind und dass, auch mit einem solchen Projekt, web-communities hervorragend erreicht werden können.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital:rheinland-pfalz erhält Landesförderung</title>
        <published>2010-06-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-06-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/21/museum-digitalrheinland-pfalz-erhaelt-landesfoerderung/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/21/museum-digitalrheinland-pfalz-erhaelt-landesfoerderung/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/21/museum-digitalrheinland-pfalz-erhaelt-landesfoerderung/">&lt;p&gt;Das Rheinland-Pfälzische Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur hat mit Schreiben vom 22.06.2010 eine Förderung für das Projekt „Digitalisierung von Kulturgut“ des Museumsverbands mit dem Portal &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/&quot;&gt;www.museum-digital.de/rlp&lt;/a&gt; bewilligt. Ziel der Förderung ist die Optimierung der Eingabe- und Überleitungsmöglichkeiten des Portals sowie die Aufbereitung der Daten durch den Museumsverband. Jetzt kann der Ausbau gezielt vorangetrieben und der Export für &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.europeana.eu/de&quot;&gt;EUROPEANA&lt;/a&gt; in die Wege geleitet werden.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Land Sachsen-Anhalt fördert museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-06-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-06-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/16/land-sachsen-anhalt-foerdert-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/16/land-sachsen-anhalt-foerdert-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/16/land-sachsen-anhalt-foerdert-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Das Kultusministerium Sachsen-Anhalt unterstützt auch dieses Jahr die Initiative „&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:Sachsen-Anhalt&lt;/a&gt;“. Um die Inhalte auch für übergeordnete Portale interessant zu machen, werden die Angaben aus den Museen mit Normdaten zu Ortsangaben (u.a. TGN, Geonames) und vor allem Personenangaben (PND, ADB/NDB, ULAN) verknüpft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiterhin werden die im Rahmen eines vom Land geförderten Forschungsprojektes zur “Archäologie der anhaltischen Fürsten” recherchierten Museums-Objekte in „museum-digital:Sachsen-Anhalt“ publiziert.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Kann ich&#39;s bei google finden? museum-digital.de als Antwortversuch</title>
        <published>2010-06-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-06-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/11/kann-ichs-bei-google-finden-museum-digital-de-als-antwortversuch/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/11/kann-ichs-bei-google-finden-museum-digital-de-als-antwortversuch/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/11/kann-ichs-bei-google-finden-museum-digital-de-als-antwortversuch/">&lt;p&gt;&lt;object height=&quot;355&quot; id=&quot;__ss_4665208&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=schoenebeckpub-100702041130-phpapp02&amp;amp;stripped_title=Kann-ich&#39;s-bei-google-finden?&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; height=&quot;355&quot; name=&quot;__sse4665208&quot; src=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=schoenebeckpub-100702041130-phpapp02&amp;amp;stripped_title=kann-ich&#39;s-bei-google-finden&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vortrag gehalten auf einer gemeinsamen Tagung der Kulturdezernenten der Städte Sachsen-Anhalts und Niedersachsens in Schönebeck (Elbe) am 11.06.2010. Aufgeführt werden Grundgedanken zu Museen und zum Internet aus denen heraus die Initiative museum-digital.de in Sachsen-Anhalt ins Leben gerufen wurde. Sinn und Zweck des Publizierens von Museums-Objektinformationen werden am Beispiel “museum-digital” thematisiert.&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>1.000stes Objekt bei museum-digital:thüringen</title>
        <published>2010-06-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-06-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/01/1-000stes-objekt-bei-museum-digitalthueringen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/01/1-000stes-objekt-bei-museum-digitalthueringen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/01/1-000stes-objekt-bei-museum-digitalthueringen/">&lt;p&gt;Bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://thue.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:thüringen&lt;/a&gt; wurde jetzt das 1.000ste Objekt erfasst. Es handelt sich um eine “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://thue.museum-digital.de/object/1037&quot;&gt;Standflasche für die Aufbewahrung von Essenzen, Boonekamp-Grdst.&lt;/a&gt;” - Grundstoff zur Alkoholveredelung sozusagen. Das Objekt stammt aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://thue.museum-digital.de/institution/35&quot;&gt;Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>Vorstellung von museum-digital:sachsen-anhalt auf Jahrestagung MV Baden-Württemberg</title>
        <published>2010-05-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-05-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/05/07/vorstellung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-auf-jahrestagung-mv-baden-wuerttemberg/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/05/07/vorstellung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-auf-jahrestagung-mv-baden-wuerttemberg/">&lt;p&gt;&lt;object height=&quot;355&quot; id=&quot;__sse4013951&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=kleinanfangen-100508000619-phpapp01&amp;amp;stripped_title=klein-anfangen-stetig-aufbauen&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; height=&quot;355&quot; name=&quot;__sse4013951&quot; src=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=kleinanfangen-100508000619-phpapp01&amp;amp;stripped_title=klein-anfangen-stetig-aufbauen&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der Frühjahrstagung des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museumsverband-bw.de/&quot;&gt;Museumsverbandes Baden-Württemberg&lt;/a&gt; im Landesmuseum Württemberg (Stuttgart) wurde museum-digital:sachsen-anhalt vorgestellt. Die Tagung stand unter dem Motto: “Schmale und breite Wege in den Datenhimmel”. Sie behandelte die Publikation von Objektinformationen am ersten und die Inventarisierung von Objekten am zweiten Tag. Der Vortrag über museum-digital:sachsen-anhalt trug den Titel: “Klein anfangen, stetig aufbauen …”. In ihm wurde gezeigt, was nach den ersten 14 Monaten museum-digital:sachsen-anhalt erreicht worden ist, wie museum-digital entstand und wie es mit museum-digital möglich ist, die Anforderungen an die einzelnen Museen niedrig zu halten und trotzdem jedem beteiligten Museum, ob groß oder klein, die Möglichkeit gegeben wird, seine Objektinformationen ins Internet zu stellen.&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Startseite von www.museum-digital.de neu gestaltet</title>
        <published>2010-05-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-05-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/05/03/startseite-von-www-museum-digital-de-neu-gestaltet/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/05/03/startseite-von-www-museum-digital-de-neu-gestaltet/">&lt;p&gt;Die Startseite von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de/&quot;&gt;www.museum-digital.de&lt;/a&gt; wurde - zunächst versuchsweise - neu gestaltet. Die rechte Spalte gibt jetzt stets Auskunft über die zuletzt eingefügten Objekte in irgendeinem der einzelnen Portale. Von dieser Seite aus besteht jetzt auch die Möglichkeit, die neuesten Objekteingaben der jeweiligen Portale einzeln als RSS-Feed zu abonnieren (in der linken Spalte). So kann man über Neuzugänge immer auf dem laufenden bleiben.&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>3.500 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-04-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-04-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/29/3-500-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/29/3-500-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/29/3-500-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Insbesondere durch einen reichen Zufluss von Objektinformationen aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/15&quot;&gt;Kulturstiftung DessauWörlitz&lt;/a&gt; hat die Zahl der bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.org/&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; veröffentlichten Objekte heute die 3.500 Marke überschritten. Unter den Neuzugängen befinden sich Kupferstiche, Möbel und Gemälde. Darunter eines, welches &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/3559&quot;&gt;Gustav Adolf II. von Schweden&lt;/a&gt; zeigt.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Woche der runden Zahlen! 3.333 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-04-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-04-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/16/woche-der-runden-zahlen-3-333-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/16/woche-der-runden-zahlen-3-333-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/16/woche-der-runden-zahlen-3-333-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Nach &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de&quot;&gt;Rheinland-Pfalz&lt;/a&gt; (mit 600 Objekten), &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://thue.museum-digital.de&quot;&gt;Thüringen&lt;/a&gt; (mit 700 Objekten) und &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://owl.museum-digital.de&quot;&gt;Ostwestfalen-Lippe&lt;/a&gt; (mit 100 Objekten) hat jetzt auch &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; eine runde Zahl vorzuweisen. Die Zahl erfasster Objekte stieg auf 3.333. Erreicht wurde dies mit einem Objekt aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/17&quot;&gt;Stiftung Moritzburg - Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt&lt;/a&gt;. Das Objekt selbst ist eine von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Ludwig_Kirchner&quot;&gt;Ernst Ludwig Kirchner&lt;/a&gt; 1908 gestaltete Mitgliedskarte für die passiven Mitglieder der Künstlergruppe Brücke (KGB).&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/16/woche-der-runden-zahlen-3-333-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/kgb110.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Woche der runden Zahlen? 100 Objekte bei museum-digital:owl</title>
        <published>2010-04-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-04-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/15/woche-der-runden-zahlen-100-objekte-bei-museum-digitalowl/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/15/woche-der-runden-zahlen-100-objekte-bei-museum-digitalowl/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/15/woche-der-runden-zahlen-100-objekte-bei-museum-digitalowl/">&lt;p&gt;Dies scheint eine Woche der runden Zahlen zu sein, nachdem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:rheinland-pfalz&lt;/a&gt; die Zahl von 600 Objekten erreicht hatte wurden es bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://thue.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:thüringen&lt;/a&gt; 700 Objekte. Jetzt hat auch &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://owl.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:owl&lt;/a&gt; (Ostwestfalen-Lippe) die 100 Objekte-Marke überschritten. Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://owl.museum-digital.de/object/103&quot;&gt;100ste Objekt&lt;/a&gt; ist ein Hans Christian Andersen Gedenkteller aus dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://owl.museum-digital.de/institution/5&quot;&gt;Deutschen Märchen- und Wesersagenmuseum&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>Runde Zahl: 700 Objekte bei museum-digital:thüringen</title>
        <published>2010-04-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-04-14T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/14/runde-zahl-700-objekte-bei-museum-digitalthueringen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/14/runde-zahl-700-objekte-bei-museum-digitalthueringen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/14/runde-zahl-700-objekte-bei-museum-digitalthueringen/">&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://thue.museum-digital.de/object/735&quot;&gt;Das 700ste Objekt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://thue.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digtial:thüringen&lt;/a&gt; wurde jetzt das 700ste Objekt publiziert: Ein historisches Etikett von Nordhäuser Ur-Doppel-Korn der Firma Joseph Seidel aus der Zeit um 1914. Das Objekt stammt aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.thueringen.de/de/museen/nordhausen/Traditionsbrennerei/content.html&quot;&gt;Echten Nordhäuser Traditionsbrauerei&lt;/a&gt;. Man muss ja nicht überall auf Jubiläen und runde Zahlen mit Sekt anstoßen …&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/14/runde-zahl-700-objekte-bei-museum-digitalthueringen/kuemmel120.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>600 Objekte bei museum-digital:rheinland-pfalz</title>
        <published>2010-04-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-04-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/13/600-objekte-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/13/600-objekte-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Heute wurde bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:rheinland-pfalz&lt;/a&gt; das 600ste Objekt eingestellt. Es handelt sich um den &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/object/700&quot;&gt;undeformierten Schädel des Urpferdes Propalaeotherium voigti&lt;/a&gt;, der sich im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/institution/13&quot;&gt;Naturhistorischen Museum Mainz&lt;/a&gt; (Landessammlung für Naturkunde Rheinland-Pfalz) befindet.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Die ersten 50 Objekte bei museum-digital:owl (Ostwestfalen-Lippe)</title>
        <published>2010-03-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-03-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/03/28/die-ersten-50-objekte-bei-museum-digitalowl-ostwestfalen-lippe/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/03/28/die-ersten-50-objekte-bei-museum-digitalowl-ostwestfalen-lippe/">&lt;p&gt;Heute wurde das fünfzigste Objekt bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://owl.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:owl&lt;/a&gt; erfasst. Das erst seit kurzem bestehende und noch im Aufbau befindliche Portal wächst und wächst. Noch stammen die meisten Daten vornehmlich aus einem einzelnen Museum - dem Lippischen Landesmuseum. Das wird sich aber bald ändern.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>SWR (Südwestrundfunk) weist auf museum-digital hin</title>
        <published>2010-03-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-03-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/03/19/swr-suedwestrundfunk-weist-auf-museum-digital-hin/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/03/19/swr-suedwestrundfunk-weist-auf-museum-digital-hin/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/03/19/swr-suedwestrundfunk-weist-auf-museum-digital-hin/">&lt;p&gt;Unter der Überschrift ‘&lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Der Artikel beim SWR&quot; href=&quot;http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=6142668/11he4og/index.html&quot;&gt;Selten zu sehende Objekte im “Museum digital”&lt;/a&gt;’ weist der Südwestrundfunk in einer aktuellen Meldung auf museum-digital.de hin. Anlaß für diese Meldung ist, dass museum-digital:rheinland-pfalz nun mit 580 Objekten Online verfügbar ist. Die Pilotphase, in der es vor allem um das “wie Online stellen” ging, nähert sich ihrem Ende. Auch von der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museumsverband-rlp.de/&quot;&gt;Seite des Museumsverbandes Rheinland-Pfalz&lt;/a&gt; führt jetzt ein Link direkt zu museum-digital. Eine Pressemitteilung des Museumsverbandes ist hier (Update 7.7.2025: Link tot, daher entfernt) zu finden.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Mehr als 3.000 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-02-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-02-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/25/mehr-als-3-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/25/mehr-als-3-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/25/mehr-als-3-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Heute wurde das 3000ste Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt online gestellt: Eine &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Geht zur Kleinbildkamera Exakta II bei museum-digital&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/3084&quot;&gt;Kleinbilddamera vom Typ “Exakta II”&lt;/a&gt; aus dem Industrie- und Filmmuseum in Wolfen. Schon wenige Minuten später fanden mehrere historische Gemälde der Kulturstiftung DessauWörlitz ihren Weg in das Portal. Vielfalt wird sichtbar …&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital:thüringen online</title>
        <published>2010-02-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-02-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/18/museum-digitalthueringen-online/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/18/museum-digitalthueringen-online/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/18/museum-digitalthueringen-online/">&lt;p&gt;Mit dem Anfügen von Impressum und Kontaktdaten wurde es soweit, dass auch museum-digital:thüringen öffentlich online gehen konnte. Seit heute ist dieser Zugang zu Objekten aus Museen Thüringens - an dem im Hintergrund schon länger gearbeitet wurde - einfach erreichbar unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://thue.museum-digital.de&quot;&gt;www.museum-digital.de/thue&lt;/a&gt;. Aktuell sind über diesen Zugang 429 Objekte aus 30 Museen zugänglich. Das können schnell mehr werden …&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Fünfte Sammlung von museum-digital:sachsen-anhalt im michael-portal</title>
        <published>2010-02-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-02-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/08/fuenfte-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-im-michael-portal/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/08/fuenfte-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-im-michael-portal/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/08/fuenfte-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-im-michael-portal/">&lt;p&gt;Als zweite digitale Sammlung des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumschlossbernburg.de/&quot;&gt;Museums Schloss Bernburg&lt;/a&gt; ist die “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/15&quot;&gt;Südseesammlung&lt;/a&gt;” in das deutsche michael-portal (deutschlandweites Verzeichnis digitaler Sammlungen) aufgenommen worden. Von hier aus wird sie ihren Weg in das europäische Michael-Portal finden. Die Südseesammlung aus Bernburg ist bereits die fünfte Sammlung von museum-digital:sachsen-anhalt, die hier verzeichnet wurde.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Artikel über museum-digital in Bitterfelder Zeitung</title>
        <published>2010-02-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-02-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/02/artikel-ueber-museum-digital-in-bitterfelder-zeitung/">&lt;p&gt;Die “Bitterfelder Zeitung” brachte heute einen ausführlichen Artikel über das Online-Stellen von Museumsobjekten und die Bedeutung die solches für Museen und darüber hinaus haben kann. Der Titel des Artikels lautet: “Frischzellen fürs lokale Gedächtnis”. Zum Artikel geht es &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1260693561479&amp;amp;openMenu=1012902&amp;amp;calledPageId=1012902958319&amp;amp;listid=1018348861749&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital:owl - Erstes Objekt online</title>
        <published>2010-01-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-01-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/01/29/museum-digitalowl-erstes-objekt-online/">&lt;p&gt;Auf einem Treffen der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsinitiative-owl.de/&quot;&gt;Museumsinitiative in OWL&lt;/a&gt; im Historischen Museum Bielefeld wurde heute das erste Objekt bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://owl.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:owl&lt;/a&gt; online gestellt. Es handelt sich um eine historische Fotografie aus dem Stadtmuseum Gütersloh. Zu einem der Schwerpunkte dieses Museums gehört die Medizingeschichte, es passt deshalb gut, dass dieses erste Objekt einen historischen Krankenfahrstuhl zeigt.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Erste Kartenansichten bei museum-digital</title>
        <published>2010-01-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-01-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/01/25/erste-kartenansichten-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/01/25/erste-kartenansichten-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Nicht jeder kennt jeden Ort und mancher interessiert sich dafür, wo etwas geschah. Bei museum-digital sind jetzt die Orte zu Objekt-Ereignissen [z.B. Ort des Herstellens, Ort des Zeichnens, …] auf einer Karte abrufbar. Hinter der Anzeige der jeweiligen Ortsbezeichnung erscheint (jedenfalls für Orte in Deutschland) der Link zu einer Kartenansicht. Ein Klick darauf öffnet ein Fenster (Dank an highslide JS) in dem sich eine Karte (Dank an OpenStreetMap) mit dem jeweiligen Ort in der Mitte befindet.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Zwanzigstes Museum bei museum-digital:rheinland-pfalz</title>
        <published>2010-01-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-01-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/01/21/zwanzigstes-museum-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/01/21/zwanzigstes-museum-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Die Zahl der Museen, die sich bei museum-digital:rheinland-pfalz beteiligen ist auf 20 angestiegen. Das 20. Museum ist das im Aufbau befindliche docu center Ramstein, welches sich einem wichtigen Aspekt der Landesgeschichte widmet (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/institution/20&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Zweistufiges Suchen jetzt möglich</title>
        <published>2010-01-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-01-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/01/17/zweistufiges-suchen-jetzt-moeglich/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/01/17/zweistufiges-suchen-jetzt-moeglich/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/01/17/zweistufiges-suchen-jetzt-moeglich/">&lt;p&gt;Wenn man bisher bei museum-digital ein Objekt gefunden hatte, dann erschienen am linken Rand der Ausgabeseite Links auf Objekte, die in gewisser Weise ähnlich sind (gemeint ist Ähnlichkeit in Gebrauch und Genese, weniger in der physischen Manifestation). War zum Beispiel das gefundene Objekt in Magdeburg hergestellt worden, so erschien auf der linken Seite ein Link zur Seite aller Objekte, die in Beziehung zu “Magdeburg” stehen. Diese Seite war jedoch unspezifisch. Soll heißen, es wurden Objekte, die in irgendeiner Beziehung zu Magdeburg stehen aufgeführt. Jetzt ist es möglich von dieser Seite aus die Beziehungsart weiter einzugrenzen, also eine Seite der Objekte, die in Magdeburg “hergestellt” wurden aufzurufen, aber ebenso eine Seite der Objekte, die in Magdeburg “genutzt” oder eine Seite mit Dokumenten, die in Magdeburg “ausgefertigt” wurden. In gleicher Weise konnte man vorher schon alle Objekt in Beziehung zu z.B. Johann Wilhelm Ludwig Gleim finden. Jetzt kann man die Objekte, die ihn “zeigen” von den Briefen, die er “empfangen” oder “verfasst” hat, trennen.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>2.500 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-01-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-01-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/01/15/2-500-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/01/15/2-500-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/01/15/2-500-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Die Anzahl der bei museum-digital:sachsen-anhalt verzeichneten Objekte beträgt jetzt mehr als 2.500. Das 2.500ste Objekt war ein im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/13&quot;&gt;Gleimhaus &lt;/a&gt;verwahrter handschriftlicher Brief den Johann Friedrich Wilhelm Zachariä wahrscheinlich am 16. Januar 1757 an Johann Wilhelm Ludwig Gleim schrieb.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2010/01/15/2-500-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/100h_14165244341.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Vierte Sammlung von museum-digital:sachsen-anhalt im michael-portal</title>
        <published>2009-12-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-12-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/18/vierte-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-im-michael-portal/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/18/vierte-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-im-michael-portal/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/18/vierte-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-im-michael-portal/">&lt;p&gt;Mit der Sammlung “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/objects?s=collection:295&quot;&gt;Fotokameras&lt;/a&gt;” des Industrie- und Filmmuseums Wolfen ist nach der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/200&quot;&gt;Sammlung von Fahnen&lt;/a&gt; etc. des Museums Schloß Bernburg, der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/36&quot;&gt;Porträtgemäldesammlung &lt;/a&gt;des Gleimhauses in Halberstadt und der Sammlung “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/objects?s=collection:237&quot;&gt;Filmkameras&lt;/a&gt;” des Industrie- und Filmmuseums jetzt die vierte bei museum-digital:sachsen-anhalt vorliegende digitale Sammlung in das michael-portal (deutschlandweites Verzeichnis digitaler Sammlungen) aufgenommen worden. Von hier aus wird sie ihren Weg in das europäische Michael-Portal finden.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Sechzigstes Museen bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-12-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-12-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/15/sechzigstes-museen-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/15/sechzigstes-museen-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/15/sechzigstes-museen-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Heute wurde das sechzigste Museum bei museum-digital:sachsen-anhalt aufgenommen: Das Altmärkische Museum in Stendal. Es ist zunächst vertreten mit vier Objekten aus zwei Sammlungen (Beschreibungen folgen). Zum Eintrag geht es &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/106&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Die Gesamtzahl der erfassten Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt erhöht sich damit auf aktuell 2106.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Mehr als 2.000 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt online</title>
        <published>2009-12-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-12-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/10/mehr-als-2-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-online/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/10/mehr-als-2-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-online/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/10/mehr-als-2-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-online/">&lt;p&gt;Heute wurde das 2.000ste Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt aufgenommen. Ein preußischer Reserve-Infanterie-Offiziershelm, auch Pickelhaube genannt, aus der Zeit um 1900. Das historische Objekt stammt aus dem Kreismuseum Osterburg.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital:sachsen-anhalt in Newsletter der Staatskanzlei</title>
        <published>2009-12-04T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-12-04T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/04/museum-digitalsachsen-anhalt-in-newsletter-der-staatskanzlei/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/04/museum-digitalsachsen-anhalt-in-newsletter-der-staatskanzlei/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/04/museum-digitalsachsen-anhalt-in-newsletter-der-staatskanzlei/">&lt;p&gt;Eine kurze Erwähnung fand museum-digital:sachsen-anhalt im Newsletter der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt. Auf S. 5 des aktuellen Newsletters wird unter der Überschrift:“Museen des Landes künftig in Deutscher Digitaler Bibliothek” auf das Vorhaben aufmerksam gemacht. Mehr finden sich &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/fileadmin/Elementbibliothek/Bibliothek_Politik_und_Verwaltung/Bibliothek_StK/Wochenspiegel/Newsletter_2009/Newsletter_48-09.pdf&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Ein Schritt weiter - museum-digital:sachsen-anhalt auf dem Weg zur europeana</title>
        <published>2009-11-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-11-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/29/ein-schritt-weiter-museum-digitalsachsen-anhalt-auf-dem-weg-zur-europeana/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/29/ein-schritt-weiter-museum-digitalsachsen-anhalt-auf-dem-weg-zur-europeana/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/29/ein-schritt-weiter-museum-digitalsachsen-anhalt-auf-dem-weg-zur-europeana/">&lt;p&gt;Am 23. und 24.11. fand in Athen ein Workshop des Athena-Projektes statt. Veranstaltet hatte ihn die Arbeitsgruppe 7 des Projektes, welche zuständig ist, Software zu entwickeln, um den Weg von europäischen Museumsdaten zur &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.europeana.eu/de&quot;&gt;europeana&lt;/a&gt; zu erleichtern. Dafür haben Informatiker der Nationalen Technischen Universität ein Datenumformungswerkzeug entwickelt, welches auf dem Workshop vorgestellt wurde. Als Test- und Ausgangsmaterial für die Entwicklung des Werkzeugs waren die Objektangaben von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; verwendet worden. Auf dem Workshop wurde nun den Teilnehmen erläutert, wie sie, auch ohne nach Griechenland zu reisen, Daten mit diesem Werkzeug heraufladen und so umformen können, dass diese in die europeana integriert werden können. Auch hierfür wurden Angaben aus Sachsen-Anhalt verwendet. Gleich nach der Veranstaltung wurden von Deuschland aus weitere Daten zur Umformung geschickt - was sich als problemlos erwies. Im Ergebnis sind jetzt mehr als 1.800 Objekte aus Sachsen-Anhalt einen Schritt weiter gekommen - auf dem Weg zur Integration in die europeana. Wann diese dann letztlich von Athen aus nach Den Haag (zur europeana) weitergegeben werden ist leider noch unklar.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Artikel über museum-digital in Lokalausgabe Stendal der Volksstimme</title>
        <published>2009-11-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-11-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/21/artikel-ueber-museum-digital-in-lokalausgabe-stendal-der-volksstimme/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/21/artikel-ueber-museum-digital-in-lokalausgabe-stendal-der-volksstimme/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/21/artikel-ueber-museum-digital-in-lokalausgabe-stendal-der-volksstimme/">&lt;p&gt;Wie die Mitteldeutsche Zeitung hat gestern auch die Volksstimme (in der Lokalausgabe Stendal) museum-digital:sachsen-anhalt zum Thema gemacht. Unter dem Titel “Tangermünder Geschichtsschätze sind jetzt im weltweiten Netz zu sehen” wird über die Zuarbeit des Tangermünder Museums, die trotz der intensiven Vorbereitungen der 1000-Jahr-Feier der Stadt, geleistet wurde, berichtet. Anschließend wird die Absicht von museum-digital ins Licht gesetzt. Den Artikel finden Sie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.volksstimme.de/vsm/saxo/lokalausgaben/stendal/?em_cnt=1550992&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Mitteldeutsche Zeitung berichtet über museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-11-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-11-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/20/mitteldeutsche-zeitung-berichtet-ueber-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/20/mitteldeutsche-zeitung-berichtet-ueber-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/20/mitteldeutsche-zeitung-berichtet-ueber-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Unter der Überschrift “Fahnen aus Anhalt flattern als Testversion in Griechenland” ist jetzt in der Mitteldeutschen Zeitung ein Artikel über museum-digital:sachsen-anhalt erschienen. Statt den Inhalt zu wiederholen, einfach ein Link: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1257341736392&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Die Bezeichnung “Universalsammlung für Sachsen-Anhalt” ist eigentlich eine schöne Formulierung dafür, wohin das Projekt strebt.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital:sachsen-anhalt: Das 50. Museum</title>
        <published>2009-11-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-11-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/19/museum-digitalsachsen-anhalt-das-50-museum/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/19/museum-digitalsachsen-anhalt-das-50-museum/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/19/museum-digitalsachsen-anhalt-das-50-museum/">&lt;p&gt;… und wächst und wächst und … Heute ist das 50ste Museum zu museum-digital:sachsen-anhalt hinzugekommen, das Kreismuseum Osterburg mit zunächst vier seiner Sammlungen und sieben Objekten.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Vorstellung von museum-digital auf Workshop des Athena-Projektes in Köln</title>
        <published>2009-11-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-11-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/18/vorstellung-von-museum-digital-auf-workshop-des-athena-projektes-in-koeln/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/18/vorstellung-von-museum-digital-auf-workshop-des-athena-projektes-in-koeln/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/18/vorstellung-von-museum-digital-auf-workshop-des-athena-projektes-in-koeln/">&lt;p&gt;Im Rahmen eines zweiten Workshops des Instituts für Museumsforschung (SMB-PK) und des Bibliotheksservice-Zentrums Baden Württemberg am Rande der exponatec-Messe in Köln wurde am 18. November 2009 museum-digital (vor allem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt;) erneut vorgestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie beim ersten Workshop in Stuttgart (5.11.2009) wurde demonstriert, dass mit museum-digital eine einfache - und vor allem eine an realen Ausgangsbedingungen orientierte - Möglichkeit geschaffen wurde, Museums-Objekt-Daten gemeinsam ins Internet zu stellen. Durch die Publikation im Netz (das Schaffen eines Online-Zugangs zu den Informationen) wird eine Grundbedingung für die Mitwirkung an der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.europeana.eu/de&quot;&gt;europeana&lt;/a&gt; erfüllt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Workshop stand im Zeichen des Athena-Projektes - eines Projektes im Kontext des Aufbaues der europeana, welches europäischen Museen das Beitragen zur europeana erleichtern soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Update: Die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://files.museum-digital.org/de/Praesentationen/2009-11-18-Europeana-fuer-Alle-Koeln_SRE.pdf&quot;&gt;Präsentation&lt;/a&gt; kann nun im &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/files-museum-digital-org-archiv-von-praesentationen-und-dokumenten-zu-museum-digital/&quot;&gt;Dokumentenarchiv&lt;/a&gt; gefunden werden.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Museumsinitiative Ostwestfalen-Lippe will mit museum-digital arbeiten</title>
        <published>2009-11-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-11-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/13/museumsinitiative-ostwestfalen-lippe-will-mit-museum-digital-arbeiten/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/13/museumsinitiative-ostwestfalen-lippe-will-mit-museum-digital-arbeiten/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/13/museumsinitiative-ostwestfalen-lippe-will-mit-museum-digital-arbeiten/">&lt;p&gt;Die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsinitiative-owl.de/&quot;&gt;Museumsinitiative in Ostwestfalen-Lippe&lt;/a&gt; gab auf der Herbsttagung der Vereinigung Westfälischer Museen in Arnberg am 13.11.2009 bekannt, Objekte der beteiligten Museen künftig mit museum-digital ins Netz stellen zu wollen.&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Vorstellung von museum-digital auf Tagung der Vereinigung Westfälischer Museen</title>
        <published>2009-11-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-11-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/13/vorstellung-von-museum-digital-auf-tagung-der-vereinigung-westfaelischer-museen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/13/vorstellung-von-museum-digital-auf-tagung-der-vereinigung-westfaelischer-museen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/13/vorstellung-von-museum-digital-auf-tagung-der-vereinigung-westfaelischer-museen/">&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Projekt Vorstellung in Arnsberg, 13.11.2009&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/39539/wwwmuseumdigitalde-vorstellung-auf-tagung-des-vwm&quot;&gt;Projekt Vorstellung in Arnsberg, 13.11.2009&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;object height=&quot;355&quot; style=&quot;margin: 0px;&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=arnsberg20091113p-091113160947-phpapp01&amp;amp;stripped_title=wwwmuseumdigitalde-vorstellung-auf-tagung-des-vwm&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; height=&quot;355&quot; src=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=arnsberg20091113p-091113160947-phpapp01&amp;amp;stripped_title=wwwmuseumdigitalde-vorstellung-auf-tagung-des-vwm&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;View more &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/&quot;&gt;presentations&lt;/a&gt; from &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/39539&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anläßlich der Herbsttagung der Vereinigung Westfälischer Museen in Arnberg am 13.11.2009 wurde museum-digital vorgestellt. Das Thema der gut besuchten Tagung lautete “Museum-digital im Internet”. Ziel der Veranstaltung war es einen Überblick über gegenwärtige Aktivitäten und Möglichkeiten der Publikation von Museumsobjektinformationen zu geben. Die Präsentation von museum-digital hob diesesmal besonders auf den Aspekt der Fokussierung auf die Veröffentlichung von Informationen ab. Selbstverständlich stehen sich eine gut gemachte Objekt-Dokumentation und eine nutzerorientierte Veröffentlichung in keinerlei Weise gegenüber. Museum-digital ist flexibel genug, Daten direkt aus einer guten Dokumentation zu übernehmen. Die Frage ist vielmehr jene nach dem “gut” oder “gut gemacht” - im Hinblick auf Veröffentlichung. In der Präsentation wurden die in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/&quot;&gt;Sachsen-Anhalt&lt;/a&gt; (und für Sachsen-Anhalt) erarbeiteten Maßstäbe vorgestellt. Andernorts kann man museum-digital natürlich mit anderen Vorgaben oder Maßstäben betreiben.&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Vorstellung von museum-digital auf Workshop des athena-Projektes in Stuttgart</title>
        <published>2009-11-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-11-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/05/vorstellung-von-museum-digital-auf-workshop-des-athena-projektes-in-stuttgart/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/05/vorstellung-von-museum-digital-auf-workshop-des-athena-projektes-in-stuttgart/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/05/vorstellung-von-museum-digital-auf-workshop-des-athena-projektes-in-stuttgart/">&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Projekt Vorstellung in Stuttgart, 05.11.2009&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/39539/museumdigital-prsentation-in-stuttgart-20091105&quot;&gt;Projekt Vorstellung in Stuttgart, 05.11.2009&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;object height=&quot;355&quot; style=&quot;margin: 0px;&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=stgt200911052-091106014859-phpapp01&amp;amp;stripped_title=museumdigital-prsentation-in-stuttgart-20091105&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; height=&quot;355&quot; src=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=stgt200911052-091106014859-phpapp01&amp;amp;stripped_title=museumdigital-prsentation-in-stuttgart-20091105&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;View more &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/&quot;&gt;presentations&lt;/a&gt; from &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/39539&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id=&quot;links&quot;&gt;Im Rahmen eines Workshops des Instituts für Museumsforschung (SMB-PK) und des Bibliotheksservice-Zentrums Baden Württemberg im Württembergischen Landesmuseum, Stuttgart wurde am 05. November 2009 museum-digital (vor allem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt;) vorgestellt. Es wurde demonstriert, dass mit museum-digital eine einfache - und vor allem eine an realen Ausgangsbedingungen orientierte - Möglichkeit geschaffen wurde, Museums-Objekt-Daten gemeinsam ins Internet zu stellen. Durch die Publikation im Netz (das Schaffen eines Online-Zugangs zu den Informationen) wird eine Grundbedingung für die Mitwirkung an der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.europeana.eu/de&quot;&gt;europeana&lt;/a&gt; erfüllt. Die Veranstaltung stand im Zeichen des Athena-Projektes - eines Projektes im Kontext des Aufbaues der europeana, welches europäischen Museen das Beitragen zur europeana erleichtern soll.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Das 1.500 Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt online</title>
        <published>2009-11-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-11-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/03/das-1-500-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-online/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/03/das-1-500-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-online/">&lt;p&gt;Heute wurde das 1.500 Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt online gestellt. Ein &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/1578&quot;&gt;Kriegsgefangenenlager - Geldschein&lt;/a&gt; im Wert von “1 Mark” aus der Zeit des ersten Weltkrieges. “Mannschaftsgefangenlager Alten-Grabow” heißt es auf dem Schein. Das Objekt stammt aus dem Landesmünzkabinett, Stiftung Moritzburg.&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital auf Tagung des Verbandes Rheinischer Museen</title>
        <published>2009-10-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-10-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/26/museum-digital-auf-tagung-des-verbandes-rheinischer-museen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/26/museum-digital-auf-tagung-des-verbandes-rheinischer-museen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/26/museum-digital-auf-tagung-des-verbandes-rheinischer-museen/">&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.museum-digital.de : Worum geht&#39;s dabei eigentlich&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/39539/wwwmuseumdigitalde-worum-gehts-dabei-eigentlich&quot;&gt;www.museum-digital.de : Worum geht’s dabei eigentlich&lt;/a&gt;&lt;object height=&quot;355&quot; style=&quot;margin: 0px;&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=troisdorf20091026-091030134857-phpapp01&amp;amp;rel=0&amp;amp;stripped_title=wwwmuseumdigitalde-worum-gehts-dabei-eigentlich&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; height=&quot;355&quot; src=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=troisdorf20091026-091030134857-phpapp01&amp;amp;rel=0&amp;amp;stripped_title=wwwmuseumdigitalde-worum-gehts-dabei-eigentlich&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;View more &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/&quot;&gt;presentations&lt;/a&gt; from &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/39539&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der diesjährigen Tagung des Verbandes Rheinischer Museen wurde in Troisdorf museum-digital vorgestellt. In einer etwas ausführlicheren Präsentation wurde gezeigt, wie in sehr kurzer Zeit mit sehr wenig Mitteln sehr viel erreicht werden konnte. Am Ende der abschließenden Diskussion waren sich die Teilnehmer einig, dass die von der Arbeitsgemeinschaft Digitalisierung des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.mv-sachsen-anhalt.de/&quot;&gt;Museumsverbandes Sachsen-Anhalt&lt;/a&gt; entwickelte Software von museum-digital auch für die rheinischen Museen ein Werkzeug sein könnte, um Informationen über Museumsobjekte gemeinsam über das Internet zugänglich zu machen. Insbesondere die Orientierung darauf, den Aufwand (für die Museen) zu reduzieren und dennoch Informationen in bestmöglicher Qualität (aus Nutzersicht) ins Internet zu stellen wurde gewürdigt. Die Präsentation über den aktuellen Stand (Oktober 2009), über die rasante Entwicklung von museum-digital (online seit April 2009) sowie über bereits gesammelte Erfahrungen und bisher entwickelte Konzepte finden Sie hier (für eine größere Ansicht auf “full” unterhalb des Bildes klicken).&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Dritte digitale Sammlung von museum-digital : sachsen-anhalt im michael-portal</title>
        <published>2009-10-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-10-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/20/dritte-digitale-sammlung-von-museum-digital-sachsen-anhalt-im-michael-portal/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/20/dritte-digitale-sammlung-von-museum-digital-sachsen-anhalt-im-michael-portal/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/20/dritte-digitale-sammlung-von-museum-digital-sachsen-anhalt-im-michael-portal/">&lt;p&gt;Wie bereits die Sammlung von Fahnen etc. des Museums Schloß Bernburg und die Porträtgemäldesammlung des Gleimhauses in Halberstadt, so ist jetzt auch die über museum-digital : sachsen-anhalt zugängliche Sammlung “Schmalfilmkameras” des Industrie- und Filmmuseums Wolfens in das michael-portal (deutschlandweites Verzeichnis digitaler Sammlungen) aufgenommen worden. Von hier aus wird sie ihren Weg in das europäische Michael-Portal finden.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Mehr als 1.250 Objekte bei museum-digital : sachsen-anhalt verzeichnet</title>
        <published>2009-10-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-10-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/17/mehr-als-1-250-objekte-bei-museum-digital-sachsen-anhalt-verzeichnet/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/17/mehr-als-1-250-objekte-bei-museum-digital-sachsen-anhalt-verzeichnet/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/17/mehr-als-1-250-objekte-bei-museum-digital-sachsen-anhalt-verzeichnet/">&lt;p&gt;Mit der Aufnahme der Sammlung “Schmalfilmkameras” des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.ifm-wolfen.de/&quot;&gt;Industrie- und Filmmuseums Wolfen&lt;/a&gt; (IFM) ist die Gesamtzahl der bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital : sachsen-anhalt&lt;/a&gt; verzeichneten Objekte auf mehr als 1.250 Objekte angestiegen. Die Beschreibung der Sammlung finden Sie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/237&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Sie können auch in der Sammlung suchen (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/objects?s=collection:237&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital:sachsen-anhalt auf Tagung des MV Mecklenburg-Vorpommern</title>
        <published>2009-10-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-10-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/11/museum-digitalsachsen-anhalt-auf-tagung-des-mv-mecklenburg-vorpommern/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/11/museum-digitalsachsen-anhalt-auf-tagung-des-mv-mecklenburg-vorpommern/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/11/museum-digitalsachsen-anhalt-auf-tagung-des-mv-mecklenburg-vorpommern/">&lt;p&gt;Im Rahmen einer Präsentation der Aktivitäten des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt und seiner Mitgliedsmuseen wurde den Teilnehmern der Herbsttagung des Museumsverbandes Mecklenburg-Vorpommern auch museum-digital:sachsen-anhalt als ein Beispiel aktiver Selbsthilfe vorgestellt.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Eingrenzung der Suche bei museum-digital:sachsen-anhalt möglich</title>
        <published>2009-10-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-10-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/05/eingrenzung-der-suche-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-moeglich/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/05/eingrenzung-der-suche-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-moeglich/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/05/eingrenzung-der-suche-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-moeglich/">&lt;p&gt;Ab sofort ist es möglich, bei museum-digital:sachsen-anhalt Objekte aus einem einzelnen Museum (Beispiel: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/4&quot;&gt;Museum Schloss Bernburg&lt;/a&gt;) oder aus einer einzelnen Sammlung (Beispiel: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/36&quot;&gt;Porträtsammlung Freundschaftstempel&lt;/a&gt; des Gleimhauses in Halberstadt) zu suchen. Auch die Navigation in der linken Spalte ist angepasst.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital in Prag vorgestellt</title>
        <published>2009-09-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-09-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/30/museum-digital-in-prag-vorgestellt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/30/museum-digital-in-prag-vorgestellt/">&lt;p&gt;Auf einem Workshop mit ca. 70 Teilnehmern aus tschechischen Museen wurde museum-digital im Prager National Museum - als Beispiel dafür, dass die Hindernisse für eine kollektive Präsentation von Museumsobjekten im Internet vergleichsweise leicht zu überwinden sind - vorgestellt. Der Workshop fand im Rahmen des Athena-Projektes (eContentplus) statt, welches Museen den Weg zur aufzubauenden europeana erleichtern soll. Mehr zur Tagung finden sie hier.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Normdaten der D-NB bei museum-digital::sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-09-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-09-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/27/normdaten-der-d-nb-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/27/normdaten-der-d-nb-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/27/normdaten-der-d-nb-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Seit heute gibt es bei museum-digital:sachsen-anhalt zu “Akteuren”, d.h. Herstellern, Malern, Sammlern … von Objekten - soweit vorhanden die entsprechenden Personendaten der Deutschen Nationalbibliothek per Klick hinter dem Namen. Hier werden andere Schreibweisen des Namens, Lebensdaten und z.B. auch Bücher über die jeweilige Person aufgelistet. Zudem gibt es jetzt Internetlinks zu Akteuren. Ein Beispiel findet sich &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/1132&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>1.000 Objekte bei museum-digital::sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-09-24T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-09-24T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/24/1-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/24/1-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/24/1-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Bei museum-digital::sachsen-anhalt hat die Zahl der erfassten Objekte heute die 1.000 Marke überschritten. Das 1.000ste Objekt war eine historische fotografische Aufnahme von Arbeiterinnen einer Schuhfabrik in Burg bei Magdeburg (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/1076&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Zweite Sammlung von museum-digital::sachsen-anhalt bei www.michael-portal.de</title>
        <published>2009-09-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-09-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/23/zweite-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-bei-www-michael-portal-de/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/23/zweite-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-bei-www-michael-portal-de/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/23/zweite-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-bei-www-michael-portal-de/">&lt;p&gt;Als zweite digitale Sammlung bei museum-digital:sachsen-anhalt ist die “Porträtsammlung Freundschaftstempel” des Gleimhauses Halberstadt im deutschen michael-portal verzeichnet worden. Der Eintrag findet sich hier.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Erste Sammlung von museum-digital::sachsen-anhalt bei www.michael-portal.de</title>
        <published>2009-09-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-09-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/18/erste-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-bei-www-michael-portal-de/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/18/erste-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-bei-www-michael-portal-de/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/18/erste-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-bei-www-michael-portal-de/">&lt;p&gt;Durch die Veröffentlichung der Angaben zu den einzelnen Fahnen, Wimpeln und Schärpen, … in museum-digital ist die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/200&quot;&gt;Fahnensammlung des Museums Schloss Bernburg&lt;/a&gt; zu einer online erreichbaren und durchsuchbaren digitalen Sammlung geworden. Seit heute ist sie als solche im Verzeichnis digitaler Sammlungen in Deutschland www.michael-portal.de vertreten. Auf diese Weise wird sie auch in das europäische michael-Portal integriert werden. Sie kann dann auch von jemandem gefunden werden, der lieber in ungarisch, finnisch oder einer anderen Sprache entsprechende Sammlungen sucht.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Erster Massenimport bei museum-digital::rheinland-pfalz</title>
        <published>2009-09-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-09-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/13/erster-massenimport-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/13/erster-massenimport-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/13/erster-massenimport-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Objekte aus der volkskundlichen Sammlung des Museums Herxheim wurden in einem ersten Massendaten-Import in museum-digital::rheinland-pfalz integriert. Die Objekte bereichern das Portal thematisch um Textilproduktion (Handwerk), Tabakanbau und -verarbeitung, ländliche Architektur und vieles weitere volkskundlich und historisch Interessante. Die Objekte finden Sie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/objects?instnr=16&amp;amp;gesusa=103&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Erste Veranstaltung zu museum-digital in Rheinland-Pfalz</title>
        <published>2009-08-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-08-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/31/erste-veranstaltung-zu-museum-digital-in-rheinland-pfalz/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/31/erste-veranstaltung-zu-museum-digital-in-rheinland-pfalz/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/31/erste-veranstaltung-zu-museum-digital-in-rheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Unter dem Titel “Digitale Sammlungs- und Objketinformationen im Internet” fand am 31.08.2009 in Ludwigshafen eine erste Veranstaltung zu &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/&quot;&gt;www.museum-digital.de/rlp&lt;/a&gt; statt. Berichtet wurde über die bisherigen Erfahrungen in Sachsen-Anhalt und in Rheinland-Pfalz. Die bisher bestehenden Möglichkeiten der Datenintegration und die in Sachsen-Anhalt von der AG Digitalisierung getroffenen Verabredungen, etwa zu Bildgrößen und Umfang von Einzelinformationen zu Objekten, wurden vorgestellt. Die Teilnehmer aus ca. 20 Museen des Bundeslandes wollen den Aufbau der gemeinsamen Plattform zur Publikation von Objektinformation weiter vorantreiben.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Zweiter &quot;Massendatenimport&quot; bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-08-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-08-22T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/22/zweiter-massendatenimport-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/22/zweiter-massendatenimport-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/22/zweiter-massendatenimport-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Der zweite “Massendatenimport” wurde bei museum-digital:sachsen-anhalt durchgeführt. Die importierten Objekte waren vor allem Porträts aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/objects?instnr=13&amp;amp;gesusa=36&quot;&gt;Porträtgemäldesammlung des Gleimhauses&lt;/a&gt; in Halberstadt. Zeitgenössische Gemälde von beinahe allen, die Rang und Namen unter den Spätaufklärern hatten, sind damit über die Projektseiten findbar. Die Gesamtzahl der enthaltenen Objekte wurde durch diesen Zuwachs auf über 750 gesteigert.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Bernburger Fahnen bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-08-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-08-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/15/bernburger-fahnen-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/15/bernburger-fahnen-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Gleich ein ganzer Schwung Fahnen, Schärpen, Wimpel … aus den &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/16&quot;&gt;kleineren Sammlungen&lt;/a&gt; des Museums Schloss Bernburg wurde jetzt in museum-digital:sachsen-anhalt integriert. Etliche dieser Fahnen stammen von Musik-, Sport-, Knappen- oder anderen Vereinen aus Bernburg und Umgebung. Mehrere Schärpen, vergeben z.B. von Innungen an ihre Mitglieder zur Feier von Jubiläen sind vorhanden. Eine Fahne mit welcher “die Töchter der Stadt” die siegreichen Heere begrüßen, die 1871 aus Frankreich zurückkehrten, fehlt ebenfalls nicht (-&amp;gt; &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/687&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) … Die Gesamtzahl der erfassten Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt stieg hiermit auf über 650 an.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/15/bernburger-fahnen-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/200w_IV_58_183.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>ABR und museum-digital</title>
        <published>2009-08-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-08-14T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/14/abr-und-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/14/abr-und-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/14/abr-und-museum-digital/">&lt;p&gt;Im Arbeitskreis Berliner Regionalmuseen (ABR) wurde eine Arbeitsgruppe gegründet um auf der Basis von museum-digital Informationen über Objekte gemeinsam online zu stellen. Zunächst sollen Museums- und (Teil-) Sammlungsbeschreibungen zusammengetragen werden.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Kaum geschrieben, schon überholt ...</title>
        <published>2009-08-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-08-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/12/kaum-geschrieben-schon-ueberholt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/12/kaum-geschrieben-schon-ueberholt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/12/kaum-geschrieben-schon-ueberholt/">&lt;p&gt;Kaum geschrieben, dass die Zahl der beteiligten Museum bei museum-digital:sachsen-anhalt nunmehr 30 betrage, kommt mit dem Winkelmann-Museum Stendal das 31. Museum hinzu. Und auch die 199 hier für museum-digital:rheinland-pfalz vermeldeten Objekte haben sich jetzt auf die leichter sprechbare 200 erhöht. Es geht voran, Schritt für Schritt.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>30. Museum bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-08-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-08-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/11/30-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/11/30-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/11/30-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Mit dem Museum Wasserburg Egeln und dem ehrwürdigen Naumann-Museum in Köthen steigt die Zahl der bei museum-digital:sachsen-anhalt vertretenen Museen auf 30. Das Spektrum könnte kaum breiter sein: Von Groß bis Klein und von Naturkunde bis moderne Kunst. Die Zahl der Sammlungen ist auf 125 angestiegen. Jetzt wird es Zeit, auch die Sammlungen und ihre Beschreibungen besser such - und findbar zu machen.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Fast 200 Objekte bei museum-digital:rheinland-pfalz</title>
        <published>2009-08-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-08-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/08/fast-200-objekte-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/08/fast-200-objekte-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/08/fast-200-objekte-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Das Museum am Strom - Hildegard von Bingen ist jetzt mit mehr als 30 Objekten bei museum-digital:rheinland-pfalz vertreten. Die Gesamtzahl der hier erfassten Objekte erhöht sich damit auf 199.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>26. Museum bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-07-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/29/26-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/29/26-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/29/26-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Mit den Städtischen Museen Tangermünde ist jetzt das 26. Museum bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/&quot;&gt;www.museum-digital.de/san&lt;/a&gt; vertreten. Zur bisher einzigen verzeichneten Teilsammlung dieses Museums (der Museen) fehlt leider noch die Beschreibung, aber das wird schon noch …&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>150. Objekt bei museum-digital:rheinland-pfalz</title>
        <published>2009-07-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/23/150-objekt-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Ein Herbarbogen des Naturhistorischen Museums in Mainz von Ludwig Geisenheyner aus dem Jahre 1874 ist das 150ste Objekt, welches bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital.de/rlp/&lt;/a&gt; aufgenommen wurde.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>Verbesserte Anzeigekontrolle</title>
        <published>2009-07-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/10/verbesserte-anzeigekontrolle/">&lt;p&gt;Seit heute ist die Kontrolle der Anzeige von Objektangaben bei museum-digital:sachsen-anhalt wesentlich leichter zu handhaben. Quasi per Mausklick lassen sich jetzt einzelne Objekte aus der Anzeige herausnehmen. Nötig wurde dies, weil doch immer wieder Informationen gefunden werden, die es ratsam erscheinen lassen eine erneute Prüfung der Rechtefragen durchzuführen. Das entsprechende Objekt kann jetzt während einer solchen Prüfung zeitweilig ausgeblendet werden. Das wurde sogleich umgesetzt - die Zahl der angezeigten Objekte sank (einige Rechte sollen erst geprüft werden).&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>Mehr als 550 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-07-09T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-09T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/09/mehr-als-550-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Mit ersten Werken der regionalen modernen Kunst aus der Sammlung &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/13&quot;&gt;“Gegenwartskunst aus dem Mitteldeutschen Raum”&lt;/a&gt; des Museums Schloss Bernburg, wurde heute die Marke von 550 bei museum-digital:sachsen-anhalt erfassten Objekten überschritten.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/09/mehr-als-550-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/200w_44.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Vorstellung auf Athena-Working-Group Meeting</title>
        <published>2009-07-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/06/vorstellung-auf-athena-working-group-meeting/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/06/vorstellung-auf-athena-working-group-meeting/">&lt;p&gt;Auf einer Sitzung der Working Group 2 des Athena-Projektes (EU gefördert im europeana-Kontext) wurde museum-digital:sachsen-anhalt erneut vorgestellt. Den zahlreichen internationalen Vertretern wurden Absicht, Funktionsweise, Software und vor allem Erfahrungen und Begründungen für das Projekt museum-digital erläutert. Die Ausgangssituation, in der Museen oft erst ein konkreter Weg für die Publikation von Objektdaten im Internet, aufgezeigt werden muß ist in vielen europäischen Ländern ähnlich. Unerwartet war das große Interesse an einer Übernahme der Software von museum-digital - die selbst aber noch viel zu sehr in der Entwicklung ist.&lt;/p&gt;
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        <title>Neue Suchmöglichkeit eingerichtet</title>
        <published>2009-07-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/05/neue-suchmoeglichkeit-eingerichtet/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/05/neue-suchmoeglichkeit-eingerichtet/">&lt;p&gt;Eine neue Suchmöglichkeit wurde programmiert. Jetzt ist es möglich, alle Objekte, welche in Beziehung zu gleichen Personen / Institutionen, Zeiten oder Orten stehen von einem Objekt aus aufzurufen. Vorerst ist diese Möglichkeit nur bei museum-digital:sachsen-anhalt verwirklicht. Wenn man also auf ein Objekt gestoßen ist, welches 1920 hergestellt wurde, dann kann man von der Objektansicht aus alle Objekte aufrufen, die ebenfalls in Beziehung zu 1920 stehen. Viel Sinn macht diese z.B. Funktion bei Werken von Künstlern. Hat man eines gefunden - findet man auch die anderen.&lt;/p&gt;
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        <title>Reiss-Engelhorn-Museen: Seiten neu gestaltet</title>
        <published>2009-07-04T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-04T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/04/reiss-engelhorn-museen-seiten-neu-gestaltet/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/04/reiss-engelhorn-museen-seiten-neu-gestaltet/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/04/reiss-engelhorn-museen-seiten-neu-gestaltet/">&lt;p&gt;Die Seiten der Testversionen mit Objektdaten und Inventarisierungsfotos aus den Reiss-Engelhorn-Museen (Sammlung Fayencen) wurden gründlich umgestaltet. Sie haben jetzt ein eigenes Design. Die Begrenzungen der Funktionalitäten wurden behoben. Jetzt kann hier in gleicher Weise gesucht und gefunden werden, wie bei museum-digital:sachsen-anhalt. Die Texte der Seiten sind natürlich noch Platzhalter …&lt;/p&gt;
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        <title>Projektvorstellung beim Arbeitskreis Regionalmuseen Berlin</title>
        <published>2009-07-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/03/projektvorstellung-beim-arbeitskreis-regionalmuseen-berlin/">&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.org/&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; als Beispiel nehmend wurden die bisher gesammelten Erfahrungen beim kooperativen Publizieren von Objektinformationen im Internet auf einer Sitzung der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.regionalmuseen-berlin.de/&quot;&gt;Arbeitsgemeinschaft Berliner Regionalmuseen&lt;/a&gt; vorgestellt. Auch wurden die Konzeption, die Umsetzung und die Möglichkeiten der dahinter liegenden Software vorgestellt. Beschlossen wurde, einen speziellen Arbeitskreis zu gründen, der sich ausschließlich mit dieser Frage (Gemeinsame Internet-Publikation) beschäftigt.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>100. Objekt bei museum-digital:rheinland-pfalz</title>
        <published>2009-07-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/02/100-objekt-bei-museum-digitalrheinland-pfalz/">&lt;p&gt;Das einhundertste Objekt wurde bei museum-digital:rheinland-pfalz aufgenommen. Die Collage “Canadian Steps” von Alexander Mohr aus dem Stadtmuseum Simeonstift in Trier.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>21. Museum in Sachsen-Anhalt beteiligt</title>
        <published>2009-07-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/02/21-museum-in-sachsen-anhalt-beteiligt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/02/21-museum-in-sachsen-anhalt-beteiligt/">&lt;p&gt;Das Hütten- und Technikmuseum Ilsenburg ist seit heute - mit zunächst drei Objekten aus drei Sammlungen - als 21. Museum bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.org/&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; dabei (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/66&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Display of Single Images Updated</title>
        <published>2009-07-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/2009/07/01/display-of-single-images-updated/">&lt;p&gt;The page for displaying a single image of an object now features a link back to the object’s description. Thus, a way from the image to the object is opened also for users who reached the image from elsewhere. If, for example, a user came to the image page from Google, they can use the new link to access the relevant object information. Previously, this would not have been possible.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Einzelbild-Ansicht überarbeitet</title>
        <published>2009-07-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/01/einzelbild-ansicht-ueberarbeitet/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/01/einzelbild-ansicht-ueberarbeitet/">&lt;p&gt;Die Einzelansicht einer Objektabbildung wurde mit einem Link zur Objektbeschreibung versehen. Nur so ist auch der “Rückweg” möglich. D. h. falls jemand durch Google oder auf anderem Wege direkt zu einer Einzelansicht gelangt, kann er nun auch die Objektinformationen zur Ansicht abrufen. Das war vordem nicht möglich. (Beispiel)&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>Rheinland-Pfalz: Erstes Objekt des Stadtmuseums Trier erfasst</title>
        <published>2009-07-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/01/rheinland-pfalz-erstes-objekt-des-stadtmuseums-trier-erfasst/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/01/rheinland-pfalz-erstes-objekt-des-stadtmuseums-trier-erfasst/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/01/rheinland-pfalz-erstes-objekt-des-stadtmuseums-trier-erfasst/">&lt;p&gt;Das erste Objekt aus dem Stadtmuseum Simeonstift in Trier (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de/object/87&quot;&gt;Marktkreuz Trier&lt;/a&gt;) wurde heute bei museum-digital.de/rlp erfasst.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>Sachsen-Anhalt: 500 Objekte online</title>
        <published>2009-06-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-06-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/06/30/sachsen-anhalt-500-objekte-online/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/06/30/sachsen-anhalt-500-objekte-online/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/06/30/sachsen-anhalt-500-objekte-online/">&lt;p&gt;Heute wurden Angaben und Ansichten zum 500. Objekt online gestellt. In den letzten Tagen hat sich vor allem das schnelle Anwachsen des Fundus aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/37&quot;&gt;Grafiksammlung des Gleimhauses&lt;/a&gt; in Halberstadt bemerkbar gemacht.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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