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	<title>Projekte | museum-digital: blog</title>
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	<description>A blog on museum-digital and the broader digitization of museum work.</description>
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	<title>Projekte | museum-digital: blog</title>
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		<title>Portal schafft neue Zugänge zu Objekten aus museum-digital</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Museen Brandenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2024 09:48:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 2012 arbeitet der Museumsverband Brandenburg (MVB) eng mit museum-digital als Objekteingabe- und Veröffentlichungstool für Museen zusammen. In zahlreichen Digitalisierungsprojekten haben wir auf der Grundlage von md zusammen mit den Brandenburger Museen Objekte digitalisiert und veröffentlicht. Mittlerweile sind 133 Museen und über 28.800 Objekte auf https://brandenburg.museum-digital.de/ einsehbar. Eine im Jahr 2022 vom MVB in Kooperation <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/06/06/portal-schafft-neue-zugaenge-zu-objekten-aus-museum-digital/" class="more-link">...</a>]]></description>
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<p></p>



<p>Seit 2012 arbeitet der Museumsverband Brandenburg (MVB) eng mit museum-digital als Objekteingabe- und Veröffentlichungstool für Museen zusammen. In zahlreichen Digitalisierungsprojekten haben wir auf der Grundlage von md zusammen mit den Brandenburger Museen Objekte digitalisiert und veröffentlicht. Mittlerweile sind 133 Museen und über 28.800 Objekte auf <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/">https://brandenburg.museum-digital.de/</a> einsehbar. </p>



<p>Eine im Jahr 2022 vom MVB in Kooperation mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) durchgeführte Evaluation zeigte jedoch, dass die Digitalisate auf md bisher nur begrenzt landesrelevante Themen abbilden. Im Gesamtblick scheint die digitale Präsentation des brandenburgischen Kulturerbes noch zu sehr ein Flickenteppich der relevanten Fragen und Schwerpunkte der Landesgeschichte und Gegenwart. Es bestand der Wunsch nach der Möglichkeit, anhand einzelner Objekte und Sammlungen überblickshaft Themen herauszustellen und sichtbar zu machen. Auch die Möglichkeit einer niedrigschwelligen, partizipativen Erkundung der Sammlungen wollten wir erproben.</p>



<p>So entstand die Idee eines separaten Portals, in dem diese Möglichkeiten gegeben sind, aber auf die Daten aus museum-digital zurückgegriffen wird. Hierfür bietet md eine Datenschnittstelle (API) an, damit Museen ihre Bestände auf einer eigenen Webpräsenz mit eigener Gestaltung präsentieren können. Mit Hilfe einer Förderung des MWFK und in Zusammenarbeit mit einer Webagentur konnten wir im letzten Jahr die Plattform <a href="http://www.brandenburg-sammelt.de">www.brandenburg-sammelt.de</a> aufbauen, die seit dem 15. April online ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="605" height="503" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot-1.jpg" alt="" class="wp-image-4122" style="width:863px;height:auto" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot-1.jpg 605w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot-1-300x249.jpg 300w" sizes="(max-width: 605px) 100vw, 605px" /></figure>



<p><strong>Die Umsetzung</strong></p>



<p>Die Seite bietet verschiedene Zugänge: Die „Heroes“ sind besonders interessante oder kuriose Objekte, die hervorgehoben werden. Ganz wie bei der TV-Show „Dings vom Dach“ können sie näher erkundet und ihre Funktionen erraten werden. Die „Highlight-Sammlungen“ präsentieren stetig wechselnde Beispiele besonderer Sammlungen aus den Museen. Im „Entdecker-Modul“ laden Begriffswolken und Einstiegsfragen zum Erkunden der Sammlungen ein. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass sich auch zum Lieblingsgetränk „Cola“ Objekte finden lassen? Und wer wusste, dass es so viele tolle Fotografie-Sammlungen in Brandenburg gibt? So werden assoziative Einstiege ermöglicht und die Nutzer*innen zum Erkunden der Sammlungen angeregt. Darüber hinaus kann man auf einer separaten Seite spezifische Themen erkunden, wie „Spiele und Spielzeug im Wandel der Zeit“ oder „Bräuche in Brandenburg“. Darüber hinaus gibt es auch eine allgemeine Suche, in der über Volltext- oder Schlagwortsuche Objekte aus den Sammlungen gefunden werden können.</p>



<p>Begleitend zur Umsetzung haben wir einen User-Test mit Freiwilligen durchgeführt, um Feedback zur Nutzbarkeit zu erhalten. Die Erkenntnisse fließen in den weiteren Ausbau der Plattform dieses Jahr ein.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="605" height="532" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot-2.jpg" alt="" class="wp-image-4124" style="width:808px;height:auto" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot-2.jpg 605w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2024/06/Screenshot-2-300x264.jpg 300w" sizes="(max-width: 605px) 100vw, 605px" /></figure>



<p><strong>Das Portal als Arbeitstool</strong></p>



<p>Neben der gezielten Aufbereitung der Inhalte ist es ein weiteres Ziel der Plattform, die Museen zur Verbesserung ihrer Metadaten (z.B. ansprechende Abbildungen, interessante Objektbeschreibungen und gute Verknüpfung zu Ereignissen und Schlagworten) zu motivieren. Es ist ein Schlagwort-Marathon geplant, in dem zusammen mit den Museen die Verschlagwortung zu bestimmten Themengebieten verbessert wird. Das schafft zugleich Aufmerksamkeit und Bewusstsein bei den Museen für das Thema allgemein und soll langfristig zu einer besseren Datenqualität führen.</p>



<p>Zudem sollen inhaltliche Fehlstellen aufgezeigt und gezielt angegangen, sowie Kooperationsprojekte gefördert werden. In den vergangenen Jahren wurden hier sehr gute Erfahrungen mit regionalen Verbundprojekten gemacht. Über die Plattform brandenburg-sammelt.de können solche Verbundthemen nun noch besser präsentiert werden. So wird die Seite in diesem Jahr noch um ein Regionen-Modul ergänzt, in dem die Inhalte bestimmter Themen auf einer Karte strukturiert dargestellt werden können. Hiermit soll die Vernetzung der Museen und die Möglichkeit der Präsentation regionaler Verbünde ausgebaut werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="980" height="878" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2024/06/VerwandteObjekte.png" alt="" class="wp-image-4127" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2024/06/VerwandteObjekte.png 980w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2024/06/VerwandteObjekte-300x269.png 300w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 980px" /></figure>



<p><strong>Mitmachen und Unterstützen!</strong> </p>



<p>Die Plattform versteht sich als ein gemeinschaftliches Projekt der Museen in Brandenburg, in dem die Ideen und Themenvorschläge aller Beteiligten gefragt sind. Nur wenn brandenburg-sammelt.de in der Bevölkerung bekannt ist, kann diese die Plattform auch aktiv nutzen. Auch hier sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Teilen Sie die Informationen und den Link zu brandenburg-sammelt.de daher gerne und geben Sie uns Feedback. Wir entwickeln die Seite dieses Jahr weiter und freuen uns über Ihre Rückmeldungen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="420" height="437" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2024/06/Logo-Land-Brandenburg-MWFK_farbig.jpg" alt="" class="wp-image-4139" style="width:100px;height:auto" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2024/06/Logo-Land-Brandenburg-MWFK_farbig.jpg 420w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2024/06/Logo-Land-Brandenburg-MWFK_farbig-288x300.jpg 288w" sizes="auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px" /></figure>
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		<item>
		<title>Hilfe zur Selbsthilfe: Sammlungscoachings in Sachsen</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2024/01/04/sammlungscoachings-hilfe-zur-selbsthilfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Projektteam Digitales Sammlungsmanagement SLfM]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jan 2024 14:15:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Regional (Deutschland)]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Sammlungscoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Sammlungsmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[Neben den Ausstellungen haben auch die Depots vieler Museen ihren ganz eigenen Charme. Hier lagern oft weitere wichtige Objekten, die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Dauerausstellung gezeigt werden. Einer der Gründe kann die fehlende Dokumentation der vorhandenen Objekte sein. Ein vollständiger Überblick über die hauseigene Sammlung wäre in Bezug auf eben jene Objekte <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2024/01/04/sammlungscoachings-hilfe-zur-selbsthilfe/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Neben den Ausstellungen haben auch die Depots vieler Museen ihren ganz eigenen Charme. Hier lagern oft weitere wichtige Objekten, die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Dauerausstellung gezeigt werden.  Einer der Gründe kann die fehlende Dokumentation der vorhandenen Objekte sein. Ein vollständiger Überblick über die hauseigene Sammlung wäre in Bezug auf eben jene Objekte zweifelsohne wünschenswert, jedoch ist die lückenlose Dokumentation der oftmals großen Menge an Objekten eine wahre Herkulesaufgabe. Ihre Bewältigung wird oftmals zusätzlich durch Umbrüche in der Arbeitsweise erschwert. Teilweise lösen Generationen von Museumsmitarbeitern mit unterschiedlichen Herangehensweisen und Prioritäten einander ab. Auch Arbeitsmittel wandeln sich und so ersetzt die digitale Dokumentation immer weiter die analoge. Gerade kleinen Museen mit begrenzten Ressourcen erscheint es in solchen Fällen schwierig wieder zu einem guten und einheitlichen Standard aufzuschließen.</p>



<p>Doch diese Herausforderung müssen sie nicht allein bewältigen: Um Sachsens nichtstaatliche Museen bei der Sammlungsdokumentation – insbesondere im Bereich der Digitalisierung – zu unterstützen, wurde 2019 das Projektteam Digitales Sammlungsmanagement an der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen in Leben gerufen. Ziel des Projektteams ist es, Museen bei der Erschließung, Verwaltung und Öffnung Ihrer Sammlung zu beraten und zu unterstützen. Um dies zu erreichen wurden und werden Handreichungen zu verschiedenen museumsfachlichen Themengebieten erstellt und Fortbildungen durchgeführt. Sowohl vor Ort als auch Online werden die Museen in Theorie und Praxis unterstützt.</p>



<p>Eine besondere Form dieser Unterstützung bietet dabei das Sammlungscoaching. Diese Initiative bietet den Museen seit 2022 eine umfangreiche Möglichkeit zur Evaluation und gegebenenfalls Verbesserung Ihrer Sammlungsdokumentation.  Dabei handelt es sich um ein langfristiges Beratungs- und Unterstützungsangebot, bei dem gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Museen die Grundlagen einer professionellen Sammlungsverwaltung – vom Objekteingang bis zur Onlinepublikation – geschaffen wird. Das Erstellen einer Sammlungsgliederung, einer Sammlungsbeschreibung sowie einer Schreibanweisung für die verwendete Datenbank sind ebenso Bestandteil des Coachings wie das Anfertigen von hochwertigen Objektfotografien und die Onlinepublikation ausgewählter Bestände.  Im Jahr 2023 konnte das Sammlungscoaching an sieben Museen erfolgreich umgesetzt werden.</p>



<p>Das Projektteam Digitales Sammlungsmanagement möchte diese Plattform nutzen, um über Ergebnisse der Sammlungscoachings zu informieren und in unregelmäßigen Abständen über häufige Probleme der Dokumentationsarbeit und möglichen Lösungsansätzen zu berichten, die uns in unserer täglichen Arbeit begegnen.</p>



<p>Alle weiteren Informationen und Kontaktangaben zum Projektteam Digitales Sammlungsmanagement der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen finden Sie unter: <a href="https://museumswesen.skd.museum/ueber-uns/projekte/projekt-digitales-sammlungsmanagement/">https://museumswesen.skd.museum/ueber-uns/projekte/projekt-digitales-sammlungsmanagement/</a> </p>
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		<item>
		<title>Digitalisierung im Wettermuseum Lindenberg &#8211; Bestandserhaltung und Vermittlung</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Museen Brandenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 13:47:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Themator]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Beitrag von Ralf Kraak Das Wettermuseum in Lindenberg (Mark) Im Jahr 1905 wurde in Lindenberg (Mark) das Aeronautische Observatorium eröffnet. Damit nahm die Geschichte der Erforschung der freien Atmosphäre, der Aerologie, einen bedeutenden Aufschwung. Das Observatorium erlangte schnell weltweite Bedeutung. Viele grundlegende aerologische Entdeckungen und Entwicklungen gingen von hieraus um die Welt. Das Observatorium <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2023/11/23/digitalisierung-im-wettermuseum-in-lindenberg-bestandserhaltung-und-vermittlung/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Ein Beitrag von Ralf Kraak</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Wettermuseum in Lindenberg (Mark)</strong></h2>



<p>Im Jahr 1905 wurde in Lindenberg (Mark) das Aeronautische Observatorium eröffnet. Damit nahm die Geschichte der Erforschung der freien Atmosphäre, der Aerologie, einen bedeutenden Aufschwung. Das Observatorium erlangte schnell weltweite Bedeutung. Viele grundlegende aerologische Entdeckungen und Entwicklungen gingen von hieraus um die Welt.</p>



<p>Das Observatorium besteht noch bis heute. Es ist eines von nur zwei meteorologischen Forschungs-Observatorien in Deutschland. Der Trägerverein des Wettermuseums wurde 2006 gegründet, ein Jahr nach dem initialen Aufruf auf der 100-Jahr-Feier des Observatoriums. Schwerpunkte der Sammlungen sind historische Instrumente, Dokumente von historischen meteorologischen Ereignissen und meteorologische Fachliteratur, darunter viele Werke vergangener Jahrhunderte sowie Veröffentlichungen zur Geschichte der Meteorologie.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Digitalisierung von Museumsgut</strong></h2>



<p>Um möglichst vieles von dem zu zeigen, was sonst im Depot oder Archiv verborgen bleibt, haben wir uns entschlossen, museum-digital zu nutzen. Seit 2019 nutzt das Wettermuseum museum-digital, um Teile seiner Sammlung zu erfassen und online zu veröffentlichen. Highlights der Sammlung, die auf museum-digital eingesehen werden können sind beispielsweise: </p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p><a href="https://brandenburg.museum-digital.de/objects?&amp;sv=luftfahrerdank" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Spendenmarken</a> der 1913 gegründeten Luftfahrerdank GmbH. Sie dienten dazu, Geld für die Unterstützung Hinterbliebener von verunglückten Luftfahrern zu sammeln.</p>



<p><a href="https://brandenburg.museum-digital.de/collection/208" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eine Sammlung historischer Großdrachen</a>, die in der Meteorologie von 1895 bis 1945 im Einsatz waren.</p>



<p>Originale historische <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/collection/3349" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fotos aus den Photogrammetrischen Wolkenvermessungen</a> von 1896/97.</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="777" height="1024" data-id="3934" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_ehrungsmarke-fuer-reinhard-suering-79906-922958-777x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3934" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_ehrungsmarke-fuer-reinhard-suering-79906-922958-777x1024.jpg 777w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_ehrungsmarke-fuer-reinhard-suering-79906-922958-228x300.jpg 228w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_ehrungsmarke-fuer-reinhard-suering-79906-922958-1166x1536.jpg 1166w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_ehrungsmarke-fuer-reinhard-suering-79906-922958.jpg 1208w" sizes="auto, (max-width: 777px) 100vw, 777px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ehrungsmarke für Reinhard Suering, Wettermuseum / CC BY-NC-SA</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="3936" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_26111549029-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3936" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_26111549029-683x1024.jpg 683w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_26111549029-200x300.jpg 200w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_26111549029-1024x1536.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_26111549029.jpg 1296w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lindenberger Normaldrachen, Wettermuseum/Juliane Werner CC BY-NC-SA</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="835" data-id="3939" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_cirro-stratus-cumulus-nr-972_a-46369-1024x835.jpg" alt="" class="wp-image-3939" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_cirro-stratus-cumulus-nr-972_a-46369-1024x835.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_cirro-stratus-cumulus-nr-972_a-46369-300x245.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_cirro-stratus-cumulus-nr-972_a-46369-1536x1253.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_cirro-stratus-cumulus-nr-972_a-46369.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cirro-Stratus, Cumulus, Nr. 972, Wettermuseum/FH Potsdam Digitalisierungslabor CC BY-NC-SA</figcaption></figure>
</figure>
</div></div>



<p>Neben den Online-Sammlungen nutzen wir die Möglichkeit der Themen bzw. Online-Ausstellungen, um gezielt Themen aufzuarbeiten und auch einem digitalen Publikum verfügbar zu machen. So kann man in der Online-Ausstellung <a href="https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?&amp;tid=2209" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„AEROARCTIC“</a> zum Beispiel mehr über die Geschichte der Arktisfahrt des LZ 127 „Graf Zeppelin“ im Jahr 1931 und die Vorbereitungen dazu erfahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Erforschung des Luftmeeres</strong></h2>



<p>Ganz aktuell ist das Themenportal <a href="https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?tid=2650" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Die Erforschung des Luftmeeres“</a> mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur entstanden.</p>



<p>Mit dem Themenportal stellt das Wettermuseum Telegramm- und Briefdokumente einer historischen Akte vor. Ergänzend werden historische Fotos und andere Abbildungen zur Veranschaulichung genutzt. Die Akte wurde im Meteorologisch-Magnetischen Observatorium in Potsdam angelegt und umfasst den Zeitraum von 1893 bis 1904. Sie befindet sich heute im Archiv des Wettermuseums. Die Dokumente befanden sich in einem fragilen und kritischen Zustand. So ging es im Rahmen des geförderten Projektes darum, durch Digitalisierung die Inhalte langfristig zu sichern sowie für Forschung und Vermittlung zugängig zu machen. </p>
</div></div>
</div></div>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="747" height="1024" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_registrierballonaufstieg-am-windenhaus-in-lindenberg-79908-302889-747x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3955" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_registrierballonaufstieg-am-windenhaus-in-lindenberg-79908-302889-747x1024.jpg 747w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_registrierballonaufstieg-am-windenhaus-in-lindenberg-79908-302889-219x300.jpg 219w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_registrierballonaufstieg-am-windenhaus-in-lindenberg-79908-302889-1121x1536.jpg 1121w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_registrierballonaufstieg-am-windenhaus-in-lindenberg-79908-302889.jpg 1419w" sizes="auto, (max-width: 747px) 100vw, 747px" /></figure>



<p style="font-size:14px"><strong>Registrierballonaufstieg am Windenhaus in Lindenberg</strong><br>Wettermuseum / CC BY-NC-SA</p>
</div>



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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p style="font-size:14px"><strong>Registrierballon-Meteorograph im Weidenkörbchen</strong><br>Wettermuseum / CC BY-NC-SA </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1014" height="1024" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_ballonmeteorograph-79907-443589-1014x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3957" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_ballonmeteorograph-79907-443589-1014x1024.jpg 1014w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_ballonmeteorograph-79907-443589-297x300.jpg 297w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_ballonmeteorograph-79907-443589-150x150.jpg 150w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_ballonmeteorograph-79907-443589-1520x1536.jpg 1520w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_ballonmeteorograph-79907-443589-2027x2048.jpg 2027w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_ballonmeteorograph-79907-443589-120x120.jpg 120w" sizes="auto, (max-width: 1014px) 100vw, 1014px" /></figure>
</div>
</div>



<p>Mit der Online-Ausstellung soll das öffentliche Interesse an dieser einmaligen Entwicklungsphase in der Geschichte der Luftfahrt geweckt werden. Denn Brandenburg und Berlin waren damals bedeutende Akteure sowohl in der weltweiten Entwicklung der Luftfahrt, als auch in der Etablierung der Aerologie als neuer Forschungszweig in der Meteorologie. Bei den Dokumenten handelt es sich vor allem um Abstimmungen zu international koordinierten Ballonaufstiegen. Zwischen 1900 und 1904 sind insgesamt 46 solcher Aufstiege in der Akte dokumentiert, die zum Teil monatlich stattfanden. Mit diesen koordinierten Simultan-Aufstiegen versuchten die Aerologie-Pioniere, die Zustände und Vorgänge in der freien Atmosphäre über größeren Teilen der Nordhalbkugel gleichzeitig in Erfahrung zu bringen. Es wurde versucht, nach dem Muster des Netzes von meteorologischen Boden-Beobachtungsstationen, in der Höhe ein ähnliches Netz zu erstellen. Man hoffte, ein zusammenhängendes Bild von den Prozessen in der erdweiten Atmosphäre zu erhalten, um daraus Gesetzmäßigkeiten abzuleiten, die auch Voraussagen möglich machen würden.</p>
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		<post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/11/1_aufstieg-eines-drachenballons-in-tegel-80388-204153-1-scaled.jpg</url><width>600</width><height>396</height></post-thumbnail>	</item>
		<item>
		<title>Tech-Insides: Hinter den Kulissen einer AR-Anwendung</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2023/07/31/tech-insides-hinter-den-kulissen-einer-ar-anwendung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Museen Brandenburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2023 08:08:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Regional (Deutschland)]]></category>
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					<description><![CDATA[ Für die Sonderausstellung “Bühnenwelten. Eine immersive Ausstellung zu Bühnenmodellen” des Kleist-Museums in Frankfurt (Oder) sollte ein augmentierter Katalog sowie eine Begleitanwendung zur Nutzung direkt in der Ausstellung entwickelt werden. Hier soll der Prozess der Anwendungsentwicklung geschildert werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-cover is-light"><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-background-dim"></span><img loading="lazy" decoding="async" width="431" height="304" class="wp-block-cover__image-background wp-image-3766" alt="" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/07/TechInsides_Bild1.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/07/TechInsides_Bild1.jpg 431w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/07/TechInsides_Bild1-300x212.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 431px) 100vw, 431px" /><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-right">Tech-Insides: Hinter den Kulissen</p>



<p class="has-text-align-right">einer AR-Anwendung</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-right has-large-font-size"></h2>
</div></div>



<p><em>Ein Beitrag von Catherine Heyart, Julien Letellier, Katrina Rizakova und Elisabeth Thielen</em></p>



<p>Die Forschungsgruppe INKA der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin arbeitet seit 1999 am Schnittpunkt zwischen Informatik und Kultur. INKA steht für Informations- und Kommunikationsanwendungen. Seit über 20 Jahren arbeitet die Gruppe in verschiedenen Drittmittelpro- jekten und mit unterschiedlichen Kooperationspartnern, wie Museen, Konzerthäusern und anderen Kultureinrichtungen. Der Fokus liegt auf dem Schaffen von innovativen Zugängen zu Kultur und kulturellen Inhalten unter der Verwendung moderner Technologien. </p>



<p>Beispielsweise entstand 2019 in Kooperation mit dem Museumsverband Brandenburg anlässlich der Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung eine augmentierte Broschüre sowie augmentierte Postkarten, die 3D-Scans von Objekten verschiedener Brandenburger Museen zeigen. Daran anschließend sollte für die Sonderausstellung &#8222;Bühnenwelten. Eine immersive Ausstellung zu Bühnenmodellen&#8220; des Kleist-Museums in Frankfurt (Oder) (Februar &#8211; August 2022) ein augmentierter Katalog sowie eine Begleitanwendung zur Nutzung direkt in der Ausstellung entwickelt werden. Grundlage der Anwendung waren die im Kleist-Museum vorhandenen Bühnenmodelle. Hier soll der Prozess der Anwendungsentwicklung geschildert werden.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Eingesetzte Technologien</h2>



<p></p>



<p>Zunächst musste über den Grad der Immersion entschieden werden: Sollen Nutzer:innen noch ihre direkte Umgebung sehen können (<strong>Augmented Reality &#8211; AR</strong>) oder nicht (<strong>Virtual Reality &#8211; VR</strong>)? Während man mit VR in eine andere Welt eintaucht, kann man bei AR noch zusätzlich die Realität und die analogen Bühnenmodelle erleben, während auf dem Bildschirm zusätzliche Inhalte angeboten werden. Wir entschieden uns für eine Augmented-Reality-Anwendung.</p>



<p>Bei der Verwendung von Augmented Reality auf Mobilgeräten gibt es die Unterscheidung zwischen <strong>nativer App</strong>, die aus einem entsprechenden Store heruntergeladen und installiert werden muss, und <strong>webbasiertes AR</strong>, bei dem lediglich eine Website aufgerufen und dieser Zugriff auf die Smartphonekamera gewährt werden muss. Vorteile der nativen Anwendung ist, dass diese ohne Datenverbindung genutzt werden kann. Dagegen kann eine Web-AR-Anwendung ohne Installation einer App verwendet werden, benötigt dafür aber eine Internetverbindung. Da es für die Kataloganwendung und die Museumsanwendung unterschiedliche Anforderungen gab, wurden verschiedene Technologien genutzt. </p>



<p>Für die Museumsanwendung wurde eine native Anwendung gewählt. Um Probleme mit zu alten oder unterschiedlichen Smartphone- und Betriebssystemversionen zu verhindern und auch die Nutzeroberfläche auf eine bestimmte Bildschirmgröße ausrichten zu können, wurden im Museum Geräte mit der Anwendung für die Besucher:innen zur Verfügung gestellt. Nutzer:innen können so alle dasselbe erleben, ohne vorher eine Anwendung über ihre mobilen Daten herunterladen zu müssen. Es kann zudem auf eine regelmäßige Ladung der Geräte geachtet werden und Nutzer:innen müssen nicht fürchten, durch die Kamera-intensive AR-Anwendung den Akku ihres eigenen Smartphones zu entleeren.</p>



<p></p>



<p>Für die Kataloganwendung wurde hingegen eine webbasierte Anwendung gewählt. Diese kann unabhängig von der Ausstellung verwendet werden. Im Katalog soll ein Einblick in die Bühnenmodelle nicht nur in Form von Text und Bild, sondern auch via Augmented Reality möglich sein. Beim Scannen der einzelnen Seiten sollen in AR korrespondierende Bühnenmodelle in 3D zu sehen sein. Die Anwendung soll schnell angewandt werden können, ohne einen aufwändigen Download vorab. Die Anwendung wurde so konzipiert, dass möglichst wenig mobile Daten verbraucht werden. So wurden auf den Seiten des Katalogs eher Modelle mit reduzierter Polygonanzahl verwendet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom analogen Bühnenmodell zur digitalen Erweiterung</h2>



<p>Nun wurden von einigen Bühnenmodellen 3D-Modelle erstellt. Diese dienen dazu, Aspekte darzustellen, welche die Besucher:innen sonst nicht zu sehen bekommen würden. In einigen Fällen, wie z.B. im Kata- log, entsteht aus einem 2D-Bild mittels AR ein 3D-Modell, welches von unterschiedlichen Winkeln betrachtet werden kann. In der Ausstellung gibt es wiederum animierte 3D-Modelle, welche den Besucher:innen vorführen, wie sich die Bühnenmodelle während einer Vorführung verändern würden. Zur Umsetzung wurden die Techniken<strong> Box-Modellierung </strong>und <strong>Photogrammetrie</strong> genutzt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="432" height="109" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/07/TechInsides_Bild4.jpg" alt="" class="wp-image-3804" style="width:540px;height:136px" title="1. Meshes 2. Faces 3. Edges 4. Vertices" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/07/TechInsides_Bild4.jpg 432w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/07/TechInsides_Bild4-300x76.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /><figcaption class="wp-element-caption">Box-Modellierung</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Box-Modellierung eignet sich am besten für statische Objekte, wie zum Beispiel Architektur und Möbel. Mithilfe einer Software, in der einfache geometrische Grundformen platziert werden, erstellt man ein Modell. Die Geometrie eines solchen Objekts in einer 3D-Software wird Mesh genannt und ist unterteilt in einzelne Polygone (Vielecke), die wiederum aus Kanten und schließlich Punkten bestehen.</p>



<p>Anhand eines Referenzbildes werden diese Polygone und deren Punkte mit unterschiedlichen digitalen Werkzeugen verändert – verformt, unterteilt oder verschoben –, bis schließlich die gewünschte Geometrie entsteht. Dieses Verfahren schafft viel Freiheit für Aussehen und Aufbau der Modelle. Sie können komplexe oder einfache Geometrien haben. In unserem Fall sind es bevorzugt kleine Datenmengen und unabhängige Teile, um diese später einzeln animieren zu können. </p>



<p>Der Nachteil dieses Verfahrens ist der hohe Aufwand, da jedes Detail per Hand gebaut werden und auf viele Details geachtet werden muss, um fotorealistisch zu wirken. Während der Phase der Geometrieerstellung sind die Objekte noch farblos und werden anschließend texturiert &#8211; sie bekommen Farbe und Struktur. Hierzu werden unterschiedliche Bilder gesammelt und so Texturen erstellt. Sollen die Objekte animiert werden, müssen die zu animierenden Teile Frame für Frame – einzelne Bilder aus einer Animationssequenz – manipuliert werden. Spielt man diese Manipulationen später nacheinander ab, so entsteht eine flüssige Animation.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="642" height="291" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/07/TechInsides_Bild3.jpg" alt="" class="wp-image-3801" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/07/TechInsides_Bild3.jpg 642w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2023/07/TechInsides_Bild3-300x136.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 642px) 100vw, 642px" /><figcaption class="wp-element-caption">Photogrammetrie | Berechnung anhand von 1529 Fotos</figcaption></figure>
</div>


<p>Bei der Photogrammetrie werden erst aus unterschiedlichen Winkeln ganz viele Fotos des Bühnenmodells gemacht, welche anschließend mittels einer photogrammetrischen Software zu einem 3D-Modell zusammengefasst werden. In diesem Prozess werden die Geometrie (d.h. die Form) und die Textur (d.h. die Farbe und Muster) gleichzeitig erstellt. Das Vorgehen mit Photogrammetrie hat den Vorteil, dass sehr detaillierte und realitätsgetreue Modelle entstehen. Diese Art von Modellen eignet sich deswegen gut dazu, ein Gefühl von Immersion zu vermitteln. Photogrammetrisch erstellte Modelle haben jedoch den Nachteil, dass es sich um eine einzige zusammenhängende Geometrie handelt und sie sich somit nicht gut dazu eignen, animiert zu werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick</h2>



<p>Aktuell ist für die Entwicklung der beschriebenen Anwendungen noch sehr viel technisches Know-How erforderlich. In den letzten Jahren hat es allerdings vermehrt Bestrebungen gegeben, diesen Prozess zu vereinfachen und auch Nutzer:innen ohne Programmierkenntnisse über ein Autorensystem zugänglich zu machen. Der Prozess ist vergleichbar mit der Erstellung einer einfachen persönlichen Website: Vor 20 Jahren war dies noch ein komplizierter Prozess, heutzutage kann jede:r mithilfe von Autorensystemen eigene Websites erstellen.</p>



<p>Verschiedene Prototypen solcher Autorensysteme wurden im Rahmen zahlreicher Forschungsprojekte der HTW Berlin bereits entwickelt und kontinuierlich erweitert. Die Augmentierungen im Katalog des Kleist-Museums können bereits durch Anwender:innen ohne Programmierkenntnisse zusammengestellt und getestet werden.</p>



<p>Anders sieht es jedoch bei der hier beschriebenen Ausstellungsanwendung aus. Diese bietet viele Interaktionen und Animationen, die sich bisher nur schwer ohne Programmierkenntnisse verwirklichen lassen. Eine wichtige Forschungsaufgabe besteht daher weiterhin in der Konzipierung von modernen Benutzungsschnittstellen und Werkzeugen für unterschiedliche Anwender:innen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsam auf dem Weg in die digitale Welt &#8211; Ein Verbundprojekt der Museen im Landkreis Potsdam-Mittelmark</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AG Brandenburgische Museen digital]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 12:41:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.museum-digital.org/?p=1315</guid>

					<description><![CDATA[Ein Beitrag von Doris Patzer (Lkr. Potsdam-Mittelmark) und Arne Lindemann (Museumsverband Brandenburg) Die Museumslandschaft des Landkreises Potsdam-Mittelmark ist im brandenburgischen Vergleich eine besondere. Mit 43 Museen hat sie zum einen die höchste Dichte an Museen. Dabei handelt es sich zu knapp zwei Dritteln um vereinsgetragene Einrichtungen. Zum anderen sind die Museen sehr jung, meist aus <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/07/05/gemeinsam-auf-dem-weg-in-die-digitale-welt-ein-verbundprojekt-der-museen-im-landkreis-potsdam-mittelmark/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Ein Beitrag von Doris Patzer (Lkr. Potsdam-Mittelmark) und Arne Lindemann (Museumsverband Brandenburg)</em></p>



<p>Die Museumslandschaft des <a href="https://web.archive.org/web/20201202072310/https://www.potsdam-mittelmark.de/nc/de/freizeit-tourismus/reisefuehrer/museen/" type="URL" id="https://www.potsdam-mittelmark.de/nc/de/freizeit-tourismus/reisefuehrer/museen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Landkreises Potsdam-Mittelmark</a> ist im brandenburgischen Vergleich eine besondere. Mit 43 Museen hat sie zum einen die höchste Dichte an Museen. Dabei handelt es sich zu knapp zwei Dritteln um vereinsgetragene Einrichtungen. Zum anderen sind die Museen sehr jung, meist aus ehrenamtlichem Engagement in den 1990er Jahren gegründet, und sie widmen sich weniger der breiten Lokalgeschichte, sondern sammeln oft zu Spezialthemen.</p>



<p><strong>Profilschärfung auf Landkreisebene</strong></p>



<p>Im Jahr 2020 haben sich 23 dieser Museen für ein Digitalisierungsprojekt zusammengetan. Initiator war der Landkreis, der schon seit vielen Jahren die Vernetzung der Museen in Potsdam-Mittelmark fördert und konzeptionelle Impulse setzt. Grundlage dafür ist die im Jahr 2011 entwickelte Museumskonzeption, die der Landkreis in Kooperation mit dem Museumsverband Brandenburg verfasste. Die Konzeption zielt darauf, auf Basis der Sammlungsbestände der Museen, übergreifende Schwerpunktthemen herauszuarbeiten, um das museale Profil der Museumslandschaft zu schärfen und Potenziale für eine abgestimmte Weiterentwicklung der Sammlungen zu schaffen. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" data-id="3309" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Jerusalemraum_blau-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-3309" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Jerusalemraum_blau-1024x681.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Jerusalemraum_blau-300x200.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Jerusalemraum_blau-1536x1022.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Jerusalemraum_blau-2048x1362.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="3306" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/3-Reckahn_-_Herrenhaus_08.jpg" alt="" class="wp-image-3306" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/3-Reckahn_-_Herrenhaus_08.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/3-Reckahn_-_Herrenhaus_08-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="3308" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Spargelmuseum2_2018-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-3308" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Spargelmuseum2_2018-1024x576.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Spargelmuseum2_2018-300x169.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Spargelmuseum2_2018-1536x864.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Spargelmuseum2_2018-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="968" height="648" data-id="3307" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Loewig-Haus-3_1.jpg" alt="" class="wp-image-3307" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Loewig-Haus-3_1.jpg 968w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Loewig-Haus-3_1-300x201.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 968px) 100vw, 968px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption">1) Bischofresidenz Burg Ziesar; 2) Rochow-Museum Reckahn; 3) Spargelmuseum Beelitz; 4) Roger-Loewig-Haus Bad Belzig (© Alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt)</figcaption></figure>



<p>Dafür wurden die vielfältigen Spezialthemen der Museen zu den Schwerpunkten: „Kreativität in der Region“, „Zuhause und unterwegs“, „Grenzüberschreitungen und Mobilität“, „Obst- und Gemüsegarten vor den Toren der Großstadt“ und „Landmarken“ gebündelt. Mit der Digitalisierung von Teilbeständen aus den Museen sollte nun diese Museumskonzeption fortgeschrieben werden. Finanziert wurde das Projekt über die Digitalisierungsförderung des <a rel="noreferrer noopener" href="https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/" data-type="URL" data-id="https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/" target="_blank">Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur</a>. Antragsteller und Koordinator des Projekts war der Landkreis, der bei der Durchführung vom Museumsverband Unterstützung erhielt.</p>



<p><strong>Vom Auftaktworkshop in die Praxis</strong></p>



<p>Das Projekt startete mit einem ganztägigen Workshop, auf dem diskutiert wurde, ob die 2011 benannten Schwerpunktthemen weiterhin Gültigkeit besitzen bzw. welche Themen hinzugekommen sind oder an Relevanz verloren haben. Dann ging es darum, dazu aussagekräftige Objekte aus der eigenen Sammlung zu identifizieren. Dies war ein nicht immer leichtes Unterfangen, galt es doch, Allgemeines auf Konkretes herunterzubrechen. Letztendlich benannte jedes Museum fünf bis zehn Objekte, die es zu digitalisieren und für die Veröffentlichung vorzubereiten galt. Ein Kurzseminar führte im Rahmen des Auftaktworkshops in die Grundlagen der Objektfotografie ein. Ein kleiner Schreibworkshop beschäftigte sich mit der Frage, wie ein griffiger Objekttext für das Internet aussieht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/1656059291728-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-3305" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/1656059291728-1024x768.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/1656059291728-300x225.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/1656059291728-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/1656059291728-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Auftaktworkschop zum Projekt im Februar 2020 in Werder (Havel), CC0</figcaption></figure>



<p>Darüber hinaus erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in das <a href="https://nat.museum-digital.de/" data-type="URL" data-id="https://nat.museum-digital.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Museumsportal museum-digital.de</a>, in das die Objektbilder- und Daten eingepflegt werden sollten. Hier ging es darum, welche Metadaten und Bildformate für die Objektpräsentation erforderlich sind. Bei der praktischen Umsetzung, die ungefähr ein halbes Jahr in Anspruch nahm, unterstützten Expertinnen und Experten die Museen: bei der Objektfotografie die Fotografin Kerstin Weßlau (Langerwisch) und der Fotograf Wolfgang Lorenz (Lehnin) sowie bei der Erstellung der Objektdaten und -texte die Digitalisierungsfachfrau Anja Schnapka (Potsdam). Letztendlich wurden knapp 200 Objekte digitalisiert und in <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/" data-type="URL" data-id="https://brandenburg.museum-digital.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">museum-digital</a> erfasst.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="842" data-id="3321" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Oelgemaelde-blick-auf-baumgartenbruecke-von-hannah-schreiber-de-grahl-45741-1024x842.jpg" alt="" class="wp-image-3321" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Oelgemaelde-blick-auf-baumgartenbruecke-von-hannah-schreiber-de-grahl-45741-1024x842.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Oelgemaelde-blick-auf-baumgartenbruecke-von-hannah-schreiber-de-grahl-45741-300x247.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Oelgemaelde-blick-auf-baumgartenbruecke-von-hannah-schreiber-de-grahl-45741-1536x1263.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Oelgemaelde-blick-auf-baumgartenbruecke-von-hannah-schreiber-de-grahl-45741.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ölgemälde &#8222;Blick auf Baumgartenbrücke&#8220; von Hannah Schreiber-de Grahl, <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62571"><br>Herkunft/Rechte: Museum der Havelländischen Malerkolonie / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)</a></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="950" data-id="3318" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/anker-fuer-vakuum-strangpresse-44783-1024x950.jpg" alt="" class="wp-image-3318" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/anker-fuer-vakuum-strangpresse-44783-1024x950.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/anker-fuer-vakuum-strangpresse-44783-300x278.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/anker-fuer-vakuum-strangpresse-44783-1536x1424.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/anker-fuer-vakuum-strangpresse-44783.jpg 1900w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Anker für Vakuum-Strangpresse, <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=60914"><br>Herkunft/Rechte: Ziegeleimuseum Glindow / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)</a></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="653" data-id="3314" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/tafelgemaelde-zur-gruendung-des-klosters-lehnin-44875-1024x653.jpg" alt="" class="wp-image-3314" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/tafelgemaelde-zur-gruendung-des-klosters-lehnin-44875-1024x653.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/tafelgemaelde-zur-gruendung-des-klosters-lehnin-44875-300x191.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/tafelgemaelde-zur-gruendung-des-klosters-lehnin-44875.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Tafelgemälde zur Gründung des Klosters Lehnin (Siboldlegende), <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=61194"><br>Herkunft/Rechte: Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin Museum im Zisterzienserkloster Lehnin / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)</a></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="3312" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/pferdemoorschuh-44023-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3312" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/pferdemoorschuh-44023-1024x683.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/pferdemoorschuh-44023-300x200.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/pferdemoorschuh-44023.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Pferdemoorschuh, <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=59145"><br>Herkunft/Rechte: Heimatstube und Kulturscheune Kähnsdorf / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)</a></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="3311" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/ruebenpresse-44026-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3311" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/ruebenpresse-44026-1024x683.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/ruebenpresse-44026-300x200.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/ruebenpresse-44026.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Zuckerrübenpresse, <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=59148"><br>Herkunft/Rechte: Heimatstube und Kulturscheune Kähnsdorf / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)</a></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" data-id="3316" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/berlinfahrkoffer-von-emilie-schultze-44801-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-3316" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/berlinfahrkoffer-von-emilie-schultze-44801-1024x682.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/berlinfahrkoffer-von-emilie-schultze-44801-300x200.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/berlinfahrkoffer-von-emilie-schultze-44801-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/berlinfahrkoffer-von-emilie-schultze-44801.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Berlinfahrkoffer von &#8222;Emilie Schultze&#8220;, <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=60954"><br>Herkunft/Rechte: Stadtmuseum Werder (Havel) +++IN PLANUNG+++ / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)</a></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="819" data-id="3317" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/stacheldraht-vom-grenzgebiet-mit-papierblume-45854-1024x819.jpg" alt="" class="wp-image-3317" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/stacheldraht-vom-grenzgebiet-mit-papierblume-45854-1024x819.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/stacheldraht-vom-grenzgebiet-mit-papierblume-45854-300x240.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/stacheldraht-vom-grenzgebiet-mit-papierblume-45854-1536x1229.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/stacheldraht-vom-grenzgebiet-mit-papierblume-45854.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Stacheldraht vom Grenzgebiet mit Papierblume, <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62756"><br>Herkunft/Rechte: Museumsprojekt Kleinmachnow / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)</a></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="758" data-id="3320" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/schmetterlingskasten-eines-potsdamer-lehrers-45226-1024x758.jpg" alt="" class="wp-image-3320" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/schmetterlingskasten-eines-potsdamer-lehrers-45226-1024x758.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/schmetterlingskasten-eines-potsdamer-lehrers-45226-300x222.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/schmetterlingskasten-eines-potsdamer-lehrers-45226.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Schmetterlingskasten, <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=61780"><br>Herkunft/Rechte: Schulmuseum Reckahn / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)</a></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1024" data-id="3322" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/schuhmacherwerkzeug-im-regal-44236-800x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3322" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/schuhmacherwerkzeug-im-regal-44236-800x1024.jpg 800w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/schuhmacherwerkzeug-im-regal-44236-234x300.jpg 234w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/schuhmacherwerkzeug-im-regal-44236-1199x1536.jpg 1199w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/schuhmacherwerkzeug-im-regal-44236.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Schumacherwerkzeug, <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=59668"><br>Herkunft/Rechte: Heimatmuseum der Stadt Ziesar / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)</a></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="898" height="1024" data-id="3310" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/flach-halbwebstuhl-19-jahrhundert-45749-898x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3310" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/flach-halbwebstuhl-19-jahrhundert-45749-898x1024.jpg 898w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/flach-halbwebstuhl-19-jahrhundert-45749-263x300.jpg 263w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/flach-halbwebstuhl-19-jahrhundert-45749.jpg 1052w" sizes="auto, (max-width: 898px) 100vw, 898px" /><figcaption>Flach-Halbwebstuhl, <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62584"><br>Herkunft/Rechte: Handweberei „Henni Jaensch-Zeymer“ / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)</a></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="668" data-id="3319" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/einsteins-sommerhaus-45452-1024x668.jpg" alt="" class="wp-image-3319" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/einsteins-sommerhaus-45452-1024x668.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/einsteins-sommerhaus-45452-300x196.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/einsteins-sommerhaus-45452-1536x1002.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/einsteins-sommerhaus-45452.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Zeichnung Einsteins Sommerhaus, <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62064"><br>Herkunft/Rechte: Initiativkreis Albert-Einstein-Haus Caputh e.V. im Bürgerhaus Caputh / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)</a></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="767" height="1024" data-id="3323" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/portraetbild-christian-morgenstern-44905-767x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3323" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/portraetbild-christian-morgenstern-44905-767x1024.jpg 767w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/portraetbild-christian-morgenstern-44905-225x300.jpg 225w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/portraetbild-christian-morgenstern-44905-1150x1536.jpg 1150w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/portraetbild-christian-morgenstern-44905.jpg 1498w" sizes="auto, (max-width: 767px) 100vw, 767px" /><figcaption>Portraitbild Christian Morgensternvon Anna Gestrich, <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=61258"><br>Herkunft/Rechte: Christian Morgenstern Literaturmuseum / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)</a></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="1024" data-id="3313" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/kugelwaschmaschine-45665-682x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3313" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/kugelwaschmaschine-45665-682x1024.jpg 682w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/kugelwaschmaschine-45665-200x300.jpg 200w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/kugelwaschmaschine-45665-1024x1536.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/kugelwaschmaschine-45665.jpg 1333w" sizes="auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px" /><figcaption>Kugelwaschmaschine Scando, <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=62502"><br>Herkunft/Rechte: Heimatmuseum Stadt Teltow / Kerstin Weßlau (CC BY-NC-SA)</a></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="816" data-id="3315" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/gemaelde-maerkische-landschaft-44864-1024x816.jpg" alt="" class="wp-image-3315" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/gemaelde-maerkische-landschaft-44864-1024x816.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/gemaelde-maerkische-landschaft-44864-300x239.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/gemaelde-maerkische-landschaft-44864.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Gemälde Märkische Landschaften von Roger Loewig, <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=61149"><br>Herkunft/Rechte: Wolfgang Woizick / Wolfgang Lorenz (CC BY-NC-SA)</a></figcaption></figure>
</figure>



<p><strong>Gemeinsame</strong> <strong>Online-Ausstellung</strong></p>



<p>Den Abschluss des Projekts bildete die digitale Ausstellung „<a href="https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?&amp;tid=1024" data-type="URL" data-id="https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?&amp;tid=1024" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Posthorn, Pinsel, Prinzenapfel – Museen im Landkreis Potsdam-Mittelmark</a>“. Die mit dem Ausstellungsmodul von museum-digital erstellte Schau führt die digitalisierten Objekte unter den vorher miteinander diskutierten Schwerpunktthemen zusammen. Auf diese Weise ist eine pointierte Gesamtschau zur Geschichte des Landkreises entstanden, die die Vielfalt der Museen abbildet aber auch gleichzeitig den einzelnen Museen Raum gibt, sich selbst zu präsentieren. Positiver und gewollter Nebeneffekt ist, dass durch die gemeinsame Präsentation die Sichtbarkeit der Museen im Internet gefördert wird. Die Ausstellung kann zukünftig mit neuen Themen und Objekten erweitert werden. Sie ist damit ein stets aktuelles Abbild der lebendigen Museumslandschaft Potsdam-Mittelmark.</p>



<p><em>Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe <a rel="noreferrer noopener" href="https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/" target="_blank">„Brandenburgische Museen digital“</a> und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. <a rel="noreferrer noopener" href="https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/" target="_blank">www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/</a></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/schmetterlingskasten-eines-potsdamer-lehrers-45226.jpg</url><width>600</width><height>444</height></post-thumbnail>	</item>
		<item>
		<title>Archivalien zur Industriegeschichte digitalisieren und sichtbar machen</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AG Brandenburgische Museen digital]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2022 13:35:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Regional (Deutschland)]]></category>
		<category><![CDATA[Technik/Design]]></category>
		<category><![CDATA[Industriegeschichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.museum-digital.org/?p=3090</guid>

					<description><![CDATA[Ein Beitrag des Museumsverbands des Landes Brandenburg e. V. Das Land Brandenburg ist ein Land der Industriekultur. Zahlreiche Technik- und Industriemuseen, aber auch Stadt- und Regionalmuseen, erzählen in ihren Ausstellungen und museumspädagogischen Angeboten über die industrielle Entwicklung des Landes seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Neben eindrucksvollen Denkmälern und Objekten, bewahren die Museen oft <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/23/archivalien-zur-industriegeschichte-digitalisieren-und-sichtbar-machen/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Ein Beitrag des Museumsverbands des Landes Brandenburg e. V.</em></p>



<p>Das Land Brandenburg ist ein Land der Industriekultur. Zahlreiche Technik- und Industriemuseen, aber auch Stadt- und Regionalmuseen, erzählen in ihren Ausstellungen und museumspädagogischen Angeboten über die industrielle Entwicklung des Landes seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Neben eindrucksvollen Denkmälern und Objekten, bewahren die Museen oft umfangreiche archivalische Bestände der brandenburgischen Industriegeschichte. Hierzu gehören Dokumente, Briefwechsel, Fotos, Konstruktionspläne, Brigadetagebücher, Filme, Töne usw..</p>



<p><strong>Mehr als 6500 digitalisierte Archivalien</strong></p>



<p>Eine erste zusammenfassende <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.museen-brandenburg.de/fileadmin/Publikationen/Schriftgut_Technik_2012_End.pdf" target="_blank"><strong>Übersicht zu den Beständen von 20 Museen</strong></a> gab der Museumsverband im Jahr 2012 heraus. Diese Übersicht bot einen ersten Einblick in die Vielfalt und den Umfang der Überlieferung, zeigte aber auch, dass die archivgerechte Ordnung und Strukturierung der Bestände, ihre sachgerechte Lagerung sowie ihre Erfassung noch in den Anfängen steckte. In den folgenden Jahren bemühten sich die Museen punktuell um eine Verbesserung der Lage. Damit die Archivalien aber langfristig erhalten, sichtbar und nutzbar sind, fehlt nach wie vor in vielen Museen die archivgerechte Ordnung, Strukturierung und digitale Erfassung der Bestände sowie eine flächendeckende Übersicht darüber, zu welchen Industriezweigen und Betrieben eine Überlieferung in den Museen vorhanden ist.</p>



<p>Das im Jahr 2021 vom Museumsverband Brandenburg durchgeführte Verbund-Digitalisierungs-Projekt „Industriearchive digitalisieren und sichtbar machen“ hat hierfür nun eine nachhaltige Basis geschaffen. An dem Projekt beteiligten sich 21 Museen. Es wurden über 6500 Archivalien digitalisiert sowie neue Features für die Erfassung, Präsentation und Datenweitergabe von Archivalien in <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.museum-digital.de" data-type="URL" data-id="https://www.museum-digital.de" target="_blank">museum-digital.de</a> entwickelt und implementiert sowie eine Visualisierung der Archivalien mit dem <a rel="noreferrer noopener" href="https://vikusviewer.fh-potsdam.de/" data-type="URL" data-id="https://vikusviewer.fh-potsdam.de/" target="_blank">Vikus-Viewer der FH-Potsdam</a> veröffentlicht. Darüber hinaus fand für die Projektteilnehmer*innen &nbsp;ein Workshop zum Umgang mit Archivalien statt. Das Projekt wurde in enger Kooperation mit dem <a rel="noreferrer noopener" href="https://bb-wa.de/" data-type="URL" data-id="https://bb-wa.de/" target="_blank">Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv</a> und der Landesfachstelle für <a href="https://www.fh-potsdam.de/hochschule-karriere/organisation/assoziierte-einrichtungen/landesfachstelle-archive-und-oeffentliche-bibliotheken-brandenburg" data-type="URL" data-id="https://www.fh-potsdam.de/hochschule-karriere/organisation/assoziierte-einrichtungen/landesfachstelle-archive-und-oeffentliche-bibliotheken-brandenburg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archive und Öffentliche Bibliotheken Brandenburg</a> durchgeführt.</p>



<p><strong>Digitalisierung</strong></p>



<p>Die archivalische Überlieferung zur brandenburgischen Industriegeschichte in den Museen ist sehr heterogen. Dies bezieht sich sowohl auf den Umfang als auch auf die Bestandsart, die von großformatige Plänen und Karten über Flyer und Kataloge, gebundenes Schriftgut wie Musterbücher, Betriebschroniken oder Brigadetagebücher, Fotografien, Betriebszeitschriften bis hin zu Videos und Tönen reicht. Ziel des Projekts war es, möglichst jede Bestandsart exemplarisch zu digitalisieren, was auch gelungen ist. Ein Schwerpunkt stellten dabei Karten und Pläne dar, die wegen ihrer meist großen Formate Museen bei der Digitalisierung vor Probleme stellen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="741" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/0029-1024x741.jpg" alt="" class="wp-image-3095" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/0029-1024x741.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/0029-300x217.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/0029-1536x1112.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/0029-2048x1483.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Technische Zeichnung, Stahlgittermast (Mast 17) auf dem Funkerberg Königs Wusterhausen, Sende und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen, CC BY-NC</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="737" data-id="3094" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/lfc0007-1024x737.jpg" alt="" class="wp-image-3094" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/lfc0007-1024x737.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/lfc0007-300x216.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/lfc0007-1536x1105.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="649" data-id="3093" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/pwb0003-1024x649.jpg" alt="" class="wp-image-3093" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/pwb0003-1024x649.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/pwb0003-300x190.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/pwb0003-1536x974.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/pwb0003-2048x1298.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption">1) Technische Zeichnung, Rückspiegel eines Motorollers, VEB Industriewerke Ludwigsfelde, Museum für Stadt und Techik Ludwigsfelde, CC BY-NC-SA; 2) Bauplan, Zweiflammrohrkessel,  VEB Brauerei und Hefefabrik Pritzwalk, Museumsfabrik Pritzwalk, CC BY-NC</figcaption></figure>



<p>Die Digitalisierung wurde in der Regel über externe Fachfirmen organisiert. Zwei Museen realisierten die Digitalisierung hausintern. Bei der Patentpapierfabrik Hohenofen lagen bereits Digitalisate von teilweise stark beschädigten Plänen vor, deren Lesbarkeit durch die Schäden (dunkle Auflagerungen, Falzmarken, Deformationen und Verfärbungen) stark beeinträchtigt war. Exemplarisch wurde hier erprobt, wie solche Pläne digital wieder aufbereitet werden können.</p>



<p><strong>Neue Funktionen in museum-digital</strong></p>



<p>Die Plattform <a rel="noreferrer noopener" href="https://nat.museum-digital.de/" data-type="URL" data-id="https://nat.museum-digital.de/" target="_blank">museum-digital.de</a> hat sich inzwischen als der zentrale Präsentationsort von Kulturgut brandenburgischer Museen entwickelt. Immer mehr Museen entschließen sich außerdem dazu, museum-digital auch als Inventarisierungssoftware zu nutzen. Der Fokus der Plattform auf museale Objektbestände machte bisher die Erfassung und Präsentation archivalischer Bestände schwierig, vor allem wenn es um die Gliederung von Beständen (Tektonik), das Erfassen zusammenhängender Konvolute oder die Präsentation mehrseitigen Schriftguts ging. Im Zuge des Projekts konnte museum-digital in diese Richtung weiter ertüchtigt werden. Zum einen ist es nun mit der Hierarchisierung von Sammlungen möglich Tektoniken abzubilden. Eine neue Funktion ermöglicht das Verschlagworten von Sammlungen, womit eine <a href="https://ex.musdig.org/industriearchive-brandenburg" data-type="URL" data-id="https://ex.musdig.org/industriearchive-brandenburg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">museumsübergreifende&nbsp; Auflistung von Archivbeständen in einer Art Findbuch</a> möglich ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="461" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-14-42-29-Objekte-Raster-Seite-1-museum-digital-brandenburg-1024x461.png" alt="" class="wp-image-3288" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-14-42-29-Objekte-Raster-Seite-1-museum-digital-brandenburg-1024x461.png 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-14-42-29-Objekte-Raster-Seite-1-museum-digital-brandenburg-300x135.png 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-14-42-29-Objekte-Raster-Seite-1-museum-digital-brandenburg-1536x692.png 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-14-42-29-Objekte-Raster-Seite-1-museum-digital-brandenburg.png 1605w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>&#8222;Findbuch&#8220; zur Industriegeschichte Brandenburgs auf museum-digital</figcaption></figure>



<p>Zum anderen wurde mit <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/16/iiif-und-museum-digital/" data-type="URL" data-id="https://blog.museum-digital.org/de/2022/03/16/iiif-und-museum-digital/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mirador ein IIIF-Viewer implementiert</a>, der das „Durchblättern“ <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=92951" data-type="URL" data-id="https://brandenburg.museum-digital.de/singleimage?imagenr=92951" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehrseitiger Dokumente</a> wie z. B. Betriebszeitungen, Musterbücher, gebundene Betriebschroniken oder anderes mehrseitiges Schriftgut&nbsp; am Bildschirm wesentlich komfortabler macht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="473" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-21-38-Betriebschronik-des-VEB-Plastverarbeitungswerk-Staaken-1962-1987-Museum-und-Galerie-Falkensee-Ressource-museum-digital-brandenburg-1024x473.png" alt="" class="wp-image-3290" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-21-38-Betriebschronik-des-VEB-Plastverarbeitungswerk-Staaken-1962-1987-Museum-und-Galerie-Falkensee-Ressource-museum-digital-brandenburg-1024x473.png 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-21-38-Betriebschronik-des-VEB-Plastverarbeitungswerk-Staaken-1962-1987-Museum-und-Galerie-Falkensee-Ressource-museum-digital-brandenburg-300x139.png 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-21-38-Betriebschronik-des-VEB-Plastverarbeitungswerk-Staaken-1962-1987-Museum-und-Galerie-Falkensee-Ressource-museum-digital-brandenburg-1536x710.png 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-21-38-Betriebschronik-des-VEB-Plastverarbeitungswerk-Staaken-1962-1987-Museum-und-Galerie-Falkensee-Ressource-museum-digital-brandenburg.png 1798w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Mirador-Viewer</figcaption></figure>



<p>Damit zukünftig Daten an das <a href="https://www.archivportal-d.de/" data-type="URL" data-id="https://www.archivportal-d.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Archivportal-D</a>&nbsp; weitergegeben werden können, können Daten aus museum-digital nun im passenden Format ausgegeben werde. Eine EAD-Schnittstelle folgt.</p>



<p><strong>Visualisierung mit dem Vikus Viewer</strong></p>



<p>Die Präsentation archivalischer Bestände erscheint auf Grund des meist unspektakulären Erscheinungsbilds der Archivalien wenig attraktiv. Mit dem vom UCLAB der FH-Potsdam entwickelten <a href="https://vikusviewer.fh-potsdam.de/" data-type="URL" data-id="https://vikusviewer.fh-potsdam.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vikus Viewer</a> existiert seit 2018 eine <a href="https://github.com/cpietsch/vikus-viewer" data-type="URL" data-id="https://github.com/cpietsch/vikus-viewer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Open Source-Lösung</a>, die hier Abhilfe schafft. Ein Teil der im Projekt digitalisierten Bestände (550 Digitalisate) wurde mit dem <a href="http://industriearchive.museen-brandenburg.de" data-type="URL" data-id="http://industriearchive.museen-brandenburg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vikus Viewer visualisiert</a>. Die chronologisch geordneten Archivalien lassen sich hier intuitiv nach Schlagworten (Orten, Industriezweigen, Bestandsart) filtern und das alles in sehr ansprechender Art und Weise.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="3293" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-25-33-museumsverband-1024x576.png" alt="" class="wp-image-3293" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-25-33-museumsverband-1024x576.png 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-25-33-museumsverband-300x169.png 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-25-33-museumsverband-1536x864.png 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-25-33-museumsverband.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="3294" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-26-05-museumsverband-1-1024x576.png" alt="" class="wp-image-3294" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-26-05-museumsverband-1-1024x576.png 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-26-05-museumsverband-1-300x169.png 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-26-05-museumsverband-1-1536x864.png 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-26-05-museumsverband-1.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="3295" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-26-22-museumsverband-1-1024x576.png" alt="" class="wp-image-3295" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-26-22-museumsverband-1-1024x576.png 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-26-22-museumsverband-1-300x169.png 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-26-22-museumsverband-1-1536x864.png 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-23-at-15-26-22-museumsverband-1.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<p><strong>Ausblick</strong></p>



<p>Die Verbund-Digitalisierungsprojekte des Museumsverbands sollen Grundlagen für eine eigenständige Bestandsdigitalisierung in den Museen schaffen. Ein wesentliches Element des Industriearchive-Projekts war neben der exemplarischen Digitalisierung der Teilbestände die Erstellung der Gutachten zur Bestandsentwicklung, aus denen bereits erste neue Förderprojekte hervorgegangen sind. Die digitalisierten Bestände sind bei museum-digital erfasst und speisen bereits das digitale „Findbuch“ zur Industriegeschichte Brandenburgs auf museum-digital. Die Museen sind eingeladen, weitere zu diesem Thema gehörende Bestände zu digitalisieren und das Findbuch sukzessive zu erweitern. Auch der Vikus Viewer ist nicht als abgeschlossenes Projekt gedacht. Weitere Bestände können hier mit Unterstützung des Museumsverbands hochgeladen werden mit dem Ziel, einen repräsentativen Querschnitt über die Archivbestände zur Industriegeschichte in brandenburgischen Museen zu zeigen.</p>



<p><em>Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe <a rel="noreferrer noopener" href="https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/" target="_blank">„Brandenburgische Museen digital“</a> und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. <a rel="noreferrer noopener" href="https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/" target="_blank">www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/</a></em></p>
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		<post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/pwb0003-1024x649-1.jpg</url><width>600</width><height>380</height></post-thumbnail>	</item>
		<item>
		<title>Objektfotografie (Folge 4) &#8211; Reproduktion von Gemälden, Zeichnungen, Fotografien usw.</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[AG Brandenburgische Museen digital]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2022 07:46:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Objektfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Reproduktion]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara. In unserem vierten Filmmodul erklären wir, wie Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Drucke und Fotografien reproduziert werden können. Das Aufnahmewerkzeug ist eine digitale Kamera mit Standard- oder moderaten Teleobjektiv, das möglichst auch eine Makrofunktion hat. Eine Festbrennweite ist dabei immer einem Zoom vorzuziehen. Wichtig ist, <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/07/objektfotografie-folge-4-reproduktion-von-gemaelden-zeichnungen-fotografien-usw/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara.</em></p>



<p>In unserem vierten Filmmodul erklären wir, wie Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Drucke und Fotografien reproduziert werden können. Das Aufnahmewerkzeug ist eine digitale Kamera mit Standard- oder moderaten Teleobjektiv, das möglichst auch eine Makrofunktion hat. Eine Festbrennweite ist dabei immer einem Zoom vorzuziehen. Wichtig ist, dass das Objektiv wenig bis gar nicht verzeichnet, also gerade Linien auch am Rand der Aufnahme gerade und nicht kissen- oder tonnenförmig wiedergegeben werden. Fotografiert wird mit Blende 8 bis 11, damit alles bis in die Ecken scharf gezeichnet wird. Weiteres Zubehör: Staffelei, Reprosäule oder Aufhängung an einer Wand, Wasserwaage, Drahtauslöser,<br>Papierunterlage, 2 Stative, 2 Blitz- oder Dauerlichtlampen, Belichtungsmesser, Farbkarte.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Objektfotografie #4 - Reproduktion von Gemälden, Zeichnungen, Fotografien usw." width="1778" height="1000" src="https://www.youtube.com/embed/qA0354jtvdo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p><strong>1. Positionierung des Bildes:</strong><br>Das Gemälde muss parallel zur Kamera an die Wand gehängt oder auf eine Staffelei gestellt werden, deren Stehwinkel auf 90° gestellt werden kann. (Alternativ kann ein kleines Gemälde auch auf den Fuß einer Reprosäule gelegt werden. Dazu später mehr.) Dabei muss darauf geachtet werden, dass links und rechts ausreichend Platz für die Beleuchtung vorhanden ist.</p>



<p><strong>2.  Die Beleuchtung:</strong><br>Es können Blitz- oder Fotolampen verwendet werden. Vor- und Nachteile: Blitzlicht ist in der Regel ein »sauberes« Licht, genauso Halogenlicht, das korrekte Farben erzeugt. Billige LED Lampen sind nicht zu empfehlen, da sie Farben falsch wiedergeben könnten. Bei der Verwendung von Fotolampen ist ein stabiles Stativ wichtig, damit die Reproduktionen bei längeren Belichtungen scharf werden.</p>



<p>Lichtwinkel 45°: Wir bauen zunächst zwei Blitzköpfe mit Reflektoren (oder Fotolampen) auf, die genau im 45° Winkel zu dem Gemälde stehen müssen. Wichtig ist dabei, dass sie genügend Abstand vom Bild haben, damit das Bild gleichmäßig beleuchtet wird. Es sollten mindestens 150 &#8211; 200 cm Abstand sein. Der 45° Winkel entsteht, wenn von der Bildmitte z.B. 200 cm je nach rechts und nach links gemessen wird und dann im 90° Winkel der gleiche Abstand nach vorne. Dort werden die Lampen dann idealerweise aufgestellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="834" height="467" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-02-at-15-48-36-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png" alt="" class="wp-image-3102" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-02-at-15-48-36-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png 834w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-02-at-15-48-36-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf-300x168.png 300w" sizes="auto, (max-width: 834px) 100vw, 834px" /></figure>



<p><br>Lampenhöhe auf Bildmitte: Dann messen wir die (vertikale) Höhe der Bildmitte vom Boden aus, bringen unsere Lampen auf die gleiche Höhe und stellen sie horizontal ins Wasser (mit Hilfe einer Wasserwaage oder nach Augenmaß). Idealerweise ist die Mitte des Leuchtmittels oder der Blitzröhre dann genau auf Höhe der Bildmitte.<br><br>Kontrolle: Die richtige Postion der Beleuchtung kann von der Mitte des zu reproduzierenden Bildes aus<br>kontrolliert werden, indem wir von dort aus je zu einer Lampe schauen. Das Leuchmittel/die Blitzröhre sollte sich idealerweise in der Mitte des Reflektors befinden. Minimale Abweichungen sind nicht schlimm, aber je genauer alles eingestellt ist, desto gleichmäßiger ist die Beleuchtung des Gemäldes.</p>



<p><strong>3. Belichtungsmessung:</strong><br>Steht das Licht in der korrekten Höhe mit dem richtigen Abstand und Winkel, messen wir an allen vier<br>Ecken des Bildes mit einem Blitzbelichtungsmesser, ob das Bild tatsächlich gleichmäßig beleuchtet wird.<br>Das Licht sollte überall gleich stark sein (Abweichungen von einer 1/10 Blende sind ok). Der Blitz wird dabei so eingestellt, dass wir in der Basis ISO (in der Regel 100 ISO) mit Blende 8 &#8211; 11 fotografieren können. Bei Dauerlicht (Fotolampen) wird die Belichtungszeit so gewählt, dass wir in der Basis ISO auf einen Blendenwert zwischen Blende 8 und 11 kommen. Sind die Fotolampen identisch (gleiche Wattzahl) oder die beiden identischen Blitzlampen ggf. auf die gleiche Lichtstärke eingestellt, kann auf eine Belichtungsmessung verzichtet werden. Die ideale Belichtung können wir dann dem Histogramm entnehmen. (Filmtutorial #2)</p>



<p><strong>4. Kamera aufbauen:</strong><br>Die Kamera wird auf einem Stativ befestigt und parallel und zentral zum Bild gestellt. Dabei hilft meist ein Zollstock oder eine Linie im Bodenbelag sowie die eingebaute Wasserwaage in der Kamera. Wir bringen die Kamera also parallel (zum Gemälde), mittig und möglichst formatfüllend in Position. Die vorher gemessene Mitte des Gemäldes befindet sich auf gleicher Höhe wie das Objektiv der Kamera. Alle Linien vom Rand des Gemäldes verlaufen parallel zum Sucherbild der Kamera. Manchmal befinden sich Gemälde auch in verzogenen Rahmen, dann muss dies vermittelt werden.</p>



<p><strong>5. Fotografieren:</strong><br>(a) Neben das Bild legen wir eine Farbkarte oder/und Graukarte. Noch besser ist es, diese ganz mittig auf<br>dem Bild zu positionieren, um den Weißableich zu ermitteln. (Dazu später mehr.) Nachdem alles eingestellt ist, lösen wir die Kamera auf den gemessenen Einstellungen aus und fotografieren dabei möglichst im RAW Modus, da nur hier der Weißabgleich am Computer eingestellt werden kann. Bei Kunstlicht ist es unbedingt nötig den Selbstauslöser oder einen Fernauslöser zu verwenden, da das Bild nicht verwackeln darf.<br>(b) Wir belichten zur Sicherheit auch eine halbe oder drittel Blende über und unter dem gemessenen Wert.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="748" height="213" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-02-at-15-54-35-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png" alt="" class="wp-image-3104" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-02-at-15-54-35-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png 748w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-02-at-15-54-35-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf-300x85.png 300w" sizes="auto, (max-width: 748px) 100vw, 748px" /></figure>



<p></p>



<p><strong>6. Die Farbkarte</strong><br>Hier abgebildet ist eine standardisierte Farbkarte, die wir bei der Reproduktion mitfotografiert haben, um<br>eine Referenz für die richtigen Farben und die richtige Helligkeit zu bekommen.</p>



<p>Helligkeit: Wir können anhand der Karte feststellen, ob unsere Reproduktion richtig belichtet wurde.<br>Dazu wählen wir von unseren drei Belichtungen die aus, die der Helligkeit der Karte am ehesten entspricht. Am besten ist dies auf der Farbkarte am rechten unteren Schwarzton und dem dunklen Braunton daneben zu erkennen.<br><br>Weißabgleich: Wir sehen unten links unsere Reproduktion mit dem automatischen Weißabgleich der Kamera. Das Bild hat einen Cyan Stich. Wenn wir nun wie empfohlen im RAW Modus fotografiert haben, können wir im RAW Entwickler (Photoshop, Lightroom etc.) mit der Pipette im Entwicklungs- oder Grundeinstellungsmodul einen benutzerdefinierten Weißabgleich durchführen. Dafür gehen wir mit der Pipette auf das weisse Feld der Farbkarte und erhalten so einen neutralen Weißabgleich. Das rechte Bild ist jetzt farbneutraler, der Cyanstich ist verschwunden. Es gibt auch spezielle Graukarten, die nur für den Weißabgleich verwendet werden können und noch genauer sind.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="813" height="808" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Lenin.jpg" alt="" class="wp-image-3107" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Lenin.jpg 813w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Lenin-300x298.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Lenin-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 813px) 100vw, 813px" /><figcaption>Abbildung: Günther Brendel, Lenin, 1968/70 (Öl auf Hartfaser) Maße: 84.0 x 59.0 cm</figcaption></figure>



<p>Wir sehen hier, wie sich die Werte von Temperatur und Tonung des RAW Bildes zwischen dem automatischen und dem manuellen Weißabgleich verändert haben. Für einen noch präziseren Weißabgleich sollte die Farbkarte mittig über das Gemälde gehalten werden. Der dort ermittelte Weißabgleich wird dann auf die nachfolgenden Aufnahme übertragen. Er besteht aus den oben angezeigten Werten aus Temperatur und Tonung, kann kopiert oder auch manuell übertragen werden.</p>



<p><strong>7. Das Kameraprofil</strong><br>Jede Kamera hat hinterlegte Farbprofile, die u.a. die Sättigung und den Kontrast des Bildes beeinflussen.<br>Wir empfehlen, möglichst immer das herstellereigene Standard Profil auszuwählen. In der Regel kann das auch noch nach der Aufnahme im Entwicklungsmodul eingestellt werden. Die Profile von Adobe sind bezüglich der Farbtreue den Profilen von Nikon, Fuji und Canon unterlegen. Empfehlenswert sind folgende herstellerabhängige Einstellungen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Nikon Kamera Standard</li><li>Fuji PROVIA/Standard</li><li>Canon Camera Standard</li></ul>



<p><strong>Reproduktion von Aquarellen/ Zeichnungen und Drucken/Fotografien mit einer Reprosäule</strong></p>



<p>1. Positionierung des Bildes:<br>Alles was sich auf losen Blättern befindet muss zum Reproduzieren liegen. Um diese »Flachware« zu reproduzieren, eignet sich eine Reprosäule. Die Reprosäule sollte zu beiden Seiten genug Platz für die Beleuchtung haben. Wir legen das Bild auf das Grundbrett der Reprosäule, das wir zuvor mit einem neutralen Karton abdecken können.</p>



<p>2. Die Beleuchtung:<br>Auch hier sollte das Bild mit Licht aus einem Winkel von 45° beleuchtet werden. Die Lampen werden in einem Abstand von z.B. je 150cm von der Bildmitte gemessen links und rechts der Reprosäule aufgestellt. Dann bringen wir die Lampen auf eine Höhe von 150 cm und schwenken sie im 45° Winkel Richtung Bild. Dazu kann eine Wasserwaage mit 45° Anzeige verwendet werden oder alles auf Sicht eingestellt werden. Siehe auch Kontrolle auf Seite 2.</p>



<p>3. Belichtungsmessung: (siehe Seite 2)</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="748" height="524" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-03-at-12-31-30-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png" alt="" class="wp-image-3108" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-03-at-12-31-30-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png 748w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-03-at-12-31-30-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf-300x210.png 300w" sizes="auto, (max-width: 748px) 100vw, 748px" /></figure>



<p></p>



<p>4. Kamera aufbauen:<br>Die Kamera wird an der Reprosäule so angebracht, dass sie genau im Wasser steht. Dafür halten wir eine<br>Wasserwaage über den gesamten Filterring des Objektivs und messen einmal von links nach rechts in der<br>Achse des Lichts und dann von vorne nach hinten. Zur Kontrolle sollte auch das Grundbrett der Reprosäule mitgemessen werden. Steht die Reprosäule auf einer schiefen Fläche und die Wasserblase der Waage ist nicht ganz mittig in der Libelle, muss die Kamera daran angepasst werden. Dabei helfen meist die Markierungen der Libelle. Die Kamera wird außerdem so eingestellt, dass die Reproduktion wieder möglichst formatfüllend aufgenommen werden kann.<br><br>5. Fotografieren: (siehe Seite 2)<br><br>6. Die Farbkarte (siehe Seite 2-3 und unten)</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="787" height="844" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-03-at-12-33-12-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png" alt="" class="wp-image-3109" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-03-at-12-33-12-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf.png 787w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/Screenshot-2022-06-03-at-12-33-12-Script_Tutorial_Folge4_Reproduktionen.pdf-280x300.png 280w" sizes="auto, (max-width: 787px) 100vw, 787px" /></figure>



<p><em>Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe <a rel="noreferrer noopener" href="https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/" target="_blank">„Brandenburgische Museen digital“</a> und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. <a rel="noreferrer noopener" href="https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/" target="_blank">www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/</a></em></p>
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		<title>Der romantische Blick auf die Mühle. Digitalsierung eines Objektkonvoluts einer mühlenbegeisterten Sammlerin.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[AG Brandenburgische Museen digital]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 13:12:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Mühlen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Beitrag von Alexandra Majorov für die Historische Mühle von Sanssouci, Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. Die zum UNESCO-Weltkulturerbe der Parks und Schlösser gehörende Historische Mühle von Sanssouci betreibt die Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. im Auftrag der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). Aufgabe des Vereins ist es, historische Mühlen als technisches Kulturgut zu erhalten sowie Mühleneigentümer <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/06/02/der-romantische-blick-auf-die-muehle-digitalsierung-eines-objektkonvoluts-einer-muehlenbegeisterten-sammlerin/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Ein Beitrag von Alexandra Majorov für die Historische Mühle von Sanssouci, Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V.</em></p>



<p>Die zum UNESCO-Weltkulturerbe der Parks und Schlösser gehörende <a href="https://www.historische-muehle-potsdam.de/" data-type="URL" data-id="https://www.historische-muehle-potsdam.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Historische Mühle von Sanssouci</a> betreibt die <a href="https://www.historische-muehle-potsdam.de/" data-type="URL" data-id="https://www.historische-muehle-potsdam.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V.</a> im Auftrag der <a href="https://www.spsg.de/startseite/" data-type="URL" data-id="https://www.spsg.de/startseite/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG)</a>. Aufgabe des Vereins ist es, historische Mühlen als technisches Kulturgut zu erhalten sowie Mühleneigentümer fachlich zu vertreten und zu beraten. Hierzu gehört die Weitergabe von handwerklichem Wissen und Fertigkeiten im Umgang mit historischen Mühlen unterschiedlicher Nutzungsarten.</p>



<p>Neben den technischen Gegenständen besitzt die Mühlenvereinigung seit Sommer 2020 ein Konvolut an kulturhistorischen Gegenständen, die zum größten Teil aus dem Besitz einer mühlenbegeisterten Berlinerin stammen. Die verschiedenen Objekte bilden die Mühle jenseits ihrer Funktion als Maschine und der damit verbundenen harten Arbeit ab. Die Mühle wird als Landschaftselement mit einem verklärten Blick gesehen. Das idyllische Bild eines ländlichen Lebens entsteht und spiegelt die Faszination von Mühlen wider.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="660" data-id="3066" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/a_Fotos-1_Durchbruchschale-mit-Historischer-Muehle-1024x660.jpg" alt="" class="wp-image-3066" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/a_Fotos-1_Durchbruchschale-mit-Historischer-Muehle-1024x660.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/a_Fotos-1_Durchbruchschale-mit-Historischer-Muehle-300x193.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/a_Fotos-1_Durchbruchschale-mit-Historischer-Muehle-1536x990.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/a_Fotos-1_Durchbruchschale-mit-Historischer-Muehle-2048x1319.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="964" height="1024" data-id="3064" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/a_Fotos-2_Becher-mit-Fotografie-der-Historischen-Muehle-von-Max-Baur-964x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3064" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/a_Fotos-2_Becher-mit-Fotografie-der-Historischen-Muehle-von-Max-Baur-964x1024.jpg 964w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/a_Fotos-2_Becher-mit-Fotografie-der-Historischen-Muehle-von-Max-Baur-283x300.jpg 283w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/a_Fotos-2_Becher-mit-Fotografie-der-Historischen-Muehle-von-Max-Baur-1447x1536.jpg 1447w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/a_Fotos-2_Becher-mit-Fotografie-der-Historischen-Muehle-von-Max-Baur.jpg 1909w" sizes="auto, (max-width: 964px) 100vw, 964px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="743" data-id="3065" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/a_Fotos-3_Eckige-Sammeltasse-mit-Historischer-Muehle-1024x743.jpg" alt="" class="wp-image-3065" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/a_Fotos-3_Eckige-Sammeltasse-mit-Historischer-Muehle-1024x743.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/a_Fotos-3_Eckige-Sammeltasse-mit-Historischer-Muehle-300x218.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/a_Fotos-3_Eckige-Sammeltasse-mit-Historischer-Muehle-1536x1115.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/a_Fotos-3_Eckige-Sammeltasse-mit-Historischer-Muehle.jpg 1828w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption">1) Durchbruchschale mit Historischer Mühle, 2) Becher mit Fotografie der Historischen Mühle von Max Baur, 3) Eckige Sammeltasse mit Historischer Mühle</figcaption></figure>



<p>Als die Historische Mühle im Herbst 2020 coronabedingt geschlossen werden musste, startete das Digitalisierungsprojekt zu den romantischen Mühlenobjekten. Die neuen Gegenstände wurden fotografiert und in <a rel="noreferrer noopener" href="https://brandenburg.museum-digital.de/collection/3386" data-type="URL" data-id="https://brandenburg.museum-digital.de/collection/3386" target="_blank">museum-digital.de</a> eingepflegt, um auch bei geschlossenem Museum einen Einblick in die komplette „Romantik-Sammlung“ zu geben. Eine Auswahl des Konvoluts wird seit der Wiedereröffnung im Frühjahr 2021 in der kulturgeschichtlichen Abteilung des Mühlenmuseums ausgestellt. Zusätzlich können Besucher:innen die <a href="https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?tid=1847" data-type="URL" data-id="https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?tid=1847" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Online-Ausstellung „Romantischer Blick auf die Mühlen“</a> und die Sammlung über einen QR-Code bei museum-digital einsehen.</p>



<p>Die meisten der Objekte entstammen einer touristischen Massenproduktion, die an die Vorstellung aus der Zeit der Romantik anknüpft. Die handwerkliche Mühle in ländlicher Idylle ist das Thema, das Klischees bedient und sowohl in der bildenden Kunst als auch in der Musik und der Literatur seit dem 19. Jahrhundert mit der Mühle in Verbindung gebracht wird. Die Mühle wird nicht als Maschine gezeigt und ist ohne einen Ortsbezug.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="3069" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/b_Fotos-1_Galeriewindmuehle-in-sommerlicher-Landschaft-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3069" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/b_Fotos-1_Galeriewindmuehle-in-sommerlicher-Landschaft-1024x1024.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/b_Fotos-1_Galeriewindmuehle-in-sommerlicher-Landschaft-300x300.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/b_Fotos-1_Galeriewindmuehle-in-sommerlicher-Landschaft-150x150.jpg 150w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/b_Fotos-1_Galeriewindmuehle-in-sommerlicher-Landschaft-1536x1536.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/b_Fotos-1_Galeriewindmuehle-in-sommerlicher-Landschaft-2048x2048.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="818" data-id="3068" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/b_Fotos-2_Magnet-mit-Segelwindmuehle-Menorca-1024x818.jpg" alt="" class="wp-image-3068" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/b_Fotos-2_Magnet-mit-Segelwindmuehle-Menorca-1024x818.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/b_Fotos-2_Magnet-mit-Segelwindmuehle-Menorca-300x240.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/b_Fotos-2_Magnet-mit-Segelwindmuehle-Menorca.jpg 1459w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="732" height="1024" data-id="3067" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/b_Fotos-3_Kokerwindmuehle-mit-gelben-Fluegeln-732x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3067" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/b_Fotos-3_Kokerwindmuehle-mit-gelben-Fluegeln-732x1024.jpg 732w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/b_Fotos-3_Kokerwindmuehle-mit-gelben-Fluegeln-215x300.jpg 215w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/b_Fotos-3_Kokerwindmuehle-mit-gelben-Fluegeln.jpg 906w" sizes="auto, (max-width: 732px) 100vw, 732px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption">1) Galeriewindmühle in sommerlicher Landschaft, 2) Magnet mit Segelwindmühle Menorca, 3) Kokerwindmühle mit gelben Flügeln</figcaption></figure>



<p>Als Archetypus erscheinen Holländer- und Bockwindmühlen. Gelegentlich sind es Galerieholländermühlen, bei denen für die Bedienung des Sterzes bzw. zum Erreichen der Mühlenflügel eine Galerie dient. </p>



<p>Die Bockwindmühle ist entwicklungsgeschichtlich der älteste Mühlentyp im europäischen Raum. Hier sitzt der gesamte Mühlenkörper auf dem Bock und wird mit Hilfe des Sterzes komplett um die eigene Achse in den Wind gedreht.</p>



<p>Die abgebildete Segelwindmühlen aus dem Mittelmeerraum bilden eine eigene Kategorie der Souvenirs, die die Sehnsucht nach der Ferne und dem Süden darstellte. Sie sind in Griechenland, Spanien, Portugal und Nordafrika verbreitet, wo der konstanten Küstenwinde kein Drehen der Flügel nötig ist.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="3070" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-1_Bockwindmuehle-Viktoria-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3070" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-1_Bockwindmuehle-Viktoria-1024x1024.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-1_Bockwindmuehle-Viktoria-300x300.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-1_Bockwindmuehle-Viktoria-150x150.jpg 150w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-1_Bockwindmuehle-Viktoria-1536x1536.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-1_Bockwindmuehle-Viktoria.jpg 1678w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1018" height="1024" data-id="3072" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-2_Segelwindmuehle-mit-Mann-und-Esel-1018x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3072" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-2_Segelwindmuehle-mit-Mann-und-Esel-1018x1024.jpg 1018w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-2_Segelwindmuehle-mit-Mann-und-Esel-298x300.jpg 298w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-2_Segelwindmuehle-mit-Mann-und-Esel-150x150.jpg 150w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-2_Segelwindmuehle-mit-Mann-und-Esel-1528x1536.jpg 1528w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-2_Segelwindmuehle-mit-Mann-und-Esel.jpg 1625w" sizes="auto, (max-width: 1018px) 100vw, 1018px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1007" data-id="3071" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-3_Eckiger-Aschenbecher-mit-Galeriehollaendermuehle-in-Aurich-1024x1007.jpg" alt="" class="wp-image-3071" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-3_Eckiger-Aschenbecher-mit-Galeriehollaendermuehle-in-Aurich-1024x1007.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-3_Eckiger-Aschenbecher-mit-Galeriehollaendermuehle-in-Aurich-300x295.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-3_Eckiger-Aschenbecher-mit-Galeriehollaendermuehle-in-Aurich-1536x1510.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/c_Fotos-3_Eckiger-Aschenbecher-mit-Galeriehollaendermuehle-in-Aurich.jpg 1908w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption">1) <em>Bockwindmühle „Viktoria“, 2) Segelwindmühle mit Mann und Esel. 3) Eckiger Aschenbecher mit Galerieholländermühle in Aurich</em></figcaption></figure>



<p>Auffällig sind die Farben des Mühlensouvenirs, die häufig in blau und weiß gehalten sind. Das sogenannte „Delfter Blau“ wird seit dem 17. Jahrhundert in der Stadt Delft (Provinz Südholland zwischen Den Haag und Rotterdam) hergestellt. Es handelt sich um Töpferware, die eine günstigere Version des echten chinesischen Porzellans darstellen sollte. Delfter Ware wird aus Ton gefertigt, der nach dem Brennen mit einer Zinnglasur überzogen wird. Obwohl es kein echtes Porzellan ist, erlangte Delfter Ware unnachahmliche Beliebtheit. Zwischen 1600 und 1800 war Delft einer der wichtigsten Steingut-Produzenten in Europa – die Delfter Ware war beliebt und wurde von reichen Familien auf der ganzen Welt gesammelt.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="3074" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/d_Fotos-1_Hollaendermuehle-mit-drehbaren-Fluegeln-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3074" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/d_Fotos-1_Hollaendermuehle-mit-drehbaren-Fluegeln-768x1024.jpg 768w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/d_Fotos-1_Hollaendermuehle-mit-drehbaren-Fluegeln-225x300.jpg 225w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/d_Fotos-1_Hollaendermuehle-mit-drehbaren-Fluegeln-1152x1536.jpg 1152w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/d_Fotos-1_Hollaendermuehle-mit-drehbaren-Fluegeln.jpg 1411w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="3073" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/d_Fotos-2_Kerzenstaender-mit-Hollaendermuehle-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3073" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/d_Fotos-2_Kerzenstaender-mit-Hollaendermuehle-768x1024.jpg 768w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/d_Fotos-2_Kerzenstaender-mit-Hollaendermuehle-225x300.jpg 225w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/d_Fotos-2_Kerzenstaender-mit-Hollaendermuehle-1152x1536.jpg 1152w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/d_Fotos-2_Kerzenstaender-mit-Hollaendermuehle.jpg 1507w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="3075" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/d_Fotos-3_Vase-mit-drei-Paar-Darstellungen-von-Muehlen-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3075" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/d_Fotos-3_Vase-mit-drei-Paar-Darstellungen-von-Muehlen-768x1024.jpg 768w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/d_Fotos-3_Vase-mit-drei-Paar-Darstellungen-von-Muehlen-225x300.jpg 225w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/d_Fotos-3_Vase-mit-drei-Paar-Darstellungen-von-Muehlen-1152x1536.jpg 1152w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/d_Fotos-3_Vase-mit-drei-Paar-Darstellungen-von-Muehlen-1536x2048.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/d_Fotos-3_Vase-mit-drei-Paar-Darstellungen-von-Muehlen-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption"><em>1) Holländermühle mit drehbaren Flügeln, 2) Kerzenständer mit Holländermühle, 3) Vase mit drei Paar-Darstellungen von Mühlen</em></figcaption></figure>



<p>Es ist davon auszugehen, dass die Bedeutung der Flügelstellung im Mühlensouvenir wohl hinter das ästhetische Erscheinungsbild tritt. Nach alter Tradition der Mühlensprache kann der Müller durch Stellung der Flügel im ruhenden Zustand verschiedene Aussagen treffen, auch wenn die einzelnen Signalvereinbarungen je nach Ort stark voneinander abweichen.</p>



<p>Die in den Objekten überwiegende Schere im Andreaskreuz entspricht der Aussage: „Die Mühle ist nicht betriebsbereit.“ Diese Flügelstellung ohne Segel hatte bei einem heraufziehenden Gewitter den praktischen Zweck, die Gefahr von Blitzeinschlägen zu minimieren. Die senkrechte Stellung bedeutet bei Flügeln ohne Segeln eine lange Arbeitspause oder das Ende der Tagesarbeit. Waren die Segel in der senkrechten Stellung mit Tuch bespannt, signalisierte der Müller fehlendes Mahlgut; ein möglicher Kunde konnte sofort bedient werden.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-11 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="3076" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-1_Muehle-mit-Kirche-und-Segelschiffen-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3076" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-1_Muehle-mit-Kirche-und-Segelschiffen-1024x1024.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-1_Muehle-mit-Kirche-und-Segelschiffen-300x300.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-1_Muehle-mit-Kirche-und-Segelschiffen-150x150.jpg 150w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-1_Muehle-mit-Kirche-und-Segelschiffen-1536x1536.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-1_Muehle-mit-Kirche-und-Segelschiffen.jpg 1973w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="3078" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-2_Galeriewindmuehle-in-idyllischer-Bauernszene-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3078" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-2_Galeriewindmuehle-in-idyllischer-Bauernszene-1024x1024.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-2_Galeriewindmuehle-in-idyllischer-Bauernszene-300x300.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-2_Galeriewindmuehle-in-idyllischer-Bauernszene-150x150.jpg 150w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-2_Galeriewindmuehle-in-idyllischer-Bauernszene-1536x1536.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-2_Galeriewindmuehle-in-idyllischer-Bauernszene-2048x2048.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="3077" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-3_Dueppeler-Galeriemuehle-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3077" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-3_Dueppeler-Galeriemuehle-1024x1024.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-3_Dueppeler-Galeriemuehle-300x300.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-3_Dueppeler-Galeriemuehle-150x150.jpg 150w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-3_Dueppeler-Galeriemuehle-1536x1536.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/e_Fotos-3_Dueppeler-Galeriemuehle.jpg 1979w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption"><em>1) Mühle mit Kirche und Segelschiffen, 2) Galeriewindmühle in idyllischer Bauernszene, 3) Düppeler Galeriemühle</em></figcaption></figure>



<p>Mit dieser Trivialisierung und Reduzierung des Mühlenhandwerks reihen sich die Sammlungsobjekte in die Kategorie des Souvenirs ein. Der Begriff – aus dem Französischen ‚se souvenir‘: „sich erinnern“ – bürgerte sich erst im 19. Jahrhundert als Synonym für Reiseandenken ein. Ihren Ursprung haben die Reisemitbringsel bei den Pilgern und Kaufleuten im Mittelalter, als Reisen viele Gefahren in sich barg. Sie brachten Steine, Wässerchen oder Öle von heiligen Orten mit sich. Wer es sich leisten konnte, kaufte kostbare Reliquien.</p>



<p>Kunstgegenstände und Bücher brachten die europäischen Adligen von ihren Bildungsreisen seit dem 16. Jahrhundert für ihre Sammlungen mit. Erst der technische Fortschritt ermöglichte die Entwicklung des internationalen Tourismus: Der Grundstein für die Reiseleidenschaft der Gesellschaft wurde mit der Eisenbahn, später dann mit dem Auto und dem Flugzeug gelegt.</p>



<p>Das hatte Auswirkung auf die Reiseandenken. &nbsp;Sie wurden zur Massenware, bei der die Preise und somit der Materialwert der Erinnerungsstücke sanken. Die stilisierten Andenken reduzieren den Ort auf das vermeintlich Charakteristische. Die Auswahl an Souvenirobjekten erweiterte sich hingegen: Dosen, Becher, Schlüsselanhänger, Wandteller, Bekleidung, Regenschirme, Figuren und vieles mehr können Reisende heutzutage als Erinnerungsstück erwerben.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-12 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="3079" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-2_Porzellan-Klompen-mit-Historischer-Muehle-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3079" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-2_Porzellan-Klompen-mit-Historischer-Muehle-1024x1024.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-2_Porzellan-Klompen-mit-Historischer-Muehle-300x300.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-2_Porzellan-Klompen-mit-Historischer-Muehle-150x150.jpg 150w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-2_Porzellan-Klompen-mit-Historischer-Muehle-1536x1536.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-2_Porzellan-Klompen-mit-Historischer-Muehle-2048x2048.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="3081" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-3_Flaschenoeffner-Dueppeler-Galeriewindmuehle-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3081" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-3_Flaschenoeffner-Dueppeler-Galeriewindmuehle-683x1024.jpg 683w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-3_Flaschenoeffner-Dueppeler-Galeriewindmuehle-200x300.jpg 200w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-3_Flaschenoeffner-Dueppeler-Galeriewindmuehle-1024x1536.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-3_Flaschenoeffner-Dueppeler-Galeriewindmuehle-1365x2048.jpg 1365w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-3_Flaschenoeffner-Dueppeler-Galeriewindmuehle.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="544" height="1024" data-id="3080" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-4_Anhaenger-der-Windmuehle-Solvang-544x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3080" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-4_Anhaenger-der-Windmuehle-Solvang-544x1024.jpg 544w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-4_Anhaenger-der-Windmuehle-Solvang-160x300.jpg 160w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-4_Anhaenger-der-Windmuehle-Solvang-817x1536.jpg 817w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/f_Fotos-4_Anhaenger-der-Windmuehle-Solvang.jpg 839w" sizes="auto, (max-width: 544px) 100vw, 544px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption"><em>1) Porzellan-Klompen mit Historischer Mühle, 2) Flaschenöffner Düppeler Galeriewindmühle, 3) Anhänger der Windmühle Solvang</em></figcaption></figure>



<p>Und obwohl die meisten Objekte wie Gebrauchsgegenstände daherkommen, werden die wenigsten von ihnen wirklich genutzt. So findet sich die Mühle als romantisiertes Objekt auf Tellern, Tassen oder gar Topflappen wieder. Die Mühlensouvenirs stellen sich im kulturhistorischen Kontext auf besondere Weise in die Reihe der Reiseandenken: Sie verkörpern zum einen das Vergessen der eigentlichen Aufgabe einer Mühle als Produktions- und Arbeitsstätte für das tägliche Brot. Zum anderen wird sie aus einer „einfachen Mühle“ in die Sphäre der Kultur gehoben, indem sie auf idyllisch-nostalgische Weise für den Tourismus freigegeben wird.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-13 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="3084" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-1_Topflappen-mit-zwei-Hollaendermuehlen-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3084" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-1_Topflappen-mit-zwei-Hollaendermuehlen-1024x1024.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-1_Topflappen-mit-zwei-Hollaendermuehlen-300x300.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-1_Topflappen-mit-zwei-Hollaendermuehlen-150x150.jpg 150w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-1_Topflappen-mit-zwei-Hollaendermuehlen-1536x1536.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-1_Topflappen-mit-zwei-Hollaendermuehlen-2048x2048.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="735" height="1024" data-id="3085" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-2_Mehltuete-Maerkische-Mehle-mit-Historischer-Muehle-735x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3085" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-2_Mehltuete-Maerkische-Mehle-mit-Historischer-Muehle-735x1024.jpg 735w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-2_Mehltuete-Maerkische-Mehle-mit-Historischer-Muehle-215x300.jpg 215w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-2_Mehltuete-Maerkische-Mehle-mit-Historischer-Muehle-1103x1536.jpg 1103w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-2_Mehltuete-Maerkische-Mehle-mit-Historischer-Muehle-1471x2048.jpg 1471w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-2_Mehltuete-Maerkische-Mehle-mit-Historischer-Muehle-scaled.jpg 1838w" sizes="auto, (max-width: 735px) 100vw, 735px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="3083" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-3_Streichholzschachtel-mit-Historischer-Muehle-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3083" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-3_Streichholzschachtel-mit-Historischer-Muehle-1024x1024.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-3_Streichholzschachtel-mit-Historischer-Muehle-300x300.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-3_Streichholzschachtel-mit-Historischer-Muehle-150x150.jpg 150w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-3_Streichholzschachtel-mit-Historischer-Muehle-1536x1536.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/06/g_Fotos-3_Streichholzschachtel-mit-Historischer-Muehle.jpg 1931w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption"><em>1) Topflappen mit zwei Holländermühlen, 2) Mehltüte „Märkische Mehle“ mit Historischer Mühle, 3) Streichholzschachtel mit Historischer Mühle</em>, illustriert von Heike Isenmann (Mal- und Zeichenschule Kunstgriff.23)</figcaption></figure>



<p>Alle Abbildungen: Historische Mühle von Sanssouci, Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. / Majorov, Alexandra [CC BY-NC-SA]</p>



<p><em>Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe <a rel="noreferrer noopener" href="https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/" target="_blank">„Brandenburgische Museen digital“</a> und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. <a rel="noreferrer noopener" href="https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/" target="_blank">www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/</a></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Künstlerinnen in Berlin und Brandenburg &#8211; Start eines digitalen Lexikons</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2022/05/10/kuenstlerinnen-in-berlin-und-brandenburg-start-eines-digitalen-lexikons/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Iris Berndt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2022 09:50:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[AG Brandenburgische Museen digital]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Beitrag von Dr. Iris Berndt. 2021 wurde der Grundstein für ein Berlin-Brandenburgischen Künstlerlexikons (erst einmal bis Geburtsjahr 1875) gelegt. Es ging bei diesem ersten Schritt auf dem Weg zu einem Lexikon erst einmal um die Biographien von 75 künstlerisch tätigen Frauen. Sie sind jetzt recherchierbar, und zwar nicht nur nach Namen, sondern auch nach <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/05/10/kuenstlerinnen-in-berlin-und-brandenburg-start-eines-digitalen-lexikons/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Ein Beitrag von Dr. Iris Berndt.</em></p>



<p>2021 wurde der Grundstein für ein <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.kl-bb.de/" data-type="URL" data-id="https://www.kl-bb.de/" target="_blank">Berlin-Brandenburgischen Künstlerlexikons</a> (erst einmal bis Geburtsjahr 1875) gelegt. Es ging bei diesem ersten Schritt auf dem Weg zu einem Lexikon erst einmal um die Biographien von 75 künstlerisch tätigen Frauen. Sie sind jetzt recherchierbar, und zwar nicht nur nach Namen, sondern auch nach Orten, Gattungen, Zeiten – die Vielfalt dürfte überraschen. Neben bekannten Frauen aus den Künstlerfamilien Chodowiecki, Lisiewski oder Tassaert, Dora Hitz, Gertrud Körner, Käthe Kollwitz oder Sabine Lepsius, sind auch bisher nirgendwo sonst nachweisbare Künstlerinnen zahlreich dabei – es ist also eine Entdeckungsreise. Neben dieser Personensuche gibt es auch die Inspirationssuche, die zum Stöbern einlädt: Wo kamen die Künstlerinnen her? Wie verteilen sie sich über die letzten drei Jahrhunderte? Wie ist der Forschungsstand zu ihnen? Die älteste Künstlerin ist übrigens Anna Maria Werner (1683-1753), zu den jüngsten gehören die Schwestern Betty (1868-1941) und Sophie Wolff (1871-1944).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="667" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/05/BBKL1-1024x667.jpg" alt="" class="wp-image-2255" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/05/BBKL1-1024x667.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/05/BBKL1-300x195.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/05/BBKL1.jpg 1119w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p><strong>Das Lexikon ist aus der Struktur der bekannten Museumsplattform museum-digital.de entwickelt und der technische Aufwand hielt sich dabei in Grenzen – das nennen wir nachhaltig.</strong></p>



<p>Begleitet und ansprechend gestaltet hat das Joshua Enslin, der Programmierer von <a rel="noreferrer noopener" href="https://museum-digital.de" data-type="URL" data-id="https://museum-digital.de" target="_blank">museum-digital.de</a>. Nebenbei sind übrigens etliche Verbesserungen bei der museum-digital-de-Suche und für die Eingabe biographischer Angaben in <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.museum-digital.de/" data-type="URL" data-id="https://www.museum-digital.de/" target="_blank">museum-digital.de</a> passiert. Mit der Software <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.museum-digital.de/" data-type="URL" data-id="https://www.museum-digital.de/" target="_blank">museum-digital</a>, die heute schon fast 800 Museen in Deutschland verwenden, können Museen nicht nur ihre Objekte publizieren, sondern auch ihre Erkenntnisse zu den Objektverfertigern in eine Struktur eingeben, in der diese leicht und öffentlich zu finden und rasch nachzulesen sind.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="970" height="592" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/05/BBKL3.jpg" alt="" class="wp-image-2259" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/05/BBKL3.jpg 970w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/05/BBKL3-300x183.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 970px) 100vw, 970px" /></figure>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p><strong>Wir haben auch 400 bisher weitgehend unpublizierte Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und sogar Porzellanmalerei von künstlerisch tätigen Frauen publiziert. Diese erscheinen jetzt auch gleich wie Illustrationen zum Lexikoneintrag der betreffenden Person – das bringt Anschaulichkeit.</strong></p>



<p>Mit dabei 2021 waren neun brandenburgische Museen und Sammlungen (Brandenburg/Havel, Cottbus, Ferch, Frankfurt/Oder, Jüterbog, Lübben, Prenzlau, Senftenberg) und das Stadtmuseum Berlin. Aus Jüterbog ist beispielsweise die Malerin Paula Kleinecke, aus Brandenburg (Havel) Gertrud Körner und Gertrud Schaper-Schendel, aus Cottbus und Senftenberg Elisabeth Wolf, aus Lübben Marie Elisabeth Moritz, aus Potsdam und Ferch Hannah Schreiber de Grahl dabei. Daneben hat auch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten selbst Objekte ediert, deren Urheberinnen nun Bestandteil des Lexikons sind. Feinste Blumenmalereien von Dilettantinnen etwa, Porträts, Landschaften, Arabeskenmalerei … Erwähnt sei auch aus dem Stadtmuseum Berlin ein Skizzenbuch, in welchem Marie Ulrike Hainchelin und ihr Verlobter und Lehrer, der genialische Friedrich Gilly, sich um 1800 ihre Neckereien zeichneten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="259" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/05/BBKL2-1024x259.jpg" alt="" class="wp-image-2257" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/05/BBKL2-1024x259.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/05/BBKL2-300x76.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/05/BBKL2-1536x389.jpg 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/05/BBKL2.jpg 1767w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p><strong>Ein Themenportal <a href="https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?&amp;tid=1291" data-type="URL" data-id="https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?&amp;tid=1291" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Künstlerinnen in Berlin und Brandenburg&#8220;</a> fasst die edierten Objekte zum Thema zusammen und lädt zum Stöbern ein.</strong></p>



<p>Schnell wird auch klar, dass nicht alle Frauen es wie Käthe Kollwitz oder Anna Dorothea Therbusch schafften, von ihrer Kunst zu leben. So kann auch nach Nebenerwerb oder Dilettantinnen recherchiert werden, dabei ist zu staunen über die mitunter herausragende Qualität und Vielfalt dieser Kunst von Frauen.</p>



<p>Dr. Peter Bahl und Dr. Iris Berndt verantworten das Vorhaben inhaltlich. Brandenburgische Historische Kommission und Stadtmuseum Berlin warben hierfür Digitalisierungsmittel der beiden Bundesländer Brandenburg und Berlin ein.</p>



<p>Die Autoren freuen sich auf Nachrichten und Hinweise. Jetzt überlegen sie, wie es weitergehen könnte und hoffen davon bald wieder zu berichten.</p>



<p>Kontakt: <a href="mailto:mail@irisberndt.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mail@irisberndt.de</a></p>



<p><em>Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe <a rel="noreferrer noopener" href="https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/" target="_blank">„Brandenburgische Museen digital“</a> und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. <a rel="noreferrer noopener" href="https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/" target="_blank">www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/</a></em></p>
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		<title>Kurznachrichten: Handbuch bei GitHub, Seitenspezifische Hilfelinks in musdb und das neue Feld &#8222;Danksagung&#8220;</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/19/kurznachrichten-handbuch-bei-github-seitenspezifische-hilfelinks-in-musdb-und-das-neue-feld-danksagung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joshua Ramon Enslin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2022 00:53:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Handbuch]]></category>
		<category><![CDATA[musdb]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Technik/Design]]></category>
		<category><![CDATA[Exportfunktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Objektbearbeitung (musdb)]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Handbuch von museum-digital hat eine Schwäche: Es ist &#8211; gemessen, an all den Funktionen die besonders musdb mittlerweile bietet &#8211; leider noch immer relativ leer. In der Hoffnung, dass sich das bald ändert und damit sich das bald ändert, gibt es ein paar kleine aber wichtige Änderungen im Handbuch. Das Handbuch bei GitHub Das <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/19/kurznachrichten-handbuch-bei-github-seitenspezifische-hilfelinks-in-musdb-und-das-neue-feld-danksagung/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Handbuch von museum-digital hat eine Schwäche: Es ist &#8211; gemessen, an all den Funktionen die besonders musdb mittlerweile bietet &#8211; leider noch immer relativ leer. In der Hoffnung, dass sich das bald ändert und damit sich das bald ändert, gibt es ein paar kleine aber wichtige Änderungen im Handbuch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Handbuch bei GitHub</h2>



<p>Das Handbuch können Andere besser schreiben, als wir vom Kernteam von museum-digital. Ein gutes Handbuch für Benutzer kommt schließlich am Besten von anderen Benutzern. Deshalb ist das (deutschsprachige) Handbuch ab jetzt <a href="https://github.com/museum-digital/handbook-de/">allgemein über GitHub bearbeitbar</a>.</p>



<p>Mit der <a href="https://blog.museum-digital.org/?p=1820">Umstellung der technischen Basis des Handbuchs</a> auf mdbook Anfang des Jahres liegen alle Texte als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Markdown">Markdown</a>-Dateien &#8211; also quasi als nur leicht formatierte Textdateien &#8211; vor, die problemlos mit einem Versionskontrollsystem verwaltet und verteilt bearbeitet werden können. Da GitHub mittlerweile wahrscheinlich die zentrale Stelle für die kollaborative Arbeit an vergleichbaren, versionierten Inhalten (von Handbüchern bis zum Hauptzweck, Programmen) ist, und die Meisten, die sich mit Versionierung auseinandergesetzt haben, wahrscheinlich schon ein GitHub-Konto haben, ist das Handbuch nun also zentral dort zu finden und wird dort gemeinsam mit allen, die mitmachen wollen, weitergeschrieben.</p>



<p>Auf jeder Seite des Handbuchs findet sich nun oben rechts ein Link zur äquivalenten Seite zur Bearbeitung, falls es Anmerkungen oder Ergänzungen gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Seitenspezifische Hilfelinks in musdb</h2>



<p>In der Navigation von musdb gibt es seit langer Zeit Links zum einigen Seiten des Handbuch. Bisher waren die hier verlinkten Seiten aber immer dieselben &#8211; egal, von welcher Seite aus man den Menüpunkt aufgeklappt hat.</p>



<p>Ab dieser Woche werden hier &#8211; soweit in der jeweiligen Sprache der Benutzer vorhanden &#8211; jeweils Links zu den passenden Seiten aus dem Handbuch zu finden sein. So finden sich die Antworten auf die Fragen, die während der Arbeit aufkommen, schneller &#8211; und musdb profitiert direkt von einem sich füllenden Handbuch.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1015" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/Screenshot-Seitenspezifische-Handbuch.png-1024x1015.webp" alt="" class="wp-image-2226" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/Screenshot-Seitenspezifische-Handbuch.png-1024x1015.webp 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/Screenshot-Seitenspezifische-Handbuch.png-300x298.webp 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/Screenshot-Seitenspezifische-Handbuch.png-150x150.webp 150w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/Screenshot-Seitenspezifische-Handbuch.png-1536x1523.webp 1536w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/Screenshot-Seitenspezifische-Handbuch.png.webp 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auf der Objekt-Übersichtsseite werden jetzt die passenden Seiten im Handbuch &#8211; z.B. zur Suchfunktion, zur Stapelverarbeitung, und zur Merkliste &#8211; angezeigt.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das neue Feld &#8222;Danksagung&#8220;</h2>



<p>Zu guter Letzt soll hier noch eine Neuerung Erwähnung finden, die ausnahmsweise nichts mit dem Handbuch zu tun hat: Auf dem Reiter &#8222;Zusatz&#8220; kann jetzt im neuen Feld &#8222;Danksagung&#8220; der Dank an Mitwirkende und Fördermittelgeber ausgedrückt werden.</p>



<p>Besonders wichtig ist das Feld für die gerade laufenden Projekte im Rahmen der Förderlinie Neustart Kultur. Damit die Angabe des Fördergebers nach den Vorgaben der Deutschen Digitalen Bibliothek im richtigen Feld weitergegeben werden kann (in unserem Fall <code>lido:creditLine</code>), muss die Angabe der Förderer in das Feld Danksagung eingetragen werden. Damit das, wo nicht eh schon geschehen, einfach umgesetzt werden kann, ist das Feld für die Stapelverarbeitung mit der Funktion &#8222;Globales Ändern&#8220; freigeschaltet.</p>



<div class="wp-block-cgb-cc-by message-body" style="background-color:white;color:black"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/plugins/creative-commons/includes/images/by.png" alt="CC" width="88" height="31"/><p><span class="cc-cgb-name">This content</span> is licensed under a <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">Creative Commons Attribution 4.0 International license.</a> <span class="cc-cgb-text"></span></p></div>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>„Von Revoluzzern &#038; Freiheitskämpfern – drei Tage im Mai und was darauf folgte&#8230;“</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2022/04/06/von-revoluzzern-und-freiheitskaempfern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrin Luber]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2022 13:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Landesförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Museumsverband Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Pilotprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtmuseum Bad Dürkheim]]></category>
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					<description><![CDATA[<!-- wp:paragraph -->
<p>Im Rahmen einer Förderung durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz war es dem Stadtmuseum Bad Dürkheim in Zusammenarbeit mit der Museumsgesellschaft möglich einen bedeutenden Bestand seiner Sammlung „Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz“<strong> </strong>umfassend aufzuarbeiten und in Museum Digital zu veröffentlichen. Die Sammlung stellt eine wertvolle Quelle für die Ereignisse rund um das Hambacher Fest dar.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Eingebettet in die historischen Ereignisse der Eroberung der Pfalz durch französische Revolutionstruppen 1792, der zeitweisen Zugehörigkeit zu Frankreich und der folgenden Eingliederung in das Königreich Bayern werden im Stadtmuseum Bad Dürkheim die Vorgänge in Dürkheim rund um das Hambacher Fest bis zur Revolution 1848/49 als Schwerpunkt in der Dauerausstellung präsentiert. Zentrales Exponat ist die Dürkheimer Winzerfahne, mit der Bad Dürkheim über eines der symbolträchtigsten Zeugnisse zum Hambacher Fest verfügt.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Anlässlich des 200. Jubiläums des Hambacher Festes im Jahr 2032 plant die Stadt eine Sonderausstellung zum Hambacher Fest und den Ereignissen in Dürkheim. Die Objekte der Sammlung „Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz“ sollen in einem Begleitkatalog zur Ausstellung publiziert werden. Die digitale Inventarisierung der Objekte diente hierfür als bedeutende Vorarbeit.</p>
<!-- /wp:paragraph -->]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div style="height:26px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Pilotprojekt Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz: Digitalisierung der „Sammlung Biedermeier“<br>&gt;&gt; Stadtmuseum Bad Dürkheim &lt;&lt;</h2>



<p>Im Rahmen einer Förderung durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz war es dem Stadtmuseum Bad Dürkheim in Zusammenarbeit mit der Museumsgesellschaft möglich, einen bedeutenden Bestand seiner Sammlung „Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz“<strong> </strong>umfassend aufzuarbeiten und in Museum Digital zu veröffentlichen. Die Sammlung stellt eine wertvolle Quelle für die Ereignisse rund um das Hambacher Fest dar.</p>



<p>Eingebettet in die historischen Ereignisse der Eroberung der Pfalz durch französische Revolutionstruppen 1792, der zeitweisen Zugehörigkeit zu Frankreich und der folgenden Eingliederung in das Königreich Bayern werden im Stadtmuseum Bad Dürkheim die Vorgänge in Dürkheim rund um das Hambacher Fest bis zur Revolution 1848/49 als Schwerpunkt in der Dauerausstellung präsentiert. Zentrales Exponat ist die „Dürkheimer Winzerfahne“, mit der Bad Dürkheim über eines der symbolträchtigsten Zeugnisse zum Hambacher Fest verfügt.</p>



<p>Anlässlich des 200. Jubiläums des Hambacher Festes im Jahr 2032 plant die Stadt eine Sonderausstellung zum Hambacher Fest und den Ereignissen in Dürkheim. Die Objekte der Sammlung „Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz“ sollen in einem Begleitkatalog zur Ausstellung publiziert werden. Die digitale Inventarisierung der Objekte diente hierfür als bedeutende Vorarbeit.</p>



<p>In den letzten Jahren wurden angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen immer wieder Parallelen zum Biedermeier gezogen. Verschärft durch die Pandemie, fand der während des ersten Lockdowns 2020 entstandene Begriff des „Corona-Biedermeier“ (so Stephan Grünewald in einem Zeit-Interview vom 15. August 2020) regen Widerhall. Die Auseinandersetzung mit diesem Abschnitt der deutschen Geschichte ist insofern höchst aktuell.</p>



<p><em>Gefördert wurde das Projekt als Pilotprojekt Digitalisierung aus der Förderung für nichtstaatliche Museen der Landesregierung Rheinland-Pfalz.</em></p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
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</div></div>



<h3 class="wp-block-heading">ZUM STADTMUSEUM BAD DÜRKHEIM &amp; SEINER SAMMLUNG</h3>



<p>Als Kantonsvorort war Dürkheim zentraler historischer Schauplatz während der Ereignisse rund um das Hambacher Fest. Angefacht von der wirtschaftlichen Not der 1820er Jahre regte sich zunehmend Protest in der Bevölkerung gegenüber den bayerischen Behörden, deren verfehlte Zollpolitik unter anderem die Weinbauern zur Klage veranlasste, dass man zwar nichts zum Essen im Haus habe, dafür aber die Fässer im Keller voll Wein seien.</p>



<p>Im Dürkheimer Unternehmer und Weingutsbesitzer Johannes Fitz (1796–1868) fand man einen wortstarken Fürsprecher. Fitz, Mitglied des „Deutschen Preß- und Vaterlandsvereins“, hatte im Stadtrat als Adjunkt bereits konkrete Hilfen für die Ärmsten durchgesetzt. Als Mitorganisator des Hambacher Fests führte er den Zug der Dürkheimer Winzer aufs Hambacher Schloss an, wo Fitz in seiner Rede um Unterstützung der polnischen Flüchtlinge nach dem niedergeschlagenen Aufstand gegen den russische Zaren 1831 warb.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-14 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-medium is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="293" data-id="2061" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/hambachfahne-fahne-die-weinbauern-muessen-trauren-1832-39266-3_web-300x293.jpg" alt="Hambach-Fahne; schwarze Fahne mit der Aufschrift: &quot;Die Weinbauren müssen trauren&quot;" class="wp-image-2061" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/hambachfahne-fahne-die-weinbauern-muessen-trauren-1832-39266-3_web-300x293.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/hambachfahne-fahne-die-weinbauern-muessen-trauren-1832-39266-3_web.jpg 988w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="798" height="798" data-id="2078" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/hambacher-tuch_web.jpg" alt="Hambacher Taschentuch mit den Protagonisten der Bewegung am 27.05.1832" class="wp-image-2078" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/hambacher-tuch_web.jpg 798w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/hambacher-tuch_web-300x300.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/hambacher-tuch_web-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 798px) 100vw, 798px" /></figure>
</figure>



<p class="has-text-align-center has-small-font-size"><em><strong>Abb. 2</strong></em>: <em>Hambach-Fahne; schwarze&nbsp;Fahne&nbsp;mit der Aufschrift: &#8222;Die Weinbauren müssen trauren&#8220;. Aus mehrlagigem Stoff genäht; ehemals an einem Holzstab mit Reißzwecken befestigt; der Schaft des Holzstabes ist schwarz bemalt, die Spitze gedrechselt; an der Spitze ist eine schwarze gedrehte&nbsp;Kordel&nbsp;befestigt</em>.<br><em><strong>Abb. 3</strong>: Hambacher&nbsp;Taschentuch&nbsp;mit den Protagonisten der Bewegung am 27.05.1832. In der Mitte eine&nbsp;Kopie&nbsp;des bekannten Stiches mit der Darstellung des Zuges auf das Hambacher Schloß. Kreisförmig darum angeordnet 16 benannte Männerporträts. In den Ecken die Personifikationen von&nbsp;Gerechtigkeit&nbsp;(u. re.) &#8211; Weisheit (o. re.) – Tapferkeit (o. li.) &#8211;&nbsp;Besonnenheit&nbsp;(u. li.). Dargestellt sind bekannte Liberale der damaligen&nbsp;Zeit. Nicht alle von ihnen hatten am&nbsp;Hambacher Fest&nbsp;teilgenommen. Das&nbsp;Taschentuch&nbsp;ist in mehreren Exemplaren überliefert, eines davon heute im Hambacher Schloß.</em></p>



<p>Die Sammlung, auf die das Stadtmuseum zurückgreifen kann, geht zurück auf das Jahr 1872, dem Gründungsjahr des „Alterthumsvereins für den Kanton Dürkheim&#8220;, des ältesten Vereins dieser Art in der Pfalz. Die Bestände befinden sich größtenteils im Eigentum der Museumsgesellschaft Bad Dürkheim und setzen sich neben Ankäufen und Dauerleihgaben vor allem aus Schenkungen örtlicher Familien zusammen. Der Schwerpunkt liegt auf Exponaten zur Stadtgeschichte. Mit ihren rund 25.000 Objekten aus den Bereichen Archäologie, Bildende Kunst, Kunsthandwerk und Alltagskultur sowie Archivalien zur Stadt-, Wirtschafts- und Regionalgeschichte ist die Sammlung nach der des Historischen Museums der Pfalz Speyer eine der größten in der Pfalz.</p>



<p>Angesichts der Relevanz der Sammlung ist die Erstellung eines umfassenden Bestandskatalogs ein dringendes Desiderat. Voraussetzung ist die detaillierte Erfassung und Aufbereitung der Objekte nach wissenschaftlichen Kriterien. Bei der digitalen Inventarisierung stützt sich das Museum überwiegend auf ehrenamtliche Kräfte der Museumsgesellschaft sowie auf freiberufliche Mitarbeiter:innen. Inzwischen sind über das Datenbanksystem „museum-digital“ etwa 75 % der Bestände erfasst, insgesamt also 18.929 Objekte, davon sind wiederum 4.253 mit ausführlicher Beschreibung online zugänglich [Stand 03/2021].</p>



<p>Der Sammlungsbereich „Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz“ umfasst zahlreiche Zeugnisse aus der Zeit rund um das Hambacher Fest: Flugblätter, Tageszeitungen sowie Souvenirs und Symbole des politischen Protests, darunter auch ein „Hambacher Tuch“ und die „Dürkheimer Winzerfahne“. Die Originaldokumente und -objekte stellen eine wertvolle Quelle für die Ereignisse rund um das Hambacher Fest dar und zeichnen auch die darauffolgenden Ereignisse bis zur Revolution 1848/49 nach.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-15 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1805" height="865" data-id="2049" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/Herunterladen.png" alt="" class="wp-image-2049" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/Herunterladen.png 1805w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/Herunterladen-300x144.png 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/Herunterladen-1024x491.png 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/Herunterladen-1536x736.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1805px) 100vw, 1805px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1805" height="865" data-id="2054" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/poesiealbum_siebenpfeiffer.png" alt="" class="wp-image-2054" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/poesiealbum_siebenpfeiffer.png 1805w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/poesiealbum_siebenpfeiffer-300x144.png 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/poesiealbum_siebenpfeiffer-1024x491.png 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/poesiealbum_siebenpfeiffer-1536x736.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1805px) 100vw, 1805px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="863" data-id="2057" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/blatt-eines-poesiealbums-um-1830-blatt-47-81517-1024x863.jpg" alt="" class="wp-image-2057" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/blatt-eines-poesiealbums-um-1830-blatt-47-81517-1024x863.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/blatt-eines-poesiealbums-um-1830-blatt-47-81517-300x253.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/blatt-eines-poesiealbums-um-1830-blatt-47-81517.jpg 1135w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<p class="has-text-align-center has-small-font-size"><em><strong>Abb. 4-6</strong></em>: Blätter aus einem Poesiealbum in Form einer buchförmigen Schatulle, um 1830: Die Schatulle enthält 52 lose Poesiebuchblätter, die von 1831 bis 1839 datiert werden können. Bei den Ortsangaben der Unterzeichnenden handelt es sich um umliegende Städte und Dörfer und um Bad Dürkheim selbst. Von links nach rechts: 1. Blatt 3: Rechts oben ist ein flötespielender&nbsp;Hirte&nbsp;mit Schafen und Hütehund dargestellt. Die Szene wird von zwei Laubbäumen eingerahmt. | 2. Blatt: „Wirth und Sieben Pfeifer lebe hoch“, 1 Seite; Neustadt, um 1832 | 3. Blatt 46: In die Mitte des beschrifteten Blattes ist ein abgeschnittenes Stück Stoffband in den Farben Schwarz &#8211; Gold &#8211; Rot geklebt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-dots"/>



<h3 class="wp-block-heading">ZUM INVENTARISIERUNGSPROJEKT: SAMMLUNG BIEDERMEIER</h3>



<p>Im Förderzeitraum 2021 konnte ein zusammenhängendes Konvolut aus 79 relevanten Sammlungsstücken aus dem Sammlungsbereich „Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz“ aufgearbeitet und in Museum Digital vorgelegt werden.</p>



<p>Mit einer Fördersumme über 10.000 Euro wurden die zu Verfügung stehenden Mittel für die Bestandsaufnahme ergänzt und zusätzlich zu einer hauptamtlichen und einem ehrenamtlichen Mitarbeitenden vier freiberufliche Kräfte (1 Historiker:in, 2 Archäolog:innen, 1 Stadtführer:in) mit der Aufarbeitung des speziellen, historisch fest umrissenen Themenbereiches betraut. In diesem Rahmen wurde außerdem die Inventarisierung von Neuerwerbungen und die Aufarbeitung der Altinventarisierung nach den Maßstäben von „museum-digital“ einheitlich organisiert.</p>



<p>Den chronologischen Rahmen der inventarisierten Sammlung bildet die Zeit zwischen 1815 und 1848, deren politische, ökonomische und gesellschaftliche Veränderungen den Deutschen Bund und besonders die Pfalz nachhaltig geprägt haben. Die nach dem Wiener Kongress vorangetriebene politische Restauration brachte mit dem Biedermeier eine bürgerliche Strömung hervor, die durch den Rückzug ins Private und eine Hinwendung zu Kunst und Kultur charakterisiert war. Zugleich formierte sich eine liberale Opposition, die nach nationaler Einheit und Demokratie strebte und in der Rückschau die Epoche unter dem Begriff Vormärz definierte. Inmitten dieses Spannungsfeldes steht das Hambacher Fest von 1832 als herausragendes Ereignis deutscher Demokratiegeschichte.</p>



<p>Das Museum besitzt einen breit gefächerten Fundus an Gegenständen mit Bezug zum Hambacher Fest bzw. dem beschriebenen Zeitraum. Sie stehen beispielhaft für die Sachkultur des aufstrebenden deutschen Bildungsbürgertums, dessen Selbstverständnis sich in der Bildenden Kunst, der Wohnkultur und der Mode niederschlug, oder sind Sinnbilder für die oppositionelle Gedankenwelt ihrer Zeit. Einige Stücke sind von nationaler Relevanz. Die im Rahmen des Projekts zu erfassenden Bestände umfassten:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>62 Objekte und Dokumente aus dem Umfeld des Hambacher Fests, darunter die sogenannte Winzerfahne, die neben der schwarz-rot-goldenen Fahne mit der Aufschrift „Deutschlands Wiedergeburt“ beim Festzug mitgeführt wurde und literarischen Niederschlag in zeitgenössischen Beschreibungen fand, daneben Flugblätter, Tageszeitungen sowie Souvenirs und andere Zeichen des politischen Protests, z.B. ein sogenanntes „Hambacher Tuch“.</li><li>12 Porträts, darunter Werke der beiden Maler Jakob Wilhelm und Carl Roux, die Bad Dürkheimer Persönlichkeiten zeigen, so den Ungsteiner Pfarrer Georg Philipp Friedrich Leopold und seine Familie, die enge Beziehungen zur Familie des Gelehrten, Dichters und Übersetzers Johann Heinrich Voß unterhielt.</li><li>Kleidungsstücke aus bisher nicht eingehend gesichteten Bestände an Textilien. Dabei handelt es sich vorwiegend um Frauenmode aus dem Besitz wohlhabender Dürkheimer Familien, die ab dem frühen 19. Jahrhundert von den neuen wirtschaftlichen Möglichkeiten profitierten und besonders im Weinbau erfolgreich waren.</li><li>Mobiliar, Inventar wie z.B. Gläser und sonstige Gegenstände.</li></ul>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
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<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-16 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1347" height="1898" data-id="2160" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/hampelmann-reichsverweser-ferdinand-18481849-40174.jpg" alt="" class="wp-image-2160" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/hampelmann-reichsverweser-ferdinand-18481849-40174.jpg 1347w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/hampelmann-reichsverweser-ferdinand-18481849-40174-213x300.jpg 213w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/hampelmann-reichsverweser-ferdinand-18481849-40174-727x1024.jpg 727w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/hampelmann-reichsverweser-ferdinand-18481849-40174-1090x1536.jpg 1090w" sizes="auto, (max-width: 1347px) 100vw, 1347px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="404" height="512" data-id="2161" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/freischaerlerkappe_klein_web-1.jpg" alt="" class="wp-image-2161" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/freischaerlerkappe_klein_web-1.jpg 404w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/freischaerlerkappe_klein_web-1-237x300.jpg 237w" sizes="auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px" /></figure>
</figure>



<p class="has-text-align-center has-small-font-size"><em><strong>Abb. 7</strong>:  Hampelmann; „Reichsverweser Ferdinand“;&nbsp;Karikatur&nbsp;des Reichsverwesers Erzherzog Johann von&nbsp;Österreich.<br><strong>Abb. 8</strong>: Freischärlerkappe aus schwarzem&nbsp;Leder; mit&nbsp;Leder&nbsp;überzogenem Schild; rote&nbsp;Kordel&nbsp;am unteren Ende; mit schwarz-rot-goldener Kokarde; Schweißband aus braunem&nbsp;Leder; Innenfutter aus blauer&nbsp;Seide; 1849</em></p>



<p>Die Erfassung der Objekte erfolgte vor Ort sowohl in den Depoträumen der Museumsgesellschaft als auch in den Depoträumen des Stadtmuseums. Alle Objekte wurden hochauflösend fotografiert oder eingescannt. Im Rahmen des Projekts erfolgte außerdem eine vollständige Transkription der Flugblätter und Druckschriften mittels OCR-Systems (automatisierte Texterkennung) für Frakturschrift. Dies hat den Vorteil, dass die eingescannten Schriftdokumente über die Volltextsuche von museum-digital auch inhaltlich recherchierbar sind.</p>



<p>Nach der Aufarbeitung erfüllen alle Objekte den Qualitätsindex von museum-digital (d. h. „der Balken ist grün“). Sie sind durchweg mit Ereignissen, Schlagwörtern und weiterführenden Links versehen, so dass sich die Objekte auch einem Publikumskreis erschließen, der nicht mit der Materie vertraut ist. Zusammengehörige Objekte wie z. B. Schriftreihen wurden miteinander verlinkt. Dies erleichtert die Navigation zwischen den Objekten.</p>



<p>Neben der Erstellung eines Bestandskatalogs „Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz“, der online abrufbar sein wird und Eingang findet in eine Publikation zum Thema „Bad Dürkheim und das Hambacher Fest 1832“, werden die generierten Daten per LIDO-Austauschformat an die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) weitergegeben und voraussichtlich im ersten Halbjahr 2022 veröffentlicht. Geplant ist außerdem eine entsprechende virtuelle Ausstellung mit dem Themator, in die das digitalisierte Sammlungskonvolut eingebunden sein wird.</p>



<p class="has-white-color has-cyan-bluish-gray-background-color has-text-color has-background" style="font-size:22px"><strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://rlp.museum-digital.de/collection/719" target="_blank">Sammlung in Museum Digital einsehen</a></strong></p>



<p class="has-white-color has-cyan-bluish-gray-background-color has-text-color has-background" style="font-size:22px"><strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://e1.pcloud.link/publink/show?code=XZ5ASFZgeuufl8D6gpSHScrnNsjxkonRPB7" data-type="page" target="_blank">PDF-Katalog „Sammlung Biedermeier“</a></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">RECHTE</h3>



<p><em><strong>Abb. 1</strong>: Erhard Joseph Brenzinger, Public Domain, via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zug-zum-hambacher-schloss_1-1200x825.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikimedia Commons</a><br><strong>Abb. 2</strong>: Stadtmuseum Bad Dürkheim, Museumsgesellschaft Bad Dürkheim e.V. / Stork, Karl</em> [<a rel="noreferrer noopener" href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/" target="_blank">CC BY-NC-SA</a>]<br><em><strong>Abb. 3</strong>: Stadtmuseum Bad Dürkheim im Kulturzentrum Haus Catoir / Gisela Michel</em> [<a rel="noreferrer noopener" href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/" target="_blank">CC BY-NC-SA</a><em>]</em><br><em><strong>Abb. 4</strong>: Museumsgesellschaft Bad Dürkheim e. V. / Hans-Günter Förster </em>[<a rel="noreferrer noopener" href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/" target="_blank">CC BY-NC-SA</a>]<em><a href="https://rlp.museum-digital.de/object/81520"></a><a href="https://rlp.museum-digital.de/singleimage?&amp;imagenr=138850"></a><a href="https://asset.museum-digital.org/rlp/images/102/81520-19320057050/stammbuch_um_1830_blatt_5/stammbuch-um-1830-blatt-50-81520.jpg"></a><br><strong>Abb. 5</strong>: Museumsgesellschaft Bad Dürkheim e. V. / Hans-Günter Förster </em>[<a rel="noreferrer noopener" href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/" target="_blank">CC BY-NC-SA</a>]<em><br><strong>Abb. 6</strong>: Stadtmuseum Bad Dürkheim im Kulturzentrum Haus Catoir / Gisela Michel</em> [<a rel="noreferrer noopener" href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/" target="_blank">CC BY-NC-SA</a>]<br><em><strong>Abb. 7: </strong><em>Stadtmuseum Bad Dürkheim, Museumsgesellschaft Bad Dürkheim e.V. / Stork, Karl</em> </em>[<a rel="noreferrer noopener" href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/" target="_blank">CC BY-NC-SA</a>]<em><strong><br>Abb. 8: </strong>Stadtmuseum Bad Dürkheim, Museumsgesellschaft Bad Dürkheim e.V. / Stork, Karl</em> [<a rel="noreferrer noopener" href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/" target="_blank">CC BY-NC-SA</a>]</p>



<div style="height:55px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/RP_mehrfarbig_MFFKI-1024x534.jpg" alt="" class="wp-image-2197" width="256" height="134" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/RP_mehrfarbig_MFFKI-1024x534.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/RP_mehrfarbig_MFFKI-300x156.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/RP_mehrfarbig_MFFKI.jpg 1180w" sizes="auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px" /></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2022/04/Zug-zum-hambacher-schloss_1-1200x825-1.jpg</url><width>600</width><height>413</height></post-thumbnail>	</item>
		<item>
		<title>Von … Bis …</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2021/04/07/von-bis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mariam Bachich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 12:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Staatliche Museen zu Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien-Projekt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.museum-digital.org/?p=1512</guid>

					<description><![CDATA[Zarkashat Turathia Das partizipatives Syrien Forschungsprojekt:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-large-font-size"><strong>Zarkashat Turathia</strong></p>



<p><strong>Ausstellung des partizipativen Forschungsprojekts zu den syrischen Sammlungen des Ethnologischen Museums im Forschungscampus Dahlem</strong>.</p>
<p><em>Zarkashat </em>ist ein arabisches Wort, das „unterschiedliche Dekorationen“ bedeutet<em>. </em>Die Dekorationen können materieller und immaterieller Natur sein.<em> Turathia</em> ein Adjektiv, das sich vom arabischen Wort/Nomen turath (&#8222;Kulturerbe&#8220;) ableitet.</p>
<p><em>Zarkashat Turathia</em> deutet also auf unterschiedliche Dekorationen von Kulturerbe hin.</p>
<p>Das Thema „von … bis<em> …</em>“ ist immer präsent und bezeichnet die Prozesse und Transformationen, denen eine Person ausgesetzt ist. Durch die Person schreiben sich diese auch in die materiellen und/ oder immateriellen Kulturgüter ein.</p>
<p>Bewegungen, Transformationen und auch Stabilität, ..etc. manifestieren sich in der Bewegung von einem Punkt zum anderen &#8211; bezogen sowohl auf Zeit, Ort oder Ideen. In diesem Sinne vermittelt die Ausstellung mehrere Themen unter dem Thema „von… bis…“, die in der Beziehung zwischen Menschen und Kulturerbe eine Rolle spielen. Die Idee von Mobilität aus unterschiedlichen Gesichtspunkten und die Verbindung von individuellen Geschichten der Projektbeteiligten mit Sammlungsobjekten bildet die Grundlage für <em>Zarkashat Turathia</em> (Kulturerbe „Dekorationen“). Auf dynamische und aktive Weise sind die Individuen mit dem materiellen und /oder immateriellen Kulturerbe verknüpft. <em>Zarkashat Turathia</em> bezeichnet nicht nur auf Kulturerbe im Sinne von wertvollen Schätzen, die individuelle bzw. kollektive Bedeutung steht im Zentrum.</p>
<p>Von … Bis … bezeichnet keine bestimmte Zeit oder keinen bestimmten Ort. Die Ausstellung erzählt vielmehr von dynamischen Prozessen, von Kontinuitäten und Brüchen. Und in jedem „Bis …“ ist ein neues „Von …“ enthalten.</p>



<p><strong>Ort</strong>: <a href="https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/museum-europaeischer-kulturen/home/">Museum Europäischer Kulturen</a></p>
<p><strong>Datum</strong>: 2 Juni– 5 September 2021</p>
<p><strong>Förderung</strong>: Museum &amp; Location</p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1651" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/04/Von...-Bis..-300x168.png" alt="" width="300" height="168" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/04/Von...-Bis..-300x168.png 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/04/Von...-Bis...png 615w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Das partizipatives Syrien Forschungsprojekt: </strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-museum-digital wp-block-embed-museum-digital"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="YRwCjlhiUh"><a href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/05/25/can-heritage-objects-represent-a-home-ein-partizipatives-forschung-projekt-der-syrien-sammlung/">&#8218;Can Heritage Objekts Represent a Home?&#8216; Ein partizipatives Forschungsprojekt der &#8218;Syrien&#8216;-Sammlung im Ethnologischen Museum &#8211; Berlin.</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;&#8218;Can Heritage Objekts Represent a Home?&#8216; Ein partizipatives Forschungsprojekt der &#8218;Syrien&#8216;-Sammlung im Ethnologischen Museum &#8211; Berlin.&#8220; &#8212; museum-digital" src="https://blog.museum-digital.org/de/2020/05/25/can-heritage-objects-represent-a-home-ein-partizipatives-forschung-projekt-der-syrien-sammlung/embed/#?secret=YRwCjlhiUh" data-secret="YRwCjlhiUh" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitalisierungsprojekt des Historischen Museums der Pfalz, Speyer</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/27/digitalisierungsprojekt-des-historischen-museums-der-pfalz-speyer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrin Luber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2021 15:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[musdb]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Speyer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.museum-digital.org/?p=1372</guid>

					<description><![CDATA[In einem langfristigen Projekt werden Gemälde und Zeichnungen aus den Sammlungen des Historischen Museums der Pfalz in Speyer von Künstlern der Region mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz digitalisiert und der Öffentlichkeit über „museum-digital“ zur Verfügung gestellt. Worin liegt die Bedeutung dieser Maßnahme? von Wolfgang Leitmeyer, Abteilungsleiter Sammlungen Von der Relevanz alter Zeichnungen 27. Februar 2021. <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2021/02/27/digitalisierungsprojekt-des-historischen-museums-der-pfalz-speyer/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:15px"><em>In einem langfristigen Projekt werden Gemälde und Zeichnungen aus den Sammlungen des Historischen Museums der Pfalz in Speyer von Künstlern der Region mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz digitalisiert und der Öffentlichkeit über „museum-digital“ zur Verfügung gestellt. Worin liegt die Bedeutung dieser Maßnahme?</em></p>



<p style="font-size:15px"><em>von Wolfgang Leitmeyer, Abteilungsleiter Sammlunge</em>n</p>



<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von der Relevanz alter Zeichnungen</strong></h2>



<p>27. Februar 2021. Die Pandemie ruft zum Jahresbeginn recht unerwartete Effekte hervor. Geschäfte, Restaurants, Museen, Ämter, Fitnessinstitute und viele andere Orte des öffentlichen Lebens bleiben geschlossen. Zugleich steigt der Absatz von Outdoor-Produkten im Internet… zum Beispiel von Wanderschuhen. Offenbar finden viele Menschen zurück zu den primären Fortbewegungsformen in der Natur. Was bleibt Ihnen auch übrig, die Museen haben schließlich noch immer geschlossen. Während der ersten Sonnentage haben die Seen, Flüsse, Wälder hohe Besuchsfrequenzen. In der Pfalz sind es die Burgen, der Pfälzerwald, die Weinanbaugebiete und die Rheinpromenaden, die zu Besuchen motivieren.</p>



<p>Vor fast genau 200 Jahren, im Mai 1821, wanderte auch der Künstler Friedrich Christian Reinermann von Burg zu Burg in der Pfalz. Er hatte allerdings keine Wahl. Die Überwindung auch großer Strecken zu Fuß war die geläufige Form der Fortbewegung für die ärmeren Schichten der Bevölkerung. Heinrich Jakob Fried, Jakob Wilhelm Roux, aber auch Peter Gayer, der erste Archivar der Pfalz – sie alle reisten in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts zu Fuß und hinterließen Zeichnungen von Orten, die viele von uns in den letzten Tagen vielleicht gerade besucht haben.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/210227_7_BS_0002Elmstein-1.jpg" alt="" class="wp-image-1377" width="466" height="594"/><figcaption><em>[1] Burg und Ort Elmstein (Verbandsgemeinde Lambrecht) im Landkreis Bad Dürkheim</em></figcaption></figure></div>



<p>In den letzten 200 Jahren veränderte sich das Gesicht der Städte und Landschaften mehr als jemals zuvor. Fried, Roux, Reinermann und Gayer würden staunen, wenn sie ihre alten Wege nochmals gehen dürften. Umgekehrt fehlt uns heute ein genaues Bild der Welt, bevor es Joseph Nicéphore Niépce 1826 gelang, das allererste Foto aufzunehmen. Wir sind auf die Darstellungen von Künstlern angewiesen, um einen Zugang zu der Welt unserer Ururgroßmütter und Ururgroßväter zu finden. Wenn Sie sich fragen: „Wie hat sich der Ort, wo heute mein Haus steht, wo sich heute unser Marktplatz und vieles andere befindet, in den letzten 200 Jahren verändert?“, so kann Ihnen vielleicht der Blick in eine Datenbank wie „museum-digital“ weiterhelfen. Je mehr bildliche Zeugnisse verfügbar sind, desto mehr Nahrung wird Ihre Phantasie finden und vielleicht auch Ihre Neugierde.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Beispiel Speyer</strong></h2>



<p>Die Beseitigung der Stadtbefestigung und vieler Ruinen zu Beginn des 19. Jahrhunderts war das Ergebnis eines langen und schmerzhaften Prozesses seit dem großen Stadtbrand von 1689. Die Maßnahmen veränderten das Gesicht der Stadt dauerhaft. Heute sind die Zeichnungen von Peter Gayer (1793–1836) häufig die einzig verfügbaren Quellen zu vielen architektonischen Zeugnissen der Stadt sowie der pfälzischen Geschichte. Darin liegt die Relevanz seiner Veduten für die Stadt, aber auch für die Region.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-17 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="822" height="650" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/1_BS_0027Kloster_zum_Heiligen_Grab_zu_Speyer-2.jpg" alt="" data-id="1383" data-link="https://blog.museum-digital.org/?attachment_id=1383" class="wp-image-1383" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/1_BS_0027Kloster_zum_Heiligen_Grab_zu_Speyer-2.jpg 822w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/1_BS_0027Kloster_zum_Heiligen_Grab_zu_Speyer-2-300x237.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 822px) 100vw, 822px" /></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption"><em>[2] Die Klosterkirche des Klosters „Zum Heiligen Grab“ in Speyer</em></figcaption></figure>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Peter Gayer und die Zeugen der Vergangenheit</strong></h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><span style="color:#000000" class="tadv-color">„Die alten Ruinen haben schon viel zu lange die Zugänge zu dieser Stadt verunstaltet und könnten wegen Steinschlags gefährlich werden. Das Terrain innerhalb dieser Gemäuer ist Lagerstätte für alles, was man sich vorstellen kann, das die Augen beleidigt und mit seinem Geruch die Passanten belästigt. Es erscheint mir, dass der Wert dieser Steine nicht nur für den Abriss, sondern auch für den Wiederaufbau von Häusern ausreicht.“</span></p><cite><span style="color:#000000" class="tadv-color">Quelle: „Verschönerung der Straßen der Stadt durch Entfernen der alten Gemäuer“, Archiv der Stadt Speyer Bestand 2 Nr. 163</span></cite></blockquote>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>In Speyer begann um 1800 eine Zeitenwende: Die Stadt war nun eine Grenzstadt der Französischen Republik, das Arrondissement Spire gehörte zum neuen Département Mont-Tonnère. Die vorangestellten Zeilen des Unterpräfekten Edmond Marie Amable Verny stammen aus einem Memorandum an Georg Friedrich Hetzel vom 26. Juli 1809. Er offenbarte dem neuen Bürgermeister darin seine Gedanken zur Verschönerung der Stadt.</p>



<p>Verny kannte natürlich das Geheimnis der lästigen Gemäuer in Speyer, an welchen sein ästhetisches Empfinden Anstoß nahm: Am Pfingstdienstag, den 31. Mai 1689, abends um 18 Uhr, hatten die verbliebenen Einwohner der Freien Reichsstadt Speyer eine Apokalypse erlebt. Was der Dreißigjährige Krieg nicht vermocht hatte, geschah nun innerhalb von drei Tagen. Am 2. Juni lagen drei Stifte, fünf Klöster, acht Pfarrkirchen, 13 Kapellen, 14 Zunftstuben, 29 städtische Gebäude, 788 Bürgerhäuser sowie fast das gesamte Langhaus des Domes in Schutt und Asche – die Politik der verbrannten Erde hatte eine praktische Anwendung gefunden. Der Anspruch König Ludwigs XIV. auf linksrheinische Reichsterritorien provozierte einen Konflikt, der sich letztlich an den Streitigkeiten um das Erbe des Kurfürsten Karls II. von der Pfalz entzündete. Als Reaktion auf die vorrückenden Kräfte der Großen Wiener Allianz verwüsteten französische Truppen systematisch die Pfalz und angrenzende Gebiete. Zahlreiche Dörfer, Burgen, Festungen, Kirchen, aber auch ganze Städte wie Speyer, Worms, Mannheim und Heidelberg wurden zerstört.</p>



<p>Der Wiederaufbau Speyers vollzog sich schleppend, zumal die Stadt auf französischen Befehl bis zum Friedensschluss von Rijswijk im Jahr 1697 nicht bewohnt werden durfte. Noch siebzig Jahre später war ein Drittel der Stadt zerstört. Steinerne Relikte zeugten von der großen Vergangenheit Speyers, das auch wirtschaftlich am Boden lag. Immerhin erhoben sich im Jahr 1772 wieder 767 Wohngebäude, 32 kleine Häuschen und 124 Hütten, die Arme in den Ruinenstätten errichtet hatten.</p>



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<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/210227_4_BS_0029Peterskirche_zu_Speyer.jpg" alt="" class="wp-image-1387" width="565" height="469" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/210227_4_BS_0029Peterskirche_zu_Speyer.jpg 781w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/210227_4_BS_0029Peterskirche_zu_Speyer-300x250.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 565px) 100vw, 565px" /><figcaption><em>[3] St. Peter in Speyer</em></figcaption></figure></div>



<p>Der Anblick antiker Ruinen hatte schon mehr als zwei Jahrhunderte zuvor in Italien Humanisten und Künstler fasziniert. Auch in Speyer empfand man angesichts der zerfallenden Gemäuer zuweilen Begeisterung. Meistens waren es durchreisende Künstler und Literaten, die ihrer Freude an den Zeugnissen der Vergangenheit Ausdruck verliehen. In den „Briefen eines reisenden Franzosen über Deutschland“ rühmte Kaspar Risbeck 1783 die außerordentlich schönen Ruinen und die malerische Wirkung der zerstörten Stadt. Als Sophie de La Roche mit ihrer Familie 1780 nach Speyer zog, begeisterte sie ihren empfindsamen literarischen Zirkel für die Stadt. Es entstand der Plan, eine Mappe mit Kupferstichen und einigen Texten herauszugeben – eine Aufgabe, die der Landschaftsmaler und Zeichner Jean Francois Gout übernahm. Weitere Künstler wie Franz Stöber und Johannes Ruland folgen seinem Beispiel.</p>



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<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/3_BS_0433Speyer_Retscherruine_und_Margaretenkapelle-1.jpg" alt="" class="wp-image-1386" width="571" height="458" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/3_BS_0433Speyer_Retscherruine_und_Margaretenkapelle-1.jpg 808w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/3_BS_0433Speyer_Retscherruine_und_Margaretenkapelle-1-300x241.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 571px) 100vw, 571px" /><figcaption><em>[4] Retscherruine und Margarethenkapelle in Speyer</em></figcaption></figure></div>



<p>Mit dem Ende der französischen Zeit kam ab 1816 die bayerische Administration nach Speyer und mit ihr der Beamte Peter Gayer. Er trat seinen Dienst als zweiter Registrator bei der bayerischen Regierung des Rheinkreises an, seine Aufgabe war die Verwaltung des Schriftguts. Schriftzeugnisse zu bewahren und ihre Auffindbarkeit zu gewährleisten, gehörte zu seinen Kernaufgaben. Diese verantwortungsvolle Tätigkeit qualifizierte ihn bereits im Jahr 1820 zur Übernahme der Leitung des neu entstandenen Kreisarchivs. Das Interesse an der Geschichte lag durchaus im Trend der Zeit. Nachdem Freiherr vom Stein 1819 den ersten Historischen Verein ins Leben gerufen hatte, war es König Ludwig I. von Bayern selbst, der die Spitzen des Staates und der Gesellschaft 1827 zur aktiven Beschäftigung mit der Kultur der Vergangenheit aufrief. Selbstredend war Gayer zwei Mal, 1827 und 1834, Gründungsmitglied des Historischen Vereins der Pfalz. Die Rückbesinnung der Bürger, die sich seit vielen Jahren mit der Beseitigung von Ruinen beschäftigt hatten, auf die große Vergangenheit der Reichs- und Kaiserstadt lag auf der Hand. Die Städte als Spiegelbild bürgerlichen Selbstbewusstseins begannen sich im Verlauf des 19. Jahrhunderts weit mehr zu verändern, als je zuvor. Man benötigte Platz für eine schnell zunehmende Einwohnerschaft, für Manufakturen, später für Fabriken, für Straßen, für eine verbesserte Infrastruktur und für Mobilität. Die Stadtbewohner kultivierten durchaus ein gewisses Interesse an der Vergangenheit, entledigten sich zugleich aber auch der alten Zeugnisse, wenn sie ihren Interessen entgegenstanden, ohne darin einen Konflikt zu sehen. Ein Beispiel dafür mag der Abriss der Ruine von St. Nikolaus nördlich des Domes im Jahr 1825 sein, an deren Stelle im folgenden Jahr die Antikenhalle erbaut wurde, deren einziger Zweck in der Erhaltung und Pflege von Zeugnissen der Vergangenheit – in diesem Fall von römischen Bodenfunden – bestand.</p>



<p>Möglicherweise war der Archivar Gayer nicht erfreut von den radikalen Veränderungen, die sich ringsum in Speyer vollzogen. Immerhin wurden zwischen 1819 und 1826 große Teile der Stadtbefestigung, die Ruinen vieler Kirchen, Klöster und Profanbauten beseitigt. So machte er es sich zur Aufgabe, das verschwindende architektonische Kulturgut der Pfalz in zahlreichen Veduten-Zeichnungen, ganz im Sinne der romantischen Kunst seiner Zeit, zu dokumentieren. Seine favorisierte Technik war die Bleistiftskizze, vor allem aber die Federzeichnung, die er mit Pinsel und Sepia – dem transparenten Farbstoff aus dem Sekret der Tintenfische – übermalte. Gayer interessierte sich nicht nur für Speyerer „Gemäuer“, sondern bereiste auch viele Orte der Region. Systematisch trug er präzise Ansichten von Burgen- und Kirchenruinen der Pfalz zusammen. </p>



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<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/210227_8_BS_0032Amanduskirche_zu_Worms-1.jpg" alt="" class="wp-image-1391" width="485" height="383"/><figcaption><em>[6] St. Amandus Worms</em></figcaption></figure></div>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-18 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="817" height="650" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/210227_5_BS_0023Burgruine-Scharfeneck.jpg" alt="" data-id="1374" class="wp-image-1374" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/210227_5_BS_0023Burgruine-Scharfeneck.jpg 817w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/210227_5_BS_0023Burgruine-Scharfeneck-300x239.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 817px) 100vw, 817px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="777" height="650" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/210227_6_BS_0011Burgruine_Graevenstein.jpg" alt="" data-id="1375" data-link="https://blog.museum-digital.org/?attachment_id=1375" class="wp-image-1375" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/210227_6_BS_0011Burgruine_Graevenstein.jpg 777w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2021/02/210227_6_BS_0011Burgruine_Graevenstein-300x251.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 777px) 100vw, 777px" /></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption"><em>[7] Die Burgruine Neuscharfeneck bei Ramberg, [8] Die Burgruine Grävenstein bei Merzalben</em></figcaption></figure>



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<p>Die figürliche Staffage, die auf kaum einem seiner Werke fehlen durfte, zeigt dabei häufig Menschen aus ärmeren Bevölkerungsschichten. Landarbeiter, Wäscherinnen, Handwerker und viele andere Gestalten bilden ein belebendes Element seiner Darstellungen. Nur wenige Jahre vor der Erfindung der Fotografie wurde er zum aufmerksamen Beobachter und Dokumentar zahlreicher Architekturzeugnissen der Pfalz, die nach und nach verschwanden oder baulich verändert wurden. Eines der Ziele seines kurzen Lebens hat Gayer – er verstarb im Alter von nur 43 Jahren in Speyer – sicherlich erreicht: Seine Zeichnungen bewahren viele architektonische Zeugnisse der pfälzischen Geschichte für die Nachwelt.</p>



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<hr class="wp-block-separator"/>



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<h3 class="has-medium-font-size wp-block-heading"><strong>Sepiazeichnungen von Peter Gayer im Bestand des Historischen Museums der Pfalz (Auswahl)</strong></h3>



<ol class="wp-block-list"><li>Burg und Ort Elmstein (Verbandsgemeinde Lambrecht) im Landkreis Bad Dürkheim</li><li>Die Klosterkirche des Klosters „Zum Heiligen Grab“ in Speyer</li><li>St. Peter in Speyer</li><li>Retscherruine und Margarethenkapelle in Speyer</li><li>Die Ruinen von Nikolauskapelle und Domstaffelturm in Speyer</li><li>St. Amandus in Worms</li><li>Die Burgruine Neuscharfeneck bei Ramberg</li><li>Die Burgruine Grävenstein bei Merzalben</li></ol>



<p style="font-size:15px"><em>Fotografen: Peter Haag-Kirchner und die Ehrenamtsgruppe des Historischen Museums der Pfalz.</em> <em>Rechtestatus: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/" data-type="URL" data-id="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">CC-BY-NC-ND</a>.</em></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>101 x Müllrose &#8211; Digitalisierung und Online-Präsentation des Fotonachlasses &#8222;Ursula Raschke&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[AG Brandenburgische Museen digital]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 11:20:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Themator]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[md/story]]></category>
		<category><![CDATA[Müllrose]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Beitrag von Lorenz Kienzle für das Heimatmuseum Müllrose 2014 entdeckte die Müllroser Museumsleiterin Romy Werner bei einer Inventur im Depot des Heimatmuseums Müllrose einen Karton mit Briefumschlägen sowie eine Plastiktüte vom Roten Kreuz mit drei Mappen. Der Inhalt der Briefumschläge waren Negative im Format 6&#215;6 cm und Fotoschachteln mit 9&#215;12 cm Negativen. In den <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/09/01/101-x-muellrose-digitalisierung-und-online-praesentation-des-fotonachlasses-ursula-raschke/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Ein Beitrag von Lorenz Kienzle für das Heimatmuseum Müllrose</em></p>



<p>2014 entdeckte die Müllroser Museumsleiterin Romy Werner bei einer Inventur im Depot des Heimatmuseums Müllrose einen Karton mit Briefumschlägen sowie eine Plastiktüte vom Roten Kreuz mit drei Mappen. Der Inhalt der Briefumschläge waren Negative im Format 6&#215;6 cm und Fotoschachteln mit 9&#215;12 cm Negativen. In den Mappen befanden sich Fotoabzüge. Auf einem beigelegten Zettel stand „Fotografin Ursula Raschke&#8220;.</p>



<p><strong>Der Nachlass wächst und wird digitalisiert</strong></p>



<p>Ein dazu passender Eintrag im Eingangsbuch des Museums fehlte. Ihr Erbe und Neffe, Dr. Hartmut Felgendreher aus Booßen bei Frankfurt (Oder), konnte nach einiger Recherche ermittelt werden. Er hatte das Archiv 1996, kurz nach dem Tod der 1919 in Kliestow geborenen Fotografin, dem Museum übergeben. 2018 kam es zur Unterzeichnung eines Überlassungsvertrages. Bei dieser Gelegenheit übergab er dem Museum ein weiteres Konvolut an Negativen. Das Museum hat somit 16.800 Einzelnegative sowie 600 Positive aus dem Nachlass Ursula Raschkes in seinem Besitz.</p>



<p>Der ursprüngliche Negativbestand konnte mit Förderung vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg 2017 komplett von mir digitalisiert werden, auch die neu hinzugekommenen Negative sind inzwischen digitalisiert. Dabei wurden die sich lose in Briefumschlägen befindenden Negative in archivgerechte Negativhüllen überführt und können sich nun nicht mehr gegenseitig verkratzen. Die eher sporadische Beschriftung der rund 2300 Briefumschläge wurde in eine Exceldatei übertragen und kann somit den Digitalisaten zugeordnet werden.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-19 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1009" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Blumenmaedchen_1968-1024x1009.jpg" alt="" data-id="1160" data-link="https://blog.museum-digital.org/?attachment_id=1160" class="wp-image-1160" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Blumenmaedchen_1968-1024x1009.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Blumenmaedchen_1968-300x296.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Blumenmaedchen_1968.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1022" height="1024" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Schornsteinfeger_Koehler-1968-1022x1024.jpg" alt="" data-id="1163" data-link="https://blog.museum-digital.org/?attachment_id=1163" class="wp-image-1163" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Schornsteinfeger_Koehler-1968-1022x1024.jpg 1022w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Schornsteinfeger_Koehler-1968-300x300.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Schornsteinfeger_Koehler-1968-150x150.jpg 150w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Schornsteinfeger_Koehler-1968.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1022px) 100vw, 1022px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1009" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Micha_Nobst_1981-1-1024x1009.jpg" alt="" data-id="1164" data-full-url="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Micha_Nobst_1981-1.jpg" data-link="https://blog.museum-digital.org/?attachment_id=1164" class="wp-image-1164" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Micha_Nobst_1981-1-1024x1009.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Micha_Nobst_1981-1-300x296.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Micha_Nobst_1981-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">von links: Blumenmädchen, 1968; Schornsteinfeger Köhler, 1968; Micha Nobst mit der Zeitschrift Sibylle, 1981</figcaption></figure>



<p><strong>Müllrose in den 1960er und 70er Jahren</strong></p>



<p>Nach der ersten Sichtung der Negative 2014 war klar, dass hier ein Schatz zu heben ist. Ursula Raschke hat mehr als nur das Gewerbe einer ortsansässigen Porträtfotografin betrieben. Die Fotografien dokumentieren das Leben in Müllrose in den 60er und 70er Jahren in sehr sorgfältig inszenierten Porträts, die mitunter in stundenlangen Porträtsitzungen entstanden, wie uns die Beteiligten berichteten. </p>



<p>Viele dieser Arbeiten hat sie aus eigenem Antrieb gemacht. Menschen auch spontan auf der Straße angesprochen und ihnen die Fotos anschließend geschenkt. Sehr interessant ist auch eine Serie von Aufnahmen von Konsum-Märkten in Müllrose aus dem Jahr 1966. Im gleichen Jahr wurden einige dieser Geschäfte geschlossen und dafür ein großer „Neuer-Konsum&#8220; geöffnet. Dieser Wandel in der Müllroser Geschäftswelt wurde von ihr genau dokumentiert und führt zu ganz neuen Fragestellungen für das Museum.</p>



<p><strong>Ausstellung mit Hindernissen</strong></p>



<p>Von Anfang an bewegte uns die Frage, ob und wie ihre Arbeiten in einer Ausstellung gezeigt werden können. Als Hürde standen immer die Persönlichkeitsrechte der Porträtierten im Raum, die einer Veröffentlichung zustimmen müssen. Eine erste Veröffentlichung 2019 im Projekt Brandenburger Fotografinnen und Fotografen beschränkte sich deshalb auf Aufnahmen ohne Menschen.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-20 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1009" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Hochzeit_Wischke_1969-2-1024x1009.jpg" alt="" data-id="1165" data-link="https://blog.museum-digital.org/?attachment_id=1165" class="wp-image-1165" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Hochzeit_Wischke_1969-2-1024x1009.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Hochzeit_Wischke_1969-2-300x296.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Hochzeit_Wischke_1969-2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1022" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Konsum-Schrape_1966-1-1024x1022.jpg" alt="" data-id="1166" data-full-url="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Konsum-Schrape_1966-1.jpg" data-link="https://blog.museum-digital.org/?attachment_id=1166" class="wp-image-1166" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Konsum-Schrape_1966-1-1024x1022.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Konsum-Schrape_1966-1-300x300.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Konsum-Schrape_1966-1-150x150.jpg 150w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Konsum-Schrape_1966-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">von links: Hochzeit mit Unterbrechung, 1969; Belegschaft Konsum Schrape, 1966</figcaption></figure>



<p>Aus Anlass des 100. Geburtstages von Ursula Raschke am 23.08.2019 wurde ich von Romy Werner 2018 gefragt, ob ich nicht eine Ausstellung kuratieren und vergrößern wolle, damit sie dann analog im Museum gezeigt werden könne. Geplante Baumaßnahmen im Museum stellten die Realisierung der Ausstellung in Frage. Auch 2020 konnte die Ausstellung wegen der inzwischen verschobenen Baumaßnahmen und wegen der Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht im Museum stattfinden. </p>



<p><strong>Im Stadtraum und Online präsent</strong></p>



<p>Das Kulturamt des Landkreises Oder-Spree schlug daher die Verwendung der schon beantragten Mittel für eine virtuelle Ausstellung vor. Parallel dazu kam aus der Stadt Müllrose die Idee, Bilder auch im Stadtraum zu zeigen. Im April 2020 entschlossen wir uns, die Pläne umzusetzen und das dreiköpfige Ausstellungsteam, Romy Werner, Lutz Boltz und ich, begann mit der Arbeit. </p>



<figure class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-21 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="589" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Raschke-1024x589.jpg" alt="" data-id="1167" data-link="https://blog.museum-digital.org/?attachment_id=1167" class="wp-image-1167" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Raschke-1024x589.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Raschke-300x173.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Raschke.jpg 1384w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Foto_Omar_Akahare_1-1024x683.jpg" alt="" data-id="1169" data-link="https://blog.museum-digital.org/?attachment_id=1169" class="wp-image-1169" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Foto_Omar_Akahare_1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Foto_Omar_Akahare_1-300x200.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/09/Foto_Omar_Akahare_1.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">von links: Online-Ausstellung; Ausstellung im Stadtraum</figcaption></figure>



<p>Mit über 100 Personen sprachen wir, um Informationen über die uns meist unbekannten Abgebildeten zu erhalten und dann, um die Genehmigung zur Abbildung von den Porträtierten oder ihren Erben zu bekommen. Da in Müllrose jeder jeden kennt, konnten wir fast alle Personen ermitteln und fast alle haben der Veröffentlichung auch zugestimmt. Bei diesen Gesprächen haben wir viel über Müllroser Familienverhältnisse erfahren, aber auch Ursula Raschke in den Erzählungen über sie besser kennengelernt. Wichtige biografische Fakten aus ihrem Leben blieben hingegen weiter im Dunklen.</p>



<p>So ist die virtuelle Ausstellung &#8222;<a href="https://themator.museum-digital.de/ausgabe/scrolltopic.php?m_tid=913&amp;tid=913" target="_blank" rel="noreferrer noopener">101 x Müllrose (1963 &#8211; 1984) Aus dem Archiv der Fotografin Ursula Raschke</a>&#8222;, erstellt mit dem Ausstellungsmodul von <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">museum-digital</a> &#8222;<a href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/04/06/online-ausstellungen-erstellen-mit-md-story/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">md/story</a>&#8222;, mit 101 Fotos und die begehbare Ausstellung mit 32 Fotos für das Museum ein gelungner Abschluss der Digitalisierungsmaßnahmen, aber auch Auftakt und Anlass, vertieft stadtgeschichtliche und biografische Forschungen aufzunehmen.</p>



<p><em>Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe <a rel="noreferrer noopener" href="https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/" target="_blank">„Brandenburgische Museen digital“</a> und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. <a rel="noreferrer noopener" href="https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/" target="_blank">www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/</a></em></p>
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		<item>
		<title>Spielzeuge des VEB Mechanische Spielwaren &#8211;  ein Digitalisierungsprojekt des Stadtmuseums Brandenburg an der Havel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[AG Brandenburgische Museen digital]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2020 09:13:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg (Havel)]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeug]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Beitrag von Anja Grothe und Heike Köhler Bereits seit 1957 sammelt das Stadtmuseum Brandenburg an der Havel in einem eigenständigen Sammlungsbereich Spielzeug. Bis heute liegt der Fokus auf den Produkten der heimischen Spielzeugindustrie, die von 1881 bis 1991 ein bedeutender Wirtschaftszweit in der Havelstadt war. Waren die Zentren der Spielzeugproduktion traditionell rund um Nürnberg <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/08/07/spielzeugen-des-veb-mechanische-spielwaren-brandenburg-an-der-havel/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein <em>Beitrag von Anja Grothe und Heike Köhler</em></p>



<p>Bereits seit 1957 sammelt das <a href="https://stadtmuseum.stadt-brandenburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stadtmuseum Brandenburg an der Havel</a> in einem eigenständigen Sammlungsbereich Spielzeug. Bis heute liegt der Fokus auf den Produkten der heimischen Spielzeugindustrie, die von 1881 bis 1991 ein bedeutender Wirtschaftszweit in der Havelstadt war. Waren die Zentren der Spielzeugproduktion traditionell rund um Nürnberg und im Erzgebirge angesiedelt, gehörte Brandenburg zu nördlichsten Städten in Deutschland mit einer florierenden Spielzeugindustrie. Inzwischen umfasst die <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;instnr=1&amp;gesusa=310&amp;cachesLoaded=true" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sammlung des Stadtmuseums</a> annähernd 6000 Objekte.</p>



<p>Den Grundstock der Sammlung bilden die seit 1957 direkt aus der Produktion des „VEB Mechanische Spielwaren Brandenburg (Havel)“ übergebenen Artikel mit ihren Varianten und Weiterentwicklungen, ergänzt durch Stücke aus Privathand. Nach der Schließung des Werkes 1991 wurden auch Maschinen, Ausstattungsgegenstände und Fotos und Schriftgut übernommen werden.</p>



<p>Die Sammlung dürfte eine der größten und bedeutendsten zu DDR-Spielwaren im Land Brandenburg, aber auch darüber hinaus sein, da hier beinahe das komplette Produktionssortiment des Werkes erfasst ist.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-22 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/raketentraeger-lkw-ms-25-mit-rakete-36788-2-1-1024x683.jpg" alt="" data-id="1135" data-link="https://blog.museum-digital.org/?attachment_id=1135" class="wp-image-1135" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/raketentraeger-lkw-ms-25-mit-rakete-36788-2-1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/raketentraeger-lkw-ms-25-mit-rakete-36788-2-1-300x200.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/raketentraeger-lkw-ms-25-mit-rakete-36788-2-1.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/motorroller-fahrerin-36483-1024x683.jpg" alt="" data-id="1136" data-link="https://blog.museum-digital.org/?attachment_id=1136" class="wp-image-1136" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/motorroller-fahrerin-36483-1024x683.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/motorroller-fahrerin-36483-300x200.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/motorroller-fahrerin-36483.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/pickvogel-36780-1024x683.jpg" alt="" data-id="1139" data-full-url="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/pickvogel-36780.jpg" data-link="https://blog.museum-digital.org/?attachment_id=1139" class="wp-image-1139" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/pickvogel-36780-1024x683.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/pickvogel-36780-300x200.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/pickvogel-36780.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption"><sub>Links: Nach den Sternen konnten Kinder mit dem Raketenträger und aufliegender Rakete 1974 greifen. &#8211; Mitte: Die Motorrollerfahrerin ist eines der ältesten Objekte des Digitalisierungsprojektes: 1956 angefertigt, kam sie fabrikneu in die Sammlung des Stadtmuseums. &#8211; Rechts: Pickvogel aus Blech</sub></figcaption></figure>



<h5 class="wp-block-heading">Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg</h5>



<p>Das Digitalisierungsprojekt gehört zur „<a href="https://web.archive.org/web/20190805095738/https://digitalesbb.de/wp-content/uploads/2018/12/181211-Strategiepapier.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg</a>” der Landesregierung Brandenburgs von 2018, welches vom Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg aufgelegt wurde. Es bot die Möglichkeit, die notwendige professionelle Erfassung durch Digitalfotos, die wissenschaftliche Beschreibung und im Anschluss die Zugänglichmachung des besonderen Bestandes auf der <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Plattform museum-digital.de</a> durchzuführen.</p>



<p>Der Bestand an MSB-Spielzeugobjekten war natürlich auch vorher erfasst, jedoch nur den Grunddaten und über einfache Arbeitsfotos. Dennoch stellte dies eine gute Basis für das Digitalisierungsprojekt dar.</p>



<p>Publikationsfähige Digitalisate in Form professioneller Fotos und Texte konnten mit Mitteln der Stadt Brandenburg und durch die Projektförderung des Landes erstellt werden. Die interne Museumsdatenbank First Rumos wurde ergänzt und vervollständigt, diese Daten für museum-digital.de aufbereitet und online gestellt Die abschließende Bereitstellung der Daten für die <a href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutsche Digitale Bibliothek (DBB)</a> steht nun noch aus.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Vom Rennauto bis zum Bagger</h5>



<p>Im Jahr 2019 wurden in einem ersten Schritt <a href="https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=listen&amp;gesusa=310&amp;instnr=1&amp;cachesLoaded=true" target="_blank" rel="noreferrer noopener">125 Spielzeuge</a> samt ihrer Varianten erfasst, die aus dem Produktionszeitraum von 1948 (mit dem Beginn der Ära der Volkseigenen Betriebe) bis ca. 1972, als es zur Kombinatsbildung auch in der Spielzeugindustrie kam, stammen. In diesem Zeitraum entstanden Aktionsfiguren (Tiere, Personen) aus Blech mit mechanischem Antrieb, Straßenbahnen, Feuerwehren, Personenkraftwagen, Weltraumartikel, Flugzeuge, Liefer- und Transportfahrzeuge, Gnom-Autos, Raupenschlepper, Tankwagen und Rennautos, aber auch einige Artikel aus Holz. Die meist farbenfrohen Spielwaren verfügen über einen mechanischen Antrieb.</p>



<p>Für den jüngeren Abschnitt ab 1972 bis zum Ende des Betriebes (inkl. der Brandenburger Spielwaren GmbH) Ende 1991 ist der zweite Fördermittelantrag beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg für das Jahr 2020 derzeit in Arbeit. In dieser zweiten Phase sollen rund 125 mechanisch und elektromechanisch betriebenen Fahrzeuge wie Rennautos, Tankwagen, Jeeps, Hobby-Fahrzeuge, Buggys, Trucks, Kranautos, Bagger und einige Spielwaren, die keine Fahrzeuge sind, erfasst werden.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-23 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/panzer-t-34-36713-1024x683.jpg" alt="" data-id="1144" data-link="https://blog.museum-digital.org/?attachment_id=1144" class="wp-image-1144" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/panzer-t-34-36713-1024x683.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/panzer-t-34-36713-300x200.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/panzer-t-34-36713.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/passagierflugzeug-il-14-36585-1024x683.jpg" alt="" data-id="1145" data-link="https://blog.museum-digital.org/?attachment_id=1145" class="wp-image-1145" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/passagierflugzeug-il-14-36585-1024x683.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/passagierflugzeug-il-14-36585-300x200.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/passagierflugzeug-il-14-36585.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/selbstfahrer-bonzo-36486-1024x683.jpg" alt="" data-id="1146" data-full-url="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/selbstfahrer-bonzo-36486.jpg" data-link="https://blog.museum-digital.org/?attachment_id=1146" class="wp-image-1146" srcset="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/selbstfahrer-bonzo-36486-1024x683.jpg 1024w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/selbstfahrer-bonzo-36486-300x200.jpg 300w, https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/08/selbstfahrer-bonzo-36486.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">Links: Panzer T 34 mit elektromechanischem Antrieb. &#8211; Mitte: Passagierflugzeug IL-14 Serienausführung. &#8211; Rechts: Selbstfahrer &#8222;Bonzo&#8220;</figcaption></figure>



<h5 class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit von Sammlungsarbeit fördern</h5>



<p>Das Projekt fördert die Nachhaltigkeit von Sammlungsarbeit und macht durch die digitale Erschließung der Objekte auch die restliche Sammlung gewissermaßen sichtbar. Somit kann der gesamte Bestand für wissenschaftliche Recherchen und für regional- und überregional geschichtlich interessierte Nutzer in den Fokus des Interesses gerückt werden, denn es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass mittlerweile ein großes Interesse an Spielzeug aus der DDR-Produktion besteht.</p>



<p>Außerdem können die Daten auch für zukünftige Dauer- und Sonderausstellungen genutzt werden, beispielsweise in einer MuseumsApp, die als vertiefende Ebene den Besuchern im Museum zur Verfügung gestellt werden kann. Texte und Bilder können für barrierefreie Angebote im Museum genutzt werden (Vorlesefunktion, Vergrößerung auf einem Pad, fremdsprachige Angebote).</p>



<p>Die Nutzung der Objekte ist unter der Creative Commons Lizenz CC BY-SA erlaubt, für eine kommerzielle Nutzung ist weiterhin die Rücksprache mit dem Stadtmuseum notwendig.</p>



<p>Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem <a href="https://www.museen-brandenburg.de/startseite/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Brandenburgischen Museumsverband</a> und der <a href="https://www.fh-potsdam.de/brandenburg-digital/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Koordinierungsstelle Brandenburg-digital</a>, die beratend uns zur Seite standen, umgesetzt.</p>



<p><em>Der Blogbeitrag ist Teil der Reihe <a href="https://web.archive.org/web/20210725004314/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/netzwerke/ag-brandenburgische-museen-digital/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Brandenburgische Museen digital“</a> und wird redaktionell vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. betreut. <a rel="noreferrer noopener" href="https://web.archive.org/web/20190430143519/https://www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/" target="_blank">www.museen-brandenburg.de/aktivitaeten/projekte/digitalisierung/</a></em></p>
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		<item>
		<title>&#8218;Can Heritage Objekts Represent a Home?&#8216; Ein partizipatives Forschungsprojekt der &#8218;Syrien&#8216;-Sammlung im Ethnologischen Museum &#8211; Berlin.</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2020/05/25/can-heritage-objects-represent-a-home-ein-partizipatives-forschung-projekt-der-syrien-sammlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mariam Bachich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2020 19:34:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Staatliche Museen zu Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien-Projekt]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Projekt ‚Can Heritage Objects Represent a Home?‘ (September 2017 bis August 2020) ist eine Erweiterung des partizipativen Projekts ‚Geteiltes Wissen‘ zur Amazoniensammlung im Ethnologischen Museum Berlin. Es beschäftigt sich mit Sammlungen aus Syrien und wird wie das Amazonienprojekt von der VolkswagenStiftung gefördert. Die Syrien-Sammlung im Ethnologischen Museum &#8211; Berlin Die Sammlung Nordafrika, West- und <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2020/05/25/can-heritage-objects-represent-a-home-ein-partizipatives-forschung-projekt-der-syrien-sammlung/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Projekt ‚Can Heritage Objects Represent a Home?‘ (September 2017 bis August 2020) ist eine Erweiterung des partizipativen Projekts ‚Geteiltes Wissen‘ zur Amazoniensammlung im Ethnologischen Museum Berlin. Es beschäftigt sich mit Sammlungen aus Syrien und wird wie das Amazonienprojekt von der VolkswagenStiftung gefördert. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Syrien-Sammlung im Ethnologischen Museum &#8211; Berlin</h2>



<p>Die Sammlung Nordafrika, West- und Zentralasien im Ethnologischen Museum besitzt ca. 220 (ethnographische) Objekte, die mit der Herkunftsangabe ‚Syrien‘ versehen sind. Diese Objekte wurden in unterschiedlichen Regionen des heutigen Syriens und Levante gesammelt und lassen sich größtenteils auf das 19. und 20. Jahrhundert datieren. Ca. 2/3 der Sammlung stammt von bekannten Persönlichkeiten, die als Politiker, Orientalisten und Archäologen gleichermaßen tätig waren, wie z.B. Emil Riebeck, Johann Gottfried Wetzstein, Max von Oppenheim oder Heinrich Petermann.</p>



<p>Neben den materiellen Objekten befinden sich in der Sammlung des Ethnologischen Museums ca. 650 Fotos: davon ca.190 historische Fotos von Hermann Burchardt (den Großteil der Fotos hat er 1895 im Hauran angefertigt), sowie ca. 320 Dias von Einar von Schuler (1930-90), der als Professor für Altorientalistik die Ausgrabung in Tell Habuba Alkebera –Syrien leitete. </p>



<p>Die Abteilung „Medien, Berliner Phonogramm-Archiv, Musikethnologie, Visuelle Anthropologie“ verfügt über eine reiche Sammlung immateriellen Kulturerbes, die auch ‚Syrien‘ betrifft. Es handelt sich sowohl um Audio- als auch um audiovisuelle Aufnahmen auf sehr unterschiedlichen Trägermedien. Neuere musikethnologische Feldaufnahmen verschiedener Sammler entstanden zwischen 1959 und 1998 mit einem Schwerpunkt in den 1970er Jahren und stammen großteils aus dem heutigen Syrien. <br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Projekt</h2>



<p>Das Projekt verfolgt das Ziel, die Sammlungen – hauptsächlich- unter Syrer*innen – bekannt zu machen, und nach partizipativen Prinzipien zu erforschen, indem ein Bezug zwischen den Menschen und dem materiellen und nicht-materiellen Erbe hergestellt wird. </p>



<p>Syrer*innen engagieren sich im Projekt als aktive Partner*innen. Dabei verfolgt das Projekt eine doppelte Strategie. Zum einen wurde ein Komitee gegründet, das sich vor Ort in Berlin, Deutschland, mit der Sammlung und anderen museumsbezogenen Themen beschäftigt, neben veröffentlichen Veranstaltungen. Zum anderen werden die Objekte der Sammlung über eine Onlineplattform veröffentlicht und alle Interessierten sind eingeladen, sich in die Beschreibung und Erforschung einzubringen.</p>



<p>So strebt das Projekt einen doppelten Nutzen an: Die Syrer*innen lernen einen Teil ihres kulturellen Erbes kennen und werden basierend auf den Forschungen zu neuen kreativen Strategien und Projekten ermutigt, vor allem im Exil. Das Wissen der Syrer*innen bereichert auch die Sammlung und im Idealfall entstehen neue und potentiell nachhaltige Beziehungen zwischen dem Museum und den syrischen Partner*innen im Projekt. <br>Geplant ist außerdem, die Ergebnisse des Projekts in einer Ausstellung zu präsentieren.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Einladung</h2>



<p>Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Objekte auf der Plattform anzusehen und uns gerne Meinungen, Geschichten, Informationen, Kritik, usw. mitzuteilen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hinweise zur Provenienz und Klassifikation:</h3>



<ul class="wp-block-list"><li>Syrien wird in Anführungszeichnen geschrieben, damit sind sowohl das heutige Syrien, als auch die historische Region Levante gemeint.     </li><li>Die Objekte der Sammlung sind auf der Plattform so beschrieben wie sie im Museum registriert sind, im Regelfall mit ein paar Basisinformationen. Alle Interessierten sollen sich frei fühlen, die Objekte so zu beschreiben, wie es ihnen selbst richtig erscheint.    </li><li>Bei vielen Objekten war es schwierig, genaue Provenienzen zu finden bzw. zu definieren was “Objekte aus Syrien“ eigentlich sind. Da Provenienzfoschung im engeren Sinne im Projekt keine Priorität hatte, haben wir entscheiden, hier Objekte zu zeigen, die in den Akten des Museums mit ‚Herkunft Syrien‘ verzeichnet sind, oder aus ‚Syrien‘ sein könnten. Wo immer die Provenienz verzeichnet ist, wird sie wie in den Akten benannt. Dies gilt auch für unklare Provenienzen. Wichtig für das Projekt ist die Interaktion und der Austausch zwischen Personen und  Objekten; Dabei hängt es von den Beteiligten ab, ob Ästhetik, Kritik, persönliche Erinnerung oder andere Themen im Zentrum stehen.      </li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Links</h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Sammlung bei <a href="https://smb.museum-digital.de/index.php?t=listen&amp;instnr=11&amp;gesusa=59&amp;navlang=de">museum-digital:smb</a></li><li>Das <a href="https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=891&amp;tid=891">Projekt im &#8222;Themator&#8220;</a> </li></ul>



<p></p>



<p></p>



<p><strong>Anerkennung:</strong></p>



<p>Ich bedanke mich recht herzlich bei:</p>



<p>Frau Dr. Ingred Schindlbeck und Frau Dr. Andrea Scholz für ihr Bemühen um die Verwirklichung des Projekts sowie für ihre unbegrenzte Unterstützung und Betreuung.</p>



<p><strong>Das Team des Projekts:</strong></p>



<p>Die Mitglieder des Komitees, die ihre Zeit und ihr Engagement dem Projekt freiwillig gewidmet haben. Sie haben das Projekt bereichert und daraus etwas Besonderes gemacht:&nbsp;&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Frau Dr. Swiess&nbsp; Al-Battman</li><li>Frau Raja Banout</li><li>Frau Jehan Daoud</li><li>Frau Tamara Duedari</li><li>Frau Dima Nassar</li><li>Herr Salah Hebbo</li><li>Herr Dr. Yasser Al-Hamwi,:&nbsp; Vertreter von Homs League Abroad e. V.</li><li>Herr Humam Al-Salim: Vertreter von Syria Art&nbsp;</li><li>Herr Yeser Al-Amin:&nbsp; Vertreter von Union der Syrischen Studenten und&nbsp; Akademiker e.V. (USSA)&nbsp;</li><li>Herr Dr. Ahmad Al-Rawi : Vertreter von Syrian International Geography Network</li></ul>



<p><strong>Recherche der Musiksammlung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Herr Daisam Jalo</li></ul>



<p><strong>Dokumentarfilm:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Herr Anis Hamdoun&nbsp;</li></ul>



<p>Ich bedanke mich noch recht herzlich bei allen, die ihre Unterstützung sowie ihre Beteiligung und Interesse am Projekt und dessen Aktivitäten gezeigt haben.</p>



<p><strong>Das Projekt</strong>: Can Heritage Objects Represent a Home?</p>



<p><strong>Projekt Leiterin</strong>: Mariam Bachich</p>



<p><strong>Dauer</strong>: August. 2017- Januar 2021</p>



<p><strong>Ort</strong>: Ethnologisches Museum – Berlin</p>



<p><strong>Förderung</strong>: Volkswagen Stiftung</p>



<p> </p>



<p></p>



<p></p>



<p><strong>Die Ausstellung des Projekts: </strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-museum-digital wp-block-embed-museum-digital"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Kg4z5sfRfZ"><a href="https://blog.museum-digital.org/de/2021/04/07/von-bis/">Von … Bis …</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Von … Bis …&#8220; &#8212; museum-digital" src="https://blog.museum-digital.org/de/2021/04/07/von-bis/embed/#?secret=9BC5XVQHUH#?secret=Kg4z5sfRfZ" data-secret="Kg4z5sfRfZ" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was heißt nochmal &#8222;Kopf&#8220; auf Litauisch?</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2019/11/06/was-heisst-nochmal-kopf-auf-litauisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Stölzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2019 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Europeana]]></category>
		<category><![CDATA[Linked Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Normdaten]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 2008 bietet die europäische digitale Plattform Europeana Zugang zu mehr als 50 Millionen Objekten aus europäischen Archiven, Bibliotheken und Museen. Mehr als 3.000 europäische Institutionen tragen dazu bei, dass diese virtuelle Bibliothek das reiche kulturelle Erbe Europas abbilden kann. Europeana sammelt Kontextinformationen (Metadaten) sowie eine kleine Abbildung und belässt die eigentlichen Objektdatensätze in den <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2019/11/06/was-heisst-nochmal-kopf-auf-litauisch/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit 2008 bietet die europäische digitale Plattform Europeana Zugang zu mehr als 50 Millionen Objekten aus europäischen Archiven, Bibliotheken und Museen. Mehr als 3.000 europäische Institutionen tragen dazu bei, dass diese virtuelle Bibliothek das reiche kulturelle Erbe Europas abbilden kann.</p>



<p>Europeana sammelt Kontextinformationen (Metadaten) sowie eine kleine Abbildung und belässt die eigentlichen Objektdatensätze in den jeweiligen Ursprungsinstitutionen. Die vorhandenen Metadaten können von den Benutzer*innen durchsucht und (kosten-) frei genutzt werden. Über einen Link gelangt man zur Ursprungsinstitution mit dem originären Datensatz und hat so die Möglichkeit, weiterführende Informationen zu erhalten.</p>



<p>Was nach dem digitalen Elysium klingt, birgt jedoch einige Tücken: die in Europeana enthaltenen Objektinformationen entstammen den unterschiedlichsten Kulturinstitutionen – deren Standards werden einerseits von der Einrichtungsart vorgegeben (Bibliothek, Archiv, Museum etc.), andererseits von fachspezifischen Bedürfnissen bestimmt.</p>



<p>Fällt es nun bereits auf nationaler Ebene schwer, Vereinheitlichungen zu schaffen, potenziert sich die Problematik auf internationaler Ebene. Sichtbar wird dies für die Nutzer*innen in der Suche: man muss schon sehr genau wissen, wonach man sucht und in welchem Land sich das Gesuchte befindet, um den Suchbegriff in der entsprechenden Sprache einzugeben, um dann tatsächlich fündig zu werden.</p>



<p>Glücklicherweise ist Europeana kein statisches Konstrukt sondern ein dynamisches, das stets verbessert werden soll. Priorität haben dabei folgende Punkte:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>&#8222;Make it easy and rewarding for Cultural Heritage Institutions to share high-quality content&#8220; (es Kulturerbe-Institutionen leicht und lohnend machen, qualitativ hochwertige Inhalte zu teilen)</li><li>&#8222;Scale with partners to reach our target markets and audiences&#8220; (mit den Partnern wachsen, um die Zielmärkte und Zielgruppen zu erreichen)</li><li>&#8222;Engage people on our websites and via participatory campaigns&#8220; (Einbinden von Menschen auf unseren Websites sowie über partizipative Kampagnen)</li></ol>


<p>Eine Form von Beteiligung ist die Projektarbeit und hier setzt nun auch Europeana Archaeology an.<br />In dem CEF-geförderten EU-Projekt (Connecting Europe Facility of the European Union) haben sich 16 Institutionen aus ganz Europa zusammengetan, um von Februar 2019 bis Juli 2020 die Qualität der bereits bestehenden archäologischen Sammlungen von Objekten zu erhöhen und weitere hinzuzufügen.</p>
<p>Qualitativ verbessern heißt beispielsweise, einen höheren Standard im <em>Europeana Publishing Framework</em> zu erlangen, also z.B. höher aufgelöste Abbildungen bereitzustellen und die Rechte zur Nutzung anzupassen. Auch die Metadaten werden im Rahmen des Projektes verbessert. Alle Objekte werden mit einem bedeutungsvollen Titel und einer Beschreibung versehen und kontextualisiert; von allen Textelementen wird weiterhin die entsprechende Sprache identifiziert.</p>
<p>Ein Hauptbestandteil der qualitativen Verbesserung der Metadaten ist die Verschlagwortung: Es werden Schlagworte für den Gegenstand/ das Thema vergeben, geographische Ortsnamen, für Zeiten/Epochen und Akteure. Dafür werden multilinguale und Linked Data Vokabulare genutzt, vorrangig der Art &amp; Architecture Thesaurus des Getty Research Institutes und GeoNames.<br /><br />So soll am Ende der/die Nutzer*in bei der Suche nach z.B. „Topf“ nicht mehr ausschließlich Objekte aus deutschen Kultureinrichtungen angezeigt bekommen, sondern durch die Verknüpfung mit Linked Data auch solche aus anderen europäischen Institutionen.</p>
<p>Bis es soweit ist, fließt noch viel Wasser die Spree hinunter und einige technische Hürden sind zu nehmen. Eine große Schwierigkeit ist der Ort dieser Anreicherung der Metadaten. In den meisten hausinternen Datenbanken der Konsortiumspartner ist eine Eingabe von Schlagworten und deren Verknüpfung mit LOD nicht möglich, sodass eine Alternative geschaffen werden muss. Hier setzt ein Tool an, das im Rahmen des Projektes entwickelt wird. Diese Software soll es den Partnern ermöglichen, in den exportierten Datensätzen Schlagworte anzufügen und sie mit Linked Data Vokabularen zu verknüpfen.</p>
<p>Für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz gibt es jedoch eine zweite Variante: museum-digital.<br />Alle Objekte, die bereits auf <a href="http://www.smb-digital.de">www.smb-digital.de</a> gezeigt werden, können auch auf <a href="https://www.museum-digital.de">www.museum-digital.de</a> eingesehen werden – insofern eine Objektbeschreibung und eine Abbildung verfügbar sind. Im Eingabetool von museum-digital können Schlagworte, Akteure, Ortsnamen etc. erfasst und mit LOD verknüpft werden – die so angereicherten Datensätze werden anschließend an Europeana geliefert.<br /><br />Das Projekt lohnt sich für uns also gleich doppelt: nicht nur wird die Sichtbarkeit der Museen auf europäischer Ebene erhöht, auch museum-digital wird damit „reicher“ – und alle Nutzer*innen profitieren gleichermaßen.</p>
<p>Eine Einschränkung muss dennoch vorgenommen werden: im Rahmen des Projektes Europeana Archaeology werden von Seiten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ausschließlich Objekte aus dem Ägyptischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin angereichert, die bereits in Europeana enthalten sind und eine größere Anzahl an Objekten der Papyrussammlung, die noch nicht auf Europeana zu finden sind.</p>
<p>Wie sehen die Verbesserungen denn real aus und wie funktioniert das Tool zur Verschlagwortung? Über die Fortschritte im Projekt wird an dieser Stelle regelmäßig berichtet – stay tuned!</p>
<p>Europeana Archaeology<br /><br />Koordination: Vilnius University<br /><br />Weitere Partner:<br /><br />2Culture Associates Ltd<br /><br />Alma Mater Studiorum &#8211; Università di Bologna<br /><br />ATHENA R.C. – Athina &#8211; Erevnitiko Kentro Kainotomias Stis Technologies Tis Pliroforias Ton Epikoinonion Kai Tis Gnosis<br /><br />Data Archiving and Networked Services<br /><br />Georg August Universitaet Göttingen<br /><br />Institutul Na?ional al Patrimoniului<br /><br />Istituto Centrale per il Catalogo Unico delle biblioteche italiane e per le informazioni bibliografiche<br /><br />Koninklijke Musea voor Kunst en Geschiedenis<br /><br />Lunida Ltd<br /><br />Musée d&#8217;Archéologie nationale Domaine national de Saint-Germain-en-Laye<br /><br />Muzej za umjetnost i obrt<br /><br />Stiftung Preußischer Kulturbesitz<br /><br />Technologiko Panepistimio Kyprou<br /><br />The Hunt Museum<br /><br />Universidad de Jaén</p>
<p>Associates:<br /><br />CARARE<br /><br />MUSEU</p>
<p>Projektwebsite: <a href="https://europeanaarchaeology.carare.eu/">europeanaarchaeology.carare.eu</a></p>
<p>Finanziell gefördert durch die Fazilität „Connecting Europe” (CEF) </p>]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-thumbnail><url>https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2019/11/Kopf_der_Teje.jpeg</url><width>539</width><height>600</height></post-thumbnail>	</item>
		<item>
		<title>EDiM &#8211; Sach- und Erfolgsbericht für 2014</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2015/04/10/edim-sach-und-erfolgsbericht-fuer-2014/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Heinecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2015 06:45:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt: EDiM]]></category>
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					<description><![CDATA[Für alle Interessierten hier der Sach-, Erfolgs- und Abschlussbericht für das Jahr 2014.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Für alle Interessierten <a href="https://blog.museum-digital.org/wp-content/uploads/2020/01/serendipity/Sachbericht-EDiM-Maerz2015.pdf">hier der Sach-, Erfolgs- und Abschlussbericht für das Jahr 2014.</a></p>
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			</item>
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		<title>EDiM &#8211; Rückblick auf drei Jahre Digitalisierung im Kunstmuseum Moritzburg</title>
		<link>https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/12/edim-rueckblick-auf-drei-jahre-digitalisierung-im-kunstmuseum-moritzburg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Heinecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2015 09:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt: EDiM]]></category>
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					<description><![CDATA[Anlässlich eines Fragebogens, den das Kultusministerium von Sachsen-Anhalt 2014 an Museen des Landes ausgegeben hat, um den Stand der Digitalisierung zu ermitteln, haben wir uns einmal systematisch Gedanken gemacht, was eigentlich tatsächlich zu einer erfolgreichen Digitalisierung im Museum dazugehört. Dieser Blog ist gemeint als kleine Zusammenfassung und als Rückblick auf den zurückgelegten Weg. Sicherlich ist <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/12/edim-rueckblick-auf-drei-jahre-digitalisierung-im-kunstmuseum-moritzburg/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich eines Fragebogens, den das Kultusministerium von Sachsen-Anhalt 2014 an Museen des Landes ausgegeben hat, um den Stand der Digitalisierung zu ermitteln, haben wir uns einmal systematisch Gedanken gemacht, was eigentlich tatsächlich zu einer erfolgreichen Digitalisierung im Museum dazugehört. Dieser Blog ist gemeint als kleine Zusammenfassung und als Rückblick auf den zurückgelegten Weg. Sicherlich ist er geprägt von der Art des Museums: Das Kunstmuseum Moritzburg in Halle (Saale) ist ein Haus mit einem Schwerpunkt auf der Kunst des 19. bis 20. Jahrhunderts, mit sechs großen Sammlungsbereichen: Gemälde, Grafik, Plastik, Kunsthandwerk &amp; Design, Photographie sowie das sachsen-anhaltinische Landesmünzkabinett (Münzen. Medaillen, Papiergeld).</p>
<p>Neben einer gewissen technischen Grundausstattung wie Kameras, Stativen, Scannern, Datenbanken und Ähnlichem benötigt man Personal mit zum Teil umfangreiche Kenntnissen aus recht unterschiedlichen Bereichen. Soweit ich weiß kann man diesen Bereich nicht studieren, sondern muss ihn sich derzeit noch selbst erarbeiten (auch wenn das Studium der Museologie sicherlich in diese Richtung geht, aber aus unserer Sicht nicht alles umfasst). Für gewöhnlich erarbeitet sich ein Wissenschaftler neue Wissensbereiche, ob es sich dabei um wissenschaftliche Themen handelt oder darum, wie ich eine professionelle Foto-Reproanlage benutze und diese bis hin zu den verwendeten Dateiformaten und Langzeitarchivierungsstrategien und einer Sicherung und Nachhaltigkeit des Arbeitsergebnisses durchdenke. Ein Wissenschaftler kennt sich darüber hinaus mit den wissenschaftlichen Informationen in der Datenbank aus. Zusätzlich braucht man jemanden, der sich in der professionellen Verwaltung und Verzeichnung einer Sammlung auskennt: Arbeitsabläufe, konservatorische Rahmenbedingungen, Lagerung, Sicherheit etc. bilden sich auch in der Datenbank ab. Für das Grundverständnis einer Datenbank und deren Bedürfnisse braucht es das technische Wissen bzw. ein entsprechendes Verständnis. Für die Erstellung von guten Abbildungen benötigt man Wissen über die konservatorischen Rahmenbedingungen für das fotografierte bzw. reproduzierte Material, damit es bei dieser Gelegenheit nicht beschädigt wird. Außerdem muss man die Digitalfotografie (immerhin ein voller Ausbildungsberuf bzw. ein Studium) und bei dieser insbesondere die Farbtreue (Colormanagement) beherrschen &#8211; eine Grundbedingung in einem Kunstmuseum. Dazu kommt die Kenntnis dessen, was mit der Onlinepublikation der Daten im Internet verbunden ist:<br />
&#8211; die Referenzierung auf Normdaten und anderen Internetquellen, die in der Ausgangsdatenbank mitgedacht werden sollten (GND, VIAF, Wikipedia, spezielle oder allgemeine Thesauri zu unterschiedlichen Themen: ULAN, Geonames, TGN, AAT u. a.)<br />
&#8211; Kenntnis und Beherrschen von LIDO, das ebenfalls günstigstenfalls in der hauseigenen Datenbank mitgedacht und einbezogen sein sollte<br />
&#8211; eingehende Kenntnisse der rechtlichen Rahmenbedingungen sowohl intern als auch für die Onlinepublikation, insbesondere des Urheberrechts.<br />
Grundbedingung und Basis einer effektiven Digitalisierung ist eine gut funktionierende und zu den Anforderungen der Digitalisierung passende IT-Struktur und IT-Betreuung im eigenen Haus.</p>
<p>Eine Datenbank ist etwas grundsätzlich anderes als eine Karteikarte, sie kann viel mehr, eröffnet eine neue Welt von Möglichkeiten. Wenn man sich eine Datenbank kauft, muss einem bewusst sein, dass man sich ein (meist) sehr leistungsfähiges Instrument anschafft, das man beherrschen muss, damit man es für sich nutzen und punktgenau einsetzen kann. Man muss es zunächst verstehen, seine Wirkungsmöglichkeiten, seine Defizite. Dann sollte man sich überlegen, wo die bisher erhobenen Informationen hinkommen sollen, damit sie später für die zu erwartenden Arbeitsabläufe an der richtigen Stelle stehen und voll nutzbar sind. Damit sind Abläufe innerhalb des Hauses im Blick, die mit den Kollegen abgesprochen und auf Tauglichkeit erprobt werden müssen. Eine Erfahrung aus anderen Häusern ist (die Moritzburg ist noch nicht so weit), dass sich sogar durch das Vorhandensein der Datenbank Arbeitsabläufe ändern, sogar effektiver und zeitsparender werden können, wenn man denn willens und in der Lage ist, diese auszuprobieren.</p>
<p>Mit der Übertragung von analog vorliegenden Informationen in die Datenbank wäre man schlecht beraten, wenn man einfach nur den bisherigen Erfassungsstand abschreibt. Es wäre ein ungewöhnlich gut geführtes Museum, dessen Erfassungsunterlagen immer auf dem neuesten, besten Stand sind und alle Angaben immer fehlerfrei sind. Die Realität dürfte in den meisten Häusern eine andere sein. Aus diesem Grund sollte man nicht nur die z. B. für die Online-Publikation zusätzlichen Informationen mit in die Datenbank aufnehmen, sondern auch die Ressourcen im Internet zur Erweiterung und Verbesserung der Informationsgrundlage zu den eigenen Werken nutzen bzw. auch &#8211; wenn nötig &#8211; die Bibliothek konsultieren. Klar: Befinden sich die analogen Erfassungsunterlagen in schlechtem Zustand und ist infolgedessen der Nachrecherchebedarf groß, können eine geringere Anzahl von Datensätzen erarbeitet werden als wenn auf guten Unterlagen aufgebaut werden kann. Gute Unterlagen können von geringer qualifiziertem Personal übertragen werden. Je mehr Informationen fehlen oder überarbeitet werden müssen, desto höher muss der Bildungsgrad des Personals sein.</p>
<p>Personal, insbesondere gutes Personal, ist sowieso Dreh- und Angelpunkt von allem: Wofür der eine zwei Monate benötigt, daran arbeitet ein anderer ein ganzes Jahr. Da die Digitalisierung eine Langzeitaufgabe ist, ist neben der ebenfalls sehr wichtigen Qualität der Arbeit auch die Arbeitsgeschwindigkeit des Personals extrem wichtig. Es lässt sich leicht ausrechnen, wohin man mit der Person, die innerhalb von zwei Monaten ein Werk bearbeiten kann, innerhalb von 10 Jahren kommt, und wohin mit der anderen.</p>
<p>Es mag einige überraschen, aber aus unserer Sicht ist der Arbeitsbereich der Digitalisierung ein neuer innerhalb des Museums, der &#8211; wenn man ihn professionell und kompetent betreibt und nicht nur Dinge irgendwo in eine Datenbank hineinschreibt, mit seiner Gemengelage aus Kompetenzen durchaus anspruchsvoll ist. In dieser Aussage liegen verschiedene Problemlagen versteckt, die die Kollegen in den Häusern sicherlich wiedererkennen werden, wenn sie hier kurz angerissen werden. Ältere Kollegen sind oft schwer für die Digitalisierung zu erwärmen. Der strukturierende Aufwand vor Beginn der eigentlichen Digitalisierung bzw. die Folgen, die die Einführung einer Datenbank hat, werden unterschätzt. Es kann kein oder zu wenig Personal eingestellt werden für diese zusätzliche Aufgabe. Das Personal hat nicht die notwendigen Kenntnisse. Es fehlt die Langfristigkeit.</p>
<p>Eines scheint aber sicher: Die Zukunft ist digital und deswegen ist ein Museum gut beraten, sich früher oder später auf den Weg zu machen und seine eigene Strategie dieser Gewissheit gegenüber zu entwickeln. Was auch klar ist: Es führen mehrere Wege zum Ziel und in jedem Haus gibt es unterschiedliche Bedürfnisse, Wünsche, Anforderungen. Deswegen gibt es kein für alle geltendes Rezept für die Digitalisierung und jedes Haus muss seinen Weg selbst suchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
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		<title>EDiM &#8211; Datenmigration 5</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Heinecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2015 13:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt: EDiM]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit den ersten Erfahrungen mit der Datenmigration zu Beginn des Projektes gab es weitere. Aus ihnen ziehe ich für mich als Projektleiterin das generelle Fazit, dass Datenmigrationen am besten zu vermeiden sind: Sie kosten, sie müssen bis ins Einzelne vorbereitet werden, sie müssen begleitet werden &#8211; also ein enger Kontakt zu den Technikern gehalten werden, <a href="https://blog.museum-digital.org/de/2015/03/11/edim-datenmigration-5/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit den ersten Erfahrungen mit der Datenmigration zu Beginn des Projektes gab es weitere. Aus ihnen ziehe ich für mich als Projektleiterin das generelle Fazit, dass Datenmigrationen am besten zu vermeiden sind: Sie kosten, sie müssen bis ins Einzelne vorbereitet werden, sie müssen begleitet werden &#8211; also ein enger Kontakt zu den Technikern gehalten werden, die die Migration umsetzen, weil es erfahrungsgemäßig dort eine Bereitschaft gibt, bei auftretenden Problemen diese selbst im eigenen Sinne, also möglichst einfach und daher nicht im Sinne eines qualitativ guten Ergebnisses für den Kunden zu lösen -, sie haben fast immer irgendeinen Bereinigungsaufwand zur Folge.</p>
<p>Aus diesem Grund und weil plötzlich die Preise für Migrationen bei unserem Software-Anbieter extrem angestiegen sind, haben wir zuletzt eine &#8222;Migration per Hand&#8220; beauftragt: Wir haben mit der Hälfte der durch den Software-Anbieter verabschlagten Summe jemanden bezahlt, der die Daten passgenau, ohne Ärger und anschließenden Bereinigungsaufwand, per copy &amp; paste von einer Datenbank in die andere umsetzt &#8211; ein sehr schnelles und zufriedenstellendes Ergebnis. Jeder, der eine Migration plant und finanziell das meiste herausholen möchte, sollte genau durchkalkulieren, was auf ihr zukommt. Sonst ergeht es ihm möglicherweise wie uns zu Beginn des Projektes. Ein möglicher Weg könnte sein, die Dauer einer Bereinigung oder des copy &amp; paste-Verfahrens über ein paar Stunden auszuprobieren und anschließend hochzurechnen.</p>
<p>Handelt es sich um große Mengen Daten, die womöglich auch noch von ausgezeichneter Qualität sind (und damit &#8222;Wert&#8220; haben), sieht es natürlich anders aus. Es könnte sein, dass sich dann zum Beispiel solche Lösungen empfehlen wie die Daten aus der Datenbank auszugeben (zum Beispiel in Tabellenform) und diese dann zu bearbeiten (zum Beispiel nicht passende Inhalte in eine neu angelegte Spalte direkt daneben umzusetzen oder über Sammelveränderungen Einträge zu vereinheitlichen). Einzelne Arbeiten können aufgrund der Struktur der Zieldatenbank möglicherweise besser in dieser bewältigt werden. Übersteigt die Anzahl der Datensätze eine kritische Menge, ist tatsächlich die Migration nicht zu vermeiden. Zu den Kosten der Migration müssen als natürliche Folge dieses Vorgangs dann auch immer die Kosten für Personal, das eine Bereinigung vornimmt, mitkalkuliert werden. Wo die kritische Menge anfängt, muss jeder für sich selbst ermitteln. Nach meiner Erfahrung liegt sie aber deutlich höher als 1.000 Datensätze.</p>
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