Zu den einzelnen Objektansichten wird ab sofort bei museum-digital der entsprechende QR-Code (die Adresse der jeweiligen Internetseite) angezeigt. Wer auf seinem Handy ein entsprechendes App installiert (falls nicht vorinstalliert: Das gibt es meistens kostenslos, z.B. für Android-Handys den Barcode Scanner von ZXing Team oder Beetagg …), der kann damit den QR-Code vom Bildschirm abfotografieren und die Adresse der jeweiligen Webseite per SMS oder Mail weiterschicken. Gleichzeitig wurde für alle beteiligten Museen die Möglichkeit geschaffen sich zu den eigenen Objekten einen passenden QR-Code (in fast beliebiger Größe) auszudrucken und diesen im Museum neben den Objekten zu plazieren. Museumsbesucher können dann einfach den ausgedruckten Code, wie oben beschrieben, einscannen und sich die Objektinformationen von museum-digital auf das Handy holen. Ob das Angebot genutzt werden wird muss sich natürlich erst zeigen. Es gibt bereits etliche Museen, die QR-Codes in der (hausinternen) Objektpräsentation nutzen. Einen ausführlichen Bericht über Erfahrungen in der Anwendung gibt es vom Powerhouse-Museum in Sydney (hier). Nur zwei Beispiele für weitere Einsatzmöglichkeiten: Das British Museum setzt die Codes in der Museumspädagogik ein (hier) und das National Museum of Scotland hat Objekte einer Ausstellung mit vielen weiterführenden Informationen angereichert, die über QR-Codes abrufbar sind (hier).

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