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    <title>museum-digital:blog - Brandenburg</title>
    <subtitle>Ein Blog über museum-digital und die breitere Digitalisierung im Museumsbereich.</subtitle>
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        <title>Aktualisierung der Nutzungsbedingungen von musdb &amp; museum-digital in Deutschland</title>
        <published>2026-01-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2026-01-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2026/01/12/aktualisierung-der-nutzungsbedingungen-von-musdb-museum-digital-in-deutschland/">&lt;p&gt;Auf der letzten Usertagung des museum-digital e.V. war eine anstehende Aktualisierung der Nutzungsbedingungen von musdb und museum-digital für teilnehmende Institutionen und ihre Mitarbeitenden in Deutschland angekündigt worden. Nachdem sich diese durch die technischen Schwierigkeiten des letzten Monats verzögert haben, sollen die neuen Nutzungsbedingungen nun zum Mittwoch, den 14. Januar, eingeführt werden. Bestehende Nutzer werden sie beim Login sehen und aufgefordert, sie nach einer gründlichen Lektüre zu akzeptieren (bzw. ihr Konto zu löschen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hintergrund der geänderten Nutzungsbedingungen ist primär der Übergang der Trägerschaft der deutschen Instanzen zum &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://verein.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital Deutschland e.V&lt;/a&gt;. In diesem Rahmen haben wir mit anwaltlicher Hilfe daran gearbeitet, die Nutzungsbedingungen rechtssicherer und ausführlicher zu gestalten.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen der Aktualisierung der Nutzungsbedingungen sind ebenfalls einige technische Neuerungen hinzugekommen - es muss schließlich auch bei jedem Nutzer festgehalten werden, wer wann welchen Nutzungsbedingungen zugestimmt hat. Eine Liste der Nutzungsbedingungen, zu denen man zugestimmt hat, lässt sich nun entsprechend auf der Seite “Kontoeinstellungen” in musdb einsehen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Die aktualisierten Nutzungsbedingungen können jederzeit &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/misc/nutzungsbedingungen-musdb-deutschland.html&quot;&gt;im Handbuch&lt;/a&gt; eingesehen werden.&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>3D-Digitalisate in md auch für kleine Museen - Ein Erfahrungsbericht</title>
        <published>2024-11-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-11-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Marleen Schindler</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/19/3d-digitalisate-in-md-auch-fuer-kleine-museen-ein-erfahrungsbericht/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/19/3d-digitalisate-in-md-auch-fuer-kleine-museen-ein-erfahrungsbericht/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Marleen Schindler, wissenschaftliche Mitarbeiterin am &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.serbski-institut.de/&quot;&gt;Sorbischen Institut Bautzen&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-video&quot;&gt;&lt;video controls=&quot;&quot; src=&quot;./nandu.mp4&quot;&gt;&lt;/video&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Wenn Exponate aus kleinen Heimatstuben oder umfangreichen städtischen Sammlungen unabhängig von Zeit und Ort von Interessierten bequem von zu Hause gefunden und interaktiv von allen Seiten betrachtet werden können, ist das sicher ein großer Mehrwert für eine nutzerfreundliche Museumslandschaft. Möglich wird das beispielsweise durch 3D-Digitalisierung und Veröffentlichung von Objekten über museum-digital. Doch 3D-Projekte schrecken ab, benötigen sie doch oft Zeit und Ressourcen, die in den meisten Museen nicht fest eingeplant sind. Besonders finanzielle Fragen stehen den ersten Schritten auf dem Weg zu 3D-digitalisierten Objekten oft im Wege. Müssen Sie aber nicht!&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;niedrigschwellige-3d-losungen&quot;&gt;&lt;strong&gt;Niedrigschwellige 3D-Lösungen&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Inzwischen gibt es gute Lösungen, um mit wenig finanziellem Aufwand 3D-Modelle von Objekten zu erstellen und sie zu veröffentlichen. Ein möglicher Weg soll hier knapp skizziert werden und dabei aufzeigen, dass 3D Technik durch museum-digital niedrigschwellig zugängig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen eines Drittmittelprojektes zur &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.serbski-institut.de/projekte-kulturwissenschaften/fotografische-erfassung-und-digitalisierung-der-sammlung-von-lotar-balke/&quot;&gt;fotografischen Erfassung der Sammlung von Lotar Balke&lt;/a&gt; stand das Sorbische Institut Bautzen vor einem ähnlichen Problem. Etwa 2000 Sorbische Ostereier sollten fotografiert und mit Hilfe von museum-digital Schritt für Schritt dokumentiert werden (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/objects?s=collection:3380&quot;&gt;Ostereiersammlung&lt;/a&gt;, in Bearbeitung). Die so geschaffenen Metadaten sollen zukünftig in das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.serbski-institut.de/wp-content/uploads/2021/11/2023-01-18_RSK-Konzept.pdf&quot;&gt;Sorbische Kulturregister&lt;/a&gt; fließen. Die Anschaffung teurer 3D-Technik war im Projekt jedoch nicht vorgesehen. Trotzdem hielten wir es in Hinblick auf die Entwicklungen im Bereich 3D-Digitalisierung für sinnvoll, zumindest einige dreidimensionale Digitalisate anzufertigen und Workflows zu erproben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/19/3d-digitalisate-in-md-auch-fuer-kleine-museen-ein-erfahrungsbericht/./Bild_01-1024x477.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;teure-technik-woher-nehmen-wenn-nicht-stehlen&quot;&gt;Teure Technik – woher nehmen, wenn nicht stehlen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Markt für 3D-Technik ist in den letzten Jahren stark gewachsen und die verschiedenen angebotenen Geräte reichen über kostengünstige 360 Grad Kameras für Social Media-Anwendungen bis hin zu professionellen Großgeräten für mehrere zehntausend Euro. Die Mitarbeitenden musealer Sammlungen sehen sich damit einem unübersichtlichen Angebot verschiedener Ansätze zur dreidimensionalen Abbildung der physischen Welt gegenüber. Um sich intensiv in die dahinterstehende Technik einzuarbeiten und informierte Entscheidungen zu den eigenen Bedarfen zu fassen, reicht oft die Zeit nicht aus. Trotzdem werden die Anforderungen an die Digitalisierungsvorhaben von Museen und Archiven immer höher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Umso erfreulicher ist es, dass in urbanen Räumen nach und nach Orte entstehen, die den Zugang zu moderner Technik vereinfachen. Diese Orte laufen oft unter englischen Namen, die auf den Mitmach-Charakter verweisen. So gibt es in Dresden einen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slub-dresden.de/mitmachen/slub-makerspace&quot;&gt;Makerspace&lt;/a&gt;, in Cottbus das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.b-tu.de/colab/&quot;&gt;CreativeOpenLab (COLab),&lt;/a&gt; in Bautzen den Coworking- und Makerspace Tagwerk. Ihr Ziel ist es, Menschen kostenlos oder für wenig Geld zu ermöglichen, Projekte selbst umzusetzen, für die andernfalls teure Geräte angeschafft werden müssten. Von den Trägerinstitutionen wird ein gemeinsam genutzter Maschinenpark aufgebaut. Das fördert Nachhaltigkeit und Skillsharing im Gegensatz zu individuell angeschaffter Technik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Makerspace der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slub-dresden.de/&quot;&gt;SLUB Dresden&lt;/a&gt; gibt es mehrere &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slub-dresden.de/mitmachen/slub-makerspace/geraetebuchung/3d-objektscanner-artec-eva&quot;&gt;3D-Scanner&lt;/a&gt;, die nach einer digitalen Arbeitsschutzschulung und einer technischen Einweisung vor Ort von den Nutzer:innen der SLUB kostenlos verwendet werden können. Die technische Einweisung vermittelt wichtige Grundkenntnisse zum Thema 3D-Scan und bietet die Möglichkeit, unter Anleitung eigene Objekte zu scannen und am Computer nachzubearbeiten. Für unsere Ostereier wurde uns der 3D-Scanner Artec Spider empfohlen. Dabei handelt es sich um ein handgehaltenes Gerät, das besonders für kleine Objekte geeignet ist und Details sehr gut abbilden kann. In vier Sitzungen konnten ohne weitere Vorkenntnisse 16 3D-Scans von Sorbischen Ostereiern unterschiedlicher Größe angefertigt werden. Dabei wurde der Scanner zusammen mit dem zugehörigen Drehteller genutzt. Das Ei wurde mit einem Ständer mittig auf dem Teller platziert. Beim Start des Scans beginnt dieser Teller automatisch, sich zu drehen und der Scanner muss nur noch gleichmäßig von oben nach unten bewegt werden. Am Computer kann in Echtzeit nachverfolgt werden, welche Bereiche gerade erfasst werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um ein vollständiges Modell zu erhalten, ist es je nach Objekttyp bei dieser Scanmethode notwendig, mindestens zwei Aufnahmen zu machen und das Objekt zwischendurch auf die zuvor nicht sichtbare Seite zu drehen. So können die zwei Aufnahmen am Computer zu einem kompletten Modell zusammengefügt werden. Die Nachbearbeitung am Computer ist damit unbedingt notwendig und ist im Vergleich zum Scan, der nur etwa fünf Minuten benötigt, relativ zeitaufwändig. Für die Ostereiermodelle wurde eine halbe bis etwa eine Stunde Zeit für die Nachbearbeitung pro Ei benötigt. Danach kann das Modell im benötigten Format exportiert und gespeichert werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;verarbeitung-von-3d-daten&quot;&gt;Verarbeitung von 3D-Daten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wer noch nie zuvor mit 3D-Dateien gearbeitet hat, steht an dieser Stelle vor einer herausforderungsvollen Frage: welches Dateiformat brauche ich überhaupt? Für den Upload bei museum-digital wird ein .zip-Archiv verwendet. Darunter versteht man ein komprimiertes Dateiformat, in dem mehrere Dateien (wie mit einem Reißverschluss, engl. „zipper“) zusammengefasst werden können. Darin muss mindestens eine obj. Datei enthalten sein. Das „Object“-Format ist derzeit eines der Standard-Formate für 3D-Modelle. Meist werden darin nur die 3D Informationen gespeichert, nicht aber die Oberflächenfarbe des Objektes, die sogenannte Textur. Texturen werden dann separat in Form eines Bildes im .jpeg-Format abgespeichert. Um 3D-Datei und Textur zusammenzubringen bedarf es des Mappings, also einem Vorgang, der das zweidimensionale Bild über das dreidimensionale Objekt legt. Man kann sich das vorstellen, als würde man einen Teig in Frischhaltefolie einpacken. Dazu werden allerdings zusätzliche Informationen benötigt, die separat in einer .mtl-Datei (material template library) gespeichert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit die Verarbeitung funktioniert, sind in den Dateien Bezüge zueinander eingeschrieben. Verändert man nachträglich die Dateinamen, ist es wichtig, auch die Bezüge in den Dateien zu ändern. Andernfalls laufen die Befehle ins Leere und man wundert sich, warum man auf einen schwarzen Bildschirm schaut, anstatt das 3D-Modell zu sehen. Das Ändern der Bezüge lässt sich einfach im Texteditor erledigen. Sowohl die .mtl- als auch die .obj-Datei lassen sich damit öffnen. Angezeigt werden dann plain text Informationen, die zwar wenig verständlich, aber menschenlesbar sind. Meist gleich zu Beginn werden die Bezugsdateien ausgezeichnet, deren Namen man einfach ändern kann. Wenn alle Bezüge stimmen, kann das .zip-Archiv erstellt werden. Unter Windows funktioniert das einfach per Rechtsklick und „komprimieren in…“. Das Archiv bekommt automatisch den Namen der ersten ausgewählten Datei und sollte unbedingt mit dem Namen der .obj-Datei übereinstimmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/19/3d-digitalisate-in-md-auch-fuer-kleine-museen-ein-erfahrungsbericht/./Bild_02-846x1024.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;veroffentlichung-mit-museum-digital&quot;&gt;Veröffentlichung mit museum-digital&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für die Veröffentlichung über museum-digital wird das Objekt wie gewohnt angelegt und mit Basisdaten versehen. Anschließend wird im Reiter „Ansicht“ die Schaltfläche „3D-Objekt“ ausgewählt. Eine Eingabemaske öffnet sich und man erhält die Möglichkeit, eine Datei vom lokalen Speicher auszuwählen. Hierfür sollte das zip-Archiv verwendet werden. Je nach Hardware und Internetverbindung kann es einen Moment dauern, bis der Upload und die Verarbeitung fertiggestellt sind. In jedwedem Fall zeigt sich, wenn man alles richtig gemacht hat, das fertige 3D-Modell vor schwarzem Grund. Es kann in alle Richtungen gedreht und vergrößert werden. So werden es auch die Nutzerinnen und Nutzer von museum-digital sehen. Am linken Seitenrand können außerdem Informationen zum Rechtestatus des Modells eingestellt werden. Ratsam ist auch die Wahl eines geeigneten Vorschaubildes. Der Upload funktioniert ähnlich wie bei herkömmlichen Fotos. Eine einfache Lösung für ein ansprechendes Vorschaubild könnte zum Beispiel ein Screenshot des 3D-Modells im Viewer von museum-digital sein. Fotos des Objektes sind nur dann als Vorschaubild zu empfehlen, wenn sie nicht ohnehin als Ansichten zusätzlich zum Modell zur Verfügung stehen. Ist das hingegen der Fall, kann man das 3D-Modell in der Vorschauansicht nicht deutlich genug von den anderen Fotos unterscheiden, denn es wird dort gemeinsam mit den Fotos angezeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/19/3d-digitalisate-in-md-auch-fuer-kleine-museen-ein-erfahrungsbericht/./Bild_03-1024x735.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;last-but-not-least-vernetzen&quot;&gt;Last but not least: Vernetzen!&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn das fertige 3D Modell veröffentlicht ist, darf man gern ein bisschen stolz sein – und es unbedingt auch zeigen! Der 3D-Viewer, den museum-digital kostenfrei und niedrigschwellig zur Verfügung stellt, ist ein großer Gewinn, wenn es darum geht, museale Sammlungen digital verfügbar zu machen. Ermutigen Sie gern auch andere Institutionen, die Technik auszuprobieren und geben Sie Ihre Erfahrungen weiter. Natürlich bleiben auch Probleme bei der Erprobung neuer Workflows nicht aus. Bei Fragen oder technischen Herausforderungen steht Ihnen das Team von museum-digital gern unterstützend zur Seite. Auch die Vernetzung mit anderen Institutionen, die bereits 3D-Modelle veröffentlicht haben, kann helfen, Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen. Damit die Angebote genutzt werden, können Sie Ihre Besucherinnen und Besucher auf Ihre digitalen Angebote aufmerksam machen und zum Stöbern auf Ihren Plattformen einladen.&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2024/11/19/3d-digitalisate-in-md-auch-fuer-kleine-museen-ein-erfahrungsbericht/Bild_00.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Einladung zur museum-digital Usertagung 2024</title>
        <published>2024-09-09T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-09-09T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/09/09/einladung-zur-museum-digital-usertagung-2024/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/09/09/einladung-zur-museum-digital-usertagung-2024/">&lt;p&gt;Der museum-digital Deutschland e.V. veranstaltet am 18. Oktober 2024 zum zweiten Mal eine bundesweite museum-digital Usertagung. Sie richtet sich an alle Nutzer:innen von museum-digital. Aber auch Interessierte, die bisher noch nicht mit museum-digital arbeiten sind herzlich eingeladen. Es wird Informationen zu den Neuerungen bei museum-digital geben sowie Projektberichte von aktiven Usern. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet online statt. Im Anschluss findet die Mitgliederversammlung für die Mitglieder des Vereins statt. Die Usertagung bietet eine Plattform, bei der Museen ihre Arbeit mit museum-digital vorstellen und sich austauschen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anmeldung&lt;/strong&gt; Bitte melden Sie sich an unter: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://verein.museum-digital.de/anmeldung/&quot;&gt;https://verein.museum-digital.de/anmeldung/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;programm&quot;&gt;&lt;strong&gt;Programm&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;9.30 Begrüßung &amp;amp; Einführung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Verein museum-digital stellt sich vor&lt;/em&gt; Miriam Anders, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museumsverband-rlp.de/&quot;&gt;Museumsverband Rheinland-Pfalz&lt;/a&gt; &amp;amp; Arne Lindemann, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/&quot;&gt;Museumsverband Brandenburg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;9.45 Nutzungsmöglichkeiten von museum-digital&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Von Ahnenforschung bis Zeitungsartikel: Museum-digital als Ausgangspunkt für Kooperationen und Recherchen, ein Überblick&lt;/em&gt; Anne-Katrin Koch, Museumsverband Rheinland-Pfalz &amp;amp; Sarah Wassermann, Museumsverband Brandenburg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;VORLÄUFIGER TITEL: Der Einsatz von museum-digital im FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum&lt;/em&gt; Jana König &amp;amp; Teresa Schenk*,* &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.fhxb-museum.de/&quot;&gt;FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;10.30 Das neue museum-digital Frontend und Ausblick&lt;/strong&gt; &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.jrenslin.de/&quot;&gt;Joshua R. Enslin&lt;/a&gt;, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://freies-deutsches-hochstift.de/&quot;&gt;Freies Deutsches Hochstift&lt;/a&gt;, Hessen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;11.00 Pause&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;11.15 Projektvorstellungen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Neue Biographien auf dem Berlin-Brandenburgischen Künstlerlexikon&lt;/em&gt; &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.irisberndt.de/&quot;&gt;Iris Berndt&lt;/a&gt;, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.kl-bb.de/&quot;&gt;Berlin-Brandenburgisches Künstlerlexikon&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Brandenburg-sammelt: eine regionale Sammlungsseite mit Hilfe der museum-digital-Schnittstelle – die Umsetzung&lt;/em&gt; Sarah Wassermann, Museumsverband Brandenburg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;3D-Modelle als Medienobjekte in museum-digital einbinden&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Marleen Schindler, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.serbski-institut.de/&quot;&gt;Sorbisches Institut / Museum Sorbische Webstube Drebkau&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;12.00 Möglichkeiten der Datenmigration&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Voraussetzungen für den Datentransfer von Primus zu museum-digital&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Susanne Opfermann, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.landesstelle.de/&quot;&gt;Landesstelle für Museen Baden-Württemberg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;VORLÄUFIGER TITEL: museum-digital als Onlinekatalog&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Noreen Klingspor, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.landesmuseum-stuttgart.de/&quot;&gt;Landesmuseum Württemberg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Datenmigration zu museum-digital im Alliiertenmuseum. Ein Erfahrungsbericht&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Florian Pauls, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.alliiertenmuseum.de/&quot;&gt;Alliiertenmuseum Berlin&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;13.00 Verabschiedung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Portal schafft neue Zugänge zu Objekten aus museum-digital</title>
        <published>2024-06-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-06-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>swassermann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/">&lt;p&gt;Seit 2012 arbeitet der Museumsverband Brandenburg (MVB) eng mit museum-digital als Objekteingabe- und Veröffentlichungstool für Museen zusammen. In zahlreichen Digitalisierungsprojekten haben wir auf der Grundlage von md zusammen mit den Brandenburger Museen Objekte digitalisiert und veröffentlicht. Mittlerweile sind 133 Museen und über 28.800 Objekte auf &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/&quot;&gt;https://brandenburg.museum-digital.de/&lt;/a&gt; einsehbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine im Jahr 2022 vom MVB in Kooperation mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) durchgeführte Evaluation zeigte jedoch, dass die Digitalisate auf md bisher nur begrenzt landesrelevante Themen abbilden. Im Gesamtblick scheint die digitale Präsentation des brandenburgischen Kulturerbes noch zu sehr ein Flickenteppich der relevanten Fragen und Schwerpunkte der Landesgeschichte und Gegenwart. Es bestand der Wunsch nach der Möglichkeit, anhand einzelner Objekte und Sammlungen überblickshaft Themen herauszustellen und sichtbar zu machen. Auch die Möglichkeit einer niedrigschwelligen, partizipativen Erkundung der Sammlungen wollten wir erproben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So entstand die Idee eines separaten Portals, in dem diese Möglichkeiten gegeben sind, aber auf die Daten aus museum-digital zurückgegriffen wird. Hierfür bietet md eine Datenschnittstelle (API) an, damit Museen ihre Bestände auf einer eigenen Webpräsenz mit eigener Gestaltung präsentieren können. Mit Hilfe einer Förderung des MWFK und in Zusammenarbeit mit einer Webagentur konnten wir im letzten Jahr die Plattform &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.brandenburg-sammelt.de&quot;&gt;www.brandenburg-sammelt.de&lt;/a&gt; aufbauen, die seit dem 15. April online ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/./Screenshot-1.jpg&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-umsetzung&quot;&gt;Die Umsetzung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Seite bietet verschiedene Zugänge: Die „Heroes“ sind besonders interessante oder kuriose Objekte, die hervorgehoben werden. Ganz wie bei der TV-Show „Dings vom Dach“ können sie näher erkundet und ihre Funktionen erraten werden. Die „Highlight-Sammlungen“ präsentieren stetig wechselnde Beispiele besonderer Sammlungen aus den Museen. Im „Entdecker-Modul“ laden Begriffswolken und Einstiegsfragen zum Erkunden der Sammlungen ein. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass sich auch zum Lieblingsgetränk „Cola“ Objekte finden lassen? Und wer wusste, dass es so viele tolle Fotografie-Sammlungen in Brandenburg gibt? So werden assoziative Einstiege ermöglicht und die Nutzer*innen zum Erkunden der Sammlungen angeregt. Darüber hinaus kann man auf einer separaten Seite spezifische Themen erkunden, wie „Spiele und Spielzeug im Wandel der Zeit“ oder „Bräuche in Brandenburg“. Darüber hinaus gibt es auch eine allgemeine Suche, in der über Volltext- oder Schlagwortsuche Objekte aus den Sammlungen gefunden werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begleitend zur Umsetzung haben wir einen User-Test mit Freiwilligen durchgeführt, um Feedback zur Nutzbarkeit zu erhalten. Die Erkenntnisse fließen in den weiteren Ausbau der Plattform dieses Jahr ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/./Screenshot-2.jpg&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-portal-als-arbeitstool&quot;&gt;Das Portal als Arbeitstool&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Neben der gezielten Aufbereitung der Inhalte ist es ein weiteres Ziel der Plattform, die Museen zur Verbesserung ihrer Metadaten (z.B. ansprechende Abbildungen, interessante Objektbeschreibungen und gute Verknüpfung zu Ereignissen und Schlagworten) zu motivieren. Es ist ein Schlagwort-Marathon geplant, in dem zusammen mit den Museen die Verschlagwortung zu bestimmten Themengebieten verbessert wird. Das schafft zugleich Aufmerksamkeit und Bewusstsein bei den Museen für das Thema allgemein und soll langfristig zu einer besseren Datenqualität führen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zudem sollen inhaltliche Fehlstellen aufgezeigt und gezielt angegangen, sowie Kooperationsprojekte gefördert werden. In den vergangenen Jahren wurden hier sehr gute Erfahrungen mit regionalen Verbundprojekten gemacht. Über die Plattform brandenburg-sammelt.de können solche Verbundthemen nun noch besser präsentiert werden. So wird die Seite in diesem Jahr noch um ein Regionen-Modul ergänzt, in dem die Inhalte bestimmter Themen auf einer Karte strukturiert dargestellt werden können. Hiermit soll die Vernetzung der Museen und die Möglichkeit der Präsentation regionaler Verbünde ausgebaut werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/./VerwandteObjekte.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;mitmachen-und-unterstutzen&quot;&gt;Mitmachen und Unterstützen!&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Plattform versteht sich als ein gemeinschaftliches Projekt der Museen in Brandenburg, in dem die Ideen und Themenvorschläge aller Beteiligten gefragt sind. Nur wenn brandenburg-sammelt.de in der Bevölkerung bekannt ist, kann diese die Plattform auch aktiv nutzen. Auch hier sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Teilen Sie die Informationen und den Link zu brandenburg-sammelt.de daher gerne und geben Sie uns Feedback. Wir entwickeln die Seite dieses Jahr weiter und freuen uns über Ihre Rückmeldungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/./Logo-Land-Brandenburg-MWFK_farbig.jpg&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/Startseite_-Brandenburg-sammelt-1.png</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Digitalisierung im Wettermuseum Lindenberg - Bestandserhaltung und Vermittlung</title>
        <published>2023-11-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-11-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>ralf-kraak</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Ralf Kraak&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-wettermuseum-in-lindenberg-mark&quot;&gt;&lt;strong&gt;Das Wettermuseum in Lindenberg (Mark)&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr 1905 wurde in Lindenberg (Mark) das Aeronautische Observatorium eröffnet. Damit nahm die Geschichte der Erforschung der freien Atmosphäre, der Aerologie, einen bedeutenden Aufschwung. Das Observatorium erlangte schnell weltweite Bedeutung. Viele grundlegende aerologische Entdeckungen und Entwicklungen gingen von hieraus um die Welt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Observatorium besteht noch bis heute. Es ist eines von nur zwei meteorologischen Forschungs-Observatorien in Deutschland. Der Trägerverein des Wettermuseums wurde 2006 gegründet, ein Jahr nach dem initialen Aufruf auf der 100-Jahr-Feier des Observatoriums. Schwerpunkte der Sammlungen sind historische Instrumente, Dokumente von historischen meteorologischen Ereignissen und meteorologische Fachliteratur, darunter viele Werke vergangener Jahrhunderte sowie Veröffentlichungen zur Geschichte der Meteorologie.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;digitalisierung-von-museumsgut&quot;&gt;&lt;strong&gt;Digitalisierung von Museumsgut&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Um möglichst vieles von dem zu zeigen, was sonst im Depot oder Archiv verborgen bleibt, haben wir uns entschlossen, museum-digital zu nutzen. Seit 2019 nutzt das Wettermuseum museum-digital, um Teile seiner Sammlung zu erfassen und online zu veröffentlichen. Highlights der Sammlung, die auf museum-digital eingesehen werden können sind beispielsweise:&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-group&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-group&quot;&gt;[Spendenmarken](https://brandenburg.museum-digital.de/objects?&amp;sv=luftfahrerdank) der 1913 gegründeten Luftfahrerdank GmbH. Sie dienten dazu, Geld für die Unterstützung Hinterbliebener von verunglückten Luftfahrern zu sammeln.
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/collection/208&quot;&gt;Eine Sammlung historischer Großdrachen&lt;/a&gt;, die in der Meteorologie von 1895 bis 1945 im Einsatz waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Originale historische &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/collection/3349&quot;&gt;Fotos aus den Photogrammetrischen Wolkenvermessungen&lt;/a&gt; von 1896/97.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/./1_ehrungsmarke-fuer-reinhard-suering-79906-922958-777x1024.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Ehrungsmarke für Reinhard Suering, Wettermuseum / CC BY-NC-SA&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/./1_26111549029-683x1024.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Lindenberger Normaldrachen, Wettermuseum/Juliane Werner CC BY-NC-SA&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/./1_cirro-stratus-cumulus-nr-972_a-46369-1024x835.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Cirro-Stratus, Cumulus, Nr. 972, Wettermuseum/FH Potsdam Digitalisierungslabor CC BY-NC-SA&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben den Online-Sammlungen nutzen wir die Möglichkeit der Themen bzw. Online-Ausstellungen, um gezielt Themen aufzuarbeiten und auch einem digitalen Publikum verfügbar zu machen. So kann man in der Online-Ausstellung &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?&amp;amp;tid=2209&quot;&gt;„AEROARCTIC“&lt;/a&gt; zum Beispiel mehr über die Geschichte der Arktisfahrt des LZ 127 „Graf Zeppelin“ im Jahr 1931 und die Vorbereitungen dazu erfahren.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-erforschung-des-luftmeeres&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die Erforschung des Luftmeeres&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ganz aktuell ist das Themenportal &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?tid=2650&quot;&gt;„Die Erforschung des Luftmeeres“&lt;/a&gt; mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur entstanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Themenportal stellt das Wettermuseum Telegramm- und Briefdokumente einer historischen Akte vor. Ergänzend werden historische Fotos und andere Abbildungen zur Veranschaulichung genutzt. Die Akte wurde im Meteorologisch-Magnetischen Observatorium in Potsdam angelegt und umfasst den Zeitraum von 1893 bis 1904. Sie befindet sich heute im Archiv des Wettermuseums. Die Dokumente befanden sich in einem fragilen und kritischen Zustand. So ging es im Rahmen des geförderten Projektes darum, durch Digitalisierung die Inhalte langfristig zu sichern sowie für Forschung und Vermittlung zugängig zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/./1_registrierballonaufstieg-am-windenhaus-in-lindenberg-79908-302889-747x1024.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;Registrierballonaufstieg am Windenhaus in Lindenberg; Wettermuseum / CC BY-NC-SA&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/./1_ballonmeteorograph-79907-443589-1014x1024.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;Registrierballon-Meteorograph im Weidenkörbchen; Wettermuseum / CC BY-NC-SA&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Mit der Online-Ausstellung soll das öffentliche Interesse an dieser einmaligen Entwicklungsphase in der Geschichte der Luftfahrt geweckt werden. Denn Brandenburg und Berlin waren damals bedeutende Akteure sowohl in der weltweiten Entwicklung der Luftfahrt, als auch in der Etablierung der Aerologie als neuer Forschungszweig in der Meteorologie. Bei den Dokumenten handelt es sich vor allem um Abstimmungen zu international koordinierten Ballonaufstiegen. Zwischen 1900 und 1904 sind insgesamt 46 solcher Aufstiege in der Akte dokumentiert, die zum Teil monatlich stattfanden. Mit diesen koordinierten Simultan-Aufstiegen versuchten die Aerologie-Pioniere, die Zustände und Vorgänge in der freien Atmosphäre über größeren Teilen der Nordhalbkugel gleichzeitig in Erfahrung zu bringen. Es wurde versucht, nach dem Muster des Netzes von meteorologischen Boden-Beobachtungsstationen, in der Höhe ein ähnliches Netz zu erstellen. Man hoffte, ein zusammenhängendes Bild von den Prozessen in der erdweiten Atmosphäre zu erhalten, um daraus Gesetzmäßigkeiten abzuleiten, die auch Voraussagen möglich machen würden.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/1_aufstieg-eines-drachenballons-in-tegel-80388-204153-1-scaled.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Tech-Insides: Hinter den Kulissen einer AR-Anwendung</title>
        <published>2023-07-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2023-07-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Catherine Heyart</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Julien Letellier</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Katrina Rizakova</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Elisabeth Thielen</name>
        </author>
        
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        <summary type="html"> Für die Sonderausstellung “Bühnenwelten. Eine immersive Ausstellung zu Bühnenmodellen” des Kleist-Museums in Frankfurt (Oder) sollte ein augmentierter Katalog sowie eine Begleitanwendung zur Nutzung direkt in der Ausstellung entwickelt werden. Hier soll der Prozess der Anwendungsentwicklung geschildert werden.</summary>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2023/07/31/tech-insides-hinter-den-kulissen-einer-ar-anwendung/">&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;*Ein Beitrag von Catherine Heyart, Julien Letellier, Katrina Rizakova und Elisabeth Thielen*
&lt;p&gt;Die Forschungsgruppe INKA der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin arbeitet seit 1999 am Schnittpunkt zwischen Informatik und Kultur. INKA steht für Informations- und Kommunikationsanwendungen. Seit über 20 Jahren arbeitet die Gruppe in verschiedenen Drittmittelpro- jekten und mit unterschiedlichen Kooperationspartnern, wie Museen, Konzerthäusern und anderen Kultureinrichtungen. Der Fokus liegt auf dem Schaffen von innovativen Zugängen zu Kultur und kulturellen Inhalten unter der Verwendung moderner Technologien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispielsweise entstand 2019 in Kooperation mit dem Museumsverband Brandenburg anlässlich der Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung eine augmentierte Broschüre sowie augmentierte Postkarten, die 3D-Scans von Objekten verschiedener Brandenburger Museen zeigen. Daran anschließend sollte für die Sonderausstellung “Bühnenwelten. Eine immersive Ausstellung zu Bühnenmodellen” des Kleist-Museums in Frankfurt (Oder) (Februar - August 2022) ein augmentierter Katalog sowie eine Begleitanwendung zur Nutzung direkt in der Ausstellung entwickelt werden. Grundlage der Anwendung waren die im Kleist-Museum vorhandenen Bühnenmodelle. Hier soll der Prozess der Anwendungsentwicklung geschildert werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;eingesetzte-technologien&quot;&gt;Eingesetzte Technologien&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zunächst musste über den Grad der Immersion entschieden werden: Sollen Nutzer:innen noch ihre direkte Umgebung sehen können (&lt;strong&gt;Augmented Reality - AR&lt;/strong&gt;) oder nicht (&lt;strong&gt;Virtual Reality - VR&lt;/strong&gt;)? Während man mit VR in eine andere Welt eintaucht, kann man bei AR noch zusätzlich die Realität und die analogen Bühnenmodelle erleben, während auf dem Bildschirm zusätzliche Inhalte angeboten werden. Wir entschieden uns für eine Augmented-Reality-Anwendung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Verwendung von Augmented Reality auf Mobilgeräten gibt es die Unterscheidung zwischen &lt;strong&gt;nativer App&lt;/strong&gt;, die aus einem entsprechenden Store heruntergeladen und installiert werden muss, und &lt;strong&gt;webbasiertes AR&lt;/strong&gt;, bei dem lediglich eine Website aufgerufen und dieser Zugriff auf die Smartphonekamera gewährt werden muss. Vorteile der nativen Anwendung ist, dass diese ohne Datenverbindung genutzt werden kann. Dagegen kann eine Web-AR-Anwendung ohne Installation einer App verwendet werden, benötigt dafür aber eine Internetverbindung. Da es für die Kataloganwendung und die Museumsanwendung unterschiedliche Anforderungen gab, wurden verschiedene Technologien genutzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Museumsanwendung wurde eine native Anwendung gewählt. Um Probleme mit zu alten oder unterschiedlichen Smartphone- und Betriebssystemversionen zu verhindern und auch die Nutzeroberfläche auf eine bestimmte Bildschirmgröße ausrichten zu können, wurden im Museum Geräte mit der Anwendung für die Besucher:innen zur Verfügung gestellt. Nutzer:innen können so alle dasselbe erleben, ohne vorher eine Anwendung über ihre mobilen Daten herunterladen zu müssen. Es kann zudem auf eine regelmäßige Ladung der Geräte geachtet werden und Nutzer:innen müssen nicht fürchten, durch die Kamera-intensive AR-Anwendung den Akku ihres eigenen Smartphones zu entleeren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Kataloganwendung wurde hingegen eine webbasierte Anwendung gewählt. Diese kann unabhängig von der Ausstellung verwendet werden. Im Katalog soll ein Einblick in die Bühnenmodelle nicht nur in Form von Text und Bild, sondern auch via Augmented Reality möglich sein. Beim Scannen der einzelnen Seiten sollen in AR korrespondierende Bühnenmodelle in 3D zu sehen sein. Die Anwendung soll schnell angewandt werden können, ohne einen aufwändigen Download vorab. Die Anwendung wurde so konzipiert, dass möglichst wenig mobile Daten verbraucht werden. So wurden auf den Seiten des Katalogs eher Modelle mit reduzierter Polygonanzahl verwendet.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;vom-analogen-buhnenmodell-zur-digitalen-erweiterung&quot;&gt;Vom analogen Bühnenmodell zur digitalen Erweiterung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nun wurden von einigen Bühnenmodellen 3D-Modelle erstellt. Diese dienen dazu, Aspekte darzustellen, welche die Besucher:innen sonst nicht zu sehen bekommen würden. In einigen Fällen, wie z.B. im Kata- log, entsteht aus einem 2D-Bild mittels AR ein 3D-Modell, welches von unterschiedlichen Winkeln betrachtet werden kann. In der Ausstellung gibt es wiederum animierte 3D-Modelle, welche den Besucher:innen vorführen, wie sich die Bühnenmodelle während einer Vorführung verändern würden. Zur Umsetzung wurden die Techniken &lt;strong&gt;Box-Modellierung&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Photogrammetrie&lt;/strong&gt; genutzt.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image aligncenter size-full is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/07/31/tech-insides-hinter-den-kulissen-einer-ar-anwendung/./TechInsides_Bild4.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; title=&quot;1. Meshes 2. Faces 3. Edges 4. Vertices&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Box-Modellierung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Box-Modellierung eignet sich am besten für statische Objekte, wie zum Beispiel Architektur und Möbel. Mithilfe einer Software, in der einfache geometrische Grundformen platziert werden, erstellt man ein Modell. Die Geometrie eines solchen Objekts in einer 3D-Software wird Mesh genannt und ist unterteilt in einzelne Polygone (Vielecke), die wiederum aus Kanten und schließlich Punkten bestehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anhand eines Referenzbildes werden diese Polygone und deren Punkte mit unterschiedlichen digitalen Werkzeugen verändert – verformt, unterteilt oder verschoben –, bis schließlich die gewünschte Geometrie entsteht. Dieses Verfahren schafft viel Freiheit für Aussehen und Aufbau der Modelle. Sie können komplexe oder einfache Geometrien haben. In unserem Fall sind es bevorzugt kleine Datenmengen und unabhängige Teile, um diese später einzeln animieren zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Nachteil dieses Verfahrens ist der hohe Aufwand, da jedes Detail per Hand gebaut werden und auf viele Details geachtet werden muss, um fotorealistisch zu wirken. Während der Phase der Geometrieerstellung sind die Objekte noch farblos und werden anschließend texturiert - sie bekommen Farbe und Struktur. Hierzu werden unterschiedliche Bilder gesammelt und so Texturen erstellt. Sollen die Objekte animiert werden, müssen die zu animierenden Teile Frame für Frame – einzelne Bilder aus einer Animationssequenz – manipuliert werden. Spielt man diese Manipulationen später nacheinander ab, so entsteht eine flüssige Animation.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image aligncenter size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2023/07/31/tech-insides-hinter-den-kulissen-einer-ar-anwendung/./TechInsides_Bild3.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Photogrammetrie | Berechnung anhand von 1529 Fotos&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Photogrammetrie werden erst aus unterschiedlichen Winkeln ganz viele Fotos des Bühnenmodells gemacht, welche anschließend mittels einer photogrammetrischen Software zu einem 3D-Modell zusammengefasst werden. In diesem Prozess werden die Geometrie (d.h. die Form) und die Textur (d.h. die Farbe und Muster) gleichzeitig erstellt. Das Vorgehen mit Photogrammetrie hat den Vorteil, dass sehr detaillierte und realitätsgetreue Modelle entstehen. Diese Art von Modellen eignet sich deswegen gut dazu, ein Gefühl von Immersion zu vermitteln. Photogrammetrisch erstellte Modelle haben jedoch den Nachteil, dass es sich um eine einzige zusammenhängende Geometrie handelt und sie sich somit nicht gut dazu eignen, animiert zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ausblick&quot;&gt;Ausblick&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Aktuell ist für die Entwicklung der beschriebenen Anwendungen noch sehr viel technisches Know-How erforderlich. In den letzten Jahren hat es allerdings vermehrt Bestrebungen gegeben, diesen Prozess zu vereinfachen und auch Nutzer:innen ohne Programmierkenntnisse über ein Autorensystem zugänglich zu machen. Der Prozess ist vergleichbar mit der Erstellung einer einfachen persönlichen Website: Vor 20 Jahren war dies noch ein komplizierter Prozess, heutzutage kann jede:r mithilfe von Autorensystemen eigene Websites erstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verschiedene Prototypen solcher Autorensysteme wurden im Rahmen zahlreicher Forschungsprojekte der HTW Berlin bereits entwickelt und kontinuierlich erweitert. Die Augmentierungen im Katalog des Kleist-Museums können bereits durch Anwender:innen ohne Programmierkenntnisse zusammengestellt und getestet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders sieht es jedoch bei der hier beschriebenen Ausstellungsanwendung aus. Diese bietet viele Interaktionen und Animationen, die sich bisher nur schwer ohne Programmierkenntnisse verwirklichen lassen. Eine wichtige Forschungsaufgabe besteht daher weiterhin in der Konzipierung von modernen Benutzungsschnittstellen und Werkzeugen für unterschiedliche Anwender:innen.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2023/07/31/tech-insides-hinter-den-kulissen-einer-ar-anwendung/TechInsides_Bild1.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Gemeinsam auf dem Weg in die digitale Welt - Ein Verbundprojekt der Museen im Landkreis Potsdam-Mittelmark</title>
        <published>2022-07-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-07-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Doris Patzer</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Doris Patzer (Lkr. Potsdam-Mittelmark) und Arne Lindemann (Museumsverband Brandenburg)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Museumslandschaft des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20201202072310/https://www.potsdam-mittelmark.de/nc/de/freizeit-tourismus/reisefuehrer/museen/&quot;&gt;Landkreises Potsdam-Mittelmark&lt;/a&gt; ist im brandenburgischen Vergleich eine besondere. Mit 43 Museen hat sie zum einen die höchste Dichte an Museen. Dabei handelt es sich zu knapp zwei Dritteln um vereinsgetragene Einrichtungen. Zum anderen sind die Museen sehr jung, meist aus ehrenamtlichem Engagement in den 1990er Jahren gegründet, und sie widmen sich weniger der breiten Lokalgeschichte, sondern sammeln oft zu Spezialthemen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Profilschärfung auf Landkreisebene&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr 2020 haben sich 23 dieser Museen für ein Digitalisierungsprojekt zusammengetan. Initiator war der Landkreis, der schon seit vielen Jahren die Vernetzung der Museen in Potsdam-Mittelmark fördert und konzeptionelle Impulse setzt. Grundlage dafür ist die im Jahr 2011 entwickelte Museumskonzeption, die der Landkreis in Kooperation mit dem Museumsverband Brandenburg verfasste. Die Konzeption zielt darauf, auf Basis der Sammlungsbestände der Museen, übergreifende Schwerpunktthemen herauszuarbeiten, um das museale Profil der Museumslandschaft zu schärfen und Potenziale für eine abgestimmte Weiterentwicklung der Sammlungen zu schaffen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./Jerusalemraum_blau-1024x681.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./3-Reckahn_-_Herrenhaus_08.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./Spargelmuseum2_2018-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./Loewig-Haus-3_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;1) Bischofresidenz Burg Ziesar; 2) Rochow-Museum Reckahn; 3) Spargelmuseum Beelitz; 4) Roger-Loewig-Haus Bad Belzig (© Alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Dafür wurden die vielfältigen Spezialthemen der Museen zu den Schwerpunkten: „Kreativität in der Region“, „Zuhause und unterwegs“, „Grenzüberschreitungen und Mobilität“, „Obst- und Gemüsegarten vor den Toren der Großstadt“ und „Landmarken“ gebündelt. Mit der Digitalisierung von Teilbeständen aus den Museen sollte nun diese Museumskonzeption fortgeschrieben werden. Finanziert wurde das Projekt über die Digitalisierungsförderung des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/&quot;&gt;Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur&lt;/a&gt;. Antragsteller und Koordinator des Projekts war der Landkreis, der bei der Durchführung vom Museumsverband Unterstützung erhielt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vom Auftaktworkshop in die Praxis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt startete mit einem ganztägigen Workshop, auf dem diskutiert wurde, ob die 2011 benannten Schwerpunktthemen weiterhin Gültigkeit besitzen bzw. welche Themen hinzugekommen sind oder an Relevanz verloren haben. Dann ging es darum, dazu aussagekräftige Objekte aus der eigenen Sammlung zu identifizieren. Dies war ein nicht immer leichtes Unterfangen, galt es doch, Allgemeines auf Konkretes herunterzubrechen. Letztendlich benannte jedes Museum fünf bis zehn Objekte, die es zu digitalisieren und für die Veröffentlichung vorzubereiten galt. Ein Kurzseminar führte im Rahmen des Auftaktworkshops in die Grundlagen der Objektfotografie ein. Ein kleiner Schreibworkshop beschäftigte sich mit der Frage, wie ein griffiger Objekttext für das Internet aussieht.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./1656059291728-1024x768.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Auftaktworkschop zum Projekt im Februar 2020 in Werder (Havel), CC0&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darüber hinaus erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/&quot;&gt;Museumsportal museum-digital.de&lt;/a&gt;, in das die Objektbilder- und Daten eingepflegt werden sollten. Hier ging es darum, welche Metadaten und Bildformate für die Objektpräsentation erforderlich sind. Bei der praktischen Umsetzung, die ungefähr ein halbes Jahr in Anspruch nahm, unterstützten Expertinnen und Experten die Museen: bei der Objektfotografie die Fotografin Kerstin Weßlau (Langerwisch) und der Fotograf Wolfgang Lorenz (Lehnin) sowie bei der Erstellung der Objektdaten und -texte die Digitalisierungsfachfrau Anja Schnapka (Potsdam). Letztendlich wurden knapp 200 Objekte digitalisiert und in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; erfasst.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./Oelgemaelde-blick-auf-baumgartenbruecke-von-hannah-schreiber-de-grahl-45741-1024x842.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Ölgemälde “Blick auf Baumgartenbrücke” von Hannah Schreiber-de Grahl, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62571&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Museum der Havelländischen Malerkolonie / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./anker-fuer-vakuum-strangpresse-44783-1024x950.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Anker für Vakuum-Strangpresse, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=60914&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Ziegeleimuseum Glindow / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./tafelgemaelde-zur-gruendung-des-klosters-lehnin-44875-1024x653.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Tafelgemälde zur Gründung des Klosters Lehnin (Siboldlegende), &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=61194&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin Museum im Zisterzienserkloster Lehnin / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./pferdemoorschuh-44023-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Pferdemoorschuh, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=59145&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Heimatstube und Kulturscheune Kähnsdorf / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./ruebenpresse-44026-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Zuckerrübenpresse, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=59148&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Heimatstube und Kulturscheune Kähnsdorf / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./berlinfahrkoffer-von-emilie-schultze-44801-1024x682.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Berlinfahrkoffer von “Emilie Schultze”, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=60954&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Stadtmuseum Werder (Havel) +++IN PLANUNG+++ / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./stacheldraht-vom-grenzgebiet-mit-papierblume-45854-1024x819.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Stacheldraht vom Grenzgebiet mit Papierblume, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62756&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Museumsprojekt Kleinmachnow / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./schmetterlingskasten-eines-potsdamer-lehrers-45226-1024x758.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Schmetterlingskasten, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=61780&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Schulmuseum Reckahn / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./schuhmacherwerkzeug-im-regal-44236-800x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Schumacherwerkzeug, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=59668&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Heimatmuseum der Stadt Ziesar / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./flach-halbwebstuhl-19-jahrhundert-45749-898x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Flach-Halbwebstuhl, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62584&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Handweberei „Henni Jaensch-Zeymer“ / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./einsteins-sommerhaus-45452-1024x668.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Zeichnung Einsteins Sommerhaus, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62064&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Initiativkreis Albert-Einstein-Haus Caputh e.V. im Bürgerhaus Caputh / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./portraetbild-christian-morgenstern-44905-767x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Portraitbild Christian Morgensternvon Anna Gestrich, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=61258&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Christian Morgenstern Literaturmuseum / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./kugelwaschmaschine-45665-682x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Kugelwaschmaschine Scando, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62502&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Heimatmuseum Stadt Teltow / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/./gemaelde-maerkische-landschaft-44864-1024x816.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Gemälde Märkische Landschaften von Roger Loewig, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=61149&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Herkunft/Rechte: Wolfgang Woizick / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gemeinsame&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Online-Ausstellung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Abschluss des Projekts bildete die digitale Ausstellung „&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?&amp;amp;tid=1024&quot;&gt;Posthorn, Pinsel, Prinzenapfel – Museen im Landkreis Potsdam-Mittelmark&lt;/a&gt;“. Die mit dem Ausstellungsmodul von museum-digital erstellte Schau führt die digitalisierten Objekte unter den vorher miteinander diskutierten Schwerpunktthemen zusammen. Auf diese Weise ist eine pointierte Gesamtschau zur Geschichte des Landkreises entstanden, die die Vielfalt der Museen abbildet aber auch gleichzeitig den einzelnen Museen Raum gibt, sich selbst zu präsentieren. Positiver und gewollter Nebeneffekt ist, dass durch die gemeinsame Präsentation die Sichtbarkeit der Museen im Internet gefördert wird. Die Ausstellung kann zukünftig mit neuen Themen und Objekten erweitert werden. Sie ist damit ein stets aktuelles Abbild der lebendigen Museumslandschaft Potsdam-Mittelmark.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Archivalien zur Industriegeschichte digitalisieren und sichtbar machen</title>
        <published>2022-06-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-06-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag des Museumsverbands des Landes Brandenburg e. V.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Land Brandenburg ist ein Land der Industriekultur. Zahlreiche Technik- und Industriemuseen, aber auch Stadt- und Regionalmuseen, erzählen in ihren Ausstellungen und museumspädagogischen Angeboten über die industrielle Entwicklung des Landes seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Neben eindrucksvollen Denkmälern und Objekten, bewahren die Museen oft umfangreiche archivalische Bestände der brandenburgischen Industriegeschichte. Hierzu gehören Dokumente, Briefwechsel, Fotos, Konstruktionspläne, Brigadetagebücher, Filme, Töne usw..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr als 6500 digitalisierte Archivalien&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine erste zusammenfassende &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/fileadmin/Publikationen/Schriftgut_Technik_2012_End.pdf&quot;&gt;&lt;strong&gt;Übersicht zu den Beständen von 20 Museen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; gab der Museumsverband im Jahr 2012 heraus. Diese Übersicht bot einen ersten Einblick in die Vielfalt und den Umfang der Überlieferung, zeigte aber auch, dass die archivgerechte Ordnung und Strukturierung der Bestände, ihre sachgerechte Lagerung sowie ihre Erfassung noch in den Anfängen steckte. In den folgenden Jahren bemühten sich die Museen punktuell um eine Verbesserung der Lage. Damit die Archivalien aber langfristig erhalten, sichtbar und nutzbar sind, fehlt nach wie vor in vielen Museen die archivgerechte Ordnung, Strukturierung und digitale Erfassung der Bestände sowie eine flächendeckende Übersicht darüber, zu welchen Industriezweigen und Betrieben eine Überlieferung in den Museen vorhanden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das im Jahr 2021 vom Museumsverband Brandenburg durchgeführte Verbund-Digitalisierungs-Projekt „Industriearchive digitalisieren und sichtbar machen“ hat hierfür nun eine nachhaltige Basis geschaffen. An dem Projekt beteiligten sich 21 Museen. Es wurden über 6500 Archivalien digitalisiert sowie neue Features für die Erfassung, Präsentation und Datenweitergabe von Archivalien in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt; entwickelt und implementiert sowie eine Visualisierung der Archivalien mit dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://vikusviewer.fh-potsdam.de/&quot;&gt;Vikus-Viewer der FH-Potsdam&lt;/a&gt; veröffentlicht. Darüber hinaus fand für die Projektteilnehmer*innen ein Workshop zum Umgang mit Archivalien statt. Das Projekt wurde in enger Kooperation mit dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://bb-wa.de/&quot;&gt;Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv&lt;/a&gt; und der Landesfachstelle für &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.fh-potsdam.de/hochschule-karriere/organisation/assoziierte-einrichtungen/landesfachstelle-archive-und-oeffentliche-bibliotheken-brandenburg&quot;&gt;Archive und Öffentliche Bibliotheken Brandenburg&lt;/a&gt; durchgeführt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Digitalisierung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die archivalische Überlieferung zur brandenburgischen Industriegeschichte in den Museen ist sehr heterogen. Dies bezieht sich sowohl auf den Umfang als auch auf die Bestandsart, die von großformatige Plänen und Karten über Flyer und Kataloge, gebundenes Schriftgut wie Musterbücher, Betriebschroniken oder Brigadetagebücher, Fotografien, Betriebszeitschriften bis hin zu Videos und Tönen reicht. Ziel des Projekts war es, möglichst jede Bestandsart exemplarisch zu digitalisieren, was auch gelungen ist. Ein Schwerpunkt stellten dabei Karten und Pläne dar, die wegen ihrer meist großen Formate Museen bei der Digitalisierung vor Probleme stellen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./0029-1024x741.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Technische Zeichnung, Stahlgittermast (Mast 17) auf dem Funkerberg Königs Wusterhausen, Sende und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen, CC BY-NC&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./lfc0007-1024x737.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./pwb0003-1024x649.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;1) Technische Zeichnung, Rückspiegel eines Motorollers, VEB Industriewerke Ludwigsfelde, Museum für Stadt und Techik Ludwigsfelde, CC BY-NC-SA; 2) Bauplan, Zweiflammrohrkessel, VEB Brauerei und Hefefabrik Pritzwalk, Museumsfabrik Pritzwalk, CC BY-NC&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Die Digitalisierung wurde in der Regel über externe Fachfirmen organisiert. Zwei Museen realisierten die Digitalisierung hausintern. Bei der Patentpapierfabrik Hohenofen lagen bereits Digitalisate von teilweise stark beschädigten Plänen vor, deren Lesbarkeit durch die Schäden (dunkle Auflagerungen, Falzmarken, Deformationen und Verfärbungen) stark beeinträchtigt war. Exemplarisch wurde hier erprobt, wie solche Pläne digital wieder aufbereitet werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neue Funktionen in museum-digital&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Plattform &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt; hat sich inzwischen als der zentrale Präsentationsort von Kulturgut brandenburgischer Museen entwickelt. Immer mehr Museen entschließen sich außerdem dazu, museum-digital auch als Inventarisierungssoftware zu nutzen. Der Fokus der Plattform auf museale Objektbestände machte bisher die Erfassung und Präsentation archivalischer Bestände schwierig, vor allem wenn es um die Gliederung von Beständen (Tektonik), das Erfassen zusammenhängender Konvolute oder die Präsentation mehrseitigen Schriftguts ging. Im Zuge des Projekts konnte museum-digital in diese Richtung weiter ertüchtigt werden. Zum einen ist es nun mit der Hierarchisierung von Sammlungen möglich Tektoniken abzubilden. Eine neue Funktion ermöglicht das Verschlagworten von Sammlungen, womit eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://ex.musdig.org/industriearchive-brandenburg&quot;&gt;museumsübergreifende Auflistung von Archivbeständen in einer Art Findbuch&lt;/a&gt; möglich ist.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./Screenshot-2022-06-23-at-14-42-29-Objekte-Raster-Seite-1-museum-digital-brandenburg-1024x461.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;“Findbuch” zur Industriegeschichte Brandenburgs auf museum-digital&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum anderen wurde mit &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/16/iiif-und-museum-digital/&quot;&gt;Mirador ein IIIF-Viewer implementiert&lt;/a&gt;, der das „Durchblättern“ &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=92951&quot;&gt;mehrseitiger Dokumente&lt;/a&gt; wie z. B. Betriebszeitungen, Musterbücher, gebundene Betriebschroniken oder anderes mehrseitiges Schriftgut am Bildschirm wesentlich komfortabler macht.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./Screenshot-2022-06-23-at-15-21-38-Betriebschronik-des-VEB-Plastverarbeitungswerk-Staaken-1962-1987-Museum-und-Galerie-Falkensee-Ressource-museum-digital-brandenburg-1024x473.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Mirador-Viewer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit zukünftig Daten an das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.archivportal-d.de/&quot;&gt;Archivportal-D&lt;/a&gt; weitergegeben werden können, können Daten aus museum-digital nun im passenden Format ausgegeben werde. Eine EAD-Schnittstelle folgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Visualisierung mit dem Vikus Viewer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Präsentation archivalischer Bestände erscheint auf Grund des meist unspektakulären Erscheinungsbilds der Archivalien wenig attraktiv. Mit dem vom UCLAB der FH-Potsdam entwickelten &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://vikusviewer.fh-potsdam.de/&quot;&gt;Vikus Viewer&lt;/a&gt; existiert seit 2018 eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://github.com/cpietsch/vikus-viewer&quot;&gt;Open Source-Lösung&lt;/a&gt;, die hier Abhilfe schafft. Ein Teil der im Projekt digitalisierten Bestände (550 Digitalisate) wurde mit dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://industriearchive.museen-brandenburg.de&quot;&gt;Vikus Viewer visualisiert&lt;/a&gt;. Die chronologisch geordneten Archivalien lassen sich hier intuitiv nach Schlagworten (Orten, Industriezweigen, Bestandsart) filtern und das alles in sehr ansprechender Art und Weise.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./Screenshot-2022-06-23-at-15-25-33-museumsverband-1024x576.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./Screenshot-2022-06-23-at-15-26-05-museumsverband-1-1024x576.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/./Screenshot-2022-06-23-at-15-26-22-museumsverband-1-1024x576.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ausblick&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Verbund-Digitalisierungsprojekte des Museumsverbands sollen Grundlagen für eine eigenständige Bestandsdigitalisierung in den Museen schaffen. Ein wesentliches Element des Industriearchive-Projekts war neben der exemplarischen Digitalisierung der Teilbestände die Erstellung der Gutachten zur Bestandsentwicklung, aus denen bereits erste neue Förderprojekte hervorgegangen sind. Die digitalisierten Bestände sind bei museum-digital erfasst und speisen bereits das digitale „Findbuch“ zur Industriegeschichte Brandenburgs auf museum-digital. Die Museen sind eingeladen, weitere zu diesem Thema gehörende Bestände zu digitalisieren und das Findbuch sukzessive zu erweitern. Auch der Vikus Viewer ist nicht als abgeschlossenes Projekt gedacht. Weitere Bestände können hier mit Unterstützung des Museumsverbands hochgeladen werden mit dem Ziel, einen repräsentativen Querschnitt über die Archivbestände zur Industriegeschichte in brandenburgischen Museen zu zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/pwb0003-1024x649-1.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Objektfotografie (Folge 4) - Reproduktion von Gemälden, Zeichnungen, Fotografien usw.</title>
        <published>2022-06-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-06-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In unserem vierten Filmmodul erklären wir, wie Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Drucke und Fotografien reproduziert werden können. Das Aufnahmewerkzeug ist eine digitale Kamera mit Standard- oder moderaten Teleobjektiv, das möglichst auch eine Makrofunktion hat. Eine Festbrennweite ist dabei immer einem Zoom vorzuziehen. Wichtig ist, dass das Objektiv wenig bis gar nicht verzeichnet, also gerade Linien auch am Rand der Aufnahme gerade und nicht kissen- oder tonnenförmig wiedergegeben werden. Fotografiert wird mit Blende 8 bis 11, damit alles bis in die Ecken scharf gezeichnet wird. Weiteres Zubehör: Staffelei, Reprosäule oder Aufhängung an einer Wand, Wasserwaage, Drahtauslöser,&lt;br /&gt;
Papierunterlage, 2 Stative, 2 Blitz- oder Dauerlichtlampen, Belichtungsmesser, Farbkarte.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;https://youtu.be/qA0354jtvdo &lt;/div&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Positionierung des Bildes:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das Gemälde muss parallel zur Kamera an die Wand gehängt oder auf eine Staffelei gestellt werden, deren Stehwinkel auf 90° gestellt werden kann. (Alternativ kann ein kleines Gemälde auch auf den Fuß einer Reprosäule gelegt werden. Dazu später mehr.) Dabei muss darauf geachtet werden, dass links und rechts ausreichend Platz für die Beleuchtung vorhanden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Die Beleuchtung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Es können Blitz- oder Fotolampen verwendet werden. Vor- und Nachteile: Blitzlicht ist in der Regel ein »sauberes« Licht, genauso Halogenlicht, das korrekte Farben erzeugt. Billige LED Lampen sind nicht zu empfehlen, da sie Farben falsch wiedergeben könnten. Bei der Verwendung von Fotolampen ist ein stabiles Stativ wichtig, damit die Reproduktionen bei längeren Belichtungen scharf werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lichtwinkel 45°: Wir bauen zunächst zwei Blitzköpfe mit Reflektoren (oder Fotolampen) auf, die genau im 45° Winkel zu dem Gemälde stehen müssen. Wichtig ist dabei, dass sie genügend Abstand vom Bild haben, damit das Bild gleichmäßig beleuchtet wird. Es sollten mindestens 150 - 200 cm Abstand sein. Der 45° Winkel entsteht, wenn von der Bildmitte z.B. 200 cm je nach rechts und nach links gemessen wird und dann im 90° Winkel der gleiche Abstand nach vorne. Dort werden die Lampen dann idealerweise aufgestellt.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/./Screenshot-2022-06-02-at-15-48-36-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lampenhöhe auf Bildmitte: Dann messen wir die (vertikale) Höhe der Bildmitte vom Boden aus, bringen unsere Lampen auf die gleiche Höhe und stellen sie horizontal ins Wasser (mit Hilfe einer Wasserwaage oder nach Augenmaß). Idealerweise ist die Mitte des Leuchtmittels oder der Blitzröhre dann genau auf Höhe der Bildmitte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontrolle: Die richtige Postion der Beleuchtung kann von der Mitte des zu reproduzierenden Bildes aus&lt;br /&gt;
kontrolliert werden, indem wir von dort aus je zu einer Lampe schauen. Das Leuchmittel/die Blitzröhre sollte sich idealerweise in der Mitte des Reflektors befinden. Minimale Abweichungen sind nicht schlimm, aber je genauer alles eingestellt ist, desto gleichmäßiger ist die Beleuchtung des Gemäldes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Belichtungsmessung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Steht das Licht in der korrekten Höhe mit dem richtigen Abstand und Winkel, messen wir an allen vier&lt;br /&gt;
Ecken des Bildes mit einem Blitzbelichtungsmesser, ob das Bild tatsächlich gleichmäßig beleuchtet wird.&lt;br /&gt;
Das Licht sollte überall gleich stark sein (Abweichungen von einer 1/10 Blende sind ok). Der Blitz wird dabei so eingestellt, dass wir in der Basis ISO (in der Regel 100 ISO) mit Blende 8 - 11 fotografieren können. Bei Dauerlicht (Fotolampen) wird die Belichtungszeit so gewählt, dass wir in der Basis ISO auf einen Blendenwert zwischen Blende 8 und 11 kommen. Sind die Fotolampen identisch (gleiche Wattzahl) oder die beiden identischen Blitzlampen ggf. auf die gleiche Lichtstärke eingestellt, kann auf eine Belichtungsmessung verzichtet werden. Die ideale Belichtung können wir dann dem Histogramm entnehmen. (Filmtutorial #2)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;4. Kamera aufbauen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Kamera wird auf einem Stativ befestigt und parallel und zentral zum Bild gestellt. Dabei hilft meist ein Zollstock oder eine Linie im Bodenbelag sowie die eingebaute Wasserwaage in der Kamera. Wir bringen die Kamera also parallel (zum Gemälde), mittig und möglichst formatfüllend in Position. Die vorher gemessene Mitte des Gemäldes befindet sich auf gleicher Höhe wie das Objektiv der Kamera. Alle Linien vom Rand des Gemäldes verlaufen parallel zum Sucherbild der Kamera. Manchmal befinden sich Gemälde auch in verzogenen Rahmen, dann muss dies vermittelt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;5. Fotografieren:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
(a) Neben das Bild legen wir eine Farbkarte oder/und Graukarte. Noch besser ist es, diese ganz mittig auf&lt;br /&gt;
dem Bild zu positionieren, um den Weißableich zu ermitteln. (Dazu später mehr.) Nachdem alles eingestellt ist, lösen wir die Kamera auf den gemessenen Einstellungen aus und fotografieren dabei möglichst im RAW Modus, da nur hier der Weißabgleich am Computer eingestellt werden kann. Bei Kunstlicht ist es unbedingt nötig den Selbstauslöser oder einen Fernauslöser zu verwenden, da das Bild nicht verwackeln darf.&lt;br /&gt;
(b) Wir belichten zur Sicherheit auch eine halbe oder drittel Blende über und unter dem gemessenen Wert.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/./Screenshot-2022-06-02-at-15-54-35-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;6. Die Farbkarte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Hier abgebildet ist eine standardisierte Farbkarte, die wir bei der Reproduktion mitfotografiert haben, um&lt;br /&gt;
eine Referenz für die richtigen Farben und die richtige Helligkeit zu bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Helligkeit: Wir können anhand der Karte feststellen, ob unsere Reproduktion richtig belichtet wurde.&lt;br /&gt;
Dazu wählen wir von unseren drei Belichtungen die aus, die der Helligkeit der Karte am ehesten entspricht. Am besten ist dies auf der Farbkarte am rechten unteren Schwarzton und dem dunklen Braunton daneben zu erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weißabgleich: Wir sehen unten links unsere Reproduktion mit dem automatischen Weißabgleich der Kamera. Das Bild hat einen Cyan Stich. Wenn wir nun wie empfohlen im RAW Modus fotografiert haben, können wir im RAW Entwickler (Photoshop, Lightroom etc.) mit der Pipette im Entwicklungs- oder Grundeinstellungsmodul einen benutzerdefinierten Weißabgleich durchführen. Dafür gehen wir mit der Pipette auf das weisse Feld der Farbkarte und erhalten so einen neutralen Weißabgleich. Das rechte Bild ist jetzt farbneutraler, der Cyanstich ist verschwunden. Es gibt auch spezielle Graukarten, die nur für den Weißabgleich verwendet werden können und noch genauer sind.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/./Lenin.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Abbildung: Günther Brendel, Lenin, 1968/70 (Öl auf Hartfaser) Maße: 84.0 x 59.0 cm&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sehen hier, wie sich die Werte von Temperatur und Tonung des RAW Bildes zwischen dem automatischen und dem manuellen Weißabgleich verändert haben. Für einen noch präziseren Weißabgleich sollte die Farbkarte mittig über das Gemälde gehalten werden. Der dort ermittelte Weißabgleich wird dann auf die nachfolgenden Aufnahme übertragen. Er besteht aus den oben angezeigten Werten aus Temperatur und Tonung, kann kopiert oder auch manuell übertragen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;7. Das Kameraprofil&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Jede Kamera hat hinterlegte Farbprofile, die u.a. die Sättigung und den Kontrast des Bildes beeinflussen.&lt;br /&gt;
Wir empfehlen, möglichst immer das herstellereigene Standard Profil auszuwählen. In der Regel kann das auch noch nach der Aufnahme im Entwicklungsmodul eingestellt werden. Die Profile von Adobe sind bezüglich der Farbtreue den Profilen von Nikon, Fuji und Canon unterlegen. Empfehlenswert sind folgende herstellerabhängige Einstellungen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Nikon Kamera Standard&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fuji PROVIA/Standard&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Canon Camera Standard&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Reproduktion von Aquarellen/ Zeichnungen und Drucken/Fotografien mit einer Reprosäule&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Positionierung des Bildes:&lt;br /&gt;
Alles was sich auf losen Blättern befindet muss zum Reproduzieren liegen. Um diese »Flachware« zu reproduzieren, eignet sich eine Reprosäule. Die Reprosäule sollte zu beiden Seiten genug Platz für die Beleuchtung haben. Wir legen das Bild auf das Grundbrett der Reprosäule, das wir zuvor mit einem neutralen Karton abdecken können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Die Beleuchtung:&lt;br /&gt;
Auch hier sollte das Bild mit Licht aus einem Winkel von 45° beleuchtet werden. Die Lampen werden in einem Abstand von z.B. je 150cm von der Bildmitte gemessen links und rechts der Reprosäule aufgestellt. Dann bringen wir die Lampen auf eine Höhe von 150 cm und schwenken sie im 45° Winkel Richtung Bild. Dazu kann eine Wasserwaage mit 45° Anzeige verwendet werden oder alles auf Sicht eingestellt werden. Siehe auch Kontrolle auf Seite 2.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Belichtungsmessung: (siehe Seite 2)&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/./Screenshot-2022-06-03-at-12-31-30-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4. Kamera aufbauen:&lt;br /&gt;
Die Kamera wird an der Reprosäule so angebracht, dass sie genau im Wasser steht. Dafür halten wir eine&lt;br /&gt;
Wasserwaage über den gesamten Filterring des Objektivs und messen einmal von links nach rechts in der&lt;br /&gt;
Achse des Lichts und dann von vorne nach hinten. Zur Kontrolle sollte auch das Grundbrett der Reprosäule mitgemessen werden. Steht die Reprosäule auf einer schiefen Fläche und die Wasserblase der Waage ist nicht ganz mittig in der Libelle, muss die Kamera daran angepasst werden. Dabei helfen meist die Markierungen der Libelle. Die Kamera wird außerdem so eingestellt, dass die Reproduktion wieder möglichst formatfüllend aufgenommen werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;5. Fotografieren: (siehe Seite 2)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;6. Die Farbkarte (siehe Seite 2-3 und unten)&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/./Screenshot-2022-06-03-at-12-33-12-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/lenin2.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Der romantische Blick auf die Mühle. Digitalsierung eines Objektkonvoluts einer mühlenbegeisterten Sammlerin.</title>
        <published>2022-06-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-06-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Alexandra Majorov</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Alexandra Majorov für die Historische Mühle von Sanssouci, Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die zum UNESCO-Weltkulturerbe der Parks und Schlösser gehörende &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.historische-muehle-potsdam.de/&quot;&gt;Historische Mühle von Sanssouci&lt;/a&gt; betreibt die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.historische-muehle-potsdam.de/&quot;&gt;Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V.&lt;/a&gt; im Auftrag der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.spsg.de/startseite/&quot;&gt;Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG)&lt;/a&gt;. Aufgabe des Vereins ist es, historische Mühlen als technisches Kulturgut zu erhalten sowie Mühleneigentümer fachlich zu vertreten und zu beraten. Hierzu gehört die Weitergabe von handwerklichem Wissen und Fertigkeiten im Umgang mit historischen Mühlen unterschiedlicher Nutzungsarten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben den technischen Gegenständen besitzt die Mühlenvereinigung seit Sommer 2020 ein Konvolut an kulturhistorischen Gegenständen, die zum größten Teil aus dem Besitz einer mühlenbegeisterten Berlinerin stammen. Die verschiedenen Objekte bilden die Mühle jenseits ihrer Funktion als Maschine und der damit verbundenen harten Arbeit ab. Die Mühle wird als Landschaftselement mit einem verklärten Blick gesehen. Das idyllische Bild eines ländlichen Lebens entsteht und spiegelt die Faszination von Mühlen wider.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./a_Fotos-1_Durchbruchschale-mit-Historischer-Muehle-1024x660.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./a_Fotos-2_Becher-mit-Fotografie-der-Historischen-Muehle-von-Max-Baur-964x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./a_Fotos-3_Eckige-Sammeltasse-mit-Historischer-Muehle-1024x743.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;1) Durchbruchschale mit Historischer Mühle, 2) Becher mit Fotografie der Historischen Mühle von Max Baur, 3) Eckige Sammeltasse mit Historischer Mühle&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Als die Historische Mühle im Herbst 2020 coronabedingt geschlossen werden musste, startete das Digitalisierungsprojekt zu den romantischen Mühlenobjekten. Die neuen Gegenstände wurden fotografiert und in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/collection/3386&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt; eingepflegt, um auch bei geschlossenem Museum einen Einblick in die komplette „Romantik-Sammlung“ zu geben. Eine Auswahl des Konvoluts wird seit der Wiedereröffnung im Frühjahr 2021 in der kulturgeschichtlichen Abteilung des Mühlenmuseums ausgestellt. Zusätzlich können Besucher:innen die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?tid=1847&quot;&gt;Online-Ausstellung „Romantischer Blick auf die Mühlen“&lt;/a&gt; und die Sammlung über einen QR-Code bei museum-digital einsehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten der Objekte entstammen einer touristischen Massenproduktion, die an die Vorstellung aus der Zeit der Romantik anknüpft. Die handwerkliche Mühle in ländlicher Idylle ist das Thema, das Klischees bedient und sowohl in der bildenden Kunst als auch in der Musik und der Literatur seit dem 19. Jahrhundert mit der Mühle in Verbindung gebracht wird. Die Mühle wird nicht als Maschine gezeigt und ist ohne einen Ortsbezug.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./b_Fotos-1_Galeriewindmuehle-in-sommerlicher-Landschaft-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./b_Fotos-2_Magnet-mit-Segelwindmuehle-Menorca-1024x818.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./b_Fotos-3_Kokerwindmuehle-mit-gelben-Fluegeln-732x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;1) Galeriewindmühle in sommerlicher Landschaft, 2) Magnet mit Segelwindmühle Menorca, 3) Kokerwindmühle mit gelben Flügeln&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Als Archetypus erscheinen Holländer- und Bockwindmühlen. Gelegentlich sind es Galerieholländermühlen, bei denen für die Bedienung des Sterzes bzw. zum Erreichen der Mühlenflügel eine Galerie dient.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bockwindmühle ist entwicklungsgeschichtlich der älteste Mühlentyp im europäischen Raum. Hier sitzt der gesamte Mühlenkörper auf dem Bock und wird mit Hilfe des Sterzes komplett um die eigene Achse in den Wind gedreht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die abgebildete Segelwindmühlen aus dem Mittelmeerraum bilden eine eigene Kategorie der Souvenirs, die die Sehnsucht nach der Ferne und dem Süden darstellte. Sie sind in Griechenland, Spanien, Portugal und Nordafrika verbreitet, wo der konstanten Küstenwinde kein Drehen der Flügel nötig ist.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./c_Fotos-1_Bockwindmuehle-Viktoria-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./c_Fotos-2_Segelwindmuehle-mit-Mann-und-Esel-1018x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./c_Fotos-3_Eckiger-Aschenbecher-mit-Galeriehollaendermuehle-in-Aurich-1024x1007.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;1) *Bockwindmühle „Viktoria“, 2) Segelwindmühle mit Mann und Esel. 3) Eckiger Aschenbecher mit Galerieholländermühle in Aurich*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Auffällig sind die Farben des Mühlensouvenirs, die häufig in blau und weiß gehalten sind. Das sogenannte „Delfter Blau“ wird seit dem 17. Jahrhundert in der Stadt Delft (Provinz Südholland zwischen Den Haag und Rotterdam) hergestellt. Es handelt sich um Töpferware, die eine günstigere Version des echten chinesischen Porzellans darstellen sollte. Delfter Ware wird aus Ton gefertigt, der nach dem Brennen mit einer Zinnglasur überzogen wird. Obwohl es kein echtes Porzellan ist, erlangte Delfter Ware unnachahmliche Beliebtheit. Zwischen 1600 und 1800 war Delft einer der wichtigsten Steingut-Produzenten in Europa – die Delfter Ware war beliebt und wurde von reichen Familien auf der ganzen Welt gesammelt.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./d_Fotos-1_Hollaendermuehle-mit-drehbaren-Fluegeln-768x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./d_Fotos-2_Kerzenstaender-mit-Hollaendermuehle-768x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./d_Fotos-3_Vase-mit-drei-Paar-Darstellungen-von-Muehlen-768x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*1) Holländermühle mit drehbaren Flügeln, 2) Kerzenständer mit Holländermühle, 3) Vase mit drei Paar-Darstellungen von Mühlen*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Es ist davon auszugehen, dass die Bedeutung der Flügelstellung im Mühlensouvenir wohl hinter das ästhetische Erscheinungsbild tritt. Nach alter Tradition der Mühlensprache kann der Müller durch Stellung der Flügel im ruhenden Zustand verschiedene Aussagen treffen, auch wenn die einzelnen Signalvereinbarungen je nach Ort stark voneinander abweichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die in den Objekten überwiegende Schere im Andreaskreuz entspricht der Aussage: „Die Mühle ist nicht betriebsbereit.“ Diese Flügelstellung ohne Segel hatte bei einem heraufziehenden Gewitter den praktischen Zweck, die Gefahr von Blitzeinschlägen zu minimieren. Die senkrechte Stellung bedeutet bei Flügeln ohne Segeln eine lange Arbeitspause oder das Ende der Tagesarbeit. Waren die Segel in der senkrechten Stellung mit Tuch bespannt, signalisierte der Müller fehlendes Mahlgut; ein möglicher Kunde konnte sofort bedient werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./e_Fotos-1_Muehle-mit-Kirche-und-Segelschiffen-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./e_Fotos-2_Galeriewindmuehle-in-idyllischer-Bauernszene-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./e_Fotos-3_Dueppeler-Galeriemuehle-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*1) Mühle mit Kirche und Segelschiffen, 2) Galeriewindmühle in idyllischer Bauernszene, 3) Düppeler Galeriemühle*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Mit dieser Trivialisierung und Reduzierung des Mühlenhandwerks reihen sich die Sammlungsobjekte in die Kategorie des Souvenirs ein. Der Begriff – aus dem Französischen ‚se souvenir‘: „sich erinnern“ – bürgerte sich erst im 19. Jahrhundert als Synonym für Reiseandenken ein. Ihren Ursprung haben die Reisemitbringsel bei den Pilgern und Kaufleuten im Mittelalter, als Reisen viele Gefahren in sich barg. Sie brachten Steine, Wässerchen oder Öle von heiligen Orten mit sich. Wer es sich leisten konnte, kaufte kostbare Reliquien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kunstgegenstände und Bücher brachten die europäischen Adligen von ihren Bildungsreisen seit dem 16. Jahrhundert für ihre Sammlungen mit. Erst der technische Fortschritt ermöglichte die Entwicklung des internationalen Tourismus: Der Grundstein für die Reiseleidenschaft der Gesellschaft wurde mit der Eisenbahn, später dann mit dem Auto und dem Flugzeug gelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das hatte Auswirkung auf die Reiseandenken. Sie wurden zur Massenware, bei der die Preise und somit der Materialwert der Erinnerungsstücke sanken. Die stilisierten Andenken reduzieren den Ort auf das vermeintlich Charakteristische. Die Auswahl an Souvenirobjekten erweiterte sich hingegen: Dosen, Becher, Schlüsselanhänger, Wandteller, Bekleidung, Regenschirme, Figuren und vieles mehr können Reisende heutzutage als Erinnerungsstück erwerben.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./f_Fotos-2_Porzellan-Klompen-mit-Historischer-Muehle-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./f_Fotos-3_Flaschenoeffner-Dueppeler-Galeriewindmuehle-683x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./f_Fotos-4_Anhaenger-der-Windmuehle-Solvang-544x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*1) Porzellan-Klompen mit Historischer Mühle, 2) Flaschenöffner Düppeler Galeriewindmühle, 3) Anhänger der Windmühle Solvang*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Und obwohl die meisten Objekte wie Gebrauchsgegenstände daherkommen, werden die wenigsten von ihnen wirklich genutzt. So findet sich die Mühle als romantisiertes Objekt auf Tellern, Tassen oder gar Topflappen wieder. Die Mühlensouvenirs stellen sich im kulturhistorischen Kontext auf besondere Weise in die Reihe der Reiseandenken: Sie verkörpern zum einen das Vergessen der eigentlichen Aufgabe einer Mühle als Produktions- und Arbeitsstätte für das tägliche Brot. Zum anderen wird sie aus einer „einfachen Mühle“ in die Sphäre der Kultur gehoben, indem sie auf idyllisch-nostalgische Weise für den Tourismus freigegeben wird.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./g_Fotos-1_Topflappen-mit-zwei-Hollaendermuehlen-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./g_Fotos-2_Mehltuete-Maerkische-Mehle-mit-Historischer-Muehle-735x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/./g_Fotos-3_Streichholzschachtel-mit-Historischer-Muehle-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*1) Topflappen mit zwei Holländermühlen, 2) Mehltüte „Märkische Mehle“ mit Historischer Mühle, 3) Streichholzschachtel mit Historischer Mühle*, illustriert von Heike Isenmann (Mal- und Zeichenschule Kunstgriff.23)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Alle Abbildungen: Historische Mühle von Sanssouci, Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. / Majorov, Alexandra [CC BY-NC-SA]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Künstlerinnen in Berlin und Brandenburg - Start eines digitalen Lexikons</title>
        <published>2022-05-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-05-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Iris Berndt</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/05/10/kuenstlerinnen-in-berlin-und-brandenburg-start-eines-digitalen-lexikons/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/05/10/kuenstlerinnen-in-berlin-und-brandenburg-start-eines-digitalen-lexikons/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Dr. Iris Berndt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2021 wurde der Grundstein für ein &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.kl-bb.de/&quot;&gt;Berlin-Brandenburgischen Künstlerlexikons&lt;/a&gt; (erst einmal bis Geburtsjahr 1875) gelegt. Es ging bei diesem ersten Schritt auf dem Weg zu einem Lexikon erst einmal um die Biographien von 75 künstlerisch tätigen Frauen. Sie sind jetzt recherchierbar, und zwar nicht nur nach Namen, sondern auch nach Orten, Gattungen, Zeiten – die Vielfalt dürfte überraschen. Neben bekannten Frauen aus den Künstlerfamilien Chodowiecki, Lisiewski oder Tassaert, Dora Hitz, Gertrud Körner, Käthe Kollwitz oder Sabine Lepsius, sind auch bisher nirgendwo sonst nachweisbare Künstlerinnen zahlreich dabei – es ist also eine Entdeckungsreise. Neben dieser Personensuche gibt es auch die Inspirationssuche, die zum Stöbern einlädt: Wo kamen die Künstlerinnen her? Wie verteilen sie sich über die letzten drei Jahrhunderte? Wie ist der Forschungsstand zu ihnen? Die älteste Künstlerin ist übrigens Anna Maria Werner (1683-1753), zu den jüngsten gehören die Schwestern Betty (1868-1941) und Sophie Wolff (1871-1944).&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/05/10/kuenstlerinnen-in-berlin-und-brandenburg-start-eines-digitalen-lexikons/./BBKL1-1024x667.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Lexikon ist aus der Struktur der bekannten Museumsplattform museum-digital.de entwickelt und der technische Aufwand hielt sich dabei in Grenzen – das nennen wir nachhaltig.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begleitet und ansprechend gestaltet hat das Joshua Enslin, der Programmierer von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt;. Nebenbei sind übrigens etliche Verbesserungen bei der museum-digital-de-Suche und für die Eingabe biographischer Angaben in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt; passiert. Mit der Software &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;, die heute schon fast 800 Museen in Deutschland verwenden, können Museen nicht nur ihre Objekte publizieren, sondern auch ihre Erkenntnisse zu den Objektverfertigern in eine Struktur eingeben, in der diese leicht und öffentlich zu finden und rasch nachzulesen sind.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/05/10/kuenstlerinnen-in-berlin-und-brandenburg-start-eines-digitalen-lexikons/./BBKL3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wir haben auch 400 bisher weitgehend unpublizierte Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und sogar Porzellanmalerei von künstlerisch tätigen Frauen publiziert. Diese erscheinen jetzt auch gleich wie Illustrationen zum Lexikoneintrag der betreffenden Person – das bringt Anschaulichkeit.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dabei 2021 waren neun brandenburgische Museen und Sammlungen (Brandenburg/Havel, Cottbus, Ferch, Frankfurt/Oder, Jüterbog, Lübben, Prenzlau, Senftenberg) und das Stadtmuseum Berlin. Aus Jüterbog ist beispielsweise die Malerin Paula Kleinecke, aus Brandenburg (Havel) Gertrud Körner und Gertrud Schaper-Schendel, aus Cottbus und Senftenberg Elisabeth Wolf, aus Lübben Marie Elisabeth Moritz, aus Potsdam und Ferch Hannah Schreiber de Grahl dabei. Daneben hat auch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten selbst Objekte ediert, deren Urheberinnen nun Bestandteil des Lexikons sind. Feinste Blumenmalereien von Dilettantinnen etwa, Porträts, Landschaften, Arabeskenmalerei … Erwähnt sei auch aus dem Stadtmuseum Berlin ein Skizzenbuch, in welchem Marie Ulrike Hainchelin und ihr Verlobter und Lehrer, der genialische Friedrich Gilly, sich um 1800 ihre Neckereien zeichneten.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/05/10/kuenstlerinnen-in-berlin-und-brandenburg-start-eines-digitalen-lexikons/./BBKL2-1024x259.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Themenportal &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?&amp;amp;tid=1291&quot;&gt;“Künstlerinnen in Berlin und Brandenburg”&lt;/a&gt; fasst die edierten Objekte zum Thema zusammen und lädt zum Stöbern ein.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schnell wird auch klar, dass nicht alle Frauen es wie Käthe Kollwitz oder Anna Dorothea Therbusch schafften, von ihrer Kunst zu leben. So kann auch nach Nebenerwerb oder Dilettantinnen recherchiert werden, dabei ist zu staunen über die mitunter herausragende Qualität und Vielfalt dieser Kunst von Frauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dr. Peter Bahl und Dr. Iris Berndt verantworten das Vorhaben inhaltlich. Brandenburgische Historische Kommission und Stadtmuseum Berlin warben hierfür Digitalisierungsmittel der beiden Bundesländer Brandenburg und Berlin ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Autoren freuen sich auf Nachrichten und Hinweise. Jetzt überlegen sie, wie es weitergehen könnte und hoffen davon bald wieder zu berichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt: &lt;a href=&quot;mailto:mail@irisberndt.de&quot;&gt;mail@irisberndt.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2022/05/10/kuenstlerinnen-in-berlin-und-brandenburg-start-eines-digitalen-lexikons/VII59-793x_3_Start-1-scaled.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Objektfotografie (Folge 3) – Material, Form und Oberfläche</title>
        <published>2022-04-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-04-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In unserem dritten Filmmodul veranschaulichen wir das Zusammenspiel von Material, Form und Oberfläche eines zu fotografierenden Museumsobjektes und dem verwendeten Licht. In unserem Video verwenden wir drei verschiedenen Lichtsituationen mit unterschiedlichen Objekten.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;https://youtu.be/8_zjp9XbBQk &lt;/div&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Direktes Licht von der Seite:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-media-text__media&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/./Aufbau1-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text__content&quot;&gt;Wir sehen hier den schematischen Aufbau von oben. Die Lichtquelle steht rechts oder links seitlich des Objektes. Das Objekt wird von der Seite direkt angestrahlt. Der Diffusor streut das Licht.
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Charakteristika von direktem seitlichem Licht sind hohe Kontraste und relativ scharfe Schatten. In unserem  
Fall wurde das Licht durch einen Diffusor, welcher sich vor der Blitzröhre befindet, weicher gemacht. Dies  
kann ein dünner weißer Stoff vor der Lampe sein, ebensogut aber auch Architektenpapier. Je größer die  
Lichtquelle ist, desto geringer ist der Kontrast und desto weicher wird das Licht. Das einzelne Licht erzeugt  
nur einen Schatten, welcher durch Aufheller, die die Lichtquelle reflektieren, abgemildert werden kann. Eine zweite Lampe als Aufheller würde einen zweiten Schatten erzeugen. Dieser kann, muss aber nicht störend sein.
&lt;p&gt;Das direkte Licht von der Seite ist für viele verschiedene Objekte und Materialien geeignet: Holz, Ton, Stoffe, bunte Objekte (da die Farben durch den hohen Kontrast verstärkt werden). Gebogene Formen werden besonders betont, da Schatten die Objekte räumlicher wirken lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Indirektes Licht von oben:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-media-text__media&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/./Aufbau2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text__content&quot;&gt;Wir sehen hier den schematischen Aufbau aus der Richtung der Kamera. Die Lichtquelle strahlt an die Wand oder Decke und wird dort reflektiert. Das Objekt wird indirekt beleuchtet.
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Charakteristika von indirektem Licht sind niedrigere Kontraste, weiche Schatten und diffuses Licht. Je größer der Raum ist, desto diffuser wird das Licht, es verliert aber dadurch auch drastisch an Leistung. Das Licht erzeugt dann kaum Schatten, besonders bei kleinen Objekten ist dies deutlich zu sehen.
&lt;p&gt;Indirektes Licht ist für viele verschiedene Objekte und Materialien geeignet: Holz, Ton, Stoffe. Durch die Weichheit kann es aber auch bald flach und langweilig werden. Reliefs werden schlechter erkennbar, Farben können matt und stumpf wirken. Für reflektierende Oberflächen kann indirektes Licht die Lösung sein. Manchmal spiegelt sich dann aber der gesamte Raum in der Oberfläche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Direktes Licht von oben bzw. hinten:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-media-text__media&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/./Aufbau3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-media-text__content&quot;&gt;Wir sehen hier den schematischen Aufbau von der Seite. Die Lichtquelle sitzt hinter dem Objekt und strahlt von oben und hinten auf das Objekt.
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Charakteristika des Lichtes von oben bzw. hinten sind eine schöne Stimmung aber auch hoher Kontrast. Die Vorderseite kann leicht zu dunkel werden, Glas wirkt aber schön klar. Der Umriss des Gegenstandes wird stark betont, die Struktur der Oberfläche weniger.
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Material:&lt;/strong&gt; Glänzende Materialien wie Glas oder Metall sind schwieriger zu beleuchten als stumpfe&lt;br /&gt;
Materialien wie Holz oder Ton. Meist spiegelt sich dann etwas in der Oberfläche, dies wiederum lenkt vom&lt;br /&gt;
eigentlichen Objekt ab. Farbiges Material sollte so beleuchtet werden, dass die Farben richtig zur Geltung&lt;br /&gt;
kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Form:&lt;/strong&gt; Insbesondere bei Geschirr oder Alltagsgegenständen kann die Form wichtig sein, da sie die&lt;br /&gt;
Besonderheit des Objektes unterstreicht. Die Form kann durch das Licht, aber auch durch einen&lt;br /&gt;
entsprechenden Hintergrund betont werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Oberfläche:&lt;/strong&gt; Es gibt glatte Oberflächen, aber auch runde oder reliefartige, die besonders betont werden&lt;br /&gt;
sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Praxisbeispiele finden Sie im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/fileadmin/Handreichungen/Script_Tutorial_Folge3_Oberflaechen.pdf&quot;&gt;erweiterten Skript&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/28/objektfotografie-folge-3-material-form-und-oberflaeche/Film_3.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Museen digital und Open Access. Gedanken zu Open Access und Kulturdaten.</title>
        <published>2022-04-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-04-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Ben Kaden</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/11/museen-digital-und-open-access-gedanken-zu-open-access-und-kulturdaten/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/11/museen-digital-und-open-access-gedanken-zu-open-access-und-kulturdaten/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/11/museen-digital-und-open-access-gedanken-zu-open-access-und-kulturdaten/">&lt;p&gt;Ein Beitrag von Ben Kaden, Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access des Landes Brandenburg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg betrachtet Open Access bisher weitgehend aus der Perspektive des wissenschaftlichen Publizierens. Das ist angesichts ihrer Ausrichtung nachvollziehbar, nach der sie den durchaus erheblichen Vernetzungs- und Beratungsbedarf in den Hochschulen des Landes auffängt. Denkt man Open Access aber in einem größeren Zusammenhang, sieht man unmittelbar die Potentiale, die über das klassische wissenschaftliche Publizieren hinausreichen. Offene Objektdaten werden, in die passende Form gebracht, bekanntlich schnell offene Forschungsmaterialien. Akademische Forschung, aber auch Bürger*innenwissenschaft, profitieren enorm von einem reichhaltigen und nachnutzbaren Angebot an digitalen Kulturdaten. Da überrascht es wenig, dass sich Museen zunehmend an dieser Stelle einbringen. Oder zumindest einbringen wollen. Sie digitalisieren Bestände und versuchen Zielgruppen über digitale Browserpräsentationen zu erreichen. Vermehrt findet man interaktive Angebote. Partizipation und Interaktivität sind die Schlagwörter der Stunde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nachnutzbarkeit und kulturelles Erbe&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für uns als Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg ist diese Entwicklung naturgemäß besonders dann relevant, wenn es um die digitale Nachnutzbarkeit in Forschungszusammenhängen geht. Die Voraussetzungen sind hier wie generell bei Open Access die Sichtbarkeit, die Verfügbarkeit und eine über Lizenzen abgesicherte Verwendbarkeit. Klingt einfach, ist in der Umsetzung und im Detail allerdings komplex. Für uns kommt hinzu, dass wir die Arbeitspraxis und Rahmenbedingungen der Museen im Land Brandenburg, die wir durchaus zu unserem erweiterten Kreis der Stakeholder*innen zählen, bisher wenig kennen. Wenn wir also wie am vergangenen Montag, den 6.12.2021, einer Veranstaltung des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museen-brandenburg.de/&quot;&gt;Museumsverbands des Landes Brandenburg e.V.&lt;/a&gt; mit der Themenstellung “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museen-brandenburg.de/fortbildung/online-kurse/#OpenGLAM&quot;&gt;Open Access – Offenheit im Umgang mit dem digitalisierten kulturellen Erbe&lt;/a&gt;” besuchten, dann auch, um selbst etwas zu lernen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Definitionen und Perspektiven&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eingeladen wurden wir allerdings, um Input zu geben und um darzulegen, wo wir generell Schnittstellen zwischen Museen, digitalisierten Museumsbeständen und Open Access sehen. Aus unserer Sicht gibt es eine ganze Reihe dieser Schnittpunkte, auch auf ganz elementarer Ebene. Genaugenommen erscheinen Museen nämlich in den meisten Fällen bereits aus ihrer institutionellen Logik heraus für Offenheit prädestiniert. Sie sind generell Zugangs-, Präsentations- und Vermittlungsinstitutionen. Sie adressieren eine weit gefasste Öffentlichkeit und stehen im Prinzip allen Interessierten voraussetzungsfrei zur Verfügung. Sie werden in vielen Fällen von öffentlichen Trägern unterstützt oder sogar komplett abgesichert. Oder, wie es die noch gültige Definition für “Museum” des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://icom.museum/en/&quot;&gt;international council of museums &lt;/a&gt;(ICOM) formuliert:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;“Museums are democratising, inclusive and polyphonic spaces for critical dialogue about the pasts and the futures. Acknowledging and addressing the conflicts and challenges of the present, they hold artefacts and specimens in trust for society, safeguard diverse memories for future generations and guarantee equal rights and equal access to heritage for all people.&lt;br /&gt;
Museums are not for profit. They are participatory and transparent, and work in active partnership with and for diverse communities to collect, preserve, research, interpret, exhibit, and enhance understandings of the world, aiming to contribute to human dignity and social justice, global equality and planetary wellbeing.”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;cite&gt;ICOM: &lt;em&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://icom.museum/en/news/icom-announces-the-alternative-museum-definition-that-will-be-subject-to-a-vote/&quot;&gt;ICOM announces the alternative museum definition that will be subject to a vote&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. In: icom.museum. 25.07.2019&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Unübersehbar ist die grundlegend politischere Positionierung sowie eine Betonung von Inklusivität und, buchstäblich, Vielstimmigkeit. Weitere Aspekte neben dem Charakter der Gemeinnützigkeit sind Teilhabe und Transparenz und die verstärkte Betonung einer aktiven Auseinandersetzung mit Materialien, Objekten und ihren Bedeutungen. Der Aspekt der Freude lässt sich möglicherweise als unter “Planetary wellbeing” eingeschlossen vermuten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anwendungsfälle&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Museum versuchen, diesen Ansprüchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Rechnung zu tragen. Besonders ausgeprägt scheint die Öffnung zur digitalen Aktivierung und Einbeziehung der Besucher*innen. Ein Beispiel aus Brandenburg ist die digitale Plattform des Museums “Utopie und Alltag”, das bereits aufgrund seiner Lokalisierung zwischen zwei Standorten, nämlich Beeskow und Eisenhüttenstadt, Lösungen für dynamische Sammlungspräsentationen finden muss. Da liegt ein Schritt ins Digitale nur nah. Entsprechend findet man eine Plattform namens “Museum Utopie und Alltag digital” und darauf die programmatische Selbstbeschreibung:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;““Mit der Digitalisierung unserer Sammlung geben wir allen Interessierten die Möglichkeit, selbst Geschichte und Erinnerungen an andere zu vermitteln. Wir wünschen uns einen regen Austausch, auch untereinander, über das Gestern, aber auch über das Heute und Morgen. Anhand dieser Erinnerungs-Impulse möchten wir nicht nur die gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Geschichte und Gegenwart aktivieren””&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;cite&gt;Museum Utopie und Alltag: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.utopieundalltag.de/digital/&quot;&gt;www.utopieundalltag.de/digital&lt;/a&gt; . o.J.&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;In diesem Fall bleibt Open Access noch auf einen Aspekt, nämlich die aktive Teilhabe der Besucher*innen bezogen, die auf Objektebene eigene Geschichten beisteuern können. Offenheit betrifft hier also den offenen, objektbezogenen Diskurs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine andere, erweiterte Perspektive auf die Chancen von Openness im Museumskontext boten Juliane Stiller und Violeta Trkulja in ihrer Präsentation “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.slideshare.net/stillinsky/open-access-in-museen-vorteile-der-offenheit-und-wie-museen-mehr-offenheit-wagen-knnen&quot;&gt;Open Access in Museen. Vorteile der Offenheit und wie Museen mehr Offenheit wagen können&lt;/a&gt;“.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-rich is-provider-slideshare wp-block-embed-slideshare&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;https://www.slideshare.net/stillinsky/open-access-in-museen-vorteile-der-offenheit-und-wie-museen-mehr-offenheit-wagen-knnen &lt;/div&gt;&lt;figcaption&gt;**[Open Access in Museen. Vorteile der Offenheit und wie Museen mehr Offenheit wagen können](https://www.slideshare.net/stillinsky/open-access-in-museen-vorteile-der-offenheit-und-wie-museen-mehr-offenheit-wagen-knnen)** from **[Juliane Stiller](https://www.slideshare.net/stillinsky)**&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Ihr Anwendungsfall war das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Rijksmuseum_Amsterdam&quot;&gt;Rijksmuseum in Amsterdam&lt;/a&gt;, das mit seinem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.rijksmuseum.nl/en/rijksstudio&quot;&gt;Rijksstudio&lt;/a&gt; und seiner ausnehmend progressiven Rechtepolitik maximale Teilhabemöglichkeiten für seine zugegeben gemeinfreien und damit rechtlich unproblematischeren Bestände bietet. Die den Vortrag prägende Heraushebung von Aspekten wie Markenstärkung und Kosteneinsparungen sind möglicherweise nicht der &lt;em&gt;Unique Selling Point&lt;/em&gt; für Open Access, der in der Open-Access-Community zuerst verfängt. Aber dies sind am Ende auch Effekte, die unter Umständen für Museen und ihre Träger eine Rolle spielen. Aus Sicht der Informationsethik und der ICOM-Definitionen wiegt vermutlich schwerer, dass die Öffnung der digitalen Bestandsobjekte für Nachnutzungen tatsächlich zu vielgestaltigen Verarbeitungen in Bildung, Forschung und kreativ-künstlerischer Auseinandersetzung führt. Entsprechend können wir zum Beispiel diesen wunderbaren Fantasievogel, der eigentlich eine Schnupftabakdose ist, aus der Sammlung des Hauses hier ohne Probleme als Illustration verwenden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://web.archive.org/web/20211214090735/https://open-access-brandenburg.de/wp-content/uploads/2021/12/Snuifdoos_in_de_vorm_van_een_vogel_ge_illeerd_met_veelkleurige_bloemen_en_met_een_tak_op_het_deksel..jpeg-650x650.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Snuifdoos in de vorm van een vogel, geëmailleerd met veelkleurige bloemen en met een tak op het deksel.. Rijksmuseum Amsterdam. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://hdl.handle.net/10934/RM0001.COLLECT.50415&quot;&gt;http://hdl.handle.net/10934/RM0001.COLLECT.50415&lt;/a&gt; . Lizenz: CC0 1.0&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Herausforderungen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun mag das Rijksmuseum ein Musterbeispiel und Leitstern für die offene Bereitstellung von Sammlungsdigitalisaten sein. Für die meisten Museen wird dieser Weg aber nicht direkt gangbar sein. Allein schon die Ressourcenlage spricht dagegen. Dazu addiert sich, dass Digitalisierung mit dem Zweck einer Nachnutzung nichts ist, was nebenbei realisiert werden kann. Auch in den größten Häusern sind Digitalisierungsprojekte in der Regel Sondervorhaben, oft mit Drittmittelbezuschussung. Kleinere Häuser brauchen andere Lösungen. In vielen Fällen brauchen sie zunächst einmal sogar noch etwas anderes: Beratung und Kompetenzaufbau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie komplex die Sachverhalte für eine Open-Access-taugliche Aufbereitung von Sammlungsgut sind, zeigte der dritte Vortrag der Veranstaltung. Marco Klindt vom &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.digis-berlin.de/&quot;&gt;Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin – digiS&lt;/a&gt; begann seine Präsentation zu den Lizenzierungs-Varianten von Creative Commons mit dem Disclaimer, dass er natürlich keinerlei rechtsverbindliche Hinweise geben kann, sondern das Thema der offener Lizenzen nur aus einer informativ-individuellen Interpretation präsentieren wird. Klingt bekannt? Jede*r, die/der sich zum Thema äußert, sichert sich so ab. Und zwar aus gutem Grund.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darin zeigt sich zugleich bereits ein Grunddilemma der Sammlungsdigitalisierung. Das Urheberrechtsgesetz wurde einst für rein analoge Medienwelten geschaffen. Nachbesserung zu digitalen Aspekten waren häufig tatsächlich nur das: Nachträge. Die rechtliche Unsicherheit ist überall groß, denn die Passung zwischen digitaler Medienpraxis und rechtsverbindlichen Regelungen ist nach wie vor nicht besonders gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Creative Commons&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/&quot;&gt;Creative Commons&lt;/a&gt; hier für einen gewissen Ausgleich sorgen, machen sie unser Leben nur ein Stück weit leichter. Sie sind nämlich auch nur teilweise einfach und unproblematisch anwendbar. In gewisser Weise lassen sie sich als Absichtserklärungen dahingehend verstehen, dass sie es Rechteinhaber*innen ermöglichen, zwei Dinge formalisiert auszudrücken: Erstens, dass selbige es wünschenswert oder zumindest akzeptabel finden, wenn die von ihnen veröffentlichen Inhalte nachgenutzt werden. Und zweitens, dass sie bestimmte Nutzungsformen bevorzugen und andere möglichst ausschließen wollen. Daher gibt es auch die Variationsbreite der &lt;em&gt;ND&lt;/em&gt; (keine Bearbeitung), &lt;em&gt;NC&lt;/em&gt; (keine kommerzielle Nutzung) und &lt;em&gt;SA&lt;/em&gt; (Weitergabe unter gleichen Bedingungen). Alle drei sind miteinander und der Angabe &lt;em&gt;BY&lt;/em&gt;, die eine Urheber*innennennung einfordert, kombinierbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da im Zweifel eine Rechtsdurchsetzung bei eventuellen Verstößen aufwendig oder sogar unmöglich sein wird, raten Expert*innen in der Regel direkt von Kombinationsspielen ab. Wo Inhalte nicht gemeinfrei sind und daher nicht einfach mit einer &lt;em&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://irights.info/artikel/was-ist-cc0/28750&quot;&gt;CC0&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; gekennzeichnet werden können, wird &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;CC-BY &lt;/a&gt;empfohlen. In der Laienübersetzung bedeutet das: &lt;em&gt;Verwende meinen Inhalte wie du magst, aber schreibe bitte dazu, dass es mein Inhalt ist, den du verwendest&lt;/em&gt;. Möglich ist das den Museen jedoch nur, wenn sie entweder selbst Inhaber*innen der entsprechenden Rechte sind. Oder, wenn sie mit den jeweiligen Rechtinhaber*innen eine entsprechende Vereinbarung getroffen haben. Beides ist aufwendig und oft de facto unmöglich umzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus diesem Grund werden wir vermutlich auch zukünftig sehen, dass große Teile der digitalisierten Bestände nicht unter einer freien Lizenz bereitgestellt werden. Umso wichtiger, dies vielleicht als Ergebnis der Diskussion zum Vortrag, ist, dass Museen freie Lizenzen dort verwenden, wo sie es können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Brandenburgs Museen und die Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Urheberrecht als Herausforderung für Open Access und Open Science begegnet uns auch regelmäßig im Dialog mit den Bibliotheken. Creative Commons ist auch in vielen wissenschaftlichen Zusammenhängen nicht unbedingt die optimale Lösung. Aber, das muss man auch einräumen, es ist aktuell die beste Lösung, die wir haben. Diese Botschaft vermitteln wir regelmäßig im Austausch mit Bibliotheken und natürlich auch sehr gern im Dialog mit Museen. Angesichts unserer aktuellen Schwerpunktsetzung mit Zuschnitt auf die Hochschulen im Land zählen die Zweitgenannten momentan nur zu unseren mittelbaren Zielgruppen, auch wenn der Bedarf, wie sich zeigt, ebenfalls groß ist. Bei der strategischen Weiterentwicklung der Vernetzungs- und Kompetenzstelle sollte daher die Perspektive &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Culture&quot;&gt;Open Culture&lt;/a&gt; bzw. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Open_GLAM&quot;&gt;Open GLAM&lt;/a&gt; insgesamt möglichst berücksichtigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Kulturwandel zu mehr Offenheit ist notwendig integrativ und zwar nicht nur auf der Nutzungsebene selbst. Hinter den Portalen zur Objektpräsentation verbirgt sich bekanntlich all das, was aus medialer Sicht die Essenz digitaler Darstellung, Kommunikation und auch Forschung darstellt.: die Kompatibilität auf der Ebene der Metadaten und Formate, also im datentechnischen Bereich. Nur wenn Objektauszeichnungen standardisiert sind, kann das Potential von &lt;em&gt;Linked-Data&lt;/em&gt;-Strukturen, semantischen Netzen und integrativen Retrievalsysteme für digitale Objekte überhaupt genutzt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um die digitale Schnupftabakdosensammlung eines Museums oder wissenschaftliche Aufsätze handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Open Access wird in Brandenburg gemacht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo also derartige übergreifende Fragestellungen des Open Access Museen und Wissenschaft gleichermaßen betreffen, werden wir als Vernetzungs- und Kompetenzstelle bereits jetzt eine integrativ bereitstehen. Open Access Brandenburg heißt, den in der Open-Access-Strategie des Landes beschriebenen Kulturwandel so zu gestalten, dass Brandenburg als Open-Access-Land optimal aufgestellt ist. Uns geht es dabei darum, dass alle Stakeholder*innen, uns eingeschlossen, wechselseitig voneinander lernen und Open Access gemeinsam gestalten und entwickeln. Die Open-Access-Strategie ist da sehr eindeutig: Open Access ist die Zukunft. Und wir wissen: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/service/pressemitteilungen/ansicht/~30-04-2021-professorenernennung&quot;&gt;Zukunft wird in Brandenburg gemacht&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie zur Strategieentwicklung zu Open Access in Brandenburg mit uns in Kontakt treten wollen, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://open-access-brandenburg.de/kontakt/&quot;&gt;freuen wir uns sehr über Ihre Nachricht&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Beitrag ist am 10.12.2021 im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://open-access-brandenburg.de/news/&quot;&gt;News-Blog&lt;/a&gt; der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://open-access-brandenburg.de/&quot;&gt;Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access des Landes Brandenburg&lt;/a&gt; erschienen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt;. Er wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Gebärdensprache Videos – kurz erklärt</title>
        <published>2022-03-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-03-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/08/gebaerdensprache-videos-kurz-erklaert/">&lt;p&gt;In Deutschland leben ca. 80 000 gehörlose und ca. 16 Millionen schwerhörige Menschen. Davon haben 140.000 einen Behinderungsgrad von mindestens 70% und sind auf Gebärdensprach-Dolmetscherinnen oder Dolmetscher angewiesen. Webseiteninhalte mit Gebärdensprache adressieren gehörlose Nutzerinnen und Nutzer persönlich und gewähren ihnen barrierefreien Zugang. Der Museumsverband des Landes Brandenburg e. V. hat daher für seine Website die Informationen zum Verband und dessen Aktivitäten in Gebärdensprache übersetzen lassen und die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/gebaerdensprache/&quot;&gt;Videos online gestellt&lt;/a&gt;. Letztendlich kommt der Museumsverband damit auch den geltenden rechtlichen Vorgaben nach. Nach der BITV 2.0 § 4 sind Gebärdensprachevideos seit dem 22. März 2012 für neue Webseiten von öffentlichen Stellen verpflichtend, für bestehende Webseiten galt der 22. März 2014 als Stichtag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was ist Gebärdensprache?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gebärdensprache wird ausschließlich mit den Händen gesprochen. In der Kommunikation sind aber auch die Oberkörperhaltung, die Blickrichtung, Mundbewegung und die Mimik äußerst wichtig. Bei der Deutschen Gebärdensprache (DGS) handelt es sich um eine Sprache (seit dem 01. Mai 2002 auch Amtssprache) mit eigenständigem Vokabular und Grammatik. Gehörlose Menschen ziehen die DGS einem schriftlichen Text vor. Die Gebärdensprache ist für sie die Muttersprache, dagegen sind Schrift- und Lautsprache Fremdsprachen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/08/gebaerdensprache-videos-kurz-erklaert/./Screenshot-2022-03-08-at-09-56-51-Gebaerdensprache.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie entsteht ein Gebärdensprachevideo?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Planung und Erstellung von Videos in Gebärdensprache sind einige wichtige Punkte zu beachten. In vielen Sprachen gibt es Dialekte, so auch in der Gebärdensprache. Für einen Videodreh ist es essentiell, dass staatlich geprüfte taube Dolmetscherinnen oder Dolmetscher (native signers) Ihre Texte übersetzen. Damit können Sie sicher sein, dass die offiziellen Gebärden verwendet werden und die Ausdrucksweise natürlich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gebärdensprachevideo sollte insgesamt nicht zu lang sein. Vier Filmminuten entsprechen ungefähr 250 Wörtern. Sie können für die Texterarbeitung auch einen Dienstleister beauftragen. Die Übersetzung Ihres Textes wird dann mit einem Dolmetscher aufgenommen. Das Erstellen von Videos in Gebärdensprache ist sehr aufwendig und verlangt eine gute Technik. Es ist sehr ratsam, einen professionellen Anbieter damit zu beauftragen. Auf der Webseite von „BIK für Alle“ (BIK - barrierefrei informieren und kommunizieren) finden Sie eine Liste mit Anbietern: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://bik-fuer-alle.de/anbieter-von-gebaerdensprachvideos.html&quot;&gt;https://bik-fuer-alle.de/anbieter-von-gebaerdensprachvideos.html&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Aufnahme stehen der Dolmetscherin oder der Dolmetscher vor einem Greenscreen. Sie tragen dabei dunkle und einfarbige Kleidung. Nach der Aufnahme wird das Video von hörenden Gebärdendolmetscherinnen oder -dolmetschern noch einmal geprüft. In der Nachbearbeitung wird der Hintergrund eingesetzt. Dieser sollte neutral sein, damit nichts von den Gebärden ablenkt. Wenn erwünscht, können auch Untertitel und ein Logo eingefügt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abschließend können Sie das Video in Ihre Webseite in angemessener Größe einbinden. Für Gebärdensprache gibt es ein eigenes Symbol, für das es verschiedene Ikons zur gemeinfreien Nutzung gibt. Das Ikon sollte auf der Startseite gut erkennbar sein. Unter diesem Ikon werden auf einer Seite Ihrer Webseite alle Videos in Gebärdensprache zusammengefasst. Stellen Sie Ihre Videos zusätzlich als Download bereit. Unter dem Link müssen die Dateigröße sowie die Abspieldauer angegeben werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Objektfotografie (Folge 1) - &quot;Von grob bis fein&quot;</title>
        <published>2022-01-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-01-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Objektfotografie ist ein zentraler Bestandteil der Sammlungsdokumentation in einem Museum. Das Video-Tutorial „Objektfotografie - von grob bis fein“ zeigt, was bei Aufnahmen von Museumsobjekten zu beachten ist und wie mit einfachen Mitteln gute Objektfotos gemacht werden können. Im einführenden Basismodul „Objektfotografie - von grob bis fein“ fotografieren wir ein typisches Museumsobjekt mit verschiedenen Kameras und Lichtquellen, geben dazu&lt;br /&gt;
einfache Ratschläge und vergleichen die Resultate.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/fileadmin/Handreichungen/Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein.pdf&quot;&gt;Das Skript zum Downloaden.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=WF9iUvk--zU &lt;/div&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Hintergund&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor wir verschiedene Kameras und Lichtquellen ausprobieren, bauen wir uns eine Hohlkehle aus einem großen, weißen Fotokarton. Die Hohlkehle, ein zwischen Untergrund und Wand gespannter Bogen aus Karton, erlaubt einen Gegenstand aufzustellen, ohne dass im Hintergrund störende Elemente zu erkennen sind. Das Objekt steht somit alleine für sich. Es kann auch ein grauer Karton verwendet werden, was bei hellen Objekten (Porzellan und Glas)&lt;br /&gt;
von Vorteil sein kann, damit sich diese Gegenstände visuell besser vom Hintergrund trennen. Farbige Hintergründe sind nur sinnvoll, wenn sie für einen konkreten Anlass ausdrücklich gewünscht sind. Grau und Weiss sind zeitlos und machen die Aufnahmen langlebiger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Objekt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Museumsgegenstand ist eine Lötlampe aus dem Depot des Museums im Mönchenkloster, die in der Nachwendezeit auf der örtlichen Müllkippe gefunden wurde. Über die Objektgeschichte ist daher wenig bekannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Smartphone mit Tageslicht: (Video 2:17 min)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Smartphone hat im Alltag oft die Fotokamera abgelöst und weshalb es in unserem Tutorial mitaufgenommen haben. Wir positionieren unseren Aufbau am Fenster, so dass seitlich Tageslicht auf das Objekt fällt. Damit der Gegenstand auf seiner Schattenseite nicht zu dunkel wird, hellen wir diese mit einem Aufheller auf. Das kann ein Stück Styropor sein und wie hier im Film ein Schuhkarton, dessen eine Seite mit Aluminiumfolie und dessen andere Seite mit weißem Papier beklebt ist. Probieren Sie aus, welche Seite passender aufhellt. Das Praktische an einer Schuhschachtel ist: Sie steht auch von alleine.&lt;br /&gt;
Die Auflösung des Bildes ist noch etwas rauh und pixelig, siehe Vergrößerung unten rechts. Der Hintergrund ist vorne und rechts zu hell (papierweiß), was bei der Verwendung als Druckvorlage nicht ideal ist. Entweder wird der Bildrand rundum papierweiß (Freisteller) oder hat rundum einen Bildton. Der Hintergrund ist warmtonig verfärbt, nicht neutral weiß/grau. Das bedeutet, dass auch das Objekt nicht farbgetreu dargestellt wird.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/./Screenshot-2022-01-31-at-10-34-06-Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein-pdf.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;© kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Smartphone mit Schreibtischlampe: (Video 5:10 min)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Schreibtischlampe ist unsere erste „künstliche“ Lichtquelle. Um das Licht der Lampe etwas weicher zu machen, kleben wir vor die Lampe einen Bogen Butterbrotpapier. Direktes Licht würde zu einem zu stark konturierten Schatten führen, der die Form des Objektes überlagert. Damit der Schatten zur Seite fällt, beleuchten wir von der Seite und hellen die Schattenseite des Objektes mit einem Aufheller auf. Licht von vorne führt immer zu unpassenden Schatten. Die Auflösung entspricht der Tageslichtaufnahme. Der Hintergrund ist farblich etwas neutraler, damit auch das Objekt. Es ist insgesamt etwas dunkler wiedergegeben. Der Aufheller vermag die Schattenseite nur minimal aufzuhellen. Dieses Smartphone hat nur ein Objektiv mit einer Brennweite, die leicht weitwinkelig ist. Die Darstellung ist dadurch etwas verzerrt. Besser wäre die Verwendung einer leichten Telebrennweite.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/./Screenshot-2022-01-31-at-10-42-45-Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein-pdf.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;© kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Bridgekamera mit Schreibtischlampe: (Video 7:43 min)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die hier verwendete Kamera haben wir uns vor Ort im Museum im Mönchenkloster geliehen. Es ist eine Kamera im APS-C Format, mit einem Sensor, der wesentlich größer ist, als der Sensor eines Smartphones. Je größer der Sensor, desto besser ist in der Regel auch die Bildqualität. Wir beleuchten nach wie vor mit der Schreibtischlampe mit Butterbrotpapier, hellen das Bild aber auf der Schattenseite nicht auf. Der weiße Hintergrund verleitet den Belichtungsmesser der Kamera dazu, mehr Helligkeit zu messen, als tatsächlich vorhanden ist. Deshalb stellen wir an der Kamera die Belichtungskorrektur auf +1 und verwenden die Belichtungsautomatik, die alle anderen Einstellungen übernimmt, damit das Objekt nicht zu dunkel wiedergeben wird, Fotografiert wird mit einem Zoomobjektiv bei einer Brennweiteneinstellung im leichten Telebereich (55mm).&lt;br /&gt;
Die Auflösung des Bildes ist wesentlich besser als beim Smartphone, hier dennoch etwas pixelig, da die&lt;br /&gt;
Empfindlichkeit der Kamera (ISO) noch sehr hoch ist. Hätten wir ein Stativ verwendet und die Empfindlichkeit auf 100 (ISO) gestellt, wäre die Auflösung feiner. Durch die Verwendung des moderaten Telebereichs der Kamera, wird das Objekt nicht mehr verzerrt dargestellt.&lt;br /&gt;
Bei APS-C Kameras liegt ein moderates Tele bei 35-55 mm, bei Vollformatkameras bei 50 - 90 mm. Generell eignen sich besonders Makroobjektive als Festbrennweiten für die Objektfotografie, da sie immer im leichten Telebereich liegen, auch Nahaufnahmen ermöglichen und verzerrungsfrei berechnet sind, was insbesondere bei Reproduktionen eine große Rolle spielt. Ein Blatt Papier soll schließlich nicht rundlich wie ein Kissen aussehen, sondern gerade Kanten haben.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/./Screenshot-2022-01-31-at-10-36-02-Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein-pdf-1.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;© kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;4. Bridgekamera mit indirektem Handblitz (Video 9:38 min)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir verwenden nun einen Handblitz, mit dem wir indirekt gegen die Decke blitzen. Die ganze Decke dient damit als Lichtquelle und ermöglicht eine weiche Ausleuchtung des Bildes, ähnlich einer Softbox. In der Praxis arbeiten wir häufig selber auf diese Weise, nur dass wir mit einem stärkeren Studioblitz an die Decke blitzen. Ist die Decke dunkel oder zu hoch, kann auch gegen eine seitliche Wand, ein Stück Styropor/hellen Karton oder durch ein durchsichtiges helles Material (weißer Stoff oder Tyvek) geblitzt werden.&lt;br /&gt;
Es gibt in der Regel nicht den einen gültigen Weg zur idealen Beleuchtung, sondern viele Möglichkeiten. Als erfahrene Museumsfotografen werden auch wir immer vor neue Herausforderungen gestellt, da die Varianten an Museumsobjekten schier unendlich sind und wir immer wieder neue Wege suchen, ein Objekt passend zu beleuchten. Deshalb ist das Improvisieren und Ausprobieren beim Setzen des Lichtes immer eine gute Idee.&lt;br /&gt;
Die Auflösung hat sich weiter verbessert, da die Kamera eine weniger pixelige, rauschärmere Empfindlichkeit verwendet hat. Das relativ dunkle, metallene Objekt ist gut beleuchet. Der Weißabgleich bzw. der Farbstich auf dem Hintergrund ist neutraler geworden, wenn auch noch nicht perfekt.&lt;br /&gt;
Alle Abbildungen in diesem Script sind unbearbeitete JPEGs, wie sie jedes Smartphone, aber auch jede Kamera herstellt. Auf eine weitere Bildbearbeitung haben wir hier noch verzichtet. Der weiße Hintergrund hat meist einen leichten Farbstich, der je nach Monitor etwas anders ausschauen kann. Wie diese Farbstiche zu vermeiden sind, zeigen wir im nächsten Tutorial.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/./Screenshot-2022-01-31-at-10-38-57-Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein-pdf-1.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;© kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;5. Vollformatkamera mit professionellen Einstellungen: (Video 11.45 min)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Aufnahme haben wir mit unserer Vollformatkamera mit einem 60mm Makroobjektiv gemacht. Die Empfindlichkeit der Kamera haben wir manuell auf den Basiswert von 100 (ISO) gestellt. Die Blende des Objektivs auf 11, die Verschlußzeit auf eine 1/125 Sekunde. (Das sind unsere manuellen Grundeinstellungen.) Das Blitzlicht kommt von oben durch eine Softbox. (Wir hätten auch einfach gegen die Decke blitzen können.) Die richtige Lichtmenge wird am Blitz nach Kontrolle der ersten Aufnahme am Kameradisplay eingestellt. Damit der zylindrische Körper nicht nur Licht von oben abbekommt, haben wir ihn von vorne aufgehellt, in dem wir ein Styropor nur ganz leicht angewinkelt zwischen das Objekt und die Kamera gehalten haben.&lt;br /&gt;
Die Auflösung des Bildes ist noch etwas höher geworden. Vor allem erscheint die Materialität der Lötlampe jetzt dank der ausreichenden Beleuchtung in vollem Glanz. Das Metallische der Oberfäche kommt erstmals richtig zur Geltung. Objekt und Hintergrund sind in einem wesentlich kühleren Bildton dargestellt, wenn auch noch nicht gänzlich neutral.&lt;br /&gt;
Hätten wir unseren Studioblitz schon bei der Aufnahme mit der Kamera mit APS-C Sensor (Bridgekamera) verwendet und statt der Belichtungsautomatik eine manuelle Einstellung vorgenommen, hätten wir ein annähernd ähnlich gutes Foto machen können.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-1-von-grob-bis-fein/./Screenshot-2022-01-31-at-10-47-59-Script_Tutotial_Folge1_Von-grob-bis-fein-pdf.png&quot; alt=&quot;Screenshot&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;© kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Resümee&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Aufnahmen mit dem älteren Smartphone sind nur für kleine Abbildungen und wirklich nur im Notfall für den Druck geeignet. Ein moderneres Smartphone mit Teleobjektiv wäre mit Sicherheit geeigneter, da vor allem das Weitwinkelobjektiv für Objektfotos nicht geeignet ist, da es zu verzerrenden Aufnahmen führt. Allerdings läßt sich ein Smartphone nicht mit einem externen Blitz verwenden. Moderne Smartphones hübschen zudem Farben künstlich auf.&lt;br /&gt;
Die Bridgekamera/APS-C Kamera führt wie die Vollformatkamera zu wesentlich besseren Ergebnissen, vor allem wenn ausreichend Licht vorhanden ist. Ein gut eingesetzter Blitz führt zusammen mit einer geeigneten Brennweite bei Verwendung beider Kamerasysteme immer zu brauchbaren Ergebnissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Glossar&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Brennweite&lt;/em&gt; = der Abstand der optischen Mitte des Objektives zum Bildsensor. Je länger der Abstand, desto länger ist die Brennweite. Je länger die Brennweite, desto näher können wir Objekte abbilden. Ferngläser haben immer lange Brennweiten. Je kürzer die Brennweite, desto Weitwinkeliger ist sie, ähnlich einer Panoramaaufnahme, bei der möglichst alles vor der Kamera befindliche abgebildet werden kann. Deshalb eignet sich ein Weitwinkelobjektiv gut für Landschaftsaufnahmen und ein Teleobjektiv für Objekte, die wir nah abbilden wollen. Eine normale Brennweite entspricht dem Blick durch unsere Augen. Wie stark die Tele oder Weitwinkelwirkung eines Objektives ist, hängt auch von der Größe des Bildsensors ab. Deshalb ist die Normalbrennweite im Vollformat 50mm, im APS-C Format 35mm und bei Micro 4/3 25mm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bridgekamera&lt;/em&gt; = Wir verwenden den Begriff hier, um eine Kamera zu bezeichnen, die zwischen einer Kompaktkamera (Knipse) und einer professionellen Spiegelreflexkamera steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;APS-C Format&lt;/em&gt; = ein Bildsensor im Format von 25,1 mm × 16,7 mm&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Vollformat (Abk.: FF bzw FX Format)&lt;/em&gt; = ein Bildsensor im Format 24 mm × 36 mm&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bildsensor&lt;/em&gt; = lichtempfindliche Fläche auf die das Kameraobjektiv nach dem optischen Prinzip (Camera Ob-&lt;br /&gt;
scura) ein Bild wirft. Der Sensor wandelt das einfallende Licht in elektrische Signale um, aus der der Bildpro-&lt;br /&gt;
zessor ein digitales Foto generiert, das gespeichert werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Empfindlichkeit (ISO)&lt;/em&gt; = Der Basiswert liegt in der Regel bei 100 und ist als Einstellung immer zu bevorzugen,&lt;br /&gt;
da das Bild feiner und rauscharm wiedergegeben wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Softbox&lt;/em&gt; = Eine faltbare Lichtwanne, die ursprünglich punktförmiges (hartes) Licht auf eine größere Fläche&lt;br /&gt;
verteilt und damit weicher macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Objektfotografie (Folge 2) - Fototechnik</title>
        <published>2022-01-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2022-01-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-2-fototechnik/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In unserem zweiten Filmmodul erklären wir die technischen Grundlagen des Fotografierens. Es handelt sich dabei auf Seiten der Kamera um die Blende, die Belichtungszeit, die Empfindlichkeit (ISO), den Weißabgleich, und die verschiedenen Brennweiten der Objektive, sowie die Größe der Sensoren. Weiterhin behandeln wir die Blitzsynchronisierung und die Belichtungsmessung bei Verwendung verschiedener Bildhintergründe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/fileadmin/Handreichungen/Script_Tutorial_Folge2_Fototechnik.pdf&quot;&gt;Das Skript zum Download.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;https://youtu.be/cvT9UA_um8Y &lt;/div&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die richtige Belichtung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die richtige Belichtungszeit eines Fotos kann durch drei Dinge beeinflusst werden: die Blende, die Belichtungszeit und die Empfindlichkeit (ISO).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Die Blende&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Blende ist die Öffnung im Objektiv, die aus Lamellen gebildet wird und bestimmt, wieviel Licht zum Sensor durchgelassen wird. Sie wird in der Regel am Blendenring des Objektivs oder elektrisch über ein Rädchen an der Kamera eingestellt. Typische Blendenwerte sind 2.8, 4.0, 5.6, 8, 11, 16, 22. Bei Blende 2.8 ist das Loch im Objektiv ganz groß, es trifft viel Licht auf den Sensor, das Bild wird dadurch heller. Bei Blende 22 ist das Loch ganz klein und wenig Licht trifft auf den Sensor, das Bild wird dunkler. Die verschiedenen Blenden beeinflussen die Schärfentiefe des Fotos. Bei offener Blende (2.0, 2.8) stellt ein Objektiv nur eine Ebene im Bild scharf, bei geschlossener Blende (11, 16) wird ein tieferer Bereich scharf gestellt. In der Regel ist es sinnvoll das Objektiv zwei bis dreimal abzublenden, z.B. auf Blende 5, 6 oder 8, da Objektive dann bis in die Ecken des Bildes am schärfsten sind. Gleichzeitig erhöht sich auch die Schärfentiefe, also der Schärfebereich von der Kamera hin zu entfernteren Bildbereichen.&lt;br /&gt;
In der Objektfotografie wollen wir in der Regel das Objekt vollständig scharf abbilden. Deshalb verwenden wir meist Blende 11, manchmal auch Blende 13 oder 16. Jedes Objektiv erlaubt auch Zwischenschritte bei der Blendeneinstellung.&lt;br /&gt;
WARNUNG: In der Regel führt bei Objektiven die Einstellung von kleineren Blendenöffnungen ab Blende 16&lt;br /&gt;
zu Qualitätsverlusten, da die Lichtstrahlen zu stark umgelenkt werden. Dies wird auch als Diffraktion oder&lt;br /&gt;
Beugung bezeichnet. Deshalb bleiben wir in der Regel zwischen Blende 11 und 16.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-2-fototechnik/./Screenshot-2022-01-31-at-11-10-28-Script_Tutorial_Folge2_Fototechnik-pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Bei geschlossener Blende (hier Blende 11) werden beide Kugeln scharf. © kienzle I oberhammer &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Die Belichtungszeit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Belichtungszeit sollte erst nach Einstellung der Blende gewählt werden, da wir in der Objekt- und in der Architekturfotografie über die Blendeneinstellung die Bildgestaltung beeinflussen (Schärfentiefe). Über die Belichtungszeit bestimmen wir dann die richtige Menge des Lichtes, die auf den Sensor trifft. Je länger die Belichtungszeit, desto mehr Licht trifft auf den Sensor und desto heller wird das Bild. Damit können wir bei Aufnahmen mit großen Blenden (große Zahlen wie 11, 16, 22) bei denen weniger Licht durch das Objektiv auf den Sensor fällt, zu dunkle Aufnahmen ausgleichen, indem wir eine längere Belichtungszeit wählen. Bei der Objektfotografie sollte möglichst immer mit Stativ oder Blitz fotografiert werden. Die Fotografie mit Stativ verhindert verwackelte Aufnahmen bei längeren Verschlusszeiten wie eine 1/60sek, 1/30sek, 1/15sek, 1/8tsek, 1/4sek, 1/2 sek, 1 Sekunde, 2 Sekunden, 4 Sekunden. Wird ein Blitz verwendet, wird die richtige Belichtung über die Blitzstärke eingestellt, indem die Helligkeit des Blitzes geregelt wird. Die Belichtungszeit lässt sich beim Blitz nicht steuern. In der Regel blitzt er mit einer 1/250stel Sekunde und kürzer. Deshalb wird an der Kamera eine Belichtungszeit von nur 1/125stel Sekunde eingestellt. Ein externer Blitz, dessen Verwendung wir dringend empfehlen, wird entweder über ein Kabel oder einen Transmitter mit der Kamera synchronisiert. Wir raten zu einem Transmitter, da Kabel mechanischer Abnutzung unterliegen. Tritt dennoch der Fall ein, dass weder Blitz noch ein Stativ zur Verfügung stehen, sollte als Belichtungszeit aus der Hand mindestens eine 1/125stel Sekunde gewählt werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-2-fototechnik/./Screenshot-2022-01-31-at-11-11-26-Script_Tutorial_Folge2_Fototechnik-pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Hier beträgt die Belichtungszeit 1/4 Sekunde und die Aufnahme ist aus der Hand fotografiert. Das Bild ist verwackelt. © kienzle I oberhammer &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. Die Empfindlichkeit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Empfindlichkeit (ISO) wird die Lichtempfindlichkeit des Sensors eingestellt. Je höher sie eingestellt ist, desto mehr Licht kann der Sensor einfangen. Solange wir mit Stativ oder/und Blitz oder bei genügend Helligkeit fotografieren, empfiehlt es sich immer bei der niedrigsten Empfindlichkeit (Grundempfindlichkeit) zu bleiben. Das ist in der Regel 100 ISO, kann aber auch abhängig von der Kamera 50 ISO oder 200 ISO sein.&lt;br /&gt;
Die Fotos werden bei niedriger Empfindlichkeit feiner und rauschärmer dargestellt. Nur wenn nicht genügend Licht und kein Stativ vorhanden sind und auch die Blende des Objektivs nicht weiter geöffnet werden kann, sollte ein höherer ISO Wert eingestellt werden. Denn erst dann ist es möglich, eine entsprechend kurze Belichtungszeit einzustellen und ein Verwackeln des Bilds zu verhindern. Wird die Empfindlichkeit zu hoch eingestellt, beginnt das Bild zu rauschen. Abhängig von der Kamera können auch noch Werte von 400 bis 800 ISO ohne große Qualitätseinbußen verwendet werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2022/01/31/objektfotografie-folge-2-fototechnik/./Screenshot-2022-01-31-at-11-13-46-Script_Tutorial_Folge2_Fototechnik-pdf.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Belichtungszeit/ISO: 25000, das Bild rauscht. © kienzle I oberhammer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie prüfe ich die richtige Belichtung des Fotos?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1Wir haben nun mit der Blende, der Belichtungszeit, der Blitzstärke und der Empfindlichkeit (ISO) die Werkzeuge zur richtigen Belichtung kennengelernt. Nur wie wissen wir, wann wir ein Bild richtig belichtet haben? In der Objekt- und Architekturfotografie raten wir von automatischen Belichtungsprogrammen und Auto-ISO ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Der Belichtungsmesser&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In jeder Digitalkamera gibt es einen eingebauten Belichtungsmesser. Das ist meist eine Skala von Minus bis Plus. In der Mitte wird die richtige Belichtung angezeigt. Die Kamera misst immer das Licht, das vom Objekt reflektiert wird. Diese Messung ist nicht immer ganz genau, da der Belichtungsmesser helle und dunkle Objekte immer mittelhell oder mittelgrau belichten will. Ein Objekt vor einem weissen Hintergrund würde dadurch immer zu dunkel belichtet. Deshalb verlassen wir uns bei der Belichtung besser auf die richtige Interpretation des Histograms.&lt;br /&gt;
Bei Blitzaufnahmen kann nur ein externer Belichtungsmesser verwendet werden, mit dem wir die Messung zur Lichtquelle hin vornehmen. Wir messen das ankommende Licht des Blitzes (Lichtmessung) und bekommen so stets einen neutralen Belichtungswert. In der Regel wird dabei der Belichtungsmesser mit einer aufgesetzten Kalotte (einer weissen Halbkugel) parallel zur Kamera gerichtet. In der Praxis verwenden wir den externen Belichtungsmesser nur, um zu überprüfen, ob unsere Blitze ein Bild gleichmäßig ausleuchten, was bei Reproduktionen wichtig ist. (siehe Tutorial 4 – Die Reprofotografie)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Das Histogram&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Digitaltechnik macht es uns möglich, Bilder gleich nach der Aufnahme zu beurteilen und die Belichtung gegebenenfalls anzupassen, indem das Histogram des Fotos beurteilt wird. Das Histogramm (rechte Spalte) kann bei vielen Kameras zusätzlich zum gemachten Foto in der Wiedergabe (linke Spalte), mit angezeigt werden. In der Regel können wir die Helligkeit natürlich auch am wiedergegeben Bild auf dem Kameramonitor beurteilen. Das Histogramm hilft zusätzlich bei der Beurteilung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Und noch zu beachten…&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. Der Weißabgleich&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stimmt die Belichtung und ist das Bild wie gewünscht scharf, könnten wir eigentlich zufrieden sein. Allerdings haben wir eine wichtige Einstellung die ganze Zeit außen vor gelassen, den Weißabgleich. Dabei errechnet die Kamera einen möglichst neutralen Farbwert, so wie das Gehirn dies auch für das von uns Gesehene macht. Er ist normalerweise bei der Kamera auf Automatik eingestellt, was eine gute Voraussetzung für die spätere Bearbeitung ist. Dennoch ist er selten 100% richtig. Wie der Weißabgleich ideal nach der Aufnahme eingestellt werden kann, werden wir im Tutorial 5 zeigen, in dem es um die digitale Bildbearbeitung nach der Aufnahme geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Die Brennweite / Das Objektiv&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir als Fotografenteam ein Objekt fotografieren, verwenden wir in 99% aller Fälle ein älteres Makroobjektiv mit einer Brennweite von 60mm. Dies entspricht einem ganz leichten Teleobjektiv bzw. auch einer sogenannten Normalbrennweite, die bei Vollformat 50mm entspricht. Dies entspricht grob dem Blickwinkel unserer Augen. Es gibt auch 90mm oder 100mm Makroobjektive, die wir aber ungern nutzen, weil sie zu teleartig sind und den Nachteil haben, dadurch weniger Schärfentiefe zu haben. Das ist letztlich auch Geschmacksache.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Makroobjektive haben nicht nur den Vorteil, dass sie uns Nahaufnahmen machen lassen, sie verzerren auch&lt;br /&gt;
nicht die Ränder eines Bildes. Das bedeutet Gegenstände und Reproduktionen werden so wiedergegeben,&lt;br /&gt;
wie sie sind. Gerade Linien bleiben gerade.&lt;br /&gt;
Je nach verwendetem Bildsensor wie Vollformat, APS-C, Micro 4/3 ändern sich die Zahlenangaben der Brennweiten. Gilt im Vollformat 50mm als Normalobjektiv, so ist dies bei APS-C ein 35mm Objektiv und bei Micro 4/3 25mm. Vollformat bedeutet, der Sensor hat eine Größe von 24 x 36mm, APS-C Sensoren sind nur halb so groß, also 25.1×16.7 mm und Micro 4/3 hat Sensoren der Größe 18 mm × 13.5 mm. Je größer der Sensor, desto besser ist die Bildqualität. Für eine Vertiefung des Themas „Welche Kamera mit welchem Sensor ist für mich die beste?“ empfehlen wir den Besuch im Fachhandel.&lt;br /&gt;
Bei Architekturaufnahmen von Museumsräumen empfiehlt sich ein Weitwinkelobjektiv zu verwenden, das eine Brennweite von mindesten 24mm bei Vollformat hat. Oder mindestens 16mm bei APS-C und 12mm bei Micro 4/3&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Brandenburgische Museen in der Deutschen Digitalen Bibliothek</title>
        <published>2021-11-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-11-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/18/brandenburgische-museen-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek/">&lt;div class=&quot;wp-block-columns&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-column&quot; style=&quot;flex-basis:66.66%&quot;&gt; Die [Deutsche Digitale Bibliothek (DDB)](https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/) ist ein Internet-Portal, in dem Kultur- und Wissenseinrichtungen – Archive, Bibliotheken, Museen, Denkmalpflege- und Forschungsinstitutionen – ihre Bestände online sichtbar und recherchierbar machen können. Gibt eine Nutzerin oder ein Nutzer in den Suchschlitz der DDB beispielsweise das Wort &quot;[Brandenburg](https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/searchresults?isThumbnailFiltered=true&amp;query=Brandenburg)&quot; ein, so werden über 100 000 Objekte angezeigt, die mit diesem Schlagwort verbunden sind. Das sind Digitalisate von Fotografien, Akten, Büchern, Urkunden, Briefen, Gemälden, Grafiken, Münzen und Medaillen. Insgesamt präsentieren momentan deutschlandweit 619 Institutionen über 13 Millionen Objekte in der DDB – darunter sind auch 233 Museen. Die Zahl der brandenburgischen Museen, die sich mit Daten an der DDB beteiligen, ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Waren es zunächst nur die &quot;großen&quot; Einrichtungen, wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten oder das Potsdam Museum, tragen heute 16 Museen aus Brandenburg mehr als 2400 Objekte zum digitalen Wissensnetzwerk bei.
&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-column&quot; style=&quot;flex-basis:33.33%&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-full&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/18/brandenburgische-museen-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek/./Blog2-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Registrierte Museen in der DDB (Kartenausschnitt), &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/about-us/institutions#map&quot;&gt;Link&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;**Vom Aryballos bis zum Zeltnagel**
&lt;p&gt;Die thematische Vielfalt der gezeigten Objekte ist beeindruckend. Sie reicht von einem altgriechischen Salbgefäß, einem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/H34IKRYECPIMMX4QASTPHGBRF73TGFCZ?isThumbnailFiltered=true&amp;amp;query=aryballos+p%C3%BCckler&amp;amp;rows=20&amp;amp;offset=0&amp;amp;viewType=list&amp;amp;firstHit=H34IKRYECPIMMX4QASTPHGBRF73TGFCZ&amp;amp;lastHit=lasthit&amp;amp;hitNumber=1&quot;&gt;Aryballos&lt;/a&gt;, aus der Sammlung des Fürsten Pückler (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/organization/5TFUZAZJ5ILBY4MFKYQMYNELKVIRTT3E&quot;&gt;Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz&lt;/a&gt;) bis zu den &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/J5E2YALCDNSEHUCR4KQTKXOZYJJK7WYN?isThumbnailFiltered=true&amp;amp;query=zeltn%C3%A4gel&amp;amp;rows=20&amp;amp;offset=0&amp;amp;viewType=list&amp;amp;firstHit=J5E2YALCDNSEHUCR4KQTKXOZYJJK7WYN&amp;amp;lastHit=lasthit&amp;amp;hitNumber=1&quot;&gt;Zeltnägeln&lt;/a&gt; der letzten Grönlandexpedition von Alfred Wegener (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/organization/I36XE6KCECO5GTDIEP2NPWAJSTP7JP7V&quot;&gt;Alfred Wegener Museum Zechlinerhütte&lt;/a&gt;). Zu den Objektbildern stellen die Museen zahlreiche Informationen, sogenannte Metadaten, zur Verfügung. Dazu gehören neben der Inventarnummer, den Maßen und dem Material, aus dem das Objekt besteht, auch eine Objektbeschreibung, Literaturverweise und natürlich diverse Angaben zur Objektgeschichte. Diese werden hier als Ereignisse bezeichnet. Ein auf ein Objekt bezogenes Ereignis, z. B. seine Herstellung, kann mit bis zu drei Aussagen verbunden werden: “wann”, “wo” und “von wem” wurde das Objekt hergestellt. Diese Ereignisse ermöglichen es, alle Datensätze in der DDB miteinander zu verknüpfen. So lassen sich z. B. alle Objekte herausfiltern, die, wie der Aryballos, in Korinth oder im 7. Jahrhundert vor Christus hergestellt, oder von der Person Fürst Pückler gesammelt wurden. Auf diese Weise entsteht ein gigantisches, immer weiter wachsendes Wissensnetzwerk, zu dem nun auch immer mehr brandenburgische Museen beitragen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/18/brandenburgische-museen-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek/./Blog1-1024x510.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;museum-digital und die DDB&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der DDB existiert mit &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt; ein zweites großes Internet-Portal in Deutschland, in dem Museen digitale Objektbilder und -informationen präsentieren können. Bei museum-digital veröffentlichen, Stand heute, 751 Museen über eine halbe Million Objekte. Was unterscheidet die beiden Portale eigentlich voneinander und reicht es nicht vielleicht, bei einem der beiden präsent zu sein? Der erste große Unterschied ist, dass die DDB im Grunde “nur” Daten von verschiedenen Kulturerbe- und Forschungsinstitutionen einsammelt, die bereits permanent im Internet verfügbar sind. Diese bereits verfügbaren Daten werden in die DDB eingespeist, wobei jeder Datensatz einen Link zu dem ursprünglichen Datensatz des Datengebers enthält. Museum-digital ist solch ein Datengeber. Hier können Museen über einen personalisierten Zugang eigenständig ihre Daten und Bilder einpflegen und bearbeiten und, wenn sie es möchten, über einen Export an die DDB weitergeben. Dieses eigenständige Pflegen der eigenen Daten ist bei der DDB nicht möglich. Museum-digital ist eine vollwertige Inventarisierungssoftware und Präsentationsplattform in einem - und ein Tor für Museen in die DDB. Dies bedeutet auch, dass die Präsenz in beiden Portalen keine doppelte Datenpflege bedeutet. Man legt seine Daten bei museum-digital an oder importiert sie dort und gibt sie dann an die DDB weiter. Ändern sich Daten bei museum-digital, ist ein neuer Export nötig, mit dem die alten Daten in der DDB überschrieben werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mitmachen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist es nun nötig, mit den gleichen Daten zweimal im Internet präsent zu sein? Es schadet auf jeden Fall nicht! Beide Netzwerke profitieren davon, dass viele Institutionen mit vielen Daten mitmachen. Sie unterstützen sich damit gegenseitig dabei, im Internet sichtbarer zu werden. Wer bei der DDB mitmachen möchte, erhält unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://pro.deutsche-digitale-bibliothek.de/&quot;&gt;https://pro.deutsche-digitale-bibliothek.de/&lt;/a&gt; erste Informationen. Ansprechpartner für Museen ist die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://pro.deutsche-digitale-bibliothek.de/daten-liefern/fachstellen/fachstelle-museum&quot;&gt;Fachstelle Museen&lt;/a&gt; der DDB.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Zwischen Tradition und Moderne. Die Digitalisierung  des Nachlasses Reinhold Mohr (1882-1978) - Stadtarchitekt von Potsdam.</title>
        <published>2021-02-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-02-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte</name>
        </author>
        
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&lt;p&gt;Ein wesentlicher, für die Öffentlichkeit nicht sichtbarer Teil der Museumsarbeit findet hinter verschlossenen Türen statt: so sind wissenschaftliche Mitarbeiter des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.potsdam-museum.de/&quot;&gt;Potsdam Museums - Forum für Kunst und Geschichte&lt;/a&gt; mit Digitalisierungsprojekten sowie mit der Sammlungspflege und -erweiterung betraut, um vergangene sowie aktuelle Entwicklungen in der Potsdamer Kultur und Gesellschaft aufzubereiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Spiegel der Tätigkeit Reinhold Mohrs&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bereits 1965 gelangte ein mehr als 1000 Einzelblätter sowie zahlreiche Fotodokumente umfassendes Konvolut des langjährigen Potsdamer Stadtarchitekten Reinhold Mohr (1882-1978) an das damalige Bezirksheimatmuseum Potsdam, heutiges Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte. Der Bestand umfasst vor allem Entwürfe und Architekturzeichnungen zu Potsdamer Gebäuden und spiegelt die Tätigkeit Reinhold Mohrs für die Stadt über den langen Zeitraum von 1911 bis 1954 wider.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-2 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/11/zwischen-tradition-und-moderne-die-digitalisierung-des-nachlasses-reinhold-mohr-1882-1978-stadtarchitekt-von-potsdam/./erweiterung-des-staedtischen-krankenhauses-36212-1-1024x594.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/11/zwischen-tradition-und-moderne-die-digitalisierung-des-nachlasses-reinhold-mohr-1882-1978-stadtarchitekt-von-potsdam/./vogelperspektive-der-gaststaette-seekrug-47487-1024x499.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/11/zwischen-tradition-und-moderne-die-digitalisierung-des-nachlasses-reinhold-mohr-1882-1978-stadtarchitekt-von-potsdam/./entwurf-fuer-ein-theater-am-kanal-47633-1024x513.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/11/zwischen-tradition-und-moderne-die-digitalisierung-des-nachlasses-reinhold-mohr-1882-1978-stadtarchitekt-von-potsdam/./rathaus-erweiterung-potsdam-vorentwurf-36259-1024x558.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;(1) Erweiterung des Städtischen Krankenhauses (2) Vogelperspektive der Gaststätte Seekrug (3) Entwurf für ein Theater am Kanal (4) Vorentwurf Rathauserweiterung Potsdam (alle Bilder Herkunft/Rechte: Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte / Reinhold Mohr \[[CC BY-NC-SA](https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/)\])&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Dank einer Förderung durch das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/&quot;&gt;Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg&lt;/a&gt; (MWFK) in den Jahren 2019 und 2020 konnte der komplette Bestand an Architekturzeichnungen und Plänen aus dem Nachlass von Reinhold Mohr (1882-1978) im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20201101033041/https://www.fh-potsdam.de/studieren/fachbereiche/studium-informationswissenschaften/forschung-und-entwicklung/digitalisierungslabor/&quot;&gt;Digitalisierungslabor der FH Potsdam&lt;/a&gt; digitalisiert werden. Nun konnte das Potsdam Museum dieses Projekt erfolgreich mit der Freischaltung von weiteren 50 ausgewählten und wissenschaftlich bearbeiteten Objekten unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=10&amp;amp;gesusa=308&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;museum-digital.de&lt;/a&gt; abschließen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Architekt zwischen Expressionismus und Moderne&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der am 9. Juli 1882 in Stuttgart geborene Reinhold Mohr absolvierte nach der Schulzeit und einer Lehrlingszeit im Stadtbauamt Vaihingen bei Stuttgart eine Steinmetzlehre. Im Anschluss studierte er zunächst an der TH Stuttgart Architektur, anschließend an der Kunstgewerbeschule. Nach Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros in Trier und Leipzig trat Mohr am 1. Juli 1911 in Potsdam eine Architektenstelle im Städtischen Hochbauamt an. Zu seinem Aufgabenfeld gehörten Bauberatung, Entwurf und Bauleitung städtischer Bau- und Unterhaltungsarbeiten sowie städtebauliche und gestalterische Fragen. Grundlage für viele Bauvorhaben und wichtige stadtplanerische Leistung war die Aufstellung des Generalbebauungsplanes für Potsdam.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/11/zwischen-tradition-und-moderne-die-digitalisierung-des-nachlasses-reinhold-mohr-1882-1978-stadtarchitekt-von-potsdam/./reinhold-mohr-vor-dem-suedgiebel-des-seekrugs-47499-983x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/11/zwischen-tradition-und-moderne-die-digitalisierung-des-nachlasses-reinhold-mohr-1882-1978-stadtarchitekt-von-potsdam/./030954085cf4ee4022b0c-1024x833.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;(1) Reinhold Mohr vor dem Südgiebel des Seekrugs, 1937 (2) Das Kollegium des Stadtbauamtes Potsdam im Palasthotel, 1930 \[alle Bilder Herkunft/Rechte: Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte / Städtische Lichtbildstelle Potsdam (CC BY-NC-SA)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Von 1918–1932 begleitete er die Umsetzung seiner Entwürfe für die bedeutendsten öffentlichen Bauvorhaben der Stadt, u. a. für den Umbau des Alten Rathauses, das neue Hauptgebäude des Städtischen Krankenhauses, für die Stadiontribüne, das Regattahaus und den Musikpavillon im Luftschiffhafen. Auch am Depot der Stadtreinigung und Müllabfuhr wirkte er maßgeblich mit. Die Holzhaussiedlung An der Vorderkappe und die Siedlung an der Drewitzer Straße repräsentieren wichtige Wohnungsbauten. Unter den Entwürfen, die Mohr als Privatarchitekt ausführte, ragt die Turnhalle für den Bankier Herbert Gutmann heraus. Mohr ist der wichtigste Potsdamer Architekt der Zwischenkriegszeit. Mit seinem besonderen Engagement für die farbige Gestaltung des Stadtbildes und öffentlicher Innenräume pendelte er zwischen Expressionismus und Moderne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Gemeinsam malen: Die Künstler Hans Zank und Willi Gericke - Ein Projekt zur digitalen Erschließung der »Zank-Gericke-Sammlung« von Ulrich Zimmer (Nachlass)</title>
        <published>2021-01-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-01-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Museum und Galerie Falkensee</name>
        </author>
        
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&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zwei bedeutende Maler&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Künstlerpaar Hans Zank (1889-1967) und Willi Gericke (1895-1970) lebte in Spandau und Falkensee. Beide lernten sich während des Kunststudiums in Berlin kennen und blieben zeitlebens zusammen. Sie malten und signierten gemeinsam viele ihrer zahlreichen Bilder. Darunter finden sich Landschaften und Portraits, Akte und immer wieder Stadtansichten.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Zank_Gericke_0466-1-870x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Zank_Gericke_0268-1-839x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Zank_Gericke_0874-2-760x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*\[1\] Hans Zank und Willi Gericke, Am Wehr, Pinselzeichnung, undatiert (Sammlung Zimmer), (Museum und Galerie Falkensee / Lorenz Kienzle/Ronka Oberhammer (CC BY-NC-SA)). \[2\] Hans Zank, Potsdam, Alte Fahrt mit Kuppel der Nicolaikirche und Turm des Alten Rathauses, Öl auf Leinwand, undatiert (Sammlung Zimmer), (Herkunft/Rechte: Museum und Galerie Falkensee / Lorenz Kienzle/Ronka Oberhammer (CC BY-NC-SA)). \[3\] Hans Zank und Willi Gericke, Sitzendes Mädchen, Bleistiftzeichnung, 1940er Jahre (Sammlung Zimmer), (Herkunft/Rechte: Museum und Galerie Falkensee / Lorenz Kienzle/Ronka Oberhammer (CC BY-NC-SA)).*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Ihre Werke waren zunächst von einem expressiven und kubistischen Stil geprägt. Später wandten sie sich dem Impressionismus zu und malten nach 1945 auch im Stil des sozialistischen Realismus. Bis zum Kriegsende lebten Hans Zank und Willi Gericke in Berlin-Spandau. Im Juli 1945 begann die Falkenseer Zeit. Hier bezogen sie eine Villa am Falkenhagener See und richteten ihr Atelier ein. Im Garten und am nahe gelegenen See fanden sie viele Motive für ihre Bilder.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;aligncenter size-large is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Zank-Gericke-06-museumdigital-752x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;Gemeinsam malen: Willi Gericke (vorn) am Malkasten und Hans Zank an der Staffelei (Foto: Archiv, Museum Falkensee).&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-2 is-cropped&quot;&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Zank-Gericke-07-museumdigital.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Zank_Gericke_0140.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt; *\[1\] Stolze Bootsbesitzer: Julius Siegmann, Inhaber der »Adler-Apotheke« in Berlin-Spandau stiftete ein Wohnboot. Willi Gericke und Hans Zank (von links) befuhren damit Havel und Spree. So konnten sie hautnah die Brechungen des Lichts und die atmosphärischen Wirkungen in der Natur studieren. Viele ihrer Bilder zeugen von dieser erlebten Freiheit und Frische in der Natur (Herkunft/Rechte: Museum und Galerie Falkensee \[CC BY-NC-SA\]). \[2\] Hans Zank und Willi Gericke, Drei Pappeln am Ufer der Havel in Ketzin, Öl auf Leinwand, undatiert (Sammlung Zimmer), (Herkunft/Rechte: Museum und Galerie Falkensee / Lorenz Kienzle/Ronka Oberhammer (CC BY-NC-SA))* &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;1967 starb Hans Zank und 1970 Willi Gericke. Ihre Ruhestätte befindet sich auf dem städtischen Friedhof an der Kremmener Straße in Falkensee. Für den Grabstein wählte Willi Gericke eine Lithografie-Platte aus Solnhofener Kalkstein aus. Das Grab wird von der Stadt Falkensee in Erinnerung an diese beiden bedeutenden Maler gepflegt. Seit 1993 befindet sich die Hans Zank und Willi Gericke Sammlung des Museums der Stadt Falkensee im Aufbau.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Hans-Zank-Foto-Nachlass-Sammlung-Zimmer-museumdigital-809x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Willi-Gericke-Foto-Nachlass-Sammlung-Zimmer-museumdigital-822x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;\[1\] Hans Zank, um 1920, Herkunft/Rechte: Museum und Galerie Falkensee (CC BY-NC-SA) \[2\] Willi Gericke, um 1920, Herkunft/Rechte: Museum und Galerie Falkensee (CC BY-NC-SA)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die »Zank-Gericke-Sammlung« von Ulrich Zimmer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den 1980er Jahren begann sich der in Berlin-Spandau lebende Ulrich Zimmer für die Werke von Hans Zank und Willi Gericke zu interessieren. Seine Forschungen führten ihn 1989/90 Jahren nach Falkensee und später, 1993, auch in das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-galerie-falkensee.de/&quot;&gt;Heimatmuseum Falkensee&lt;/a&gt;, dessen Förderverein er im gleichen Jahr beitrat. Der künstlerisch und historisch interessierte Ulrich Zimmer übergab 2005 dem Museum erstmals Arbeiten der beiden Künstler und blieb dem Museum bis zu seinem Tod im Jahr 2018 zugewandt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In seinem Testament verfügte er, dass seine »Zank-Gericke-Sammlung« künftig in Museen bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. So gelangten 2018/2019 die Berliner Motive seiner Sammlung in das Stadtgeschichtliche Museum Spandau und 38 Arbeiten in das Falkenseer Museum, die die nähere und weitere Umgebung Berlins abbilden. Bei der Übergabe der »Sammlung Ulrich Zimmer« standen dem Falkenseer Museum Bernd Ilsemann und die Familie von Frank Zimmer unterstützend zur Seite. Hierfür danken wir sehr herzlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Zank-Gericke-Archiv&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch hinterließ Ulrich Zimmer dem Museum 10.000 Euro für den Aufbau eines Zank-Gericke-Archivs, dessen Einrichtung bereits erfolgte. Mit der Veröffentlichung der künstlerischen Werke auf der Museumsplattform museum-digital ist das Archiv nun im Sinne von Ulrich Zimmer dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bedeutung der beiden Künstler, die Vermittlung und Publikation ihres Werkes lag Ulrich Zimmer immer am Herzen. Seine aus Privatbesitz übergebene und für Falkensee bestimmte Sammlung umfasst inzwischen einen Bestand von 100 künstlerischen Arbeiten. Zu dem Archiv zählen heute, neben den Arbeiten aus der Sammlung Ulrich Zimmer, auch Werke, die in der Vergangenheit erworben werden konnten. So befinden sich aktuell im Sammlungsbestand des Museums 122 digitalisierte Werke der beiden Künstler.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;aligncenter size-large is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Zank_Gericke_0325R-1024x925.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;&lt;em&gt;Hans Zank und Willi Gericke, An der Ostsee am Morgen, Öl auf Leinwand, undatiert (Sammlung Museum) (Herkunft/Rechte: Museum und Galerie Falkensee / Lorenz Kienzle/Ronka Oberhammer (CC BY-NC-SA))&lt;/em&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;**Erste Recherchen zur Geschichte der »Zank-Gericke-Sammlung« von Ulrich Zimmer**
&lt;p&gt;Ulrich Zimmer erwarb einen Teil seiner »Zank-Gericke-Sammlung« von der „Galerie Sabatier“ aus Verden an der Aller. Das Auktionshaus hatte in den 1980er Jahren zahlreiche Arbeiten des Künstlerpaares aus Falkensee über den Staatlichen Kunsthandel der DDR angekauft. Für die erworbenen Arbeiten ließ die „Galerie Sabatier“ durch Heinrich Wolter ein Werkeverzeichnis anfertigen, das später immer wieder erweitert und aktualisiert wurde (Wolter, Heinrich (1987): Hans Zank und Willi Gericke - Zwei bedeutsame Berliner Maler in einer bewegten Zeit der Welt- und Kunstgeschichte, Verlag: Galerie Pro Art; Auflage: 1 (1987).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ulrich Zimmer selbst korrigierte und ergänzte das Werkeverzeichnis um genaue Ortsangaben und dokumentierte diese durch zahlreiche beigegebene Fotografien. Eine wichtige Arbeit, denn Hans Zank und Willi Gericke vergaben nur selten eigene Titel, auch datierten sie die Bilder kaum. Das ergänzte Werkeverzeichnis von H. Wolter ist nicht publiziert und wird u.a. im Archiv des Falkenseer Museums bewahrt. Es bildete eine wichtige Grundlage bei der inhaltlichen Erschließung der künstlerischen Werke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erste Präsentation im Museum 2019 und digitale Erschließung 2020&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Nachgang zur Ausstellung »Hans Zank und Willi Gericke – Malerei« – Präsentation der Sammlung Ulrich Zimmer« vom 6. Juli bis 13. Oktober 2019 im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-galerie-falkensee.de/&quot;&gt;Museum und Galerie Falkensee&lt;/a&gt;, können wir heute den Sammlungsbestand des Museums mit Werken der beiden Künstler in digitaler Form auf der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=7&amp;amp;gesusa=3365&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Plattform museum-digital&lt;/a&gt; präsentieren. Im Frühjahr 2020 bewilligte das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/&quot;&gt;Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg&lt;/a&gt; (MWFK) die dafür erforderlichen Mittel, wofür wir herzlich danken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der Erfassung und inhaltlichen Erschließung der Sammlung, die durch Gabriele Helbig, Heide Reuter und Bert Krüger erfolgte, waren Ronka Oberhammer und Lorenz Kienzle intensiv mit der fotografischen Dokumentation der zahlreichen Zeichnungen, Grafiken und Ölgemälde befasst. Das Ergebnis ihrer Arbeit sind Fotoaufnahmen, die die Kunstwerke in ihrer originalen Farbgebung und Materialität erlebbar machen.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./Museum_Falkensee_Maerz_2020_klein-768x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2021/01/28/gemeinsam-malen-die-kuenstler-hans-zank-und-willi-gericke-ein-projekt-zur-digitalen-erschliessung-der-zank-gericke-sammlung-von-ulrich-zimmer-nachlass/./museum-falkensee-doku-01-1-1024x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*Unter erschwerten Bedingungen: die fotografische Dokumentation der »Zank-Gericke-Sammlung«. (Herkunft/Rechte: Museum und Galerie Falkensee / Lorenz Kienzle/Ronka Oberhammer (CC BY-NC-SA)).*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Bilder aus 500 Orten der DDR - Digitalisierung der Fotosammlung Günter Scheike</title>
        <published>2020-11-09T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-11-09T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Rainer Reinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Dr. Rainer Reinecke für den Heimatverein „Alter Krug“ Zossen&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Frühjahr 2019 nahm im Vorstand des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://heimatverein-zossen.de/&quot;&gt;Heimatvereins „Alter Krug“ e.V.&lt;/a&gt; in Zossen ein für den Verein ambitioniertes Digitalisierungsprojekt Formen an. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=listen&amp;amp;persinst_id=124787&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Günter Scheike&lt;/a&gt;, der Vater der Vereinsvorsitzenden Karola Andrae, arbeitete in Zossen über viele Jahre als Berufsfotograf. Zusammen mit seiner Frau Ilse betrieb Scheike das Fotogeschäft “Fotofreund Scheike”. Die Scheikes hinterließen einen Bestand von 5000 Negativen mit Ortsansichten aus gut 500 Orten der DDR. Im Zuge eines Förderprojekts wurde dieser Bestand mit Mitteln des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/&quot;&gt;Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur&lt;/a&gt; im Jahr 2020 digitalisiert und auf der Museumsplattform &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=117&amp;amp;gesusa=3304&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; veröffentlicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aus der Not eine Tugend gemacht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Fotobetrieb „Fotofreund Scheike“ in Zossen verzeichnete 1961, dank eines öffentlichen Auftrages zur Herstellung von Fotokopien aus Mikroverfilmungen des deutschen Patentamtes, sehr gute Umsätze. Mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 wurde plötzlich alles anders. Der Auftraggeber saß in Westberlin, damit war der Großauftrag geplatzt. Eine neue Einnahmequelle musste her. In den folgenden zehn Jahren reiste Günter Scheike durch die DDR und fotografierte in Ortschaften, neben den die Orte prägenden Kirchen, Burgen und Schlössern, vor allem Straßen und Plätze außerhalb der gängigen Postkartenmotive. Viele colorierte und gerahmte Bilder wurden in die BRD verschickt. Sie erinnerten ehemalige DDR-Bürger an Orte, in denen sie zuvor gelebt hatten, in denen Hochzeiten gefeiert wurden, in denen jemand aus der Verwandtschaft konfirmiert wurde oder die Kommunion empfangen hatte. Großen Absatz fanden die Bilder auch an Standorten sowjetischer Garnisonen als Andenken für Soldaten und Offiziere. Verkauft wurden die Fotos zumeist über den Dorfkonsum oder andere Geschäfte in den einzelnen Orten. Dank der Nachfrage beschäftigte „Fotofreund Scheike“ zeitweilig bis zu sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./2020-10-30_Negativkisten_02b.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./2020-10-30_Negativkisten_03b.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;Notizen und Negativkisten aus dem Nachlass Scheike&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Recherchen zu über 500 Orten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Oktober 2020 präsentierten wir unser Digitalisierungsprojekt vor geladenen Gästen im Rathaus Zossen. Wir hatten urprünglich geplant, 500 bis 1000 Fotos mit entsprechenden Metadaten auf museum-digital:Brandenburg zu veröffentlichen. Dank der Mitarbeit einer geförderten Honorarkraft konnten wir bis heute &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=117&amp;amp;gesusa=3304&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;1638 Fotos von 216 Orten&lt;/a&gt; einstellen. Die Arbeit geht weiter, bis wir alle 501 Orte dargestellt haben. Auf den Behältnissen der Negative war lediglich der Ort vermerkt. Zu allen markanten Bauwerken, Kirchen, Burgen, Herrenhäusern und Schlössern musste nachrecherchiert werden. Konnte das Internet keine Auskunft geben, nahmen wir Kontakt zu den örtlichen Heimat- und Geschichtsvereinen, Ortsbürgermeistern und Museen auf.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./Wiesenburg-080_019.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./Wusterhausen-095_11.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./Zossen-050_03.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;Von links: Schloss Wiesenburg, Wusterhausen/Dosse, Zossen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Und wie geht´s weiter?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere beiden Museen, das Museum „Alter Krug“ und das Schulmuseum, verfügen über zahlreiche Schätze. So bewahrt das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=117&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Museum „Alter Krug“&lt;/a&gt; eine Sammlung von historischen Dokumenten, Urkunden und Siegelbriefen vor allem aus dem 17. bis 19. Jh.. Natürlich haben diese einen Bezug zu Zossen, sind aber durchaus überregional von Bedeutung. Ein Themenportal ähnlich dem Portal “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=711&quot;&gt;Brandenburger Fotografinnen und Fotografen&lt;/a&gt;”, könnte auch für Dokumente und Briefe entstehen. Sie würden Geschichtskenntnisse untermauern. Zeitlich und räumlich geordnet, könnten sie für Geschichtsstudenten ebenso interessant sein, wie als Anschauungsmaterial im Geschichtsunterricht.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./ehrenbuergerurkunde-fuer-stadtaeltesten-und-kalkbrennereibesitzer-franz-oertel-zossen-3985-1-785x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./erlass-koenig-friedrich-43271-1-645x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./werbeprospekt-muehlenmeister-otto-zossen-39850-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;Von links: Ehrenbürgerurkunde, Erlass von Friderich König von Preußen, Werbeblatt&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Jüdische Geschichte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Mitglied unseres Partnervereins Bildung und Aufklärung Zossen e.V. hat intensiv zum jüdischen Leben vor und während der NS-Zeit geforscht. Dokumente, Zeitbelege, Protokolle von Zeitzeugenbefragungen: all das ist vorhanden und in Ausstellungen und Vorträgen zum Teil vorgestellt worden. Wie erfahren aber andere, die nicht im Umkreis von Zossen wohnen und vielleicht sogar zur selben Thematik in ihrer Region geforscht haben, davon?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Stadtchronik&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zossen hat für die Zeit vor 1945 kein Stadtarchiv, ob abgebrannt oder bewusst vernichtet, ließ sich bisher nicht aufklären. Der Heimatverein ist aber im Besitz eines der wenigen Exemplare der vom Stadtschreiber Louis Günther verfassten Stadtchronik, die bis 1938 reicht. Selbst in Zossen kennen nur wenige diese Chronik. Sie ist jedoch auch überregional von Bedeutung, denn durch die wechselnden Machtverhältnisse ist die Geschichte Zossens eng mit der Geschichte Preußens, Sachsens und Sachsen-Anhalts verknüpft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schulgeschichte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kolleginnen und Kollegen des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=118&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Schulmuseums&lt;/a&gt;, fast ausschließlich ehemalige Lehrerinnen und Lehrer, haben Gegenstände, Fotos, Lehrbücher bis ins 18. Jahrhundert hinein zusammengetragen. Sie haben auch zur Geschichte des Schulwesens eigene Forschungen betrieben. Einige Ergebnisse wurden in Ausstellungen präsentiert oder auch im Heimatkalender des Teltow-Fläming publiziert. Wenn diese auch im Internet veröffentlicht werden würden, hätten andere Schulforscher die Chance ihre eigenen Ergebnisse zu vergleichen, Analogien oder auch gravierende Unterschiede herauszuarbeiten.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./mustersticktuch-38125-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./poesiealbum-des-schuelers-lautensack-38187-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/11/09/bilder-aus-500-orten-der-ddr-digitalisierung-der-fotosammlung-guenter-scheike/./schulmappe-fuer-maedchen-38225-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;Von links: Mustersticktuch, Titelseite eines Poesiealbums, Schulmappe&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Last but not least&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu guter Letzt sei noch der Nachlass unseres weit über Zossen bekannten Heimatforschers Klaus Voeckler erwähnt, welchen der Heimatverein erworben hat. Dieser Nachlass umfasst mehr als 200 prall gefüllte Ordner, viele Originaldokumente und handschriftlich verfasste Aufzeichnungen. Dies erst einmal alles zu sichten und zu katalogisieren wird eine Mammutaufgabe sein. Spannend und interessant für eine breite Öffentlichkeit wird dieser Nachlass erst dann, wenn er auch zugänglich ist. Wenn er digitalisiert wird und im Internet veröffentlicht werden würde. Vielen Dokumenten und Aufzeichnungen bekommt es bestimmt nicht gut, wenn sie durch viele Hände gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollen solche Projekte nicht nur Vision bleiben, braucht es Zeit, Geld und Personal. Ressourcen, die bei unserem Verein, wie bei vielen kleinen Vereinen und Museen, leider kaum vorhanden sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>101 x Müllrose - Digitalisierung und Online-Präsentation des Fotonachlasses &quot;Ursula Raschke&quot;</title>
        <published>2020-09-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-09-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Lorenz Kienzle</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Lorenz Kienzle für das Heimatmuseum Müllrose&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2014 entdeckte die Müllroser Museumsleiterin Romy Werner bei einer Inventur im Depot des Heimatmuseums Müllrose einen Karton mit Briefumschlägen sowie eine Plastiktüte vom Roten Kreuz mit drei Mappen. Der Inhalt der Briefumschläge waren Negative im Format 6x6 cm und Fotoschachteln mit 9x12 cm Negativen. In den Mappen befanden sich Fotoabzüge. Auf einem beigelegten Zettel stand „Fotografin Ursula Raschke“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Nachlass wächst und wird digitalisiert&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein dazu passender Eintrag im Eingangsbuch des Museums fehlte. Ihr Erbe und Neffe, Dr. Hartmut Felgendreher aus Booßen bei Frankfurt (Oder), konnte nach einiger Recherche ermittelt werden. Er hatte das Archiv 1996, kurz nach dem Tod der 1919 in Kliestow geborenen Fotografin, dem Museum übergeben. 2018 kam es zur Unterzeichnung eines Überlassungsvertrages. Bei dieser Gelegenheit übergab er dem Museum ein weiteres Konvolut an Negativen. Das Museum hat somit 16.800 Einzelnegative sowie 600 Positive aus dem Nachlass Ursula Raschkes in seinem Besitz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ursprüngliche Negativbestand konnte mit Förderung vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg 2017 komplett von mir digitalisiert werden, auch die neu hinzugekommenen Negative sind inzwischen digitalisiert. Dabei wurden die sich lose in Briefumschlägen befindenden Negative in archivgerechte Negativhüllen überführt und können sich nun nicht mehr gegenseitig verkratzen. Die eher sporadische Beschriftung der rund 2300 Briefumschläge wurde in eine Exceldatei übertragen und kann somit den Digitalisaten zugeordnet werden.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/./Blumenmaedchen_1968-1024x1009.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/./Schornsteinfeger_Koehler-1968-1022x1024.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/./Micha_Nobst_1981-1-1024x1009.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;von links: Blumenmädchen, 1968; Schornsteinfeger Köhler, 1968; Micha Nobst mit der Zeitschrift Sibylle, 1981&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Müllrose in den 1960er und 70er Jahren&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der ersten Sichtung der Negative 2014 war klar, dass hier ein Schatz zu heben ist. Ursula Raschke hat mehr als nur das Gewerbe einer ortsansässigen Porträtfotografin betrieben. Die Fotografien dokumentieren das Leben in Müllrose in den 60er und 70er Jahren in sehr sorgfältig inszenierten Porträts, die mitunter in stundenlangen Porträtsitzungen entstanden, wie uns die Beteiligten berichteten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele dieser Arbeiten hat sie aus eigenem Antrieb gemacht. Menschen auch spontan auf der Straße angesprochen und ihnen die Fotos anschließend geschenkt. Sehr interessant ist auch eine Serie von Aufnahmen von Konsum-Märkten in Müllrose aus dem Jahr 1966. Im gleichen Jahr wurden einige dieser Geschäfte geschlossen und dafür ein großer „Neuer-Konsum“ geöffnet. Dieser Wandel in der Müllroser Geschäftswelt wurde von ihr genau dokumentiert und führt zu ganz neuen Fragestellungen für das Museum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ausstellung mit Hindernissen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von Anfang an bewegte uns die Frage, ob und wie ihre Arbeiten in einer Ausstellung gezeigt werden können. Als Hürde standen immer die Persönlichkeitsrechte der Porträtierten im Raum, die einer Veröffentlichung zustimmen müssen. Eine erste Veröffentlichung 2019 im Projekt Brandenburger Fotografinnen und Fotografen beschränkte sich deshalb auf Aufnahmen ohne Menschen.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/./Hochzeit_Wischke_1969-2-1024x1009.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/./Konsum-Schrape_1966-1-1024x1022.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;von links: Hochzeit mit Unterbrechung, 1969; Belegschaft Konsum Schrape, 1966&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Aus Anlass des 100. Geburtstages von Ursula Raschke am 23.08.2019 wurde ich von Romy Werner 2018 gefragt, ob ich nicht eine Ausstellung kuratieren und vergrößern wolle, damit sie dann analog im Museum gezeigt werden könne. Geplante Baumaßnahmen im Museum stellten die Realisierung der Ausstellung in Frage. Auch 2020 konnte die Ausstellung wegen der inzwischen verschobenen Baumaßnahmen und wegen der Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht im Museum stattfinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Im Stadtraum und Online präsent&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Kulturamt des Landkreises Oder-Spree schlug daher die Verwendung der schon beantragten Mittel für eine virtuelle Ausstellung vor. Parallel dazu kam aus der Stadt Müllrose die Idee, Bilder auch im Stadtraum zu zeigen. Im April 2020 entschlossen wir uns, die Pläne umzusetzen und das dreiköpfige Ausstellungsteam, Romy Werner, Lutz Boltz und ich, begann mit der Arbeit.&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/./Raschke-1024x589.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/./Foto_Omar_Akahare_1-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;von links: Online-Ausstellung; Ausstellung im Stadtraum&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Mit über 100 Personen sprachen wir, um Informationen über die uns meist unbekannten Abgebildeten zu erhalten und dann, um die Genehmigung zur Abbildung von den Porträtierten oder ihren Erben zu bekommen. Da in Müllrose jeder jeden kennt, konnten wir fast alle Personen ermitteln und fast alle haben der Veröffentlichung auch zugestimmt. Bei diesen Gesprächen haben wir viel über Müllroser Familienverhältnisse erfahren, aber auch Ursula Raschke in den Erzählungen über sie besser kennengelernt. Wichtige biografische Fakten aus ihrem Leben blieben hingegen weiter im Dunklen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So ist die virtuelle Ausstellung “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/scrolltopic.php?m_tid=913&amp;amp;tid=913&quot;&gt;101 x Müllrose (1963 - 1984) Aus dem Archiv der Fotografin Ursula Raschke&lt;/a&gt;”, erstellt mit dem Ausstellungsmodul von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; “&lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/&quot;&gt;md/story&lt;/a&gt;”, mit 101 Fotos und die begehbare Ausstellung mit 32 Fotos für das Museum ein gelungner Abschluss der Digitalisierungsmaßnahmen, aber auch Auftakt und Anlass, vertieft stadtgeschichtliche und biografische Forschungen aufzunehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/Archiv_U.Raschke_70_2020.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Spielzeuge des VEB Mechanische Spielwaren -  ein Digitalisierungsprojekt des Stadtmuseums Brandenburg an der Havel</title>
        <published>2020-08-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-08-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Anja Grothe</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Heike Köhler</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/">&lt;p&gt;Ein &lt;em&gt;Beitrag von Anja Grothe und Heike Köhler&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bereits seit 1957 sammelt das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://stadtmuseum.stadt-brandenburg.de/&quot;&gt;Stadtmuseum Brandenburg an der Havel&lt;/a&gt; in einem eigenständigen Sammlungsbereich Spielzeug. Bis heute liegt der Fokus auf den Produkten der heimischen Spielzeugindustrie, die von 1881 bis 1991 ein bedeutender Wirtschaftszweit in der Havelstadt war. Waren die Zentren der Spielzeugproduktion traditionell rund um Nürnberg und im Erzgebirge angesiedelt, gehörte Brandenburg zu nördlichsten Städten in Deutschland mit einer florierenden Spielzeugindustrie. Inzwischen umfasst die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=1&amp;amp;gesusa=310&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Sammlung des Stadtmuseums&lt;/a&gt; annähernd 6000 Objekte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Grundstock der Sammlung bilden die seit 1957 direkt aus der Produktion des „VEB Mechanische Spielwaren Brandenburg (Havel)“ übergebenen Artikel mit ihren Varianten und Weiterentwicklungen, ergänzt durch Stücke aus Privathand. Nach der Schließung des Werkes 1991 wurden auch Maschinen, Ausstattungsgegenstände und Fotos und Schriftgut übernommen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Sammlung dürfte eine der größten und bedeutendsten zu DDR-Spielwaren im Land Brandenburg, aber auch darüber hinaus sein, da hier beinahe das komplette Produktionssortiment des Werkes erfasst ist.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-3 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/./raketentraeger-lkw-ms-25-mit-rakete-36788-2-1-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/./motorroller-fahrerin-36483-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/./pickvogel-36780-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;&lt;sub&gt;Links: Nach den Sternen konnten Kinder mit dem Raketenträger und aufliegender Rakete 1974 greifen. - Mitte: Die Motorrollerfahrerin ist eines der ältesten Objekte des Digitalisierungsprojektes: 1956 angefertigt, kam sie fabrikneu in die Sammlung des Stadtmuseums. - Rechts: Pickvogel aus Blech&lt;/sub&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;h5 id=&quot;zukunftsstrategie-digitales-brandenburg&quot;&gt;Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Das Digitalisierungsprojekt gehört zur „&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190805095738/https://digitalesbb.de/wp-content/uploads/2018/12/181211-Strategiepapier.pdf&quot;&gt;Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg&lt;/a&gt;” der Landesregierung Brandenburgs von 2018, welches vom Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg aufgelegt wurde. Es bot die Möglichkeit, die notwendige professionelle Erfassung durch Digitalfotos, die wissenschaftliche Beschreibung und im Anschluss die Zugänglichmachung des besonderen Bestandes auf der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/&quot;&gt;Plattform museum-digital.de&lt;/a&gt; durchzuführen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bestand an MSB-Spielzeugobjekten war natürlich auch vorher erfasst, jedoch nur den Grunddaten und über einfache Arbeitsfotos. Dennoch stellte dies eine gute Basis für das Digitalisierungsprojekt dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Publikationsfähige Digitalisate in Form professioneller Fotos und Texte konnten mit Mitteln der Stadt Brandenburg und durch die Projektförderung des Landes erstellt werden. Die interne Museumsdatenbank First Rumos wurde ergänzt und vervollständigt, diese Daten für museum-digital.de aufbereitet und online gestellt Die abschließende Bereitstellung der Daten für die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/&quot;&gt;Deutsche Digitale Bibliothek (DBB)&lt;/a&gt; steht nun noch aus.&lt;/p&gt;
&lt;h5 id=&quot;vom-rennauto-bis-zum-bagger&quot;&gt;Vom Rennauto bis zum Bagger&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr 2019 wurden in einem ersten Schritt &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=listen&amp;amp;gesusa=310&amp;amp;instnr=1&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;125 Spielzeuge&lt;/a&gt; samt ihrer Varianten erfasst, die aus dem Produktionszeitraum von 1948 (mit dem Beginn der Ära der Volkseigenen Betriebe) bis ca. 1972, als es zur Kombinatsbildung auch in der Spielzeugindustrie kam, stammen. In diesem Zeitraum entstanden Aktionsfiguren (Tiere, Personen) aus Blech mit mechanischem Antrieb, Straßenbahnen, Feuerwehren, Personenkraftwagen, Weltraumartikel, Flugzeuge, Liefer- und Transportfahrzeuge, Gnom-Autos, Raupenschlepper, Tankwagen und Rennautos, aber auch einige Artikel aus Holz. Die meist farbenfrohen Spielwaren verfügen über einen mechanischen Antrieb.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den jüngeren Abschnitt ab 1972 bis zum Ende des Betriebes (inkl. der Brandenburger Spielwaren GmbH) Ende 1991 ist der zweite Fördermittelantrag beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg für das Jahr 2020 derzeit in Arbeit. In dieser zweiten Phase sollen rund 125 mechanisch und elektromechanisch betriebenen Fahrzeuge wie Rennautos, Tankwagen, Jeeps, Hobby-Fahrzeuge, Buggys, Trucks, Kranautos, Bagger und einige Spielwaren, die keine Fahrzeuge sind, erfasst werden.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-3 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/./panzer-t-34-36713-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/./passagierflugzeug-il-14-36585-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
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&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/./selbstfahrer-bonzo-36486-1024x683.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;Links: Panzer T 34 mit elektromechanischem Antrieb. - Mitte: Passagierflugzeug IL-14 Serienausführung. - Rechts: Selbstfahrer &quot;Bonzo&quot;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;h5 id=&quot;nachhaltigkeit-von-sammlungsarbeit-fordern&quot;&gt;Nachhaltigkeit von Sammlungsarbeit fördern&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt fördert die Nachhaltigkeit von Sammlungsarbeit und macht durch die digitale Erschließung der Objekte auch die restliche Sammlung gewissermaßen sichtbar. Somit kann der gesamte Bestand für wissenschaftliche Recherchen und für regional- und überregional geschichtlich interessierte Nutzer in den Fokus des Interesses gerückt werden, denn es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass mittlerweile ein großes Interesse an Spielzeug aus der DDR-Produktion besteht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem können die Daten auch für zukünftige Dauer- und Sonderausstellungen genutzt werden, beispielsweise in einer MuseumsApp, die als vertiefende Ebene den Besuchern im Museum zur Verfügung gestellt werden kann. Texte und Bilder können für barrierefreie Angebote im Museum genutzt werden (Vorlesefunktion, Vergrößerung auf einem Pad, fremdsprachige Angebote).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Nutzung der Objekte ist unter der Creative Commons Lizenz CC BY-SA erlaubt, für eine kommerzielle Nutzung ist weiterhin die Rücksprache mit dem Stadtmuseum notwendig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/startseite/&quot;&gt;Brandenburgischen Museumsverband&lt;/a&gt; und der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.fh-potsdam.de/brandenburg-digital/&quot;&gt;Koordinierungsstelle Brandenburg-digital&lt;/a&gt;, die beratend uns zur Seite standen, umgesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;„Brandenburgische Museen digital“&lt;/a&gt; und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/raketentraeger-lkw-ms-25-mit-rakete-36788-2.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Technikkulturelles Erbe digital - Die Sammlung des Mühlenfotografen Bernd Maywald</title>
        <published>2020-04-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-04-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Torsten Rüdinger</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Torsten Rüdinger, Leiter der Historischen Mühle Sanssouci, Potsdam.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der DDR engagierten sich ab den 1970er Jahren Menschen für den Erhalt und die Erforschung von historischen Wind-, Wasser- und Motormühlen. Zu ihnen gehörte &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=782&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Bernd Maywald&lt;/a&gt;, der Anfang der 1980er Jahre das “Mühlenaktiv” beim Kulturbund der DDR mitbegründete und einige Jahre leitete. In weit über 20jähriger Arbeit erstellte Maywald dokumentarische Fotoaufnahmen von Mühlen in der DDR. Teile seiner Sammlung befinden sich heute im Bestand der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.historische-muehle-potsdam.de/&quot;&gt;Historischen Mühle von Sanssouci&lt;/a&gt;: über 1.500 gerahmte und ungerahmte Diapositive der Größe 6 x 6 und s/w – Handabzüge aus den 1970er und 1980er Jahren zu Mühlen in der DDR, ein Diabestand, der auf erste deutsch-deutsche Kontakte zwischen Mühlenfreunden vor 1989/90 zurück geht sowie bisher noch unerschlossenes Schriftgut aus Maywalds leitender und koordinierender Arbeit beim Mühlenaktivs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zeitgeschichte der DDR&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;alignright size-medium is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./MAY-swp-166-217x300.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption&gt;&lt;em&gt;Demontage der Bockmühle in Potsdam Drewitz (ohne Datum)&lt;/em&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;Die Fotografien dokumentieren Zeitgeschichte der DDR. Sie zeigen oftmals Mühlen, die vor Jahrzehnten als Ort handwerklicher Tätigkeit aufgegeben wurden und verfielen, aber mittels örtlichen bürgerschaftlichen Engagements unter meist sehr widrigen Rahmenbedingungen erhalten werden konnten. Dies spiegelt sich in vielen Aufnahmen wider, die damit unikalen Charakter besitzen. Die Sammlung enthält aber auch zahlreiche Beispiele handwerklichen Arbeitens in kleinen, noch produzierenden Mühlen, in denen heute längst kein Getreide mehr verarbeitet wird.
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Digitale Erschließung der Sammlung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen von zwei Projekten in den Jahren 2018 und 2019 erfolgte die Erschließung und insbesondere Digitalisierung der Teilbestände von gerahmten und ungerahmten 6x6 Diapositiven. Den Auftakt gab hier das Verbundprojekt &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=711&quot;&gt;Brandenburger Fotografinnen und Fotografen&lt;/a&gt; des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de&quot;&gt;Museumsverbandes Brandenburg&lt;/a&gt;. Das Ziel der Projekte war die Veröffentlichung der Digitalisate auf der Museumsplattform &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; und in der Deutschen Digitalen Bibliothek. Derzeit umfasst der in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=56&amp;amp;gesusa=264&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;museum-digital veröffentlichte Bestand&lt;/a&gt; 110 Mühlenorte mit 530 Einzelabbildungen. In einem weiteren Projekt wird derzeit der Teilbestand von s/w-Handabzügen erschlossen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Überregionale Forschungsarbeit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Digitalisierung der s/w-Fotos und Dias wird und wurde von Recherchearbeiten begleitet - beim Fotografen selber, in den Aufzeichnungen seiner Sammlung (Schriftgut) und im Mühlenstandortarchiv der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.muehlen-in-brandenburg.de/&quot;&gt;Mühlenvereinigung&lt;/a&gt;. Da es sich bei den Bildwerken um Aufnahmen aus allen heutigen ostdeutschen Bundesländern handelt, ist für Recherchearbeiten die Kooperation mit anderen Landesmühlenverbänden bzw. Mühlenakteuren notwendig. Ziel für die s/w-Fotografie ist es, veröffentlichungsfähige Datensätze mit einem beschreibenden Text in museum-digital zu erstellen.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-4 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./MAY-swp-024-229x300.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./MAY-swp-071-192x300.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./MAY-swp-129-a-1-220x300.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./MAY-swp-059-ab-197x300.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*von links: 1) Bockmühle Bad Lauchstädt (SAN) aufgenommen im Oktober 1976; 2) Wassermühle Bib*e*rau (TH) aufgenommen im September 1977; 3) Sackanhänger für Roggenmehl aus dem Galerieholländer in Dabel (MVP) vermutlich aus den 1980er Jahren; 4) Bockmühle Bamme (BRA) am 01.02.1982*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Perspektiven&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Digitalisierung und digitale Präsentation der Sammlung „Mühlenfotografie Bernd Maywald“ soll in den nächsten Jahren kontinuierlich fortgeführt werden. Geplant ist u.a. ein Themenportal „Mühlen“ auf museum-digital, das auch mit flankierenden Sekundärinformationen wie Archivalien bestückt ist und das auch mit weiteren mühlenrelevanten Beständen erweitert wird - z. B. mit der „&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://berlin.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;amp;gesusa=50&quot;&gt;Sammlung Historisches Archiv Teil A. Wetzig, Eisengießerei und Maschinenfabrik für Mühlenbau&lt;/a&gt;“ des Deutschen Technikmuseums. Im Historischen Archiv des Deutschen Technikmuseums befindet sich außerdem ein bisher unerschlossener Bestand aus der Sammlung Maywald, der perspektivisch in einem Verbundprojekt mit der Mühlenvereinigung Brandenburg aufgearbeitet werden soll.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-4 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
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&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./121559425be9a36ea6153.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
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&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./bockwindmuehle-zierau-37077.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./galeriehollaenderwindmuehle-ursula-in-barlt-36132-3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
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&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/./saalower-paltrockwindmuehle-37182-11.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption class=&quot;blocks-gallery-caption&quot;&gt;*von links: 1) Anbringen der Flügel, Montagearbeiten an der Hausrute Bockwindmühle Wilhelmsaue (Letschin, LK Märkisch-Oderland, Brandenburg); 2) Bockwindmühle Zierau in der Altmark wurde im Jahre 1755 erbaut und nach dem Verfall 1974-1976 umfassend restauriert.; 3) Windmühle &quot;Ursula&quot; in Barlt (LK Dithmarschen, Schleswig-Holstein) wurde 1875 als zweistöckige Galerieholländerwindmühle errichtet; 4) Saalower Paltrockwindmühle vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts in Schöneberg (heute Berlin) als Bockwindmühle erbaut. Im Jahr 1888 nach Mariendorf verlegt, wanderte die Mühle 1903 weiter nach Saalow.*&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe „Brandenburgische Museen digital“ und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/20/technikkulturelles-erbe-digital-die-sammlung-des-muehlenfotografen-bernd-maywald/bockwindmuehle-zierau-37077_2.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Online-Ausstellungen erstellen mit md/story</title>
        <published>2020-04-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-04-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/">&lt;p&gt;Digitale Ausstellungen haben in Zeiten der COVID-19-Pandemie Konjunktur. Aber auch sonst sind sie ein immer häufiger genutztes Mittel von Museen, die ihre Objekte virtuell in Szene setzen wollen. Eine einfache Möglichkeit, Ausstellungen für das Internet zu kuratieren, bietet das neue, kostenlose Ausstellungsmodul &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt;. Das Modul fußt auf dem bereits etablierten Themenportal-Baukasten der Museumsplattform &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;, mit dem bereits eine Reihe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=themen&quot;&gt;Informationsportale zu historischen Themen&lt;/a&gt; entstanden sind. Das Modul &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt; ist dafür optimiert, Ausstellungen nach dem Konzept des Scrollytellings zu erstellen. Das heißt, Nutzer*innen können sich in im Browser von oben nach unten durch eine Ausstellung scrollen. Entwickelt wurde das Modul in einem Projekt, an dem sich der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/startseite/&quot;&gt;Museumsverband Brandenburg&lt;/a&gt;, acht brandenburgische Museen sowie museum-digital beteiligten. Sichtbares Ergebnis dieser Kooperation ist die mit &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt; erstellte Ausstellung &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/scrolltopic.php?m_tid=829&amp;amp;tid=829&quot;&gt;„Kanope, Krokodil und Konigsstuhl. Globale Geschichten in brandenburgischen Museen“&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-group&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-group__inner-container&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;wp-block-gallery columns-2 is-cropped&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/./Titel-1024x482.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;figure&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/./Liebenb-1024x491.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;  
**Abwechslungsreiche Stories kreieren**
&lt;p&gt;Das Format des Scrollytellings ist gut dazu geeignet, in einer digitalen Ausstellung eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen, dabei fesselnde Spannungsbögen zu kreieren und damit bei den Besucher*innen Interesse für das Museum und seine Themen zu wecken – mit &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt; übrigens mehrsprachig! Damit die Erzählung der Ausstellung abwechslungsreich gestaltet werden kann, lassen sich bei &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt; eine Reihe verschiedener Visualisierungsmittel einbinden: natürlich digitale Objektbilder und Texte, aber auch Videos, Töne sowie horizontal drehbare - oder 3D-Ansichten von Objekten. Die Möglichkeit, Kapitel anzulegen, gibt einer Ausstellung eine Struktur, die auch über die seitlich eingeblendete Menüleiste visualisiert wird. Hiermit können die Nutzer*innen sich schnell und punktgenau durch die Ausstellung bewegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Karten, Zeitleisten und Co.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;alignleft size-large is-resized&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/./Karte-1024x523.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;Eine Besonderheit von *md/story* ist die direkte Verbindung mit Funktionselementen von museum-digital. So lassen sich z.B. Karten mit Objektverteilungen oder Reiserouten von Personen sowie Zeitleisten zu ausgewählten Objekten in die Ausstellungen einbinden. Diese werden zunächst auf museum-digital angelegt und dann mit der Ausstellung verknüpft. Ein Beispiel hierfür ist [die Karte](https://themator.museum-digital.de/ausgabe/scrolltopic.php?m_tid=829&amp;tid=829#topic832) in der Ausstellung „Kanope, Krokodil und Königsstuhl“, die die Route der Orientreise des Fürsten Herrmann zu Pückler-Muskau nachvollzieht. Die auf der Karte markierten Aufenthaltsorte Pücklers sind zum Teil mit Objekten verbunden, die er an diesen Orten erwarb.
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eintauchen in die Objektgeschichte&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der Präsentation von Objektbildern in der Ausstellung, lassen sich auch „Objektleisten“ in die Ausstellung integrieren, über die man vertiefend zur Objektanzeige von museum-digital gelangt. Ein Beispiel finden Sie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/scrolltopic.php?m_tid=829&amp;amp;tid=829#topic843&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Mit einem Klick auf ein Objekt, stehen den Nutzer*innen dann viele weitere Informationen zum Exponat, mehrere Objektansichten sowie eine Lupe zur Betrachtung von Bilddetails zur Verfügung. Neu bei museum-digital ist die Funktion, Erklärtexte in die Objektbilder zu integrieren. Man markiert hierfür beim Erstellen der Ausstellung ein Teil des Objektbildes mit einem Rahmen und versieht diesen mit einem kurzen Text. Im Browser wird dieser Text angezeigt, wenn man mit dem Mauszeiger über den Rahmen fährt oder bei einem Touchscreen diesen antippt. Diese Funktion lässt sich ebenso über &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt; einbinden, wie das Beispiel &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/scrolltopic.php?m_tid=829&amp;amp;tid=829#topic836&quot;&gt;des Alexanderschlachtmosaiks&lt;/a&gt; in unserer Ausstellung zeigt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-block-image&quot;&gt;&lt;figure class=&quot;aligncenter size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/./Liebenb2-1024x517.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;  
**Mit dem Eingabetool alles in der eigenen Hand**
&lt;p&gt;Der Aufbau der Ausstellungen erfolgt über das Eingabetool von &lt;em&gt;md/story&lt;/em&gt;. Den Zugang zum Eingabebereich erhält ein Museum über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.about.museum-digital.org/contact&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;. Die Funktionen der verschiedenen Baukastenelemente des Tools sind selbsterklärend und machen das Kreieren einer Ausstellung einfach. Bei der Feinabstimmung in der Gestaltung steht der Support von museum-digital zur Verfügung. Für brandenburgische Museen ist hier die Geschäftsstelle des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/kontakt/&quot;&gt;Museumsverbands Brandenburg&lt;/a&gt; Ansprechpartner. Anwender mit Grundkenntnissen in HTML oder CSS können aber auch selbst Hand anlegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe „Brandenburgische Museen digital“ und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/gehaeuse-einer-groSsen-fechterschnecke-33442.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>TELTOUR - digitaler Stadtspaziergang durch Teltow</title>
        <published>2020-03-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-03-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Heimatvereins Teltow e.V.</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/29/teltour-digitaler-stadtspaziergang-durch-teltow/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag des Heimatvereins Teltow e.V.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ende März 2020 ging der digitale Stadtspaziergang durch das südwestlich an Berlin grenzende Teltow an den Start. An zunächst 14 Stationen werden Hintergrundinformationen zur wechselvollen Geschichte der Stadt und ihren Menschen präsentiert. Durch Scannen eines QR-Codes an den Stationen oder der Installation einer App lässt sich die interaktive Erlebnistour „Historischer Stadtspaziergang Teltow“ auf dem Smartphone laden. Viele historische Bilder sowie Informationen in Text und Ton laden in vier Sprachen dazu ein, die Geschichte der Stadt zu entdecken: vom Ruhlsdorfer Platz durch die Altstadt bis zum Friedhof am Weinbergsweg und zurück am Teltowkanal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erlebbares Wissen für alle Generationen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Stadtspaziergang wartet zudem mit interessanten Anekdoten des Vereinsmitglieds Hermann Lamprecht auf, die auch für einheimische Teltower neu sein dürften. Durch die Entwicklung der interaktiven, handybasierten Erlebnistour wird das vom Heimatverein Teltow zusammengetragene Wissen jederzeit für alle Menschen und Generationen erlebbar. Die digital-begleitete Tour bereitet Besucherinnen und Besuchern Fakten und Zusammenhänge zur Historie des Ortes so auf, dass Einzel- oder Gruppen-Erkundungen möglich sind. Verschiedene weitere Stadtspaziergänge mit unterschiedlichen Themen sind geplant. Die TELTOUR ist auch am Desktop abrufbar unter: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://teltour.heimatverein-teltow.de/teltour/teltour-nr-1/&quot;&gt;https://teltour.heimatverein-teltow.de/teltour/teltour-nr-1/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/29/teltour-digitaler-stadtspaziergang-durch-teltow/marktplatz1.jpg.pagespeed.ce_.OIa_BjzErV.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Digitale Angebote in Zeiten der Pandemie</title>
        <published>2020-03-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2020-03-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/27/digitale-angebote-in-der-pandemie/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/27/digitale-angebote-in-der-pandemie/">&lt;p&gt;Digitale Angebote von Kultureinrichtungen sind in Zeiten von COVID-19 und geschlossenen Museen sehr gefragt. Im Folgenden möchten wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten vorstellen, wie Museen Ihre digitalen Angebote gemeinsam präsentieren können. Die Bündelung ermöglicht eine größere Reichweite und eine bessere Auffindbarkeit für jeden Einzelnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Übersicht auf der Website des Museumsverbands Brandenburg&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Museumsverband Brandenburg sammelt auf seiner Homepage die digitalen Angebote brandenburgischer Museen im Internet: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museen-brandenburg.de/museen/digitale-angebote/&quot;&gt;https://museen-brandenburg.de/museen/digitale-angebote/&lt;/a&gt; Aufgeführt sind Online-Ausstellungen, virtuelle Rundgänge durch Museen, digitale Stadtrundgänge, Videos, Sounds und Aktionen in den sozialen Netzwerken. Eingestellt sind bereits knapp 40 Angebote und die Anzahl soll weiter wachsen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Plattform kultur-bb.digital&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg hat zusammen mit der DigitalAgentur Brandenburg eine Präsentations-Plattform für digitale Angebote brandenburgischer Kultureinrichtungen im Internet gestartet. “Die Plattform &lt;em&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://kulturbb.de/&quot;&gt;kultur-bb.digital&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;  schafft ein Schaufenster der Brandenburger Kulturszene in Zeiten der Covid-19-Pandemie für alle Akteure im Bereich Kunst und Kultur im Land Brandenburg. Schnell, niedrigschwellig und im Betrieb günstig können digitale Formate präsentiert und ausprobiert werden”, heißt es Seitens der Entwickler. Automatisch gesammelt werden hier alle Videos, Streams, Podcasts, Audiofiles, Tweets und Nachrichten, die mit dem Hashtag #KulturBB markiert sind. Alle Kreativen sind aufgerufen #KulturBB zu benutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Digitaler Internationaler Museumstag&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Internationale Museumstag am 17. Mai 2020 soll verstärkt im Internet gefeiert werden. Der Deutsche Museumsbund hat auf seiner &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museumstag.de/&quot;&gt;Programm-Website&lt;/a&gt; zum Museumstag die neue Aktions-Kategorie “Digital” eingerichtet. Über den Zugang zur Aktions-Datenbank &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museumstag.de/cms-museum/&quot;&gt;https://museumstag.de/cms-museum/&lt;/a&gt; können registrierte Museen ihre digitalen Angebote eintragen: z.B. bestehende oder geplante Online-Ausstellungen, digitale Ausstellungrundgänge, Videos, Töne oder den Zugang zur Onlinepräsentation von Museumsobjekten bspw. bei museum-digital.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;#Hashtags&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Posten Sie Ihre digitalen Angebote in den sozialen Medien! Der richtige Hashtag hilft hier bei der Auffindbarkeit. Neben #KulturBB oder #Museenentdecken für den Museumstag, gibt es eine Reihe weiterer aktueller Hashtags:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;#culturedoesntstop&lt;br /&gt;
#CalmDownArt&lt;br /&gt;
#DigitalMuseum&lt;br /&gt;
#DigAMus&lt;br /&gt;
#digkv#MuseumFromHome&lt;br /&gt;
#MuseumMomentofZen#ClosedButOpen&lt;br /&gt;
#MuseumsAndChill&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://museumstag.de/-museenentdecken/&quot;&gt;https://museumstag.de/-museenentdecken/&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2020/03/27/digitale-angebote-in-der-pandemie/cdc-c4IBsSCuwIU-unsplash-scaled.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>AR-App und Animationsfilm im Kloster Chorin</title>
        <published>2019-12-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-12-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Franziska Siedler</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/12/05/ar-app-und-animationsfilm-im-kloster-chorin/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/12/05/ar-app-und-animationsfilm-im-kloster-chorin/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Dr. Franziska Siedler, Leiterin Eigenbetrieb Kloster Chorin&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von 2015 bis 2019 hatte die Gemeinde Chorin, die die Klosteranlage seit 2012 im Auftrag des Landes Brandenburg betreibt, die Möglichkeit, eine Dauerausstellung einzurichten. Die Realisierung erfolgte durch die Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Landes Brandenburg sowie mit freundlicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, der Sparkasse Barnim, des Landkreises Barnim und der Gemeinde Chorin. Seit 2015 wurde die Dauerausstellung im Kloster Chorin geplant und in zeitlich aufeinander folgenden Abschnitten eröffnet. Den Anfang bildeten im Jahre 2017 die Abschnitte „Klosterbau und Klosterwirtschaft“ sowie „Karl Friedrich Schinkel in Chorin“. 2018 folgte die Sonderausstellung „Sprechende Steine - Inschriften in Backstein“. Die zweite Phase der Errichtung der Dauerausstellung hatte eine zeitgemäße Vermittlung mit Unterstützung modernster digitaler Technologien zum Ziel. Ohne in den Bau einzugreifen, sollten die 2017 eröffneten Abschnitte im Cellarium mit dem Bauwerk in Verbindung gebracht werden und den mittelalterlichen Bauzustand sowie die Funktion z.T. heute nicht mehr erhaltener Gebäude erläutern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;App „Kloster Chorin 3D- Zur Zeit der Zisterzienser“&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/12/05/ar-app-und-animationsfilm-im-kloster-chorin/./Karte.jpg&quot; alt=&quot;(c) Kloster Chorin&quot; title=&quot;(c) Kloster Chorin&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Kloster Chorin 3D – Zur Zeit der Zisterzienser“ verknüpft die klassische Ausstellung zu „Klosterbau und Klosterwirtschaft“ im Cellarium mit einer virtuellen Rekonstruktion der Gebäudeteile in der Klosteranlage – auch mit solchen, die nicht mehr erhalten sind. Archäologische Untersuchungen, gestützt von bauhistorischen Erkenntnissen, ermöglichten die Programmierung dieses Erlebnisses mit Tiefenwirkung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen der Erstellung der App für das Kloster Chorin war die Zusammenarbeit der verschiedenen Parteien mitverantwortlich für die einheitliche Präsentation der vielseitigen Medien, aber auch den reibungslosen Ablauf. Die Beuth Hochschule hat 3D Scans der Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Die Erstellung der 3D-Konstruktionen erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Beuth Hochschule Berlin, der Firma Reunien Media und der Archäologin Blandine Wittkopp. Um die Modellierung eines Objektes beginnen zu können wurde ausführlich Referenzmaterial gesammelt, gesichtet und in der Visualisierung eingebunden. Gleichzeitig wurde bei Objekten, die heute nicht mehr vorhanden sind, die Archäologie und die Bauforschung konsultiert. Informationen bezüglich des Seitenschiffes konnten dann genutzt werden, um Objekte zu rekonstruieren, die nicht mehr real messbar waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die App „Kloster Chorin 3D - Zur Zeit der Zisterzienser“ ist ein digitaler Begleiter, um das mittelalterliche Kloster mit interaktiven 360°-VR-Eindrücken zu entdecken. Die App bietet einen virtuellen Rundgang mit ausgewählten Standorten durch die Klosteranlag&lt;strong&gt;e: W&lt;/strong&gt;irtschaftshof, Refektorium, Nördlicher Kreuzgang, Kapitelsaal, Kreuzgang Osten, Konversenkirche und Mönchskirche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Nutzung durch den Gast wird zielgerichtet angeboten. Der Gast im Kloster Chorin erhält auf der Homepage und beim Eintritt in der Klosteranlage die Information, dass er die App kostenfrei im Appstore herunterladen kann. In der Klosteranlage sind 7 Punkte mit dem Hinweis „Kloster Chorin – 3D“ auf dem Boden angebracht. Der Gast öffnet die App und die Grundrisskarte der Anlage. Wenn er seinen Standort anhand der entsprechenden Ziffer gefunden hat, muss er das Mobiltelefon entsprechend ausrichten. Zwei tropfenartige Punkte verbinden sich auf dem Display und am Standort erscheint digital die Rekonstruktion des Bauwerks. Diese Ansicht kann nun vom Standpunkt aus in 360° angesehen werden und zeigt u.a. die Ausmahlung der Räume, die Ausstattung der Kirche, des südlichen Flügels und des nördlichen Kreuzganges.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Animationsfilm&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Dauerausstellung des Kloster Chorins produzierten Jan Gabbert und Ellen Stein von der Firma buchstabenschubser GbR aus Potsdam den Animationsfilm »Der geistliche Alltag im Kloster Chorin«. Es ist ein 17 min. Erklärfilm über das religiöse Leben der Zisterzienser in Brandenburg des 13. und 14. Jahrhunderts sowie über die damit unabdingbar verknüpften Orte im Kloster. Im Film ist zu erfahren, welche Rituale in den einzelnen Räumen im Kloster stattfanden. Nachbildungen der mittelalterlichen Objekte (Tabula, Glocke und Triangel) und Kleidungsstücke nach historischen Vorbildern vervollständigen das Bild des religiösen Alltags. &lt;strong&gt;Kirche, Kapitelsaal, Refektorium und Kreuzgang.&lt;/strong&gt; Diese vier Orte kann der Besucher in Chorin in situ erleben. Gleichzeitig sind diese vier ausgewählten Schauplätze zentral für den geistlichen und ritualisierten Alltag des Klosterlebens der Zisterzienser. Jeder Ort wird, exemplarisch, mit einer eigenständigen filmischen Erzählung, vermittelt. Die Ergebnisse der digitalen 3D-Rekonstruktionen flossen auch in den Film ein, so dass die Hintergründe im Film und der 3D-Rekonstruktionen aufeinander abgestimmt sind. Der Film basiert auf den wissenschaftlichen Ergebnissen des langjährigen Restaurators Dr. Jan Raue, des Bauforschers Dirk Schumann und der Archäologin Blandine Wittkopp.&lt;/p&gt;
&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/12/05/ar-app-und-animationsfilm-im-kloster-chorin/./AnimFilm-1024x576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Animationsfilm »Der geistliche Alltag im Kloster Chorin«, Fußwaschung im Kreuzgang. Hier liegt der Schwerpunkt auf der genauen Wiedergabe rekonstruierter Klosterräume. Wandfarbe und Lichteinfall entsprechen der wissenschaftlichen Rekonstruktion durch Restauratoren und Bauforscher. © Kloster Chorin.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Geschichte auf einer neuen Ebene erleben&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Nutzung modernster Technik und neuer Medien bietet eine große Chance für das verstärkte Erleben von Geschichte. Im Prinzip haben wir heute die Möglichkeit, eine neue Vermittlungsebene in bestimmte Bereiche zu legen, die einen früheren Zustand der Bauwerke repräsentiert. Geschichte wird dadurch greifbarer und das Verständnis vom Leben vor der eigenen Zeit wird geprägt. Dies stellt eine große Anziehung für Touristen, Kinder und andere Wissbegierige dar. Anhand der Visualisierung der heute fehlenden Klostergebäude in Chorin kann man sich gut vorstellen, dass dieses Potenzial in der Zukunft immer häufiger realisiert wird. Der Erfolg der Chorin-App, so wie von der erfolgreichen Ausstellung, bezeugt das klassische Ausstellungsformen und digitale Medien einander gut ergänzen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die App und der Animationsfilm ergänzen die Dauerausstellung seit Mai 2019. Wir haben verstärkt Anfragen nach Führungen und Besichtigungen der Dauerausstellung. Die digitalen Angebote werden von Gästen aller Altersstufen wahrgenommen. Wir nutzen die Angebote mit kleineren Gruppen und Schulklassen. Vor allem der Film, der auch über einen englischen Untertitel verfügt, begeistert sowohl Kinder, als auch Erwachsene. Von der App sind vor allem Individualbesucher begeistert. Oft vermuten Sie beim Eintritt in die Anlage ein solches Angebot nicht. Die Nutzung der digitalen Angebote verlängert den Aufenthalt der Gäste um ca. 45 min. pro Besuch. Das bewirkt natürlich, dass der Besuch lange und positiv in Erinnerung bleibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/12/05/ar-app-und-animationsfilm-im-kloster-chorin/./App2.jpg&quot; alt=&quot;Führung mit dem I-Pad. Eine 3. Klasse im Kloster Chorin. (c) Kloster Chorin&quot; title=&quot;Führung mit dem I-Pad. Eine 3. Klasse im Kloster Chorin. (c) Kloster Chorin&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Einsatz digitaler Angebote sind die wissenschaftliche Basis und die Abstimmung verschiedener Angebote maßgeblich. Es dürfen sich keine Widersprüche ergeben. Auf die inhaltliche Übereinstimmung zwischen neuen und klassischen Vermittlungsmethoden wurde in Chorin großer Wert gelegt. Auch der Gast, der sich bewusst nur für eine Vermittlungsform entscheidet, sollte alle wichtigen Informationen erhalten. Mit der Bereitstellung neuer Medien sollte auch darauf geachtet werden, keine Besuchergruppen auszuschließen. Neue Medien ersetzen klassische Ausstellungen oder Führungen nicht, machen sie aber interessanter und ermöglichen, komplexe Inhalte, anschaulicher zu vermitteln. Im Kloster Chorin, ermöglicht die App „Kloster Chorin – 3D“, Archäologie und Bauforschung ohne Vitrinen und Schautafeln direkt im historischen Bauwerk zu vermitteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Vom Museum in die Stadt – die »Web-App« des Stadtmuseums Cottbus</title>
        <published>2019-10-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-10-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stadtmuseum Cottbus</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/25/vom-museum-in-die-stadt-die-web-app-des-stadtmuseums-cottbus/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag des Stadtmuseums Cottbus&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den vergangenen Jahren entstanden in der täglichen Arbeit des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.stadtmuseum-cottbus.de/&quot;&gt;Stadtmuseums Cottbus&lt;/a&gt; eine Reihe thematisch ganz unterschiedlicher Stadtführungen. In der ständigen Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Geschichten der Stadt kommen auch ständig neue Ideen für historische Stadtspaziergänge in Cottbus hinzu. Diese Touren lagern inzwischen als Stapel in der »Schublade«. Im Kollegium diskutiert, wurde mit Blick auf diese Sammlung nun die Idee zum Projekt: Eine Plattform zur Teilhabe für Museumsbesucherinnen und -besucher, für an Geschichte der Stadt Cottbus Interessierte, sollte entstehen. Mit der Konzeption und inhaltlichen Ausgestaltung sowie redaktionellen Betreuung wurden Tim Köhler (Leiter des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.stadtmuseum-cottbus.de/ostsee.html&quot;&gt;Projektes »Sportlich auf dem Weg zum Cottbuser Ostsee«&lt;/a&gt;) und ein Cottbuser Unternehmen für die Realisierung des technisch-informatischen Parts betraut.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-plattform-als-app-sollte-folgendes-leisten-bzw-beinhalten&quot;&gt;Die Plattform als App sollte folgendes leisten bzw. beinhalten:&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Individuelle Stadterkundungen ohne Anleitung und Führung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Themenwahl und -zuschnitt für die Touren richten sich an Einwohner der Stadt und Touristen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Als „Pilot“ für die App wird eine Sport-Tour aus einem laufenden Projekt heraus finanziert und umgesetzt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Technische Voraussetzung für den Nutzer ist ein Smartphone und seine permanente Internetanbindung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unabhängigkeit von »App-Stores«,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;daher die Entscheidung für eine sog. Web-App Um Hindernisse, wie den Download in einem »App-Store« zu umgehen, regte Tim Köhler die Entwicklung einer »Web-App« an. Dabei handelt es sich um eine App, welche wie eine »normale« Web-Site über den Internetbrowser aufgerufen wird und so auf jedem Endgerät funktioniert. Download, Installation, Anmeldung und so weiter sind somit nicht notwendig. Es gilt das Motto: »Anklicken und los geht’s!« und für den Anbieter (Museum) entfällt der im Verhältnis zur »nativen»« App unverhältnismäßige finanzielle Aufwand in der Anschaffung und Pflege, der in etwas 1:3 oder sogar mehr beträgt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;sportlich-auf-dem-weg-zum-cottbuser-ostsee-die-erste-tour-ist-online&quot;&gt;»Sportlich auf dem Weg zum Cottbuser Ostsee« – die erste Tour ist online&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Im ersten Schritt entstand eine »Web-App«, welche vorerst eine Tour bietet. Sie umfasst elf Stationen, die sich Cottbus als Sportstadt widmen. An jeder Station der circa 30 Kilometer langen Route kommen verschiedene Protagonisten zu Wort. Die zeitlichen Dimensionen reichen dabei von der Vergangenheit bis in die Zukunft. An jeder Station folgen einer kurzen textlichen Vorstellung des jeweiligen Ortes bis zu sechs Audiosequenzen der Protagonisten – zwischen einer und drei Minuten lang, basierend auf Interviews. Fotografien ergänzen die Informationen und Geschichten zu den Stationen. Auch Videosequenzen können noch hinzugefügt werden. So erzählen beispielsweise an der Station am Cottbuser Sportzentrum ganz subjektiv ein ehemaliger Eishockey-Spieler, ein Radrenntrainer und der Geschäftsführer des Stadtsportbundes als Funktionär von der Geschichte, Gegenwart und möglichen Zukunft des Sportzentrums samt Olympiastützpunkt und Sportschule. Das ist mal mehr Anekdote, auch Testimonial oder Expertenmeinung. Die Abbildung verschiedener Perspektiven zu den Stationen betont das partizipative Anliegen hinter Projekt und Tour. So spricht ein Ortschronist anders über den zukünftigen »Cottbuser Ostsee« als die Ortsvorsteherin oder der Trainer der Sportmannschaft der Freiwilligen Feuerwehr. Die Vielfalt in der Auswahl der Protagonisten rund um das Thema Sport markiert die spezifische Qualität dieser ersten »Web-App-Führung«. Dafür sprechen 80 Minuten Audio in 45 Interviewausschnitten mit 30 Protagonisten. Der Cottbuser Sport und auch die Entwicklung des zurzeit in Flutung befindlichen »Cottbuser Ostsees« werden von vielen Personen begleitet und diese machen wir »sichtbar«, indem wir ihre Stimmen vereinen und zugänglich machen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wie-geht-s-weiter&quot;&gt;Wie geht‘s weiter?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine »Baustelle« im Projekt »Web-App« ist die momentan ausschließliche Nutzbarkeit durch mobile Endgeräte. Eine Version für den Heimcomputer (Desktop) ist zwar vorgesehen, konnte bisher aber noch nicht umgesetzt werden. Die Erweiterung ist im kommenden Jahr geplant. Insbesondere steht nun die Erweiterung der App mit einem breiteren Angebot an Media-Touren an. Die Basis dafür entwickelten die Kolleginnen und Kollegen von Stadtmuseum und Stadtarchiv zum Teil schon vor Jahren. Das »Storytelling« muss jedoch noch an das neue Format angepasst und das Ganze produziert und integriert werden. Solche Touren könnten inhaltlich u.a. die Stadt zur Zeit des Mittelalters oder der Industrialisierung in den Blick nehmen. Oder es könnte um Geschichte und Gegenwart des jüdischen Cottbus sowie naturkundliche oder kunstbezogene Pfade durch die Stadt gehen. Diese Media-Touren, Audio-Führungen, Stadtspaziergänge können dann auf der Startseite nach Wunsch ausgewählt und nachgegangen bzw. abgefahren werden. Neben dem interviewbasierten Format sollen weitere Formate entstehen. Besondere Herausforderungen stellen sich hier in einer verstärkten Aktivierung der Nutzerinnen und Nutzer. Eine größere Einbindung durch zum Beispiel stärkere Interaktivität kann vielleicht weitere Nutzergruppen erreichen. Hierbei können möglichweise Aufgaben vor Ort gelöst oder Fragen beantwortet werden – Stadtrallye, Rätsel, Quiz etc. Diese Touren wollen wir jedoch nicht nur in eigener Regie entwickeln. Auch außenstehende Personen oder Personengruppen können die »Web-App« durch ihre Zuarbeit aufwerten, indem sie sie selbst ausgestalten. So haben beispielsweise Vorsteher eingemeindeter Ortschaften bereits Interesse an eigenen Touren durch eben ihre Stadtteile bekundet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/25/vom-museum-in-die-stadt-die-web-app-des-stadtmuseums-cottbus/./IMG_5680.jpg&quot; alt=&quot;© Stadtmuseum Cottbus&quot; title=&quot;© Stadtmuseum Cottbus&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;© Stadtmuseum Cottbus&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ein-werkzeug-fur-die-museumspadagogik&quot;&gt;Ein Werkzeug für die Museumspädagogik&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die »Web-App« ist besonders für die museumspädagogische Arbeit von großem Interesse. Einerseits ermöglicht sie es Gruppen den Stadtraum durch Angebote des Stadtmuseums kennen zu lernen. Das Museum kann so seine Präsenz bei Einheimischen und Touristen verstärken, vielleicht auch das Interesse an einem Besuch der Ausstellungen des Stadtmuseums, soweit der Plan. Auch Lehrerinnen und Lehrer sollen von diesem neuen »Werkzeug« Gebrauch machen. Museale Arbeit und Themen gelangen somit verstärkt in den schulischen Alltag. Die Entwicklung und Produktion solcher Touren kann auch Zentrum museumspädagogischer Angebote selbst sein. Seit einigen Jahren schon entstehen durch die Arbeit von Schulklassen und Gruppen weiterer Bildungseinrichtungen (zum Beispiel in universitären Kursen) Touren durch die Stadt. Diese gestalten sie z.B. in Projektwochen. Die Ergebnisse solcher Projekte könnten auch über die »Web-App« veröffentlicht werden. In ersten Gesprächen zeigten Lehrerinnen und Lehrern ihr Interesse für diesen neunen Ansatz in der Arbeit mit Schulklassen. Demnächst präsentieren wir unsere Ideen und Vorschläge in einer vom Schulamt angebotenen Fortbildung.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;resumee&quot;&gt;Resümee&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Eine App stand schon seit Jahren auf unserer »Wunschliste«. Durch die Projektförderung im Fonds für Stadtmuseen der Kulturstiftung Bundes und mit der zusätzlichen Arbeitskraft und den Erfahrungen des Projektleiters konnten wir eine Basis-Version der App realisieren. Zukünftig wird die Arbeit mit und in der App ein zentrales Angebot der Wissensaufbereitung und -vermittlung am Stadtmuseum Cottbus sein. Nach unserem Verständnis endet unser Tun nicht an der Tür des Museums, sondern »strahlt« in die den Stadtraum und die Region hinaus bzw. holt genau diese wiederum in unser Haus. So kann unsere Arbeit auch Personen erreichen, die nicht gleich an unser Museum denken, wenn sie sich für Cottbus interessieren. Klicken Sie sich doch mal rein! Link zur Web-App: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.stadtmuseum-cottbus.de/web-app.html&quot;&gt;www.stadtmuseum-cottbus.de/web-app.html&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/25/vom-museum-in-die-stadt-die-web-app-des-stadtmuseums-cottbus/Unbenannt_13.08.11.png</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Soziale Netzwerke – Eine Chance für brandenburgische Museen!?</title>
        <published>2019-10-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-10-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/02/soziale-netzwerke-eine-chance-fuer-brandenburgische-museen/">&lt;p&gt;Am 2. September 2019 traf sich zum zweiten Mal die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/&quot;&gt;AG Brandenburgische Museen digital&lt;/a&gt;. Gastgeber für die 35 Teilnehmer*innen des Treffens war das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://okmhb.de/&quot;&gt;Ofen- und Keramikmuseum Velten&lt;/a&gt;, das mit seiner museumspädagogischen Werkstatt den perfekte Rahmen für die lebendigen Diskussionen des Tages bot. Nachdem am Vormittag die Möglichkeiten der Förderung von Digitalisierungsprojekten im Fokus standen, gehörte der Nachmittag ganz der Frage: Welche Möglichkeiten und Chancen bieten soziale Netzwerke den brandenburgischen Museen?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;soziale-netzwerke-nicht-erstes-mittel-der-wahl&quot;&gt;Soziale Netzwerke nicht erstes Mittel der Wahl&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/02/soziale-netzwerke-eine-chance-fuer-brandenburgische-museen/./Statistik.png&quot; alt=&quot;Statistik&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bevor es mit einigen Bespielen ins Detail ging, führten Zahlen des Museumsverbands Brandenburg in das Thema ein. Die Daten speisten sich aus einer allgemeinen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20201030214607/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/statistische-erhebung-201718/&quot;&gt;statistischen Erhebung zur Lage der Museen&lt;/a&gt; aus dem Jahr 2017 sowie aktuellen Recherchen. Demnach liegt der Anteil der brandenburgischen Museen, die soziale Netzwerke für ihre Arbeit nutzen, bei rund einem Fünftel – konkret sind es 70 Museen. Im Ranking der regelmäßigen Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit rangieren die Sozialen Medien deutlich abgeschlagen hinter der Produktion von Flyern, Broschüren und Plakaten oder der konventionellen Pressearbeit. Fast jedes Museum bestückt seine eigene Internetseite oder die seines Trägers mit seinen Angeboten und Veranstaltungen. Newsletter haben Seltenheitswert.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;facebook-wie-zu-erwarten-in-front&quot;&gt;Facebook wie zu erwarten in Front&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das beliebteste Netzwerk bei den brandenburgischen Museen ist mit Abstand Facebook. 64 Museen tummeln sich hier mehr oder weniger aktiv. Die Followerzahlen bewegen sich von über 10.000 beim Platzhirsch &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;zur Facebook-Seite des Museums&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/museumbarberini/&quot;&gt;Museum Barberini&lt;/a&gt; bis zu wenigen Dutzend. In der Breite sind 500 bis 1500 Follower die Regel. Neben der aktiven und regelmäßigen Arbeit begünstigen die Lage eines Museums aber auch seine Themen die Reichweite. Museen in Städten mit vergleichsweise hohen Einwohnerzahlen scheinen es leichter zu haben eine Community aufzubauen, als Museen in den ländlichen Regionen. Auffällig ist dabei, dass dennoch viele vereinsgetragene, also vor allem ehrenamtlich betriebene Museen, auf Facebook setzen. Diese Museen machen den Großteil der brandenburgischen Museumslandschaft im ländlichen Raum aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/02/soziale-netzwerke-eine-chance-fuer-brandenburgische-museen/./Torte.JPG&quot; alt=&quot;Torte&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;sparten-wecken-interesse&quot;&gt;Sparten wecken Interesse&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Weiterhin scheinen es Spartenmuseen (Kunst, Archäologie, Technik- und Industriegeschichte, Zeitgeschichte/Gedenkstätten) leichter zu haben, Menschen in den sozialen Netzwerken für sich zu begeistern. Mehrspartenmuseen, also die klassischen Regionalmuseen, kommen meist nur auf eine kleine Community. Aber auch hier kann die aktive Bespielung Sozialer Medien Erfolge und Aufmerksamkeit für das Museum bedeuten, vor allem im engeren lokalen Umfeld. Auf dem AG Treffen zeigte Corinna Junker, Leiterin vom Museum Schloss Lübben, beispielhaft, wie ihr Museum über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/Museum.Luebben/&quot;&gt;Facebook&lt;/a&gt; (und auch Istagram und Twitter) für seine Veranstaltungen und Aktivitäten in der lokalen Öffentlichkeit, gegenüber anderen Playern im Kulturbereich (regionaler Tourismus) und Entscheidungsträgern der kommunalen Verwaltung (Bürgermeister, Kulturamtsleiter usw.) erfolgreich Sichtbarkeit generiert. Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.industriemuseum-brandenburg.de/&quot;&gt;Industriemuseum Brandenburg&lt;/a&gt;, so sein Leiter Marius Krohn, setzt neben stetiger Aktivität im eigenen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/Industriemuseum.Brandenburg/&quot;&gt;Facebook-Account&lt;/a&gt; auf das Posten von Inhalten in thematisch passenden Facebook-Gruppen. Hier ist die Resonanz auf Posts meistens deutlich höher.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;veranstaltungswerbung-und-einblicke-in-den-museumsalltag&quot;&gt;Veranstaltungswerbung und Einblicke in den Museumsalltag&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Museen die aktiv bei Facebook unterwegs sind, haben sich früher oder später auch einen Instagram-Account zugelegt. In Brandenburg sind es 23 Museen. Andere Netzwerke spielen kaum eine Rolle. Ebenso gibt es keine Blogs. Acht Museen stellen eher unregelmäßig Videos bei Youtube ein, wobei beispielsweise das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://spielzeugmuseum-havelland.byseum.de/&quot;&gt;Spielzeugmuseum Kleßen im Havelland&lt;/a&gt; mit &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/channel/UClLrJyG2XnQZmp0NdIuWY0g&quot;&gt;Filmen zu seinen Eisbahnplatten&lt;/a&gt; Clickzahlen im mittleren vierstelligen Bereich generiert. Auf dem AG-Treffen stellten Tim Köhler und Robert Büschel vom &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.stadtmuseum-cottbus.de/&quot;&gt;Stadtmuseum Cottbus&lt;/a&gt; ihren &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/channel/UCT0MbQcrdfgf1D4Es55xNRg&quot;&gt;Vlog „Montags im Museum“&lt;/a&gt; vor, der in inzwischen 12 Folgen launig über die Arbeit im Museum berichtet - ohne das dafür &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/27/montags-im-museum-der-video-blog-des-stadtmuseums-cottbus/&quot;&gt;übermäßig Aufwand betrieben&lt;/a&gt; wird. Im Ganzen betrachtet werden die sozialen Netzwerke in den brandenburgischen Museen vor allem als Werbeplattform für Veranstaltungen oder für „Einblicke in den Museumsalltag“ genutzt. Formate, die versuchen eine Kommunikation mit oder eine aktive Teilhabe der Community anzuregen, haben noch Seltenheitswert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/10/02/soziale-netzwerke-eine-chance-fuer-brandenburgische-museen/./montags.JPG&quot; alt=&quot;Montags&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;der-mut-anzufangen&quot;&gt;Der Mut anzufangen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In den Diskussionen während des Treffens wurde deutlich, dass vor allem der Faktor Personal und damit einhergehend die fehlende Zeit eine wirkungsvollere Arbeit mit den Sozialen Medien verhindert. Im Schnitt decken in einem brandenburgischen Museum drei Personen den gesamten Museumsbetrieb von der Leitung und Verwaltung, über die Ausstellungs-, Vermittlungs- und Sammlungsarbeit bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit ab. Da fällt es oft schwer, die Arbeit mit den Sozialen Medien strategisch aufzubauen. Der Mut einfach einmal anzufangen ist vielerorts vorhanden, das ist grundsätzlich positiv. Aber die Fallstricke im Modus des Ausprobierens sind vielfältig und damit die Ernüchterung manchmal groß. Grundsätzlich existieren strategische Überlegungen zum Einsatz und zu den Zielen der Arbeit mit Sozialen Medien, das gilt vor allem für die Öffentlichkeitsarbeit. Überlegungen dazu, wie Formate auf diesem Feld z.B. in die Vermittlungs- und/oder Sammlungsarbeit des Museums integriert werden können, stecken noch in den Anfängen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;positives-fazit&quot;&gt;Positives Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Dennoch fällt das Fazit positiv aus. Die Stimmung war deutlich pro Nutzung sozialer Netzwerke in der Museumsarbeit. Angedacht ist ein „Stammtisch Soziale Medien“, in dem Museumsmitarbeiter*innen sich in kleiner Runde regelmäßig treffen und Erfahrungen austauschen. Um weiter auf dem Stand der aktuellen Diskussion zu sein, ist &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://wakelet.com/wake/208d206e-ee60-47dd-8e6b-d8d6743f8b9d&quot;&gt;eine kleine Linkliste&lt;/a&gt; entstanden, die stetig aktualisiert wird. Gewünscht wurde darüber hinaus eine stärkere Zusammenarbeit der Museen in den sozialen Netzwerken, vielleicht fängt es zukünftig ganz profan mit einem gemeinsamen Hashtag an. Wir werden sehen und hier berichten …. PS. Auf dem Treffen stellten Robert Büschel und Tim Köhler aus dem Stadtmuseum Cottbus auch die neue &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.stadtmuseum-cottbus.de/ostsee.html&quot;&gt;Web-App zur „Sportstadt Cottbus“&lt;/a&gt; des Museums vor. Hierzu bald mehr in unserem Blog!&lt;/p&gt;
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        <title>Themenportal „Brandenburgisches Glas. Produktionsvielfalt vom 16. bis zum 18. Jahrhundert“</title>
        <published>2019-06-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-06-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Susanne Evers</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Uta Kaiser</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Verena Wasmuth</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/06/05/themenportal-brandenburgisches-glas-produktionsvielfalt-vom-16-bis-zum-18-jahrhundert/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2019/06/05/themenportal-brandenburgisches-glas-produktionsvielfalt-vom-16-bis-zum-18-jahrhundert/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/06/05/themenportal-brandenburgisches-glas-produktionsvielfalt-vom-16-bis-zum-18-jahrhundert/">&lt;h2 id=&quot;ein-projekt-der-stiftung-preussische-schlosser-und-garten-berlin-brandenburg-spsg-mit-dem-potsdam-museum-forum-fur-kunst-und-geschichte&quot;&gt;Ein Projekt der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) mit dem Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Susanne Evers, Uta Kaiser und Verena Wasmuth&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ende 2018 stellte die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=536&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg&lt;/a&gt; (SPSG) die ersten Ergebnisse eines Digitalisierungsprojekts zu brandenburgischem Glas in einem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?tid=690&quot;&gt;Themenportal auf www.museum-digital.de&lt;/a&gt; online. Das Projekt entstand als Idee nach der Ausstellung „Gläserne Welten. Potsdamer Glasmacher schneiden Geschichte“ im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=230&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte&lt;/a&gt; im Jahr 2017. Die Ausstellungsmacherinnen stellten damals fest, wie weit verstreut die gläsernen Zeugnisse aus den Anfängen der brandenburgischen Glasherstellung sind, dass viele von ihnen noch nicht publiziert und schwer zugänglich sind.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;glas-erzahlt-kulturgeschichte&quot;&gt;Glas erzählt Kulturgeschichte&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Glas als Träger kulturgeschichtlicher Inhalte ist im öffentlichen Bewusstsein bislang kaum verankert. Durch eine wissenschaftliche Aufbereitung kann Glas jedoch bedeutende Informationen über Hofkultur, Migration von Handwerkern und Künstlern, Technik- sowie Wirtschaftsgeschichte liefern. Die Bestandsaufnahme über viele Sammlungen hinweg ermöglicht es, zeitgenössische Sortimente, prägnante Stilarten und individuelle Handschriften der Manufakturen und Meister zu dokumentieren. Nicht nur Luxusglasprodukte, sondern auch einfaches Gebrauchsglas, Bodenfunde und Glasmacherwerkzeuge sollen in das Themenportal eingepflegt werden. Neben ein oder mehreren Fotografien, die das Objekt in seiner Gänze erfassen, erhält jeder Datensatz einen ausführlichen beschreibenden Text, Literaturangaben und Verschlagwortungen. Auch detaillierte Kenntnisse über die Provenienz von Objekten, Publikationshistoriographie, Zustand, Restaurierungsmaßnahmen etc. lassen sich aufnehmen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wachsende-kooperation&quot;&gt;Wachsende Kooperation&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Partner der Pilotphase waren das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=561&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Glasmuseum Hentrich in Düsseldorf&lt;/a&gt;, die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=559&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Stiftung Stadtmuseum Berlin&lt;/a&gt; und das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=72&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Kunstmuseum Moritzburg in Halle (Saale)&lt;/a&gt;. Über 230 Gläser sind bereits online. In den vergangenen Tagen erhielt die SPSG die erfreuliche Nachricht vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) über die gesicherte Finanzierung zur Erweiterung des Portals aus dem Förderprogramm für die Digitalisierung des kulturellen Erbes. In diesem Jahr werden neben der SPSG selbst acht weitere Museen aus dem Land Brandenburg ihre historischen Glasbestände online für die Öffentlichkeit sichtbar machen: Das Museum Neuruppin, das Museum Viadrina Frankfurt (Oder), das Museum in der Adler-Apotheke Eberwalde, die Städtischen Sammlungen Cottbus, das Museum Fürstenwalde, das Dominikanerkloster Prenzlau, das Museum für Stadtgeschichte Templin sowie die Glashütte Baruth.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;impulse-fur-die-forschung&quot;&gt;Impulse für die Forschung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Datensätze zu den Glasobjekten werden sowohl auf den Museumsseiten auf www.museum-digital.de publiziert als auch im Themenportal „Brandenburgische Gläser. Produktionsvielfalt vom 16. bis zum und 18. Jahrhundert“. Hier erscheinen sie als Konvolute unter gliedernden Unterthemen, z. B. Deckelgefäße, Walzenkrüge, Fragmente, Rubingläser, Gläser mit Bildnissen, Mythologische Darstellungen, Scherzgefäße u. v. m. Erstmalig rücken damit die unterschiedlichsten Erzeugnisse brandenburgischer Glashütten von ihren heutigen Standorten wieder an einem Platz zusammen. Das Themenportal kann durch die Neudokumentation einen gültigen Querschnitt aller überlieferten brandenburgischen Glasprodukte der Epoche leisten und viele neue Impulse für die Forschung geben. &lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/06/05/themenportal-brandenburgisches-glas-produktionsvielfalt-vom-16-bis-zum-18-jahrhundert/./XIII_720_Detail_1.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; title=&quot;Deckelpokal mit dem Porträt König Friedrichs I. und dem Berliner Schloss (Detail), wohl Potsdam, Heinrich Friedrich Halter, um 1704-1710, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Foto: Wolfgang Pfauder&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2019/06/05/themenportal-brandenburgisches-glas-produktionsvielfalt-vom-16-bis-zum-18-jahrhundert/XIII_720_Detail_1.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Neue Fotograf*innen und Rubriken im Themenportal</title>
        <published>2019-05-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-05-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/03/neue-fotografinnen-und-rubriken-im-themenportal/">&lt;p&gt;Das im Januar 2019 veröffentlichte Themenportal &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=711&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;„Brandenburgische Fotografinnen und Fotografen“&lt;/a&gt; wächst weiter. Mit &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=796&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Ina Muster-Schatzmann&lt;/a&gt;, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=794&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Carl Nürrenbach&lt;/a&gt;, dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=805&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Pfarrer Karl Groß&lt;/a&gt; und &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=806&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Karl Jahn&lt;/a&gt; sind nun vier weitere Fotograf*innen mit Beispielen ihres Wirkens online. Darüber hinaus gibt es zwei neue Rubriken: die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=795&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Fotografie als Kunstform&lt;/a&gt; und die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=804&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Amateurfotografie&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;fotografie-als-kunstform&quot;&gt;Fotografie als Kunstform&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Immer wieder verstecken sich unter den Fotografien der ansonsten für den täglichen Bedarf arbeitenden Fotograf*innen künstlerisch wertvolle Arbeiten. Ein Beispiel hierfür ist Ina Muster Schatzmann, die vor allem das Spiel mit Licht und Schatten meisterlich beherrschte – ob inszeniert mit Konturlicht in der Porträtfotografie oder in ihren stimmungsvollen Nachtbildern der historischen Potsdamer Kulisse. Dabei wirken ihre Bilder in der Regel nicht theatralisch, sondern bewahren Sachlichkeit. Aber auch bei den der Kirchenfotografie von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=677&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Edith Grametke&lt;/a&gt;, den Luftschiffbildern &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=673&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Ernst Eichgrüns&lt;/a&gt; sowie bei den Arbeiten der Fotojournalisten &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=784&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Heinz Krüger&lt;/a&gt; und &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=785&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Gerhard &lt;/a&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=711&amp;amp;tid=785&amp;amp;ver=standalone&quot;&gt;Hillmer&lt;/a&gt; finden sich Aufnahmen mit hoher künstlerischer Qualität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/03/neue-fotografinnen-und-rubriken-im-themenportal/./101421375c851d71c788a.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; title=&quot;Wrack eines amerikanischen Bombers. Foto: Karl Groß / Pfarrhausmuseum Blüthen&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;amateurfotografie&quot;&gt;Amateurfotografie&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Neben den Berufsfotograf*innen gab es viele ambitionierte Fotoamateure*in, die ein tiefergehendes Interesse an Fototechniken und -gerät mitbrachten und auch fotografische Laien, salopp gesagt „Knipser“, die sich nicht mit technischen Details aufhalten wollten. Amateur- oder Laienfotografie gelangten ebenso in Museumssammlungen unter anderem über den engen biografischen Bezug zwischen Fotograf*in und Museum. Zwei Beispiele hierfür sind die Arbeiten von Karl Jahn und Karl Groß. Jahn begründete 1963 das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=59&quot;&gt;Wegemuseum Wusterhausen&lt;/a&gt;, das heute seinen fotografischen Nachlass bewahrt. Im Haus des Pfarrers Karl Groß befindet sich heute das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=73&quot;&gt;Pfarrhausmuseum Blüthen&lt;/a&gt;. Dessen umfangreiche fotografische Sammlung ist geprägt von Motiven der zahlreichen Reisen des Pfarrers durch ganz Europa.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;zuwachs-aus-der-prignitz&quot;&gt;Zuwachs aus der Prignitz&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Teile der fotografischen Nachlässe von Karl Groß und Karl Jahn wurden 2018 im Rahmen eines Projekts des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.prignitzer-museen.de/&quot;&gt;Förderkreises Prignitzer Museen e.V.&lt;/a&gt; digitalisiert. Neben den Museen in Wusterhausen und Blüthen nahmen hier das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg mit Glasnegativen des Fotografen Max Zeisig und das DDR-Geschichts- und Dokumentationszentrum Perleberg mit Fotografien aus dem Bestand der Familie Neumann-Freimark teil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2019/05/03/neue-fotografinnen-und-rubriken-im-themenportal/111333355caf422f95bfd.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>&quot;Montags im Museum&quot;. Der Video-Blog des Stadtmuseums Cottbus</title>
        <published>2019-03-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-03-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Robert Büschel</name>
        </author>
        
        <author>
          <name>Tim Köhler</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/27/montags-im-museum-der-video-blog-des-stadtmuseums-cottbus/">&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Beitrag von Robert Büschel und Tim Köhler (Stadtmuseum Cottbus)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;»Ach, Sie arbeiten auch montags? Ich dachte, da haben sie zu.«&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wie oft wohl bekommen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Museen das zu hören? Diese Frage nahmen wir vom &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Homepage Stadtmuseum Cottbus&quot; href=&quot;https://www.stadtmuseum-cottbus.de/&quot;&gt;Stadtmuseum Cottbus&lt;/a&gt; zum Anlass und starteten unseren eigenen Video-Blog (kurz: Vlog) &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;hier gehts zum Vlog des Stadtmuseums&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/channel/UCT0MbQcrdfgf1D4Es55xNRg&quot;&gt;»montags im museum« auf &lt;/a&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Youtube Blog&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/channel/UCT0MbQcrdfgf1D4Es55xNRg&quot;&gt;Youtube&lt;/a&gt;. In unregelmäßigen Abständen machen wir hier mit Kurzclips auf die sichtbare und vor allen Dingen unsichtbare Arbeit im Museum aufmerksam. Die selbst gedrehten Filme (5-15 Minuten) porträtieren auf unterhaltsam lockere Art uns und unsere Arbeit am Stadtmuseum, stellen aktuelle Ausstellungen vor oder setzen einzelne Objekte und Objektgeschichten in Szene. Den Impuls für den Vlog gab Tim Köhler, z.Z. als externer Kurator des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projektes »Sportlich auf dem Weg zum Cottbuser Ostsee« am Hause tätig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/27/montags-im-museum-der-video-blog-des-stadtmuseums-cottbus/./Bild2.JPG&quot; alt=&quot;“Der Instagramauftritt des Stadtmuseums Cottbus”&quot; title=&quot;Der Instagramauftritt des Stadtmuseums Cottbus&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;einblicke-in-die-dingliche-welt-des-museums&quot;&gt;Einblicke in die dingliche Welt des Museums&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Anmutung nach als lockerer und kurzweiliger Plausch inszeniert, verfolgen wir mit dem Vlog mehrere Zielsetzungen. Zum einen sollen in erster Linie dem Alter und der Mediennutzung nach jüngere und vielleicht auch museumsfernere Zielgruppen angesprochen werden. Als regionales Museum mit stadthistorischem Schwerpunkt verfolgen wir seit einiger Zeit eine neue Digitalstrategie, welche sich mit &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;zur Facebook-Seite des Stadtmuseums&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/stadtmuseum.cottbus/&quot;&gt;Facebook&lt;/a&gt; und &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;das Stadtmuseum bei Instagram&quot; href=&quot;https://www.instagram.com/stadtmuseumcottbus/?hl=de&quot;&gt;Instagram&lt;/a&gt; auf die Sozialen Netzwerke und die Museumshomepage stützt. Mit einem Cottbus-bezogenen Wissensspeicher, Bilderrätseln, »Objekten der Woche« u.v.m. wollen wir uns als Akteur rund um die Geschichte der Stadt und damit verbundene Identitätsfragen positionieren. Dabei bieten wir nicht nur Einblicke in die dingliche Welt des Museums, sondern auch historische Fakten und Geschichte(n) unserer Stadt und stellen sie zur Diskussion. So waren erste Themen des Vlogs u.a. die baubezogene Kunst im Stadtraum oder Objekte einer Sonderausstellung.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;sichtbarmachen-der-musealen-arbeit&quot;&gt;Sichtbarmachen der musealen Arbeit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein anderes Ziel ist die Erhöhung der Transparenz musealer Arbeit und damit das Sichtbarmachen des zumeist Unsichtbaren. Die umfangreichen Anstrengungen des Ausstellungsaufbaus, das Sammeln und Bewahren der Objekte u.s.w. Die Auswahl der Themen ist prinzipiell offen, dem Charakter nach vielfältig, am potentiellen Interesse Außenstehender orientiert. Womit wir den Großteil unserer Arbeitszeit verbringen, wird außerhalb der Depot- oder Vorbereitungsräume kaum wahrgenommen. Aus diesem Grund richten wir den Blick in unserem Vlog vor allem auch auf die Arbeit hinter den Ausstellungen – eben weniger auf das Produkt, sondern vielmehr den begleitenden Prozess.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;erste-schritte&quot;&gt;Erste Schritte&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Durchaus lustbetont und experimentierfreudig gingen wir eher aus dem Bauch heraus die Themen für die ersten Clips an. Aus der täglichen Arbeit heraus lagen sie de facto auf dem Tisch. Doch im Haus fehlte es an Videotechnik und Schnittsoftware. Dementsprechend begannen wir zu nutzen, was privat vorhanden ist und von uns beherrscht werden kann. So greifen wir auf eine private digitale Spiegelreflexkamera sowie auf Open-Source-Software des heimischen Computers zurück. Es ist sicherlich nicht der Idealzustand, aber es galt und gilt einen Anfang zu machen. Mit der Idee im Gepäck, mit Kamera und Baulampen gingen wir in unsere Sonderausstellung »[…] das ist der Krieg, alles Teufelswerk.«, sprachen vor laufender Kamera über das Sammeln und die gezeigten Objekte und versuchten dabei noch sympathisch rüberzukommen. Da der zeitliche Aufwand – auch in der Postproduktion – nicht zu groß werden soll, erhalten wir bspw. kleine Versprecher in unseren Filmen. Einerseits hat es für uns etwas mit dem bereits angesprochenen Plausch- und Entertainment-Charakter des Vlogs zu tun. Andererseits sind wir Laien auf diesem Gebiet und das darf man unserer Meinung nach auch wahrnehmen oder ganz im Gegenteil, nur so werden wir vielleicht auch als authentisch und glaubwürdig wahrgenommen. Dennoch entwickeln wir uns von Clip zu Clip weiter, u.a. sind die Baulampen durch Fototageslichtlampen ersetzt worden, wir haben begonnen Gäste einzuladen, experimentieren auch mit den Längen der Clips, den Drehorten oder auch der Moderation.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;vielfalt-der-orte-und-themen&quot;&gt;Vielfalt der Orte und Themen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Abhängig vom jeweiligen Thema ist die Wahl des Drehorts. Hier bieten sich uns eine Vielzahl an Möglichkeiten im und außerhalb des Museums. Klassischerweise denken wir zuerst an die Ausstellungsräume. Doch wo lassen sich Themen der Sammlung und Bewahrung besser besprechen als in den Depoträumen, zumal die auch für den Besucher während eines Museumsbesuches in der Regel nicht zugänglich sind? Auch das Büro, Archiv, die Teeküche können als Drehorte bspw. für die Konzipierung der neuen Sonderausstellung dienen. Die Vielfältigkeit der Arbeit ermöglicht die Vielfalt der Drehorte. Selbiges gilt für die Gesprächsgäste. Die kurzweilige Diskussion mit einer Kuratorin bietet andere Einblicke als das Gespräch mit dem Museumspädagogen. Unter Beachtung von sämtlichen Datenschutz- und Bildrechtsfragen können so spannende Einblicke mit verschiedenen Akteuren entstehen – ein mannigfaltiges Porträt des Hauses, das vom Moment der Veröffentlichung an viral durchs Internet »geistert« und dort fortwährend und zählbar wahrgenommen wird.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;nicht-auf-die-schnelle&quot;&gt;Nicht auf die Schnelle&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Rechnet man die Arbeitszeit am Clip hoch, wird aus einem fünfminütigen Film ein Vormittag Produktionszeit. Für den Dreh (inkl. Auf- und Abbau) gilt es rund eine Stunde zu veranschlagen. Vorbereitende Absprachen sowie die Produktion mit Schnitt und Ausspiel schlagen noch einmal mit circa zwei bis drei Stunden zu Buche. Der Computer arbeitet jedoch weitaus länger, zum Beispiel beim Hochladen des Films auf Youtube. Der Aufwand für die Produktion ist eine nicht zu unterschätzende Größe mit Blick auf die Ressourcen – Personal, Zeit und Technikeinsatz. Hier schließt sich die Abwägung von Einsatz und Ergebnis an. Es gilt also die Frage nach der Sinnhaftigkeit zu klären.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;und-das-resumee&quot;&gt;Und das Resümee?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Positive Auswirkungen auf die Besucherstatistik sind wie für jedwede Öffentlichkeitsarbeit ein erstrebenswertes, aber eben auch sehr langfristiges Ziel. Kurzfristig hilft es vielleicht die Vlog-Besucher wie Veranstaltungsgäste zu bewerten – durchaus flüchtig, kommen sie aber vermutlich wieder! Ein anzustrebender Imagegewinn für das Haus als Ganzes lässt sich natürlich kaum quantifizieren. Dennoch ist es für uns eine wichtige Motivation. Die ersten vier Clips haben sich bisher jeweils durchschnittlich hundert Plattform-Besucher angesehen. Ob auch nur einer von ihnen im Stadtmuseum Cottbus als zahlender Besucher war oder sein wird, wissen wir nicht. Jedoch können wir davon ausgehen, dass sich diese Personen ein paar Minuten mit der Geschichte der Stadt Cottbus, dem Stadtmuseum und der musealen Arbeit im allgemeinen auseinandergesetzt hat. Das ist – wie wir finden – durchaus ein Erfolg.&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt »montags im museum« probieren wir schlichtweg für uns etwas Neues aus. Natürlich ist es nur einer von mehreren Kanälen im Medienpool, der bespielt werden kann und dann auch muss, denn das Publikum »will bei Laune gehalten werden«. Jedes Museum muss für sich festlegen, welche Kanäle es bedienen kann und welche nicht. Nur wenige Museen im Land Brandenburg haben eine eigene Abteilung Öffentlichkeitsarbeit – wir beispielsweise haben keine. Doch mit dem Credo »Wenn es nicht klappt, dann lassen wir es wieder!« hatten wir uns vor circa drei Monaten für den Start des eigenen Youtube-Kanals mit selbstproduzierten Vlog-Clips entschieden und haben dafür durchweg positives Feedback bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;so-bleibt-uns-zum-schluss-nur-noch-zu-sagen-klappe-action-wir-bleiben-dran&quot;&gt;So bleibt uns zum Schluss nur noch zu sagen: »Klappe &amp;amp; Action!« Wir bleiben dran.&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.youtube.com/channel/UCT0MbQcrdfgf1D4Es55xNRg&quot;&gt;Hier geht es zum Vlog.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2019/03/27/montags-im-museum-der-video-blog-des-stadtmuseums-cottbus/Bild1.JPG</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Museum digital: Hochauflösend statt Karteikasten</title>
        <published>2019-02-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-02-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/02/26/museum-digital-hochaufloesend-statt-karteikasten/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/02/26/museum-digital-hochaufloesend-statt-karteikasten/">&lt;p&gt;Auf WDR 5 Quarks ist ein spannender Beitrag über museum-digital zu hören: &lt;s&gt;Museum digital: Hochauflösend statt Karteikasten&lt;/s&gt; (&lt;em&gt;Link zur WDR-Audiothek nicht mehr verfügbar&lt;/em&gt;). Es geht um die Chancen und Herausforderungen der digitalen Inventarisierung und der Präsentation der Digitalisate im Internet. Mit dabei ist auch das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=10&amp;amp;cachesLoaded=true&quot;&gt;Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte&lt;/a&gt;. Im Interview berichten die Kolleginnen und Kollegen aus Potsdam von ihrer “digitalen Arbeit” mit den Beständen. Absolut hörenswert!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Brandenburger Fotografinnen und Fotografen</title>
        <published>2019-01-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2019-01-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2019/01/26/brandenburger-fotografinnen-und-fotografen/">&lt;p&gt;Es gibt ein neues Themenportal bei museum-digital: &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Zum Thema: Brandenburger Fotografinnen und Fotografen&quot; href=&quot;https://short.museum-digital.de/Brandenburger_Fotogeschichte&quot;&gt;Brandenburger Fotografinnen und Fotografen&lt;/a&gt;. Das Themenportal greift verschiedene Aspekte der Geschichte der Fotografie in Brandenburg auf und illustriert diese anhand von Fotografien aus mehreren brandenburger Museen. Das Themenportal ist Ergebnis eines unter Federführung des Museumsverbandes Brandenburg e.V. durchgeführten und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg geförderten Projektes. Es ist auf Zuwachs ausgelegt, denn diese Geschichte hat sehr viele Facetten.&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2019/01/26/brandenburger-fotografinnen-und-fotografen/02135155468.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>AG Brandenburgische Museen digital</title>
        <published>2018-12-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2018-12-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Arne Lindemann</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2018/12/17/ag-brandenburgische-museen-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2018/12/17/ag-brandenburgische-museen-digital/">&lt;p&gt;Was bedeutet Digitalisierung für das Tagesgeschäft eines Museums? Wie kann eine digitale Strategie aussehen? Welche Maßnahmen sind sinnvoll, was ist „Hype“? Wie können Museen in diesem Bereich zusammenarbeiten und sich gegenseitig stärken? Um den Austausch der brandenburgischen Museen zu diesen und andere Fragen rund um die Digitalisierung zu intensivieren, initiiert der Museumsverband des Landes Brandenburg e.V eine “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;AG Brandenburgische Museen digital&lt;/a&gt;”. Geplant ist, dass sich die AG zweimal im Jahr trifft. Ein stetiger Informationsaustausch wird über einen E-Mailverteiler und den Blog von museum-digital etabliert. Zur Teilnahme eingeladen sind alle brandenburgischen Museen, die sich bereits aktiv mit der Digitalisierung in der Museumsarbeit beschäftigen oder aber auch diesen Bereich zukünftig angehen bzw. stärker ausbauen wollen. Das Auftakttreffen der AG findet am 14. Februar 2019 in Berlin statt. Mehr Informationen finden Sie unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe “Brandenburgische Museen digital” und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&quot;&gt;www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Neues Thema bei museum-digital: Brandenburgisches Glas</title>
        <published>2018-12-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2018-12-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2018/12/17/neues-thema-bei-museum-digital-brandenburgisches-glas/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2018/12/17/neues-thema-bei-museum-digital-brandenburgisches-glas/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2018/12/17/neues-thema-bei-museum-digital-brandenburgisches-glas/">&lt;p&gt;Es gibt ein neues Thema bei museum-digital. Unter Federführung von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=67&quot;&gt;Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG)&lt;/a&gt; und &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=10&quot;&gt;Potsdam-Museum&lt;/a&gt; wurde in den letzten Wochen das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?tid=690&quot;&gt;Thema “Brandenburgisches Glas”&lt;/a&gt; erstellt. Die hier gezeigten Objekte kommen aus verschiedenen Museen aus mehreren Instanzen von museum-digital.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2018/12/17/neues-thema-bei-museum-digital-brandenburgisches-glas/./Friedrich-Pokal_400.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auszug aus der Pressemitteilung der SPSG vom 17.12.2018:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;“&lt;strong&gt;Worum geht es?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Seit Gründung der ersten Glashütte in Brandenburg im Jahre 1575 haben die brandenburgischen Kurfürsten und die ersten preußischen Könige die Glasherstellung und die Glasveredelung im Lande gefördert. Als der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm (1620-1688) im Jahr 1678 Johann Kunckel (1630-1703) nach Potsdam berief, leitete er damit eine nachhaltig wirkende Blütezeit der lokalen Glasproduktion ein. Das dem kostbaren Bergkristall in Klarheit und Härte annähernd ebenbürtige Kunkelsche Kristallglas ermöglichte in seiner Materialbeschaffenheit einen ausdrucksvollen Hoch- und Tiefschnitt. Dickwandige Becher und Pokale mit kräftigen Balustern, Spitzblatt- und Kugelfriesen, meisterhaft veredelt mit Wappen, Bildnissen, Devisen oder mythologischen Themen, wurden typisch für die Potsdamer Glashütte. Mit der Neuerfindung des Goldrubinglases war Potsdam um ein Alleinstellungsmerkmal reicher. Noch bis ins späte 18. Jahrhundert produzierte die 1736 nach Zechlin verlegte Hütte prunkvolles Hohlglas in hoher Qualität. Neben den Luxusprodukten der Hofglashütten entstand auch einfaches Gebrauchs- und Verpackungsglas in großem Umfang in brandenburgischen Manufakturen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ziel des Forschungsprojektes&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Brandenburgische Gläser gelangten im Laufe der Jahrhunderte in zahlreiche öffentliche und private Sammlungen. Die meisten von ihnen sind derzeit nur eingeschränkt oder gar nicht zugänglich. Ziel des Forschungsprojektes ist es, alle bekannten und unbekannten Produkte brandenburgischer Glashütten bis zum 18. Jahrhundert zu klassifizieren und digital an einem Ort sichtbar zu machen. Dieser Ort ist das Themenportal „Brandenburgisches Glas“ auf der Plattform „museum digital“, das nun mit zunächst ca. 220 Objekten online gegangen ist (https://direct.museum-digital.de/Brandenburgisches_Glas). Im Portal werden die wenigen Kenntnisse über das international namhafte Kulturerbe brandenburgisches Glas gesammelt und erweitert. Zudem werden einfache Gebrauchsgläser, Flaschen und Bodenfunde eingepflegt. Die Bestandsaufnahme über viele Sammlungen hinweg ermöglicht es, zeitgenössische Sortimente, prägnante Stilarten und individuelle Handschriften der Manufakturen und Meister zu dokumentieren. Alle Objektinformationen werden von der renommierten Glasexpertin Verena Wasmuth geprüft, gegebenenfalls korrigiert oder erweitert und erst dann in Absprache mit dem jeweiligen Eigentümer online gestellt. Jedes Glas erhält einen ausführlichen beschreibenden Text, der es klassifiziert und kontextualisiert. Da ein Großteil der Gläser bisher unpubliziert ist, erhält die Forschung starke neue Impulse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Namhafte Partner&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Vielzahl der namhaften Partner spiegelt das enorme Interesse an diesem Projekt. Dank gilt den Partnern der Pilotphase, dem Glasmuseum Hentrich in Düsseldorf, der Stiftung Stadtmuseum Berlin sowie dem Kunstmuseum Moritzburg in Halle (Saale). Alle drei Häuser übermittelten unkompliziert und bereitwillig Texte, Daten und fotografische Aufnahmen. Dank ihrer Initiative können der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit mehr als 200, zum größten Teil unpublizierte Gläser dauerhaft zur Verfügung gestellt werden. Für die Beratung im Vorfeld danken wir der Zeitschrift „der glasfreund“ und Privatsammlern.“&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Neu bei museum-digital: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten</title>
        <published>2017-12-09T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2017-12-09T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/09/neu-bei-museum-digital-stiftung-preussische-schloesser-und-gaerten/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2017/12/09/neu-bei-museum-digital-stiftung-preussische-schloesser-und-gaerten/">&lt;p&gt;Neu bei &lt;a href=&quot;museum-digital:brandenburg&quot;&gt;museum-digital:brandenburg&lt;/a&gt; ist die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/object/7360&quot;&gt;Stiftung Preußische Schlösser&lt;/a&gt; und Gärten, die zunächst mit etwas mehr als 100 Objekten aus dreien ihrer Sammlungen vertreten ist (Varia, Beleuchtungskörper und Gemäldesammlung). Es sollen bald mehr werden … Herzlich willkommen.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>&quot;Handwerk in Brandenburg&quot; - Neues Thema bei museum-digital</title>
        <published>2016-12-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-12-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2016/12/12/handwerk-in-brandenburg-neues-thema-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/12/12/handwerk-in-brandenburg-neues-thema-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Fünfzehn Museen aus Brandenburg haben in Zusammenarbeit mit dem Museumsverband des Landes ein &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=567&amp;amp;tid=567&quot;&gt;kleines Themenportal&lt;/a&gt; bei museum-digital erstellt. Thema ist die Geschichte des Handwerks in Brandenburg. Es ist eine sehr facettenreiche Sammlung von Aspekten dessen, was Handwerk ausmacht geworden: Von einzelnen Produkten über Produktionsmethoden und Werkzeuge zu Selbstverständnis, Zunftwesen und Rolle in der Gesellschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Thema ist offen angelegt, es wird nach und nach erweitert. Dies ist das erste Themenportal, das mit der kürzlich überarbeiteten Themen-Software von museum-digital erstellt wurde. Weitere Themen werden folgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Präsentation finden Sie&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=567&amp;amp;tid=567&quot;&gt; hier&lt;/a&gt; (als Einzelpräsentation) oder &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/567/567&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; (eingebunden in die deutschlandweite Version von museum-digital) oder &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/567/567&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; (eingebunden in museum-digital:brandenburg).&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>&quot;Brandenburg im Bild&quot; - Neues Themenportal bei museum-digital</title>
        <published>2016-01-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-01-22T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2016/01/22/brandenburg-im-bild-neues-themenportal-bei-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2016/01/22/brandenburg-im-bild-neues-themenportal-bei-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/01/22/brandenburg-im-bild-neues-themenportal-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Unter dem Titel “Brandenburg im Bild - Historische Stadtansichten aus dem Land Brandenburg” wurde jetzt ein kleines Themenportal bei museum-digital erstellt. Die digitalisierten Ansichten stammen aus dem Potsdam-Museum, dem Stadtmuseum Brandenburg a.d. Havel und dem Museum Eberswalde. In der Einleitung heißt es: “Ziel des Themenportals ist es, umfangreiche Vedutensammlungen im Land Brandenburg öffentlich zugänglich zu machen, das Interesse an ihnen zu wecken bzw. das nachweislich vorhandene Engagement zu stärken.” Das Themenportal erreichen sie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/497/497&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; oder &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/497/497&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2016/01/22/brandenburg-im-bild-neues-themenportal-bei-museum-digital/bib.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Potsdam-Museum bindet seine Objekte aus museum-digital in eigene Seite ein</title>
        <published>2015-12-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-12-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/12/10/potsdam-museum-bindet-seine-objekte-aus-museum-digital-in-eigene-seite-ein/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2015/12/10/potsdam-museum-bindet-seine-objekte-aus-museum-digital-in-eigene-seite-ein/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/12/10/potsdam-museum-bindet-seine-objekte-aus-museum-digital-in-eigene-seite-ein/">&lt;p&gt;Ein weiteres Museum läßt jetzt die eigenen Objekte aus museum-digital in seine Internetseite einfließen: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.potsdam-museum.de/digitaler-katalog&quot;&gt;Das Potsdam-Museum - Forum für Kunst und Geschichte&lt;/a&gt;. Die sehr leicht zu bewerkstelligende Einbindung geschieht ähnlich wie beim &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.landesmuseum-stuttgart.de/sammlungen/digitaler-katalog/&quot;&gt;Landesmuseum-Württemberg&lt;/a&gt; über eine “Bilderwand” als Startseite. Von hier sind die Objekte des Museums erreichbar. Oberhalb der “Bilderwand” finden sich ein Schalter zur Sammlungsübersicht und ein Suchschlitz als weitere Einstiege.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2015/12/10/potsdam-museum-bindet-seine-objekte-aus-museum-digital-in-eigene-seite-ein/potsdammuseum.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Thema: Populare Schriftzeugnisse aus Brandenburg</title>
        <published>2015-04-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-04-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/04/20/thema-populare-schriftzeugnisse-aus-brandenburg/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2015/04/20/thema-populare-schriftzeugnisse-aus-brandenburg/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/04/20/thema-populare-schriftzeugnisse-aus-brandenburg/">&lt;p&gt;Bei museum-digital wurde ein neues “Thema” erstellt: “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/488/488&quot;&gt;Populare Schriftzeugnisse aus Brandenburg&lt;/a&gt;”. Es handelt sich dabei um Dokumente oft privater oder persönlicher Art, die nichtsdestotrotz (oder gerade deshalb, weil sie persönlich sind?) tiefere Einblicke in vergangene Zeiten gestatten. Zu den Objekten, die mit dem neuen Thema zugänglich werden, gehören zum Beispiel ein &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/object/3302&quot;&gt;Kochbuch aus der Mitte des 18. Jahrhunderts&lt;/a&gt;, das Tagebuch eines Einwohners aus Havelberg, der die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/39984&quot;&gt;Geschehnisse im örtlichen Kriegsgefangenenlager&lt;/a&gt; im ersten Weltkrieg schildert oder das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/object/3167&quot;&gt;Wanderbuch eines Tuchmachergesellen&lt;/a&gt; aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Amateurfilme aus DDR-Zeiten bei museum-digital:brandenburg</title>
        <published>2015-03-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-03-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/15/amateurfilme-aus-ddr-zeiten-bei-museum-digitalbrandenburg/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/15/amateurfilme-aus-ddr-zeiten-bei-museum-digitalbrandenburg/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/15/amateurfilme-aus-ddr-zeiten-bei-museum-digitalbrandenburg/">&lt;p&gt;Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/institution/226&quot;&gt;Filmmuseum Potsdam&lt;/a&gt; hat jetzt eine kleine Reihe von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.de/nat/index.php?t=listen&amp;amp;type=4&amp;amp;instnr=226&amp;amp;&amp;amp;gesusa=2092&quot;&gt;Amateurfilmen aus DDR-Zeiten&lt;/a&gt; bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:brandenburg&lt;/a&gt; veröffentlicht. Die meisten der Filme stammen vom Amateurfilmzirkel Perleberg. Ein ganz eigener Blick auf diesen Teil deutscher Geschichte.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/15/amateurfilme-aus-ddr-zeiten-bei-museum-digitalbrandenburg/nordtrasse.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Auftakt-Workshop zu neuem Digtialisierungsprojekt in Brandenburg</title>
        <published>2013-09-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-09-03T00:00:00+00:00</updated>


        
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          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/09/03/auftakt-workshop-zu-neuem-digtialisierungsprojekt-in-brandenburg/">&lt;p&gt;Gestern startet der Museumsverband Brandenburg ein neues Digitalisierunsprojekt mit einem museum-digital-Workshop an der BTU-Cottbus. Ziel des Projekts ist es, ein Online-Themenportal „Brandenburg-Sachsen“ zu initiieren, das 2014 mit der Eröffnung der ersten brandenburgischen Landesausstellung in Doberlug “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://gesellschaft-kultur-geschichte.de/haus-der-brandenburgisch-preussischen-geschichte/&quot;&gt;Preussen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft&lt;/a&gt;” online gehen soll. Museen, vor allem in Südbrandenburg, präsentieren in diesem Themenportal Objekte, die Geschichten zu den Beziehungen zwischen beiden Ländern erzählen. An dem Workshop nahmen Mitarbeiter aus sechs südbrandenburgischen Museen teil: das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/institution/276&quot;&gt;Stadtmuseum Cottbus&lt;/a&gt;, die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/institution/274&quot;&gt;Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz&lt;/a&gt;, das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/24&quot;&gt;Kreismuseum Bad Liebenwerda&lt;/a&gt;, das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/20&quot;&gt;Eisenhütten- und Fischereimuseum Peitz&lt;/a&gt;, das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/26&quot;&gt;Technische Denkmal Brikettfabrik “Louise”&lt;/a&gt; und das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/19&quot;&gt;Niederlausitz-Museum Luckau&lt;/a&gt;. Der Kreis, der am Projekt teilnehmenden Museen, wird in den nächsten Wochen weiter wachsen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Workshop in Cottbus begann mit einer Einführung in die Objektfotografie. Erste publikationsreife Digitalbilder der mitgebrachten Objekte entstanden. Danach vertieften sich die Teilnehmer unter Anleitung von Stefan Rohde-Enslin in die Eingabemasken von museum-digital. Erste Sammlungen wurden angelegt und es sind auch schon die ersten Objekteinträge zu verzeichnen. Bis zur Eröffnung der Landesausstellung ist noch viel zu tun. In den nächsten Wochen soll die Struktur des Themenportals entstehen. An den teilnehmenden Museen müssen Objekte ausgewählt, fotografiert und beschrieben werden. Wir sind uns sicher, dass das fertige Themenportal, mit seinem Blick auf die Sammlungen und Objekte aus den Museen der Region, die erste brandenburgische Landesausstellung bereichern wird. Wir werden an dieser Stelle fortlaufend über das Projekt berichten.&lt;/p&gt;
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        <title>Einführungsveranstaltung zum Eingabe-/Bearbeitungswerkzeug von museum-digital in Oranienburg</title>
        <published>2012-09-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-09-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/09/13/einfuehrungsveranstaltung-zum-eingabe-bearbeitungswerkzeug-von-museum-digital-in-oranienburg/">&lt;p&gt;Am 10.09. fand in Oranienburg, organisiert vom Museumsverband Brandenburg, eine Einführung in das Eingabe- und Bearbeitungswerkzeug von museum-digital statt. Vertreter von 17 Museen waren anwesend. Bisher waren die meisten der bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:brandenburg&lt;/a&gt; sichtbaren Objektinformationen aus den Datenbanken der Museen importiert und von einem Redakteur leicht überarbeitet worden. Nach der Einführung in das Bearbeitungswerkzeug können die Museen selbst neue Objekte hinzufügen und vorhandene Informationen ergänzen. Die bisher gewonnenen Erfahrungen führten allen Teilnehmern deutlich vor Augen, dass das Inventarisieren im Museum etwas grundlegend anderes ist als das Veröffentlichen von Objektinformationen.&lt;/p&gt;
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        <title>Neu bei museum-digital: Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte</title>
        <published>2012-07-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-07-26T00:00:00+00:00</updated>


        
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          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/26/neu-bei-museum-digital-potsdam-museum-forum-fuer-kunst-und-geschichte/">&lt;p&gt;Auch das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/10&quot;&gt;Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte&lt;/a&gt; ist jetzt bei museum-digital:brandenburg vertreten. Zunächst werden 33 Objekte aus zwei Sammlungen präsentiert, der “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/collection/22&quot;&gt;Fotosammlung Schramm&lt;/a&gt;” und der “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/collection/21&quot;&gt;Galerie Sozialistische Kunst&lt;/a&gt;”.&lt;/p&gt;
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        <title>Neu bei museum-digital: Museum Eberswalde</title>
        <published>2012-07-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-07-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/19/neu-bei-museum-digital-museum-eberswalde/">&lt;p&gt;Seit heute ist auch das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/11&quot;&gt;Museum Eberswalde bei museum-digital:brandenburg&lt;/a&gt; vertreten. Zunächst werden Objekte aus der Sammlung “Goldschatz von Eberswalde” präsentiert. Dieser 1913 geborgene bronzezeitliche Schatz ist im Museum leider nur als Kopie vorhanden. Das originale Gold befindet sich als Kriegsbeute im Puschkin Museum.&lt;/p&gt;
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        <title>Neu bei museum-digital: Binnenschifffahrsmuseum Oderberg</title>
        <published>2012-07-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-07-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/11/neu-bei-museum-digital-binnenschifffahrsmuseum-oderberg/">&lt;p&gt;Neu hinzugekommen zu museum-digital:brandenburg - und gleich mit zwei Sammlungen präsent - ist das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/4&quot;&gt;Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg&lt;/a&gt;. Die zunächst eingestellten Objekte umfassen einerseits Konstruktionspläne für Schiffe, andererseits Ortsansichten von Oderberg auf Postkarten. Nachdem in den letzten Wochen das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/1&quot;&gt;Stadtmuseum Brandenburg (Havel)&lt;/a&gt; mit einer herausragenden &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/collection/6&quot;&gt;Sammlung von Blechspielzeug&lt;/a&gt; und einer &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/collection/3&quot;&gt;Sammlung von Gemälden Karl Hagemeisters&lt;/a&gt; und erst kürzlich das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/8&quot;&gt;Filmmuseum Potsdam&lt;/a&gt;, das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/3&quot;&gt;Dominikanerkloster Prenzlau&lt;/a&gt;, das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/6&quot;&gt;Museum Viadrina&lt;/a&gt; und das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institution/2&quot;&gt;Kleist-Museum&lt;/a&gt; (beide aus Frankfurt / Oder) Objekte auf diesem Weg veröffentlicht haben, nimmt &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://brandenburg.museum-digital.de/institutions&quot;&gt;museum-digital:brandenburg&lt;/a&gt; Fahrt auf.&lt;/p&gt;
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