Qualität * Rahmen * Publikation * Ermittlung * Visualisierung * Wirkung * Würdigung

Qualität

„Nachdem fast alle Kulturepochen einzelne Ansätze dazu gesehen haben, kann man es als eine Grundrichtung der modernen Wissenschaft bezeichnen, … dass sie die den Dingen anhängenden Qualitäten als quantitative, also relative Bestimmungen auszudrücken sucht …“[1]

Was Georg Simmel bereits um 1900 für die – damals – moderne Wissenschaft postulierte ist heute allgemein: Vergleichendes Messen ist übliche Grundlage für Bewertungen und Entscheidungen des Alltags (nicht nur von Wissenschaftlern).

Eine Auffassung von Qualität als Bestimmtheit einer Sache[2], ist dabei nicht vollkommen ungebräuchlich geworden. Es lässt sich noch erahnen, was Johann Nepomuk Visino ausdrücken wollte, als er, Feldkaplan in der Armee Ottos I. von Griechenland, den Blutacker in Jerusalem um 1840 beschrieb: „… Man findet hier viele Scherben zerbrochenen Töpfergeschirres, die wohl einem hohen Alterthume angehören mögen, und von vorzüglicher Qualität sind.“[3]

Im Alltag hat sich ein Verständnis von „Qualität“ durchgesetzt, das sich etwa in der DIN-Norm 55350 findet. Demnach ist Qualität „die Beschaffenheit einer Einheit bezüglich ihrer Eignung, festgelegte und vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen.“[4]

Der PublikationsQualitätsindex (PuQi) für Museumsobjektinformationen, der hier vorgestellt wird ist ein einfaches Messverfahren ganz in diesem zweiten – reduzierten – Sinne, er kann (und will) Qualität nicht allumfänglich ermitteln, sondern nur versuchen „relative Bestimmung auszudrücken“. Welche Museumsobjektinformation ist in Hinsicht auf Online-Publikation[5] höher zu bewerten als andere? Wie jedes Messverfahren ist auch der PuQi in seinem praktischen Einsatz gebunden an Rahmenbedingungen. Das zugrundeliegende Verfahren dagegen ist verallgemeinerbar. Doch der PuQi ist mehr als nur ein Messverfahren, er ist zugleich ein Ratgeber zur Qualitätssteigerung – der seit einigen Jahren im Einsatz ist und dessen Wirken deshalb beschrieben werden kann. Das folgende schildert also die Rahmenbedingungen, das Messverfahren des PuQi sowie die entfaltete Wirkung. Anlass für die Schilderung ist die Hoffnung auf eine Diskussion der angewandten Kriterien, auf adaptierte Implementationen und generell auf eine Hebung der Qualität von Museumsobjektinformationen im Internet.

Rahmen

Der PuQi ist integrativer Teil der Softwaresuite „museum-digital“. Die dahinter stehende Initiative aus Museen, Museumsverbänden und -ämtern beschreibt museum-digital als „ein Vorhaben, in welchem versucht wird, Wege zu finden und Werkzeuge zu entwickeln, mit denen die Online-Publikation von Objekt-Informationen für alle Museen leicht möglich wird. Es wird ein System entwickelt, … das von allen Museen genutzt werden kann, egal auf welche Weise sie im Museum selbst die Informationen zu ihren Objekten verwalten. … Die Informationen zu Museumsobjekten werden bei museum-digital angereichert und in eine Form gebracht, die eine Einbindung in Portale (europeana, Deutsche Digitale Bibliothek (DDB), …) ermöglicht – sofern es vom betreffenden Museum gewünscht wird.“[6]

(de.about.museum-digital.org, 12.11.2020)

Alle Software-Entwicklung geschieht bei museum-digital auf Anregung und unter Einbezug der beteiligten Museen. Bisweilen entstehen jedoch auch bei den Software-Entwicklern Ideen, die umgesetzt, geprüft und akzeptiert oder verworfen werden – der PuQi gehört in diese Kategorie. Doch der Reihe nach:

Museum-digital wurde im Februar 2009 von der AG Digitalisierung des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt ins Leben gerufen. Ursprünglich war es das einzige Ziel Museumsobjektinformationen auf einfachste Weise ins Netz zu bringen. Sehr schnell aber wurde dieses Ziel erweitert um „effektiv“ ins Netz zu bringen, worunter vor allem die Auffindbarkeit, das Ranking in den Katalogen der Suchmaschinen, verstanden wurde – mit wenig Aufwand von Vielen gefunden werden. Es mussten Trefferseiten konzipiert werden, auf deren Gestaltung die beteiligten Museen großen Einfluss nahmen und nehmen. Die Trefferseiten und die Plattform museum-digital wurden seitdem mehrfach überarbeitet.

Häufiger Gegenstand der Diskussion war und ist die Entwicklung von Suchalgorithmen auf den Seiten von museum-digital selbst. Ebenfalls wurde von Anfang an über die Weitergabe an Fachportale einerseits und allgemeine Portale wie die europeana oder die DDB diskutiert. Schließlich war den beteiligten Museen schon mit dem Veröffentlichen der ersten Objekte auf der museum-digital Plattform ersichtlich, dass die Datenanreicherung einen hohen Stellenwert hat, weshalb im Hintergrund eine Normdatenredaktion aktiv ist und Anreicherungen wie auch Übersetzungen kontrollierter Begriffe leistet.

Weil sich zeigte, dass viele Museen keine Inventarisierungssoftware besaßen (oder diese nicht nutzen) wurde schon gegen Ende 2009 begonnen museum-digital zu einer von Museen bestimmten Inventarisierungssoftware weiterzuentwickeln. Im Laufe der letzten Jahre wuchs die Zahl der beteiligten Museen ständig an und es kamen stetig neue Features hinzu. Einen Sprung machte die Software-Entwicklung 2014 als durchgehende Mehrsprachigkeit zum Leitprinzip erhoben wurde. Aktuell wird die Software von ca. 970 Einrichtungen genutzt, die ca. 1,5 Millionen Objektdatensätze damit verwalten von denen ca. 730.000 publiziert sind.[7]

Zu den Grundsätzen von museum-digital gehört es, dass Verfügungsgewalt über Objektinformationen stets bei den Einrichtungen selbst liegt. Es sind die Museen, die bei jedem Objektdatensatz entscheiden, ob sie diesen der Allgemeinheit, ausschließlich Fachwissenschaftlern oder keinem Außenstehenden zugänglich machen.[8] Es zeigte sich von Anfang an, dass die Maßstäbe für diese Entscheidung sehr unterschiedlich gesetzt wurden. Einigen war es daran gelegen möglichst schnell möglichst viele Objekte ins Netz zu stellen, anderen dagegen ging es darum ausschließlich möglichst korrekte und gründlich recherchierte Information zu veröffentlichen. Dies war der Ausgangspunkt für die Entwicklung des PuQi.

Publikation

Um den Bezugsrahmen zu bestimmen (Simmels „relative Bestimmungen“) wurde als erstes „Publikation“ hinterfragt. Der gerade geschilderte Rahmen zeigt, dass verschiedene Arten von Publikationsmöglichkeiten und -absichten genutzt und angestrebt werden. Fünf Hauptadressaten und -kanäle für publizierte Objektinformationen wurden identifiziert: Jedermann und Fachwissenschaftler im allgemeinen Internet, Nutzer der Plattform museum-digital, Social Media Nutzer, Fachwissenschaftler in Fachportalen und allgemeine Portale. Die anzulegenden Maßstäbe wären jeweils verschieden, etwa die Auffindbarkeit im Netz, die Vernetzung mit anderen Objekten, die Reichweite, die Wissenschaftlichkeit, die Importierbarkeit.

Daraus ergibt sich folgende Tabelle:

Ziel der PublikationMögliche Maßstäbe
Allgemeines InternetAuffindbarkeit (Optimierung für Suchmaschinenalgorithmen) Multilingualität (allgemein)
Zufriedenheit der Nutzer
Plattform Museum-digitalVerknüpfung mit anderen Objekten der Plattform Anreicherung mit Normdaten (allgemein) Multilingualität (allgemein)
Zufriedenheit der Nutzer
Social Media KanäleReichweite Automatische Weitergabe
Verlinkungsmöglichkeiten
FachportaleAusreichender Gehalt
Wissenschaftliche Fundiertheit Anreicherung mit Normdaten (entsprechend dem Portal) Multilingualität (je nach Portal)
Aufsplitterung nach vielen verschiedenen Feldern Weitergabe in Standardformat Lido
Allgemeine PortaleAnreicherung mit Normdaten (entsprechend dem Portal) Multilingualität (je nach Portal) Aufsplitterung nach verschiedenen Feldern Weitergabe in Standardformat Lido

Die Aufschlüsselung zeigt, dass es nahe liegt für jeden dieser Kanäle oder Adressaten der Publikation einen gesonderten Index anzulegen – was sich gut im Internet finden lässt, das lässt sich (in der gleichen Form) möglicherweise nicht gut an Portale weitergeben.

Sie zeigt auch, dass die möglichen Maßstäbe über die Publikationskanäle hinweg ähnlich sind, sich zum Teil wechselseitig bedingen, aber für jeden Kanal von verschiedener Relevanz sind:

  • Zufriedenheit der Nutzer
  • Auffindbarkeit (für Suchmaschinenroboter und menschliches Suchverhalten)
  • Inhaltsreichtum und Korrektheit
  • Nachnutzbarkeit durch Portale (über Einhaltung von Standards und Anreicherung)

Der Übersichtlichkeit und Verständlichkeit wegen wurde beschlossen auf eine feine Granularität, die einen Index für jeden Kanal ermittelte, zu verzichten und nur einen einzigen Index zu bilden, der die einzelnen Maßstäbe in angemessener Gewichtung – unter Einbezug aller Kanäle – berücksichtigt. Da die Social Media Kanäle automatisch bedient werden und von den Museen über ihre Eingaben kaum beeinflusst werden können wurden sie außen vorgelassen.

Damit war der PuQi grob umrissen: Ein Index für jedes Objekt, der einzelne Maßstäbe in angemessener Gewichtung berücksichtigt – ein Index, der den Eingebenden bei der Entscheidungsfindung (veröffentlichen oder nicht) hilft.

Die Maßstäbe, auch das zeigt die obige Tabelle, waren relativ vage und zum Teil schwer in Messwerte umzusetzen. Manche, wie etwa „Auffindbarkeit“ ließen sich vor einer tatsächlichen Veröffentlichung nur grob antizipieren und wieder andere, wie z.B. „Zufriedenheit der Nutzer“ waren sehr subjektiv und situationsbedingt, doch auch hier ließ sich grob antizipieren. Ob z.B. ein „ausreichender Gehalt“ für die Veröffentlichung in einem Fachportal gegeben ist, das hängt in hohem Maße von den Anforderungen des Fachportals und letztlich auch vom Kenntnisstand zum jeweiligen Objekt ab. Die Frage lautete deshalb: Was konnte überhaupt gemessen werden um festzustellen in welchem Maße ein bestimmter Maßstab erfüllt war oder nicht?

Allen vorhandenen Angaben zu Museumsobjekten lagen verschiedene Absichten zugrunde. Es war klar, dass Angaben, die ausschließlich die Inventarisierung von Museumsobjekten betreffen, selbst aber niemals veröffentlicht werden, unberücksichtigt bleiben müssen. Ebenso sollten Qualitätsvorgaben, die vom Rahmen bestimmt werden unberücksichtigt bleiben. Ein Beispiel sind „Objekttitel“. Das Vorhandensein dieses Merkmals brauchte nicht berücksichtigt zu werden, denn die Software verlangt hier zwingend eine Eingabe um Speichern zu ermöglichen. Eine andere solche Vorgabe der Software ist etwa eine Mindestanzahl von 25 Zeichen in der Objektbeschreibung – ohne, oder mit zu kurzer Objektbeschreibung – lassen sich Objektdatensätze nicht speichern.

Die Suche nach messbaren Größen war dennoch nicht ohne Erfolg. In manchen Fällen war das Vorhandensein feststellbar, in anderen die Häufigkeit, in wieder anderen die Vollständigkeit oder der Umfang. Es wäre also möglich ein Merkmal (etwa: Objektmaße) nach einem angepassten Bewertungsschema (etwa: Vorhandensein) zu beurteilen. Sodann dieses Urteil in Zahlen zu übersetzen (etwa: Vorhanden =0) und in der Wahl der Zahlenwerte die Gewichtung zu berücksichtigen (etwa: Fehlende Maßangaben (1) beeinträchtigen die Möglichkeiten der Nutzer die Umfänglichkeit des beschriebenen Objektes zu ermessen, (2) sind für Auffindbarkeit im Internet weniger wichtig, (3) haben keinen Einfluss auf die Verknüpfung mit anderen Objekten auf der Plattform von museum-digital, (4) werden von Fachportalen und allgemeinen Portalen nicht vorausgesetzt, … Abwägung: Eintrag für den Index -5 für Fehlen, 0 für Vorhandensein).

Selbstverständlich lässt sich auf diese Weise nicht ermitteln ob die eingetragenen Werte korrekt und verständlich sind! Ebenso selbstverständlich ist der Einfluss den ein Merkmal auf den Gesamtindex nimmt eine Größe, die sich nicht absolut, sondern aus der relativen Gewichtung der einzelnen Merkmale zueinander als antizipierte Relevanz für alle beabsichtigten Kanäle der Publikation ergibt. Die Gewichtung einzelner Merkmale selbst wurde in vielen Gesprächen mit Nutzern und Kollegen erarbeitet.

Das gewählte Verfahren ist einfach: Merkmal festlegen, dessen Erfüllungsgrad bestimmen, dem Merkmal eine Relevanz zuweisen, hieraus eine Maßzahl ableiten, diese Maßzahlen addieren und so einen Indexwert erhalten.

Das gesamte Verfahren basiert ausschließlich auf mess- und zählbaren Größen – Korrektheit, Vollständigkeit, Verständlichkeit müssen unberücksichtigt bleiben. Es kann deshalb kein Wert ermittelt werden, der als Mindestmaß gesetzt werden könnte und erlaubte softwaretechnisch eine Veröffentlichung zu verhindern, sollte er nicht erreicht werden.

Doch:  Bei der Ermittlung des PuQi werden für verschiedene Merkmale die Erfüllungsgrade ermittelt. Hieraus lassen sich Hinweise ableiten, die den Eingebenden sagen, wo Verbesserungen hinsichtlich der PublikationsQualität möglich erscheinen. Für jedes Objekt wird bei museum-digital ein PuQi-Wert ermittelt, der nach jeder Änderung des Datensatzes neu berechnet wird. Die Wirkung jeder Änderung wird durch den PuQi sofort visualisiert. Dies beeinflusst das Eingabeverhalten und hierin liegt die Wirkung des PuQi selbst. Dazu später mehr. Zunächst soll die Ermittlung des PuQi für die einzelnen Merkmale aufgezeigt werden.

Ermittlung

Als einführendes Beispiel sei die Ermittlung eines Qualitätsfaktors für das Merkmal „Objekttitel“ beschrieben:

Bei einem Objekttitel ist, wie bereits gezeigt, dessen Vorhandensein nicht relevant – Objekte ohne Titel lassen sich in museum-digital nicht speichern. Was sich in diesem Beispiel messen lässt, das ist die Anzahl von Worten im Objekttitel (die meisten Museumsobjekte haben keine festgelegten Titel, weshalb die Titel von den Museen selbst vergeben werden).

Liegt diese Anzahl über einem festgesetzten Wert (aktuell: 10 Worte), dann ist davon auszugehen, dass hier möglicherweise versucht wurde eine Objektbeschreibung als Titel umzusetzen. Die Übersichtlichkeit der Darstellung im Internet leidet – der Nutzer kann sich an den Titel des Objektes nicht sehr gut erinnern. Hierfür wurde ein Bewertungsfaktor von (aktuell) -5 festgesetzt.

Besteht hingegen der Objekttitel aus einem einzigen Begriff (z.B. „Buch“) so erscheint er ohne rechte Aussagekraft für den Nutzer, weshalb er mit einem Bewertungsfaktor von (aktuell) -3 bedacht wird.

Gerade bei Objekttiteln, die als einzelner Begriff eingetragen werden, aber auch darüber hinaus, kann es zu häufigem Gebrauch der gleichen Objekttitel für viele Objekte kommen. Dies senkt die Übersichtlichkeit der Darstellung – nicht unbedingt auf einer Einzelobjektseite – wohl aber auf Trefferseiten, auf denen dann viele Objekte den gleichen Namen tragen. Auch hier kann sich der Nutzer später weniger gut an ein ganz bestimmtes Objekt auf dieser Übersichtsseite erinnern. Die Duplizität von Objekttiteln wird (aktuell) mit einem Bewertungsfaktor von -5 quittiert.

Erwartet werden also 2-9 Worte als Objekttitel, die bestenfalls nicht zugleich für andere Objekte gebraucht werden.

Um im Folgenden eine übersichtliche Darstellung geben zu können lässt sich das Gesagte in ein Schema einpassen:

Merkmal: Objekttitel
Optimum: 2-9 Worte als Zielvorgabe, keine Mehrfachverwendung
Erläuterung: (gerade geschildert)
Messung: Wortanzahl, Duplizität
Bewertung: Zu wenige Worte => -3, Zu viele Worte => -5, Duplizität liegt vor => -5

Merkmal: Objektart
Optimum: 1-2 Worte als Zielvorgabe
Erläuterung:  Das Fehlen von Angaben zur Objektart kann nur direkt nach einem Import vorliegen, bei Eingaben ist das Speichern eines Datensatzes ohne Angabe der Objektart unmöglich. Objektart (objectType) wird vom Lido-Datenaustauschformat als Pflichtfeld definiert.[9] Wer seine Objekt-Informationen an Portale wie die Deutsche Digitale Bibliothek geben möchte, der muss die Informationen in Lido exportieren. Ist das Feld Objektart nicht ausgefüllt, so ist eine Weitergabe (und damit eine erweiterte Publikation) nicht möglich. Es sollte ein allgemeiner Begriff verwendet werden, der die Art zu der das Objekt gehört kennzeichnet. Werden sehr viele Worte eingegeben ist es wahrscheinlich, dass es sich nicht um eine grobe Einordnung handelt, die an dieser Stelle aber sinnvoll ist, weil sie es so den Portalen ermöglicht sogenannte Facetten für dieses Feld zu bilden. Die Worthäufigkeit findet an dieser Stelle aktuell nicht Eingang in den PuQi führt jedoch zu einem Hinweis.
Messung: Vorhandensein, Worthäufigkeit
Bewertung: Feld ist leer => -20, Worthäufigkeit ist größer 2 => Hinweis in PopUp (s.u.)

Merkmal: Objektbeschreibung
Optimum: 901-1750 Zeichen, keine Doppelungen
Erläuterung: Nutzerbefragungen haben gezeigt, dass ein zu sehr kurzer Text häufig viele Fragen offenlässt und ein sehr langer Text ebenfalls schlecht bewertet wird. Aus diesen Befragungen hat sich eine Gruppierung nach Anzahl von Zeichen ergeben, die eine Bewertung nach 6 Güteklassen erlaubt. Gerade die Objektbeschreibungen sind für die Indizierung durch Suchmaschinen-Roboter sehr wichtig, es ist deshalb wichtig eine ausreichende Textmenge zu speichern. Als Optimum wurde eine Textmenge gewählt, die bei weit verbreiteten Einstellungen für Desktop-Computer etwas weniger als einen Bildschirm füllt. Bei gleicher Objektbeschreibung für mehrere Objekte führt dies bei Suchmaschinen zu einem niedrigeren Rang.
Messung: Zeichenanzahl, Duplizität
Bewertung:
Text ist zu kurz (1-50 Zeichen) => -10,
Text ist kurz (51-250 Zeichen) => -5,
Text hat befriedigende Länge (251-900 Zeichen) => +3,
Text hat sehr gute Länge (901-1750) => +6,
Text ist eher zu lang (1721-5000) => 0,
Text ist zu lang (mehr als 5000 Zeichen) => -6;
Duplizität liegt vor => -25

Merkmal: Material/Technik
Optimum: Es gibt eine Angabe
Erläuterung: Die Objekte und mit ihnen ihre Materialien und die zu ihrer Herstellung verwendeten Techniken sind zu verschieden komplex um einen bestimmten allgemeinen Textumfang als Optimum zu definieren. Dennoch: Eine Angabe zu Material und Technik ist wünschenswert und dient dem Nutzer zum Verständnis des Objektes.
Messung: Vorhandensein
Bewertung: Keine Angabe vorhanden => -5

Merkmal: Maßangaben
Optimum: Es gibt eine Angabe
Erläuterung: Bei je nach Anzeigegerät und –modus verschiedenen Skalierungen ist schwer aus dem Betrachten der Abbildungen von Objekten auf die Größe der Objekte zu schließen. Dies macht Maßangaben wichtig für den Nutzer, der nur mit Ihnen die Umfänglichkeit des jeweiligen Objektes ermessen kann. Eine optimale Textmenge zu definieren ist unmöglich, weil die Objektmaße sehr verschieden komplex beschrieben werden müssen oder können.
Messung: Vorhandensein
Bewertung: Keine Angabe vorhanden => -5

Merkmal: Sammlungszuordnung
Optimum: Es gibt mindestens eine Sammlungszuordnung
Erläuterung: Es ist einerseits gut, wenn die Nutzer eine Struktur innerhalb des Objektbestandes des Museums erkennen können – anderseits ist es wichtig Verlinkungen zu in Beziehung stehenden Objekten anbieten zu können, was den Nutzer zu Kontextinformationen führen kann, ihn aber vor allem leicht zu anderen Objekten des Museums dirigiert. Objekte können – bei museum-digital jedenfalls – zu mehreren Sammlungen gehören. Dies wird (aktuell) nicht berücksichtigt (einerseits ergeben mehr Sammlungszuordnungen auch mehr Verlinkungen, andererseits senkt dies die Übersichtlichkeit der Darstellung).
Messung: Vorhandensein
Bewertung: Keine Sammlungszuordnung vorhanden => -10

Merkmal: Objektgruppenzuordnung
Optimum: Es gibt mindestens eine Objektgruppenzuordnung
Erläuterung: Objektgruppen sind bei museum-digital beliebige Gruppierungen von Objekten. Eine Objektgruppe hat stets einen eigenen Titel und eine eigene Beschreibung. Über Objektgruppen (die wie hausinterne-Schlagworte-samt-Beschreibung wirken) ist es effektiv möglich die Nutzer zu inhaltlich in Beziehung stehenden Objekten zu leiten und sie so auf den Seiten der Objekte des Museums zu halten.
Messung: Anzahl
Bewertung: Für jede Objektgruppenzuordnung => +4

Merkmal: Schlagworte
Optimum: 3-9 Schlagworte
Erläuterung: Schlagworte führen zur gezielten Bildung von Übersichtsseiten und lenken zu anderen Objekten des Museums, aber auch zu denen anderer Museen, die in einem inhaltlichen Zusammenhang stehen. Schlagworte verleiten deshalb die Nutzer auf dem jeweiligen Portal zu verweilen und möglicherweise für sie Relevantes zu entdecken. Für die Suchmaschinenroboter und damit das Ranking in den Trefferseiten der Suchmaschinen sind Schlagworte gleichfalls wichtig. Wenige Schlagworte erzeugen wenige Übersichtsseiten. Zu viele Schlagworte lassen die Darstellung unübersichtlich werden. Letztlich kann eine Gruppe gut gewählter – und nicht zu zahlreicher – Schlagworte wie eine zweite Objektbeschreibung wirken.
Messung: Vorhandensein, Anzahl
Bewertung:
Kein Schlagwort vorhanden => -15,
Ein Schlagwort vorhanden => -10;
Zwei Schlagworte vorhanden => -5,
Drei bis neun Schlagworte: für jedes Schlagwort => +3,
Mehr als neun Schlagworte: für jedes Schlagwort => -3

Merkmal: Ereignisse
Optimum: Es gibt wenigstens ein Ereignis pro Objekt
Erläuterung: museum-digital basiert auf Lido, welches objektbezogene Ereignisse in den Vordergrund stellt. Solche Ereignisse bestimmen das Was-Wer-Wann-Wo eines Objektes, also z.B. seine Herstellung, seine Nutzung etc. Ereignisse bieten vielfache Bezüge und Einsprungstellen aus dem Netz wie auch vielfache Verlinkungen zu anderen Objekten innerhalb der jeweiligen Plattform. Die einzelnen Elemente dieser Ereignisse werden von der Normdatenredaktion angereichert und stehen in dieser Form den Suchmaschinenrobotern zur Verfügung, wie auch die Normdatenbezüge in externe Vokabulare (gnd, AAT, geonames, …) und die Mehrsprachigkeit der Begriffsbeschreibungen den Export und die effektive Veröffentlichung auf Portalen (sofern diese solche Features unterstützen) wesentlich steigert. Die Anreicherung der einzelnen Elemente ist nicht abhängig von den Eingaben der Museen, sondern von der Normdatenredaktion, deshalb wird die Reichhaltigkeit derselben nicht berücksichtigt.
Messung: Vorhandensein, Anzahl
Bewertung:
Kein Ereignis angelegt => -15,
Für jedes erfasste Ereignis => 5

Merkmal: Doppelte Entitätenbezüge
Optimum: Es gibt keine doppelten Bezüge zu Orten, Zeiten, Akteuren
Erläuterung: Es kann vorkommen, dass – über ein Ereignis – angegeben ist, das Objekt sei in einem bestimmten Ort hergestellt worden und das gleichzeitig der Ort über einen allgemeinen Bezug (analog zu Schlagwort) mit dem Objekt verknüpft ist. Dies führt zu redundanten Angaben in der Darstellung. Als schlechtes Verhalten (senkt die Übersichtlichkeit für die Nutzer) wird es (aktuell) mit Abzügen bedacht.
Messung: Anzahl
Bewertung: Für jeden doppelten Entitätenbezug => -50

Merkmal: Literaturangaben
Optimum: Es gibt mindestens eine Literaturangabe
Erläuterung: Literaturangaben (hier nur Angaben zu Literatur in analoger Form) reichern die Information für den Nutzer an. Die Umfänglichkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht berücksichtigt werden, da die Handhabung von Literatureinträgen in Museen jeweils sehr verschieden ist.
Messung: Anzahl
Bewertung: Für jeden Literatureintrag => 2

Merkmal: Externe Verlinkungen
Optimum: Es gibt mindesten einen Hyperlink
Erläuterung: Externe Verlinkungen (einschließlich über das Internet erreichbarer Literatur) sind als Kontexthinweise im Interesse der Nutzer. Sie führen die Nutzer auf externe Seiten. Es ist zudem schwierig ihre Aktualität fortwährend zu überprüfen.
Messung: Anzahl
Bewertung: Für jede externe Verlinkung => 2

Merkmal: Zusatzdokumente
Optimum: Es gibt ein Hintergrunddokument zum Objekt
Erläuterung: Bei museum-digital können die Museen zu jedem Objekt passende Einzeldokumente heraufladen und diese mit den Objekten veröffentlichen. Die Objektdarstellung kann dadurch reicher werden.
Messung: Anzahl
Bewertung: Für jedes Zusatzdokument => 1

Merkmal: Objekt-Objekt-Verweise
Optimum: Es gibt einen Verweis auf ein anderes Objekt des Museums
Erläuterung: Objekt-Objekt-Verweise erscheinen als Verlinkungen, welche den Nutzer gezielt bei den Objekten des Museums halten und so die In-Kontext-Setzung des jeweiligen Objektes steigern.
Messung: Anzahl
Bewertung: Für jeden Objekt-Objekt-Verweis => 3

Merkmal: Ausstellungen
Optimum: Das Objekt ist als Teil einer Ausstellung bei museum-digital erfasst.
Erläuterung: Ist eine Ausstellung und die entsprechende Teilhabe des Objektes bei museum-digital erfasst, so führt ein Klick auf die entsprechende Stelle entweder von der Ausstellung zum Objekt oder umgekehrt und auf diese Weise zum Verweilen auf der Plattform und dem „Entdecken“ weiterer Objekte (derselben Ausstellung). Die jeweiligen Ausstellungsbeschreibungen bieten zumeist Kontext-Informationen zum Ausgangsobjekt.
Messung: Anzahl
Bewertung: Für jeden Ausstellungs-Verweis => 4

Merkmal: Übersetzung
Optimum: Für jedes Objekt liegt wenigstens eine Übersetzung in eine Fremdsprache vor
Erläuterung: Durch die Arbeit der Normdatenredaktion werden Orts, Akteurs und Zeitbegriffe ebenso übersetzt wie Schlagworte. Das Ausgabemodul von museum-digital ist mehrsprachig mit automatischer Sprachwahl beim Aufruf der Seite. Sind auch die Objektangaben übersetzt, so lassen sich Objektseiten die vollständig in einer anderen Sprache oder Schrift gehalten sind erzeugen. Suchmaschinen können die Inhalte auch in anderen Sprachen anbieten.
Messung: Anzahl von Übersetzungen
Bewertung: Für jede Übersetzung => 10

Merkmal: Transkription
Definiertes Optimum: Es gibt eine Transkription
Erläuterung: Transkriptionen lassen sich nicht zu jedem Objekt anbringen sie sind jedoch eine Art – dort, wo es passt – in übersichtlich strukturierter Form Text in fremden Schriften oder als Abschrift in maschinenlesbarer Form anzubieten. Dies können die Suchmaschinenroboter verarbeiten. Nutzer können Transkriptionen per „Copy and Paste“ oder im TEI-Format weiterverwenden. Fachportale können häufig mit Transkriptionen umgehen, allgemeine Portale dagegen selten.
Messung: Anzahl der Transkriptionen
Bewertung: Für jede Transkription => 10

Merkmal: Ist Referenz
Optimum: Es ist ein Werk verzeichnet auf welches das Objekt Bezug nimmt (etwa: Illustration zu Goethes Faust)
Erläuterung: Referenzen, d.h. Bezugnahmen durch das Objekt verweisen auf Kontexte und bieten so im Umkehrschluss jenen, die sich vor allem für die Kontexte interessieren eine Einsprungmarke auf die Plattform (im Beispiel: Jemand sucht in allgemeiner Suchmaschine zum Thema „Goethes Faust“). Referenzen bieten den Suchmaschinen (und damit den Nutzern) hervorragende Möglichkeiten der Kontextualisierung.
Messung: Anzahl von Referenznahmen
Bewertung: Für jede Referenz => 5

Merkmal: Rezeption
Optimum: Es gibt eine Rezeptionsangabe (etwa: Veröffentlicht in …, Besprochen in …)
Erläuterung: Angaben von Rezeptionen sind oft schon vorhanden und in der Sektion Literatur bedacht. Die Möglichkeit Rezeptionen separat und ausführlich zu erfassen wurde erst viel später geschaffen. Auch Rezeptionsangaben verbessern die In-Kontext-Setzung durch die Nutzer. Weil es potentiell unendliche viele Rezeptionen (z.B. zu einem Objekt wie der Nofretete) geben kann, muss hier die Bewertung einer einzelnen Rezeptionsangabe niedrig gehalten werden.
Messung: Anzahl der Rezeptionsangaben
Bewertung: Für jede Rezeptionsangabe => 1

Merkmal: Beschriftung
Optimum: Es gibt einen Eintrag zu einer Beschriftung des Objektes.
Erläuterung: An dieser Stelle werden – gesammelt in einem Feld – Texte erfasst, die auf dem Objekt angebracht sind. Diese Angaben dienen dem Nutzer zum weiteren Verständnis des Objektes.
Messung: Vorhandensein
Bewertung: Für eine Beschriftungsangabe => 3

Merkmal: Markierungen
Optimum: Es gibt zu einem Objekt die Angabe einer Markierung (Künstlersignatur etc.)
Erläuterung: Angaben zur Markierung ergänzen die Angaben zu „Beschriftung“ durch die genaue Angabe wo sich was in welcher Sprache angebracht findet. Sie dienen der weiteren Kontextualisierung der Objekte. Markierungen wurden erst später eingeführt, bis dahin wurden in oberflächlicherer Weise die Angaben (d.h. die Inhalte der Markierung) als Beschriftungen erfasst.
Messung: Anzahl von Angaben zur Markierung
Bewertung: Für jede erfasste Markierungsangabe => 3

Merkmal: Vergleichsobjekte
Optimum: Es gibt einen Hinweis auf Vergleichsobjekte (z.B. in anderen Museen)
Erläuterung: Ist ein Vergleichsobjekt – bestenfalls samt Verweis und URL – angegeben, so erlaubt diese Angabe dem Nutzer das Navigieren zu anderen Objekt (normalerweise in einem anderen Museum) und zu den dort zu findenden Kontextangaben und Beschreibungen. Angaben zu Vergleichsobjekten bereichern das Nutzererlebnis und die Vernetzung von Wissen. Für die Erfassung steht nur ein Feld mit unbegrenzter Länge zur Verfügung.
Messung: Vorhandensein
Bewertung: Für eine Angabe von Vergleichsobjekt(en) => 3

Merkmal: Detaillierte Objektbeschreibung
Optimum: Es gibt eine detaillierte Objektbeschreibung
Erläuterung: Eine die allgemeine Beschreibung eines Objektes ergänzende detaillierte Objektbeschreibung kann in einem separaten Feld erfasst werden. Diese zweite Objektbeschreibung kann privat oder öffentlich sein, sie kann bei museum-digital und/oder im Export weitergegeben werden. Eine solche Objektbeschreibung vergrößert, wenn sie öffentlich ist, den Informationsgehalt der Seite zum jeweiligen Objekt, sie bietet darüber hinaus die Möglichkeit eine besondere Zielgruppe in angepasstem Sprachgebrauch und Diktion zu erreichen.
Messung: Vorhandensein
Bewertung: Für eine detaillierter Objektbeschreibung => 5

Merkmal: Abbildungsanzahl
Optimum: Es gibt mehr als eine Abbildung oder Ressource zum Objekt
Erläuterung: Um veröffentlicht werden zu können muss jedem Objekt bei museum-digital wenigstens eine Abbildung oder digitale Ressource (Audio, Video, Text oder 3D) zugeordnet werden. Weitere zugeordnete Ressourcen erzeugen einen umfassenderen Eindruck vom Objekt. Für die Bewertung nicht-öffentlicher Objekte wird das Vorhandensein geprüft.
Messung: Anzahl, Vorhandensein
Bewertung:
Für jede zugeordnete Ressource => 3,
Für das Fehlen jeglicher Ressource => -5

Merkmal: Abbildungsgröße
Optimum: Abbildungen in bildschirmfüllender Größe oder größer
Erläuterung: Im Laufe der Zeit hat sich die Mindestgröße für heraufzuladende oder einbindbare Abbildungen bei museum-digital stets nach oben verschoben. Dies entspricht den Erwartungen der Nutzer. Die Museen waren zunächst sehr zögerlich größere Abbildungen ins Netz zu stellen. Wenige Museen waren hingegen von Anfang an bereit große Abbildungen zu veröffentlichen. Es ist eine Abwägungssache: Manche Objekte, wie beispielsweise historische Landkarten, verlangen zur vollständigen Erkennbarkeit nach großer Abbildung. Andererseits bedeuten sehr große Abbildungen auch ein erhöhtes Datentransfervolumen, nicht jeder, der mit einem Smartphone bei mittelmäßiger Verbindung eine Objektabbildung aufruft möchte warten bis 50 oder mehr Megabyte heruntergeladen sind.
Messung: Pixelanzahl kurze Seite
Bewertung:
Kurze Seite weniger als 600 Pixel => -5,
Kurze Seite 600-800 Pixel => -2,
Kurze Seite größer als 1280 Pixel => +1

Merkmal: Ressourcen und Rechte
Optimum: Offene Lizenzen und Angaben der Rechteinhaberschaft
Erläuterung: Der Rechtestatus einer Abbildung entscheidet über die Nachnutzbarbeit durch die Nutzer. Eine möglichst geringe Einschränkung ist angestrebt, dennoch gibt es viele Museen, die an dieser Stelle zurückhaltend sind und die Abbildungen als etwas betrachten, über das Sie selbst die Kontrolle behalten möchten. Die Weiternutzungsmöglichkeiten sind in Gruppen zusammengefasst:
(1) Weitgehend offene Lizenzen (CC0, Public Domain Mark, Orphan Work),
(2) offene Lizenz mit Namensnennung (CC BY) und
(3) weitgehend restriktive Lizenzen (RR-F, RR-P, RR-R)
Messung: Vorhandensein, Offenheit
Bewertung:
Für das Fehlen von Rechteangaben zu mindestens einer Ressource: -15
Für jede Ressource mit offener Lizenz => 2 pro Ressource,
Für jede Ressource mit offene Lizenz mit Namensnennung => 1,
Für jede Ressource mit restriktiver Lizenz => -1

Bewertungsbeispiel: Gibt es etwa für das Vorhandensein einer einzelnen Ressource (Merkmal: Abbildungsanzahl) 3 Punkte, so reduziert sich dieser Wert um einen Punkt, wenn eine restriktive Lizenz gewählt wurde. Der Eintrag der Ressource zum PuQi des Objektes beträgt +2 Punkte. Fehlen in diesem Beispiel Lizenzangaben und Nennung der Inhaberschaft zur Ressource so werden generell 15 Punkte abgezogen und es ergibt sich eine Kennzahl von -12 Punkte (+3 für Ressource vorhanden, -15 für das Fehlen von Rechteangaben).

Wird eine zweite Ressource in gleicher Weise diesem Objekt zugeordnet, so ergibt sich 2 x 3 = 6 Punkte für das Vorhandensein, 2 x -1 Punkte = -2 Punkte für die restriktive Lizenz, also eine Kennzahl von 6 – 2 = +4 Punkte. Wenn in diesem Beispiel Lizenz- und Inhaberangaben auch nur für eine Abbildung fehlen, so werden -15 Punkte angerechnet, was die +6 Punkte für das Vorhandensein der beiden Abbildungen nicht auszugleichen vermag. Insgesamt ergibt sich in diesem Fall eine Kennzahl von -9 Punkten als Eintrag der Ressourcen zum PuQi des Objektes. Erst mit dem Vorhandensein von 5 Ressourcen (5 x 3 Punkte = 15 Punkte) ist es theoretisch möglich das Fehlen von Lizenz- und Inhaberangaben auszugleichen.

Ein Fehlen von Rechteangaben wird aber, wie bereits angedeutet im Normalfall vom System unterbunden, in jedem Fall wird vor einer Veröffentlichung jedes Objektes geprüft und diese bei fehlenden Rechteangaben verhindert. Ebenso ist eine Veröffentlichung beim Fehlen jeglicher Ressourcen nicht möglich. Beide Fälle, das Fehlen jeglicher Ressourcen oder das Fehlen von Rechteangaben sind nur im internen Bereich von museum-digital relevant.

Merkmal: Metadaten und Rechte
Optimum: Offene Lizenzen und Angaben der Rechteinhaberschaft
Erläuterung: Analog zur Betrachtung bei Ressourcen gilt auch hier, dass der Rechtestatus der Metadaten über die Nachnutzbarbeit derselben entscheidet. Eine möglichst geringe Einschränkung ist angestrebt. Museum-digital erlaubt eine Veröffentlichung der Objektangaben ohne explizite Angabe von Metadatenrechten – in diesem Falle gilt die Lizenz CC BY-NC-SA und die jeweilige objektbesitzende Institution als Inhaber. Wie bei „Ressourcen und Rechte“ werden auch hier die Weiternutzungsmöglichkeiten in Gruppen zusammengefasst:
(1) Weitgehend offene Lizenzen (CC0, Public Domain Mark, Orphan Work),
(2) offene Lizenz mit Namensnennung (CC BY) und
(3) weitgehend restriktive Lizenzen (RR-F, RR-P, RR-R)
Messung: Vorhandensein, Offenheit
Bewertung:
Für das Fehlen von Angaben zur Metadatenlizenz = -15,
Für eine offene Metadatenlizenz => 2,
Für eine offene Lizenz mit Namensnennung => 1,
Für eine restriktive Lizenz  => -1

Abwägung

Jene Merkmale, die bei museum-digital als so grundlegend definiert wurden, dass es unmöglich ist, einen Datensatz zu speichern, wenn sie nicht angegeben werden, sind in die Berechnung des PuQi kaum einbezogen. Es ist beispielsweise unmöglich einen Objektdatensatz ohne Angabe einer Inventarnummer zu speichern, ein – durch einen Import möglicher – leerer Eintrag für Objektart muss vor dem Speichern ausgefüllt werden, ebenso muss eine Mindesttextlänge von 25 Zeichen für die Objektbeschreibung gewahrt sein, um den Datensatz speichern zu können, wie auch das Feld Objekttitel zwingend ausgefüllt werden muss. Diese vier grundlegenden Merkmale korrespondieren im Wesentlichen zu den Pflichtfeldern des Lido-Austauschformats zur Weitergabe an Portale.[10] Ein Mindestmaß an Publikationsqualität, wozu ja auch die Weitergabe an Portale zur Re-Publikation gerechnet werden muss, ist auf diese Weise schon von der Software vorgegeben.

Einige Merkmale sind spezifisch für museum-digital, weil entsprechende Felder vorhanden sind, etwa die Merkmale „Transkription“, „Ist Rezeption“, „Markierung“ oder „Übersetzung“.  Weil diese Merkmale aber durchaus die prinzipiellen Möglichkeiten effektiven Publizierens mitbestimmen werden sie hier einbezogen.

Auch wenn die Relevanz einzelner Merkmale von den Möglichkeiten der jeweiligen Software abhängig ist, so zielt der PuQi – in der Form, wie er hier umgesetzt ist – doch auf eine Abwägung allgemeinerer Art. Für die nicht mehrsprachige Deutsche Digitale Bibliothek etwa bedeutet es keinen Gewinn, wenn eine Objektbeschreibung übersetzt ist, für ein mehrsprachig arbeitendes Portal hingegen kann es von Bedeutung sein – für die Suchmaschinen-Optimierung ist es in jedem Fall ein bedeutendes Merkmal. Der PuQi hat nicht das Ziel die Effizienz einer Veröffentlichung bei museum-digital allein zu bewerten. Im Fokus steht vielmehr eine allgemeinere Effizienz, die auch die Suchmaschinen-Optimierung, die Weitergabe an Portale und die Zufriedenheit der Nutzer und deren Möglichkeiten eigener In-Kontext-Setzungen berücksichtigt.

Was der PuQi mit dem hier gewählten Verfahren nicht berücksichtigt, das ist die Tatsache, dass sich bestimmte Arten von Objekten per se besser für eine Publikation im Netz gut eignen, andere Arten weniger gut. Handelt es sich bei einem Objekt etwa um den Fußknochen eines Dinosauriers, so fällt es schwer mit Einträgen zu „Transkription“ zu Punkten – anders bei einem Papyrus oder Ostrakon. Handelt es sich um ein gut erschlossenes Fotoalbum, so liegt unter Umständen viel Information zu mehreren Herstellungsereignissen (der einzelnen Fotografien) vor – anders bei einem bronzezeitlichen Spinnwirtel. An dieser Stelle muss weitergedacht werden …

Jedes neu von der Software ermöglichte Merkmal muss überprüft werden, ob – und wie – es in den PuQi einbezogen werden soll. Bewertung und Gewichtung der Merkmale müssen von Zeit zu Zeit überprüft werden, etwa wenn es neue Kanäle gibt, oder bestimmte Kanäle häufiger bedient werden sollen als andere. Was sich aber gleichbleibt und was verallgemeinerbar ist, sich also auch in andere Software implementieren ließe, das ist das Verfahren des Bestimmens-Bewertens-Gewichtens selbst (auch wenn dort möglicherweise andere Kriterien mit anderen Bewertungen und Gewichtungen zum Zuge kommen).

Visualisierung

Der PuQi liefert auf die geschilderte Weise eine Punktezahl. Aus der abstrakten Zahl allein lässt sich wenig ableiten. Diese Zahl lässt sich aber in Relation zu einem (hypothetischen) Optimum setzen. Dieses hypothetische Gesamt-Optimum ergibt sich aus der Addition aller Punktzahlen für die Erfüllung des Optimums eines jeden Merkmals. Der PuQi Wert eines einzelnen Objektdatensatzes kann dann mehr oder weniger weit unter- oder oberhalb des Gesamt-Optimums liegen. Durch die Visualisierung der jeweiligen Distanz wird der PuQi für den Eingebenden oder Bearbeitenden nutzbar.

Bei museum-digital ist dies in folgender Weise umgesetzt: In großer Nähe zum Schalter für das Veröffentlichen (oder Verstecken) von Objekten erscheint in der Objekt-Bearbeitungsansicht stets ein farblich kodierter Balken von verschiedener Länge und Farbe. Ist der PuQi-Wert niedrig, so ist der Balken kurz und rot, ist der PuQi-Wert höher, so erscheint der Balken in einer mittleren Länge und blauen Färbung, ist hingegen der PuQi-Wert hoch, so bekommt der Balken eine große Breite bei grüner Farbgebung. Während die Balkenlänge den tatsächlichen Abstand zum Optimum berücksichtigt und sich mit jeder Änderung am Datensatz verlängert oder verkürzt, verändert sich die Farbkodierung in Blöcken:

0-50% des Optimums: rot,
51-80% des Optimums: blau,
Mehr als 80% des Optimums: grün.

Die Position des PuQi wurde mit Bedacht gewählt. Wer ein Objekt freischalten will, und seinen Blick auf den entsprechenden Schalter richtet, wird dabei auch den PuQi-Balken sehen. Die Farbkodierung soll einerseits ein schnelles Erkennen ermöglichen, andererseits aber einer Gewöhnung entgegenwirken. Der Balken soll „ins Auge springen“ ohne Aufdringlich zu sein.

Fährt der Museumsmitarbeiter mit dem Mauszeiger über den PuQi-Balken – was fast unweigerlich passiert, wenn sich der Mauszeiger in Richtung „Freischalten“ bewegt – so öffnet sich ein Pop-Up-Fenster in der Bildschirmmitte. Dieses Fenster enthält konkrete Hinweise in drei Rubriken:

  • „Allgemeines …“ (Rubrikentitel in blauer Farbe)
  • „Könnte eventuell verbessert werden …“ (Rubrikentitel in roter Schrift)
  • „Gut so …“ (Rubrikentitel in grüner Schrift)

Schon die Formulierungen der Rubrikentitel zeigen, dass hier eine Diktion gewählt wurde, die alle harsche Kritik vermeidet. In seinen Meldungen setzt der PuQi auf Anregung und Inspiration statt auf Beschimpfung und Verteufelung – dennoch gibt es ab und an auch Ausrufezeichen.

Die einzelnen Meldungen können, das wurde oben schon erwähnt, gegeben werden, weil zu jedem Merkmal der Grad der Entsprechung ermittelt wird – es ist deshalb möglich für jedes einzelne der zum PuQi beitragenden Merkmale eine Aussage zu treffen.

In die Rubrik „Allgemeines …“ fallen Merkmale, wenn ihr Grad der Entsprechung weder als wirklich gut noch als wirklich hinderlich für eine erfolgreiche Publikation eingeordnet wird. Hier finden sich zum Beispiel Aussagen wie „2645 Zeichen in der Objektbeschreibung. Das ist eher zu lang“ – der PuQi kann auch als Zeichenzähler dienen. Ein anderer möglicher Eintrag: „3 Begriffe im Feld ‚Objektart‘ – ist das wirklich so gemeint? (Ideal: Ein Begriff)“.

In die Rubrik „Gut so …“ fallen Merkmale bei denen das definierte Optimum erreicht oder übertroffen wurde. Eine Beispielaussage lautet: „3 Schlagworte/Bezüge eingegeben (Ideal: 3-9)“. Der PuQi legt mit dieser Formulierung nahe, dass man hier leicht etwas verbessern könnte. Bisweilen erfolgt aber auch einfach ein Lob: „1399 Zeichen in der Objektbeschreibung. Das ist sehr gut!“ Andere Beispiele aus der Rubrik, lauten „Dem Objekt wurde mindestens ein Ereignis zugeordnet“, „Dem Objekt wurde Literatur zugeordnet“ oder „Dem Objekt wurden mehrere Bilder zugeordnet“

In der Rubrik „Könnte eventuell verbessert werden …“ werden Merkmale genannt, die tatsächlich geändert werden sollten, etwa „Objektname besteht aus mehr als 10 Worten. Objektbeschreibung hat eigenes Feld!“ – das ist schon sehr deutlich. Ein anderes Beispiel: „136 Zeichen in der Objektbeschreibung. Das ist recht kurz!“, ein weiteres: „Es wurde nur ein Schlagwort/Bezug eingegeben (Ideal: 3-9)“ und ein abschließendes: „Feld ‚Maße‘ ist leer. Besser, wenn ein Hinweis dort steht“.

(Der PuQi in seinem Habitat – Beispiel)

Diese Beispiele mögen die Diktion der Meldungen des PuQi veranschaulichen, die dem Charakter eines Hinweis- und Ratschlaggebers entspricht: Ein freundlicher Helfer und Anreger. (Tatsächlich wurde schon bei der Erstellung des PuQi darauf geachtet, dass bei üblichem Eingabeverhalten sehr leicht ein Eintrag in der Rubrik „Gut so …“ erscheint.)

Wirkung

Der PuQi ist für den Eingebenden (oder Bearbeiter) eines Objektdatensatzes keine bloße Zahl, er ist ein farbiger Balken in einem Rahmen und zugleich ein PopUp-Fenster mit Hinweisen an die sich niemand halten muss, aber kann. Er gibt mehr Lob als Kritik. Erst in einer solchen Form konnte er seine Wirkung entfalten.

Als, vor nunmehr etlichen Jahren, die Entwickler der AG Digitalisierung im Museumsverband Sachsen-Anhalt – dem „Brain-Trust“ hinter museum-digital – zuerst die Idee einer Qualitätsbewertung in Hinsicht auf Publikation vorschlugen, überwog die Skepsis. Es herrschte Unbehagen darüber vor, dass Andere den Finger heben und Kritik an den Eingaben der Kollegen äußern könnten. Nichtsdestotrotz ließ man die Entwickler zunächst gewähren.

Alle Vergleiche zwischen den PuQi-Werten der Objekte eines Museums oder auch denen der Objekte mehrerer Museen geschehen ausschließlich über die Gesamtpunktzahl, den PuQi-Index selbst. Vergleiche auf Merkmalsebene finden nicht statt. An dieser Stelle wurde der Skepsis Rechnung getragen. Die anfängliche Skepsis hat auch bei der Wahl der Diktion eine große Rolle gespielt.

Bereits das erste Modell des PuQi, das in seiner Granularität noch wesentlich eingeschränkter war, wurde dann aber von den Kollegen der AG Digitalisierung akzeptiert. Man konnte, aber man musste sich ja nicht daran halten.

Es zeigte sich jedoch schon nach kurzer Zeit, dass die Kollegen der AG ebenso wie sehr viele andere Nutzer von museum-digital bei Neueingaben versuchten den PuQi-Balken stets in den grünen Bereich und bestenfalls auf volle Länge zu bringen. Einige KollegInnen begannen gar damit ihre früheren Objekteingaben mit dem PuQi zu überprüfen und entlang seiner Ratschläge zu verbessern – dies hat die Entwickler veranlasst zu ermöglichen, dass jedes Museum sich seine Objekte in der Sortierung nach PuQi-Werten aufruft. Jetzt ist es möglich die Objekte mit den geringsten PuQi-Werten leicht zu ermitteln und die Einträge zu verbessern.

Der Wunsch, stets einen grünen Balken und ausschließlich Hinweise in der Rubrik „Gut so …“ zu erhalten, war bei einigen KollegInnen so groß, dass Sie versuchten „zu tricksen“ indem sie beispielsweise Herstellungsorte, die schon durch ein Herstellungsereignis mit dem Objekt verknüpft waren, erneut über einen allgemeinen Ortsbezug (wie Schlagwort) verknüpften. Um solchen „Tricks“ vorzubeugen wurden entsprechende „Strafpunkte“ eingeführt (s.o.). Nach kurzer Zeit waren solche Versuche nicht mehr festzustellen.

Die Neueingaben der Kollegen orientierten sich zunehmend am PuQi und wurden damit inhalts- und facettenreicher. Was ursprünglich nicht intendiert war, von den KollegInnen aber schnell erkannt wurde: Der PuQi lässt sich auch als Pfad oder Wegleiter einsetzen. Zuerst werden die nötigen Pflichtfelder (ohne die ein Speichern ja nicht möglich ist) ausgefüllt, dann wird der PuQi geprüft um zu sehen, was noch fehlt. Die Hinweise werden dann der Reihe nach abgearbeitet.

Dieses Verfahren hat sich als effektiv erwiesen. Es wird jetzt auch in Schulungen zum Umgang mit der Software empfohlen und erleichtert neu hinzukommenden Kollegen einerseits den Umgang mit der Software und andererseits das Erstellen publikationswürdiger Datensätze.

Würdigung

Auf der Startseite von www.museum-digital.de werden aktuell Voransichten zu 40 Objekten angezeigt. Dies ist die „Hall-of-fame“ der PuQi-Einträge. Etliche Museen sind sichtlich bemüht durch hohe PuQi-Werte mit ihren Objekten dort zu erscheinen und die erste Position einzunehmen. Der PuQi ist für viele der Nutzer von museum-digital zu einem festen Teil ihres Eingebens und Bearbeitens geworden. Die Qualität der Einträge ist – über alle Einträge hinweg gesehen – wesentlich gestiegen und seit der Einführung des PuQi gleichbleibend hoch. Es gibt mehr Literatureinträge, mehr Text in den Objektbeschreibungen, mehr Querverweise zu anderen Objekten, mehr Abbildungen pro Objekt – um nur ein paar Beispiele zu nennen

Anders, als zum Beispiel bei der europeana, wo ein „Tier“-System für Abbildungen und Metadaten eingeführt wurde, mit dem vor allem die Nachnutzbarkeit durch die Kreativwirtschaft beurteilt wird, ist der PuQi ein Versuch gleich mehrere Publikationskanäle und Publikationsabsichten zu berücksichtigen. Er ist zudem viel granularer als das System der europeana, was ihm erlaubt konkrete Hinweise zu geben.

Der PuQi liefert einen Zahlenwert, der nur bedingt absolute Aussagen über die tatsächliche Qualität in Hinsicht auf die Publikation von Museumsobjektinformationen erlaubt. Vieles ist Annahme oder lässt sich ohnehin nur grob erahnen, Nutzerzufriedenheit zum Beispiel – kein absoluter Wert zwar aber doch transparent in seiner Ermittlung. Der Index basiert auf Quantifizierungen der Nähe zu einem definierten Optimum eines Merkmals. Dieses Optimum ist zumeist über Befragung und Betrachtung definiert worden. Bei neuen Entwicklungen werden die Optima und die Merkmale angepasst um die Gewichtungen im Lot zu halten. Der Indexwert kommt als „harte“ Zahl daher, beruht aber auf vielen „weichen“ Faktoren. Qualität ist letztlich immer eine „relative Bestimmung“.

Der PuQi zeigt, dass sich Quantität und Qualität ergänzen können. Er ist ein Beispiel dafür, wie mit quantitativen Methoden Qualität erzeugt werden kann.


[1] Simmel, Georg: Philosophie des Geldes. Leipzig, 1900, S. 60. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/simmel_geld_1900/84>, abgerufen am 08.11.2020.

[2] „Das Seyn wird sich darin in den drey Bestimmungen setzen 1) als Bestimmtheit, als solche; Qualität; 2) als aufgehobene Bestimmtheit; Größe, Quantität; 3) als qualitativ bestimmte Quantität; Maaß“, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, “Wissenschaft der Logik“, 1812, Seite 19

[3] Johann Nepomuk Visino. Meine Wanderung nach Palästina. In Briefen an einen Geistlichen der Diozese Passau, Passau 1840, S. 392

[4] Sinngemäß und kürzer in der aktuellen Version als DIN EN ISO 9000:2015 „Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt“ (zitiert nach https://diq-zert.de/zertifizierungsstelle/qualitaet/was-ist-qualitaet/, 08.11.2020), die Norm DIN 55350 wird zur Zeit überarbeitet, vgl. Meldung der Deutschen Gesellschaft für Qualität vom 17. August 2020 „Aktualisierter Normentwurf E DIN 55350 erschienen“ (https://www.dgq.de/aktuelles/news/aktualisierter-normentwurf-e-din-55350-erschienen/, 08.11.2020)

[5] Hier, wie im Folgenden ist ausschließlich die Publikation im Internet gemeint. Eine allumfassende Publikationsqualität, die auch analoge Medien einbezieht, zu ermitteln war nicht Absicht bei der Erstellung des PuQi.

[6] https://www.museum-digital.de/, 08.11.2020

[7] Jeweils aktuelle Zahlen zu den bei museum-digital publizierten Museen, Sammlungen und Objekte unter https://global.museum-digital.org/

[8] Museum-digital ermöglicht einen vom jeweiligen Museum kontrollierten Zugang für „Visiting Scientist“. Auch dies ist genau genommen eine Möglichkeit der – sehr gezielten – Publikation im Internet. Diese Möglichkeit wurde in der Entwicklung des PuQi nicht gesondert berücksichtigt.

[9] http://www.lido-schema.org/schema/v1.0/lido-v1.0-specification.pdf (12.11.2020)

[10] Objektbeschreibungen sind in der Definition des Lido-Austauschformates (s.o.) keine Pflichtangaben.