Wie gehen wir vor? Welche Materialien benutzen wir?

Unser Einfallstor in die Welt der Dokumentation ist der 2011 vom Deutschen Museumsbund herausgegebene "Leitfaden für die Dokumentation von Museumsobjekten" (siehe http://www.museumsbund.de/fileadmin/geschaefts/dokumente/Leitfaeden_und_anderes/LeitfadenDokumentation.pdf). Dieses kurze, aber gewichtige Werk bietet auf seinen 50 Seiten eine Ein- und Hinführung zum Thema. Das Beste daran sind aber die Literaturangaben und die Linkliste. Diese arbeiten wir Punkt für Punkt ab. Zum Teil gibt es die Literatur im Netz, zum Teil in Halle, zum Teil müssen wir Fernleihen machen.
Hier einige Links zu nützlicher Literatur, die wir online gefunden haben:

– Viktor Pröstler: Datenfeldkatalog zur Grundinventarisation. Ein Bericht der "Arbeitsgruppe Dokumentation" des Deutschen Museumsbundes, Karlsruhe 1993. (48 S.)
http://www.museumsbund.de/fileadmin/fg_doku/publikationen/Datenfeldkatalog.pdf

– Friedrich Waidacher, Museologische Grundlagen der Objektdokumentation, Berlin 1999 (24 S.).
http://www.smb.museum/ifm/dokumente/mitteilungen/MIT015.pdf

– Hans-H. Clemens, Christof Wolters, Sammeln, Erforschen, Bewahren und Vermitteln. Das Sammlungsmanagement auf dem Weg vom Papier zum Computer, Berlin 1996 (75 S.).
http://www.smb.museum/ifm/dokumente/mitteilungen/MIT006.pdf

Auf der Museumsvokabular-Seite (www.museumsvokabular.de)  haben wir auch schon nützliche Infos für Wortlisten sammeln können: In der "Hessischen Systematik" haben wir zum Beispiel Material für Gattungsbeschreibungen von Gemälden und Grafiken gefunden (Stilleben, Landschaft, Portrait, historisches Ereignisse …). Auch für die Kategorie "Material/Technik" sind wir fündig geworden.

Also: Es geht voran.
Allerdings langsam, weil vorher bzw. parallel noch verschiedene andere Dinge vorankommen müssen: Ende des Monats findet in der Moritzburg eine auf die KNK- und KGO-Institutionen beschränkter Workshop zur Digitalisierung statt, der vorbereitet werden will. Die Mapping-Verhandlungen und die Überprüfung der Funktionsweise der Datenbank müssen beendet werden (Ein retrospektiver, vermutlich wieder längerer Bericht über dieses Thema folgt noch. Weil es dabei auch unerfreuliche Ereignisse gab, würde ich gerne erst darüber berichten, wenn das Thema abgeschlossen ist.) Die Ordnung in den Depots muss daraufhin überprüft werden, ob eine Standortverzeichnung, wie sie die Datenbank vorsieht, möglich ist. Zuvor müssen zum Teil passende Schränke und Regale angekauft werden, wofür erst Mittel gefunden werden müssen usw. Und nicht zuletzt möchten wir endlich eine kleine Pressemeldung zum Projekt und zu unserem Thema auf museum-digital vorbereiten: Es soll im Themenportal von museum-digital über die Jahre hinweg wachsend über "moderne_digital" in der Moritzburg berichtet werden. Dort sollen einige der gescannten und aufbereiteten Datensätze mit einer thematischen Aufbereitung der Inhalte verbunden werden. Wie dies genau aussehen soll, erarbeiten wir noch.

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