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    <title>museum-digital:blog - Sachsen-Anhalt</title>
    <subtitle>Ein Blog über museum-digital und die breitere Digitalisierung im Museumsbereich.</subtitle>
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    <updated>2026-01-12T00:00:00+00:00</updated>
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        <title>Aktualisierung der Nutzungsbedingungen von musdb &amp; museum-digital in Deutschland</title>
        <published>2026-01-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2026-01-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2026/01/12/aktualisierung-der-nutzungsbedingungen-von-musdb-museum-digital-in-deutschland/">&lt;p&gt;Auf der letzten Usertagung des museum-digital e.V. war eine anstehende Aktualisierung der Nutzungsbedingungen von musdb und museum-digital für teilnehmende Institutionen und ihre Mitarbeitenden in Deutschland angekündigt worden. Nachdem sich diese durch die technischen Schwierigkeiten des letzten Monats verzögert haben, sollen die neuen Nutzungsbedingungen nun zum Mittwoch, den 14. Januar, eingeführt werden. Bestehende Nutzer werden sie beim Login sehen und aufgefordert, sie nach einer gründlichen Lektüre zu akzeptieren (bzw. ihr Konto zu löschen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hintergrund der geänderten Nutzungsbedingungen ist primär der Übergang der Trägerschaft der deutschen Instanzen zum &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://verein.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital Deutschland e.V&lt;/a&gt;. In diesem Rahmen haben wir mit anwaltlicher Hilfe daran gearbeitet, die Nutzungsbedingungen rechtssicherer und ausführlicher zu gestalten.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen der Aktualisierung der Nutzungsbedingungen sind ebenfalls einige technische Neuerungen hinzugekommen - es muss schließlich auch bei jedem Nutzer festgehalten werden, wer wann welchen Nutzungsbedingungen zugestimmt hat. Eine Liste der Nutzungsbedingungen, zu denen man zugestimmt hat, lässt sich nun entsprechend auf der Seite “Kontoeinstellungen” in musdb einsehen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Die aktualisierten Nutzungsbedingungen können jederzeit &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.handbook.museum-digital.info/misc/nutzungsbedingungen-musdb-deutschland.html&quot;&gt;im Handbuch&lt;/a&gt; eingesehen werden.&lt;/p&gt;
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  &lt;div class=&quot;pl-4&quot;&gt;&lt;p&gt;This content is licensed under a &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot;&gt;Creative Commons Attribution 4.0 International license&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
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        <title>Einladung zur museum-digital Usertagung 2024</title>
        <published>2024-09-09T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2024-09-09T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Joshua Ramon Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/09/09/einladung-zur-museum-digital-usertagung-2024/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2024/09/09/einladung-zur-museum-digital-usertagung-2024/">&lt;p&gt;Der museum-digital Deutschland e.V. veranstaltet am 18. Oktober 2024 zum zweiten Mal eine bundesweite museum-digital Usertagung. Sie richtet sich an alle Nutzer:innen von museum-digital. Aber auch Interessierte, die bisher noch nicht mit museum-digital arbeiten sind herzlich eingeladen. Es wird Informationen zu den Neuerungen bei museum-digital geben sowie Projektberichte von aktiven Usern. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet online statt. Im Anschluss findet die Mitgliederversammlung für die Mitglieder des Vereins statt. Die Usertagung bietet eine Plattform, bei der Museen ihre Arbeit mit museum-digital vorstellen und sich austauschen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anmeldung&lt;/strong&gt; Bitte melden Sie sich an unter: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://verein.museum-digital.de/anmeldung/&quot;&gt;https://verein.museum-digital.de/anmeldung/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;programm&quot;&gt;&lt;strong&gt;Programm&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;9.30 Begrüßung &amp;amp; Einführung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Verein museum-digital stellt sich vor&lt;/em&gt; Miriam Anders, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museumsverband-rlp.de/&quot;&gt;Museumsverband Rheinland-Pfalz&lt;/a&gt; &amp;amp; Arne Lindemann, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museen-brandenburg.de/&quot;&gt;Museumsverband Brandenburg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;9.45 Nutzungsmöglichkeiten von museum-digital&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Von Ahnenforschung bis Zeitungsartikel: Museum-digital als Ausgangspunkt für Kooperationen und Recherchen, ein Überblick&lt;/em&gt; Anne-Katrin Koch, Museumsverband Rheinland-Pfalz &amp;amp; Sarah Wassermann, Museumsverband Brandenburg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;VORLÄUFIGER TITEL: Der Einsatz von museum-digital im FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum&lt;/em&gt; Jana König &amp;amp; Teresa Schenk*,* &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.fhxb-museum.de/&quot;&gt;FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;10.30 Das neue museum-digital Frontend und Ausblick&lt;/strong&gt; &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.jrenslin.de/&quot;&gt;Joshua R. Enslin&lt;/a&gt;, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://freies-deutsches-hochstift.de/&quot;&gt;Freies Deutsches Hochstift&lt;/a&gt;, Hessen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;11.00 Pause&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;11.15 Projektvorstellungen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Neue Biographien auf dem Berlin-Brandenburgischen Künstlerlexikon&lt;/em&gt; &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.irisberndt.de/&quot;&gt;Iris Berndt&lt;/a&gt;, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.kl-bb.de/&quot;&gt;Berlin-Brandenburgisches Künstlerlexikon&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Brandenburg-sammelt: eine regionale Sammlungsseite mit Hilfe der museum-digital-Schnittstelle – die Umsetzung&lt;/em&gt; Sarah Wassermann, Museumsverband Brandenburg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;3D-Modelle als Medienobjekte in museum-digital einbinden&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Marleen Schindler, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.serbski-institut.de/&quot;&gt;Sorbisches Institut / Museum Sorbische Webstube Drebkau&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;12.00 Möglichkeiten der Datenmigration&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Voraussetzungen für den Datentransfer von Primus zu museum-digital&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Susanne Opfermann, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.landesstelle.de/&quot;&gt;Landesstelle für Museen Baden-Württemberg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;VORLÄUFIGER TITEL: museum-digital als Onlinekatalog&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Noreen Klingspor, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.landesmuseum-stuttgart.de/&quot;&gt;Landesmuseum Württemberg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Datenmigration zu museum-digital im Alliiertenmuseum. Ein Erfahrungsbericht&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Florian Pauls, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.alliiertenmuseum.de/&quot;&gt;Alliiertenmuseum Berlin&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;13.00 Verabschiedung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Treffen der AG Digitalisierung MV Sachsen-Anhalt in Wolmirstedt</title>
        <published>2018-06-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2018-06-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2018/06/02/treffen-der-ag-digitalisierung-mv-sachsen-anhalt-in-wolmirstedt/">&lt;p&gt;Am 28.05. tagte im Museum Wolmirstedt die AG Digitalisierung im Museumsverband Sachsen-Anhalt. Neben den vielen Neuerungen, die museum-digital in der letzten Zeit erfahren hat, war der Einsatz eines internen Museums-Wiki zur Erfassung und Verwaltung von Informationen zentraler Punkt der Tagesordnung.&lt;br /&gt;
Über die ganztägige Veranstaltung ist ein kleiner Artikel inder Volksstimme erschienen (&lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Artikel in der Volksstimme vom 30.05.2018&quot; href=&quot;https://www.volksstimme.de/lokal/wolmirstedt/ein-digitaler-katalog-furs-museum-1953256&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
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        <title>Landhaus-Pläne und Mann mit Hut</title>
        <published>2016-11-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-11-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/11/05/landhaus-plaene-und-mann-mit-hut/">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Werkswohnhaus der Mansfeld AG in Burgörner&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass die Pläne des ehemaligen Bergbau-Konzerns Mansfeld auch Bauten aus unserer nächsten Umgebung zeigen, haben wir geahnt. Nun haben wir tatsächlich mehrere Bauzeichnungen gefunden, die Planungen aus unserer Nachbarschaft zeigen und von denen wir Euch ein Gebäude etwas näher vorstellen wollen. Wenn wir einen Blick aus unserem Bürofenster im Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss werfen, fällt er zunächst auf den Schlosspark. Heute weitgehend verborgen hinter Bäumen, befinden sich mehrere Wohnhäuser, von denen wir jetzt wissen, dass diese in den 1920er Jahren von der Mansfeld-AG für ihre Mitarbeiter errichtet wurden. Die idyllisch gelegenen Wohnhäuser im Park wurden für leitende Beamte und Geschäftsführer des Werks erbaut. Einige Pläne zeigen ein herausstechendes Wohnbauprojekt: Es handelt sich um Bauzeichnungen für das Haus von Otto Busse. Busse war von 1910 bis 1927 Direktor des Mansfelder Kupfer- und Messingwerkes (MKM) in Hettstedt, das unweit des Schlossparks gelegen ist und das bis heute produziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2016/11/05/landhaus-plaene-und-mann-mit-hut/./20161103_145805.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Portrait des Werksdirektors Otto Busse, Abb. aus: Das Mansfeld Kupfer- und Messingwerk Hettstedt als Jubilar. Zur 25. Wiederkehr seiner Betriebseröffnung 1909-1934. Leipzig o. J. [1934]., Abb. S. 31.&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Pläne für das „Landhaus Dr. Busse“ von 1923/24 zeigen das Gebäude bis ins kleinste Detail: unter anderem sind Fensterläden, Kandelaber, auch Rankgitter und Sitzbänke dargestellt. Ebenso findet sich auf einem der Pläne eine Staffagefigur: An der Eingangstür ist ein Mann in Mantel und mit Hut dargestellt, der im Begriff ist, die Tür zu öffnen. Er stellt nicht etwa den Hausherren Busse dar, sondern die eingefügte Figur erleichtert es dem Betrachter, die Dimensionen des Hauses zu erfassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2016/11/05/landhaus-plaene-und-mann-mit-hut/./000482_Burgrner_busse_bearb_..jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;F. R. 1923, Bauplan für den Neubau eines Werkswohnhauses im Schlosspark Burgörner, Ansicht gegen Norden, Haus Direktor Busse. Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss, Inv.-Nr. 000482.&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2016/11/05/landhaus-plaene-und-mann-mit-hut/./000482_Burgrner_busse_bearb_.1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;F. R. 1923, Ausschnitt aus dem Bauplan für den Neubau eines Werkswohnhauses im Schlosspark Burgörner, Ansicht gegen Norden, Haus Direktor Busse. Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss, Inv.-Nr. 000482.&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An den Grundrissen und dem Raumprogramm lässt sich ablesen, dass es sich hier um ein Haus für ein Mitglied der gehobenen bürgerlichen Gesellschaft handelt, ein Wohngebäude, das nicht nur funktional, sondern auch repräsentativ geplant wurde: Im Erdgeschoss befinden sich die Räume des Hausherren, die zugleich für den Empfang von Gästen ausgelegt sind: Erker, Kleiderablage und große Diele mit Kamin; das Herrenzimmer, das Wohnzimmer, der Wintergarten sowie in funktionaler Reihenfolge die Küche, ein Anrichtezimmer mit Geschirr- und Wärmeschrank sowie das Esszimmer. Im Obergeschoss sind die Schlafräume, die Räume der Hausdame, ein Gästezimmer sowie die Plättstube und im Dachgeschoss – wie zu erwarten – das Zimmer des Dienstmädchens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2016/11/05/landhaus-plaene-und-mann-mit-hut/./000489_Grundriss.JPG&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;F. R. 1923, Bauplan für den Neubau eines Werkswohnhauses im Schlosspark Burgörner, Erdgeschoss-Grundriss, Haus Direktor Busse. Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss, Inv.-Nr. 000489.&quot; /&gt;Das Haus Busse ist ein für die damalige Zeit, in der sich etwa das Bauhaus in Weimar auf den Weg zur modernen Architektur macht,&lt;a name=&quot;_GoBack&quot;&gt;&lt;/a&gt; kein demonstrativ avantgardistisches Gebäude. Seine Architektursprache ist vielmehr dem konservativen Reform- oder Heimatstil zuzurechnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2016/11/05/landhaus-plaene-und-mann-mit-hut/./000483_Burgrner_busse__Sdseite_GEsamtansicht.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;F. R. 1923, Neubau eines Werkswohnhauses im Schlosspark Burgörner. Gartenansicht Südseite, Haus Direktor Busse. Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss, Inv.-Nr. 000483.&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute ist das Landhaus Busse Gästehaus der noch immer bestehenden Mansfelder Kupfer und Messing GmbH Hettstedt, kurz MKM, die auch der Markenrechtsnachfolger des 1995 aufgelösten Mansfeld-Konzerns ist, und Teil des Werksgeländes. Seit seiner Errichtung wurde das Gebäude mehrfach umgebaut und erweitert. Viele weitere Pläne von Wohnhäusern in Burgörner und Hettstedt die einst im Besitz des Mansfeld-Konzerns waren, vom Unternehmen ge- oder verkauft, erbaut oder umgebaut wurden, befinden sich im Rissarchiv des Mansfeld-Museums. Sie dokumentieren die prägende Bedeutung des Werks für die bauliche Entwicklung der Orte – auch der Wohngebiete. Anfang des kommenden Jahres werdet Ihr einige davon auf museum-digital ansehen können.&lt;/p&gt;
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        <title>Schloss Wernigerode bei museum-digital</title>
        <published>2016-10-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-10-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2016/10/15/schloss-wernigerode-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/10/15/schloss-wernigerode-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Mehr als 3000 Objekte aus dem Bestand von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/128&quot;&gt;Schloss Wernigerode&lt;/a&gt; sind jetzt über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; verfügbar. Die Objekte reichen von Gemälden über Bücher und Möbel bis zu Eisenkunstguss-Werken.&lt;/p&gt;
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        <title>Tausende große Pläne</title>
        <published>2016-09-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-09-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2016/09/02/tausende-grosse-plaene/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/09/02/tausende-grosse-plaene/">&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2016/09/02/tausende-grosse-plaene/./DSC_0284.JPG&quot; alt=&quot;Team&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;
Digitalisierungs- team: Jenny Rempel, Sabine Breer und Bärbel Haft
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;… und Karten gibt es im Mansfeld-Museum. 40.000 sind es schätzungsweise, und oft sind sie von großem Format. Es sind vor allem historische Karten, technische Pläne und Architekturzeichnungen aus dem Bestand der Mansfeld-AG, die seit 2014 digital erfasst werden. Davon ist momentan eine Auswahl von 250 Plänen auf museum-digital veröffentlicht. Nun läuft die dritte und letzte Förderperiode des Landes Sachsen-Anhalt, der Stiftung der Sparkasse Mansfeld-Südharz und der Stadt Hettstedt, die das Digitalisierungsprojekt finanziell ermöglicht haben. Erstmals gibt es ein kleines Team von Mitarbeitern, die die Projektleiterin Sabine Breer unterstützen: Bärbel Haft, Juliane Bischoff und Jenny Rempel konnten für die Arbeit im Archiv, der Erfassung der Objekte sowie für die Fotografie und die Bildbearbeitung gewonnen werden. Unser gemeinsames Ziel ist es, dieses Jahr den 1000. Plan zu digitalisieren. Wir sind zuversichtlich! Bevor die Pläne Anfang 2017 bei museum-digital hochgeladen werden, gibt es hier im Blog immer mal wieder kleine Nachrichten zu überraschenden Funden, die sich während der Digitalisierung ergeben.&lt;/p&gt;
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        <title>Neues Thema bei museum-digital</title>
        <published>2016-06-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-06-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/06/17/neues-thema-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Anlässlich seines 225. Geburtstages 2016 ehrte die Lutherstadt Eisleben ihren Ehrenbürger Carl Friedrich Ludwig Plümicke (1791 – 1866). Neben zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen wurde in der „Alten Bergschule“ im ehemaligen St. Katharinenstift eine neue Dauerausstellung eröffnet. Sie würdigt umfassend das Leben des Bergschullehrers, Stollenfaktors, Regionalhistorikers und Liedschöpfers Carl Friedrich Ludwig Plümicke, der nicht nur das duale Lehrsystem an den preußischen Bergschulen schuf, sondern durch seine Sammelleidenschaft die Grundlagen für die Bestände der Eisleber Museen und Archive legte. Sie finden sich heute z. B. in der Ausstellung in Luthers Geburtshaus „Von daher bin ich - Martin Luther in Eisleben“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Begleitmaterial dazu wurde jetzt bei museum-digital: sachsen-anhalt ein Themenportal „Carl Friedrich Ludwig Plümicke (1791 – 1866)“ und im Kontext dazu weitere Objekte präsentiert, um die vielfältigen Verknüpfungen auch des Mansfelder Bergbaus zu belegen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/536/536&quot;&gt;(hier)&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <title>Neu bei museum-digital: 200 Werke von Hans Rothe aus dem Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg</title>
        <published>2016-04-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2016-04-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2016/04/30/neu-bei-museum-digital-200-werke-von-hans-rothe-aus-dem-kulturhistorischen-museum-schloss-merseburg/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2016/04/30/neu-bei-museum-digital-200-werke-von-hans-rothe-aus-dem-kulturhistorischen-museum-schloss-merseburg/">&lt;p&gt;Das Kulturhistorische Museum Schloss Merseburg hat jetzt bei museum-digital mehr als 200 Grafiken und Gemälde des Künstlers Hans Rothe veröffentlicht. Hans Rothe, Jahrgang 1929, ist Maler, Grafiker, Keramiker und Restaurator mit solider Ausbildung an der Kunsthochschule Giebichenstein. Mehr über Hans Rothe findet sich &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.mz-web.de/merseburg/kuenstler-hans-rothe-aus-burgliebenau-sinnliches-in-kraeftigen-farben-3327822&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Zu den Grafiken und Gemälden gelangen Sie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/objects?persinst_id=5139&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
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        <title>Heimat im Krieg 1914-1918 : Spurensuche in Sachsen-Anhalt</title>
        <published>2015-12-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-12-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/12/01/heimat-im-krieg-1914-1918-spurensuche-in-sachsen-anhalt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/12/01/heimat-im-krieg-1914-1918-spurensuche-in-sachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Museen in Sachsen-Anhalt haben eine Wanderausstellung konzipiert, die in vielen Städten des Bundeslandes zu sehen war und sein wird. Als Begleitmaterial hierzu wurde jetzt ein “Thema” mit dem Titel der Ausstellung: “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/87/87&quot;&gt;Heimat im Krieg&lt;/a&gt;” bei museum-digital eingerichtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Vorwort heißt es, dass zum Thema “Erster Weltkrieg” zwar viel publiziert worden sei … “Auffällig ist jedoch, dass kaum regionale Aspekte für die damalige preußische Provinz und das Herzogtum Anhalt untersucht und betrachtet werden. Dem Bemühen, dieses Defizit auszugleichen, entsprang die Idee, eine Wanderausstellung in Sachsen-Anhalt zum Thema „Heimat im Krieg 1914 - 1918“ vorzubereiten. Dem Projekt schlossen sich nicht nur zahlreiche Museen in unserem Bundesland an, auch das Institut für Geschichte der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg konnte als Partner gewonnen werden und Studierende begaben sich auf Spurensuche.”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bei museum-digital jetzt verfügbare Thema wird sich an die Wanderausstellung anlehnen, darüber hinaus aber weitere Objekte zum Kontext präsentieren.&lt;/p&gt;
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        <title>Höchste Zeit!</title>
        <published>2015-11-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-11-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/11/19/hoechste-zeit/">&lt;p&gt;Bereits seit Sommer 2014 werden im Hettstedter Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss wertvolle Pläne und Karten – das so genannte Rissarchiv – digitalisiert. Es ist also höchste Zeit, um auch hier bei museum-digital vom Digitalisierungsprojekt zu berichten!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im bisher größtenteils ungesichteten Bestand von 45.000 Rissen werden immer wieder überraschende Funde gemacht. Hier im Blog bietet sich die Möglichkeit, schon vor der Veröffentlichung auf museum-digital von den großen und kleinen Fundstücken zu berichten.&lt;/p&gt;
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        <title>Wiederentdeckt!</title>
        <published>2015-11-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-11-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/11/19/wiederentdeckt/">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zeichnungen aus der Bergschule Eisleben zeugen von den Umbrüchen im Zeitalter der beginnenden Industrialisierung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier im Hettstedter Mansfeld-Museum digitalisieren wir gerade unseren Bestand an Bergbauplänen, die im bergmännischen Sprachgebrauch auch Risse geannt werden. Immer wieder gibt es überraschende Funde während unseres Digitalisierungsprojektes. Das kommt daher, dass ein Großteil des Rissarchivs bisher nicht erfasst und auch nicht gesichtet wurde. Das Projekt trägt also gleichzeitig zur Erschließung eines Sammlungsbestandes bei, und dank museum-digital können unsere jüngsten Funde auch zeitnah der Öffentlichkeit vorgestellt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Rissarchiv selbst zeugt von den baulichen Aufgaben des auch überregional bedeutenden Montanbetriebes Mansfeld über und unter Tage. Es bildet zugleich die technischen Leistungen der Ingenieure ab: Viele der Pläne zeigen die hochinnovative Technik, die im Bergbau früh eingesetzt wurde, wie zum Beispiel Dampfmaschinen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonders augenfällig wird dies bei den gerade wiederentdeckten Bergschüler-Zeichnungen. Die 1798 gegründete Bergschule Eisleben gehört zu den ältesten Ausbildungsstätten für den Bergbau weltweit. Dort wurden vor allem ausgewählte und verdiente Bergleute des Mansfeldkonzerns für höhere Dienste unter anderem in den Fächern Mathematik, Markscheiden und Zeichnen ausgebildet. Ein Teil dieser Zeichnungen, die die Bergleute in ihrem Unterricht anfertigten, hat sich im Mansfeld-Museum erhalten. Die farbigen Zeichnungen – auf denen sich hin und wieder Anmerkungen der Lehrer finden – bilden beispielsweise Pferdegöpel bis hin zu Dampf- und Bohrmaschinen ab und spiegeln gleichzeitig wieder, wie groß die technischen Umbrüche in der Zeit der beginnenden Industrialisierung waren. Sie sind damit nicht nur Teil der Wirtschaftsgeschichte der Region, sondern darüber hinaus ein beutendes Zeugnis der Industriekultur überhaupt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die äußerst sehenswerten Zeichnungen der Eislebener Bergschüler werden in Kürze auf museum-digital eingestellt. Als kleinen Vorgeschmack gibt es aber hier schon mal einige Bilder zu sehen! Es handelt sich um Details von einer Eisen-Bohrmaschine, einer Pumpe und einer Fördermaschine.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2015/11/19/wiederentdeckt/./plan3.jpg&quot; alt=&quot;Plan&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2015/11/19/wiederentdeckt/./plan1.jpg&quot; alt=&quot;Plan&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2015/11/19/wiederentdeckt/./Bergbauplan3_DSC_0172.JPG&quot; alt=&quot;Plan&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2015/11/19/wiederentdeckt/Bergbauplan3_DSC_0172.JPG</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>3000 Objekte aus Weißenfels</title>
        <published>2015-10-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-10-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/10/19/3000-objekte-aus-weissenfels/">&lt;p&gt;Das Museum in Weißenfels (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/79&quot;&gt;Schloss Neu-Augustusburg&lt;/a&gt;) hat sein 3.000stes Objekt online gestellt. Es handelt sich um einen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/object/85196&quot;&gt;Herren-Mokassin “Olympia”&lt;/a&gt;, hergestellt vom VEB Banner des Friedens im Jahre 1965. Weißenfels war ein Zentrum der Schuhproduktion in der DDR.&lt;/p&gt;
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        <title>25.000 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2015-09-09T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-09-09T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/09/09/25-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/09/09/25-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Manche Dinge geschehen einfach zu schnell … Mehrere Museen haben bei museum-digital:sachsen-anhalt parallel Objekte freigeschaltet und plötzlich waren es mehr als 25.000! Schwer zu sagen, welches das 25.000ste Objekt war und aus welchem Museum es kam. Es war ein langer Weg bis hierher und natürlich sind dies nur die ersten 25.000 Objekte aus Museen in Sachsen-Anhalt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für museum-digital ist so eine runde Zahl selbstverständlich ein Grund zu feiern - auch wenn die Zahl veröffentlichter Objekte nur ein eher unwichtiger Indikator für den Erfolg ist. Wichtiger ist es, dass die Objekte in einer Weise aufbereitet und veröffentlicht wurden, die sie im Netz leicht findbar macht und den Suchenden Antworten und den Hinweis auf die Museen gibt. Objekte auf diese Weise zu veröffentlichen braucht seine Zeit.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Sach- und Erfolgsbericht für 2014</title>
        <published>2015-04-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-04-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/04/10/edim-sach-und-erfolgsbericht-fuer-2014/">&lt;p&gt;Für alle Interessierten &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2015/04/10/edim-sach-und-erfolgsbericht-fuer-2014/./Sachbericht-EDiM-Maerz2015.pdf&quot;&gt;hier der Sach-, Erfolgs- und Abschlussbericht für das Jahr 2014.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Rückblick auf drei Jahre Digitalisierung im Kunstmuseum Moritzburg</title>
        <published>2015-03-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-03-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/12/edim-rueckblick-auf-drei-jahre-digitalisierung-im-kunstmuseum-moritzburg/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/12/edim-rueckblick-auf-drei-jahre-digitalisierung-im-kunstmuseum-moritzburg/">&lt;p&gt;Anlässlich eines Fragebogens, den das Kultusministerium von Sachsen-Anhalt 2014 an Museen des Landes ausgegeben hat, um den Stand der Digitalisierung zu ermitteln, haben wir uns einmal systematisch Gedanken gemacht, was eigentlich tatsächlich zu einer erfolgreichen Digitalisierung im Museum dazugehört. Dieser Blog ist gemeint als kleine Zusammenfassung und als Rückblick auf den zurückgelegten Weg. Sicherlich ist er geprägt von der Art des Museums: Das Kunstmuseum Moritzburg in Halle (Saale) ist ein Haus mit einem Schwerpunkt auf der Kunst des 19. bis 20. Jahrhunderts, mit sechs großen Sammlungsbereichen: Gemälde, Grafik, Plastik, Kunsthandwerk &amp;amp; Design, Photographie sowie das sachsen-anhaltinische Landesmünzkabinett (Münzen. Medaillen, Papiergeld).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben einer gewissen technischen Grundausstattung wie Kameras, Stativen, Scannern, Datenbanken und Ähnlichem benötigt man Personal mit zum Teil umfangreiche Kenntnissen aus recht unterschiedlichen Bereichen. Soweit ich weiß kann man diesen Bereich nicht studieren, sondern muss ihn sich derzeit noch selbst erarbeiten (auch wenn das Studium der Museologie sicherlich in diese Richtung geht, aber aus unserer Sicht nicht alles umfasst). Für gewöhnlich erarbeitet sich ein Wissenschaftler neue Wissensbereiche, ob es sich dabei um wissenschaftliche Themen handelt oder darum, wie ich eine professionelle Foto-Reproanlage benutze und diese bis hin zu den verwendeten Dateiformaten und Langzeitarchivierungsstrategien und einer Sicherung und Nachhaltigkeit des Arbeitsergebnisses durchdenke. Ein Wissenschaftler kennt sich darüber hinaus mit den wissenschaftlichen Informationen in der Datenbank aus. Zusätzlich braucht man jemanden, der sich in der professionellen Verwaltung und Verzeichnung einer Sammlung auskennt: Arbeitsabläufe, konservatorische Rahmenbedingungen, Lagerung, Sicherheit etc. bilden sich auch in der Datenbank ab. Für das Grundverständnis einer Datenbank und deren Bedürfnisse braucht es das technische Wissen bzw. ein entsprechendes Verständnis. Für die Erstellung von guten Abbildungen benötigt man Wissen über die konservatorischen Rahmenbedingungen für das fotografierte bzw. reproduzierte Material, damit es bei dieser Gelegenheit nicht beschädigt wird. Außerdem muss man die Digitalfotografie (immerhin ein voller Ausbildungsberuf bzw. ein Studium) und bei dieser insbesondere die Farbtreue (Colormanagement) beherrschen - eine Grundbedingung in einem Kunstmuseum. Dazu kommt die Kenntnis dessen, was mit der Onlinepublikation der Daten im Internet verbunden ist:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die Referenzierung auf Normdaten und anderen Internetquellen, die in der Ausgangsdatenbank mitgedacht werden sollten (GND, VIAF, Wikipedia, spezielle oder allgemeine Thesauri zu unterschiedlichen Themen: ULAN, Geonames, TGN, AAT u. a.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kenntnis und Beherrschen von LIDO, das ebenfalls günstigstenfalls in der hauseigenen Datenbank mitgedacht und einbezogen sein sollte&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eingehende Kenntnisse der rechtlichen Rahmenbedingungen sowohl intern als auch für die Onlinepublikation, insbesondere des Urheberrechts.
Grundbedingung und Basis einer effektiven Digitalisierung ist eine gut funktionierende und zu den Anforderungen der Digitalisierung passende IT-Struktur und IT-Betreuung im eigenen Haus.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Eine Datenbank ist etwas grundsätzlich anderes als eine Karteikarte, sie kann viel mehr, eröffnet eine neue Welt von Möglichkeiten. Wenn man sich eine Datenbank kauft, muss einem bewusst sein, dass man sich ein (meist) sehr leistungsfähiges Instrument anschafft, das man beherrschen muss, damit man es für sich nutzen und punktgenau einsetzen kann. Man muss es zunächst verstehen, seine Wirkungsmöglichkeiten, seine Defizite. Dann sollte man sich überlegen, wo die bisher erhobenen Informationen hinkommen sollen, damit sie später für die zu erwartenden Arbeitsabläufe an der richtigen Stelle stehen und voll nutzbar sind. Damit sind Abläufe innerhalb des Hauses im Blick, die mit den Kollegen abgesprochen und auf Tauglichkeit erprobt werden müssen. Eine Erfahrung aus anderen Häusern ist (die Moritzburg ist noch nicht so weit), dass sich sogar durch das Vorhandensein der Datenbank Arbeitsabläufe ändern, sogar effektiver und zeitsparender werden können, wenn man denn willens und in der Lage ist, diese auszuprobieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Übertragung von analog vorliegenden Informationen in die Datenbank wäre man schlecht beraten, wenn man einfach nur den bisherigen Erfassungsstand abschreibt. Es wäre ein ungewöhnlich gut geführtes Museum, dessen Erfassungsunterlagen immer auf dem neuesten, besten Stand sind und alle Angaben immer fehlerfrei sind. Die Realität dürfte in den meisten Häusern eine andere sein. Aus diesem Grund sollte man nicht nur die z. B. für die Online-Publikation zusätzlichen Informationen mit in die Datenbank aufnehmen, sondern auch die Ressourcen im Internet zur Erweiterung und Verbesserung der Informationsgrundlage zu den eigenen Werken nutzen bzw. auch - wenn nötig - die Bibliothek konsultieren. Klar: Befinden sich die analogen Erfassungsunterlagen in schlechtem Zustand und ist infolgedessen der Nachrecherchebedarf groß, können eine geringere Anzahl von Datensätzen erarbeitet werden als wenn auf guten Unterlagen aufgebaut werden kann. Gute Unterlagen können von geringer qualifiziertem Personal übertragen werden. Je mehr Informationen fehlen oder überarbeitet werden müssen, desto höher muss der Bildungsgrad des Personals sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Personal, insbesondere gutes Personal, ist sowieso Dreh- und Angelpunkt von allem: Wofür der eine zwei Monate benötigt, daran arbeitet ein anderer ein ganzes Jahr. Da die Digitalisierung eine Langzeitaufgabe ist, ist neben der ebenfalls sehr wichtigen Qualität der Arbeit auch die Arbeitsgeschwindigkeit des Personals extrem wichtig. Es lässt sich leicht ausrechnen, wohin man mit der Person, die innerhalb von zwei Monaten ein Werk bearbeiten kann, innerhalb von 10 Jahren kommt, und wohin mit der anderen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es mag einige überraschen, aber aus unserer Sicht ist der Arbeitsbereich der Digitalisierung ein neuer innerhalb des Museums, der - wenn man ihn professionell und kompetent betreibt und nicht nur Dinge irgendwo in eine Datenbank hineinschreibt, mit seiner Gemengelage aus Kompetenzen durchaus anspruchsvoll ist. In dieser Aussage liegen verschiedene Problemlagen versteckt, die die Kollegen in den Häusern sicherlich wiedererkennen werden, wenn sie hier kurz angerissen werden. Ältere Kollegen sind oft schwer für die Digitalisierung zu erwärmen. Der strukturierende Aufwand vor Beginn der eigentlichen Digitalisierung bzw. die Folgen, die die Einführung einer Datenbank hat, werden unterschätzt. Es kann kein oder zu wenig Personal eingestellt werden für diese zusätzliche Aufgabe. Das Personal hat nicht die notwendigen Kenntnisse. Es fehlt die Langfristigkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eines scheint aber sicher: Die Zukunft ist digital und deswegen ist ein Museum gut beraten, sich früher oder später auf den Weg zu machen und seine eigene Strategie dieser Gewissheit gegenüber zu entwickeln. Was auch klar ist: Es führen mehrere Wege zum Ziel und in jedem Haus gibt es unterschiedliche Bedürfnisse, Wünsche, Anforderungen. Deswegen gibt es kein für alle geltendes Rezept für die Digitalisierung und jedes Haus muss seinen Weg selbst suchen.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Datenmigration 1</title>
        <published>2015-03-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-03-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/11/edim-datenmigration-1/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/11/edim-datenmigration-1/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/11/edim-datenmigration-1/">&lt;p&gt;In fünf Abschnitten berichten wir jetzt von unseren Erfahrungen rund um die Datenmigration in der Stiftung Moritzburg - ein etwas kniffliges Thema, weil dabei nicht alles zu 100% gut gelaufen ist. Umso mehr lohnt sich ein genauer Blick auf die neuralgischen Punkte und ein Erfahrungsbericht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Bericht ist “gut abgehangen”: So können wir nicht nur mitteilen, was wir gemacht haben, sondern auch, ob es sich als hilfreich erwiesen hat. Ein weiterer Grund, warum wir nicht aus der Arbeit heraus oder direkt im Anschluss berichtet haben, ist, dass wir uns das Ergebnis zum Teil anders vorgestellt hatten und daher nicht rundum mit unserem Software-Partner zufrieden waren. Es spielte aber auch eine Rolle, dass wir unerfahren waren: Klar, wir haben uns eine Software gekauft, weil wir keine hatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ganze Prozess begann vor knapp drei Jahren mit der Auswahl und der Veranschlagung der für die Migration vorgesehenen Dateien/Datenbanken. Auswahlkkriterium Nr. 1 war inhaltlicher Gehalt und Nr. 2 die Anzahl der Datensätze in einer Datei.&lt;br /&gt;
Hat die Datei nur 4-5 Spalten, also Kategorien wie Inventarnummer, was ist es, wie heißt es, Maße und Künstler, ist das inhaltliche Gewicht vermutlich zu gering, um einen hochbezahlten Spezialisten daran zu setzen und eine Migration durchführen zu lassen. Wäre eine solche Datei allerdings viele tausend Datensätze stark, wäre dies schon wieder anders zu bewerten. Die bereits vorhandenen Informationen könnten eine Basis für eine Vertiefung sein.&lt;br /&gt;
Ein Mitarbeiter einer Software-Firma hat mir den Tipp gegeben, dass eine Datei ab 1.000 Datensätzen erst die Kosten lohnt. An diesem Rat haben wir uns orientiert. Im Nachhinein ist diese Information allerdings mit einem “aber” zu versehen, denn muss man hinterher das Migrationsergebnis noch aufwändig bereinigen, lohnt sich vermutlich eine Neueingabe bzw. das copy &amp;amp; paste-Verfahren mehr. Man muss die Kosten für die Migration gegen die Kosten für das Personal abwägen. Wir haben bei der Bereinigung unserer Datensätze tatsächlich die Erfahrung gemacht, dass eine Bereinigung fast die Zeit einer Neueingabe in Anspruch nehmen &lt;em&gt;kann&lt;/em&gt;. Dabei handelte es sich immerhin um eine “umfangreiche”, 70 Spalten starke Datei. Auf die genauen Gründe dafür komme ich anlässlich der Datenbereinigung, also einige Blogs später zurück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Stiftung Moritzburg hat insgesamt sechs Dateien migrieren lassen:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;eine Access-Datenbank zu rund 30.000 Geldscheinen (ohne Bilder)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine Access-Datenbank zu 1.665 Münzen (ohne Bilder)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine FileMaker-Datei zu 21.760 Photographien (ohne Bilder)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine Excel-Datei mit rund 4.000 Adressen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine Excel-Liste zu 1.350 Plakaten (ohne Bilder)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine Datenbank mit 14.400 Datensätzen querbeet durch alle Sammlungen und Abteilungen der Moritzburg, mit je einem JPG-Bild.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;gesamt rund 73.000&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Daten sind nicht etwa durch die Wissenschaftler der Abteilungen erstellt worden, sondern in zwei Fällen (Nr. 1 und 3) durch ehrenamtliche Spezialisten, denen hier und überhaupt für ihr Engagement nicht genug zu danken ist! Eine Datei ist durch eine museologisch ausgebildete Fach-Praktikantin erstellt worden (Nr. 5) und eine im Rahmen einer über mehrere Jahre laufenden AB-Maßnahme, während der vorhandene Erfassungen transkribiert und anlässlich von Buchprojekten entstandene Ektas von Objekten als TIFF gescannt wurden (Nr. 6).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kosten für eine Migration richten sich grundsätzlich nach der Anzahl der Spalten (nach rechts), während die Anzahl der Datensätze (nach unten) keine Rolle spielt. Unsere Dateien lagen in der Jahreswende 2011/2012 zwischen 410,- plus MWSt. (Excel-Adress- und Plakatdatei = ein halber Arbeitstag eines Software-Mitarbeiters zu 820,-) und 1.640,- plus MWSt. für die Migration der unter 6. genannten 70 Spalten umfassenden Datenbank. Es ist naheliegend, dass einfache und gängige Dateiformate wie Excel und Access weniger kosten als beispielsweise Daten, die aus einem proprietären System herausgeholt werden müssen.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Datenmigration 2</title>
        <published>2015-03-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-03-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/11/edim-datenmigration-2/">&lt;p&gt;Keine Datenmigration ist gleich und jeder Prozess und jede Institution hat andere Rahmenbedingungen. Ich kann im Folgenden nur beschreiben, wie der Ablauf bei uns war und welche Vor- oder Nachteile sich dabei ergeben haben. Insgesamt hat es sich zum Beispiel als vorteilhaft erwiesen, dass es im Interesse des Ergebnisses für diesen ganzen Prozess einen Verantwortlichen gab, der oder die alle Fäden in der Hand hält. Und dieser zukünftige Datenbankadministrator sollte die Dateien und die Inhalte genau kennen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Teil des Migrationsprozesses war eine so genannte “Detailspezifikation”, d. h. eine Besprechung der zu migrierenden Dateien mit einem Mitarbeiter der Firma Zetcom über drei Tage hier vor Ort in Halle. Datei für Datei und Spalte für Spalte ist besprochen worden, in welches Feld der neuen Datenbank die Inhalte wandern sollen. Dazu ist ein Dokument erstellt worden, das die Besprechungsergebnisse festhält: Es handelt sich um eine Excel-Liste, in der im Kern schlicht eine Spalte aus der Ausgangsdatei einer Spalte in der Zieldatenbank zugeordnet ist. Jeder, der eine Migration anstrebt, kann sich das zukünftige Ergebnis sehr gut selbst vor Augen führen, wenn er sich die Inhalte der Ausgangsspalte (vollständig bis ganz nach unten!) ansieht und in der zukünftigen vorstellt. Jegliche in der Ausgangsdatei strukturell falsch abgelegte Information wird in der Zieldankenbank in der falschen Spalte erscheinen und wird entweder vorher oder hinterher bereinigt werden müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun geht es in die Details: In unserem Fall hatten wir es mit der Firma Zetcom und ihrem Produkt “MuseumPlus” mit einem Zusatzbereich (=Ausstellungsmanagement) zu tun. Firmenpraxis ist, dass die Datenbank vor dem Ankauf nur auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers vor Ort installiert wird. Andere Software-Anbieter stellen eine kostenlos und einfach herunterzuladende Demo-Datenbank zur Verfügung, damit der Käufer Tests und alle denkbaren Arten von Eingaben bzw. Suchabfragen tätigen kann, um die Datenbank zuvor eingehend kennen zu lernen. Auf eine vorherige Installation des Programms und auf umfangreiche Tests im Vorfeld haben wir verzichtet, weil wir überraschend und vorfristig - dankenswerterweise! - bereits Ende 2010 Geld zur Verfügung gestellt bekamen, das innerhalb von 4-5 Wochen, bis Ende des Jahres, ausgegeben werden musste. Insgesamt hatten wir aber auch das Vertrauen, dass dieses Programm, das bei anderen Einrichtungen zufriedenstellend läuft und Spectrum-zertifiziert ist, alle Funktionen aufweist, die die Moritzburg braucht. Offiziell lautet die Begründung dafür, dass die Datenbank “ungern” zu Testzwecken beim Interessenten installiert wird, dass möglicherweise bei der Benutzung des Programms ein falscher Einruck von seiner Leistungsfähigkeit etc. entsteht, weil sich der User mit Datenbank nicht ausreichend auskennt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem wir den Ankauf in Eile verwaltungsmäßig über die Bühne gebracht hatten und der Installation der Datenbank bei uns freudig entgegen sahen, erhielten wir die Auskunft, dass diese erst &lt;em&gt;nach&lt;/em&gt; der Datenmigration zu uns kommen würde, weil die Migration beim Anbieter vor Ort in Berlin stattfindet. Daraufhin haben wir uns (im Januar) nach dem grundsätzlichen Ablauf der nächsten Monate erkundigt und erhielten von Zetcom einen Zeitplan, der die Monate März bis Mai 2012 von der Detailspezifikation über die Migration bis zur Schulung umfasste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erfahrungen hat gezeigt, dass wir uns diesen Zeitplan nicht hätten “diktieren” lassen dürfen. Aber wer hätte gedacht, dass das Programm nicht stabil laufen würde und auch das Migrationsergebnis Wünsche offen ließ?&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>EDiM - Datenmigration 3</title>
        <published>2015-03-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-03-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/11/edim-datenmigration-3/">&lt;p&gt;Bei dem Zusammentreffen mit den Mitarbeitern der Firma Zetcom Mitte März, mit denen die zu migrierenden Daten besprochen wurden (Detailspezifikation), stellten sich einige Dinge als nachteilig heraus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Eine der zu migrierenden Dateien lag in einem derart veralteten Zustand vor (Access 2000), dass es im Haus nur noch einen einzigen Computer gab, auf dem man die Daten aufrufen konnte. Wir haben darauf spekuliert, dass es reichen würde, wenn zum Migrationsgespräch der Leiter dieser betreffenden Sammlung, der die Inhalte der Datenbank überschauen sollte, hinzukommt und den Mitarbeitern von Zetcom die entsprechenden Auskünfte persönlich erteilt. Dies hat sich als zutreffend herausgestellt. Im Prinzip ist diese Vorgehensweise allerdings nicht zu empfehlen, denn man sollte sich jede Spalte vor der Migration genau von oben bis unten ansehen, auch wenn es sich wie in diesem Fall um 30.000 Datensätze handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Die Software, mit der wir zur Detailspezifikation die zu migrierende Datei ansehen wollten (FileMaker), war nur mit zwei Lizenzen im Haus vorhanden und nur in einer anderen Liegenschaft ca. 500m Luftlinie entfernt an zwei Computern anderer Kollegen verfügbar. Die Verantwortliche für den Migrationsprozess kannte sich nicht (wie auch kein anderer im Haus, sogar die User) mit der Benutzung, Administration und den Details dieses Programms aus. So war es schwierig bis fast unmöglich, vorher Änderungen an den Daten vorzunehmen, ohne eine gewisse Einführung in das Programm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Da das Software-Unternehmen, dass eine der zu migrierenden Datenbanken seinerzeit programmiert hat (Nr. 6), insolvent geworden ist, lag zum Zeitpunkt der Migration nur noch ein Datenbank-Dump (eine Kopie der Datenbank) bzw. ein Export in Excel vor, so dass die Datenstruktur live in der Datenbank nicht mehr nachvollzogen werden konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Projektleiterin als Verantwortliche für den Migrationsprozess war es neben diesen technischen Problemen weder auf die Schnelle noch von Wissen her möglich, die Datenqualität im Detail zu beurteilen oder sogar inhaltlich zu verbessern. Dennoch kann man auf eine “strukturelle” “technische” Richtigkeit achten: Es kam bei den Gesprächen über die Details des Migrationsprozesses heraus, dass für eine gute Qualität des Endergebnisses wichtig ist, dass entweder jede Information in einem extra-Feld vorliegt, so dass sie bequem an die richtige Stelle gelenkt werden kann, oder die Angaben mit einer maschinellen, nämlich 100%igen Präzision immer identisch eingetragen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu ein paar Beispiele: Wir hatten ein Feld mit Maßen, dass nach der Struktur der vorherigen Datenbank völlig richtig mit den Maßen von Höhe, Breite und Tiefe mit drei Werten, getrennt durch “x”, befüllt war (also z. B.: 35x34x56 oder 35cm x 34cm x 56cm). Nun sah die neue Datenbank die Trennung der drei Werte in eigene Felder für Höhe, Breite und Tiefe vor. Nur wenn in &lt;em&gt;allen&lt;/em&gt;, aber wirklich &lt;em&gt;allen&lt;/em&gt; Feldern (in diesem Fall z. B. 14.400 Mal) die Einträge immer gleich sind, einschließlich der verwendeten Leerzeichen zwischen den “x”, &lt;em&gt;können&lt;/em&gt; diese Daten maschinell getrennt werden. Sollte mal ein Tippfehler vorkommen, passiert an dieser Stelle bei der Übernahme ein Fehler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erfahrung lehrt, dass von Menschen erzeugte Daten ebenso wie solche von Museumsobjekten sich dieser 100%-Regel entziehen. So muss man neben schlichten Fehlern z. B. mit Zusätzen zu den Maßen im Sinne eines Kommentars rechnen (z. B. “mit Sockel 15 cm”) und anderen Ausnahmen, für die dann eine eigene Spalte einzurichten wäre. Kennt man die Regeln für die Übernahme genau (und von Firma zu Firma dürften dort Unterschiede sein), kann man vor der Migration seinen Datenbestand nach diesen Kriterien optimieren, ohne in die Inhalte gehen zu müssen. Inhaltliche Fehler bleiben natürlich bestehen und werden auch durch eine neue Datenbank nicht besser. Dort wirken die Fehler nur noch deplazierter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Häufig dürfte es sich bei einer Migration um ein Überspielen einer einfachen Datenstruktur in eine komplexere handeln. Es bietet sich an, &lt;em&gt;sich vor&lt;/em&gt; der Migration den Aufwand der Bereinigung &lt;em&gt;vorher&lt;/em&gt; bzw. &lt;em&gt;hinterher&lt;/em&gt; sehr klar und deutlich vor Augen zu führen. Bei uns war es leider so, dass wir zwar &lt;em&gt;vor&lt;/em&gt; der Detailspezifikation Zeit gehabt hätten, diese Bereinigungen durchzuführen, aber nicht abschätzen konnten, dass dies nötig sein würde. Und &lt;em&gt;nach&lt;/em&gt; der Detailspezifikation war der Zeitplan so eng, dass wir nur noch Details ändern konnten, bevor wir die Dateien endgültig abgeben mussten. Wären wir uns der Konsequenzen für die anschließende Bereinigung, die übrigens derzeit immer noch nicht abgeschlossen ist!, bewusst gewesen, hätten wir natürlich den Zeitplan in Frage gestellt. Es kam uns sogar so vor, als hätte uns die Firma gern vorher über den aus unserer Sicht für erfahrene Datenmigrierer absehbaren Bereinigungsaufwand aufmerksam machen können. Dieser Eindruck kam zustande, weil die Firma zur kostenmäßigen Veranschlagung der Datenmigration gesagt hatte, sie würde die Daten “analysieren”. Bei uns entstand - etwas naiv im Nachhinein - der Eindruck, als würde sich die Firma der Daten in irgendeiner Hinsicht “annehmen”, uns Unerfahrene beraten und die Daten auf der Basis ihrer umfangreichen Migrationserfahrung mit technischen Mitteln womöglich noch “verbessern”, indem die Firma Probleme erkennt und technisch löst oder uns eben auf sie hinweist. Dies war ein folgenschwerer Irrtum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber dennoch bleibt im Nachhinein der Wunsch, vorher auf den abzusehende Bereinigungsaufwand hingewiesen worden zu sein. Wir hatten zum Bereinigen mehr die Inhalte im Blick. Heute wissen wir, dass sogar eine Migration von einer hochkomplexen Software in eine andere zu z. T. erheblichem Bereinigungsaufwand führt, allein deswegen, weil beide Programme ihre Inhalte technisch oder strukturell auf eine andere Weise ablegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein anderes Beispiel veranschaulicht ein ähnliches Problem: In der FileMaker-Datei zu 21.700 Photographien hat der Eingebende über 20 Jahre für jedes Foto neu den Autor (den Fotografennamen) angelegt und hingeschrieben. In neueren Systemen wie auch im MuseumPlus ist dieses Problem heute überwiegend so gelöst, dass nur noch &lt;em&gt;einmal&lt;/em&gt; ein Künstlername geschrieben wird und dieser dann, wenn man ihn braucht, mit dem entsprechenden Objektdatensatz nur noch verknüpft wird und entsprechend tausende Male zweitverwendet werden kann. Beim Schreiben dieser Namen hat der Eingebene (natürlich!) Fehler gemacht: Mal war das Komma zwischen Namen und Vornamen ein Punkt oder ein Semikolon geworden, mal fehlten Buchstaben etc. Weil die Namensspalte vorher nicht bereinigt war, hat jede andere Schreibweise des Namens, auch wenn es sich nur um ein Komma handelte, einen neuen Künstlerdatensatz verursacht, so dass bis zu fünf Namensvarianten und damit Datensätze pro Person existierten. Bei knapp 10.000 Künstlern wächst sich die Bereinigung allein dieser Spalte zu einer Monate umfassenden Tätigkeit aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein klarer Nachteil war, dass die Datenbank hier nicht vor Ort installiert war, so dass die Möglichkeiten, sich als Laie das Migrationsergebnis Spalte für Spalte vor Augen zu führen, so gut wie unmöglich war.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>EDiM - Datenmigration 4</title>
        <published>2015-03-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-03-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/11/edim-datenmigration-4/">&lt;p&gt;Unmittelbar vor der Schulung Mitte Mai 2012 wurde die Datenbank hier vor Ort installiert, zusammen mit den hinein migrierten Daten. Es stellte sich bereits bei der Schulung heraus, dass die Datenbank Fehlfunktionen zeigte, die auch die beiden Zetcom-Mitarbeiter, die bei der Schulung anwesend waren, mit Fragezeichen im Gesicht zurückließ. Sie versicherten jedoch, dass sie sich nach den Gründen für diese Phänomene erkundigen würden und stellten Antworten in Aussicht. Doch auch die Datenmigration der Künstlernamen war nicht so gelungen wie gewünscht. Dieser Punkt war erst Mitte Juli abgeschlossen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um es kurz zu machen: Im September 2012 trafen wir uns mit den beiden Geschäftsführern der Firma Zetcom zu einem Krisengespräch, bei dem wir den Rücktritt vom Ankauf von MuseumPlus in Aussicht stellten, wenn nicht die Datenbank in absehbarer Zeit stabil und ohne Fehlfunktionen (wie z. B. das selbsttätige Beenden von Arbeitssitzungen) läuft. Erst bei diesem Termin erhielten wir die definitive Auskunft, dass scheinbar die Datenbank-Software Oracle, auf der MuseumPlus bei uns installiert war, für diese Fehlfunktionen verantwortlich sei. Bereits zuvor hatten wir diese Auskunft, formuliert als Vermutungen, erhalten. Immer jedoch ließ uns die Firma Zetcom wissen, dass es sich allein um unser Problem handeln würde, denn &lt;em&gt;ihre&lt;/em&gt; Software liefe einwandfrei. Wenn sie bei &lt;em&gt;uns&lt;/em&gt; nicht liefe, sei etwas in der IT-Struktur bei &lt;em&gt;uns&lt;/em&gt; nicht richtig. Tatsächlich scheint MuseumPlus nur dann fehlerfrei auf Oracle zu laufen, wenn sich jemand im Haus befindet, der dieses Programm sehr gut kennt, alle neuen Systemversionen sofort einspielt und es bis in Details hinein (z. B. Konfiguration von Spracheinstellungen etc.) beherrscht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Anforderung war bei uns im Haus nicht gegeben. Wir war es dazu gekommen? Bis heute steht auf der Homepage von Zetcom zu den Systemanforderungen, dass MuseumPlus für Standardumgebungen entweder auf einem MS SQL-Server oder auf Oracle läuft. Da unser IT-Experte im Haus bei anderen Anwendungen gute Erfahrungen mit Oracle gemacht hat, bevorzugte er dieses Programm und wir kaufen es an, obwohl es teurer als ein MS SQL-Server war. Wir bekamen zu keinem Zeitpunkt eine Warnung oder auch nur ein Hinweis, dass mit Oracle ggf. Schwierigkeiten zu erwarten seien oder größere Anstrengungen zu einbem fehlerfreien Betrieb zu machen seien. Und gingen aufgrund unserer hauseigenen Erfahrungen davon aus, dass es sich um ein Abstimmungsproblem zwischen Oracle und MuseumPlus handelt, bei dem nach unserer Auffassung MuseumPlus mindestens zur Hälfte mitverantwortlich wäre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir erhielten bei dem oben genannten Krisengespräch von Zetcom daraufhin das Angebot, für die Hälfte der normalerweise in Rechnung gestellten Kosten von dem Oracle-Server auf einen MS SQL-Server umzuziehen. Dieses wurde bis Mitte Oktober 2012 realisiert. Danach kamen keine Fehlfunktionen mehr vor und die Datenbank läuft seitdem stabil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Unsicherheit, ob Arbeiten in der Datenbank ordnungsgemäß gespeichert und am nächsten Tag wieder aufzurufen waren, führte dazu, dass wir bis Oktober 2012 außer Suchabfragen keine Eingaben oder Datenbereinigungen vornahmen, also mit der Datenbank nicht aktiv arbeiteten. Da auch bei der Datenmigration Zweifel an der Qualität des Ergebnisses aufgetaucht waren, wollten wir auch an diesem ggf. zu reklamierenden Ergebnis bis zur Beantwortung dieser Frage keine Veränderungen vornehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese ganzen Verzögerungen waren natürlich an sich ärgerlich. Wir hatten immerhin Personal für Datenbankarbeiten eingeplant, das woanders eingesetzt werden musste. Nicht zuletzt hatten wir einen Dreijahresplan erstellt mit einer nicht unerheblichen Anzahl an Datensätzen und einem durchgerechneten Arbeitsprogramm. So war klar, dass sich dies in den beiden folgenden Jahren “drängen” würde. Dazu später mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Nachhinein lässt sich sagen, dass es günstiger gewesen wäre, nach Ende der Datenmigration und Installation der Software im Haus deren einwandfreie Funktionsweise zunächst zu prüfen. Und auch die Datenbereinigung hätte erst abgenommen werden müssen.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>EDiM - Datenmigration 5</title>
        <published>2015-03-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2015-03-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/11/edim-datenmigration-5/">&lt;p&gt;Seit den ersten Erfahrungen mit der Datenmigration zu Beginn des Projektes gab es weitere. Aus ihnen ziehe ich für mich als Projektleiterin das generelle Fazit, dass Datenmigrationen am besten zu vermeiden sind: Sie kosten, sie müssen bis ins Einzelne vorbereitet werden, sie müssen begleitet werden - also ein enger Kontakt zu den Technikern gehalten werden, die die Migration umsetzen, weil es erfahrungsgemäßig dort eine Bereitschaft gibt, bei auftretenden Problemen diese selbst im eigenen Sinne, also möglichst einfach und daher nicht im Sinne eines qualitativ guten Ergebnisses für den Kunden zu lösen -, sie haben fast immer irgendeinen Bereinigungsaufwand zur Folge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus diesem Grund und weil plötzlich die Preise für Migrationen bei unserem Software-Anbieter extrem angestiegen sind, haben wir zuletzt eine “Migration per Hand” beauftragt: Wir haben mit der Hälfte der durch den Software-Anbieter verabschlagten Summe jemanden bezahlt, der die Daten passgenau, ohne Ärger und anschließenden Bereinigungsaufwand, per copy &amp;amp; paste von einer Datenbank in die andere umsetzt - ein sehr schnelles und zufriedenstellendes Ergebnis. Jeder, der eine Migration plant und finanziell das meiste herausholen möchte, sollte genau durchkalkulieren, was auf ihr zukommt. Sonst ergeht es ihm möglicherweise wie uns zu Beginn des Projektes. Ein möglicher Weg könnte sein, die Dauer einer Bereinigung oder des copy &amp;amp; paste-Verfahrens über ein paar Stunden auszuprobieren und anschließend hochzurechnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Handelt es sich um große Mengen Daten, die womöglich auch noch von ausgezeichneter Qualität sind (und damit “Wert” haben), sieht es natürlich anders aus. Es könnte sein, dass sich dann zum Beispiel solche Lösungen empfehlen wie die Daten aus der Datenbank auszugeben (zum Beispiel in Tabellenform) und diese dann zu bearbeiten (zum Beispiel nicht passende Inhalte in eine neu angelegte Spalte direkt daneben umzusetzen oder über Sammelveränderungen Einträge zu vereinheitlichen). Einzelne Arbeiten können aufgrund der Struktur der Zieldatenbank möglicherweise besser in dieser bewältigt werden. Übersteigt die Anzahl der Datensätze eine kritische Menge, ist tatsächlich die Migration nicht zu vermeiden. Zu den Kosten der Migration müssen als natürliche Folge dieses Vorgangs dann auch immer die Kosten für Personal, das eine Bereinigung vornimmt, mitkalkuliert werden. Wo die kritische Menge anfängt, muss jeder für sich selbst ermitteln. Nach meiner Erfahrung liegt sie aber deutlich höher als 1.000 Datensätze.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - ein Fund zum Teilen</title>
        <published>2014-10-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-10-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/10/21/edim-ein-fund-zum-teilen/">&lt;p&gt;Reisen bildet, so auch hier: Der Besuch der Herbsttagung der Fachgruppe Dokumentation des Dt. Museumsbundes hat wieder viele Kontakte gebracht, aber auch Flyermaterial in unseren hungrigen Rachen gespült.&lt;br /&gt;
Das aus unserer Sicht interessanteste Heftchen ist die “Handreichung - Rechliche Rahmenbedingungen für Digitalisierungsprojekte von Gedächtnisinstitutionen” von John H. Weitzmann und Paul Klimpel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://irights.info/wp-content/uploads/2014/10/Handreichung_Digitalisierung_Recht_Gedaechtnisinstitutionen.pdf&quot;&gt;http://irights.info/wp-content/uploads/2014/10/Handreichung_Digitalisierung_Recht_Gedaechtnisinstitutionen.pdf &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Bildrechte: eine gute Nachricht!</title>
        <published>2014-07-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-07-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/07/11/edim-bildrechte-eine-gute-nachricht/">&lt;p&gt;Für ein Museum wie das Kunstmuseum Moritzburg in Halle (Saale) mit Werken überwiegend aus dem 19. und 20. Jahrhundert ist bei der Onlinepublikation das gegenwärtig geltende Urheberrecht eine spürbare Hürde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ein kurzer Überblick über die Bedingungen in diesem Bereich, selbstverständlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder juristisches Niveau: Damit ein Museum Werke kostenfrei online publizieren kann, muss der Künstler 70 Jahre verstorben sein. Erst dann werden die Werke nach dem deutschen Urheberrechtsgesetz “gemeinfrei”, d. h. die Urheberrechte, die der Künstler an seinem Werk hatte, sind abgelaufen. Zuvor hat er ein Anrecht auf eine finanzielle Kompensation, es sei denn, dass er oder seine Erben ausdrücklich und am besten schriftlich auf sie verzichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben dem Werk-Urheberrecht sind darüber hinaus die Urheberrechte des Fotografen bei der Online-Publikation zu berücksichtigen: In seinem Arbeitsvertrag oder auch Werkvertrag müssen die Nutzungsrechte des Museums an den Fotos so klar benannt sein, dass das Museum diese Abbildungen ohne weitere Kosten publizieren darf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Kunstmuseum Moritzburg möchte natürlich eine profilbestimmende Auswahl seiner Werke online zeigen, d. h. vor allem Werke der Klassischen Moderne. Nur rund ein Drittel der Künstler (geschätzt) aus dieser Zeit sind bereits 70 Jahre verstorben!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch in einem anderen Projekt der Moritzburg, bei dem moderne Kunstmedaillen aus der Zeit zwischen 1870 bis zur Gegenwart erfasst und online publiziert werden, war der Wunsch nach einer Publikationserlaubnis durch die Künstler, die zum Teil von der VG Bild-Kunst (Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst) vertreten werden, groß. Viele dieser Künstler leben noch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um zumindest ein Stück weit aus diesem Dilemma herauszukommen, war schon lange angedacht, einige derjenigen Künstler, die noch leben und deren Adresse wir kennen, anzuschreiben und höflich und nett um Erlaubnis zu einer kostenfreien Publikation zu bitten. Vorbild für diese Vorgehensweise war das Berliner Münzkabinett, dass schon öfter diesen Weg erfolgreich gegangen ist, und tatsächlich in seiner Online-Datenbank IKMK (Interaktiver Katalog des Münzkabinetts der Berliner Museen) viele Werke noch lebender bzw. noch nicht 70 Jahre verstorbener Künstler zeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das dabei verwendete Abfrage-&lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/07/11/edim-bildrechte-eine-gute-nachricht/./SMB-Abfrage-Erlaubnis.pdf&quot;&gt;Formular&lt;/a&gt; hat das Kunstmuseum Moritzburg für seine eigenen Zwecke angepasst. Zunächst haben wir die Künstler, die &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; von der VG Bild-Kunst vertreten werden, &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/07/11/edim-bildrechte-eine-gute-nachricht/./SMB-Serienbrief-Kenom.pdf&quot;&gt;angeschrieben&lt;/a&gt;. Erfragt wurde zur Sicherheit, ob der Künstler von der VG Bild-Kunst vertreten wird oder nicht. Immerhin kann es sein, dass der Künstler erst kürzlich Mitglied geworden ist oder dass - dies ist tatsächlich gleich mehrfach vorgekommen - die online stehende Datenbank der Künstler, die von der VG Bild-Kunst vertreten werden (siehe Homepage der VG Bild-Kunst), nicht ganz korrekt bzw. aktuell ist. Anschließend haben wir abgefragt, ob die Moritzburg kostenfrei die Werke der Künstler sowohl in gedruckten Publikationen als auch im Internet publizieren darf. Nach drei Wochen haben ungefähr die Hälfte der rund 70 Künstler geantwortet und alle positiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir hatten zufällig auch einige Künstler, die von der VG Bild-Kunst vertreten werden, in unserer Adressliste: Mit ihrer Unterschrift hatten wir plötzlich die Erlaubnis von Künstlern, die von der VG Bild-Kunst vertreten werden, ihre Werke online zu publizieren. Was war passiert? Wir hatten zunächst keine Antwort darauf.&lt;br /&gt;
Wir dachten, dass dies gerade &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; ginge: Denn die Aufgabe der VG Bild-Kunst ist, die Urheberrechte der bei ihnen gemeldeten Künstler zu vertreten bzw. die Tatiemen aus den Nutzungsrechte an ihren Werken einzuziehen und an ihre Mitglieder auszuschütten. Die Zustimmung der Künstler schien dem zu widersprechen.&lt;br /&gt;
Ermutigt durch einen hilfreichen Kontakt aus dem Ulmer Museum riefen wir direkt bei der VG Bild-Kunst an und erhielten die ermutigende und wirklich gute Nachricht, dass auch diejenigen Künstler, die ihre Online-Publikationsrechte über die VG Bild-Kunst vertreten lassen, mit einer recht formlosen Email oder auch einem etwas aufwändigeren Formular wie dem unsrigen auf die Gebühren für die Online-Publikation ihrer Werken verzichten können. Nur auf die Tatiemen aus der Publikation in gedruckten Werken dürfen sie nicht verzichten. Aus diesem Grund ist in unserem Formular dieser Passus gelb markiert: Sollten Sie Lust haben, unser Formular für ähnliche Abfragen in Ihrem Haus zu verwenden, müssten Sie das Formular für Künstler, die von der VG Bild-Kunst vertreten werden, an dieser Stelle ändern. Natürlich muss die VG Bild-Kunst von Ihrer Absprache mit den Künstlern erfahren: Leiten Sie die Mails einfach an die VG Bild-Kunst weiter oder senden Sie ihr die Kopien Ihrer Formulare.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein erstmal nicht lösbares “Problem” ist, die Erben verstorbener Künstler zu ermitteln - ob nun von der VG Bild-Kunst vertreten oder nicht. Dafür müsste ein erheblicher Rechercheaufwand geleistet werden. Diesen Weg werden wir - zumindest im Augenblick - nicht gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ingesamt scheint mir, dass die Abfragemöglichkeit nach den Online-Publikationsrechten bei den noch lebenden Künstlern eine gute Lösung für Museen mit viel moderner Kunst ist und eine sehr gute Nachricht zum Wochenende! Ich wünsche viel Erfolg!&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>EDiM - ein kleiner Schritt vorwärts bei den Bildrechten</title>
        <published>2014-05-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-05-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/27/edim-ein-kleiner-schritt-vorwaerts-bei-den-bildrechten/">&lt;p&gt;Im Rahmen der Frühjahrstagung des Deutschen Museumsbunds Anfang Mai 2014 haben die VG Bild-Kunst und der Deutsche Museumsbund einen neuen Rahmenvertrag unterzeichnet, der Verbesserungen für diejenigen Museen bringen soll, die mit der VG Bild-Kunst Verträge abschließen müssen, um Abbildungen von Werken publizieren zu können, deren Schöpfer von der VG Bild-Kunst vertreten werden.&lt;br /&gt;
Details dazu unter:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.bildkunst.de/vg-bild-kunst/news/detailansicht/article/neue-vertragskonditionen-fuer-museen.html&quot;&gt;http://www.bildkunst.de/vg-bild-kunst/news/detailansicht/article/neue-vertragskonditionen-fuer-museen.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsbund.de/de/das_museum/themen/bildrechte/&quot;&gt;http://www.museumsbund.de/de/das_museum/themen/bildrechte/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rahmenvertrag:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.bildkunst.de/fileadmin/User_upload/bilder/newsletter_2014/Museumsvertrag_Dt_Museumsbund.pdf&quot;&gt;http://www.bildkunst.de/fileadmin/User_upload/bilder/newsletter_2014/Museumsvertrag_Dt_Museumsbund.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch nicht abgedeckt werden konnte der für das Kunstmuseum Moritzburg und das Projekt “moderne_digital” wichtige Bereich der Online-Datenbanken. Die VG Bild-Kunst und der Deutsche Museumsbund waren sich über den diesbezüglichen Handlungsbedarf einig und vereinbarten weitere Gespräche. Man darf gespannt sein.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Glasplattendigitalisierung IV</title>
        <published>2014-05-09T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-05-09T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/">&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/./SMB-Scanner_mit_Maske_und_Brste_resized.jpg&quot; alt=&quot;Masken&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;
Moosgummi-Abstandshalter auf Scanner mittig: ausgeschnittenes Sichtfenster oberhalb: schmaler Kalibrierungsstreifen
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/./SMB-Detail_Masken.jpg&quot; alt=&quot;Masken&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;
Detail: Abstandshalterung
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Ab Anfang März 2014 haben wir mit der Digitalisierung von Glasplattennegativen begonnen. Wie schon in den Blogbeiträgen I bis III erwähnt, nutzen wir den Flachbettscanner Epson Perfection V750 pro (ca. 750 € Neupreis) in Verbindung mit der Software LSI Silverfast Studio 8 (ca. 300€ Neupreis) und Adobe Photoshop Elements 10 (nicht mehr erhältlich, Neupreis für Version 12 ca. 80€).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben uns entschlossen, die Glasplatten nicht direkt auf das Scannerglas aufzulegen. Ansonsten würde Glas auf Glas liegen und so bestünde die Gefahr, dass die Glasplatte des Scanners oder die Glasnegative selbst zerkratzen. Zwei direkt und plan aufeinanderliegende Flächen sind zudem schwierig voneinander zu trennen – in diesem Fall also: das Glasnegativ nach dem Scanvorgang wieder von dem Scannerglas aufzunehmen. Aus diesem Grund haben wir einen Abstandshalter gebastelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während bei Foto Marburg Halterungen aus Hartplastik verwendet werden, entschlossen wir uns, unsere Halterungen aus einfachem Moosgummi zu basteln. Für die Materialwahl sprach der geringe finanzielle Aufwand, aber auch der Umstand, dass Glasplatten unterschiedlichster Größen zur Digitalisierung anstehen und dabei nahezu für jede Größe eine eigene Halterung entworfen werden muss. Das Moosgummi ist in verschiedenen Materialstärken kostengünstig verfügbar und lässt sich mit einem scharfen Cuttermesser relativ einfach und schnell zurechtschneiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jede Abstandshalterung besteht zunächst aus einer Maske, die nahezu die gesamte Scanfläche abdeckt. In diese Maske wird ein Sichtfenster in Größe der zu scannenden Vorlage geschnitten. Außerdem muss die Maske oberhalb einen schmalen freien Streifen aussparen. Wird dieser Streifen nicht freigelassen, wird folgend schlichtweg eine durchgehend schwarze Fläche gescannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Zuschneiden des Moosgummi-Abstandshalters müssen alle Kanten möglichst gerade und rechtwinklig ausgeschnitten werden (Für nähere Erläuterungen zur Ausrichtung der Scans vgl. Blogbeitrag „EDiM - Funktionsweise und Workflow an der Reproanlage“ insbesondere Abschnitt „Warum ist uns die Rechtwinkligkeit so wichtig?“).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim bequemen und geraden Auflegen der Glasnegative helfen zwei erhöhte Kanten. Diese Kanten haben wir ebenfalls aus Moosgummi ausgeschnitten und mit einem lösemittelfreien Bastelkleber auf Wasserbasis angebracht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahl der Moosgummi-Materialstärke von 2 mm liegt in der Spezifik des Scanners begründet. Andere Scanner mögen eventuell eine andere Materialstärke erfordern. Der hier zum Einsatz kommende Scanner Epson Perfection V750 pro verfügt während des Durchlichtbetriebs im Wesentlichen nur über zwei verschiedene Scanmodi. In der Software Silverfast lauten die Bezeichnungen dieser Modi „Durchlicht“ und „Durchlicht groß“. Wird der Modus „Durchlicht groß“ gewählt, kann der Scanner Durchlichtvorlagen auf der nahezu A4-großen Scanfläche komplett erfassen. Der Fokuspunkt liegt innerhalb dieses Modus direkt über dem Glas. Vorlagen müssten also – um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen – direkt auf das Scannerglas aufgelegt werden, was in unserem speziellen (Glasnegativ-)Fall bereits nicht möglich ist. Ein weiterer Nachteil dieses Scanmodus scheint darin zu bestehen, dass die seitlichen Bereiche der Scanfläche nicht direkt über einen Sensor, sondern nur über Spiegel erfasst werden. In den Randbereichen wird also weniger präzise abgebildet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird der Modus „Durchlicht“ gewählt, verfügt der Scanner zunächst über einen deutlich verkleinerten Scanbereich. Es wird nur noch ein schmaler Streifen mittig der Gesamtfläche abgebildet. Hierbei handelt es sich um den Bereich, der tatsächlich direkt von dem Sensor – ohne Spiegel – erfasst werden kann. Außerdem liegt der Fokuspunkt nicht direkt über dem Scannerglas, sondern leicht erhöht, da dieser Modus speziell zur Verwendung mit den mitgelieferten Epson-Filmhaltern (nur für Kleinbild oder Mittelformat) gedacht ist, welche die Vorlage ebenfalls leicht erhöht positionieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Dokumentation des Scanners sind die hier beschriebenen Eigenarten des Geräts leider nicht sehr ausführlich behandelt. Die angeführten Werte resultieren aus einem Telefonat mit der Firma Laser Soft Imaging, können aber sinngemäß auch in deren Web-Forum nachgelesen werden: http://forum.silverfast.com/v750-negtiv-dunkles-vorschubild-t6578.html&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die gestellten Anforderungen sind die Moosgummi-Abstandshalter durchaus geeignet. Dennoch gibt es einige Nachteile: Selbst mit einem sehr scharfen Cuttermesser und schnellen, kräftigen Schnitten lässt sich keine absolute Präzision erreichen. Durch die Flexibilität des Materials gibt dieses stellenweise nach oder verzieht sich beim Beschneiden. Das Ergebnis sind Schnittkanten, die leicht ausfransen können oder keine hundertprozentige Geradlinigkeit erreichen. Zudem kann bei Dauernutzung eines Moosgummi-Abstandshalters dieser am Ende des Arbeitstages – durch die Wärmeentwicklung des Scanners – leicht verzogen sein. Das ‚Offenlassen’ der Abdeckung zwischen den Scanvorgängen kann dem jedoch ausreichend vorbeugen. Aufgrund der insgesamt einfachen und unkomplizierten Handhabung ist das Moosgummi trotz der genannten Nachteile generell zu empfehlen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;kalibrierung-des-scanners&quot;&gt;Kalibrierung des Scanners&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Vor dem Scannen sollte der Scanner kalibriert werden. Dieses kann über ein Durchlicht IT-8-Target (ca. 60€) erfolgen. Zum Kalibrieren wird das Target einfach auf der Scannerfläche positioniert und in der Silverfast Software der Button mit der Beschriftung „IT-8“ gewählt, worauf die automatische Kalibrierung erfolgt. Nach Abschluss des Vorgangs muss lediglich der Dialog geschlossen und der Speicherort für das Profil bestätigt werden.&lt;br /&gt;
Die Kalibrierungs-Automatik der Software funktioniert erstaunlich gut und erkennt sogar schief aufliegende Targets präzise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir scannen unsere Glasplatten als TIFF mit 1800 dpi und 48 Bit Farbtiefe. Dies führt zu einer durchschnittlichen Dateigröße von ungefähr 500Mb pro Scan.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/./SMB-MOSPhFi00951_master.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;
Negativ mit farbiger Retusche (Finsler)
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;h2 id=&quot;warum-werden-schwarz-weiss-negative-in-farbe-gescannt&quot;&gt;Warum werden Schwarz-Weiß Negative in Farbe gescannt?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Was bei der dpi-Einstellung noch nachvollziehbar scheint, nämlich möglichst hohe Auflösung für möglichst hohe Detailwiedergabe, sorgt bei der Farbtiefe eventuell für Verwirrung. Warum sollten Schwarz-Weiß Negative, welche bloß Schwarz-Weiß Abzüge vorbringen sollen, plötzlich farbig gescannt werden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Digitalisierung der Glasplattennegative stellt für uns zunächst eine Bestandssicherung und gleichzeitige Dokumentation des aktuellen Zustands dar. Auch wenn die Negative stets für die Herstellung von Schwarz-Weiß Abzügen gedacht waren, existieren die Glasplatten ‚in der Wirklichkeit’ in Farbe. Lagerungsspuren, generelle Materialalterung, aber auch Feuchtigkeitsschäden, Bakterien, beginnende Zersetzung oder andere Spuren haben teilweise zu beachtlichen Verfärbungen geführt. Außerdem soll das Digitalisat möglichst einem digitalen Faksimile entsprechen. Häufig wurden und werden auf den Negativen Retuschen vorgenommen. Diese wurden meist durch das Aufbringen von sogenannten Abschwächern oder Verstärkern durchgeführt. Gerade letztere hinterlassen eine rötliche Verfärbung auf den behandelten Flächen. Ein Schwarz-weiß Scan würde diese durch den Fotografen vorgenommene Bearbeitung nicht mehr erkennbar machen. Der farbige Scan gewährleistet hingegen, dass das Digitalisat sämtliche Informationen – auch die farbigen – bereithält, die auch in der Vorlage selbst enthalten sind. Die 48 Bit stellen für uns einen Kompromiss aus möglichst hoher Farbtiefe und Dateigröße dar. Zwar hält die Software die Möglichkeit bereit, Dateien mit 68 Bit Farbtiefe zu erzeugen, jedoch wird die Datei durch diese Einstellung auch unangemessen groß.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;bildoptimierungen&quot;&gt;Bildoptimierungen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn die Software einige Möglichkeiten bereithält, das Scanergebnis zu optimieren, werden im Arbeitsablauf sämtliche dieser Verbesserungen ausgeschaltet. Da es uns um ein digitales Faksimile der Vorlage geht, wären Funktionen wie „Automatische Filmkornglättung“ oder „Automatische Kontrastoptimierung“ dem anvisierten Ziel eher abträglich, da das Ergebnis keine exakte Kopie mehr darstellen würde. Insgesamt bleiben also sämtliche Optimierungsfunktionen deaktiviert. Auch am Tonwertumfang nehmen wir keine Veränderungen oder Anpassungen vor.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/./SMB-MOSPhFi00066_vs_resized1000_beschn.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;Digitalisat eines Abzugs von Finsler&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/./SMB-MOSPhFi00961_abzug_resized.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;Digitalisiertes Negativ zum obigen Abzug, nur invertiert&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/05/09/glasplattendigitalisierung-iv/./SMB-MOSPhFi00961_abzug_bearbeitet.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;figcaption&gt;Digitalisiertes Negativ zum obigen Abzug, invertiert und leicht nachbearbeitet&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;h2 id=&quot;arbeitsablauf-scannen-und-ablegen&quot;&gt;Arbeitsablauf: Scannen und Ablegen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bevor wir mit dem Scannen beginnen, reinigen wir das Glasnegativ. Wir säubern allerdings nur auf der Glasseite mit einem feinen Marderhaarpinsel. Mit diesem können Staub und andere Verschmutzungen gut entfernt werden. Für gröbere Verschmutzungen eignet sich ein feines Mikrofasertuch, durch welches auch leichter (!) Druck ausgeübt werden kann. Die Schichtseite lassen wir gänzlich unbehandelt, da zu schnell irreversible Schäden entstehen könnten und wir keine ausgebildeten Foto-Restauratoren sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Auflegen des Glasnegativs auf die Moosgummi-Abstandshalterung starten wir den Vorschauscan. In dem sich öffnenden Fenster wird dann mittels beweglicher Begrenzungsrahmen der tatsächlich zu scannende Bildausschnitt festgelegt. Diesen wählen wir so, dass das Motiv nicht durch die Begrenzungsrahmen angeschnitten wird, dass aber auch nicht zu große Bereiche der Abstandshalterung mitgescannt werden. Anschließend kann der eigentliche Scanvorgang ausgelöst werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die dabei erzeugte Datei legen wir danach unter der entsprechenden Inventarnummer mit dem Namenszusatz „_master“ ab. Diese Master-Datei wird nicht weiter bearbeitet oder beschnitten. Von ihr wird allerdings eine Kopie erzeugt und diese mit dem Programm Adobe Photoshop Elements 10 bearbeitet. Innerhalb des Programms beschneiden wir den Bildausschnitt dann weiter, so dass nur noch das Motiv – ohne Abstandshalterung – zu erkennen ist. Anschließend wird das Bild in Graustufen konvertiert, horizontal gespiegelt und die Farben umgekehrt – also ein digitaler Abzug erzeugt. Die durch die Bearbeitung entstehende Datei wird dann unter der jeweiligen Inventarnummer mit dem Namenszusatz „_abzug“ in dem gleichen Ordner wie die Master-Datei als TIFF abgespeichert. Natürlich wird der auf diese Art entstandene Abzug nicht dem entsprechen, was dem damaligen Urheber vorschwebte. Allerdings stellt dieser digitale Abzug auch nur einen zusätzlichen ‚Service’ für potentielle Betrachter dar und soll nur eine grobe Vorstellung des letztendlichen Motivs liefern, da es für viele Betrachter schwierig ist, Negative zu interpretieren. Der Hauptaufgabe, dem Digitalisieren und Faksimilieren des Glasnegativs, ist bereits durch die Master-Datei nachgekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dadurch, dass dem Fotografen beim Belichten und Vergrößern mehrere Möglichkeiten offenstehen, weiteren Einfluss auf das Motiv und den letztendlichen Abzug zu nehmen, stellt unsere Methode, das bloße Invertieren des Negativs, nicht unbedingt das Ergebnis dar, welches sich auch der Fotograf vorstellte. Schließlich stellt auch das Papier, auf welches das Foto ausbelichtet wurde, einen weiteren Einflussfaktor dar. Allerdings kann das Motiv mittels digitaler Bildbearbeitung weiter angeglichen werden. Einerseits bedeutet eine solche Nachbearbeitung jedoch einen erhöhten Zeitaufwand und andererseits stellt sich diese dort als besonders schwierig dar, wo kein Künstlerabzug, sondern nur das Negativ vorhanden ist. Hier gibt es keine Möglichkeiten, den digitalen Abzug mit dem Künstlerabzug abzugleichen. Stattdessen bedeutet hier jedes Erzeugen eines Abzugs gleichzeitig auch Interpretation des Motivs. Der Bildbearbeiter muss sich stets fragen, wie hell oder dunkel der Abzug ausfallen oder welche Tonwerte das Motiv aufweisen sollte. Links ist erkennbar, wie weit fotografischer Abzug und der – mit unserer Methode erstellte – digitale Abzug auseinanderliegen können und wie der digitale Abzug dem fotografischen Abzug mit etwas Zeitaufwand angeglichen werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei den beschriebenen Einstellungen kommen wir auf eine Scanzeit, die pro Scanvorgang bei circa acht Minuten liegt. Hinzu kommen noch der Vorschau-Scan, das ordnungsgemäße Ablegen der Datei, das Erstellen des Abzugs sowie ein eventuelles Umpacken des Glasnegativs und die Beschriftung der Neuverpackung, so dass bis zu 15 Minuten für den gesamten Vorgang veranschlagt werden können (ohne digitale Nachbearbeitung).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der aus den Einstellungen resultierenden Dateigröße um 500 MB bewegen sich die Bilddateien in dem Bereich, der auch durch die Reproanlage erzeugt wird. Zur Moosgummi-Abstandshalterung lässt sich sagen, dass die Maske an jeder Seite circa 2mm des aufgelegten Negativs verdeckt. Bei vielen Glasplatten ist dies unproblematisch, jedoch gibt es auch Glasplatten, bei denen das Motiv bis an den Rand reicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein letzter Kritikpunkt betrifft die Software Adobe Photoshop Elements 10. Leider kann das Bildbearbeitungsprogramm nicht mit höheren Farbtiefen umgehen und unterstützt zudem Farbmanagement nicht im vollen Umfang. Für eine tiefgreifende Bearbeitung der Digitalisate ist es daher nicht geeignet. Die Dateien müssten zuvor in eine geringere Farbtiefe umgewandelt werden, wodurch Informationen verloren gingen. Scheinbar muss an dieser Stelle doch auf die aktuelle CS Variante des Bildbearbeitungsprogramms zurückgegriffen werden. Dieses unterstützt sämtliche angesprochenen Funktionen, ist jedoch auch mit erheblich höheren Kosten verbunden.&lt;/p&gt;
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        <title>1000 Objekte aus Wolmirstedt</title>
        <published>2014-04-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-04-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/04/11/1000-objekte-aus-wolmirstedt/">&lt;p&gt;Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/68&quot;&gt;Museum Wolmirstedt&lt;/a&gt; hat jetzt das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/20060&quot;&gt;1.000ste&lt;/a&gt; Objekt bei museum-digital freigeschaltet und so der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Da ist eine Gratulation unbedingt angebracht - denn das Museum macht es sich nicht leicht und prüft, recherchiert, aktualisiert, überarbeitet die Informationen zu jedem einzelnen Objekt vor der Freischaltung mit der gebotenen Gründlichkeit und Akribie. Herzlichen Glückwunsch also an das Museum.&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>EDiM - Glasplattendigitalisierung Antistaub-Tipp</title>
        <published>2014-02-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-02-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/28/edim-glasplattendigitalisierung-antistaub-tipp/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/28/edim-glasplattendigitalisierung-antistaub-tipp/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/28/edim-glasplattendigitalisierung-antistaub-tipp/">&lt;p&gt;Wer Glasplatten in großer Zahl digitalisieren möchte, kann ein Hilfsmittel gut gebrauchen: Ein Gerät, dass Staub und Fussel von den Oberflächen nimmt. Je kleiner die Vorlage (z. B. Kleinbilddia) desto mehr sieht man auch die mitgescannten Fussel. Und die automatische Fusselentfernung der Software sollte man nicht verwenden, wenn man auf Abbildungsqualität Wert legt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein praktisches Hilfsmittel bei der Glasplattendigitalisiererei ist ein Gerät von der Firma Kinetronics. Siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.kinetronics.de/seiten/d_frame.html.&quot;&gt;http://www.kinetronics.de/seiten/d_frame.html.&lt;/a&gt; Ein Praxistest und Empfehlung von Foto Marburg siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.fotomarburg.de/bestaende/digitalisierung.&quot;&gt;http://www.fotomarburg.de/bestaende/digitalisierung.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - ein Bergfest</title>
        <published>2014-02-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-02-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/27/edim-ein-bergfest/">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/27/edim-ein-bergfest/./SMB-Kuenstlermodul1.jpg&quot; alt=&quot;SMB-Kuenstlermodul1&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/27/edim-ein-bergfest/./SMB-Kuenstlermodul2.jpg&quot; alt=&quot;SMB-Kuenstlermodul2&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir möchten Sie an unserer Feier teilhaben lassen, denn ein wichtiges Etappenziel wurde erreicht: Das Künstlermodul, über dessen chaotischen Zustand nach der Datenmigration ein bald erscheinender Blog Auskunft geben wird, ist jetzt nach längeren Anstrengungen bereinigt! Ein dreimaliges “Hoch” auf alle, die daran mitgewirkt haben!&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Glasplattendigitalisierung III</title>
        <published>2014-02-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-02-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/27/edim-glasplattendigitalisierung-iii/">&lt;p&gt;Am letzten Dienstag waren wir bei Foto Marburg zu Besuch, um uns ein Glasplattendigitalisierungsprojekt aus der Nähe anzusehen (“Fotografische Negative. Infrastruktur zur Erschließung und Digitalisierung historischer Fotografien in kunsthistorischen Bildarchiven”, Laufzeit seit 2012, siehe http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/203631055).&lt;br /&gt;
Wir wollten unsere vorhandenen Kenntnisse überprüfen und Details erfragen. Vollgestopft mit Wissen und Tipps, also satt und glücklich sind wir wiedergekommen. Die Fotografen Thomas Scheidt und Horst Fenchel haben uns viel mehr ihrer Zeit gewidmet als wir erwartet haben. Jetzt haben wir das Gefühl, dass wir auch als Laien die Glasplattendigitalisierung in Angriff nehmen können, ohne durch Unwissenheit oder Ungeschicklichkeit an den kostbaren Originalen etwas kaputt zu machen. Wir müssen zwar noch eine Menge vorbereiten und auch lernen, aber das Prinzip haben wir verstanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst durften wir das Depot besichtigen: Rund 2 Mio. Fotos stehen dort Reihe an Reihe, 1,8 km Regalmeter, gleichmäßig klimatisiert auf 18°. Wie der Fotorestaurator Horst Fenchel sagte, ist die Klimatisierung - und dabei zunächst gar nicht so sehr die tiefe, sondern die gleichbleibende Temperatur - der erste wichtige Schritt, die Lebensdauer der Fotos erheblich zu verlängern. Depotfragen sind auch für die Digitalisierung relevant: Digitalisierung heißt auch immer, sich Gedanken zu machen über den Ort, woher man die Objekte holt, ihre Lagerungsbedingungen und ihr langfristige Erhaltung. Denn einer der wichtigen Vorteile der Digitalisierung ist, dass das Objekt bis auf wenige Ausnahmen anschließend im Schrank verbleibt, auch wenn man sich sonst intensiv mit ihm beschäftigt, da hochauflösende Abbildungen bei vielen Objekten fast alle Fragen an das Original beantworten. Die Digitalisierung sollte auch immer ein Anlass sein, die Lagerungsbedingungen im Depot zu überprüfen und auf den neuesten Stand zu bringen. Wir haben im Rahmen des Projektes festgestellt, dass die professionelle Archivierung von Fotos jede Menge Geld kostet, wenn man es “richtig” und nach den gegenwärtigen, durch die Restaurierungswissenschaften ermittelten Standards tun will. Nicht nur die Klimatisierung, die bald, nach dem Umzug des Depots für unsere Photographische Sammlung, realisiert werden soll, sondern auch die richtige Verpackung jedes Fotos erfordern große Geldmengen für Material, ganz zu schweigen vom Personal, das das Material verarbeitet und die Objekte professionell verzeichnet. Wir geben die von uns digitalisierten Fotos nur gut verpackt in das Depot zurück, so dass die Lagerungsbedingungen in der Photographischen Sammlung weiter verbessert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend haben wir eine Reproanlage von Foto Marburg besichtigt, mit der die Glasplatten digitalisiert werden. Weil wir die eigentliche Digitalisierung auf einem Flachbettscanner vornehmen werden und Foto Marburg eine Phase One 60-Megapixel-Kamera verwendet, sind die Bedingungen nicht ganz vergleichbar. Aber Thomas Scheidt, der Leiter der Fotowerkstatt, hat sich und uns das Vergnügen gemacht, zunächst ein Glasnegativ mit der Kamera zu fotografieren und anschließend mit einem Epson V750 zu scannen. Bei der Gelegenheit konnten wir die Arbeitsschritte beim Scannen und bei der anschließenden Bildbearbeitung live miterleben und einem Experten über die Schulter schauen. Die Qualitätsunterschiede waren erstaunlicherweise gering, so dass wir den Eindruck gewannen, dass unsere Technik – wenn auch nicht finanziell und technisch „high end“ –akzeptable Ergebnisse liefern wird. Unser Ziel ist das „digitale Faksimile“: Technisch sind die digitalen Reproduktionsverfahren derzeit in der Lage, alle Bildinformationen der Vorlage zu kopieren und damit das Original tatsächlich zu 100% wiederzugeben (ohne es zu sein!). Dies war lange Zeit nicht der Fall: Die digitale Auflösung hinkte über viele Jahre der analogen Realität hinterher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit unserem Scanner haben wir eine ältere Version der Scansoftware SilverFast mitgeliefert bekommen. Wir werden sie für rund € 150,- von Version 6 auf 8 „upgraden“, mit unseren mittlerweile erworbenen IT-8-Targets (€ 180,-) eine Kalibrierung des Scanners vornehmen und die Glasplatten farbig, als “Glaspositiv“ scannen. Damit erhalten wir auch die sich oft farbig niederschlagenden Informationen zu Schadensbildern der Glasplatten wie Aussilberungen oder Retuschen. Von diesem farbigen Scan werden wir ein Graustufen-Bild erzeugen, in Photoshop das Negativ zum Positiv umwandeln und eine gewisse Bildbearbeitung zur Optimierung der Darstellung vornehmen. Unser Master wäre aber das Farb-TIFF des Glasnegativs, während das bearbeitete Bild in die Datenbank verknüpft wird und nur die Information liefert, welches Motiv sich auf dem Negativ befindet. Sofern sich in der Sammlung Hans Finsler zeitgenössische (Vintage-Print) oder nachträgliche Abzüge (Estate-Print) von diesem Negativ befinden, können wir in der Datenbank diese Datensätze miteinander verknüpfen und als zusammengehörig kenntlich machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grundbedingung für eine anständige Bildbearbeitung ist ein guter Bildschirm. Wenn man ein Bild in Farben und Tonwerten bearbeitet, muss man sicher sein können, dass das, was man auf dem Bildschirm sieht und bearbeitet auch dem entspricht, was tatsächlich an Farbinformationen in der Datei abgelegt ist. Dies scheint eine selbstverständliche Forderung, doch viele günstige Bildschirme können dies nicht bzw. die Preisspanne bei den Bildschirmen, die es besser können, liegt zwischen € 500,- und 5.000,- (und mehr, wenn man will). Zwar haben wir vor zwei Jahren ein recht gutes Modell erworben (HP LP2475w), aber es erfüllt sicherlich keine Ansprüche eines professionellen Grafik-Büros. Auch haben wir unter den Mitarbeitern des Projektes nicht wirklich jemanden, der solide Bildbearbeitungskenntnisse hat. So beschränken wir uns auf das Scannen des Masters in optimaler Qualität und erstellen als Service für die Datenbank-Benutzer ein kleineres „Ansichtsbild“, also keinen professionell bearbeiteten digitalen Abzug, der z. B. gedruckt werden könnte, sondern nur ein „Motiv-Wiedererkennungsbild“. Wie auch bei unseren Scans von Grafiken und historischen Fotografien beschränken wir uns auf den ersten Arbeitsschritt der Bilderstellung und überlassen die Weiterverarbeitung der Bilddateien für bestimmte Zwecke anderen, die mehr davon verstehen. Das Master stellt so etwas wie eine Sicherungskopie des Objektes zu seinem gegenwärtigen Zustand dar. Fotografische Materialien reagieren über Jahre und Jahrzehnte weiter – wenn auch langsam, aber stetig. Sollten etwa Glasplatten beim Umzug zerbrechen oder andere Schäden erleiden, haben wir mit unserem Master die Bildinformation gesichert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Foto Marburg hat uns Materialien zum Projekt zur Verfügung gestellt, die aber von uns nicht publiziert werden können (Teile des Antrags, den Workflow und den „Leitfaden zum Erkennen von Schäden und Retuschen an Negativen“). Aber eine Basis für jeden Antrag bei der DFG im Bereich der Digitalisierung sind die „Praxisregeln zur Digitalisierung“ der DFG (siehe http://www.dfg.de/formulare/12_151/12_151_de.pdf), die sich jeder ansehen sollte, der die gegenwärtig üblichen technischen Parameter im Detail kennen lernen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine kleine Änderungen gegenüber dem Tipp der Deutschen Fotothek haben wir noch: Foto Marburg hat sich für ihre Standardformate eigene Scan-Halterungen gebaut, so dass die Glasplatten nicht mit der Schichtseite auf dem Scannerglas liegen. Dieser Lösung für 150.000 Glasplatten kann man eine andere, selbstgebastelte entgegensetzen: Moosgummi 1-2 mm dick: Diese Idee werden wir ausprobieren.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Glasplattendigitalisierung II</title>
        <published>2014-02-24T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-02-24T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/02/24/edim-glasplattendigitalisierung-ii/">&lt;p&gt;Nach einem ersten Blog zur Glasplattendigitalisierung mit einem Flachbettscanner folgt die Fortsetzung: Nach der Beschaffung eines geeigneten Geräts (Epson V750) stand als nächstes die Frage nach dem Wie im Raum: &lt;span&gt;&lt;span&gt;-&lt;span style=&quot;font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Welche konservatorischen Rücksichten habe ich zu nehmen, dass die Glasplatten nicht zerbrechen, zerkratzen, beim Scannen zu warm werden oder durch die Lichtimission Schaden nehmen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;-&lt;span style=&quot;font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Mit welchen Schadensbildern an den Glasplatten habe ich zu rechnen und welche Gegen- oder Schutzmaßnahmen muss ich gegebenenfalls ergreifen? Geeignetes Einpackpapier, das das derzeitige holz- und säurehaltige ersetzen soll, hatten wir bereits in der Vergangenheit recherchiert und angekauft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;-&lt;span style=&quot;font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Mit welcher Software scanne ich: Sind die Programme alle gleich bzw. gleich gut? Kann ich das mitgelieferte Software-Paket verwenden oder muss ich weitere Software ankaufen? Wie unterstützt die Software den Workflow?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;-&lt;span style=&quot;font: 7pt &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Muss ich meinen Scanner wie die Kamera und die Bildschirme kalibrieren? Welche Software ist dafür die richtige?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der letzten Frage anfangend haben wir über das Internet (“Glasplattendigitalisierung”) und anschließend bei dem entsprechend Verantwortlichen bei der Deutschen Fotothek A. Rous die ersten Rechercheergebnisse erzielt: Glasplattennegative, wie wir sie überwiegend haben, scannt “man” derzeit nicht mit Colormanagement, sondern “nur” hochauflösend in Graustufen. Ein farbiger Scan eines Schwarz-Weiß-Negativs würde zu einer Verdreifachung der Datenmenge führen, aber meist nur weitere Informationen liefern, wenn die Glasplatte durch entsprechende Schadensbilder farblich verändert ist. SilverFast ist die derzeit führende und beste Software zum Scannen in diesem Bereich (dies heißt nicht, dass nicht auch andere Programme gute Ergebnisse liefern können).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Glasplatten werden vor dem Scannen auf der Glasseite mit einem weichen, sauberen, leicht feuchten Tuch gereinigt. Auf der Schichtseite sollte höchstens ein antistatischer Pinsel zum Einsatz kommen. Sowohl das Handling als auch die Erfahrung im Umgang erfordern jemanden, der weiß, was er tut. Am besten sollte dies ein Fotorestaurator sein, sonst ein mit Glasplatten erfahrener Fotograf oder eine restauratorisch geschulte Person. Laien können großen Schaden anrichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil unser Scanner über keine verstellbare Schärfentiefe verfügt, müssen die Platten mit der Schichtseite auf das Scannerglas gelegt werden. Dabei besteht nicht nur die Gefahr, dass die Verunreinigungen der Schichtseite diese zerkratzen, sondern Schmutz auf dem Scannerglas die Schichtseite beschädigt. Doch auch das Scannerglas kann durch die scharfen Kanten des Glases zerkratzt werden. In einem solchen Fall bleibt nur das Ersetzen der Scheibe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl der Scanner eine viel höhere dpi-Zahl für die Auflösung anbietet, sollten man nicht mehr als 2.-3.000 dpi auswählen, weil die optische Qualität nicht mehr besser wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit die Recherchen und somit die Theorie. Wir werden als Laien das Scannen der Glasplatten an einem nicht so wertvollen Bestand an Glasplatten ausprobieren und üben. Ziel ist das digitale Faksimilieren der rund 800 Glasplattennegative, die im Rahmen des Projektes aus dem Hans-Finsler-Nachlass zu bearbeiten sind. Für Morgen ist der Besuch bei Foto Marburg geplant, wo derzeit ein DFG-Projekt zur Glasplattendigitalisierung läuft (“Fotografische Negative. Infrastruktur zur Erschließung und Digitalisierung historischer Fotografien in kunsthistorischen Bildarchiven”). Da sie allerdings die Reproduktion der Glasplatten mit einer hochauflösenden Kamera realisieren, sind die Grundbedingungen nicht gänzlich vergleichbar. Freundlicherweise gewährt uns Foto Marburg einen Einblick in ihre Werkstatt und schenken uns ihre Zeit. Ich werde auch diese Erfahrungen anschließend mit ihnen teilen. &lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.scandig.eu/Grundlagen.html&quot;&gt;http://www.scandig.eu/Grundlagen.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.filmscanner.info/KnowHow.html&quot;&gt;https://www.filmscanner.info/KnowHow.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>Seume und mehr: Planer-Sammlung (Lützen) online verfügbar</title>
        <published>2014-01-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2014-01-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2014/01/03/seume-und-mehr-planer-sammlung-luetzen-online-verfuegbar/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2014/01/03/seume-und-mehr-planer-sammlung-luetzen-online-verfuegbar/">&lt;p&gt;Die Digitalisierung und Online-Stellung der mehr als 1.100 Objekte umfassenden “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/682&quot;&gt;Sammlung Oskar Planer&lt;/a&gt;” des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/89&quot;&gt;Museums im Schloss Lützen&lt;/a&gt; ist vorerst abgeschlossen. Die jetzt über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; zugängliche Sammlung umfaßt viel Schriftmaterial zum 30jährigen Krieg (das mehr im Sinne einer Katalogisierung erfasst wurde), vor allem aber sind in ihr auch &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.de/san/index.php?sv=Manuskript&amp;amp;suinin=89&amp;amp;suinsa=682&amp;amp;done=yes&quot;&gt;Manuskripte von Johann Gottfried Seume (1763-1810)&lt;/a&gt; enthalten. Diese Handschriften, darunter ein eigenhändig verfasster Lebenslauf und viel &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.de/san/index.php?t=listen&amp;amp;type=2&amp;amp;style=grid&amp;amp;gestag=148&amp;amp;suinin=89&amp;amp;suinsa=682&amp;amp;startwert=0&quot;&gt;Korrespondenz &lt;/a&gt;Seumes mit Göschen in Leipzig (und mit anderen Zeitgenossen) wurden vollständig digitalisiert und stehen jetzt für Recherchen zur Verfügung. Darüberhinaus sind mit der Digitalisierung der Sammlung jetzt viele weitere Briefe und Schriftstücke von Literaten und Majestäten verfügbar - das älteste von 1577. Schauen sie selbst … (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.de/san/index.php?sv=brief&amp;amp;suinin=89&amp;amp;suinsa=682&amp;amp;done=yes&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>EDiM - 1. Fotoaktion</title>
        <published>2013-12-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-12-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/12/20/edim-1-fotoaktion/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/12/20/edim-1-fotoaktion/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/12/20/edim-1-fotoaktion/">&lt;p&gt;In den letzten vier Wochen hatten wir für den Sammlungsbereich Plastik zwei Fotografen im Haus. Sie haben insgesamt 87 Skulpturen aus dem Projektzeitraum 1900-1937 fotografiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Verständnis kurz vorweg: Dreidimensionale Objekte wie Kunsthandwerk oder Skulpturen können nicht durch einen fotografischen Laien angefertigt werden. Sofern man mehr als ein Arbeitsfoto anstrebt, das nur ein “Wiedererkennungsfoto” für das Objekt ist, benötigt man nicht nur umfangreiches und professionelles Equipment zur differenzierten Ausleuchtung, sondern auch “einen Blick”. Wir können als Laien mit unserer Reproanlage “Flachware” wie Fotos und Grafik scannen. Die Parameter für eine immer gleich ausgeleuchtete Fläche sind im Prinzip immer gleich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders bei räumlichen Dingen, zumal bei Figuren, die eine körperliche Präsenz und oft eine 360°-Allansichtigkeit mitbringen: Die Kamera funktioniert fundamental anders als das menschliche Auge, so dass eine erhebliche “Übersetzungsleistung” des Fotografen erforderlich ist, um das Ding so ähnlich abzubilden, wie es der Mensch sieht, der vor ihm steht. Hinzu kommt, dass das Ding ein Kunstwerk ist, also eine bis mehrere beabsichtigte Aussagen in sich trägt, von der zumindest eine getroffen werden sollte. Dazu war während des Fotografierens eine enge Abstimmung zwischen Fotograf und Wissenschaftler wichtig, bzw. wird zum Schluss von mehreren Ansichten, die die Fotografen gemacht haben, zusammen mit dem Wissenschaftler eine Hauptansicht ausgewählt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ziel ist es, für jedes Objekt des Projektzeitraums mindestens eine treffende Abbildung zu haben, die sowohl für die Objektdatenbank als auch für die Onlinepublikation, für einen (hoffentlich zukünftigen) Bestandskatalog, für Ausstellungskataloge, Poster, Plakate, Postkarten usw. geeignet ist. Sofern möglich sollte eigentlich &lt;em&gt;jeder&lt;/em&gt; Zweck mit diesem Foto bedient werden können. Dieser Wunsch wird in jedem Fall bei den Grafiken und Photographien durch die Reproanlage erfüllt. Noch stärker als beim Kunsthandwerk ist jedoch bei der Skulpturfotografie “der (künstlerisch interpretierende) Blick” immer ein subjektiver. Das heißt, jeder Wissenschaftler würde im Zweifelsfall aus seiner Kenntnis und Auffassung der Figur “das Treffende” anders definieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von “dem Treffenden” unabhängig wären bei einer Plastik natürlich Zweit- bis Fünftaufnahmen wünschenswert und zusätzlich Details, Signaturen und Oberflächen interessant. Zu dieser Dokumentationstiefe gelangen wir zunächst jedoch nicht. Wir sind aber sehr froh, dass wir aus Projektmitteln zumindest diese Fotoaktion möglich machen konnten, um eine aktuelle Farbaufnahme dieses kleinen Teils der Sammlung zu erhalten.&lt;br /&gt;
Nicht unwichtig ist natürlich die Auflösung der Kamera: Je höher die Auflösung, desto mehr Details kann man über den Zoom aus der Abbildung herausziehen. Bei dieser ersten Fotoaktion haben wir nicht diese Komplikation zusätzlich herbeiführen wollen. Doch ist schon jetzt klar, dass die Gemälde-Fotografie im nächsten Jahr mit einer digitalen Mittelformatkamera, die notfalls von den Fotografen bei einem professionellen Verleih geliehen werden muss, erfolgen soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessant sind vielleicht einige Randaspekte dieser Fotoaktion:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Große Bedeutung kommt der Auswahl eines geeigneten Fotografen zu. Wir haben nicht die Leistung an eine größere Zahl an Fotografen ausgeschrieben und den günstigsten Anbieter ausgewählt. Weil es sich um eine künstlerische Leistung handelt, haben wir uns an Fotografen gewandt, die entsprechende Aufträge bereits erfolgreich bewältigt haben oder eine Mappe vorweisen konnten, aus der hervorgeht, dass sie mit den auftauchenden Schwierigkeiten umgehen können. Bei diesem Auftrag waren sicherlich die fast schwarzen, hochglänzenden Bronzen der größte Schwierigkeitsfaktor: Die Fotografie bildet beleuchtete Oberflächen zwischen Schwarz und Weiß ab. Bei schwarzen hochglänzenden Bronzen liegt fast kein Grau- bzw. Farbbereich zwischen der schwarzen Oberfläche und den überstrahlten Glanzpunkten. Es war die größte Herausforderung für die Fotografen, “das Treffende” mit so viel wie möglich an Binnenzeichnung zu verbinden. Als ein großer Pluspunkt stellte sich heraus, dass einer der Fotografen nicht nur selbst Bildhauer ist, sondern auch Erfahrungen mit dem Material Bronze hat. So konnte er in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlerin auf Stellen an den Figuren hinweisen, die vor dem Fotografieren retuschiert werden mussten, während er andere als materialimmanent, also als zugehörige Oberflächeneigenschaften erkannte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Die Preise für die Fotos staffelten sich nach der Größe der Objekte: bis 60 cm € 65,-, bis 120 cm € 80,-, bis 180 € 95,- und Sonderformat € 120,- plus 7% MWSt. Dazu muss man jedoch sagen, dass nicht unbedingt eine kleinere Skulptur einfacher zu fotografieren ist, als eine große.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Die Juristin des Hauses hat anlässlich unserer Fotoaktion den Standardvertrag für Fotoarbeiten nochmals überarbeitet und daraus ist eine vielleicht für andere Institutionen interessante Vorlage bzw. ein Vergleichsbeispiel entstanden. Dies Datei möchten wir &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2013/12/20/edim-1-fotoaktion/./SMB-Produktionsvertrag-Fotografie.pdf&quot;&gt;hiermit&lt;/a&gt; zur Verfügung stellen. Ein weiterer Vertrag zum Vergleich findet sich im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsbund.de/fileadmin/geschaefts/dokumente/Leitfaeden_und_anderes/LeitfadenDokumentation.pdf&quot;&gt;Leitfaden für die Dokumentation von Museumsobjekten von 2011, S. 31f.&lt;/a&gt;. Auf ein vielleicht nicht unwichtiges versicherungsrechtliches Detail würden wir gern noch hinweisen: Ein vom Museum authorisierter Mitarbeiter sollte die Kunst anliefern, hochheben und ggf. auch für den Fotografen drehen. Nach unserem Vertrag ist der Fotograf nicht gegen das Fallenlassen von Kunst versichert, sofern er nicht selbst diese Versicherung z. B. in Form einer Berufshaftpflicht mitbringt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Für das Fotografieren hat es sich als notwendig erwiesen, dass zwei einfache kanten- und schnörkellose Sockel angefertigt werden mussten (MDF, 100 x 30 x 30 cm und 60 x 50 x 50 cm, Farblack nach RAL Code S2000-N mit wasserverdünnbarem, seidenmatten Basislack). Durch Querlegen dieser Sockel und untergelegte andere Podeste konnten wir alle Objekte bis auf die lebens- und überlebensgroßen Stücke, die auf eine einfache 3 x 4 m Platte in demselben Farbton gestellt wurden, durchfotografiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Bei der größeren Anzahl von zu fotografierenden Werken hat es sich als günstig herausgestellt, zunächst alle Werke nebeneinander zu versammeln und gemeinsam mit dem Fotografen alle Aspekte des Vorgehens, der Arbeitsabfolge und der Qualitätskontrolle zu besprechen. Dabei lernen alle Beteiligten die jeweilen Erwartungen und Ansprüche kennen und können sich aufeinander einstellen. Sofern möglich, sollte eine solche Zusammenkunft einige Zeit vor dem Fototermin stattfinden, damit noch Zubehör besorgt werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Beiden Fotografen haben wir die Verwendung des Colorchecker Passports von x-Rite vorgeschrieben. Mit diesem Colorchecker, einer Software mit Farbchart (€ 60-80), kann man unkompliziert das digitale Colormanagement in den RAW-Workflow bzw. die TIFF-Ausgabe einbinden. Ziel war, von den Fotografen eine mit ICC-Profil versehene Bilddatei zu erhalten, in der folglich für alle anschließenden Arbeitsschritte und Nutzungen - von der Bildschirmwiedergabe über die Gestaltung beim Grafiker und den Druck in der Druckerei - die Basis für eine originalgetreue Farbwiedergabe des Objektes gelegt ist. Wir haben im Vertrag neben dem TIFF um die Abgabe der RAW-Datei, die als proprietäres Format nicht langzeitarchivierbar ist, gebeten, weil wir uns die Option auf die Nachbearbeitung des weitaus vielfältiger nachzubearbeitenden Rohformats der Bilddatei offen lassen wollten. Sobald das Rohformat veraltet ist, steht als dauerhaft archivierbares Format nur noch das profilierte TIFF zur Verfügung.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Der aristokratische Blick</title>
        <published>2013-12-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-12-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/12/20/edim-der-aristokratische-blick/">&lt;p&gt;Hier ist ein Blick in die Nordbox zu sehen, umfunktioniert zum Fotoatelier: Vor der Linse steht Karl Müllers Relief “Aristokraten” von 1930: Anlässlich dieses Fotos war es nötig, das mittlerweile oxidierte Silber der Augen wieder sichtbar zu machen. Dies gelang in echtem Teamwork: durch die Spende von Zigarettenasche des Direktors der Moritzburg und des Verwaltungsleiters von Dome und Schlösser, gut gemischt mit dem Speichel der zuständigen Wissenschaftlerin. Wie man gut erkennen kann, strahlen seitdem diese Augen wieder, auch auf die Entfernung: Etwas kalt und unnahbar.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Tagung verpasst?</title>
        <published>2013-12-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-12-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/12/16/edim-tagung-verpasst/">&lt;p&gt;Für alle, die wie ich die spannende Tagung “Zugang gestalten! - Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe” verpasst haben, ist es nun möglich, Fotos, Videos und den Medienspiegel von der Tagung einzusehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Siehe http://www.zugang-gestalten.de/dokumentation-2013/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich zähle dies zu den “Segnungen” der Digitalisierung. Es ist natürlich nicht dasselbe wie dort gewesen zu sein.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - noch eine Tagung</title>
        <published>2013-09-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-09-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/09/27/edim-noch-eine-tagung/">&lt;p&gt;Eine weitere interessante Tagung ist die Eva-Tagung in Berlin, 6. bis 8. November 2013. Siehe http://www.eva-berlin.de/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Tagung ist leider nicht kostenfrei, hat aber moderate Preise. Nach eigenen Aussagen werden “ambitionierte Digitalisierungsprojekte mit Bezug zum kulturellen Erbe, netzbasierte Forschungs- und Vermittlungskooperationen sowie informationstechnische Serviceangebote für Museen, Biliotheken und Archive” vorgestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Tagungsprogramm des letzten Jahres, bei dem 3-D-Features mit Mittelpunkt standen, und nach dem Studium des diesjährigen, bei dem die audiovisuelle Kommunikation Schwerpunkt ist, kann ich das “Ambitionierte” und “Anvancierte” der Tagung nur bestätigen. Für jemanden wie mich, die mit elementaren Schwierigkeiten zu kämpfen hat, wie die Mitarbeiter des Hauses zur Arbeit in der Objektverwaltungssoftware zu motivieren, sind die Themen dieser Tagung goldene Streifen am Horizont: ebenso faszinierend wie fern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber: Um die Orientierung nicht zu verlieren, braucht der Mensch nicht dann und wann einen Blick zum Horizont?&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Tagungsankündigung</title>
        <published>2013-09-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-09-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/09/27/edim-tagungsankuendigung/">&lt;p&gt;Wie alle Jahre findet auch in diesem Oktober wieder die große Herbst-Tagung der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbunds in Berlin statt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, denn diese Tagung macht die Mitarbeiter aus den Bereichen Dokumentation und Digitalisierung bekannt mit den neuesten Ideen, Trends und Wissenswertem aus der deutschen und europäischen community. Nicht zu unterschätzen sind die wichtigen Pausen und Abendveranstaltungen, bei denen brennende Fragen und Ungereimtheiten aus dem Alltag geklärt und Meinungen zu Verfahrensweisen ausgetauscht werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vom 14.-16. Oktober 2013, Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin, Takustr.7, 14195 Berlin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zugang zu allen Informationen diese wichtige Tagung betreffend finden Sie unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsbund.de/de/fachgruppen_arbeitskreise/dokumentation_fg/&quot;&gt;http://www.museumsbund.de/de/fachgruppen_arbeitskreise/dokumentation_fg/&lt;/a&gt; und das vorläufige Programm unter http://www.museumsbund.de/fileadmin/fg_doku/termine/2013_Oktober/TOPHerbst2013.pdf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie immer ist die Tagung kostenfrei!&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Farbmanagement in MuseumPlus: Wer weiß was?</title>
        <published>2013-09-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-09-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/09/10/edim-farbmanagement-in-museumplus-wer-weiss-was/">&lt;p&gt;Seit geraumer Zeit kümmern wir uns um etwas, was Zeit kostet, aber keine Datensätze oder andere vorzeigbare Ergebnisse hervorbringt: Wir entdecken Feinheiten unserer Objektverwaltungssoftware MuseumPlus (Firma Zetcom). &lt;em&gt;Eine&lt;/em&gt; Feinheit, die sicherlich auch für andere von Interesse ist, hat das Zeug dazu, ein festes Kriterium bei der Auswahl der Software zu werden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Konkret geht es um die farbtreue Darstellung in der Software. Bekanntlich gehört zu jedem Datensatz ein Foto, das Ähnlichkeiten mit dem Original haben soll. Ausgangspunkt unserer Recherche war die Empfindung, dass viele der historischen Schwarz-Weiß-Fotografien, die wir scannen, in der Datenbank recht dunkel erscheinen. Dies war zwar kosmetisch unschön, aber erst als wir ein neueres Foto scannten, dessen Witz darauf beruht, dass das Gesicht eines Schauspielers im schwarzen Hintergrund verschwindet bzw. daraus hervorkommt, fiel auf, dass man auf diesem Foto in der Datenbank außer dem Schwarz kaum noch etwas erkennen kann. Leider können wir aus urheberrechtlichen Gründen keine Bildbeispiele geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun haben wir uns erkundigt, woran das liegen könnte: Einflussfaktoren sind die Computer (Grafikkarte, Treiber, Betriebssystem, Bildschirm), aber eben auch die Software selbst, die - so denkt man - in der Lage ist, eine profilierte Bilddatei farbrichtig darzustellen, - oder eben nicht. Dafür bekannt, dies zu können, sind nach ersten Rechercheergebnissen eigentlich nur die professionellen Bildbearbeitungsprogramme (Photoshop, Gimp u. a.), weniger Browser oder die übliche Windows Bild- und Fax-Anzeige. Ohne bereits das Ergebnis zu wissen: Sofern Sie einen Ankauf planen, stellen Sie den Anbietern die Frage nach dem Farbmanagement in der Software: Hat sie eine solche oder nicht? Sie sollte eine haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Uns würde interessieren: Wer hat mit seiner Objektverwaltungssoftware ähnliche Erfahrungen gemacht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gibt es sogar jemanden unter den Lesern, der oder die MuseumPlus von Zetcom hat und Auskunft geben kann?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinweise zur Lösung dieser Frage würden uns bei unseren Recherchen sehr willkommen sein! Bitte melden unter eva Punkt Heinecke at kunstmuseum minus moritzburg Punkt de oder 0345 - 212 59-74.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Neue Perspektiven</title>
        <published>2013-07-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-07-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/07/18/edim-neue-perspektiven/">&lt;p&gt;Da die Stiftung Moritzburg seit dem 1. Januar 2013 Teil der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt geworden ist, gibt es neue Perspektiven für die Digitalisierung in der Moritzburg. Da sind plötzlich 17 weitere Liegenschaften (nicht alle mit Sammlungen), Kollegen, die Ähnliches tun, und neue Bedürfnisse zu berücksichtigen. Zum Beispiel entsteht die Frage, warum in einer einzigen Einrichtung zwei Objektverwaltungsprogramme weiterhin existieren sollen. Dome &amp;amp; Schlösser hat seit einigen Jahren Adlib von der Firma Adlib Information Systems, während sich die Moritzburg im letzten Jahr MuseumPlus von der Firma Zetcom zugelegt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die berechtigte Frage besteht, ob sich Mitarbeiter, die in unterschiedlichen Liegenschaften arbeiten, in zwei Systeme einarbeiten und beide beherrschen müssen. Ein wesentlicher Vorteil einer insgesamt größeren Institution ist schließlich für die kleineren Einrichtungen, von einer größeren Flexibilität unter anderem beim Personal profitieren zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Beantwortung der Frage, welche Software für die Zwecke der Moritzburg, aber auch der Gesamt-Stiftung geeigneter ist, werden wir über Start gehen und beide Programme und ihre Passgenauigkeit für die Institutionen nochmals miteinander vergleichen. Es wird interessant sein, jetzt mit einem höheren Wissensstand und nach den Erfahrungen mit den Firmen dieselben Fragen noch einmal zu stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es steht noch nicht fest, dass dabei tatsächlich eine Entscheidung Entweder-Oder herauskommt. Vielleicht stellt sich heraus, dass die Moritzburg mit MuseumPlus gut versorgt ist, während Adlib das bessere Produkt für die anderen Einrichtungen ist. Ein nicht zu unterschätzender Faktor an Zeit und Geld ist schließlich die Datenmigration von einem System in das andere. Die Sache selbst kostet nicht nur Geld, sondern erfordert IMMER eine anschließende Bereinigung der Daten, die nach einer systemimmanenten Struktur in dem einen Programm erzeugt und nun für das andere System passend gemacht werden müssen. Dies ist etwas, was wir derzeit sehr hart lernen: Wir haben von einem Datenbestand von rund 22.000 Datensätzen nach sechs Monaten erst wenige Buchstaben bereinigt (A, C, D, E, X, Y, Z, Ausstellungsmodul). 16.000 Datensätze müssen noch einzeln “in die Hand” genommen werden. Im Augenblick kann ich nur davon abraten, ein solche Unternehmen zu wagen. Zumindest haben wir aktuell 72.600 Datensätze in der Datenbank, die dann nochmal, vielleicht nicht weitgehend, aber immerhin, bereinigt werden müssten. Jemand, der mit Datenmigrationen mehr Erfahrung hat als ich, hat einmal gesagt, dass jede Migration auch zwangläufig einen Datenverlust mit sich bringen: Diesen kann man zwar durch gute Vorbereitung versuchen zu minimieren, aber ganz umgehen kann man dieses Problem wohl nicht. Deswegen bin ich gespannt, was bei dieser Frage herauskommt. Bericht folgt.&lt;/p&gt;
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        <title>2 mal 2000 ... Museum Weißenfels veröffentlicht 2000stes Objekt</title>
        <published>2013-07-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-07-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/07/02/2-mal-2000-museum-weissenfels-veroeffentlicht-2000stes-objekt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/07/02/2-mal-2000-museum-weissenfels-veroeffentlicht-2000stes-objekt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/07/02/2-mal-2000-museum-weissenfels-veroeffentlicht-2000stes-objekt/">&lt;p&gt;Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/79&quot;&gt;Museum Weißenfels - Schloss Neu Augustusburg&lt;/a&gt; hat sein 2.025stes Objekt bei museum-digital veröffentlicht. Es ist damit das Museum mit den meisten Objektveröffentlichungen und hat die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/17&quot;&gt;Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt&lt;/a&gt; (aktuell 2.024 Objekte), in dieser Rolle abgelöst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2.000 Objekte, das mag dem einen oder anderen als eine Kleinigkeit erscheinen, bedeutet aber eine gehörige Menge Arbeit, wenn man die Beschreibungen und Fotos erst machen muss! Und das neben der sonstigen Arbeit … Hut ab, also … und: Weiter so!&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Steuerungskorrektur II</title>
        <published>2013-06-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-06-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/06/26/edim-steuerungskorrektur-ii/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/06/26/edim-steuerungskorrektur-ii/">&lt;p&gt;Die Ursachen für unser “Durcheinander” sind vielschichtig und sollen hier etwas aufgeblättert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie schon mal erwähnt und zusätzlich eine Binsenweisheit, macht jeder Fehler beim Arbeiten. In der Digitalisierung (wie beim Rechnen) scheint dies aber strukturell nicht “erlaubt” zu sein, weil dann das Ergebnis nicht stimmt. Gerade bei komplexen, aufeinander aufbauenden Berechnungen (wie z. B. für eine Brücke) ist jedem einsichtig, dass alle Berechnungen stimmen müssen, sonst stürzt sie ein. Weniger dramatisch, aber im Prinzip gleich wie bei uns.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der schwerwiegendste Fehler ist, wenn die Inventarnummern falsch sind, denn Bilddatei, Datensatz und Objekt sind allein über diese Nummer miteinander verbunden. Ist die Nummer an irgendeiner Stelle falsch, lassen sich diese drei Dinge nur mit viel Glück, Wissen oder viel Zeitaufwand wieder miteinander verbinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Qualität der Arbeit hängt an der Qualität der Mitarbeiter, die das Verabredete umsetzen sollen. Sie müssen zunächst einmal ganz einfach das Vermögen haben, die Komplexität der Arbeit zu verstehen und ohne Abstriche ihr zu entsprechen. Vermögen? Was ich meine ist im Kern: Was tue ich, wenn ich merke, ich war eben unkonzentriert und es könnte gut sein, dass ich gerade Fehler gemacht habe? Sage ich “Stopp” und gehe die letzte Arbeit noch mal durch? Oder hoffe auf das Beste? Wie reagiere ich in solchen “Stresssituationen”? Stelle ich mich oder weiche ich aus. Für ein Arbeitsgebiet wie die Digitalisierung braucht es auch ohne einstürzende Brücken der ersten Typ Mitarbeiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei dieser Sache handelt es sich um einen seltsamen, fast privaten Punkt in jedem Menschen, einen Ort der Selbstbefragung und ein Ort, an dem sich die Menschen (und dann auch deren Arbeit) unterscheiden: Es stellt sich heraus, etwas ist nicht so einfach zu machen wie man dachte. Nehme ich eine Abkürzung? Tue ich so, als hätte ich das Problem gar nicht gemerkt? Oder weiß ich und akzeptiere, dass ich Fehler mache und plane dies gleich mit ein, z. B. indem ich regelmäßige Kontrollen durchführe, Gegenproben mache, Pausen einplane, Abwechslung suche oder Ähnliches? Und ganz wichtig: Wie bewusst bin ich mir in diesem Augenblick meiner Reaktion angesichts einer zunächst einmal frustrierenden Erkenntnis? Welche innere Spannkraft habe ich, noch die Wahl zu haben?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich leite zum ersten Mal Mitarbeiter an und hatte als Vergleichbasis daher nur mich oder Leute meiner Bekanntschaft. Ich bin es geradezu gewohnt, in Spannungsfeldern zu arbeiten und meinen Weg beizubehalten. Wie sehr gewohnt wurde mir erst jetzt klar, als ich feststellte, dass es für andere nicht so ist bzw. ein hoher Anspruch.&lt;br /&gt;
Worauf ich hinaus will, ist einfach: “Die Digitalisierung” ist eine recht komplexe Tätigkeit mit einer Schnittmenge aus mehreren Wissensbereichen. Man kann sie (noch) nicht studieren. Sie hat etwas mit Museologie zu tun, doch braucht man auch differenzierte Kenntnisse aus dem Bereich der Digitalfotografie (insbesondere Colormanagement). IT-Kenntnisse sind wichtig, das Fachwissen zur jeweiligen Wissenschaft nicht zu vergessen. Sogar da, wo es “händisch” zugeht, sind komplexe Ablagen, Handgriffe oder Routinen auszuführen. Einfache Arbeiten des immer Gleichen gibt es (zumindest bei uns) nicht. Immer gibt es eine Varianz in der Tätigkeit, immer einen Grund, die Konzentration zu halten, obwohl keine ausgesprochenen Intelligenzleistungen verlangt werden. Eine lange Liste ähnlicher Nummern auf Fehler durchzusehen, braucht eine erhebliche Konzentration! Und immer müssen alle Arbeitsschritte passgenau ineinander greifen, d. h. für die richtige Ausführung von Arbeitsschritt 25.-35. muss ich sowohl die davor als auch die danach kennen, ständig im Bewusstsein haben und beim Tun gegebenenfalls berücksichtigen (können).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insofern benötigt die Digitalisierung qualifiziertes Personal - wie mir dankenswerter Weise die Kollegen auf der letzten Tagung Sammlungsmanagement in Hamburg (10.-11.6.) noch mal ganz klar vor Augen geführt haben. Vom Arbeitsamt vermittelte Ungelernte einzusetzen, von ihnen innere Klarheit, Konzentration und Bewusstheit zu verlangen, ist kein Ausweg aus der Situation, dass die Museen von ihren Trägern oft genug kein Geld für die neue Aufgabe der Digitalisierung bekommen. Die Fehler hinterher auszubügeln, beständig die Arbeit noch mal zu kontrollieren bringt für keinen Punkte. Besser sind studentische Mitarbeiter, die allerdings etwas kosten, vielleicht auch längerfristige Praktikanten aus dem Bereich der Museologie oder Kunstgeschichte. Und die Mitarbeiter aus dem eigenen Haus. Dazu komme ich im dritten Teil.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Steuerungskorrektur III</title>
        <published>2013-06-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-06-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/06/26/edim-steuerungskorrektur-iii/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/06/26/edim-steuerungskorrektur-iii/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/06/26/edim-steuerungskorrektur-iii/">&lt;p&gt;Seit eineinhalb Jahren läuft das Projekt, wir haben Halbzeit: Dies ist Anlass, zurückzublicken und nach vorn. Wir haben die Erfahrung, wie es bisher gelaufen ist, und daraus können und sollten wir ableiten, wie es die restliche Zeit laufen sollte. Vor dem Hintergrund des in den beiden letzten Beiträgen Dargelegten, haben wir uns leider von einem Mitarbeiter trennen müssen. Und wir müssen uns eingestehen, dass die Arbeit nicht so schnell fortschreitet, wie geplant. Es hat keinen Sinn, schnell zu sein, aber kein belastbares Ergebnis dabei zu erzeugen. Und wir haben bemerkt, dass unsere Kräfte geringer sind als gedacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deswegen müssen wir uns als Mitarbeiter des Digitalisierungsprojekts auch aus Bereichen wieder zurückziehen, die wir als Dienstleistung für die sehr beschäftigten Mitarbeiter des Hauses übernommen hatten: Wir haben im Bereich der Sammlung Photographie Fotos mit Inventarnummern beschriftet, Material zum konservatorisch angemessenen Verpacken besorgt, das Einpacken und die Beschriftung der Verpackung übernommen, wir haben im Grafischen Kabinett selbst die Blätter aus den Schränken herausgesucht und zur Reproanlage transportiert und wieder zurück usw. usw. usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von einer weiteren „Ressource“ im Haus war noch sehr wenig die Rede, obwohl ihr eigentlich die Hauptlast der Arbeit im Projekt zufällt: die wissenschaftlichen Mitarbeiter. Hier gilt es noch Bewusstsein zu schaffen. Wir haben versucht, in den letzten Wochen sowohl bei diesen selbst als auch bei den Vorgesetzten darauf hin zu arbeiten, dass die Kustoden die im Projekt verabredete Arbeitsleistung endlich anfangen. Seit die Datenbank läuft (seit Mitte Oktober 2012) stehen die Mitarbeiter in der Pflicht, die Datenerfassung in ihren Sammlungsbereichen umzusetzen. Für die Vorplanungen hatten sie seit Projektbeginn (Februar 2012) ausreichend Zeit. Vor Weihnachten haben wir angefangen zu drängen. Ende Februar 2013 kam auf unsere Initiative in der ersten Sammlung ein erstes Treffen für einen Datenfeldkatalog (siehe Blog „Datenbank die Erste“ vom 15. März 2013) zustande. Seitdem ist wenig geschehen. Wer in eineinhalb Jahren noch 2.-3.000 Datensätze zu schaffen hat, ist nicht zu beneiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Krisensitzung hat stattgefunden, es wurden Termine und längere Arbeitsphasen in der Datenbank für jeden Mitarbeiter benannt, die Priorität des Projektes nochmals in Erinnerung gebracht. Es war die Intervention von oben notwendig, um dies zu erreichen.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Steuerungskorrektur I</title>
        <published>2013-06-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-06-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/06/21/edim-steuerungskorrektur-i/">&lt;p&gt;Trotz guter Vorsätze war doch wieder ein längeres Schweigen: Hinter den Kulissen hat es aber kräftig rumort. In dem vorherigen Beitrag war von einer Steuerungskorrektur die Rede: Wir sind hoffentlich über den Berg, denn das Problem war größer als gedacht. Es hat ein wenig gedauert, ehe klar wurde, welcher Weg zukunftsträchtig ist.&lt;br /&gt;
Schlichte Neugier, wie weit wir bei der Datenbereinigung sind, hatte dazu geführt, dass grundlegende Daten zusammengetragen werden mussten. Wieviele Datensätze hatten wir, wie viele haben wir jetzt? Wieviele davon sind neu angelegt, wieviele davon alt (also noch zu bereinigen). Aus der Differenz sollte sich die Zahl der schon Bereinigten ergeben. Es stellte sich aber heraus, dass schon die grundlegenden Zahlen irgendwie fehlerhaft waren. Als dann die Anzahl der bisher erstellten Bilddateien mit denen der Datensätze in der Datenbank nicht übereinstimmt, offenbarte sich ein größeres Problem, als zuvor angenommen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es schien die Notbremse angemessen: Jegliche Art von Datensatzerzeugung bzw. das Scannen neuer Objekte wurde eingestellt und alle Kräfte darauf geworfen, das bisher Erarbeitete zu sichten und zu überprüfen (obwohl dies in verschiedenen kleineren Wellen immer mal wieder der Fall gewesen war). Wir haben bisher drei größere Konvolute gescannt: 940 Fotos von Hans Finsler (1891-1972), 250 von Heinrich Koch (1896–1934) und 140 von Gerda Leo (1909-1993). Also nehmen wir uns jedes einzelne Foto noch mal vor (holen sie also wieder aus dem Depot zurück in unser Digitalisierungslabor) und vergleichen hinten auf dem Objekt die Inventarnummer mit der Bilddateinummer, die der Inventarnummer entsprechen soll, und mit der Inventarnummer in der Datenbank. Bei dieser Gelegenheit packen wir die Fotos gleich in professionelles Fotoarchivierungspapier ein, erzeugen von den hochauflösenden Bilddateien kleine JPG für die Datenbank und nehmen eine neue, bessere Bilddateibenennung vor. Wenn dies beendet sein wird, können wir abends ins Bett steigen mit dem Gefühl, alle Schmuddelecken ausgeputzt und einen Zustand der „Reinheit“ erreicht zu haben. Die dann in der Datenbank vorhandenen Infos sind belastbar und einen gute Grundlage für das Weiterarbeiten: Ein toller Erfolg!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wie war es dazu gekommen? Fortsetzung folgt.&lt;/p&gt;
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        <title>15.000 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2013-06-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-06-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/06/06/15-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Das 15.000ste Objekt wurde bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; erfasst. Es stammt aus dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/19&quot;&gt;Kulturhistorischen Museum in Merseburg&lt;/a&gt; und ist eine historische Aufnahme aus der Zeit um 1916. Zu sehen sind französische und russische Kriegsgefangene, die ein Denkmal für ihre im Gefangenenlager verstorbenen Kameraden errichten. Die Aufnahme stammt aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/658&quot;&gt;Fotosammlung des Museums&lt;/a&gt;, genauer, aus dem Nachlass des Merseburger Fotografenmeisters Herrfurth. Bei museum-digital wurde sie über einen kleinen “Massenimport” mit 384 weiteren Aufnahmen aus diesem Nachlass integriert, die allesamt wertvolle Dokumente zur Geschichte Merseburgs sind.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Revision I</title>
        <published>2013-05-24T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-05-24T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/05/24/edim-revision-i/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/05/24/edim-revision-i/">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2013/05/24/edim-revision-i/./MOSPh01737_45.jpg&quot; alt=&quot;Ausschnitt&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ein stark gezoomter (200%) Ausschnitt aus einem Foto von Gerda Leo “Straße mit Wagen vor unserem Fenster” von 1928. Es ist ein Luftballon am Bande zu sehen, umgeben von dunklem Grau. Pferdewagen und vorüberfahrende Straßenbahn nebst Passanten sind abgeschnitten.&lt;br /&gt;
Jedes historische Foto hat Kratzer und Macken. Ein Teil der in diesem Ausschnitt sichtbaren Unregelmäßigkeiten sind aber “hausgemacht”: Was man hier sieht, ist der mitgescannte Staub: ganz klein und fast unscheinbar, aber doch störend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben unser Möglichstes getan: Wir haben uns eine antistatische, extrem weiche Marderhaarbürste besorgt, geeignet für Fotografien. Wir putzen (eigentlich, denn es kommt durchaus vor, dass dieser Arbeitsschritt mal vergessen wird) vor jedem Scan das Foto sorgfältig ab. Aber dennoch: Wischt man das Foto ab, bleiben mit dem bloßen Auge sichtbare Körnchen und Fussel zurück. Wischt man nochmal, sieht es schon besser aus, doch legt man zum Schutz wieder ein Seiden- und Silversafe-Papier drüber, geht man mehrfach an diesem Foto vorüber, legt es erst an den Computer zur Eingabe der Maßangaben in die Datenbank, macht dann Mittag und legt es anschließend unter die Reproanlage, findet sich auf dem Foto bald wieder neuer (oder alter?) Staub.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was tun? Ich glaube, man kann es nur versuchen, so wenig Staub wie möglich im Raum zu haben. Der meiste Staub soll übrigens aus dem Reiben der Kleider aneinander stammen. In unserem historischen Gemäuer einer fünfhundertjährigen Burg rieselt es auch ein wenig von der Wand. Aber natürlich müssen alle mit dran denken, dass unmittelbar sorgfältig VOR dem Scannen das Abbürsten stattfindet. Ansonsten lässt sich das kaum etwas besser machen.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Revision II: der menschliche Faktor</title>
        <published>2013-05-24T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-05-24T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/05/24/edim-revision-ii-der-menschliche-faktor/">&lt;p&gt;Wie in dem vorherigen Beitrag schon anklang, machen wir derzeit (mal wieder) eine Revision des bisher Geleisteten. Damit verbunden ist eine Steuerungskorrektur für das gesamte Projekt. Es hat sich etwas überraschend gezeigt, dass das bisher Geleistete nicht so gut war, wie wir dachten. Da und dort Fehler in den Bilddateibezeichnungen, bei den Inventarnummern, fehlende Zusammenhänge von beiden untereinander, Staub auf den Oberflächen, ein liegengelassenes, “durchgerutschtes” Foto, eines, das auf dem falschen Stapel abgelegt wurde …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die erste Groß-Erfahrung ist, dass es nicht reicht, wenn wir gut arbeiten und sowohl beim Tun als auch direkt im Anschluss unsere Arbeit überprüfen. Die subjektive Wahrnehmung nach Beendigung der Arbeit ist das Gefühl, es überwiegend richtig gemacht zu haben. Sicherlich: Jeder macht Fehler und so werden auch bei dieser Arbeit welche entstanden sein. Aber das Grundgefühl ist doch, dass das meiste gut gelaufen ist. “Gut” scheint bei der Digitalisierung aber “nicht gut genug” zu sein. Denn zu einem guten oder sehr guten Ergebnis sind eine ganze Reihe, wenn nicht sogar eine Vielzahl von kleinen, manchmal unscheinbaren Arbeitsschritten und Handgriffen (wie zum Beipiel das Abbürsten der Fotos vor dem Scannen) nötig. Wird beim Scannen vergessen, ein kleines Häkchen wegzunehmen, wird die Bilddatei nur geschärft und nicht in ihrer Roh-Version gespeichert. Das Foto geht zurück ins Depot und bei der Menge an zu bearbeitendem Material und der zu leistenden Aufgaben ist es undenkbar, für diese “Fehlerchen” nochmal über Start zu gehen. Dennoch ist der Sinn der Bilderzeugung nicht erreicht, denn für jedes Objekt soll eine für jeden Zweck benutzbare hochauflösende Rohdatei im richtigen Format usw. existieren (kein schon irgendwie vorbearbeitetes Produkt).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es scheint so zu sein, dass wir für ein gutes Ergebnis bei den unterschiedlichen Arbeitsschritten und zu jedem Zeitpunkt zu 100% richtig arbeiten müssen. Das ist unrealistisch und daher auch ein wenig “unmenschlich”. Aber ein als normal anzusehende Fehlerquotient von 3 bis 5 auf hundert bei der einen Tätigkeit (abbürsten) und ein Fehlerquotient von 3 bis 5 auf hundert beim Häkchen-Setzen und ein Fehlerquotient von 3 bis 5 auf hundert beim Ablegen auf den falschen Stapel (ich möchte nicht langweilen mit einer Aufzählung der einzelnen Arbeitsschritte bei der Digitalisierung eines einzelnen Objektes, aber vielleicht könnte dies Thema eines einzelnen Blogs sein?), aber es sind aus dem Bauch geschätzt sicherlich ein- bis zweihundert Arbeitsschritte, bei denen etwas falsch laufen kann. Bei der Online-Publikation kommen noch ein paar -zig dazu. Ein perfektes, d. h. zu 100% richtiges Ergebnis, scheint unrealistisch. Eine fehlerfreie Bilddatei, ein richtig bezeichneter Datensatz (sein wissenschaftlicher Inhalt liegt nicht im Bereich unseres Projektes), ein richtig hergestellter Bezug zwischen dem Inhalt der Schübe mit den Fotografien (der Realität) und der Datenbank (pro Objekt ein Text-Datensatz und zwei Bilder (Vor- und Rückseite)) ist demnach eine glückliche Leistung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es scheint eine Eigenschaft der Digitalisierungsarbeit zu sein, dass sie so einfach und händisch aussieht, aber doch ein hohes Maß an Konzentration und Perfektion erfordert. Es ist auch schwierig zu sagen, wie es besser laufen kann. Mehr Kontrolle? Zum Beispiel durch Unbeteiligte, die einen frischen Blick auf die Sache haben? Kontrollläufe sind aber schon erfolgt, eine nochmalige Kontrolle (die absolut nötig ist) erfordert Zeit, Kapazitäten und damit Geld. Oder liegt das Heil in der Auswahl extrem penibler Mitarbeiter? Oder gibt es unverzeihliche (Inventarnummern) und verzeihliche Fehler? Oder müssen bei allen wichtigen Arbeitsschritten immer zwei Mitarbeiter “draufgucken”?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Fazit im Augenblick ist auf jeden Fall: Wir müssen alle enger zusammenrücken und mehr Kontrolle muss her. Vielleicht ist dem einen oder anderen aufgefallen, dass auf dieser Plattform in der letzten Zeit weniger Beiträge gekommen sind: Es waren zu viele Anforderungen, die seit der Aktivierung der Datenbank anzugehen waren: Die kunsthistorisch richtige Verschlagwortung (siehe die angekündigte Tagung, von der ich hier schon länger berichten wollte), die Datenfeldkataloge für sechs Sammlungsbereiche der Moritzburg, das Beherrschen der Datenbank selbst, Anleiten der Mitarbeiter, die Arbeiten rund um die Datenbereinigung, die Auseinandersetzungen mit der Datenbank-Firma über wunderliche Verhaltensweisen der Datenbank und verschwundene Verknüpfungen zwischen Objekt und Künstler-Datensatz, Weiterführen des museum-digital-Themenportals “moderne_digital” und Publizieren auf museum-digital, Aufbau einer einheitlichen Standortverzeichnung für das Haus in der Datenbank, die Problematik der Sonderzeichen in der Datenbank, Mitarbeiterschulung in der Datenbank, Weiterbildung, Ankäufe im Rahmen des Projekts …Für kunsthistorische Arbeit ist dabei derzeit überhaupt keine Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darüber ist das Bloggen, das Erzählen von dem, was wir machen und wie wir es machen, etwas kurz gekommen. Versprochen aber ist, dass es noch berichtet wird!&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Datenbank die Vierte</title>
        <published>2013-04-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-04-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/04/26/edim-datenbank-die-vierte/">&lt;p&gt;Die von uns geplanten Datenfeldkataloge (siehe die letzten beiden Beiträg) sind zugegebener Maßen ein harter Brocken zum Einstieg in eine Datenbank, deren Ankunft und Funktionieren zwar angekündigt und zum Teil - zumindest im Prinzip - auch herbeigewünscht wurde. Nun aber steht die Beschäftigung und das Arbeiten darin bevor, aber keiner der Verantwortlichen stürzt sich darauf. Dies ist wohlgemerkt keine Kritik an den Kollegen, sondern eine Zustandsbeschreibung. Im Vergleich zu dem, was wir aus anderen Häusern gehört haben, sind die Mitarbeiter hier im Haus zumindest aufgeschlossen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit Mitte des letzten Jahres, spätestens seit vor Weihnachten 2012 haben wir die Notwendigkeit eines solchen Katalogs und dieses Vorgehen erklärt und erbeten, doch geschehen ist bis heute recht wenig. Dies liegt natürlich auch an der intensiven Einbindung der Betreffenden in arbeitsintensive Projekte, selbstverständlich. Manche Mitarbeiter versehen zwei bis drei (hochkarätige) Jobs und müssen sich zusätzliche Zeit (und Ruhe) für eine Beschäftigung mit der Datenbank aus den Rippen schneiden. Aber es muss sein: Irgendwann muss einmal der Punkt kommen, dass dieser Stier bei den Hörnern gepackt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben in der Vorbereitung dieses Projekts von Kollegen gehört, dass die Einführung einer Datenbank in das Haus zwei bis drei Jahre gedauert hat und dieser Zeitraum einzuplanen ist. Wir konnten uns bisher nicht erklären, was daran so lange dauern kann. Mittlerweile denke ich, dass dieser Zeitraum realistisch ist. Grob überschlagen sind die Phasen bei uns:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;im Herbst 2011 Vorstellung der Datenbanken durch die Anbieter&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;im November/Dezember 2011 Entscheidung innerhalb des Hauses für ein Produkt, Ankaufsformalitäten mit Veranschlagung der zu migrierenden Daten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;im März/April 2012 sogenannte “Detailspezifikation”: Drei Tage lang Besprechen der zu migrierenden Daten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;im Mai 2012 erste Schulung der Mitarbeiter in der Datenbank&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei uns: Wegen fehlerhafter Datenmigration und Problemen der Datenbank auf der Serversoftware stagnierte der Fortschritt von Mai bis Mitte Oktober. (Information für alle, die Ähnliches wie wir planen: MuseumPlus läuft NICHT ohne größere Anstrengungen auf oracle! Uns hätte dieses Wissen sehr viel Ärger erspart.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ab Oktober 2012 erste Arbeiten in der Datenbank und parallel Vorbereitung zur Publikation von 320 neuen Datensätzen zur Klassischen Moderne auf museum-digital und im Themenportal moderne_digital auf museum-digital (Dezember 2012)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Anfang 2013: Beginn der Datenbereinigungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Februar 2013: Beginn der Arbeiten in der Datenbank in der Sammlung Photographie (neue Datensätze)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ende April 2013: Erkenntnis, dass die Datenbereinigung des zugegebener Maßen mit rund 70.000 Datensätzen recht umfangreichen Bestandes länger dauern wird, als gedacht.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;(Falls sich jemand fragt, warum wir so lange für mache Sachen gebraucht haben: Die Datenbank ist nur ein Teil unserer Arbeit.)&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Datenbank die Dritte</title>
        <published>2013-04-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-04-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/04/12/edim-datenbank-die-dritte/">&lt;p&gt;Hier eine erste Statusmeldung zur Datenbereinigung, die seit einiger Zeit läuft: Wir haben uns zunächst den 21.444 Datensätzen des Fotokino-Bestands aus dem Bereich der Sammlung Photographie zugewandt (davon publiziert siehe http://www.museum-digital.de/san/index.php?t=sammlung&amp;amp;instnr=17&amp;amp;gesusa=586): Ohne dass der Datenfeldkatalog für diese Sammlung vorher fertig geworden wäre (siehe die letzten beiden Blogs), haben wir die Bereinigung begonnen. Wir dachten, dass die hier zu putzenden Dinge klar und eindeutig sind und durch einen Datenfeldkatalog nicht verändert würden, was sich im Wesentlichen auch bestätigt hat. Punktuell kann es natürlich sein, dass die Datensätze nochmal angefasst werden müssen. Aber sonst hätten wir auf dieses Dokument warten müssen und würden immer noch hier sitzen …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die allererste Großerfahrung war: Der kleinere Teil der Fotografen, die sich im Künstlermodul tummeln, haben biographische Daten, geschweige, dass sie in den entsprechenden Spezialfotolexika verzeichnet sind. D. h. Tippfehler, die beim Schreiben der Namen passiert sind, Namensvarianten (Künstlernamen etc.) oder Zweit- und Drittvornamen bzw. deren Abkürzung sind schwer zu verifizieren und zu einem validen Künstlerdatensatz zu fusionieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die nächste, einige innere Spannkraft erfordernde Erfahrung war, dass unsere Software MuseumPlus keine Toleranz gegenüber Ziffernvarianten kennt. Das heißt ss oder ß sind für die Datenbank völlig verschiedene Zeichen und genauso gilt dies für ausländische Sonderzeichen (wir sind verwöhnt von google). Möglicherweise kann man es ihr beibringen, aber wir müssen noch herausfinden wie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ganze Problem lautet folgendermaßen (und ich erlaube mir mal, dieses hier in aller Vollständigkeit auszubreiten, weil hieran exemplarisch deutlich wird, mit welchen “komplexen” Details wir derzeit kämpfen):&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Fotokinoverlag, der in Halle und Leipzig von 1957 bis 1992 bestand, publizierte in seinen Zeitschriften überwiegend Abzüge von Fotografen aus der DDR und aus Osteuropa. Dabei handelt es sich zum größeren Teil um noch lebende Personen (darunter auch sehr viele Amateure), deren Werk oft (noch) nicht zu einer systematischen Würdigung gefunden hat, bzw. deren Biografie schwer zu ermitteln ist. Und “Osteuropa” heißt dabei: Es sind über 1700 Fotografen aus Polen, Weißrussland, Russland, Ungarn, aus der Ukraine, Tschechien, der Slowakei, aus Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Bulgarien sowie aus (Ex-)Jugoslawien. Dies ist natürlich extrem spannend, bringt aber die Schwierigkeit mit sich, dass Sonderzeichen aus mutmaßlich 20 (zwanzig) Sprachen in den Namen vorkommen. Die richtige Schreibweise (mit allen Sonderzeichen) bzw. die Toleranz der Datenbank gegenüber den Sonderzeichen, die automatisch in deutsche Buchstaben übersetzt werden müssen (z. B. c mit einem ungedrehten Dach zu c), ist von fundamentaler Bedeutung, weil die Suche in der Datenbank zum ganz überwiegenden Teil (ich schätze zu 90%) über die Namen läuft. (Übrigens hat die Blogsoftware mein erstes c mit einem umgedrehten Dach, das ich aus unserer Datenbank herauskopiert habe, in ein ? umgewandelt. Das aus der Zeichentabelle meines Computers (Start &amp;gt; Programme &amp;gt; Zubehör &amp;gt; Systemprogramm &amp;gt; Zeichentabelle) genommene Zeichen blieb zwar nach dem Speichern erhalten, hat aber den Logout nicht überstanden. So helfe ich mir mit “c mit einem umgedrehten Dach”:)))&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich sind wir nicht die Ersten, die dieses Problem entdecken. Menschen, die aus anderen Ländern nach Deutschland eingewandert sind, mussten schon immer die Buchstaben ihres Namen “transliterieren” (Substantiv = “Transliteration”), d. h. es gibt Tabellen, in denen steht, aus welchem (ausländischen) Zeichen welches deutsche wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für dieses Verfahren benötigten wir aber eine verlässliche Grundlage. Die Daten sind über 20 Jahre und damit zu einem großen Teil noch in den Anfangsjahren des Computers erzeugt worden. Sonderzeichen einzufügen war zum Teil nicht möglich (seit wann gibt es die Zeichentabelle in Computern?), zum Teil lagen aber auch die Grundlagen dafür nicht vor, weil die Namen auch auf der analogen Vorlage nicht immer richtig oder mit den Sonderzeichen geschrieben waren …&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angenommen die Grundlage stimmt: Die deutsche und englische Transliteration der Namen unterscheidet sind, weil sie sich natürlich an der möglichst ähnlichen Aussprache des Wortes in der Zielsprache orientiert (bzw. sch ist im Englischen sh). Nun hat sich in den letzten Jahren eingebürgert, die Namen englisch zu transliterieren, was bei der insgesamt von der englischen Sprache dominierten Welt und beim ebenfalls überwiegend englischsprachigen Internet natürlich die zukunftsweisendere Form ist. So haben wir aus Herrn Nikolai Akimow die Variante “Akimov” gemacht und selbiges im dafür vorgesehen Wiederholfeld in MuseumPlus eingetragen. Als wir allerdings das Finden dieser Namensvarianten ausprobieren wollten, stellten wir fest, dass man größere Verrenkungen machen muss, um in der Suche diese Variante angezeigt zu bekommen. Jedenfalls ermöglicht die Datenbak NICHT, dass in Wiederholfeldern abgelegte Namensvarianten (z. B. auch Künstlernamen, Mädchennamen etc.) bei der Künstlernamenssuche mit angezeigt werden. Diese muss man über die Erweiterte Suche ansteuern und zwar so kompliziert, dass man schon wissen muss, dass dort etwas eingetragen ist, um es anschließend zu suchen …&lt;br /&gt;
Um die fehlenden Lexika auszugleichen (aber wahrscheinlich auch sonst) und sich anderweitig zu helfen, hat sich gezeigt, dass Literatur, in der die Fotos publiziert worden sind, unbedingt hinzugezogen werden muss, weil oft Wissen zur richtigen Einschätzung von Zusammenhängen, die sich in den Datensätzen niederschlagen und bereinigt werden müssen, notwendig ist. Dafür ist der Zugriff auf eine Bibliothek nötig, aus der sich jeder die Titel holen kann, die er oder sie gerade braucht. Um kompetent agieren zu können, müsste eigentlich die Gelegenheit gegeben sein, sich bis zu einem gewissen Grad einlesen zu können. Erst dann wird es möglich, in der Datenbank Zusammenhänge anzulegen und Unvollständiges oder Fehler, die keine Tippfehler sind, zu bemerken. Insofern ist Datenbankarbeit keine Praktikantenarbeit. Dafür sind die Spezialdatenbanken heutzutage zu komplex und ausdifferenziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl wir das Gefühl haben, nur das Notwendigste zu bereinigen, ist die Zahl an Dingen, die noch zu tun bleibt überwältigend. Dazu muss ich hinzufügen, dass man sich in der Datenbank kaputt arbeiten kann, ohne nennenswert voran zu kommen: Wenn man jedes Feld so gut wie möglich ausfüllen will, stirbt man über der Erledigung der Aufgabe. Das ist also nicht unser Ziel und auch nicht unser Problem. Aber das Einfüllen der migrierten Informationen in die richtigen Felder in MuseumPlus und in der richtigen Reihenfolge kommt einem teilweisen Neuschreiben der Informationen nahe. Wir werden über kurz oder lang nicht darüber herum kommen, genau auszuwerten, welche Dinge wegfallen müssen. Denn natürlich ist es so, dass der eine oder andere schneller bzw. langsamer arbeitet. Aber bei der jetzigen Geschwindigkeit sind wir nicht in drei oder vier Monaten mit allem fertig, wie dies geplant war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Schluss noch einige konstruktive Infos:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Bereinigung der Künstlernamen arbeiten wir viel mit der “Gemeinsamen Normdatei” (GND), die von der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) online bereitgestellt und gepflegt wird, aber erst vom Bibliothekszentrum Konstanz (BSZ) als OGND online durchsuchbar gemacht wird. Dorthin wenden wir uns mit der Frage, ob die entsprechenden Namen einen Normdatensatz und -nummer (und ggf. weitere Information) haben. Die dort gewählte Ansetzung der Namen ist für uns verbindlich. Die ausländischen Namen suchen wir unter viaf.org (Virtual International Authority File), der internatationalen Normdatei für Personennamen und anderes, wobei sich dort das Problem ergibt, dass zum Beispiel bei ungarischen Namen ungarische Informationen stehen, die gelesen und verstanden werden wollen. Doch wer versteht alle diese Sprachen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach suchen wir in Wikipedia (auch die entsprechenden landessprachlichen Seiten) und nehmen sofern weiterführend die Informationen zu dem jeweiligen Künstler unter Angabe des Datums in die Datenbank auf (nicht den gesamten Eintrag).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jüngst haben wir für jüngere Fotografen das fotografenwiki.org gefunden. Dort waren genauere Infos als auf Wikipedia vorhanden. Anschließend hilft die blanke Suche des in Anführungszeichen geschriebenen Names in google oft weiter. Sofern sich sonst im Netz Informationen zu dieser Person finden, werden sie so gefunden. Anschließend haben wir die Fotografendatenbanken auf fotoerbe-sachsen-de und die der Deutschen Fotothek befragt. Außerdem können die online stehende Allgemeine Deutsche Biografie (ADB) und Neue Deutsche Biografie (NDB) hilfreich sein. Diese Liste ist sicherlich nicht vollständig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die OGND nutzen wir mittlerweile auch für die korrekte und vollständige Schreibung und Verzeichnung der Ausstellungen in der Datenbank: Durch die Datenmigration sind zum Teil bis zu zehn Ausstellungen in ein einziges Feld gewandert. Diese müssen fein aufgedröselt und fehlende Infos recherchiert werden. Die ebenfalls dort bereitgestellten Geografica, Institutionen und Schlagworte werden wir uns nach und nach erobern: Fortsetzung folgt.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Tagung &quot;Berliner Gespräche zur Digitalen Kunstgeschichte&quot; am 8. Mai 2013</title>
        <published>2013-04-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-04-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/04/10/edim-tagung-berliner-gespraeche-zur-digitalen-kunstgeschichte-am-8-mai-2013/">&lt;p&gt;Wie es der Zufall will, fiel mir durch eine Kollegin hier in der Moritzburg eine Tagungsankündigung in die Hände, die ich hiermit weiter geben möchte: Am 8.5.2013 findet in Berlin in der Humboldt-Universität eine Tagung statt zum Thema “Klassifikationen und Vokabulare” in der digitalen Kunstgeschichte (siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.kunstgeschichte.hu-berlin.de/2013/03/berliner-gespraeche-zur-digitalen-kunstgeschichte-ii/&quot;&gt;http://www.kunstgeschichte.hu-berlin.de/2013/03/berliner-gespraeche-zur-digitalen-kunstgeschichte-ii/&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn zufällig beschäftigt uns momentan die Frage, wie wir abteilungs- und damit gattungsübergreifend für die Datenbank der Moritzburg eine inhaltliche Verschlagwortung hinbekommen, die (anders als iconclass) sowohl schnell zu bedienen als auch genau genug ist, um relevante Ergebnisse zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leider überschneidet sich dieser Termin mit der Frühjahrstagung der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbunds in München (siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsbund.de/de/fachgruppen_arbeitskreise/dokumentation_fg/terminordner/2013_fachtagung/%29.&quot;&gt;http://www.museumsbund.de/de/fachgruppen_arbeitskreise/dokumentation_fg/terminordner/2013_fachtagung/.&lt;/a&gt; Das Überblicksprogramm unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsbund.de/fileadmin/geschaefts/termine/eigene/2013_DMB_Jahrestagung/DMB_Bro_JT_2013_web.pdf&quot;&gt;http://www.museumsbund.de/fileadmin/geschaefts/termine/eigene/2013_DMB_Jahrestagung/DMB_Bro_JT_2013_web.pdf&lt;/a&gt;) Aber noch ist kein detailliertes Programm für München erschienen, so dass ich hoffe, die richtige Entscheidung zu treffen.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Datenbank die Zweite</title>
        <published>2013-03-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-03-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/19/edim-datenbank-die-zweite/">&lt;p&gt;Gestern haben der Kustos der Sammlung Photographie der Stiftung Moritzburg, eine Praktikantin und ich die Berlinische Galerie und das Bauhaus-Archiv in Berlin aufgesucht, um uns über die Arbeitsweise der Kollegen in den jeweiligen MuseumPlus-Datenbanken der fotografischen Sammlungen zu informieren. Ein herzlicher Dank nochmals von dieser Stelle an die beiden, die uns ihre Zeit geschenkt haben, um uns ihre Erfahrungen und Kompetenz weiterzugeben!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hintergrund unserer Reise war die Verbesserung und Überprüfung unseres Datenfeldkatalogs für die Photographische Sammlung hier in der Moritzburg. Wie schon im letzten Blog erläutert, wollen wir mit dieser dreispaltigen Liste erreichen, dass eine verbindliche Grundlage für alle Eingaben in der Photographischen Sammlung entsteht,- auch über Jahre und wechselndes Personal hinweg, über alle Wissensabstufungen der Eingebenden hinweg und von Anfang an möglichst tragfähig für alle hier vorkommenden Fälle. Meine bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die Realität immer komplexer ist als die Theorie, sprich: die Varianten bei den einzugebenden Objekten dürften sich als vielfältiger herausstellen, als unser Datenkatalog jetzt am Anfang sein kann). Dennoch wollen wir es versuchen, diesen Katalog so vollständig wie möglich gleich am Anfang hinzubekommen, damit möglichst später wenig Nacharbeiten nötig werden. Die eine oder andere Zeile kann später noch dazu kommen, aber keine grundsätzliche Umstrukturierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Besuch in den beiden anderen Häusern hat allerhand Interessantes ergeben: So arbeitet die Berlinische Galerie immer noch mit ihren Karteikarten (und legt die Datenbankausdrucke dazu). Außerdem führt sie parallel zu ihrer Datenbank herkömmliche Stichwort-, Orts- und Personenkarteien (aus Papier)! Das, was wir jetzt mit der inhaltlichen Verschlagwortung der Sammlungen in der Datenbank erreichen wollen, existerte dort bereits vor Einführung der Datenbank und wird weitergeführt, weil es so gut funktioniert!&lt;br /&gt;
Auch war es vielleicht für unseren nicht besonders computer- und datenbankaffinen Kustos gut zu sehen, dass wichtige Entscheidungen, die ich für die Einführung der Datenbank getroffen habe, von seiner Kollegin für sehr gut gehalten wurden. Dazu gehört z. B., vor dem Beginn der Eingaben eine solche Eingabeverabredung wie den Datenfeldkatalog zu erstellen. Dieser macht nämlich durchaus sehr viel Mühe und fordert von jemandem, der ungeübt in der Datenbankbenutzung ist (klar, die Datenbank wird ja gerade erst eingeführt), dass er sagen soll, wie seine Daten strukturiert sein sollen, und fordert theoretisch von ihm, alle damit verbundenen Funktionen, wie z. B. die aus der Datenbank generierte Objektbeschriftung in der Ausstellung, zu überblicken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich helfe ich, wo ich kann, aber die Datenfeldkataloge sind wissenschaftlich eine Spezialistentätigkeit: Eigentlich müssten sich mehrere Fotografie-Kustoden zusammentun und einen solchen Katalog, beispielgeben für andere Häuser, die ihn (ggf. modifiziert) nachnutzen können, erarbeiten. In diesem Sinne ist auch die derzeit laufende Ausschreibung der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.dfg.de/foerderung/programme/infrastruktur/lis/&quot;&gt;DFG&lt;/a&gt; zur Standardisierung von Erfassungen objektbezogener Sammlungen zu verstehen. Leider fehlt mir das Spezialwissen zur Fotografie, um unserem Kustos eine gute Sparringpartnerin zu sein. Ich hatte bisher nie das Vergnügen, mich wissenschaftlich in der Fotografie zu tummeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Eingabemasken der beiden anderen Einrichtungen sind nicht extrem, aber doch etwas anders strukturiert als bei uns. Mein Eindruck war, dass unsere Eingabemaske kürzer und komprimierter ist. Es war interessant darauf hingewiesen zu werden, dass bei neu angekauften Objekten gleich die Ankaufs- und Versicherungswerte für die Verwaltung eingetragen werden müssen bzw. die Präsentationsbedingungen (Lux-Zahlen und relative Feuchte) für die Abwicklung der Leihverträge. Anders herum hat es uns gefreut, zu sehen, dass wir in unserem Datenbestand bereits drin haben, dass die den Abzug machenden Fotografen (Printer) unter Beteiligte namentlich genannt werden. (Manchmal hat sich von einem Fotografen nur das Negativ erhalten, das nur “zum Sprechen” gebracht werden kann, wenn ein möglich kongenial veranlagter Fotograf den Abzug macht. Dieser Abzug ist zwar in Wert geringer als ein vom Fotografen selbst gemachter (vintage print), ist aber unter Umständen die einzige Möglichkeit, wie man Werk und Bildinformation rekonstruieren kann.) Und für den Augenblick erscheint mir unser Datenfeldkatalog eine gute Grundlage für den Beginn der Eingaben zu sein. Seine Feuerprobe erhält er bei den nun beginnenden Arbeiten.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Datenbank die Erste</title>
        <published>2013-03-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-03-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/15/edim-datenbank-die-erste/">&lt;p&gt;Seit einigen Wochen arbeiten wir in und mit der Datenbank: Ein Arbeitsgebiet, bei dem mehr oder weniger “plötzlich” “ein ganz neues Fass” aufgeht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es geht nicht nur um die Beherrschung der Datenbank selbst und ihre Funktionen, sondern gleichzeitig auch um die Inhalte in voller Breite: Die Moritzburg verfügt über sechs Sammlungsgebiete, die in Gattungen, nicht nach Zeitepochen aufgeteilt sind (Gemälde, Grafik, Plastik, Fotografie, Kunsthandwerk, Münze &amp;amp; Medaillen, jeweils durch alle Epochen). Und so hat jede Sammlung und damit jeder “Spezialwissensbereich” einen eigenen Datenfeldkatalog.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ein Datenfeldkatalog ist? So nennen wir nach Viktor Pröstler (Datenfeldkatalog zur Grundinventarisation, 1993) die Listen bzw. Tabellen, in die links in der ersten Spalte die Bezeichnungen der Datenfelder in der Datenbank kommen. In der Mitte der Tabelle steht das, was in das jeweilige Feld einzutragen ist. In eine dritte Spalte schreiben wir gleich eine Schreibanleitung für das jeweilige Feld ein, die die Inhalte (auch für Laien) erklärt und klare Schreibregeln für dieses Feld definiert. Nur um einen Eindruck von diesem Dokument zu vermitteln, hänge ich &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/15/edim-datenbank-die-erste/./Datenfeldkatalog_Photographie2013-03-15.pdf&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; den Anfang unseres (unfertigen!) Datenfeldkatalogs für die Sammlung Photographie an. Sind die Datenfeldkataloge aus den einzelnen Sammlungen so weit, werden wir sie hier natürlich vollständig publizieren!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum so ein Aufwand? Warum so kompliziert? Man stelle sich vor, die Datenbank ist da, alle freuen sich und fangen an, darin zu arbeiten wie sie denken, dass es richtig ist. Ein Kustos denkt, durch die Datenmigration steht in dem Feld “Objektbezeichnung” schon “Photographie”. Dies führt er fort und trägt gewissenhaft bei allen Datensätzen, die er in den kommenden Jahren schafft, “Photographie” ein. Natürlich befinden sich in der Sammlung Photographie zum allergrößten Teil Photographien, so dass diese Eingabe fast sinnlos ist, weil für dieses Feld eine weit genauere Bezeichnung möglich und nötig ist: Niemand würde im Bereich der Sammlung Photographie nach einer “Photographie” suchen. Daher braucht es diese Eingabe nicht.&lt;br /&gt;
Ein anderes Beispiel: Im Bereich des Landesmünzkabinetts unterscheiden sich nicht nur die Objektbezeichnungen der “Großgruppen” Münze, Medaille und Papiergeld voneinander, sondern zum Beispiel auch im Bereich der Medaillen diejenigen, die aufgrund eines bestimmten Anlasses wie Geburten, Thronbesteigungen, Todesfälle etc. gemacht worden sind. Trenne ich die Eingabe dieser Großgruppen voneinander und trenne dann nochmals die Untergruppen voneinander in einem extra Feld, kann ich später auch zielgerichtet danach suchen. Ich kann mir mit wenigen Klicks alle Medaillen, die anlässlich einer Geburt gemacht sind, aufrufen.&lt;br /&gt;
Bei dem, was ich in die Datenbank eingebe, muss ich mich also immer fragen, was ich hinterher suchen werde, oder besser gesagt, was ich später (wieder-)finden möchte. Beim Eingeben geht’s um das Wiederfinden: Bevor ich eingebe, muss ich eine Vorstellung davon haben, welche Suchanfragen für meinen Sammlungsbestand jetzt und zukünftig in Frage kommen, ich muss ein Netz spannen aus strukturierten Eingaben, damit ich das Material nach unterschiedlichen Kriterien wieder aus der Datenbank ausgeworfen bekomme. Und ich muss mich mit meinen Kollegen im Haus verabreden, die Eingaben so vorzunehmen, dass ich in dem Sammlungsbereich eines anderen Kustos auch in gleicher Art suchen kann. Ein Beispiel: Sofern ich und meine Kollegen beide nach einer vereinbarten Art und Weise Schlagwörter vergeben habe, kann ich sammlungsübergreifend nach Landschaften der 1970-er Jahre suchen und bekomme aussagekräftige Trefferergebnisse. Dann macht eine Datenbank Spaß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und weil in jedem Paradies eine Schlange sitzt, gibt es mich: Als Datenbankadministratorin wache ich wie ein Zerberus über die strukturierte Eingabe in den Sammlungen und erarbeite derzeit zusammen mit den Kustoden eben jene Datenfeldkataloge, nach denen dann die Eingabe stattfinden kann. Positiver Nebeneffekt dieser Dokumente ist, dass auch geringer ausgebildete Menschen als die Spezialwissenschaftler zumindest teilweise nach den Schreibanleitungen Eingaben vornehmen können, - vorausgesetzt, dass hinterher nochmal “drübergeschaut” wird. Datenbankarbeit ist keine Praktikantenarbeit!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Arbeit an sinnvollen Datenfeldkatalogen ist eine hoch spezialisierte Tätigkeit. Denn der, der sie macht, muss alle einzelnen wissenschaftlichen und museumsintern objektverwaltungsmäßig relevanten Punkte zusammentragen und hier unterbringen. Nacharbeiten sind absolut zu vermeiden, weil niemand Lust und Zeit hat, nach zum Beispiel 8.000 eingegebenen Datensätzen allen “nochmal schnell” z. B. Schlagwörter zu verpassen. Ohne Schlagwörter sind die Objekte aber fast nur nach Künstlern (wenn man den Namen noch erinnert) und Inventarnummern zu suchen: Man muss also schon wissen, was in der Datenbank drin ist, um zu Treffern zu kommen. Und wer hat schon den Überblick über 40.000 grafische Blätter oder 75.000 Photographien? Und es ist nicht jeder seit 25 oder 30 Jahren Kustos, hat die meisten seiner Schäfchen schon persönlich gesehen und Bilder im Kopf. Auch die anderen sollen mit dem Datenbestand sinnvoll und effektiv arbeiten können: Forscher, Studierende, Laien etc., die anfragen und aus ihrem eigenen Wissenskontext möglicherweise nach abgelegenen Spezialdetails fragen.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Über 2000 Objekte der Stiftung Moritzburg auf museum-digital</title>
        <published>2013-03-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-03-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/08/edim-ueber-2000-objekte-der-stiftung-moritzburg-auf-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/08/edim-ueber-2000-objekte-der-stiftung-moritzburg-auf-museum-digital/">&lt;p&gt;Als kleines Geschenk zum Wochenende stellen wir unser zweitausendstes Objekt online.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es erfüllt uns schon ein wenig mit Stolz, das erste Museum deutschlandweit zu sein, dass in museum-digital über zweitausend Museumsobjekte präsentieren kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier sehen sie unsere Zweitausend, die “Dame beim Sonnen” von Hans Finsler. Siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/17441&quot;&gt;http://www.museum-digital.de/san/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=17441&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2013/03/08/edim-ueber-2000-objekte-der-stiftung-moritzburg-auf-museum-digital/./MOSPhFi00235a_internet.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hans Finsler “Dame beim Sonnen” 1929&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Glasplattendigitalisierung I</title>
        <published>2013-01-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-01-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/25/edim-glasplattendigitalisierung-i/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/25/edim-glasplattendigitalisierung-i/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/25/edim-glasplattendigitalisierung-i/">&lt;p&gt;Alle Jahre wieder kommt es vor Weihnachten dazu, dass plötzlich Gelder zur Verfügung stehen, die vorher unerreichbar schienen. So auch dieses Jahr: Wir hatten uns zwar darauf vorbereitet, doch wurden wir überrascht, weil es nicht für „Archivierungsmaterial“, sondern für „Geräte“ ausgegeben werden musste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eilens machten wir uns auf die Suche, bei der jetzt kommenden Text-Digitalisierung (= Eingaben in die Datenbank im Unterschied zur Bild-Digitalisierung an unserer Repro-Anlage) zweckmäßige Geräte zusammen zu tragen. Neben einigen Kleinigkeiten wir z. B. digitale Messschieber für die Durchmesserbestimmung bei Münzen und Medaillen oder gute Lupen für die Verfahrensbestimmung in der Fotografie oder Grafik gelang uns auf die Schnelle auch ein Ankauf eines A4-Scanners, der offenbar seit vielen Jahren unter anderem für die Glasplattendigitalisierung sehr erfolgreich eingesetzt wird. Dieses Gerät (Epson V750) konnten wir nur in dieser kurzen Zeit ankaufen, weil wir auf die Erfahrungen in anderen Einrichtungen zurückgreifen konnten. Ein Hoch also auf diese Kollegen (SPSG und Landesmuseum Hannover), die uns das, was wir normalerweise selbst hätten herausfinden müssen, auf dem Silbertablett serviert haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn auch wenn der Laie vielleicht denkt, dass Scannen ganz einfach ist, handelt es sich beim Scannen von historischen Glasplatten um ein diffiziles Geschäft, bei dem nicht nur konservatorischen Überlegungen zum Anfassen (Spezialhandschuhe), ihrer Reinigung, Schutz vor Verkratzen beim Auflegen auf die Glasplatte des Scanners, Grenzwerte für die Erwärmung durch den Scanner, Schutz vor zu viel Licht zu berücksichtigen sind. Der Scanner muss eine solche Auflösung (auch für sehr kleine Formate) mitbringen, dass er in der Lage ist, ein vollständiges Abbild der Glasplatte zu liefern, denn normalerweise haben so große analoge Vorlagen immer noch mehr Bildinformationen als digitale Abbilder. Welche Rolle die Anforderungen an „die Dichte“ eines Scanners in diesem Zusammenhang spielt, muss ich noch herausfinden. Der Scanner muss die Leistung haben, die der Hersteller verspricht (nicht immer gegeben!) und die Software muss so praktisch, einfach und effektiv strukturiert sein, dass sie Qualität und einen Massendurchsatz unterstützt. Und schließlich muss für die Dateiablage gesorgt sein. Diese Scans erzeugen einige zig-MB-Dateien, die in unterschiedlichen Formaten und Auflösungen vorgehalten und gesichert werden müssen. Anschließend müssen sie in professionelles Verpackungsmaterial umgelagert werden, denn in den letzten 10-20 Jahren haben sich die Erkenntnisse zur konservatorisch richtigen Lagerung der Kunstgegenstände, die bares Geld an Restaurierung spart, in neuen und besseren Produkten niedergeschlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch den Erfahrungstransfer durch die Kollegen war gewährleistet, dass die notwendigen technischen Eckparameter (Auflösungen, Farbtiefe, Formate, Dichte) bereits - durch Erfahrung bewiesen und geläutert - durch unser Gerät erfüllt sind. Auch der Workflow, der durch die mitgelieferte Software unterstützt (und nicht behindert) werden muss, hatte sich bei diesen Institutionen bewährt. Zusätzlich haben wir noch einen Tipp für einen Anbieter erhalten, bei dem wir das Gerät knapp 300 Euro günstiger als sonst kaufen konnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun müssen wir „nur noch“ das handling der Glasplatten lernen: Das sichere Greifen der Glasplatten mit speziellen, dafür vorgesehenen Handschuhen, das Reinigen vor dem Scannen, das anschließende Verpacken in angemessenes Archivspezialpapier.&lt;br /&gt;
Ich schlage vor: Wenn wir unsere Erfahrungen in diesem Bereich gemacht haben, werden wir hier in diesem Forum dazu detailliert berichten.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>EDiM - Nutzungsrechte des Finsler-Nachlasses</title>
        <published>2013-01-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-01-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/25/edim-nutzungsrechte-des-finsler-nachlasses/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/25/edim-nutzungsrechte-des-finsler-nachlasses/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/25/edim-nutzungsrechte-des-finsler-nachlasses/">&lt;p&gt;Vielleicht hat sich jemand gewundert, dass wir in unserem Themenportal “moderne_digital” (siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/227/227&quot;&gt;https://themator.museum-digital.de/t/227/227&lt;/a&gt;) Fotografien von Hans Finsler, einem prominenten Vertreter des Neuen Sehens in der Fotografiegeschichte, gestorben 1972, zeigen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Tochter Hans Finslers, Regula Lips-Finsler, hat in den 1970-er Jahren bereits einen sehr weitsichtigen Passus in den Schenkungsvertrag aufgenommen, der es der Moritzburg erlaubt, für alle eigenen (Werbe-, Publikations- etc.) Zwecke, ohne nachzufragen oder bezahlen zu müssen, die Fotos zu nutzen. Sie übertrug “die ausschließlichen Nutzungsbefugnisse an den Leistungsschutzrechten” der Fotografien an die neue Eigentümerin Moritzburg, “auch das Recht der Vergabe von Nutzungsbefugnissen an Dritte” mit einem ausdrücklichen “Verzicht auf Vergütungsansprüche” durch die Erbin. Damit ist heute die Moritzburg in den Stand gesetzt, die Fotos von Finsler im Internet zu zeigen - eine Nutzung, die damals noch niemand bedenken konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute stellen die gegenwärtigen Urheberrechtsregelungen für Kulturerbe-Institutionen wie Museen, Archive und Bibliotheken, die Material aus dem 20. und 21. Jahrhundert verwahren und online stellen wollen, eine Fessel dar. Sie können es nicht präsentieren, ohne die Angst, wegen Urheberrechtsverstößen verklagt zu werden oder zu bezahlen. Gerade letzteres ist bei oftmals sinkenden Zuwendungen der Träger unmöglich. Da erst 70 Jahre nach dem Ableben des Künstlers das Urheberrecht, also das Recht auf eine finanzielle Vergütung bei Abbildung des Objekts, erlischt und eine bildliche Wiedergabe “gemeinfrei” wird (vorbehaltlich der Fotografen-Rechte natürlich), wird es in unserem Portal außer Finsler nichts von einem Künstler zu sehen geben, der nach 1942 gestorben ist - ein merkwürdiges Auswahlkriterium für ein Portal zur Klassischen Moderne, aber nicht zu umgehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hätte sich die Moritzburg bei allen Erwerbungen von Künstler, die noch leben oder noch nicht 70 Jahre verstorben sind, die für die eigenen Zwecke bestimmten Nutzungsrechte an ihrer Abbildung vertraglich übertragen lassen, könnten wir deren Werke online publizieren: neben der Verwaltung, Sicherung etc. eine nicht unerhebliche Arbeit, die die Museen zur Bekanntmachung der Kunst und Künstler leisten!&lt;/p&gt;
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        <title>Katalog zur Ausstellung &quot;Anton Graff - Meisterporträts der Aufklärung&quot; online</title>
        <published>2013-01-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2013-01-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/19/katalog-zur-ausstellung-anton-graff-meisterportraets-der-aufklaerung-online/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2013/01/19/katalog-zur-ausstellung-anton-graff-meisterportraets-der-aufklaerung-online/">&lt;p&gt;Das Gleimhaus in Halberstadt zeigt vom 19.01.2013 bis zum 07.04.2013 die Ausstellung “Anton Graff (1736-1813). Meisterporträts der Aufklärung - Original, Kopie, Druck”. Die Wirkung der Porträts Graffs steht im Zentrum dieser Ausstellung, sie wurden vielfach kopiert und gedruckt. Die Ausstellung soll die Erinnerung an den Meister der Bildniskunst zu Zeiten der Aufklärung in seinem 200sten Todesjahr wach rufen. Im Themenmodul von museum-digital wurde ein digitaler Katalog zu dieser Ausstellung erstellt, er ist sowohl &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/225/225&quot;&gt;über die Hauptseite von museum-digital erreichbar&lt;/a&gt;, als auch über den &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/225/225&quot;&gt;Menupunkt “Themen” bei museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Feininger</title>
        <published>2012-12-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-12-14T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/14/edim-feininger/">&lt;p&gt;Wir freuen uns über einen neuen Schwung für unsere Reproanlage: Gerade hatten wir uns in Finsler eingesehen und erkannten auf den ersten Blick seine fotografischen Tricks, da kommt Feininger ins Haus: Die Feininger-Galerie in Quedlinburg braucht für einen Katalog, der Mitte nächsten Jahres für eine neue Sonderausstellung fertig sein soll, druckfähige Abbildungen. So breitete sich heute Morgen eine andächtige Stille im Reproraum aus, als wir die Blätter mit der geboteten Vorsicht nach Formaten sotierten. Darunter waren auch zwei Drucke der “Kathedrale”.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich Feininger in der Moritzburg anschauen will, kann dieses bis Mitte Januar 2013 höchstpersönlich tun (danach gibt es eine kurze Schließzeit bis zum 9. Februar 2013) oder hier sich ein Eindruck über unsere Website verschaffen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://stiftung-moritzburg.de/rundgang/lyonel-feininger-empore/&quot;&gt;http://stiftung-moritzburg.de/rundgang/lyonel-feininger-empore/&lt;/a&gt;. Darüber hinaus werden in Quedlinburg, in der Lyonel-Feininger-Galerie, gerade die Meisterwerke der Sammlung Dr. Hermann Klumpp gezeigt, siehe http://www.feininger-galerie.de/content/blogcategory/1/5/lang,de/. Wegen der Urheberrechte (Feininger starb erst 1956) dürfen wir nicht hier oder im Themenportal, sondern nur auf unserer Homepage Abbildungen von Feiningers Werk zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht haben Sie es schon gesehen: Das Themenportal wächst. Es gibt neue Datensätze zu Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) und Ernst Barlach (1870-1938). Noch vor Weihnachten kommt mehr hinzu.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Nikolausi</title>
        <published>2012-12-06T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-12-06T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/12/06/edim-nikolausi/">&lt;p&gt;Wir freuen uns, mitzuteilen, dass ab sofort unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/227/227&quot;&gt;http://www.museum-digital.de/themator/ausgabe/showthema.php?m_tid=227&amp;amp;tid=227&amp;amp;ver=nat&lt;/a&gt; unser Themenportal zur Klassischen Moderne in der Moritzburg online geschaltet ist! Insgesamt 320 neue Datensätze zu Werken von Paul Klee, El Lissitzky, Georg Schrimpf, Franz Marc, Otto Mueller, Ernst Ludwig Kirchner, Wilhelm Lehmbruck, Ernst Barlach und Hans Finsler erwarten die Neugierigen, die zum Nikolaus gerne Neues entdecken wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist nur der erste Anfang zu einem Online-Auftritt, der noch mindestens über zwei Jahre beständig weiter wachsen wird. Schauen Sie immer mal wieder herein!&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Mutec-Messe</title>
        <published>2012-11-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/28/edim-mutec-messe/">&lt;p&gt;In der letzten Woche Donnerstag und Freitag 22.-24.11.2012 war die MUTEC-Messe in Leipzig (“Internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik). Sie ist nicht groß, hat aber unser Interesse stillen können, ob es notwendig ist, neben der Objektverwaltungssoftware (in unserem Fall MuseumPlus) eine mit dieser verknüpfte Bildverwaltungssoftware zu haben. Das Ergebnis ist ein klares Jein: Es wäre sicherlich schön, so etwas zu haben. Es ist aber (aus unserer Sicht zumindest im Augenblick) nicht nötig. Vielleicht später mal, wenn die Bilddateien zu überübsichtlichen Konglomeraten angewachsen sind. Aber im Augenblick sind wir erst dabei, einen (hoffentlich gut strukturierten) Bilderserver aufzubauen, auf dem man alles wiederfinden soll, was wichtig ist. Gut zu wissen ist allerdings, dass es eine scheinbar maßgeschneiderte Lösung für unser Produkt bereits gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wichtig waren auch die kleinen Gespräche am Rande mit Ausstellern, die gerade freie Zeit hatten: Wir haben wieder Neues über Wikipedia erfahren und über die neuesten Entwicklungen beim Colormanagement, die auf der letzten Photokina, die wir nicht besucht haben, vorgestellt wurden. Und wir haben einen ehemaligen Kollegen getroffen, dem wir gleich mit der Auskunft, dass wir in der nächsten Woche unser Themenportal “moderne_digital” auf &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de&quot;&gt;www.museum-digital.de&lt;/a&gt; freischalten und zwar zunächst mit vielen Fotos von Hans Finsler (Fotograf des Neuen Sehens), glücklich machen konnten. Er suchte speziell eine Abbildung der Kröllwitzer Brücke (Halle) im Bau, die für die derzeitigen Konservierungsarbeiten an den Skulpturen hilfreich sein könnte. Also: Es lebe die Digitalisierung!&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Vernetzung des digitalen Kulturerbes online</title>
        <published>2012-11-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/28/edim-vernetzung-des-digitalen-kulturerbes-online/">&lt;p&gt;Vielleicht ist es für manchen eine Kleinigkeit, aber uns hat es gefreut: Wie wir schon mal erwähnt haben, arbeiten wir derzeit an einer Beta-Version (warum nicht auch wir? heute ist die Beta-Version der Deutschen Digitalen Bibliothek online gegangen) eines Themenportals zu unserem Projektzeitraum, der Klassischen Moderne mit dem Namen “moderne_digital” auf &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de&quot;&gt;www.museum-digital.de&lt;/a&gt; (ab Mitte nächster Woche). Diejenigen Bild- und Text-Digitalisate, die publikationsfähig sind, stellen wir zur allgemeinen Benutzung und Freude online. Da wir von Werken Hans Finslers (1891-1972), Fotograf und führender Vertreter des Neuen Sehens in der Fotografie seiner Zeit, derzeit die meisten Scans erstellt haben, wird der erste Schwung überwiegend ihm gewidmet sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der Suche nach Publikationen, in denen Finsler-Fotos auftauchen und um noch mehr Informationen zu dem Dargestellten und dem Kontext der Entstehung zu bekommen, fanden wir eine digitale Ressource, d. h. eine digitalisierte Publikation, die die Unibibliothek Weimar dankenswerterweise online gestellt hat:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Wilhelm Lotz: Licht und Beleuchtung. Berlin 1928.&quot; href=&quot;http://goobipr2.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3279470&quot;&gt;Wilhelm Lotz: Licht und Beleuchtung. Berlin 1928&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dort findet sich auch Finslers berühmte Osram-Glühbirne: Sehr praktisch, wenn die Dinge nur einen Klick weit entfernt sind. Manchmal gibt es allerdings auch den Fall, dass die Ressourcen gerade nicht abklickbar sind, so wie gerade eben, beim Test. Nun ja.&lt;br /&gt;
(Sollte der Link nicht funktionieren, bitte über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.zvdd.de/startseite/&quot;&gt;www.zvdd.de&lt;/a&gt; (Zentrales Verzeichnis digitalisierter Drucke) gehen und “Lotz” und “Licht” eingeben.)&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Handreichungen zur Erfassung von Photographie</title>
        <published>2012-11-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/21/edim-handreichungen-zur-erfassung-von-photographie/">&lt;p&gt;Hiermit möchten wir einen Tipp weitergeben, den wir von Frau Dr. Ziegner vom Bauhaus erhalten habe. Es handelt sich um die Internetseite &lt;s&gt;fotoerbe-sachsen.de&lt;/s&gt;, die Tipps und Handreichungen bzw. Thesauri für die Erfassung von Photographie in Archiven und Museen bereithält. Weil sich die Seite selbst erläutert, sparen wir uns dies hier. Nur soviel: Die Seite wächst noch, also immer mal wieder vorbei schauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Uns scheint, dass sie aber bei unserem “Problem”, Best-Practice-Beispiele oder Anleitungen für die professionelle Verzeichnung von künstlerischen Photos im Museumsbestand zu geben, sie zu inventarisieren und die Sammlung mit Normdateien und Thesauri zu erschließen, nur beim ersten Schritt weiterhilft. Die Handreichungen sind zum Teil an Stellen summarisch, an denen wir gern mehr wüssten. Wahrscheinlich müssen wir einfach noch den Literaturhinweisen nachgehen. Doch Claudia Zenker-Oertel spricht in ihrer Transferarbeit von 2005 &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/media.php/120/45304/transf_zenker_oertel.pdf&quot;&gt;(http://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/media.php/120/45304/transf_zenker_oertel.pdf&lt;/a&gt;) davon, dass die Richtlinien für die Verzeichnung von Photos in Archiven immer noch im Fluss seien. Unser Eindruck nach Lektüre dieser Arbeit ist, dass es einen Unterschied macht, ob wir Photos mit historisch-dokumentarischem Inhalt (wie bei ihr) vor uns haben oder solche, die in erster Linie zu künstlerischen Zwecken (wie bei uns) gesammelt wurden. Wo finden wir jemanden, der uns an dieser Stelle weiterhelfen kann? Nach der Berlinischen Galerie werden wir es als nächstes im Museum für Fotografie in Berlin versuchen. Die haben auch MuseumPlus, das kann nicht schaden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ergebnisse demnächst hier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update 10.02.2023&lt;/strong&gt;: Toten Link entfernt.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Tipp zum Wochenanfang</title>
        <published>2012-11-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/19/edim-tipp-zum-wochenanfang/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/19/edim-tipp-zum-wochenanfang/">&lt;p&gt;Für alle, die etwas Ähnliches planen wir wir, ein Digitalisierungsprojekt aufbauen oder sich nur mit dem Gedanken tragen, sollten das Buch “Bildarchiv digital” von Kathryn Pfenninger (2001) studieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am letzten Wochenende, als ich den größten Teil davon durchgelesen habe, musste ich mir mehrfach an den Kopf greifen, weil ich dachte: “Wäre es doch schön gewesen, dies alles &lt;em&gt;vorher&lt;/em&gt; oder zumindest gleich zu Anfang gelesen zu haben!”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Basierend auf der Praxiserfahrung eines Digitalisierungsprojekts am Schweizerischen Sozialarchiv in Zürich stellt die Autorin in genau richtiger Knappheit bzw. Ausführlichkeit alle Punkte dar, die auch mir bei der Planung und bei der praktischen Umsetzung begegnet sind. Kurz zusammengefasst sind dies auf der einen Seite die Möglichkeiten und Erfordernisse der technischen Seite und die Notwendigkeiten bei einer inhaltlichen Erschließung des Materials. Dabei bezieht sie die personellen und finanziellen Voraussetzungen ebenfalls ein und gibt damit eine exzellente Handreichung, die auch heute nicht veraltet ist, weil sich vielleicht die Leistungsfähigkeit der Computer und die Ansprüche an Auflösungen geändert haben, aber die Grundprinzipien von optimaler Projektsteuerung und Wirtschaftlichkeitsüberlegungen nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus meiner Sicht: Spitze!&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Nachschub!</title>
        <published>2012-11-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/16/edim-nachschub/">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/16/edim-nachschub/./Heinrich_Koch_Kamel_ohne_Jahr.jpg&quot; alt=&quot;Bild&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor einem Monat stand es in der Mitteldeutschen Zeitung und jetzt ist sie bei uns angekommen: die Dauerleihgabe Heinrich Koch (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1349164450154&quot;&gt;http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1349164450154&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rund 230 Fotografien aus dem Nachlass des Fotografen Heinrich Koch (1896-1934), Schüler und Nachfolger von Hans Finsler als Leiter der Fotoklasse der Burg Giebichenstein, werden demnächst erst im Original und dann auch auf museum-digital zu sehen sein. Ab Ende November wird ein Teil seiner Fotografien auf der Empore über der Moderne I gezeigt. Der andere Teil wird seit heute durch uns digitalisiert und anschließend in unser Themenportal “moderne_digital” (Start 6. Dezember 2012) eingestellt. Nach Abschluss der Ausstellung im Museum werden wir uns auch den zweiten Teil der Fotos vornehmen und anschließend auf museum-digital sichtbar machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dieser Dauerleihgabe wird der Bestand an Koch-Fotografien der Stiftung Moritzburg wesentlich ergänzt. Die Berliner Galerie Kicken, in der sich dieser Teil des Nachlasses von Koch befand, bemühte sich darum, dass die Arkudes Foundation in Köln den Bestand ankaufte und der Stiftung Moritzburg als Dauerleihgabe zur Verfügung stellte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der in Uherské Hradište (Ungarisch Hradisch) geborene Koch kam als Schüler bzw. als Partner Finslers Ende 1929 bzw. Anfang 1930 vom Bauhaus an die Burg Giebichenstein. Seine Aufnahmen zeigen einerseits einen engen Bezug zu den Arbeiten Finslers, andererseits setzte er eigene Bildvorstellungen um. Ende des Wintersemesters 1931/32 übernahm Koch die Fotoklasse. Er hatte die Leitung jedoch nur ein Jahr inne, da die Fotoklasse 1933 durch die Nationalsozialisten geschlossen wurde und allen Mitarbeiter, die vom Bauhaus kamen, gekündigt wurde. Im Mai 1933 siedelte er nach Prag über und fand dort im Februar 1934 eine feste Anstellung als Fotograf am Prager Nationalmuseum. Wenig später, am 1. März 1934, verunglückte er bei einem Verkehrsunfall tödlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da sich Koch nur wenige Jahre der Fotografie widmete, konnte er weder quantitativ noch qualitativ ein umfangreiches Lebenswerk schaffen. Dennoch zeigen seine Arbeiten ein breites Spektrum an Bildgestaltungen, die dem Neuen Sehen und damit einer der Tendenzen der zeitgenössischen Fotografie zuzuordnen sind.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Vorbereitungen für das Themenportal &quot;moderne_digital&quot;</title>
        <published>2012-11-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/13/edim-vorbereitungen-fuer-das-themenportal-moderne_digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/13/edim-vorbereitungen-fuer-das-themenportal-moderne_digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/13/edim-vorbereitungen-fuer-das-themenportal-moderne_digital/">&lt;p&gt;Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Start unseres Themenportals “moderne_digital” auf &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de&quot;&gt;www.museum-digital.de&lt;/a&gt; auf vollen Touren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wollen nach den drei Themen “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/13&quot;&gt;Archäologie der anhaltischen Fürsten&lt;/a&gt;”, “Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert” und “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/70&quot;&gt;Friedrich, unser Held&lt;/a&gt;” das vierte Thema auf museum-digital werden (hoffentlich kommt uns niemand zuvor!).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Beitrag zum Nikolaus-Tag werden ein paar hundert Datensätze zum Fotografen Hans Finsler (1891-1972) sein sowie zahlreiche neue Blätter aus dem Grafischen Kabinett. Darunter sind Werke von Franz Marc (1880-1916), Paul Klee (1879-1940) und El Lissitzky (1890-1941), die bisher noch nie online zu sehen waren. Einige von ihnen können erst jetzt gezeigt werden, weil sie vor kurzer Zeit “gemeinfrei” geworden sind, d. h. volle 70 Jahre nach dem Tod der Künstler verstrichen und die Urheberrechte abgelaufen sind. Alle Interessierten sind aufgerufen zu stöbern und ihre favorites zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Themenauftritt “moderne_digital” zum Bestand der Klassischen Moderne zwischen 1900 und 1937 in der Stiftung Moritzburg wird über die Projektdauer beständig wachsen und ausgebaut. Starten werden wir klein: Aus über 900 Scans von Finslers halleschem Werk (von ungefähr 1750 Finsler-Photographien, die innerhalb des Projektes digitalisiert werden) sind bisher schon 140 zugeschnitten, auf Internet-Größe (1000 Pixel Kantenlänge) skaliert und mit einem Datensatz versehen. Weil viele Motive in mehrfacher Ausführung vorliegen, wird die Zahl der publizierten Datensätze nie denen der Scans bzw. real existierenden Objekte entsprechen. Einige Motive sind bis zu zehn Mal vertreten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier im Bild sehen Sie die emsige Tätigkeit der Eingebenden: Unser neues MuseumPlus ist im Hintergrund geöffnet, die Eingabemaske von museum-digital links, der Dateibrowser und vorne die Bildbearbeitungssoftware gimp, in dem der Zuschnitt der Bilder und die Skalierung vorgenommen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leider stellte sich bei diesen Arbeiten und beim Erzeugen von hochauflösenden JPG, die in die Datenbank sollen, heraus, dass das Zuschneiden und Skalieren der Bilder mit einem Verlust des Erstellungsdatums innerhalb der XMP-Metadaten des Bildes verbunden ist. Ein Nachteil unserer eigentlich antiken, weil zu 100 Prozent analogen Kamera mit digitalem Rückteil ist nämlich, dass keine Exif-Daten also Kamera-Daten in die Bilder geschrieben werden. In den Exif-Daten stehen auch viele uninteressante Daten (z. B. mit welcher Blende fotografiert wurde), aber es stehen auch die Copyright- und Fotografen-Angaben bzw. das Datum der Aufnahme drin. Insofern über das Datum der Zustand eines Objektes zu einem bestimmten Zeitpunkt dokumentiert wird, ist es von größerer Bedeutung als nur von beiläufigem Interesse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun wird uns nichts anderes übrig bleiben, als das Aufnahmedatum in die Datenbank einzutragen: Eigentlich Arbeit, die einem heutzutage die moderne Technik abnimmt. Und wieder mal ein Beispiel dafür, dass man gar nicht so komplex planen und mitdenken kann, dass nicht doch an irgend einer Stelle etwas nicht so funktioniert, wie es wünschenswert wäre. Sollte ich eine Einschätzung abgeben, wieviel man bei einer Planung “vorausdenken” kann und wieviel nicht, würde ich von einem 80/20-Wert ausgehen.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Die &quot;Entnahme&quot; der zu digitalisierenden Grafik aus den Depotschränken</title>
        <published>2012-11-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-11-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/11/02/edim-die-entnahme-der-zu-digitalisierenden-grafik-aus-den-depotschraenken/">&lt;p&gt;Der Vorgang der “Entnahme” der zu digitalisierenden Grafiken wirkt auf den ersten Blick recht banal, in der Praxis jedoch stellt sich diese Angelegenheit komplexer dar.&lt;br /&gt;
Da wir im Rahmen unseres Projektes Digitalisate/ Scans von Kunstwerken der Moderne anfertigen, erscheint es sinnvoll die Grafiken künstlerbezogen herauszusuchen. Bei der praktischen Arbeit stellt sich diese Herangehensweise allerdings als ungünstig heraus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Grafischen Depot der Stiftung Moritzburg sind die Grafiken weitestgehend nach Passepartout-Standardgrößen abgelegt. D.h. in Schrank Nr. x befinden sich beispielsweise die DIN A4-formatigen und im Schrank xy die DIN A3-formatigen Blätter. Nehmen wir als Beispiel den Künstler Karl Schmidt-Rottluff, so sind allein schon diese ca. 40 Werke in 9 verschiedenen Schränken des Grafischen Kabinetts deponiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um effektiver zu arbeiten und ein häufiges Berühren/ Bewegen der Grafiken zu vermeiden, ist es sinnvoll, bei der Entnahme schrankweise vorzugehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die den Grafikschränken zugehörigen Werklisten werden mit der vorbereiteten Künstlerliste abgeglichen, um dann die Grafiken „Personen-unsystematisch“ zu entnehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So wird Fach für Fach und Schrank für Schrank durchgegangen und die entnommenen Grafiken standortbezogen in Transportkisten sortiert. Dieses Vorgehen erleichtert nach Beenden des Digitalisierens das Rücksortieren erheblich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Entnahme der Grafiken werden die entsprechenden Karteikarten hinzugeordnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die auf der Kartei befindlichen Daten können nun mit der Originalgrafik abgeglichen und gegebenenfalls berichtigt oder ergänzt werden (Maße, Bezeichnungen, Signaturen u.a.).&lt;br /&gt;
Zu guter letzt werden die entnommenen Werke in einer Excel-Liste vermerkt, in spezielle Transportschachteln verpackt und in das “Digitalisierungslabor” zum Scannen gebracht.&lt;br /&gt;
Bei dem gesamten Vorgang der Digitalisierung ist der tabellarische Vermerk der Ein- und Ausgänge im Grafik-Depot von enormer Bedeutung, da nur so der Überblick über den Bestand und den Digitalisierungszustand der Werke (entnommen, gescannt, zurücksortiert oder in Restaurierung) gewährleistet werden kann.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM – Recherchen für die Vorbereitung der Datenbank</title>
        <published>2012-10-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-10-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/30/edim-recherchen-fuer-die-vorbereitung-der-datenbank/">&lt;p&gt;Wie gehen wir vor? Welche Materialien benutzen wir?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Einfallstor in die Welt der Dokumentation ist der 2011 vom Deutschen Museumsbund herausgegebene “Leitfaden für die Dokumentation von Museumsobjekten” (siehe http://www.museumsbund.de/fileadmin/geschaefts/dokumente/Leitfaeden_und_anderes/LeitfadenDokumentation.pdf). Dieses kurze, aber gewichtige Werk bietet auf seinen 50 Seiten eine Ein- und Hinführung zum Thema. Das Beste daran sind aber die Literaturangaben und die Linkliste. Diese arbeiten wir Punkt für Punkt ab. Zum Teil gibt es die Literatur im Netz, zum Teil in Halle, zum Teil müssen wir Fernleihen machen.&lt;br /&gt;
Hier einige Links zu nützlicher Literatur, die wir online gefunden haben:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Viktor Pröstler: Datenfeldkatalog zur Grundinventarisation. Ein Bericht der “Arbeitsgruppe Dokumentation” des Deutschen Museumsbundes, Karlsruhe 1993. (48 S.)&lt;br /&gt;
http://www.museumsbund.de/fileadmin/fg_doku/publikationen/Datenfeldkatalog.pdf&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Friedrich Waidacher, Museologische Grundlagen der Objektdokumentation, Berlin 1999 (24 S.).&lt;br /&gt;
http://www.smb.museum/ifm/dokumente/mitteilungen/MIT015.pdf&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hans-H. Clemens, Christof Wolters, Sammeln, Erforschen, Bewahren und Vermitteln. Das Sammlungsmanagement auf dem Weg vom Papier zum Computer, Berlin 1996 (75 S.).&lt;br /&gt;
http://www.smb.museum/ifm/dokumente/mitteilungen/MIT006.pdf&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Auf der Museumsvokabular-Seite &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsvokabular.de&quot;&gt;(www.museumsvokabular.de)&lt;/a&gt; haben wir auch schon nützliche Infos für Wortlisten sammeln können: In der “Hessischen Systematik” haben wir zum Beispiel Material für Gattungsbeschreibungen von Gemälden und Grafiken gefunden (Stilleben, Landschaft, Portrait, historisches Ereignisse …). Auch für die Kategorie “Material/Technik” sind wir fündig geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also: Es geht voran.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings langsam, weil vorher bzw. parallel noch verschiedene andere Dinge vorankommen müssen: Ende des Monats findet in der Moritzburg eine auf die KNK- und KGO-Institutionen beschränkter Workshop zur Digitalisierung statt, der vorbereitet werden will. Die Mapping-Verhandlungen und die Überprüfung der Funktionsweise der Datenbank müssen beendet werden (Ein retrospektiver, vermutlich wieder längerer Bericht über dieses Thema folgt noch. Weil es dabei auch unerfreuliche Ereignisse gab, würde ich gerne erst darüber berichten, wenn das Thema abgeschlossen ist.) Die Ordnung in den Depots muss daraufhin überprüft werden, ob eine Standortverzeichnung, wie sie die Datenbank vorsieht, möglich ist. Zuvor müssen zum Teil passende Schränke und Regale angekauft werden, wofür erst Mittel gefunden werden müssen usw. Und nicht zuletzt möchten wir endlich eine kleine Pressemeldung zum Projekt und zu unserem Thema auf museum-digital vorbereiten: Es soll im Themenportal von museum-digital über die Jahre hinweg wachsend über “moderne_digital” in der Moritzburg berichtet werden. Dort sollen einige der gescannten und aufbereiteten Datensätze mit einer thematischen Aufbereitung der Inhalte verbunden werden. Wie dies genau aussehen soll, erarbeiten wir noch.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM – Import-Export-Fragen</title>
        <published>2012-10-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-10-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/26/edim-import-export-fragen/">&lt;p&gt;Man wächst ja an seinen Aufgaben.&lt;br /&gt;
Aber ich hätte die jetzt anstehende Vorbereitung der Datenbank für die allgemeine Benutzung (also die Überprüfung der Funktionsweise der Datenbank, die umfangreiche Datenbereinigung, die Recherche von Normdateien, Wortlisten und Thesauri für alle sechs Sammlungsbereiche, die Anlage derselben in der Datenbank, die Schulung der Mitarbeiter) für völlig ausreichend für die nächsten Monate erachtet. Diese Arbeiten sind schließlich für alle im Projekt neu und müssen neben den anderen täglichen Aufgaben erst recherchiert, verarbeitet und dann umgesetzt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch es geht auch anspruchsvoller: Ulf Dräger, Kustos für das Münzkabinett, hat zusammen mit fünf Einrichtungen, die Numismatika verwalten, einen DFG-Antrag genehmigt bekommen (Glückwunsch!): Fünf Partner erfassen in ihrem jeweiligen Spezialgebiet (antike, mittelalterliche und neuzeitliche Münzen und Medaillen bzw. Geldscheine) Einzelobjekte bzw. Typen und stellen sie online. Die Nutzer aus dem deutschen Sprachgebiet können sich dann diese musterhaft erfassten Datensätze einfach herunterladen, wenn sie feststellen, dass sie ein solches Objekt in der Sammlung haben. Dieses Verfahren ist deswegen so nutzbringend für alle, weil es im Bereich der Numismatik nur verhältnismäßig wenige Einrichtungen gibt, die diese Spezialkompetenz vorhalten. So ist Ulf Dräger beispielsweise für ganz Sachsen-Anhalt der zentrale Ansprechpartner. Über die Bilder (Vorder- und Rückseite) und die Beschreibung können die Nutzer die naturgemäß in größerer Auflage hergestellten Münzen, Medaillen und Geldscheine identifizieren und in ihre Erfassung übernehmen bzw. an den Stellen abwandeln, wo ihr Objekt differiert (z. B. Seriennummern).&lt;br /&gt;
Auf diese Weise entsteht online ein virtuelles Münzkabinett, das auch in Zukunft weiter wachsen kann. Eine “Zweit-” und “Drittverwertung” der Informationen in den jeweiligen regionalen Portalen, denen die Institutionen angehören bzw. in der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB, ab November 2012) oder der europeana steht natürlich nichts im Wege.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was heißt KENOM?&lt;br /&gt;
“Kooperative Erschließung und Nutzung der Objektdaten von Museen - Ein Online-System zur nachhaltigen Digitalisierung von Münzen, Medaillen und Papiergeld”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer macht mit?&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Georg-August-Universität Göttingen, Archäologisches Institut und Sammlung der Gipsabgüsse, Dr. Daniel Graepler&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek, Dr. Jens Ahlers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Münzkabinett, Dr. Reiner Cunz&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Mario Schlapke&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Stiftung Moritzburg - Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, Münzkabinett, Ulf Dräger&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verbundzentrale des GBV (VZG), Frank Dührkohp&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Links zum Projekt:&lt;br /&gt;
DFG:http://gepris.dfg.de/gepris/OCTOPUS/;jsessionid=3E5F9557EBC7DF61D720D20D28386D56?module=gepris&amp;amp;task=showDetail&amp;amp;context=projekt&amp;amp;id=203817485&lt;br /&gt;
GBV: http://www.gbv.de/Verbundzentrale/04Projekte/kenom-kooperative-erschliessung-und-nutzung-der-objektdaten-von-muenzsammlungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt stellt an uns besondere Ansprüche, weil alle Partner zentral in einer anderen, browserbasierten Software arbeiten werden. Die redaktionelle Überarbeitung und die Neuerfassungen der eigenen Bestände im Rahmen dieses Projektes müssen also am Projektende zurückfließen in unsere eigene heimische Objektverwaltungssoftware. Dass dies ohne Datenverlust und aufwändige Nacharbeiten reibungslos funktioniert, muss jetzt, zu Beginn des Projektes geplant und durchdacht werden. Der Ex- bzw. Import muss – so mein gegenwärtiges Verständnis davon – LIDO-konform sein. Und LIDO - so die Erkenntnis aus dem Workshop neulich - ist nicht trivial.&lt;br /&gt;
Außerdem kommt hier ein Aspekt ins Spiel, den wir bei unserem Software-Ankauf nicht in dem Maß in Erwägung gezogen haben, wie dies zukünftig wohl Praxis werden wird und berücksichtigt werden sollte: Der Im- und Export von Daten aus und in die Objektverwaltungssoftware, der für viele Zwecke, nicht nur für DFG-Projekte sinnvoll ist. Wir haben uns mit MuseumPlus ein Produkt ausgesucht, das sowohl für den Import als auch für den Export eine Extra-Software und eine gewissermaßen “händische” Anpassung braucht. Diese muss nun bei der Firma Zetcom beauftragt werden, weil wir dies nicht selbst machen können. Die Vernetzung der Institutionen untereinander, der Export in Portale, der Import von Objektinformationen z. B. anlässlich von Ausstellungen dürfte zukünftig die Im- und Export-Funktion einer Software stärker in den Blickpunkt rücken.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM – Grenzen der Reproanlage</title>
        <published>2012-10-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-10-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/19/edim-grenzen-der-reproanlage/">&lt;p&gt;Von Anfang an wussten wir, dass wir Gemälde nicht mit der Reproanlage aufnehmen können: Zu wenig ist die Beleuchtung flexibel einzustellen, um die in alle Richtungen reflektierenden Oberflächen der ölhaltigen und gefirnisten Oberflächen ohne Reflexe, also ohne „verbrannte“, inhaltsleere Stellen, aufzunehmen. Die Gemäldefotografie ist eine langwierige, Platz, Equipment und Erfahrung erfordernde Angelegenheit, die wir professionellen Fotografen überlassen wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um Arbeitsfotos geringerer Qualität herzustellen, haben wir es trotzdem versucht. Nach einer langen Reihe von Versuchen gelang es uns dann. Dazu stellten wir die Beleuchtung so ein, dass die Scheinwerfer nur noch indirekt den Reprotisch beleuchteten. Dazu mussten wir bei jeder Änderung der Scheinwerfereinstellung einen neuen Ausleuchtungsscan erstellen. Hier sind die Grenzen der Reproanlage erreicht: Irgendwann kann die Software die fehlende Beleuchtung nicht mehr ausgleichen bzw. „wegrechnen“ und kein reines Weiß mehr darstellen, sondern nur noch Grau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unerwartet trat dieses Problem ein zweites Mal auf: Unsere derzeitige Hauptaufgabe ist die (Bild-) Digitalisierung des Nachlasses von Hans Finsler, des bedeutenden Fotografen des Neuen Sehens und des ersten Leiters der Fotografie-Klasse an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle 1927-1932. Die Reflexionen traten nicht – wie man denken könnte – bei hochglänzendem, sondern bei seidenmattem Fotopapier aus den 1920er/1930er Jahren auf. Diese Fotografien wirken auf den ersten Blick matt, in den dunklen Bildbereichen bläulich bis silbern glänzend. Dies liegt am Aussilbern der alten Fotografien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um diese in alle Richtungen reflektierenden Fotografien dann doch befriedigend aufnehmen zu können, griffen wir auf einen gänzlich anderen „Trick“ als bei den Gemälden zurück. Um die Reflexionen zu reduzieren, verringerten wir die Beleuchtung, diesmal jedoch auf eine andere Weise. Wir beleuchteten die Fotografie nur von einer Seite, womit die Reflexionen nur noch gering einseitig bis überhaupt nicht mehr auftraten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Scan zeigt, dass nur noch eine schwache Reflexion in der rechten oberen Ecke übrig geblieben ist.&lt;br /&gt;
(Werkgruppe Norddeutscher Lloyd, die „Bremen“, Juli 1929)&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Tagungsimpressionen</title>
        <published>2012-10-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-10-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/19/edim-tagungsimpressionen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/19/edim-tagungsimpressionen/">&lt;p&gt;Eigentlich hätte ich vor Beginn der Tagung noch mal schnell informieren sollen: In der letzten Woche hat über drei Tage die alljährliche Tagung der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbunds in Berlin stattgefunden. Es ist neben der eintägigen Frühjahrstagung die eine, wichtigste und größte Tagung für alle, die in Deutschland in der Dokumentation arbeiten (http://www.museumsbund.de/de/fachgruppen_arbeitskreise/dokumentation_fg/). Und weil die Dokumentation heutzutage datenbankgestützt ist, bietet sie Infos rund um die Digitalisierung in den unterschiedlichen Sparten der Museen oder verwandter Einrichtungen, den neusten Stand bei laufenden Projekten wie der europeana, wichtige Neuigkeiten (diesmal über Wikipedia, den AAT, das Lowcost 3D), Arbeitsgruppen zu Themen von besonderem Interesse und und und. Das Programm und etwas später auch die PowerPointPDF der Vorträge sind online abzurufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich versuche, diese Tagung regelmäßig zu besuchen, weil ich finde, dass ich sonst etwas verpasse, da die Digitalisierung äußerst facettenreich ist und sich dieser Bereich ständig und mit großer Dynamik weiter entwickelt. Ich bedaure es immer noch, nicht bei der letzten Frühjahrstagung dabei gewesen zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Programm war dieses Mal wieder reichhaltig und vielseitig, ungeheuer lohnend für mich, nicht nur allgemein, sondern ganz konkret zum Beispiel als Vorbereitung für die jetzt anstehenden Arbeiten an unserer Datenbank, die nun, nachdem sie auf einen anderen Server umgezogen ist, hoffentlich stabil und fehlerfrei läuft. Es ist mir klar geworden, dass und wie extrem wichtig es ist, die Eingabe in die Datenbank zu standardisieren (und zu reglementieren): Sofort bei der jetzt beginnenden Datenbereinigung müssen Wortlisten, Thesauri und Normdaten eingefügt und verwendet werden. Diese Aufgabe, die Detailrecherchen dazu und die Durchführung werden mich sicherlich die nächsten Monate intensiv beschäftigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch der anschließende eintägige LIDO-Workshop hat mich darin bestärkt, dass ein erfolgreicher LIDO-Export auf einer wohl geordneten Datenbank beruht (www.lido-schema.org). Die Verwendung von Normdateien und Thesauri in der Datenbank ermöglicht zusätzlich die automatisierte Anreicherung der Daten bei der Übergabe an Online-Portale.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inwiefern die strenge Reglementierung bei der Eingabe in die Datenbank realistisch ist, kann ich im Augenblick noch nicht abschätzen. Jedenfalls würde dies mit sich bringen, dass jeder Eingebene im Haus zuerst umfangreich geschult wird, anschließend das Eingebene überprüft und ggf. korrigiert wird und ständig eine Qualitätskontrolle stattfinden muss. Die normierte Eingabe wird sicherlich auch länger dauern: Es ist die Frage, ob sich die Arbeit mit normiertem Vokabular bewähren wird. Sinnvoll und wünschenswert ist es jedenfalls.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wegen der Kontakte und des Erfahrungsaustauschs mit anderen hat sich die Tagung wieder gelohnt. Wenn alles gut läuft, kommt eine MuseumPlus-Usergroop zustande!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht noch kurz ein paar Infos und Termine für den Kalender in diesem und im nächsten Jahr:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vom 7.-9.11.2012 findet in Berlin die EVA-Tagung 2012 statt: http://www.eva-berlin.de/ Hier geht es zum einen um 3D, Portale und Möglichkeiten, Kultur online zu präsentieren.&lt;br /&gt;
Letzteres leitete auch die Tagung „Zugang gestalten“ im Jüdischen Museum Berlin, 22.-23.10.2012, http://www.zugang-gestalten.de/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die nächste Tagung der Fachgruppe Dokumentation wird am 8. Mai 2012 in München stattfinden.&lt;br /&gt;
Vom 23.-24. Mai 2013 ist die MAI-Tagung in der Bundeskunsthalle Bonn angenehme Pflicht.&lt;br /&gt;
Im Juni 2012 wird eine Tagung der AG Sammlungsmanagement stattfinden.&lt;br /&gt;
Und die nächste Herbsttagung der FG Dokumentation ereignet sich wieder am 14.-16. Oktober 2013.&lt;br /&gt;
Für alle, die per Mailingliste auf dem Laufenden bleiben wollen, eignet sich die museums-themen-Liste der HTW Berlin, https://lists.htw-berlin.de/mailman/listinfo/museums-themen&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Funktionsweise und Workflow an der Reproanlage</title>
        <published>2012-10-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-10-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_01.jpg&quot; alt=&quot;Bild 1&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Arbeitstag an unserer Reproanlage beginnt mit dem Einschalten der Scheinwerfer: Sie brauchen ca. 15 min., bis sie ihre volle Leistung erreicht haben und man anfangen kann zu arbeiten. Diese Zeit nutzen wir für Sortierarbeiten, Kaffee kochen, Wasser des Entfeuchters herunterbringen oder Ordner und Dateien vom Vortag überprüfen.&lt;br /&gt;
Mit der Aktualisierung des Datums, das neben dem Copyrightvermerk der Institution in die Metadaten jedes Bildes geschrieben wird, fängt die Arbeit am Computer und in der Scansoftware an. Wir hätten gern noch mehr Metadaten geschrieben, aber die Inventarnummer im Dateinamen, das Datum und der Copyrighthinweis genügen, weil die restlichen Informationen in der Objektverwaltungssoftware (MuseumPlus von der Firma Zetcom) enthalten sind und auf diese Weise mit den Bildern verknüpft sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_02.jpg&quot; alt=&quot;Bild 2&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach erfolgt jeden Tag neu die Ausleuchtungskorrektur: Die Anlage ist ein in sich geschlossenes System. Die Scansoftware gleicht mit der so genannten Ausleuchtungskorrektur einerseits die in geringfügigem Maß sich verändernde Lichtstärke der Scheinwerfer, die altern, aus. Vor allem aber gleicht sie in einem Rechenprozess die ungleichmäßig auf den Reprotisch fallende Lichtmenge aus. Die Scheinwerfer, die beide auf die Mitte des Tisches gerichtet sind, addieren in der Mitte ihr Licht, das zu den Rändern abfällt. Ein Objekt würde also in der Mitte stärker beleuchtet als weiter außen, und dies wäre auf der Aufnahme auch so zu sehen. Außerdem wirft die Kamera, wenn sie tief steht, einen gewissen Schatten. Diese Ungleichmäßigkeiten gleicht die Ausleuchtungskorrektur innerhalb der Scansoftware aus. (Dauer der Ausleuchtungskorrektur als Rechenprozess mit Abspeichern und Verknüpfen: 5 min.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_03.jpg&quot; alt=&quot;Bild 3&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entweder täglich oder aber mindestens einmal in der Woche wird anschließend ein aktuelles ICC-Profil erstellt: Ein Colorchecker (hier x-Rite Digital Colorchecker SG) wird gescannt, anschließend in eine Profilierungssoftware geladen (hier i1Match). Einfach gesprochen: Der Colorchecker “sagt” der Software, wie sie fest definierte Farben innerhalb eines fest definierten Farbraums zu interpretieren hat. Damit wird eine (möglichst große) Farbtreue zum Original und eine geräteunabhängige Interpretation der Farben über alle Arbeitsprozesse hinweg bis zur Ausgabe im Druck oder am Bildschirm sichergestellt. (Dauer: ca. 5 min.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_04.jpg&quot; alt=&quot;Bild 4&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach kann es losgehen: Wir arbeiten meistens zu zweit. Einer sitzt an der Scansoftware, der andere “legt auf” und erledigt nebenher mehrere Aufgaben wie z. B. die Rückseiten der Fotos auf einem Flachbett-Scanner aufnehmen, Datensätze in unserer Objektverwaltungssoftware MuseumPlus anlegen und Objektmaße in die Datenbank eintragen, einfache Datenbereinigungsarbeiten usw., je nachdem wie viel Zeit bleibt und was ansteht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Objekt, z. B. ein grafisches Blatt oder eine Photographie, wird auf den Reprotisch aufgelegt. Hier ergibt sich eine Schwierigkeit, die recht viel Zeit in Anspruch nimmt: Das 100%ige Geradelegen des Objektes unter der Kamera. Zwar haben wir uns Schachbrettlinien gezogen und Papierwinkel zum Anlegen der Kanten gemacht. Aber manchmal sind Drucke oder Photographien schief auf das Blatt aufgebracht oder die Photographien haben einen unregelmäßigen Rand, weil sie zum Beispiel mit der Schere von Hand ausgeschnitten sind. Es gibt zum Teil auch bei den Kanten der Darstellung auf dem Blatt keine Rechtwinkligkeit in sich, an der man sich beim gerade Darunterlegen orientieren könnte! Dies macht das eine oder andere Geraderücken notwendig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum ist uns die Rechtwinkligkeit so wichtig?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir erzeugen mit der Scannerkamera recht hochwertige Bilddaten: Bei vollem Bildausschnitt erzeugt die Kamera Dateien mit 8.000 x 13.000 Pixeln und 595 MB bei 48 Bit Farbtiefe RGB. Sie liefert eine maximale Auflösung von 104 Megapixeln im Vergleich zur (Ende 2011) größten Vollformatkamera von Nikon, die D3X, die “nur” 24,5 Megapixel bringt. Auf unserem Grundbrett im Format A0 (84 x 118 cm) kann sie eine Fläche von fast A0 abbilden (72 x 118 cm). Sie hat also ein etwas in die Länge gezogenes Format. Sie liefert bis zu einem Format zwischen A1 und A0 noch 300dpi. Die Qualität der hier erzeugten Daten wird voraussichtlich noch die nächsten Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte ausreichen. Beim Geraderichten in einer Bildbearbeitungssoftware würden wir das korrekte Umrechnen aller Bildpunkte der Software überlassen. Versuche haben gezeigt, dass der Qualitätsverlust dabei mit bloßem Auge sichtbar ist. Dieser Umstand hat dazu geführt, dass wir nicht das Blatt gerade richten, sondern aus der freien Hand und mit geübtem Auge das auf dem Blatt befindliche Motiv – sofern möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je besser derjenige, der das Blatt auflegt, ein Gefühl für die Rechtwinkligkeit entwickelt, desto weniger halbminütige Prescans benötigen wir, um gerade zu richten. Das Objekt ist schneller “im Kasten” und aus dem Licht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus Zeitgründen wird die ungeschärfte Aufnahme des Objektes (ca. 550MB in TIFF), auch “Master” genannt, zunächst auf der lokalen Festplatte des Computers gespeichert. Am Ende des Arbeitstages wird die gesamte Tagesausbeute auf dem Server gespeichert und in der Nacht zur Sicherheit auf einem weiteren Server gespiegelt. Wegen der großen Datenmengen hat sich eine sehr schnelle Netzwerkverbindung als vorteilhaft erwiesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_05.jpg&quot; alt=&quot;Bild 5&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Master kommt in einen Ordner mit der Inventarnummer und wird ebenfalls mit der Inventarnummer und dem Zusatz “a” für die Vorderseite dort gespeichert. Damit bei eventuellem Fehler in der Dateibezeichnung das Objekt weiterhin zugeordnet werden kann, ist die Inventarnummer neben dem Objekt mitgescannt. Zur Größenbestimmung ist außerdem ein Maßstab und zur Überprüfung von Farbfehlern eine Graukarte mit in das Bild gelegt. Diese “Nebeninformationen” liegen überwiegend im Unschärfebereich des Objektivs (ca. 2 cm) und nehmen dem Objekt daher nur wenig Auflösung weg. Weil das TIFF-Format sehr gut langzeitarchivierbar ist, werden alle Dateien, die auf lange Sicht erhalten werden sollen, im unkomprimierten TIFF-Format abgelegt. In einer Datenbank kann aber meistens nur ein JPG verwendet bzw. angezeigt werden, so dass entsprechende Derivate erzeugt werden müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_06.jpg&quot; alt=&quot;Bild 6&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Abspeichern des Masters: Die Scansoftware erlaubt, von demselben Scan eine weitere, beliebig geschärfte Variante abzuspeichern, die wir in denselben Ordner ablegen und als Ausgangsdatei für die hochaufgelöste JPG-Datei und die internet-optimierte JPG-Version (längste Seite 1.000 Pixel) verwenden. Diese beiden Dateien werden über einen Batch-Prozess erzeugt, indem man – sehr einfach – die zu skalierende Datei auf einem entsprechenden Icon ablegt. Dieses Hilfsmittel hat uns der IT-Experte der Moritzburg hergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend wird die Rückseite gescannt und in demselben Ordner unter dem Zusatz “b” abgespeichert: bei grafischen Blättern und Fotos mit Formaten über A4 von der Scan-Kamera, bei kleineren Fotoformaten von einem normalen A4-Flachbett-Scanner. Mit der Vorder- und Rückseite liegen dem Bearbeiter und Datenbank-Nutzern alle Bild-Informationen zum Objekt vor, so dass es nur noch zu Ausstellungen oder anderen seltenen Gelegenheiten hervorgeholt werden muss. Dies schont das Original erheblich und erleichtert gleichzeitig die Verfügbarkeit des Objektes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dem Objektordner können weitere Dateien abgelegt werden, z. B. die Scans der Karteikarten, die so zur Einführung der Datenbank archiviert werden, oder alte Aufnahmen des Objekts mit Vorzuständen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir schaffen zu zweit an der Reproanlage einen Durchsatz von 30-50 Objekten in sechs Stunden (Vorder- und Rückseite). Dieser Wert ist abhängig davon, wie oft die Kamerahöhe verändert werden muss (incl. Ausleuchtungskorrektur 6 Min.), wie oft die Arbeitsabläufe, in die wir uns erst einarbeiten müssen, zum Beispiel bei Formatänderungen, angepasst werden müssen oder wie oft Räum- und Sortierarbeiten dazwischen geschoben werden müssen. Eine gute Ordnung und Organisation erweist sich als ganz besonders hilfreich und Zeit sparend! Auch allein kann man an der Anlage arbeiten: Man schafft 5-7 Objekte pro Stunde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Einstellung der Schärfe verwenden wir eine handelsübliche DIN A3-“Testkarte für Kameras und Objektive”, mit 400 dpi gedruckt. Sie enthält mehrere Siemenssterne, mit denen man auch unter anderem vor Inbetriebnahme der Anlage die Schärfe und Verzerrung des Objektivs über die ganze Aufnahmefläche überprüfen kann. Den Umschärferand des Objektivs haben wir mit Millimeterpapier, das wir gescannt haben, herausbekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_07.jpg&quot; alt=&quot;Bild 7&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hilfsmittel rund um die Reproanlage sind zum einen Handschuhe, die die Blätter vor Fingerabdrücken und Schmutz (Fett und Handschweiß) schützen (2x die Woche wechseln). Die Inventarnummer-Beschriftung auf der Rückseite erfordert einen weichen Bleistift (5B). Der Pinsel dient zum Abbürsten der Fotooberfläche, damit nicht der Staub mitgescannt wird. In der Mitte sind die praktischen “Greifer” zu sehen: kleine Kartonstücke aus Archivpapier:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_08.jpg&quot; alt=&quot;Bild 8&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier sieht man den Einsatz der aus festem Papier oder Karton hergestellten “Greifer”, mit denen man in Handschuhen die Blätter ohne Knicke oder Biegen von einer glatten Oberfläche hochheben kann. Grafiken brauchen zum Abdecken und Einschlagen Seidenpapier, während Photographien spezielles Foto-Archivierungspapier (z. B. Silversafe oder Monosafe) benötigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_09.jpg&quot; alt=&quot;Bild 9&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Originale liegen bei uns auch in der Nähe der Reproanlage vor Licht geschützt und sind jederzeit abgedeckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/10/08/edim-funktionsweise-und-workflow-an-der-reproanlage/./SMB2012-10-08_10.jpg&quot; alt=&quot;Bild 10&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für den Transport und die angemessene Verpackung haben wir Verpackungsmaterialien, Transportkisten und -mappen gekauft. Auspolstern kann man mit Luftpolsterfolie. Anlässlich der Digitalisierung sollten die Objekte nach dem gegenwärtigen Stand der Restaurierungswissenschaft verpackt werden, so dass sie anschließend so gut geschützt wie möglich im Depot lagern. Die Gelegenheit ist dazu so günstig wie kaum sonst: Die Objekte werden in großer Zahl herausgesucht, zur Digitalisierung transportiert, in die Datenbank eingegeben, die Maße eingetragen oder überprüft: Bei dieser Gelegenheit sollten die gegenwärtig zur Archivierung verwendeten Materialien überprüft, ersetzt und neu beschriftet werden. Leider haben die Mittel im Projekt nicht gereicht, dies in dem Maß vorzunehmen, wie es wünschenswert gewesen wäre. Wichtig sind auch großflächige Tische als Ordnungs- und Rangieroberflächen sowie viel Ablageflächen für Kisten und Mappen. Hier im Bild sehen Sie ein fahrbares Regal, einen Transportwagen, den einer unser Mitarbeiter dankenswerter Weise günstig bei ebay gefunden hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben für den Digitalisierungsraum einen Klimaschreiber aus dem Bestand der Moritzburg bekommen, damit die Temperatur oder die Luftfeuchtigkeit überprüft werden kann. Seitdem mit Beginn des Sommers die Luftfeuchtigkeit zu hoch wurde, regeln zwei Entfeuchter sie auf ca. 55 % herunter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oberste Priorität bei allen Handlungen der Digitalisierung ist der Schutz der Kunstwerke, z. B. vor zu viel Licht, mechanischen Schäden, aber auch vor umstürzenden Trinkflaschen oder Kaffeebechern!&lt;/p&gt;
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        <title>Inventarisierung und Digitalisierung in Osterwieck</title>
        <published>2012-09-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-09-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/09/27/inventarisierung-und-digitalisierung-in-osterwieck-2/">&lt;p&gt;Es geht voran: In unserer letzten Wortmeldung berichteten wir von unserem Vorhaben, für die Inventarisierung und Digitalisierung museum-digital nutzbar zu machen. Seither sind knapp zwei Monate vergangen und so einiges ist passiert: Die Entscheidung ist also gefallen – was nun? Bevor wir mit dem Projekt starten konnten, bedurfte es einiger Vorarbeiten: sei es die Einrichtung eines Arbeitsplatzes mit Internetzugang (wir arbeiten unsere Objekte gleich online ein) inklusive weiterer Arbeitsflächen oder die Anschaffung einer Fotostation mit genügend Licht (daran arbeiten wir noch immer– wir brauchen noch einen Strahler zum Ausleuchten der Objekte). Allein mit den technischen Voraussetzungen war es noch nicht getan. Im Vorfeld musste ein Inventarisierungskonzept – und -system her. Hierfür konnten nach Sichtung der Bestände in einem weiteren Schritt Bestandsgruppen erstellt werden, um letztlich daraus die Prioritätenliste zu erhalten, welche nun als „Fahrplan“ für das gesamte Projekt dient. Wir entschieden uns zunächst jene Stücke zu digitalisieren, die zuvor in der Dauerausstellung zur Ur- und Frühgeschichte präsentiert worden sind. Hierfür gibt es mehrere Gründe: Zum einen sind dies die einzigen Objekte in unserem Haus, die über eine Inventarnummer verfügen (hier haben wir das Knorr‘sche System beibehalten und auf andere Bestandsgruppen übertragen) und zum anderen waren die Funde bisher noch nicht entsprechend gelagert. Die ehemalige Dauerausstellung wurde erst im Mai aufgelöst. Doch bevor die Objekte ihren neuen Standort beziehen, sollten sie digitalisiert werden und falls nötig Restaurierungsmaßnahmen unterzogen werden. Zur Arbeit mit museum-digital: Im Prinzip bietet museum-digital alles was wir brauchen. Die Vorgehensweise ist sicher jedem Nutzer bekannt, wobei sich unsere, bis auf die Objektbeschreibungen, nicht wesentlich unterscheidet. Diese beziehen sich lediglich auf das Objekt selbst – auf ausführliche kulturhistorische Einordung und Erläuterungen wird bisher bewusst verzichtet. Besonders die &lt;strong&gt;Schlagwort&lt;/strong&gt;eingabe finden wir äußerst sinnvoll. Dient sie zum einen zur Verbesserung der Auffindbarkeit der Objekte im Netz, erleichtert sie auch nach Inventarisierung/Digitalisierung den Arbeitsprozess. Sind die &lt;strong&gt;Basis&lt;/strong&gt;informationen eingegeben, nutzen wir noch die Reiter &lt;strong&gt;Verwaltung&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Vermerk&lt;/strong&gt;. Diese Angaben erscheinen nicht im Ausgabemodul, da es sich vorrangig um hausinterne Informationen handelt. In einem nächsten Schritt laden wir dann unsere Objektbilder hoch. Hierzu eine Anmerkung: Zwar kann man mehrere Fotographien hochladen und auswählen - diese sind auch im Ausgabemodul sichtbar - doch in den PDF-Versionen erscheint stets nur eines und zwar das zuerst hochgeladene (das Problem haben wir bereits auf der letzten Sitzung der AG Digitalisierung angesprochen). Wie bereits erwähnt, nutzen wir hier in unserem Museum das Ordnungssystem nach Knorr. Besonders praktisch ist für uns daher die Funktion &lt;strong&gt;Erzeuge PDF (Knorr-Format)&lt;/strong&gt;. Die Basisinformationen werden nun auf eine klassische Knorr-Karteikarte übertragen und diese wird als PDF gespeichert. Sind diese dann ausgedruckt, so haben wir unsere Daten mehrfach gesichert (Papierform, digital auf der Festplatte und online). Der aktuelle Stand: Bisher haben wir über 100 Objekte digitalisiert, während die Vorbereitungen für die zweite Bestandsgruppe im vollen Gange sind. Ist die Digitalisierung der ur- und frühgeschichtlichen Objekte abgeschlossen, widmen wir uns der Standgeschichte. Hier zuerst den Fachwerkteilen in und an unserem Haus. Unser erstes Fazit: Gerade für kleinere Häuser, wie wir es sind, bietet sich diese Vorgehensweise wirklich an. Wir sparen Zeit und Geld. Zeit: da wir a) drei Arbeitsschritte miteinander kombinieren und b) uns nur mit museum-digital vertraut machen mussten. Geld: da wir auf eine externe Inventarisierung – und Digitalisierungssoftware verzichten, fallen dafür folglich auch keine Kosten an. Etwaigen Kompatibilitätsproblemen sind wir auf diese Weise ebenso aus dem Weg gegangen. Nachteile gibt es nicht wirklich. Funktioniert mal etwas nicht, stehen uns die Mitglieder der AG Digitalisierung mit Rat und Tat zur Seite (Hierfür vielen lieben Dank!). Demnächst wieder mehr von uns. Für Tipps und Tricks, aber auch Fragen bin ich offen. Wer mich kontaktieren möchte, erreicht mich unter: alexandra@suedekum.eu.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM  – Ankauf der Reproanlage</title>
        <published>2012-09-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-09-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/09/18/edim-ankauf-der-reproanlage/">&lt;p&gt;Nach einer längeren Pause jetzt endlich die Fortsetzung zum Ankauf unserer Reproanlage: Ich war völlig absorbiert von unseren Problemen bei der derzeit laufenden Einführung der Software MuseumPlus in unserem Haus: Ich nehme es schon mal vorweg: Wir hatten einigen Ärger, sowohl technischer Natur als auch bei der Datenmigration. Aber davon berichte ich später. Zunächst geht es um den Ankauf eine Profi-Reproanlage, in einer scheinbar lange vergangenen Zeit, vor Weihnachten 2011:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie schon zuvor erwähnt, war der Ankauf der Reproanlage für mich das Anspruchvollste bisher, weil es bei kaum Vorkenntnissen innerhalb eines Monats zu leisten war. Für die veranschlagten € 25.000 lagen wir, wie sich herausstellte, am unteren Rand dessen, was es auf dem Markt an professioneller Bilderstellungstechnik gibt. Die “Mittelklasse” nehmen die Mittelformat- bzw. die Scanner-Kameras ein, während High-End-Technik etwa aus der Schmiede der Firma Cruse GmbH im sechsstelligen Bereich liegt. Neben der Anbieter- und Modellrecherche bei den Einzelkomponenten Kamera, Stativ, Lampen, Computerausstattung (Soft- und Hardware) sowie Überlegungen zum Workflow, zu konservatorischen Rücksichten und zum notwendigen Zubehör stellte sich das so genannte Colormanagement als knifflig heraus. Kurz umrissen bedeutet dies, wie schaffe ich es, bei der Abbildung Farbtreue zum Original bzw. zur Vorlage und damit einen hohen Farbwidergabeindex zu erzielen. Denn mit der derzeit auf dem Markt befindlichen Technik ist eine hundertprozentige Farbkonsistenz nicht möglich!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt unterschiedliche Mittel und Wege, wie man es “so gut wie möglich” machen kann, kürzere und längere, teurere und günstigere. In dieser “Gemengelage” von Möglichkeiten kommt hinzu, dass sich für die Auswahl des besten Weges Erfahrung als unverzichtbar herausstellte. Aus diesem Grund zogen wir mit Herrn Dr. Stefan Rohde-Enslin (Institut für Museumsforschung SMPK Berlin) und Claus Cordes, Fotografenmeister am Herzog Anton Ulrich Museum in Braunschweig (u. a. Virtuelles Kupferstichkabinett), Experten hinzu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade hatten wir uns eine Anlage zusammengestellt und unter Rückgriff auf die gesammelten Kompetenzen im Haus einen Weg gefunden, da erhielten wir ein unwiderstehliches Angebot für eine “Rundum-Sorglos-Anlage” mit Scanner-Kamera für (nicht ganz) denselben Preis, aber mit vervielfachter Auflösung (statt 24 Megapixeln 104 MP). Sie bot eine bedeutend höhere Qualität und die Aussicht darauf, dass die Bilddateien sehr langfristig (mindestens 15-30 Jahre) ausreichend bleiben und nicht durch den technischen Fortschritt überholt werden. Durch sie wird es möglich sein, die ca. 40.000 Grafiken und 75.000 Photographien zu digitalisieren und nicht anschließend wieder von vorne anzufangen, weil der Stand der Technik dies erfordert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Firma Anagramm (jetzt Rencay) bot uns die komplette Anlage inkl. aller Komponenten, Software und eines integrierten Colormanagements an. Einzig das Fehlen eines Raums mit erschütterungsfreiem Steinfußboden drohte die Sache zum Scheitern zu bringen. Doch nun haben wir einen kleinen Raum innerhalb der Ausstellung (um die Ecke von Marie Henneberg von Gustav Klimt, gleich am Anfang des Rundgangs), wodurch wir problemlos immer wieder öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen zur Digitalisierung durchführen können – wie schon anlässlich des diesjährigen Internationalen Museumstages am 20. Mai 2012.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schlag auf Schlag ging es weiter: Zum 1. Februar 2012 fingen zwei Mitarbeiter im Rahmen des vom Europäischen Sozialfonds geförderten Modellprojektes zur “Bürgerarbeit” im Sachgebiet “Digitalisierung” an. Die erste Aufgabe war das Verstehen und Bedienen der Reproanlage, die am 21. Februar 2012 aufgebaut wurde und nach einer Schulung in Betrieb ging. Dazu beim nächsten Mal mehr…&lt;/p&gt;
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        <title>11111 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2012-07-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-07-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/12/11111-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Eine historische Architekturfotografie ist &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/14776&quot;&gt;das 11.111ste Objekt&lt;/a&gt; bei museum-digital. Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/81&quot;&gt;Museum Schloss Moritzburg in Zeitz&lt;/a&gt; hat mittlerweile fast 100 historische Aufnahmen, in denen die Stadt, Gebäude oder Gebäudeteile im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts lebendig werden, bei museum-digital veröffentlicht (Eine Übersicht findet sich &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/582&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Darunter eben auch jene Aufnahme, welche den Nicolaiplatz und insbesondere ein aufwändiges Portal zu erkennen sind.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Software</title>
        <published>2012-06-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-06-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/29/edim-software/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/29/edim-software/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/29/edim-software/">&lt;p&gt;Zurück zur Anschaffung der Objektverwaltungssoftware und der Reproanlage: Innerhalb des Hauses galt es, schnellstmöglich die Entscheidung für ein Produkt herbeizuführen: Als ich im Sommer 2011 die Software- und Datenbank-Angelegenheit von zwei Mitarbeitern übernahm, war noch keine konkrete Präferenz vorhanden außer einer häufigeren Erwähnung von Adlib (von Adlib Information Systems) und MuseumPlus (von der Firma Zetcom). Die Kustoden der Moritzburg hatten sich seit 2002 durch Fortbildungen und im Kontakt mit Kollegen mit der Frage einer für ihre Bedürfnisse passenden Software auseinandergesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem beide Firmen zu einer Vorstellung ihres Produkts in die Moritzburg gekommen waren, kam eine klare Präferenz für MuseumPlus zum Vorschein. Dies ging vermutlich auf das ästhetisch ansprechende Äußere der Software-Oberfläche zurück und die übersichtlich angeordneten Informationen auf dem Bildschirm: In der oberen Hälfte links stehen die Stammdaten zum Objekt, rechts oben gibt es ein kleines Wiedererkennungsbild und unten quer über die untere Hälfte des Bildschirms mit einem System von Reitern Vertiefungsinformationen zum Objekt. Außerdem sind über verschiedene Buttons weitere Informationen, so genannte Module (zum Beispiel zur Literatur, zu Archivalien, zum Künstler oder sonst am Werk Beteiligten, zu weiteren Abbildungen, zur Restaurierung etc.) aufzurufen. Vom Datensatz und damit vom Objekt aus sind alle mit ihm verbundenen Funktionen und Informationen direkt erreichbar und dies scheinbar in einer bildhaften Klarheit. Mal sehen, ob sich dies bei der Arbeit mit der Datenbank bestätigt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Letztendlich war der Gedanke ausschlaggebend, dass sich sowohl die zum Teil etwas älteren und wenig technik-affinen Mitarbeiter als auch neu einzuarbeitende temporäre Kräfte leichter und damit schneller in MuseumPlus zurecht fänden. Dies war aber kein Votum gegen das Konkurrenzprodukt oder auch andere Anbieter. Gleich zu Beginn war mir klar, dass es sich für die Moritzburg nicht lohnen würde, einen Softwarevergleich mit fast wissenschaftlicher Präzision und entsprechendem Aufwand vorzunehmen wie es für Verbünde wie zum Beispiel D:Kult im Düsseldorf nötig war oder wie es der Landschaftsverband Rheinland 1998 gemacht hat: http://www.museumsdokumentation.lvr.de/reload.asp?U=http://www.museumsdokumentation.lvr.de/. Auch reichte für die Moritzburg die Expertise von Herr Dr. Rohde-Enslin vom Institut für Museumsforschung aus, dass beide Produkte für uns in Frage kämen und akzeptabel wären. Die geringen Preisunterschiede beider Produkte wurden als vernachlässigungswürdig erachtet gegenüber den Kosten, die z. B. das Personal für das Befüllen der Datenbank verursacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies waren natürlich nicht die einzigen Überlegungen und Kriterien für die Software-Auswahl. Sie alle vollständig aufzuzählen, denke ich, ist auch hier nicht am Platz. Aber die Wichtigsten sollten doch erwähnt werden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Die Datenbank sollte die Arbeit nach dem Spectrum-Standard des Collections Trusts (GB) ermöglichen. Gegenwärtig gibt es nur drei deutschsprachige Programme, die dies ermöglichen, unter anderem Adlib und MuseumPlus. Dies schränkte unsere Wahl ein und bestätigte die Vorauswahl. Siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.collectionslink.org.uk/spectrum-standard&quot;&gt;http://www.collectionslink.org.uk/spectrum-standard&lt;/a&gt;und auf Deutsch in der vorfinalen Version der Spectrum-Standard auf deutsch unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.ag-sammlungsmanagement.de/&quot;&gt;http://www.ag-sammlungsmanagement.de/&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Es sollte keine Software eines örtlichen Software-Anbieters, also kein proprietäre Produkt sein. In dieser Hinsicht lagen genügend Erfahrungen von anderen und bei der Moritzburg selbst vor, die gegen etwas „Selbstgebasteltes“ sprachen. Es sollte also ein kommerzielles, gut eingeführtes und gut laufendes Produkt sein, bei dem die Hoffnung besteht, dass es auch weiterhin gut läuft und dass man, wenn die Firma eingehen sollte, viele Kollegen im selben Boot hat, mit denen man gemeinsam eine Lösung des Problems suchen kann. Andere in Erwägung gezogene Produkte wie GOS oder auch Hida 4 von Startext schieden aufgrund unterschiedlicher Faktoren an irgendeiner Stelle des Rennens aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. MuseumPlus bietet die Möglichkeit, zentral die Adressen der Institution und auch ihre Ausstellungen zu verwalten. Für das gemeinsame Arbeiten in der Moritzburg verspricht diese Funktion eine wesentliche Unterstützung der Kommunikation innerhalb des Hauses. Ein Archiv sollte nach Auskunft von Herrn Kanter von Zetcom ebenfalls in MuseumPlus zu verzeichnen sein, wenn auch nicht nach den vollen Regeln der Kunst dieses Faches, aber zumindest in ausreichender, pragmatischer Weise. Daneben hatten wir uns vorher einen Fragenkatalog und eine Anforderungsliste für die speziellen Bedürfnisse der Moritzburg gemacht, die wir zuerst in einem schriftlichen Fragebogen („Checkliste für den Softwarevergleich“, erarbeitet von der AG Softwarevergleich der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbundes vom 28. Juli 1997, siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumsbund.de/fileadmin/fg_doku/publikationen/softwarevergleich_Teil_5.pdf&quot;&gt;http://www.museumsbund.de/fileadmin/fg_doku/publikationen/softwarevergleich_Teil_5.pdf&lt;/a&gt;) abgeklopft hatten und später bei den Präsentationsveranstaltungen der beiden Software-Anbieter systematisch abgefragt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4. Während der Recherche von ca. einem halben Jahr war es wichtig, von Kollegen zu hören, wie sie mit ihren Datenbanken und dem Support der Anbieter zufrieden waren. Dabei stellte sich ein gewisser Grundtenor heraus, den ich aus meiner bisherigen Erfahrung bestätigen kann. Weil dieses Hörensagen aber in unzulässiger Weise zufällig und auch persönlich gefärbt ist, möchte ich diesen Eindruck hier nicht formulieren. Aber ich kann nur raten, sich auf der Suche nach einer richtigen Software für das eigene Haus möglichst umfangreich bei Kollegen die Datenbanken anzusehen und auf ihre Kriterien zur Beurteilung zu hören. Erfahrungsberichte in schriftlicher Form finden sich in der Zeitschrift „museum aktuell“ vom Mai 2008 und online („Anwender-Erfahrungsberichte zu Inventarisierungsprogrammen. Ein Download-Zusatzservice der Zeitschrift „museum aktuell“, Ausgabe und Stand Mai 2008, Update August 2008. Siehe &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-aktuell.de/download/d_36.pdf&quot;&gt;http://www.museum-aktuell.de/download/d_36.pdf&lt;/a&gt;). &lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An dieser Stelle soll nicht verschwiegen werden, dass das von uns ausgewählte Produkt (MuseumPlus von Zetcom) auch aus unserer Sicht Nachteile hat. So bekommt man keine Demoversion der Software zur Verfügung gestellt, so dass man nicht die Eingabe eines oder mehrerer auch schwieriger Objekte ausprobieren kann und sich die Funktionsweise des Programms mit allen Menüpunkten ansehen kann. Ein dickes Minus. Man muss den Versicherungen des Anbieters glauben, was prinzipiell natürlich in Frage zu stellen ist. Niemand würde ein Auto kaufen, das er nicht zuvor probegefahren ist. Man kauft die Katze im Sack, und man begibt sich in die Hand des Anbieters: Was ist, wenn es heißt, „Ja, dies und das kann die Software“, aber sich herausstellt, dass es ein „Ja, aber …“ ist?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das nächste Mal berichte ich endlich vom Ankauf der Reproanlage. Schauen Sie also mal wieder rein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt: &lt;a href=&quot;mailto:eva.heinecke(at)kunstmuseum-moritzburg.de&quot;&gt;eva.heinecke(at)kunstmuseum-moritzburg.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>&quot;Überraschung fürs Harzmuseum&quot; - Geschenk aus Kanada</title>
        <published>2012-06-28T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-06-28T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/28/ueberraschung-fuers-harzmuseum-geschenk-aus-kanada/">&lt;p&gt;Auf der Webseite der Stadt Wernigerode ist folgendes zu lesen: “Ein Brief vom Zollamt Aschersleben sorgte unlängst im Harzmuseum für Aufregung. Denn dort lag ein an das Museum adressiertes Päckchen mit unbekanntem Inhalt. Man möge sich doch bitte kümmern, der Absender stamme aus Kanada … Gesagt, getan – eine Fahrt nach Aschersleben war schnell organisiert. Die Überraschung war groß, als aus dem unscheinbaren Päckchen ein Ölgemälde von Wilhelm Pramme zum Vorschein kam. „Frühling in Hasserode“ heißt es. Ein netter Begleitbrief des privat geschickten Päckchens von Familie Vincentz aus Toronto war auch noch zu finden. Darin war zu lesen, dass dieses Bild im Nachlass der Eltern, selbst gebürtige Harzer, gefunden worden war und mit Hilfe des Internets (vermutlich über die Seite www.museum-digital.de) herausgefunden wurde, dass das Harzmuseum der beste Ort für dieses Gemälde sei. Aus diesem Grund schenke man dem Museum dieses Bild. Auf diesem Wege bedankt sich das Harzmuseum sehr herzlich bei der Familie Vincentz aus Toronto, Kanada für dieses großzügige Geschenk.” (Zur Webseite der Stadt Wernigerode geht es: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.wernigerode.de/de/kultur-freizeit/ueberraschung-fuers-harzmuseum-20029316.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Das Harzmuseum ist schon lange bei museum-digital und hat dort mittlerweile viele Bilder von Wilhelm Pramme veröffentlicht (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museum-digital.de/nat/index.php?t=listen&amp;amp;type=6&amp;amp;persinst=85&amp;amp;style=grid&amp;amp;oges=18365&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) - ein Aufwand, der sich lohnt, wie dieses Beispiel zeigt.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Lauft, lauft!</title>
        <published>2012-06-26T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-06-26T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/26/edim-lauft-lauft/">&lt;p&gt;Wie ging es weiter? Auf jeden Fall spannend. Und sportlich. Gerade zurückgekehrt aus einem kleinen Urlaub erfuhr ich von der Förderzusage für Sachkosten, die für das erste Projektjahr beantragt waren: Wir hatten je € 25.000 für die Anschaffung der Objektverwaltungssoftware (ohne Datenmigration und Schulungen) und eine professionelle Reproanlage vorgesehen. Beides war noch im selben Jahr zu realisieren, besser gesagt zwischen dem 22.11.2011 und Weihnachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An dieser Stelle muss ich meine Vorkenntnisse für die Digitalisierung darlegen: Außer einer Neugier für alles Neue und damit auch einer Aufgeschlossenheit für technische Fragen, allerdings ohne ausgeprägte Talente in dieser Richtung, brachte ich nur die Sicherheit mit, alles, was ich wissen will oder muss, recherchieren zu können. Das hatte ich beim Konzipieren und Schreiben meiner Dissertation gelernt. Vorwiegend geht es dabei um die Sicherheit, zu wissen, wann ich ausreichend über ein Themengebiet informiert bin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin promovierte Kunsthistorikerin mit zwei Jahren Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit und habe mich schon häufiger – weil es dazu gehörte – im Job und für meine Dissertation in abgelegene Themen eingearbeitet. Darunter war zum Beispiel, mich in den Wissensstand zur Ägyptologie um 1850 oder auch in die Interpretation der nordischen Sagas und der beiden Edda-Bücher auf dem Stand von 1850 einzuarbeiten. Ich war mir sicher, ob Dinosaurierspuren oder Digitalisierung: Das ist lernbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings hatte ich mir vorgestellt, ausreichend Zeit für die Vorbereitung und Recherche zu haben. Nicht nur vier Wochen Zeit für das Sammeln von Informationen, Auswertung und Ankauf. Und das alles mit der Aussicht darauf, Irrtümer und Fehlkäufe hinterher per Blog publizieren zu dürfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier betritt ein weiterer Akteur die Bühne: der IT-Spezialist der Moritzburg. Ohne ihn hätte zumindest beim Ankauf der Reproanlage alles nicht in so kurzer Zeit so gut geklappt. Denn ich selbst hatte sowohl von professioneller Digitalfotografie, insbesondere dem zentralen Punkt des so genannten Colormanagements, als auch von der handwerklichen Arbeit an einer Reproanlage noch von dazugehöriger Hard- und Software anfangs keine nennenswerte Vorstellung. Denn hier ging es um hochauflösende Profitechnik und natürlich die Anforderung, für hochwertige Kunstwerke wie Kandinsky- und Klee-Aquarelle maximale Farbtreue in der Abbildungsqualität zu bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was denken Sie? Werden wir es schaffen, rechtzeitig alles zu besorgen? Es kam schließlich anders, als wir dachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Übrigens: Falls mich jemand kontaktieren möchte oder eine Nachfrage hat: eva.heinecke(at)kunstmuseum-moritzburg.de&lt;/p&gt;
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        <title>Stiftung Moritzburg Halle: Objekte auf Webseite über museum-digital</title>
        <published>2012-06-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-06-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/25/stiftung-moritzburg-halle-objekte-auf-webseite-ueber-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/06/25/stiftung-moritzburg-halle-objekte-auf-webseite-ueber-museum-digital/">&lt;p&gt;Die Webseite der Stiftung Moritzburg Halle - Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://stiftung-moritzburg.de/museum-digital/&quot;&gt;(hier&lt;/a&gt;) hat einen neuen Menupunkt: “museum-digital”. Hier werden die - im Augenblick ungefähr 1600 - vom Museum bei museum-digital:sachsen-anhalt eingestellten Objekte auf der Museumsseite direkt erreichbar. Die Stiftung Moritzburg zeigt viel Kunst, darunter Werke der Künstlervereinigung “Die Brücke”. Das Museum beherbert aber auch das “Landesmünzkabinett” weshalb ebenfalls viele Münzen, Medaillen und viel “Notgeld” zu sehen sind.&lt;/p&gt;
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        <title>EDiM - Stiftung Moritzburg beginnt mit dem &quot;Erfahrungstransfer Digitalisierung im Museum (EDiM)&quot;</title>
        <published>2012-05-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-05-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Eva Heinecke</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/05/16/edim-stiftung-moritzburg-beginnt-mit-dem-erfahrungstransfer-digitalisierung-im-museum-edim/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/05/16/edim-stiftung-moritzburg-beginnt-mit-dem-erfahrungstransfer-digitalisierung-im-museum-edim/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/05/16/edim-stiftung-moritzburg-beginnt-mit-dem-erfahrungstransfer-digitalisierung-im-museum-edim/">&lt;p&gt;Digitalisierung ist in aller Munde. Haben Sie sich schon immer gefragt, wie die Digitalisierung im Museum eigentlich vor sich geht? Oder wie andere Häuser es tun? Die Stiftung Moritzburg - &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.stiftung-moritzburg.de/&quot;&gt;www.stiftung-moritzburg.de&lt;/a&gt; - wird in den nächsten 2,5 Jahren ihr Digitalisierungsprojekt veröffentlichen, per Text, Foto oder - da und dort - auch per Video. So können Sie nachvollziehen, welche Wege wir gehen und warum. Vielleicht werden Sie uns Fehler machen sehen, vielleicht Anregungen für sich entdecken? Sinn und Zweck dieses vom Land Sachsen-Anhalt geförderten Projektes ist, einmal die Digitalisierung in einem Museum vom Anfang bis zum Ende transparent werden zu lassen: Welche Kenntnisse benötige ich, wenn ich die Digitalisierung in meinem Haus beginnen will, welche Kompetenzen habe ich, welche muss ich noch erwerben, welche technische Ausstattung brauche ich, wieviel und was für Personal schafft ungefähr welche Menge Arbeit in welcher Zeit?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch in diesem Jahr soll die “Deutsche Digitale Bibliothek” starten, ein Portal, auf dem zukünftig 30.000 Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen Deutschlands weltweit und rund um die Uhr ihre Bestände präsentieren sollen. Mit der DDB wie auch mit der Europeana &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.europeana.eu/de&quot;&gt;(www.europeana.eu)&lt;/a&gt;soll ein Menschheitstraum in Erfüllung gehen: Kultur und Wissen komfortabel suchbar und sinnvoll miteinander verknüpft zur Verfügung zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beginnen wir mit der Veröffentlichung des Projektantrags an das Landesverwaltungsamt. Er entstand in fliegender Eile innerhalb von drei Monaten: Obwohl sich die Stiftung Moritzburg seit 2002 um die digitale Erfassung ihrer Kunstwerke bemüht und seitdem in unterschiedlichen Datenbanken bereits ca. 60.000 Datensätze erzeugt hat, ergab eine Prüfung, dass nicht in allen Sammlungsbereichen der Moritzburg ein ausreichender Bestandsnachweis gegeben war und dass eine Vereinheitlichung des Zugriffs auf die Objekte unumgänglich ist. Seit langem war der Ankauf einer professionellen Objektverwaltungssoftware geplant, in die alle vorhandenen Datensätze eingespielt werden sollten und in die - nach und nach - die (analoge) Inventarisierung auf Karteikarten in digitale Form übertragen werden sollte. Die Erfahrung des langsamen Fortschritts beim Übertragen der Karteikarten in Datenbanken (es waren lediglich ein paar Tausend pro Jahr durch zwei AGH-Arbeitskräfte) und die völlige Auslastung der wissenschaftlichen Mitarbeiter durch Ausstellungsvorbereitungen und das Tagesgeschäft ergaben, dass nur durch weiteres Personal und zusätzliche Fördermittel die Digitalisierung in der Moritzburg in überschaubarem Zeitrahmen realisierbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch die Unterstützung des Museumsverbands Sachsen-Anhalt konnte das Projekt &lt;strong&gt;E&lt;/strong&gt;rfahrungstransfer &lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;igitalisierung &lt;strong&gt;i&lt;/strong&gt;m &lt;strong&gt;M&lt;/strong&gt;useum (kurz: EDiM) entwickelt werden: Die Moritzburg digitalisiert ihre Objekte zur Klassischen Moderne und stellt ihre dabei gewonnenen Erfahrungen allen interessierten Museen zur Verfügung. Diese können die Moritzburg als Ansprechpartner bei Fragen zur Planung ihrer eigene Projekte nutzen und die Erfahrungen für die eigenen Ziele nutzen. Ausdrücklich vereinbart ist, Hemmnisse und Irrtümer nicht zu beschönigen oder zu verbergen, weil nur vollständige Transparenz und Offenheit einen wirklichen Nutzen bringt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit für das erste Mal. Den Projektantrag finden Sie &lt;a href=&quot;https://blog.museum-digital.org/de/2012/05/16/edim-stiftung-moritzburg-beginnt-mit-dem-erfahrungstransfer-digitalisierung-im-museum-edim/./ProjektantragEDiM_2012-09-30.pdf&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2012/05/16/edim-stiftung-moritzburg-beginnt-mit-dem-erfahrungstransfer-digitalisierung-im-museum-edim/Foto.JPG</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Auch Fahrzeugmuseum Glöthe zeigt jetzt Objekte aus museum-digital auf eigener Seite</title>
        <published>2012-04-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-04-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/04/13/auch-fahrzeugmuseum-gloethe-zeigt-jetzt-objekte-aus-museum-digital-auf-eigener-seite/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/04/13/auch-fahrzeugmuseum-gloethe-zeigt-jetzt-objekte-aus-museum-digital-auf-eigener-seite/">&lt;p&gt;Auch auf der Internet-Seite des Fahrzeugmuseums in Glöthe (Sachsen-Anhalt) sind jetzt die Objekte des Museums direkt aus museum-digital abrufbar gemacht. Es bleibt ja jedem Museum überlassen, wie und wo es die Darstellung seiner Objekte einbindet. Beim Fahrzeugmuseum hat man sich entschieden in die bereits bestehende Rubrik “Bilder” einen neuen Punkt zu integrieren: “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/objects?instnr=71&amp;amp;suinin=71&quot;&gt;Sammlung auf museum-digital&lt;/a&gt;”. Die Möglichkeiten für Museen die eigenen Objekte aus museum-digital in die eigene Seite einzubinden wurden weiter verfeinert. Auf den Museumsseiten kann jetzt nicht mehr nur ein Suchschlitz erscheinen sondern daneben auch ein Schalter “Sammlungsübersicht”. Über diesen Schalter sind auch die Sammlungsbeschreibungen aus museum-digital in die Webseite des jeweiligen Museums integrierbar.&lt;/p&gt;
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        <title>Schloss Wernigerode, Objekte aus museum-digital auf Museumsseite</title>
        <published>2012-04-04T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-04-04T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/04/04/schloss-wernigerode-objekte-aus-museum-digital-auf-museumsseite/">&lt;p&gt;Jetzt nutzt auch das Museum Schloss Wernigerode die Möglichkeit seine eigenen Objekte, die bei museum-digital veröffentlicht sind, automatisch auf der hauseigenen Internetseite zu zeigen. Seit wenigen Tagen ist unter &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.schloss-wernigerode.de/&quot;&gt;www.schloss-wernigerode.de&lt;/a&gt; in der linken Spalte (Sektion: “Schloß”) der Menupunkt “Sammlungen” zu finden. Klickt man hierauf, so erscheinen die Objekte aus museum-digital (Direktlink). Die hier gewählte Einbindung über “iframe” ist besonders leicht zu realisieren.&lt;/p&gt;
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        <title>Kreismuseum Bitterfeld: Objekte aus museum-digital auf eigener Seite</title>
        <published>2012-02-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-02-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/17/kreismuseum-bitterfeld-objekte-aus-museum-digital-auf-eigener-seite/">&lt;p&gt;Ein weiteres Museum nutzt seit kurzem die Möglichkeit seine bei museum-digital publizierten Objektinformationen in den eigenen Internetauftritt zu integrieren. Das Kreismuseum Bitterfeld hat seine Internetpräsenz neu gestaltet (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.kreismuseum-bitterfeld.de/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) und einen Menupunkt “Objekte” eingeführt. Die hierdurch aufgerufenen Seiten entstehen automatisch bei museum-digital. Durch Klick auf “Home” in der Kopfzeile kommt man jederzeit zurück zu den anderen Seiten des Kreismuseums. Die neuesten Einträge des Museums sind historische Gesangbücher aus dem 18. Jahrhundert. Einmal bei museum-digital:sachsen-anhalt eingetragen sind sie sofort dort und auf den Seiten des Kreismuseums zugänglich. Einfacher geht es nicht.&lt;/p&gt;
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        <title>Ortsgeschichtliche Sammlung Walkenried bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2012-02-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-02-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/16/ortsgeschichtliche-sammlung-walkenried-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/16/ortsgeschichtliche-sammlung-walkenried-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/16/ortsgeschichtliche-sammlung-walkenried-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Neu hinzugekommen zu &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; ist die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/129&quot;&gt;Ortsgeschichtliche Sammlung Walkenried&lt;/a&gt;. Die ersten beiden Objekte sind bereits veröffentlicht. Die Industriegeschichte des Ortes (v.a. Gipsproduktion) ist &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/565&quot;&gt;Schwerpunkt der Sammlung&lt;/a&gt;. Herzlich willkommen.&lt;/p&gt;
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        <title>10.000 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2012-02-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-02-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/11/10-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/11/10-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/02/11/10-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Das 10.000ste Objekt, welches über museum-digital:sachsen-anhalt im Internet zugänglich gemacht wurde ist &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/14197&quot;&gt;ein Schuh&lt;/a&gt;. Nicht besonders gut erhalten, dafür aber ein sorgfältig hergestelltes Stück aus einer längst vergangenen Zeit. Bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde aufwändig produziert. Silberfäden und Seidendamast schmücken diesen Schuh, der Teil der großen Sammlung historischen Schuhwerks im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/79&quot;&gt;Museum Schloß Neu-Augustusburg in Weißenfels&lt;/a&gt; ist. &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/5728&quot;&gt;Ein weiteres Paar Schuhe&lt;/a&gt;, die diesem nicht unähnlich sind und die ebenfalls in dieser Sammlung zu finden sind, wurde dereinst von Maria Aurora von Königsmarck getragen, der “berühmtesten Frau zweier Jahrhunderte” (Voltaire) und Mätresse von August dem Starken (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/2260&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
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        <title>Treffen der AG Digitalisierung des MV Sachsen-Anhalt</title>
        <published>2012-01-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-01-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/01/23/treffen-der-ag-digitalisierung-des-mv-sachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/01/23/treffen-der-ag-digitalisierung-des-mv-sachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/01/23/treffen-der-ag-digitalisierung-des-mv-sachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Die AG Digitalisierung des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt traf sich im Spengler-Museum in Sangerhausen, um Erfahrungen auszutauschen und die Entwicklung von museum-digital zu besprechen. Die AG ist die Keimzelle von museum-digital, vor allem hier entstehen Ideen für die stete Verbesserung der Eingabe- und Ausgabemöglichkeiten. Besprochen wurden unter anderem die kürzlich erweiterten Möglichkeiten des Datenimports und -exports. Diese Möglichkeiten erlauben jedem Museum sehr exakt zu bestimmen, welche Informationen zu welchen Objekten in einem Export zusammengefasst werden. Auch für jene Museen, die museum-digital als Inventarisierungssoftware verwenden besteht jetzt jederzeit die Möglichkeit alle (angezeigten und nicht angezeigten) Informationen zu allen Objekten als Sicherungskopie automatisch zugestellt zu bekommen. Raum wurde auch der Besprechung des Themen-Moduls eingeräumt wobei sich zeigte, dass die Idee ergänzende Texte zu einer Ausstellung über dieses Modul zu publizieren sich leicht umsetzen läßt und die Darstellung selbst in der Öffentlichkeit ein durchaus positives Echo findet.&lt;/p&gt;
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        <title>Begleitpräsentation zu Ausstellung als &quot;Thema&quot; bei museum-digital</title>
        <published>2012-01-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-01-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/01/15/begleitpraesentation-zu-ausstellung-als-thema-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/01/15/begleitpraesentation-zu-ausstellung-als-thema-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;»“Friedrich, unser Held” - Gleim und sein König« heißt die aktuelle Sonderausstellung des Gleimhauses in Halberstadt (15.1.-9.4.2012). Das Museum hat die neue Sektion “Themen” bei museum-digital genutzt, um zu dieser Ausstellung einen kleinen digitalen Katalog zu veröffentlichen. In der Einleitung heißt es “Die Schau trägt zu dem bundesweiten Ausstellungsreigen “Friedrich300” zum 300. Geburtstag des Preußenkönigs die Sicht Gleims als eines Exponenten des preußischen Patriotismus bei und beleuchtet damit zugleich eine wesentliche Facette des Dichtens und der Biografie Gleims. … Die Schau präsentiert neben ausgewählten Leihgaben eine Fülle von Objekten aus den an Fridericiana überaus reichhaltigen Beständen des Gleimhauses, die meisten davon aus den Sammlungen Gleims selbst.“ Selbstverständlich kann die Ausstellung realer Objekte in einem realen Museum durch digitales Begleitmaterial in keiner Weise ersetzt werden. Der digitale Katalog soll vielmehr als Ergänzung die Vor- und Nachbereitung des Ausstellungsbesuches erleichtern. Er soll darüberhinaus Querbezüge zwischen den einzelnen Objekten und Hintergrundinformationen innerhalb und außerhalb der Ausstellung leicht erreichbar machen. Das einfach zu bedienende “Themenmodul” bei museum-digital hat es ermöglicht den digitalen Katalog ohne großen Aufwand innerhalb kurzer Zeit zu realisieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die reale Ausstellung ist im&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.gleimhaus.de/startseite.html&quot;&gt; Gleimhaus&lt;/a&gt; zu sehen, den digitalen Katalog finden Sie&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/70/70&quot;&gt; hier&lt;/a&gt; (oder &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?tid=70&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
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        <title>Neue Sektion bei museum-digital: Themen</title>
        <published>2012-01-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2012-01-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/01/12/neue-sektion-bei-museum-digital-themen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2012/01/12/neue-sektion-bei-museum-digital-themen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2012/01/12/neue-sektion-bei-museum-digital-themen/">&lt;p&gt;Bei museum-digital wurde eine neue Sektion eingerichtet: “Themen”. Zwei erste Themen sind bereits online: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/13/13&quot;&gt;“Archäologie der anhaltischen Fürsten”&lt;/a&gt; und “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://themator.museum-digital.de/t/52/52&quot;&gt;Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert&lt;/a&gt;”, ein drittes Thema ist in Vorbereitung. Die Idee für diese Sektion stammt aus der Arbeit der AG Digitalisierung im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.mv-sachsen-anhalt.de/&quot;&gt;Museumsverband Sachsen-Anhalt&lt;/a&gt;. Vielfach wird die Bedeutung von Museumsobjekten erst durch eine Kontextualisierung, durch eine Darstellung von Zusammenhängen, sichtbar und verstehbar. Mit dem Bereich “Themen” können die an museum-digital beteiligten Museen jetzt leicht solche Zusammenhänge sichtbar machen. Jedes Museumsobjekt kann selbstverständlich aus unendlich vielen Blickwinkeln betrachtet werden und in unzählbar viele Kontexte eingebunden sein. Entsprechend ist es möglich, fast alles zu einem Thema zu machen. Die bei museum-digital erzeugten Themendarstellungen lassen sich in die verschiedenen Versionen der Software einbinden, sie können aber auch in andere Webseiten eingebunden werden oder als eigene Webseite (Portal) publiziert werden.&lt;/p&gt;
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        <title>museum-digital und Händelhaus. Praxisbericht erschienen</title>
        <published>2011-12-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-12-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/12/18/museum-digital-und-haendelhaus-praxisbericht-erschienen/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/12/18/museum-digital-und-haendelhaus-praxisbericht-erschienen/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/12/18/museum-digital-und-haendelhaus-praxisbericht-erschienen/">&lt;p&gt;Die neueste Ausgabe der Fachzeitschrift “Forum Musikbibliothek - Beiträge und Informationen aus der musikbibliothekarischen Praxis” (32. Jahrgang, 2011/3, Seite 240-247) enthält einen Praxisbericht über die Digitalisierung und Veröffentlichung wertvoller Notendrucke der Stiftung Händel-Haus in Halle/Saale. Der Bericht trägt den Titel “Die digitale Sammlung früher Händel-Notendrucke der Stiftung Händel-Haus und ihre Internetpräsentation über die Museumsplattform Museum-digital”. Der Artikel berichtet in Abschnitten über: 1. Die Sammlung, 2. Erstellung der Digitalisate, 3. Technik: Museum-digital, 4. Import nach Museum-digital und Metadaten, 5. Perspektiven und Fazit. Leider ist der Bericht nicht online verfügbar. Die Notendrucke sind auf den Seiten des Händel-Hauses und bei &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Händel-Notendrucke bei museum-digital:sachsen-anhalt&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/207&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; zu finden.&lt;/p&gt;
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        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2011/12/18/museum-digital-und-haendelhaus-praxisbericht-erschienen/kyte120.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Das Projekt zur Erfassung und Digitalisierung historischer Bekleidung setzt zum Endspurt an</title>
        <published>2011-11-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-11-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/11/07/das-projekt-zur-erfassung-und-digitalisierung-historischer-bekleidung-setzt-zum-endspurt-an/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/11/07/das-projekt-zur-erfassung-und-digitalisierung-historischer-bekleidung-setzt-zum-endspurt-an/">&lt;p&gt;Im September und Oktober standen mit dem Danneil-Museum in Salzwedel und dem Freilichtmuseum Diesdorf die beiden letzten Stationen des Bekleidungsprojekts auf dem Programm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beide Einrichtungen hatten über längere Zeit eine gemeinsame Leitung, so dass die Sammlungskonzepte miteinander abgestimmt wurden. Dies zeigt sich auch im Bereich der Textilsammlung und entsprechend im Hinblick auf die historische Bekleidung. Entsprechend dem Sammlungskonzept beider Häuser wurden in Salzwedel überwiegend Textilien und Kleidung aus dem städtischen Kontext gesammelt, während das Freilichtmuseum Diesdorf für den ländlichen Bereich „zuständig“ war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dementsprechend finden sich in Salzwedel ähnliche bürgerliche Kleidungstücke wie die Bearbeiterinnen sie schon in den zuvor besuchten Museen kennen gelernt hatten. Der Schwerpunkt liegt wiederum auf der Zeit um 1900, dazu kommen einzelne ältere Stücke. Bemerkenswert ist eine kleine Sammlung von Kopfbedeckungen aus der zweiten Hälfte des 19.&lt;span&gt; &lt;/span&gt;bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts, welche im Rahmen des Projekts zu etwa 90 Prozent bearbeitet werden konnte. Interessant ist außerdem eine Sammlung von Uniformjacken, welche auch einzelne Stücke aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts umfasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bürgerliche Kleidung findet sich zwar auch in Diesdorf, dort liegt der Schwerpunkt aber eindeutig auf der Kleidung der Landbevölkerung einschließlich oder insbesondere der Tracht. Hier ist bemerkenswert, dass nicht nur Trachtbestandteile aus der Altmark sondern darüber hinaus auch aus anderen, meist benachbarten Regionen gesammelt wurden, darunter aus dem Wendland, der Börde, der Gegend um Hamburg und aus dem Raum Braunschweig-Halberstadt. Hierbei handelt es sich vor allem um Hauben und Schultertücher, aber auch Röcke, Schürzen, Mieder sind vertreten. Interessant sind auch einige wenige Stücke aus dem Bereich der Alltagsbekleidung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, welche eindeutig aus der westlichen Altmark stammen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Erfassung der Sammlungen in den Museen steht nun die Überarbeitung der vor Ort erfassten Daten an, um möglichst bald mit der Einstellung der Sammlungen und ausgewählter Stücke im Portal zu beginnen.&lt;/p&gt;
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        <title>Zwei Artikel über das Projekt &quot;Historische Kleidung&quot; erschienen</title>
        <published>2011-10-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-10-14T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/10/14/zwei-artikel-ueber-das-projekt-historische-kleidung-erschienen/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/10/14/zwei-artikel-ueber-das-projekt-historische-kleidung-erschienen/">&lt;p&gt;Heute sind über das Projekt “Historische Kleidung der Altmark” gleich zwei Artikel in regionalen Zeitungen veröffentlicht worden, zum einen in der Altmark Zeitung unter dem Titel “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.az-online.de/nachrichten/altmarkkreis-salzwedel/salzwedel/verborgene-schaetze-bald-weltweit-zugaenglich-1446187.html&quot;&gt;Verborgene Schätze bald weltweit zugänglich&lt;/a&gt;” und zum anderen in der Volksstimme unter dem Titel: “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/salzwedel/578418_-170-Jahre-alte-Kleider-gehoeren-zu-Raritaeten.html&quot;&gt;170 Jahre alte Kleider gehören zu Raritäten&lt;/a&gt;”. Beide Artikel berichten von der Arbeit der Projektbearbeiterinnen (Textilrestauratorin Hannelore Hogger und Historikerin Corrie Leitz) im Freilichtmuseum Diesdorf.&lt;/p&gt;
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        <title>„Halbzeit“ im Projekt zur Erfassung und Digitalisierung historischer Bekleidung</title>
        <published>2011-09-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-09-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/23/halbzeit-im-projekt-zur-erfassung-und-digitalisierung-historischer-bekleidung/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/23/halbzeit-im-projekt-zur-erfassung-und-digitalisierung-historischer-bekleidung/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/23/halbzeit-im-projekt-zur-erfassung-und-digitalisierung-historischer-bekleidung/">&lt;p&gt;Nach dem erfolgreichen Start im Juli in Genthin haben die Restauratorin Hannelore Hogger und die Historikerin Corrie Leitz im Auftrag des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt inzwischen auch die Bestände der Museen in Tangermünde, Osterburg, Havelberg und Stendal im wahrsten Sinne des Wortes „unter die Lupe“ genommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während der Tangermünder Bestand überschaubar war und im Rahmen der geplanten Woche vollständig gesichtet und größtenteils bearbeitet werden konnte, reichte die wiederum eine Woche, in welcher die Bekleidungsbestände der Museen Osterburg, Havelberg und Stendal zu bearbeiten waren, keinesfalls aus, um überhaupt nur alle Untergruppen der jeweiligen Sammlungen zur historischen Bekleidung in Augenschein zu nehmen oder gar zu bearbeiten. - Letztere drei Museen sind in einer Arbeitsgemeinschaft der Museen des Landkreises Stendal zusammengeschlossen und beteiligten sich daher gemeinsam als eine Station am Projekt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daher entschlossen sich die Bearbeiterinnen, aus diesen Museen vor allem solche Objekte auszuwählen und genauer zu untersuchen, welche jeweils eine in sich relativ geschlossene, zeitlich und inhaltlich eingrenzbare Gruppe bildeten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So verfügt das Kreismuseum Osterburg über einen interessanten Bestand von Kleidung und zugehörigen Accessoires aus der Mitte der 1940er Jahre, d. h. der Endphase des Zweiten Weltkrieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus Havelberg erschien in Korrespondenz zum Genthiner Bestand eine Gruppe von Damenkleidern aus dem ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert interessant, zumal hier erstmals bei den zweiteiligen Kleidern teils auch die zugehörigen Röcke präsent waren, welche sonst fast immer fehlen, da sie oftmals zu anderen Textilien umgearbeitet wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Stendal, wo ein besonders umfangreicher und bereits um die Mitte des 18. Jahrhunderts einsetzender Bestand an historischer Bekleidung vorhanden ist, wurde eine Gruppe von Kleidungsstücken ausgewählt, welche aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt und dem gut situierten Stadtbürgertum und der bäuerlichen Oberschicht zuzuordnen ist. Dazu gehören fein gearbeitete seidene oder baumwollene Herrenwesten, eine Herrenjacke und ein kompletter Anzug (18. Jh.) ebenso wie seidene oder wollene Kleider, Schürzen oder auch ein besonders gut erhaltenes Mieder aus dem 18. Jahrhundert. Demgegenüber konnte der gesamte Bestand aus dem Bereich der Tracht – z. B. mehrere Dutzend Hauben sowie andere interessante Objektgruppen wie etwa zehn Freimaurerschürzen oder ein größerer Bestand an historischer Puppen- oder Modellkleidung in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht gesichtet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Tangermünde waren vor allem drei helle und eine schwarze Herrenwesten aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, sämtlich sehr schön und sorgfältig gearbeitet, bemerkenswert. Daneben sind ein Damenmantel und ein reich verziertes Samt-Cape (beide um 1900) sowie mehrere zeitgleiche Oberteile von Damenkleidern erwähnenswert, allesamt zeitlich passend zu den Stücken aus der Genthiner Sammlung. Ein außergewöhnliches Stück bildet ein vermutlich aus dem 15. Jahrhundert stammender Pluvialebesatz, welcher allerdings stark geschädigt und nicht mehr restaurierungswürdig oder gar ausstellungsfähig ist. Auf seiner Rückseite wurden Fragmente historischer Schriftstücke als Steifung verwendet, bei welchen es sich möglicherweise um liturgische Texte handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bereits in der kommenden Woche steht mit dem Danneil-Museum in Salzwedel die älteste der altmärkischen musealen Sammlungen auf dem Programm, bevor es dann Mitte Oktober zur letzten Station in das Freilichtmuseum Diesdorf geht.&lt;/p&gt;
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        <title>Runde Zahlen: 15.000 Objekte bei museum-digital</title>
        <published>2011-09-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-09-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/13/runde-zahlen-15-000-objekte-bei-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/13/runde-zahlen-15-000-objekte-bei-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/09/13/runde-zahlen-15-000-objekte-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Heute kam das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/objects&quot;&gt;15.000ste Objekt&lt;/a&gt; zu museum-digital ! Eine Runde Zahl. Es handelt sich um eine &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/object/19973&quot;&gt;Handzeichnung von Elisabeth Concordia Crola&lt;/a&gt; aus dem Jahre 1845. Eingestellt wurde das Objekt als das erste Objekt vom &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/128&quot;&gt;Museum Schloß Wernigerode&lt;/a&gt;. Das Museum ist seit gestern bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; vertreten. Es ist das 80ste Museum aus Sachsen-Anhalt, das sich an museum-digital beteiligt. Herzlich willkommen.&lt;/p&gt;
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        <title>Museum Weißenfels veröffentlicht 1.000stes Objekt bei museum-digital</title>
        <published>2011-08-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-08-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/08/13/museum-weissenfels-veroeffentlicht-1-000stes-objekt-bei-museum-digital/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/08/13/museum-weissenfels-veroeffentlicht-1-000stes-objekt-bei-museum-digital/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/08/13/museum-weissenfels-veroeffentlicht-1-000stes-objekt-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Gestern hat das Museum Weißenfels - Schloss Neu-Augustusburg sein 1.000stes Objekt bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; veröffentlicht. Es handelt sich um ein Paar Designerschuhe (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/11867&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Das Weißenfelser Museum ist die zweite Einrichtung die eine vierstellige Anzahl von Objekten bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt; veröffentlicht hat (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://nat.museum-digital.de/institutions&quot;&gt;Übersicht&lt;/a&gt;). Zum 1.000 Objekte-Ereignis erschien ein treffender Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1310546934729&amp;amp;calledPageId=987490165154&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
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        <title>Erfolgreicher Start des Projekts in Genthin</title>
        <published>2011-08-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-08-01T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/08/01/erfolgreicher-start-des-projekts-in-genthin/">&lt;p&gt;Am 11. Juli 2011 startete das durch das Land Sachsen-Anhalt geförderte Projekt zur Digitalisierung historischer Bekleidung in einigen Museen der Altmark, des Jerichower Landes und der Prignitz. Für den Projektstart wurde das Kreismuseum Genthin ausgewählt, da hier sowohl eine besonders umfangreiche als auch gut sortierte Textilsammlung vorhanden ist. Im Rahmen dieser Arbeitswoche wurde durch die mit dem Projekt betraute Textilrestauratorin Hannelore Hogger und die Historikerin und langjährige Museumsfachfrau Corrie Leitz - begleitet durch Genthins engagierte Museumsleiterin Antonia Beran - die Sammlung insgesamt gesichtet und mit 111 Objekten etwa ein Fünftel des Bestandes an historischer Kleidung bearbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonderes Augenmerk lag auf historischer Alltagsbekleidung, da diese – bedingt durch die Art ihrer Nutzung vor allem in ärmeren Bevölkerungsschichten (mehrfach genutzt/umgenutzt bis zum Verschleiß) - nur selten in Museen gelangt ist. Entsprechende Stücke aus dem Bereich der Oberbekleidung waren daher auch in Genthin eher die Ausnahme.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der zeitliche Schwerpunkt der Genthiner Sammlung liegt auf dem ausgehenden 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Darunter befindet sich ein Teilbestand von Damenoberbekleidung aus dem Zeitraum von 1875 bis in die 1960er Jahre, welcher durch seine Struktur geeignet ist, die Entwicklung der Mode jener Zeit widerzuspiegeln, und daher besondere Erwähnung verdient. Dazu passend sind Kopfbedeckungen, insbesondere Kapotthüte und Damenwintermützen aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert sowie eine Gruppe von Capes und Schultertüchern aus der Zeit um 1900 mit einigen sehr qualitätvollen Stücken vorhanden. Außerdem verfügt die Sammlung über einen umfangreichen Bestand an Unterwäsche (auch für Herren) einschließlich von Strümpfen, welcher jedoch in zahlreichen Museen vorhanden ist und daher nur exemplarisch erfasst wurde. Ebenfalls zugehörig ist eine Sammlung von Damenschuhen der 1920er bis 1960er Jahre, welche wiederum exemplarisch erfasst wurde, da ein Großteil bereits durch die Museumsleiterin in museum-digital publiziert worden ist. Hervorzuheben sind außerdem einige Stücke aus dem Bereich Damen-Badebekleidung der 1920/30er Jahre, welche in den nächsten Wochen im Portal publiziert werden sollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wiederum aus dem Komplex der Damenbekleidung besonders bemerkenswert ist ein relativ umfangreicher Bestand an Trachtteilen des Elb-Havel-Raums, vor allem eine nahezu komplette Frauentracht aus Schönhausen. Als besonders interessant erwies sich aber vor allem eine kleine Gruppe von Hauben, welche offenbar sämtlich aus einer „Werkstatt“ stammten und vermutlich unter dem Einfluss veränderter Bekleidungsgewohnheiten nicht mehr fertig gestellt und getragen worden waren. Anhand eines in eine dieser Hauben als Einlage (Aussteifung) eingeklebten Briefes konnte diese in die Zeit nach 1845 datiert und somit durch diesen originalen Beleg gleichzeitig der Zeitraum eingegrenzt werden, in welchem es in dieser Gegend zur Aufgabe der traditionellen Tracht kam.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Innerhalb der Sammlung historischer Kleidung befinden sich außerdem einige wenige Stücke an Kinderbekleidung aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die 1950er Jahre, erwähnenswert ist darunter ihrer Vollständigkeit wegen eine komplette Säuglingsausstattung aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs im zugehörigen Weidenkoffer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Männerbekleidung sind insbesondere einige Objekte aus dem Bereich Berufsbekleidung aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts interessant. Damit korrespondieren fünf gut erhaltene Charlottenburger (Tücher, in welche wandernde Gesellen ihre Habe schnürten) aus den 1920/30er Jahren, welche zwar nicht zur Bekleidung an sich gehören, aber des inhaltlichen Bezugs wegen exemplarisch erfasst wurden. Aus Zeitgründen nicht mehr bearbeitet werden konnte dagegen eine Reihe von Uniformen (in der Hauptsache militärisch, aber auch Post, Feuerwehr, Bergleute). In die Reihe der im Portal zu publizierenden Objekte wurde stattdessen eine originale Häftlingskleidung aufgenommen. Sie stammt aus dem Nachlass von Wilhelm Seeger, einem Genthiner Kommunisten, welcher in verschiedenen Konzentrationslagern interniert war und am 28. April 1945 von der Roten Armee aus dem Zuchthaus Brandenburg befreit wurde. Einem ähnlichen historischen Kontext zuzuordnen sind fragmentarisch erhaltene Pantoffeln, welcher in neuerer Zeit als Bodenfunde auf dem Gelände des früheren Silva-Werkes Genthin geborgen wurden, einer Munitionsfabrik, in welcher während des Zweiten Weltkriegs auch Kriegsgefangene zum Einsatz kamen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen der Bearbeitung der einzelnen Sammlungsobjekte wurde die Analyse der Materialien und textilen Techniken, welche oftmals bis ins Detail beschrieben wurden, sowie die chronologische und systematische Einordnung durch die Textilrestauratorin Hannelore Hogger vorgenommen. Sie gab - wenn nötig – auch Hinweise zur konservatorisch richtigen Lagerung und Präsentation der verschiedenen Gruppen historischer Bekleidung, wobei dabei natürlich die räumlichen und materiellen/finanziellen Möglichkeiten des Museums einen gewissen Rahmen bilden. Diese Hinweise wurden auch seitens des zuständigen Amtsleiters bei der Kreisverwaltung mit Interesse zur Kenntnis genommen, ebenso wie jene zum Restaurierungsbedarf bzw. zur Restaurierungswürdigkeit einzelner Stücke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die fotografische Dokumentation sowie die Erfassung aller relevanten Objektdaten (zunächst in Form einer Excel-Tabelle) zeichnete die Historikerin Corrie Leitz verantwortlich. Ihr obliegt in den folgenden Wochen auch die noch recht umfangreiche Nachbearbeitung der erhobenen Daten, deren Ergänzung durch die jeweilige Objektgeschichte (Zuarbeit seitens des Museums) und die Publikation im Portal museum-digital. Dazu gehört auch die Durchsicht und Auswahl sowie ggf. Bearbeitung der knapp 1900 in Genthin entstandenen Objektfotos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem werden alle Beteiligten gemeinsam die vorläufige Sammlungsbeschreibung überarbeiten, welche neben allgemeinen Charakteristika auch eine Herausarbeitung von Untergruppen und Herausstellung besonderer Einzelstücke umfassen soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der letzten Augustwoche steht dann bereits die nächste Station – das Museum in Tangermünde - auf dem Programm.&lt;/p&gt;
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        <title>Neuigkeiten aus Genthin</title>
        <published>2011-07-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-07-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/18/neuigkeiten-aus-genthin/">&lt;p&gt;Über Unterhosen und andere Kleidungsstücke berichtet die Tageszeitung “Volksstimme” in ihrer heutigen Ausgabe vom 18.7.2011 ausführlich in Bild und Text aus dem Kreismuseum Jerichower Land in Genthin zum Projekt Historische Kleidung. Fünf Tage haben dort Hannelore Hogger und Corrie Leitz im Magazin verbracht und insgesamt mehr als 100 Objekte digitalisiert. Neugierige finden den Artikel unter&lt;br /&gt;
(http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/genthin/374858_Sie-glauben-nicht-was-ich-schon-fuer-Unterhosen-in-der-Hand-hatte.html).&lt;/p&gt;
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        <title>museum-digital: Einige Erfahrungen in Artikelform veröffentlicht</title>
        <published>2011-07-14T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-07-14T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/14/museum-digital-einige-erfahrungen-in-artikelform-veroeffentlicht/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/14/museum-digital-einige-erfahrungen-in-artikelform-veroeffentlicht/">&lt;p&gt;Die neueste Ausgabe des Magazins “Kultur und Management im Dialog” (Nr. 57, Juli 2011) beschäftigt sich mit Digitalisierung in Museen. Sie enthält einen Artikel über die beim Aufbau von museum-digital (insbesondere in Sachsen-Anhalt) gewonnenen Erfahrungen. Der Artikel von Susanne Kopp-Sievers (Geschäftsführerin des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt) und Stefan Rohde-Enslin (Mitarbeiter des Instituts für Museumsforschung, SMB-PK) trägt den Titel: “Digitalisierung von und in Museen - Hinter den Kulissen sieht es anders aus …”. Er findet sich hier (Seite 25-30) und stellt insbesondere heraus, dass in vielen Museen die Digitalisierung vor allem eines ist: Eine zusätzliche Aufgabe für die es oft keine zusätzlichen Ressourcen gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Update 31.05.2022:&lt;/em&gt; Link entfernt, weil nicht mehr verfügbar.&lt;/p&gt;
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        <title>Erstes Treffen der Arbeitsgruppe &quot;Historische Kleidung&quot; am 11.7.2011</title>
        <published>2011-07-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-07-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/13/erstes-treffen-der-arbeitsgruppe-historische-kleidung-am-11-7-2011/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/13/erstes-treffen-der-arbeitsgruppe-historische-kleidung-am-11-7-2011/">&lt;p&gt;Am 11.07.2011 traf sich erstmals die Arbeitsgruppe der Museen im Kreismuseum Jerichower Land Genthin, um sich über die gemeinsamen Arbeitschritte in den kommenden Wochen abzustimmen. Gemeinsam mit der Historikerin Corrie Leitz und der Textilrestauratorin Hannelore Hogger einigte sie sich darauf, welche Objekte in diesem Projekt zu historischer Kleidung zählen, um sie in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital/san&lt;/a&gt; zu publizieren. So wird alles an Kleidung erfasst, was Menschen am Körper tragen. Schmuck, Hutnadeln, Schnallen etc. zählen nicht dazu. Bei Uniformen wird „Beikleidung“ wie eine Waffe in Form eines Querverweises erfasst. Bei der Digitalisierung wird keine zeitliche Begrenzung gezogen. Archäologische Grabfunde, frühneuzeitliche Paramente (liturgische Kleidung) zählen ebenso dazu wie das FDJ-Hemd. Ziel ist es, einen repräsentativen Querschnitt der jeweiligen Sammlungen zu zeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Häufig befinden sich in den Sammlungen Nachbildungen von Trachten. Diese werden digitalisiert, wenn etwas über den Gebrauch und Anlass der Anfertigung bekannt ist. Eine andere Beurteilung ergibt sich dagegen bei nachgeschneiderten Objekten, die als Requisite für Veranstaltungen und museumspädagogische Angebote dienen. Diese werden nicht publiziert, da sie nicht zum Sammlungsbestand gehören. Die Frage des Umgang mit Kopien von Originalen, die z.B. im Freilichtmuseum Diesdorf zu Dokumentationszwecken angefertigt wurden, weil das Original zunehmend zerfällt, kann dagegen noch nicht abschließend beantwortet werden. Hier soll zunächst die Durchsicht der jeweiligen Bestände abgewartet werden, um anhand weiterer Informationen eine Entscheidung treffen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Publikation in museum-digital/san wird der neueste Forschungsstand zum Objekt dargestellt. So werden z.B. aus Achselklappen korrekt Schulterklappen, aus Leinengewebe ein Baumwollgewebe. Praktischerweise kann sich das Museum die Publikation des Objektes in museum-digital/san auch als Knorr-Karteikarte ausdrucken und sie der vorhandenen Knorr-Dokumentation anfügen. Dies erspart ihm einen zusätzlichen Arbeitsschritt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Beschäftigung mit den Beständen vor Ort geschieht im Zeitraum von Juli bis Oktober. Am 14.10.2011 trifft sich die Arbeitsgruppe im Freilichtmuseum Diesdorf, um sich über die Zwischenergebnisse auszutauschen.&lt;/p&gt;
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        <title>Historische Kleidung aus Altmark, Jerichower Land und Prignitz</title>
        <published>2011-07-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-07-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/05/historische-kleidung-aus-altmark-jerichower-land-und-prignitz/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/05/historische-kleidung-aus-altmark-jerichower-land-und-prignitz/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/07/05/historische-kleidung-aus-altmark-jerichower-land-und-prignitz/">&lt;p&gt;Zur materiellen Überlieferung gehört auch historische Kleidung, die sich nahezu in jedem Stadt- und Regionalmuseum befindet. Bisher sind diese Bestände aus Sachsen-Anhalt beim Publikum, den Museen untereinander und der Wissenschaft kaum bekannt. Ausgehend von der Frage, wie sich diese Interessen miteinander verbinden lassen, haben die Stadt- und Regionalmuseen im Norden Sachsen-Anhalts (Freilichtmuseum Diesdorf, Kreismuseum Jerichower Land Genthin, Prignitz-Museum Havelberg,Museum Osterburg, Danneil-Museum Salzwedel,Museen der Stadt Tangermünde) beschlossen, ihre Sammlungen in museum-digital/san zu publizieren. Sie werden dabei von der Historikerin Corrie Leitz, der Textilrestauratorin Hannelore Hogger und dem Museumsverband Sachsen-Anhalt unterstützt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch informative Sammlungsbeschreibungen und Publikation von Objekten, die den Charakter der jeweiligen Sammlung prägen, erfahren die Museen, die interessierte Wissenschaft und vor allem das breite Publikum mehr über diese Bestandsgruppe. Darüber hinaus erweitern die Museen ihr Wissen zur Digitalisierung, zur Fotografie komplizierter Objekte und zur Erfassung historischer Kleidung. Zudem wird das Projekt Aufschluss über den Konservierungs- und Restaurierungsbedarf geben. Am 11.7. 2011 trifft sich die Arbeitsgruppe in Genthin, um sich über die Aufgaben aller Beiteiligten bis zum Jahresende zu verständigen. Parallel zur Publikation der Sammlungsbeschreibungen und Objekte in museum-digital/san wird an dieser Stelle über den Arbeitsprozess und die Erfahrungen berichtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Projekt umfasst einen Kostenrahmen von 15.000 € und wird vom Land Sachsen-Anhalt und den Museumsträgern finanziert. Das Projekt endet am 31.12.2011.&lt;/p&gt;
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        <title>Digitalierung von Kulturgut im Koalitionsvertrag festgeschrieben (Sachsen-Anhalt)</title>
        <published>2011-04-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-04-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/04/21/digitalierung-von-kulturgut-im-koalitionsvertrag-festgeschrieben-sachsen-anhalt/">&lt;p&gt;In Sachsen-Anhalt haben SPD und CDU im Koalitionsvertrag für die sechste Legislaturperiode des Landtags (2011 bis 2016) auf S. 62 einen gesonderten Abschnitt der Digitalisierung von Kulturgut gewidmet:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Digitalisierung von Kulturgut&lt;br /&gt;
Die Koalitionspartner erachten die Sicherung und Verbreitung des kulturellen Erbes von Museen, Bibliotheken und Archiven im Internet als eine wichtige kulturelle Zukunftsaufgabe. Dabei kommt der Digitalisierung von Kulturgut eine besondere Bedeutung zu. In Sachsen-Anhalt besteht angesichts des reichhaltigen Kulturerbes ein erheblicher Handlungs- und Koordinierungsbedarf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;cite&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.spd-lsa.de/tl_files/newsletter/2011/dokumente/11-04-13_koalitionsvertrag-endgueltig.pdf&quot;&gt;http://www.spd-lsa.de/tl_files/newsletter/2011/dokumente/11-04-13_koalitionsvertrag-endgueltig.pdf&lt;/a&gt;&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Weiter so! Und das die Museen auch einmal zuerst genannt werden …&lt;/p&gt;
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        <title>7.000stes Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2011-03-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-03-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/31/7-000stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-2/">&lt;p&gt;Erst vor wenigen Tagen fand das 6.666ste Objekt seinen Weg zu museum-digital:sachsen-anhalt. Seit heute sind es mehr als 7.000 Museumsobjekte, die über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;diese Plattform&lt;/a&gt; erreicht werden können.&lt;/p&gt;
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        <title>Weiteres Museum bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2011-03-31T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-03-31T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/31/weiteres-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Seit heute gibt es ein weiteres Museum bei museum-digital: Der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/124&quot;&gt;Museumshof “Ernst Koch”&lt;/a&gt; in Silstedt (Wernigerode) ist das 78. Museum bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt;. Ein erstes Objekt wurde eingefügt, ein regionaltypisches &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/10853&quot;&gt;Werkzeug zur Käseproduktion&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Artikel und Video über museum-digital in der Mitteldeutschen Zeitung</title>
        <published>2011-03-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-03-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
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        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/29/artikel-und-video-ueber-museum-digital-in-der-mitteldeutschen-zeitung/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/29/artikel-und-video-ueber-museum-digital-in-der-mitteldeutschen-zeitung/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/29/artikel-und-video-ueber-museum-digital-in-der-mitteldeutschen-zeitung/">&lt;p&gt;In der letzten Wochenendausgabe der Mitteldeutschen Zeitung und in einer Online-Version vom 27.03. ist ein Artikel unter dem Titel “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1300342773197&amp;amp;calledPageId=987490165154&quot;&gt;museumsportal: Digitale Schätze&lt;/a&gt;” erschienen. Im Artikel und der beigefügten &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.mz-web.de/jsp-include/videos/?bcpid=14193524001&amp;amp;bckey=AQ~~,AAAAAfh0Tfk~,pzCr98R1iZCAIUHoZI9fuhfrvvMzaK1R&amp;amp;bclid=13911924001&amp;amp;bctid=861870682001&quot;&gt;Videosequenz&lt;/a&gt; (leider - wie immer häufiger üblich - mit Werbung am Anfang) berichtet das Kreismuseum Bitterfeld von gewonnenen Erfahrungen mit der Veröffentlichung von Informationen zu seinen Objekten über museum-digital - z.B. davon, dass auf diese Weise viele wertvolle Informationen überhaupt erst ins Museum gelangen. Natürlich, auch das wird thematisiert, macht die Veröffentlichung von Objektinformationen zunächst Arbeit.&lt;/p&gt;
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        <title>Vernetzung: Industrie- und Filmmuseum Wolfen bei schmalfilm-online</title>
        <published>2011-03-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-03-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/19/vernetzung-industrie-und-filmmuseum-wolfen-bei-schmalfilm-online/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/19/vernetzung-industrie-und-filmmuseum-wolfen-bei-schmalfilm-online/">&lt;p&gt;Eine eigene Seite widmet &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.schmalfilm-online.de/news/Filmmuseum+Wolfen+geht+online/532&quot;&gt;schmalfilm-online&lt;/a&gt; dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.ifm-wolfen.de/&quot;&gt;Industrie- und Filmmuseum in Wolfen&lt;/a&gt; und der Online-Publikation seiner Bestände bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/2&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;. Insbesondere werden die Sammlung der Filmkameras (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/237&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) und der Projektoren (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/497&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) erwähnt und verlinkt. Die Leser werden aufgefordert, die jetzt bei museum-digital vorhandenen Informationen zu ergänzen und zu vervollständigen. museum 2.0 ! - Austausch und wechselseitige Bereicherung für das Museum und für seine (potentiellen) Besucher.&lt;/p&gt;
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        <title>6.666stes Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2011-03-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-03-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/18/6-666-stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/18/6-666-stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Kaum passt man mal nicht auf … Bereits vor drei Tagen wurde bei museum-digital:sachsen-anhalt das 6.666 ste Objekt eingetragen und online zugänglich gemacht. Schlag auf Schlag veröffentlichte das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/93&quot;&gt;Kreismuseum Jerichower Land in Genthin&lt;/a&gt; Informationen über &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/objects?&amp;amp;suinin=93&amp;amp;sv=schuh%2A&quot;&gt;“seine” Schuhe&lt;/a&gt;. Wahrscheinlich hat das Modell “Carmen”, hergestellt Ende der sechziger Jahre in der Schuhfabrik “Roter Stern” in Burg (bei Magdeburg), das Rennen gemacht. Ehemalige Arbeiter aus Burger Schuhbetrieben hatten zuvor die Sammlung des Museums begutachtet und Ratschläge gegeben.&lt;/p&gt;
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        <title>7.000stes Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2011-03-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-03-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/11/7-000stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/11/7-000stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Erst vor wenigen Tagen wurde das 6.666 Museumsobjekt über museum-digital:sachsen-anhalt bekannt gemacht. Seit heute sind es mehr als 7.000 Objekte, die mit Bild und Beschreibung verfügbar sind.&lt;/p&gt;
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        <title>Staatsminister informiert sich in Wernigerode über museum-digital</title>
        <published>2011-03-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-03-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/10/staatsminister-informiert-sich-in-wernigerode-ueber-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/03/10/staatsminister-informiert-sich-in-wernigerode-ueber-museum-digital/">&lt;p&gt;Bei einem Besuch im Harzmuseum Wernigerode informierte sich der Staatsministers und Chef der Staatskanzlei Sachsen-Anhalts Rainer Robra ausführlich über museum-digital. Die Chancen - aber auch die Probleme - welche digitales Publizieren für Museen bereitet, wurden offen angesprochen. Ein kurzer Bericht zum Besuch am 09.03.2011 findet sich auf der Webseite der Stadt Wernigerode (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.wernigerode.de/de/news-details/staatsminister-rainer-robra-20018494.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
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        <title>Händelhaus veröffentlicht seltene Erstdrucke bei www.museum-digital.de</title>
        <published>2011-02-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-02-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/02/25/haendelhaus-veroeffentlicht-seltene-erstdrucke-bei-www-museum-digital-de/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/02/25/haendelhaus-veroeffentlicht-seltene-erstdrucke-bei-www-museum-digital-de/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/02/25/haendelhaus-veroeffentlicht-seltene-erstdrucke-bei-www-museum-digital-de/">&lt;p&gt;Passend zum 326sten Geburtstag von Georg Friedrich Händel (am 23.02.) hat das Händelhaus in Halle 30 Bände mit seltenen Erstdrucken und zeitgenössischen Arrangements von Opern und Oratorien des Komponisten auf museum-digital:sachsen-anhalt veröffentlicht. Es handelt sich um ca. 3.500 Seiten die in vielen Fällen hier zum ersten Male digital zugänglich werden. Die Sammlung finden Sie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/207&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2011/02/25/haendelhaus-veroeffentlicht-seltene-erstdrucke-bei-www-museum-digital-de/berenice200.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Stadtmuseum Halle (Saale) ist 77. Museum bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2011-02-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-02-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/02/17/stadtmuseum-halle-saale-ist-77-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2011/02/17/stadtmuseum-halle-saale-ist-77-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/02/17/stadtmuseum-halle-saale-ist-77-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Herzlich willkommen dem Stadtmuseum in Halle (Saale) ! Das Stadtmuseum ist seit gestern bei museum-digital vertreten. Es ist das 77. Museum das sich in &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/&quot;&gt;Sachsen-Anhalt&lt;/a&gt; beteiligt. Präsentiert werden zunächst einige wertvolle historische Tassen und Gedecke aus der Sammlung &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/499&quot;&gt;Wohnen und Hausrat&lt;/a&gt;. Ein Anfang ist gemacht …&lt;/p&gt;
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        <title>Präsentation von museum-digital:sachsen-anhalt auf Veranstaltung in Dresden</title>
        <published>2011-01-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-01-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/01/27/praesentation-von-museum-digitalsachsen-anhalt-auf-veranstaltung-in-dresden/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/01/27/praesentation-von-museum-digitalsachsen-anhalt-auf-veranstaltung-in-dresden/">&lt;p&gt;&lt;object height=&quot;355&quot; id=&quot;__sse6724757&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=mdsa-110127155357-phpapp02&amp;amp;stripped_title=museumdigitalsachsenanhalt-2011&amp;amp;userName=39539&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; height=&quot;355&quot; name=&quot;__sse6724757&quot; src=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=mdsa-110127155357-phpapp02&amp;amp;stripped_title=museumdigitalsachsenanhalt-2011&amp;amp;userName=39539&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;View more &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/&quot;&gt;presentations&lt;/a&gt; from &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.slideshare.net/39539&quot;&gt;museum-digital&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen einer Tagung unter dem Titel “Mit Athena in die europeana” wurde museum-digital:sachsen-anhalt in Dresden vorgestellt. Die Veranstaltung handelte über Sinn und Zweck der Digitalisierung und Online-Stellung von Informationen zu Museumsobjekten. Viele laufende Projekte und Initiativen kamen zu Wort. Sie wurde organisiert von der sächsischen Landesstelle für Museumsbetreuung und dem Landesamt für Archäologie.&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
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        <title>40 weitere Sammlungen von museum-digital bei michael</title>
        <published>2011-01-13T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2011-01-13T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2011/01/13/40-weitere-sammlungen-von-museum-digital-bei-michael/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2011/01/13/40-weitere-sammlungen-von-museum-digital-bei-michael/">&lt;p&gt;In &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.michael-portal.de/mpf/pub-mpf/index.html&quot;&gt;“Michael Deutschland” - Portal digitaler Sammlungen&lt;/a&gt; - sind jetzt weitere 40 Sammlungen aus museum-digital (aus Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz) verzeichnet. Über dieses deutschsprachige Verzeichnis werden die Sammlungsinformationen in das mehrsprachige europäische Michael-Portal weitergeleitet.&lt;/p&gt;
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        <title>Zwei weitere Museen bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-12-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-12-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/12/16/zwei-weitere-museen-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/12/16/zwei-weitere-museen-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Zwei weitere Museen beteiligen sich fortan bei museum-digital:sachsen-anhalt. Es handelt sich um zwei Museen des “Zentralmagazin Nazurwissenschaftlicher Sammlungen” der Martin-Luther-Universität in Halle: Das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/121&quot;&gt;Geiseltalmuseum &lt;/a&gt;und das &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/122&quot;&gt;Museum für Haustierkunde “Julius Kühn”&lt;/a&gt;. Damit dürfte die Zahl paläontologischer und zoologischer Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt weiter anwachsen. Das Geiseltalmuseum ist bereits das 75ste Museum des Bundeslandes, welches sich beteiligt.&lt;/p&gt;
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        <title>Erste Objekte aus museum-digital in der europeana</title>
        <published>2010-10-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-10-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/11/erste-objekte-aus-museum-digital-in-der-europeana/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/11/erste-objekte-aus-museum-digital-in-der-europeana/">&lt;p&gt;Es hat lange gedauert, aber seit heute sind die ersten Objekte aus museum-digital in der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.europeana.eu/de&quot;&gt;europeana&lt;/a&gt; zu finden. Zunächst fanden 2.230 Objekte aus 23 Museen über das EU-Projekt Athena den Weg an diese Stelle. Die Objekte kommen zumeist aus Museen in Sachsen-Anhalt, aber auch aus dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://europeana.eu/portal/brief-doc.html?query=%22historisches+museum+der+pfalz%2C+speyer%22&amp;amp;tab=&amp;amp;start=109&amp;amp;view=table&quot;&gt;Historische Museum der Pfalz&lt;/a&gt; in Speyer und dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://europeana.eu/portal/brief-doc.html?query=lippisches+landesmuseum&amp;amp;tab=&amp;amp;start=49&amp;amp;view=table&quot;&gt;Lippische Landesmuseum&lt;/a&gt; in Detmold. Durch den mehrsprachigen Zugang der europeana können die Objekte auch außerhalb Deutschlands Beachtung finden. Es war natürlich nicht perfekt, wenn jemand bisher in der europeana nach “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://europeana.eu/portal/brief-doc.html?start=1&amp;amp;view=table&amp;amp;query=Johann+Wilhelm+Ludwig+Gleim&quot;&gt;Johann Wilhelm Ludwig Gleim&lt;/a&gt;” suchte und keines der vielen Dinge aus dem ihm gewidmeten Museum - dem &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.gleimhaus.de/startseite.html&quot;&gt;Gleimhaus&lt;/a&gt; in Halberstadt - fand. Das ist jetzt anders. Gut ist es ebenfalls, wenn neben der schon vorher vorhandenen Fotografie des Gemäldes “Sägewerk im Harz” von Erich Krüger nun auch das Original (im Harzmuseum Wernigerode) sichtbar wird (Suche nach “erich krüger sägewerk”, &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://europeana.eu/portal/brief-doc.html?start=1&amp;amp;view=table&amp;amp;query=erich+kr%C3%BCger+s%C3%A4gewerk&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). … Dies war der erste Datenexport zur europeana der nächste ist schon in Vorbereitung.&lt;/p&gt;
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        <title>Erstes Museum mit 1.000 Objektsteckbriefen bei museum-digital</title>
        <published>2010-10-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-10-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/10/erstes-museum-mit-1-000-objektsteckbriefen-bei-museum-digital/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/10/10/erstes-museum-mit-1-000-objektsteckbriefen-bei-museum-digital/">&lt;p&gt;Die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.stiftung-moritzburg.de/&quot;&gt;Stiftung Moritzburg - Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt&lt;/a&gt; in Halle (Saale) hat gerade den 1.000sten Objekteintrag bei museum-digital:sachsen-anhalt veröffentlicht. Es handelt sich um ein interessantes Objekt mit der einfachen Bezeichnung: “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/5227&quot;&gt;Ottoschüssel&lt;/a&gt;”. Auf dem Boden der bronzenen Schüssel ist vermutlich ein Brakteat aus dem frühen 12. Jahrhundert eingearbeitet, das wahrscheinlich in Magdeburg hergestellt wurde. Die Schüssel selbst wurde 1913 bei Bauarbeiten in Halle (Saale) gefunden. Wer genau die Schüssel herstellte oder die Ornamentierung bewerkstelligte ist leider unbekannt.&lt;/p&gt;
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        <title>Schulung zu museum-digital in Blankenburg / Harz</title>
        <published>2010-09-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-09-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/21/schulung-zu-museum-digital-in-blankenburg-harz/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/21/schulung-zu-museum-digital-in-blankenburg-harz/">&lt;p&gt;Vor allem mit Vertreterinnen der Stiftung Dome und Schlösser Sachsen-Anhalts wurde heute in Blankenburg das Eingabe- und Bearbeitungswerkzeug zu museum-digital einem Praxistest unterworfen. Gleichzeitiger Zugriff über nur eine Leitung ist, so hat sich gezeigt, möglich und behindert die Arbeit nicht wesentlich. Natürlich wurden auch Objekte aus der Stiftung und weiteren Museen, welche die Schulung besuchten eingegeben.&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>5000stes Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-09-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-09-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/20/5000stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/09/20/5000stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Die ersten 5.000 Objekte sind online … ! Bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; wurde jetzt das 5.000ste Objekt publiziert. Es handelt sich um ein Aquarell des Brücke-Künstlers Otto Mueller aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/17&quot;&gt;Moritzburg&lt;/a&gt; in Halle (Saale), dem Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt. Das um 1912 entstandene Werk aus der Sammlung Hermann Gerlinger wurde wahrscheinlich als Vorlage für eine Buchillustration erstellt. Mehr steht hier.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>4.500stes Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-07-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-07-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/30/4-500-stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/30/4-500-stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/30/4-500-stes-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Gerade wurde das 4.500ste Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt veröffentlicht. Es handelt sich um ein Objektiv von Voigtländer, ein &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/4029&quot;&gt;“Euryscop IV. No. 6”&lt;/a&gt;, aus dem Bestand des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.ifm-wolfen.de/index.php?id=110005000534&quot;&gt;Industrie- und Filmmuseums in Wolfen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Erster Datenexport Richtung europeana</title>
        <published>2010-07-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-07-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/10/erster-datenexport-richtung-europeana/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/10/erster-datenexport-richtung-europeana/">&lt;p&gt;Die ersten Objektangaben sind auf dem Weg von museum-digital zur &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.europeana.eu/de&quot;&gt;europeana&lt;/a&gt;. Aus 23 Museen - 21 aus Sachsen-Anhalt und jeweils eines aus Ostwestfalen-Lippe und Rheinland-Pfalz - wurden Informationen zu insgesamt 2.230 Museumsobjekten weitergeleitet. Die von museum-digital im museumdat-Format exportierten Angaben wurden mit Hilfe des Athena-Projektes in das Lido-Format und das ESE-Format überführt. Die einzelnen Datensätze im europeana eigenen ESE-Format warten jetzt auf einem griechischen Server (Athena-Projekt) darauf, von der europeana abgeholt und in deren Datenbasis integriert zu werden. Auch wenn es etwas mühsam ist: Bei museum-digital gilt die Regel, dass jedes einzelne Museum entscheidet, was mit seinen Objektangaben geschieht. Vielen war die Frist für eine Entscheidung zur Weitergabe an die europeana jedoch zu kurz. Oft galt (und gilt) es erst herauszufinden, wer letztlich die Entscheidung zur Weitergabe fällen darf (das Museum oder sein Träger?).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die jetzige Weitergabe an die europeana bezieht sich nur auf die sogenannte “Rhine-Release” mit der die europeana im Herbst 2010 ihren Status als Prototyp aufgeben und in den “operativen Betrieb” gehen möchte. Auch weiterhin werden auf dem nun eröffneten Weg Objektinformationen an die europeana weitergegeben werden können. Eine kurze Schilderung des Weges der Objektinformationen von museum-digital über Athena zur europeana findet sich hier.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Nachtrag: 4.000 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-07-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-07-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/07/nachtrag-4-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/07/nachtrag-4-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/07/07/nachtrag-4-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Manchmal passt man nicht auf … am 22.06. wurde das 4.000ste Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt erfasst. Wäre eine aktuelle Meldung wert gewesen - kommt dann eben hier als Nachtrag. Es handelt sich um einen &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/4029&quot;&gt;Innungspokal der Schlosser von Bernburg&lt;/a&gt; aus dem Jahre 1797 im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumschlossbernburg.de/&quot;&gt;Museum Schloss Bernburg&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Land Sachsen-Anhalt fördert museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-06-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-06-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/16/land-sachsen-anhalt-foerdert-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/16/land-sachsen-anhalt-foerdert-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/06/16/land-sachsen-anhalt-foerdert-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Das Kultusministerium Sachsen-Anhalt unterstützt auch dieses Jahr die Initiative „&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:Sachsen-Anhalt&lt;/a&gt;“. Um die Inhalte auch für übergeordnete Portale interessant zu machen, werden die Angaben aus den Museen mit Normdaten zu Ortsangaben (u.a. TGN, Geonames) und vor allem Personenangaben (PND, ADB/NDB, ULAN) verknüpft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiterhin werden die im Rahmen eines vom Land geförderten Forschungsprojektes zur “Archäologie der anhaltischen Fürsten” recherchierten Museums-Objekte in „museum-digital:Sachsen-Anhalt“ publiziert.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Vorstellung von museum-digital:sachsen-anhalt auf Jahrestagung MV Baden-Württemberg</title>
        <published>2010-05-07T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-05-07T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/05/07/vorstellung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-auf-jahrestagung-mv-baden-wuerttemberg/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/05/07/vorstellung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-auf-jahrestagung-mv-baden-wuerttemberg/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/05/07/vorstellung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-auf-jahrestagung-mv-baden-wuerttemberg/">&lt;p&gt;&lt;object height=&quot;355&quot; id=&quot;__sse4013951&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=kleinanfangen-100508000619-phpapp01&amp;amp;stripped_title=klein-anfangen-stetig-aufbauen&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; height=&quot;355&quot; name=&quot;__sse4013951&quot; src=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=kleinanfangen-100508000619-phpapp01&amp;amp;stripped_title=klein-anfangen-stetig-aufbauen&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der Frühjahrstagung des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.museumsverband-bw.de/&quot;&gt;Museumsverbandes Baden-Württemberg&lt;/a&gt; im Landesmuseum Württemberg (Stuttgart) wurde museum-digital:sachsen-anhalt vorgestellt. Die Tagung stand unter dem Motto: “Schmale und breite Wege in den Datenhimmel”. Sie behandelte die Publikation von Objektinformationen am ersten und die Inventarisierung von Objekten am zweiten Tag. Der Vortrag über museum-digital:sachsen-anhalt trug den Titel: “Klein anfangen, stetig aufbauen …”. In ihm wurde gezeigt, was nach den ersten 14 Monaten museum-digital:sachsen-anhalt erreicht worden ist, wie museum-digital entstand und wie es mit museum-digital möglich ist, die Anforderungen an die einzelnen Museen niedrig zu halten und trotzdem jedem beteiligten Museum, ob groß oder klein, die Möglichkeit gegeben wird, seine Objektinformationen ins Internet zu stellen.&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>3.500 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-04-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-04-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/29/3-500-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/29/3-500-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/29/3-500-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Insbesondere durch einen reichen Zufluss von Objektinformationen aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/15&quot;&gt;Kulturstiftung DessauWörlitz&lt;/a&gt; hat die Zahl der bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.org/&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; veröffentlichten Objekte heute die 3.500 Marke überschritten. Unter den Neuzugängen befinden sich Kupferstiche, Möbel und Gemälde. Darunter eines, welches &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/3559&quot;&gt;Gustav Adolf II. von Schweden&lt;/a&gt; zeigt.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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        <title>Woche der runden Zahlen! 3.333 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-04-16T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-04-16T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/16/woche-der-runden-zahlen-3-333-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/16/woche-der-runden-zahlen-3-333-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Nach &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://rlp.museum-digital.de&quot;&gt;Rheinland-Pfalz&lt;/a&gt; (mit 600 Objekten), &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://thue.museum-digital.de&quot;&gt;Thüringen&lt;/a&gt; (mit 700 Objekten) und &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://owl.museum-digital.de&quot;&gt;Ostwestfalen-Lippe&lt;/a&gt; (mit 100 Objekten) hat jetzt auch &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; eine runde Zahl vorzuweisen. Die Zahl erfasster Objekte stieg auf 3.333. Erreicht wurde dies mit einem Objekt aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/17&quot;&gt;Stiftung Moritzburg - Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt&lt;/a&gt;. Das Objekt selbst ist eine von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Ludwig_Kirchner&quot;&gt;Ernst Ludwig Kirchner&lt;/a&gt; 1908 gestaltete Mitgliedskarte für die passiven Mitglieder der Künstlergruppe Brücke (KGB).&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2010/04/16/woche-der-runden-zahlen-3-333-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/kgb110.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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        <title>Mehr als 3.000 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-02-25T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-02-25T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/25/mehr-als-3-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/25/mehr-als-3-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/25/mehr-als-3-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Heute wurde das 3000ste Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt online gestellt: Eine &lt;a rel=&quot;external&quot; title=&quot;Geht zur Kleinbildkamera Exakta II bei museum-digital&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/3084&quot;&gt;Kleinbilddamera vom Typ “Exakta II”&lt;/a&gt; aus dem Industrie- und Filmmuseum in Wolfen. Schon wenige Minuten später fanden mehrere historische Gemälde der Kulturstiftung DessauWörlitz ihren Weg in das Portal. Vielfalt wird sichtbar …&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Fünfte Sammlung von museum-digital:sachsen-anhalt im michael-portal</title>
        <published>2010-02-08T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-02-08T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/08/fuenfte-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-im-michael-portal/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/08/fuenfte-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-im-michael-portal/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/08/fuenfte-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-im-michael-portal/">&lt;p&gt;Als zweite digitale Sammlung des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.museumschlossbernburg.de/&quot;&gt;Museums Schloss Bernburg&lt;/a&gt; ist die “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/15&quot;&gt;Südseesammlung&lt;/a&gt;” in das deutsche michael-portal (deutschlandweites Verzeichnis digitaler Sammlungen) aufgenommen worden. Von hier aus wird sie ihren Weg in das europäische Michael-Portal finden. Die Südseesammlung aus Bernburg ist bereits die fünfte Sammlung von museum-digital:sachsen-anhalt, die hier verzeichnet wurde.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Artikel über museum-digital in Bitterfelder Zeitung</title>
        <published>2010-02-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-02-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/02/02/artikel-ueber-museum-digital-in-bitterfelder-zeitung/">&lt;p&gt;Die “Bitterfelder Zeitung” brachte heute einen ausführlichen Artikel über das Online-Stellen von Museumsobjekten und die Bedeutung die solches für Museen und darüber hinaus haben kann. Der Titel des Artikels lautet: “Frischzellen fürs lokale Gedächtnis”. Zum Artikel geht es &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1260693561479&amp;amp;openMenu=1012902&amp;amp;calledPageId=1012902958319&amp;amp;listid=1018348861749&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>2.500 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2010-01-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2010-01-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2010/01/15/2-500-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Die Anzahl der bei museum-digital:sachsen-anhalt verzeichneten Objekte beträgt jetzt mehr als 2.500. Das 2.500ste Objekt war ein im &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/13&quot;&gt;Gleimhaus &lt;/a&gt;verwahrter handschriftlicher Brief den Johann Friedrich Wilhelm Zachariä wahrscheinlich am 16. Januar 1757 an Johann Wilhelm Ludwig Gleim schrieb.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2010/01/15/2-500-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/100h_14165244341.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Vierte Sammlung von museum-digital:sachsen-anhalt im michael-portal</title>
        <published>2009-12-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-12-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/18/vierte-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-im-michael-portal/">&lt;p&gt;Mit der Sammlung “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/objects?s=collection:295&quot;&gt;Fotokameras&lt;/a&gt;” des Industrie- und Filmmuseums Wolfen ist nach der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/200&quot;&gt;Sammlung von Fahnen&lt;/a&gt; etc. des Museums Schloß Bernburg, der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/36&quot;&gt;Porträtgemäldesammlung &lt;/a&gt;des Gleimhauses in Halberstadt und der Sammlung “&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/objects?s=collection:237&quot;&gt;Filmkameras&lt;/a&gt;” des Industrie- und Filmmuseums jetzt die vierte bei museum-digital:sachsen-anhalt vorliegende digitale Sammlung in das michael-portal (deutschlandweites Verzeichnis digitaler Sammlungen) aufgenommen worden. Von hier aus wird sie ihren Weg in das europäische Michael-Portal finden.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Sechzigstes Museen bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-12-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-12-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/15/sechzigstes-museen-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Heute wurde das sechzigste Museum bei museum-digital:sachsen-anhalt aufgenommen: Das Altmärkische Museum in Stendal. Es ist zunächst vertreten mit vier Objekten aus zwei Sammlungen (Beschreibungen folgen). Zum Eintrag geht es &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/106&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Die Gesamtzahl der erfassten Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt erhöht sich damit auf aktuell 2106.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Mehr als 2.000 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt online</title>
        <published>2009-12-10T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-12-10T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/10/mehr-als-2-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-online/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/10/mehr-als-2-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-online/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/10/mehr-als-2-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-online/">&lt;p&gt;Heute wurde das 2.000ste Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt aufgenommen. Ein preußischer Reserve-Infanterie-Offiziershelm, auch Pickelhaube genannt, aus der Zeit um 1900. Das historische Objekt stammt aus dem Kreismuseum Osterburg.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital:sachsen-anhalt in Newsletter der Staatskanzlei</title>
        <published>2009-12-04T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-12-04T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/04/museum-digitalsachsen-anhalt-in-newsletter-der-staatskanzlei/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/04/museum-digitalsachsen-anhalt-in-newsletter-der-staatskanzlei/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/12/04/museum-digitalsachsen-anhalt-in-newsletter-der-staatskanzlei/">&lt;p&gt;Eine kurze Erwähnung fand museum-digital:sachsen-anhalt im Newsletter der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt. Auf S. 5 des aktuellen Newsletters wird unter der Überschrift:“Museen des Landes künftig in Deutscher Digitaler Bibliothek” auf das Vorhaben aufmerksam gemacht. Mehr finden sich &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/fileadmin/Elementbibliothek/Bibliothek_Politik_und_Verwaltung/Bibliothek_StK/Wochenspiegel/Newsletter_2009/Newsletter_48-09.pdf&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Ein Schritt weiter - museum-digital:sachsen-anhalt auf dem Weg zur europeana</title>
        <published>2009-11-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-11-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/29/ein-schritt-weiter-museum-digitalsachsen-anhalt-auf-dem-weg-zur-europeana/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/29/ein-schritt-weiter-museum-digitalsachsen-anhalt-auf-dem-weg-zur-europeana/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/29/ein-schritt-weiter-museum-digitalsachsen-anhalt-auf-dem-weg-zur-europeana/">&lt;p&gt;Am 23. und 24.11. fand in Athen ein Workshop des Athena-Projektes statt. Veranstaltet hatte ihn die Arbeitsgruppe 7 des Projektes, welche zuständig ist, Software zu entwickeln, um den Weg von europäischen Museumsdaten zur &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.europeana.eu/de&quot;&gt;europeana&lt;/a&gt; zu erleichtern. Dafür haben Informatiker der Nationalen Technischen Universität ein Datenumformungswerkzeug entwickelt, welches auf dem Workshop vorgestellt wurde. Als Test- und Ausgangsmaterial für die Entwicklung des Werkzeugs waren die Objektangaben von &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; verwendet worden. Auf dem Workshop wurde nun den Teilnehmen erläutert, wie sie, auch ohne nach Griechenland zu reisen, Daten mit diesem Werkzeug heraufladen und so umformen können, dass diese in die europeana integriert werden können. Auch hierfür wurden Angaben aus Sachsen-Anhalt verwendet. Gleich nach der Veranstaltung wurden von Deuschland aus weitere Daten zur Umformung geschickt - was sich als problemlos erwies. Im Ergebnis sind jetzt mehr als 1.800 Objekte aus Sachsen-Anhalt einen Schritt weiter gekommen - auf dem Weg zur Integration in die europeana. Wann diese dann letztlich von Athen aus nach Den Haag (zur europeana) weitergegeben werden ist leider noch unklar.&lt;/p&gt;
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Artikel über museum-digital in Lokalausgabe Stendal der Volksstimme</title>
        <published>2009-11-21T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-11-21T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/21/artikel-ueber-museum-digital-in-lokalausgabe-stendal-der-volksstimme/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/21/artikel-ueber-museum-digital-in-lokalausgabe-stendal-der-volksstimme/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/21/artikel-ueber-museum-digital-in-lokalausgabe-stendal-der-volksstimme/">&lt;p&gt;Wie die Mitteldeutsche Zeitung hat gestern auch die Volksstimme (in der Lokalausgabe Stendal) museum-digital:sachsen-anhalt zum Thema gemacht. Unter dem Titel “Tangermünder Geschichtsschätze sind jetzt im weltweiten Netz zu sehen” wird über die Zuarbeit des Tangermünder Museums, die trotz der intensiven Vorbereitungen der 1000-Jahr-Feier der Stadt, geleistet wurde, berichtet. Anschließend wird die Absicht von museum-digital ins Licht gesetzt. Den Artikel finden Sie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.volksstimme.de/vsm/saxo/lokalausgaben/stendal/?em_cnt=1550992&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Mitteldeutsche Zeitung berichtet über museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-11-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-11-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/20/mitteldeutsche-zeitung-berichtet-ueber-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/20/mitteldeutsche-zeitung-berichtet-ueber-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/20/mitteldeutsche-zeitung-berichtet-ueber-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Unter der Überschrift “Fahnen aus Anhalt flattern als Testversion in Griechenland” ist jetzt in der Mitteldeutschen Zeitung ein Artikel über museum-digital:sachsen-anhalt erschienen. Statt den Inhalt zu wiederholen, einfach ein Link: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1257341736392&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Die Bezeichnung “Universalsammlung für Sachsen-Anhalt” ist eigentlich eine schöne Formulierung dafür, wohin das Projekt strebt.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital:sachsen-anhalt: Das 50. Museum</title>
        <published>2009-11-19T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-11-19T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/19/museum-digitalsachsen-anhalt-das-50-museum/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/19/museum-digitalsachsen-anhalt-das-50-museum/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/19/museum-digitalsachsen-anhalt-das-50-museum/">&lt;p&gt;… und wächst und wächst und … Heute ist das 50ste Museum zu museum-digital:sachsen-anhalt hinzugekommen, das Kreismuseum Osterburg mit zunächst vier seiner Sammlungen und sieben Objekten.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Das 1.500 Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt online</title>
        <published>2009-11-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-11-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/03/das-1-500-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-online/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/03/das-1-500-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-online/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/11/03/das-1-500-objekt-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-online/">&lt;p&gt;Heute wurde das 1.500 Objekt bei museum-digital:sachsen-anhalt online gestellt. Ein &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/1578&quot;&gt;Kriegsgefangenenlager - Geldschein&lt;/a&gt; im Wert von “1 Mark” aus der Zeit des ersten Weltkrieges. “Mannschaftsgefangenlager Alten-Grabow” heißt es auf dem Schein. Das Objekt stammt aus dem Landesmünzkabinett, Stiftung Moritzburg.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Dritte digitale Sammlung von museum-digital : sachsen-anhalt im michael-portal</title>
        <published>2009-10-20T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-10-20T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/20/dritte-digitale-sammlung-von-museum-digital-sachsen-anhalt-im-michael-portal/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/20/dritte-digitale-sammlung-von-museum-digital-sachsen-anhalt-im-michael-portal/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/20/dritte-digitale-sammlung-von-museum-digital-sachsen-anhalt-im-michael-portal/">&lt;p&gt;Wie bereits die Sammlung von Fahnen etc. des Museums Schloß Bernburg und die Porträtgemäldesammlung des Gleimhauses in Halberstadt, so ist jetzt auch die über museum-digital : sachsen-anhalt zugängliche Sammlung “Schmalfilmkameras” des Industrie- und Filmmuseums Wolfens in das michael-portal (deutschlandweites Verzeichnis digitaler Sammlungen) aufgenommen worden. Von hier aus wird sie ihren Weg in das europäische Michael-Portal finden.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Mehr als 1.250 Objekte bei museum-digital : sachsen-anhalt verzeichnet</title>
        <published>2009-10-17T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-10-17T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/17/mehr-als-1-250-objekte-bei-museum-digital-sachsen-anhalt-verzeichnet/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/17/mehr-als-1-250-objekte-bei-museum-digital-sachsen-anhalt-verzeichnet/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/17/mehr-als-1-250-objekte-bei-museum-digital-sachsen-anhalt-verzeichnet/">&lt;p&gt;Mit der Aufnahme der Sammlung “Schmalfilmkameras” des &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.ifm-wolfen.de/&quot;&gt;Industrie- und Filmmuseums Wolfen&lt;/a&gt; (IFM) ist die Gesamtzahl der bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de&quot;&gt;museum-digital : sachsen-anhalt&lt;/a&gt; verzeichneten Objekte auf mehr als 1.250 Objekte angestiegen. Die Beschreibung der Sammlung finden Sie &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/237&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Sie können auch in der Sammlung suchen (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/objects?s=collection:237&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>museum-digital:sachsen-anhalt auf Tagung des MV Mecklenburg-Vorpommern</title>
        <published>2009-10-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-10-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/11/museum-digitalsachsen-anhalt-auf-tagung-des-mv-mecklenburg-vorpommern/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/11/museum-digitalsachsen-anhalt-auf-tagung-des-mv-mecklenburg-vorpommern/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/11/museum-digitalsachsen-anhalt-auf-tagung-des-mv-mecklenburg-vorpommern/">&lt;p&gt;Im Rahmen einer Präsentation der Aktivitäten des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt und seiner Mitgliedsmuseen wurde den Teilnehmern der Herbsttagung des Museumsverbandes Mecklenburg-Vorpommern auch museum-digital:sachsen-anhalt als ein Beispiel aktiver Selbsthilfe vorgestellt.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Eingrenzung der Suche bei museum-digital:sachsen-anhalt möglich</title>
        <published>2009-10-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-10-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/05/eingrenzung-der-suche-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-moeglich/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/05/eingrenzung-der-suche-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-moeglich/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/10/05/eingrenzung-der-suche-bei-museum-digitalsachsen-anhalt-moeglich/">&lt;p&gt;Ab sofort ist es möglich, bei museum-digital:sachsen-anhalt Objekte aus einem einzelnen Museum (Beispiel: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/4&quot;&gt;Museum Schloss Bernburg&lt;/a&gt;) oder aus einer einzelnen Sammlung (Beispiel: &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/36&quot;&gt;Porträtsammlung Freundschaftstempel&lt;/a&gt; des Gleimhauses in Halberstadt) zu suchen. Auch die Navigation in der linken Spalte ist angepasst.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Normdaten der D-NB bei museum-digital::sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-09-27T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-09-27T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/27/normdaten-der-d-nb-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/27/normdaten-der-d-nb-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/27/normdaten-der-d-nb-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Seit heute gibt es bei museum-digital:sachsen-anhalt zu “Akteuren”, d.h. Herstellern, Malern, Sammlern … von Objekten - soweit vorhanden die entsprechenden Personendaten der Deutschen Nationalbibliothek per Klick hinter dem Namen. Hier werden andere Schreibweisen des Namens, Lebensdaten und z.B. auch Bücher über die jeweilige Person aufgelistet. Zudem gibt es jetzt Internetlinks zu Akteuren. Ein Beispiel findet sich &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/1132&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>1.000 Objekte bei museum-digital::sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-09-24T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-09-24T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/24/1-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/24/1-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/24/1-000-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Bei museum-digital::sachsen-anhalt hat die Zahl der erfassten Objekte heute die 1.000 Marke überschritten. Das 1.000ste Objekt war eine historische fotografische Aufnahme von Arbeiterinnen einer Schuhfabrik in Burg bei Magdeburg (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/1076&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Zweite Sammlung von museum-digital::sachsen-anhalt bei www.michael-portal.de</title>
        <published>2009-09-23T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-09-23T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/23/zweite-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-bei-www-michael-portal-de/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/23/zweite-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-bei-www-michael-portal-de/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/23/zweite-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-bei-www-michael-portal-de/">&lt;p&gt;Als zweite digitale Sammlung bei museum-digital:sachsen-anhalt ist die “Porträtsammlung Freundschaftstempel” des Gleimhauses Halberstadt im deutschen michael-portal verzeichnet worden. Der Eintrag findet sich hier.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Erste Sammlung von museum-digital::sachsen-anhalt bei www.michael-portal.de</title>
        <published>2009-09-18T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-09-18T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/18/erste-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-bei-www-michael-portal-de/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/18/erste-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-bei-www-michael-portal-de/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/09/18/erste-sammlung-von-museum-digitalsachsen-anhalt-bei-www-michael-portal-de/">&lt;p&gt;Durch die Veröffentlichung der Angaben zu den einzelnen Fahnen, Wimpeln und Schärpen, … in museum-digital ist die &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/200&quot;&gt;Fahnensammlung des Museums Schloss Bernburg&lt;/a&gt; zu einer online erreichbaren und durchsuchbaren digitalen Sammlung geworden. Seit heute ist sie als solche im Verzeichnis digitaler Sammlungen in Deutschland www.michael-portal.de vertreten. Auf diese Weise wird sie auch in das europäische michael-Portal integriert werden. Sie kann dann auch von jemandem gefunden werden, der lieber in ungarisch, finnisch oder einer anderen Sprache entsprechende Sammlungen sucht.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Zweiter &quot;Massendatenimport&quot; bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-08-22T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-08-22T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/22/zweiter-massendatenimport-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/22/zweiter-massendatenimport-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/22/zweiter-massendatenimport-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Der zweite “Massendatenimport” wurde bei museum-digital:sachsen-anhalt durchgeführt. Die importierten Objekte waren vor allem Porträts aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/objects?instnr=13&amp;amp;gesusa=36&quot;&gt;Porträtgemäldesammlung des Gleimhauses&lt;/a&gt; in Halberstadt. Zeitgenössische Gemälde von beinahe allen, die Rang und Namen unter den Spätaufklärern hatten, sind damit über die Projektseiten findbar. Die Gesamtzahl der enthaltenen Objekte wurde durch diesen Zuwachs auf über 750 gesteigert.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Bernburger Fahnen bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-08-15T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-08-15T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/15/bernburger-fahnen-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/15/bernburger-fahnen-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/15/bernburger-fahnen-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Gleich ein ganzer Schwung Fahnen, Schärpen, Wimpel … aus den &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/16&quot;&gt;kleineren Sammlungen&lt;/a&gt; des Museums Schloss Bernburg wurde jetzt in museum-digital:sachsen-anhalt integriert. Etliche dieser Fahnen stammen von Musik-, Sport-, Knappen- oder anderen Vereinen aus Bernburg und Umgebung. Mehrere Schärpen, vergeben z.B. von Innungen an ihre Mitglieder zur Feier von Jubiläen sind vorhanden. Eine Fahne mit welcher “die Töchter der Stadt” die siegreichen Heere begrüßen, die 1871 aus Frankreich zurückkehrten, fehlt ebenfalls nicht (-&amp;gt; &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/object/687&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) … Die Gesamtzahl der erfassten Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt stieg hiermit auf über 650 an.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/15/bernburger-fahnen-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/200w_IV_58_183.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Kaum geschrieben, schon überholt ...</title>
        <published>2009-08-12T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-08-12T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/12/kaum-geschrieben-schon-ueberholt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/12/kaum-geschrieben-schon-ueberholt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/12/kaum-geschrieben-schon-ueberholt/">&lt;p&gt;Kaum geschrieben, dass die Zahl der beteiligten Museum bei museum-digital:sachsen-anhalt nunmehr 30 betrage, kommt mit dem Winkelmann-Museum Stendal das 31. Museum hinzu. Und auch die 199 hier für museum-digital:rheinland-pfalz vermeldeten Objekte haben sich jetzt auf die leichter sprechbare 200 erhöht. Es geht voran, Schritt für Schritt.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>30. Museum bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-08-11T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-08-11T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/11/30-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/11/30-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/08/11/30-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Mit dem Museum Wasserburg Egeln und dem ehrwürdigen Naumann-Museum in Köthen steigt die Zahl der bei museum-digital:sachsen-anhalt vertretenen Museen auf 30. Das Spektrum könnte kaum breiter sein: Von Groß bis Klein und von Naturkunde bis moderne Kunst. Die Zahl der Sammlungen ist auf 125 angestiegen. Jetzt wird es Zeit, auch die Sammlungen und ihre Beschreibungen besser such - und findbar zu machen.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>26. Museum bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-07-29T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-29T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/29/26-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/29/26-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/29/26-museum-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Mit den Städtischen Museen Tangermünde ist jetzt das 26. Museum bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/&quot;&gt;www.museum-digital.de/san&lt;/a&gt; vertreten. Zur bisher einzigen verzeichneten Teilsammlung dieses Museums (der Museen) fehlt leider noch die Beschreibung, aber das wird schon noch …&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Mehr als 550 Objekte bei museum-digital:sachsen-anhalt</title>
        <published>2009-07-09T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-09T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/09/mehr-als-550-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/09/mehr-als-550-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/09/mehr-als-550-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/">&lt;p&gt;Mit ersten Werken der regionalen modernen Kunst aus der Sammlung &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/13&quot;&gt;“Gegenwartskunst aus dem Mitteldeutschen Raum”&lt;/a&gt; des Museums Schloss Bernburg, wurde heute die Marke von 550 bei museum-digital:sachsen-anhalt erfassten Objekten überschritten.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        <post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/09/mehr-als-550-objekte-bei-museum-digitalsachsen-anhalt/200w_44.jpg</url></post-thumbnail>
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Neue Suchmöglichkeit eingerichtet</title>
        <published>2009-07-05T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-05T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/05/neue-suchmoeglichkeit-eingerichtet/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/05/neue-suchmoeglichkeit-eingerichtet/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/05/neue-suchmoeglichkeit-eingerichtet/">&lt;p&gt;Eine neue Suchmöglichkeit wurde programmiert. Jetzt ist es möglich, alle Objekte, welche in Beziehung zu gleichen Personen / Institutionen, Zeiten oder Orten stehen von einem Objekt aus aufzurufen. Vorerst ist diese Möglichkeit nur bei museum-digital:sachsen-anhalt verwirklicht. Wenn man also auf ein Objekt gestoßen ist, welches 1920 hergestellt wurde, dann kann man von der Objektansicht aus alle Objekte aufrufen, die ebenfalls in Beziehung zu 1920 stehen. Viel Sinn macht diese z.B. Funktion bei Werken von Künstlern. Hat man eines gefunden - findet man auch die anderen.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
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    <entry xml:lang="de">
        <title>Projektvorstellung beim Arbeitskreis Regionalmuseen Berlin</title>
        <published>2009-07-03T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-03T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/03/projektvorstellung-beim-arbeitskreis-regionalmuseen-berlin/"/>
        <id>https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/03/projektvorstellung-beim-arbeitskreis-regionalmuseen-berlin/</id>
        
        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/03/projektvorstellung-beim-arbeitskreis-regionalmuseen-berlin/">&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.org/&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; als Beispiel nehmend wurden die bisher gesammelten Erfahrungen beim kooperativen Publizieren von Objektinformationen im Internet auf einer Sitzung der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://www.regionalmuseen-berlin.de/&quot;&gt;Arbeitsgemeinschaft Berliner Regionalmuseen&lt;/a&gt; vorgestellt. Auch wurden die Konzeption, die Umsetzung und die Möglichkeiten der dahinter liegenden Software vorgestellt. Beschlossen wurde, einen speziellen Arbeitskreis zu gründen, der sich ausschließlich mit dieser Frage (Gemeinsame Internet-Publikation) beschäftigt.&lt;/p&gt;
</content>

        
        
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>21. Museum in Sachsen-Anhalt beteiligt</title>
        <published>2009-07-02T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-07-02T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
        <link rel="alternate" type="text/html" href="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/02/21-museum-in-sachsen-anhalt-beteiligt/"/>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/07/02/21-museum-in-sachsen-anhalt-beteiligt/">&lt;p&gt;Das Hütten- und Technikmuseum Ilsenburg ist seit heute - mit zunächst drei Objekten aus drei Sammlungen - als 21. Museum bei &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.org/&quot;&gt;museum-digital:sachsen-anhalt&lt;/a&gt; dabei (&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/institution/66&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
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        <title>Sachsen-Anhalt: 500 Objekte online</title>
        <published>2009-06-30T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2009-06-30T00:00:00+00:00</updated>


        
        <author>
          <name>Stefan Rohde-Enslin</name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.museum-digital.org/de/2009/06/30/sachsen-anhalt-500-objekte-online/">&lt;p&gt;Heute wurden Angaben und Ansichten zum 500. Objekt online gestellt. In den letzten Tagen hat sich vor allem das schnelle Anwachsen des Fundus aus der &lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;https://st.museum-digital.de/collection/37&quot;&gt;Grafiksammlung des Gleimhauses&lt;/a&gt; in Halberstadt bemerkbar gemacht.&lt;/p&gt;
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