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	<title>Projektteam Digitales Sammlungsmanagement SLfM | museum-digital: blog</title>
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	<description>A blog on museum-digital and the broader digitization of museum work.</description>
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	<title>Projektteam Digitales Sammlungsmanagement SLfM | museum-digital: blog</title>
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		<title>Sammlungscoaching im Heimatmuseum Radeburg</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2024/04/03/sammlungscoaching-im-heimatmuseum-radeburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Projektteam Digitales Sammlungsmanagement SLfM]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 10:44:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Regional (Deutschland)]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurzbericht zum Sammlungscoaching der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen am Heimatmuseum Radeburg Das Heimatmuseum Radeburg ist ein kulturgeschichtliches Museum, das in der Stadt Radeburg und der Region verankert ist und zudem als Gedenkort des in Radeburg geborenen Malers und Grafikers Heinrich Zille ein über die unmittelbare Region hinauswirkendes Alleinstellungsmerkmal innehat. Die kulturhistorische Sammlung des Museums umfasst <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/04/03/sammlungscoaching-im-heimatmuseum-radeburg/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2> Kurzbericht zum Sammlungscoaching der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen am Heimatmuseum Radeburg </h2>
<p>Das Heimatmuseum Radeburg ist ein kulturgeschichtliches Museum, das in der Stadt Radeburg und der Region verankert ist und zudem als Gedenkort des in Radeburg geborenen Malers und Grafikers Heinrich Zille ein über die unmittelbare Region hinauswirkendes Alleinstellungsmerkmal innehat. Die kulturhistorische Sammlung des Museums umfasst über 5500 Objekte, darunter Möbel des 19. Jahrhunderts, historische Waffen, Uniformen und Zeugnisse des Schützenwesens, Gegenstände zur Geschichte hiesiger Vereine, Objekte zum Haushalt und Handwerk der Radeburger Bürgerschaft, historische Ansichten der Stadt und eine umfangreiche Zinnsammlung. Hinzu kommen bronzezeitliche Funde zur Lausitzer Kultur sowie zahlreiche Objekte zum Maler und Grafiker Heinrich Zille. </p>
<p>Die um 1900 begonnene Sammlungsarbeit des Hauses erfolgte seit den 1950er und verstärkt ab den 1970er Jahren mit Inventarbüchern und Karteikarten. Dabei kam es teilweise zur Mehrfachvergabe von Inventarnummern oder zur Inventarisierung einzelner Objekte unter verschiedenen Inventarnummern in verschiedenen Inventarbüchern. Die Sammlungsgliederung orientierte sich dabei an der hauseigenen Sammlungsstruktur ohne gängige Gliederungssysteme, wie etwa das System nach Knorr, zu berücksichtigen. Im Jahr 2022 begann das Heimatmuseum museum-digital zu nutzen und einzelne Objekte darüber zu publizieren. </p>
<p>Im Zeitraum vom Juni bis Dezember 2023 wurden wir vom Projektteam der Landesstelle im Rahmen eines Sammlungscoachings unterstützt. Dabei besuchte das Team das Museum regelmäßig und führte mehrere Vor-Ort-Termine durch. Nach einer Analyse der vorhandenen Sammlungsdokumentation und Sichtung des Bestandes wurde eine Festlegung auf eine neue Sammlungsgliederung auf Grundlage der Hessischen Systematik getroffen. Das Projektteam arbeitete die neue Gliederung in Kooperation mit uns aus und nahm Anpassungen an den Bestand und die Sammlungsstruktur vor Ort vor. Die Gliederungsstruktur wurde von ihnen gleichzeitig auf museum-digital angelegt, so dass sie uns für die weitergehende Nutzung der Plattform direkt zur Verfügung steht. </p>
<p>Im Rahmen des Sammlungscoachings wurde auch mit der Fotografie von Objekten, zunächst in der Dauerausstellung, begonnen. Die Bilddateien wurden im Nachgang durch das Team professionell bearbeitet und uns für die weitere Nutzung zur Verfügung gestellt. Einzelne Objekte hat das Projektteam zudem auch auf museum-digital angelegt, womit die Anzahl der publizierten Objekte des Hauses substantiell gestiegen ist. Während des gesamten Zeitraums war es möglich, das Team bei seiner Arbeit zu begleiten und so zahlreiche Tipps und Hinweise zu bekommen, gerade auch im Hinblick auf die Objektfotografie oder die Nutzung geeigneter Bildbearbeitungsprogramme war das sehr wertvoll. Aber auch bei Fragen im Umgang mit museum-digital oder der Handhabung von Objektbeschriftungen wurde Unterstützung geben. </p>
<p>Zum Abschluss des Coachings erhielten wir noch umfangreiches Material, digital und analog, das die Sammlungsgliederung, eine Dokumentationsrichtlinie, ein neues Handout zum Workflow Inventarisierung und eine an das Museum angepasste Schreibanweisung für die Objekterfassung in museum-digital umfasste. Außerdem wurden uns alle bearbeiteten Objektfotos und ein Kit zur Objektbeschriftung übergeben. </p>
<p>Durch die Arbeit des Projektteams Digitales Sammlungsmanagement verfügt das Heimatmuseum Radeburg nun über eine völlig erneuerte, an modernen Anforderungen an die Museumsarbeit ausgerichtete Sammlungsgliederung. Damit wurde ein Grundstock angelegt, der uns die weitere Sammlungsarbeit deutlich erleichtert und einen stark verbesserten Workflow bietet. Außerdem ist so der Umgang mit museum-digital und die Erstellung ansprechender Objektfotografien deutlich erleichtert worden. </p>
<p>Wir können uns bei allen Mitgliedern des Teams für die professionelle und gleichzeitig angenehme und freundliche Arbeit in unserem Haus nur bedanken und empfehlen sie sehr gern weiter!</p>
<p>Radeburg, 01.03.2024<br />
Robert Rösler<br />
Projektmanager Museum Radeburg	</p>
<p> <i> Im Rahmen des Sammlungscoachings fotografierte Objekte des Heimatmuseums Radeburg sind auf Museum-Digital <a href="https://sachsen.museum-digital.de/objects?instnr=149">hier</a> einsehbar. </i> </p>
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		<item>
		<title>Hilfe zur Selbsthilfe: Sammlungscoachings in Sachsen</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2024/01/04/sammlungscoachings-hilfe-zur-selbsthilfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Projektteam Digitales Sammlungsmanagement SLfM]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jan 2024 14:15:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Regional (Deutschland)]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Sammlungscoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Sammlungsmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[Neben den Ausstellungen haben auch die Depots vieler Museen ihren ganz eigenen Charme. Hier lagern oft weitere wichtige Objekten, die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Dauerausstellung gezeigt werden. Einer der Gründe kann die fehlende Dokumentation der vorhandenen Objekte sein. Ein vollständiger Überblick über die hauseigene Sammlung wäre in Bezug auf eben jene Objekte <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/01/04/sammlungscoachings-hilfe-zur-selbsthilfe/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Neben den Ausstellungen haben auch die Depots vieler Museen ihren ganz eigenen Charme. Hier lagern oft weitere wichtige Objekten, die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Dauerausstellung gezeigt werden.  Einer der Gründe kann die fehlende Dokumentation der vorhandenen Objekte sein. Ein vollständiger Überblick über die hauseigene Sammlung wäre in Bezug auf eben jene Objekte zweifelsohne wünschenswert, jedoch ist die lückenlose Dokumentation der oftmals großen Menge an Objekten eine wahre Herkulesaufgabe. Ihre Bewältigung wird oftmals zusätzlich durch Umbrüche in der Arbeitsweise erschwert. Teilweise lösen Generationen von Museumsmitarbeitern mit unterschiedlichen Herangehensweisen und Prioritäten einander ab. Auch Arbeitsmittel wandeln sich und so ersetzt die digitale Dokumentation immer weiter die analoge. Gerade kleinen Museen mit begrenzten Ressourcen erscheint es in solchen Fällen schwierig wieder zu einem guten und einheitlichen Standard aufzuschließen.</p>



<p>Doch diese Herausforderung müssen sie nicht allein bewältigen: Um Sachsens nichtstaatliche Museen bei der Sammlungsdokumentation – insbesondere im Bereich der Digitalisierung – zu unterstützen, wurde 2019 das Projektteam Digitales Sammlungsmanagement an der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen in Leben gerufen. Ziel des Projektteams ist es, Museen bei der Erschließung, Verwaltung und Öffnung Ihrer Sammlung zu beraten und zu unterstützen. Um dies zu erreichen wurden und werden Handreichungen zu verschiedenen museumsfachlichen Themengebieten erstellt und Fortbildungen durchgeführt. Sowohl vor Ort als auch Online werden die Museen in Theorie und Praxis unterstützt.</p>



<p>Eine besondere Form dieser Unterstützung bietet dabei das Sammlungscoaching. Diese Initiative bietet den Museen seit 2022 eine umfangreiche Möglichkeit zur Evaluation und gegebenenfalls Verbesserung Ihrer Sammlungsdokumentation.  Dabei handelt es sich um ein langfristiges Beratungs- und Unterstützungsangebot, bei dem gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Museen die Grundlagen einer professionellen Sammlungsverwaltung – vom Objekteingang bis zur Onlinepublikation – geschaffen wird. Das Erstellen einer Sammlungsgliederung, einer Sammlungsbeschreibung sowie einer Schreibanweisung für die verwendete Datenbank sind ebenso Bestandteil des Coachings wie das Anfertigen von hochwertigen Objektfotografien und die Onlinepublikation ausgewählter Bestände.  Im Jahr 2023 konnte das Sammlungscoaching an sieben Museen erfolgreich umgesetzt werden.</p>



<p>Das Projektteam Digitales Sammlungsmanagement möchte diese Plattform nutzen, um über Ergebnisse der Sammlungscoachings zu informieren und in unregelmäßigen Abständen über häufige Probleme der Dokumentationsarbeit und möglichen Lösungsansätzen zu berichten, die uns in unserer täglichen Arbeit begegnen.</p>



<p>Alle weiteren Informationen und Kontaktangaben zum Projektteam Digitales Sammlungsmanagement der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen finden Sie unter: <a href="https://museumswesen.skd.museum/ueber-uns/projekte/projekt-digitales-sammlungsmanagement/">https://museumswesen.skd.museum/ueber-uns/projekte/projekt-digitales-sammlungsmanagement/</a> </p>
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		<title>Das 100. Museum in sachsen.museum-digital</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2023/01/16/das-100-museum-in-sachsen-museum-digital/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Projektteam Digitales Sammlungsmanagement SLfM]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2023 12:23:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Glas]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstil]]></category>
		<category><![CDATA[Meilenstein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Entwicklung Weißwassers ist aufs Engste mit der Glasindustrie verwoben. Als 1866/67 die Bahnstrecke Berlin-Görlitz eröffnet wurde, war der kleine Flecken in der Standesherrschaft Muskau plötzlich mit dem ganzen Land verbunden. Da zudem in der nahen Umgebung Ton, Quarzsand, Holz und Kohle &#8211; die natürlichen Ressourcen für die Glasproduktion &#8211; zur Verfügung standen, begann man <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2023/01/16/das-100-museum-in-sachsen-museum-digital/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Entwicklung Weißwassers ist aufs Engste mit der Glasindustrie verwoben. Als 1866/67 die Bahnstrecke Berlin-Görlitz eröffnet wurde, war der kleine Flecken in der Standesherrschaft Muskau plötzlich mit dem ganzen Land verbunden. Da zudem in der nahen Umgebung Ton, Quarzsand, Holz und Kohle &#8211; die natürlichen Ressourcen für die Glasproduktion &#8211; zur Verfügung standen, begann man die Herstellung in Weißwasser anzusiedeln. Binnen einer Generation entstanden elf Glashütten und fünf Glasraffinerien. Um 1900 waren etwa 75 % der Einwohner in der Glasindustrie beschäftigt. Aus dem ehemaligen Dorf wurde binnen kurzer Zeit das europäische Zentrum der Glasherstellung.</p>



<p>Heute produziert lediglich noch ein Unternehmen Glas. Der Großteil der Hütten schloss in der Nachwendezeit. So entstand der Wunsch, das Wissen über die Glasherstellung zu bewahren und die Geschichte der Weißwasseraner Glasproduktion zu dokumentieren. Durch das Engagement des 1993 gegründeten Fördervereins konnte eine umfangreiche Sammlung an Gläsern, Dokumenten und Werkzeugen zusammengestellt werden und 1996 das „Glasmuseum Weißwasser“ in der früheren Villa der Unternehmerfamilie Gelsdorf eröffnet werden.<br>Zu sehen ist hier Lausitzer Glas des 19. und 20. Jahrhunderts mit einem Sammlungsschwerpunkt zu Prof. Wilhelm Wagenfeld (1900-1990) und den Designern der „Werkstatt für Glasgestaltung“, eine Sammlung von Diartet- und Arsallgläsern, sowie Glas für Wissenschaft und Technik. Ergänzt wird die Schau durch historische Werkplätze und Werkzeuge zu Glasherstellung, Glasverarbeitung und Glasveredelung.</p>



<p>Eine Abteilung des Glasmuseums Weißwasser widmet sich den sogenannten „Arsall“-Gläsern. Diese haben in einem speziellen Verfahren ein mehrfarbiges Dekor erhalten. Solche Gläser wurden ab 1918 in den Vereinigten Lausitzer Glaswerken Weißwasser (VLG) hergestellt, die die Warenbezeichnung „Arsall“ als geschütztes Warenzeichen eintragen ließen. „Arsall“ setzt sich aus den Wörtern Ars (lat. Kunst) und allemande (franz. deutsch) zusammen.</p>



<p>Hergestellt wurden diese Gläser aus einem meist mehrfach farbig überfangenen Glas, bei dem das gewünschte Motiv durch Säure herausgeätzt wird. Der Glaskörper wurde mit zwei dünneren Schichten farbigen Glases überzogen, auf die dann mit dem Pinsel das Motiv mittels eines säurefesten Lacks manuell aufgetragen wurde. Die bemalten Gläser kamen dann für 1 bis 2 Stunden in ein Ätzbad aus einer Kombination von Fluss- und Schwefelsäure, wobei die unbemalten Flächen teilweise abgeätzt wurden. Anschließend entfernte man den Lack im heißen Wasserbad und die gewollten Motive traten hervor. Dieser Vorgang wurde je nach gewünschtem Motiv und angestrebter Farbnuance wiederholt.</p>



<p>In der Herstellungstechnik, wie auch in der Wahl der Motive, lehnten sich die Arsall-Gläser an die Arbeiten des französischen Glasdesigners Émile Gallés (1846-1904) an. Dieser entwickelte in der Hochzeit des Jugendstils die beschriebene Technik. Mit den zugewanderten Glaskünstlern Nicolas Rigot und seinen drei Schwägern hielt diese Technik 1918 auch in Weißwasser Einzug. Rigot stammte aus Elsass-Lothringen und wurde dort mit der Technik vertraut. Unter seiner Leitung entstand in der VLG eine eigene Abteilung für Arsall-Gläser. Hier produzierte man in erster Linie Vasen, aber auch Lampen und Kelchgläser. Wie bei den Gläsern Émile Gallés diente die heimische Flora als wichtigste Dekorvorlage; gelegentlich wurden auch heimische Landschaftsmotive verwendet.<br>Mit der Weltwirtschaftskrise in den 1920er Jahren und dem Geschmackswandel &#8211; der Jugendstil wurde von neuen Gestaltungsideen wie dem Deutschen Werkbund abgelöst -, ging die Nachfrage nach Arsall-Gläsern zurück. 1929 stellten die Vereinigten Lausitzer Glaswerke deren Produktion ein.</p>



<p>2018 begann die digitale Inventarisierung des Sammlungsbestands am Glasmuseum. Die Arsall-Gläser waren das erste Konvolut das, mit der Unterstützung zweier Studentinnen der HTWK Leipzig, in die Datenbank Faust eingepflegt wurde.<br>Es lag nahe die Teilnahme an museum-digital mit diesem Teil der Sammlung zu beginnen.</p>
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		<item>
		<title>Zweites Treffen der AG Digitalisierung Sachsen</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/29/zweites-treffen-der-ag-digitalisierung-sachsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Projektteam Digitales Sammlungsmanagement SLfM]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2021 15:36:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[AG Digitalisierung Sachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach erfolgreicher Termin- und Themenabfrage freuen wir uns, als Termin für das zweite Treffen der AG Digitalisierung Sachsen den 20. Januar 2022, 14.00 bis 16.00 Uhr anzukündigen. Dieses Treffen wird unter dem Thema „Planung von digitalen Erschließungsprojekten“ stehen. Wenn Sie in Ihrem Museum ein solches Projekt erfolgreich Planen und durchführen konnten und gern darüber berichten <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/29/zweites-treffen-der-ag-digitalisierung-sachsen/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach erfolgreicher Termin- und Themenabfrage freuen wir uns, als Termin für das zweite Treffen der AG Digitalisierung Sachsen den 20. Januar 2022, 14.00 bis 16.00 Uhr anzukündigen. Dieses Treffen wird unter dem Thema „Planung von digitalen Erschließungsprojekten“ stehen. Wenn Sie in Ihrem Museum ein solches Projekt erfolgreich Planen und durchführen konnten und gern darüber berichten würden, melden Sie sich gern bis 17.12.2021 bei Stefan Zunkel (Stefan.Zunkel@skd.museum). Eine kleine Übersicht der geplanten Themenblöcke sowie die Zugangsdaten werden im neuen Jahr verschickt.</p>



<p>Für alle, die sich noch in diesem Jahr zu der erneuten Schließung der Museen und den wiederbelebten oder neuen digitalen Formaten austauschen oder aber neue Anregungen finden wollen, möchten wir eine kleine Austauschrunde am 07.12.2021 ab 14.00 Uhr anbieten. Es soll ein loses ungezwungenes Zusammenkommen sein, bei dem Teilnehmende sich über Möglichkeiten und Herausforderungen während der erneuten Schließung der Museen besprechen können. Vielleicht auch nur, um zu sehen, dass Sie mit Ihren Aufgaben und neuen Herausforderungen nicht allein sind.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen,sich am 07.12.2021 dieser Runde anzuschließen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sachsen hat eine AG Digitalisierung</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/22/informationsveranstaltung-zur-objektpublikation-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek-ddb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Projektteam Digitales Sammlungsmanagement SLfM]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 12:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitization]]></category>
		<category><![CDATA[Publication]]></category>
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					<description><![CDATA[AG Digitalisierung Sachsen wurde gegründet Am 7. Oktober 2021 fand das vom Projektteam Digitales Sammlungsmanagement der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen initiierte Gründungstreffen der AG Digitalisierung Sachsen statt. Im Zentrum der neuen Arbeitsgemeinschaft sollen der gemeinsame Erfahrungsaustausch und die Vernetzung der Museen zu digitalen Themen stehen. Das Interesse an der Auftaktveranstaltung war groß – der Einladung <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2021/11/22/informationsveranstaltung-zur-objektpublikation-in-der-deutschen-digitalen-bibliothek-ddb/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>AG Digitalisierung Sachsen wurde gegründet </strong></p>



<p>Am 7. Oktober 2021 fand das vom Projektteam Digitales Sammlungsmanagement der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen initiierte Gründungstreffen der AG Digitalisierung Sachsen statt. Im Zentrum der neuen Arbeitsgemeinschaft sollen der gemeinsame Erfahrungsaustausch und die Vernetzung der Museen zu digitalen Themen stehen. </p>



<p>Das Interesse an der Auftaktveranstaltung war groß – der Einladung waren mehr als 40 Kolleg*innen aus 35 kleinen und größeren Museen gefolgt, die sich virtuell über Struktur, Erwartungen und Ziele der entstehenden Arbeitsgruppe austauschten. Im gemeinsamen Gespräch entstand eine Liste mit zahlreichen Themen zur Digitalisierung, welche in den nachfolgenden Treffen der AG gemeinsam von den Teilnehmenden diskutiert werden können. In der Gründungsphase übernimmt die Planung und Koordinierung dieser Treffen vorerst das Projektteam Digitales Sammlungsmanagement der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen</p>


<p><!-- /wp:post-content --></p>
<p>Selbstverständlich steht allen interessierten Museumskolleg*innen die Teilnahme an der AG weiterhin offen. Wenn Sie in den Mitgliedsverteiler aufgenommen werden möchten, melden Sie sich gern bei Stefan Zunkel unter: stefan.zunkel@skd.museum. </p>
<p></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AG Digitalisierung Sachsen</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2021/09/15/ag-digitalisierung-sachsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Projektteam Digitales Sammlungsmanagement SLfM]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2021 08:23:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.museum-digital.org/?p=1739</guid>

					<description><![CDATA[Gründung AG Digitalisierung Das Projektteam Digitales Sammlungsmanagement der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen (SLfM) initiiert eine „AG Digitalisierung Sachsen“. Geplant ist, dass sich die Arbeitsgruppe regelmäßig zu Themen der Digitalisierung im Museum trifft. Die AG kann ein Weg sein, den Austausch über prägnante Themen innerhalb der digitalen Sammlungsdokumentation in Sachsens Museen zu stärken und gemeinsam Fragen <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2021/09/15/ag-digitalisierung-sachsen/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Gründung AG Digitalisierung </strong></p>



<p>Das Projektteam Digitales Sammlungsmanagement der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen (SLfM) initiiert eine „AG Digitalisierung Sachsen“. Geplant ist, dass sich die Arbeitsgruppe regelmäßig zu Themen der Digitalisierung im Museum trifft. </p>



<p>Die AG kann ein Weg sein, den Austausch über prägnante Themen innerhalb der digitalen Sammlungsdokumentation in Sachsens Museen zu stärken und gemeinsam Fragen des digitalen Inventarisierens und Publizierens mit verschiedenen Datenbanken, von Online-Sammlungen und Online-Ausstellungen zu diskutieren. Zur Teilnahme eingeladen sind Kolleginnen und Kollegen in Sachsen, die sich bereits mit der Digitalisierung in der Museumsarbeit beschäftigen oder diesen Bereich angehen bzw. stärker ausbauen wollen und die sich dazu austauschen und vernetzen möchten.</p>



<p><strong>Das 1. Treffen der AG Digitalisierung Sachsen findet am 7. Oktober 2021 von 16.00 bis 18.00 Uhr statt.<br></strong>An diesem Tag wird es darum gehen, das Interesse für eine solche Arbeitsgemeinschaft auszuloten und mögliche Aufgabenfelder und Wünsche zu besprechen. Außerdem werden einige Ergebnisse von Förderprojekten aus dem Bereich Digitalisierung vorgestellt. </p>



<p>Alle Museumsmitarbeiter*innen in Sachsen sind herzlich eingeladen, sich mit uns über die Gründung einer AG Digitalisierung auszutauschen. </p>



<p>Die Online-Anmeldung zum Treffen ist bis zum <strong>4. Oktober 2021</strong> möglich unter: <a href="https://mitdenken.sachsen.de/1026296">https://mitdenken.sachsen.de/1026296</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/09/Digi-Team-scaled.jpg</url><width>600</width><height>450</height></post-thumbnail>	</item>
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