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    <title>museum-digital:blog - alindemann</title>
    <subtitle>Ein Blog über museum-digital und die breitere Digitalisierung im Museumsbereich.</subtitle>
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    <updated>2022-07-05T00:00:00+00:00</updated>
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        <title>Gemeinsam auf dem Weg in die digitale Welt - Ein Verbundprojekt der Museen im Landkreis Potsdam-Mittelmark</title>
        <published>2022-07-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-07-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Doris Patzer</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Doris Patzer (Lkr. Potsdam-Mittelmark) und Arne Lindemann (Museumsverband Brandenburg)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Museumslandschaft des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20201202072310/https://www.potsdam-mittelmark.de/nc/de/freizeit-tourismus/reisefuehrer/museen/&quot;&gt;Landkreises Potsdam-Mittelmark&lt;/a&gt; ist im brandenburgischen Vergleich eine besondere. Mit 43 Museen hat sie zum einen die höchste Dichte an Museen. Dabei handelt es sich zu knapp zwei Dritteln um vereinsgetragene Einrichtungen. Zum anderen sind die Museen sehr jung, meist aus ehrenamtlichem Engagement in den 1990er Jahren gegründet, und sie widmen sich weniger der breiten Lokalgeschichte, sondern sammeln oft zu Spezialthemen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Profilschärfung auf Landkreisebene&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr 2020 haben sich 23 dieser Museen für ein Digitalisierungsprojekt zusammengetan. Initiator war der Landkreis, der schon seit vielen Jahren die Vernetzung der Museen in Potsdam-Mittelmark fördert und konzeptionelle Impulse setzt. Grundlage dafür ist die im Jahr 2011 entwickelte Museumskonzeption, die der Landkreis in Kooperation mit dem Museumsverband Brandenburg verfasste. Die Konzeption zielt darauf, auf Basis der Sammlungsbestände der Museen, übergreifende Schwerpunktthemen herauszuarbeiten, um das museale Profil der Museumslandschaft zu schärfen und Potenziale für eine abgestimmte Weiterentwicklung der Sammlungen zu schaffen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./Jerusalemraum_blau-1024x681.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./3-Reckahn_-_Herrenhaus_08.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./Spargelmuseum2_2018-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./Loewig-Haus-3_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;1) Bischofresidenz Burg Ziesar; 2) Rochow-Museum Reckahn; 3) Spargelmuseum Beelitz; 4) Roger-Loewig-Haus Bad Belzig (© Alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Dafür wurden die vielfältigen Spezialthemen der Museen zu den Schwerpunkten: „Kreativität in der Region“, „Zuhause und unterwegs“, „Grenzüberschreitungen und Mobilität“, „Obst- und Gemüsegarten vor den Toren der Großstadt“ und „Landmarken“ gebündelt. Mit der Digitalisierung von Teilbeständen aus den Museen sollte nun diese Museumskonzeption fortgeschrieben werden. Finanziert wurde das Projekt über die Digitalisierungsförderung des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/&quot;&gt;Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur&lt;/a&gt;. Antragsteller und Koordinator des Projekts war der Landkreis, der bei der Durchführung vom Museumsverband Unterstützung erhielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vom Auftaktworkshop in die Praxis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt startete mit einem ganztägigen Workshop, auf dem diskutiert wurde, ob die 2011 benannten Schwerpunktthemen weiterhin Gültigkeit besitzen bzw. welche Themen hinzugekommen sind oder an Relevanz verloren haben. Dann ging es darum, dazu aussagekräftige Objekte aus der eigenen Sammlung zu identifizieren. Dies war ein nicht immer leichtes Unterfangen, galt es doch, Allgemeines auf Konkretes herunterzubrechen. Letztendlich benannte jedes Museum fünf bis zehn Objekte, die es zu digitalisieren und für die Veröffentlichung vorzubereiten galt. Ein Kurzseminar führte im Rahmen des Auftaktworkshops in die Grundlagen der Objektfotografie ein. Ein kleiner Schreibworkshop beschäftigte sich mit der Frage, wie ein griffiger Objekttext für das Internet aussieht.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./1656059291728-1024x768.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Auftaktworkschop zum Projekt im Februar 2020 in Werder (Havel), CC0&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darüber hinaus erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/&quot;&gt;Museumsportal museum-digital.de&lt;/a&gt;, in das die Objektbilder- und Daten eingepflegt werden sollten. Hier ging es darum, welche Metadaten und Bildformate für die Objektpräsentation erforderlich sind. Bei der praktischen Umsetzung, die ungefähr ein halbes Jahr in Anspruch nahm, unterstützten Expertinnen und Experten die Museen: bei der Objektfotografie die Fotografin Kerstin Weßlau (Langerwisch) und der Fotograf Wolfgang Lorenz (Lehnin) sowie bei der Erstellung der Objektdaten und -texte die Digitalisierungsfachfrau Anja Schnapka (Potsdam). Letztendlich wurden knapp 200 Objekte digitalisiert und in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; erfasst.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./Oelgemaelde-blick-auf-baumgartenbruecke-von-hannah-schreiber-de-grahl-45741-1024x842.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Ölgemälde “Blick auf Baumgartenbrücke” von Hannah Schreiber-de Grahl, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62571&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Museum der Havelländischen Malerkolonie / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./anker-fuer-vakuum-strangpresse-44783-1024x950.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Anker für Vakuum-Strangpresse, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=60914&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Ziegeleimuseum Glindow / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./tafelgemaelde-zur-gruendung-des-klosters-lehnin-44875-1024x653.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Tafelgemälde zur Gründung des Klosters Lehnin (Siboldlegende), &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=61194&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin Museum im Zisterzienserkloster Lehnin / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./pferdemoorschuh-44023-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Pferdemoorschuh, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=59145&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Heimatstube und Kulturscheune Kähnsdorf / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./ruebenpresse-44026-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Zuckerrübenpresse, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=59148&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Heimatstube und Kulturscheune Kähnsdorf / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./berlinfahrkoffer-von-emilie-schultze-44801-1024x682.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Berlinfahrkoffer von “Emilie Schultze”, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=60954&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Stadtmuseum Werder (Havel) +++IN PLANUNG+++ / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./stacheldraht-vom-grenzgebiet-mit-papierblume-45854-1024x819.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Stacheldraht vom Grenzgebiet mit Papierblume, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62756&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Museumsprojekt Kleinmachnow / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./schmetterlingskasten-eines-potsdamer-lehrers-45226-1024x758.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Schmetterlingskasten, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=61780&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Schulmuseum Reckahn / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./schuhmacherwerkzeug-im-regal-44236-800x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Schumacherwerkzeug, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=59668&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Heimatmuseum der Stadt Ziesar / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./flach-halbwebstuhl-19-jahrhundert-45749-898x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Flach-Halbwebstuhl, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62584&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Handweberei „Henni Jaensch-Zeymer“ / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./einsteins-sommerhaus-45452-1024x668.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Zeichnung Einsteins Sommerhaus, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62064&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Initiativkreis Albert-Einstein-Haus Caputh e.V. im Bürgerhaus Caputh / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./portraetbild-christian-morgenstern-44905-767x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Portraitbild Christian Morgensternvon Anna Gestrich, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=61258&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Christian Morgenstern Literaturmuseum / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./kugelwaschmaschine-45665-682x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Kugelwaschmaschine Scando, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62502&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Heimatmuseum Stadt Teltow / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./gemaelde-maerkische-landschaft-44864-1024x816.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Gemälde Märkische Landschaften von Roger Loewig, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=61149&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Wolfgang Woizick / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gemeinsame&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Online-Ausstellung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Abschluss des Projekts bildete die digitale Ausstellung „&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?&amp;amp;tid=1024&quot;&gt;Posthorn, Pinsel, Prinzenapfel – Museen im Landkreis Potsdam-Mittelmark&lt;/a&gt;“. Die mit dem Ausstellungsmodul von museum-digital erstellte Schau führt die digitalisierten Objekte unter den vorher miteinander diskutierten Schwerpunktthemen zusammen. Auf diese Weise ist eine pointierte Gesamtschau zur Geschichte des Landkreises entstanden, die die Vielfalt der Museen abbildet aber auch gleichzeitig den einzelnen Museen Raum gibt, sich selbst zu präsentieren. Positiver und gewollter Nebeneffekt ist, dass durch die gemeinsame Präsentation die Sichtbarkeit der Museen im Internet gefördert wird. Die Ausstellung kann zukünftig mit neuen Themen und Objekten erweitert werden. Sie ist damit ein stets aktuelles Abbild der lebendigen Museumslandschaft Potsdam-Mittelmark.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Archivalien zur Industriegeschichte digitalisieren und sichtbar machen</title>
        <published>2022-06-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-06-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag des Museumsverbands des Landes Brandenburg e. V.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Land Brandenburg ist ein Land der Industriekultur. Zahlreiche Technik- und Industriemuseen, aber auch Stadt- und Regionalmuseen, erzählen in ihren Ausstellungen und museumspädagogischen Angeboten über die industrielle Entwicklung des Landes seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Neben eindrucksvollen Denkmälern und Objekten, bewahren die Museen oft umfangreiche archivalische Bestände der brandenburgischen Industriegeschichte. Hierzu gehören Dokumente, Briefwechsel, Fotos, Konstruktionspläne, Brigadetagebücher, Filme, Töne usw..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr als 6500 digitalisierte Archivalien&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine erste zusammenfassende &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/fileadmin/Publikationen/Schriftgut_Technik_2012_End.pdf&quot;&gt;&lt;strong&gt;Übersicht zu den Beständen von 20 Museen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; gab der Museumsverband im Jahr 2012 heraus. Diese Übersicht bot einen ersten Einblick in die Vielfalt und den Umfang der Überlieferung, zeigte aber auch, dass die archivgerechte Ordnung und Strukturierung der Bestände, ihre sachgerechte Lagerung sowie ihre Erfassung noch in den Anfängen steckte. In den folgenden Jahren bemühten sich die Museen punktuell um eine Verbesserung der Lage. Damit die Archivalien aber langfristig erhalten, sichtbar und nutzbar sind, fehlt nach wie vor in vielen Museen die archivgerechte Ordnung, Strukturierung und digitale Erfassung der Bestände sowie eine flächendeckende Übersicht darüber, zu welchen Industriezweigen und Betrieben eine Überlieferung in den Museen vorhanden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das im Jahr 2021 vom Museumsverband Brandenburg durchgeführte Verbund-Digitalisierungs-Projekt „Industriearchive digitalisieren und sichtbar machen“ hat hierfür nun eine nachhaltige Basis geschaffen. An dem Projekt beteiligten sich 21 Museen. Es wurden über 6500 Archivalien digitalisiert sowie neue Features für die Erfassung, Präsentation und Datenweitergabe von Archivalien in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt; entwickelt und implementiert sowie eine Visualisierung der Archivalien mit dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://vikusviewer.fh-potsdam.de/&quot;&gt;Vikus-Viewer der FH-Potsdam&lt;/a&gt; veröffentlicht. Darüber hinaus fand für die Projektteilnehmer*innen ein Workshop zum Umgang mit Archivalien statt. Das Projekt wurde in enger Kooperation mit dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://bb-wa.de/&quot;&gt;Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv&lt;/a&gt; und der Landesfachstelle für &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.fh-potsdam.de/hochschule-karriere/organisation/assoziierte-einrichtungen/landesfachstelle-archive-und-oeffentliche-bibliotheken-brandenburg&quot;&gt;Archive und Öffentliche Bibliotheken Brandenburg&lt;/a&gt; durchgeführt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Digitalisierung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die archivalische Überlieferung zur brandenburgischen Industriegeschichte in den Museen ist sehr heterogen. Dies bezieht sich sowohl auf den Umfang als auch auf die Bestandsart, die von großformatige Plänen und Karten über Flyer und Kataloge, gebundenes Schriftgut wie Musterbücher, Betriebschroniken oder Brigadetagebücher, Fotografien, Betriebszeitschriften bis hin zu Videos und Tönen reicht. Ziel des Projekts war es, möglichst jede Bestandsart exemplarisch zu digitalisieren, was auch gelungen ist. Ein Schwerpunkt stellten dabei Karten und Pläne dar, die wegen ihrer meist großen Formate Museen bei der Digitalisierung vor Probleme stellen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./0029-1024x741.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Technische Zeichnung, Stahlgittermast (Mast 17) auf dem Funkerberg Königs Wusterhausen, Sende und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen, CC BY-NC&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./lfc0007-1024x737.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./pwb0003-1024x649.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;1) Technische Zeichnung, Rückspiegel eines Motorollers, VEB Industriewerke Ludwigsfelde, Museum für Stadt und Techik Ludwigsfelde, CC BY-NC-SA; 2) Bauplan, Zweiflammrohrkessel, VEB Brauerei und Hefefabrik Pritzwalk, Museumsfabrik Pritzwalk, CC BY-NC&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Die Digitalisierung wurde in der Regel über externe Fachfirmen organisiert. Zwei Museen realisierten die Digitalisierung hausintern. Bei der Patentpapierfabrik Hohenofen lagen bereits Digitalisate von teilweise stark beschädigten Plänen vor, deren Lesbarkeit durch die Schäden (dunkle Auflagerungen, Falzmarken, Deformationen und Verfärbungen) stark beeinträchtigt war. Exemplarisch wurde hier erprobt, wie solche Pläne digital wieder aufbereitet werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neue Funktionen in museum-digital&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Plattform &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt; hat sich inzwischen als der zentrale Präsentationsort von Kulturgut brandenburgischer Museen entwickelt. Immer mehr Museen entschließen sich außerdem dazu, museum-digital auch als Inventarisierungssoftware zu nutzen. Der Fokus der Plattform auf museale Objektbestände machte bisher die Erfassung und Präsentation archivalischer Bestände schwierig, vor allem wenn es um die Gliederung von Beständen (Tektonik), das Erfassen zusammenhängender Konvolute oder die Präsentation mehrseitigen Schriftguts ging. Im Zuge des Projekts konnte museum-digital in diese Richtung weiter ertüchtigt werden. Zum einen ist es nun mit der Hierarchisierung von Sammlungen möglich Tektoniken abzubilden. Eine neue Funktion ermöglicht das Verschlagworten von Sammlungen, womit eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://ex.musdig.org/industriearchive-brandenburg&quot;&gt;museumsübergreifende Auflistung von Archivbeständen in einer Art Findbuch&lt;/a&gt; möglich ist.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./Screenshot-2022-06-23-at-14-42-29-Objekte-Raster-Seite-1-museum-digital-brandenburg-1024x461.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;“Findbuch” zur Industriegeschichte Brandenburgs auf museum-digital&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum anderen wurde mit &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/16/iiif-und-museum-digital/&quot;&gt;Mirador ein IIIF-Viewer implementiert&lt;/a&gt;, der das „Durchblättern“ &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=92951&quot;&gt;mehrseitiger Dokumente&lt;/a&gt; wie z. B. Betriebszeitungen, Musterbücher, gebundene Betriebschroniken oder anderes mehrseitiges Schriftgut am Bildschirm wesentlich komfortabler macht.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./Screenshot-2022-06-23-at-15-21-38-Betriebschronik-des-VEB-Plastverarbeitungswerk-Staaken-1962-1987-Museum-und-Galerie-Falkensee-Ressource-museum-digital-brandenburg-1024x473.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Mirador-Viewer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit zukünftig Daten an das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.archivportal-d.de/&quot;&gt;Archivportal-D&lt;/a&gt; weitergegeben werden können, können Daten aus museum-digital nun im passenden Format ausgegeben werde. Eine EAD-Schnittstelle folgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Visualisierung mit dem Vikus Viewer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Präsentation archivalischer Bestände erscheint auf Grund des meist unspektakulären Erscheinungsbilds der Archivalien wenig attraktiv. Mit dem vom UCLAB der FH-Potsdam entwickelten &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://vikusviewer.fh-potsdam.de/&quot;&gt;Vikus Viewer&lt;/a&gt; existiert seit 2018 eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://github.com/cpietsch/vikus-viewer&quot;&gt;Open Source-Lösung&lt;/a&gt;, die hier Abhilfe schafft. Ein Teil der im Projekt digitalisierten Bestände (550 Digitalisate) wurde mit dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://industriearchive.museen-brandenburg.de&quot;&gt;Vikus Viewer visualisiert&lt;/a&gt;. Die chronologisch geordneten Archivalien lassen sich hier intuitiv nach Schlagworten (Orten, Industriezweigen, Bestandsart) filtern und das alles in sehr ansprechender Art und Weise.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./Screenshot-2022-06-23-at-15-25-33-museumsverband-1024x576.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./Screenshot-2022-06-23-at-15-26-05-museumsverband-1-1024x576.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./Screenshot-2022-06-23-at-15-26-22-museumsverband-1-1024x576.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ausblick&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Verbund-Digitalisierungsprojekte des Museumsverbands sollen Grundlagen für eine eigenständige Bestandsdigitalisierung in den Museen schaffen. Ein wesentliches Element des Industriearchive-Projekts war neben der exemplarischen Digitalisierung der Teilbestände die Erstellung der Gutachten zur Bestandsentwicklung, aus denen bereits erste neue Förderprojekte hervorgegangen sind. Die digitalisierten Bestände sind bei museum-digital erfasst und speisen bereits das digitale „Findbuch“ zur Industriegeschichte Brandenburgs auf museum-digital. Die Museen sind eingeladen, weitere zu diesem Thema gehörende Bestände zu digitalisieren und das Findbuch sukzessive zu erweitern. Auch der Vikus Viewer ist nicht als abgeschlossenes Projekt gedacht. Weitere Bestände können hier mit Unterstützung des Museumsverbands hochgeladen werden mit dem Ziel, einen repräsentativen Querschnitt über die Archivbestände zur Industriegeschichte in brandenburgischen Museen zu zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/pwb0003-1024x649-1.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Objektfotografie (Folge 4) - Reproduktion von Gemälden, Zeichnungen, Fotografien usw.</title>
        <published>2022-06-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-06-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In unserem vierten Filmmodul erklären wir, wie Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Drucke und Fotografien reproduziert werden können. Das Aufnahmewerkzeug ist eine digitale Kamera mit Standard- oder moderaten Teleobjektiv, das möglichst auch eine Makrofunktion hat. Eine Festbrennweite ist dabei immer einem Zoom vorzuziehen. Wichtig ist, dass das Objektiv wenig bis gar nicht verzeichnet, also gerade Linien auch am Rand der Aufnahme gerade und nicht kissen- oder tonnenförmig wiedergegeben werden. Fotografiert wird mit Blende 8 bis 11, damit alles bis in die Ecken scharf gezeichnet wird. Weiteres Zubehör: Staffelei, Reprosäule oder Aufhängung an einer Wand, Wasserwaage, Drahtauslöser,&lt;br /&gt;
Papierunterlage, 2 Stative, 2 Blitz- oder Dauerlichtlampen, Belichtungsmesser, Farbkarte.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;https://youtu.be/qA0354jtvdo &lt;/div&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Positionierung des Bildes:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das Gemälde muss parallel zur Kamera an die Wand gehängt oder auf eine Staffelei gestellt werden, deren Stehwinkel auf 90° gestellt werden kann. (Alternativ kann ein kleines Gemälde auch auf den Fuß einer Reprosäule gelegt werden. Dazu später mehr.) Dabei muss darauf geachtet werden, dass links und rechts ausreichend Platz für die Beleuchtung vorhanden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Die Beleuchtung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Es können Blitz- oder Fotolampen verwendet werden. Vor- und Nachteile: Blitzlicht ist in der Regel ein »sauberes« Licht, genauso Halogenlicht, das korrekte Farben erzeugt. Billige LED Lampen sind nicht zu empfehlen, da sie Farben falsch wiedergeben könnten. Bei der Verwendung von Fotolampen ist ein stabiles Stativ wichtig, damit die Reproduktionen bei längeren Belichtungen scharf werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lichtwinkel 45°: Wir bauen zunächst zwei Blitzköpfe mit Reflektoren (oder Fotolampen) auf, die genau im 45° Winkel zu dem Gemälde stehen müssen. Wichtig ist dabei, dass sie genügend Abstand vom Bild haben, damit das Bild gleichmäßig beleuchtet wird. Es sollten mindestens 150 - 200 cm Abstand sein. Der 45° Winkel entsteht, wenn von der Bildmitte z.B. 200 cm je nach rechts und nach links gemessen wird und dann im 90° Winkel der gleiche Abstand nach vorne. Dort werden die Lampen dann idealerweise aufgestellt.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/./Screenshot-2022-06-02-at-15-48-36-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lampenhöhe auf Bildmitte: Dann messen wir die (vertikale) Höhe der Bildmitte vom Boden aus, bringen unsere Lampen auf die gleiche Höhe und stellen sie horizontal ins Wasser (mit Hilfe einer Wasserwaage oder nach Augenmaß). Idealerweise ist die Mitte des Leuchtmittels oder der Blitzröhre dann genau auf Höhe der Bildmitte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontrolle: Die richtige Postion der Beleuchtung kann von der Mitte des zu reproduzierenden Bildes aus&lt;br /&gt;
kontrolliert werden, indem wir von dort aus je zu einer Lampe schauen. Das Leuchmittel/die Blitzröhre sollte sich idealerweise in der Mitte des Reflektors befinden. Minimale Abweichungen sind nicht schlimm, aber je genauer alles eingestellt ist, desto gleichmäßiger ist die Beleuchtung des Gemäldes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Belichtungsmessung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Steht das Licht in der korrekten Höhe mit dem richtigen Abstand und Winkel, messen wir an allen vier&lt;br /&gt;
Ecken des Bildes mit einem Blitzbelichtungsmesser, ob das Bild tatsächlich gleichmäßig beleuchtet wird.&lt;br /&gt;
Das Licht sollte überall gleich stark sein (Abweichungen von einer 1/10 Blende sind ok). Der Blitz wird dabei so eingestellt, dass wir in der Basis ISO (in der Regel 100 ISO) mit Blende 8 - 11 fotografieren können. Bei Dauerlicht (Fotolampen) wird die Belichtungszeit so gewählt, dass wir in der Basis ISO auf einen Blendenwert zwischen Blende 8 und 11 kommen. Sind die Fotolampen identisch (gleiche Wattzahl) oder die beiden identischen Blitzlampen ggf. auf die gleiche Lichtstärke eingestellt, kann auf eine Belichtungsmessung verzichtet werden. Die ideale Belichtung können wir dann dem Histogramm entnehmen. (Filmtutorial #2)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;4. Kamera aufbauen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Kamera wird auf einem Stativ befestigt und parallel und zentral zum Bild gestellt. Dabei hilft meist ein Zollstock oder eine Linie im Bodenbelag sowie die eingebaute Wasserwaage in der Kamera. Wir bringen die Kamera also parallel (zum Gemälde), mittig und möglichst formatfüllend in Position. Die vorher gemessene Mitte des Gemäldes befindet sich auf gleicher Höhe wie das Objektiv der Kamera. Alle Linien vom Rand des Gemäldes verlaufen parallel zum Sucherbild der Kamera. Manchmal befinden sich Gemälde auch in verzogenen Rahmen, dann muss dies vermittelt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;5. Fotografieren:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
(a) Neben das Bild legen wir eine Farbkarte oder/und Graukarte. Noch besser ist es, diese ganz mittig auf&lt;br /&gt;
dem Bild zu positionieren, um den Weißableich zu ermitteln. (Dazu später mehr.) Nachdem alles eingestellt ist, lösen wir die Kamera auf den gemessenen Einstellungen aus und fotografieren dabei möglichst im RAW Modus, da nur hier der Weißabgleich am Computer eingestellt werden kann. Bei Kunstlicht ist es unbedingt nötig den Selbstauslöser oder einen Fernauslöser zu verwenden, da das Bild nicht verwackeln darf.&lt;br /&gt;
(b) Wir belichten zur Sicherheit auch eine halbe oder drittel Blende über und unter dem gemessenen Wert.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/./Screenshot-2022-06-02-at-15-54-35-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;6. Die Farbkarte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Hier abgebildet ist eine standardisierte Farbkarte, die wir bei der Reproduktion mitfotografiert haben, um&lt;br /&gt;
eine Referenz für die richtigen Farben und die richtige Helligkeit zu bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Helligkeit: Wir können anhand der Karte feststellen, ob unsere Reproduktion richtig belichtet wurde.&lt;br /&gt;
Dazu wählen wir von unseren drei Belichtungen die aus, die der Helligkeit der Karte am ehesten entspricht. Am besten ist dies auf der Farbkarte am rechten unteren Schwarzton und dem dunklen Braunton daneben zu erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weißabgleich: Wir sehen unten links unsere Reproduktion mit dem automatischen Weißabgleich der Kamera. Das Bild hat einen Cyan Stich. Wenn wir nun wie empfohlen im RAW Modus fotografiert haben, können wir im RAW Entwickler (Photoshop, Lightroom etc.) mit der Pipette im Entwicklungs- oder Grundeinstellungsmodul einen benutzerdefinierten Weißabgleich durchführen. Dafür gehen wir mit der Pipette auf das weisse Feld der Farbkarte und erhalten so einen neutralen Weißabgleich. Das rechte Bild ist jetzt farbneutraler, der Cyanstich ist verschwunden. Es gibt auch spezielle Graukarten, die nur für den Weißabgleich verwendet werden können und noch genauer sind.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/./Lenin.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Abbildung: Günther Brendel, Lenin, 1968/70 (Öl auf Hartfaser) Maße: 84.0 x 59.0 cm&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sehen hier, wie sich die Werte von Temperatur und Tonung des RAW Bildes zwischen dem automatischen und dem manuellen Weißabgleich verändert haben. Für einen noch präziseren Weißabgleich sollte die Farbkarte mittig über das Gemälde gehalten werden. Der dort ermittelte Weißabgleich wird dann auf die nachfolgenden Aufnahme übertragen. Er besteht aus den oben angezeigten Werten aus Temperatur und Tonung, kann kopiert oder auch manuell übertragen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;7. Das Kameraprofil&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Jede Kamera hat hinterlegte Farbprofile, die u.a. die Sättigung und den Kontrast des Bildes beeinflussen.&lt;br /&gt;
Wir empfehlen, möglichst immer das herstellereigene Standard Profil auszuwählen. In der Regel kann das auch noch nach der Aufnahme im Entwicklungsmodul eingestellt werden. Die Profile von Adobe sind bezüglich der Farbtreue den Profilen von Nikon, Fuji und Canon unterlegen. Empfehlenswert sind folgende herstellerabhängige Einstellungen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Nikon Kamera Standard&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fuji PROVIA/Standard&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Canon Camera Standard&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Reproduktion von Aquarellen/ Zeichnungen und Drucken/Fotografien mit einer Reprosäule&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Positionierung des Bildes:&lt;br /&gt;
Alles was sich auf losen Blättern befindet muss zum Reproduzieren liegen. Um diese »Flachware« zu reproduzieren, eignet sich eine Reprosäule. Die Reprosäule sollte zu beiden Seiten genug Platz für die Beleuchtung haben. Wir legen das Bild auf das Grundbrett der Reprosäule, das wir zuvor mit einem neutralen Karton abdecken können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Die Beleuchtung:&lt;br /&gt;
Auch hier sollte das Bild mit Licht aus einem Winkel von 45° beleuchtet werden. Die Lampen werden in einem Abstand von z.B. je 150cm von der Bildmitte gemessen links und rechts der Reprosäule aufgestellt. Dann bringen wir die Lampen auf eine Höhe von 150 cm und schwenken sie im 45° Winkel Richtung Bild. Dazu kann eine Wasserwaage mit 45° Anzeige verwendet werden oder alles auf Sicht eingestellt werden. Siehe auch Kontrolle auf Seite 2.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Belichtungsmessung: (siehe Seite 2)&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/./Screenshot-2022-06-03-at-12-31-30-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4. Kamera aufbauen:&lt;br /&gt;
Die Kamera wird an der Reprosäule so angebracht, dass sie genau im Wasser steht. Dafür halten wir eine&lt;br /&gt;
Wasserwaage über den gesamten Filterring des Objektivs und messen einmal von links nach rechts in der&lt;br /&gt;
Achse des Lichts und dann von vorne nach hinten. Zur Kontrolle sollte auch das Grundbrett der Reprosäule mitgemessen werden. Steht die Reprosäule auf einer schiefen Fläche und die Wasserblase der Waage ist nicht ganz mittig in der Libelle, muss die Kamera daran angepasst werden. Dabei helfen meist die Markierungen der Libelle. Die Kamera wird außerdem so eingestellt, dass die Reproduktion wieder möglichst formatfüllend aufgenommen werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;5. Fotografieren: (siehe Seite 2)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;6. Die Farbkarte (siehe Seite 2-3 und unten)&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/./Screenshot-2022-06-03-at-12-33-12-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/lenin2.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Objektfotografie (Folge 3) – Material, Form und Oberfläche</title>
        <published>2022-04-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-04-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In unserem dritten Filmmodul veranschaulichen wir das Zusammenspiel von Material, Form und Oberfläche eines zu fotografierenden Museumsobjektes und dem verwendeten Licht. In unserem Video verwenden wir drei verschiedenen Lichtsituationen mit unterschiedlichen Objekten.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;https://youtu.be/8_zjp9XbBQk &lt;/div&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Direktes Licht von der Seite:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-media-text__media&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/./Aufbau1-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text__content&quot;&gt;Wir sehen hier den schematischen Aufbau von oben. Die Lichtquelle steht rechts oder links seitlich des Objektes. Das Objekt wird von der Seite direkt angestrahlt. Der Diffusor streut das Licht.
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Charakteristika von direktem seitlichem Licht sind hohe Kontraste und relativ scharfe Schatten. In unserem  
Fall wurde das Licht durch einen Diffusor, welcher sich vor der Blitzröhre befindet, weicher gemacht. Dies  
kann ein dünner weißer Stoff vor der Lampe sein, ebensogut aber auch Architektenpapier. Je größer die  
Lichtquelle ist, desto geringer ist der Kontrast und desto weicher wird das Licht. Das einzelne Licht erzeugt  
nur einen Schatten, welcher durch Aufheller, die die Lichtquelle reflektieren, abgemildert werden kann. Eine zweite Lampe als Aufheller würde einen zweiten Schatten erzeugen. Dieser kann, muss aber nicht störend sein.
&lt;p&gt;Das direkte Licht von der Seite ist für viele verschiedene Objekte und Materialien geeignet: Holz, Ton, Stoffe, bunte Objekte (da die Farben durch den hohen Kontrast verstärkt werden). Gebogene Formen werden besonders betont, da Schatten die Objekte räumlicher wirken lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Indirektes Licht von oben:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-media-text__media&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/./Aufbau2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text__content&quot;&gt;Wir sehen hier den schematischen Aufbau aus der Richtung der Kamera. Die Lichtquelle strahlt an die Wand oder Decke und wird dort reflektiert. Das Objekt wird indirekt beleuchtet.
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Charakteristika von indirektem Licht sind niedrigere Kontraste, weiche Schatten und diffuses Licht. Je größer der Raum ist, desto diffuser wird das Licht, es verliert aber dadurch auch drastisch an Leistung. Das Licht erzeugt dann kaum Schatten, besonders bei kleinen Objekten ist dies deutlich zu sehen.
&lt;p&gt;Indirektes Licht ist für viele verschiedene Objekte und Materialien geeignet: Holz, Ton, Stoffe. Durch die Weichheit kann es aber auch bald flach und langweilig werden. Reliefs werden schlechter erkennbar, Farben können matt und stumpf wirken. Für reflektierende Oberflächen kann indirektes Licht die Lösung sein. Manchmal spiegelt sich dann aber der gesamte Raum in der Oberfläche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Direktes Licht von oben bzw. hinten:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-media-text__media&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/./Aufbau3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text__content&quot;&gt;Wir sehen hier den schematischen Aufbau von der Seite. Die Lichtquelle sitzt hinter dem Objekt und strahlt von oben und hinten auf das Objekt.
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Charakteristika des Lichtes von oben bzw. hinten sind eine schöne Stimmung aber auch hoher Kontrast. Die Vorderseite kann leicht zu dunkel werden, Glas wirkt aber schön klar. Der Umriss des Gegenstandes wird stark betont, die Struktur der Oberfläche weniger.
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Material:&lt;/strong&gt; Glänzende Materialien wie Glas oder Metall sind schwieriger zu beleuchten als stumpfe&lt;br /&gt;
Materialien wie Holz oder Ton. Meist spiegelt sich dann etwas in der Oberfläche, dies wiederum lenkt vom&lt;br /&gt;
eigentlichen Objekt ab. Farbiges Material sollte so beleuchtet werden, dass die Farben richtig zur Geltung&lt;br /&gt;
kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Form:&lt;/strong&gt; Insbesondere bei Geschirr oder Alltagsgegenständen kann die Form wichtig sein, da sie die&lt;br /&gt;
Besonderheit des Objektes unterstreicht. Die Form kann durch das Licht, aber auch durch einen&lt;br /&gt;
entsprechenden Hintergrund betont werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Oberfläche:&lt;/strong&gt; Es gibt glatte Oberflächen, aber auch runde oder reliefartige, die besonders betont werden&lt;br /&gt;
sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Praxisbeispiele finden Sie im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/fileadmin/Handreichungen/Script_Tutorial_Folge3_Oberflaechen.pdf&quot;&gt;erweiterten Skript&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/Film_3.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Gebärdensprache Videos – kurz erklärt</title>
        <published>2022-03-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-03-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/08/gebaerdensprache-videos-kurz-erklaert/">&lt;p&gt;In Deutschland leben ca. 80 000 gehörlose und ca. 16 Millionen schwerhörige Menschen. Davon haben 140.000 einen Behinderungsgrad von mindestens 70% und sind auf Gebärdensprach-Dolmetscherinnen oder Dolmetscher angewiesen. Webseiteninhalte mit Gebärdensprache adressieren gehörlose Nutzerinnen und Nutzer persönlich und gewähren ihnen barrierefreien Zugang. Der Museumsverband des Landes Brandenburg e. V. hat daher für seine Website die Informationen zum Verband und dessen Aktivitäten in Gebärdensprache übersetzen lassen und die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/gebaerdensprache/&quot;&gt;Videos online gestellt&lt;/a&gt;. Letztendlich kommt der Museumsverband damit auch den geltenden rechtlichen Vorgaben nach. Nach der BITV 2.0 § 4 sind Gebärdensprachevideos seit dem 22. März 2012 für neue Webseiten von öffentlichen Stellen verpflichtend, für bestehende Webseiten galt der 22. März 2014 als Stichtag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was ist Gebärdensprache?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gebärdensprache wird ausschließlich mit den Händen gesprochen. In der Kommunikation sind aber auch die Oberkörperhaltung, die Blickrichtung, Mundbewegung und die Mimik äußerst wichtig. Bei der Deutschen Gebärdensprache (DGS) handelt es sich um eine Sprache (seit dem 01. Mai 2002 auch Amtssprache) mit eigenständigem Vokabular und Grammatik. Gehörlose Menschen ziehen die DGS einem schriftlichen Text vor. Die Gebärdensprache ist für sie die Muttersprache, dagegen sind Schrift- und Lautsprache Fremdsprachen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/08/gebaerdensprache-videos-kurz-erklaert/./Screenshot-2022-03-08-at-09-56-51-Gebaerdensprache.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie entsteht ein Gebärdensprachevideo?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Planung und Erstellung von Videos in Gebärdensprache sind einige wichtige Punkte zu beachten. In vielen Sprachen gibt es Dialekte, so auch in der Gebärdensprache. Für einen Videodreh ist es essentiell, dass staatlich geprüfte taube Dolmetscherinnen oder Dolmetscher (native signers) Ihre Texte übersetzen. Damit können Sie sicher sein, dass die offiziellen Gebärden verwendet werden und die Ausdrucksweise natürlich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gebärdensprachevideo sollte insgesamt nicht zu lang sein. Vier Filmminuten entsprechen ungefähr 250 Wörtern. Sie können für die Texterarbeitung auch einen Dienstleister beauftragen. Die Übersetzung Ihres Textes wird dann mit einem Dolmetscher aufgenommen. Das Erstellen von Videos in Gebärdensprache ist sehr aufwendig und verlangt eine gute Technik. Es ist sehr ratsam, einen professionellen Anbieter damit zu beauftragen. Auf der Webseite von „BIK für Alle“ (BIK - barrierefrei informieren und kommunizieren) finden Sie eine Liste mit Anbietern: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://bik-fuer-alle.de/anbieter-von-gebaerdensprachvideos.html&quot;&gt;https://bik-fuer-alle.de/anbieter-von-gebaerdensprachvideos.html&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Aufnahme stehen der Dolmetscherin oder der Dolmetscher vor einem Greenscreen. Sie tragen dabei dunkle und einfarbige Kleidung. Nach der Aufnahme wird das Video von hörenden Gebärdendolmetscherinnen oder -dolmetschern noch einmal geprüft. In der Nachbearbeitung wird der Hintergrund eingesetzt. Dieser sollte neutral sein, damit nichts von den Gebärden ablenkt. Wenn erwünscht, können auch Untertitel und ein Logo eingefügt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abschließend können Sie das Video in Ihre Webseite in angemessener Größe einbinden. Für Gebärdensprache gibt es ein eigenes Symbol, für das es verschiedene Ikons zur gemeinfreien Nutzung gibt. Das Ikon sollte auf der Startseite gut erkennbar sein. Unter diesem Ikon werden auf einer Seite Ihrer Webseite alle Videos in Gebärdensprache zusammengefasst. Stellen Sie Ihre Videos zusätzlich als Download bereit. Unter dem Link müssen die Dateigröße sowie die Abspieldauer angegeben werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/08/gebaerdensprache-videos-kurz-erklaert/Screenshot-2022-03-08-at-10-05-48-Gebaerdensprache.png</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Objektfotografie (Folge 1) - &quot;Von grob bis fein&quot;</title>
        <published>2022-01-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-01-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Objektfotografie ist ein zentraler Bestandteil der Sammlungsdokumentation in einem Museum. Das Video-Tutorial „Objektfotografie - von grob bis fein“ zeigt, was bei Aufnahmen von Museumsobjekten zu beachten ist und wie mit einfachen Mitteln gute Objektfotos gemacht werden können. Im einführenden Basismodul „Objektfotografie - von grob bis fein“ fotografieren wir ein typisches Museumsobjekt mit verschiedenen Kameras und Lichtquellen, geben dazu&lt;br /&gt;
einfache Ratschläge und vergleichen die Resultate.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/fileadmin/Handreichungen/Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein.pdf&quot;&gt;Das Skript zum Downloaden.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=WF9iUvk--zU &lt;/div&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Hintergund&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor wir verschiedene Kameras und Lichtquellen ausprobieren, bauen wir uns eine Hohlkehle aus einem großen, weißen Fotokarton. Die Hohlkehle, ein zwischen Untergrund und Wand gespannter Bogen aus Karton, erlaubt einen Gegenstand aufzustellen, ohne dass im Hintergrund störende Elemente zu erkennen sind. Das Objekt steht somit alleine für sich. Es kann auch ein grauer Karton verwendet werden, was bei hellen Objekten (Porzellan und Glas)&lt;br /&gt;
von Vorteil sein kann, damit sich diese Gegenstände visuell besser vom Hintergrund trennen. Farbige Hintergründe sind nur sinnvoll, wenn sie für einen konkreten Anlass ausdrücklich gewünscht sind. Grau und Weiss sind zeitlos und machen die Aufnahmen langlebiger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Objekt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Museumsgegenstand ist eine Lötlampe aus dem Depot des Museums im Mönchenkloster, die in der Nachwendezeit auf der örtlichen Müllkippe gefunden wurde. Über die Objektgeschichte ist daher wenig bekannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Smartphone mit Tageslicht: (Video 2:17 min)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Smartphone hat im Alltag oft die Fotokamera abgelöst und weshalb es in unserem Tutorial mitaufgenommen haben. Wir positionieren unseren Aufbau am Fenster, so dass seitlich Tageslicht auf das Objekt fällt. Damit der Gegenstand auf seiner Schattenseite nicht zu dunkel wird, hellen wir diese mit einem Aufheller auf. Das kann ein Stück Styropor sein und wie hier im Film ein Schuhkarton, dessen eine Seite mit Aluminiumfolie und dessen andere Seite mit weißem Papier beklebt ist. Probieren Sie aus, welche Seite passender aufhellt. Das Praktische an einer Schuhschachtel ist: Sie steht auch von alleine.&lt;br /&gt;
Die Auflösung des Bildes ist noch etwas rauh und pixelig, siehe Vergrößerung unten rechts. Der Hintergrund ist vorne und rechts zu hell (papierweiß), was bei der Verwendung als Druckvorlage nicht ideal ist. Entweder wird der Bildrand rundum papierweiß (Freisteller) oder hat rundum einen Bildton. Der Hintergrund ist warmtonig verfärbt, nicht neutral weiß/grau. Das bedeutet, dass auch das Objekt nicht farbgetreu dargestellt wird.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/./Screenshot-2022-01-31-at-10-34-06-Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein-pdf.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;© kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Smartphone mit Schreibtischlampe: (Video 5:10 min)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Schreibtischlampe ist unsere erste „künstliche“ Lichtquelle. Um das Licht der Lampe etwas weicher zu machen, kleben wir vor die Lampe einen Bogen Butterbrotpapier. Direktes Licht würde zu einem zu stark konturierten Schatten führen, der die Form des Objektes überlagert. Damit der Schatten zur Seite fällt, beleuchten wir von der Seite und hellen die Schattenseite des Objektes mit einem Aufheller auf. Licht von vorne führt immer zu unpassenden Schatten. Die Auflösung entspricht der Tageslichtaufnahme. Der Hintergrund ist farblich etwas neutraler, damit auch das Objekt. Es ist insgesamt etwas dunkler wiedergegeben. Der Aufheller vermag die Schattenseite nur minimal aufzuhellen. Dieses Smartphone hat nur ein Objektiv mit einer Brennweite, die leicht weitwinkelig ist. Die Darstellung ist dadurch etwas verzerrt. Besser wäre die Verwendung einer leichten Telebrennweite.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/./Screenshot-2022-01-31-at-10-42-45-Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein-pdf.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;© kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Bridgekamera mit Schreibtischlampe: (Video 7:43 min)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die hier verwendete Kamera haben wir uns vor Ort im Museum im Mönchenkloster geliehen. Es ist eine Kamera im APS-C Format, mit einem Sensor, der wesentlich größer ist, als der Sensor eines Smartphones. Je größer der Sensor, desto besser ist in der Regel auch die Bildqualität. Wir beleuchten nach wie vor mit der Schreibtischlampe mit Butterbrotpapier, hellen das Bild aber auf der Schattenseite nicht auf. Der weiße Hintergrund verleitet den Belichtungsmesser der Kamera dazu, mehr Helligkeit zu messen, als tatsächlich vorhanden ist. Deshalb stellen wir an der Kamera die Belichtungskorrektur auf +1 und verwenden die Belichtungsautomatik, die alle anderen Einstellungen übernimmt, damit das Objekt nicht zu dunkel wiedergeben wird, Fotografiert wird mit einem Zoomobjektiv bei einer Brennweiteneinstellung im leichten Telebereich (55mm).&lt;br /&gt;
Die Auflösung des Bildes ist wesentlich besser als beim Smartphone, hier dennoch etwas pixelig, da die&lt;br /&gt;
Empfindlichkeit der Kamera (ISO) noch sehr hoch ist. Hätten wir ein Stativ verwendet und die Empfindlichkeit auf 100 (ISO) gestellt, wäre die Auflösung feiner. Durch die Verwendung des moderaten Telebereichs der Kamera, wird das Objekt nicht mehr verzerrt dargestellt.&lt;br /&gt;
Bei APS-C Kameras liegt ein moderates Tele bei 35-55 mm, bei Vollformatkameras bei 50 - 90 mm. Generell eignen sich besonders Makroobjektive als Festbrennweiten für die Objektfotografie, da sie immer im leichten Telebereich liegen, auch Nahaufnahmen ermöglichen und verzerrungsfrei berechnet sind, was insbesondere bei Reproduktionen eine große Rolle spielt. Ein Blatt Papier soll schließlich nicht rundlich wie ein Kissen aussehen, sondern gerade Kanten haben.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/./Screenshot-2022-01-31-at-10-36-02-Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein-pdf-1.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;© kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;4. Bridgekamera mit indirektem Handblitz (Video 9:38 min)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir verwenden nun einen Handblitz, mit dem wir indirekt gegen die Decke blitzen. Die ganze Decke dient damit als Lichtquelle und ermöglicht eine weiche Ausleuchtung des Bildes, ähnlich einer Softbox. In der Praxis arbeiten wir häufig selber auf diese Weise, nur dass wir mit einem stärkeren Studioblitz an die Decke blitzen. Ist die Decke dunkel oder zu hoch, kann auch gegen eine seitliche Wand, ein Stück Styropor/hellen Karton oder durch ein durchsichtiges helles Material (weißer Stoff oder Tyvek) geblitzt werden.&lt;br /&gt;
Es gibt in der Regel nicht den einen gültigen Weg zur idealen Beleuchtung, sondern viele Möglichkeiten. Als erfahrene Museumsfotografen werden auch wir immer vor neue Herausforderungen gestellt, da die Varianten an Museumsobjekten schier unendlich sind und wir immer wieder neue Wege suchen, ein Objekt passend zu beleuchten. Deshalb ist das Improvisieren und Ausprobieren beim Setzen des Lichtes immer eine gute Idee.&lt;br /&gt;
Die Auflösung hat sich weiter verbessert, da die Kamera eine weniger pixelige, rauschärmere Empfindlichkeit verwendet hat. Das relativ dunkle, metallene Objekt ist gut beleuchet. Der Weißabgleich bzw. der Farbstich auf dem Hintergrund ist neutraler geworden, wenn auch noch nicht perfekt.&lt;br /&gt;
Alle Abbildungen in diesem Script sind unbearbeitete JPEGs, wie sie jedes Smartphone, aber auch jede Kamera herstellt. Auf eine weitere Bildbearbeitung haben wir hier noch verzichtet. Der weiße Hintergrund hat meist einen leichten Farbstich, der je nach Monitor etwas anders ausschauen kann. Wie diese Farbstiche zu vermeiden sind, zeigen wir im nächsten Tutorial.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/./Screenshot-2022-01-31-at-10-38-57-Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein-pdf-1.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;© kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;5. Vollformatkamera mit professionellen Einstellungen: (Video 11.45 min)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Aufnahme haben wir mit unserer Vollformatkamera mit einem 60mm Makroobjektiv gemacht. Die Empfindlichkeit der Kamera haben wir manuell auf den Basiswert von 100 (ISO) gestellt. Die Blende des Objektivs auf 11, die Verschlußzeit auf eine 1/125 Sekunde. (Das sind unsere manuellen Grundeinstellungen.) Das Blitzlicht kommt von oben durch eine Softbox. (Wir hätten auch einfach gegen die Decke blitzen können.) Die richtige Lichtmenge wird am Blitz nach Kontrolle der ersten Aufnahme am Kameradisplay eingestellt. Damit der zylindrische Körper nicht nur Licht von oben abbekommt, haben wir ihn von vorne aufgehellt, in dem wir ein Styropor nur ganz leicht angewinkelt zwischen das Objekt und die Kamera gehalten haben.&lt;br /&gt;
Die Auflösung des Bildes ist noch etwas höher geworden. Vor allem erscheint die Materialität der Lötlampe jetzt dank der ausreichenden Beleuchtung in vollem Glanz. Das Metallische der Oberfäche kommt erstmals richtig zur Geltung. Objekt und Hintergrund sind in einem wesentlich kühleren Bildton dargestellt, wenn auch noch nicht gänzlich neutral.&lt;br /&gt;
Hätten wir unseren Studioblitz schon bei der Aufnahme mit der Kamera mit APS-C Sensor (Bridgekamera) verwendet und statt der Belichtungsautomatik eine manuelle Einstellung vorgenommen, hätten wir ein annähernd ähnlich gutes Foto machen können.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/./Screenshot-2022-01-31-at-10-47-59-Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein-pdf.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;© kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Resümee&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Aufnahmen mit dem älteren Smartphone sind nur für kleine Abbildungen und wirklich nur im Notfall für den Druck geeignet. Ein moderneres Smartphone mit Teleobjektiv wäre mit Sicherheit geeigneter, da vor allem das Weitwinkelobjektiv für Objektfotos nicht geeignet ist, da es zu verzerrenden Aufnahmen führt. Allerdings läßt sich ein Smartphone nicht mit einem externen Blitz verwenden. Moderne Smartphones hübschen zudem Farben künstlich auf.&lt;br /&gt;
Die Bridgekamera/APS-C Kamera führt wie die Vollformatkamera zu wesentlich besseren Ergebnissen, vor allem wenn ausreichend Licht vorhanden ist. Ein gut eingesetzter Blitz führt zusammen mit einer geeigneten Brennweite bei Verwendung beider Kamerasysteme immer zu brauchbaren Ergebnissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Glossar&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Brennweite&lt;/em&gt; = der Abstand der optischen Mitte des Objektives zum Bildsensor. Je länger der Abstand, desto länger ist die Brennweite. Je länger die Brennweite, desto näher können wir Objekte abbilden. Ferngläser haben immer lange Brennweiten. Je kürzer die Brennweite, desto Weitwinkeliger ist sie, ähnlich einer Panoramaaufnahme, bei der möglichst alles vor der Kamera befindliche abgebildet werden kann. Deshalb eignet sich ein Weitwinkelobjektiv gut für Landschaftsaufnahmen und ein Teleobjektiv für Objekte, die wir nah abbilden wollen. Eine normale Brennweite entspricht dem Blick durch unsere Augen. Wie stark die Tele oder Weitwinkelwirkung eines Objektives ist, hängt auch von der Größe des Bildsensors ab. Deshalb ist die Normalbrennweite im Vollformat 50mm, im APS-C Format 35mm und bei Micro 4/3 25mm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bridgekamera&lt;/em&gt; = Wir verwenden den Begriff hier, um eine Kamera zu bezeichnen, die zwischen einer Kompaktkamera (Knipse) und einer professionellen Spiegelreflexkamera steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;APS-C Format&lt;/em&gt; = ein Bildsensor im Format von 25,1 mm × 16,7 mm&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Vollformat (Abk.: FF bzw FX Format)&lt;/em&gt; = ein Bildsensor im Format 24 mm × 36 mm&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bildsensor&lt;/em&gt; = lichtempfindliche Fläche auf die das Kameraobjektiv nach dem optischen Prinzip (Camera Ob-&lt;br /&gt;
scura) ein Bild wirft. Der Sensor wandelt das einfallende Licht in elektrische Signale um, aus der der Bildpro-&lt;br /&gt;
zessor ein digitales Foto generiert, das gespeichert werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Empfindlichkeit (ISO)&lt;/em&gt; = Der Basiswert liegt in der Regel bei 100 und ist als Einstellung immer zu bevorzugen,&lt;br /&gt;
da das Bild feiner und rauscharm wiedergegeben wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Softbox&lt;/em&gt; = Eine faltbare Lichtwanne, die ursprünglich punktförmiges (hartes) Licht auf eine größere Fläche&lt;br /&gt;
verteilt und damit weicher macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Objektfotografie (Folge 2) - Fototechnik</title>
        <published>2022-01-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-01-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-2-fototechnik/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-2-fototechnik/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In unserem zweiten Filmmodul erklären wir die technischen Grundlagen des Fotografierens. Es handelt sich dabei auf Seiten der Kamera um die Blende, die Belichtungszeit, die Empfindlichkeit (ISO), den Weißabgleich, und die verschiedenen Brennweiten der Objektive, sowie die Größe der Sensoren. Weiterhin behandeln wir die Blitzsynchronisierung und die Belichtungsmessung bei Verwendung verschiedener Bildhintergründe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/fileadmin/Handreichungen/Script_Tutorial_Folge2_Fototechnik.pdf&quot;&gt;Das Skript zum Download.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;https://youtu.be/cvT9UA_um8Y &lt;/div&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die richtige Belichtung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die richtige Belichtungszeit eines Fotos kann durch drei Dinge beeinflusst werden: die Blende, die Belichtungszeit und die Empfindlichkeit (ISO).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Die Blende&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Blende ist die Öffnung im Objektiv, die aus Lamellen gebildet wird und bestimmt, wieviel Licht zum Sensor durchgelassen wird. Sie wird in der Regel am Blendenring des Objektivs oder elektrisch über ein Rädchen an der Kamera eingestellt. Typische Blendenwerte sind 2.8, 4.0, 5.6, 8, 11, 16, 22. Bei Blende 2.8 ist das Loch im Objektiv ganz groß, es trifft viel Licht auf den Sensor, das Bild wird dadurch heller. Bei Blende 22 ist das Loch ganz klein und wenig Licht trifft auf den Sensor, das Bild wird dunkler. Die verschiedenen Blenden beeinflussen die Schärfentiefe des Fotos. Bei offener Blende (2.0, 2.8) stellt ein Objektiv nur eine Ebene im Bild scharf, bei geschlossener Blende (11, 16) wird ein tieferer Bereich scharf gestellt. In der Regel ist es sinnvoll das Objektiv zwei bis dreimal abzublenden, z.B. auf Blende 5, 6 oder 8, da Objektive dann bis in die Ecken des Bildes am schärfsten sind. Gleichzeitig erhöht sich auch die Schärfentiefe, also der Schärfebereich von der Kamera hin zu entfernteren Bildbereichen.&lt;br /&gt;
In der Objektfotografie wollen wir in der Regel das Objekt vollständig scharf abbilden. Deshalb verwenden wir meist Blende 11, manchmal auch Blende 13 oder 16. Jedes Objektiv erlaubt auch Zwischenschritte bei der Blendeneinstellung.&lt;br /&gt;
WARNUNG: In der Regel führt bei Objektiven die Einstellung von kleineren Blendenöffnungen ab Blende 16&lt;br /&gt;
zu Qualitätsverlusten, da die Lichtstrahlen zu stark umgelenkt werden. Dies wird auch als Diffraktion oder&lt;br /&gt;
Beugung bezeichnet. Deshalb bleiben wir in der Regel zwischen Blende 11 und 16.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-2-fototechnik/./Screenshot-2022-01-31-at-11-10-28-Script_Tutorial_Folge2_Fototechnik-pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Bei geschlossener Blende (hier Blende 11) werden beide Kugeln scharf. © kienzle I oberhammer &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Die Belichtungszeit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Belichtungszeit sollte erst nach Einstellung der Blende gewählt werden, da wir in der Objekt- und in der Architekturfotografie über die Blendeneinstellung die Bildgestaltung beeinflussen (Schärfentiefe). Über die Belichtungszeit bestimmen wir dann die richtige Menge des Lichtes, die auf den Sensor trifft. Je länger die Belichtungszeit, desto mehr Licht trifft auf den Sensor und desto heller wird das Bild. Damit können wir bei Aufnahmen mit großen Blenden (große Zahlen wie 11, 16, 22) bei denen weniger Licht durch das Objektiv auf den Sensor fällt, zu dunkle Aufnahmen ausgleichen, indem wir eine längere Belichtungszeit wählen. Bei der Objektfotografie sollte möglichst immer mit Stativ oder Blitz fotografiert werden. Die Fotografie mit Stativ verhindert verwackelte Aufnahmen bei längeren Verschlusszeiten wie eine 1/60sek, 1/30sek, 1/15sek, 1/8tsek, 1/4sek, 1/2 sek, 1 Sekunde, 2 Sekunden, 4 Sekunden. Wird ein Blitz verwendet, wird die richtige Belichtung über die Blitzstärke eingestellt, indem die Helligkeit des Blitzes geregelt wird. Die Belichtungszeit lässt sich beim Blitz nicht steuern. In der Regel blitzt er mit einer 1/250stel Sekunde und kürzer. Deshalb wird an der Kamera eine Belichtungszeit von nur 1/125stel Sekunde eingestellt. Ein externer Blitz, dessen Verwendung wir dringend empfehlen, wird entweder über ein Kabel oder einen Transmitter mit der Kamera synchronisiert. Wir raten zu einem Transmitter, da Kabel mechanischer Abnutzung unterliegen. Tritt dennoch der Fall ein, dass weder Blitz noch ein Stativ zur Verfügung stehen, sollte als Belichtungszeit aus der Hand mindestens eine 1/125stel Sekunde gewählt werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-2-fototechnik/./Screenshot-2022-01-31-at-11-11-26-Script_Tutorial_Folge2_Fototechnik-pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Hier beträgt die Belichtungszeit 1/4 Sekunde und die Aufnahme ist aus der Hand fotografiert. Das Bild ist verwackelt. © kienzle I oberhammer &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Die Empfindlichkeit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Empfindlichkeit (ISO) wird die Lichtempfindlichkeit des Sensors eingestellt. Je höher sie eingestellt ist, desto mehr Licht kann der Sensor einfangen. Solange wir mit Stativ oder/und Blitz oder bei genügend Helligkeit fotografieren, empfiehlt es sich immer bei der niedrigsten Empfindlichkeit (Grundempfindlichkeit) zu bleiben. Das ist in der Regel 100 ISO, kann aber auch abhängig von der Kamera 50 ISO oder 200 ISO sein.&lt;br /&gt;
Die Fotos werden bei niedriger Empfindlichkeit feiner und rauschärmer dargestellt. Nur wenn nicht genügend Licht und kein Stativ vorhanden sind und auch die Blende des Objektivs nicht weiter geöffnet werden kann, sollte ein höherer ISO Wert eingestellt werden. Denn erst dann ist es möglich, eine entsprechend kurze Belichtungszeit einzustellen und ein Verwackeln des Bilds zu verhindern. Wird die Empfindlichkeit zu hoch eingestellt, beginnt das Bild zu rauschen. Abhängig von der Kamera können auch noch Werte von 400 bis 800 ISO ohne große Qualitätseinbußen verwendet werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-2-fototechnik/./Screenshot-2022-01-31-at-11-13-46-Script_Tutorial_Folge2_Fototechnik-pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Belichtungszeit/ISO: 25000, das Bild rauscht. © kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie prüfe ich die richtige Belichtung des Fotos?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1Wir haben nun mit der Blende, der Belichtungszeit, der Blitzstärke und der Empfindlichkeit (ISO) die Werkzeuge zur richtigen Belichtung kennengelernt. Nur wie wissen wir, wann wir ein Bild richtig belichtet haben? In der Objekt- und Architekturfotografie raten wir von automatischen Belichtungsprogrammen und Auto-ISO ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Der Belichtungsmesser&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In jeder Digitalkamera gibt es einen eingebauten Belichtungsmesser. Das ist meist eine Skala von Minus bis Plus. In der Mitte wird die richtige Belichtung angezeigt. Die Kamera misst immer das Licht, das vom Objekt reflektiert wird. Diese Messung ist nicht immer ganz genau, da der Belichtungsmesser helle und dunkle Objekte immer mittelhell oder mittelgrau belichten will. Ein Objekt vor einem weissen Hintergrund würde dadurch immer zu dunkel belichtet. Deshalb verlassen wir uns bei der Belichtung besser auf die richtige Interpretation des Histograms.&lt;br /&gt;
Bei Blitzaufnahmen kann nur ein externer Belichtungsmesser verwendet werden, mit dem wir die Messung zur Lichtquelle hin vornehmen. Wir messen das ankommende Licht des Blitzes (Lichtmessung) und bekommen so stets einen neutralen Belichtungswert. In der Regel wird dabei der Belichtungsmesser mit einer aufgesetzten Kalotte (einer weissen Halbkugel) parallel zur Kamera gerichtet. In der Praxis verwenden wir den externen Belichtungsmesser nur, um zu überprüfen, ob unsere Blitze ein Bild gleichmäßig ausleuchten, was bei Reproduktionen wichtig ist. (siehe Tutorial 4 – Die Reprofotografie)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Das Histogram&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Digitaltechnik macht es uns möglich, Bilder gleich nach der Aufnahme zu beurteilen und die Belichtung gegebenenfalls anzupassen, indem das Histogram des Fotos beurteilt wird. Das Histogramm (rechte Spalte) kann bei vielen Kameras zusätzlich zum gemachten Foto in der Wiedergabe (linke Spalte), mit angezeigt werden. In der Regel können wir die Helligkeit natürlich auch am wiedergegeben Bild auf dem Kameramonitor beurteilen. Das Histogramm hilft zusätzlich bei der Beurteilung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Und noch zu beachten…&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Der Weißabgleich&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stimmt die Belichtung und ist das Bild wie gewünscht scharf, könnten wir eigentlich zufrieden sein. Allerdings haben wir eine wichtige Einstellung die ganze Zeit außen vor gelassen, den Weißabgleich. Dabei errechnet die Kamera einen möglichst neutralen Farbwert, so wie das Gehirn dies auch für das von uns Gesehene macht. Er ist normalerweise bei der Kamera auf Automatik eingestellt, was eine gute Voraussetzung für die spätere Bearbeitung ist. Dennoch ist er selten 100% richtig. Wie der Weißabgleich ideal nach der Aufnahme eingestellt werden kann, werden wir im Tutorial 5 zeigen, in dem es um die digitale Bildbearbeitung nach der Aufnahme geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Die Brennweite / Das Objektiv&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir als Fotografenteam ein Objekt fotografieren, verwenden wir in 99% aller Fälle ein älteres Makroobjektiv mit einer Brennweite von 60mm. Dies entspricht einem ganz leichten Teleobjektiv bzw. auch einer sogenannten Normalbrennweite, die bei Vollformat 50mm entspricht. Dies entspricht grob dem Blickwinkel unserer Augen. Es gibt auch 90mm oder 100mm Makroobjektive, die wir aber ungern nutzen, weil sie zu teleartig sind und den Nachteil haben, dadurch weniger Schärfentiefe zu haben. Das ist letztlich auch Geschmacksache.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Makroobjektive haben nicht nur den Vorteil, dass sie uns Nahaufnahmen machen lassen, sie verzerren auch&lt;br /&gt;
nicht die Ränder eines Bildes. Das bedeutet Gegenstände und Reproduktionen werden so wiedergegeben,&lt;br /&gt;
wie sie sind. Gerade Linien bleiben gerade.&lt;br /&gt;
Je nach verwendetem Bildsensor wie Vollformat, APS-C, Micro 4/3 ändern sich die Zahlenangaben der Brennweiten. Gilt im Vollformat 50mm als Normalobjektiv, so ist dies bei APS-C ein 35mm Objektiv und bei Micro 4/3 25mm. Vollformat bedeutet, der Sensor hat eine Größe von 24 x 36mm, APS-C Sensoren sind nur halb so groß, also 25.1×16.7 mm und Micro 4/3 hat Sensoren der Größe 18 mm × 13.5 mm. Je größer der Sensor, desto besser ist die Bildqualität. Für eine Vertiefung des Themas „Welche Kamera mit welchem Sensor ist für mich die beste?“ empfehlen wir den Besuch im Fachhandel.&lt;br /&gt;
Bei Architekturaufnahmen von Museumsräumen empfiehlt sich ein Weitwinkelobjektiv zu verwenden, das eine Brennweite von mindesten 24mm bei Vollformat hat. Oder mindestens 16mm bei APS-C und 12mm bei Micro 4/3&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Brandenburgische Museen in der Deutschen Digitalen Bibliothek</title>
        <published>2021-11-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-11-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/18/brandenburgische-museen-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/18/brandenburgische-museen-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek/">&lt;div class=&quot;wp-block-columns&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-column&quot; style=&quot;flex-basis:66.66%&quot;&gt; Die [Deutsche Digitale Bibliothek (DDB)](https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/) ist ein Internet-Portal, in dem Kultur- und Wissenseinrichtungen – Archive, Bibliotheken, Museen, Denkmalpflege- und Forschungsinstitutionen – ihre Bestände online sichtbar und recherchierbar machen können. Gibt eine Nutzerin oder ein Nutzer in den Suchschlitz der DDB beispielsweise das Wort &quot;[Brandenburg](https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/searchresults?isThumbnailFiltered=true&amp;query=Brandenburg)&quot; ein, so werden über 100 000 Objekte angezeigt, die mit diesem Schlagwort verbunden sind. Das sind Digitalisate von Fotografien, Akten, Büchern, Urkunden, Briefen, Gemälden, Grafiken, Münzen und Medaillen. Insgesamt präsentieren momentan deutschlandweit 619 Institutionen über 13 Millionen Objekte in der DDB – darunter sind auch 233 Museen. Die Zahl der brandenburgischen Museen, die sich mit Daten an der DDB beteiligen, ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Waren es zunächst nur die &quot;großen&quot; Einrichtungen, wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten oder das Potsdam Museum, tragen heute 16 Museen aus Brandenburg mehr als 2400 Objekte zum digitalen Wissensnetzwerk bei.
&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-column&quot; style=&quot;flex-basis:33.33%&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/18/brandenburgische-museen-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek/./Blog2-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Registrierte Museen in der DDB (Kartenausschnitt), &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/about-us/institutions#map&quot;&gt;Link&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;**Vom Aryballos bis zum Zeltnagel**
&lt;p&gt;Die thematische Vielfalt der gezeigten Objekte ist beeindruckend. Sie reicht von einem altgriechischen Salbgefäß, einem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/H34IKRYECPIMMX4QASTPHGBRF73TGFCZ?isThumbnailFiltered=true&amp;amp;query=aryballos+p%C3%BCckler&amp;amp;rows=20&amp;amp;offset=0&amp;amp;viewType=list&amp;amp;firstHit=H34IKRYECPIMMX4QASTPHGBRF73TGFCZ&amp;amp;lastHit=lasthit&amp;amp;hitNumber=1&quot;&gt;Aryballos&lt;/a&gt;, aus der Sammlung des Fürsten Pückler (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/organization/5TFUZAZJ5ILBY4MFKYQMYNELKVIRTT3E&quot;&gt;Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz&lt;/a&gt;) bis zu den &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/J5E2YALCDNSEHUCR4KQTKXOZYJJK7WYN?isThumbnailFiltered=true&amp;amp;query=zeltn%C3%A4gel&amp;amp;rows=20&amp;amp;offset=0&amp;amp;viewType=list&amp;amp;firstHit=J5E2YALCDNSEHUCR4KQTKXOZYJJK7WYN&amp;amp;lastHit=lasthit&amp;amp;hitNumber=1&quot;&gt;Zeltnägeln&lt;/a&gt; der letzten Grönlandexpedition von Alfred Wegener (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/organization/I36XE6KCECO5GTDIEP2NPWAJSTP7JP7V&quot;&gt;Alfred Wegener Museum Zechlinerhütte&lt;/a&gt;). Zu den Objektbildern stellen die Museen zahlreiche Informationen, sogenannte Metadaten, zur Verfügung. Dazu gehören neben der Inventarnummer, den Maßen und dem Material, aus dem das Objekt besteht, auch eine Objektbeschreibung, Literaturverweise und natürlich diverse Angaben zur Objektgeschichte. Diese werden hier als Ereignisse bezeichnet. Ein auf ein Objekt bezogenes Ereignis, z. B. seine Herstellung, kann mit bis zu drei Aussagen verbunden werden: “wann”, “wo” und “von wem” wurde das Objekt hergestellt. Diese Ereignisse ermöglichen es, alle Datensätze in der DDB miteinander zu verknüpfen. So lassen sich z. B. alle Objekte herausfiltern, die, wie der Aryballos, in Korinth oder im 7. Jahrhundert vor Christus hergestellt, oder von der Person Fürst Pückler gesammelt wurden. Auf diese Weise entsteht ein gigantisches, immer weiter wachsendes Wissensnetzwerk, zu dem nun auch immer mehr brandenburgische Museen beitragen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/18/brandenburgische-museen-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek/./Blog1-1024x510.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;museum-digital und die DDB&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der DDB existiert mit &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt; ein zweites großes Internet-Portal in Deutschland, in dem Museen digitale Objektbilder und -informationen präsentieren können. Bei museum-digital veröffentlichen, Stand heute, 751 Museen über eine halbe Million Objekte. Was unterscheidet die beiden Portale eigentlich voneinander und reicht es nicht vielleicht, bei einem der beiden präsent zu sein? Der erste große Unterschied ist, dass die DDB im Grunde “nur” Daten von verschiedenen Kulturerbe- und Forschungsinstitutionen einsammelt, die bereits permanent im Internet verfügbar sind. Diese bereits verfügbaren Daten werden in die DDB eingespeist, wobei jeder Datensatz einen Link zu dem ursprünglichen Datensatz des Datengebers enthält. Museum-digital ist solch ein Datengeber. Hier können Museen über einen personalisierten Zugang eigenständig ihre Daten und Bilder einpflegen und bearbeiten und, wenn sie es möchten, über einen Export an die DDB weitergeben. Dieses eigenständige Pflegen der eigenen Daten ist bei der DDB nicht möglich. Museum-digital ist eine vollwertige Inventarisierungssoftware und Präsentationsplattform in einem - und ein Tor für Museen in die DDB. Dies bedeutet auch, dass die Präsenz in beiden Portalen keine doppelte Datenpflege bedeutet. Man legt seine Daten bei museum-digital an oder importiert sie dort und gibt sie dann an die DDB weiter. Ändern sich Daten bei museum-digital, ist ein neuer Export nötig, mit dem die alten Daten in der DDB überschrieben werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mitmachen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist es nun nötig, mit den gleichen Daten zweimal im Internet präsent zu sein? Es schadet auf jeden Fall nicht! Beide Netzwerke profitieren davon, dass viele Institutionen mit vielen Daten mitmachen. Sie unterstützen sich damit gegenseitig dabei, im Internet sichtbarer zu werden. Wer bei der DDB mitmachen möchte, erhält unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://pro.deutsche-digitale-bibliothek.de/&quot;&gt;https://pro.deutsche-digitale-bibliothek.de/&lt;/a&gt; erste Informationen. Ansprechpartner für Museen ist die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://pro.deutsche-digitale-bibliothek.de/daten-liefern/fachstellen/fachstelle-museum&quot;&gt;Fachstelle Museen&lt;/a&gt; der DDB.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/18/brandenburgische-museen-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek/DDB.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Online-Ausstellungen erstellen mit md/story</title>
        <published>2020-04-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-04-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/">&lt;p&gt;Digitale Ausstellungen haben in Zeiten der COVID-19-Pandemie Konjunktur. Aber auch sonst sind sie ein immer häufiger genutztes Mittel von Museen, die ihre Objekte virtuell in Szene setzen wollen. Eine einfache Möglichkeit, Ausstellungen für das Internet zu kuratieren, bietet das neue, kostenlose Ausstellungsmodul &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt;. Das Modul fußt auf dem bereits etablierten Themenportal-Baukasten der Museumsplattform &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;, mit dem bereits eine Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=themen&quot;&gt;Informationsportale zu historischen Themen&lt;/a&gt; entstanden sind. Das Modul &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt; ist dafür optimiert, Ausstellungen nach dem Konzept des Scrollytellings zu erstellen. Das heißt, Nutzer*innen können sich in im Browser von oben nach unten durch eine Ausstellung scrollen. Entwickelt wurde das Modul in einem Projekt, an dem sich der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/startseite/&quot;&gt;Museumsverband Brandenburg&lt;/a&gt;, acht brandenburgische Museen sowie museum-digital beteiligten. Sichtbares Ergebnis dieser Kooperation ist die mit &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt; erstellte Ausstellung &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/scrolltopic.php?m_tid=829&amp;amp;tid=829&quot;&gt;„Kanope, Krokodil und Konigsstuhl. Globale Geschichten in brandenburgischen Museen“&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-group&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-group__inner-container&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-2 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/./Titel-1024x482.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/./Liebenb-1024x491.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;  
**Abwechslungsreiche Stories kreieren**
&lt;p&gt;Das Format des Scrollytellings ist gut dazu geeignet, in einer digitalen Ausstellung eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen, dabei fesselnde Spannungsbögen zu kreieren und damit bei den Besucher*innen Interesse für das Museum und seine Themen zu wecken – mit &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt; übrigens mehrsprachig! Damit die Erzählung der Ausstellung abwechslungsreich gestaltet werden kann, lassen sich bei &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt; eine Reihe verschiedener Visualisierungsmittel einbinden: natürlich digitale Objektbilder und Texte, aber auch Videos, Töne sowie horizontal drehbare - oder 3D-Ansichten von Objekten. Die Möglichkeit, Kapitel anzulegen, gibt einer Ausstellung eine Struktur, die auch über die seitlich eingeblendete Menüleiste visualisiert wird. Hiermit können die Nutzer*innen sich schnell und punktgenau durch die Ausstellung bewegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Karten, Zeitleisten und Co.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;alignleft size-large is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/./Karte-1024x523.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;Eine Besonderheit von *md/story* ist die direkte Verbindung mit Funktionselementen von museum-digital. So lassen sich z.B. Karten mit Objektverteilungen oder Reiserouten von Personen sowie Zeitleisten zu ausgewählten Objekten in die Ausstellungen einbinden. Diese werden zunächst auf museum-digital angelegt und dann mit der Ausstellung verknüpft. Ein Beispiel hierfür ist [die Karte](https://themator.museum-digital.de/ausgabe/scrolltopic.php?m_tid=829&amp;tid=829#topic832) in der Ausstellung „Kanope, Krokodil und Königsstuhl“, die die Route der Orientreise des Fürsten Herrmann zu Pückler-Muskau nachvollzieht. Die auf der Karte markierten Aufenthaltsorte Pücklers sind zum Teil mit Objekten verbunden, die er an diesen Orten erwarb.
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eintauchen in die Objektgeschichte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der Präsentation von Objektbildern in der Ausstellung, lassen sich auch „Objektleisten“ in die Ausstellung integrieren, über die man vertiefend zur Objektanzeige von museum-digital gelangt. Ein Beispiel finden Sie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/scrolltopic.php?m_tid=829&amp;amp;tid=829#topic843&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Mit einem Klick auf ein Objekt, stehen den Nutzer*innen dann viele weitere Informationen zum Exponat, mehrere Objektansichten sowie eine Lupe zur Betrachtung von Bilddetails zur Verfügung. Neu bei museum-digital ist die Funktion, Erklärtexte in die Objektbilder zu integrieren. Man markiert hierfür beim Erstellen der Ausstellung ein Teil des Objektbildes mit einem Rahmen und versieht diesen mit einem kurzen Text. Im Browser wird dieser Text angezeigt, wenn man mit dem Mauszeiger über den Rahmen fährt oder bei einem Touchscreen diesen antippt. Diese Funktion lässt sich ebenso über &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt; einbinden, wie das Beispiel &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/scrolltopic.php?m_tid=829&amp;amp;tid=829#topic836&quot;&gt;des Alexanderschlachtmosaiks&lt;/a&gt; in unserer Ausstellung zeigt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;aligncenter size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/./Liebenb2-1024x517.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;  
**Mit dem Eingabetool alles in der eigenen Hand**
&lt;p&gt;Der Aufbau der Ausstellungen erfolgt über das Eingabetool von &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt;. Den Zugang zum Eingabebereich erhält ein Museum über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/contact&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;. Die Funktionen der verschiedenen Baukastenelemente des Tools sind selbsterklärend und machen das Kreieren einer Ausstellung einfach. Bei der Feinabstimmung in der Gestaltung steht der Support von museum-digital zur Verfügung. Für brandenburgische Museen ist hier die Geschäftsstelle des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/kontakt/&quot;&gt;Museumsverbands Brandenburg&lt;/a&gt; Ansprechpartner. Anwender mit Grundkenntnissen in HTML oder CSS können aber auch selbst Hand anlegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe „Brandenburgische Museen digital“ und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/gehaeuse-einer-groSsen-fechterschnecke-33442.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Digitale Angebote in Zeiten der Pandemie</title>
        <published>2020-03-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-03-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/27/digitale-angebote-in-der-pandemie/">&lt;p&gt;Digitale Angebote von Kultureinrichtungen sind in Zeiten von COVID-19 und geschlossenen Museen sehr gefragt. Im Folgenden möchten wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten vorstellen, wie Museen Ihre digitalen Angebote gemeinsam präsentieren können. Die Bündelung ermöglicht eine größere Reichweite und eine bessere Auffindbarkeit für jeden Einzelnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Übersicht auf der Website des Museumsverbands Brandenburg&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Museumsverband Brandenburg sammelt auf seiner Homepage die digitalen Angebote brandenburgischer Museen im Internet: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museen-brandenburg.de/museen/digitale-angebote/&quot;&gt;https://museen-brandenburg.de/museen/digitale-angebote/&lt;/a&gt; Aufgeführt sind Online-Ausstellungen, virtuelle Rundgänge durch Museen, digitale Stadtrundgänge, Videos, Sounds und Aktionen in den sozialen Netzwerken. Eingestellt sind bereits knapp 40 Angebote und die Anzahl soll weiter wachsen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Plattform kultur-bb.digital&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg hat zusammen mit der DigitalAgentur Brandenburg eine Präsentations-Plattform für digitale Angebote brandenburgischer Kultureinrichtungen im Internet gestartet. “Die Plattform &lt;em&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://kulturbb.de/&quot;&gt;kultur-bb.digital&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;  schafft ein Schaufenster der Brandenburger Kulturszene in Zeiten der Covid-19-Pandemie für alle Akteure im Bereich Kunst und Kultur im Land Brandenburg. Schnell, niedrigschwellig und im Betrieb günstig können digitale Formate präsentiert und ausprobiert werden”, heißt es Seitens der Entwickler. Automatisch gesammelt werden hier alle Videos, Streams, Podcasts, Audiofiles, Tweets und Nachrichten, die mit dem Hashtag #KulturBB markiert sind. Alle Kreativen sind aufgerufen #KulturBB zu benutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Digitaler Internationaler Museumstag&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Internationale Museumstag am 17. Mai 2020 soll verstärkt im Internet gefeiert werden. Der Deutsche Museumsbund hat auf seiner &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museumstag.de/&quot;&gt;Programm-Website&lt;/a&gt; zum Museumstag die neue Aktions-Kategorie “Digital” eingerichtet. Über den Zugang zur Aktions-Datenbank &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museumstag.de/cms-museum/&quot;&gt;https://museumstag.de/cms-museum/&lt;/a&gt; können registrierte Museen ihre digitalen Angebote eintragen: z.B. bestehende oder geplante Online-Ausstellungen, digitale Ausstellungrundgänge, Videos, Töne oder den Zugang zur Onlinepräsentation von Museumsobjekten bspw. bei museum-digital.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;#Hashtags&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Posten Sie Ihre digitalen Angebote in den sozialen Medien! Der richtige Hashtag hilft hier bei der Auffindbarkeit. Neben #KulturBB oder #Museenentdecken für den Museumstag, gibt es eine Reihe weiterer aktueller Hashtags:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;#culturedoesntstop&lt;br /&gt;
#CalmDownArt&lt;br /&gt;
#DigitalMuseum&lt;br /&gt;
#DigAMus&lt;br /&gt;
#digkv#MuseumFromHome&lt;br /&gt;
#MuseumMomentofZen#ClosedButOpen&lt;br /&gt;
#MuseumsAndChill&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museumstag.de/-museenentdecken/&quot;&gt;https://museumstag.de/-museenentdecken/&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/27/digitale-angebote-in-der-pandemie/cdc-c4IBsSCuwIU-unsplash-scaled.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Soziale Netzwerke – Eine Chance für brandenburgische Museen!?</title>
        <published>2019-10-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-10-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/02/soziale-netzwerke-eine-chance-fuer-brandenburgische-museen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/02/soziale-netzwerke-eine-chance-fuer-brandenburgische-museen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/02/soziale-netzwerke-eine-chance-fuer-brandenburgische-museen/">&lt;p&gt;Am 2. September 2019 traf sich zum zweiten Mal die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;AG Brandenburgische Museen digital&lt;/a&gt;. Gastgeber für die 35 Teilnehmer*innen des Treffens war das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://okmhb.de/&quot;&gt;Ofen- und Keramikmuseum Velten&lt;/a&gt;, das mit seiner museumspädagogischen Werkstatt den perfekte Rahmen für die lebendigen Diskussionen des Tages bot. Nachdem am Vormittag die Möglichkeiten der Förderung von Digitalisierungsprojekten im Fokus standen, gehörte der Nachmittag ganz der Frage: Welche Möglichkeiten und Chancen bieten soziale Netzwerke den brandenburgischen Museen?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;soziale-netzwerke-nicht-erstes-mittel-der-wahl&quot;&gt;Soziale Netzwerke nicht erstes Mittel der Wahl&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/02/soziale-netzwerke-eine-chance-fuer-brandenburgische-museen/./Statistik.png&quot; alt=&quot;Statistik&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor es mit einigen Bespielen ins Detail ging, führten Zahlen des Museumsverbands Brandenburg in das Thema ein. Die Daten speisten sich aus einer allgemeinen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20201030214607/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/statistische-erhebung-201718/&quot;&gt;statistischen Erhebung zur Lage der Museen&lt;/a&gt; aus dem Jahr 2017 sowie aktuellen Recherchen. Demnach liegt der Anteil der brandenburgischen Museen, die soziale Netzwerke für ihre Arbeit nutzen, bei rund einem Fünftel – konkret sind es 70 Museen. Im Ranking der regelmäßigen Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit rangieren die Sozialen Medien deutlich abgeschlagen hinter der Produktion von Flyern, Broschüren und Plakaten oder der konventionellen Pressearbeit. Fast jedes Museum bestückt seine eigene Internetseite oder die seines Trägers mit seinen Angeboten und Veranstaltungen. Newsletter haben Seltenheitswert.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;facebook-wie-zu-erwarten-in-front&quot;&gt;Facebook wie zu erwarten in Front&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das beliebteste Netzwerk bei den brandenburgischen Museen ist mit Abstand Facebook. 64 Museen tummeln sich hier mehr oder weniger aktiv. Die Followerzahlen bewegen sich von über 10.000 beim Platzhirsch &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;zur Facebook-Seite des Museums&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/museumbarberini/&quot;&gt;Museum Barberini&lt;/a&gt; bis zu wenigen Dutzend. In der Breite sind 500 bis 1500 Follower die Regel. Neben der aktiven und regelmäßigen Arbeit begünstigen die Lage eines Museums aber auch seine Themen die Reichweite. Museen in Städten mit vergleichsweise hohen Einwohnerzahlen scheinen es leichter zu haben eine Community aufzubauen, als Museen in den ländlichen Regionen. Auffällig ist dabei, dass dennoch viele vereinsgetragene, also vor allem ehrenamtlich betriebene Museen, auf Facebook setzen. Diese Museen machen den Großteil der brandenburgischen Museumslandschaft im ländlichen Raum aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/02/soziale-netzwerke-eine-chance-fuer-brandenburgische-museen/./Torte.JPG&quot; alt=&quot;Torte&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;sparten-wecken-interesse&quot;&gt;Sparten wecken Interesse&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Weiterhin scheinen es Spartenmuseen (Kunst, Archäologie, Technik- und Industriegeschichte, Zeitgeschichte/Gedenkstätten) leichter zu haben, Menschen in den sozialen Netzwerken für sich zu begeistern. Mehrspartenmuseen, also die klassischen Regionalmuseen, kommen meist nur auf eine kleine Community. Aber auch hier kann die aktive Bespielung Sozialer Medien Erfolge und Aufmerksamkeit für das Museum bedeuten, vor allem im engeren lokalen Umfeld. Auf dem AG Treffen zeigte Corinna Junker, Leiterin vom Museum Schloss Lübben, beispielhaft, wie ihr Museum über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/Museum.Luebben/&quot;&gt;Facebook&lt;/a&gt; (und auch Istagram und Twitter) für seine Veranstaltungen und Aktivitäten in der lokalen Öffentlichkeit, gegenüber anderen Playern im Kulturbereich (regionaler Tourismus) und Entscheidungsträgern der kommunalen Verwaltung (Bürgermeister, Kulturamtsleiter usw.) erfolgreich Sichtbarkeit generiert. Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.industriemuseum-brandenburg.de/&quot;&gt;Industriemuseum Brandenburg&lt;/a&gt;, so sein Leiter Marius Krohn, setzt neben stetiger Aktivität im eigenen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/Industriemuseum.Brandenburg/&quot;&gt;Facebook-Account&lt;/a&gt; auf das Posten von Inhalten in thematisch passenden Facebook-Gruppen. Hier ist die Resonanz auf Posts meistens deutlich höher.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;veranstaltungswerbung-und-einblicke-in-den-museumsalltag&quot;&gt;Veranstaltungswerbung und Einblicke in den Museumsalltag&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Museen die aktiv bei Facebook unterwegs sind, haben sich früher oder später auch einen Instagram-Account zugelegt. In Brandenburg sind es 23 Museen. Andere Netzwerke spielen kaum eine Rolle. Ebenso gibt es keine Blogs. Acht Museen stellen eher unregelmäßig Videos bei Youtube ein, wobei beispielsweise das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://spielzeugmuseum-havelland.byseum.de/&quot;&gt;Spielzeugmuseum Kleßen im Havelland&lt;/a&gt; mit &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/channel/UClLrJyG2XnQZmp0NdIuWY0g&quot;&gt;Filmen zu seinen Eisbahnplatten&lt;/a&gt; Clickzahlen im mittleren vierstelligen Bereich generiert. Auf dem AG-Treffen stellten Tim Köhler und Robert Büschel vom &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.stadtmuseum-cottbus.de/&quot;&gt;Stadtmuseum Cottbus&lt;/a&gt; ihren &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/channel/UCT0MbQcrdfgf1D4Es55xNRg&quot;&gt;Vlog „Montags im Museum“&lt;/a&gt; vor, der in inzwischen 12 Folgen launig über die Arbeit im Museum berichtet - ohne das dafür &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/27/montags-im-museum-der-video-blog-des-stadtmuseums-cottbus/&quot;&gt;übermäßig Aufwand betrieben&lt;/a&gt; wird. Im Ganzen betrachtet werden die sozialen Netzwerke in den brandenburgischen Museen vor allem als Werbeplattform für Veranstaltungen oder für „Einblicke in den Museumsalltag“ genutzt. Formate, die versuchen eine Kommunikation mit oder eine aktive Teilhabe der Community anzuregen, haben noch Seltenheitswert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/02/soziale-netzwerke-eine-chance-fuer-brandenburgische-museen/./montags.JPG&quot; alt=&quot;Montags&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;der-mut-anzufangen&quot;&gt;Der Mut anzufangen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In den Diskussionen während des Treffens wurde deutlich, dass vor allem der Faktor Personal und damit einhergehend die fehlende Zeit eine wirkungsvollere Arbeit mit den Sozialen Medien verhindert. Im Schnitt decken in einem brandenburgischen Museum drei Personen den gesamten Museumsbetrieb von der Leitung und Verwaltung, über die Ausstellungs-, Vermittlungs- und Sammlungsarbeit bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit ab. Da fällt es oft schwer, die Arbeit mit den Sozialen Medien strategisch aufzubauen. Der Mut einfach einmal anzufangen ist vielerorts vorhanden, das ist grundsätzlich positiv. Aber die Fallstricke im Modus des Ausprobierens sind vielfältig und damit die Ernüchterung manchmal groß. Grundsätzlich existieren strategische Überlegungen zum Einsatz und zu den Zielen der Arbeit mit Sozialen Medien, das gilt vor allem für die Öffentlichkeitsarbeit. Überlegungen dazu, wie Formate auf diesem Feld z.B. in die Vermittlungs- und/oder Sammlungsarbeit des Museums integriert werden können, stecken noch in den Anfängen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;positives-fazit&quot;&gt;Positives Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Dennoch fällt das Fazit positiv aus. Die Stimmung war deutlich pro Nutzung sozialer Netzwerke in der Museumsarbeit. Angedacht ist ein „Stammtisch Soziale Medien“, in dem Museumsmitarbeiter*innen sich in kleiner Runde regelmäßig treffen und Erfahrungen austauschen. Um weiter auf dem Stand der aktuellen Diskussion zu sein, ist &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://wakelet.com/wake/208d206e-ee60-47dd-8e6b-d8d6743f8b9d&quot;&gt;eine kleine Linkliste&lt;/a&gt; entstanden, die stetig aktualisiert wird. Gewünscht wurde darüber hinaus eine stärkere Zusammenarbeit der Museen in den sozialen Netzwerken, vielleicht fängt es zukünftig ganz profan mit einem gemeinsamen Hashtag an. Wir werden sehen und hier berichten …. PS. Auf dem Treffen stellten Robert Büschel und Tim Köhler aus dem Stadtmuseum Cottbus auch die neue &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.stadtmuseum-cottbus.de/ostsee.html&quot;&gt;Web-App zur „Sportstadt Cottbus“&lt;/a&gt; des Museums vor. Hierzu bald mehr in unserem Blog!&lt;/p&gt;
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        <title>Neue Fotograf*innen und Rubriken im Themenportal</title>
        <published>2019-05-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-05-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/03/neue-fotografinnen-und-rubriken-im-themenportal/">&lt;p&gt;Das im Januar 2019 veröffentlichte Themenportal &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=711&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;„Brandenburgische Fotografinnen und Fotografen“&lt;/a&gt; wächst weiter. Mit &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=796&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Ina Muster-Schatzmann&lt;/a&gt;, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=794&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Carl Nürrenbach&lt;/a&gt;, dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=805&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Pfarrer Karl Groß&lt;/a&gt; und &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=806&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Karl Jahn&lt;/a&gt; sind nun vier weitere Fotograf*innen mit Beispielen ihres Wirkens online. Darüber hinaus gibt es zwei neue Rubriken: die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=795&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Fotografie als Kunstform&lt;/a&gt; und die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=804&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Amateurfotografie&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;fotografie-als-kunstform&quot;&gt;Fotografie als Kunstform&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Immer wieder verstecken sich unter den Fotografien der ansonsten für den täglichen Bedarf arbeitenden Fotograf*innen künstlerisch wertvolle Arbeiten. Ein Beispiel hierfür ist Ina Muster Schatzmann, die vor allem das Spiel mit Licht und Schatten meisterlich beherrschte – ob inszeniert mit Konturlicht in der Porträtfotografie oder in ihren stimmungsvollen Nachtbildern der historischen Potsdamer Kulisse. Dabei wirken ihre Bilder in der Regel nicht theatralisch, sondern bewahren Sachlichkeit. Aber auch bei den der Kirchenfotografie von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=677&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Edith Grametke&lt;/a&gt;, den Luftschiffbildern &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=673&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Ernst Eichgrüns&lt;/a&gt; sowie bei den Arbeiten der Fotojournalisten &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=784&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Heinz Krüger&lt;/a&gt; und &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=785&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Gerhard &lt;/a&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=785&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Hillmer&lt;/a&gt; finden sich Aufnahmen mit hoher künstlerischer Qualität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/03/neue-fotografinnen-und-rubriken-im-themenportal/./101421375c851d71c788a.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; title=&quot;Wrack eines amerikanischen Bombers. Foto: Karl Groß / Pfarrhausmuseum Blüthen&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;amateurfotografie&quot;&gt;Amateurfotografie&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Neben den Berufsfotograf*innen gab es viele ambitionierte Fotoamateure*in, die ein tiefergehendes Interesse an Fototechniken und -gerät mitbrachten und auch fotografische Laien, salopp gesagt „Knipser“, die sich nicht mit technischen Details aufhalten wollten. Amateur- oder Laienfotografie gelangten ebenso in Museumssammlungen unter anderem über den engen biografischen Bezug zwischen Fotograf*in und Museum. Zwei Beispiele hierfür sind die Arbeiten von Karl Jahn und Karl Groß. Jahn begründete 1963 das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=59&quot;&gt;Wegemuseum Wusterhausen&lt;/a&gt;, das heute seinen fotografischen Nachlass bewahrt. Im Haus des Pfarrers Karl Groß befindet sich heute das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=73&quot;&gt;Pfarrhausmuseum Blüthen&lt;/a&gt;. Dessen umfangreiche fotografische Sammlung ist geprägt von Motiven der zahlreichen Reisen des Pfarrers durch ganz Europa.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;zuwachs-aus-der-prignitz&quot;&gt;Zuwachs aus der Prignitz&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Teile der fotografischen Nachlässe von Karl Groß und Karl Jahn wurden 2018 im Rahmen eines Projekts des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.prignitzer-museen.de/&quot;&gt;Förderkreises Prignitzer Museen e.V.&lt;/a&gt; digitalisiert. Neben den Museen in Wusterhausen und Blüthen nahmen hier das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg mit Glasnegativen des Fotografen Max Zeisig und das DDR-Geschichts- und Dokumentationszentrum Perleberg mit Fotografien aus dem Bestand der Familie Neumann-Freimark teil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Museum digital: Hochauflösend statt Karteikasten</title>
        <published>2019-02-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-02-26T00:00:00+00:00</updated>


        
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          <name>Arne Lindemann</name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/02/26/museum-digital-hochaufloesend-statt-karteikasten/">&lt;p&gt;Auf WDR 5 Quarks ist ein spannender Beitrag über museum-digital zu hören: &lt;s&gt;Museum digital: Hochauflösend statt Karteikasten&lt;/s&gt; (&lt;em&gt;Link zur WDR-Audiothek nicht mehr verfügbar&lt;/em&gt;). Es geht um die Chancen und Herausforderungen der digitalen Inventarisierung und der Präsentation der Digitalisate im Internet. Mit dabei ist auch das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=10&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte&lt;/a&gt;. Im Interview berichten die Kolleginnen und Kollegen aus Potsdam von ihrer “digitalen Arbeit” mit den Beständen. Absolut hörenswert!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Brandenburger Fotografinnen und Fotografen</title>
        <published>2019-01-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-01-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/01/26/brandenburger-fotografinnen-und-fotografen/">&lt;p&gt;Es gibt ein neues Themenportal bei museum-digital: &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Zum Thema: Brandenburger Fotografinnen und Fotografen&quot; href=&quot;https://short.museum-digital.de/Brandenburger_Fotogeschichte&quot;&gt;Brandenburger Fotografinnen und Fotografen&lt;/a&gt;. Das Themenportal greift verschiedene Aspekte der Geschichte der Fotografie in Brandenburg auf und illustriert diese anhand von Fotografien aus mehreren brandenburger Museen. Das Themenportal ist Ergebnis eines unter Federführung des Museumsverbandes Brandenburg e.V. durchgeführten und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg geförderten Projektes. Es ist auf Zuwachs ausgelegt, denn diese Geschichte hat sehr viele Facetten.&lt;/p&gt;
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        <title>AG Brandenburgische Museen digital</title>
        <published>2018-12-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2018-12-17T00:00:00+00:00</updated>


        
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          <name>Arne Lindemann</name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2018/12/17/ag-brandenburgische-museen-digital/">&lt;p&gt;Was bedeutet Digitalisierung für das Tagesgeschäft eines Museums? Wie kann eine digitale Strategie aussehen? Welche Maßnahmen sind sinnvoll, was ist „Hype“? Wie können Museen in diesem Bereich zusammenarbeiten und sich gegenseitig stärken? Um den Austausch der brandenburgischen Museen zu diesen und andere Fragen rund um die Digitalisierung zu intensivieren, initiiert der Museumsverband des Landes Brandenburg e.V eine “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;AG Brandenburgische Museen digital&lt;/a&gt;”. Geplant ist, dass sich die AG zweimal im Jahr trifft. Ein stetiger Informationsaustausch wird über einen E-Mailverteiler und den Blog von museum-digital etabliert. Zur Teilnahme eingeladen sind alle brandenburgischen Museen, die sich bereits aktiv mit der Digitalisierung in der Museumsarbeit beschäftigen oder aber auch diesen Bereich zukünftig angehen bzw. stärker ausbauen wollen. Das Auftakttreffen der AG findet am 14. Februar 2019 in Berlin statt. Mehr Informationen finden Sie unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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