Archivalien zur Industriegeschichte digitalisieren und sichtbar machen

Ein Beitrag des Museumsverbands des Landes Brandenburg e. V. Das Land Brandenburg ist ein Land der Industriekultur. Zahlreiche Technik- und Industriemuseen, aber auch Stadt- und Regionalmuseen, erzählen in ihren Ausstellungen und museumspädagogischen Angeboten über die industrielle Entwicklung des Landes seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Neben eindrucksvollen Denkmälern und Objekten, bewahren die Museen oft

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Screenshot der OpenAPI-Beschreibung der API von musdb in Swagger UI

Objekte über die API von musdb verwalten

Die öffentliche Programmierschnittstelle der Ausgabe von museum-digital ist seit langem im Einsatz um beispielsweise Objekte direkt aus museum-digital auf den Webseiten der entsprechenden Museen auszuspielen. Die API ist stabil und etabliert. In musdb, unserem Inventarisierungs- und Verwaltungstool, war und ist die Situation schwieriger. Einerseits ist musdb bezüglich seines Funktionsumfangs schlicht ungleich größer. Andererseits verunmöglichen die

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Objektfotografie (Folge 4) – Reproduktion von Gemälden, Zeichnungen, Fotografien usw.

Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara. In unserem vierten Filmmodul erklären wir, wie Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Drucke und Fotografien reproduziert werden können. Das Aufnahmewerkzeug ist eine digitale Kamera mit Standard- oder moderaten Teleobjektiv, das möglichst auch eine Makrofunktion hat. Eine Festbrennweite ist dabei immer einem Zoom vorzuziehen. Wichtig ist,

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files.museum-digital.org: Dokumenten-Archiv zu museum-digital

Über die Jahre wurden Präsentationen über museum-digital gehalten, Artikel und Anleitungen geschrieben. Damit all die so entstandenen Dokumente nicht ungenutzt auf den Festplatten derer, die sie erstellt haben, bleiben, sondern mindestens für das Nachvollziehen der Entwicklung von museum-digital zur Verfügung stehen, haben wir unter files.museum-digital.org ein Archiv eingerichtet. Für den Anfang finden sich hier einige

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Der romantische Blick auf die Mühle. Digitalsierung eines Objektkonvoluts einer mühlenbegeisterten Sammlerin.

Ein Beitrag von Alexandra Majorov für die Historische Mühle von Sanssouci, Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. Die zum UNESCO-Weltkulturerbe der Parks und Schlösser gehörende Historische Mühle von Sanssouci betreibt die Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. im Auftrag der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). Aufgabe des Vereins ist es, historische Mühlen als technisches Kulturgut zu erhalten sowie Mühleneigentümer

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Künstlerinnen in Berlin und Brandenburg – Start eines digitalen Lexikons

Ein Beitrag von Dr. Iris Berndt. 2021 wurde der Grundstein für ein Berlin-Brandenburgischen Künstlerlexikons (erst einmal bis Geburtsjahr 1875) gelegt. Es ging bei diesem ersten Schritt auf dem Weg zu einem Lexikon erst einmal um die Biographien von 75 künstlerisch tätigen Frauen. Sie sind jetzt recherchierbar, und zwar nicht nur nach Namen, sondern auch nach

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Objektfotografie (Folge 3) – Material, Form und Oberfläche

Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara. In unserem dritten Filmmodul veranschaulichen wir das Zusammenspiel von Material, Form und Oberfläche eines zu fotografierenden Museumsobjektes und dem verwendeten Licht. In unserem Video verwenden wir drei verschiedenen Lichtsituationen mit unterschiedlichen Objekten. 1. Direktes Licht von der Seite: Wir sehen hier den schematischen

Allgemein Brandenburg

Kurznachrichten: Handbuch bei GitHub, Seitenspezifische Hilfelinks in musdb und das neue Feld „Danksagung“

Das Handbuch von museum-digital hat eine Schwäche: Es ist – gemessen, an all den Funktionen die besonders musdb mittlerweile bietet – leider noch immer relativ leer. In der Hoffnung, dass sich das bald ändert und damit sich das bald ändert, gibt es ein paar kleine aber wichtige Änderungen im Handbuch. Das Handbuch bei GitHub Das

Handbuch musdb Projekte Technik/Design

Was tun mit Bildern? Anschauen!

musdb ist eine mittlerweile eine volle Inventarisierungs-Software. Dass es aber ursprünglich einmal primär als Eingabeoberfläche zur Veröffentlichung von Museumsdaten entwickelt wurde, ist noch hin und wieder sichtbar. Manchmal hilft es, eine Funktion anzuschauen, und die Intention dahinter noch einmal genau zu hinterfragen. Und so haben wir es bei den Seiten für einzelne Objektabbildungen in musdb

musdb Technik/Design

Museen digital und Open Access. Gedanken zu Open Access und Kulturdaten.

Ein Beitrag von Ben Kaden, Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access des Landes Brandenburg Die Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg betrachtet Open Access bisher weitgehend aus der Perspektive des wissenschaftlichen Publizierens. Das ist angesichts ihrer Ausrichtung nachvollziehbar, nach der sie den durchaus erheblichen Vernetzungs- und Beratungsbedarf in den Hochschulen des Landes auffängt. Denkt man Open

Brandenburg Digitalisierung
Der Zug zum Hambacher Schloss am 27. Mai 1832. Kolorierte Federlithographie, um 1832.

„Von Revoluzzern & Freiheitskämpfern – drei Tage im Mai und was darauf folgte…“

Im Rahmen einer Förderung durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz war es dem Stadtmuseum Bad Dürkheim in Zusammenarbeit mit der Museumsgesellschaft möglich einen bedeutenden Bestand seiner Sammlung „Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz“ umfassend aufzuarbeiten und in Museum Digital zu veröffentlichen. Die Sammlung stellt eine wertvolle Quelle für die Ereignisse rund um das Hambacher Fest dar.

Eingebettet in die historischen Ereignisse der Eroberung der Pfalz durch französische Revolutionstruppen 1792, der zeitweisen Zugehörigkeit zu Frankreich und der folgenden Eingliederung in das Königreich Bayern werden im Stadtmuseum Bad Dürkheim die Vorgänge in Dürkheim rund um das Hambacher Fest bis zur Revolution 1848/49 als Schwerpunkt in der Dauerausstellung präsentiert. Zentrales Exponat ist die Dürkheimer Winzerfahne, mit der Bad Dürkheim über eines der symbolträchtigsten Zeugnisse zum Hambacher Fest verfügt.

Anlässlich des 200. Jubiläums des Hambacher Festes im Jahr 2032 plant die Stadt eine Sonderausstellung zum Hambacher Fest und den Ereignissen in Dürkheim. Die Objekte der Sammlung „Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz“ sollen in einem Begleitkatalog zur Ausstellung publiziert werden. Die digitale Inventarisierung der Objekte diente hierfür als bedeutende Vorarbeit.

Digitalisierung Projekte Rheinland-Pfalz

Standorte und mehr – Objektdaten per QR-Code updaten

Ein klassischer Anwendungsfall von Inventarisierungssystemen im Museum ist die Depotverwaltung. In welchem Depot liegt das Objekt; in welchem Raum; in welchem Regal? Aber das händische Updaten der Datensätze im Inventarisierungssystem, jedes Mal wenn ein Objekt aus dem Depot genommen wird, ist müßig. Deshalb sind die Standortdaten der Objekte oft nicht vollständig oder nicht aktuell. Um

musdb Technik/Design

IIIF und museum-digital

Viele haben es schon gesehen, und das Feedback war durchweg positiv: Für viele Objekte konnten wir im letzten Monat eine neue Abbildungs-Betrachtungs-Seite bauen, die z.B. einen wesentlich besseren Zoom als bisher bietet. Möglich wird das mit Mirador – dem verwendeten Image Viewer – und unserer IIIF-Schnittstelle. Das museum-digital überhaupt eine IIIF-Schnittstelle hat, und jetzt auch

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Gebärdensprache Videos – kurz erklärt

In Deutschland leben ca. 80 000 gehörlose und ca. 16 Millionen schwerhörige Menschen. Davon haben 140.000 einen Behinderungsgrad von mindestens 70% und sind auf Gebärdensprach-Dolmetscherinnen oder Dolmetscher angewiesen. Webseiteninhalte mit Gebärdensprache adressieren gehörlose Nutzerinnen und Nutzer persönlich und gewähren ihnen barrierefreien Zugang. Der Museumsverband des Landes Brandenburg e. V. hat daher für seine Website die

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Ein neues Design für md:term

Mit dem Wochenende haben wir seit langer Zeit das erste größere Update für md:term, den Vokabularbrowser von museum-digital, veröffentlicht. Es ist nun komplett neu designed, noch ein gutes Stück performanter, und bietet eine neu hinzugekommene Download-Funktion. Zuerst aber ein Schritt zurück: Das Ziel von md:term ist, einen zentralen öffentlich referenzierbaren Ort für die kontrollierten Vokabulare

md:term Technik/Design Terminologie

Objektfotografie (Folge 2) – Fototechnik

Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara. In unserem zweiten Filmmodul erklären wir die technischen Grundlagen des Fotografierens. Es handelt sich dabei auf Seiten der Kamera um die Blende, die Belichtungszeit, die Empfindlichkeit (ISO), den Weißabgleich, und die verschiedenen Brennweiten der Objektive, sowie die Größe der Sensoren. Weiterhin behandeln wir

Brandenburg Digitalisierung

Objektfotografie (Folge 1) – „Von grob bis fein“

Das Skript zum Video-Tutorial von Ronka Oberhammer, Lorenz Kienzle und Omar Akahara. Die Objektfotografie ist ein zentraler Bestandteil der Sammlungsdokumentation in einem Museum. Das Video-Tutorial „Objektfotografie – von grob bis fein“ zeigt, was bei Aufnahmen von Museumsobjekten zu beachten ist und wie mit einfachen Mitteln gute Objektfotos gemacht werden können. Im einführenden Basismodul „Objektfotografie –

Brandenburg Digitalisierung

Eine Komplettüberarbeitung der Objektsuche in musdb und der Ausgabe von museum-digital – und ein neues Handbuch

In den letzten Wochen hat sich technisch wieder viel bei museum-digital bewegt – bisher unsichtbar, weil es sich um die größte Überarbeitung einer schon vorher vorhandenen Funktion in musdb seit langen handelt. Eine neue Suchfunktion in musdb bietet endlich die Möglichkeit, nach Ereignissen zu suchen (nicht nur ihren Bestandteilen), negative Suchen durchzuführen (z.B. „Objekte, die

Ausgabe Handbuch musdb Technik/Design

Zweites Treffen der AG Digitalisierung Sachsen

Nach erfolgreicher Termin- und Themenabfrage freuen wir uns, als Termin für das zweite Treffen der AG Digitalisierung Sachsen den 20. Januar 2022, 14.00 bis 16.00 Uhr anzukündigen. Dieses Treffen wird unter dem Thema „Planung von digitalen Erschließungsprojekten“ stehen. Wenn Sie in Ihrem Museum ein solches Projekt erfolgreich Planen und durchführen konnten und gern darüber berichten

Digitalisierung Sachsen