Joshua Ramon Enslin

Joshua Ramon Enslin studiert Southeast Asian Studies an der Goethe Universität Frankfurt. Seine hauptsächlichen Forschungsinteressen betreffen zeitgenössische Arbeitsmigration, Digitalisierung, und Ideengeschichte in Indonesien und den Philippinen. Bei museum-digital ist er hauptverantwortlich für die technische Weiterentwicklung von Ausgabe, musdb, und md:term. Auch zur Entwicklung des "Themator" und zur Übersetzung von museum-digital in Englisch und Indonesisch hat er beigetragen.

Wartungstag im ZIB 2022

Vom 29.8.2022 bis 30.8.2022 fand der Wartungstag des Zuse-Instituts Berlin, wo der Server von museum-digital gehostet wird, statt. Das bedeutet, dass dieser Server abgeschaltet war. In diesem Jahr waren wir auf den Wartungstag gut vorbereitet und museum-digital funktionierte trotz des temporär fehlenden Servers fast problemfrei weiter. Konkrete Probleme sind dabei nur durch einige fehlerhafte, zwischengespeicherte

Allgemein Infrastruktur

„Strict Modes“

In meinem Inventarisierungsprogramm möchte ich abfragen können, welche Objekte an einem gegebenen Tag ins Museum gekommen sind. Oder in einem Monat. Klar. In musdb war bisher nur die Erste der Fragen beantwortbar, wenn auch nicht perfekt. Die zweite Frage ließ sich bisher schlicht nicht beantworten, weil Datumsangaben (Eingangsdatum, Datum der Ermittlung des Versicherungswertes, etc.) als

musdb Technik/Design
Legende auf der "Objekte auf Karte"-Seite

Referenzierbare Karten in der Ausgabe und in musdb

Die Weiterentwicklung von museum-digital wird sich absehbar erst einmal auf die internen Funktionen konzentrieren – aber auch in der Ausgabe tut sich langsam etwas. Deshalb sei heute eine sehr kurze Meldung erlaubt: Genaue Positionen auf den Kartenansichten für Objektsuchen in der Ausgabe und in musdb lassen sich jetzt direkt referenzieren. Dafür wird die URL, sobald

Ausgabe musdb Technik/Design
Screenshot der OpenAPI-Beschreibung der API von musdb in Swagger UI

Objekte über die API von musdb verwalten

Die öffentliche Programmierschnittstelle der Ausgabe von museum-digital ist seit langem im Einsatz um beispielsweise Objekte direkt aus museum-digital auf den Webseiten der entsprechenden Museen auszuspielen. Die API ist stabil und etabliert. In musdb, unserem Inventarisierungs- und Verwaltungstool, war und ist die Situation schwieriger. Einerseits ist musdb bezüglich seines Funktionsumfangs schlicht ungleich größer. Andererseits verunmöglichen die

musdb Technik/Design

files.museum-digital.org: Dokumenten-Archiv zu museum-digital

Über die Jahre wurden Präsentationen über museum-digital gehalten, Artikel und Anleitungen geschrieben. Damit all die so entstandenen Dokumente nicht ungenutzt auf den Festplatten derer, die sie erstellt haben, bleiben, sondern mindestens für das Nachvollziehen der Entwicklung von museum-digital zur Verfügung stehen, haben wir unter files.museum-digital.org ein Archiv eingerichtet. Für den Anfang finden sich hier einige

Allgemein Präsentationen Technik/Design

Kurznachrichten: Handbuch bei GitHub, Seitenspezifische Hilfelinks in musdb und das neue Feld „Danksagung“

Das Handbuch von museum-digital hat eine Schwäche: Es ist – gemessen, an all den Funktionen die besonders musdb mittlerweile bietet – leider noch immer relativ leer. In der Hoffnung, dass sich das bald ändert und damit sich das bald ändert, gibt es ein paar kleine aber wichtige Änderungen im Handbuch. Das Handbuch bei GitHub Das

Handbuch musdb Projekte Technik/Design

Was tun mit Bildern? Anschauen!

musdb ist eine mittlerweile eine volle Inventarisierungs-Software. Dass es aber ursprünglich einmal primär als Eingabeoberfläche zur Veröffentlichung von Museumsdaten entwickelt wurde, ist noch hin und wieder sichtbar. Manchmal hilft es, eine Funktion anzuschauen, und die Intention dahinter noch einmal genau zu hinterfragen. Und so haben wir es bei den Seiten für einzelne Objektabbildungen in musdb

musdb Technik/Design

Standorte und mehr – Objektdaten per QR-Code updaten

Ein klassischer Anwendungsfall von Inventarisierungssystemen im Museum ist die Depotverwaltung. In welchem Depot liegt das Objekt; in welchem Raum; in welchem Regal? Aber das händische Updaten der Datensätze im Inventarisierungssystem, jedes Mal wenn ein Objekt aus dem Depot genommen wird, ist müßig. Deshalb sind die Standortdaten der Objekte oft nicht vollständig oder nicht aktuell. Um

musdb Technik/Design

IIIF und museum-digital

Viele haben es schon gesehen, und das Feedback war durchweg positiv: Für viele Objekte konnten wir im letzten Monat eine neue Abbildungs-Betrachtungs-Seite bauen, die z.B. einen wesentlich besseren Zoom als bisher bietet. Möglich wird das mit Mirador – dem verwendeten Image Viewer – und unserer IIIF-Schnittstelle. Das museum-digital überhaupt eine IIIF-Schnittstelle hat, und jetzt auch

Ausgabe Technik/Design

Ein neues Design für md:term

Mit dem Wochenende haben wir seit langer Zeit das erste größere Update für md:term, den Vokabularbrowser von museum-digital, veröffentlicht. Es ist nun komplett neu designed, noch ein gutes Stück performanter, und bietet eine neu hinzugekommene Download-Funktion. Zuerst aber ein Schritt zurück: Das Ziel von md:term ist, einen zentralen öffentlich referenzierbaren Ort für die kontrollierten Vokabulare

md:term Technik/Design Terminologie

Eine Komplettüberarbeitung der Objektsuche in musdb und der Ausgabe von museum-digital – und ein neues Handbuch

In den letzten Wochen hat sich technisch wieder viel bei museum-digital bewegt – bisher unsichtbar, weil es sich um die größte Überarbeitung einer schon vorher vorhandenen Funktion in musdb seit langen handelt. Eine neue Suchfunktion in musdb bietet endlich die Möglichkeit, nach Ereignissen zu suchen (nicht nur ihren Bestandteilen), negative Suchen durchzuführen (z.B. „Objekte, die

Ausgabe Handbuch musdb Technik/Design
Verbesserungsvorschläge im Dark Mode

Inventarisierungsdaten vom Sofa aus Verbessern: Verbesserungsvorschläge und Bilderkennung

Eine der großen Stärken von musdb, dem Eingabe- und Inventarisierungstool von museum-digital, ist seit langer Zeit seine Fähigkeit, auf Inkonsistenzen und unvollständige Eingaben hinzuweisen. Mit dem „PuQi“ (Publikations-Qualitäts-Index) wird darauf hingewiesen, wo Datensätze vervollständigt werden können, wo ein Beschreibungstext für die Publikation zu lang oder zu kurz ist etc. Der „Plausi“ weist auf potenziell unlogische

musdb Technik/Design

Ein neues Dashboard für musdb

In musdb haben wir seit langer Zeit ein Dashboard als Startseite, das Benutzern einerseits einen Überblick über die Inhalte der Datenbank verschaffen, und andererseits Zugang zu Zusatzfunktionen (etwa einer Validitätsprüfung für Links) gibt. Viele dieser Funktionen mussten aber zuerst einmal freigeschaltet werden und wurden daher von vielen nicht gefunden (geschweige denn eingesetzt). Schlimmer noch, verursachte

musdb Technik/Design

Datenqualität bei der Erfassung von Personen

Um die Vorzüge von Datenbanksystemen voll ausnutzen zu können, braucht es klar referenzierbare Einträge. Ein Fantasie-Beispiel: Ein Objekt wurde 1620 hergestellt von Max Mustermann, ein anderes hergestellt von Max Mustermann im Jahr 1950. Sicherlich wird das nicht derselbe Max Mustermann gewesen sein. Um zwischen den beiden Personen unterscheiden zu können, werden diese in einer Datenbank

musdb Technik/Design Terminologie

Barrierefreiheit bei museum-digital

Immer wieder stellt sich bei museum-digital – wie überall im Netz – die Frage der Barrierefreiheit. Als häufig öffentlich getragene Einrichtungen sollten sich Museen natürlich besonders um Fragen der Barrierefreiheit kümmern, und so haben auch wir bei museum-digital viel über das Thema nachgedacht. In diesem Beitrag sollen die wichtigsten Design-Prinzipien und Methoden, die wir zur

Ausgabe musdb Technik/Design

„Schlauere“ Eingabe von Vokabularbezügen

Bei vielen Importen von Daten, sind wir mit Orten wie „Berlin ?“ und Zeiten wie „ca. 1328“ konfrontiert. Das Import-Tool von museum-digital kann schon seit längerer Zeit mit solchen Angaben umgehen: „Berlin ?“ heißt, nach Lesart von museum-digital: „Berlin“, aber die Ortsangabe im Ereignis ist ungewiss. Ähnlich verhält es sich bei Zeiten, die sehr verschieden

musdb Technik/Design Terminologie Übersetzungen

Mehr Stabilität und einige neue Features

In den letzten Monaten waren wir bei der technischen Weiterentwicklung von museum-digital nicht untätig. Vor allem haben wir „unter der Haube“ viele kleine Details verbessert und den Code aller Tools von md nachvollziehbarer und für Programmierer wie Rechner eindeutiger gemacht. Während die meisten dieser Änderungen rein technischer Natur sind und hoffentlich nicht auffallen, dürfte die

Ausgabe musdb Technik/Design

Mehrsprachige Zeitbegriffe

Im letzten Jahr haben wir die Möglichkeit zur Übersetzung von Orten, Akteuren und Schlagworten in den kontrollierten Vokabularen von museum-digital eingeführt. Dies war die Grundlage für das Zusammenführen der deutschsprachigen und der ungarischen Vokabulare, die bis dahin getrennt erfasst wurden, in eine Datenbank – und schlussendlich für die Einrichtung der „globalen“ Instanz von museum-digital. Bisher

Ausgabe md:term musdb Technik/Design Terminologie Übersetzungen

OpenSearch: museum-digital direkt aus der Browser-Leiste durchsuchen

OpenSearch ist ein offener Standard zur Beschreibung von Suchfunktionen auf Webseiten. Unterstützt eine Webseite OpenSearch, dann erkennen Browser das und bieten an, dass die Webseite als zusätzliche Suchmaschine installiert werden kann. Besonders schön dabei ist, dass OpenSearch sich in nur wenigen Zeilen Code implementieren lässt. Dazu mehr weiter unten im Text. Zuerst die gute Nachricht:

Allgemein Ausgabe musdb Technik/Design