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	<title>Inventarisierung | museum-digital: blog</title>
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	<description>A blog on museum-digital and the broader digitization of museum work.</description>
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		<title>Inventarisierung und Digitalisierung in Osterwieck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Rohde-Enslin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Sep 2012 06:47:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Inventarisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Es geht voran: In unserer letzten Wortmeldung berichteten wir von unserem Vorhaben, für die Inventarisierung und Digitalisierung museum-digital nutzbar zu machen. Seither sind knapp zwei Monate vergangen und so einiges ist passiert: Die Entscheidung ist also gefallen – was nun? Bevor wir mit dem Projekt starten konnten, bedurfte es einiger Vorarbeiten: sei es die Einrichtung <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/09/27/inventarisierung-und-digitalisierung-in-osterwieck-2/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht voran:<br />
In unserer letzten Wortmeldung berichteten wir von unserem Vorhaben, für die Inventarisierung und Digitalisierung museum-digital nutzbar zu machen. Seither sind knapp zwei Monate vergangen und so einiges ist passiert:</p>
<p>Die Entscheidung ist also gefallen – was nun?<br />
Bevor wir mit dem Projekt starten konnten, bedurfte es einiger Vorarbeiten: sei es die Einrichtung eines Arbeitsplatzes mit Internetzugang (wir arbeiten unsere Objekte gleich online ein) inklusive weiterer Arbeitsflächen oder die Anschaffung einer Fotostation mit genügend Licht (daran arbeiten wir noch immer– wir brauchen noch einen Strahler zum Ausleuchten der Objekte).<br />
Allein mit den technischen Voraussetzungen war es noch nicht getan. Im Vorfeld musste ein Inventarisierungskonzept – und -system her. Hierfür konnten nach Sichtung der Bestände in einem weiteren Schritt Bestandsgruppen erstellt werden, um letztlich daraus die Prioritätenliste zu erhalten, welche nun als „Fahrplan“ für das gesamte Projekt dient. Wir entschieden uns zunächst jene Stücke zu digitalisieren, die zuvor in der Dauerausstellung zur Ur- und Frühgeschichte präsentiert worden sind. Hierfür gibt es mehrere Gründe: Zum einen sind dies die einzigen Objekte in unserem Haus, die über eine Inventarnummer verfügen (hier haben wir das Knorr‘sche System beibehalten und auf andere Bestandsgruppen übertragen) und zum anderen waren die Funde bisher noch nicht entsprechend gelagert. Die ehemalige Dauerausstellung wurde erst im Mai aufgelöst. Doch bevor die Objekte ihren neuen Standort beziehen, sollten sie digitalisiert werden und falls nötig Restaurierungsmaßnahmen unterzogen werden.</p>
<p>Zur Arbeit mit museum-digital: Im Prinzip bietet museum-digital alles was wir brauchen. Die Vorgehensweise ist sicher jedem Nutzer bekannt, wobei sich unsere, bis auf die Objektbeschreibungen, nicht wesentlich unterscheidet. Diese beziehen sich lediglich auf das Objekt selbst – auf ausführliche kulturhistorische Einordung und Erläuterungen wird bisher bewusst verzichtet. Besonders die <strong>Schlagwort</strong>eingabe finden wir äußerst sinnvoll. Dient sie zum einen zur Verbesserung der Auffindbarkeit der Objekte im Netz, erleichtert sie auch nach Inventarisierung/Digitalisierung den Arbeitsprozess. Sind die <strong>Basis</strong>informationen eingegeben, nutzen wir noch die Reiter <strong>Verwaltung</strong> und <strong>Vermerk</strong>. Diese Angaben erscheinen nicht im Ausgabemodul, da es sich vorrangig um hausinterne Informationen handelt. In einem nächsten Schritt laden wir dann unsere Objektbilder hoch. Hierzu eine Anmerkung: Zwar kann man mehrere Fotographien hochladen und auswählen &#8211; diese sind auch im Ausgabemodul sichtbar &#8211; doch in den PDF-Versionen erscheint stets nur eines und zwar das zuerst hochgeladene (das Problem haben wir bereits auf der letzten Sitzung der AG Digitalisierung angesprochen).<br />
Wie bereits erwähnt, nutzen wir hier in unserem Museum das Ordnungssystem nach Knorr. Besonders praktisch ist für uns daher die Funktion <strong>Erzeuge PDF (Knorr-Format)</strong>. Die Basisinformationen werden nun auf eine klassische Knorr-Karteikarte übertragen und diese wird als PDF gespeichert. Sind diese dann ausgedruckt, so haben wir unsere Daten mehrfach gesichert (Papierform, digital auf der Festplatte und online).</p>
<p>Der aktuelle Stand:<br />
Bisher haben wir über 100 Objekte digitalisiert, während die Vorbereitungen für die zweite Bestandsgruppe im vollen Gange sind.&nbsp; Ist die Digitalisierung der ur- und frühgeschichtlichen Objekte abgeschlossen, widmen wir uns der Standgeschichte. Hier zuerst den Fachwerkteilen in und an unserem Haus.</p>
<p>Unser erstes Fazit: Gerade für kleinere Häuser, wie wir es sind, bietet sich diese Vorgehensweise wirklich an. Wir sparen Zeit und Geld.<br />
Zeit: da wir a) drei Arbeitsschritte miteinander kombinieren und b) uns nur mit museum-digital vertraut machen mussten.<br />
Geld: da wir auf eine externe Inventarisierung – und Digitalisierungssoftware verzichten, fallen dafür folglich auch keine Kosten an. Etwaigen Kompatibilitätsproblemen sind wir auf diese Weise ebenso aus dem Weg gegangen.<br />
Nachteile gibt es nicht wirklich. Funktioniert mal etwas nicht, stehen uns die Mitglieder der AG Digitalisierung mit Rat und Tat zur Seite (Hierfür vielen lieben Dank!).</p>
<p>Demnächst wieder mehr von uns. Für Tipps und Tricks, aber auch Fragen bin ich offen. Wer mich kontaktieren möchte, erreicht mich unter: alexandra@suedekum.eu.</p>
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		<title>Inventarisierung und Digitalisierung in Osterwieck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Rohde-Enslin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jul 2012 09:02:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Inventarisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Inventarisierung Osterwieck]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun ist es soweit: nun startet unser großes Projekt „Inventarisierung und Digitalisierung“ des musealen Bestandes des Heimatmuseums Osterwieck. In Osterwieck tut sich was: seit 1990 wird deutlich mehr in den Kulturerhalt und Tourismus investiert. Der historische Stadtkern ist denkmalgeschützt und zeichnet sich zum einen durch sein mittelalterliches Straßennetz und vor allem durch die, in fünf <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2012/07/13/inventarisierung-und-digitalisierung-in-osterwieck/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nun ist es soweit: nun startet unser großes Projekt „Inventarisierung und Digitalisierung“ des musealen Bestandes des Heimatmuseums Osterwieck.</p>



<p>In Osterwieck tut sich was: seit 1990 wird deutlich mehr in den Kulturerhalt und Tourismus investiert. Der historische Stadtkern ist denkmalgeschützt und zeichnet sich zum einen durch sein mittelalterliches Straßennetz und vor allem durch die, in fünf verschiedene Epochen zu datierende, Fachwerkhäuser aus. Im historischen Rathaus am Markt 1 sind wir zu finden.</p>



<p>Die Sammlung unseres Hauses geht auf das Engagement des Heimatdichters Fritz Gille und des Lehrers Paul Eisert zurück. Der Kern des musealen Bestandes bildet aber die einst private Sammlung des Kantor Johannes Mäntz aus der benachbarten Ortschaft Deersheim. 1939 konnte seine Sammlung in unseren Bestand aufgenommen werden. Das war ein besonderer Glücksfall für unser Haus. Mätz hat eine Vielzahl verschiedener Artefakte sorgfältig aufgenommen und mit Angaben zum jeweiligen Fundort versehen. Leider sind diese Angaben im Laufe der Jahrzehnte abhanden gekommen.</p>



<p>Nun ja, nun zu unserem eigentlichen Vorhaben. Da in den letzten Jahrzehnten die museale Basisarbeit zu kurz kam stehen wir nun einem Berg an Arbeit gegenüber, der schleunigst abgearbeitet werden muss. <br>Das Museumsteam bekommt hierbei nun Unterstützung. Bereits während meines Studiums der Prähistorischen Archäologie und Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg war in den letzten Jahren immer wieder ehrenamtlich hier im Haus tätig. Nun, ein Jahr nach meinem Abschluss, wurde mir für einige Monate eine geförderte Anstellung ermöglicht.</p>



<p>Am Anfang stand die Frage nach dem Inventarisierungsprogramm – eine kostenpflichtige Software kam nicht in Frage. Nehme ich die Basisversion von Adlib oder lieber PRIMUS 2.0? Die Entscheidung ist gefallen: ich wollte mit PRIMUS arbeiten. </p>



<p>Doch es kam nun alles anders: In den letzten Tagen habe ich mir erst einmal einen Überblick über den derzeitigen Stand der Dokumentation bzw. der Inventarisierung verschaffen können.</p>



<p>Letztlich habe ich keine Wahl – ich fange bei Null an. Jetzt muss ein neues Inventarisierungskonzept her. Aber damit ist es noch nicht getan. Wo lagere ich was am günstigsten? Wie kann ich meine Zeit hier am effektivsten Nutzen? Und: wo fange ich an? Das sind die Fragen die sich mir gerade stellen.</p>



<p>Nun auf die Effizienzsfrage fand ich während der letzten Sitzung der AG Digitalisierung &#8211; diesmal in der Moritzburg in Halle &#8211; schnell eine Antwort. Ich verbinde beide Schritte und inventarisiere mit museum-digital! Meine Erfahrungen damit gibt’s jetzt immer hier zu lesen. Für Tipps und Tricks, aber auch Fragen bin ich offen. Wer mich kontaktieren möchte erreicht mich unter <a href="mailto:alexandra@suedekum.eu">alexandra@suedekum.eu</a>. </p>



<p>Na dann: auf geht’s …</p>
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